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2DAY Lokalmeldungen


29.07.2022

E-Scooter-Fahrerin fährt alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis – Lochhausen

Am Donnerstag gegen 20:40 Uhr bemerkte eine Streife der Polizei in der Eschenrieder Straße eine 44-Jährige, die mit einem E-Scooter fuhr. Den Beamten fiel auf, dass die Frau ohne ein erforderliches Versicherungskennzeichen unterwegs war. Zudem war auf dem E-Scooter ein Sitz vorhanden, weshalb eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich wäre. Bei der durchgeführten Anhaltung durch die Polizei konnte festgestellt werden, dass die 44-Jährige alkoholisiert war und nicht die erforderliche Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Zudem liegt aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor. Der freiwillig durchgeführte Alkoholtest bestätigte den Verdacht der Alkoholisierung und es wurde im Anschluss eine Blutentnahme durchgeführt. Der E-Scooter wurde sichergestellt und es wurde ein Gutachten zur Ermittlung der technischen Daten veranlasst.


28.07.2022

Vermisstenfall – Neuperlach

Am Mittwoch, 27.07.2022 verließ eine 13-Jährige mit Wohnsitz in München in den Morgenstunden die elterliche Wohnung in Neuperlach und begab sich zu ihrer Schule am Krehlebogen (Altperlach). Dort sprach sie gegen 08:10 Uhr kurz mit einer Mitschülerin, entnahm eine Trinkfalsche aus ihrem Rucksack und teilte dieser mit, dass sie nun gehen würde. Im Anschluss verließ die 13-Jährige das Schulgelände und entfernte sich in unbekannte Richtung. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kehrte die 13-Jährige nicht nach Hause zurück. Trotz intensiver polizeilicher Fahndungsmaßnahmen, insbesondere einer Überprüfung möglicher Aufenthaltsorte (auch in anderen Bundesländern) sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln, konnte die Vermisste bislang nicht angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:
weiblich, 164 cm groß, etwa 52 kg, schlanke Statur, schwarze, lockige, schulterlange Haare, bekleidet mit weiß-grauem T-Shirt, weiße Jogginghose, weiße Turnschuhe der Marke „adidas“, führt kein Mobiltelefon mit sich

Zeugenaufruf:
Wer hat Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vermisstenfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Nähere Informationen zu der Vermissten sind unter nachfolgendem Link abrufbar:
Die Bayerische Polizei - Vermissung einer 13 Jährigen aus Neuperlach

Nachtrag:

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung wurden am Montag gegen 22:30 Uhr, zwei Personen bei der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof vorstellig und teilten mit, dass sich die 13-Jährige in den folgenden Minuten ebenfalls am Hauptbahnhof aufhalten würde. Die anschließenden Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolgreich. Die 13-Jährige wurde im Bereich der Bayerstraße wohlauf angetroffen und ihren Eltern übergeben.

1.000.000 Euro Schaden – Cybercrime

Die Polizei München warnt insbesondere Unternehmen vor einer aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter manipulieren hierbei den E-Mail-Verkehr zwischen Geschäftspartnern, um im Anschluss durch veränderte Zahlungsdaten widerrechtlich das Geld aus Überweisungen zu erlangen. Nach aktuellem Ermittlungsstand erlangen die Täter auf bislang nicht abschließend feststehende Art und Weise (möglicherweise über sog. Phishing-Mails) Zugang zum E- Mail-Verkehr der geschädigten Unternehmen. Dieser wird über einen gewissen Zeitraum beobachtet und anschließend manipuliert. Die Manipulation erfolgt beispielsweise über das Verschieben von E-Mails mit ihrem eigentlichen Geschäftspartner in einen Spam-Ordner. Im E-Mail-Eingang wird anschließend nicht mehr mit ihrem Geschäftspartner kommuniziert, sondern nunmehr mit den Tätern. Im Anschluss werden die Kontodaten berechtigter Rechnungen unbemerkt verändert oder eine entsprechende Veränderung mitgeteilt. Die in der Folge angewiesenen Überweisungen erfolgen somit nicht mehr auf das Konto der begünstigten Unternehmen, sondern auf ausländische Bankverbindungen. Durch diese Begehungsweise wurden in den vergangenen Wochen bei vier geschädigten Unternehmen Beträge im Wert von insgesamt über 1.000.000 Euro erlangt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fällen führt das Kommissariat 122 (Cybercrime)

Präventionshinweise:

- Überprüfen Sie den Absender einer Nachricht. Sollte dieser mitteilen, dass sich Kontodaten geändert haben, überprüfen sie die E-Mail-Adresse auf (möglicherweise auch nur minimale) Abänderungen. In manchen Fällen stimmt zwar die angezeigte E-Mail-Adresse mit der hinterlegten Kundenadresse überein, die tatsächliche Versand-E-Mail-Adresse jedoch nicht. Um das zu überprüfen, gehen Sie mit dem Cursor auf die angezeigte Email-Adresse. Anschließend wird ein Fenster angezeigt, welches die tatsächlich hinterlegte E-Mail-Adresse offenlegt.

- Sollten Sie Zweifel haben, halten Sie telefonische Rücksprache mit ihrem Geschäftspartner. Vermeiden Sie zur Verifizierung den Kontakt per E-Mail.

- Achten Sie in ihrem E-Mail-Postfach auf weitergeleitete E-Mails bzw. neue Regeln. Prüfen Sie hierzu insbesondere auch den „Spam“-Ordner und den Ordner „gelöschte Objekte“.

- Legen Sie bei Überweisungen einen festen Ansprechpartner fest Sollten Sie dennoch Opfer der Betrugsmasche werden, kontaktieren Sie unverzüglich die Polizei und ihre Bank.

