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2DAY Lokalmeldungen


20.10.2019

Mysterium um die skurrile Holzfigur ist aufgeklärt – Schwabing

Wie bereits berichtet, wurde in der Mandlstraße in München eine Holzfigur eines dunkelhäutigen sitzenden Mannes aufgefunden. Aufgrund eines Zeugenaufrufes meldete sich der Inhaber einer Gaststätte aus München Schwabing und teilte mit, dass die Figur zu seinem Lokal gehören würde. Der Besitzer konnte die Figur bei der Polizei abholen. Offenbar haben bislang unbekannte Täter die Holzstatue in dem Lokal entwendet und aufgrund der Schwere (ca. 40 kg) einige Häuserecken weiter abgestellt.

Die vermisste 77-Jährige ist wieder zu Hause

Die vermisste Frau Wiesend konnte nachts in einem Hotel in Augsburg vom dortigen Personal schlafend auf einer Couch angetroffen werden. Wie sie nach Augsburg gekommen ist, konnte bislang nicht ermittelt werden. Der verständigte Ehemann konnte seine Frau in Augsburg abholen und wieder nach Hause bringen. Wie bereits berichtet leidet die Frau an Demenz.


18.10.2019

Öffentlichkeitsfahndung 77-Jährige vermisst – Sendling

Die 77-jährige Maria Wiesend kehrte von einem Spaziergang am Donnerstagnachmittag im Münchner Stadtteil Sendling, nicht mehr nach Hause zurück. Frau Wiesend ist stark dement und irrt vermutlich hilflos im Stadtgebiet München umher.
Beschreibung der Vermissten:
Ca. 169 cm groß, ca. 55 kg schwer, graue, kurze Haare, schlanke Figur, Zahnprothese
Bekleidung: dünne beige Jacke, dunkel-beige dreiviertel Stoffhose
Mitgeführte Gegenstände: Dunkelblauer Rucksack mit einem auffälligen rosafarbenen Buchstaben „B“.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


17.10.2019

Polizei sucht Besitzer einer skurrilen Holzfigur – Schwabing

Am Samstag machte ein Passant in der Mandlstraße einen ungewöhnlichen Fund. Auf einem Verkehrspoller saß eine lebensecht aussehende dunkelhäutige Figur. Die ca. 40 Kilo schwere lebensgroße Holzfigur zeigt einen Jungen mit krausem Haar, rotem Mantel, einer rot-gelb-gestreiften Hose, rotbraunen Strümpfen und hellbraunen Schuhen. Das ermittelnde Kommissariat konnte bisher keine relevante Tat zu diesem Gegenstand feststellen.
Zeugenaufruf:
Wer kann Angaben zu dem Besitzer/Eigentümer der beschriebenen Holzfigur machen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 62, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mutter und Sohn festgenommen – Isarvorstadt

Am Freitag versuchten eine Frau und ein Mann in einem Anwesen in der Tumblingerstraße mit körperlicher Gewalt zwei Wohnungstüren aufzudrücken. Eine aufmerksame Anwohnerin beobachtete dies. Als die Verdächtigen versuchten die Wohnungstür der Anwohnerin gewaltsam zu öffnen, wählte sie den Polizeinotruf 110. Bis zum Eintreffen der Polizeibeamten hatten die Verdächtigen bereits das Anwesen verlassen, konnten jedoch beobachtet werden, wie sie in ein Haus in der Häberlstraße gingen. Auch dort versuchten sie an einem Büro die Tür einzudrücken, wurden von einem Zeugen dabei überrascht und verließen wiederum das Gebäude. Die eingeleitete Sofortfahndung führte zur Festnahme einer 45-jährigen Ungarin ohne festen Wohnsitz und ihres 22-jährigen ungarischen Sohnes. Beide Personen wurden nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Hier wurde ein Haftbefehl gegen die 45-jährige Ungarin erlassen. Ihr Sohn wurde entlassen.


16.10.2019

Radfahrer nach Sturz verstorben – Großhesselohe

Am Dienstag fanden Passanten in einem Waldstück bei der Isar einen augenscheinlich gestürzten und verletzten Radfahrer und verständigten daraufhin umgehend die Polizei. Der 39-jährige Münchner wurde mit einem Rettungshubschrauber sofort in ein Münchner Krankenhaus geflogen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 39-jährige Münchner mit seinem Mountainbike eine etwa einen Meter hohe Schanze überquert hatte. Bei der anschließenden Landung stürzte er zu Boden und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu, an denen er schließlich in den späten Abendstunden im Krankenhaus verstarb.

Kriminalfachdezernat für Staatsschutzdelikte ermittelt wegen angebrachter Transparente – Freimann

Am Mittwoch wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München darüber informiert, dass soeben mehrere Personen widerrechtlich in ein Grundstück in der Mies-van-der-Rohe-Straße eingedrungen waren. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort rund 20 Personen antreffen, die an der Hausfassade des Gebäudes Transparente angebracht hatten. Die Kriminellen beschädigten dabei die Fassade. Es wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erstattet. Da die Tat politisch motiviert ist, werden die weiteren Ermittlungen durch das Kriminalfachdezernat für Staatsschutzdelikte geführt.

Mann greift Soldat an – Obergiesing

Am Montag befand sich ein 27-jähriger Soldat in Uniform in der Pöllatstraße auf dem Weg zum dortigen Bahnhof. Er wurde dort von einem ihm flüchtig bekannten 42-jährigen Münchner aufgrund seiner Uniform angesprochen und verbal beleidigt. Außerdem schlug ihm der 42-Jährige in den Oberkörperbereich. Der 27-Jährige verständigte daraufhin umgehend über den Notruf 110 die Polizei. Die daraufhin eingesetzten Polizeibeamten konnten den 42-Jährigen wenig später in einem nahegelegenen Hinterhof festnehmen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnte bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt werden.

Autos aufgebrochen, zwei Tatverdächtige festgenommen – Sendling

Zu Wochenbeginn wurden mehrere Multifunktionslenkräder aus Fahrzeugen entwendet. Einer Zivilstreife fiel am Montag zwei Männer in der Drachenseestraße auf. Diese bewegten sich dort auf ihren Fahrrädern mit inaktiver Beleuchtung. Als die Polizeibeamten die beiden Männer daraufhin ansprachen, versuchte ein 36-jähriger Rumäne sich der Kontrolle zu entziehen. Er konnte jedoch später ebenso wie sein 35-jähriger Landsmann festgenommen werden. Bei der nachfolgenden Durchsuchung der beiden Rumänen wurde Aufbruchswerkzeug gefunden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte in einem von beiden genutzten Hotelzimmer mehrere ausgebaute Fahrzeugteile sichergestellt werden. Gegen beide Tatverdächtige wurden Haftbefehle erlassen.


15.10.2019

Mit Maske und Axt in U-Bahn unterwegs – Bogenhausen

Am Montag wurde die Münchner Polizei über Notruf von einen U-Bahnfahrer der U-Bahnlinie 4 darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich in seinem Zug ein maskierter, männlicher Fahrgast mit einem axtähnlichen Gegenstand in der Hand befinden würde. Daraufhin wurden mehrere Polizeistreifen zum U-Bahnhof Arabellapark beordert. Die Polizeibeamten konnten vor Ort einen 25-Jährigen feststellen, der sich seinen Angaben zufolge als Rollenspielfigur verkleidet hatte und in seiner Hand eine Schaumstoffaxt hielt. Der junge Mann wurde dahingehend belehrt, dass seine Verkleidung zu Irritationen und Missverständnissen bei den anderen Fahrgästen geführt hätte. Die Maske und die Schaumstoffaxt wurden von den Polizeibeamten vorsorglich sichergestellt. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen ergab, hatte der 25-Jährige bereits am Freitag für einen polizeilichen Großeinsatz gesorgt, als er in seinem Kostüm die Kapuzinerstraße in Richtung Goethestraße lief. Bei diesem ersten Vorfall konnte der junge Mann von den eingesetzten Polizeikräften allerdings nicht aufgegriffen werden.


