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2DAY Lokalmeldungen


Sonntag, 19.02.2017

Fußgänger stirbt bei Verkehrsunfall – Milbertshofen

Ein 71-jähriger Rentner erfasste am Freitag, kurz nach 07.00 Uhr, mit seinem Kleinbus einen 60-Jährigen der gerade die Schleißheimer Straße überquerte. Der 60-Jährige schlug mit dem Kopf gegen die Frontscheibe des Kleinbusses, fiel anschließend auf die Straße und wurde unglücklicherweise auch noch von dem Fahrzeug überrollt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der Mann noch am Unfallort. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München in Verbindung zu setzen.


Freitag, 17.02.2017

Zeugenaufruf nach einer gefährlichen Körperverletzung - Marsfeld

Am Samstag gegen 22.45 Uhr wurde bei einer Musikveranstaltung in der Wredestraße im Postpalast ein 29-jähriger Bulgare von zwei Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Bulgare wurde dabei leicht verletzt. Direkt danach wurde ein 41-jähriger Serbe, mit einem gezielten Faustschlag von einem der beiden unbekannten männlichen Täter gegen den Kopf geschlagen. Infolge dessen stürzte das Opfer und blieb bewusstlos liegen. Der Serbe erlitt eine schwere Schädelverletzung. Die verständigten Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Von den beiden unbekannten Tätern liegt derzeit noch keine Personenbeschreibung vor. Zeugenaufruf: Wer kann Angaben zu den beiden aufeinanderfolgenden Auseinandersetzungen machen, bzw. zu den beiden unbekannten Tätern. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ladendieb nach Haftentlassung erneut festgenommen - Innenstadt

Am Donnerstag betrat ein 38-jähriger ungarischer Staatsbürger mit einer bislang unbekannten Person ein Geschäft in der Münchner Innenstadt. Dabei beobachtete ein Ladendetektiv, wie die beiden Parfum im Wert von mehreren hundert Euro entwendeten. Während dem Unbekannten die Flucht gelang, konnte der 38-Jährige festgehalten und von den verständigten Beamten der Polizeiinspektion-Altstadt festgenommen werden. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Ungar bereits vor wenigen Tagen erst wegen eines Diebstahls festgenommen wurde.


Donnerstag, 16.02.2017

Polizeibeamter wird bei Unfallaufnahme angefahren und leicht verletzt – Unterhaching

Am Mittwochnachmittag wurde die rechte Spur der Ottobrunner Straße aufgrund eines vorausgegangenen Verkehrsunfalls mit mehreren Einsatzfahrzeugen von Polizei und Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht abgesperrt. Infolge der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Um 16.35 Uhr wollte ein 53-jähriger Polizeibeamter aus München die Ottobrunner Straße überqueren und gab hierzu einer sich nähernden PKW-Fahrerin ein deutliches Handzeichen. Als diese ihr Fahrzeug anhielt, überquerte der Polizeibeamte die Straße. Ein 62-jähriger PKW-Fahrer übersah das vor sich stehende Fahrzeug und fuhr diesem auf. Durch den Zusammenstoß wurde der PKW der Frau nach vorne geschoben und der Polizeibeamte von diesem erfasst. Er wurde mit leichten Verletzungen mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.

34-jähriger Drogendealer wird in Thalkirchen festgenommen

Beamte der Drogenfahndung hatten einen 34-jährigen arbeitslosen Deutschen in Verdacht, dass dieser aus seiner Wohnung im Bereich Thalkirchen einen schwunghaften Handel mit größeren Mengen Marihuana betreibt. Daraufhin wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erwirkt und am Dienstag durch Beamte der Rauschgiftfahndung vollzogen. Als die Polizeibeamten die Wohnung betraten, trafen sie den 34-Jährigen schlafend vor. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten fast vier Kilogramm Marihuana, 20 Gramm Amphetamin, ca. 6.000 Euro Bargeld, Verpackungsmaterial, ein Vakuumiergerät, diverse Schlag- und Stichwaffen und weitere umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Der 34-Jährige wurde festgenommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser bestätigte die Haft.


Mittwoch, 15.02.2017

7. Rauschgifttote

Am Samstag wurde eine 33-jährige Münchnerin leblos in ihrer Wohnung in der Maxvorstadt aufgefunden. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Sie war seit vielen Jahren als Drogenkonsumentin bekannt. Hinweise auf ein todesursächliches Fremdverschulden ergaben die kriminalpolizeilichen Ermittlungen nicht. Ein bei der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf verschiedene Betäubungsmittel. Die 33-Jährige ist somit die 7. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017. Vergleichszeitraum: 2016: 8 Rauschgifttote 2015: 11 Rauschgifttote


Dienstag, 14.02.2017

Einbruchsserie in Hotel - Haidhausen

Bereits im September 2015 ereignete sich eine Serie von Einbrüchen in einem Hotel in Haidhausen. In insgesamt elf Fällen entwendete der zunächst unbekannte Täter überwiegend Bargeld. Wie jetzt rekonstruiert werden konnte, geschahen die Taten teilweise in Anwesenheit der Geschädigten, die sich jedoch zur Nachtzeit nur vage an verdächtige Geräusche erinnern konnten. Die Spurensicherung an den Tatorten ergab nun einen Treffer in der Datenbank. Diese führte zu einem 42-jährigen Algerier. Dieser verübte in Baden-Württemberg gleichgelagerte Fälle und konnte dort festgenommen werden. Der Algerier wurde nach seiner Festnahme nach Algerien abgeschoben.

Gefährliche Körperverletzung und andere Aggressionsdelikte durch drei Jugendliche - Untergiesing

Am Samstag war ein Polizeibeamter zivil mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit. An der Claude-Lorraine-Straße sah er eine Gruppe von ca. fünf Jugendlichen, die bei Rotlicht die Fahrbahn überquerten. Sie ließen sich dabei bewusst Zeit, so dass Autos anhalten mussten. Den Fahrern zeigten sie den Mittelfinger. Als die Fahrerin eines Pkw ausstieg und fragte, was das soll, trat einer der Jugendlichen gegen ihr Auto. Der Polizeibeamte gab sich nun als solcher zu erkennen und fixierte ihn. Er musste ihn jedoch wieder loslassen, da die gesamte Gruppe auf ihn losstürmte. Die Jugendlichen zogen dann weiter und gerieten unmittelbar darauf mit einem 28-jährigen Rumänen in Streit. Sie zogen an ihm und schlugen mit Fäusten auf ihn ein. Nachdem sie von ihm abgelassen hatten, gingen sie weiter und traten gegen parkende Autos. Der Polizeibeamte und weitere Zeugen verfolgten die Gruppe bis zum U-Bahnhof Kolumbusplatz. Hier konnten die Jugendlichen durch zwischenzeitlich verständigte Polizeikräfte festgenommen werden. Der zuvor schon auffällige 18-Jährige verhielt sich dabei äußerst aggressiv und beleidigte die Beamten unter anderem als Hurensöhne. Es handelte sich um einen bereits mehrfach bekannten Intensivtäter. Alle drei Jugendliche, afghanischer Herkunft, verfügten über einen festen Wohnsitz und wurden nach ihrer Vernehmung und kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Fahrraddiebe festgenommen - Garching

Am Freitag erhielt die Polizei einen Notruf eines Anwohners, der soeben gesehen hatte, dass drei Personen am Parkplatz einer Schule in Garching drei Fahrräder entwendet hatten. Wie der aufmerksame Mitteiler beobachten konnte, wurden die Fahrradschlösser mit einem Werkzeug aufgebrochen. Noch während der eingeleiteten Fahndung ging erneut ein Notruf bei der Polizei ein. Ein weiterer Anwohner im Römerhofweg schilderte, dass soeben drei Männer drei Fahrräder in einen Transporter geladen hätten. Im Rahmen der Fahndung konnte zunächst ein 25-jähriger Pole in seinem Transporter festgenommen werden. Zwei weitere tatverdächtige Polen im Alter von 25 und 19 Jahren, konnten in der Neufahrner Straße festgenommen werden. Im Rucksack eines Täters wurde ein aufgebrochenes Fahrradschloss aufgefunden. Ebenso fanden die Beamten der Polizeiinspektion-Oberschleißheim vier aufgebrochene Fahrradschlösser und zwei Bolzenschneider in einem nahegelegenen Mülleimer. Die drei Männer legten bei ihren Vernehmungen bereits Teilgeständnisse ab. Sie wurden der Haftanstalt überstellt. Gegen alle drei Täter ergingen Haftbefehle.

Raubüberfall auf Getränkemarkt - Höhenkirchen

Am Montag betrat ein maskierter Mann gegen 19.20 Uhr einen Getränkemarkt am Bahnhof in Höhenkirchen. Der Täter trug eine rote Ski-Maske und bedrohte den Kassierer mit einem Messer. In gebrochenem Deutsch forderte er Geld. Der Kassierer übergab dem Täter den Inhalt der Kasse. Der Unbekannte stopfte das Geld in eine schwarze Tasche mit weißer Aufschrift "Nike" und flüchtete zu Fuß in die Holzapfelstraße. Während des Überfalls waren noch zwei weitere Angestellte im Getränkemarkt, die allerdings den Vorfall nicht bemerkten. Der Kassierer blieb bei dem Überfall unverletzt. Der Täter ist ca. 25 Jahre alt, ca.170 cm groß und hat einen dunkleren Teint. Er sprach deutsch mit Akzent. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke, schwarzer Jeans und mit weißen Turnschuhen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Vermehrtes Auftreten von falschen Polizeibeamten im Stadtgebiet München

In letzter Zeit werden im Bereich des Polizeipräsidiums München vermehrt Seniorinnen und Senioren durch Unbekannte angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgeben und verschiedenste Sachverhalte schildern. Alleine am Montag den 13.02.2017 kam es zu 30 bekannt gewordenen Betrugsversuchen durch derartige Anrufe. Nach derzeitigem Erkenntnisstand fiel bislang keiner dieser Angerufenen auf die Betrugsmasche herein. Die falschen Polizeibeamten berichten in den Gesprächen regelmäßig, dass in der Nähe der Wohnung der angerufenen Person eingebrochen worden sei. Die Täter wären festgenommen worden und hätten ein Notizbuch oder ähnliches dabei gehabt, in dem die Adresse des Angerufenen gestanden habe. Mit dieser Geschichte werden die Anrufer über ihre Vermögensverhältnisse, Kontodaten oder Wertgegenstände ausgefragt. Schließlich werden die Geschädigten aufgefordert ihr gesamtes Geld von der Bank abzuheben und für weitere „Überprüfungen“ an einen Polizeibeamten, der persönlich vorbeikommt, zu übergeben.

Präventionshinweis der Münchner Polizei:
- Geben Sie niemals sensible Informationen am Telefon weiter, auch nicht, wenn sich der Anrufer als Polizeibeamter vorstellt
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen
- Holen sie niemals Geld bei der Bank, nur weil sie jemand anruft und eine Geschichte erzählt, auch wenn sich alles sehr plausibel anhört
- Nehmen Sie im Zweifel sofort Kontakt mit der Polizei auf und wählen Sie die 110!
- Wenn Sie mit der Rufnummer 089/110 angerufen werden, ist niemals die richtige Polizei am Telefon. Mit dieser Nummer kann man nicht angerufen werden. Die Täter „fälschen“ diese Rufnummer, um Sie zu täuschen
- Wenn Sie aufgefordert werden, den Hörer unter Umständen stundenlang neben das Telefon zu legen und nicht aufzulegen, damit die Täter hören können, was in Ihrer Wohnung passiert, dann ist es niemals die richtige Polizei
- Wenn Sie aufgefordert werden, zur Bank zu gehen um Geld abzuheben und es an einen Abholer zu übergeben, der es angeblich überprüfen will, ist es niemals die richtige Polizei


Montag, 13.02.2017

Streit um 10 Euro eskaliert - Freimann

Am Sonntag betrat ein 37-jähriger Algerier in der Asylbewerberunterkunft in der Heidemannstraße das Zimmer eines 33-jährigen Syrers und forderte von ihm 10 Euro. Als sich der Syrer weigerte, forderte der Algerier ihn auf, mit in sein Zimmer zu kommen. Dort versperrte der Algerier die Zimmertür, forderte erneut 10 Euro und drohte den Syrer zu erstechen. Ein unbeteiligter Mitbewohner griff allerdings helfend ein, so dass es dem Syrer gelang aus dem Zimmer zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Diese konnte kurz darauf den Beschuldigten in der Unterkunft festnehmen.

Einbruchsversuch in Wettbüro - Obergiesing

Sie wollten eigentlich einbrechen, jetzt machen sie sich wahrscheinlich mehr Gedanken um's Ausbrechen: Letzten Freitag versuchten 2 Männer die Scheibe eines Wettbüros einzuschlagen. Dabei wurden sie von einem 33-jährigen Münchner beobachtet, der umgehend die Polizei verständigte. Die Täter, die den Münchner vermutlich bemerkten, flüchteten, konnten aber in Tatortnähe festgenommen werden. Bei den Einbrechern handelt es sich um einen 47-jährigen Türken, der in München lebt sowie einen 60-jährigen Türken ohne festen Wohnsitz. Bei der Festnahme fand die Polizei einen Schraubenschlüssel, mit dem die beiden Täter versucht hatten, die Scheibe des Wettbüros einzuschlagen. Da beide bereits einschlägig in Erscheinung getreten waren, wurden sie dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen beide Männer einen Haftbefehl erließ.

Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld von drei Touristen - Marsfeld

Letzten Sonntag gegen 19.15 Uhr hielten sich drei südkoreanische Touristen im Bereich der Hirtenstraße im Marsfeld auf, als ein dunkler Pkw neben ihnen anhielt. Die 3 Insassen gaben sich als Polizisten aus und fragten die drei 25-jährigen Touristen in gebrochenem Englisch, ob sie ihre Pässe sowie Bargeld und Drogen dabei hätten. Die Touristen überreichten den falschen Polizeibeamten ihre Pässe sowie 5 Briefkuverts mit mehreren 100 Euro Bargeld. Die vermeintlichen Polizisten „kontrollierten“ die Pässe und das Bargeld und gaben nach kurzer Zeit die Umschläge und die Pässe wieder zurück. Dann entfernte sich das Fahrzeug zügig. Erst im Hotel bemerkten die drei Touristen, dass das Bargeld in den Umschlägen fehlte. Der eine Täter ist ca. 30 Jahre alt und hat dunkles, kurzes Haar. Er war dunkel bekleidet und trug eine Base-Cap. Der zweite Täter ist ca. 35-40 Jahre alt, hat eine füllige Figur, kurze Haare und einen Vollbart. Auch er war dunkel bekleidet. Vom dritten Täter liegt keine Beschreibung vor. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Sonntag, 12.02.2017

Bedrohung mit Machete im U-Bahnhof Laimer Platz

Am Freitag zog ein 84-jähriger Rentner unvermittelt eine Machete. Er machte damit unkontrollierte Bewegungen und führte dabei Selbstgespräche. Passanten fühlten sich bedroht und verständigten die Polizei. Mit der Machete verletzte sich der 84-Jährige selbst leicht. Einer der eingesetzten Polizeibeamten musste sich ärztlich untersuchen lassen, da er mit dem Blut des Rentners in Kontakt kam. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Rentner konnte festgenommen werden. Er hatte noch weitere Messer bei sich. Er wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Folgenschwerer Unfall zwischen Radfahrer und Fußgängerin – Freimann

Am Mittwoch ging ein 79-jährige Senior mit seiner Frau spazieren. Er befand sich ein kleines Stück vor seiner Frau, als ihm ein Radfahrer entgegenkam und er seine 73-jährige Ehefrau schreien hörte. Als er sich umblickte, sah er seine Frau und den Radler am Boden liegen. Der Rentner eilte zurück, um seiner Frau aufzuhelfen. Der Radfahrer wollte sich entfernen. Dem Rentner gelang es, das Rad am Gepäckträger zu greifen. Beim folgenden Ziehen und Schieben stürzte der 79-Jährige zu Boden. Der Radfahrer fuhr weiter. Zurückgeblieben war nur seine Satteltasche. Nach diesem Vorfall gingen die Eheleute nach Hause. Die Satteltasche nahmen sie mit. Durch den Sturz blieb der 79-jährige Mann unverletzt. Im Laufe der Nacht verstärkten sich allerdings die Schmerzen bei seiner Frau derart, dass sie mit dem Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort wurde ein Oberschenkelhalsbruch diagnostiziert. Am Folgetag erstattete der 79-jährige Rentner bei der Polizeiinspektion-Schwabing Anzeige. Aufgrund der Satteltasche konnte der Radfahrer ermittelt werden. Bei ihm handelt es sich um einen 77-jährigen Mann, der als Zeitungsausträger unterwegs war. Die Beteiligung am Unfall des Vortages räumte er ein.

Mysteriöser Reizhusten in italienischer Gaststätte – Gräfelfing

Am Freitagabend klagten plötzlich mehrere Gäste einer italienischen Gaststätte über Reizhusten und brennende Augen. Der Gastwirt verständigte daraufhin die Rettungsleitstelle und vermutete einen Gasaustritt. Durch die Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing wurden die Gäste evakuiert und in der Feuerwehrhalle erstversorgt. Vier Personen wurden nach einer ambulanten Behandlung nach Hause entlassen. Ein Gasaustritt konnte nach diversen Messungen der Feuerwehr nicht festgestellt werden. Der Grund für die Reizwirkungen ist noch nicht geklärt. Die Münchner Kriminalpolizei hat deswegen die Ermittlungen aufgenommen.

Sechste Rauschgifttote – Ramersdorf

Eine 48-jährige Frau wurde am Mittwoch tot in ihrer Wohnung im Stadtteil Ramersdorf aufgefunden. Die Leichenschau bescheinigt eine nicht geklärte Todesart. Nach Sachlage und Auffindesituation ist davon auszugehen, dass die 48-Jährige an den Folgen ihres langjährigen Drogenkonsums verstorben ist. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise für ein Fremdverschulden. Bei der Verstorbenen handelt es sich um den sechsten Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017. Vergleichszahlen: 2015: 9 Rauschgifttote, 2016: 7 Rauschgifttote


Freitag, 10.02.2017

Schwerer Raub mit Messer – Thalkirchen

Wie bereits berichtet wurden am 20.01. drei Jugendliche in der Nähe der Thalkirchner Brücke brutal überfallen. Eine Gruppe von circa 20 Jugendlichen griff die Geschädigten mit einer Fahrradkette sowie einem Messer an. Die Täter nahmen den Jugendlichen außerdem ihre Mobiltelefone sowie Bargeld ab und flüchteten. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Haupttäter identifiziert werden. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten. Insgesamt vier Täter in München, Geltendorf und Olching konnten festgenommen werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um asylsuchende syrische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 20 Jahren.


Donnerstag, 09.02.2017

Festnahme von schlafenden Einbrechern - Feldkirchen

Am Mittwoch drangen ein 33-jähriger und ein 46-jähriger Pole in ein Einfamilienhaus in Feldkirchen ein. Nachdem sie die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht hatten und Münzen entwendet hatten, legten sie sich alkoholisiert im 1. Obergeschoss zum Schlafen nieder. Als der Eigentümer des Hauses gegen 22.00 Uhr nach Hause kam, staunte dieser nicht schlecht. Vor seinem Haus standen zwei Koffer und die Haustür war eingeschlagen. Er verständigte daraufhin sofort die Polizei, welche die beiden noch schlafenden Männer vorläufig festnehmen konnte.

Mit 133 km/h durch den Petueltunnel

Am Donnerstag fiel Polizeibeamten der Münchner Verkehrspolizei ein Auto auf, welches mit hoher Geschwindigkeit in den Petueltunnel einfuhr. Auf Höhe der stationären Geschwindigkeitsmessanlage verringerte der Fahrer die Geschwindigkeit auf die erlaubten 60 km/h und beschleunigte danach auf 133 km/h. Die Verstöße wurden durch das Videosystem der Verkehrspolizei dokumentiert. Der Raser wurde von der Polizei angehalten und kontrolliert. Da der Fahrer an der stationären Messanlage gezielt seine Geschwindigkeit verringerte und danach wieder stark beschleunigte, muss sich der Führer wegen einer Vorsatztat verantworten. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 960 Euro, zwei Punkte sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gehört zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten und Toten.

Festnahme von vier Jugendlichen nach gefährlicher Körperverletzung - Innenstadt

Vier Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren haben die Münchner Polizei beschäftigt. Am Sonntag verprügelte die Gruppe in der Sonnenstraße einen 19-Jährigen. Einer der 18-jährigen Täter trat dem 19-Jährigen mit dem Fuß in den Magen. Im weiteren Verlauf schlug er ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht, so dass er zu Boden ging. Der 19-Jährige wurde anschließend noch mehrmals gegen den Kopf getreten. Die vier Täter konnten zunächst flüchten. Bereits eine halbe Stunde später kam es allerdings erneut zu einer gefährlichen Körperverletzung am Viktualienmarkt. Ein 31-jähriger Münchner sprach einen der vier Täter an, weil dieser gegen einen Zigarettenautomaten trat. Der 31-Jährige wurde daraufhin zu Boden getreten und schließlich von drei der Täter geschlagen und getreten. Ein 22-Jähriger wollte zur Hilfe kommen, wobei auch dieser geschlagen wurde. Im Rahmen der Fahndung konnten drei der vier Täter vorläufig festgenommen werden. Die jungen Männer wurden nach der Vernehmung wieder entlassen. Am Dienstag wurde die Münchner Polizei erneut verständigt, da drei der Festgenommenen dabei beobachtet wurden, wie sie in der Türkenstraße mehrmals gegen einen Zigarettenautomaten getreten hatten. Auch diesmal konnten die drei 15 bis 18 Jahre alten Personen vorläufig festgenommen werden. Sie räumten die Tat weitgehend ein. Die drei Männer wurden diesmal wegen Wiederholungsgefahr festgenommen und der Haftanstalt beim Polizeipräsidium München überstellt. Gegen alle drei erging Haftbefehl. Die drei Männer räumten weitere gleichgelagerte Taten ein.

Täterfestnahme nach Straßenraub - Neuperlach

Am Donnerstag war ein 61-jähriger Münchner in der U-Bahn aus Richtung Ostbahnhof auf dem Nachhauseweg. Er unterhielt sich mit einem 36-jährigen Mann, welcher mit ihm an der Haltestelle Neuperlach Zentrum ausstieg. Der 36-Jährige stieß den 61-Jährigen plötzlich von hinten und zog ihm die Geldbörse aus der Hosentasche. Anschließend lief er über die Putzbrunner Straße zu Fuß stadteinwärts, wobei der 61-Jährige beobachten konnte, dass ein zweiter Mann bei ihm war. Das Opfer erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen im Gesicht sowie Abschürfungen am Knie und verständigte die Polizei. Im Zuge der Sofortfahndung konnte der 36-jährige Mann vorläufig festgenommen werden. Der 36-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

NACHTRAG: Betrunkener klettert über Glasbrüstung – Laim

Wie bereits berichtet, kletterte ein 23-jähriger Iraker über die Glasverkleidung der Friedenheimer Brücke und stürzte 12 Meter abwärts in den Gleisbereich. Der junge Mann verstarb nun am Mittwoch gegen 06.35 Uhr an den Folgen seiner schweren Verletzungen.


Mittwoch, 08.02.2017

Belästigung einer Schülerin – Trudering

Am Dienstag um 13.36 Uhr stieg eine 17-jährige Asylbewerberin aus Eritrea am Bahnhof Trudering in einen Bus der Linie 185 in Richtung Edeltraudstraße ein. Im Bus wurde sie von einem unbekannten Mann angesprochen. Während er sie ansprach, legte er seine Hand auf ihre Schulter. Die 17-Jährige ließ sich nicht auf ein Gespräch ein und drehte sich weg. An der Haltestelle Edeltraudstraße stieg sie aus und wollte in die ca. 800 Meter von der Bushaltestelle entfernte Inobhutnahmestelle für Flüchtlingsmädchen gehen. Der unbekannte Mann folgte ihr und holte sie ein. Nach einer erneuten Berührung am Arm, fing das Mädchen an zu rennen. Erst als das Mädchen an ihrer Wohnadresse klingelte, entfernte sich der Unbekannte. Der Täter ist 25 Jahre alt, er hat eine hagere Figur, er sprach deutsch mit Akzent sowie Dari, er trug eine blaue Jeans und eine schwarze Stoffjacke. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahme einer vierköpfigen ungarischen Einbrecherbande

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte eine ungarische Einbrecherbande, bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen, wegen einer Vielzahl von Wohnungseinbrüchen ermittelt werden. Zudem konnten alle Bandenmitglieder bereits festgenommen werden. Sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Ermittelt wurde seit einem Wohnungseinbruch im September 2015. Aus einer Wohnung in der Münchner Innenstadt wurden damals unter anderem zwei sehr wertvolle Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert entwendet. In Zusammenarbeit mit der ungarischen Polizei konnten die beiden Ölgemälde in Budapest bei einem 44-jährigen ungarischen Staatsbürger aufgespürt und sichergestellt werden. Sogleich wurde bei dem 44-Jährigen eine Vielzahl von weiteren Gegenständen sichergestellt. Mehrere dieser sichergestellten Gegenstände konnten daraufhin als Beute aus weiteren Wohnungseinbrüchen im Bereich München zugeordnet werden. Ermittlungen im Umfeld des 44-Jährigen ergaben Bezüge zu zwei in München wohnhaften 37 und 47 Jahre alten Prostituierten aus Ungarn. In der Folge stellte sich heraus, dass diese beiden Frauen jeweils Beziehungen zu den zukünftigen Opfern von Wohnungseinbrüchen aufbauten und zum Teil mehrere Wochen bei diesen wohnhaft waren. Dies diente dazu die Vermögensverhältnisse und die Aufbewahrungsorte der Wertgegenstände der Opfer auszukundschaften. Die Opfer selbst wurden im Vorfeld gezielt in Kneipen angesprochen, da sie dort einen vermögenden Eindruck machten. Nachdem sich die Prostituierten das Vertrauen der Opfer erschlichen hatten, lockten sie diese an den Tattagen unter einem Vorwand aus deren Wohnung, um deren Abwesenheit sicher zu stellen. Anschließend brachen die anderen Bandenmitglieder in die Wohnung der Geschädigten ein. Dieser Tatmodus wurde von der Bande bei drei Delikten angewandt. Bei den anderen Einbrüchen bestanden keine Bezüge zwischen den Tätern und den Opfern. Mitte April 2016 wurden schließlich aufgrund der bislang gesammelten Beweise mehrere Wohnungen in München durchsucht. Hierbei konnte erneut umfangreiches Diebesgut aus Wohnungseinbrüchen sichergestellt werden. Zudem konnte eine der beiden Prostituierten angetroffen und festgenommen werden. Aufgrund der Beweislage wurde Haftbefehl gegen die Dame erlassen. Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde daraufhin ein europäischer Haftbefehl gegen die drei Mittäter der Dame beantragt, der durch das Amtsgericht München erlassen wurde. Alle drei Mittäter, darunter auch der 44-Jährige aus Budapest, wurden zwischenzeitlich in Ungarn festgenommen und von Ungarn nach Deutschland ausgeliefert. Aktuell konnten der Bande zehn Wohnungseinbrüche nachgewiesen werden, die in wechselnder Zusammensetzung, jedoch immer mindestens zu Dritt ausgeführt wurden. Zudem konnten den beiden Damen noch ein Handtaschendiebstahl nachgewiesen werden. Nach Angaben der beiden geständigen festgenommenen Täterinnen, hat die Bande allerdings noch weitere Wohnungseinbrüche oder Einbruchsversuche in München begangen. Beide gaben an, sich aufgrund der Vielzahl der Delikte, nicht mehr an jede einzelne Tat genau erinnern zu können. Ebenso seien die beiden männlichen Täter auch mehrmals alleine losgezogen, um Einbrüche zu begehen. Aufgrund dieser Aussagen ist von einer hohen Dunkelziffer von weiteren Delikten auszugehen, die von dieser Bande begangen wurden.

