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2DAY Lokalmeldungen


30.12.2025

Ersthelfer reagieren bei Verkehrsunfall vorbildlich

Aus noch unbekannter Ursache verlor ein 29-Jähriger, der allein auf der A94 unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw überfuhr die Leitplanke, kollidierte mit einem Baum und kam letztlich auf dem Dach zu liegen. Der Fahrer blieb bewusstlos im Auto. Mehrere Ersthelfer eilten dem Verletzten zu Hilfe - darunter eine Notfallsanitäterin, die privat unterwegs war. Sie sicherten die Unfallstelle ab, setzten einen Notruf ab, konnten den bewusstlosen Mann aus dem Fahrzeug befreien und medizinisch erstversorgen. Die eintreffenden Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes intensivierten die Maßnahmen. Zwischenzeitlich musste die Autobahn in einer Fahrtrichtung komplett gesperrt werden. Nach einer Behandlung vor Ort wurde der Mann schwer verletzt in Begleitung eines Notarztes in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht.

Betäubungsmitteldelikt – Aubing

Ein 20-jähriger wurde von zivilen Beamten der Polizei in der Gilchinger Straße einer Personenkontrolle unterzogen. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten in einem mitgeführten Stoffbeutel sowie seiner Hose Cannabis in nicht geringer Menge. Das aufgefundene Cannabis wurde daraufhin sichergestellt, der 20-Jährige angezeigt und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und DNA-Entnahme wieder entlassen. Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass ein 24-Jähriger und eine 42-Jährige, dem 20-Jährigen kurz zuvor das Cannabis verkauft hatten. Aus diesem Grund wurde von der Staatsanwaltschaft München ein Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in Aubing beantragt und von einem Richter bestätigt. Bei der Wohnungsdurchsuchung durch die Münchner Polizei konnten daraufhin mehrere tausend Euro Bargeld sowie diverse Betäubungsmittel und Cannabisprodukte aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen sowie einer Blut-, Haar- und Urinprobe durch einen Arzt, wurden der 24-Jährige und die 42-Jährige zur Vorführung beim Ermittlungsrichter der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort erließ ein Richter am Folgetag Haftbefehl gegen den 24-Jährigen. Die 42-Jährige wurde wieder entlassen.

Polizeieinsatz wegen einer psychisch auffälligen Person – Perlach

Ein 20-Jähriger musste mit einem Pkw an der Fritz-Erler-Straße Ecke Putzbrunner Straße verkehrsbedingt an einer roten Ampel halten. Dort wurde er von einer bis dato unbekannten Fahrradfahrerin rassistisch beleidigt. Zudem bedrohte sie den 20-Jährigen verbal und zeigte einen schusswaffenähnlichen Gegenstand vor. Daraufhin informierte er den Polizeinotruf 110. Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte eine 47-jährige als Tatverdächtige durch Polizeibeamte in unmittelbarer Nähe festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Bei einer durchgeführten Durchsuchung der Tatverdächtigen wurde eine mitgeführte CO2-Pistole aufgefunden und sichergestellt. Da die Tatverdächtige psychisch auffällig auf die Polizeibeamten wirkte, musste sie im Anschluss in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht werden.

Mietspiegel 2027

Anfang Januar 2026 startet die Datenerhebung für den Mietspiegel 2027. Rund 30 000 Münchner Haushalte erhalten nach dem Zufallsprinzip Post vom beauftragten Marktforschungsinstitut Kantar, um diejenigen Wohnungen zu ermitteln, die in den Mietspiegel 2027 Eingang finden dürfen. Die Miethöhe bei Abschluss eines neuen Mietvertrags darf in der Regel nur um zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Je mehr Haushalte befragt werden können und je ausführlicher diese Daten sind, desto besser sei die Grundlage für diesen Mietspiegel. Angeschriebene Haushalte müssen Auskunft geben. Die Zwangs-Teilnehmer sollen sich angeblich sicher sein können, dass ihre Daten nur zu diesem Zweck verwendet und nicht anderweitig genutzt werden. Laut Gesetz dürfen im Mietspiegel nur Wohnungen berücksichtigt werden, deren letzte Mietpreisänderung nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt. Stabile Mieten werden also nicht berücksichtigt. Der Mietspiegel löst nicht das Grundproblem, dass es nicht genug Wohnungen für die bestehende Nachfrage gibt.


29.12.2025

Bundespolizei: Silvester-/Neujahrseinsatz

Die Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel werden auch wieder zahlreiche Einsatzkräfte der Bundespolizei im Bereich der Münchner Bahnanlagen begleiten. Neben den üblichen, örtlichen Beamten werden auch Bundespolizisten aus Deggendorf die Inspektion München verstärken und für die Sicherheit aller Bahnhofsnutzer sorgen. Im Zusammenhang mit dem Einsatz weist die Bundespolizei explizit auf das noch bis zum 4 Januar gültige Mitführverbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen hin. Es gilt für den Haupt-, Ost- und Pasinger Bahnhof sowie die S-Bahnhaltepunkte Marienplatz, Karlsplatz (Stachus) wie den Hauptbahnhof. Hier besonders, aber auch an allen anderen Bahnanlagen, gilt generell ein Mitführverbot von Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik. Dabei ist auf allen Bahnanlagen das Zünden von Pyrotechnik verboten.

Böllerschmuggel

Der Schmuggel von verbotener Pyrotechnik von Tschechien nach Deutschland boomte. Die Bundespolizei leitete gegen mehrer Personen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein. Die Freude an den Böllern währte zudem nicht lange, da diese Art des Einkaufs mit der Sicherstellung und Entsorgung auf Kosten der Käufer endete. Zwischen Heiligabend und Sonntag wurden bei zahlreichen Kontrollen in zehn Fahrzeugen und bei vierzehn Personen erlaubnispflichtige bzw in Deutschland nicht zugelassene Böller festgestellt. Den Höhepunkt setzten dabei zwei Niederländer im Alter von 32 und 34 Jahren, die auf der A72 überprüft wurden. Sie hatten den kompletten Kofferraum ihres Fahrzeugs mit der explosiven Ware beladen. Es handelte sich um fast 12 Kilogramm Böller. Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt erst nach Leistung einer Sicherheitsleistung gestattet. Die Böller wurden sichergestellt.

Besonders schwerer Fall des Diebstahls

Drei Täter öffneten in einem Schwimmbad gewaltsam mehrere Umkleidespinde und entwendeten darin befindliche Gegenstände. Durch einen Angestellten konnten die Täter beobachtet werden, weshalb umgehend der Polizeinotruf 110 informiert wurde. Eine eintreffende Polizeistreife konnte die drei Tatverdächtigen, alle 14 Jahre und mit Wohnsitzen in München (2x bulgarische, 1x deutsche Staatsangehörigkeit), noch im Schwimmbad antreffen und vorläufig festnehmen. Teile der Beute konnten bei den Tatverdächtigen aufgefunden werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um Bankkarten und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro.

Brand an einem Auto – Freimann

Am Sonntag, gegen 03:00 Uhr, bemerkten Zeugen einen geparkten BMW der auf einem abgesperrten Abstellplatz eines Unternehmens in der Heidemannstraße, in Brand stand. Die Zeugen löschten daraufhin eigenständig das Feuer mit mehreren Feuerlöschern. Erst gegen 10:00 Uhr informierte der Fahrzeugeigentümer, nachdem er durch die Zeugen über den Brand an seinem Fahrzeug in Kenntnis gesetzt worden war, die Polizei über diesen Vorfall. Der Pkw brannte durch das Feuer fast vollständig aus. Die Schadenshöhe beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag. Nach den ersten Ermittlungen der Münchner Polizei wird von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen.
Zeugenaufruf:
Wem am Sonntag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Heidemannstraße oder in deren näherer Umgebung (Freimann) aufgefallen, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Christbäume richtig entsorgen

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) bietet den Münchner wieder zahlreiche kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten für ihre Christbäume. Zusätzlich zu den Abgabestellen an den elf Münchner Wertstoffhöfen gibt es ab Januar temporäre Sammelstellen im Münchner Stadtgebiet. Die Entsorgung der Christbäume ist an einer Reihe von festgelegten, öffentlichen Flächen von 7 Januar bis 4 Februar rund um die Uhr möglich. An ausgewählten Schulen und Kindertagesstätten können Christbäume ebenfalls abgegeben werden, allerdings nur von 7 bis 9 Januar sowie am 12 und 13 Januar – jeweils von 8 bis 17 Uhr. Um die nächstgelegenen Abgabestellen für Privathaushalte zu finden, empfiehlt der AWM die Nutzung des Sammelstellen-Finders unter awm-muenchen;de/christbaum.


22.12.2025

Kein vorweihnachtlicher Frieden

Ein 28- und ein 30-jähriger Afghane befanden sich im Bahnhof Grafing in den Gleisen. Dabei soll der Ältere einen bislang Unbekannten mit Schottersteinen beworfen haben. Als der Angegriffene flüchtete, stieg der Jüngere zum 30-Jährigen ins Gleisbett um diesem wieder auf den Bahnsteig hoch zu helfen. Eine informierte Streife des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord konnte beide wenig später antreffen und Bundespolizisten zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Beide sollten zum Revier am Ostbahnhof verbracht werden. Dabei versuchte der 28-Jährige wiederholt nach Beamten zu treten, beleidigte und bespuckte diese zudem. Während der Ältere mit einem Atemalkoholgehalt von 2,3 Promille in Schutzgewahrsam genommen wurde, verschlechterte sich der Zustand des deutlich alkoholisierten Jüngern derart, dass Rettungssanitäter ihn, unter Polizeibewachung, in ein Krankenhaus bringen mussten. Beide waren polizeibekannt, etwa wegen diverser Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikte.

Erst schauen dann schlagen

Im Bahnhof Laim war es zu einem Einsatz der Bundespolizei gekommen. Hier waren vier Personen in Streit geraten. Dabei fühlte sich eine 18-jährige Kroatin durch die Blicke eines 56- und eines 40-jährigen Deutschen belästigt. Als sie sich Hilfesuchend am Bahnsteig an einen 16-jährigen Deutschen und einen 26-jährigen Afghanen wandte, versuchten die beiden mit den Männern zu sprechen. Dabei drückte der 56-Jährige den 16-Jährigen unvermittelt an die Scheibe einer Fahrplanauskunft, hierbei zerriss die Jacke des Jugendlichen. Als ihm der Afghane helfen wollte, wurde er vom 40-Jährigen zurückgehalten, was wiederum zu Beleidigungen und einem Schlagabtausch des Afghanen mit dem 56-Jährigen führte. Der Ältere wurde hierbei leicht verletzt, der Afghane klagte über Schmerzen im Kieferbereich. Alle Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen auf freien Fuß gesetzt.

Fast Weinachten im Gefängnis

Fast Weinachten im Gefängnis: Im Rahmen einer Personenkontrolle eines 31-Jährigen aus Bosnien und Herzegowina im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes München ergab ein Datenabgleich einen Vollstreckungshaftbefehl. Die Staatsanwaltschaft München hatte den Mann zur Fahndung ausgeschrieben, da er eine Geldstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr in Höhe von 1 339 Euro nicht beglichen hatte. Da er den geforderten Betrag beibrachte, entging er über Weihnachten und dem Jahreswechsel einem ersatzweise 30-tägigen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt.

Weinachten im Gefängnis

Weinachten im Gefängnis: Ein Datenabgleich brachte einen 53-jährigen Deutschen in Haft. Er war bereits im Ostbahnhof von der Bundespolizei kontrolliert worden. Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz war er zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden, hatte diese bislang aber nicht angetreten. Er wurde in die Hände der Justiz übergeben.

Rund 3,2 Millionen Gäste beim Christkindlmarkt München

Nach 31 Tagen geht der Christkindlmarkt München morgen zu Ende. Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt in der Innenstadt war erneut ein touristischer Magnet. Das veranstaltende Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) schätzt die Zahl der Gäste auf rund 3,2 Millionen. 2024 waren es 3,1 Millionen. Der Christbaum aus Ellmau am Wilden Kaiser war das Wahrzeichen des Christkindlmarkts. Seine fast 4 000 Kerzen beleuchten noch bis zum 6 Januar den Marienplatz.


22.12.2025

Doch kein Dachstuhlbrand - Maxvorstadt

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand in der Dachauer Straße hat sich für die Einsatzkräfte schnell als ein ganz anderer Brand gezeigt. Es gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle München ein, in der Personen von Flammen auf dem Dach eines Wohn- und Geschäftshauses berichteten. Daher wurden sofort mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu der gemeldeten Adresse alarmiert. Noch während der Anfahrt gingen auch noch Meldungen über einen Brand in einer Gaststätte ein. Vor Ort stellte sich nach der ersten Erkundung schnell heraus, dass von einem Ofen aus ein Brand in den Edelstahlkamin übergegangen war. Der Inhaber der Gaststätte hatte zwar bereits Löschmaßnahmen in den Räumlichkeiten durchgeführt, konnte aber den Brand im Kamin nicht erreichen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten die Brandbekämpfung dann im Außenkamin weiter. Mit Kohlendioxid löschten sie die Flammen.

Auto in Geländer Ifflandstraße - Schwabing

Bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem BMW wurde zwar niemand verletzt, dennoch ist viel Arbeit für die Feuerwehr dadurch entstanden. Über das automatische eCall-System ging ein Notruf über einen Unfall im Bereich der Ifflandstraße in der Leitstelle München ein. Parallel meldeten sich Zeugen, die einen Unfall zwischen einem BMW und einem Bus schilderten. Vor Ort war schnell klar, dass es bei dem Unfall niemand verletzt wurde. Da der BMW nach dem Unfall aber ein Brückengeländer über der Ifflandstraße stark beschädigt hatte, bestand die Gefahr, dass hier weitere Teile auf die Straße herabfallen. Daher entschieden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei, das beschädigte Bauteil zu entfernen. Herzu schnitten die Einsatzkräfte die verbliebenen Verbindungen zum Geländer ab und entfernten dieses dann.

Eine Person verstirbt nach Zimmerbrand - Aubing

Bei einem Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Friedrichshafener Straße ist ein 36-Jähriger seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen und verstorben. Ein Anwohner bemerkte, dass es in einer im Erdgeschoss liegenden Wohnung brennt und rief den Notruf. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits das Fenster geborsten und die Flammen schlugen heraus. Sofort wurden die Löschmaßnahmen in der Wohnung eingeleitete. Parallel dazu mussten vier Personen mit einer Drehleiter und zwei Personen über eine tragbare Leiter aus dem Rauch gerettet werden. Diese sechs und in der Summe weitere 27 Personen wurden in zwei Großraumrettungswägen während der Maßnahmen versorgt und betreut. Neun Personen wurden wegen einer leichten Rauchgasinhalation behandelt, konnten aber zu Hause bleiben. Während die Löschmaßnahmen am Laufen waren, fanden die Einsatzkräfte eine bewusstlose Person in der Brandwohnung, brachten sie sofort ins Freie, wo ein Notarztteam die Behandlung übernahm. Unter intensivmedizinischer Behandlung wurde der 36-Jährige ins Krankenhaus transportiert, wo er kurz darauf verstarb. Zur Brandursache und dem Schaden ermittelt die Polizei München.

Zahlreiche Böllerschmuggler am Wochenende

Silvester steht bevor und damit nimmt auch die Einfuhr erlaubnispflichtiger Pyrotechnik von Tschechien nach Deutschland wieder zu. So stellte die Bundespolizeiinspektion Selb am vergangenen Wochenende neun Personen fest, die versuchten, illegale Böller nach Deutschland zu schmuggeln. Die Böller wurden sichergestellt, die Beschuldigten müssen mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Hierfür sieht der Gesetzgeber Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor. Zudem muss der Verursacher die Kosten für die Vernichtung der verbotenen Böller tragen. Die Bundespolizei warnt vor der Einfuhr dieser in Deutschland nicht zugelassenen Böller. Neben den zu erwartenden Strafen und Kosten stellt diese Pyrotechnik auch eine erhebliche Gefahr für die eigene Gesundheit dar, da sie oft unkontrolliert abbrennt und nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht.

Festnahme von Geldautomatensprengern

Ein Geldautomat der Sparkasse Altbayern-Filiale wurde am frühen Montagmorgen in Ehekirchen, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (Oberbayern), Ziel von Geldautomatensprengern. In der Nacht auf Montag gegen 04:10 Uhr wurde der Geldausgabeautomat mit Sprengstoff gesprengt. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um mehrere Täter, welche nach der Tat in einem roten Alfa Romeo, zur Tatzeit mit deutschen Kennzeichen bestückt flüchteten. Die Bankfiliale befindet sich in einem Geschäftsgebäude. Verletzt wurde bei der Tat, nach aktuellem Sachstand, niemand. Im Zuge kriminalpolizeilicher Sofortmaßnahmen nach der Sprengung gelang es, das tatverdächtige Fahrzeug im Bereich im Landkreis Augsburg zu lokalisieren und vier Tatverdächtige vor Ort durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) festzunehmen. Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) hat die Ermittlungen übernommen.


19.12.2025

Jugendlicher demoliert Streifenwagen

Ein 16-jähriger Ukrainer demolierte einen Streifenwagen der Bundespolizei. Zuvor hatte er mehrere Notbremsen und Türnotentriegelungen in einer stehenden S-Bahn betätigt. Die Beamten nahmen den Jugendlichen fest. Am S-Bahnhaltepunkt Berg am Laim betätigte der Jugendliche mehrere Notbremsen und Türentriegelungen in einer stehenden S-Bahn. Nachdem der Triebfahrzeugführer ihn auf sein Verhalten angesprochen hatte, warf der Jugendliche eine volle Bierflasche auf die Brust des 42-Jährigen. Um vor den alarmierten Beamten der Bundespolizei zu flüchten, sprang er in den Gleisbereich. Er konnte jedoch kurze Zeit später am Einsatzfahrzeug der Bundespolizei gestellt werden. Dabei beschädigte er die Außenspiegel des Fahrzeugs und sprang auf der Motorhaube sowie dem Dach herum. Während der Festnahme beleidigte er die Einsatzkräfte. Auf dem Weg zur Dienststelle erbrach sich der offensichtlich alkoholisierte Jugendliche, weshalb ein Rettungswagen zur Versorgung angefordert wurde. Der 16-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Triebfahrzeugführer erlitt durch den Flaschenwurf Schmerzen an der Brust, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

OB Reiter fordert bessere Entsorgung an Wertstoffinseln

Übervolle Container an den Wertstoffinseln und liegengelassener Müll hatten in diesem Jahr immer wieder für Probleme in München gesorgt. In einem Schreiben an die Entsorgungsfirma Remondis, die für den Abtransport der Wertstoffe und die Sauberkeit an Wertstoffinseln zuständig ist, fordert Oberbürgermeister Dieter Reiter diese nun auf, gerade zum bevorstehenden Jahreswechsel eine verlässliche Entsorgung sicherzustellen. Die Landeshauptstadt könne und werde eine solche Situation nicht noch einmal hinnehmen. Einen derartigen Vertrauensverlust durch die Münchner können wir uns als Landeshauptstadt nicht erlauben, so Reiter.


18.12.2025

Brandmeldeanlage alarmiert sich selbst - Maxvorstadt

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Nymphenburger Straße gerufen. Es begann als alltäglicher Einsatz, stellte sich jedoch als etwas Ungewöhnliches heraus. Nach kurzer Erkundung konnte tatsächlich eine leichte Rauchentwicklung im Bereich der Brandmeldeanlage festgestellt werden. Ein elektrisches Bauteil der Anlage selbst hatte gebrannt. Der Rauchmelder, der in der Brandmeldeanlage verbaut ist, hat dies erkannt und bestimmungsgemäß für die Alarmierung der Feuerwehr gesorgt. Somit hat sich die Brandmeldeanlage praktisch selbst alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten keine Löschmaßnahmen durchführen. Das defekte Bauteil wurde ausgebaut und die Anlage an den Haustechniker übergeben.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck

Bislang Unbekannte brachen in ein Schnellrestaurant in der Fraunhoferstraße ein und verursachten einen Schaden in Höhe von 30 000 Euro. Nachdem sie dabei von einem Mitarbeiter gestört wurden, verließen sie fluchtartig, ohne etwas erbeutet zu haben, das Gebäude. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Am Mittwoch kurz nach 4 Uhr morgens verschafften sich zwei bislang Unbekannte gewaltsam über einen Seiteneingang Zutritt in das Restaurant. Im Innenraum hebelten sie sämtliche Türen auf. Als sie im Begriff waren, einen Wandtresor mit einem Trennschleifer aufzuflexen, wurden sie von einem Mitarbeiter, der um 4 Uhr die Filiale betrat, gestört und flüchteten zu Fuß Richtung Innenstadt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet verdächtige Wahrnehmungen, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, unter der Telefonnummer 08141-612-0 zu melden.

Geldabholer auf frischer Tat festgenommen

Der Polizei in Freising gelang es einen Geldabholer festzunehmen und das Betrugsopfer vor weiterem finanziellem Schaden zu bewahren. Ein 82-jähriger Deutscher aus Freising wurde bereits in der Vergangenheit mit angeblich lukrativen Anlagemöglichkeiten dazu gebracht, Zahlungen an eine betrügerische Firma zu tätigen, die vorgab, sein Vermögen zu vermehren. Da zwischenzeitlich eine Onlineüberweisung nicht mehr möglich war, wurde dem Mann vorgeschlagen, dass er auch Bargeld übergeben kann, das dann angelegt wird. Nachdem die Polizeiinspektion Freising davon Kenntnis erhalten hatte, betreute sie den Senior intensiv mit dem Ziel, den Abholer auf frischer Tat zu ertappen. Ein 21-jähriger Ukrainer konnte festgenommen werden, als er dem Betrugsopfer den Umschlag mit einem fünfstelligen Eurobetrag abnehmen wollte. Der Ukrainer einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Künftig vier stadtweite Einkaufsabende

Der Münchner Stadtrat hat in seiner Vollversammlung eine neue Ladenschlussverordnung verabschiedet. Künftig ermöglicht die Stadt vier Einkaufsabende pro Jahr, an denen die Geschäfte im gesamten Stadtgebiet bis Mitternacht geöffnet bleiben dürfen. Diese finden statt am ersten Freitag im April (so dieser auf Karfreitag fällt, Freitag eine Woche zuvor), am Freitag vor den Herbstferien, am Freitag nach dem 4 Donnerstag im November (Black Friday) und am dritten Adventssamstag. Ergänzend zu diesen kollektiven Shoppingnächten erhält der Einzelhandel die Freiheit, an bis zu vier weiteren Abenden pro Jahr individuell bis Mitternacht zu öffnen. Für diese eigenständigen Abendöffnungen ist kein förmliches Genehmigungsverfahren notwendig, da eine einfache Anzeige beim Kreisverwaltungsreferat mit einer Frist von 14 Tagen ausreicht. Die gesamte Neuregelung ist zunächst auf eine Testphase ausgelegt und wird nach dem ersten Jahr einer Evaluation unterzogen.

Handel mit Betäubungsmitteln – Stadtgebiet München

Aufgrund eines Hinweises ermittelt die kripo des Polizeipräsidiums München seit Juni 2025 gegen vier Personen, die in größeren Mengen Handel mit Kokain betreiben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um albanische Staatsangehörige, sowie einen mazedonischen Staatsangehörigen. Im Laufe der umfangreichen Ermittlungen erließ das Amtsgericht München Durchsuchungsbeschlüsse. Im Rahmen der Durchsuchungen wurde Kokain im Kilo-Bereich, sowie mehrere Hundert Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt. Daneben wurden eine scharfe Schusswaffe samt dazugehöriger Munition und eine Machete aufgefunden und sichergestellt. Alle vier Tatverdächtige wurden festgenommen.