14.10.2019

Unachtsamer Fahrradfahrer verursacht Verkehrsunfall – Bogenhausen

Am Montag fuhr ein 30-jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Radweg des Isarrings. Als er einen vor ihm fahrenden Radfahrer überholte, achtete er nicht auf den rückwärtigen Verkehr. Durch seine Rücksichtslosigkeit entging dem Radfahrer, dass er selbst in diesem Moment von einer 38-Jährigen überholt wurde. Ohne zu schauen, schwenkte der 30-jährige nach links und rammt die 38-jährige Radfahrerin. Durch den Zusammenstoß fielen beide Fahrradfahrer auf die Fahrbahn des Mittleren Rings. Ein auf dem rechten Fahrstreifen heranfahrender Linienbus konnte durch seine schnelle Reaktion und seine sofort eingeleitete Vollbremsung einen Zusammenstoß mit den auf der Fahrbahn liegenden Radfahrern verhindern. Die 38-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 30-jährige Fahrradfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer sowie die Insassen des Linienbusses wurden durch den Unfall beziehungsweise die Vollbremsung nicht verletzt.

Mehrere Brandanschläge, mehr als 20.000 Euro Sachschaden – Haidhausen und Ramersdorf

Am Montag zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr wurden der Polizei mehrere Sachbeschädigungen durch Brandlegung gemeldet. Der erste Brand wurde in der Görzer Straße gemeldet. Hier brannte ein Plastik-Recycling Container komplett aus. Ein Zeuge konnte zwei Jugendliche beobachten, wie sie etwas in einen Container hineinwarfen und anschließend Stichflammen aus diesem herausloderten. Der nächste Brand wurde in der Rosenheimer Straße gemeldet. Hier wurde ein Fahrradanhänger in Brand gesetzt. Der dritte Brand ereignete sich in der Bazeillestraße. Hier wurde ein Motorroller in Brand gesetzt. Das Feuer griff auf ein daneben geparktes Motorrad über und setzte ebenfalls ein Fenster in einem Schulgebäude in Brand. Der Roller brannte komplett aus. Durch die Hitzeeinwirkung gingen die Glasscheiben des Fensters zu Bruch. Durch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Schulgebäude verhindert werden. Ein weiterer Brand fand in der Balanstraße statt. Hier wurde ein Fahrrad in Brand gesteckt. Der bis dato letzte bekannte Brand ereignete sich in einem Innenhof in der Rablstraße. Hier wurde auch ein Motorroller in Brand gesetzt, welcher komplett ausbrannte. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 20.000 Euro.

Taxifahrer ausgeraubt, Zeugenaufruf – Obergiesing

Am Montag stieg ein bislang unbekannter Täter am Partnachplatz in ein Taxi. Nachdem die Untersbergstraße erreicht wurde, griff der Täter nach der Geldbörse und entriss diese dem Taxifahrer. Die Polizei wurde vom Taxifahrer sofort verständigt. Die eingesetzten Streifen konnten im Nahbereich den flüchtigen Täter nicht mehr feststellen. In dem braunen Bedienungsgeldbeutel befanden sich mehrere Hundert Euro Bargeld.

Der Täter wird folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, 175 cm groß, 75 kg schwer, kein Bart, keine Brille, schwarze nach hinten gegelte Haare; bekleidet mit einer dunkelblauen Jeans und mit einer schwarzen Lederjacke; der Täter sprach gebrochenes Deutsch und hatte eine dunkle Hautfarbe.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Radfahrer schwer verletzt nach Zusammenstoß mit Hund – Untergiesing

Am Sonntag kam es am östlichen Isarufer auf Höhe der Braunauer Eisenbahnbrücke zu einem Zusammenstoß, bei dem sich ein 33-jähriger Radfahrer schwer verletzte. Der 33-Jährige fuhr mit seinem Rad am Isarufer flussabwärts. Zum gleichen Zeitpunkt befand sich eine 18-Jährige mit ihrem Hund auf dem Grünstreifen neben dem Radweg. Beim Versuch den Hund anzuleinen, riss dieser sich los und lief auf den Radweg. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem vorbeifahrenden Radfahrer. Der 33-Jährige verlor sein Gleichgewicht und prallte mit dem Kopf auf den asphaltierten Radweg. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Hündin bei dem Unfall nicht verletzt, rannte allerdings weg und konnte bislang noch nicht gefunden werden. Bei dem Hund handelt es sich um einen acht Monate alten Vizsla (ungarischer Vorstehhund).


13.10.2019

Die Polizei lädt ins Theater ein!

Im Auftrag der Münchner Polizei und des Münchner Sicherheitsforums e.V. werden in dem Theaterstück „Grüß Gott, zum Glück sind Sie da!“ die perfiden Methoden der Trickbetrüger, die zurzeit leider auch in München ihr Unwesen treiben, nachgespielt. Wer es nicht beim Zuschauen belassen will, kann selbst mitspielen und „am eigenen Leib“ erfahren, wie hinterhältig die skrupellosen Kriminellen vorgehen. Denn nur wer die Schliche und Tricks der Täter kennt, kann sich wirkungsvoll schützen. Jeder kann Opfer dieser professionellen Betrüger werden! Gezeigt werden unter anderem die Maschen „Falscher Polizeibeamter“, der „Enkeltrick“ und der „Falsche Handwerkertrick“ mit all ihren Facetten. Bei kostenlosem Kaffee und Kuchen haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich über geeignete Präventionsmaßnahmen bei der Münchner Polizei zu informieren und mit den Schauspielern in den Dialog zu treten. Dank der finanziellen Unterstützung des Münchner Sicherheitsforums sind alle Veranstaltungen kostenfrei. Jeder ist herzlich eingeladen. Wer teilnehmen will, kann sich beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-3699 anmelden. Beachten Sie, dass zu jeder Veranstaltung nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung steht.

Veranstaltungstermin:
Donnerstag, 17.10.2019, 14:00 – 16:00 Uhr
Pfarrsaal St. Theresia, Fuetererstraße 21, 80637 München
Plakat Seniorentheater 2019

Säugling in Obhut der Polizei - Neuhausen

Am Samstag wurden Polizeibeamte zu einem Beziehungsstreit in die Fasaneriestraße gerufen. Nachbarn waren auf die lautstarke Auseinandersetzung zwischen einem 66-Jährigen und seiner 27-jährigen Freundin aufmerksam geworden. Bei Eintreffen der Beamten war das Pärchen merklich alkoholisiert und die Wohnung infolge Zigarettenkonsums massiv verraucht. In Mitten der Auseinandersetzung lag der 2-Monate junge Sohn des Paares. Aufgrund der Sorge um das Wohlergehen des Kindes wurde der Säugling durch die Beamten zunächst zur Polizeiinspektion gebracht, bevor er mit dem Rettungsdienst nach ärztlicher Routineerstversorgung einem örtlichen Krankenhaus übergeben wurde. Das Jungendamt wir nun die Inobhutnahme des Babys veranlassen. Weitere Entscheidungen obliegen dem Familiengericht.