Betrunkener Jugendlicher klettert auf Glasbrüstung, fällt vor einen ICE-Zug und wird schwer verletzt - Laim

Am Dienstag befand sich ein 23-jähriger Iraker mit seiner Freundin auf der Friedenheimer Brücke. Sie waren auf dem Weg zu einer Bar. Aus Leichtsinn kletterte der betrunkene 23-Jährige auf die Westseite über die Glasverkleidung der dortigen Brücke und versuchte sich dort rückwärts festzuhalten. Dabei konnte er sich nicht mehr halten und fiel ca. 12 Meter abwärts in den Gleisbereich, wobei er sich schwer verletzte. Ein mit ca. 15 km/h anfahrender ICE-Zug konnte noch rechtzeitig bremsen und blieb ca. 8 Meter vor dem 23-Jährigen stehen. Der 23-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der behandelnden Ärzte kann ein Ableben derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Schmuckdieb flüchtet mit Sportwagen - Au

Am Dienstag suchte ein 22-jähriger Kfz-Mechaniker ein Juweliergeschäft in der Goethestraße auf. Er ließ sich vom Verkäufer mehrere Schmuckstücke zeigen, wollte dann aber keinen Schmuck kaufen. Beim Verlassen des Geschäfts griff der vermeintliche Kunde in die Auslage und nahm vier Goldarmreifen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro an sich. Anschließend flüchtete er zu Fuß. Er wurde dabei von mehreren Passanten, die den Vorfall beobachtet hatten, verfolgt. Die couragierten Verfolger konnten allerdings nur noch sehen, dass ein roter Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit davonfuhr. Im Rahmen der Sofortfahndung konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion-Altstadt das Fluchtfahrzeug schließlich finden. Aufgrund der extrem hohen Geschwindigkeit des Fluchtwagens, gaben die Polizeibeamten die direkte Nachfahrt auf. Polizeibeamte der Münchner Einsatzhundertschaft waren zur Fahndung im Bereich der Polizeiinspektion-Au eingesetzt. Sie bemerkten in der Boosstraße einen jungen Mann, auf den die Personenbeschreibung des Schmuckdiebs passte. Als der Verdächtige den Streifenwagen bemerkte, lief er sofort weg. Er versteckte sich in einem Hauseingang. Dort konnten die Polizeibeamten den flüchtenden Tatverdächtigen festnehmen. In seiner Hosentasche konnten insgesamt drei Goldarmbänder aus dem Juweliergeschäft gefunden werden. Das vierte entwendete Armband fanden die Beamten auf dem Gehweg wieder. Nach bisherigem Ermittlungsstand hat sich der Tatverdächtige den Sportwagen ausgeliehen. Der 22-Jährige wird heute zur Entscheidung in Sachen Untersuchungshaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt.


Dienstag, 07.02.2017

Tötungsdelikt; Täter festgenommen - Freimann

Am Montag verständigten Nachbarn den Rettungsdienst. Sie hatten erst einen Streit in einer der Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in Freimann wahrgenommen und anschließend eine 33-jährige Frau verletzt vorgefunden. Der polnische Lebensgefährte der Geschädigten floh aus der gemeinsamen Wohnung und war seitdem flüchtig. Er gilt als dringend tatverdächtig. Die Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl wegen Mordes. Es wird angenommen, dass die 33-Jährige sich von ihrem Lebensgefährten trennen wollte. Die 33-Jährige, die mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht wurde, erlag dort ihren Verletzungen. Noch ist die Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der LMU München nicht abgeschlossen, aber es ist davon auszugehen, dass die letztlich tödlichen Verletzungen der 33-Jährigen durch stumpfe und scharfe Gewaltanwendung verursacht wurden. Am Dienstag stellte sich der dringend Tatverdächtige auf einer Münchner Polizeiinspektion. Er wurde festgenommen.

Auto „verparkt“ - Altstadt

Bereits am Sonntag, 11.12.2016, hatte eine 55-jährige Frau aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ihren PKW fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof abgestellt. Nachdem sie ihr geparktes Fahrzeug später nicht mehr auffinden konnte, meldete sie dies auf der Polizeiinspektion-Hauptbahnhof als verloren und fuhr mit dem Zug zurück nach Hause nach Thüringen. Am Montag fiel einer Streife der Polizeiinspektion-Altstadt in der Blumenstraße ein Pkw auf, der aufgrund des winterlichen Verschmutzungszustandes wohl schon länger nicht mehr bewegt worden war. Eine Überprüfung im polizeilichen Datenbestand ergab, dass es sich um den verlorenen PKW der Frau aus Thüringen handelte. Sie wurde telefonisch über das Auffinden verständigt und war überglücklich darüber.

4. Rauschgifttoter in München

Ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis München wurde am Montag leblos in der Ziemssenstraße aufgefunden. Drei Tage später verstarb er in einem Münchner Krankenhaus. Aufgrund der auf eine Drogenintoxikation hindeutenden Auffindesituation bescheinigte die leichenschauende Ärztin eine ungeklärte Todesart. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Betäubungsmittel. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen erbrachten keine Hinweise auf eine fremde todesursächliche Gewalteinwirkung. Bei dem Verstorbenen handelt es sich somit um den 4. Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017. Vergleichszahlen: 2015: 9 Personen 2016: 5 Personen

Fußgänger nach Sturz im Krankenhaus verstorben - Obersendling

Bereits am Donnerstag, 26.01.2017, war ein 76- jähriger Rentner aus dem südlichen Münchner Landkreis zu Fuß auf dem Isarhochweg in der Nähe der Thalkirchner Brücke unterwegs. Aufgrund des schneebedeckten Weges stürzte er und schlug dabei mit dem Kopf auf den Boden. Anschließend rutschte er neben dem Weg ein Stück hinunter und wurde von einem Gebüsch aufgehalten. Zunächst verweigerte der Rentner die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus, sodass er lediglich zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht wurde und von dort aus auf eigene Verantwortung wieder nach Hause entlassen wurde. Sein Zustand verschlechterte sich jedoch. Deshalb wurde er am Folgetag wieder zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er an den Folgen seiner Sturzverletzung am Sonntag. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München in Verbindung zu setzen.


Montag, 06.02.2017

Haftentlassener begeht sofort wieder Einbrüche

Von Donnerstag bis Freitag kam es in München zu zwei Einbrüchen und zwei versuchten Einbrüchen mit ähnlichem Modus Operandi. Intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungen führten zu dem Verdacht, dass es sich bei dem Täter um einen vor kurzem aus der Haft entlassenen Serienstraftäter handelt. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten zur Festnahme des Einbrechers, der aufgrund der Spurenlage überführt werden konnte. Der Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München erließ einen Haftbefehl gegen den 27-jährigen Münchner.


Sonntag, 05.02.2017

Polizeifahrzeug kollidiert mit Radfahrer - Schwabing

Am Freitag befand sich ein 35-Jähriger Polizeibeamter mit seinem Streifenfahrzeug bei der Kreuzung zur Leopoldstraße/Münchner Freiheit. Als er am Polizeifunk über einen Einsatz in der Feilitzschstraße informiert wurde, entschloss er sich sofort zu dem Einsatz zu fahren. Er blieb im Bereich der Kreuzung stehen, blinkte nach links und wollte wenden. Dabei stieß er gegen einen 30-jährigen Münchner, der mit einem Mountainbike unterwegs war und genau in diesem Moment links überholen wollte. Der 30-Jährige stürzte und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er über Nacht zur Beobachtung stationär blieb. Da bei dem 30-Jährigen Alkoholgeruch festgestellt wurde und ein entsprechender Atemalkoholtest positiv verlief, wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.

“Pinguin“ wegen Ladendiebstahls in der Altstadt verhaftet

Am Freitag wurden Polizeibeamte zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen. Der Grund hierfür war ein Ladendiebstahl in einem Warenhaus in der Münchner Altstadt. Die eingesetzten Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie bei dem Ladendieb einen Mann in einem Pinguinkostüm antrafen. Es stellte sich heraus, dass dieser, ein 34-jähriger Wohnsitzloser gegen 13 Uhr das Warenhaus betreten hatte. Im Warenhaus nahm er dann aus einem Regal ein Pinguinkostüm und zog dieses an. Danach ging er in das Restaurant des Warenhauses und griff dort an der Salattheke in eine Schüssel Bauernsalat, den er sogleich zu essen begann. Wie oft er letztendlich in die Salatschüssel griff, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall verließ er kurz darauf wieder den Restaurantbereich. Im Verkaufsbereich nahm er dann eine Ledermappe und versteckte in dieser seine eigenen Schuhe. Danach ging er in die Schuhabteilung, nahm ein paar Schuhe und löste an Ihnen die angebrachte Warensicherung. Anschließend zog er sie an und wollte das Geschäft verlassen. Da natürlich mittlerweile verschiedene Zeugen auf ihn aufmerksam geworden waren, wurde er beim Verlassen des Geschäfts von zwei Ladendetektiven angesprochen. Diese verständigten die Polizei.

Exhibitionist in Milbertshofen

Bereits am Freitag, den 27.01.2017 gegen 08:45 Uhr ging eine 30-Jährige Münchnerin in der Schleißheimer Straße, Ecke Hamburger Straße zu Ihrem Pkw. Ihr kam dort auf der Straße ein unbekannter Mann entgegen, der sie anstarrte. Die 30-Jährige bekam sofort ein komisches Gefühl und ging weiter zu ihrem Pkw. Als sie mit ihrem Fahrzeug losfuhr, stand der unbekannte Mann plötzlich mit geöffneter Hose an ihrem Pkw und griff sich dabei an sein entblößtes Geschlechtsteil. Die 30-Jährige fuhr sofort weiter und informierte kurz darauf die Polizei. Eine eingeleitete Sofortfahndung verlief jedoch ergebnislos. Der Täter ist ca. 28-32 Jahre alt, schlank, 180-185 cm groß, er hat eine gepflegte Erscheinung, mittelbraune glatte Haare die am Hinterkopf zu einem sehr kurzen Zopf gebunden sind. Bekleidet war er mit einem hüftlangen khakifarbenen Anorak mit Kapuze und einer blauen Jeans. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Freitag, 03.02.2017

Räuberische Erpressung - Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch wurde ein 23-jähriger Münchner gegen 23.15 Uhr auf der Schillerstraße von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser behauptete gegenüber dem Studenten, dass er eine Waffe habe und der 23-Jährige nun mit ihm gehen solle. Die beiden begaben sich in die Zweigstraße und dort forderte der Unbekannte die Herausgabe des Bargelds. Der 23-Jährige übergab ihm eine zweistellige Summe Bargeld. Anschließend flüchtete der unbekannte Mann in Richtung Schlosserstraße. Der 23-Jährige blieb unverletzt und verständigte die Polizei. Eine Sofortfahndung verlief jedoch negativ. Der Täter ist ca. 30 Jahre alt, ca. 1 Meter 70 groß, hat ein arabisches Aussehen, er hat schwarze Haare mit Pferdeschwanz, seitlich kurz rasiert und einen mittellangen schwarzen Bart. Er sprach deutsch mit Akzent und trug eine braun-beige Jacke. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte - Obersendling

Am Dienstag erhielt eine 83-jährige Münchnerin zwischen 20.15 und 20.30 Uhr auf ihrem Festnetzanschluss einen Anruf von der Nummer 089/110. Zunächst sagte sie am Telefon, dass sie keinen Notruf abgesetzt hatte und legte wieder auf. Unmittelbar darauf wurde sie erneut angerufen. Der Anrufer gab sich dabei als Polizeibeamter aus und erzählte ihr, dass zwei Rumänen festgenommen wurden. Bei diesen hätten sie einen Zettel mit sechs Namen gefunden, auf dem auch sie mit ihrer Adresse verzeichnet war. Weiter erzählte er ihr, dass ihre Konten jetzt die ganze Nacht gesperrt wären und sie am nächsten Tag ihr ganzes Geld abheben soll. Dies wäre wichtig, damit niemand mehr Zugriff darauf hat. Er erklärte ihr weiter, dass sie nun die ganze Zeit überwacht werden würde und sie solle sich immer wieder melden, damit man wisse, dass es ihr gut geht. Ab 07.30 Uhr am nächsten Morgen solle sie sich dann viertelstündlich melden. Die Telefonverbindung wurde zu diesem Zweck die ganze Nacht aufrechterhalten. Am nächsten Tag erhielt sie um 08.15 Uhr die Anweisung, zur Bank zu gehen und nun das Geld abzuheben. Dazu musste sie ihr ständig eingeschaltetes Handy mitnehmen. Nachdem sie einen Betrag von mehreren tausend Euro abgehoben hatte, fuhr sie mit dem Bus wieder nach Hause. Dort meldete sie sich vereinbarungsmäßig wieder bei den angeblichen Polizeibeamten. Bereits 15 Minuten nach ihrer Rückkehr erschien ein abholender Beamter bei ihr. Diesem übergab sie das Geld und kurzzeitig auch ihr Handy. Der Mann vereinbarte mit ihr, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt eine bestimmte Handyrufnummer anwählen solle, damit die Rückabwicklung besprochen werden kann. Nachdem sich später bei dieser Nummer jedoch niemand meldete, kam ihr der Verdacht, dass sie eventuell Betrügern aufgesessen war. Daraufhin verständigte sie den echten Notruf 110. Der Täter ist ca. 25-30 Jahre alt, er ist ca. 170 cm groß, er hat eine normale Figur, ein volles Gesicht, dunkle Haare, bekleidet war er mit einer dunkelbraunen Jacke. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.

Gaststätteneinbruch in der Altstadt

Am Freitag gegen 02.35 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einer Gaststätte am Maximiliansplatz. Der bislang unbekannte Täter schlug die Glasscheibe zur Lokalität ein. Durch das entstandene Loch konnte er einsteigen. Da an der Kassenschublade noch der Schlüssel steckte, öffnete er diese und entnahm die Geldeinlage. Ob zu diesem Zeitpunkt Bargeld in der Kasse vorhanden war, ist bislang nicht bekannt. Als der Unbekannte die Gaststätte wieder durch das Loch verließ, wurde er von einem Zeugen angesprochen. Dieser verständigte sofort die Polizei und der Einbrecher entfernte sich in Richtung Amira Platz. Eine polizeiliche Sofortfahndung führte leider nicht zur Festnahme des Täters. Der Täter ist ca. 25 Jahre alt, 175-180 cm groß, hellhäutig, er hat eine normale Statur, einen Oberlippenbart und ein europäisches Erscheinungsbild. Er sprach hochdeutsch und war bekleidet mit einer schwarzen Wollmütze, einer schwarzen Jacke und einer blauen Jeanshose. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Tatverdächtiger nach versuchter räuberischer Erpressung festgenommen - Moosach

Am Donnerstag wurde ein 43-jähriger Münchner von einem unbekannten Mann in Moosach angesprochen. Der Unbekannte verlangte Geld und Zigaretten und drohte ihn sonst zu schlagen. Dabei ballte er die Faust, als würde er zum Schlag ausholen. Der 43-Jährige lief aus Angst davon und wurde von dem Unbekannten verfolgt, bis dieser die Polizeiinspektion Moosach erreichte. Dort berichtete er auf der Wache von dem Vorfall. Ein Tatverdächtiger konnte daraufhin im unmittelbaren Umfeld der Polizeiinspektion festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 22-jährigen Wohnsitzlosen. Er wurde der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Ein Ermittlungsrichter wird über eine weitere Haft entscheiden.