Weitere Präventionshinweise finden Sie auf der Seite der Präventionsstelle des Polizeipräsidiums München:
https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/beauftragte-der-polizei-fuer-kriminalitaetsopfer/005006/index.html

Schüler wird getreten und das Fahrrad geraubt – Neuperlach

Am Mittwoch, 27.07.2022, wurde zwischen 15:45 Uhr und16:15 Uhr das Fahrrad eines 16-jährigen Schülers mit Wohnsitz in München im Bereich der U-Bahnstation Quiddestraße geraubt. Der Schüler war zunächst mit einem Bekannten in der U-Bahn auf dem Weg zur Haltestelle Quiddestraße. Nach ersten Erkenntnissen wurde er bereits in der U-Bahn von einem unbekannten Mann angesprochen und in einen verbalen Streit verwickelt. Als der 16-Jährige gemeinsam mit seinem Bekannten an der U-Bahnhaltestelle Quiddestraße ausstieg und an die Oberfläche ging, kamen zwei weitere unbekannte Männer auf den Jugendlichen zu, als dieser dabei war, sein Fahrrad von einem Fahrradständer zu entsperren. Im weiteren Verlauf forderte der Unbekannte aus der U-Bahn den 16-Jährigen auf, sich zu entschuldigen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, wurde er von den beiden anderen unbekannten Männern mit den Füßen gegen den Oberkörper getreten, so dass er zu Boden stürzte. Im Anschluss entwendete der Unbekannte aus der U-Bahn das Fahrrad des Jugendlichen und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die beiden anderen Unbekannten flüchteten zu Fuß. Die unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ohne Erfolg. Der 16-jährige Schüler erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1.
Männlich, ca. 14 - 16 Jahre alt, ca. 170 cm groß, südländische Erscheinung, eher kräftige Statur, dunkles kurzes Haar, seitlich rasiert; bekleidet mit schwarzen Schuhen, blauer Jeans, weißes T-Shirt, führte schwarze Umhängetasche und weißes Mobiltelefon mit sich

Täter 2:
Männlich, ca. 13 - 16 Jahre alt, ca. 160 cm groß, europäisches Erscheinungsbild, schlanke Statur, rötliche kurze Haare; bekleidet mit Baseballcap, weißem T-Shirt, grauer Jogginghose

Täter 3:
Männlich, ca. 13 - 16 Jahre alt, ca. 178 cm groß, südländisches Erscheinungsbild, sehr dünne Statur, blonde kurze Haare; bekleidet mit weißem T-Shirt und dunkelblauer Jeans

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der U-Bahnstation Quiddestraße/ Fußgängerbrücke im Bereich der dortigen Mittelschule Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Wer kann Hinweise zum Verbleib des Fahrrades der Marke „Cube“ (Mountainbike) in den Farben schwarz, grau und blau geben? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


26.07.2022

Gefährliche Körperverletzung – Englischer Garten

Am Sonntag, 24.07.2022, wurde der Polizei gegen 02:30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich des Monopteros im Englischen Garten gemeldet. Vor Ort trafen die eingesetzten Beamten vier Männer an. Diese schilderten, dass es zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer Gruppe von vier bislang unbekannten Männern gekommen sei. Diese Gruppe hätte sie ohne ersichtlichen Grund angegriffen. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurden hierbei drei der vier Männer leicht verletzt. Dem Vierten wurde ins Gesicht und gegen den Körper getreten, so dass er vom Rettungsdienst medizinisch betreut werden musste. Die vier unbekannten Tatverdächtigen entfernten sich vom Tatort in unbekannte Richtung. Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:
Männlich, 17 – 22 Jahre, dunkelhäutig mit Bart, Bekleidung mit Camouflage-Muster

Täter 2:
Männlich, ca. 22 Jahre, 180 cm groß, normale Statur, schwarze Locken, südländisches Aussehen; bekleidet mit schwarzem T-Shirt mit einer weißen Raute, schwarze Hose, Sneakers,

Täter 3:
Männlich, ca. 17 Jahre alt, ca. 170 cm groß, lockiges Haare, südländische Aussehen; bekleidet mit weiß-grauem T-Shirt,

Täter 4:
liegt keine Beschreibung vor

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Monopteros Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


25.07.2022

Mehrere 100.000 Euro Sachschaden – Obersendling

Am Montag, 25.07.2022, gegen 03:00 Uhr, alarmierten mehrere Zeugen den Notruf und teilten mit, dass mehrere Gegenstände auf einem Gelände in der Siemensallee, welches für Logistikzwecke genutzt wird, brennen würden. Sofort wurden mehrere Löschzüge der Berufsfeuerwehr München sowie über zehn Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Auf dem Betriebsgelände brannten fünf Fahrzeuge, diverse Arbeitsgeräte und auch gelagertes Arbeitsmaterial. Nach ca. einer Stunde waren die Brände gelöscht. Die Münchner Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die momentan noch andauern. Die ersten vorläufigen Erkenntnisse deuten auf eine Brandstiftung hin. Der Sachschaden beläuft sich nach diesen Erkenntnissen auf mehrere 100.000 Euro. Das Kommissariat 43 (Politisch motivierte Kriminalität - Links) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Siemensalle/Baierbrunner Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


21.07.2022

Mann droht alle zu erschießen – Feldkirchen

Am Mittwoch wurde dem polizeilichen Notruf mitgeteilt, dass sich im Garten eines Wohnanwesens in Feldkirchen ein Mann mit einem Gewehr befinden würde. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten feststellen, dass sich der Anwohner über Bauarbeiten echovierte und mit einem Gewehr die sofortige Beendigung der Arbeiten forderte. Der 76-Jährige störte sich so sehr an den Bauarbeiten, dass er damit drohte, alle zu erschießen, wenn die Arbeiten nicht sofort beendet werden. Entsprechend dieser Äußerungen war ein hohes Streifenaufkommen im Einsatz und es kam zu Sperrungen. Nachdem der 76-Jährige sich widerstandslos festnehmen ließ und seine Waffe, ein Luftgewehr, sichergestellt werden konnte, war die Gefahrensituation beseitigt. Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte noch Munition zu dem Luftgewehr sichergestellt werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Mann schlägt Frau – Haidhausen

Gegen 14:40 Uhr wurde am Mittwoch die Polizei wegen eines Körperverletzungsdeliktes zum Münchner Ostbahnhof gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine 39-jährige Frau, die ohne erkennbaren Grund von einem ihr nicht bekannten Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Unbeteiligte Zeugen beobachteten den Vorfall und verständigten die Bundespolizei des Ostbahnhofs. Während die 39-Jährige mit Verletzungen im Gesicht von einem Rettungssanitäter vor Ort behandelt wurde, konnte der Tatverdächtige festgenommen werden. Bei dem Mann handelt es sich um einen 30-jährigen Ungarn mit unbekanntem Wohnsitz im Bundesgebiet. Der Mann wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.


