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Lokalmeldungen 2017

2DAY Lokalmeldungen


Freitag, 13.04.2018

Messer-Stecher aus Hamburg wird dem Haftrichter vorgeführt

Der Messer-Stecher aus Hamburg wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Der Mann aus dem westafrikanischen Niger soll gestern mitten in Hamburg seine Ex-Frau und seine kleine Tochter in aller Öffentlichkeit niedergestochen haben. Das Kind starb noch am Tatort, die Mutter später im Krankenhaus.

Junger Albaner mit Hammer erschlagen - Prozess um Blutrache in Ulm

Vor dem Landgericht Ulm muss sich von Montag an ein 46 Jahre alter Albaner verantworten, der "aus Blutrache" einen ebenfalls aus Albanien stammenden 19-jährigen mit einem Hammer erschlagen haben soll. In dem Mordprozess wirft die Anklagebehörde dem Albaner vor, sein Opfer im Mai 2017 "heimtückisch und aus niederen Beweggründen" getötet zu haben. Er habe den jungen Mann "mit einer Vielzahl an wuchtig geführten Schlägen, mutmaßlich mit einem Hammer, gegen den Kopf" umgebracht.


Donnerstag, 08.03.2018

Sexuelle Belästigung in der S-Bahn - Haidhausen

Am Samstag, 03.03.2018, gegen 21.15 Uhr, befand sich eine 34-Jährige in der S-Bahn in Fahrtrichtung Flughafen. Zwischen den Haltestellen Ostbahnhof und Leuchtenbergring wurde sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen. Die 34-Jährige ignorierte diesen jedoch und setzte sich um. Der ihr Unbekannte folgte der jungen Dame und setzte sich ihr gegenüber. Dann murmelte der Unbekannte etwas Unverständliches und schlug der 34-Jährigen auf den Oberschenkel und zwickte sie. Die 34-Jährige verließ die S-Bahn an der nächsten Haltestelle und verständigte anschließend die Polizei. Der unbekannte Mann ist 175 cm groß, etwa 27 Jahre alt und hager. Er ist dunkelhäutig, hat schwarze Haare und hat keinen Bart. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15 oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei:
• Machen Sie durch laute verbal geäußerte Ablehnung Ihrem Gegenüber klar, dass Sie die Handlung verurteilen. Machen Sie andere Fahrgäste auf sich und die Situation aufmerksam.
• Betätigen Sie außerdem unverzüglich den Notruf im Fahrzeug, der sich in jedem Abteil an den Türen befindet bzw. die Notrufsäule am Bahnsteig.
• Verständigen Sie auch immer über den Notruf 110 die Polizei.
• Erstatten Sie in allen Fälle Anzeige.


Mittwochwoch, 07.03.2018

Messerstecherei - Freimann

Am Montag, 05.03.2018, um 21.00 Uhr, gerieten in einer Unterkunft am Frankfurter Ring ein jordanisches Ehepaar und eine vierköpfige Gruppe nigerianischer Asylbewerber in Streit. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In weiterem Verlauf versuchten zwei der Nigerianer in das Zimmer des jordanischen Ehepaares einzudringen. Einer der beiden war mit einem Küchenmesser bewaffnet. Der jordanische Ehemann verhinderte ein Eindringen der beiden Angreifer, indem auch er zum Messer griff und dem messerführenden 26-jährigen Nigerianer auf dessen Hinterkopf schlug. Nach bisherigen Ermittlungen verletzte er dabei den zweiten Angreifer, einen 27-Jährigen unabsichtlich mit seinem Messer an der Schulter. Er erlitt einen 10 cm langen und 2 cm tiefen Schnitt. Herbeigerufene Sicherheitskräfte drängten die Nigerianer zurück. Dabei verletzte der Jordanier einen der Sicherheitsmitarbeiter mit seinem Messer leicht an der Hand. Ein dritter Nigerianer wurde im Gerangel ebenfalls von einem Messer verletzt. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten beim Eintreffen die Lage beruhigen und die Beteiligten vorübergehend festnehmen. Ein bis dahin nicht an der Tat beteiligter 36-jähriger Nigerianer bedrohte im Rahmen des Einsatzes die Beamten mit einer abgebrochenen Flasche.