15.12.2025

Aggressiver Fahrgast in der S2

Am Münchener Ostbahnhof kam es zu einem Vorfall, bei dem ein 39-jähriger Deutscher zwei Mitarbeitende der DB Sicherheit sowie Bundespolizisten angriff. Zunächst wurde die Person von der DB Sicherheit in einer S-Bahn der Linie 2 angesprochen, da sie sich aggressiv verhielt. Als er schließlich aus dem Zug gebracht werden sollte, leistete er erheblichen Widerstand und bespuckte die Sicherheitskräfte. In Riem gelang es den Sicherheitskräften, den Mann aus der S-Bahn zu entfernen. Als die Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Mann erneut in einer S-Bahn sahen und er sich erneut weigerte, den Zug zu verlassen, alarmierten sie die Bundespolizei. Auch nach dem Eintreffen der Bundespolizei am Ostbahnhof zeigte sich der Mann weiterhin unkooperativ. Es kam zu einer Rangelei, bei der der Mann und ein Beamter leichte Verletzungen erlitten. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs, Widerstands, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Trainsurfer

Zu einer gefährlichen Situation kam es, als vier Jugendliche auf der Kupplung einer fahrenden S-Bahn der Linie 3 zwischen den Bahnhöfen Maisach und Mammendorf "surften". Ein aufmerksamer Mann verständigte die Polizei, sodass die Bundespolizei drei der Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren in einer S-Bahn am Bahnhof Mammendorf antreffen konnte. Der vierte Jugendliche war nicht mehr vor Ort. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden informiert und mussten ihre Kinder nach einer Gefährderansprache von der Dienststelle der Bundespolizei in München abholen. Zwei der Jugendlichen waren bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Vorfälle durch die Bundespolizei angezeigt worden. Bei der Auswertung ihrer Smartphones und der mitgeführten Kameras kamen weitere Aktionen des 15-Jährigen und eines Unbekannten ans Licht. Sie verschafften sich Zugang zu Führerständen von Zügen, kletterten auf das Dach der S-Bahnen. Aufgrund des Einsatzes kam es zu einer Verspätung im S-Bahnverkehr von 27 Minuten.

Widerstand nach Einschluss in Zugtoilette

Ein 24-jähriger Mann aus Jordanien leistete in einem Zug der Bayerischen Regionalbahn (RB 57) Widerstand, nachdem er sich geweigert hatte, den Zug zu verlassen. Er befand sich trotz eines bestehenden Fahrtausschlusses für alle Züge der Bayerischen Regionalbahn am Hauptbahnhof in dem Zug Richtung Holzkirchen. Als der Zugbegleiter ihn aufforderte auszusteigen, sperrte er sich in der Zugtoilette ein. Nachdem zwei Streifen der Bundespolizei eingetroffen waren, öffnete er die Tür und erklärte, dass er nicht aussteigen wolle. Er wurde laut Polizei mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem Zug verbracht. Auf dem Bahnsteig versuchte er, sich dem Zugbegleiter auf aggressive Weise zu nähern, wurde jedoch zu Boden gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,00 mg/l. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

Fußballfans verunstalten Zug

Am Samstag kam es im Fanreiseverkehr anlässlich der Fußballbegegnung der Drittligisten FC Ingolstadt 04 gegen TSV 1860 München zu zahlreichen Sachbeschädigungen. Anhänger des TSV 1860 verunstalteten den Fahrgastbereich mit Graffiti und Aufklebern. Am späten Samstagnachmittag beschmierten Unbekannte den Fahrgastraum einer Regionalbahn im Streckenverlauf zwischen Ingolstadt Hauptbahnhof und München Hauptbahnhof. Die Täter beschmierten mit wasserunlöslicher Farbe u a Zugwände, Sitzgarnituren, Fenster und Spiegel und brachten zahlreiche Aufkleber an. Einsatzkräfte der Bundespolizei waren zur Ankunftsüberwachung der 1860-Fans am Münchener Hauptbahnhof eingesetzt und stellten die Sachbeschädigung fest. Der bisher ermittelte Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Wiederholte Brandstiftung – Fürstenried-West

Am Samstag wurde ein 67-jähriger Deutscher gegen 1:40 Uhr aufgrund der Rauchmelder in seiner Wohnung an der Königswieser Straße aus dem Schlaf gerissen. Nachdem der 67-Jährige seine Wohnungstür geöffnet hatte, fielen ihm seine sowie die Fußmatte seines Nachbarn auf, die beide brannten. Daraufhin löschte er die Brände mit Wasser und informierte den Notruf. Es wurden insgesamt drei Fußmatten von einem bislang unbekannten Täter mit Brandbeschleuniger in Brand gesetzt. Hierdurch wurden außerdem Eingangstüren und der Boden beschädigt. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Bereits am Donnerstag und Freitag ist es wegen Brandlegung in diesem Haus zu Feuerwehr- und Polizeieinsätzen gekommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Königswieser Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


11.12.2025

Feuer in Malerei - Sendling-Westpark

In der Tulbeckstraße ist es zu einem Brand gekommen. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr gingen zunächst von einem Brand eines Müllhäuschens aus, welches sich im Verlauf des Einsatzes als Lagerraum eines Malerbetriebes entpuppte. Trotz der bunten Palette an Lacken, Farben und Spraydosen, die immer wieder zu Knallgeräuschen führten, konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Bei diesem Einsatz wurde ein Prototyp der neuen Generation Hilfeleistungslöschfahrzeuge zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Fahrzeug und die zum Teil neue Ausrüstung konnte so bei einem echten Einsatz ausgiebig getestet werden. Nachdem es bei diesem Einsatz keine Verletzten gab, konnte der Einsatz nach rund eineinhalb Stunden beendet werden.

Gefälschte Rezepte – Pasing und Bogenhausen

Zuletzt kam es bei mehreren Münchner Apotheken zu einer Häufung von gefälschten Rezeptvorlagen für hochpreisige Krebs- und Abnehmmedikamente. In Folge dessen überwachte die Kripo mehrere Apotheken. Dabei konnte ein 17-jähriger Ukrainer während einer Medikamentenabholung in einer Apotheke in Pasing nach Vorlage eines gefälschten Rezeptes für ein Krebsmedikament festgenommen werden. Dabei führte er noch sechs weitere gefälschte Rezepte und ein bereits erlangtes Krebsmedikament mit sich. Der Warenwert eines einzigen Medikaments liegt bei über dreitausendfünfhundert Euro. Der 17-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Ein Ermittlungsrichter hat mittlerweile Haftbefehl erlassen.

Gefährliche Körperverletzung – Maxvorstadt

Ein 22-jähriger und ein 30-jähriger befanden sich am Hauptbahnhof. Gemeinsam begaben sie sich in eine Tiefgarage an der Seidlstraße, wo es zu einem Streit zwischen den Beiden kam. In dessen Verlauf versuchte der 22-jährige auf den 30-Jährigen mit einer abgebrochenen Nagelschere einzustechen. Dies konnte der 30-Jährige abwenden, wobei er an der Hand verletzt wurde. Im Anschluss informierte er die Polizei über den Notruf. Der 22-Jährige konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung durch Polizeibeamte angetroffen und festgenommen werden. Der 22-Jährige wurde nach erfolgter polizeilicher Sachbearbeitung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Raubdelikt unter Jugendlichen – Schwabing

Am Dienstag gegen 21:00 Uhr befand sich ein 15-Jähriger mit einem Bekannten auf dem Rückweg vom Fitnessstudiobesuch. In der Lissi-Kaeser-Straße wurden sie von drei bislang unbekannten Tätern körperlich angegriffen. Hierbei nahmen sie ihm seine mitgeführten Kopfhörer und Kleidungsstücke ab. Im Weiteren schlugen sie auch auf den Begleiter ein und nahmen diesem Bargeld ab. Die beiden Jugendlichen begaben sich jeweils nach Hause. Die Mutter des 15-Jährigen verständigte die Polizei.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 16-17 Jahre alt, ca 180 cm groß; dunkel gekleidet (schwarze „PARAJUMPERS“-Jacke; blaue Baseballcap).
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 21:00 Uhr im Bereich der Lissi-Kaeser-Straße, Ackermannstraße und Schwere-Reiter-Straße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ladendiebstahl – Freimann

Ein Mann konnte dabei beobachtet werden, wie er auf dem Lagerplatz eines Supermarktes eine Gitterbox mit Gaskartuschen aufbog, um diese zu entwenden. Ein Mitarbeiter des Supermarktes verständigte deshalb den Polizeinotruf. Zwischenzeitlich sprach ein Ladendetektiv den Täter an, woraufhin dieser versuchte zu flüchten. Der Ladendetektiv konnte den Täter verfolgen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 47-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


09.12.2025

Sexuelle Belästigung – Schwabing

Eine 37-jährige befand sich als Fußgängerin in der Lerchenauer Straße. Dort fasste ihr ein 45-Jähriger an das Gesäß. Diese Handlung begleitete er mit einer sexuellen Äußerung. Im Anschluss flüchtete er. Die 37-Jährige verständigte daraufhin den Polizei-Notruf. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige an einem nahegelegenen U-Bahnhof angetroffen und festgenommen werden. Nach der Anzeigenerstattung wegen sexueller Belästigung wurde der 45-Jährige nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Sachbeschädigung an Zigarettenautomaten – Hasenbergl

Am Sonntag gegen 01:40 Uhr vernahm eine Anwohnerin ein lautes Detonationsgeräusch, woraufhin sie den Polizeinotruf verständigte. Umgehend wurden mehrere Streifen ins Hasenbergl geschickt. Wie sich herausstellte, kam es in der Kugystraße zur Sprengung eines Zigarettenautomaten. Der Zigarettenautomat war an einer steinernen Garagenwand angebracht. Durch die Wucht der Detonation wurde der Zigarettenautomat aus der Verankerung gerissen und die Vorderseite beschädigt. Die Anwohnerin konnte unmittelbar nach der Tat eine Gruppe von mehreren Jugendlichen beobachten, die in Richtung Schleißheimer Straße flüchteten.
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 01:40 Uhr im Bereich der Kugystraße und Schleißheimer StraßeWahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall – Ramersdorf-Perlach

Eine 24-Jährige mit deutsch-irakischer Staatsangehörigkeit fuhr mit einem Mercedes auf der Carl-Wery-Straße in Richtung Innenstadt. Eine 20-jährige deutsche Fußgängerin betrat die Fahrbahn, um diese zu überqueren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen der 20-Jährigen und dem Pkw der 24-Jährigen. Die 20-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Festnahme: Einbruch – Stadtgebiet München

Ein zunächst unbekannter Täter verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu einem Restaurant in Neuhausen. Ohne Beute entfernte er sich damals vom Tatort. Aufgrund umfangreicher Spurensicherungsmaßnahmen konnte mittlerweile ein 39-Jähriger mit italienisch-türkischer Staatsangehörigkeit als Tatverdächtiger identifiziert werden. Am Montag gelang es Polizeikräften, den 39-Jährigen in der Landsberger Straße aufgrund eines richterlich angeordneten Unterbringungshaftbefehls festzunehmen. Er wurde im Anschluss einer Entziehungsanstalt in Niederbayern überstellt. Im Rahmen weiterer Ermittlungen konnten dem 39-Jährigen im Zeitraum von August bis Dezember 2025 neun weitere Fälle von Einbruchdiebstählen in Gaststätten, Spielhallen und sonstigen gewerblich genutzten Objekten, nachgewiesen werden. Der dadurch entstandene Beuteschaden beträgt einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Größerer Polizeieinsatz – Trudering

Zwei Anwohner konnten einen versuchten Einbruch in ein benachbartes Einfamilienhaus beobachten. Einer der Anwohner sprach die beiden Täter an, welche sofort die Flucht ergriffen. Im Anschluss verfolgte der Anwohner die Täter zu Fuß, weshalb er von einem der Täter körperlich angegriffen wurde, so dass er durch einen Tritt zu Boden fiel und verletzt wurde. Danach flüchteten die Täter unerkannt. Der andere Anwohner verständigte zwischenzeitlich über den Notruf die Polizei. Eine Vielzahl von Polizeistreifen begab sich sofort zur Fahndung nach den flüchtigen Tätern zum Einsatzort. Dabei wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Fahndungsmaßnahmen erbrachten jedoch keine neuen Hinweise auf die Täter. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.


08.12.2025

Diebstahl in ICE

Am Münchner Hauptbahnhof kam es zu einem Gepäckdiebstahl aus einem abfahrbereiten ICE. Die 26-jährige Geschädigte aus China bemerkte das Fehlen ihres Koffers erst, nachdem der Zug abgefahren war. Die Frau hatte ihren Reisekoffer im ICE in der Gepäckablage verstaut und sich auf einen Sitzplatz in der Nähe gesetzt. Dabei hatte sie ihren Koffer nicht im Blick. Später bemerkte sie, dass ihr Reisegepäck fehlte, und erstattete schließlich Anzeige. Die Bundespolizeiinspektion München hat eine Videoauswertung durchgeführt. Dabei konnten zwei Tatverdächtige identifiziert werden. Ein unbekannter männlicher Täter sowie eine unbekannte weibliche Täterin. Neben diversen Kleidungsstücken und Kosmetikartikeln befanden sich im Koffer zwei hochwertige Laptops und Schmuck, wodurch ein Gesamtschaden von etwa 4 400 Euro entstand.

Wohnungsbrand - Tegernseer Landstraße

Nachdem mehrere Anrufe in der Leitstelle München über ausgelöste Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Tegernseer Landstraße eingegangen waren, wurden die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zur gemeldeten Adresse geschickt. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden bereits von der Polizei in Empfang genommen und erhielten die Info, dass sich keine Bewohner mehr im Gebäude befinden. Sofort gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Haus. Die Löschmaßnahmen in der Brandwohnung konnten zügig durchgeführt werden. Da aber die komplette Küche in Flammen stand, dauerten diese dennoch eine halbe Stunde, bis "Feuer aus" gemeldet werden konnte. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Gesteck in Brand - Donnersbergerstraße

Ein brennendes Weihnachtsgesteck im Fenster eines Lokals in Neuhausen hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein Passant hatte Flammen im Fenster einer Gaststätte bemerkt und daraufhin die Feuerwehr München alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten den Brand im Erdgeschoss schnell lokalisieren. Nach einer kurzen Abschätzung der Zugänglichkeiten entschied der Einsatzleiter kurzerhand das Fenster, in dem das Gesteck brannte, einzuschlagen. So konnte das Gesteck schnell aus den Räumlichkeiten entfernt und abgelöscht werden. Dennoch waren die Räume bereits so verraucht, dass ein Lüfter eingesetzt werden mussten.

Tötungsdelikt – Pasing

Eine 59-jährige wurde leblos in der Küche ihrer Wohnung in Pasing aufgefunden. Es ergaben sich aus der Spurenlage Hinweise auf eine mögliche Fremdeinwirkung. Im Rahmen der rechtsmedizinischen Untersuchung bestätigte sich, dass die 59-Jährige durch stumpfe Gewalteinwirkung zu Tode gekommen war. Die intensiven Ermittlungen führten schließlich dazu, dass sich ein Tatverdacht gegen einen 60-jährigen, der ohne festen Wohnsitz ist, erhärtete. Die Zielfahndung des Polizeipräsidiums München konnte den Tatverdächtigen in einem Hotelzimmer in der Innenstadt widerstandslos festnehmen. Der 60-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeieinsatz wegen Feier – Obergiesing

Eine private Geburtstagsfeier eines 17- und eines 16-Jährigen fand in einem Büro in Obergiesing statt. Die Polizei wurde mehrmals von Anwohnern wegen Ruhestörung verständigt. Einer der zwei Gastgeber verständigte selbst über den Notruf die Polizei, da immer mehr Gäste als eingeladen, auf der Feier erschienen. Nach Schätzungen der Polizei befanden sich circa 150 Gäste auf der Feier. Die Polizeistreifen lösten die Geburtstagsfeier auf und alle Gäste verließen die Örtlichkeit. Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurde eine Sachbeschädigung an einem Pkw angezeigt, welcher im Innenhof des Gebäudes geparkt war. Die beschädigte Windschutzscheibe stammt nach derzeitigen Ermittlungsstand von einer Flasche, welche aus dem Fenster der Feier geworfen wurde. Später bemerkten Polizeibeamte im weiteren Zusammenhang einen fahrenden Pkw, aus welchem vom geöffneten Beifahrerfenster ein pyrotechnischer Gegenstand geworfen wurde. Der Beifahrer, ein 17-Jähriger, warf die gezündete Pyrotechnik in Richtung einer Personengruppe, welche sich an einer Haltstelle befand. Ein 16-Jähriger wurde damit am Knie getroffen, jedoch nicht verletzt, da der Böller an ihm abprallte und danach detonierte. Der voll besetzte Pkw wurde durch die Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Der 17-Jährige wurde wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung und dem Verstoß nach dem Sprengstoffgesetz angezeigt.


05.12.2025

Schwerer Arbeitsunfall

Im ICE-Betriebswerk München ereignete sich in der Landsbergerstraße ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 56-jähriger Mitarbeiter wurde bei Reparaturarbeiten an der Oberleitung schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge führte der Mann Reparaturarbeiten an der abgeschalteten Oberleitung durch, als der Unfall geschah. Der Mitarbeiter befand sich auf der Arbeitsplattform eines Bauzuges und arbeitete unmittelbar an der abgeschalteten Oberleitung. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Arbeitsplattform zu nahe an die stromführende Oberleitung des benachbarten Gleises, was zu einem Spannungsüberschlag führte. Der Arbeiter wurde durch den elektrischen Schlag auf den Boden der Plattform geschleudert. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Weitere Arbeiter konnten die Plattform mithilfe der Notentriegelung herunterfahren, um den Verletzten zu retten. Im Anschluss wurde der 56-Jährige von der Münchner Feuerwehr erstversorgt und aus dem Gleisbereich geborgen. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Klinikum transportiert.

Betonabdeckung auf S-Bahn geworfen

Am 4 Dezember gegen 17:20 Uhr kam es auf der S-Bahnlinie 1 zwischen den Haltepunkten Moosach und Feldmoching zu einem gefährlichen Vorfall. Ein bislang unbekannter Täter warf eine Kabelschachtabdeckung aus Beton auf die Frontscheibe einer S-Bahn, die zum Zeitpunkt des Geschehens unter einer Gleisbrücke durchfuhr. Die S-Bahn wurde daraufhin vorzeitig am Haltepunkt Feldmoching gestoppt, wo die rund 700 Passagiere den Zug verlassen mussten. Der Triebfahrzeugführer blieb unverletzt. Nach dem Vorfall wurde der betroffene Gleisbereich gesperrt, was zu acht Teilausfällen und zwei Umleitungen führte. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 089 515550 0 zu melden.

Tätlicher Angriff

Am Holzkirchner Bahnhof kam es zu einem Vorfall, bei dem drei Männer aus der Ukraine zwei Bahnmitarbeiter sowie zwei Polizeibeamte angriffen. Die drei Ukrainer im Alter von 20, 21 und 22 Jahren hatten sich zuvor in einem Zug auf der Strecke von Bayrisch Zell nach Holzkirchen aufgehalten und sich zunehmend störend verhalten. Sie betätigten mehrfach die Gegensprechanlage in der Toilette, ohne darauf zu antworten, und schrien lautstark, sodass sich andere Personen belästigt fühlten. Daraufhin veranlasste der 37-jährige Zugbegleiter einen Fahrtausschluss. Die drei Männer weigerten sich zunächst, den Zug zu verlassen, kamen der Aufforderung jedoch schließlich nach. Als sie versuchten, den Zug wieder zu betreten, stellte sich der Zugbegleiter in die Tür, um dies zu verhindern. Daraufhin attackierten die drei Männer den Zugbegleiter. Ein weiterer Bahnmitarbeiter, ein 24-jähriger, versuchte, den Vorfall zu schlichten, und wurde daraufhin ebenfalls körperlich attackiert. Die drei Männer wurden nach dem Vorfall durch Beamte der Polizei am Holzkirchner Bahnhof gestellt. Während der weiteren Maßnahmen leistete der 21-Jährige mehrfach Widerstand und griff die Beamten tätlich an. Dabei wurde eine 22-jährige Polizeibeamtin durch einen Biss ins Bein verletzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurde bei den Tatverdächtigen eine Blutentnahme sowie eine Haftrichtervorführung angeordnet.

Brand in Abbruchgebäude - Freimann

In der Heidemannstraße ist es zu einem Brand in einem Abbruchgebäude gekommen. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindern. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Treppenhaus des Gebäudes in Vollbrand, was zu einer sichtbaren Rauchentwicklung führte. Mehrere Trupps unter Pressluftatmern setzten zwei Rohre ein, um die Flammen zu bekämpfen. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Dank der guten Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Gebäudes verhindert werden. Trotz des Leerstands wurde das gesamte Gebäude auf Personen abgesucht. Erst nach zwei Stunden war der Einsatz für den Löschzug der Berufsfeuerwehr und für die Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Freimann beendet. Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Brandfall; eine Person verletzt – Riem

Eine 60-jährige föhnte sich in Riem ihre Haare. Dabei entzündeten sich aus bislang unbekannten Gründen sowohl die Haare als auch die Oberbekleidung der Frau. Ein durch die Hilferufe aufmerksam gewordener Nachbar konnte die Flammen löschen und anschließend den Notruf informieren. Die 60-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen im Kopfbereich und wurde vom Rettungsdienst in eine Münchner Spezialklinik gebracht. Die kripo hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, übernommen.


04.12.2025

Räuberische Erpressung – Bogenhausen

Im Bereich Bogenhausen kam es zu einer räuberischen Erpressung. Ein 17-jähriger befand sich zu dieser Zeit an der Bushaltestelle „St Emmeran“. Dort wurde er von einem bis dato unbekannten Täter angesprochen und nach dem Weg gefragt. Dabei wurde er vom Täter am Kragen gepackt und verbal bedroht. Zudem wurde er zur Herausgabe seiner Jacke aufgefordert. In einem günstigen Moment gelang es jedoch dem 17-Jährigen zu flüchten. Bei dem Vorfall wurde die Jacke beschädigt. Er selbst wurde nicht verletzt. Im Anschluss wurde die Münchner Polizei über diesen Vorfall informiert. Umgehend übernahm das zuständige Kommissariat die Ermittlungen. Im Rahmen dessen konnte Videomaterial vom Tatverdächtigen erlangt werden. Infolgedessen gelang es Beamten der Polizeiinspektion Trudering-Riem den Tatverdächtigen, einen 18-jährigen mit deutscher und irakischer Staatsangehörigkeit, im Rahmen eines anderweitigen Polizeieinsatzes wiederzuerkennen und im Folgenden in einer Gemeinschaftsunterkunft festzunehmen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen, wurde der Tatverdächtige wieder entlassen.

Verkehrsunfall – Aubing

Ein 59-jähriger fuhr mit einem Pedelec auf der Trimburgstraße in Richtung Neuaubing. Er wollte an einem korreckt am Fahrbahnrand geparkten VW vorbei fahren, touchierte diesen aber und stürzte. Hierbei wurde er schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 59-Jährige trug bei dem Unfall keinen Fahrradhelm. Da beim 59-Jährigen Anhaltspunkte für eine Alkoholisierung festgestellt wurde, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden.

Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen

Parteien und Wählergruppen können ihre Wahlvorschläge für die Wahlen des Oberbürgermeisters, des Stadtrats sowie der Mitglieder der 25 Bezirksausschüsse am 8 März 2026 vom Dienstag, 9 Dezember, bis Donnerstag, 8 Januar 2026 einreichen. Die Abgabe der Vorschläge ist persönlich im Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 19 möglich. Bei postalischer Einreichung an das Büro der Wahlleiterin (Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstraße 19, 80466 München) zählt der Tag des Posteingangs. Das Wahlamt bittet dringend, die online unter http://www muenchen de/wahlvorschlag-einreichen bereitgestellten Informationen zu Inhalt und Umfang der Angaben zu beachten. Neue Parteien oder Wählergruppen benötigen zusätzlich Unterstützungsunterschriften wahlberechtigter Münchner. Fragen beantwortet das Wahlamt-Team per E-Mail an wahlvorschlag kvr@muenchen de.

Seniorenanlage in Perlach geplant

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat den Einleitungs- und Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan zur Errichtung einer Seniorenanlage am Stephensonplatz in Alt-Perlach gefasst. Das rund 2,3 Hektar große Areal, gelegen zwischen S-Bahnhof Perlach und Schneckestraße, soll künftig den steigenden Bedarf an Pflegeeinrichtungen decken. Geplant sind bis zu 300 Pflegeapartments und eine Pflegestation mit zirka 60 Betten. Das Projekt umfasst auch Gemeinschaftseinrichtungen, medizinische/therapeutische Angebote, ein öffentlich zugängliches Restaurant sowie die Neugestaltung des Umfelds des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes.