Donnerstag, 02.02.2017

Pkw-Fahrer fährt in Fußgängergruppe und flüchtet - Ramersdorf

Am Mittwoch kam es in einem Anwesen der Claudius-Keller-Straße zu einem Streit zwischen einem 29-jährigen Münchner und seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Nachdem der Streit eskalierte und es zu Handgreiflichkeiten kam, flüchtete die ehemalige Lebensgefährtin aus der Wohnung und suchte bei einer Nachbarin Schutz. Vermutlich wegen Eifersucht nahm der 29-Jährige den Autoschlüssel seiner ehemaligen Lebensgefährtin an sich. Mit ihren vier Kindern machte sich der nicht leibliche Vater anschließend auf die Suche nach seiner Ex-Freundin. Aufgrund einer roten Ampel hielt der 29-Jährige an und sah eine Polizeistreife vorbeifahren. Offensichtlich war er der Meinung, dass die Ex-Freundin die Polizei verständigt hatte. Er geriet in Panik, beschleunigte sein Fahrzeug und überquerte den Karl-Preiss-Platz, trotz roter Ampel. Aufgrund seiner stark überhöhten Geschwindigkeit verlor er beim Abbiegen die Kontrolle über den PKW und kam von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug streifte zunächst einen Alleebaum auf dem Grünstreifen. Anschließend streifte er mit dem Fahrzeug einen 25-jährigen Studenten und erfasste einen auf dem Fußweg stehenden 30-jährigen Mann frontal. Nach dem Unfall stieg der 29-Jährige aus dem Fahrzeug aus und flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle, ohne sich um die schwerverletzten Fußgänger zu kümmern. Auch ließ er die vier Kinder im Fahrzeug zurück, die bei dem Unfall unverletzt blieben. Die beiden 25- und 30-jährigen Fußgänger mussten mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung wurde der 29-Jährige bislang nicht gefunden.

Fan des 1. FC Nürnberg wird seines Schals beraubt - Hauptbahnhof

Am Sonntag gegen 18.10 Uhr, kam ein 23-jähriger Fan des 1. FC Nürnberg mit der Bahn vom Zweitligaspiel Nürnberg gegen Dresden am Münchner Hauptbahnhof an. Er trug einen Rucksack auf dem Rücken, an dem deutlich sichtbar ein Fan-Schal des 1. FC Nürnberg angeknotet war. Auf dem Weg zum Gleis 5 wurde er von zwei ihm unbekannten Männern verfolgt. Einer der beiden Verfolger packte ihn am Rucksack und versuchte den angebundenen Fan-Schal zu entreißen. Nachdem dies nicht sofort gelang, schlug ihm der zweite Unbekannte mit der Faust ins Gesicht. Von dem Faustschlag stürzte der 23-Jährige und dabei zerbrach die in der Hand gehaltene Bierflasche. Durch die zersplitterte Bierflasche zog sich der Nürnberg-Fan Schnittwunden an der Hand zu. Anschließend wurde der Fan-Schal entwendet und die zwei Unbekannten flüchteten zu Fuß in Richtung Bayerstraße. Der 23-jährige Münchner musste vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der eine Täter ist ca. 190 cm groß, hat leichtes Übergewicht und ist ca. 20 Jahre alt, bekleidet war er mit einer Jeans und einer schwarzen Jacke. Der andere Täter ist ca. 195 cm groß, hat eine schlanke Figur und war dunkel gekleidet. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

3. Rauschgifttoter in München

Am Samstag wurde ein 33-jähriger Münchner leblos in seinem Zimmer in München Untergiesing aufgefunden. Durch den verständigten Notarzt konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Ein im Rahmen einer Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf verschiedene Betäubungsmittelsubstanzen. Die polizeilichen Ermittlungen erbrachten keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Bei dem Verstorbenen handelt es sich somit um den 3. Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017.

Gartenhausaufbrecher festgenommen - Freimann

Am Mittwoch beobachtete ein aufmerksamer Zeuge in einer Kleingartenanlage an der Garchinger Straße einen Einbrecher, wie dieser aus einem eingeschlagenen Türfenster eines Gartenhauses kletterte. Zuvor hatte der Täter bereits zwei Taschen durch die Öffnung herausgeworfen. Der aufmerksame Zeuge reagierte sehr gut und verständigte sofort die Polizei. Gleichzeitig verfolgte er den Täter und konnte sehen, wie dieser offensichtlich seine Beute von einer Tasche in die andere Tasche räumte. Als er sich einer Tasche entledigte und die Kleingartenanlage verlassen wollte, konnte er durch die herbeigerufenen Polizeibeamte festgenommen werden. Bei dem Täter handelt es sich um einen wohnsitzlosen 49-jährigen rumänischen Staatsbürger. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Unbekannte brechen in ein Einfamilienhaus ein - Kleinhadern

Am Mittwoch zwischen 15.00 Uhr und 21.30 Uhr brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Windeckstraße in Kleinhadern ein. An der Rückseite des Hauses hebelten die Einbrecher ein Fenster auf, drangen so in das Haus ein und durchsuchten alle Räume nach Wertgegenständen. Mit Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro konnten sie unerkannt entkommen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einbrecher stehlen Zigaretten aus Getränkemarkt - Mittersendling

Ein bislang unbekannter Einbrecher warf am Mittwoch gegen 02.15 Uhr, mit einer Gehwegplatte die Schaufensterscheibe eines Getränkemarktes ein. Direkt hinter der eingeworfenen Fensterscheibe befinden sich der Kassenbereich sowie der Zigarettenständer. Der Einbrecher entwendete 150 Packungen Zigaretten und flüchtete mit seiner Beute. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Mittwoch, 01.02.2017

Das diesjährige Wiesnplakat steht fest!

1.Preis_Oktoberfestplakat2017Das Motiv hat die Jury u.a. durch seine Klarheit überzeugt. Das Motiv zeigt alle wichtigen Elemente des Oktoberfests. Von den Schaustellern über das Bier bis hin zum Kulinarischen ist alles vertreten. Ein wichtiges Argument für die Jury war, dass dieses Motiv auch noch verständlich ist, wenn es sehr klein, z.B. auf einem Feuerzeug, verwendet wird.

Der zweite Münchner Bürgermeister Josef Schmid (CSU-Fraktion) mit dem Sieger-Motiv von den Studentinnen Sarah Eigenseher und Hanna Hodzic von der Technischen Hochschule, Nürnberg. Er betonte, dass es ihn freut, dass zwei Studentinnen gewonnen haben. Immerhin haben an dem Wettbewerb professionelle Grafiker, Grafikdesigner und auch Künstler teilgenommen, die schon länger im Geschäft sind. Zum ersten Mal konnte jeder an dem Wettbewerb teilnehmen, der einen Plakatentwurf gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben bei muenchen.de hochladen konnte. Es wurden 143 Entwürfe hochgeladen von denen es 48 in ein Publikumsvoting schafften. Aus den 30 beliebtesten Plakatentwürfen wählte dann eine Jury aus Sach- und Fachpreisrichtern den Siegerentwurf aus.

Unter Drogeneinfluss stehender Pkw-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle und beschädigt mehrere Fahrzeuge - Milbertshofen

Am Dienstag war es zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd gekommen. Polizeibeamte wollten gegen 19.35 Uhr den Fahrer eines Pkw anhalten und kontrollieren. Der Fahrer, ein 23-jähriger Auszubildender, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und zudem unter Drogeneinfluss stand, versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er flüchtete vom Harthof über Milbertshofen in Richtung Hasenbergl, wobei er einige rote Ampeln überfuhr. Teilweise fuhr er auf der Schleißheimer Straße stadtauswärts mit Tempo 160 bis 180 km/h. In der Knorrstraße kam es zur Kollision mit einem nachfahrenden Polizeifahrzeug, in der Schleißheimer Straße beschädigte er noch zwei andere PKW. Am Ende der Schleißheimer Straße konnte der 23-Jährige aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit dem Straßenverlauf nicht mehr folgen und fuhr geradeaus über den Geh- und Radweg und einen Begrenzungspfosten in die dortige Grünanlage, wo sein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit zum Stehen kam. Der Pkw-Fahrer versuchte weiter zu Fuß vor den Polizeibeamten zu flüchten, unmotorisiert war er allerdings deutlich langsamer und konnte nach wenigen Metern bereits eingeholt und festgenommen werden. Personen, die bei der Verfolgungsfahrt konkret gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, in Verbindung zu setzen.

Linienbus missachtet Rotlicht und stößt mit kreuzendem Pkw zusammen; zwei Personen leicht verletzt - Schwabing

Am Dienstag ist in Schwabing ein Linienbus schwer beschädigt worden, als ein 54-jähriger Busfahrer mit seinem Bus der Linie 103 auf der Belgradstraße fahrend die Kreuzung-Karl-Theodor-Straße überqueren wollte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zeigte die Ampel für seine Fahrtrichtung bereits mehrere Sekunden Rot, als er in den Kreuzungsbereich einfuhr. Zur selben Zeit wartete ein 53-jähriger Münchner mit seinem PKW als erstes Fahrzeug an der Haltlinie der Karl-Theodor-Straße. Als die Ampel auf Grün umschaltete, fuhr der 53- Jährige in den Kreuzungsbereich ein. Noch im Anfahren stieß der Münchner mit der kompletten Front seines Pkw gegen den vordersten Einstieg des Linienbusses. Der 54-jährige Busfahrer verlor daraufhin die Kontrolle über den Bus und kam in Fahrtrichtung nach links zunächst auf die Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte. Er überfuhr dabei ein Verkehrszeichen und die dortige Fußgängerampel. Der Linienbus kam ins Gleisbett der Trambahn, wo er letztendlich schwer beschädigt zum Stehen kam. Durch den Unfall erlitt der Busfahrer leichte Verletzungen und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der 53-jährige Münchner wurde ebenfalls nur leicht verletzt und vor Ort durch die Rettungskräfte versorgt. Die Fahrgäste des Linienbusses blieben alle unverletzt. Der PKW wurde durch den Unfall so beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Brand eines geparkten Pkw - Maxvorstadt

Am Dienstag brannte gegen 23.15 Uhr ein seit einigen Tagen in der Ottostraße geparkter Pkw. Das Feuer wurde von Passanten entdeckt. Der Brand wurde durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Zwei weitere Fahrzeuge, die links und rechts neben dem brennenden Pkw geparkt waren, wurden durch Hitze, Ruß und Rauch leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 10.000 Euro. Beamte der Brandfahndung rückten aus und nahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann weder eine Brandstiftung noch ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Dienstag, 31.01.2017

Überfallartige Vergewaltigung einer Studentin; Tatverdächtiger festgenommen - Maxvorstadt

Wie bereits berichtet, war am Freitag eine Studentin in einer Damentoilette der LMU vergewaltigt worden. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass sich am Montag ein weiterer ähnlich gelagerter Vorfall ereignete. Zwei Studentinnen verständigten unabhängig voneinander die Polizei, dass sich ein unbekannter Mann auf den Damentoiletten der Ludwigs Maximilians Universität (LMU) aufhält und in eine besetzte Toilettenkabine eindringen wollte. Die betroffene 20-jährige Studentin wehrte sich, indem sie sich gegen die Kabinentür stemmte und lauthals schrie. Der unbekannte Täter entfernte sich daraufhin. Die verständigten Polizeibeamten der Polizeiinspektion-Maxvorstadt konnten aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung einer Zeugin gegen 18.00 Uhr auf einem Flur in der LMU einen 25-jährigen Tatverdächtigen wiedererkennen und festhalten. Während der Identitätsfeststellung leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand. Der 25-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert. Er wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Wiederholung: Am Freitag hatte eine 25-jährige Studentin die Damentoilette der Ludwigs Maximilians Universität München (LMU) aufgesucht. Ein Mann folgte ihr und öffnete mit Gewalt die Kabinentür. Er forderte von der 25-Jährigen sexuelle Handlungen und führte sie auch an ihr durch. Die Studentin war aufgrund eines noch nicht verheilten Armbruchs nur bedingt abwehrfähig, leistete jedoch trotzdem erhebliche Gegenwehr. Die 25-jährige Studentin biss den Täter in die Hand, sodass er eine blutende Verletzung davontrug. Sie erlitt Prellungen und Kratzwunden und zog sich erneut einen Armbruch zu. Der Täter entfernte sich anschließend unerkannt vom Tatort. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ergebnislos.

Festnahme eines Drogenkuriers am Hauptbahnhof

Durch kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurde bekannt, dass ein 23-jähriger Staatsbürger aus Sierra Leone 50-100 Gramm Kokain nach München schmuggeln wollte. Der 23-Jährige kam am Samstag am Hauptbahnhof München an und wurde dort festgenommen. Bei einer körperlichen Durchsuchung konnten zwar keine Betäubungsmittel aufgefunden werden, jedoch entsprechendes Verpackungsmaterial. Durch eine medizinische Untersuchung wurden im Darm des Tatverdächtigen fünf Fingerlinge mit jeweils ca. 10 Gramm Kokain festgestellt. Nachdem die Drogen auf natürlichem Wege wieder zum Vorschein kamen, wurde durch einen Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den 23-Jährigen erlassen.