Donnerstag, 01.03.2018

Brand eines Kindergartens - Planegg

Am Donnerstag, 01.03.2018, gegen 05.00 Uhr, konnte ein Zeitungsausträger eine starke Rauchentwicklung an einem Kindergarten in der Einsteinstraße feststellen. Kurz darauf schlugen auch Flammen aus dem Gebäude. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Brandursache dauern an. Ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.


Sonntag, 25.02.2018

Streit in Trambahn eskaliert – Neuhausen

Am Freitag gegen 23.10 Uhr, befand sich ein 26-jähriger Münchner in der Trambahn der Linie 20. Im Vorbeigehen streifte er den Fuß eines 20-jährigen Nigerianers. Der Münchner entschuldigte sich daraufhin. Der Nigerianer folgte ihm in den hinteren Teil der Straßenbahn und schlug dem Münchner mit der Faust ins Gesicht. Während dessen kam ein weiterer Mann hinzu und schlug gemeinsam mit dem 20-Jährigen den Münchner. Ein 24-jähriger Münchner konnte bezeugen, dass noch ein weiterer Mann, ein 19-jähriger Ivorer, sich ebenfalls an der Körperverletzung beteiligte. Außerdem wurde der Münchner durch einen der Männer in den Oberarm gebissen. Der 24-Jährige Münchner versuchte den Streit zu schlichten, wurde aber durch einen Faustschlag des Nigerianers im Gesicht verletzt. Am Stiglmaierplatz konnten die Körperverletzungen durch Polizeibeamte unterbunden werden. Alle drei Täter erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.


Donnerstag, 22.02.2018

Festnahme nach sexuellem Missbrauch von Kindern - Milbertshofen

Am Dienstag, 20.02.2018, gegen 21.00 Uhr, stieg eine 13-jährige Schülerin an der U-Bahnhaltestelle Dülferstraße aus der U-Bahn aus und ging nach Hause. Auf dem Nachhauseweg bemerkte die 13-Jährige, dass ihr ein Mann folgte. Als die Schülerin vor ihrer Eingangstür stand, griff der Mann plötzlich nach der Hand des Mädchens und hielt sie fest. Mit der anderen Hand führte er Onanierbewegungen aus. Die Schülerin konnte sich losreißen und ins Anwesen flüchten, woraufhin sich der Täter entfernte. Nachdem sich das Mädchen ihrer Mutter anvertraut hatte, wurde unverzüglich die Polizei verständigt. Im Eingangsbereich des Wohnanwesens konnten Schuhabdruckspuren und DNA-Spuren gesichert werden. Aufgrund dieser Spuren wurde ein 22-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger an seiner Wohnanschrift in Milbertshofen festgenommen. Ob der Mann für weitere, gleichgelagerte Fälle in Frage kommt, bedarf der Ermittlungen der Kriminalpolizei.


Donnerstag, 15.02.2018

Tankstellenangestellte will flüchtenden Kunden an der Wegfahrt hindern und wird mitgeschleift – Am Hart

Am 13.02. betrat ein Kunde gegen 14.45 Uhr die Aral-Tankstelle in der Ingolstädter Straße und wollte einige Liter Benzin geschenkt bekommen, da er mit dem restlichen Inhalt seines Tanks nicht bis nach Hause kommen würde. Das Ansinnen wurde von der 38-jährigen Kassiererin jedoch abgelehnt. Eine Stunde später kam der etwa 35-jährige Unbekannte wieder in die Tankstelle, betankte seinen Wagen mit Benzin für rund 30 Euro und nahm in dem Tankshop noch Getränke und Zigaretten an sich. Als er mit einem 500 Euro- Schein bezahlen wollte, wurde auch dies von der Kassiererin abgelehnt. Der Mann nahm daraufhin die beiden Getränke und die Zigaretten und wollte die Tankstelle ohne zu bezahlen verlassen. Er wurde von der Kassiererin und zwei anwesenden Kunden daran gehindert. Die Waren wurden ihm abgenommen. In einem unbeobachteten Augenblick flüchtete der Mann über eine Notausgangstür und wollte vom Tankstellengelände wegfahren. Die Angestellte versuchte dies zu verhindern. Sie konnte noch einen Fuß in die geöffnete Fahrertür stellen und versuchte den Schlüssel abzuziehen. Der Unbekannte fuhr jedoch los und schleifte die Frau einige Meter mit, bevor sie leicht verletzt am Boden liegen blieb. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, das sie jedoch am Abend wieder verlassen konnte. Sie hatte sich Prellungen und leichte Abschürfungen zugezogen. Der Unbekannte flüchtete mit seinem Fahrzeug. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen sind offensichtlich gefälscht.