Bau-Turbo

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Möglichkeiten des novellierten Baugesetzbuches (BauGB), bekannt als Bau-Turbo, zur Beschleunigung des Wohnungsbaus zu nutzen. Seit dem 30 Oktober ermöglicht diese Gesetzesänderung Kommunen, von bestimmten bauplanungsrechtlichen Vorschriften abzuweichen, um neue Wohnungen schneller zu schaffen, was bürokratische Hürden reduziert, Verfahren verkürzt und Planungssicherheit erhöht. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, die möglichen Abkürzungen oder Ersetzungen von Bebauungsplanverfahren anzuwenden. Kernpunkt des Verwaltungshandelns ist eine Drei-Kategorien-Einteilung für Bauvorhaben:. Bei überschaubaren Vorhaben entscheidet die Verwaltung ohne Stadtratsbeschluss;. bei Projekten mit städtebaulicher Wirkung kann nach frühzeitiger Bürgerbeteiligung bei geringen Konflikten vom Bebauungsplanverfahren auf das Baugenehmigungsverfahren gewechselt werden;. und auch bei planungsbedürftigen Projekten ist ein Wechsel zum Bau-Turbo im Verfahrensverlauf möglich, wenn kaum Konflikte bestehen. Bei großflächigen, komplexen Vorhaben bleibt es jedoch in der Regel beim klassischen Bauleitplanverfahren. Die Stadt wird bereits in einer frühen Bauberatung prüfen, ob ein Vorhaben für den Bau-Turbo geeignet ist, um durch klare Anforderungen und Auflagen eine schnelle Genehmigung in vorgegebenen, kurzen Fristen zu ermöglichen.


03.12.2025

Im Schnellrestaurant ausgeflippt

Eine 32-jährige Spanierin flippte in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes aus. Erst entriss sie anderen Gästen deren Essen und verzehrte es zum Teil. Anschließend verschüttete sie im Restaurant Getränke. Als Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit hinzukamen, versuchte sie zu flüchten. Auch gegenüber Beamten der Bundespolizei widersetzte sie sich bei polizeilichen Maßnahmen und musste von mehreren Beamten zum Dienst-Auto getragen werden. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme an, danach wurde die 32-Jährige auf freien Fuß gesetzt.

Beleidigung und Widerstand

Der Bundespolizei wurde eine aggressive Person in der S-Bahn gemeldet. Nach aktuellem Sachstand soll ein 40-jähriger eine unbekannte Frau in einer vollen S-Bahn im Bereich des Haltepunktes Isartor geschubst haben. Die Frau machte einen privat, in Uniform Reisenden Beamten der bayerischen Landespolizei, auf die Situation aufmerksam. Vor dem Halt am Hauptbahnhof eskalierte die Situation als der Mann aussteigen wollte. Dabei soll es zu Angriffen gegen den Beamten gekommen sein. Als Beamte der Bundespolizei dazukamen, beleidigte er diese sowie auch umstehende Personen. Im weiteren Verlauf kam es auch zu Widerstandhandlungen. Aufgrund seines Verhaltens wurde der 40-Jährige nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt München einem psychiatrischen Klinikum zugeführt.

DB-Security angegriffen

Ein 48-jähriger Pole, der ohne Fahrschein in einer S-Bahn unterwegs war, griff nach Verlassen des Zuges im Hauptbahnhof München Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit tätlich an. Dabei fiel die Brille eines DB-Mitarbeiters in den Gleisbereich. Diese schien aber, nach erster Inaugenscheinnahme, ohne Beschädigungen geblieben zu sein. Der Pole verblieb auf freien Fuß, muss sich aber wegen Körperverletzung verantworten.

Tödlicher Verkehrsunfall

Ein 90-Jähriger fuhr mit seinem VW Lupo von Bichl in Richtung B11. Mit ihm im Fahrzeug befand sich als Beifahrerin seine 86-jährige Ehefrau. Zeitgleich fuhr eine 68-jährige Frau aus Gaißach mit ihrem VW T-Roc auf der B11. In ihrem Pkw saß als Beifahrerin ihre 66-jährige Schwester. Als der 90-jährige Kocheler auf die B11 einbog, übersah er offenbar das Fahrzeug der sich von links nähernden Gaißacherin. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Unfallverursacher verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche noch an der Unfallstelle. Seine Gattin wurde verletzt und durch den Rettungsdienst in das Klinikum Bad Tölz eingeliefert. Die beiden Damen im Pkw VW T-Roc wurden mit leichteren Verletzungen per Rettungsdienst in das Krankenhaus Penzberg verbracht. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München führt die Polizeistation Kochel am See die weiteren Ermittlungen in dieser Sache.

Raubdelikt – Maxvorstadt

Ein 16-Jähriger Hamburger befand sich mit zwei Freunden beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern und dem FC St Pauli. Als die Gruppe nach dem Fußballspiel am Hauptbahnhof ein Lokal besuchen wollten, stellten sich drei Männer ihnen in den Weg und fragten sie, ob sie etwas mit Fußball zu tun hätten. Da der 16-Jährige ahnte, dass es diesbezüglich Probleme geben könnte und verneinte die Frage. Allerdings trug er eine Umhängetasche mit der Aufschrift des FC St Pauli. Daraufhin griff einer der Männer unvermittelt nach der Tasche und nahm den 16-Jährigen in den Schwitzkasten. Anschließend zog er ihm mit Gewalt die Tasche über den Kopf. Nachdem sich der 16-Jährige vom Angreifer entfernen konnte, bat er diesen ihm wenigstens Ausweis und Fahrkarten zu überlassen, woraufhin der Täter den Inhalt der Tasche auf den Boden warf, jedoch Bargeld und Tasche bei sich behielt. Anschließend lief der 16-Jährige mit seinen Sachen vom Tatort weg. Auch der Täter und seine Begleiter konnten sich anschließend unerkannt entfernen. Der 16-Jährige informierte daraufhin den Polizeinotruf. Eine sofort eingeleitete Fahndung ergaben keine weiteren Hinweise auf die Täter.


02.12.2025

Arbeitslosenquoten im November 2025

Die Arbeitslosigkeit ist im November in München weiter geringfügig gesunken. 1 200 Personen weniger waren arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Quote liegt bei 5,0 Prozent. Damit ist sie trotz der schwach positiven Entwicklung im Vorjahresvergleich gestiegen. Im November 2024 lag die Arbeitslosenquote in München noch bei 4,6 Prozent. Insgesamt waren in München fast 56 000 Personen arbeitslos gemeldet, 10 Prozent mehr Menschen als vor einem Jahr. Auch in Bayern stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu November 2024 um 7 Prozent. Im November dieses Jahres waren 305 000 Personen arbeitslos gemeldet. Die Quote bleibt unverändert zum Vormonat bei 3,9 Prozent, vor einem Jahr war sie 0,2 Prozentpunkte niedriger Bundesweit stabilisiert sich die Arbeitslosigkeit ebenfalls und nimmt um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat ab. Sie lag damit bei 6,1 Prozent.

Feuerwehr München: Automatisiertes Drohnensystem

Die Feuerwehr München setzt im Rahmen eines Pilotprojekts ein automatisiertes Drohnensystem ein. Ziel ist die Gewinnung von operativem Erfahrungswissen und die Evaluierung des Potenzials der Technologie zur Verbesserung der Einsatzführung und Gefahrenabwehr. An den Standorten der Feuerwache 4 in Schwabing und der Feuerwache 5 in Ramersdorf stehen automatisierte Drohnen in Dockingstationen bereit, die zusätzlich zu den alarmierten Kräften entsendet werden und das gesamte Stadtgebiet abdecken. Die Drohnen liefern schon vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hochauflösende Lagebilder und ermöglichen so eine frühzeitige Erkundung sowie eine präzise Einsatzplanung. Die Livebilder werden sowohl in der Integrierten Leitstelle als auch von der Einsatzleitung bereits während der Anfahrt ausgewertet. Der Drohneneinsatz erfolgt ausschließlich anlassbezogen zu konkreten Einsatzstellen. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Flugsicherheit durch technische Schutzmaßnahmen wie das aktive Umfliegen gesperrter Lufträume, den Einsatz leichter Drohnen und integrierte Fallschirmsysteme.

Verletzte Beamte

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei kontrollierte einen 35-jährigen im S-Bahn-Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes München. Der mit 2 Promille Alkoholisierte wurde zusehends aggressiver, weil er nicht verstand, warum er angesprochen wurde. Einer angekündigten Durchsuchung versuchte er sich zu entziehen. Nach dem Festhalten kam es zu Widerstandhandlungen des Mannes aus Hessen, so dass mehrere Streifen notwendig waren um ihn kontrolliert zu überwältigen. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen schlug ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain an. Bei der Überwältigung wurden ein 23-jähriger Beamter am Knie und eine 25-jährige Beamtin am Fuß verletzt. Beide Beamte begaben sich in eine Klinik.

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen

Mehrere Brandmeldeanlagen lösten im Bereich des Hauptbahnhofes München aus. Videosichtungen führten zu einem 51-jährigen Rumänen, der kurz darauf in Bahnhofsnähe festgestellt werden konnte. Die Aufnahmen zeigen, dass der mit 1,78 Promille Alkoholisierte die Nothilfeeinrichtungen jeweils mutwillig auslöste. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Obdachlosen wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen. Er blieb auf freien Fuß. Wegen der Auslösung war auch die Feuerwehr zum Hauptbahnhof ausgerückt.

Einbruch – Pullach i. Isartal

Eine Anwohnerin teilte dem Notruf 110 mit, dass sie eine Person in ihrem Anwesen vermutet, da der Hund anschlug und ein Bewegungsmelder aktiviert wurde. Bei Eintreffen der sofort entsandten Polizeistreifen konnten zwei Personen auf dem Grundstück festgestellt werden, welche sich sofort nach Erkennen der Polizei entfernten. Einer der flüchtigen Täter konnte nach kurzer Verfolgung über angrenzende Grundstücke in einer Seitenstraße festgenommen werden. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung, bei welcher auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, konnte ein weiterer Tatverdächtiger in einem Gebüsch festgestellt und festgenommen werden. Bei der Absuche des Anwesens konnte unter anderem ein Pfefferspray aufgefunden und sichergestellt werden. Dieses war nach ersten Erkenntnissen im Anwesen durch die Tatverdächtigen versprüht worden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 44-Jährigen und um einen 39-Jährigen, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland und kroatischer Staatsangehörigkeit. Beide wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen beide Tatverdächtige Haftbefehl.


01.12.2025

Sexuelle Belästigung im ICE

In einem ICE 681 zwischen Ingolstadt und München belästigte ein 31-Jähriger eine Zugbegleiterin sexuell. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 31-jährige einer DB-Mitarbeiterin mit dem Tode gedroht, einen anderen Zugbegleiter beleidigt. Zudem kam es gegen die 23-jährige DB-Mitarbeiterin zu unsittlichen Berührungen. Dabei soll der Mann der Zugbegleiterin mit der Hand unter anderem über das Gesicht und die Arme gestrichen, sowie die junge Frau - gegen deren Willen - umarmt haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München wurde eine Blutentnahme zum Abgleich der DNA angeordnet. Er wurde im Anschluss auf freien Fuß entlassen.

Angriff gegen Polizeibeamte

Ein 29-jähriger Russe bepöbelte Bundespolizisten, die am Marienplatz Plakate zum Mitführverbot anbrachten. Dabei trat er auf die Beamte zu und provozierte mit Aussagen zum Verbot. Als der 2008 erstmals in Bundesgebiet eingereiste daraufhin kontrolliert werden sollte, versuchte er zu fliehen; wurde jedoch gestellt und überwältigt. Daraufhin mischte sich ein 27-jähriger ein und störte die Maßnahmen. Beim Wegschieben aus der Kontrollsituation griff auch er Beamte tätlich an und wurde überwältigt. Keine der beteiligten Personen erlitten Verletzungen. Gegen die beiden wird nun wegen tätlichem Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Verkehrsunfall; zwei Personen verstorben – Milbertshofen

Ein 19-Jähriger fuhr mit einem Porsche die Schleißheimer Straße stadtauswärts entlang. Als Beifahrerin befand sich eine 19-Jährige im Fahrzeug. Zeitgleich fuhr ein 27-Jähriger die Schleißheimer Straße mit einem Renault in entgegengesetzte Richtung. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 48-Jähriger und auf dem Rücksitz ein 21-Jähriger. Der Fahrer des Renault beabsichtigte, nach links abzubiegen. Als der Grüne-Pfeil an der Kreuzung für den 27-Jährigen grün zeigte und er abbog, kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden PKW. Durch den Aufprall überschlug sich der Porsche und blieb auf dem Dach liegen. Bei dem Unfall wurden die Insassen beider Fahrzeuge, bis auf den 19-Jährigen Fahrer des Porsche, verletzt. Der 48-Jährige und der 21-Jährige wurden jeweils schwerst verletzt vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Dort verstarben beide im Laufe des Abends. Der Führerschein des 19-Jährigen wurde beschlagnahmt und beide Fahrzeuge wurden zur Beweissicherung sichergestellt und abgeschleppt.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Bogenhausen

In einer Gemeinschaftsunterkunft in Bogenhausen kam es zu einer Auseinandersetzung. Ein 30-Jähriger mit aserbaidschanischer und ukrainischer Staatsangehörigkeit geriet dabei im weiteren Verlauf mit einem 44-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, in eine körperliche Auseinandersetzung. Dabei würgte der 30-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen den 44-Jährigen. Dieser konnte anschließend die Örtlichkeit verlassen und den Notruf wählen. Die unmittelbar entsandten Polizeikräfte konnten den 30-Jährigen in einem Zimmer der Unterkunft antreffen. Nach der Aufforderung, dieses zu verlassen, leistete er vehementen Widerstand gegen die Festnahme. Der 30-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und am Folgetag durch die Staatsanwaltschaft entlassen. Der 30-Jährige wurde wegen des Widerstandes und der gefährlichen Körperverletzung angezeigt.

Bedrohung – Trudering Riem

Ein Zeuge informierte den Polizeinotruf 110 über eine Bedrohung mit einer Säge in einem Hostel. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zu der Einsatzörtlichkeit geschickt. Zuvor war es nach ersten Ermittlungen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, die in besagtem Hostel nächtigen wollten. Im weiteren Verlauf trat ein bis dato unbekannter Mann der streitenden Gruppe mit einer Handsäge gegenüber und bedrohte sie verbal. Die Gruppe konnte das Hostel unverletzt verlassen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 46-jährigen. Dieser konnte vor Ort durch die Polizeikräfte festgenommen werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.


28.11.2025

Volltrunkener Exhibitionist

Ein aggressiver Mann sorgte im Pasinger Bahnhof für Aufsehen. Er entblößte sich vor den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Eine Streife der Bundespolizei wurde im Personentunnel am Bahnhof Pasing auf einen lautstark schreienden 44-jährigen Iraker aufmerksam. Der Iraker stand mit heruntergelassener Hose und entblößtem Glied am nördlichen Ausgang des Personentunnels und berührte sich mehrfach. Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit hatte die Streife auf das Verhalten hingewiesen Durch Sichtung der Kameraaufzeichnungen stellte sich heraus, dass der Iraker bereits mehrere Minuten lang das unzüchtige Verhalten gezeigt hatte. Weiterhin beleidigte er die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Angesichts seiner zunehmenden Aggression mussten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden bringen und fesseln. Anschließend wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei in der Denisstraße gebracht, wo polizeiliche Maßnahmen wie eine Identitätsfeststellung sowie die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten durchgeführt wurden. Der Mann wies einen Atemalkoholwert von 2,1 Promille auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt.

Mehrere Verletzte bei Zimmerbrand - Neuperlach Nord

Mehrere, teils schwer verletzte Personen hat es bei einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Neuperlach Nord gegeben. Es gingen mehrere Anrufe über einen Brand in einer Wohnung im 3 Obergeschoss ein. Die Anrufer schilderten, dass bereits das Treppenhaus verraucht sei, zudem mehrere Personen an Fenstern oder Balkonen stünden und auch, dass sich vermutlich noch Menschen in der Brandwohnung befänden. Aufgrund dieser Informationen wurde durch die Leitstelle noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte weitere Unterstützung von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle disponiert. Ebenso wurde der auf Anfahrt befindliche Einsatzleiter über diesen Sachstand informiert. Vor Ort teilten sich die Kräfte sofort in Menschenrettung und Brandbekämpfung auf. Drei Personen wurden aus dem verrauchten Treppenhaus und drei weitere mittels einer Drehleiter gerettet. Noch während die Rettungsmaßnahmen liefen, begaben sich weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz und mit einem C-Rohr zum Löschen in die Brandwohnung. Die schnelle Entrauchung des Treppenhauses wurde ebenfalls direkt umgesetzt, um den Fluchtweg für Bewohner wieder passierbar zu machen. Durch das Rettungsdienstpersonal und die anwesenden Notarztteams wurden insgesamt sechs Personen medizinisch versorgt. Vier mussten in Münchner Kliniken transportiert werden, eine junge Frau war schwer verletzt und wurde einer Intensivbehandlung zugeführt. Zwei weitere Personen konnten vor Ort behandelt werden.

Vortäuschen einer Straftat – Berg am Laim

In Berg am Laim kam es zu einem Treffen zwischen einem 60-jährigen Münchner und einem 27-Jährigen Niederländer aufgrund geschäftlicher Angelegenheiten. Während der Verkaufsverhandlungen gerieten die beiden Männer in Streit. Der 60-Jährige soll dem 27-Jährigen daraufhin eine Schusswaffe vorgehalten haben. Im Anschluss zog sich der 60-Jährige in eine nahegelegene Wohnung zurück. Der 27-Jährige verständigte deshalb den Polizeinotruf 110. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 60-Jährige konnte von den verständigten Einsatzkräften in der Wohnung gesichert werden. Eine Schusswaffe wurde nicht aufgefunden. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich erhebliche Zweifel an der Aussage des 27-Jährigen weshalb nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt wird.

Sexuelle Belästigung – Laim

Eine 20-jährige Deutsche befand sich am Pronnerplatz. Der spätere Tatverdächtige, ein 34-Jähriger mit bosnischer Staatsangehörigkeit trat an die 20-Jährige von hinten heran und schlug ihr mit der Hand auf das Gesäß. Im Anschluss versuchte er zu flüchten. Auf diese Situation wurden ein 47-Jähriger, ein 40-Jähriger und ein 57-Jähriger aufmerksam, weshalb sie den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei festhielten. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnte diese feststellen, dass der 34-Jährige ein gestohlenes Fahrrad mit sich führte. Er wurde festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Führerschein Pflichtumtausch

Wer einen Kartenführerschein besitzt, der vor 2002 ausgestellt wurde, muss bis 19 Januar 2026 den neuen befristeten EU-Kartenführer- schein beantragen. Nach dieser Frist werden die meisten Kartenführerscheine der ersten Generation ungültig. Bei Kontrollen drohen Bußgelder. Das Kreisverwaltungsreferat empfiehlt, den Umtausch rechtzeitig zu beantragen, um Verzögerungen gegen Ende der Umtauschfrist zu vermeiden. Wer den Hauptwohnsitz in München hat, kann den Antrag online bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen.


27.11.2025

Pkw gegen Garagentor - Milbertshofen

Eine Autofahrerin war in Milbertshofen mit ihrem Pkw gegen ein Garagentor gefahren, wodurch dieses aus seiner Verankerung gerissen wurde. Das Tor hing anschließend halb in der Zufahrt, sodass weder ein gefahrloses Passieren noch ein sicherer Betrieb der Tiefgarage gewährleistet war. Aufgrund der bestehenden Gefahr durch das instabile Tor und des sich aufstauenden Fahrzeugverkehrs in der Tiefgarage wurde entschieden, das Tor vollständig auszubauen. Das Tor wurde zunächst elektrisch abgeklemmt und die vorhandenen Leitungen im Anschluss fachgerecht isoliert. Danach konnte das beschädigte Tor vollständig demontiert und die Zufahrt wieder gefahrlos freigegeben werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bundespolizei rettet verletzte Taube

Die Bundespolizei konnte eine verletzte Taube rechtzeitig vor einem einfahrenden Zug gerettet werden. Gegen 16 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei von einer besorgten Bürgerin am Querbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes auf eine verletzte Taube hingewiesen, die sich auf Gleis 31 aufhielt. Die Bürgerin berichtete, dass die Taube einen gebrochenen Flügel habe und sich in unmittelbarer Nähe eines einfahrenden Zuges befinde. Die Beamten nahmen den Vorfall sofort ernst und eilten zum Gleis 31, um die Taube zu finden. Etwa 50 Meter vor dem Prellbock entdeckten sie das verletzte Tier. Kurzer Hand entschieden die Beamten das Tier zu retten. Zuvor stellten sie sicher, dass kein Zug in den Gleisraum einfuhr. Ein Beamter nahm das Tier behutsam auf und übergab es der vorab verständigten Taubenschutzbeauftragten. Die schnelle Reaktion der Beamten hat dazu beigetragen, dass das verletzte Tier gerettet und in Sicherheit gebracht werden konnte.

Einbrecher fliehen ohne Beute

Am Mittwochabend brachen bislang unbekannte Täter in eine Zahnarztpraxis in Landsberg am Lech ein. Die Täter drangen in das Ärzte- und Geschäftshaus an der Augsburger Straße ein und verschafften sich durch brachiale Gewalt über die Eingangstüre Zutritt zu den Räumen der Arztpraxis. Nachdem eine Reinigungskraft die offenstehende Tür feststellte und 2 – 3 flüchtende Personen bemerkte, verständigte diese umgehend die Polizei. Es entstand kein Beuteschaden, da die Täter ihr Diebesgut – mutmaßlich aufgrund der Störung durch die Reinigungskraft – im Fahrstuhl zurückließen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca 300 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, verdächtige Wahrnehmungen unter der Telefonnummer 08141/6120 zu melden.

Frau versucht anderen Pkw-Fahrer auf der Autobahn abzudrängen

Eine geistig verwirrte Frau versuchte auf der A96 mit ihrem Pkw einen anderen Verkehrsteilnehmer von der Fahrbahn abzudrängen. Ein 29-jähriger fuhr in Richtung München, als die 31-jährige mit ihrem Pkw unvermittelt mehrfach auf sein Heck auffuhr. In der Folge rammte die Frau aus Bad Wörrishofen bei hoher Geschwindigkeit die linke Pkw-Seite des Münchners. Der Geschädigte kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen, die 31-Jährige flüchtete mit ihrem Audi A 1. Im Rahmen einer polizeilichen Fahndung und weiterer Ermittlungen konnte die Tatverdächtige rund 2 Stunden später im Ortsbereich von Schondorf festgenommen werden und aufgrund von Selbst- und Eigengefahr in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Der Münchner erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf einen mittleren 5-stelligen Betrag. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben oder eventuell selbst durch die Tatverdächtige gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 08141/6120 zu melden.

Schockanruf – Untergiesing

Am Mittwoch wurde eine über 80-jährige von mehreren bislang unbekannten Tätern angerufen. Diese behaupteten, dass sich der Bruder der über 80-Jährigen im Krankenhaus befinden würde und sie für die Behandlung eine sechsstellige Geldsumme aufbringen müsse. Im weiteren Verlauf übergab die über 80-Jährige am selben Nachmittag Bargeld und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrags an ihrer Haustür an eine unbekannten Täterin. Im Nachgang fiel der Betrug auf und die Frau verständigte den Polizeinotruf 110.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
Weiblich, ca 35 Jahre alt, ca 1,40 m; bekleidet mit schwarzem Mantel mit Kapuze
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch im Bereich Lohstraße, Cannabichstraße und Bergstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


26.11.2025

Waffenverbot

Die Bundespolizeidirektion München hat für acht bayerische Bahnhöfe sowie zwei S-Bahnhaltepunkte in München temporäre Mitführverbote für Waffen und gefährliche Gegenstände angeordnet. Das Waffenverbot gilt bis zum 05 01 2026. In München sind davon der Haupt-, Ost- so wie der Pasinger Bahnhof und die S-Bahnhaltepunkt Hauptbahnhof, Marienplatz und Karlsplatz (Stachus) betroffen. Dadurch sollen die Begehung von Gewaltstraftaten verhindert werden. Bei Verstößen kann ein Zwangsgeld festgesetzt werden. Die Höhe wird dem Einzelfall angemessen individuell bestimmt und beträgt i d R etwa 200 Euro; kann jedoch auch höher (bis 25 000 Euro) festgesetzt werden.