Montag, 30.01.2017

Überfallartige Vergewaltigung einer Studentin - Maxvorstadt

Am Freitag gegen 16.00 Uhr suchte eine 25-jährige Studentin die Damentoilette im 2. Obergeschoss der Ludwigs Maximilians Universität München auf. Ein bislang unbekannter Mann folgte ihr und öffnete mit Gewalt die Kabinentür. Er forderte von der 25-Jährigen sexuelle Handlungen und führte sie auch an ihr durch. Die Studentin war aufgrund eines noch nicht verheilten Armbruchs nur bedingt abwehrfähig. Die Studentin biss den unbekannten Täter allerdings in die Hand, sodass er eine blutende Verletzung davontrug. Die Studentin erlitt ihrerseits Prellungen und Kratzwunden und zog sich erneut einen Armbruch zu. Der Täter ist ca. 25-30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, hat eine kräftige Figur, ein speckiges rundes Gesicht mit sehr trockener Haut, rissige Lippen und vermutlich braune Augen. Er sprach deutsch ohne Akzent. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sexuelle Belästigung in der U-Bahn - Giesing

Am Dienstag gegen 07.45 Uhr war ein 63-jähriger Münchner in der U2 Richtung Feldmoching unterwegs. Während der Fahrt berührte der 63-Jährige in der U-Bahn zwei bislang unbekannte Frauen mit einem eingeschalteten Vibrator im Gesäßbereich. Ein Fahrgast sprach ihn daraufhin an, dass er damit aufhören solle. Kurz vor dem U-Bahnhof Giesing wollte der 63-Jährige eine weitere Frau mit dem Vibrator berühren, woraufhin der Fahrgast den Notknopf drückte und zusammen mit dem 63-Jährigen die U- Bahn verließ. Ein weiterer Zeuge, welcher am Bahnsteig stand, kam unterstützend hinzu. Die unbekannten Frauen fuhren mit der U-Bahn weiter. Da der 63-Jährige flüchten wollte, musste er durch die beiden Zeugen und die eingetroffene U-Bahnwache am Boden fixiert und gefesselt werden. Der 63-Jährige machte einen verwirrten Eindruck und gab auch selbst an, dass er unter einer psychischen Störung leidet. Aufgrund dessen wurde er in eine Münchner Klinik eingeliefert. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die drei betroffenen Frauen, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Dachdecker stürzt ca. 4,5 Meter tief durch eine Dachöffnung – Englischer Garten

Am Samstag kam es zu einem schweren Betriebsunfall auf dem Dach eines Gebäudes Am Tucherpark im Englischen Garten. Ein 34-jähriger Dachdecker hob eine Holzplatte an, mit der seit einigen Tagen eine Dachöffnung abgedeckt war. Die Stelle war zusätzlich mit einer Warnbarke gesichert. Aus noch nicht geklärter Ursache kam ein Arbeiter hierbei zum Sturz und fiel durch die Öffnung rund 4,5 m in die Tiefe. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und kam mit mehrfachen Rippenbrüchen und schweren Prellungen in ein Krankenhaus. Da möglicherweise versäumt worden war, den Dachdecker auf die Öffnung unter der Platte hinzuweisen, wurde gegen den verantwortlichen 50-jährigen Polier ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.


Sonntag, 29.01.2017

Festnahme einer entlaufenen Ziege bei der Allianz Arena

Bereits am Dienstag ist eine weiße Ziege, die zum Streichelzoo zur Bayernkaserne kommen sollte, entwischt. Am Freitag staunten Polizeibeamte, die für das Fußballspiel TSV 1860 München gegen Greuther Fürth bei der Allianz Arena eingesetzt waren, nicht schlecht. Plötzlich stand neben ihnen die entlaufene Ziege und wollte das Gelände der Allianz Arena betreten. Durch Sicherheitskräfte der Allianz Arena wurden die Spielfeldzufahrten gesperrt und das Tier konnte durch die Polizeibeamten und einer Hundeführerin eingefangen werden. Die Ziege konnte dem Eigentümer unversehrt übergeben werden.

Rettung aus dem Garchinger See

Am Samstag erhielten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Oberschleißheim den Hinweis, dass sich im Garchinger See eine Person befinden würde, die in das Eis eingebrochen wäre. Gemeinsam mit der Feuerwehr Garching sowie dem Rettungsdienst wurde dann das Ufer abgesucht. Zwei Polizeibeamte konnten am Westufer in einem eisfreien Bereich eine 43-jährige Frau auffinden. Die Polizisten zögerten nicht und stiegen in das Wasser, um die Frau so ans Ufer zu ziehen. Gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr Garching wurden Erste Hilfe Maßnahmen eingeleitet, da die Frau nicht auf Ansprache reagierte. Die 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus geflogen. Sie war unterkühlt und konnte keine Auskünfte zum Geschehen des Vorfalls machen.

U-Bahnfahrer wird von fahrender U-Bahn abgeworfen und schwer verletzt – Isarvorstadt

Am Samstag stieg ein 37-jähriger U-Bahnfahrer zu seinem Kollegen in das Führerhaus, während die Bahn am U-Bahnhof Fraunhoferstraße stand, ein. Er führte dort mit ihm ein Gespräch und stieg zunächst wieder aus. Nachdem der Fahrgastwechsel durchgeführt war, wollte der 32- jährige Führer der U-Bahn, welcher im Führerstand saß, weiterfahren, wobei die Tür noch offen stand. Als die U-Bahn losfuhr, wollte der 37-Jährige nun in den geöffneten Führerstand hineinspringen, was ihm jedoch nicht gelang. Er hielt sich am Rahmen der Tür fest, schaffte es aber nicht in den Führerstand hineinzukommen und wurde von dem fahrenden Zug abgeworfen. Er prallte gegen den Abfertigungsspiegel am Ende der U-Bahnstation, wo er schwer verletzt zum Liegen kam. Der 37-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-jährige U-Bahnfahrer wurde leicht verletzt vor Ort behandelt.

Tödlicher Verkehrsunfall mit Fußgängerin – Obergiesing

Am Freitag war eine 82-jährige Münchnerin als Fußgängerin auf der Weinbauernstraße Richtung U-Bahnhof Silberhornstraße unterwegs. Sie wollte die Martin-Luther-Straße geradeaus überqueren und nutzte dazu nicht die Ampel. Zur selben Zeit fuhr eine 28-jährige Münchnerin mit ihrem Auto auf der Martin-Luther-Straße stadtauswärts und blickte Tageszeit bedingt direkt in Richtung Sonne. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat die 82-Jährige die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten und wurde von dem Auto der 28-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert. Die Seniorin verstarb sofort am Unfallort.

Täterfestnahme nach versuchtem Raub mit Messer – Ludwigsvorstadt

Am Freitag gegen 13.00 Uhr, betrat ein 28-jähriger Mann ein Geschäft in der Ludwigsvorstadt, ging zum Tresen und hielt dabei ein Messer in der Hand. Er erklärte dem 56-jährigen Ladeninhaber, dass es sich um einen Überfall handle und bedrohte diesen dabei mit dem Messer. Der 56-Jährige griff sich daraufhin ein Hebeleisen, welches in seiner Nähe stand und forderte den 28-Jährigen auf, sein Geschäft zu verlassen. Zurückgeschreckt verließ daraufhin der Mann sofort den Laden und flüchtete zunächst ohne Beute. Polizeibeamten der Polizeiinspektion Westend gelang kurze Zeit darauf die Festnahme des Mannes. Der 28-Jährige ist geständig und er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

14-jähriger bricht in Schützenverein ein – Martinsried

Am Donnerstag ging bei der Polizei eine Vermisstenmeldung ein. Ein 14-jähriger Schüler wurde vermisst. Wie sich herausstellte, entfernte sich der Schüler, gegen 04.30 Uhr aus der elterlichen Wohnung. Aufgrund der Kälte suchte er Unterschlupf und fand diesen in einem Schützenheim in Martinsried. Er brach in dieses ein und verblieb dort zum Aufwärmen. Im Rahmen der Vermisstensuche, welche auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt wurde, konnte der Schüler im aufgebrochenen Schützenheim gefunden werden. Er befindet sich mittlerweile wieder in der Obhut seiner Eltern. Gegen den jungen Mann wird wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt.


Freitag, 27.01.2017

Festnahme von Ladendieben führt zur Klärung einer Serie in der Münchner Innenstad

Am Dienstag fielen Kaufhausdetektiven zwei Syrer auf, als diese Parfüme entwenden wollten. Sie konnten durch die Kaufhausdetektive festgehalten und durch Polizeibeamte festgenommen werden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass einer der Syrer bereits am Mittwoch auf „Diebestour“ durch Nobelboutiquen in der Münchner Innenstadt war. Er konnte unerkannt flüchten, wurde nun aber zweifelsfrei als Täter identifiziert. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Handtaschenraub – Schwabing

Am Donnerstag gegen 20.40 Uhr war eine 22-jährige Studentin auf dem Heimweg. In der Clemensstraße, auf Höhe der Mittermayerstraße, trat plötzlich ein Unbekannter von hinten an sie heran und schlug ihr ins Gesicht. Gleichzeitig zog er die junge Frau zu Boden und zerrte an ihrer Handtasche. Die Frau schrie laut um Hilfe, woraufhin ihr der Täter den Mund zuhielt und sie aufforderte, still zu sein. Er entriss der 22-Jährigen ihre Handtasche und flüchtete. Ein Anwohner verständigte sofort die Polizei. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter verliefen negativ. Die Studentin musste in einem Krankenhaus ambulant versorgt werden. Der Täter ist männlich, ca. 170 cm groß, hat eine schlanke Statur, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Bekleidet war er mit einer schwarzen Mütze, dunklem Jacke (evtl. Daunenjacke), dunklen Schuhen und dunklen Handschuhen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Betrunkener versucht sich zu mit seiner Unterwäsche zu strangulieren – Altstadt

Am Donnerstag riefen Angestellte einer Gaststätte in der Altstadt den Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass ein Gast im Lokal randalieren würde. Daraufhin fuhren mehrere Streifen zu dem Einsatzort und trafen dort auf einen 46-Jährigen aus dem Landkreis Heidenheim, der stark alkoholisiert war und mit einem aggressiven Verhalten auffiel. Um mögliche künftige Straftaten zu verhindern, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion-Altstadt gebracht. In seiner Zelle schlug er massiv gegen die Gitter, die Pritsche und gegen die sanitären Anlagen, wodurch diese beschädigt wurden. Danach urinierte er auf den Boden und zog seine Unterwäsche aus. Diese legte er um seinen Hals und er versuchte sich damit zu strangulieren. Als er deutlich bemerkbar zu würgen begann, betraten fünf Polizeibeamte die Zelle, um diesen Strangulationsversuch zu beenden. Sie fixierten den 46-Jährigen an seinen Händen und Füssen. Dabei wurde dieser an der Nase verletzt. Diese Verletzung wurde ärztlich versorgt und danach wurde der 46-Jährige zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein 33-jähriger Polizeibeamter wurde leicht an einem Bein verletzt.

2. Rauschgifttoter

Am Mittwoch wurde ein 54-jähriger Münchner leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest zeigte positiv auf verschiedene Rauschmittel an. Die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise für ein Fremdverschulden. Der 54-Jährige ist somit der 2. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2017. 2016 waren es im Vergleichszeitraum bereits 4 Rauschgifttote und 2015 7.

Betrügereien im Zusammenhang mit Wohnungsangeboten im Internet

Am Mittwoch fand ein 25-jähriger Brasilianer auf einem Internetportal ein Mietangebot für eine Wohnung in München. Er nahm mit dem vermeintlichen Vermieter Kontakt auf, welcher ihn anwies, den vereinbarten Geldbetrag auf ein britisches Konto auf Zypern zu überweisen. Dieser Forderung kam der 25-Jährige nach und wurde gleich danach gebeten weiter seine Kreditkartendaten anzugeben. Kurz danach kam es auch hier zu einer Abbuchung. Weil der Brasilianer Verdacht schöpfte, dass es sich um Betrug handeln könnte, widersprach er der zweiten Abbuchung. Er wandte sich danach sofort an den Website-Betreiber. Dieser teilte ihm mit, dass es sich bei den empfangenen Nachrichten um Fälschungen handelte. Bereits am Mittwoch kam es bei einer 46-Jährigen aus dem Landkreis München zu einem ähnlich gelagerten Fall. Wichtige Hinweise der Münchner Polizei: Geben Sie nie Ihre Email-Adresse oder andere persönliche Daten weiter, bevor eine Buchung einer Unterkunft auf der Website angenommen ist. Nehmen Sie nie Zahlungen außerhalb des Systems der Website vor. Seriöse Internetportale fordern nie dazu auf, Zahlungen außerhalb der Website oder via Email zu leisten. Achten Sie bei Erhalt von Emails auf die Absenderadresse, kontaktieren Sie im Zweifel den Website-Betreiber, um ausschließen zu können, dass es sich um eine gefälschte Email handelt. Kommunizieren Sie nie mit Anbietern außerhalb der Website, beispielsweise indem Sie übermittelten Links von anderen Seiten folgen. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall immer die Betreiber der Website. So können Sie sichergehen, dass Ihr Geld in guten Händen ist und auch bleibt.

Überholvorgang trotz Gegenverkehr; eine Person leicht verletzt – Ismaning

Am Donnerstag fuhr ein 64-jähriger Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf der B388. Hinter ihm befanden sich zwei Autos, darunter auch ein 29-jähriger Mann aus Ebersberg. Der 29-jährige setzte zum Überholen der zwei Fahrzeuge und des Sattelzugs an. Dabei übersah er einen entgegenkommenden PKW eines 39-ährigen Fahrers, welcher eine Vollbremsung einleiten musste und nach rechts auswich. So konnte zwar ein Frontalzusammenstoß vermieden werden, allerdings prallte er gegen eine Betonplanke und wurde anschließend nach links abgeleitet. Im weiteren Verlauf prallte er gegen den Sattelaufleger und kam nach einer Drehung zum Stillstand. Der 39-jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der 29-jährige Unfallverursacher flüchtete zuerst ohne anzuhalten vom Unfallort. Er konnte dann aber nach ca. fünf Kilometer von einem Zeugen aufgehalten werden und er stellte sich bei den Beamten, die den Unfall aufnahmen. Er wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort angezeigt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 10.000 Euro. Die B388 musste für die Dauer von drei Stunden komplett gesperrt werden.