19.07.2022

Vermisstenfall – Unterhaching

Am Montag Nachmittag verließ ein 59-Jähriger eine Wohneinrichtung in Unterhaching und kehrte seitdem nicht wieder in diese zurück. Auf Grund einer Erkrankung kann nicht ausgeschlossen werden, dass der 59-Jährige orientierungslos ist und Hilfe benötigt. Trotz intensiver polizeilicher Fahndungsmaßnahmen, konnte der Vermisste bislang nicht angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Nachtrag:
Wie bereits berichtet, wurde ein 59-Jähriger aus einer Wohneinrichtung in Unterhaching vermisst. Am Mittwoch, 20.07.2022, gegen 12:00 Uhr, wurde der 59-Jährige von einem Zeugen am Poschinger Weiher, Unterföhring gesehen und anschließend der Polizei übergeben. Er wurde wohlbehalten seinen Angehörigen übergeben.


18.07.2022

Versuchter Totschlag – Freimann

Am Samstag befanden sich zwei rumänische Staatsangehörige auf einem Betriebsgelände in der Muthmannstraße. Dort gerieten sie in einen Streit. Während des Streits wurde der 22-Jährige vom 28-Jährigen durch einen scharfen Gegenstand u.a. im Hals- und Kopfbereich schwer verletzt. Ein Zeuge, der den Vorfall bemerkte, alarmierte den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Streifen und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der Tatverdächtige konnte noch vor Eintreffen der Polizeibeamten vom Tatort flüchten. Im Zuge einer sofort eingeleiteten, großflächigen Fahndung konnte er jedoch nicht angetroffen werden. Der 22-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort notfallmedizinisch versorgt und danach in ein Krankenhaus verbracht, wo er ärztlich versorgt wurde. Er befindet sich derzeit nicht in Lebensgefahr. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden die Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes noch am Samstagmittag durch die Mordkommission München übernommen. Durch die sachleitende Staatsanwältin wurde im weiteren Verlauf ein Haftbefehl wegen des Verdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den flüchtigen Täter erwirkt. Dieser konnte in den Morgenstunden des Sonntag, durch die Zielfahndung des Polizeipräsidiums München in Frankfurt am Main aufgespürt und kurz darauf durch Kräfte des Polizeipräsidiums Frankfurt festgenommen werden. Er wurde gestern noch von der Zielfahndung und der Mordkommission der Münchner Polizei dort abgeholt und nach München gebracht. Er wird heute dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.


17.07.2022

Radfahrer kollidiert mit Fußgängerin – Schwabing

Am Freitag gegen 18.40 Uhr, fuhr ein 59-Jähriger mit einem Fahrrad auf der Georgenstraße in östliche Richtung. Er wollte die Kreuzung mit der Adelheidstraße geradeaus überqueren. Zur gleichen Zeit wollte eine 54-jährige Ukrainerin in diesem Kreuzungsbereich die Georgenstraße zu Fuß überqueren. Dabei kam es zu einer Kollision beider Verkehrsteilnehmer, wodurch beide auf die Fahrbahn stürzten. Der Fahrradfahrer wurde dabei leicht und die Fußgängerin schwer verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallablauf aufgenommen. Zur Rekonstruierung des genauen Unfallherganges sind Zeugenhinweise wichtig.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


15.07.2022

Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Neuhausen

Am Mittwoch gegen 10:10 Uhr, passte ein bislang unbekannter Mann eine über 80-Jährige beim Betreten ihres Wohnhauses in Neuhausen ab. Er gab sich als Handwerker aus und gab vor, aufgrund eines Wasserrohrbruchs in ihre Wohnung zu müssen. Dort angekommen, ging die Seniorin mit dem Täter in das Badezimmer und wurde dort aufgefordert, das Wasser abwechselnd warm und kalt aufzudrehen, während der angebliche Handwerker die Rohre überprüfte. Während dessen betrat vermutlich ein zweiter unbekannter Täter die Wohnung und entwendete aus dem Wohnzimmer diverse Schmuckstücke im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Im Anschluss an die angebliche Überprüfung verließ der Täter die Wohnung. Einige Minuten später bemerkte die Seniorin den Diebstahl und verständigte die Polizei. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen bleiben erfolglos.

Die Täter in der Wohnung wurden von der Seniorin wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dickleibig, rundes Gesicht, dunkle Haare, südeuropäischer Typ; er trug eine blaue Jeans, braune Schuhe, schwarzes Longsleeve darüber eine graue Weste mit weißem Querstrich am Rücken, schwarz-graues Cap passend zur Weste Der zweite Täter konnte von Zeugen wie folgt beschrieben werden:
Täter 2:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 165 cm groß, untersetzte Statur, rundes Gesicht, dunkle Haare, südeuropäischer Typ; er trug eine schwarze Hose, weißes T-Shirt, ebenfalls mit einer grauen Weste mit weißem Querstrich am Rücken, schwarz-graues Cap passend zur Weste, dunkle Schuhe mit weißem Querstrich an der Seite

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Leonrodstraße, Dachauer Straße und Hilblestraße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


11.07.2022

Großbrand in Müllsortierungsanlage – Garching-Hochbrück

Am Sonntag Abend ereignete sich im Bereich Ingolstädter Landstraße in Garching-Hochbrück ein Brand in einer dortigen Müllsortierungsanlage. Die sofort verständigten Rettungskräfte aus Feuerwehr und Polizei stellten vor Ort eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung und einen Großbrand fest. Das Feuer konnte schließlich durch die Feuerwehr gelöscht werden. Durch den Brand wurde auch niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro.