Beamte der Bundespolizei beobachteten im Münchner Ostbahnhof auf einem Bildschirm Szenen einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Männer. Nach ersten Ermittlungen griff ein 33-jähriger Eritreer - aus noch unbekannten Gründen - einen 53-jährigen Landsmann an. Dabei schlug der Jüngere mit einem Jutesack zu. Wie sich herausstellte, traf er damit aber zunächst ein Treppengeländer, worauf mehrere im Behältnis befindliche Glasflaschen zerbrachen. Erst danach traf er sein Gegenüber mit dem Jutebeutel am Kopf. Der Ältere hatte keine sichtbaren Verletzungen erlitten und benötigte nach eigenem Bekunden keine ärztliche Versorgung. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen, die beim 33-Jährigen einen Atemalkohol-Promillegehalt von 1,9 sowie einen positiven Drogen-Schnelltest auf Kokain zu Tage förderten, wurde der erstmals 2015 ins Bundesgebiet Eingereiste - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München - zwecks Haftprüfung wegen gefährlicher Körperverletzung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München zugeführt.

Große Durchsuchungsaktion wegen Kinderpornografie

Am Dienstag wurden durch die Münchner Kriminalpolizei in den Morgenstunden umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie durchsuchten über 40 Einsatzkräfte der Polizei auf richterliche Anordnung 37 Wohnungen. Bei den insgesamt 25 männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 61 Jahren, mit verschiedenen Staatsangehörigkeiten aus Europa und Asien, besteht dringender Tatverdacht Kinderpornografie nicht nur besessen, sondern teilweise auch verbreitet zu haben. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Durchsuchungsaktion zahlreiche Mobiltelefone, Computersysteme und elektronische Speichermedien sicher. Alle 25 Tatverdächtigen wurden nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Betrug – Harlaching

Am Dienstag erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf von einem unbekannten Täter. Hierbei bat der unbekannte Täter um wertvolle Gegenstände, welche für die Ausstellung in einem Schaufenster eines Geschäfts geeignet wären und die er dafür ankaufen wollte. Die Seniorin gab an, geeignete Wertgegenstände in ihrem Besitz zu haben. Daraufhin wurde ein Termin für eine Übergabe und einen Verkauf vereinbart. Im weiteren Verlauf wurde die über 80-Jährige misstrauisch und benachrichtige ihren Sohn, welcher den Polizeinotruf 110 verständigte. Zum vereinbarten Übergabezeitpunkt klingelte einer der Tatverdächtigen, ein 55-jähriger an der Tür der Seniorin. Ein weiterer Tatverdächtiger, ein 19-jähriger wartete währenddessen in einem Auto vor dem Anwesen. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei wollten die Tatverdächtigen versuchen, die Gegenstände zu einem deutlich niedrigeren und nicht angemessenem Preis anzukaufen. Eine zuvor verständigte Polizeistreife konnte beide Tatverdächtigen festnehmen. Sie wurden wegen eines versuchten Betrugs angezeigt und nach der Sachbearbeitung wieder entlassen.

PaketPost-Areal: 1.200 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze

Der Münchner Stadtrat hat in seiner Vollversammlung den Weg für die Schaffung eines zukunftsweisenden Stadtquartiers auf dem 8,7 Hektar großen Areal rund um die Paketposthalle in Neuhausen-Nymphenburg freigemacht. Mit dem Beschluss des Bebauungsplans wird Baurecht für zirka 1 200 neue Wohnungen und 3 000 Arbeitsplätze geschaffen. Die zentrale Paketposthalle wird nach Sanierung im Erdgeschoss öffentlich zugänglich sein und für Erholung, Sport, Veranstaltungen und als Treffpunkt dienen, während das Untergeschoss kulturelle und kreativwirtschaftliche Nutzungen vorsieht. Im Umfeld der Halle sind zwei 155 Meter hohe Türme, zwei weitere Hochpunkte sowie Blockbebauungen geplant, die Raum für Wohnungen, Einzelhandel, Büros, Hotel, Gastronomie und soziale Einrichtungen bieten. Öffentliche und private Grünflächen sowie Wegeverbindungen für den Fuß- und Radverkehr sollen das Quartier attraktiv machen.


25.11.2025

Körperverletzung in S-Bahn

Aufregung in der S-Bahn: In einer S-Bahn auf der Strecke von Baldham nach Haar kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen setzte sich eine 40-jährige Deutsche versehentlich auf die Tasche einer 19-Jährigen. Die 19-Jährige reagierte verbal aggressiv, zog der 40-Jährigen an den Haaren und stieß sie zu Boden. Eine 38-jährige Zeugin versuchte daraufhin, die beiden auseinanderzubringen, wurde jedoch ebenfalls angegriffen: Die junge Frau zog der Zeugin ebenfalls an den Haaren, und attackierte sie körperlich. Die 19-Jährige und die 40-Jährige verließen die S-Bahn am Haltepunkt Haar, wobei die Tatverdächtige mit dem Bus flüchtete. Sie konnte in der anschließenden Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Dank sofort aufgenommenen Ermittlungen konnte jedoch schnell ihre Arbeitsstätte ermittelt werden, sodass ihre Personalien festgestellt werden konnten. Die 40-Jährige erlitt eine leichte Schwellung im Gesicht, benötigte jedoch keine sofortige ärztliche Behandlung. Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Die 38-jährige Kosovarin gab an, durch die Tätlichkeiten Schmerzen zu haben. Die Bundespolizei führt nun Ermittlungen gegen die 19-Jährige wegen Körperverletzung.

Notfallrettung am Alten Peter (... mal wieder) - Altstadt

Eine Frau ist von der Feuerwehr München gerettet worden. Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste sie von der Aussichtsplattform des Alten Peter abgeseilt werden. Die 35-Jährige war beim Abstieg vom Alten Peter gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Ein Notarztwagen sowie ein Rettungswagen waren bereits vor Ort und forderten Unterstützung an, da die Frau nicht über das enge Treppenhaus gerettet werden konnte. Aufgrund ihrer Verletzungen musste sie liegend transportiert werden. Das Team der Höhenretter der Feuerwehr München baute daraufhin eine Seilrutsche von der Aussichtsplattform in etwa 60 Metern Höhe bis zum Boden auf. Damit konnte die Patientin in Begleitung eines Höhenretters sicher zu Boden gebracht werden. Zahlreiche Personen verfolgten den Einsatz und klatschten Beifall für die Rettungsaktion. Die Frau wurde mit einem Notarztwagen in eine Münchner Klinik transportiert.

Sicherheit auf den Christkindlmärkten

Bis zum 24 12 finden im gesamten Stadtgebiet und im Landkreis München wieder zahlreiche Christkindlmärkte statt. Für entsprechende Veranstaltungen gilt nach wie vor eine erhöhte abstrakte Gefährdung. Konkrete Gefährdungserkenntnisse liegen jedoch nicht vor. Die Polizei wird wieder eine hohe Präsenz auf den Christkindlmärkten zeigen. Neben uniformierten Streifen, zivilen Polizeibeamten und Taschendiebfahndern werden zusätzliche Polizeikräfte der Münchner Einsatzhundertschaften und der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt. Ein Schwerpunkt wird auf die großen Christkindlmärkte im Innenstadtbereich gelegt. Zudem werden am Marienplatz und in der Fußgängerzone wieder polizeieigene Videokameras betrieben, um Ordnungs- und Sicherheitsstörungen frühzeitig zu erkennen. Die Münchner Polizei setzt auch auf dem Christkindlmarkt vorsorglich Technik zur Detektion von unbefugten Drohnen ein, um geeignete Maßnahmen zur Abwehr ergreifen zu können. Die Polizei München bittet alle Besucher bei Sicherheitsstörungen oder Straftaten Zivilcourage zu zeigen. Dazu zählt insbesondere, bei verdächtigen Wahrnehmungen frühzeitig den Polizeinotruf 110 zu verständigen.

Linienbus kollidiert mit Winterdienstfahrzeug – Freimann

Ein 58-jähriger fuhr mit einem Winterdienstfahrzeug auf der Freisinger Landstraße. Auf Höhe des Wagrainwegs beabsichtigte er nach links abzubiegen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit des Winterdienstfahrzeuges bildete sich hinter diesem ein Rückstau. Zeitgleich uhr ein 64-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus in der Freisinger Landstraße in gleiche Fahrtrichtung. Aufgrund des Rückstaus überholte der 64-Jährige die Fahrzeugkolonne. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem abbiegendem Winterdienstfahrzeug und dem Linienbus. Fahrgäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Linienbus. Der 58-Jährige wurde durch den Zusammenstoß verletzt und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden, sodass diese abgeschleppt werden mussten. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Isarvorstadt

Am Montag gegen 19:25 Uhr befanden sich ein 17-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger und ein 19-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger in einem Hinterhof eines Anwesens in der Corneliusstraße. Hier trafen beide auf zwei bislang unbekannte Täter. Im Verlauf der folgenden Auseinandersetzung wurde auf den 17-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe geschossen, wodurch dieser sich schwere Verletzungen zuzog. Ferner wurde bei der Auseinandersetzung Pfefferspray eingesetzt. Der 19-Jährige konnte sich in ein nahegelegenes Geschäft flüchten, von wo aus der Polizeinotruf 110 verständigt wurde. Der 17-Jährige wurde aufgrund seiner Verletzungen und notwendigen ärztlichen Behandlung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich erbrachte keine Hinweise auf die Identität der beiden Täter.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 19:25 Uhr im Bereich der Corneliusstraße, Baaderstraße, Erhardtstraße (Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


24.11.2025

Zoll entdeckt seltene Singvögel

Ende Oktober hat eine Frau den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren am Münchner Flughafen passiert, als die Zöllner die Frau zu einer Kontrolle baten. Während der Überprüfung stellten die Beamten sieben Singvögel, verpackt in drei Pappschachteln, im Handgepäck fest. Die Tiere wurden zuständigkeitshalber der Bayerischen Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen übergeben. Die Tierärzte am Flughafen München stellten die Tiere sicher. Ein Teil der Tiere zeigte deutliche Krankheitssymptome, sodass diese für eine weitere Versorgung in einer Tierklinik untergebracht wurden. Trotz sofortiger tiermedizinischer Maßnahmen verstarb ein Vogel wenige Tage nach dem Fund. "Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Fliegerbombe erfolgreich entschärft - Moosach

Die Weltkriegsbombe am Rande des Westfriedhofs ist am Sonntagnachmittag entschärft worden. Etwa 7000 Personen waren von der Evakuierung betroffen. Die amerikanische Fliegerbombe wurde ohne Zwischenfälle entschärft. Bei Bauarbeiten war die 500 Kilogramm schwere Bombe in einer Tiefe von 1,20 Metern gefunden worden. Um den Evakuierungsbereich möglichst klein halten zu können, wurden 24 Überseecontainer durch Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW um die Fundstelle aufgestellt und mit Wasser befüllt. Die Bürger verließen den Bereich ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch ein Seniorenheim mit 110 Personen musste evakuiert werden. 40 Transporte von nicht gehfähigen Personen wurden durch die Rettungsdienstkräfte durchgeführt.

Vollstreckungshaftbefehle

Ein Datenabgleich förderte bei einem am S-Bahnhaltepunkt Marienplatz kontrollierten 64-jährigen Polen einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München zu Tage. Wegen Diebstahls war der Wohnsitzlose zu einer Geldstrafe von 1 500 Euro verurteilt worden, die er bislang nicht beglichen hatte. Ersatzweise muss der mit 0,4 Promille Alkoholisierte die kommenden 50 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbringen. Und am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhof München wurde ein 41-jähriger Rumäne kontrolliert. Hier ergab ein Datenabgleich ebenfalls einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München. Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung war er zu einer Geldstrafe in Höhe von 2 250 Euro verurteilt worden. Da der mit 2,6 Promille Alkoholisierte die geforderte Summe nicht beibringen konnte, wurde er zur Verbüßung der (75 Tage) Ersatzfreiheitsstrafe der Justiz zugeführt.

Beziehungsstreit

Am Bahnhof Allach kam es bei einem Beziehungsstreit zu wechselseitigen Körperverletzungen. Dabei gerieten eine 16-Jährige aus der Au und ein 19-Jähriger aus Neuhausen erst verbal dann körperlich aneinander. Am Bahnsteig stehende Freunde, die zuvor mit ihnen gefeiert hatten, trennten die beiden und informierten per Notruf 110 die Polizei. Nachdem ein Rettungswagen keine weitere medizinische Versorgung beider erkannte, wurde die minderjährige 16-Jährige Erziehungsbevollmächtigten ihrer Wohngruppe zugeführt. Beide waren leicht alkoholisiert. Sie war zurückliegend mit Diebstahl und Brandstiftung, er wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Leistungserschleichung, Widerstand und Beleidigung

Der Zugführer eines in den Hauptbahnhof München einfahrenden Zuges meldete einen mit abgelaufenem Fahrschein reisenden 57-jährigen. Der Mann aus Bogenhausen weigerte sich gegenüber Beamten der Bundespolizei die am Gleis 20 stehende Bahn zu verlassen. Er musste zwangsweise aus dem Zug verbracht werden. Dabei beleidigte und wehrte er sich und schlug unkontrolliert um sich, traf jedoch keinen der Beamten. Auf der Wache der Bundespolizei in der Denisstraße gab er zunächst an, einer der eingesetzten Beamten hätte ihm 300,-EUR gestohlen. Nach Belehrung über den Straftatbestand der falschen Verdächtigung revidierte er die Aussage und bezeichnete einen ihm Unbekannten als Täter. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Betrugsversuch und Erschleichen von Leistungen ermittelt die Bundespolizei gegen den 57-Jährigen, der nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß ging.


21.11.2025

Diebstahl am Hauptbahnhof München

Ein 47-jähriger Mann aus dem Irak meldete über die Notrufsäule der Bundespolizei im Hauptbahnhof München den Diebstahl seines Rucksacks Wenig später konnte der mutmaßliche Täter, ein 45-jähriger Bulgare, mit dem Diebesgut auf frischer Tat gestellt und festgenommen werden. Dank der unverzüglichen Information über die Notrufsäule am Bahnsteig 22/23, welche einen direkten Kontakt zur Wache der Bundespolizei in der Denisstraße herstellt, konnten Streifen der Bundespolizei schnell am Ort des Geschehens eintreffen. Im Bereich des Gleis 17 trafen die Beamten auf den Dieb, einen 45-jährigen Bulgaren, der mit dem entwendeten Rucksack an den Tatort zurückgekehrt war. Der Rucksack wurde durch den Geschädigten als dessen Eigentum identifiziert und anschließend zurückgegeben. Gegen den 45-jährigen Mann wurde eine Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Eine anschließende Personenkontrolle ergab, dass gegen ihn mehrere offene Aufenthaltsermittlungen von Strafverfolgungsbehörden vorlagen.

Frauenleiche – Landkreis München

Am Donnerstag wurde der Polizeinotruf 110 von einem Zeugen über das Auffinden einer bislang unbekannten Frauenleiche im Forstenrieder Park im Bereich des Forstwegs „Buchendorfer Geräumt“ informiert. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Noch in den Nachmittagsstunden hat die Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen am Tatort aufgenommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund der Auffindesituation kann ein Gewaltdelikt bislang nicht ausgeschlossen werden.
Zeugenaufruf:
Wer im Bereich des Forstenrieder Parks nahe des Forstwegs „Buchendorfer Geräumt“ (Neuried) Wahrnehmungen gemacht hat oder Fahrzeuge gesehen hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Diebstahl eines Motorrads – Allach

Ein 14-Jähriger mit somalischer Staatsangehörigkeit fuhr mit einem Motorrad in der Pasteurstraße. Mit auf dem Kraftrad saß sein Sozius, ein 12-Jähriger mit bulgarischer Staatsangehörigkeit. Der 14-Jährige fuhr mit der Front des Kleinkraftrades gegen ein geparktes Wohnmobil. Eine zufällig auf den Unfall aufmerksam gewordene Polizeistreife bemerkte dies, woraufhin sich die beiden Jugendlichen zu Fuß entfernten. Der 12-Jährige konnte nach einigen Metern von den Polizeibeamten angehalten und gestellt werden. Der 14-jährige Fahrer kehrte selbstständig zur Unfallörtlichkeit zurück. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Motorrad in Aubing aus einer Tiefgarage entwendet worden war. Zudem war der 14-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der 14-Jährige wurde unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Diebstahls angezeigt.

Schockanruf – Pasing

Am Mittwoch zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr wurde eine über 80-Jährige von mehreren bislang unbekannten Tätern angerufen. Diese behaupteten, dass sich die Tochter der Seniorin im Krankenhaus befinde und die über 80-Jährige für die Behandlung eine fünfstellige Geldsumme aufbringen müsse. Im weiteren Verlauf übergab die über 80-Jährige am selben Abend Bargeld und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrages an ihrer Haustür an einen unbekannten Täter. Im Nachgang fiel der Betrug auf und ein Angehöriger verständigte den Polizeinotruf 110.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 30 Jahre alt, ca 180 cm groß, schwarze Haare; er trug dunkle Kleidung und eine Hose mit weißen Farbflecken.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch im Bereich der Varnhagenstraße, Volmstraße und Hieronymusstraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pkw fährt gegen Lichtmast – Giesing

Ein 22-Jähriger fuhr mit einem Audi in der Candidstraße in Richtung Candidplatz. Mit im Fahrzeug befanden sich ein 21-Jähriger, ein 19-Jähriger und eine 20-Jährige. In einer Kurve kam der 22-Jährige mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Lichtmast. Durch den Unfall wurden alle vier Fahrzeuginsassen verletzt und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. An dem Fahrzeug und dem Lichtmast entstand ein Sachschaden in Höhe eines fünfstelligen Betrages. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 22-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Zudem wurden im Fahrzeug Utensilien zum Konsum von Lachgas aufgefunden. Aufgrund dessen wurde beim 22-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt sowie sein Führerschein sichergestellt. Der 22-Jährige wurde u a aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.


20.11.2025

Raubdelikt während einer Musikveranstaltung – Freimann

Am Dienstag gegen 22:30 Uhr kam es während einer Musikveranstaltung in einer Veranstaltungshalle in Freimann zu einem Raubdelikt. Hierbei wurde einem 25-jährigen mit Wohnsitz in Rosenheim von zwei bislang unbekannten Tätern seine Halskette im Wert von mehreren tausend Euro gewaltsam entwendet. Anschließend verschwanden die beiden Täter unerkannt in der Menschenmenge. Der 25-Jährige wurde leicht verletzt.
Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich, ca 190 cm, extrem schlank, ca 75 kg, kinnlange, dunkle, gelockte Haare, ca 25 Jahre.
Täter 2:
Männlich, kräftige Statur, ca 30 Jahre.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 22:30 Uhr im Bereich des Veranstaltungsgeländes in der Lilienthalallee in der Zenith-Halle (Freimann) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Zwei Carports in Brand - Solln

Die Feuerwehr München ist zu einem Brand in der Sollner Straße alarmiert worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen zwei Carports in Flammen. Das Feuer drohte auf eines der angrenzenden Wohngebäude überzugreifen. Die Einsatzkräfte nahmen unverzüglich einen Schnellangriff vor und schützten das betroffene Gebäude. Für die Brandbekämpfung der Carports wurden zwei weitere Rohre eingesetzt, mit denen das Feuer zeitnah unter Kontrolle gebracht werden konnte. Parallel wurde die Fassade der angrenzenden Gebäude mittels Drehleiter und Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass die beiden Häuser zwar in Mitleidenschaft gezogen worden waren, jedoch keine weitere Gefahr bestand. Es wurde zudem bemerkt, dass Rauch über ein Belüftungssystem in eines der Häuser eingedrungen war, weshalb der betroffene Keller mittels Hochdrucklüfter belüftet wurde. Die unverletzten Bewohner konnten nach Abschluss der Maßnahmen wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Sachbeschädigung durch Graffiti – Schwabing

Seit Mai 2025 kam es an einer Grundstücksmauer in der Borschtallee zu bislang 13 Fällen von Sachbeschädigung durch Graffitis und Schmierschriften mit Fußballbezug. Hierbei übersprühten Anhänger zweier Münchner Fußballvereine regelmäßig die Graffitis des jeweils anderen Fußballclubs. Am Samstag gegen 01:45 Uhr teilte eine unbeteiligte Zeugin dem Polizeinotruf 110 mit, dass sie soeben mehrere Personen dabei beobachten konnte, wie diese sich dunkel bekleideten und in Richtung Luitpoldpark gingen. Sofort zur Örtlichkeit geschickte Polizeibeamte stellten daraufhin in der Borschtallee an einer Grundstücksmauer ein neues, 15x2 m großes Graffiti fest. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei Tatverdächtige festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen 19-jährigen mit deutsch-kroatischer Staatsangehörigkeit sowie einem 20-jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die beiden Tatverdächtigen wurden wegen Sachbeschädigung angezeigt und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Tödlicher Unfall - Seeshaupt

Im Gemeindebereich von Seeshaupt kam es zu einem folgenschweren Arbeitsunfall bei Baumfällarbeiten. Ein 23-jähriger Arbeiter wurde von einem fallenden Baum getroffen und dabei so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Die Kriminalpolizei Weilheim führt in dem Fall die Ermittlungen. Der 23 Jahre alter deutsche Arbeiter aus einer Gemeinde im Landkreis München war damit betraut, die Fallrichtung eines Baumes mittels eines daran befestigten Stahlseils zu kontrollieren. Der junge Mann befand sich noch im Gefahrenbereich, als ein fallender Baum ihn erfasste und erschlug. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 23-Jährigen feststellen. Die Arbeitskollegen des 23-Jährigen mussten vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

Rauchentwicklung in Baumarkt - Aubing

Nach Ladenschluss ist die Feuerwehr München zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einen Baumarkt im Stadtteil Aubing alarmiert worden. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr war durch ein Fenster deutlicher Rauch im Verkaufsraum sichtbar. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München verschafften sich umgehend Zugang zum Gebäude. Dort hatte sich der Rauch bereits stark ausgebreitet. Insgesamt drei Atemschutztrupps gingen in das Gebäude, um die betroffenen Bereiche nach Personen abzusuchen und die Flammen mit Kleinlöschgeräten sowie einem Strahlrohr zu bekämpfen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex umfassend belüftet. Verletzt wurde bei dem Brandeinsatz niemand, da sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Baumarkt befanden.


19.11.2025

Wach- und Sicherheitsgewerbe im Visier

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) ging im gesamten Bundesgebiet verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe vor. Beim Hauptzollamt München waren 40 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz und prüften die Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Bei dieser Schwerpunktaktion wurden unter anderem die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern überprüft. Die Zöllner befragten insgesamt 56 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und führten 12 Arbeitgeberprüfungen durch. Bei den Befragungen und Prüfungen ergaben sich bislang in 23 Fällen Verdachtsmomente.

Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei gegen Gewalt

Die Bundespolizei ist gezielt gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen vorgegangen. In der Spitze waren zeitgleich rund 300 Beamte an den Hauptbahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg und Aschaffenburg im Einsatz. Das Ergebnis waren 919 Identitätsfeststellungen und knapp 40 Ermittlungsverfahren, 4 davon wegen Gewaltdelikten. Die Einsatzkräfte stellten 26 Verstöße gegen Allgemeinverfügungen der Bundespolizei fest, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen in den vier Bahnhöfen untersagten. Die Beamten nahmen 2 Personen vorläufig fest und vollstreckten zusätzlich 2 Haftbefehle. Ferner erteilten sie 57 Platzverweise und führten 25 sogenannte Gefährderansprachen durch. In München wurde z B ein polnischer Staatsangehöriger mit zwei Schreckschusswaffen, 216 dazugehörige Patronen, eine Soft-Air-Waffe und zwei Cuttermesser festgestellt.

Weltkriegsbombe entdeckt - Moosach

Bei Erdbewegungsarbeiten am Rande des Westfriedhofs ist eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Blindgänger ist aktuell stabil und stellt keine Gefahr für die Bevölkerung dar. Die Bombe liegt derzeit unversehrt in einer Tiefe von 1,20 Metern im Erdreich und wurde bereits vom Kampfmittelräumdienst begutachtet. Dieser konnte eine Gefahr gegenwärtig ausschließen und plant die Entschärfung am Sonntag. Während dieser Zeit muss ein Bereich im Radius von 700 Metern evakuiert werden, wovon rund 7 000 Personen betroffen sein werden. Die Sperrung wird ab 9 Uhr gelten. Betroffene Personen müssen den Bereich bis spätestens dahin selbstständig verlassen haben. Für Personen, die während der Evakuierung keine Unterkunft haben, wird eine Betreuungsstelle am Gymnasium Moosach eingerichtet. Von den Sperrmaßnahmen werden auch die Tramlinie 20 sowie die Buslinien 51, 143, 164 und 165 betroffen sein.