„Miteinander für Münchens Sicherheit“ Unsere Sicherheitswacht braucht Verstärkung

Helfer im eigenen Viertel - die Münchner Polizei sucht Ehrenamtliche für die Sicherheitswacht. Wer Freude daran hat, mit seinen Mitbürgern zu sprechen, die Augen offen zu halten und anderen Sicherheit zu geben, ist bei der Münchner Polizei als Mitglied der Sicherheitswacht gesucht und willkommen. Wie sieht die Arbeit aus? Die Hauptaufgabe der Sicherheitswacht ist der Streifendienst vor allem in Gebieten, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Präsenz wünschen, wie beispielsweise in größeren Wohnsiedlungen oder in öffentlichen Parks und Anlagen. Bereits seit 1995 helfen couragierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger bei der Sicherheitswacht, die Stadt und den Landkreis München noch sicherer zu machen. Die Angehörigen der Sicherheitswacht ergänzen durch ihre Tätigkeit die Arbeit der Polizei und stehen der Bevölkerung als kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Sicherheitswacht werden von der Polizei für ihre Aufgaben ausgebildet. Sie tragen keine Uniform. Um dennoch von hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern gezielt angesprochen werden zu können, sind alle Angehörigen mit einer dunkelblauen Jacke oder Polo-Shirts, jeweils mit der Aufschrift „Sicherheitswacht“ ausgestattet. Ersatzweise kommt auch eine Armbinde mit der Aufschrift „Sicherheitswacht“ zum Einsatz. Die Münchner Polizei möchte auch 2017 die Sicherheitswacht weiter ausbauen und sucht verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger. Die bestehenden Sicherheitswachten in: Schwabing, Perlach, Haar, Ottobrunn, Unterhaching/Taufkirchen, Neuhausen, Olympiapark und Milbertshofen suchen weitere Mitarbeiter. Zusätzlich kann man sich auch für eine neu zu errichtende Sicherheitswacht in Sendling-Westpark bewerben. Für die Sicherheitswacht können sich Frauen und Männer bewerben, die mindestens 18 und höchstens 62 Jahre alt sind, eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung nachweisen, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft beweisen und einen guten Ruf besitzen und Gewähr bieten, dass sie jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung nach dem Grundgesetz und der Verfassung eintreten. Übrigens: Als Ausgleich für den Aufwand erhalten die Helfer 8 Euro pro Stunde. Weitere Informationen rund um das Thema Sicherheitswacht gibt es auf jeder Polizeiinspektion und finden sich im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger senden bitte ihre schriftliche Bewerbung bis zum 10.03.2017 an das Polizeipräsidium München Abteilung Einsatz - E 1 Ettstraße 2 in 80333 München oder jede Polizeiinspektion.


Donnerstag, 26.01.2017

Erneutes Auftreten von falschen Handwerkern – Neuaubing

Am Dienstag gegen 14.00 Uhr, klingelte ein Mann an der Wohnungstür eines Münchner Ehepaares. Er gab sich ihnen gegenüber als Mitarbeiter der Wasserwerke aus und behauptete, dass die Wasserleitungen verstopft wären und er einige Überprüfung vornehmen müsse. Der Mann schickte die 83-jährige Frau in das Badezimmer und ihren 86-jährigen Ehemann in die Küche. Er bat die beiden darum, dass Wasser für etwa fünf Minuten laufen zu lassen und zu beobachten. In dieser Zeit durchsuchte der Mann weitere Räume der Wohnung und entwendete ein Schmuckkästchen aus dem Schlafzimmer des Ehepaares. Anschließend verließ er die Wohnung ohne Verabschiedung. Als die Frau am Mittwochmorgen das Fehlen ihres Schmucks bemerkte, verständigte sie die Polizei. Der Täter ist Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 165 cm groß, er hat einen dunklen Teint, ist kräftig und hat schwarzes Haar. Er war bekleidet mit einem weißen Hemd und einer dunklen Weste. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Polizei hat erst kürzlich in enger Zusammenarbeit mit der Polizei in Nordrhein-Westfalen eine Diebesbande fehaftet die nach dem Modus „Falscher Handwerker“ vorgegangen war.
Die Münchner Polizei möchte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung sensibilisieren und vor der Masche warnen, die weiterhin zur Anwendung kommt. Trickdiebe sprechen ihre Opfer auf der Straße, an der Wohnungstüre aber auch via Telefon an. Schon mit kleinen Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich jedoch dagegen schützen:
Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Händigen Sie niemals fremden Menschen Bargeld aus. Fordern Sie Handwerker, Stadtwerkemitarbeiter, etc. dazu auf, einen Berechtigungsausweis (Dienstausweis oder Personalausweis) vorzuzeigen und überprüfen Sie diesen. Fragen Sie im Zweifel bei der angegebenen Firma bzw. ihrer Hausverwaltung oder Hausmeister nach, ob die Person dort arbeitet und einen entsprechenden Auftrag hat. Sollten Sie weiteres Misstrauen gegen diese Person haben, verständigen Sie über die Notrufnummer 110 die Münchner Polizei. Ein echter Handwerker wird dafür Verständnis haben!

Jugendlicher Radfahrer wird von Fahrzeug erfasst – Harlaching

Ein 14-jähriger Schüler aus München war am Mittwoch gegen 16.00 Uhr, mit seinem Mountainbike in der Parkanlage am St.-Quirin-Platz unterwegs. Er wollte die Gufidauner Straße überqueren und geradeaus in die Landfriedstraße fahren. Ohne auf den Querverkehr in der Gufidauner Straße zu achten, begab er sich auf die Fahrbahn. Eine 47-jährige Münchnerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Sie erfasste den Jugendlichen frontal mit ihrem PKW. Er wurde durch den Zusammenstoß auf die Motorhaube geschleudert und prallte gegen die Windschutzscheibe. Der Schüler wurde schwer verletzt und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Sowohl das Fahrrad, als auch das Auto der Frau wurden durch den Unfall leicht beschädigt.


Mitwoch, 25.01.2017

Achtung! Trickbetrüger rufen als falsche Polizeibeamte an

Am Dienstag riefen Trickbetrüger bei mehreren Münchnern an. Die Anrufer gaben sich als Polizisten von der Ettstraße aus und stellten Sondierungsfragen. Diese dienten dazu, möglichst viel zu den Eigentumsverhältnissen der Angerufenen herauszufinden. So fragten sie z.B. einen 68-jährigen Münchner, ob sich gerade Kinder bei ihm aufhalten würden. Da ihm das komisch vorkam, beendete er das Gespräch. Eine 87-jährige Münchnerin wurde von den falschen Polizisten gefragt, ob sie 50-Euro-Scheine zu Hause haben würde. Als dies verneint wurde, erkundigte sich der falsche Polizeibeamte nach 100-Euro-Scheinen. Nachdem die 87-Jährige dies bejahte, wurde gleich nach dem Kontostand gefragt. In einem anderen Fall gab der falsche Polizeibeamte an, dass die angerufene 90-Jährige beim Einkaufen mit Falschgeld bezahlt habe. Mit einer Online-Überweisung des schuldigen Betrages könne sie eine Anzeige verhindern. Die 90-Jährige glaubte dem falschen Polizeibeamten nicht und beendete sofort das Gespräch. Die Sondierungsanrufe erfolgen oft von Call-Centern aus dem Ausland. Durch geschickte Gesprächsführung erfragen die Anrufer sehr persönliche Daten. Die Münchner Polizei warnt dringend vor diesen Tätern und appelliert sofort die Polizei über die „110“ zu verständigen.


Dienstag, 24.01.2017

Illegaler Handel mit Betäubungsmitteln – Schwabing

Am Freitag befanden sich ein 23-jähriger Algerier und ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim an der Münchner Freiheit. Dort wurden beide einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Bei dem Algerier konnten mehrere Verkaufseinheiten Kokain sowie Haschisch und mehrere Hundert Euro aufgefunden werden. Der 29-jähriger war in Besitz einer Ecstasy-Tablette und führte ebenfalls mehrere Hundert Euro in kleinen Scheinen mit sich. Anschließend wurde in Zusammenhang mit den beiden eine Wohnung in Schwabing durchsucht. Dort befanden sich weiteres, verkaufsfertig portioniertes Kokain, Haschisch, eine Feinwaage und diverse Verkaufsutensilien. Die vorgefundenen Bargeldbeträge, welche aus Rauschmittelgeschäften stammten, wurden beschlagnahmt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die beiden Festgenommenen gemeinschaftlich einen regen Betäubungsmittelhandel betreiben. Beide befinden sich jetzt in Untersuchungshaft.

Bedrohung mit Messer – Moosach

Am Montag kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Asylbewerberunterkunft in der Triebstraße. Zwei 21- und 32-jährige syrische Asylbewerber sollten verlegt werden, da beide in der Vergangenheit wiederholt gegen die Hausordnung verstoßen hatten. Die beiden weigerten sich die Unterkunft zu verlassen. Daher verständigte der Betreiber der Unterkunft die Polizei und bat um Hilfe. Beim Eintreffen der Polizeibeamten ging der 21- jährige Asylbewerber auf die Polizisten los. Er wurde überwältigt und musste gefesselt aus seinem Zimmer gebracht werden. Daraufhin äußerte er Suizidabsichten. Währenddessen zog der 32-jährige Syrer, der sich noch in seinem Zimmer befand, einen länglichen silbernen Gegenstand. Geistesgegenwärtig verließ eine ebenfalls im Raum anwesende Polizeibeamtin das Zimmer und zog die Tür hinter sich zu. Der 32- Jährige verbarrikadierte sich daraufhin in dem Raum und zeigte auf Ansprache keine Reaktion. Aufgrund der Situation wurden umgehend weitere Streifenfahrzeuge sowie das Spezialeinsatzkommando samt Verhandlungsgruppe angefordert. Nach Einsatz der Verhandlungsgruppe konnte der 32-jährige Syrer zur Aufgabe überredet werden und wurde von den Beamten des Spezialeinsatzkommandos überwältigt. Er trug bei seiner Festnahme ein Messer bei sich, ein weiteres Messer befand sich im Raum. Die festgenommenen Asylbewerber wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und werden heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Anordnung einer Untersuchungshaft entscheidet.

Räuberischer Diebstahl – Isarvorstadt

Am Montag betrat ein 39-jähriger Este, ein Schreibwarengeschäft in der Lindwurmstraße und schrie sofort laut herum. Zugleich griff er nach der auf der Theke stehenden Registrierkasse und riss diese von den Anschlüssen los. Die anwesende 63-jährige Verkäuferin ging in Deckung und schrie um Hilfe, woraufhin der Mann mit der entwendeten Kasse auf die Frau einschlug. Er traf sie am linken Oberarm und verletzte sie dabei leicht. Zwischenzeitlich kam der 63-Jährigen eine weitere Angestellte des Geschäfts zu Hilfe. Auch die 29-Jährige schlug der Este mit der Kasse auf den Kopf und verletzte sie so leicht. Anschließend flüchtete der Mann mit der Kasse samt deren Inhalt. Im Rahmen der Sofortfahndung konnten Beamte der Polizeiinspektion Westend den Dieb stellen und festnehmen. Die entwendete Kasse hatte er noch bei sich. Da der Este in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wird er zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

38-Jähriger unter Drogeneinfluss randaliert – Moosach

Am Samstag wurde die Polizeieinsatzzentrale telefonisch darüber informiert, dass in Moosach eine Person in ihrer Wohnung lautstark randaliert. Als Beamte der Polizeiinspektion Moosach an der besagten Wohnung läuteten, öffnete der komplett nackte Wohnungsmieter und trat ihnen sofort aggressiv gegenüber, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Der 38-Jährige, welcher sich allein in der Wohnung aufhielt, stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss. Aufgrund seines Zustandes wurde er durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in eine Klinik eingeliefert. In der Wohnung wurde Haschisch, Marihuana, Ecstasy-Tabletten in nicht geringer Menge, 1 Ampulle mit einer unbekannten Flüssigkeit sowie eine Feinwaage, diverse Scheren und ein Taschenmesser beschlagnahmt. Die Polizei vermutet, dass der 38-Jährige mit den Betäubungsmitteln handelt. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Pkw prallt gegen Baum; eine Person schwer verletzt – Johanneskirchen

Am Montag fuhr ein 77-jähriger Rentner aus München mit seinem Opel in der Flensburger Straße stadteinwärts. Wegen einer plötzlich auftretenden Erkrankung verlor er auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte dort zunächst einen Allee-Baum. Anschließend schleuderte er nach links und riss den linken Außenspiegel eines am Fahrbahnrand geparkten PKW ab. Abermals kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen weiteren Baum. Dort kam sein Auto zum Stehen. Der Rentner verletzte sich schwer und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ladendiebstahl – Freimann

Bereits am Montag und Dienstag wurde eine 43-Jährige jeweils bei Ladendiebstählen von teuren Spirituosen festgenommen. Aufgrund des Gesamterscheinungsbildes und der Persönlichkeit der Frau drängte sich der Verdacht auf, dass die Diebstahlsidee nicht von ihr selbst stammte, sondern dass sie vielmehr dazu angestiftet wurde. Aus Angst nannte sie erst bei der richterlichen Vernehmung ihren eigentlichen Auftraggeber. Bei diesem handelt es sich um einen 61-jährigen Münchner, bei dem die Frau seit einiger Zeit Unterschlupf gefunden hat. Der Münchner hatte die 43-Jährige beauftragt, die entsprechenden Spirituosen zu entwenden, damit er diese dann für sich gewinnbringend weiter verkaufen konnte. Der Mann wurde daraufhin am Donnerstag in seiner Wohnung in Freimann festgenommen.


Montag, 23.01.2017

Verkehrsunfall zwischen Rettungsfahrzeug und Pkw – Isarvorstadt

Am Sonntag fuhr ein 26-jähriger Münchner mit einem Rettungsfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn auf der Lindwurmstraße. Die Ampel der Lindwurmstraße zur Ruppert-/Poccistraße zeigte Rotlicht. Mehrere Fahrzeuge warteten bereits, so dass sich der 26-Jährige entschied, auf die Gegenfahrbahn auszuweichen und anschließend in den Kreuzungsbereich einfuhr. Zeitgleich fuhr ein 24-jähriger PKW-Fahrer zusammen mit seiner 25-jährigen Frau in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte dort mit dem Rettungsfahrzeug. Bei dem Zusammenstoß wurde die 25-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Das Rettungsfahrzeug wurde nach rechts abgelenkt und prallte gegen den PKW eines 29-jährigen Münchners. Der Gesamtschaden an allen drei Fahrzeugen wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.


