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2DAY Lokalmeldungen


02.04.2020

Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken gestohlen

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kam es zu in den vergangenen Tagen zueinigen eher unüblichen Diebstahlsanzeigen.Im Zeitraum zwischen dem 19.03 und dem 23.03.2020 wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus dem Lager einesPflegedienstes in Obergiesing Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel undMundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet.Am 23.03.2020 wurde ein 49-jähriger Ukrainer in einer Firma in Kirchheimbeobachtet, als er einen Behälter mit Desinfektionsmittel von einerWand abschraubte und mit sich nahm. Er wurde daraufhin von der Polizei festgenommenund konnte nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung wieder gehen.Im Zeitraum vom 30.03 bis zum 31.03.2020 wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus einem Lagerraum einesAltenheims in Schwabing 20 Pakete mit jeweils 50 Einwegmundschutzmaskenim Gesamtwert von ca. 100 Euro entwendet.


30.03.2020

Unbekannter tötet Schwan – Flauchersteg

Am Sonntagmittag, 29.03.2020, gegen 11:45 Uhr, entdeckte eine 54-jährige Münchnerin bei der Thalkirchner Brücke einen toten Schwan. Beim näheren Betrachten stellte die Fußgängerin fest, dass dem Schwan der Kopf abgetrennt wurde. Sie verständigte den Notruf der Polizei. Die verständigten Beamten stellten fest, dass dem Schwan der Kopf und ein Bein abgeschnitten wurden und der Bauchraum mit einem scharfen Gegenstand geöffnet wurde. Das getötete Tier wurde durch die Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum (Samstag, 28.03.2020, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 29.03.2020, 11:45 Uhr) am Flauchersteg unterhalb der Thalkirchner Brücke Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


27.03.2020

Zwei Personen verkaufen Klopapier auf der Straße

Am Donnerstag wurden eine 28-Jährige und ein 33-Jähriger in der Klausenburger Straße in München-Bogenhausen polizeilich kontrolliert. Grund für diese Kontrolle war eine Mitteilung über den Notruf, dass zwei Personen an der genannten Örtlichkeit stehen und dort mit Klopapier “rumwedeln“ und dies verkaufen. Diese Mitteilung bestätigte sich dann auch bei der Überprüfung vor Ort. Die beiden Personen wurden daraufhin wegen eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und auch gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Tötungsdelikt – Am Hart – Ein Tatverdächtiger festgenommen

Wie bereits berichtet fiel am 18.03.2020 in den Morgenstunden einer Passantin in der Hugo-Wolf-Straße ein Porsche auf, der dort entgegen der Fahrtrichtung abgestellt war. Hinter dem Steuer saß regungslos ein 25-Jähriger, der deutlich sichtbar Blut im Gesicht hatte. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Dazu gab es Anzeichen für eine gewaltsame Todesursache. Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich den Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Ermittlungen führten zu einem 23-jährigen Barkeeper, der zum Umfeld des Opfers zu zählen ist. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hätte dieser am Tattag einen größeren Schuldenbetrag an das Opfer zurückzahlen sollen. Die Schulden resultieren nach derzeitiger Erkenntnislage aus Betäubungsmittelgeschäften. Dazu konnten im Opferfahrzeug Spuren gesichert werden, welche den 23-Jährigen weiter belasten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ daraufhin der zuständige Ermittlungsrichter gegen den 23-jährigen Tatverdächtigen einen Haftbefehl wegen Mordes sowie weitere Durchsuchungsbeschlüsse. Der Tatverdächtige konnte unter Mitwirkung von Spezialeinsatzkräften in der Wohnung seiner Freundin in München-Neuhausen festgenommen werden. Zum Tatvorwurf wollte er sich nicht äußern und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Tatwaffe, eine kleinkalibrige Schusswaffe, konnte bislang nicht aufgefunden werden. Ebenso fehlt seit der Tat der Fahrzeugschlüssel für den Porsche des Opfers.


26.03.2020

Versand von Drohmails mit Corona-Bezug

Im Zusammenhang mit der Corona-Situation gibt es nun auch automatisiert versandte E-Mails mit bedrohendem Inhalt. Die massenhaft versendeten Mails in englischer Sprache fordern zur Zahlung mehrerer Tausend US-Dollar auf. Im Text der Mail wird dem Empfänger gedroht, die gesamte Familie mit dem Corona-Virus anzustecken. Für den Schriftverkehr wird folgende E-Mail-Adresse vom Absender verwendet: chkmoreenld@outlook.com. Die Polizei weist daraufhin, dass es sich bei derartigen Drohmails um massenhaft anonym versendete nicht ernst zu nehmende Mails handelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter Erpressung aufgenommen.


24.03.2020

Diebe stehlen Schutzausrüstung aus Krankenhäusern

Seit Anfang März kam es in mehreren Münchner Krankenhäusern zu einigen ungewöhnlichen Diebstählen. Hierbei wurden durch bislang unbekannte Täter unter anderem Schutzanzüge, Flaschen mit Handdesinfektionsmittel und Nasen- und Mundschutzmasken entwendet.


23.03.2020

Mann leckt Rolltreppe ab

Bereits am 17.03.2020 war ein 33-jähriger Mann im Münchner U-Bahn-Bereich unterwegs und erstellte dabei ein Video, in dem er einen Fahrkartenautomaten des MVG, eine Haltestange in der U-Bahn und auch den Handlauf einer Rolltreppe ableckte. Mit dem Bezug auf den Corona-Virus verbreitete er schließlich dieses Video in den sogenannten sozialen Medien. Im Rahmen einer Anzeigenerstattung konnte der Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.


22.03.2020

Staatsschutzrelevante Schmierschriften – Schwabing und Milbertshofen

Zwischen dem 18.03.2020 und 20.03.2020 wurden in Schwabing und Milbertshofenmehrere Parkbänke und Gebäudefassaden mit Schriftzügen und -zeichen besprüht, diedie Corona-Pandemie thematisierten und dabei einen kritischen Zusammenhang zustaatlichen Institutionen und Regelungen herstellten. Nach den ersten Ermittlungen werden die Tatmotivationen in einem linken politischenKontext gesehen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Schleißheimer Straße, Korbinianstraße und amBayernplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehenkönnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit demPolizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderenPolizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


21.03.2020

Einsätze der Münchner Polizei wegen der Corona-Pandemie

Mit Beginn der verschiedenen Punkte der Allgemeinverfügung kam es in diesem Kontext zu mehreren Einsätzen der Münchner Polizei. Die Polizei war im Stadtgebiet und im Landkreis München unterwegs, um die Einhaltung der Bestimmungen zu kontrollieren. Bei über 2.900 Überprüfungen wurden über 500 Verstöße festgestellt. In vielen Fällen hatten die angetroffenen Personen Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. In 37 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden. Mehrere Personen hielten sich unterhalb der Thalkirchner Brücke auf, wobei sie Musik hörten, alkoholische Getränke konsumierten und dabei keinen Mindestabstand von 1,5 Meter einhielten. Sie wurden von den Einsatzkräften aufgefordert die Bestimmungen einzuhalten. Zwei Personen waren sehr uneinsichtig. Einer der beiden hustete und spuckte in Richtung der Beamten. Dazu behauptete er, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Beide Tatverdächtige wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und nach der Sachbearbeitung wieder entlassen.