Verkehrsunfall, eine Person verletzt – Oberhaching

Ein 42-Jähriger befand sich mit einem Mercedes in der Straße „Im Loh“ und beabsichtigte nach links abzubiegen. Gleichzeitig fuhr eine 32-jährige mit einem VW Richtung Grünwald. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Im Anschluss rollte der Pkw der 32-Jährigen rückwärts auf den Pkw eines 30-Jährigen, welcher sich hinter ihr befand. Die 32-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An beiden Pkw entstand ein hoher Sachschaden. Der Pkw des 30-Jährigen wurde leicht beschädigt. Die 32-Jährige wurde durch einen Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Spielplatz aufgewertet

Das Baureferat hat den Spielplatz an der Willibald-/Senftenauerstraße aufgewertet und um barrierefreie Angebote erweitert. Mehrere inklusive Spielgeräte sowie eine Kletter- und Abenteuerlandschaft sind hinzugekommen. Sie stehen ab sofort allen Nutzern zur Verfügung. Auf einer Fläche von rund 1 000 Quadratmetern sind neben einem inklusiven Karussell auch ein rollstuhlbefahrbares Trampolin, eine Nestschaukel und ein Klettergerät aus Holz hinzugekommen.


17.11.2025

Sicher unterwegs in der Dunkelheit

Im November lädt das Mobilitätsreferat Radfahrer und Fußgänger zum kostenfreien Radl-Check Spezial „Sei sichtbar!“ ein. Am Donnerstag, 27 November, und Freitag, 28 November, jeweils von 14 bis 20 Uhr, werden am Odeonsplatz Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft. Zudem gibt es weitere Informationen und Angebote rund um das Thema Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit. Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagte: „Sichtbarkeit ist der Schlüssel zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr, besonders in der dunklen Jahreszeit. Mit unserem Radl-Check Spezial möchten wir das Bewusstsein für dieses wichtige Thema schärfen und alle Verkehrsteilnehmer motivieren, aktiv für ihre Sicherheit zu sorgen.“ Der Service richtet sich nicht nur an Radfahrer, gerne werden auch die Räder von Kinderwägen und Rollstühlen aufgepumpt. Daneben gibt es vor Ort die Möglichkeit, den sogenannten Dunkeltunnel zu besuchen. Es handelt sich dabei um ein spezielles Zelt, in dem die Teilnehmer unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen erleben können, wie gut oder schlecht sie im Straßenverkehr sichtbar sind.

Pkw fährt gegen Fußgänger - Schwabing-West

Am Montag fuhr ein 68-jähriger mit seinem Mercedes in der Herzogstraße in westlicher Richtung. An der Kreuzung zur Schleißheimer Straße wollte er stadteinwärts nach links abbiegen. Hierbei beschleunigte er sein Fahrzeug stark, verlor im Anschluss die Kontrolle und fuhr schließlich auf den westlichen Geh- und Radweg der Schleißheimer Straße. Ein 33-jähriger, der sich zu Fuß auf dem Gehweg befand, wurde dabei frontal erfasst. Weitere Fußgänger konnten durch einen Sprung zur Seite eine Kollision vermeiden. Der Pkw kam nach ca 30 - 40 Metern zum Stehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem Verkehrsunfall ausgegangen. Der 33-jährige Fußgänger erlitt u a eine schwere Kopfverletzung und war bislang nicht ansprechbar. Er musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert werden.

Sturz auf U-Bahngleise – Bogenhausen

Ein 53-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit befand sich am Bahnsteig des U-Bahnhofes Arabellapark. Dort stürzte er aus bislang ungeklärter Ursache vor die einfahrende U-Bahn in das Gleisbett. Trotz einer Gefahrenbremsung wurde der zwischen den beiden Fahrschienen liegende 53-Jährige von der U-Bahn überfahren. Er wurde dabei schwer verletzt und durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brand mehrerer Pkw – Giesing

Am Freitag gegen 20:45 Uhr meldete ein Zeuge einen brennenden Pkw in der Stilfser-Joch-Straße in Untergiesing. Beim Eintreffen der Polizei standen zwei Pkw in Vollbrand. Im weiteren Verlauf gerieten zwei weitere Pkw sowie ein Gartenzaun in Brand. Die Fahrzeuge sowie der Zaun wurden durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 20:45 Uhr im Bereich der Stilfser-Joch-Straße, Terlaner Straße oder Säbener Straße (Giesing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raubdelikt – Forstenried

Am Samstag gegen 11:00 Uhr befand sich eine 81-jährige mit ihrem Rollator beim Einkaufen im Bereich Züricher Straße. Im Bereich der Winterthurer Straße Ecke Schaffhauser Straße wurde sie von einem Unbekannten zunächst angesprochen und nach einer Klinik gefragt. Kurz darauf trat der Unbekannte von hinten an die 81-Jährige heran und riss ihr eine Goldkette im Wert von ca 1 000 Euro vom Hals.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 40 Jahre alt, ca 180 cm groß, kräftigte Statur, südeuropäische Erscheinung, sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent; evtl mit Anorak bekleidet.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 11:00 Uhr im Bereich der Winterthurer Straße, Schaffhauser Straße, Züricher Straße und am U-Bahnhof Forstenrieder Allee (Forstenried) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


13.11.2025

Aktionstag gegen islamistische Propaganda

Polizei und Staatsanwaltschaft in ganz Bayern geht im Rahmen eines „Aktionstags gegen islamistische Propaganda“ gegen Täter vor, die durch ihre Taten insbesondere die Terrororganisation „Islamischer Staat (IS)“ unterstützen. Die Polizei vollzog unter Federführung der Generalstaatsanwaltschaft München und des Bayerischen Landeskriminalamtes Durchsuchungsbeschlüsse bei insgesamt zwölf Beschuldigten in Bayern. Die jeweiligen Beschuldigten stehen im Verdacht der Volksverhetzung, vor allem in sozialen Netzwerken. Bei den Tatverdächtigen in Bayern handelt es sich um eine Frau und elf Männer im Alter zwischen 16 und 47 Jahren. Sie sind syrische, bulgarische, türkische, deutsche, serbische und kosovarische Staatsangehörige. Die Einsatzkräfte vernahmen die Beschuldigten und beschlagnahmten Beweismittel, darunter Mobiltelefone und Laptops.

Erweiterung von Parklizenzgebieten in Sendling und Thalkirchen

Die Parklizenzgebiete Partnachplatz und Thalkirchen werden erweitert. Zum 15 Dezember wird das Parklizenzgebiet Partnachplatz vergrößert, anschließend folgt voraussichtlich noch in diesem Jahr eine Erweiterung in Thalkirchen. Anwohner können bereits jetzt ihre neuen Parkausweise beantragen.Das Gebiet Partnachplatz erstreckt sich künftig westlich der Fernpaßstraße bis zur Garmischer Straße. Die Erweiterung in Thalkirchen erfolgt südlich des Thalkirchner Platzes in der Maria-Einsiedel-Straße, der Geitauer Straße und dem Kirchweg. Die Parkregelungen in diesen Zonen umfassen häufig das reine Bewohnerparken oder das sogenannte Mischparken. Beim Mischparken ist für Besucher das Parken mit Parkschein gebührenpflichtig möglich. Anwohner mit gültigem Parkausweis parken hier kostenlos und zeitlich unbegrenzt. Zusätzlich gibt es Bereiche mit Kurzzeitparkzonen für den sogenannten Wirtschaftsverkehr. Bereits ausgestellte Parkausweise behalten ihre Gültigkeit.

Glasscheibe durchschossen – Bogenhausen

Am Dienstag den 11 11 verständigte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses den Polizeinotruf, da die Verglasung ihrer Balkontür beschädigt worden war. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine Beschädigung an der Außenverglasung der Balkontür fest. Ein Geschoss, welches nach den ersten Ermittlungen ursächlich für die Beschädigung war, wurde auf dem Balkon aufgefunden und sichergestellt. Die Bewohnerin gab an, dass sie bereits am Tag zuvor, gegen 22:00 Uhr, einen lauten Knall gehört hatte und danach auch den Schaden feststellen konnte. Wer am Montag den 10 11 gegen 22:00 Uhr, im Bereich der Preziosastraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall zwischen Tram und Pkw; eine Person verletzt – Ludwigsvorstadt

Ein 61-jähriger Türke mit Wohnsitz in München fuhr mit einem Mercedes, auf der Bayerstraße. Er beabsichtigte an der Kreuzung zur Paul-Heyse-Straße links in diese einzubiegen. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn in gleiche Richtung. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der 61-Jährige wurde verletzt und kam mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Trambahnfahrer und die Insassen der Trambahn wurden nicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung teilweise komplett gesperrt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Störungen bei Sportveranstaltung – Olympiapark

Im Olympiapark gab es eine Basketball-Partie zwischen einer türkischen und einer israelischen Mannschaft. Das Spiel wurde von rund 2 500 Zuschauern besucht. Im Rahmen des Spiels wurde aus dem Fanblock der türkischen Fans ein Banner ausgerollt und eine Fahne gezeigt. Dies führte innerhalb des Blocks zu Unmut. Zwischen den türkischen Fans kam es zu verbalen Auseinandersetzungen untereinander, weshalb die eigensetzten Polizeikräfte einschritten, um einer eventuellen Eskalation vorzubeugen. Die streitenden Parteien wurden getrennt und die Gruppe aus 15 Personen, mit Banner und Fahne, wurden von den Einsatzkräften von den Zuschauerrängen begleitet, nachdem sie diese verlassen wollten. Nach erfolgter Sensibilisierung verließ der Großteil der Gruppe das Spiel, einige gingen zurück in den Zuschauerrang. Im Zusammenhang mit dieser initialen Auseinandersetzung kam es nach aktuellem Stand zu keinen strafbaren Handlungen.


12.11.2025

Rettungseinsatz nach Gleissturz

Ein 42-jähriger Mann stürzte - ohne Fremdeinwirkung - am Hauptbahnhof ins Gleis 28. Couragierte Passanten, Rettungsdienst und Bundespolizei bargen den Hör- und Sehgeschädigten. Der 42-jähriger Afghane war wohl beim Ausweichen eines Pfostens, wegen seiner Sehbeeinträchtigung, zu nah ans Gleis geraten und deswegen in den Schienenbereich gestürzt. Zwei Passanten vor Ort setzten die Rettungskette in Gang und einer der beiden, selbst Rettungssanitäter, barg zusammen mit Sanitätern und Bundespolizisten den Mann aus dem gesperrten Gleis und übernahmen noch im Gleis die Erstversorgung.

Entry/Exit System (EES) startet am Flughafen München

Am Flughafen München wird seit dem 11 November das Entry/Exit System (EES) der Europäischen Union schrittweise eingeführt. Dieses neue digitale System ersetzt die bisherigen manuellen Passstempelungen durch eine automatisierte Erfassung von Ein- und Ausreisedaten sowie biometrischen Informationen von Drittstaatsangehörigen. Das EES erfasst automatisch, wann und wo Reisende aus Nicht-EU-Staaten den Schengenraum betreten und verlassen. Dabei werden biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder aufgenommen. Diese technologischen Neuerungen ermöglichen eine lückenlose und fälschungssichere Kontrolle und verbessern gleichzeitig die Sicherheit an den europäischen Außengrenzen. Für den Flughafen München bedeute EES einen tiefgreifenden technologischen und organisatorischen Wandel. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Flughafenbetreiber und der Bundespolizei wurden Kontrollbereiche modernisiert, neue Geräte zur Gesichtserkennung und Fingerabdruckprüfung installiert und das Flughafenpersonal umfassend geschult.

Körperverletzung – Altstadt

Ein bis Dato unbekannter Täter und ein Polizeibeamter befanden sich am Bahnsteig der U-Bahn am Karlsplatz. Dort hinterließ der unbekannte Täter Unrat, weshalb er vom Polizeibeamten auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde. Zudem wies sich der Polizeibeamte aus und erteilte ihm einen Platzverweis. Daraufhin zog der Unbekannte ein mitgeführtes Messer und versuchte mit diesem durch Stichbewegungen und Schläge auf den Polizeibeamten einzuwirken. Der Polizeibeamte konnte die Stiche und Schläge mit seinem mitgeführten Rucksack abwehren. Im Anschluss flüchtete der unbekannte Täter vom Tatort. Der Polizeibeamte wurde durch den Angriff nicht verletzt. Anhand von Videoaufnahmen konnte ein 31-Jähriger mit israelischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtiger identifiziert werden. Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnte der Tatverdächtige in einer Unterkunft festgenommen werden. Der 31-Jährige wurde im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht.

Falschgeld – Altstadt

Die Münchner Polizei wurde von Mitarbeitern einer Diskothek über das Auffinden von Falschgeld informiert. Vor Ort konnten zwei Tatverdächtige identifiziert werden. Hierbei handelt es sich um einen 22-Jährigen mit deutsch-kosovarischer Staatsangehörigkeit sowie einen 24-Jährigen mit deutsch-albanischer Staatsangehörigkeit. Die beiden Tatverdächtigen bezahlten mehrfach in der Diskothek mit falschen 50-Euro-Banknoten. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnten weitere gefälschte Banknoten aufgefunden und sichergestellt werden. Aus diesem Grund wurden sie vor Ort vorläufig festgenommen. Bei einer anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung des 24-Jährigen konnte weiteres Falschgeld in Höhe eines vierstelligen Wertes aufgefunden und sichergestellt werden. Die beiden Tatverdächtigen wurden wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld angezeigt.

Falsche Handwerker – Unterföhring

Vier bislang unbekannte Männer klingelten unangekündigt an der Haustür eines über 80-Jährigen in Unterföhring. Hierbei gaben sie sich als Handwerker aus und boten ihm an, eine vermeintlich defekte Dachrinne zu reparieren und zu reinigen. Ein paar Tage darauf kamen die vier unbekannten Männer erneut zum Anwesen des Seniors und verrichteten die Arbeiten an der Dachrinne. Nachdem die Männer nach einer Stunde vorgaben mit den Arbeiten fertig zu sein, verlangten diese einen fünfstelligen Rechnungsbetrag vom Senior. Da der über 80-Jährige diesen Betrag nicht aufbringen konnte, fuhren die vier Täter mit dem über 80-Jährigen zu diversen Banken und Geldautomaten. Dort hob der über 80-Jährige einen Teil des Betrages ab und übergab diesen gutgläubig an die vermeintlichen Handwerker. Eine Bankangestellte schöpfte aber Verdacht und verständigte den Polizeinotruf. Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Dachdecker, Heizungsmonteure, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass entsprechende Schäden vorliegen. Ferner empfiehlt es sich, zuerst bei der Hausverwaltung oder dem Hausmeister nachzufragen sowie Angehörige überprüfen zu lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


11.11.2025

Kellerbrand in der Kapuzinerstraße - Isarvorstadt

Die Feuerwehr ist zu einem Kellerbrand in der Kapuzinerstraße alarmiert worden. Ein Anwohner hatte Rauch, Flammen und ein Knistern aus dem Untergeschoss des Gebäudes bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich die Bewohner bereits außerhalb des Hauses. Einige Kellerabteile standen in Brand, dichter Rauch hatte sich im gesamten Gebäude ausgebreitet. Mehrere Trupps mit Pressluftatmern nahmen die Brandbekämpfung auf. Eine weitere Ausbreitung der Flammen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Kleinkind bei schwerem Verkehrsunfall verstorben - Berg am Laim

Am Montagnachmittag ist es im Kreuzungsbereich Kreillerstraße / St.-Veit-Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem mehrere Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Ein Kleinkind erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine 37-jährige Frau war mit zwei Kindern auf dem Rücksitz in ihrem Skoda im Kreuzungsbereich unterwegs, als es mit dem BMW eines 60-Jährigen zum Zusammenstoß kam. Nach ersten Erkenntnissen hatte die 37-Jährige grün. Im Fahrzeug des Mannes befand sich noch eine Mitfahrerin. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten gemeinsam mit mehreren Rettungsdienst- und Notarztteams die Verletzten. Ein Kleinkind musste noch an der Unfallstelle reanimiert werden. Sämtliche am Unfall beteiligte Personen wurden in verschiedene Münchner Kliniken transportiert. Trotz aller Bemühungen verstarb das Kind später im Krankenhaus. Zwei Teams des Kriseninterventionsdienstes München waren in die Betreuung beteiligter und betroffener Personen eingebunden.

Bedrohung mit Messer – Unterföhring

Die Münchner Polizei wurde über eine mit einem Messer bewaffnete und aggressive Person vor einem Anwesen in der Fichtenstraße verständigt. Mehrere Einsatzkräfte wurden daraufhin zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte ein 42-jähriger angetroffen werden. Der 42-Jährige hielt in einer Hand ein Messer und in der anderen eine Weinflasche. Auf Ansprache, die Gegenstände abzulegen, reagierte der 42-Jährige nicht und begab sich drohend in Richtung der Einsatzkräfte. Um den Angreifer zu stoppen, musste ein Warnschuss in die Luft durch einen Polizeibeamten abgegeben werden. Zudem setzten die Polizeibeamten Pfefferspray ein. Dadurch konnte der 42-Jährige festgenommen werden. Hierbei leistete er Widerstand. Aufgrund seines psychisch auffälligen Verhaltens musste er einem Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung überstellt werden. Zwei Polizeibeamte wurden während des Einsatzes leicht verletzt. Der 42-Jährige blieb unverletzt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bis zu 180 Euro für Wahlhelfer

Das Wahlamt München sucht Wahlhelfer für die Kommunalwahlen. Am 8 März 2026 sind über eine Million Bürger aufgerufen, ihre Stimmen für das Amt des Oberbürgermeisters, den Stadtrat mit seinen 80 Mitgliedern und die 25 Bezirksausschüsse abzugeben. Rund 14 000 Wahlhelfer werden am Sonntag, 8 März, sowie am Montag, 9 März, in den Wahlräumen und Briefwahlzentren dazu beitragen, dass die Wahlen ordnungsgemäß und reibungslos ablaufen. Den Einsatz belohnt die Landeshauptstadt München mit einer Aufwandsentschädigung zwischen 130 und 180 Euro. Anmelden können sich alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats besitzen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Wahlamt bereitet die Wahlhelfer in Schulungen auf ihren Einsatz vor.

Keine neuen Schulden

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage will Bayern beim Aufstellen des Doppelhaushalts 2026/27 keine neuen Schulden machen. «Die gute Nachricht vorneweg: Keine neuen Schulden», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Klausur der Staatsregierung zur Aufstellung des nächsten Etatplans. Damit bleibe Bayern seiner Linie treu und bestätige mit einem ausgeglichenen Haushalt seinen Markenkern. Die Ausgangslage für die Aufstellung des Doppelhaushalts ist überaus schwierig. Infolge der seit Jahren schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland sprudeln die Steuern nicht mehr so gut wie in früheren Jahren, hinzu kommen stetig steigende Ausgaben.


10.11.2025

Man schwer verletzt - Lerchenau

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr München an dem Mehrfamilienhaus in der Himmelschlüsselstraße eintrafen, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im Erdgeschoß. Passanten berichteten der Feuerwehr, dass sich im ersten Obergeschoß noch eine Person befunden habe, die um Hilfe gerufen habe. Umgehend wurden die Flammen mit einem Hohlstrahlrohr niedergeschlagen, um einem Atemschutztrupp einen Zugang ins erste Obergeschoß über eine tragbare Leiter zu ermöglichen. Parallel wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Innenangriff mit mehreren Rohren gestartet. Ein Atemschutztrupp fand den vermissten 50-jährigen Mann im ersten Obergeschoß und rettete ihn in den Korb der Drehleiter. Er musste noch vor Ort reanimiert werden. Nach erfolgreicher Reanimation wurde er in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Zwei weitere Personen konnten über das Treppenhaus gerettet werden. Beide wurden leicht verletzt. Anschließend mussten noch aufwendige Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Brand auf Baustelle - Freiham

Nachdem der Alarm einer Brandmeldeanlage bei der Integrierten Leitstelle München einging, rückten unverzüglich Einsatzkräfte zu dem Wohngebäude in Freiham aus. Ein Anwohner empfing die Einsatzkräfte vor dem Objekt und zeigte den Weg zum Einsatzort in dem weitläufigen Gebäudekomplex. Baumaterialien waren in einem Raum im Erdgeschoß in Brand geraten. Umgehend wurde ein Hohlstrahlrohr von einem Atemschutztrupp eingesetzt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Anschließend wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Steinwürfe auf EC

Unbekannte bewarfen im Bereich zwischen Süd- und Ostbahnhof einen Eurocity mit Steinen. Die Frontscheibe der Lokomotive wurde dabei beschädigt; geschätzte Schadensumme: mittlerer vierstelliger Eurobereich. Der Lokführer erkannte zwei Personen auf einer Fußgängerüberführung, die im Rahmen der Nahbereichsfahndung jedoch nicht mehr angetroffen wurden. Der Eurocity fuhr an der betreffenden Stelle mit einer Geschwindigkeit von rund 110 km/h. Die Zugfahrt konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit rund 60-minütiger Verspätung trotz der Beschädigungen fortgesetzt werden. Die Bundespolizei ermittelt.

Hund im Stammstreckentunnel - Karlsplatz

Zu einem tierischen Einsatz kam es im Stammstreckentunnel zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz (Stachus). Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn sichtete im Bereich des Karlsplatzes im Tunnel einen Richtung Hauptbahnhof laufenden Hund. Während mehrere Streifen der Bundespolizei den Stammstreckentunnel absuchten wechselte der scheue Vierbeiner seine Laufrichtung. Nach rund 20 Minuten gelang es ihnen den Streuner mittels einer Fangstange im Bereich des Karlsplatzes (Stachus) einzufangen. Da kein Eigentümer ermittelt werden konnte, wurde der Schäferhund ans Tierheim in Riem übergeben, wo ihn der Besitzer abholen kann.

Tragischer Unfalltod auf dem Hof - 81-Jähriger von Unimog überrollt

Ein 81-jähriger Mann aus Lengdorf wurde bei Arbeiten auf dem Hof von seinem Unimog überrollt und erlag noch vor Ort seinen tödlichen Verletzungen. Der Senior rutschte beim Einstieg in sein Fahrzeug ab und wurde von dem sich rückwärts bewegenden Unimog mit dem linken Vorderreifen überrollt. Trotz der sofortigen Alarmierung der Rettungskräfte kam jede Hilfe zu spät. Der Verunglückte erlag noch auf dem Hof im herbeigerufenem Rettungshubschrauber seinen schweren Verletzungen. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Es gibt aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Sachbeschädigung durch Fußballfans

Rund 450 1860-Fans waren mit dem Zug aus Regensburg von der Drittligabegegnung TSV 1860 - SSV Jahn zurückgefahren. Bei der Ankunft im Hauptbahnhof wurden zahlreiche Sachbeschädigungen im Regionalexpress festgestellt. In drei Zugabteilen waren Zugfenster sowie Tische in blauer Farbe mit dem Schriftzug "TSV 1860" beschmiert. Zudem waren zahlreiche "Fanaufkleber" in den drei Abteilen angebracht worden. Auch eine verschlossene Türe war mutwillig aufgehebelt und beschädigt worden. Der Zug waren zudem stark vermüllt hinterlassen worden. Die Höhe der Sachschäden ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei. Dazu werden auch die Videoaufzeichnungen des Regionalexpress gesichtet.

Bedrohung - Hauptbahnhof

Vor dem Haftrichter muss sich ein 57-Jähriger aus Togo verantworten. Er war von DB-Sicherheitspersonal im Bereich des Elisenhofes kontrolliert worden. Einem Bahnhofsverweis wegen fehlender Reiseabsichten kam der Wohnsitzlose nur widerwillig nach. Er beleidigte die DB-Mitarbeiter verbal und drohte ihnen mit geballten Fäusten. Im Bereich des Treppenausgangs bedrohte er ein vierjähriges Kind mit dem Wortlaut "Ich zeig dir gleich meine Waffe", formte seine Finger zu einer Schusswaffe und richtete sie auf das völlig verängstigt reagierende Mädchen, das zu seiner Mutter lief. Eine Präsenzstreife der Bundespolizei nahm sich des mit 2 Promille alkoholisierten Togolesen an, der nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden sollte. Der 57-Jährige war 1992 erstmals ins Bundesgebiet eingereist und mehrfach mit Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Gefährliche Körperverletzung - Hauptbahnhof

Im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes gerieten eine 21-jährige Deutsche und eine 24-jährige Portugiesin mit DB-Sicherheitspersonal aneinander. Beide Frauen unterhielten sich lautstark. Einem Bahnhofsverweis folgten erst verbale Auseinandersetzungen, dann mehrfache Beleidigungen. Die Jüngere schlug im weiteren Verlauf mehrfach auf einen Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit ein. Ihre Begleiterin benutzte ihre Krücke zu Schlägen gegen einen zweiten DB-Mittarbeiter. Die beiden DB-Security erlitten leichte Verletzungen wie Kratzer und Gesichtsrötungen; benötigten aber keine medizinische Versorgung. Beide Frauen waren zurückliegend wiederholt mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich auffällig geworden. Das Verhalten reiht sich ein in eine Vielzahl von Gewaltdelikten.