Sonntag, 22.01.2017

Schwerer Raub mit Messer – Thalkirchen

Drei junge Männer im Alter von 17 und 19 Jahren gingen am Freitag gegen 20:35 Uhr an der Isar spazieren. Als sie sich ca. 20m vor der Thalkirchner Brücke befanden, wurden die drei Männer von etwa 20 Jugendlichen angegriffen und mit einer Kette bzw. mit einem Messer attackiert. Während des Angriffs, bei dem sie zu Boden gebracht wurden, entwendeten die unbekannten Täter die Mobiltelefone sowie das Bargeld der drei jungen Männer. Im Anschluss flüchtete die Gruppe in unbekannte Richtung. Alle drei Geschädigten mussten wegen ihrer erlittenen Verletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Zur Beschreibung gaben Sie an, dass es sich bei der Gruppe um ca. 20 Jugendliche arabischen Aussehens gehandelt haben soll. Eine nähere Beschreibung war Ihnen nicht möglich. Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder zu den flüchtigen Tätern machen können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bislang unbekannter Täter legt einen Begrenzungsbalken über Radweg – Radfahrer kommt zu Sturz und verletzt sich leicht – Maxvorstadt

Bereits am Mittwoch war ein 34-Jähriger Münchner, morgens um 04:55 Uhr, mit seinem Fahrrad auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg auf der Westseite der Türkenstraße stadteinwärts unterwegs. Auf Höhe des Anwesens Nr. 7 hatte im Vorfeld ein noch unbekannter Täter einen hölzernen Balken, der den Geh-/Radweg zum Grünstreifen abgrenzt, aus seiner Verankerung gerissen und diesen quer über den Geh- bzw. Radweg gelegt. Mehrere etwa 17 cm lange Nägel, mit denen der Balken auf den Pfosten befestigt gewesen war, wurden zwischen die Gehwegplatten eingeschlagen bzw. eingetreten. Aufgrund der Dunkelheit übersah der Radfahrer den querliegenden Balken und stürzte darüber. Er zog sich leichte Verletzungen zu und wurde damals durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, wo er ambulant behandelt werden musste. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei führten bislang zu keinem Ergebnis. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere Angaben zu den Handlungen des unbekannten Täters vor dem Unfallzeitpunkt, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210 in Verbindung zu setzen.


Freitag, 20.01.2017

Haftbefehl gegen Tagesmutter - Oberföhring

Mitte September 2016 musste ein Säugling mit dem Notarzt in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. Es wurde eine schwere Hirnblutung festgestellt. Nachdem durch die behandelnden Ärzte auch ein sogenanntes „Schütteltrauma“ als Ursache für die Verletzungen des Säuglings nicht ausgeschlossen werden konnte, verständigte die Klinik das zuständige Sozialbürgerhaus der Stadt München. Der Säugling befand sich damals, zum Zeitpunkt der Notarztalarmierung, in der Obhut einer Tagesmutter. Das Stadtjugendamt erstattete im Oktober Anzeige bei der Staatsanwaltschaft München I wegen schwerer Körperverletzung gegen unbekannt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen die 53-jährige Tagesmutter. Es ist nach derzeitigem Ermittlungsstand davon auszugehen, dass die Tagesmutter die Verletzungen verursachte. Beamte des Kommissariats 11 nahmen die 53-Jährige am Mittwoch in ihrer Wohnung fest. Weder bei der Polizei noch bei der Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter machte sie Angaben zum Tatvorwurf. Der inzwischen 13 Monate alte Säugling muss seit der Tat intensiv medizinisch behandelt werden.

Jugendfußballtrainer bestiehlt Gastmannschaften

Seit April 2016 kam es während der Fußballspiele eines Münchners Sportvereins immer wieder zu Diebstählen aus der versperrten Umkleide der Gastmannschaft. Die Sportleiter überwachten deshalb die Kabine während der Spiele und konnten einen Jugendfußballtrainer, der zwischenzeitlich den Verein verlassen hatte, dabei beobachten, wie er die ursprünglich versperrte Gästeumkleide verließ. Bei der anschließenden vorläufigen Festnahme und Durchsuchung des Mannes durch die verständigten Polizeibeamten, konnten der zuvor entwendete Bargeldbetrag und ein Kopfhörer aufgefunden werden. Der inzwischen 19-Jährige war seit seinem 6. Lebensjahr als Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Betreuer in dem Sportverein aktiv. Aus seiner aktiven Zeit war er noch im Besitz eines Schlüssels zum Materialraum, in dem auch die Schlüssel der Umkleidekabinen aufbewahrt wurden. Den eigenen Verein oder dessen Mitglieder bestahl er nicht.

Intensivtäter festgenommen - Altstadt

Beamte der Taschendiebfahndung konnten am Donnerstag einen 36-jährigen türkischen Intensivtäter in der Innenstadt beobachten, wie er zunächst versuchte, die Türen an verschiedenen Fahrzeugen zu öffnen. Die Beamten beobachteten den Mann weiter und kurze Zeit später öffnete der 36-Jährige einen in einem Hinterhof an der Kapellenstraße abgestellten und unversperrten Pkw eines Handwerksbetriebs. Er öffnete die Fahrzeugtür und entwendete das mobile Navigationsgerät sowie ein Ladegerät. Als er den Hinterhof verließ, wurde er von den Taschendiebfahndern festgenommen. Die gestohlenen Sachen befanden sich in der Jackentasche des Mannes und konnten den Geschädigten unmittelbar darauf wieder zurückgegeben werden. Da der 36-Jährige in den letzten Wochen mehrfach Eigentumsdelikte begangen hatte und zudem Zweifel an seinem Wohnsitz bestanden, wird er dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt werden.

Überfall auf einen Lebensmittelmarkt - Trudering

Am Donnerstag begaben sich zwei Mitarbeiter eines Lebensmittelmarktes an der Wasserburger Landstraße zur Tagesabrechnung in den hinteren Geschäftsbereich. Neben einem weiteren Angestellten, der im eigentlichen Verkaufsbereich verblieb, hielt sich dort nur noch ein vermeintlicher Kunde auf. Offensichtlich unbemerkt folgte dieser „Kunde“ den beiden Angestellten in den Mitarbeiterbereich des Geschäfts. Dort bedrohte er die beiden mit einer dunklen Faustfeuerwaffe und forderte die Öffnung des Tresors. Nachdem er eine Zwischentür zum eigentlichen Kundenbereich verriegelt und den Safe geleert hatte, flüchtete der Täter mit seiner Beute über den Hinterausgang des Lagers. Der dritte Angestellte wurde erst nach geraumer Zeit auf die Hilferufe seiner Kollegen aufmerksam. Er verständigte die Polizei, deren sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen jedoch ohne Erfolg blieben. Bei dem unbekannten Räuber handelt es sich um einen 30 bis 40 Jahre alten Mann, 1,80 m groß und mit kräftiger Statur. Er sprach hochdeutsch ohne erkennbaren Akzent. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Jacke mit Kapuze, Blue-Jeans, graue Baumwollhandschuhe und schwarze Halbschuhe. Er hatte sich mit einem rot-schwarz-karierten Tuch maskiert. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Donnerstag, 19.01.2017

Exhibitionist; Täter festgenommen - Kirchtrudering

Als eine 57- jährige Münchnerin den U-Bahnhof Moosfeld verließ, um zu ihrer Wohnung zu gehen, wurde sie von einem 24-jährigen Rumänen angesprochen. Er stellte ihr mehrere persönliche Fragen und begleitete sie auf einem Stück ihres Weges. Dabei wurde er immer aufdringlicher. Er gab ihr zu verstehen, dass er einen sexuellen Kontakt möchte. Des Weiteren entblößte er sein Geschlechtsteil und fasste ihr an das Gesäß und die Brust. Die Münchnerin forderte ihn mehrfach auf, dass er sie in Ruhe lassen solle. Diesen Aufforderungen folgte er nicht. Erst als sie in ein nahes Wohnanwesen ging, ließ er von ihr ab und entfernte sich. Die 57-Jährige alarmierte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Weitere Ermittlungen der Polizei führten jedoch zu dem Täter. Er wurde am Montag festgenommen. Der 24-Jährige Rumäne wurde wegen einer exhibitionistischen Handlung und einer Beleidigung auf sexueller Grundlage angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen, da er einen festen Wohnsitz in München hat.

Falsche Polizeibeamte

Am Mittwoch wurden bei der Münchner Polizei 14 Fälle angezeigt, bei denen angebliche Polizeibeamte in betrügerischer Absicht bei mehreren älteren Mitbürgern anriefen und diese nach Schmuck, Bargeld und möglichen Bankverbindungen fragten. In allen Fällen waren die Täter nicht erfolgreich und die Opfer meldeten sich sofort bei der Polizei. Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, auf Telefonanrufe von angeblichen Polizeibeamten einzugehen, die nach Wertgegenständen, Bargeld und Bankverbindungen fragen. Beenden Sie solche Gespräche und informieren Sie sich beim Polizeinotruf 110.

Streifenwagen stößt mit PKW zusammen - Neuhausen

Am Mittwoch fuhr ein 33-jähriger Polizeibeamter mit einem Streifenwagen auf der Arnulfstraße. Er befand sich auf einer Einsatzfahrt. Bei der Kreuzung Landshuter Allee wollte er abbiegen. Der Beamte fuhr langsam in den Kreuzungsbereich hinein und als er keine querenden Fahrzeuge wahrnahm, beschleunigte er. Zur gleichen Zeit fuhr ein 78-jähriger Münchner mit seinem Pkw ebenfalls auf der Arnulfstraße. Er wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Dabei übersah er den abbiegenden Streifenwagen und fuhr frontal und ungebremst in dessen rechte Seite. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Streifenwagen von der Fahrbahn und stieß mit einem Mast der dortigen Ampel zusammen. Der 78-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizeibeamten in dem Dienstfahrzeug blieben unverletzt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 85.000 Euro.

Pkw-Fahrer versucht bei Verkehrskontrolle zu flüchten - Planegg

Am Dienstag hielten Beamte der Polizeiinspektion Planegg einen 27-jährigen Polen mit seinem Pkw mit polnischer Zulassung auf der Bahnhofstraße in Gräfelfing an und kontrollierten ihn. Bei der Kontrolle kooperierte er anfangs mit den Beamten und plötzlich versuchte er zu Fuß zu flüchten. Die beiden Polizisten verfolgten ihn. Nach ca. 500 Meter wurde er von einem Beamten erreicht und gestellt. Als er versuchte den Polen am Boden zu fixieren, kam ein zufällig anwesender Passant dazu und half dem Beamten, bis der zweite Polizeibeamte ebenfalls eintraf. Danach entfernte sich der unbekannte Helfer, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Bei der weiteren Kontrolle des Polen stellte sich heraus, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Dazu wurde in seinem Pkw Marihuana aufgefunden. Auf seiner Flucht warf er weitere Betäubungsmittel weg, die später von einem Diensthund der Münchner Polizei aufgespürt werden konnten. Er wurde wegen dieser Verstöße angezeigt. Dazu wurde er wegen einer Trunkenheit im Verkehr angezeigt und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Herabfallender Stahlträger verletzt Bauarbeiter - Feldmoching

Am Mittwoch befand sich ein 52- jähriger Unterschleißheimer auf einer Baustelle in Feldmoching. Dort verlud er Stahlträger auf eine Kranschlaufe. Aus bislang unbekannter Ursache fielen dabei Stahlträger gegen seinen Kopf und Oberkörperbereich. Der 52-Jährige trug einen Schutzhelm, der durch die Wucht des Aufpralls von seinem Kopf herunterfiel. Der Bauarbeiter wurde bei dem Unfall schwer verletzt, vom Notarzt vor Ort behandelt und danach zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallablauf aufgenommen.

Lkw kippt um und blockiert Autobahnauffahrt - Freimann

Am Mittwoch fuhr ein 35-jähriger Münchner mit seinem Lkw auf der Autobahnauffahrt vom Föhringer Ring auf die A9. Dabei kam er mit seinem Sattelzug ins Schlingern, woraufhin das Fahrzeug auf die linke Seite kippte. Der geladene Bauschutt verteilte sich dabei über die Fahrbahn und die Grünfläche hinter der Leitplanke. Der Lkw musste mit einem Kran wieder aufgestellt werden und die verstreute Ladung wurde geborgen. Während der Bergungsarbeiten, die über vier Stunden dauerten, musste die Autobahnauffahrt gesperrt werden. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.


Mittwoch, 18.01.2017

Ermittlungen wegen Körperverletzung - Au

Am Sonntag verständigte ein Paar die Nachtwache einer Jugendpension darüber, dass auf dem Gehweg in der Nockherstraße ein verletzter Jugendlicher in einer Blutlache liegen würde. Der verletzte Jugendliche kam in ein Krankenhaus und wird seitdem auf der Intensivstation behandelt. Aufgrund schwerer innerer Verletzungen, insbesondere am Schädel, wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 15-Jährigen aus Somalia. Anfangs war er noch ansprechbar, konnte aber zum Hergang keine weiteren Angaben machen. Der 15-Jährige hatte offensichtlich Drogen genommen. Wie es nun zu den Verletzungen kam, ist momentan komplett unbekannt. Die Münchner Kriminalpolizei hat diesbezüglich die Ermittlungen wegen Verdachts der Körperverletzung aufgenommen. Personen, insbesondere das unbekannte Pärchen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raub einer Wollmütze - Altstadt

Am Samstag wartete gegen 21.00 Uhr ein 22- Jähriger aus Unterföhring zusammen mit einer Freundin am U- Bahnhof Marienplatz auf die U-Bahn in Richtung Garching. Plötzlich kam eine Gruppe von vier Männern in ihre Richtung. Einer der Männer deutete auf die Mütze des 22-Jährigen. Als er dies bemerkte, nahm er seine Mütze ab und ging ein paar Schritte weiter. Der unbekannte Mann folgte ihm, drückte ihn mit Gewalt gegen die Wand und riss ihm schließlich die Mütze aus der Hand. Im Anschluss daran rannte der unbekannte Mann mit der Mütze davon. Der Täter ist männlich, ca. 25 Jahre alt, 1 Meter 70 bis 1 Meter 75 groß, er trug eine schwarze Trainingshose und eine schwarze Jacke mit Bayern-Emblem und weißen Sneakers. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

27-Jähriger wird von Pkw erfasst und schwer verletzt - Feldmoching

Am Dienstag fuhr ein 27-Jähriger mit seinem Lkw auf der Feldmochinger Straße stadteinwärts. Ein ihm entgegenkommender Lkw touchierte ihn am Außenspiegel. Daraufhin stellte er sein Fahrzeug am Fahrbahnrand ab. Er ließ den Motor laufen, das Abblendlicht eingeschaltet und betätigte darüber hinaus die Warnblinklichtanlage. Der 27-Jährige stieg aus, da er mit dem Fahrer des anderen Lkw sprechen wollte. Er hatte seinerseits ebenfalls ein Stückchen weiter am Fahrbahnrand angehalten. Als der 27-Jährige hinter seinem Lkw die Fahrbahn betrat, wurde er von einem 50-Jährigen, der mit seinem PKW unterwegs war und stadtauswärts fuhr, übersehen. Es kam zum Zusammenstoß. Der 27-Jährige wurde auf die Motorhaube des Mercedes aufgeladen und stürzte schließlich auf die Fahrbahn. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.