Hochzeitskorso beschäftigt die Polizei - Hasenbergl

Am Samstag wurde der Einsatzzentrale mitgeteilt, dass sich in der Thelottstraße ein Korso aus etwa 70 hochwertigen und hochmotorisierten Fahrzeugen anlässlich einer Hochzeitsfeier aufgestellt hat. Durch das Hinzuziehen eines größeren Aufgebots an Einsatzkräften, wurden zunächst alle Abfahrtsmöglichkeiten versperrt. Dem 51-jährigen Brautvater wurde mitgeteilt, dass ein Korso in seiner angedachten Form ohne verkehrsrechtliche Genehmigung nicht durchgeführte werden kann. Er zeigte sich gegenüber der Möglichkeit einer blockweisen Abfahrt, in der maximal 5 Fahrzeuge hintereinander fahren dürfen, einsichtig und gab diese Vorgehensweise an alle Fahrzeugführer weiter. Die Fahrtstrecke führte unter steter Polizeipräsenz zum Frankfurter Ring. Angeführt von 5 Motorrädern, Harley Davidson, kam es trotz wiederholten Hinweisen auf die geltenden Verkehrsregeln zu Sicherheitsstörungen. Quietschende, qualmende Reifen und Kickdownstarts waren Begleiterscheinungen. Die Fahrer der 5 Motorräder unterschritten unentwegt den Sicherheitsabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern und ignorierten rote Ampeln. Diesbezüglich müssen sie mit einem Bußgeldverfahren sowie hohen Geldbescheiden rechnen. Zwei der Motorräder wurden sichergestellt.

Mann fällt in Aufzugschacht - Schwanthaler Höhe

Am Sonntag fiel ein 70-jähriger Mann auf bisher ungeklärte Art und Weise in den Schacht eines Aufzugs am Alten Messeplatz. Der Mann machte durch Hilferufe auf sich aufmerksam, wodurch eine Anwohnerin unverzüglich Polizei und Feuerwehr alarmierte. Der 70-Jährige konnte durch die Einsatzkräfte medizinisch erstversorgt und aus dem Schacht gerettet werden. Der Mann wurde in ein Münchner Klinikum gebracht.


11.10.2019

Bedrohungssituation im Strafjustizzentrum – Neuhausen

Am Freitag ging im Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße eine schriftliche Mitteilung ein, die Hinweise auf eine mögliche Bedrohungssituation enthielt. Daraufhin wurde die Polizeieinsatzzentrale verständigt, die umgehend reagierte und zahlreiche Einsatzkräfte entsandte. Im darauffolgenden Einsatz wurde das Gebäude von der Polizei abgesucht. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung ergaben sich nicht. Es waren über 40 Kräfte der Münchner Polizei im Einsatz. Feuerwehr und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort.

Bayerische Politikerin beleidigt – Haidhausen

Am Mittwoch versandte ein zunächst Unbekannter eine E-Mail mit beleidigendem Inhalt auf sexueller Grundlage an eine bayerische Politikerin. Im Text der E-Mail wurde sowohl ihre Person als auch ihre Partei abwertend beschrieben. Über Anfragen bei den zuständigen Providern konnte ein Tatverdächtiger aus Baden Württemberg ermittelt werden. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.


10.10.2019

Diebstahl, Unterschlagung und Hehlerei – Ludwigsvorstadt

Am Montag wollte ein 23-jähriger Rumäne in einem Geschäft in der Schwanthalerstraße ein Handy verkaufen. Da er dieses nicht entsperren konnte, weil er die zugehörige PIN nicht kannte, verständigte der 56-jährige Geschäftsinhaber die Polizei. Bei der anschließenden Kontrolle wurde beim 23-Jährigen ein weiteres Handy aufgefunden. Außerdem hatte der Geschäftsinhaber den Rumänen wiedererkannt, da dieser wenige Wochen zuvor zwei Goldringe aus seinem Geschäft entwendet hatte. Dies konnte der Ladeninhaber durch Filmaufnahmen belegen. Der 23-Jährige wurde wegen Diebstahlshandlungen sowie Unterschlagung und Hehlerei angezeigt. Da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wurde Haftbefehl erlassen.


09.10.2019

Zeugenaufruf nach Raub eines Geldbeutels – Hasenbergl

Am Dienstag gegen 19:15 Uhr befand sich ein 33-jähriger Münchner zunächst beim Einkaufen und hob von einem Geldautomaten Bargeld ab. Auf dem Nachhauseweg wurde der 33-Jährige in einer Grünanlage von zwei jugendlichen Männern angesprochen, die ihm Drogen zum Kauf anboten. Der 33-jährige Münchner lehnte ab und setzte seinen Weg fort. Daraufhin erhielt er von hinten einen Schlag auf den Kopf und ging benommen zu Boden. Die beiden Jugendlichen nahmen den Geldbeutel aus der Jackentasche des 33-Jährigen und flüchteten mit ihrer Beute. Der leichtverletzte Münchner begab sich nach Hause und verständigte die Polizei. Bei einer Absuche der Grünanlage konnte der Geldbeutel des Mannes aufgefunden werden. Das Bargeld fehlte jedoch.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 16-18 Jahre alt, 180 cm groß, schlanke Figur, ausrasierter Bart, kurze, dunkle, an den Seiten ausrasierte Haare; schwarze Hose
Täter 2:
Männlich, ca. 16-18 Jahre alt, 165 cm groß, korpulente Figur, roter Flaum im Gesichtsbereich; rote Jacke mit Kapuze; blaue Hose
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Petrarcastraße (Hasenbergl) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


08.10.2019

Zwei Verletzte bei Explosion – Garching

Am Montag führten eine 23-jährige Studentin und ein 34-jähriger Chemiker ein Experiment durch. Hierbei wurde eine Explosion gewollt herbeigeführt. Diese trat jedoch ungewöhnlich schnell und stark ein. Durch umherfliegende Splitter wurden beide verletzt. Die Feuerwehr reinigte den Unfallort von giftigen Feststoffen. Da das Labor sofort versiegelt wurde, bestand keine Gefahr für Unbeteiligte. Die 23-Jährige und der 34-Jährige blieben über Nacht stationär im Krankenhaus zur Beobachtung.

BMW I8 brennt, 150.000 Euro Schaden - Isarvorstadt

Am Dienstag wurden Polizei und Feuerwehr wegen eines brennenden Pkws in der Isarvorstadt alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits komplett in Flammen. Der Brand konnte durch die Berufsfeuerwehr München gelöscht werden. Da es sich bei dem Fahrzeug um einen BMW i8 handelte, musste das Fahrzeug in einen Spezialcontainer gesichert werden. Aufgrund der Spuren am Tatort wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Der Schaden beläuft sich auf über 150.000 Euro.


07.10.2019

Übergriff auf alkoholisierte Frau - Ludwigsvorstadt

Am Sonntag befand sich eine stark alkoholisierte 30-jährige Touristin aus den USA nach einem Oktoberfestbesuch in der Goethestraße. Laut einer Zeugenaussage war sie erkennbar hilflos. Als die Touristin an einer Hecke lehnte, gingen drei Männer auf sie zu und drängten sie hinter die Hecke. Der Zeuge ging von einem Sexualdelikt aus, reagierte richtig und verständigte den Notruf 110. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort die drei Tatverdächtigen (einen 21- und 23-jährigen Eritreer sowie einen 26-jährigen Malier) festnehmen. Die Geschädigte, die leichte Schürfwunden im Bereich des Oberschenkels aufwies, war aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht in der Lage, zielführende Angaben zum Sachverhalt zu machen. Eine körperliche Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin verweigerte sie. Auch bei einem späteren Telefonat mit der Kriminalpolizei gab sie an, sich an den gesamten Vorfall nicht erinnern zu können. Die drei Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt. Die 30-jährige US-Amerikanerin ist zwischenzeitlich nach Hause geflogen.