07.11.2025

Kehrmaschine abgebrannt - Solln

Zwei Fahrzeuge sind durch einen Brand in Solln erheblich beschädigt worden. Mehrere Personen meldeten der Leitstelle München eine brennende Kehrmaschine im Münchner Süden. Zuvor bemerkte der Fahrer des Fahrzeuges eine Rauchentwicklung und stellte sein Gefährt am Straßenrand ab. In kurzer Zeit breitete sich das Feuer nahezu auf die gesamte Maschine und ein danebenstehendes Auto aus. Eine dichte Rauchsäule wieß den anfahrenden Einsatzkräften so bereits den Weg. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer rasch löschen. Nach abschließenden Reinigungsmaßnahmen konnte der Einsatz der rund 15 Kräfte nach einer Stunde beendet werden. Für die Dauer der Tätigkeiten war die Drygalski-Allee stadtauswärts komplett gesperrt.

Versuchter Raub auf Paketboten

In der Enzensberger Straße in Markt Schwaben ist zu einem versuchten Raub auf einen Paketboten gekommen. Nach derzeitigen polizeilichen Ermittlungsstand griffen zwei bislang unbekannte Täter den Paketboten in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses unvermittelt von hinten an und versuchten dessen Paket sowie persönliche Gegenstände zu rauben. Nachdem dies scheiterte, flüchteten die beiden Täter ohne Beute. Der geschädigte Paketbote kam leicht verletzt in ein Krankenhaus, konnte jedoch noch am selben Tag wieder entlassen werden. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Tatablauf geben können, sich unter der Telefonnummer 08122-968-0 zu melden.

Christbaum auf dem Marienplatz aufgestellt

Ein Christbaum aus Tirol schmückt in diesem Jahr den Christkindlmarkt am Marienplatz. Die 75 Jahre alte, 25 Meter hohe und am Stamm 60 Zentimeter dicke Fichte wurde von der 3 000-Einwohner-Gemeinde Ellmau am Wilden Kaiser gestiftet. Aus Sicherheitsgründen war die Fällung des Baumes unumgänglich, da er durch seine Größe und die Nähe zu einer Straße ein Risiko darstellte. Anfang der Woche gefällt, machte sich der Baum in der Nacht zum 6 November per Schwertransport auf den Weg in die Landeshauptstadt, wo er am frühen Donnerstagmorgen ankam. Ein Team der Münchner Berufsfeuerwehr richtete die Fichte mit schwerem Gerät auf und verkeilte sie im zwei Meter tiefen Bodenloch vor dem Rathaus. In den nächsten Tagen wird der Baum vom städtischen Baureferat mit Beleuchtung geschmückt. Der traditionelle Christkindlmarkt wird am Montag, den 24. November, um 17 Uhr feierlich eröffnet, wobei Oberbürgermeister Dieter Reiter gemeinsam mit dem Ellmauer Bürgermeister Klaus Manzl den Christbaum erstmals erleuchten lassen wird, begleitet vom Geläut des Alten Peters. Bis zum 23 Dezember betreiben Ellmauer Ortsvereine einen Glühweinstand im Innenhof des Rathauses mit Tiroler Schmankerln. Der Christbaum wird mit seinen mehr als 3 000 Lichtern bis zum 6 Januar erstrahlen.

Fälschung von Rezepten – Hadern

Ein zunächst unbekannter Täter legte ein gefälschtes Rezept für ein hochpreisiges Arzneimittel in einer Apotheke vor. Die Mitarbeiter der Apotheke verständigten die Polizei. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige ein 18-Jähriger und ein 17-Jähirger jeweils mit ukrainischer Staatsangehörigkeit festgenommen werden. Der 18-Jährige hatte zuvor die Medikamente aus der Apotheke abgeholt und sich anschließend mit dem 17-Jährigen getroffen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs des 18-Jährigen konnten weitere gefälschte Rezepte und Apotheken Quittungen aufgefunden werden. Beide Tatverdächtige wurden im Anschluss der Haftanstalt überstellt, wo sie wenig später einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurden. Für den 18-Jährigen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Der 17-Jährige wurde wieder entlassen. Gegen beide wird nun wegen Urkundenfälschung, Betrug und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Neuer Wohnungsbauatlas

Einen Überblick über die dynamischen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt sowohl in München als auch in der Region bietet der aktuelle Wohnungsbauatlas, der jetzt erschienen ist. Etwa die Hälfte der insgesamt rund drei Millionen Wohnungen der Metropolregion befindet sich in der Region München, davon 27 Prozent in der Landeshauptstadt. Von 2021 bis 2024 wurden in der gesamten Metropolregion etwa 123 000 Wohneinheiten fertiggestellt, 31 000 davon in München. Die durchschnittliche Größe der Neubauten betrug in der Metropolregion knapp 97 Quadratmeter, in München waren es mit 71 Quadratmetern deutlich kleinere Wohnungen.


05.11.2025

Überprüfung der Eisbachwelle

Das Baureferat hat auf Bitte des Oberbürgermeisters die Situation an der Eisbachwelle überprüft, mit folgendem Ergebnis:. Am Freitag ist die reguläre Bachauskehr abgeschlossen worden. Der Zulauf von der Isar zum Fabrikbach, aus dem sich wiederum der Eisbach speist, ist seitdem wieder vollständig geöffnet. Bei der Bachauskehr wird das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit, die sich am Grund ablagern. Bei abgesenktem Wasserspiegel werden die Gewässer begangen, Böschungen und Bauwerke untersucht und erforderliche Reparaturen ausgeführt. Dies ist notwendig, weil durch mitgerissenes Treibgut Schäden an Böschungen, Dämmen und Brücken entstehen können. Bauliche Veränderungen an der Eisbachwelle oder ihrer Seitenbereiche wurden bei der Bachauskehr nicht vorgenommen. Auch bei der nochmaligen Überprüfung am gestrigen Vormittag konnten dort keine Beschädigungen festgestellt werden. Nach dem Öffnen der Schleusen nach einer Bachauskehr muss sich das gesamte Gewässersystem immer erst wieder vollständig auffüllen. Dies nimmt in der Regel einige Zeit in Anspruch. Aktuell weist die Isar eher niedrige Abflüsse auf. Da der Eisbach aus der Isar gespeist wird, wirkt sich jeglicher Wasserverlust auch dort spürbar aus. Um im Bereich der Eisbachwelle den üblichen Pegelstand zu erreichen, kann das Baureferat nur bedingt durch eine Nachsteuerung an den Wehranlagen im Bereich des Fabrikbaches unterstützen. Gestern hat der Eisbach wieder den gewöhnlichen Pegelstand aufgewiesen. Aber eine Surfwelle ist leider bisher nicht vorhanden. Deshalb befindet man sich in engem Austausch mit der Interessengemeinschaft Surfen in München e V, um alles dafür zu tun, damit sich möglichst schnell wieder eine stabile Welle einstellt.

Hund auf dem Dach - Milbertshofen

Am Montagnachmittag musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr München ein kleiner Hund von einem Hausdach gerettet werden. Ein herrenloser Hund befand sich auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in etwa acht Metern Höhe in der Keferloherstraße. Der Versuch, den Vierbeiner über die Drehleiter zu retten, blieb leider erfolglos. Mit viel gutem Zureden und ausreichend Leckerli gelang es schließlich, das Tier zu einem Dachfenster zu locken und in Sicherheit zu bringen. Wie der Hund überhaupt erst auf das Hausdach gekommen ist, ist nicht bekannt. Wer sachdienliche Hinweise zur Identität des Hundes geben kann, kann sich bei der Pressestelle der Berufsfeuerwehr München melden, Telefon: 089 / 2353 31311.

Frau im Gleis - Otterfing/Sauerlach

Nachdem sich eine 69-jährige Ukrainerin zwischen Otterfing und Sauerlach im Gleis befand, musste ein Triebfahrzeugführer der Bayerischen Regiobahn eine Schnellbremsung einleiten. Sein Zug kam rechtzeitig zum Stehen. Ein Zeuge, der den Vorfall mitbekam, hielt die Frau bis zum Ein-treffen einer Streife der Polizei fest. Die Frau machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck und war sowohl zeitlich wie örtlich desorientiert. Bundespolizisten brachten die 69-Jährige zu Angehörigen nach Otterfing. Dabei wurde bekannt, dass die Ukrainerin erste Anzeichen von Demenz aufweist. Die Bundespolizei leitet Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen - Hauptbahnhof

Ein 20-jähriger Deutscher hatte seine pflegebedürftige Großmutter im Hauptbahnhof in einen ICE Richtung Hamburg gesetzt. Bevor er den Schnellzug vor dessen Abfahrt verlassen konnte, schlossen sich die Türen. Daraufhin betätigte der junge Mann den Nothalt. Eine Präsenzstreife der Bundespolizei konnte den 20-Jährigen und eine Zugbegleiterin am Bahnsteig antreffen. Es kam lediglich zur leicht verspäteten Abfahrt des Schnellzuges. Die Bundespolizei ermittelt jetzt aber gegen den 20-Jährigen aus Niederbayern wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei davor den Nothalt ohne berechtigten Grund zu betätigen, da dies stets strafrechtliche Ermittlungen nach sich zieht.

Leiche bei Löscharbeiten entdeckt - Lerchenau

In der Nacht auf Dienstag ist bei Löscharbeiten im Stadtteil Lerchenau eine Leiche entdeckt worden. Zunächst wurde die Feuerwehr München zu einem vermeintlichen Pkw-Brand alarmiert. Vor Ort stellte sich aber heraus, dass etwa 30 Quadratmeter Gebüsch und ein Bretterverschlag in Flammen standen. Bei den Nachlöscharbeiten wurde dann die Leiche einer Frau entdeckt. Die Identität der Person ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Auch die Todesursache der Frau ist noch nicht abschließend geklärt. Bei der derzeit andauernden Obduktion haben sich jedoch Hinweise auf ein Gewaltdelikt ergeben. Der Fokus der Ermittlungen liegt aktuell auf der Feststellung der Brand- und Todesursache. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer im Bereich Lerchenauer Straße (Lerchenau) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


04.11.2025

S7, Vandalismus in Führerständen

Einen Schaden in Höhe eines oberen vierstelligen Eurobetrages verursachten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf S-Bahnen der Linie 7 in mehreren S-Bahnführerständen. Am Wochenende drangen der oder die Täter in 13 Führerstände von fahrenden S-Bahnen ein. Dort beschädigten er oder sie u a Handmikrofone für Lautsprecherdurchsagen und diverse elektronische Kabel. Da keine Aufbruchspuren an den Türschlössern vorgefunden wurden, wird davon ausgegangen, dass der oder die Täter sich mittels Führerstandschlüsseln Zugang verschafft haben. Dazu werden nun auch zahlreiche Videoaufzeichnungen von S-Bahnen sowie Haltepunkten der S7 ausgewertet. Die Bundespolizei ermittelt u a wegen Sachbeschädigung.

Weithin sichtbaren Rauchsäule im Münchner Norden

Mehrere Personen meldeten Rauchschwaden im Norden der Stadt. Schnell konnten diese auf ein im Bau befindliches Gebäude am Frankfurter Ring eingegrenzt werden. Die Einsatzkräfte konnten das Brandobjekt "auf Sicht" anfahren. Auf einem Flachdach brannte Dämmmaterial. Sofort verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zum Baustellenbereich und brachten eine Drehleiter in Stellung. Da das Herankommen an den Brandherd aufgrund der Baustellensituation knifflig war, verlegten die Einsatzkräfte auch über das Gerüst Schläuche, um die Flammen zu bekämpfen. Eine halbe Stunde benötigten sie, um den Brand zu löschen, eine weitere, um die restlichen Glutnester aufzufinden und ebenfalls abzulöschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Mehrere bewusstlose Personen Landsberger Straße - Laim

In der Nacht auf Sonntag wurden Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr zu einer bewusstlosen Person in die Landsberger Straße alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen, war die gemeldete Person aber zuerst nicht auffindbar. Dies passiert immer wieder, wenn sich Patienten dann doch wieder aufrappeln und den Ort des Geschehens selbständig verlassen. In diesem Fall kam es aber anders. Auf der Suche nach dem Verbleib des Patienten, fanden die Einsatzkräfte innerhalb kürzester Zeit zwei weitere Bewusstlose sowie die ursprünglich gemeldete Person. Daraufhin forderten sie weitere Kräfte und Notarztteams nach, um alle Patienten versorgen zu können. So mussten die Rettungsdienstteams innerhalb einer halben Stunde drei Männer auf Intensivstationen in Münchner Kliniken transportieren. Aufgrund der Anamnese verdichtete sich der Verdacht auf eine sogenannte Mischintoxikation, also eine Vergiftung durch die gleichzeitige Einnahme von mehreren giftigen Substanzen.

Auseinandersetzung am Starnberger Bahnhof – Kripo ermittelt

Bei einem körperlichen Angriff wurde ein 28-jähriger Bosnier verletzt. Die Polizei fahndet intensiv nach den Tätern und geht von einer gefährlichen Körperverletzung aus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Opfer gegen 19:50 Uhr von mehreren Personen am Bahnhof Starnberg See angegriffen und durch mehrere Stiche im Rücken verletzt. Danach flüchteten die Täter zu Fuß. Der Mann wurde mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei fahndete noch in der Nacht intensiv nach den Tätern. In diesem Zusammenhang fand noch in der Nacht die Durchsuchung einer Starnberger Wohnung statt, in der vier Personen festgestellt wurden. Deren mögliche Tatbeteiligung wird derzeit geprüft. Das Motiv der Tat dürfte ersten Erkenntnissen zufolge im persönlichen Bereich liegen, Opfer und Tatverdächtige waren sich bereits seit Längerem bekannt.

Drei Schwerverletzter nach privater Feier – Laim

Der Notruf der integrierten Rettungsleitstelle wurde über eine bewusstlose Person auf einer privaten Feier in Laim informiert. Daraufhin begaben sich Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München und der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden unter den mehreren hundert Gästen insgesamt drei Personen im bewusstlosen Zustand angetroffen. Diese wurden bei Eintreffen der Polizei bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Aufgrund dessen wurde die Feier zunächst aufgelöst und die Räumlichkeiten komplett geräumt. Im Innenbereich konnten anschließende mehrere Lachgasflaschen mit unterschiedlichen Füllständen aufgefunden werden. Insgesamt konnten über hundert Lachgasflaschen aufgefunden werden. Die drei gesundheitlich betroffenen Personen wurden zur weiteren Abklärung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.


03.11.2025

Übungen der Münchner Polizei – Unterschleißheim / Fröttmaning

Bis Freitag gibt es Übungen der Münchner Polizei. U a im Bereich der U-Bahn-Station in Fröttmaning agieren die Einsatzkräfte u a mit Schutzausrüstung und Platzpatronen. Der U-Bahnbetrieb wird durch die Übung nicht beeinträchtigt. Es soll die Einsatztaktik und das Vorgehen in sog „Lebensbedrohlichen Einsatzlagen“ trainiert werden. Während der Übungsdurchgänge kann es dazu kommen, dass Knallgeräusche und Schreie zu hören sind. Durch die Übung besteht keine Gefahr für Unbeteiligte.

Raubdelikt – Obergiesing

Am Freitag um 00:10 Uhr war ein 26-jähriger, us-amerikanischer Staatsbürger zu Fuß in der Severinstraße in Obergiesing unterwegs. Dort traten fünf bislang unbekannte Täter an ihn heran und bedrohten ihn mit einem Messer. Der 26-Jährige wurde aufgefordert, seine Geldbörse auszuhändigen, welche ihm daraufhin aus der Hand gerissen wurde. Die Täter entwendeten das Bargeld aus der Geldbörse, ließen diese zurück und flohen im Anschluss in Richtung Werinherstraße. Der Mann erlitt
leichte Verletzungen. Vier der Täter konnten wie folgt beschrieben werden:
Täter 1: Männlich, ca 175-180 cm groß, schlank, südländisches Erscheinungsbild, Oberlippenbart, etwas dunklere Hautfarbe, dunkle Augenbrauen, schwarze Haare, dunkle Hose, grauer Kapuzenpullover, mit Messer bewaffnet.
Täter 2: Männlich, ca 180 cm groß, dunkelhäutig, breite Schultern, kurze Haare, schwarze Pufferjacke, mit Messer bewaffnet.
Täter 3: Männlich, ca 17 Jahre alt, ca 175 cm groß, schlank, südländisches Erscheinungsbild, dunkle Augenbrauen, etwas dunklere Haut, schmales Gesicht, grauer Trainingsanzug mit Kapuze.
Täter 4: ugendliches Erscheinungsbild, dunkel gekleidet.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag um 00:10 Uhr im Bereich der Severinstraße, St-Martins-Platz und Werinherstraße (Obergiesing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einbrüche in einem Mehrfamilienhaus – Neuhausen

Am Donnerstag zwischen 06:45 und 16:30 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu drei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus. Aus zwei der drei Wohnungen nahmen der oder die unbekannten Täter Bargeld an sich.
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag im Bereich der Volkartstraße, Orffstraße und Landshuter Alle (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Kind läuft auf Fahrbahn und wird von Pkw erfasst – Allach

Am Freitag befand sich ein 4-jähriges irakisches Kind in Begleitung der Mutter auf dem Gehweg der Ernst-Haeckel-Straße. Zur gleichen Zeit fuhr ein 27-jähriger deutsch-britischer Münchner mit einem Mercedes die Ernst-Haeckel-Straße in westliche Fahrtrichtung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen lief das 4-jährige Kind unvermittelt hinter einem geparkten Anhänger auf die Fahrbahn und prallte dort gegen den vorderen rechten Kotflügel des Mercedes. Durch den Zusammenstoß stürzte das Kind und verletzte sich schwer. Das Kind musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Pkw-Fahrer entzieht sich Verkehrskontrolle – Laim

Im Rahmen einer Schwerpunktkontrollaktion führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion-Pasing Verkehrskontrollen im Bereich der Landsberger Straße durch. Gegen 22:45 Uhr sollte ein augenscheinlich hochmotorisierten Mercedes im Bereich der Agnes-Bernauer-Straße einer Kontrolle unterzogen werden. Der Pkw fuhr jedoch weiter. Später hielt das Fahrzeug zunächst an. Als die Streifenbesatzung den Fahrzeugführer kontrollieren wollte, entfernte sich dieser aber mit hoher Geschwindigkeit. Die eingesetzten Polizeibeamten fuhren dem Pkw unter Einsatz von Martinshorn und Blaulicht nach. Dabei befuhr dieser mit überhöhter Geschwindigkeit und ignorierte sämtliche Anhaltesignale. In der Agnes-Bernauer-Straße Ecke Siglstraße konnte das Fahrzeug durch einen entgegenkommenden Streifenwagen gestoppt werden. Der Fahrer, ein 30-jähriger Deutscher, und der Beifahrer, ein 27-jähriger Türke, beide aus München, wurden aus dem Fahrzeug gezogen. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zusätzlich wurden Konsumutensilien für Cannabis im Fahrzeug aufgefunden. Die Weiterfahrt vor Ort wurde unterbunden, der Fahrer vorläufig festgenommen und eine Blutentnahme angeordnet.


31.10.2025

Dachaufbauten in Flammen - Westend

Am Morgen hatte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in einem Gewerbegebiet Flammen und Rauch auf dem Dach eines benachbarten Gebäudes bemerkt und daraufhin sofort die Feuerwehr informiert. Umgehend wurde u a ein Löschzug zur Alarmadresse im Westend gesendet. Da der Zugang zum Gebäude zunächst nicht möglich war, entschied sich die Zugführerin, die Drehleiter in Stellung zu bringen und hierüber eine Schlauchleitung auf das Dach des fünfstöckigen Gebäudes zu legen. Ein Trupp unter Atemschutz konnte so die Brandbekämpfung auf dem Dach einleiten. Zeitgleich wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst und ein Zugang zum Gebäude geschaffen. Im weiteren Verlauf konnte über das Treppenhaus mit einem dort vorhandenen Wandhydranten der Aufbau einer Lüftungsanlage komplett abgelöscht werden. Da es sich vorwiegend um brennendes Dämmmaterial handelte, zogen sich die Maßnahmen hin. Erst nach rund zwei Stunden war der Einsatz für 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr beendet.

Kommunalwahl 2026

Voraussichtlich vom 9 Dezember bis 8 Januar können die Wahlvorschläge für die Kommunalwahl am Sonntag, 8 März 2026, eingereicht werden. Zur Vereinfachung des oft komplexen und zeitaufwendigen Prozesses stellt die Wahlleiterin der Stadt München das Wahlvorschlagsportal (WVP) bereit. Diese Software-Lösung führt durch die Erstellung eines vollständigen und rechtlich korrekten Wahlvorschlages, sei es für die Wahl des Oberbürgermeisters, des Stadtrates oder eines Bezirksausschusses. Das WVP stellt die Vollständigkeit aller Unterlagen sicher und weist auf fehlende Angaben hin. Einmal erfasste Bewerberdaten werden automatisch in alle nötigen Formulare übernommen. Die so erstellten Unterlagen können einfach ausgedruckt und eingereicht werden, was die anschließende Prüfung und somit die Rückmeldung zur Zulässigkeit des Wahlvorschlages und der Bewerber erheblich beschleunigt.

Amerikanische Faulbrut in München

Im Landkreis München (Forstenrieder Park) wurde am 24 Oktober die Amerikanische Faulbrut bei Bienen amtlich festgestellt. Die Stadt München hat daher jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen und einen Sperrbezirk von mindestens einem Kilometer Radius eingerichtet, der auch den Stadtteil Forstenried betrifft. Personen mit Bienenständen im Sperrbezirk müssen die Anzahl und Standorte ihrer Bienenvölker unverzüglich dem Städtischen Veterinäramt München melden. Es ist untersagt, Bienenvölker oder Bienenmaterial aus dem oder in den Sperrbezirk zu verbringen. Die Bienenseuche ist für Menschen und andere Tiere ungefährlich; Honig kann bedenkenlos verzehrt werden. Alle Imker werden um erhöhte Achtsamkeit gebeten und müssen Zweifelsfälle melden.

Arbeitslosenquoten im Oktober 2025

Die Arbeitslosigkeit sinkt im Oktober in München um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Damit waren über 2 000 Personen weniger als im September arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hingegen steigt die Arbeitslosigkeit aber um 0,4 Punkte. Laut Agentur für Arbeit ist insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit zurückgegangen. Insgesamt aber liegt die Arbeitslosigkeit auf dem höchsten Stand in einem Oktober seit 15 Jahren.

Raubdelikt – Unterhaching

Am Donnerstag gegen 19:35 Uhr betraten zwei bislang unbekannte Täter eine Drogerie Filiale in Unterhaching. Einer der beiden Täter richtete eine Schusswaffe auf eine Mitarbeiterin. Er forderte das Öffnen der Kassenschublade und entnahm daraus mehrere hundert Euro. Anschließend flüchteten beide unbekannte Täter zu Fuß. Die Mitarbeiterin blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern, unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und der Unterstützung der Bundespolizei, führte nicht zur Identifizierung der Täter. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
ca 18-19 Jahre alt, ca 1,75-1,85m groß, helle Hautfarbe, schlanke Statur, sprach akzentfreies Deutsch; bekleidet mit schwarzem Kapuzenpullover und Winterjacke, maskiert, mit schwarzer Schusswaffe bewaffnet.
Täter 2:
ca 18-19 Jahre alt, ca 1,60-1,70 m groß, normale Statur, braune Augen, bekleidet mit schwarzem Kapuzenpullover, maskiert.
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag gegen 19:35 Uhr im Bereich Bahnhofsweg, Hauptstraße und Münchner Straße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


30.10.2025

Umgestaltung in der Innenstadt

Der ehemalige Karstadt-Kaufhof-Komplexes an der Schützenstraße, zwischen Karlsplatz und Hauptbahnhof, soll in der Nähe des Hauptbahnhofs städtebaulich umgestaltet werden. Zur Realisierung des Projekts hat der Stadtrat den dafür notwendigen neuen Bebauungsplan gebilligt. Das künftige Quartier soll offen, durchlässig und nutzungsgemischt sein. Attraktive Nutzungen in der Erdgeschosszone und öffentlich zugängliche Dachgärten sollen eine hohe Aufenthaltsqualität sicherstellen.