Freitag, 26.01.2018

Festnahme eines Taschendiebs am Hauptbahnhof

Beamte der Taschendiebfahndung waren am Donnerstag im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs unterwegs. Dort fiel ihnen ein bereits als Taschendieb in Erscheinung getretener Mann auf, der offensichtlich auch keine Reiseabsicht hatte. Sie konnten beobachten, wie er sich in mehrere abgestellte Fernzüge begab und diese nach kurzer Zeit wieder verließ. Dabei konnten sie ihn bei zwei versuchten Taschendiebstählen beobachten, woraufhin er festgenommen wurde. Bei einer Durchsuchung konnte ein höherer Geldbetrag in verschiedenen Währungen aufgefunden werden. Dieser dürfte aus verschiedenen Taschendiebstählen stammen. Der 50-jährige kroatische Staatsbürger ist in Deutschland ohne festen Wohnsitz und hat zudem eine offene Bewährung wegen Taschendiebstahls. Darum wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


Donnerstag, 25.01.2018

Interne Ermittlungen – Verdacht der Unterschlagung von Verwarngeldern

Bei einer routinemäßigen internen Überprüfung der Abrechnung von Barverwarnungen, wurden am 24.01.2018, bei einer Dienststelle der Verkehrspolizei München Unregelmäßigkeiten festgestellt. Ein 48-jähriger Polizeibeamter steht dabei im Verdacht, bar bezahlte Verwarngelder nicht ordnungsgemäß abgerechnet zu haben. Wie in Fällen interner Ermittlungen vorgesehen, wurde das Bayerische Landeskriminalamt informiert und hat umgehend die Ermittlungen übernommen. Der beschuldigte Mitarbeiter wurde zudem durch das Polizeipräsidium München vorläufig suspendiert.

Unbekannter küsst Kind auf den Mund - Moosach

Am Mittwoch, 24.01.2018 hielt sich ein 8-jähriges Mädchen gemeinsam mit seiner Mutter auf einem Spielplatz in einer Wohnanlage in der Großbeerenstraße auf. Das Kind spielte zeitweise außerhalb des Sichtfelds der Mutter. In dem Moment, als die Mutter ihr Kind nicht im Sichtfeld hatte, kam ein Mann auf das Kind zu, küsste es auf den Mund und umarmte es von hinten. Ein anderes Kind alarmierte die Mutter des 8-jährigen Mädchens. Diese nahm die Verfolgung des Mannes auf und versuchte ihn zu stellen. Der Mann entschuldigte sich bei der Mutter und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben ohne Erfolg. Der Täter ist ca. 170 cm groß, ca. 45 Jahre alt und hat eine kräftige Statur. Er sprach gebrochen Deutsch und hat ein auffälliges Grübchen am Kinn. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Mittwoch, 24.01.2018

Gefährliche Körperverletzung durch fünf Täter - Altstadt

Am Montag, 15.01.2018, befand sich ein 31-Jähriger gegen 23.30 Uhr in der Schillerstraße / Adolf-Kolping-Straße. Dort wurde er von fünf Personen nach einem Feuerzeug gefragt. Als der 31-Jährige dies verneinte, wurde er von den fünf Männern geschlagen. Außerdem wurde ihm eine Flasche gegen das Bein geschlagen, sodass diese zu Bruch ging. Der 31-Jährige flüchtete sich in eine Gaststätte in der Sonnenstraße und bat die dortigen Türsteher um Hilfe. Die Gruppe verfolgte den 31-Jährigen. In der Gaststätte schlugen und traten sie weiter auf den Geschädigten ein. Einer aus der Gruppe stach mit einem Taschenmesser in Richtung des 31-Jährigen. Durch die Türsteher wurde die Polizei verständigt. Bei deren Eintreffen flüchtete die Gruppe. Es konnten jedoch ein 16-jähriger Afghane sowie ein 27-jähriger Afghane festgenommen werden.


Donnerstag, 18.01.2018

Geistig verwirrte Person vor Bayerischen Landtag aufgegriffen

Am Donnerstag, 18.01.2018, versuchte ein Mann mit seinem Pkw, über die nördliche Auffahrtsrampe unmittelbar vor den Landtag zu fahren. Polizeibeamte der Landtagswache konnten das Fahrzeug stellen und den Fahrzeugführer vorläufig festnehmen. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 37-jährigen niederländischen Staatsangehörigen, welcher gehbehindert ist und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnten keinerlei verdächtige Gegenstände aufgefunden werden. Der Mann machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck.


Dienstag, 16.01.2018

Versuchte Vergewaltigung im Ostbahnhof

Am Dienstag lernten sich eine 59-jährige Russin mit Wohnsitz in München und ein 24-jähriger Nigerianer aus dem Landkreis Pfaffenhofen in einem Linienbus kennen. Danach stiegen sie am Ostbahnhof aus und gingen zusammen in das Zwischengeschoss. Laut Angaben der 59-Jährigen, brachte der 24-Jährige sie dort zu Boden und zog ihr die Strumpfhose und ihren Slip herunter. Anschließend versuchte er den Geschlechtsverkehr auszuüben. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge bemerkte den Vorfall und informierte die Polizei. Kurz darauf kam eine Streife der Bundespolizei hinzu und trennte die Beteiligten. Der 24-Jährige wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Die 59-Jährige wurde zum Kriminaldauerdienst gebracht und dort vernommen. Das Kommissariat 15 für Sexualdelikte hat die Ermittlungen aufgenommen.


Montag, 15.01.2018

Diebstahl eines Jägerhochsitzes - Krailling

Am Mittwoch erstattete ein Jäger eine Diebstahlsanzeige. Unbekannte Täter hatten einen Hochsitz, der in dem Waldstück am Aubinger Weg, südwestlich der Germeringer Straße stand, gestohlen. Der 66-jährige Jäger gab an, dass der Hochsitz im Zeitraum zwischen dem 31.12.2017, gegen 14.00 Uhr und dem 04.01.2018, gegen 15.00 Uhr, entwendet wurde. Der Täter ist unbekannt. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum an der Gemeindegrenze Krailling / Germering, südwestlich der Staatsstraße 2544, Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 64 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeibeamte retten Mann vor Kohlenmonoxidvergiftung - Sendling

Am Sonntag wurden zwei Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt auf einen, in der Gaißacher Straße geparkten Pkw aufmerksam. Die Polizeibeamten sahen, dass der Innenraum des Fahrzeugs stark verraucht war. In dem Pkw saß ein 44-jähriger Kellner, der nicht mehr ansprechbar war und von den Beamten aus dem Wagen gerettet wurde. Ein hinzugerufener Rettungsdienst stellte eine Kohlenmonoxidvergiftung bei dem Mann fest. Ein längerer Aufenthalt in dem Fahrzeug wäre für den Mann lebensbedrohlich gewesen. Der Kellner wurde in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der 44-Jährige deutlich alkoholisiert war. Ohne die Hilfe der Polizeibeamten wäre er vermutlich nicht mehr aufgewacht.


Sonntag, 14.01.2018

Erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung in Moosach

Am Freitag führten Polizeibeamte auf der Dachauer Straße, auf Höhe der Anschlussstelle Ludwigsfeld, Geschwindigkeitskontrollen durch. Hierbei konnte ein 31-jähriger Dachauer mit seinem Auto festgestellt werden, der mit einer Geschwindigkeit von 142 km/h auf der Dachauer Straße fuhr. Die zulässige Geschwindigkeit beträgt für diese Stelle 60 km/h. Zudem wurden dann bei dem 31-Jährigen drogentypische Auffälligkeiten festgestellt, weshalb eine Blutentnahme angeordnet worden ist. Den Dachauer erwartet nun allein schon wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro und zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Des Weiteren muss er mit einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen.