19.03.2020

Tötungsdelikt – Am Hart

Am Mittwoch fiel in den Morgenstunden einer Passantin in der Hugo-Wolf-Straße ein Porsche mit Münchner Zulassung auf, der dort entgegen der Fahrtrichtung abgestellt war. Hinter dem Steuer saß regungslos eine männliche Person, die deutlich sichtbar Blut im Gesicht hatte. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Dazu gab es Anzeichen für eine gewaltsame Todesursache. Der Insasse des Fahrzeuges ist ein 25-jähriger Münchner. Die mutmaßliche Tatzeit kann durch die ersten Ermittlungen auf Dienstagabend eingegrenzt werden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einsätze der Münchner Polizei wegen Corona - Polizisten werden angehustet

Mit Beginn der Allgemeinverfügung kam es in diesem Kontext zu mehreren Einsätzen der Münchner Polizei. Viele Mitteiler riefen beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass sie Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügung festgestellt hätten. Daraufhin mussten mehrere Einsätze abgewickelt werden. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. Gerade bei den Spielplätzen und Sportanlagen wurden viele Gespräche mit den dort anwesenden Personen geführt, um sie hinsichtlich der bestehenden Risiken und Infektionsmöglichkeiten zu sensibilisieren. Die angesprochenen Personen hatten zum größten Teil Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. Für die Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren über 120 zusätzliche Beamte im Einsatz. Drei Münchner (20, 21 und 22 Jahre alt) wurden nach einer entsprechenden Mitteilung auf einem versperrten Spielplatz in der Astallerstraße von Einsatzkräften der Polizei angetroffen. Sie spielten dort Fußball. Auf Ansprache durch die Beamten reagierten sie sehr unkooperativ und uneinsichtig. Dazu wollten sie sich über Gefahren durch das Corona-Virus lustig machen, indem sie in Richtung der Beamten husteten. Sie wurden dazu gebracht den Spielplatz zu verlassen und sie wurden wegen eines Vergehens nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu wurde ihnen einen Platzverweis ausgesprochen.

Einbruch in Supermarkt – Obergiesing

Am Sonntag gelangte ein zunächst unbekannter Täter vermutlich über das Treppenhaus eines Nachbaranwesens in den Keller eines Gebäudes in Obergiesing. Dort gelang es ihm eine unversperrte Fluchttür zu den Kellerräumen eines Supermarktes zu öffnen. Der Versuch, einen Tresor dort zu öffnen, misslang. Im Anschluss begab sich der Täter in die Verkaufsräume und entwendete neben dem Inhalt der Kassen auch zwei Spendenboxen, Zigaretten und diverse Elektrogeräte. Anhand einer Videoaufzeichnung, die während der Tat von einer Überwachungskamera gefertigt wurde, konnte nun ein 33-jähriger Grieche ermittelt und angezeigt werden. Der Grieche sitzt derzeit wegen einer anderen Strafsache in Stadelheim ein.


13.03.2020

Linke stören politische Infostände – Stadtgebiet

Fall 1:
Am Mittwoch lief am Mariahilfplatz unvermittelt eine Gruppe von 20-30 Personen auf einen genehmigten Stand einer Partei zu. Mit dem Banner umzingelten die Personen den Informationsstand. Das Banner wurde im Anschluss von drei Personen zusammengefaltet und sollte von dem Informationsstand weggetragen werden. Aufgrund des Geschehens wurde bei diesen drei Personen eine Identitätsfeststellung durchgeführt. Die drei Personen versuchten sich der Maßnahme zu entziehen, woraufhin sie durch die Polizeibeamten vor Ort vorläufig festgenommen wurden und auf die Polizeiinspektion gebracht wurden. Eine 21-köpfige Personengruppe wartete vor der Polizeiinspektion auf die Entlassung der festgenommenen Personen. Da anzunehmen war, dass diese Personen ebenfalls an der Aktion zuvor beteiligt waren, wurden von allen ebenfalls die Personalien festgestellt. An dem Infostand entstand geringer Sachschaden. Das Kommissariat 43 (politisch motivierte Kriminalität – Links) hat die Ermittlungen übernommen.

Fall 2:
Am Mittwoch, dem 11.03.2020, veranstaltete eine Partei in der Knorrstraße einen Informationsstand. Als gegen 18:40 Uhr mit dem Abbau begonnen wurde, kamen nach Angaben der Verantwortlichen fünf Personen, die mit Eiern warfen. Ein Verantwortlicher des Infostandes wurde am Hinterkopf und an der Hose getroffen. Ferner wurden er und weitere Personen, die sich am Infostand befanden, beleidigt. Im Anschluss an die Tat flüchteten die Täter. Eine Anzeige wurde erst nach Beendigung des Abbaus bei der zuständigen Polizeiinspektion erstattet. Das Kommissariat 43 (politisch motivierte Kriminalität – Links) hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Zeugenaufruf nach Bedrohungssituation in einer Bar – Haidhausen

Am Samstag, den 07.03.2020, kam es gegen 22:00 Uhr in einer Bar am Orleansplatz zu einem Streit, woraufhin ein 20-Jähriger mehrere Gäste mit einer vermutlich brennbaren Flüssigkeit besprühte. Dem Wirt und weiteren Gästen gelang es den Täter zu überwältigen, bevor dieser einen selbstgebauten Brandsatz entzünden konnte. Im weiteren Verlauf gelang es dem Täter zu flüchten - er wurde am nächsten Tag festgenommen. Noch bevor die Polizeistreifen am Tatort eingetroffen waren, verließen mehrere bislang namentlich nicht bekannte Gäste die Bar.
Zeugenaufruf:
Diese Zeugen werden nun gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


11.03.2020

Sachbeschädigung an einem Parteistand – Harlaching

Am Freitag warf ein 31-Jähriger an einem Wahlinformationsstand am Wettersteinplatz unvermittelt Informationsmaterial zu Boden und versuchte dieses zu beschädigen. Im Anschluss daran versuchte der 31-Jährige in Richtung eines nahegelegenen U-Bahnabganges zu flüchten. Ein 17-Jähriger folgte dem 31-Jährigen und konnte ihn im Bereich des U-Bahnuntergeschosses festhalten. Dabei verletzte sich der 31-Jährige leicht. Gegen den 31-Jährigen wurde eine Anzeige wegen versuchter Sachbeschädigung erstattet. Den 17-Jährigen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung.


09.03.2020

Auffahrunfall mit mehreren Polizeifahrzeugen

Am Sonntag fuhren mehrere Streifen zu einem Polizeieinsatz. Mehrere Mannschaftsbusse einer Einsatzhundertschaft fuhren den Richard-Strauß-Tunnel von Ramersdorf kommend in Richtung Schwabing. Im Richard-Strauß-Tunnel musste die Fahrerin des ersten Einsatzfahrzeugs verkehrsbedingt stark abbremsen. Der hinter ihr fahrende Beamte konnte sein Fahrzeug ebenfalls abbremsen. Der 22-jährige Polizeibeamte im dritten Dienstfahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte auf das vorausfahrende Streifenfahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses auch noch auf das erste Fahrzeug in dem Polizeiverband aufgeschoben. Durch den Zusammenstoß wurden insgesamt fünf Polizeibeamte leicht verletzt. Sie kamen mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Münchner Krankenhäuser. An den beiden hinteren Dienstfahrzeugen entstand jeweils schwerer Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde auf über 50.000 Euro geschätzt.

Linke stören Informationsveranstaltung – Altstadt

Am Sonntag betrieb eine Partei einen Informationsstand in der Sendlinger Straße. Gegen 15:20 Uhr versammelten sich dort mehr und mehr Personen, die nach den ersten Ermittlungen dem politisch linken Spektrum zuzuordnen waren. Insgesamt circa 60 Personen umkreisten den Informationsstand. Ziel der vermutlich linksextremen Störer war es einen demokratischen Austausch zu unterbinden. Aus der Menschenmenge heraus wurden Parolen gegen die beiden Betreiber des Standes gerufen. Die Polizei wurde verständigt. Die alarmierten Streifen begaben sich sofort zur Einsatzörtlichkeit. Daraufhin entfernte sich die Menschenmenge schlagartig. Der Informationsstand wurde bis zu dessen Beendigung um 17:10 Uhr durch eine Streife der Münchner Polizei betreut. Die Ermittlungen wegen möglicher Straftaten hat das Kommissariat 43(Linksextremismus) übernommen.


08.03.2020

Sturz eines Kindes aus dem Fenster – Allach

Am Freitag stürzte ein ca. 2 ½ Jahre alter Junge aus einem Fenster. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand hielten sich der 2 ½ Jährige und sein zwei Jahre älterer Bruder im Kinderzimmer auf, während in der Wohnung auch noch die Großmutter und eine Tante anwesend waren. Die Kinder wurden von der Großmutter und der Tante betreut, da sich die Eltern im Ausland befanden. Der ältere Bruder öffnete unbemerkt ein Fenster im Kinderzimmer und sein kleinerer Bruder stieg mithilfe eines Stuhles auf das Fensterbrett. Dann stürzte er aus dem Fenster und kam auf einem ca. fünf Meter tiefer liegenden Garagendach auf. Das Kind wurde schwer verletzt von der Feuerwehr vom Dach geborgen und zur weiteren Behandlung stationär in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern konnten anschließend verständigt werden und sind nun auf dem Weg zurück nach München.


06.03.2020

Zwei Mädchen von Gruppe angegangen – Untermenzing

Am Montag hatten sich eine 14-Jährige und eine 15-Jährige gegen 20:00 Uhr im Bereich der Pfarrer-Grimm-Straße verabredet. Vor Ort trafen die beiden Mädchen auf eine größere Gruppe männlicher Personen. In der Folge dieses Aufeinandertreffens kam es nach jetzigem Ermittlungsstand unmittelbar danach zu mehreren Straftaten aus der Gruppe heraus zum Nachteil der beiden Mädchen. So wurden die beiden unter anderem beleidigt, im Gesäßbereich betatscht und am Weitergehen gehindert. Zudem versuchte ein unbekannter Täter aus der Gruppe mit Gewalt die Handtasche der 14-Jährigen zu entwenden, was durch deren Gegenwehr verhindert werden konnte. In einem günstigen Moment gelang es den beiden Mädchen über eine stark befahrene Straße zu entkommen. Die Tat wurde mehrere Tage danach bei der Polizei angezeigt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Angriff auf eine Frau – Haar

Am Mittwoch gegen 03:15 Uhr, ging eine 21-Jährige aus dem östlichen Münchner Landkreis im Bereich des sogenannten Haarer Gehölz-Lehrpfades spazieren. Sie hatte nicht schlafen können. Dort wurde sie plötzlich von einem unbekannten Mann hinterrücks angegangen und zu Boden gebracht. Als die 21-Jährige um Hilfe rief, ließ er schließlich von ihr ab und lief davon. Die 21-Jährige ging zurück in das nächstanliegende Wohngebiet und verständigte über den Notruf die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, unter Einbindung des Polizeihubschraubers, verliefen ergebnislos.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlanke Figur, westeuropäischer Typ, helle Hautfarbe, dunkle tiefliegende Augen, dunkel gekleidet, führte eventuell einen Rucksack mit sich.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


05.03.2020

„Isarmord“ - DNA-Untersuchung

Am 28.05.2013 wurde in der Erhardtstraße ein 31-jähriger Radfahrer von einem bislang unbekannten Täter durch Messerstiche getötet. Die Ermittlungen haben nach wie vor nicht zur Ermittlung des Täters geführt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter anlasslos ähnliche Taten verüben könnte. Um diese Gefahr zu vermeiden, wurde mit einer am Tatort gesicherten DNA des unbekannten Täters eine erweiterte DNA-Untersuchung nach dem Bayerischen Polizeiaufgabengesetz in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nun vor. Die DNA stammt von einer männlichen Person, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit braune Augen hatte und deren natürliche Haarfarbe hellbraun bis braun ist. Zudem weist der unbekannte Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit einen mittleren Hauttyp auf. Bei der biogeografischen Herkunftsbestimmung konnte festgestellt werden, dass der unbekannte Täter sowie dessen Mutter aus dem europäischen Raum stammen und beim Vater ein genetisches Dichtheitszentrum im osteuropäischen Raum (Nordukraine, Weißrussland, Russland) liegen soll. Aufgrund einer zu geringen Menge an sichergestellten DNA-Material war eine Altersbestimmung nicht möglich.
Zeugenaufruf:
Wer sachdienliche Angaben zur Tat machen kann, wem nach dem 28.05.2013 eine Person mit Verletzungen aufgefallen ist, oder wer eine Person kennt, die sich nach diesem Tag besonders auffällig verhalten hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Jedem Hinweis wird gewissenhaft nachgegangen. Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtswegs erfolgt.

Raub auf Wettbüro – Obergiesing

Am Mittwoch gegen 23:00 Uhr betraten zwei mit Schal und Tuch maskierte Täter ein Wettbüro in der Schwanseestraße. Am Tresen bedrohte einer der bislang unbekannten Täter den Angestellten des Wettbüros mit einer dunklen Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Angestellte die Geldkassette geöffnet hatte, entnahm einer der Täter Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro und steckte es in seine Jackentasche. Im Anschluss wiesen die Täter den Angestellten an, dass er sich in den Keller begeben solle. Nachdem die Täter das Wettbüro wieder verlassen hatten, lief der Angestellte nach oben und konnte einen dunklen Pkw wahrnehmen, welcher sich mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort entfernte. Er verständigte im Anschluss sofort die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen bislang negativ.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlanke Figur, dunkle Augen, tiefe Stimme, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit heller Sportjacke mit Kapuze, maskiert mit schwarz/weißem Tuch, bewaffnet mit dunkler Faustfeuerwaffe.
Täter 2:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kräftige Figur, dunkle Augen, olivfarbene Winterjacke mit braunem Pelz an der Kapuze, dunkler Schal.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahme nach Sexualdelikt – Mittersendling

Am Dienstag befand sich ein 2-jähriges Mädchen mit ihrem 6-jährigen Bruder sowie der Mutter auf einer Parkanlage in der Brudermühlstraße. Ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Mann näherte sich den Kindern von hinten und hielt das Mädchen am Bauch und am Rücken fest. Im Anschluss küsste er das Mädchen im Gesicht. Der 6-jährige Bruder sprach den unbekannten Mann an, woraufhin dieser das Mädchen losließ und sich entfernte. Die Mutter konnte die Tat nicht beobachten, da sie hinter einem Hügel stand. Sie konnte den Täter nur beim Weglaufen beobachten. Sie erstattete eine Anzeige. Der Tatverdächtige konnte durch die Polizei am Mittwoch festgenommen werden. Bei dem Täter handelt es sich um einen 54-Jährigen mit jordanischer und italienischer Staatsangehörigkeit, ohne festen Wohnsitz.


04.03.2020

Fahrradfahrer fährt über Rot - mehrere Personen verletzt - Ludwigsvorstadt

Am 03.03.2020 gegen 17.45 Uhr fuhr eine 38-jährige Taxifahrerin mit ihrem Mercedes Taxi auf der Bayerstraße stadtauswärts. Zur gleichen Zeit überquerte ein 60-Jähriger mit seinem Fahrrad die Bayerstraße an einer Fußgängerampel bei Rot. Es kam zu einem Zusammenstoß des Taxis mit dem Radfahrer. Danach stieß der Pkw mit drei weiteren Fußgängern zusammen, die sich auf dem Gehweg am rechten Fahrbahnrand befanden. Die drei Fußgänger und der Radfahrer erlitten bei dem Verkehrsunfall keine schwerwiegenderen oder lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Fußgänger wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Radfahrer wollte selber zum Arzt gehen. Die Taxifahrerin und ihr Fahrgast blieben unverletzt. Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort wurde bekannt, dass sich der weibliche Fahrgast des Taxis unmittelbar nach dem Unfall aus dem Taxi und von dem Unfallort entfernt hatte.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können und insbesondere der weibliche Fahrgast aus dem Taxi werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


03.03.2020

Raub – Altstadt

Am Samstag um 05:05 Uhr befand sich ein 27-Jähriger aus dem Münchner Landkreis nach einem vorangegangenen Clubbesuch in der Sonnenstraße auf dem Nachhauseweg. Hierbei wurde er von einem bislang unbekannten Täter angesprochen. Der 27-Jährige ignorierte den Unbekannten und setzte seinen Heimweg fort. Daraufhin zog der Unbekannte ein Messer und forderte Bargeld. Der 27-Jährige gab dem Täter einen geringen Bargeldbetrag und der Unbekannte flüchtete dann in Richtung Schwanthalerstraße.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Figur, dunkler Teint, kurze, schwarze Haare, Drei-Tage-Bart, bekleidet mit dunkelblauer Jeans, blauer Jacke und schwarzen Sportschuhen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


26.02.2020

Gefährliche Körperverletzung – Unterschleißheim

Am Samstag, 22.02.2020, gegen 22:15 Uhr, befanden sich zwei 27-jährige Münchner auf einer Faschingsveranstaltung in einer Sportgaststätte. Die beiden Männer wurden vor der Gaststätte unvermittelt und ohne erkennbaren Grund von einer bislang unbekannten männlichen Tätergruppe von drei bis vier Personen attackiert. Die beiden 27-Jährigen wurden zunächst mit Fäusten zu Boden geschlagen und dort weiter mit Tritten, auch teils gegen den Kopf, traktiert. Einer der beiden Münchner erlitt neben mehreren Hämatomen im Gesicht, eine Nasenbeinfraktur, welche einen operativen Eingriff bedarf. Einer der Geschädigten alarmierte den Polizeinotruf 110. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sexuelle Belästigung im Krankenhaus– Nymphenburg

Am Sonntag befand sich eine 51-jährige Frau in stationärer Behandlung in einer Klinik. Sie lag im Bett und hörte über Kopfhörer Musik, als sie an ihrem Bettende einen unbekannten Mann bemerkte. Nach Angaben der 51-Jährigen rieb der Unbekannte sein Geschlechtsteil an den Füßen der Frau. Als sie den Notknopf am Bett drückte, flüchtete der Täter aus der Klinik. Die umgehend durch die Klinik verständigte Polizei konnte den Tatverdächtigen noch im Nahbereich antreffen und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 43-Jährigen wohnsitzlosen Deutschen. Er wurde wegen einer sexuellen Belästigung angezeigt und nach der polizeilichen Sachbearbeitung in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Versuchte Vergewaltigung – Ludwigsvorstadt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag befand sich eine 23- Jährige Österreicherin in der Münchner Innenstadt. Sie verließ gegen 00:30 Uhr eine Lokalität in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes. Dabei traf sie auf einen 27-jährigen Pakistaner. Nach ihren Angaben begleitete er sie zunächst und nahm gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vor. Die 23-Jährige konnte sich nach kurzer Zeit von dem 27-Jährigen befreien und in ein Hotel flüchten. Von dort aus wurde die Polizei über den Notruf verständigt. Der 27-Jährige konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten Tatortbereichsfahndung vorläufig festgenommen werden. Er wurde wegen einer versuchten Vergewaltigung angezeigt und er kam zur Klärung der Haftfrage in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Es wurde Haftbefehl erlassen.

Exhibitionist – Obergiesing

Am Dienstag bemerkte eine 26-jährige Münchnerin einen 39-jährigen Bulgaren im Bereich des Rolltreppenaufgangs Herzogstandstraße am U-Bahnhof „Silberhornstraße“, der sein Geschlechtsteil entblößt hatte und daran rieb. Die 26-Jährige verständigte umgehend über den Notruf die Polizei. Zivile Einsatzkräfte der Polizei konnten den 39-Jährigen noch am Tatort antreffen und ihn vorläufig festnehmen. Nach seiner Überprüfung konnte festgestellt werden, dass gegen den 39-Jährigen ein offener Haftbefehl bestand und da er in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


25.02.2020

Links ideologisch motivierte Straftat – Westend

Ein Zeuge konnte am Samstag in der Gollierstraße einen 40-jährigen Mann dabei beobachten, wie dieser mit einem Filzstift Hakenkreuze auf Wahlplakate malte. Eine per Notruf alarmierte Polizeistreife konnte den 40-Jährigen schließlich am Gollierplatz aufgrund der Personenbeschreibung wiedererkennen und vorläufig festnehmen. Gegen den Mann wird wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ermittelt. Nach den ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei handelte der Tatverdächtige aus ideologisch links motivierten politischen Motiven. Sollten sich diese Erkenntnisse im Rahmen der Ermittlungen bestätigen, so wird diese Tat als politisch links motivierte Straftat klassifiziert. Das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte - links) hat die Ermittlungen übernommen.


23.02.2020

Hinweis der Münchner Polizei zum Fasching

In den nächsten Tagen werden noch einige Faschingsveranstaltungen stattfinden. In diesem Zusammenhang bittet die Münchner Polizei alle Feiernden, dass sie auf einen respektvollen Umgang miteinander achten und auch immer die Gefahren des Alkohols im Blick haben – insbesondere im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Gerade bei neuen Bekanntschaften gilt immer der Grundsatz „Nein heißt Nein!“ Denken Sie bei Ihren Verkleidungen auch daran, dass polizeiähnliche Uniformen und täuschend echt aussehende Waffen bei den Bürgern und den Einsatzkräften der Polizei für Irritationen sorgen könnten. Die Münchner Polizei wünscht allen Freunden des Faschings viel Spaß beim Feiern.


21.02.2020

Brandstiftung – Pasing

Am Donnerstag beobachtete eine Zeugin zwei Männer, die von einem Grundstück im Manzingerweg kamen und sich zum dortigen Spielplatz begaben. Wenige Minuten später stand auf dem Grundstück ein ca. 3x5 Meter großes Gartenhaus in Vollbrand. Zeugen alarmierten den Notruf. Der Brand wurde von der verständigten Feuerwehr gelöscht. Der Schaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach möglichen Brandstiftern eingeleitet. Später wurden dann zwei tatverdächtige Slowaken in der Nähe festgenommen. Die beiden Männer werden heute dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Die beiden Slowaken waren stark alkoholisiert und sind in Deutschland ohne festen Wohnsitz.


20.02.2020

Brandstiftung an Funkmast - Unterhaching

Am Mittwoch um etwa 06:00 Uhr versuchte ein bislang unbekannter Täter einen Funkmast im Perlacher Forst westlich der Autobahn 995 in Brand zu setzen. Zwei Trafokästen, die sich unmittelbar neben dem Funkmast unter einem Holzverschlag befinden, fingen dabei Feuer. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte zeitnah Polizei und Feuerwehr. Durch rasche Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Funkmasten verhindert werden. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


18.02.2020

Rauschgiftermittlungen gegen Polizeibeamte

Die Staatsanwaltschaft München I und das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) ermitteln seit Mitte Juli 2018 gegen Beamte des Polizeipräsidiums München wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Im Rahmen von Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei gegen einen mutmaßlichen Rauschgifthändler im Jahr 2018 ergaben sich Verdachtsmomente gegen Polizeibeamte des Polizeipräsidiums München hinsichtlich möglicher Betäubungsmitteldelikte. Daraufhin wurden die weiteren Ermittlungen umgehend an die Internen Ermittler des Landeskriminalamts, wie dies in solchen Fällen aus Neutralitätsgründen üblich ist, abgegeben und unter Federführung der Staatsanwaltschaft München I durch das LKA weitergeführt. Aufgrund der aus den umfangreichen Ermittlungen gewonnenen Erkenntnisse durchsuchten im Dezember 2018 und Januar 2020, sowie in einem Fall am heutigen Tag, die LKA-Beamten die Wohnungen und die Arbeitsplätze der Verdächtigen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Verdächtigen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Derzeit ermitteln die Staatsanwaltschaft München I und das Bayerische Landeskriminalamt gegen insgesamt acht Angehörige des Polizeipräsidiums München, die fünf verschiedenen Dienststellen angehören. Ihnen werden verschiedene Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Die individuellen Tatbeteiligungen der beschuldigten Beamten sind bislang noch offen und Gegenstand der Ermittlungen.


14.02.2020

Schadensträchtiger Brand – Schwabing

Nachdem eine 39-jährige Reinigungskraft am Donnerstag eine starke Rauchentwicklung in den Kellerräumen eines Einrichtungshauses in der Leopoldstraße bemerkt hatte, verständigte sie umgehend über den Notruf die Feuerwehr sowie die Polizei. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten bereits einige Anwohner das Gebäude verlassen. Ein 32-Jähriger zog sich dabei eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Die Feuerwehr konnte den Brand wenig später löschen. Der durch die Brandfolgen entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Nach den ersten bereits vor Ort geführten Ermittlungen des Kriminalkommissariats für Branddelikte erscheint eine vorsätzliche Brandlegung als wahrscheinlich.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


11.02.2020

Einbruch in Juweliergeschäft; Zeugenaufruf – Altstadt

Am 03.02.2020 wurde in ein Juweliergeschäft in der Residenzstraße eingebrochen. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Im Rahmen der Fahndung stellten die Einsatzkräfte im Bereich der Prinzregentenstraße einen VW fest, der nach den ersten Ermittlungen von den Tätern benutzt wurde. Dazu meldete sich ein Taxifahrer beim Polizeinotruf 110, der mitteilte, dass er mit seinem Toyota Taxi von einem VW im Bereich des Franz-Josef-Strauß-Ring und der Hofgartenstraße angefahren wurde. Zudem hatten die Täter einen Audi benutzt, um die Tür und das Schutzgitter des Juweliers aufzurammen. Er wurde am Tatort von den Tätern zurückgelassen. Mit dem VW flüchteten die Täter und stießen dabei mit dem Taxifahrer zusammen. Auf Höhe der Eisbachwelle neben dem Haus der Kunst wurde dieses Unfallfahrzeug zurückgelassen. Beide Fahrzeuge wurden zwischen dem 19.01.2020 und 21.01.2020 in Milbertshofen entwendet. Es wäre wichtig herauszufinden, wo sich die beiden entwendeten Fahrzeuge zwischen Diebstahl und Tat befunden haben.
Zeugenaufruf:
Wer hat die Fahrzeuge, welche mit dem Originalkennzeichen für den Einbruch verwendet wurden, zwischen dem 21.01.2020 bis 03.02.2020 gesehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass diese im Stadtgebiet abgestellt waren. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.





10.02.2020

Taschendieb festgenommen – Olympiapark

Am Sonntag befand sich eine 17-jährige Münchnerin auf einem Konzert in der Olympiahalle. Dort wurde ihr im Gedränge von einem 25-jährigen Rumänen die Geldbörse entwendet. Die Tat konnte von Taschendiebfahndern des Polizeipräsidiums München beobachtet werden. Diese nahmen den 25-Jährigen fest. Er wurde ins Polizeipräsidium München gebracht.


09.02.2020

Brand im Kinderzimmer – Großhadern

Am Samstag kam es am Abend zu einem Brand in einem Kinderzimmer im Obergeschoss eines Wohnhauses in der Immastraße. Der 13-jährige Sohn der Familie hantierte in seinem Zimmer mit einem Chemiebaukasten und verwendete hierbei offensichtlich eine brennbare Flüssigkeit, welche sich entzündete. Der 13-Jährige rannte mit brennender Kleidung die Treppe nach unten und wurde dort von seinen Eltern entkleidet und gelöscht. Die 53-jährige Mutter und der 53-jährige Vater zogen sich dabei leichte Brandverletzungen an den Händen zu. Der 13-Jährige kam mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik, die Eltern wurden ebenfalls zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Im Kinderzimmer entstand nur ein geringer Schaden. Die eintreffende Berufsfeuerwehr München musste nicht löschen. Welche Flüssigkeiten verwendet worden sind und wie es zum Brand kam ist bislang nicht bekannt.


07.02.2020

Polizeibeamter unterstützt bei medizinischem Notfall

Am Donnerstag ging bei der Einsatzzentrale ein Notruf ein. Eine Mutter schilderte, dass ihre einjährige Tochter keine Luft mehr bekommen würde und sich die Gesichtsfarbe des Kindes bläulich verfärbt hätte. Sie bemerkte, dass im Mund des Kindes Erbrochenes war. Nachdem sie dieses entfernt hatte, bekam ihre Tochter zwar wieder Luft, hatte aber weiterhin Atemprobleme. Sofort wurde die Rettungsleitstelle darüber informiert, die umgehend Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zum Wohnort der Familie schickte. Der in Erster Hilfe geschulte Polizeibeamte am Notruf blieb bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes telefonisch in Kontakt mit der Mutter. Aufgrund des hohen Ausbildungsstandes der Polizei in Erster Hilfe, konnte der Beamte der Mutter auch weiterhin medizinische Tipps geben und somit eine kontinuierliche kompetente Betreuung gewährleisten. Alle Beamten der bayerischen Polizei werden jährlich mehrere Stunden in Erster Hilfe unterrichtet, um jederzeit vor Ort und auch in solchen Situationen am Telefon fachgerecht helfen zu können.


05.02.2020

Randalierer greifen Siemens an – Maxvorstadt

Gegen 14:00 Uhr wurde die Münchner Polizei von Siemens-Mitarbeitern darüber informiert, dass sich ein verdächtiges Fahrzeug an einem Bürogebäude der Fa. Siemens befindet. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen ehemaligen Leiterwagen, der im Bereich Jägerstraße aufgestellt wurde. Mithilfe des Leiterwagens erstürmten mehrere Randalierer ein terrassenförmiges Flachdach zwischen dem 5. und 7. Obergeschoss. Von dort aus versuchten die Randalierer in das Gebäude einzubrechen. Die Angreifer scheiterten daran in das Gebäude einzudringen, da Siemens-Mitarbeiter dies verhinderten. Auch die ersten eintreffenden Streifen der Münchner Polizei halfen bei der Verteidigung des Bürogebäudes. Ab ca. 14:15 Uhr hielten sich dann 41 Randalierer auf dem Dach auf und begannen dort Zelte zu errichten. Etwa gegen 14:30 Uhr begannen Personen aus der Gruppe sich auf der westlichen Fassadenseite in Richtung Oskar-von-Miller-Ring abzuseilen, um anschließend gegen 15.30 Uhr ein Transparent zu entrollen. Gegen 15:45 Uhr brannten mindestens sechs Besetzer auf dem Dach Rauchfackeln ab. Die Randalierer weigerten sich in der Folge, das Gebäudedach zu verlassen und gaben an, dort übernachten zu wollen. Etwa gegen 19:40 Uhr entschlossen sich 11 Krawallmacher dennoch freiwillig die Dachfläche zu verlassen. Bei weiteren Gesprächen mit der Münchner Polizei wurden von den Krawallmachern alle Angebote zur Lösung der Situation abgelehnt. Gegen 20:20 Uhr wurde nach entsprechender Ankündigung das Dach von Beamten der Polizei geräumt. Die letzten Personen, die an Kletterseilen an der Fassade hingen, sollten auf eigenen Wunsch mithilfe einer Hubbühne der Berufsfeuerwehr München geborgen werden. Als die Berufsfeuerwehr gegen 22.45 Uhr zwei der drei Personen geborgen hatte, seilte sich die dritte Person selbständig ab. Die Münchner Polizei ermittelt jetzt wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Insgesamt wurden bis zu 150 Beamte der Münchner Polizei eingesetzt.


04.02.2020

Angriff auf 10-jährige Münchnerin – Freimann

Am Freitag war eine 10-jährige Münchnerin gegen 07:15 Uhr unterwegs zur Bushaltestelle Alte Heide, um von dort in die Schule zu fahren. Unvermittelt und plötzlich wurde sie von einem unbekannten Mann auf Bauchhöhe umklammert. Der Unbekannte hielt ihr den Mund zu. Aufgrund der Gegenwehr der Schülerin stürzten beide zu Boden. Die 10-Jährige begann laut zu schreien, woraufhin der Unbekannte von ihr abließ. Bei seiner Flucht riss ihr der Mann noch den Schulranzen vom Rücken und entfernte sich in unbekannte Richtung. Bei dem Angriff wurde das Mädchen leicht verletzt.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 175 cm groß, dünne Statur, komplett schwarz gekleidet, Kapuzenjacke, Kapuze aufgesetzt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


31.01.2020

Gefährliche Körperverletzung – Ramersdorf

Am Donnerstag stritten sich ein 23-jähriger Syrer und 19-jähriger Syrer. Der Streit mündete in eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 23-Jährige dem 19-Jährigen im Gesäßbereich mit einem Messer eine Stichverletzung zufügte. Nachdem der 23-Jährige von seinem Kontrahenten abgelassen hatte, wurde er von Zeugen bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich verständigten Polizei festgehalten. Der 19-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Er wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


30.01.2020

Sexueller Übergriff auf einer Rolltreppe – Freimann

Am Dienstag fuhr eine 32-jährige Münchnerin im U-Bahnhof Kieferngarten mit der Rolltreppe. Dort trat von hinten ein Mann an sie heran und fasste ihr in den Schritt. Anschließend stiegen beide in die U6 ein. Währenddessen verständigte die 32-Jährige die Polizei. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten an der U-Bahnhaltestelle Münchner Freiheit verließ der Unbekannte die U-Bahn und flüchtete. Noch am selben Tag gelang es zivilen Polizeibeamten einen Tatverdächtigen zu ermitteln und vorläufig festzunehmen. Es handelt sich um einen 21-jährigen Afghanen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der Afghane wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.


28.01.2020

Raubüberfall auf Tankstelle - Obersendling

Am Montag sprach ein Unbekannter einen 66-jährigenMitarbeiter einer Tankstelle an und fragte nach einer Straße. Der Unbekanntehatte seinen Mund mit einem Schal bedeckt und eine Kapuze über seinen Kopf gezogen.Nach der entsprechenden Auskunft entfernte sich der Unbekannte und betrat circafünfzehn Minuten später den Verkaufsraum der Tankstelle. Hierbei richtete er eine Pistoleauf den 66-Jährigen und forderte Geld.Der Mitarbeiter öffnete die Kassenschublade und der unbekannte Täter entnahm darausBargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Der Unbekannte flüchtete daraufhin zu Fußmit dem Bargeld in Richtung Drygalski Allee.Die soforteingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang erfolglos.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Figur, braune Augen, bekleidet miteinem blauen Fleece-Pullover mit Kapuze, Baseball-Cap, dunklem Schal, schwarzerJogginghose und grau-schwarzen Schuhen. Bewaffnet mit einer silberfarbenen Pistole.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit demPolizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderenPolizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


23.01.2020

Reifenstecher - Maxvorstadt

Am Mittwoch stach ein 28-jähriger Afghane mit einem Küchenmesser auf die Reifen mehrerer geparkter Pkw ein. Durch eine alarmierte Polizeistreife konnte der 28-jährige Afghane vor Ort festgenommen werden. Aufgrund seines bedrohlichen Verhaltens setzten die Polizeibeamten bei der Festnahme Pfefferspray gegen den 28-Jährigen ein. Wegen seines äußerst auffälligen Verhaltens wurde der Mann im Anschluss an die Anzeigenbearbeitung dem Gesundheitsamt München übergeben. Dieses beantragte eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Insgesamt beschädigte der 28-jährige Afghane vier Pkw.


22.01.2020

Brand in einer Schule – Berg am Laim

Am Dienstag kam es zu einem Brand in einer Schule in der Fehwiesenstraße. Die noch in der Schule anwesenden Personen wurden aus Sicherheitsgründen aufgefordert das Schulgebäude zu verlassen. Der größte Teil der Schüler befand sich bereits wegen der Mittagspause im Pausenhof. Die verständigte Feuerwehr musste in einer Jungentoilette einen brennenden Papierhandtuchspender löschen. Es wurden keine Personen verletzt.


19.01.2020

Festnahme wegen verschüttetem Wasser - Schwabing

Am Freitagabend gingen drei Männer zu einem Verbrauchermarkt in Schwabing. Der Markt war bereits geschlossen. Jedoch bemerkten sie, dass offensichtlich vergessen wurde, eine Palette mit 72 Wasserflaschen vor dem Eingang wegzuräumen. Noch vor Ort begannen die Verdächtigen alle Wasserflaschen auszuleeren. Danach nahmen sie die Pfandflaschen an sich und wollten sich vom Tatort entfernen. Dabei wurden sie von Beamten der Polizei gesehen. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht. Sie hatten wohl die Absicht, das Pfandgut am nächsten Tag einzulösen. Alle drei wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Diebesgut konnte einer Mitarbeiterin des Verbrauchermarktes übergeben werden. Der Schaden beträgt etwa 100 Euro.


16.01.2020

Festnahme eines Diebes - Ludwigsvorstadt

Am Dienstag gegen 12:00 Uhr beobachteten mehrere Jugendliche in der Schwanthalerstraße einen unbekannten Mann. Dieser öffnete bei einem Lieferwagen die Beifahrertür. Danach entwendete er aus einem auf dem Sitz liegenden Rucksack eine Umhängetasche. Die Jugendlichen sprachen ihn an, woraufhin der unbekannte Mann in einen in der Nähe befindlichen Drogeriemarkt ging. Nach kurzer Zeit verließ er diesen wieder und flüchtete in Richtung Schillerstraße. Durch die verständigte Polizei wurden die Aufnahmen einer Überwachungskamera im Drogeriemarkt gesichtet. Daraufhin konnte der Mann, der bereits polizeilich bekannt war, erkannt werden. Im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte er schließlich im Sperrengeschoss des Hauptbahnhofs vorläufig festgenommen werden. Das Diebesgut hatte er zu dem Zeitpunkt nicht mehr bei sich. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 20-jährigen Algerier. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.


15.01.2020

Frau stiehlt 47 Smartphones – Altstadt

Im Zeitraum von März 2018 bis August 2019 entwendete eine 54-jährige Münchnerin in einem Geschäft in der Altstadt, in dem sie angestellt war, insgesamt 47 Smartphones im Wert von mehreren zehntausend Euro. Diese Mobiltelefone verkaufte sie nach den Taten in einer An- und Verkaufsstelle in der Münchner Innenstadt. Bei Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei fielen diese regelmäßigen Verkäufe auf. Die 54-Jährige konnte als Verantwortliche ermittelt werden und sie wurde wegen der Diebstähle angezeigt.


13.01.2020

Alternative Ladungssicherung - Fürstenried

Am Sonntag bemerkte eine Streife der Verkehrspolizei Verkehrsüberwachung in der Neurieder Straße einen Pkw, der auf dem Dach eine montierte Garage aus Holz transportierte. Der Fahrer wurde einer Kontrolle unterzogen. Hierbei gab er an, dass er die Garage transportieren wolle und dafür keinen Anhänger bekommen hatte. Der 38-Jährige wurde wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit aufgrund der falschen Ladungssicherung angezeigt.


09.01.2020

Sexuelle Nötigung - Altstadt

Am Sonntag befand sich eine 25-jährige Münchnerin in einem Schnellrestaurant am Karlsplatz Stachus. Dort suchte sie die Damentoilette auf. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter männlicher Täter folgte der 25-Jährigen und drängte sich in die Kabine der Damentoilette. Dort zog er Teile ihrer Kleidung herunter und berührte sie am Gesäß. Die Münchnerin wehrte sich und schrie, woraufhin der Unbekannte flüchtete. Im Zuge von Ermittlungen konnte die Identität des Täters festgestellt werden. Es handelt sich um einen 26-jährigen Afghanen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der Afghane konnte zunächst flüchten. Am Donnerstag kam es dann an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke zu einem Streit zwischen einer 19-Jährigen aus dem Landkreis München und dem 26-jährigen Afghanen. Der Afghane schlug die 19-Jährige mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht. Die 19-Jährige schrie, woraufhin Zeugen die Polizei verständigten. Dies führte zur Festnahme des 26-Jährigen Afghanen.


08.01.2020

Exhibitionist bei Schule - Mittersendling

Am Dienstag befanden sich mehrere Schüler auf einem Schulhof. Die Schüler beobachteten, wie ein Mann im gegenüberliegenden Wohngebäude sexuelle Handlungen an sich ausführte. Eine Aufsichtsperson der Schule, die das ebenfalls bemerkt hatte, rief die Schüler umgehend ins Schulgebäude und verständigte die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den 24-jährigen Afghanen ermitteln und vorläufig festnehmen. Er wurde angezeigt.


07.01.2020

Polizeistreife an Nierentransplantation beteiligt – Ottobrunn

Am Sonntag ging bei der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium München ein ungewöhnlicher Notruf ein. Die diensthabende Ärztin im Transplantationszentrum in einem Münchner Krankenhaus schilderte, dass einer ihrer Patienten seit geraumer Zeit auf eine geeignete Spenderniere warte. Soeben hätte man nun ein geeignetes Organ gefunden. Leider konnte man den Patienten auf keine Weise erreichen, um ihn für die anstehende Operation vorzubereiten. Aufgrund der Dringlichkeit fuhr eine Streife der Polizei zum Wohnort des 65-jährigen Patienten. Die Beamten konnten den Organempfänger glücklicherweise dort antreffen. Der Patient musste sofort und auf schnellstem Wege in die Klinik gebracht werden. Die Polizisten zögerten nicht und fuhren den 65-Jährigen sofort in das Krankenhaus, wo die Operation noch rechtzeitig durchgeführt werden konnte. Der 65-Jährige hat die Operation gut überstanden.


02.01.2020

Säugling gefunden – Schwabing

Am Mittwoch bemerkte ein Passant in einem Hausdurchgang im Bereich Ackermannstraße/Schwere-Reiter-Straße ein schreiendes Baby. Nach einer ersten Einschätzung bestand der Verdacht, dass das Baby möglicherweise ausgesetzt worden war. Es befand sich in einem Kindersitz und war mit Wechselkleidung sowie einem Fläschchen ausgestattet. Nach Verständigung der Polizei sowie des Rettungsdienstes wurde das Kind zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen einer umgehend veranlassten Anwohnerbefragung konnten sehr schnell die Personalien des Mädchens sowie der Wohnort der Eltern geklärt werden. Bezüglich der näheren Umstände des Vorfalls laufen derzeit die polizeilichen Ermittlungen. Das zuständige Jugendamt wurde informiert und prüft weitere Maßnahmen.

Zweite Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Allach

Wie bereits berichtet, verständigte am 28.12.2019 ein 20-Jähriger den Polizeinotruf 110 und gab an, dass er im Paul-Ehrlich-Weg/Naglerstraße durch Angreifer schwer verletzt wurde. Die sofort verständigten Streifen konnten den 20-Jährigen auffinden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 20-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen im Oberkörperbereich. Auch waren im Zuge der Auseinandersetzungen Schüsse abgegeben worden, wobei aufgrund der aufgefundenen Patronenhülsen und nach derzeitigen Erkenntnissen keine scharfen Waffen verwendet worden waren. Im Rahmen erster Ermittlungen konnte ein ebenfalls 20-jähriger Münchner als einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Dieser wurde gegen 05:30 Uhr am gleichen Tag von Spezialeinsatzkräften festgenommen. Durch die intensiv geführten Ermittlungen konnte der Mittäter, ein 22-jähriger Münchner, identifiziert werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der 22-Jährige konnte am Donnerstag von Beamten der Zielfahndung und von Spezialeinsatzkräften festgenommen werden.


01.01.2020

Jugendlicher richtet Schusswaffe auf Polizeibeamte – Trudering

Am Dienstag befand sich eine Streife der Polizeiinspektion in der Wasserburger Landstraße. Dort bemerkten die Beamten mehrere Jugendliche. Einer der Jugendlichen aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft. Als die Beamten anhielten und auf die Gruppe zugingen, zielte der Jugendliche aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug. Dabei löste sich jedoch kein Schuss mehr. Es war aber deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche flüchtete daraufhin. Die beiden Polizeibeamten verfolgten ihn und konnten ihn schließlich festnehmen. Bei der Schusswaffe handelt es sich um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist. Der 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung seiner Mutter übergeben. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie einem Vergehen nach dem Waffengesetz.

Diebstahl aus einem Opferstock – Westend

Am Montag befand sich ein 44-jähriger Ungar in einer Kirche im Westend. Er begab sich zu einem dortigen Opferstock und begann das darin befindliche Geld zu entnehmen. Einem Kirchenbesucher fiel dieser Vorgang auf. Er sprach den Tatverdächtigen auf seine widerrechtliche Handlung an und alarmierte den Polizeinotruf 110. Der Ungar wollte flüchten und konnte kurz darauf in der Nähe der Kirche festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung wurde ein größerer Betrag Kleingeld aufgefunden. Der Ungar, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wurde wegen des Diebstahls angezeigt. Es erging Haftbefehl.

Räuberische Erpressung – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag kam es in einer Unterkunft in der Bayerstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern dieser Unterkunft. In dem Verlauf wurde ein 28-jähriger Eritreer von einem 25-jährigen Eritreer körperlich angegriffen und mit einem Messer bedroht. Der 25-Jährige forderte den 28-Jährigen auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Dem 28-jährigen Eritreer gelang es den Angriff abzuwehren und aus dem Zimmer zu flüchten. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei konnte den 25-jährigen Eritreer in der Unterkunft festnehmen. Er wurde wegen räuberischer Erpressung angezeigt. Es erging Haftbefehl.