Baumschutzverordnung

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat eine neue Fassung der Baumschutzverordnung beschlossen. Die grundlegende Überarbeitung der seit 2013 geltenden Verordnung erweitert den Geltungsbereich um 650 Hektar auf nunmehr 54 Prozent der Stadtfläche. Wichtige Neuerungen umfassen die Absenkung des Schutzumfangs auf 60 Zentimeter Stammumfang (statt 80 cm) und die Einbeziehung von Obstbäumen und Kletterpflanzen. Zudem wurde eine neue Ausgleichszahlung von 5 000 Euro pro Baum eingeführt, die sich an den realen Kosten eines neuen Baumstandorts orientiert und so den Erhalt alter und gesunder Bäume attraktiver machen soll.

Allerheiligen

Auch in diesem Jahr finden an Allerheiligen, 1 November, die Aussegnungen der katholischen Kirche auf den Münchner Friedhöfen statt. Die Friedhöfe sind an diesem Tag von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Für Fragen stehen die Friedhofsverwaltungen von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung. Wegen des hohen Besucheraufkommens ist die Mitnahme von Fahrrädern nicht gestattet. Allerheiligen wird seit dem 9 Jahrhundert begangen und dient dem würdevollen Totengedenken sowie der Ehrung aller Heiligen und Verstorbenen.

Verkehrsunfall zwischen Trambahn und Fußgänger – Westend

Wie bereits berichtet kam es am Montag gegen 20:05 Uhr, zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Trambahn und einem 47-jährigen, italienischen Fußgänger. Hierbei fuhr eine Trambahn der Linie 18 auf der Landsberger Straße in Richtung Bayerstraße. Zur selben Zeit überquerte der 47-Jährige diese und es kam zum Zusammenstoß. Der 47-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Münchner Verkehrspolizei führt weiterhin die Ermittlungen und sucht Zeugen.
Zeugenaufruf:
Wer konnte Beobachtungen machen, die mit dem Verkehrsunfall in Zusammenhang stehen? Dieser Aufruf richtet sich insbesondere auch an Fahrgäste, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Straßenbahn befunden haben. Personen, die hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216- 3322, in Verbindung zu setzen.

Heimlich gefilmt

Am Donnerstagnachmittag versuchte ein Mann am Hauptbahnhof München einer bislang unbekannten Frau unter den Rock zu filmen. Die Bundespolizei konnte den Täter identifizieren, sucht nun aber nach der Geschädigten. Gegen 16:40 Uhr hielt sich ein 23-jähriger rumänischer Staatsangehöriger im Hauptbahnhof München auf und lief im Bereich des südlichen Ausgangs (Bayerstraße) hinter einer bislang unbekannten Frau. Der Mann nahm sein Mobiltelefon und begann das Gesäß der Unbekannten zu filmen. Anschließend soll der 23-Jährige sein Handy nach unten bewegt und auf diese Weise der Frau unter den Rock gefilmt haben. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Vorfall beobachten und unterband das weitere Filmen. Die unbekannte Geschädigte bekam davon nichts mit und konnte im Anschluss nicht mehr festgestellt werden. Die Geschädigte ist zwischen 20 und 30 Jahren alt und ca 1,70 bis 1,80 Meter groß. Sie hat blondes Haar und trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Lederjacke, einen schwarzen Rock, schwarze kniehohe Stiefel und eine schwarze Sonnenbrille. Außerdem führte sie eine schwarze Handtasche und ein Lebkuchenherz vom Oktoberfest mit sich. Die Bundespolizeiinspektion München hat die Ermittlungen wegen Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen aufgenommen und bittet die Geschädigte oder Personen, die Hinweise auf die Geschädigte geben können, sich unter der Rufnummer 089 / 515550 - 0 bei der Bundespolizei zu melden.


29.10.2025

20-jährige rastet aus

Mehrere Mitarbeiter der Deutschen Bahn standen am Informationsschalter im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs München als gegen eine 20-jährige an ihnen vorbeilief und einer 31-jährigen Bahnbediensteten unvermittelt ins Gesicht schlug. Die Frau stieß die Angreiferin anschließend zu Boden, die sich unmittelbar wieder erhob. Sie schlug weiter auf die Frau ein und bedrohte sie. Zudem warf sie ihre Tasche in Richtung der Bahnmitarbeiterin - verfehlte jedoch. Im Anschluss flüchtete die 20-Jährige, die kurze Zeit später von alarmierten Bundespolizisten vorläufig festgenommen werden konnte. Die Beamten nahmen die Angreiferin mit zur Wache in der Denisstraße. Die 31-Jährige Bahnbedienstete erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber keine ärztliche Hilfe. Die Bundespolizei ermittelt u a wegen des Verdachts des Widerstands, der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung.

48-Jähriger uriniert im Ostbahnhof und greift Beamte an

Ein augenscheinlich stark alkoholisierter 48-jähriger urinierte mitten am Tag auf den Bahnsteig 5 des Münchner Ostbahnhofs und belästigte im Anschluss mehrere Personen. Alarmierte Beamte der Bundespolizei trafen den 48-Jährigen wenig später in einer öffentlichen Toilettenanlage im Ostbahnhof an. Während der Identitätsfeststellung wurde der Mann aus Markt Schwaben zunehmend aggressiver und versuchte die Beamten zu schlagen sowie zu treten. Nur mit der Unterstützung weiterer Bundespolizisten konnte der Mann gefesselt und zur Wache im Ostbahnhof gebracht werden. Nach Rücksprache mit einer Richterin am Amtsgericht München verblieb der mit über 2,8 Promille alkoholisierte Mann in polizeilichem Gewahrsam. Im Laufe des Tages beruhigte sich der Mann und konnte die Dienststelle am frühen Abend freien Fußes verlassen. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei u a wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs, Widerstands, der Bedrohung und der Belästigung der Allgemeinheit.

Tätlicher Angriff in der Dienststelle

Ein 18-jähriger schrie im S-Bahnbereich des Hauptbahnhofs München lautstark herum und vergoss ein Getränk auf dem Bahnsteig. Eine Streife der Bundespolizei wurde auf den Mann aufmerksam und kontrollierte ihn. Da er falsche Angaben zu seiner Identität machte und sich stark unkooperativ verhielt, nahmen die Bundespolizisten den jungen Mann mit zur Wache in der Denisstraße. In der Wache beleidigte er die Streife und trat einen der Beamten. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann aus Moosach 0,8 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Dienststelle verlassen, muss nun aber mit einer Anzeige wegen Widerstands, Beleidigung sowie Verunreinigung von Bahnanlagen rechnen.

Verkehrsunfall zwischen Trambahn und Fußgänger – Westend

In München kam es zu einem tragischen Trambahnunfall:. Ein 25-jähriger Münchner fuhr als Fahrer einer Trambahn der Linie 18 auf der Landsberger Straße in Richtung Bayerstraße. Zur selben Zeit überquerte ein 47-jähriger italienischer Staatsangehöriger die Landsberger Straße. Der Fahrer der Trambahn gab ein akustisches Warnsignal ab und leitete umgehend eine Gefahrenbremsung ein. Dennoch konnte ein Zusammenstoß mit dem Fußgänger nicht verhindert werden. Der 47-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Maxvorstadt

Eine zivile Streife der Verkehrsüberwachung fuhr in der Leopoldstraße stadtauswärts. Im Gegenverkehr bemerkten die Beamten drei Pkw, mit erhöhter Geschwindigkeit. An einer Ampel beschleunigten alle drei Fahrer ihre Fahrzeuge sehr stark. Dabei erreichten sie zunächst Geschwindigkeiten von über 65 km/h bei erlaubten 30 km/h. Auf Höhe des Siegestors fuhren die Fahrzeuge über 100 km/h bei erlaubten 50 km/h. In der dortigen Kurve kam es auf Grund der überhöhten Geschwindigkeit beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen zweien der Fahrzeuge. Diese Fahrmanöver konnten mit dem zivilen Videofahrzeug der Beamten dokumentiert werden. Im Anschluss wurden die Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei den Fahrern handelt es sich um einen 18-Jährigen mit deutsch-kosovarischer Staatsangehörigkeit (Daimler), einem 18-Jährigen mit deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit (BMW) und einem 18-Järhigen mit mazedonischer Staatsangehörigkeit (Renault). Alle Fahrer haben einen Wohnsitz in München. Die Führerscheine der drei Fahrer wurden zur Einziehung beschlagnahmt und die anschließende Weiterfahrt unterbunden. Die Fahrzeuge wurden von Angehörigen übernommen. Die drei 18-Jährigen wurde unter anderem wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und diverser Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung anzeigt.


28.10.2025

Regionalzug kollidiert mit Baum - Giesing

Ein Regionalzug auf der Bahnstrecke München - Rosenheim ist mit einem Baum kollidiert. Ein Baum ist zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof gestürzt. Dabei wurde die Lärmschutzwand durchbrochen und mehrere Äste hingen auf die Gleise. Ein vorbeifahrender Regionalzug auf dem Weg nach München, kollidierte mit den Ästen und wurde im Frontbereich beschädigt. Auch eine Lok auf dem Gegengleis streifte die Äste und wurde leicht beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr München entfernten die Reste des Baums und unterstützten bei der Entfernung der Teile der Lärmschutzwand mit einem Trennschleifer. Zeitgleich wurde der Personenzug geräumt. Etwa 400 Fahrgäste konnten den Zug verlassen und zu Fuß zur nächsten U-Bahn-Haltestelle gehen. Zwei Personen mit Sehbehinderung und zwei weitere Personen mit Geheinschränkung wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Münchner Hauptbahnhof gebracht. Die Bahnstrecke war für mehrere Stunden gesperrt.

Angriff auf Polizeibeamte – Schwanthalerhöhe

Ein Zeuge teilte dem Polizeinotruf 110 und eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen auf offener Straße mit. Hierbei seien auch schon Glasflaschen geworfen worden. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wollte sich eine der beiden beteiligten Personen, eine 33-Jährige, zu Fuß entfernen. Als die Beamten die 33-Jährige ansprachen reagierte sie aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten wiederholt. Als sich die 33-Jährige weiter entfernen wollte, stolperte sie und fiel in eine angrenzende Hecke. Die 33-Jährige wirkte erheblich alkoholisiert. Als die Polizeibeamten an die 33-Jährige herantraten, trat sie einen Polizeibeamten unvermittelt mit dem Fuß. Während die Polizeibeamten die 33-Jährige daraufhin fesselten, kam der vorherige Kontrahent der 33-Jährigen hinzu, ein 36-Jähriger, und versuchte, die 33-Jährige aus dem Griff der Polizeibeamten zu befreien. Durch eine zwischenzeitlich hinzugekommene weitere Streifenbesatzung konnte der 36-Jährige schließlich fixiert und ebenfalls gefesselt werden. Auch er leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Beamten mehrfach. Beide Tatverdächtigen wurden anschließend auf eine Münchner Polizeiinspektion verbracht. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Sexuelle Belästigung – Neuperlach

Am Samstag gegen 20:05 Uhr befand sich eine 17-jährige britische Staatsangehörige mit Wohnsitz in München im Perlacher Einkaufszentrum in einem Bekleidungsgeschäft. Ein bislang unbekannter Täter, der im Kassenbereich direkt hinter der 17-Jährigen stand, berührte sie dabei unsittlich, indem er ihr ans Gesäß fasste. Anschließend folgte der Täter der 17-Jährigen vom Einkaufszentrum bis zum U-Bahnhof Neuperlach Zentrum. Dort stiegen beide in die U5 Richtung Laimer Platz. Hierbei kam es erneut zu direktem Körperkontakt und Berührungen am Gesäß. Als die 17-Jährige die U-Bahn am Innsbrucker Ring verließ, verständigte sie den Polizeinotruf 110, woraufhin sich der Täter in unbekannte Richtung entfernte.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 20:05 Uhr im Bereich des PEP, sowie in der U-Bahn-Linie U5 (Fahrtrichtung Laimer Platz) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Diebstahl eines E-Scooters – Ramersdorf

Eine Streifenbesatzung stellte zwei männliche Personen fest, die gemeinsam auf einem E-Scooter in der Rosenheimer Straße im Bereich des Kustermannparks fuhren. Bei der anschließenden Kontrolle des 20-Jährigen und des 35-Jährigen, beide mit rumänischer Staatsangehörigkeit, konnte festgestellt werden, dass der genutzte E-Scooter kurz zuvor entwendet worden war. Der E-Scooter wurde daraufhin sichergestellt und die beiden Tatverdächtigen wurden nach Anzeigenerstattung wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wieder entlassen.

Brandstiftung – Hasenbergl

Am Sonntag kam es zu einem Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Ittlingerstraße in München. Anwohner bemerkten eine Rauchentwicklung und verständigten die Feuerwehr und Polizei. Acht Personen wurden durch die Rauchentwicklung leicht verletzt und wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. In der betroffenen Wohnanlage kam es bereits zu insgesamt drei weiteren Brandlegungen im Bereich des Kellers. Hierbei wurden ebenfalls fünf Personen durch die Rauchentwicklung leicht verletzt. Derzeit werden insgesamt fünf Brandlegungen der Serie zugeordnet.


27.10.2025

Tödlicher Verkehrsunfall A99

Am frühen Samstagmorgen ist es auf der A99 Richtung Salzburg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierte ein Pkw mit der Mittelleitplanke und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen. Ein weiterer Autofahrer wollte den verunfallten Insassen zu Hilfe eilen und hielt vor dem Fahrzeug auf der linken Spur an. Die 79-jährige Beifahrerin blieb im Wagen sitzen. Der Fahrer eines Kleintransporters übersah die Unfallstelle und rammte den Pkw, in dem sich noch die Frau befand. Er selbst und sein Beifahrer wurden schwer verletzt, sein Kleintransporter kippte um. Einsatzkräfte der Feuerwehr München befreiten die 79-Jährige aus dem Auto und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Die Frau erlag jedoch ihren schweren Verletzungen. Die beiden schwerverletzten Männer aus dem Kleintransporter wurden erstversorgt und in Münchner Kliniken transportiert.

Verkehrsunfall – Verdistraße (Obermenzing)

Am Samstagnachmittag ist es auf der Verdistraße in Pasing-Obermenzing zu einem Zusammenstoß mehrerer Autos gekommen. Aus bisher unklarer Ursache hatte ein 20-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit dem Heck in den Gegenverkehr geschleudert. Im Zuge dieser Unfallfolge kam es zu einer Reihe von Kollisionen, wodurch fünf Pkw beschädigt wurden. Glücklicherweise konnten bei den zehn Unfallbeteiligten nur bei zwei Personen leichte Verletzungen festgestellt werden. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Die Polizei übernahm die Ermittlung und schätzt den Schaden auf mehrere 10 000 Euro.

Zu betrunken zum Zugfahren

Am Sonntagabend musste die Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof ein alkoholisiertes Paar aus einem Zug begleiten. Gegen 21:00 Uhr befanden sich ein 49-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau im Railjet auf dem Weg nach München. Nachdem sie durch ihr Verhalten auffällig geworden waren und kein gültiges Ticket vorzeigen konnten, sollten sie durch das Zugpersonal am Ostbahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerten sich beide, den Zug zu verlassen, sodass die Bundespolizei hinzugezogen wurde. Die Beamten mussten das Duo schließlich zwangsweise aus dem Zug begleiten. Auf dem Bahnsteig reagierte der 49-Jährige zunehmend aggressiv, äußerte lautstark sein Unverständnis über die polizeilichen Maßnahmen und tätigte ausländerfeindliche Äußerungen. Beide Personen beleidigten die eingesetzten Kräfte mehrfach. Beide Personen wurden zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle der Bundespolizei am Ostbahnhof gebracht. Auch dort setzten sich die Beleidigungen fort. Der 49-Jährige riss mehrere Fahndungsplakate von der Wand, bespuckte diese und spuckte später auch gegen eine Trennscheibe in Richtung der dahinter befindlichen Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 2,7 Promille. Die 37-Jährige verweigerte die Durchführung eines Tests. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde bei beiden eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen auf freien Fuß belassen.

Gefährliche Körperverletzung in S-Bahn

In der Nacht auf Samstag kam es am S-Bahn-Haltepunkt Laim zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 23-jähriger Peruaner verletzt wurde. Mehrere bislang unbekannte Männer flüchteten nach der Tat unerkannt. Gegen 02:10 Uhr gerieten die beiden Geschädigten - ein 23-jähriger peruanischer und ein 22-jähriger deutscher Staatsangehöriger - am Bahnsteig des Haltepunkts Laim mit einer Gruppe von etwa sieben bislang unbekannten Männern zunächst in eine verbale Auseinandersetzung. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Unbekannten die beiden Männer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in eine am Bahnsteig stehende S-Bahn gedrängt und sie dort beleidigt sowie bedroht haben. Im weiteren Verlauf hätten die Männer die Geschädigten gemeinschaftlich körperlich attackiert. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. Der 23-Jährige erlitt Verletzungen im Mundbereich sowie eine Platzwunde an der Augenbraue. Sein Begleiter blieb unverletzt. Die Bundespolizeiinspektion München hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung aufgenommen und bittet Zeugen, die in der fraglichen Zeit zwischen 02:10 und 02:30 Uhr Beobachtungen am Haltepunkt Laim oder in der S-Bahn gemacht haben, sich unter der Rufnummer 089 / 515550 - 0 zu melden.

Zusammenstoß zwischen Rettungsfahrzeug und Fußgängerin – Hadern

Ein 25-jähriger Rettungssanitäter fuhr mit einem Rettungswagen auf der Waldwiesenstraße in Richtung stadtauswärts. Der Rettungswagen befand sich auf Einsatzfahrt und verwendete Blaulicht und Martinshorn. Direkt vor dem Rettungswagen fuhr ein Notarztwagen, hinter dem Rettungswagen fuhr ein Polizeifahrzeug. Von einer Fußgängerquerungshilfe lief direkt nach dem vorbeifahrenden Notarztfahrzeug unvermittelt eine 14-Jährige auf die Fahrbahn, um diese noch vor dem herannahenden Rettungswagen zu überqueren. Der 25-jährige Fahrer des Rettungswagens leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte aber einen Zusammenstoß mit der Jugendlichen nicht mehr verhindern. Die Jugendliche stürzte infolgedessen zu Boden. Sie wurde verletzt und nach einer Erstversorgung vor Ort im weiteren Verlauf mit einem anderen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


24.10.2025

Straßenbahn entgleist in Haltestelle - Schwabing

Unmittelbar vor der Haltestelle Schwabinger Tor ist eine Trambahn der Linie 23 in einer Kurve entgleist und in die Aufbauten des dortigen Wartebereichs geschlittert. Daraufhin wurden ein Rüstzug der Feuerwehr und mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes zur Unfallstelle alarmiert. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte vier verletzte Personen an. Drei Verletzte konnten nach einer ambulanten Versorgung vor Ort bleiben oder wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Der 63-jähriger Fahrer der Tram musste allerdings zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik gebracht werden. Entgegen ersten Meldungen war er aber nicht eingeklemmt und musste nicht mit technischem Gerät befreit werden. Nachdem das Schienenfahrzeug gesichert und stabilisiert war, wurden Stahlteile, welche sich unter der Tram verkeilt hatten, mit einem Plasmaschneider zerteilt und entfernt. Anschließend sollte die Bahn mit den Seilwinden zweier Rüstwägen in die Spur gezogen werden. Aufgrund der starken Verformungen war dies allerdings nicht möglich. Gegen 0:30 Uhr wurde die Einsatzstelle schließlich an die MVG übergeben. Dieser gelang es schließlich, die Trambahn mit eigenen Mitteln von der Einsatzstelle zu entfernen. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Sogenannte Schulstraße in Trudering-Riem

Schulstraßen sind eine Maßnahme der Stadt München, welche sich gegen Eltern richtet, welche ihre Kinder per Auto zur Schule bringen. Die erste Einrichtung dieser Art an der Grundschule in der Forellenstraße im Stadtbezirk Trudering-Riem soll im Januar 2026 beginnen. Nun folgt bereits die zweite Schulstraße – wieder im Stadtbezirk Trudering-Riem. Der dortige Bezirksausschuss hat in einer Sitzung einstimmig beschlossen, auch vor der Grund- und Mittelschule an der Lehrer-Wirth-Straße eine sogenannte Schulstraße zu schaffen. Die Umsetzung ist für April 2026 vorgesehen. Die betroffenen Straßenabschnitte werden von Montag bis Freitag (werktags) zwischen 7:30 und 8 Uhr für alle Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Regelung wird durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet, eine bauliche Veränderung der Straßen ist nicht vorgesehen. Für Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, sollen „Bringzonen“ eingerichtet werden, die zwischen 7 und 9 Uhr dem Ein- und Aussteigen der Kinder dienen. Auf Antrag können Ausnahmegenehmigungen für die Zufahrt und das Parken erteilt werden, zum Beispiel für Anwohner. Linien- und Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung und die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren.

München stattet Schulen mit einheitlicher KI-Lösung aus

Die Stadt München führt an allen öffentlichen Schulen eine einheitliche KI-Lösung ein, um Pädagogen zu unterstützen und dadurch mehr Zeit für die individuelle Förderung der Schüler zu gewinnen. Die Plattform stellt den Lehrkräften maßgeschneiderte KI-Werkzeuge zur Verfügung. Diese helfen bei der Planung, Erstellung und Überprüfung differenzierter Unterrichtsmaterialien, der Formulierung von Lernzielen oder der Ausarbeitung von Impulsvorträgen. Auch die Schüler können über temporäre Zugänge mit den KI-Anwendungen arbeiten, was ihre Medienkompetenz und das Verständnis für medienethische sowie medienrechtliche Zusammenhänge trainiert. Die Finanzierung erfolgt über Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Eine umfassende Evaluation des neuen Tools sei geplant.

Brückensanierungen in der Von-Kahr-Straße

Das Baureferat saniert ab Montag die Brücke der Von-Kahr-Straße über die Würm in Allach-Untermenzing sowie die Brücke des Schmuckerwegs über die Bahnlinie in Trudering-Riem. An beiden Brücken haben sich zwischen Betonoberfläche und der Abdichtung Blasen gebildet. Um die Oberflächenqualität wieder zu verbessern, erneuert das Baureferat auf beiden Brücken zunächst die Gehwege. Im Anschluss werden die Fahrbahnen in halbseitiger Bauweise mit temporärer Ampel saniert. Sie erhalten eine neue Asphaltdeckschicht. Die Bauzeit liegt bei rund zwei Wochen. Während der Arbeiten werden die Gehwege abschnittsweise gesperrt, wobei stets eine Seite für den Fußverkehr offenbleibt.

Hackerbrücke: Arbeiten an den Übergangskonstruktionen

Das Baureferat setzt die Übergangskonstruktionen an der Hackerbrücke instand. Die Anschlussstellen an den Brückenenden zwischen Brücke und Straße müssen altersbedingt nördlich und südlich auf einer Länge von jeweils zehn Metern saniert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern. Um den Verkehr über die Brücke bei laufenden Arbeiten aufrechtzuerhalten, wird der Verkehr beidseitig per Ampelsteuerung geregelt. Das Überfahren der Brücke erfolgt im einspurigen Wechselverkehr. Für den Fußverkehr bleibt stets ein Gehweg passierbar.


23.10.2025

Auto im Gleis - Feldafing

Am S-Bahnhalt Feldafing kam es zu einem Verkehrsunfall. Ein kleiner Geländewagen rollte in den Gleisbereich. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Gegen 8 Uhr soll ein Mitarbeiter einer Feldafinger Autowerkstatt das schwarze Auto am Parkplatz des S-Bahnhalts Feldafing abgestellt haben. Kurz darauf rollte es in Richtung der Gleise. Der sich verselbstständigte Wagen überfuhr die Bahnsteigkante und kam danach zum Stillstand. Fahrerlos hing es schließlich mit den Vorderreifen im Gleisbereich und beschädigte dabei den Bahnsteig. Die Feuerwehr barg das Fahrzeug. Die Gleise mussten vorübergehend gesperrt werden.