Donnerstag, 11.01.2018

Ungewöhnliche Einreise von Asylsuchenden

Eine ungewöhnliche Art der Einreise nach München wählten am Mittwoch, 10.01.2018, drei nordafrikanische Migranten. Sie nutzten hierzu jeweils Fahrräder. Nicht nur ungewöhnlich, sondern vor allem auch gefährlich war die gewählte Fahrtstrecke der drei Migranten. Sie fuhren auf der A94 in Richtung München. Polizeibeamte konnten die Migranten noch auf der Autobahn kurz vor München anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Hierbei wurde festgestellt, dass deren ausländerrechtlicher Status sie nicht zur Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigt. Die drei Asylsuchenden müssen sich daher wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.


Mittwoch, 03.01.2018

Angriff auf Polizeibeamte – Neuperlach

Am Montag, 01.01.2018, wurde gegen 01.30 Uhr eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion-Neuperlach zu einem Einsatz im Oskar-Maria-Graf-Ring gerufen. Ein 45-jähriger Ottobrunner hatte den Notruf verständigt, da er einen Streit um ein von ihm bestelltes Taxi mit einer Gruppe von mehreren Männern hatte. Beim Eintreffen der Polizeibeamten waren noch mehrere beteiligte Personen vor Ort. Bei der Festnahme, aufgrund einer zuvor stattgefundenen Körperverletzung, eskalierte die Situation. Ein 18-Jähriger und ein 29-jähriger schlugen auf die Polizeibeamten ein. Beide konnten festgenommen werden. Zusätzlich waren weitere Unbekannte an dem Übergriff beteiligt. Die Polizeibeamten wurden leicht verletzt, sie erlitten Schürfwunden und Prellungen. Die Ermittlungen zu weiteren beteiligten Personen dauern derzeit noch an. Beide Polizeibeamte sind derzeit nicht dienstfähig.

Christbaum verursacht Wohnungsbrand – Pullach

Am Samstag, 30.12.2017, gegen 20.20 Uhr, befanden sich ein 86-Jähriger und seine 82-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung in Pullach. Als der 86-Jährige die Kerzen am Christbaum anzündete, öffnete die Ehefrau zeitgleich die Balkontür. Durch den Luftzug gerieten die Tannenzweige in Brand und innerhalb kürzester Zeit der gesamte Christbaum. Durch die Flammen wurden Einrichtungsgegenstände sowie ein Dachfenster und der Dachstuhl beschädigt. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Pullach gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung wurde das Ehepaar vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.


Dienstag, 02.01.2018

Sexueller Übergriff – Neuhausen

Am Montag, 01.01.2018, gegen 06.05 Uhr, befand sich eine 39-jährige Münchnerin auf ihrem Nachhauseweg unter der Donnersbergerbrücke. Kurz vor dem Pendlerparkplatz trat plötzlich ein ihr unbekannter Mann von hinten an sie heran, hielt ihr den Mund zu und würgte sie. Der Täter griff der 39-Jährigen an die Brust und unterhalb der Kleidung in den Genitalbereich. Die 39-Jährige wehrte sich, biss den Unbekannten in den Finger und fing laut an zu schreien. Der Täter ließ daraufhin von der Frau ab und entfernte sich. Da die 39-Jährige erst verspätet zur Anzeigenerstattung auf einer Polizeiinspektion erschien, waren Fahndungsmaßnahmen nicht mehr möglich. Die Münchnerin wurde durch den Vorfall leicht verletzt. Der Täter ist 185 cm groß und hat wulstige Finger. Er trug eine bronzefarbene Winterjacke mit Fellkragen und helle Turnschuhe. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Montag, 01.01.2018

Bilanz der Silvesternacht

Wie gewohnt fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei auch dieses Jahr arbeitsreich aus. Es kam zu über 240 silvestertypischen Einsätzen. Es handelte sich hauptsächlich um Streitereien und Randalierer (64), Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (21), Sachbeschädigungen (14), Körperverletzungen (33), Ruhestörungen (53) und Brände (36). Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 7.000 Personen mit viel Alkohol und Pyrotechnik. Auf dem Marienplatz befanden sich ca. 6.000 und im Olympiapark ca. 4.000 Personen, um das neue Jahr zu begrüßen. Am Marienplatz wurden mehrere Personen angetroffen, die nicht zugelassene Pyrotechnik benutzten. Sie wurden wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. Dazu verwendeten weitere Personen Pyrotechnik in einer Art und Weise, die andere Feiernde gefährdete. Sie wurden wegen versuchten gefährlichen Körperverletzungen angezeigt.