08.07.2022

Räuberischer Diebstahl – Haar

Am Donnerstag teilte ein 42-Jähriger über den Polizeinotruf 110 mit, dass er soeben beraubt wurde und der Täter flüchtig sei. Der 42-Jährige wollte dem Täter zuvor zwei neuwertige Mobiltelefone verkaufen. Der Kontakt kam über ein Onlineportal zustande. Nachdem der Kaufinteressent beide Mobiltelefone zur Begutachtung an sich genommen hatte, rempelte er den 42-Jährigen an und flüchtete. Der 42-Jährige blieb unverletzt. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, an denen knapp 20 Streifen beteiligt waren, wurden zwei Tatverdächtige angetroffen und festgenommen. Bereits bei der Anfahrt durch die Streife beobachteten die Beamten, wie die Personen etwas in ein nahegelegenes Gebüsch steckten. Es handelte sich dabei um die zuvor entwendeten Mobiltelefone, die sich noch in der Verpackung befanden. Sie wurden als Beweismittel sichergestellt.


03.07.2022

Kinder melden ein Sexualdelikt – Berg am Laim

In den Abendstunden des Freitag, 01.07.2022, verständigten Kinder den polizeilichen Notruf 110 über ein Sexualdelikt in einer Grünanlage am Innsbrucker Ring. Die Einsatzkräfte konnten noch vor Ort einen 48-jährigen Polen, ohne festen Wohnsitz, festnehmen. Erste Ermittlungen ergaben, dass dieser sexuelle Handlungen an sich vornahm, während die beiden Minderjährigen gegen 20:50 Uhr die Grünanlage passierten. Als beide Kinder dies bemerkten, verständigten sie umgehend die Polizei. Der 48-Jährige wurde wenig später noch am Tatort festgenommen und später von der Staatsanwaltschaft entlassen. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden durch das im April 2022 neu eingerichtete Kommissariat 17 (Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder sowie Kinder- und Jugendpornografie) übernommen.


13.04.2022

Festnahme nach räuberischer Erpressung – Landkreis München

Ein 18-Jähriger wurde seit Oktober 2021 mehrfach von einer ihm nur flüchtig bekannten männlichen Person zur Herausgabe von Bargeld erpresst. Er wurde dabei unter Androhung und Anwendung körperlicher Gewalt zur Übergabe von Bargeld gedrängt. Dies fand sowohl persönlich als auch über Telefon und Messenger Dienste statt. Um der Geldforderung Nachdruck zu verleihen, erfolgten die Forderungen auch unter Vorhalt eines Messers. Bei einem Kontakt wurde er auch geschlagen und leicht verletzt. Nachdem der 16-jährige Tatverdächtige immer höhere Geldbeträge forderte, vertraute sich der 18-Jährige seinen Eltern an und erstattete Anzeige bei einer Polizeiinspektion. Der 16-jährige Tatverdächtige konnte daraufhin am Montag bei einer geplanten Geldübergabe festgenommen werden. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 16-Jährigen. Insgesamt hatte der 18-Jährige bis dahin Bargeld im unteren vierstelligen Bereich übergeben.


12.04.2022

Explosion in einer Wohnung – Milbertshofen

Am Dienstag, 12.04.2022, gegen 03:10 Uhr, alarmierten Zeugen den Polizeinotruf 110 und teilten mit, dass sie in einer Wohnung in der Milbertshofener Straße ein explosionsartiges Geräusch bemerkt hätten. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei und Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zu dem Wohnhaus geschickt. Sie konnten feststellen, dass in einer Wohnung im Erdgeschoß eine Fensterscheibe zerstört war und es auch Beschädigungen in den Räumlichkeiten gab. Ein Feuer musste nicht gelöscht werden. Der Anwohner konnte unverletzt die Wohnung verlassen. Die ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben Hinweise auf ein Explosionsgeschehen. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoff-explosion übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Milbertshofener Straße, im Bereich Schleißheimer Straße und Knorrstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 1, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


09.04.2022

83-jähriger Münchner vermisst – Bogenhausen

Am Freitag befand sich ein 83-jähriger Münchner gegen 14:00 Uhr mit seiner Ehefrau im Bereich der Ismaninger Straße 109, wo sich die beiden trennten und er in die Trambahn der Linie 37 stieg um bis zum Max-Weber-Platz zu fahren. Dort wollte er in die U-Bahn der Linie 5 steigen um wiederum zu der gemeinsamen Wohnadresse in der Jäcklinstraße zu gelangen. Nachdem der 83-Jährige bis zu den Abendstunden nicht heimkehrte, informierte die Ehefrau die Polizei. Der Rentner leidet unter einer beginnenden Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle, den Notruf 110 oder an das Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer: 089/2910-0. Weitere Informationen und ein Bild des Abgängigen: https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/vermisste/027976/index.html

Nachtrag: Der 83-Jährige kehrte im Verlauf des Nachmittages des 09.04.2022 wieder selbst nach Hause zurück. Weitere Details sind hierzu noch nicht bekannt.


08.04.2022

Flüchtender Ladendieb durch Pkw erfasst – Altstadt

Am Donnerstag entwendete ein 29-Jähriger in einem Geschäft im Tal mehrere Lebensmittel. Der Diebstahl wurde von einem Angestellten des Geschäfts bemerkt. Der Mitarbeiter sprach den 29-Jährigen vor dem Geschäft auf den Diebstahl an, woraufhin der Dieb zu Fuß flüchtete. Hierbei rannte er auf die Fahrbahn und wurde im Bereich Tal von einem Pkw erfasst. Der 29-Jährige stürzte zu Boden und versuchte seine Flucht kurzzeitig noch fortzusetzen. Im weiteren Verlauf konnte er von dem 27-jährigen Mitarbeiter des Geschäftes festgehalten werden. Dieser verständigte im Anschluss die Polizei. Der Tatverdächtige wurde durch den Unfall leicht verletzt, eine medizinische Behandlung war vor Ort nicht erforderlich. Am Pkw entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.


06.04.2022

Pkw stürzt Aufzugsschacht hinab – Bogenhausen

Am Dienstag fuhr ein über 70-Jähriger mit einem Pkw in die Tiefgarage einer Wohnanlage in Bogenhausen. Diese Tiefgarage besteht aus zwei Untergeschossen, die jeweils mit einem Pkw-Aufzug erreicht werden können. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stand der über 70-Jährige mit dem Pkw vor einem Aufzug und rutschte dabei mit seinem Fuß vom Brems- auf das Gaspedal ab. In der Folge beschleunigte der Pkw und durchbrach die geschlossene Aufzugstür. Im Anschluss stürzte er mit dem Pkw ca. 7 Meter in den Aufzugsschacht hinab. Der Sturz endete in der Aufzugskabine, die sich im zweiten Untergeschoss der Tiefgarage befand. Durch den Unfall wurde der über 70-Jährige schwer verletzt. Er musste mit der Höhenrettung der hinzugerufenen Feuerwehr aus dem Pkw gerettet werden und wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw und der Aufzugsanlage entstanden erhebliche Schäden. Der Gesamtschaden wird auf über 200.000 Euro geschätzt. Der Pkw muss im Verlauf des heutigen Tages durch eine Fachfirma geborgen werden.


03.04.2022

Pedelec-Fahrerin stürzt und verletzt sich schwer – Unterföhring

Am Sonntag fuhr eine 31-Jährige mit einem Pedelec auf dem Etzweg von Unterföhring kommend in Richtung Ismaning. Sie wurde dabei von ihrem Lebensgefährten begleitet, der ebenfalls mit einem Pedelec unterwegs war. Zu diesem Zeitpunkt schneite es leicht, wobei die Straße selbst zwar nass, aber schneefrei und griffig war. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand kam die 31-Jährige ohne Fremdverschulden zu Sturz. Sie zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu und wurde anschließend mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort war im Anschluss eine Notoperation erforderlich. Einen Fahrradhelm hatte sie nicht getragen.


29.03.2022

Landfriedensbruch – Neuhausen

Am Samstag alarmierten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einer Unterkunft im Bereich des Marsplatz den Polizeinotruf und teilten mit, dass sich mehrere Personen, die in der Unterkunft untergebracht waren, aggressiv gegenüber den Sicherheitsdienstmitarbeitern verhalten würden. Dabei würden die Mitarbeiter auch mit Gegenständen wie Stühlen und Eisenstangen bedroht werden. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zu der Unterkunft geschickt und trafen dort auf eine Gruppe von über 50 Personen, die dem Vorfall zuzuordnen waren. Die Polizei konnte die Situation beruhigen und zwei Personen konnten verantwortliche Rollen bei dem Vorfall nachgewiesen werden. Die 32 und 33 Jahre alten Ukrainer wurden wegen des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs angezeigt. Während der für die Sicherheitsdienstmitarbeiter bedrohlichen Situationen wurde von einem Mitarbeiter zur Abwehr auch ein Tierabwehrspray eingesetzt. Dieser Mitarbeiter, ein 24-Jähriger mit Wohnsitz in München wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Durch dieses Tierabwehrspray erlitten mehrere Personen Augenreizungen. Diese wurden vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Bei dem Einsatz waren über 20 Streifenbesatzungen eingebunden. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


24.03.2022

Betrugsfall durch Nachricht über Messenger-Dienst – Obersendling

Am Montag erhielt eine 69-Jährige eine Nachricht über einen Messenger-Dienst. Der unbekannte Verfasser der Nachricht gab sich hierbei als Tochter der 69-Jährigen aus und gab an, das Mobiltelefon verloren zu haben. Deshalb hat die angebliche Tochter nun über eine neue Telefonnummer Kontakt aufgenommen. Des Weiteren müsse die 69-Jährige dringende Rechnungen zeitnah überweisen, welche die angebliche Tochter aufgrund des angeblich verlorenen Telefons aktuell nicht selbst erledigen könne. Die 69-Jährige tätigte in der Folge zwei Überweisungen in Höhe von zusammen mehreren Tausend Euro. Nachdem sie danach Zweifel an der Identität des Verfassers der Nachricht hatte und ihr die ganze Situation im Nachgang sehr sonderbar und ungewöhnlich vorkam, verständigte sie die Polizei.

Präventionshinweis:
Die Polizei München warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter nehmen hierbei Kontakt über Messenger-Dienste auf und geben sich als Angehörige aus. Dabei wird regelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbeten, da man sich in einer Notlage befinde oder aktuell selbst keine Überweisungen vornehmen könne.

Verhaltenshinweise:
- Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ Nummer. Sollten Sie Zweifel an der Identität haben, kontaktieren Sie die Polizei. Diese wird überprüfen, ob ein strafbares Handeln vorliegt und gegebenenfalls ein Anzeigenverfahren einleiten.

- Tätigen Sie keine Überweisung nur auf Grund eines Chatverlaufs. Sichern Sie gegebenenfalls den Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden und geben Sie keine weiteren persönlichen Daten preis. Die Screenshots können wichtige Beweismittel in einem Strafverfahren sein.


23.03.2022

Junggesellenabschied löst größeren Polizeieinsatz aus – Neubiberg

Am Dienstag wurde dem Polizeinotruf 110 mitgeteilt, dass in Neubiberg vier mit Sturmhauben maskierte Männer einen Mann in einen Pkw gezerrt hätten. Hierbei sei dem Mann auch ein Sack über den Kopf gezogen worden. Nachdem auf Grund dieser Mitteilung von einer mutmaßlichen Entführung und somit von einer akuten Gefährdungslage ausgegangen werden musste, wurden unmittelbar umfangreiche Fahndungsmaßnahmen veranlasst. Hierbei kam neben zahlreichen Streifen der Münchner Polizei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Des Weiteren wurden auch Spezialkräfte alarmiert. Im Rahmen der Fahndung konnte das Fahrzeug im Bereich der A99 festgestellt werden. Um eine mögliche Gefährdung der mutmaßlich entführten Person auszuschließen, erfolgte eine Anhaltung des Pkw erst im Bereich des Flughafens München. Während der anschließenden Kontrolle stellte sich die vermeintliche Entführung als Streich im Rahmen eines Junggesellenabschieds heraus. Die zwischen 34- und 39-jährigen Männer wollten in der Folge nach Mallorca weiterreisen, um den Junggesellen dort wieder zu „entlassen“. Seitens der Polizei München wird in diesem Zusammenhang nun geprüft, inwiefern für den Polizeieinsatz Kosten zu erheben sind.

Angriff auf Rettungskräfte – Bogenhausen

Am Dienstag befand sich die Besatzung eines Rettungsdienstes im Bereich des Effnerplatzes an der dortigen Straßenbahnhaltestelle im Einsatz. Dort wollten die Rettungskräfte einen am Boden liegenden offensichtlich hilflosen Mann medizinisch versorgen. Der stark alkoholisierte 28-jährige Pole ohne festen Wohnsitz in Deutschland reagierte auf die Ansprache der Rettungskräfte äußerst aggressiv und schlug in Richtung des 34-jährigen Rettungssanitäters bzw. der 21-jährigen Notfallsanitäterin. Durch den Angriff wurden beide verletzt und mussten in der Folge in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Auch den zwischenzeitlich verständigten Polizeikräften widersetzte sich der 28-Jährige massiv. Zudem äußerte er gegenüber den Einsatzkräften Beleidigungen und bedrohte diese. Schließlich wurde der 28-Jährige festgenommen.


14.03.2022

Mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten im Rahmen einer Hochzeitsfeier – Innenstadt

Über den Polizeinotruf 110 wurde am Samstag mitgeteilt, dass mehrere Pkw auf der A99 im Bereich Allach durch ihre zum Teil sehr langsame Fahrweise erhebliche Verkehrsbehinderungen verursachen sollen. Die Pkw waren offensichtlich im Rahmen einer Hochzeitsfeier unterwegs. Der Pkw-Korso verlagerte seine Fahrt im weiteren Verlauf in das Münchner Stadtgebiet. Nachdem die Fahrzeuge in der Neuherbergstraße anhielten und weitere Einsatzkräfte hinzugezogen wurden, begleiteten Streifenwagen die Fahrzeuge in Kleingruppen Richtung Innenstadt. Auf der Leopoldstraße kam es jedoch zu weiteren Verkehrsverstößen. Hier wurde unter anderem die Geschwindigkeit extrem reduziert, Insassen lehnten sich mit dem Oberkörper aus den Fahrzeugen heraus, zudem wurde dauerhaft gehupt. Auf Höhe der Galeriestraße wurden die Fahrzeuge abgestellt, hier erfolgte die Erfassung der beteiligten Fahrzeuge. Es wurden mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten angezeigt.


25.02.2022

Dachstuhlbrand an der Galopprennbahn – Riem

Am Freitag bemerkte eine Autofahrerin im Vorbeifahren eine Rauchentwicklung an der Galopprennbahn München Riem und verständigte anschließend die Berufsfeuerwehr München. Vor Ort konnten die eingesetzte Feuerwehr und die Streifen der Polizei München das bereits komplett in Flammen stehende Wirtshausgebäude an der Galopprennbahn feststellen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten wegen schwieriger Umstände bis in die Morgenstunden hinein. Die oberen beiden Stockwerke des Gastronomie- und Tribünengebäudes brannten komplett aus. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich geschätzt auf über eine Million Euro. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in dem Gebäude.


23.02.2022

Sexualdelikt – Altstadt

Am Montag befand sich eine 17-Jährige gemeinsam mit einer gleichaltrigen Bekannten im Bereich der Kaufinger Straße. Dort warteten die beiden vor einem Geschäft, als sie von einem zunächst unbekannten Mann angesprochen wurden. Dieser gab sich als Ladendetektiv aus und beschuldigte die 17-Jährigen einen Ladendiebstahl begangen zu haben. Die beiden verneinten dies und wollten weitergehen. Der unbekannte Mann hielt eine der beiden 17-Jährigen am Handgelenk fest und zog sie in ein nahegelegenes Geschäft. Nach derzeitigem Ermittlungsstand forderte dieser in der Folge die 17-Jährige auf, sich in der Umkleidekabine zu entkleiden. Für den Fall einer Weigerung drohte er mit der Verständigung der Polizei. Als die 17-Jährige entkleidet vor ihm stand, forderte der Täter sie auf, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Die 17-Jährige verneinte das und forderte ihrerseits die Verständigung der Polizei. Im Anschluss verließ die 17-Jährige das Geschäft und wandte sich an Polizeibeamte, die sich im Bereich der Innenstadt aufhielten. Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte ein 36-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren auf Grund eines Sexualdelikts eingeleitet.


08.02.2022

Festnahme nach sexueller Belästigung – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag gegen 21:20 Uhr, sprach ein Mann eine 15-Jährige aus München in der Ludwigsvorstadt an und fragte nach dem Weg zum Goetheplatz. Die 15-Jährige zeigte dem Mann daraufhin den Weg und begleitete ihn dorthin. Am Goetheplatz angekommen, kaufte sich der Mann etwas und begleitete danach die 15-Jährige wieder zurück zur ursprünglichen Örtlichkeit. Auf dem Weg nutzte er eine Nische und drückte sich an die 15-Jährige. Dabei forderte er Küsse von ihr ein. Im weiteren Verlauf berührte der Täter sie in unsittlicher Art und Weise am Oberkörper. Als sie versuchte, sich zu befreien, hielt er die 15-Jährige fest. Kurz darauf konnte sie sich dann doch losreißen und flüchten. Im Anschluss vertraute sie sich einer Bekannten an, die die Polizei informierte. Nach Ermittlungen konnte ein 50-Jähriger mit Wohnsitz als Tatverdächtiger festgestellt werden. Dieser konnte am Montag, am S-Bahnhof Harras vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme wurde der Tatverdächtige wieder entlassen. Er wurde wegen der sexuellen Belästigung angezeigt.


06.02.2022

Versuchtes Tötungsdelikt – Untersendling

Am Freitag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Untersendling im Treppenhaus zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 44-Jährigen und einem 19-Jährigen. Nach dem aktuellen Erkenntnisstand ist hier der Hintergrund ein wohl schon längere Zeit schwelender Nachbarschaftsstreit. Beide Beteiligten erlitten hierbei Schnittverletzungen. Der 44-Jährige wurde leicht verletzt und anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der 19-Jährige erlitt lebensbedrohliche schwere Verletzungen und befindet sich nun in stationärer intensivmedizinischer Behandlung in einem Krankenhaus. Er befindet sich aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Aufgrund der schweren Verletzungen des 19-Jährigen werden die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes durch die Münchner Mordkommission geführt. Der 44-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Tätlicher Angriff auf Feuerwehrleute – Maxvorstadt

Am Samstag kam es zu einem Feuerwehreinsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Maxvorstadt. Ein Nachbar war über einen durch den Rauch ausgelösten Feuermelder auf die Brandsituation aufmerksam geworden und verständigte den Notruf. Die Feuerwehr konnte dann die Wohnungstür unbeschädigt öffnen. Es wurde ein Schwelbrand im Bereich des Backofens festgestellt, der von der Feuerwehr beseitigt werden konnte. Ein 30-jähriger und ein 26-jähriger Feuerwehrmann befanden sich dabei mit Atemschutzausrüstung in der völlig verrauchten Wohnung. Dort wurden drei schlafende Personen festgestellt. Einer von ihnen, ein 20-Jähriger aus Augsburg, wurde nun gegenüber den beiden Feuerwehrmännern tätlich. Er schlug dem 30-Jährigen gegen den Kopf und trat dem 26-Jährigen in den Bauch. Beide Feuerwehrmänner wurden dadurch leicht verletzt. Der 20-Jährige konnte letztendlich durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden. Es wurde dabei festgestellt, dass er deutlich alkoholisiert war. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren u. a. wegen vorsätzlicher Körperverletzung.


24.01.2022

Sexualdelikt - Zeugenaufruf – Haar

Am Samstag, 22.01.2022, gegen 22:50 Uhr, befand sich eine 20-Jährige aus dem Landkreis München als Fußgängerin in der Nähe des S-Bahnhofs Gronsdorf. Dort bemerkte sie, dass sie von einem, ihr unbekannten, Mann verfolgt wurde. Wenige Minuten später sprach sie der unbekannte Mann an. Nachdem sie ihm erklärte, dass sie keinen Kontakt wolle und weiterging, griff er sie von hinten an. Im Anschluss hielt er sie fest und drückte sie gegen eine Hauswand. Dabei führte er sexuelle Handlungen an der 20-Jährigen durch. Diese wehrte sich und schrie um Hilfe. Dabei gelang es der 20-Jährigen sich aus dem Griff zu befreien und ihn im Gesicht mit einem Schlüssel zu verletzen. Aus diesem Grund ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete in Richtung S-Bahnhof. Danach meldete sich die 20-Jährige beim Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem unbekannten Täter verlief ohne den gewünschten Erfolg.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20 - 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, südländisches/eher nordafrikanisches/arabisches Aussehen; bekleidet mit einem grünen Parka mit Pelzkapuze, schwarzes Shirt und Jeans
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Schneiderhofstraße/Herzogstandstraße/ S-Bahnhof Gronsdorf/Bahnstraße/Drosselweg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Tötungsdelikt – Obermenzing

Am 10.01.2022 wurde einer leblosen Person in einer Wohnung in Obermenzing aufgefunden. Rettungsdienst und Notarzt konnten nur noch den Tod der 72-jährigen Wohnungsinhaberin feststellen. Aufgrund entsprechend Verletzungen ergaben sich konkrete Hinweise auf ein Tötungsdelikt, so dass die Mordkommission des Polizeipräsidiums München die Ermittlungen übernahm. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen einen 33-jährigen Syrer, der im südlichen Landkreis München wohnhaft ist. Gegen diesen wurde daraufhin durch das Amtsgericht München auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Der 33-Jährige konnte daraufhin durch die Mordkommission in München festgenommen werden und heute der Ermittlungsrichterin vorgeführt werden. Bislang hat sich der Tatverdächtige nicht zur Sache geäußert.


23.01.2022

Querdenker steht quer auf der Straße – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 23:30 Uhr, wurde per Notruf 110 die Polizei München darüber verständigt, dass ein Kleinbus quer auf der Ludwigstraße steht und hierbei den fließenden Verkehr behindert. Daraufhin rückten Einsatzkräfte der Polizei zur Örtlichkeit aus. Im Fahrzeug befand sich ein 73-Jähriger Mann. Dieser gab gegenüber den Polizeibeamten und anwesenden Verkehrsteilnehmern an, dass er der Querdenker-Szene angehöre und aktuell einen Autokorso starten wolle. Eine Anmeldung einer geplanten Versammlung lag nicht vor. Es waren auch keine weiteren Versammlungsteilnehmer anwesend. Als die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen wollten, wurde er zunehmend verbal und körperlich aggressiv. Schließlich mussten ihm Handfesseln angelegt werden, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Zur Klärung der Identität wurde er zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion gebracht. Nachdem ein Versammlungscharakter nicht bejaht werden konnte und das Fahrzeug den fließenden Verkehr, insbesondere einen Linienbus, an der Weiterfahrt hinderte, musste der Pkw durch einen Abschleppdienst ordnungsgemäß an dem Fahrbahnrand abgestellt werden. Über den Zeitraum von ca. einer Stunde kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Nachdem die Personalien des 73-Jährigen erfolgreich festgestellt wurden, wurde der Mann wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr angezeigt und nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen.


18.01.2022

Versuchte Bestechung nach Verkehrsdelikt – Schäftlarn

AmMontagführteeineStreifenbesatzungin Schäftlarn eineVerkehrskontrolle eines Pkw durch. Im Rahmen der Kontrolle ergab sich derVerdacht,dassder31-jährigeFahrermit rumänischerStaatsangehörigerdas Fahrzeug unter Einfluss von Betäubungsmitteln führte. AufGrunddessenwurdeeineAnzeigeaufgenommen und dem Fahrer wurden die polizeilichen Maßnahmen erklärt.InderFolgebegabsichdie20-jährigerumänische Beifahrerinzu den Beamten und bot diesenmehrere tausend Euro, sofern diese auf die Einleitung eines Verfahrens verzichtenwürden und der 31-jährige Fahrzeugführer die Fahrt fortsetzen könne. Seitens derBeamten wurde auf Grund dieser Äußerung unmittelbar ein Strafverfahren auf Grundeiner versuchten Bestechung gegen die 20-Jährige eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste die 20-Jährige eine Sicherheitsleistung hinterlegen, welche den Betrag den sie zuvor den Beamten gebotenhatte, überstieg. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie entlassen.

Festnahme nach Gebrauch gefälschter Impfnachweise – Pasing

Am Montag versuchte ein 30-Jährigerin einer Apotheke im Bereich des S-Bahnhofes Pasing mit einem falschenImpfausweis ein digitales Impfzertifikat zu erhalten.Eine Angestellte der Apotheke stellte Anzeichen für eine Fälschung des Impfausweises fest und wies den 30-Jährigen ab. Dieser reagierte verbal aggressiv und verließ die Apotheke in der Folge. Im weiteren Verlauf verständigte die Apothekerin den Polizeinotruf110 und schilderte den Vorfall. Durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion konnte der 30-Jährige in seinerWohnung angetroffen und angezeigt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung derWohnung war auch ein ebenfalls 30-jähriger Angehöriger des Tatverdächtigen anwesend.Bei diesem konnten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Auch hierwurde eine Anzeige erstattet.Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide Tatverdächtige wieder entlassen.


14.01.2022

Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes – Milbertshofen

Am Donnerstag, 13.01.2022, gegen 18:35 Uhr, wurde die Polizei per Notruf von einem Überfall in einer Wohnung in Milbertshofen informiert. Nach dem aktuellen Erkenntnisstand drangen hier vier bis fünf unbekannte Personen in eine Wohnung ein. Ein dort zu Besuch befindlicher 17-Jähriger wurde daraufhin unvermittelt körperlich attackiert und im weiteren Verlauf in den Oberkörper geschossen. Anschließend flüchteten die bislang unbekannten Täter wieder aus der Wohnung. Intensive polizeiliche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet, führten aber bislang nicht zu einem Ergreifen der Geflüchteten. Weitere Erkenntnisse insbesondere zu Tathintergrund, Tatmotiv oder den Tätern liegen aktuell nicht vor und sind Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum insbesondere im Bereich Wilhelm-Hertz-Straße, Vogelhardstraße, Korbiniansplatz, Korbinianstraße und Milbertshofener Straße (Milbertshofen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


13.01.2022

Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohung – Giesing

Am Mittwoch, 12.01.2022, gegen 09:40 Uhr, befand sich ein 20-jähriger Afghane zu einem Beratungsgespräch in dem Büro einer 45-Jährigen im Bereich der Pilgersheimer Straße. Nachdem der 20-Jährige mit dem Verlauf des Gesprächs nicht zufrieden war, wurde er zunehmend aggressiv und sprach gegenüber der 45-Jährigen Drohungen aus. Unbemerkt gelang es der 45-Jährigen die Polizei zu verständigen. Sofort rückten mehrere Streifen zur Örtlichkeit aus und sicherten den Bereich ab. Die 45-Jährige konnte durch Kräfte der Polizei gefahrlos aus dem Raum gebracht und der 20-Jährige dort festgenommen werden. Er wurde wegen der Bedrohung angezeigt und in ein Krankenhaus eingewiesen.

Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Haidhausen

Am Donnerstag, 13.01.2022, gegen 02:15 Uhr, fuhr ein 45-Jähriger mit einem Pkw die Einsteinstraße stadtauswärts. Nach ersten Ermittlungen fuhr der 45-Jährige weiter geradeaus, statt dem leicht rechts führenden Straßenverlauf zu folgen. Hierbei fuhr er unter anderem über eine Verkehrsinsel, einen Betonsockel und einen Grünstreifen, bevor er anschließend ein Brückengeländer durchbrach und auf der mehrere Meter tiefer liegenden Fahrbahn am Eingang des Richard-Strauß-Tunnels landete. Der 45-Jährige konnte sich selbständig aus seinem auf dem Dach liegenden Pkw befreien. Er wurde verletzt und vom Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme musste die Einfahrt in den Richard-Strauß-Tunnel für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Zudem musste das Brückengeländer durch die Berufsfeuerwehr provisorisch abgesichert werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt. Mittels Atemalkoholtest wurde eine Alkoholisierung des 45-Jährigen festgestellt, woraufhin eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins angeordnet wurde.


11.01.2022

8-Jähriger zündet Schlafcouch an – Neuperlach

Am Donnerstag, 06.01.2022, gegen 06:00 Uhr, wurde die Polizei per Notruf über den Brand einer Schlafcouch in einem mehrstöckigen Wohnanwesen informiert. Der 28-jährige Wohnungsinhaber und seine 27-jährige Ehefrau, die beide auf der Couch schliefen, bemerkten den Brand und konnten ihn selbst mit Wasser löschen. Dabei verletzte sich der 28-Jährige leicht. Die herbeigerufene Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Der Sachschaden blieb gering. Bei den Ermittlungen am Tatort wurde bekannt, dass sich der 8-jährige Sohn der beiden offensichtlich vernachlässigt fühlte, weil sich die Eltern um ein erkranktes Kind kümmern mussten. Der 8-Jährige gab gegenüber einem Geschwisterkind und auch gegenüber der Polizei an, dass er absichtlich die Matratze einer Schlafcouch im Wohnzimmer der Wohnung angezündet hatte. Das Kind wurde daraufhin polizeilich zunächst in einer entsprechenden Klinik untergebracht. Das Jugendamt wurde informiert und eingebunden.