Verkehrsunfall mit drei Pkw – Moosach

Ein 45-Jähriger fuhr mit einem Kia und einem daran befestigten Anhänger auf dem linken Fahrstreifen auf der Max-Born-Straße stadteinwärts. Direkt hinter ihm fuhr eine 24-Jährige mit einem Mini. Hinter dieser wiederum fuhr eine 18-Jährige mit einem VW. Mit im VW befand sich eine 9-Jährige als Beifahrerin. Als der 45-Jährige verkehrsbedingt zum Stehen kam, bremste die hinter ihm fahrende 24-Jährige ebenfalls mit ihrem Fahrzeug ab. Die dahinterfahrende 18-Jährige fuhr daraufhin mit dem VW auf den Mini auf. Dieser wurde dadurch wiederum auf den Anhänger des 45-Jährigen geschoben. Durch den Unfall wurden die 18-Jährige, die 9-Jährige sowie die 24-Jährige verletzt. Die 24-Jährige wurde zur medizinischen Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

erkehrsunfall zwischen Lkw und Fußgängerin – Trudering-Riem

Ein 44-Jähriger fuhr mit einem Iveco Lkw auf der Bahnstraße in Richtung Wasserburger Landstraße. An der Kreuzung zur Wasserburger Landstraße bog er, bei grün, nach links in diese ein. Gleichzeitig überquerte eine 67-Jährige die Wasserburger Landstraße zu Fuß ebenfalls bei grün. Beim Abbiegen kollidierte der Lkw mit der Fußgängerin. Die 67-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Versuchter Einbruch geklärt – Obersendling

Ein unbekannter Täter gelangte in ein Geschäftsgebäude in Obersendling. Dort verschaffte er sich gewaltsam Zutritt zu einem Büroraum. Der Täter durchsuchte den Raum nach Wertgegenständen und beschädigte dabei auch die Einrichtung. Hierbei entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Aufgrund der Spurensicherung am Tatort durch die Münchner Kriminalpolizei konnte DNA-Material gesichert werden. Die Auswertung der DNA-Spur mit Unterstützung des Bayerischen Landeskrimimalamtes führte zu einem 22-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München. Gegen ihn wird wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Sachbeschädigung ermittelt.

Brandfall; eine Person verletzt – Riem

Ein 47-Jähriger mit marokkanischer Staatsangehörigkeit befand sich auf der Ladefläche eines Transporters. Dort hantierte er nach ersten Erkenntnissen mit einer Gaskartusche. Dabei kam es zu einer Verpuffung, durch die der 47-Jährige verletzt wurde. Ein Zeuge verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Sofort begaben sich Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit. Der Mann musste zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden.


22.10.2025

Sportwagen auf Autobahn in Flammen - Langwied

Ein Fahrzeug ist auf der A8 im Münchner Westen in Brand geraten. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Der Audi TT, der in Fahrtrichtung München unterwegs war, fing kurz nach dem Autobahnkreuz München-West aus noch unbekannter Ursache Feuer. Der Fahrer konnte das Fahrzeug auf dem Standstreifen anhalten, sich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen und die Feuerwehr verständigen. Die anrückenden Einsatzkräfte stellten bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung fest. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle hatte die Polizei den Verkehr schon zum Stehen gebracht. Der Pkw stand in Vollbrand. Drei Einsatzkräfte unter Atemschutz gingen unmittelbar zur Brandbekämpfung vor. Diese Vorrichtung ist direkt mit dem Wassertank des Fahrzeuges verbunden und für Einsätze dieser Art bestens geeignet. Im weiteren Verlauf wurde auch Löschschaum eingesetzt, der mit seiner erstickenden Wirkung auch letzte verborgene Glutnester ablöschen kann. Nach rund 40 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr München beendet. Für diese Zeit musste die Autobahn in Fahrtrichtung München komplett gesperrt werden.

Angriff auf Bundespolizisten

In einer S3 stritten sich zwei Männer. Gegen Mitternacht kam es in der nach Holzkirchen verkehrenden S-Bahn zwischen einem 48-jährigen Deutsch-Marokkaner und einem bislang unbekannten Mann zu einem lautstarken Streit. Im Zug anwesende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit bemerkten die Auseinandersetzung und führten den aggressiven Mann am Ostbahnhof aus der S-Bahn. Dort versuchte er erneut seinen vorherigen Kontrahenten zu attackieren. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Angriff abwenden. Anschließend versuchte er die Beamten anzugreifen, woraufhin diese ihn fesselten und zur Dienststelle im Ostbahnhof mitnahmen. Hierbei leistete der Deutsch-Marokkaner erheblichen Widerstand. Zudem bedrohte der Mann die Beamten, versuchte sie zu treten und sperrte sich auch gegen weitere Maßnahmen. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Münchner. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft München ordnete daraufhin eine Haftrichtervorführung an. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Der Deutsch-Marokkaner muss sich wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung verantworten.

Räuberische Erpressung – Schwabing

Am Dienstag gegen 21:50 Uhr befand sich eine 44-jährige Frau mit Wohnsitz in München auf der Marianne-Brandt-Straße, als sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen wurde. Er forderte die 44-Jährige auf, ihm ihr Geld herauszugeben. Dabei hielt er eine Schusswaffe in der Hand. Da sie angab, kaum Bargeld dabei zu haben, flüchtete er in Richtung Otl-Aicher-Straße. Die 44-Jährige verständigte sofort über die Notrufnummer 110 die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München. Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen der Polizei ergab keine weiteren Hinweise auf den Täter.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 180 cm groß, jugendliche Sprechart, weite Kleidung, schwarze Sturmhaube.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 21:50 Uhr im Bereich Marianne-Brandt-Straße, Otl-Aicher-Straße und Weißenhofweg (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bedrohungssituation – Pullach

In einer Wohnung in Pullach kam es zu einem Streit zwischen einem 53-Jährigen und einem 47-Jährigen. Dabei bedrohte der 47-Jährige verbal den 53-Jährigen mit dem Tode. Ein Nachbar setzte daraufhin telefonisch die Polizei darüber in Kenntnis. Der 53-Jährige verließ zwischenzeitlich die Wohnung. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 47-Jährige in der Wohnung eine Schusswaffe griffbereit halten soll, weshalb Spezialkräfte der Polizei hinzugezogen wurden. Die Beamten der Spezialkräfte nahmen telefonisch Kontakt zum 47-Jährigen auf, woraufhin dieser freiwillig aus der Wohnung kam. Der 47-Jährige wurde festgenommen. Bei der Schusswaffe handelte es sich letztendlich um eine Spielzeugpistole. Diese wurde sichergestellt. Im weiteren Verlauf konnte festgestellt werden, dass sich der 47-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befand, weshalb er nach Abschluss der Maßnahmen vom Rettungsdienst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht wurde.

Sachbeschädigung an Kfz – Berg am Laim

Ein 20-Jähriger mit moldauischer Staatsangehörigkeit, sowie ein 19-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit beschädigten, mehrere Pkw in Berg am Laim. Im Rahmen einer Tatortbereichsfahndung konnten die beiden Männer durch eine Streife festgenommen werden. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder entlassen. Der Sachschaden beläuft sich auf einen vierstelligen Betrag. Die Polizei ermittelt.


21.10.2025

Angriff in der S-Bahn

Angriff in der S-Bahn: Gegen 18 Uhr meldeten Zeugen eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einer jungen Frau und einem Mann in einer S-Bahn. Die Frau hatte den 26-jährigen Deutschen zunächst ohne erkennbaren Grund geschubst und ihm ins Gesicht gegriffen. Der Geschädigte zog sich daraufhin zurück, um die Situation zu deeskalieren, wurde jedoch von der 19-Jährigen weiter bedrängt. Mehrere Mitreisende beobachteten den Vorfall. Am Bahnhof Pasing randalierte die Frau schließlich am Bahnsteig und wurde dort bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei von Passanten festgehalten. Bereits bei der Übernahme durch die Beamten zeigte sie sich lautstark und aggressiv. Während der Fahrt zur Dienststelle verlor die Frau kurzzeitig das Bewusstsein, kam aber beim Eintreffen eines Rettungswagens wieder zu sich und begann umgehend erneut, nach den eingesetzten Beamten zu schlagen und zu treten. Nach einer ersten medizinischen Einschätzung lagen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen vor, sodass sie gemeinsam mit den Bundespolizisten zur Dienststelle gebracht wurde. Auch dort kam es zu weiteren Widerstandshandlungen. Die Frau verlor erneut das Bewusstsein woraufhin sie in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch betreut wurde. Ein Atemalkoholest ergab bei der Rumänin einen Wert von 2,8 Promille.

Autodieb – Schwabing

Eine zivile Streife der Münchner Polizei unterzog ein Fahrzeug auf dem Mittleren Ring einer Verkehrskontrolle, da das Kurzzeitkennzeichen des Pkw abgelaufen war. Der Fahrer des Toyota, ein über 80-jähriger, konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorzeigen. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeuges konnten zudem mehrere Kraftfahrzeug-Kennzeichen sowie ein vierstelliger Bargeldbetrag aufgefunden werden. Der über 80-Jährige wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wurde unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Diebstahls an Kraftfahrzeug angezeigt. Der Pkw wurde abgeschleppt und sichergestellt.

Gefährliche Körperverletzung – Laim

Zwischen zwei Bewohnern einer Wohneinrichtung in Laim kam es zu Streit. Dieser mündete in eine körperliche Auseinandersetzung, wobei ein 32-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit einen 26-Jährigen ebenfalls mit ukrainischer Staatsangehörigkeit zunächst würgte und mit einem Messer eine Schnittwunde am Arm zufügte. Anschließende begaben sich beide zum Ausgang der Unterkunft, wobei sie von einem Zeugen angesprochen wurden. Der Zeuge informierte den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln steht. Der 32-Jährige wurde u a wegen der gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der 26-Jährige, der eine Schnittwunde am Arm aufwies, wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Diebstahl eines Mopeds – Bogenhausen

Eine Zeugin teilte dem Polizeinotruf 110 mit, dass auf dem Parkplatz zwischen mehreren Wohngebäuden eine Gruppe Jugendlicher an einem dort abgestellten Moped hantierten und dieses schließlich wegfuhren. Nachdem die Zeugin die Jugendlichen angesprochen hatte, entfernten sich diese vom Parkplatz. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Örtlichkeit geschickt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten zivile Einsatzkräfte ein Moped in einem Gebüsch abgestellt auffinden. Außerdem konnten sie einen Tatverdächtigen feststellen, der zu dem versteckten Moped zurückkehrte. Die eingesetzten Kräfte unterzogen den Tatverdächtigen einer Personenkontrolle und nahmen ihn vorläufig fest. Es handelt sich dabei um einen 17-Jährigen mit deutscher und französischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München. Ein Erziehungsberechtigter des Jugendlichen wurde informiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige vor Ort entlassen. Er wurde wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls angezeigt.

Fahrradfahrerin weicht Fußgänger aus und stürzt – Berg am Laim

Am Dienstag fuhr eine 40-jährige Münchnerin auf dem Radweg der Berg-am-Laim-Straße stadteinwärts. Zeitgleich betrat ein 43-Jähriger türkischer Fußgänger, der auch in München wohnhaft ist, an der Kreuzung Berg-am-Laim-Straße/Leuchtenbergring, den Fahrradweg. Die 40-Jährige musste daraufhin dem Fußgänger ausweichen und stürzte dabei zu Boden. Hierbei wurde die Fahrradfahrerin schwerstverletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache wurden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.


20.10.2025

Raubdelikt – Freiham

Am Freitag gegen 06:45 Uhr befand sich ein 24-jähriger Algerier mit Wohnsitz in München in der S8 in Fahrtrichtung „Herrsching“. Als die S-Bahn am Bahnhof „Freiham“ hielt, wurde der 24-Jährige unvermittelt von einer unbekannten männlichen Person angesprochen und rassistisch beleidigt. Im weiteren Verlauf wurde der 24-Jährige von der unbekannten Person mit der Faust in das Gesicht geschlagen. Zeitgleich wurde dem 24-Jährigen das Mobiltelefon aus der Hand gerissen. Noch an der Haltestelle „Freiham“ flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, 25-30 Jahre, ca 180 cm groß, schlanke Figur, mitteleuropäisches Aussehen, kurze blonde nach vorne gekämmte Haare, grüne Augen, kein Bart. Er trug eine schwarze Winterjacke mit Kapuze, dunkelblaue Jeans und schwarze Adidas Schuhe.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 06:45 Uhr im Bereich der S-Bahn in Fahrtrichtung „Herrsching“ zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof München“ bis „Freiham“ Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Krankenwagen kollidiert während einer Einsatzfahrt mit Pkw – Harlaching

Ein 88-jähriger fuhr mit seinem Mercedes-Pkw die Grünwalder Straße in Richtung Bozener Straße. Eine 84-jährige war seine Beifahrerin. An der Kreuzung zur Karolingerallee / Tiroler Platz, die er geradeaus überqueren wollte, fuhr er bei Grünlicht. Zur gleichen Zeit fuhr ein 45-jähriger Rettungssanitäter in Ausübung seines Dienstes unter Einsatz von Sonderrechten mit einem Krankentransportfahrzeug die Karolingerallee in Richtung des Tiroler Platzes. Ein 21-jähriger deutscher Rettungssanitäter war sein Beifahrer. An der Kreuzung zur Grünwalder Straße, die er geradeaus überqueren wollte, fuhr er bei Rotlicht. Im Kreuzungsbereich kam es daraufhin zum Zusammenstoß zwischen den zwei Fahrzeugen. Hierbei stieß der 88-Jährige mit seinem Pkw frontal gegen die hintere rechte Seite des Krankentransportfahrzeuges des 45-Jährigen. Anschließend schleuderte das Krankentransportfahrzeug noch gegen einen Ampel, bevor es zum Stillstand kam. Durch den Verkehrsunfall wurden der 88-Jährige und seine 84-jährige Beifahrerin sowie der 21-jährige Beifahrer des 45-Jährigen verletzt. Alle drei Verletzten wurden durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 45-Jährige blieb unverletzt. Die beiden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Gesamtschadenhöhe wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die weiteren Ermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion München.

Körperverletzung im Zwischengeschoss

Ein 42-jähriger aus Gilching beleidigte im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs München zwei unbekannte Frauen fremdenfeindlich. Ein 22-Jähriger aus Dachau bekam die Streitigkeit mit und schritt ein. Der 42-jährige Gilchinger schlug dem couragierten jungen Mann daraufhin ins Gesicht. Der 41-jährige Begleiter des Angreifers versuchte, ihn von weiteren Schlägen abzuhalten. Allerdings konnten erst Mitarbeiter der U-Bahnwache die beiden scheinbar alkoholisierten Männer voneinander trennen. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt auf und die Beteiligten mit zur Wache in der Denisstraße. Da sich der 42-Jährige aggressiv verhielt, wurde er zuvor gefesselt. Durch den Schlag erlitt der 22-Jährige leichte Verletzungen im Gesicht. Zudem ging seine Brille zu Bruch. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben beim 42-Jährigen 1,6 und beim 22-Jährigen 1,5 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen durften die beiden Männer die Dienststelle freien Fußes verlassen.

54-Jähriger greift Bundespolizisten an

Gegen 22:30 Uhr kam es zwischen einem 54-jährigen Deutschen und einem 20-jährigen afghanischen Staatsangehörigen zu einem lautstarken Streit. Der Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck beleidigte den Mitarbeiter der Deutschen Bahn dabei mit fremdenfeindlichen Äußerungen. Eine im Zwischengeschoss anwesende Streife der Bundespolizei bemerkte die verbale Auseinandersetzung und trennte die Beteiligten. Der 54-Jährige griff einen Bundespolizisten daraufhin körperlich an und leistete auch bei den folgenden Maßnahmen Widerstand. Die drei Begleiter des 54-Jährigen verhielten sich gegenüber den Einsatzkräften ebenfalls aggressiv. Der Angreifer, mit 1,7 Promille Atemalkoholwert, stimmte einer freiwilligen Blutentnahme zu und durfte im Anschluss seine Reise freien Fußes fortsetzen, muss aber mit einer Strafanzeige rechnen.

Bundespolizei stellt Bewaffneten am Ostbahnhof

Ein aufmerksamer Bürger hat am Sonntagabend die Bundespolizei am Ostbahnhof über eine Person informiert, die am Busbahnhof offenbar eine Pistole bei sich trug. Dank des schnellen Eingreifens der Beamten konnte die Situation rasch geklärt werden. Gegen 21:35 Uhr sprach der Hinweisgeber eine Streife der Bundespolizei direkt vor dem Revier am Ostbahnhof an. Er gab an, soeben eine Person gesehen zu haben, die eine Pistole sichtbar am hinteren Hosenbund trug. Die Bundespolizisten zögerten nicht lange, forderten umgehend Unterstützung an und begaben sich in die Fahndung. Wenige Minuten später trafen sie am Busbahnhof auf einen Mann, der der Beschreibung entsprach. Die Beamten fixierten den Verdächtigen und nahmen ihm die augenscheinlich echte Pistole ab. Bei dem Mann handelt es sich um einen 42-jährigen kroatischen Staatsangehörigen. Er führte eine Schreckschusspistole samt sieben Knallkartuschen (Kaliber 9 mm) in einem Holster mit. Auf dem Revier überprüften die Beamten die Waffe und stellten fest, dass diese erlaubnisfrei erworben werden darf - zum Führen in der Öffentlichkeit ist jedoch ein Kleiner Waffenschein erforderlich. Diesen sowie einen Ausweis konnte der Mann zwar vorlegen, jedoch stand er mit 1,2 Promille unter Alkoholeinfluss, deshalb wurde die Schreckschusspistole samt Munition präventiv sichergestellt. Die zuständige Waffenbehörde der Landeshauptstadt München wurde informiert. Zudem führte der Mann ein Einhandmesser mit sich - ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Auch dieses stellten die Einsatzkräfte sicher.


17.10.2025

Schockanruf in Anzing - Täter erbeutet hohe Geldsumme

Ein bislang unbekannter Täter erlangte durch die Betrugsmasche „Schockanruf“ einen Bargeldbetrag in Höhe von 20 000,-EUR. Die Kriminalpolizei Erding übernahm die weiterführenden Ermittlungen. Ein Rentner aus Anzing erhielt einen Anruf des bislang unbekannten Täters. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und erzählte dem Geschädigten einen fiktiven Sachverhalt über ein tragisches Unfallgeschehen. Demnach habe seine Enkeltochter einen Verkehrsunfall verursacht, der den Tod einer alleinerziehenden Mutter zur Folge gehabt hätte. Der vermeintliche Polizist forderte für die sofortige Abwendung einer Freiheitsstrafe einen Geldbetrag in Höhe von 110 000,-EUR. Der besorgte Geschädigte übergab dem unbekannten Täter an seiner Wohnanschrift folglich einen Bargeldbetrag in Höhe von 20 000,-EUR. Erst ca eine Stunde nach dem Tatgeschehen wurde der Polizeinotruf verständigt. Sofortige Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.
Die Kriminalpolizei rät:
Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste.
Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.
Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen.
​​​​​​Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter.

Größerer Polizeieinsatz – Neuhausen

Eine 33-Jährige setzte über die 110 einen Notruf ab und gab an, von ihrem 35-jährigen Ehemann mit einem Messer bedroht worden zu sein. Sofort begaben sich mehr als zehn Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit im Stadtteil Neuhausen. Vor Ort öffnete ein unbeteiligter Gast der 33-Jährigen und des 35-Jährigen den Beamten die Wohnungstür, woraufhin der 35-Jährige festgenommen und gefesselt werden konnte. Im Rahmen der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass es zum Streit gekommen war, woraufhin der 35-Jährige die 33-Jährige mit einem Messer bedrohte. Der 35-Jährige verließ nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die gemeinsame Wohnung. Es wurde niemand verletzt. Gegen den 35-Jährigen wird aufgrund von Bedrohung ermittelt.

Brandstiftung – Schwanthalerhöhe

Am Mittwoch gegen 19:50 Uhr befanden sich ein 36-Jähriger und seine Ehefrau in einer Wohnung. Der 36-Jährige öffnete das bodentiefe Fenster, um Frischluft hereinzulassen. Kurz danach warf ein bislang unbekannter Täter einen brennenden Feuerwerkskörper durch das Fenster in die Wohnung. Der 36-Jährige konnte diesen löschen, bevor Gegenstände in der Wohnung Feuer fingen. Anschließend verständigte er den Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem unbekannten Täter brachte keine neuen Erkenntnisse.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 19:50 Uhr im Bereich der Landsberger Straße, Philipp-Loewenfeld-Straße und Arnulfsteg (Schwanthalerhöhe) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Widerstand und Erschleichen von Leistungen

Ein 61-jähriger Zugbegleiter kontrollierte gegen in einer S5 einen 42-jährigen Polen. Der in Deutschland Wohnsitzlose konnte weder Fahrschein noch Ausweisdokument vorzeigen. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn forderte eine Streife der Bundespolizei zur Identitätsfeststellung an. Ganz ohne Ticket war der Pole jedoch nicht. Den Bundespolizisten zeigte er einen alten Fahrschein vor und machte falsche Angaben zu seiner Identität. Gegen die Durchsuchung seiner Person leistete der Mann erheblichen Widerstand und konnte erst mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte gefesselt werden. Im weiteren Verlauf sperrte sich der 42-Jährige gegen die polizeilichen Maßnahmen massiv und versuchte die Beamten anzuspucken. Die Staatsanwaltschaft München eine Blutentnahme sowie Vorführung beim Haftrichter an.

Körperliche Auseinandersetzung an Gleis 11

Zwei polnische Staatsangehörige und ein Deutscher stritten sich auf dem Bahnsteig 11 des Hauptbahnhof aus bislang unbekannten Gründen. Daraufhin zog der 54-jährige Deutsche den 52-jährigen Polen an den Haaren und dessen 40-jährige Begleiterin trat mehrmals auf ihren Landsmann ein. Zwei unbeteiligte Reisende beobachteten die Tritte und schritten ein. Sie konnten den Angriff allerdings nur für kurze Zeit unterbrechen. Im Anschluss trat die 40-Jährige weiter auf den 52-Jährigen ein. Alarmierte Streifen der Bundespolizei trennten die Beteiligten und nahmen die in Deutschland Wohnsitzlosen zur Wache in der Denisstraße mit. Der Angegriffene erlitt lediglich leichte Verletzungen. Eine medizinische Behandlung war nicht notwendig. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben beim 54-Jährigen 2,35 und beim Angegriffenen 3,25 Promille. Die Polin verweigerte die Maßnahme und schrie die Beamten an. Die Staatsanwaltschaft München ordnete für die beiden Tatverdächtigen die Blutentnahme und Vorführung beim Haftrichter an.


16.10.2025

Sieben lebende Schildkröten im Handgepäck

Bei der Kontrolle des Transitgepäcks eines Reisenden stellten Zollbeamte in einem Koffer sieben lebende Tunesische Landschildkröten fest, die in leeren Kunststoffboxen für Eiscreme, versteckt waren. Die Tiere wurden dort ohne Nahrung und Wasser eingesperrt und teilweise mit Klebeband fixiert. Tunesische Landschildkröten sind streng geschützte Tiere. Da keine artenschutzrechtlichen Dokumente vorgelegt werden konnten, wurde ein Strafverfahren eingeleitet, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Die Tiere wurden beschlagnahmt und in die Reptilienauffangstation München gebracht, wo sie medizinisch versorgt und artgerecht untergebracht werden.

Vorbereitung für die Stadtteilwoche Sendling-Obersendling

Das Kulturreferat lädt am Donnerstag, 23 Oktober, 19 Uhr, zur ersten Vorbereitungssitzung für die Stadtteilwoche Sendling-Obersendling im Juni 2026 ins Sozialbürgerhaus Sendling-Westpark, Meindlstraße 14 (Saal), ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unter dem Motto „Wir machen was“ sind alle in den Stadtvierteln Sendling, Obersendling und Thalkirchen ansässigen Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Schulen, und interessierte Bürger eingeladen, das Programm mitzugestalten oder ihre Wünsche einzubringen. