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Lokalmeldungen 2017

2DAY Lokalmeldungen


Dienstag, 16.01.2018

Versuchte Vergewaltigung im Ostbahnhof

Am Dienstag lernten sich eine 59-jährige Russin mit Wohnsitz in München und ein 24-jähriger Nigerianer aus dem Landkreis Pfaffenhofen in einem Linienbus kennen. Danach stiegen sie am Ostbahnhof aus und gingen zusammen in das Zwischengeschoss. Laut Angaben der 59-Jährigen, brachte der 24-Jährige sie dort zu Boden und zog ihr die Strumpfhose und ihren Slip herunter. Anschließend versuchte er den Geschlechtsverkehr auszuüben. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge bemerkte den Vorfall und informierte die Polizei. Kurz darauf kam eine Streife der Bundespolizei hinzu und trennte die Beteiligten. Der 24-Jährige wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Die 59-Jährige wurde zum Kriminaldauerdienst gebracht und dort vernommen. Das Kommissariat 15 für Sexualdelikte hat die Ermittlungen aufgenommen.


Montag, 15.01.2018

Diebstahl eines Jägerhochsitzes - Krailling

Am Mittwoch erstattete ein Jäger eine Diebstahlsanzeige. Unbekannte Täter hatten einen Hochsitz, der in dem Waldstück am Aubinger Weg, südwestlich der Germeringer Straße stand, gestohlen. Der 66-jährige Jäger gab an, dass der Hochsitz im Zeitraum zwischen dem 31.12.2017, gegen 14.00 Uhr und dem 04.01.2018, gegen 15.00 Uhr, entwendet wurde. Der Täter ist unbekannt. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum an der Gemeindegrenze Krailling / Germering, südwestlich der Staatsstraße 2544, Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 64 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeibeamte retten Mann vor Kohlenmonoxidvergiftung - Sendling

Am Sonntag wurden zwei Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt auf einen, in der Gaißacher Straße geparkten Pkw aufmerksam. Die Polizeibeamten sahen, dass der Innenraum des Fahrzeugs stark verraucht war. In dem Pkw saß ein 44-jähriger Kellner, der nicht mehr ansprechbar war und von den Beamten aus dem Wagen gerettet wurde. Ein hinzugerufener Rettungsdienst stellte eine Kohlenmonoxidvergiftung bei dem Mann fest. Ein längerer Aufenthalt in dem Fahrzeug wäre für den Mann lebensbedrohlich gewesen. Der Kellner wurde in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der 44-Jährige deutlich alkoholisiert war. Ohne die Hilfe der Polizeibeamten wäre er vermutlich nicht mehr aufgewacht.


Sonntag, 14.01.2018

Erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung in Moosach

Am Freitag führten Polizeibeamte auf der Dachauer Straße, auf Höhe der Anschlussstelle Ludwigsfeld, Geschwindigkeitskontrollen durch. Hierbei konnte ein 31-jähriger Dachauer mit seinem Auto festgestellt werden, der mit einer Geschwindigkeit von 142 km/h auf der Dachauer Straße fuhr. Die zulässige Geschwindigkeit beträgt für diese Stelle 60 km/h. Zudem wurden dann bei dem 31-Jährigen drogentypische Auffälligkeiten festgestellt, weshalb eine Blutentnahme angeordnet worden ist. Den Dachauer erwartet nun allein schon wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro und zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Des Weiteren muss er mit einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen.


Donnerstag, 11.01.2018

Ungewöhnliche Einreise von Asylsuchenden

Eine ungewöhnliche Art der Einreise nach München wählten am Mittwoch, 10.01.2018, drei nordafrikanische Migranten. Sie nutzten hierzu jeweils Fahrräder. Nicht nur ungewöhnlich, sondern vor allem auch gefährlich war die gewählte Fahrtstrecke der drei Migranten. Sie fuhren auf der A94 in Richtung München. Polizeibeamte konnten die Migranten noch auf der Autobahn kurz vor München anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Hierbei wurde festgestellt, dass deren ausländerrechtlicher Status sie nicht zur Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt. Die drei Asylsuchenden müssen sich daher wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.