Dienstag, 17.01.2017

Brand in einer Unterkunft – Untersendling

Heute kam es in der Oberländerstraße zu einem Brand. Das Feuer war nach ersten Ermittlungen der Polizei von einem gasbetriebenen Wärmestrahler ausgegangen. Eine Bewohnerin erlitt sehr starke Verbrennungen. Die Frau wollte wohl vor dem Feuer flüchten und fuhr offenbar unter Schock stehend mit der U-Bahn bis zum Hauptbahnhof. Dort kollabierte sie am Bahnsteig und wurde notärztlich versorgt. Sie befindet sich in akuter Lebensgefahr und musste in einer Spezialklinik ins künstliche Koma versetzt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte es sich um eine 54-jährige Bulgarin handeln. Die Unterkunft wurde durch das Feuer massiv beschädigt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Vorsicht vor falschen Microsoft Mitarbeitern!

Bereits noch im alten Jahr (29.12.2016) erhielt ein 71-jähriger Rentner aus Bogenhausen auf seinem heimischen Festnetzanschluss einen englischsprachigen Anruf. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und erklärte, dass es angeblich massive Probleme mit dem PC des Rentners gäbe und man ihm nun helfen wolle. Im anschließenden Telefonat gelang es dem unbekannten Anrufer den 71-Jährigen zu überreden, ihn mittels Fernwartung Zugriff auf den Rechner zu ermöglichen. Ob und welche Veränderungen der Unbekannte letztlich genau am Rechner vornahm, konnte nicht geklärt werden. Der Anrufer überredete den Rentner zum Kauf einer angeblichen lebenslang gültigen neuen Lizenz zum Preis von 249 Euro. Der Rentner stimmte zu und füllte unter Anleitung des Anrufers ein Online-Formular von Western-Union aus, in welches er entsprechend auch die eigenen Online-Banking-Daten eingab. Da diese Überweisung jedoch nicht funktioniert habe, sollte der 71- Jährige noch weitere Überweisungen tätigen. Dies tat er dann auch. Letztlich überwies der Bogenhausener auf diese Weise insgesamt über 9.000 Euro. Im Nachhinein erkannte der Rentner den Betrug und erstattete Anzeige.

Betriebsunfall in Großbrauerei - Lochhausen

Am Montag kam es in der Nacht zu einem Betriebsunfall im Bereich einer Flaschenreinigungsanlage einer Großbrauerei in Lochhausen. An der Anlage trat eine elektrische Störung auf, wodurch die Flaschenreinigung gestoppt wurde. Deshalb begab sich ein 46-jähriger Monteur auf Fehlersuche und stieg von einem ca. fünf Meter über den Boden befindlichen Laufsteg auf die Maschine. Dort stellte er fest, dass am Rohrende ein sogenannter Blindstopfen fehlte. Als er diesen anschrauben wollte, schaltete sich die Anlage wieder ein und eine zweiprozentige Natronlauge mit einer Temperatur von ca. 80 Grad spritzte ihm dabei auf den Oberkörper. Vor Schreck verlor der 46-Jährige den Halt und fiel fünf Meter tief auf den Hallenboden. Der Betriebsmeister leistete sofort Erste-Hilfe. Der Arbeiter kam mit Verätzungen und Prellungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Nach bisherigen Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass vor den Reparaturarbeiten die Anlage stromlos geschaltet hätte werden müssen. Da neben dem fehlenden Stopfen noch die elektrische Störung vorlag, konnte sich nach Behebung der Störungsmeldung die Maschine wieder einschalten. Dadurch lief die Pumpe für die Natronlauge ebenfalls wieder an und es kam somit zum Austritt der Lauge über das offene Rohrstück.

Tödlicher Verkehrsunfall mit Lkw - Oberschleißheim

Gestern fuhr ein 58-jähriger Lkw-Fahrer auf der B471 (Dachauer Straße) und wollte die Einmündung zur Ruderregatta geradeaus überqueren. Zur selben Zeit fuhr eine 28-jährige Autofahrerin auf der Zufahrt zur Ruderregatta und wollte in die B471 nach links abbiegen. Für sie galt „Vorfahrt gewähren“. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste sie warten, stieg dann aus ihrem Pkw aus und betätigte die Ampel-anlage für Fußgänger. Die Ampel ist nur nach Anforderung durch Fußgänger oder Radfahrer in Betrieb und sonst abgeschaltet. Anschließend stieg sie wieder in ihren Pkw. Als der Lkw auf Höhe der Einmündung war, schaltete die Ampel nach Zeugenaussagen für seine Richtung auf Gelblicht bzw. Rotlicht. Ob der 58-Jährige in den Einmündungsbereich bei Gelb- oder Rotlicht einfuhr, ist noch unklar. Der Lkw-Zug prallte frontal gegen den Pkw der 28-Jährigen, der dadurch auf das Feld geschleudert wurde. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt und musste durch das Kriseninterventionsteam betreut werden. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Tabakgeschäft - Freimann

Zwischen Samstag 20.00 Uhr und Montag 07.45 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Tabakwarengeschäft in Freimann. Die bisher unbekannten Täter gelangten über eine Außentreppe und eine vor der Tat präparierte Fluchttür auf das Dach eines Geschäfts. Danach wurde das Dach vermutlich mit einem Schneidewerkzeug geöffnet und die Täter kamen so in die Räumlichkeiten eines Lotto- und Tabakgeschäfts. Dort nahmen sie Bargeld und Waren in Höhe von mehreren tausend Euro mit. Die Einbrecher konnten mit ihrer Beute unerkannt entkommen und hinterließen einen hohen Sachschaden. Bereits im März 2016 kam es in diesem Geschäft zu einem Einbruch. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Elisabeth- Selbert-Straße und Helene-Wessel-Bogen Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Einbruch stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Montag, 16.01.2017

Alkohol und Schneeglätte führen zu folgenschwerem Unfall - Lochhausen

Ein 35jähriger Autofahrer prallte am Sonntag gegen 04:10 Uhr mit seinem Auto auf der Lochhausener Straße frontal gegen einen Alleebaum. Er war stark alkoholisiert und verlor bei den schlechten Witterungsbedingungen und bei nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Autofahrer, der in seinem Pkw eingeklemmt war, musste erst von der Feuerwehr befreit werden. Schwer verletzt wurde er dann vom Rettungsdienst in ein Münchner Klinikum gebracht. Die Lochhausener Straße musste für ca. 1 Stunde komplett gesperrt werden. Der geschätzte Schaden am Pkw beläuft sich auf ca. 6000 Euro. Die Münchner Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern sich den Verkehrs-, Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen.

Brandstiftung an Christbaum - Lehel

Am Samstag beobachtete eine 63jährige Münchnerin eine Gruppe von vier jungen Männern im Außenbereich einer Kirche am Mariannenplatz. Zwei aus der Gruppe zündeten einen an der Kirchenfassade abgelegten Christbaum an. Die anderen Beiden standen dabei „Schmiere“. Nachdem die trockenen Äste abgebrannt waren, ging das Feuer von allein wieder aus. Am Boden und an der steinernen Kirchenfassade entstand ein minimaler Rußschaden. Durch die von der Zeugin verständigte Polizei konnten die Männer im Alter von 20 bis 21 Jahren vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Anzünder räumte die Tat ein. Alle vier standen unter erheblichen Alkoholeinfluss.

Defekte Parkettschleifmaschine verursacht Brand; eine Person leicht verletzt - Westend

Am Freitag riefen Hausbewohner die Feuerwehr zu einem Brand in einem Wohnanwesen in der Landsberger Straße. Bei Renovierungsarbeiten in einer leerstehenden Wohnung war eine große Parkettschleifmaschine in Brand geraten. Der Bodenleger versuchte selbst den Brand zu löschen, wobei er sich eine leichte Rauchgasvergiftung zuzog. Der Handwerker kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt, da die Wohnung durch Ruß und Rauch erheblich beschädigt wurde. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Schleifmaschine durch einen Kurzschluss in Brand geriet.

Wohnungsbrand; eine Person schwer verletzt - Untersendling

Am Samstag war es zu einem Brand in einer 4-Zimmer-Wohnung in der Lenaustraße gekommen. Der 83jährige Wohnungsinhaber wollte sich in der Küche etwas zu Essen kochen und stellte hierzu einen Kochtopf auf die Herdplatte. Anschließend ging er zu einem Bekannten und vergaß den Herd. Als er wieder zurückkam stand bereits ein Teil der Küche in Brand. Nachbarn hatten schon einen Brandgeruch festgestellt und die Feuerwehr gerufen. Der 83-Jährige betrat trotz der Rauchentwicklung noch seine Wohnung, wohl um den Brand zu löschen. Er wurde von der Feuerwehr im Wohnzimmer liegend aus seiner Wohnung geborgen. Der 83jährige kam mit einer starken Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. Nach zwei Tagen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Der Gesamtschaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.


Sonntag, 15.01.2017

Unbekannter Autofahrer entzieht sich einer Verkehrskontrolle und prallt mit seinem BMW gegen eine Litfaßsäule; der verantwortliche Fahrzeugführer konnte ermittelt werden – Schwabing

Am Freitag bemerkte eine Polizeistreife einen Mietwagen der auffallend schnell vom Hauptbahnhof kommend in Richtung Karlsplatz fuhr. Als die Beamten dem Fahrer durch ein Anhaltesignal zu verstehen gaben, dass sie ihn einer Kontrolle unterziehen wollen, beschleunigte er sein Fahrzeug. Er fuhr auf dem Altstadtring in Richtung Odeonsplatz. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h und durch Missachten mehrerer roter Ampeln, versuchte er zu flüchten. Da die Gefahr bestand, dass der unbekannte Fahrer andere Verkehrsteilnehmer verletzt, brach die Polizei die Verfolgung ab. Als sich der unbekannte Fahrzeugführer auf Höhe der Einmündung Leopoldstraße zur Ungererstraße befand, kam er mit seinem Fahrzeug auf der regennassen Straße von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen eine Litfaßsäule. Durch den starken Aufprall fiel diese um. Nach dem Unfall flüchtete der unbekannte Fahrer zu Fuß. Über die Mietwagenfirma ist der verantwortliche Fahrzeugführer ermittelt worden. Als der Mieter des Fahrzeuges von den ermittelnden Beamten aufgesucht wurde, wies er keine Verletzungen auf, jedoch war bei ihm ein deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar. Die Ermittlungen dauern noch an.

Randalierende Jugendliche ziehen betrunken durch die Freischützstraße - Englschalking

Neun angetrunkene Männer zogen letzten Sonntag gegen 3.00 Uhr nachts durch die Freischützstraße. Ausgerüstet mit Bierflaschen konnten sie dabei beobachtet werden, wie sie gegen mehrere geparkte Fahrzeuge traten und darauf herumhüpften. Einen geparkten Pkw versuchten sie sogar umzuwerfen. Nachdem dies der Einsatzzentrale der Polizei mitgeteilt worden ist, fuhren Polizeibeamte in die Freischützstraße. Dort fanden sie abgetretene Seitenspiegel, umgeworfene Zeitungsständer und umgeworfene Fahrräder. Von diesem Szenario ausgehend führten im frischen Schnee Fußspuren in Richtung Ostpreußenstraße. Dort konnte die neunköpfige Gruppe (im Alter von 17 bis 19 Jahren) angetroffen werden. Als die Gruppe die annähernden Polizeibeamten endeckte, ergriffen einige die Flucht. Sie konnten jedoch eingeholt werden. Alle 9 Personen wurden vorläufig festgenommen. Bei den Befragungen räumten einige Gruppenmitglieder die Anwesenheit am Tatort ein, jedoch eine aktive Beteiligung an den Sachbeschädigungen gaben sie nicht zu. Der bisher geschätzte Sachschaden beläuft sich auf circa 12.000 €.


Freitag, 13.01.2017

18-Jährige wird auf dem Nachhauseweg unsittlich begrapscht - Neuhausen

Bereits im alten Jahr war eine 18-jährige Auszubildende mit ihren Freundinnen auf dem Heimweg mit der S 8 vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt gefahren. Bereits in der S-Bahn setzte sich ein 34-jähriger Nigerianer zu den Frauen und versuchte, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Hierbei streichelte und berührte er zwei der Frauen am Knie sowie am Oberschenkel. Als die 18-Jährige an der Haltestelle Donnersberger Brücke ausstieg, folgte ihr der 34-Jährige. Während des weiteren Heimwegs griff er ihr an die Brust und in den Schritt. Dagegen wehrte sich die 18-Jährige und verständigte ihren Freund. Nachdem ihr der Freund entgegen kam, flüchtete der 34-Jährige in unbekannte Richtung. Die ersten Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos. Nach Auswertung von Videomaterial konnte der 34-Jährige von einem Polizeibeamten wiedererkannt werden. Nachdem auch seine Anschrift ermittelt werden konnte, wurde ein Durchsuchungsbeschluss bei der Staatsanwaltschaft München I beantragt und diesen Montag vollzogen. Der Nigerianer konnte in seiner Wohnung angetroffen und durch Polizeibeamte aus Rosenheim festgenommen werden.

Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden begehen Ladendiebstahl in der Innenstadt

Am Mittwoch beobachteten die Ladendetektive eines großen Warenhauses in der Neuhauser Straße über ihre Videoanlage einen jungen Mann, als er mit zwei Hosen und einer Jacke in eine Umkleidekabine ging. Kurze Zeit später kam ein zweiter Kunde hinzu und reichte dem jungen Mann in der Kabine eine weitere Jacke. Drei weitere junge Personen standen in der Nähe und beobachteten das Geschehen. Für die Ladendetektive hatte es den Anschein, als ob sie dabei „Schmiere“ stehen würden. Alle fünf jungen Männer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren verließen das Warenhaus, ohne an der Kasse bezahlt zu haben. Die Detektive hielten die Gruppe vor dem Warenhaus an. Hier konnte ein mitgeführter Rucksack festgestellt werden, der komplett mit Alufolie ausgekleidet war. Die Alufolie sollte ermöglichen, dass sie mit den gestohlenen Textilien in einem Gesamtwert von über 800 Euro problemlos die Warensicherungsanlage passieren können. Alle fünf Personen, die aus Afghanistan und Ägypten stammen, wurden festgenommen und zur Sache befragt. Der Haupttäter, ein 15-jähriger Afghane, gab die Tat zu. Die anderen vier Personen bestritten, etwas mit dem Diebstahl zu tun zu haben.