11.10.2019

Touristin auf dem Nachhauseweg vom Oktoberfest vergewaltigt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag befand sich eine 29-jährige Touristin aus Norwegen auf dem Nachhauseweg vom Oktoberfest. Sie begab sich in eine Lokalität, die sie im Nachhinein nicht mehr benennen kann. Dort traf sie auf einen 26-jährigen ihr nicht bekannten Mann. Beide verließen das Lokal, um ihre Kneipentour gemeinsam fortzusetzen. In der Landwehrstraße stieß der 26-Jährige die Norwegerin in einen Hausgang, drückte sie zu Boden und nahm an ihr sexuelle Handlungen vor. Die Frau wehrte sich heftig und schrie um Hilfe. Auf ihre Hilferufe wurde ein unbeteiligter Zeuge aufmerksam und verständigte die Polizei. Noch am Tatort konnte der Mann vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt überführt werden. Es handelt sich bei ihm um einen Mann aus Uganda. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den 26-Jährigen.


30.09.2019

Polizeieinsatz aufgrund Anscheinswaffen - Harlaching

Am Samstag wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München von einem Anwohner informiert, dass sich im Bereich des Griechenplatzes zwei Personen aufhalten würden. Diese würden mit einer Maschinenpistole hantieren und zudem diverse Zielübungen ausführen. Kurze Zeit später konnten im genannten Bereich ein 14-jähriger und ein 15-jähriger Münchner angetroffen werden, welche auf Aufforderung zwei sogenannte Anscheinswaffen übergaben. Die Jugendlichen gaben an, die Waffen in einem Geschäft kurz davor gekauft zu haben. Die Anscheinswaffen wurden sichergestellt, beide Jugendliche erwartet nun eine Anzeige wegen Führen von Anscheinswaffen.


27.09.2019

Fußgänger wird von Trambahn erfasst und schwer verletzt – Maxvorstadt

Am Donnerstag befand sich ein 77-jähriger Münchner als Fußgänger auf der Barer Straße und wollte die Fahrbahn in Richtung Heßstraße überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 28-jähriger Trambahnfahrer mit der Straßenbahn die Barer Straße stadteinwärts. Der 77-jährige Senior trat unvermittelt auf den Fahrstreifen und nahm die Straßenbahn auch trotz Schallzeichen nicht wahr. Der 77-Jährige wurde durch die Trambahn frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Er wurde schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht. Es kam in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Bereich um die Unfallstelle war für ca. eine Stunde gesperrt.


22.09.2019

Pedelec-Fahrer überquert Fahrbahn und wird dabei von Pkw erfasst - Haar

Am Freitag fuhr ein 78-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Pedelec von der Parkstraße auf die Vockestraße. Zur gleichen Zeit fuhr eine 44-Jährige aus Dachau mit ihrem Pkw durch die Vockestraße. Der 78-Jährige achtete nicht auf den fließenden Verkehr und fuhr so direkt vor den Pkw der 44-Jährigen. Diese konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Pedelec-Fahrer. Durch den Aufprall wurde der 78-Jährige über die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe des PKWs geschleudert. Anschließend fiel er auf die Fahrbahn, wo er schwer verletzt liegen blieb. Er wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 44-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt. An dem Pkw und dem Pedelec entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3.300 Euro.


15.09.2019

Täterfestnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Altstadt

Am Mittwoch kam es gegen 21.10 Uhr auf dem Karlsplatz/Stachus zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Afghanen und einem 21-jährigen Afghanen. Im Rahmen der Auseinandersetzung stach der 25-Jährige mehrmals mit einem Messer auf seinen Widersacher ein. Die beiden Kontrahenten konnten schließlich von weiteren anwesenden Personen getrennt werden. Der Beschuldigte flüchtete nach der Tat von der Örtlichkeit. Der Geschädigte erlitt mehrere Schnittverletzungen am Oberkörper und wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Münchner Klinikum eingeliefert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlages und gefährlicher Körperverletzung gegen den flüchtigen Afghanen. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der Beschuldigte festgenommen und in die Haftanstalt überführt werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.


09.09.2019

Sexualdelikt zum Nachteil einer 20-Jährigen – Altstadt

In der Nacht zum Samstag wurde eine 20-Jährige auf der Sonnenstraße von einem Mann angesprochen. Gemeinsam gingen sie in einen dortigen Innenhof. Nachdem es zunächst zum einvernehmlichen Austausch von Zärtlichkeiten gekommen war, forderte der Mann den Geschlechtsverkehr, was die 20-Jährige ablehnte. Daraufhin drückte er sie gegen eine Wand, entkleidete sie und führte an ihr sexuelle Handlungen durch. Als er von ihr abließ, konnte sie fliehen. Über eine Freundin der 20-Jährigen wurde die Polizei verständigt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte als Tatverdächtiger ein 23-jähriger Pakistani durch zivile Beamte identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Der 23-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert und dem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.


30.08.2019

Festnahme nach Bedrohung mit Schusswaffe - Altstadt

Am Freitag gingen bei der Polizei München mehrere Notrufe ein, in denen beschrieben wurde, dass ein Mann im Bereich des Karlsplatzes Passanten mit einer Schusswaffe bedrohe. Tatsächlich konnten durch schnell eintreffende und zahlreiche Streifenfahrzeuge sieben Personen angetroffen werden, die angeben konnten, dass sie ohne jegliche Forderungen mit einer Schusswaffe bedroht wurden. Es wurde jedoch niemand verletzt. Aufgrund der Täterbeschreibung konnte der Beschuldigte schließlich im Rahmen der Fahndung in der Nähe des Sendlinger Tor festgenommen werden. Der Mann, ein 29-jähriger Ungar ohne festen Wohnsitz führte dabei noch die erwähnte Schusswaffe mit sich. Es handelte sich um eine schwarze Spielzeugpistole, die durchaus den Anschein einer echten Waffe machte. Ein erkennbares Motiv liegt nicht vor.


29.05.2019

Schlägerei – Westend

Eine 18-jährige Münchnerin befand sich mit einem 27-jährigen Münchner in der Schwanthalerstraße. Sie gingen an einer Gruppe bestehend aus einem 19-jährigen Iraner und zwei 17-jährige Afghanen vorbei, als diese sich gegenüber der 18-Jährigen in übelster Form mit sexuellem Bezug äußerten. Der 27-jährige Münchner drehte sich um und sprach die Gruppe daraufhin an. Ohne weitere Vorwarnung wurde er schließlich aus der Gruppe heraus zunächst von einem der drei und im Anschluss durch die ganze Gruppe mit Faustschlägen und Tritten traktiert; dabei wurde auch gegen den Kopf getreten. Die 18-Jährige wurde ebenfalls Opfer der Gewalttätigkeiten. Die beiden Angegriffenen alarmierten den Notruf 110. Kurz darauf flüchteten die Täter, konnten jedoch in Tatortnähe von schnell eintreffenden Polizeikräften festgenommen werden. Bei den polizeilichen Maßnahmen leisteten sie erheblichen Widerstand, griffen die Einsatzkräfte tätlich an, spuckten einem Polizeibeamten ins Gesicht und drohten damit diese abzustechen. Die drei Angreifer standen zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Sie wurden vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erließ gegen den 19-Jährigen Untersuchungshaftbefehl. Die zwei jugendlichen Täter wurden wieder entlassen. Gegen die drei Tatverdächtigen wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.


27.05.2019

Entgleiste Trambahn – Schwabing

Ein 52-jähriger Münchner lenkte die Trambahn der Linie 27 in Richtung Hohenzollernstraße. Kurz nachdem er eine Weiche hinter der Haltestelle „Kurfürstenplatz“ passiert hatte, stellte der 52-Jährige ein verändertes Fahrverhalten fest. Trotz daraufhin sofort verringerter Geschwindigkeit, entgleiste der vordere Wagon im Kurvenbereich Belgradstraße / Hohenzollernstraße und rollte mehrere Meter über die Fahrbahn. Der 52-Jährige verständigte daraufhin über den Notruf die Feuerwehr und Polizei. Eine Überprüfung des Gleisbereiches ergab, dass sich dort in den parallel verlaufenden Schienenfugen mehrere Fragmente von Fahrradkettengliedern befanden. Dies führte letztendlich zum Entgleisen des Wagons. Aufgrund dessen wird nach derzeitigem Ermittlungsstand davon ausgegangen, dass die Fahrradkettenglieder möglichweise vorsätzlich dort deponiert wurden. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro. Nach einer provisorischen Instandsetzung des Gleisbereichs konnte die Trambahn durch ein Spezialfahrzeug wieder in die Fahrschienen gezogen werden. Die Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs wurden noch vor Ort durch das Münchner Verkehrsunfallkommando aufgenommen und dauern an.

Explosion in Kleingartenanlage – Moosach

Ein Anwohner einer Kleingartenanlage in der Waldhornstraße verständigte über den Notruf 110 die Polizei, um einen lauten Knall mitzuteilen. Durch die verständigten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei konnte in der Kleingartenanlage ein stark beschädigtes Gartenhaus lokalisiert werden. Dort war es aus bislang nicht bekannter Ursache zu einer Explosion gekommen. Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude auf. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro. Die Ermittlungen zu den Ursachen wurden durch das Kommissariat für Branddelikte aufgenommen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass in dem Gartenhaus mehrere gasbetriebene Gerätschaften waren. Ob diese jedoch mit der Explosion in Zusammenhang stehen, ist noch unklar.


22.05.2019

Betrunkener täuscht Sprung vor U-Bahn vor - Hauptbahnhof

Ein 51-jähriger Pole hielt sich auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie U4 am Hauptbahnhof auf. Beim Einfahren der U-Bahn täuschte der wohnsitzlose einen Sprung vor den Zug an, ohne jedoch tatsächlich abzuspringen. Der 39-jährige Fahrer der U-Bahn leitete sofort eine Schnellbremsung ein und brachte den U-Bahnzug weit vor seinem regulären Haltepunkt zum Stillstand. Die alarmierte Polizei konnte wenig später den 51-Jährigen am Bahnsteig festnehmen. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Durch die Schnellbremsung wurde kein Fahrgast verletzt. Der U-Bahnverkehr konnte nach einer Verzögerung von etwa 10 Minuten wieder aufgenommen werden.


20.05.2019

Schwerer Verkehrsunfall mit Radfahrer - Haar

Ein 41-jähriger Münchner fuhr auf dem Gehweg der Johann-Karg-Straße stadtauswärts. Der Gehweg war für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben. Zur gleichen Zeit ging dort ein 33-jähriger Münchner ebenfalls stadtauswärts. Der Fußgänger wich einem entgegenkommenden Radfahrer aus. Dabei geriet er aber in die Fahrlinie des 41-Jährigen. Der 41-jährige Radfahrer konnte nicht mehr abbremsen und kollidierte mit dem 33-Jährigen. Beide kamen zu Sturz und wurden schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht.


19.05.2019

Straßenraub in der Maxvorstadt

Eine 27-jährige Münchnerin war auf dem Nachhauseweg. Im Bereich der Marsstr. 31 wurde sie plötzlich von hinten festgehalten und ein ihr unbekannter Mann drückte ihr die Hand auf den Mund. Anschließend zog er sie in ein Gebüsch. Die 27-Jährige stürzte zu Boden zusätzlich drückte der unbekannte Mann sie mit seinem Körpergewicht zu Boden. Er forderte nun ihr Mobiltelefon und tastete sie am gesamten Körper ab. Sie gab ihm nun ihr Mobiltelefon, das sie in ihrer Handtasche hatte. Dabei versuchte sie mehrfach, mit Hilfeschreien auf sich aufmerksam zu machen. Als schließlich ein Passant zu Hilfe eilte, flüchtete der Täter. Er nahm dabei die Geldbörse, die Sonnenbrille und das Mobiltelefon der 27-Jährigen mit sich. Im Rahmen einer Sofortfahndung konnte schließlich ein 42-jähriger Serbe, ohne festen Wohnsitz, als Tatverdächtiger festgenommen werden. Die geraubten Gegenstände hatte er bei sich. Der 42-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.


15.05.2019

13-Jähriger stürzt in den Gleisbereich – Schwabing

Ein 13-jähriger Schüler fiel am U-Bahnhof Hohenzollernplatz aus Unachtsamkeit in den Gleisbereich der U-Bahn der Linie 2. Der 13-Jährige war gemeinsam mit seiner Mutter zum U-Bahnhof unterwegs und schaute hierbei aktiv auf sein Mobiltelefon. Er erkannte dadurch die Bahnsteigkante nicht und stürzte in den Gleisbereich. Ein aufmerksamer 27-jähriger Zeuge sah den Vorfall und konnte den 13-Jährigen aus dem Gleisbereich heraushelfen.


05.05.2019

Alkoholisierter Pkw-Fahrer fährt zur Polizei – Laim

Ein 36-Jähriger fuhr mit einem Pkw zur Polizeiinspektion-Laim, um dort den Verlust seines Mobiltelefons zu melden. Den Pkw hatte er in unmittelbarer Nähe zur Polizeiinspektion geparkt. Im Gespräch mit einer Polizeibeamtin bemerkte sie Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht (0,6 Promille). Der 36-Jährige wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt, da er mit mehr als 0,5 Promille ein Kraftfahrzeug führte. Er muss mit einem Bußgeld, Punkten im Verkehrszentralregister sowie einem Fahrverbot rechnen.


03.05.2019

Versuchtes Tötungsdelikt - Feldkirchen

Mehrere Bauarbeiter in einer Arbeiterwohnunterkunft feierten in Feldkirchen. Dabei brach ein Streit zwischen einem 32-jährigen Montenegriner und einem 31-jährigen Kroaten aus, in dessen Verlauf der 32-Jährige den 31-Jährigen mit Faustschlägen traktierte. Ein weiterer 31-jähriger Kroate kam dem Angegriffenen zu Hilfe und fügte dem 32-Jährigen mehrere Verletzungen mit einer Bierflasche, die er zuvor abgeschlagen hatte, zu. Der Montenegriner flüchtete in ein nahes Hotel, von wo aus Rettungs- und Polizeikräfte alarmiert wurden. Er kam in eine Münchner Klinik, wo er notoperiert werden musste und weiterhin intensivmedizinisch behandelt wird. Derzeit befindet er sich noch in einem kritischen, aber nicht akut lebensgefährlichem Zustand. Die beiden Kroaten wurden vorläufig festgenommen und die Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen. Alle drei Beteiligten standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 31-Jährigen, der mit der abgeschlagenen Flasche zugestochen hatte. Der andere Kroate wurde wieder entlassen.


29.04.2019

Brand in einem Lagerraum am Viktualienmarkt - Altstadt

Durch die Feuerwehr wurde in einem Lagerraum eines Feinkoststandes am Viktualienmarkt ein in Brand geratener Kühlschrank gelöscht. Der Kühlschrank brannte komplett aus. Ein Teil des Lagerraums wurde ebenfalls beschädigt. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Gesamtschaden auf rund 50.000 Euro belaufen. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Aufgrund erster Feststellungen vor Ort dürfte ein technischer Defekt brandursächlich gewesen sein.


10.04.2019

Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einer Fußgängerin - Untersendling

Eine 41-jährige Fußgängerin wollte von der Fahrbahn aus den Radweg auf Höhe Lindwurmstraße 207 überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein 44-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Fahrradweg stadteinwärts. Der 44-Jährige stieß daraufhin mit dem Vorderrad seines Fahrrads gegen die querende Fußgängerin, diese wurde umgeworfen und stürzte auf den Fahrradweg. Die 41-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und war vor Eintreffen des Rettungsdienstes kurzzeitig bewusstlos. Sie wurde stationär in einem Münchner Klinikum aufgenommen. Der 44-jährige Fahrradfahrer stürzte aufgrund des Zusammenstoßes ebenfalls auf den Fahrradweg. Er wurde leicht verletzt und noch am Unfallort vom Rettungsdient ambulant versorgt.


04.04.2019

Verkehrsunfall nach Überholvorgang zwischen zwei Radfahrern - Neuhausen

Ein 75-Jähriger fuhr mit seinem Fahrrad auf dem parallel zur Nymphenburger Straße verlaufenden Radweg stadteinwärts. Kurz nach der Kreuzung zur Aldringenstraße wurde er dabei von einem 58-Jährigen mit seinem Fahrrad überholt. Während des Überholvorgangs kam es zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrrädern. In der Folge stürzten beide Fahrradfahrer zu Boden. Der 58-Jährige verletzte sich dabei und musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

Mumienattrappe sorgt für Polizeieinsatz – Aying

Eine 65-Jährige aus Aying verständigte über den Notruf 110 die Polizei, da sie in einem angemieteten Lagerraum neben diversen anderen Gegenständen eine beinahe mumifizierte Leiche aufgefunden habe. Aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse konnte sie jedoch keine konkreteren Angaben zu ihrer Feststellung machen. Eine nähere Überprüfung durch die verständigten Polizeibeamten ergab jedoch, dass es sich um eine sehr realistisch ausgeführte Nachbildung eines menschlichen mumifizierten Körpers handelte. Das Objekt selbst besteht im Inneren aus Styropor und wurde in der Vergangenheit vermutlich als Theaterrequisite eingesetzt.


01.04.2019

Notlandung eines Ultraleichtflugzeugs - Brunnthal

Ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Rottal-Inn befand sich auf dem Rückflug von Kempten nach Eggenfelden. Mit im Flugzeug befand sich noch dessen Ehefrau. Beim Überflug des Gemeindegebiets Brunnthal fiel aus bislang unbekannter Ursache plötzlich der Motor des Flugzeugs aus. Dadurch war der 50-Jährige gezwungen eine Notlandung durchzuführen und nutzte hierzu eine freie Ackerfläche nördlich von Brunnthal. Bei der anschließenden Notlandung blieb das Ehepaar unverletzt. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt.


29.03.2019

Radfahrer fährt gegen Verkehrsschild - Obergiesing

Ein 69-jähriger Rentner fuhr die Stadelheimer Straße auf dem Radweg stadtauswärts. Nach Zeugenangaben geriet der Rentner auf Höhe der Hohenschwangaustraße aus ungeklärter Ursache zunächst nach links zum Fahrbahnrand. Beim Gegenlenken blieb er mit dem Lenker an einem Verkehrsschild hängen und stürzte in der Folge kopfüber zu Boden. Der 69-Jährige zog sich dabei Kopfverletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


25.03.2019

Nackter Randalierer wird polizeilich eingewiesen – Isarvorstadt

Ein 50-jähriger Münchner hat in einem Mehrfamilienhaus in der Augsburgerstraße nach vorangegangenem Drogenkonsum mehrere Wohnungstüren von Mitbewohnern eingetreten. Bei Eintreffen der Polizei konnte der psychisch auffällige Mann nackt in einer fremden Wohnung angetroffen werden, als er dort nach Alkoholvorräten suchte. Der Mann wurde vor Ort durch die Polizeibeamten festgenommen und anschließend in einem Münchner Krankenhaus stationär untergebracht. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch erstattet.


24.03.2019

Person wird von Zug überrollt und dabei schwer verletzt - Hauptbahnhof

Ein 43-jähriger Slowene kam mit dem Zug von Freising zum Hauptbahnhof, um dort am nächsten Tag, ebenfalls mit der Bahn, in seine Heimat zu reisen. Er befand sich im Bereich des Bahnsteigs bei Gleis 25 als er wegen plötzlich auftretendem Schwindel das Gleichgewicht verlor und auf die Schienen fiel. Dort blieb er bewusstlos liegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein Regionalexpress aus der Bahnhofshalle. Trotz Notbremsung wurde der Mann von dem Zug überrollt. Der 43-Jährige wurde schwer verletzt und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der Zugführer erlitt einen Schock und wurde zur stationären Behandlung ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus gebracht.


17.03.2019

Streifenbesatzung reanimiert Frau – Milbertshofen

Bei der Notrufzentrale der Münchner Polizei ging ein Hilferuf ein. Der 39-jährige Milbertshofener schilderte, dass seine Frau nicht mehr atmet und bereits blau angelaufen sei. Durch die Einsatzzentrale der Polizei wurde sofort ein Notarzt alarmiert. Gleichzeitig wurde ein Streifenteam an den Einsatzort in die Ingolstädter Straße beordert. Die beiden Polizeibeamten befanden sich in unmittelbarer Nähe und konnten sofort mit der Reanimation beginnen. Beim Eintreffen des Notarztes war die 47-jährige Münchnerin bereits wieder bei Bewusstsein und konnte ärztlich weiter versorgt werden. Sie wurde mit dem Rettungswagen in ein Münchner Klinikum gebracht. Der 12-jährige Sohn der Erkrankten wurde zunächst durch eine Streifenbesatzung betreut und im Anschluss der Rettungsmaßnahmen bei der Oma untergebracht.


12.03.2019

Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft – Freimann

Polizeibeamte wurden zu einer Unterkunft in Freimann gerufen. Dort sollte ein Ehepaar afrikanischer Herkunft verlegt werden, da ihr Zimmer durch einen technischen Defekt nicht mehr bewohnbar war. Weil in der Unterkunft keine leer stehenden Räumlichkeiten mehr zur Verfügung standen, wurde dem Ehepaar durch einen Beauftragten der Regierung von Oberbayern ein Zimmer in einer Unterkunft in Ingolstadt organisiert. Sie zeigten sich damit jedoch nicht einverstanden und wurden gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zunehmend aggressiv. Auch nach längerem Zureden konnte die Situation nicht kommunikativ gelöst werden. Beim Versuch, das Ehepaar aus der Unterkunft zu verweisen, wehrten sich die Betroffenen. Hierbei verletzten sie zwei Polizeibeamte durch Bisse. Durch den Tumult solidarisierten sich plötzlich etwa 50 Personen aus der Unterkunft, bedrängten die Polizeibeamten und blockierten den Ausgang. Nur durch eine starke Polizeipräsenz konnte die Situation wieder unter Kontrolle gebracht werden. Hierbei kam es zu keinen weiteren Straftaten. Da die Frau angab, schwanger zu sein, wurde sie vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dabei wurden keine Verletzungen festgestellt. Das Ehepaar wurde nach der durchgeführten Sachbearbeitung mit einem Shuttle-Service zur neuen Aufnahmeeinrichtung in Ingolstadt chauffiert. Den Mann und die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.


Sonntag, 24.02.2019

Partygäste greifen Polizeibeamte an – Untersendling

Ein Anwohner alarmierte den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass in der Lindwurmstraße in einem Innenhof eine sehr laute Party stattfinden würde. Eine Streife der Polizei fuhr zu der Örtlichkeit und traf dort auf eine Gruppe von Partygästen, unter denen es zu Beleidigungen und tätlichen Übergriffen kam. Elf Personen zwischen 17 und 20 Jahren versammelten sich vor der Partyörtlichkeit und urinierten vereinzelt an den Streifenwagen. Dazu beleidigten und bedrohten sie die Polizeibeamten. Einem von der Polizei ausgesprochenen Platzverweis kamen sie nicht nach und zur Bewältigung des Einsatzes wurden Unterstützungskräfte dazu gerufen. Die Personen kamen dem Platzverweis weiterhin nicht nach und mehrere von ihnen griffen die Beamten mit Faustschlägen und Tritten an, wodurch mehrere Beamte leicht verletzt wurden. Zur Abwehr der Angriffe setzten die Beamten Pfefferspray ein. Als die ersten Tatverdächtigen festgenommen werden konnten, versuchten andere Personen aus dieser Gruppe, diese zu befreien. Danach versuchten vier Tatverdächtige, von der Tatörtlichkeit zu fliehen. Sie konnten aber festgenommen werden. Dabei wurde aus ihrer Gruppe heraus noch mit Flaschen auf die Polizeibeamten geworfen. Ein Beamter wurde getroffen und erlitt dabei eine blutende Kopfplatzwunde. Sieben Personen wurden festgenommen (drei deutsche Staatsbürger, zwei Personen mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit, eine Person mit bosnischer und serbischer Staatsangehörigkeit und eine Person mit französischer und tunesischer Staatsangehörigkeit).


Freitag, 22.02.2019

Taschendiebstahl – Trudering

Ein 90-jähriger Rentner wurde am U-Bahnhof Trudering von hinten angerempelt. Kurz darauf stellte er fest, dass seine Geldbörse aus der Gesäßtasche entwendet wurde und er verständigte die Polizei. Beamte der Taschendiebfahndung konnten auf Videomaterial drei verdächtige männliche Personen ermitteln, die dem Rentner in das Zwischengeschoss des Bahnhofs gefolgt waren. Im Rahmen einer anschließenden Täterfahndung, konnte einer der Beamten die drei Tatverdächtigen am Hauptbahnhof erkennen und durch die Unterstützung hinzugerufener Kollegen festnehmen. Sie wurden wegen des Taschendiebstahls angezeigt. Bei den Männern handelt es sich um georgische Staatsangehörige im Alter von 32, 35 und 36 Jahren.


Mittwoch, 20.02.2019

Fahrlehrer unter Drogeneinfluss- Riem

Auf der Paul-Henri-Spaak-Straße wurde der Pkw einer Fahrschule durch Beamte der Verkehrspolizei München einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Der Pkw wurde von einem Fahrschüler geführt, während der 40-jährige Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz saß. Die Polizeibeamten stellten beim Fahrlehrer drogentypische Auffälligkeiten, wie z.B. glasige und gerötete Augen fest. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Die Fahrstunde wurde daraufhin für beendet erklärt und der Fahrschüler nach Hause geschickt. Der 40-Jährige muss nun mit 500 Euro Geldbuße, zwei Punkten und einem Fahrverbot rechnen.


Montag, 11.02.2019

Zärtlichkeiten in einem fremden Pkw – Maxvorstadt

Ein 27-jähriger Münchner und eine 26-Jährige aus dem Landkreis Starnberg befanden sich in der Augustenstraße. Dort bemerkten sie einen parkenden Pkw, bei dem eine hintere Tür offen stand. Die beiden hatten dann die spontane Idee, sich in das Fahrzeug zu setzen, um dort Zärtlichkeiten auszutauschen. Als sie sich in dem Pkw befanden, machten sie die Tür zu, woraufhin sich das Fahrzeug verriegelte und von innen nicht mehr zu öffnen war. Der 27-Jährige rief daraufhin bei der Feuerwehr an und bat um Hilfe. Nachdem keine unmittelbare Gefahr für die beiden in dem Pkw bestand, wurde die Polizei über den Vorfall informiert, die wiederum einen Abschleppdienst mit dem Öffnen des Pkw beauftragte. Nachdem dieser gegen 07:00 Uhr den Pkw geöffnet hatte, konnte das Pärchen das Fahrzeug wieder verlassen. Nachdem die Fahrertür des PKWs jedoch nicht wieder verschlossen werden konnte, wurde das Fahrzeug zur Eigentumssicherung in die Verwahrstelle der Polizei geschleppt.


Donnerstag, 31.01.2019

Festnahme nach mehreren Delikten mit sexuellem Hintergrund - Obergiesing

Ein 19-jährigen Eritreer hielt sich im Bereich der Schlierseestraße auf. Dort ging er auf eine 18-jährige Münchnerin zu und küsste sie unvermittelt auf die Wange. Anschließend ging er auf eine Gruppe zu und küsste eine 9-Jährige aus München ebenfalls auf die Wange. Anwesende Passanten drängten den Täter weg, woraufhin er die Örtlichkeit verlassen wollte. Die Personen folgten ihm, woraufhin er sich umdrehte und eine 17-Jährige aus dem Landkreis Erding ebenfalls auf die Wange küsste und versuchte, ihr auf den Po zu schlagen. Die Zeugen konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei ihm handelt es sich um einen 19-jährigen Eritreer ohne festen Wohnsitz in Deutschland.


Dienstag, 29.01.2019

Diebesbande nach Ladendiebstahl ermittelt - Unterhaching

Vier Tatverdächtige entwendeten gemeinschaftlich aus einem Geschäft im Gewerbegebiet von Unterhaching vier Bettdecken im Wert von mehreren Hundert Euro. Während die Angestellten abgelenkt wurden, trugen zwei Tatverdächtige das Diebesgut aus dem Geschäft und luden es in ein Fahrzeug. Als die vier Tatverdächtigen versuchten zu flüchten, konnten zwei von ihnen von Angestellten des Geschäftes festgehalten werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei den Tatverdächtigen um eine 36-jährige Rumänin, ihre beiden Kinder sowie einen 39-jährigen rumänischen Lebensgefährten der 36-Jährigen handelt.


Montag, 28.01.2019

Angriff gegen Polizeibeamte - Ludwigsvorstadt

Polizisten beobachteten einen Streit zwischen einem 23-jährigen Afghanen und einem 19-jährigen Pakistaner, bei dem der 19-Jährige von dem 23-Jährigen geschlagen wurde. Die Beamten trennten die Männer, wobei sich der 23-Jährige gegenüber den Einsatzkräften sehr aggressiv verhielt. Der Afghane wurde zur Polizeiinspektion gebracht. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.


Freitag, 25.01.2019

Schwerer Raub - Schwabing

Eine Münchnerin bemerkte in einem MVG-Bus an der Münchner Freiheit einen Mann mit starken Gesichtsverletzungen. Sie verständigte über den Notruf 110 die Polizei. Wegen der sprachlichen Barriere und des schlechten Gesundheitszustandes des Verletzten, konnte zunächst nicht konkret in Erfahrung gebracht werden, wie es zu den Verletzungen des 49-jährigen Griechen gekommen war. Bei der Vernehmung des Obdachlosen stellte sich heraus, dass dieser zunächst an der Münchner Freiheit von drei bis dato unbekannten Männern von seinem Bettelplatz vertrieben worden war. Als er sich später unweit dieser Stelle schlafen legte, wurde er massiv geschlagen und es wurde ihm Bargeld geraubt. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen ebenfalls wohnsitzlosen 44-jährigen Bulgaren. Diese Person konnte nun ermittelt werden und festgenommen werden. Der Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München erließ einen Haftbefehl.


Donnerstag, 17.01.2019

Messerangriff auf Polizeibeamte - Pullach

Eine 44-Jährige meldete sich beim Polizeinotruf und bat um Hilfe, da ihr Freund, ein ebenfalls 44-Jähriger, in deren Wohnung in Pullach randalierte. Eine erste eintreffende Streife wurde bei der Ankunft durch den 44-Jährigen mit einem Messer bedroht. Die Streife zog sich zunächst zurück und forderte Unterstützung an. Zwischenzeitlich verließ die 44-jährige Frau ihre Wohnung und übergab den Beamten ein Messer. Als eine weitere Streife die Wohnung rückwärtig im Terrassenbereich sichern wollte, stürzte der 44-Jährige erneut mit einem anderen Messer bewaffnet aus der Terrassentür und ging auf die Beamten zu. In dieser bedrohlichen Situation gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Waffe auf den Angreifer ab. Der 44-Jährige wurde getroffen und ging daraufhin zu Boden. Als sich die Streifenbesatzung gerade um den 44-Jährigen kümmerte und Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten wollten, stürzte sich die 44-jährige Frau, die ursprünglich die Polizei alarmiert hatte, auf die Beamtin und würgte diese. Dieser Angriff konnte durch weitere hinzukommende Beamte unterbunden werden. Der 44-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr. Zur Untersuchung des Schusswaffengebrauchs wurde das Landeskriminalamt sowie die Staatsanwaltschaft München I verständigt. Der 44-Jährige wurde wegen versuchten Totschlags und die 44-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


Sonntag, 13.01.2019

Zimmerbrand durch Weihnachtsbaum verursacht - Trudering

Ein 42-jähriger Münchner wollte ein letztes Mal die Kerzen an seinem Weihnachtsbaum anzünden. Dabei begann der Baum aus bislang unbekannter Ursache zu brennen. Der 42-Jährige schickte daraufhin seine Frau und die beiden Kinder nach draußen und versuchte den Brand selbst zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Dabei zog er sich leichte Brandverletzungen und eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte schließlich das Feuer. Der 42-Jährige wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Ehefrau sowie die Kinder blieben unverletzt. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro.

Rentner ignoriert Haltezeichen der Polizei

Uniformierte Polizeibeamte wollten im Rahmen einer Kontrollstelle, einen Pkw Peugeot in der Grünwalder Straße in München einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer dieses Pkw, ein 90-jähriger Rentner, reagierte aber nicht auf die Haltezeichen der Polizeibeamten. Der Fahrzeugführer durchfuhr die Kontrollstelle. Der Beamte konnte rechtzeitig ausweichen und so einen Unfall verhindern. Bei der Nachfahrt wurde eine auffällig unsichere Fahrweise festgestellt. Das Fahrzeug konnte schließlich angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Fahrer motorische und kognitive Auffälligkeiten wie eine langsame Reaktionsfähigkeit. Es besteht der Verdacht, dass diese Einschränkungen ursächlich für das gezeigte Fehlverhalten waren. Der Rentner zeigte jedoch keinerlei Einsicht und betonte, dass er sich fahrtüchtig fühle. Er muss nun wegen der Missachtung der Anhaltezeichen der Polizeibeamten mit einem Bußgeld und einem Eintrag im Bundeszentralregister rechnen. In derartigen Fällen ist die Polizei gesetzlich verpflichtet, den Sachverhalt der Fahrerlaubnisbehörde bekannt zu machen, die ggf. weitere Schritte einleitet.


Donnerstag, 10.01.2019

Zwei verletzte Beamte - Ludwigsvorstadt

Der Rettungsdienst wurde von Zeugen darüber verständigt, dass ein Bewusstloser in der Paul-Heyse-Unterführung liegen sollte. Nach Eintreffen des Rettungswagens kam ein 27-jähriger Eritreer wieder zu Bewusstsein und ließ sich nicht weiter untersuchen. Die Besatzung des Rettungsdienstes wurde verbal aggressiv angegangen und von ihm angeschrien. Aus diesem Grund wurde eine Streife der Polizei hinzugerufen. Beim Eintreffen einer 21-jährigen Beamtin und eines 32-jährigen Beamten verhielt sich der 27-Jährige anfangs ruhig und kooperativ. Dem ersten Anschein nach stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In weiterem Verlauf wurde er zusehends aggressiver, weshalb man sich dazu entschied, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Der 27-jährige Eritreer weigerte sich und wehrte sich dagegen, mit auf die Dienststelle genommen zu werden. Dabei erlitt die 21-jährige Polizeibeamtin einen Nasenbeinbruch. Bei dem darauffolgenden Transport zum Dienstfahrzeug trat der Eritreer mit den Beinen den 32-jährigen Polizeibeamten in den Unterleib, wodurch dieser verletzt wurde. Beide Beamte waren nicht mehr dienstfähig und mussten sich unmittelbar danach in ärztliche Behandlung begeben.


Mittwoch, 09.01.2019

Ein Mann ist an seiner Wohnungstür mit einem Messer angegriffen worden - Zamdorf

Ein Mann klingelte an der Haustür eines 57-jährigen Münchners und forderte diesen nach dem Öffnen auf, zurück in seine Wohnung zu gehen. Nachdem sich der 57-Jährige weigerte, zog der Unbekannte ein Messer und stach auf den 57-Jährigen ein. Im darauffolgenden Handgemenge gelang es dem Münchner, trotz erlittener Stich- und Schnittverletzungen, dem unbekannten Mann das Messer zu entwinden, woraufhin dieser flüchtete. Der 57-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige, ein 33-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit, durch Erstzugriffskräfte festgenommen werden.


Dienstag, 08.01.2019

Festnahme nach Ladendiebstahl - Schwabing

Ein 36-jähriger Ladendetektiv eines Geschäfts in der Leopoldstraße beobachtete, wie zwei Männer mehrere hochwertige Parfums entwendeten. Als der 36-Jährige die Täter ansprach flüchteten diese in unterschiedliche Richtungen, wobei der Ladendetektiv die Verfolgung eines Mannes aufnahm und gleichzeitig die Polizei verständigte. Durch die Polizei konnte ein 36-jähriger tunesischer Tatverdächtiger festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung konnte ein Taschenmesser festgestellt werden. Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen gewerbsmäßigem Ladendiebstahl und Diebstahl mit Waffen ermittelt. Der zweite Täter ist flüchtig.