Mittwoch, 03.01.2018

Angriff auf Polizeibeamte – Neuperlach

Am Montag, 01.01.2018, wurde gegen 01.30 Uhr eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion-Neuperlach zu einem Einsatz im Oskar-Maria-Graf-Ring gerufen. Ein 45-jähriger Ottobrunner hatte den Notruf verständigt, da er einen Streit um ein von ihm bestelltes Taxi mit einer Gruppe von mehreren Männern hatte. Beim Eintreffen der Polizeibeamten waren noch mehrere beteiligte Personen vor Ort. Bei der Festnahme, aufgrund einer zuvor stattgefundenen Körperverletzung, eskalierte die Situation. Ein 18-Jähriger und ein 29-jähriger schlugen auf die Polizeibeamten ein. Beide konnten festgenommen werden. Zusätzlich waren weitere Unbekannte an dem Übergriff beteiligt. Die Polizeibeamten wurden leicht verletzt, sie erlitten Schürfwunden und Prellungen. Die Ermittlungen zu weiteren beteiligten Personen dauern derzeit noch an. Beide Polizeibeamte sind derzeit nicht dienstfähig.

Christbaum verursacht Wohnungsbrand – Pullach

Am Samstag, 30.12.2017, gegen 20.20 Uhr, befanden sich ein 86-Jähriger und seine 82-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung in Pullach. Als der 86-Jährige die Kerzen am Christbaum anzündete, öffnete die Ehefrau zeitgleich die Balkontür. Durch den Luftzug gerieten die Tannenzweige in Brand und innerhalb kürzester Zeit der gesamte Christbaum. Durch die Flammen wurden Einrichtungsgegenstände sowie ein Dachfenster und der Dachstuhl beschädigt. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Pullach gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung wurde das Ehepaar vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.


Dienstag, 02.01.2018

Sexueller Übergriff – Neuhausen

Am Montag, 01.01.2018, gegen 06.05 Uhr, befand sich eine 39-jährige Münchnerin auf ihrem Nachhauseweg unter der Donnersbergerbrücke. Kurz vor dem Pendlerparkplatz trat plötzlich ein ihr unbekannter Mann von hinten an sie heran, hielt ihr den Mund zu und würgte sie. Der Täter griff der 39-Jährigen an die Brust und unterhalb der Kleidung in den Genitalbereich. Die 39-Jährige wehrte sich, biss den Unbekannten in den Finger und fing laut an zu schreien. Der Täter ließ daraufhin von der Frau ab und entfernte sich. Da die 39-Jährige erst verspätet zur Anzeigenerstattung auf einer Polizeiinspektion erschien, waren Fahndungsmaßnahmen nicht mehr möglich. Die Münchnerin wurde durch den Vorfall leicht verletzt. Der Täter ist 185 cm groß und hat wulstige Finger. Er trug eine bronzefarbene Winterjacke mit Fellkragen und helle Turnschuhe. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Montag, 01.01.2018

Bilanz der Silvesternacht

Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch dieses Jahr arbeitsreich aus. Es kam zu über 240 silvestertypischen Einsätzen. Es handelte sich hauptsächlich um Streitereien und Randalierer (64), Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (21), Sachbeschädigungen (14), Körperverletzungen (33), Ruhestörungen (53) und Brände (36). Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 7.000 Personen mit viel Alkohol und Pyrotechnik. Auf dem Marienplatz befanden sich ca. 6.000 und im Olympiapark ca. 4.000 Personen, um das neue Jahr zu begrüßen. Am Marienplatz wurden mehrere Personen angetroffen, die nicht zugelassene Pyrotechnik benutzten. Sie wurden wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. Dazu verwendeten weitere Personen Pyrotechnik in einer Art und Weise, die andere Feiernde gefährdete. Sie wurden wegen versuchten gefährlichen Körperverletzungen angezeigt.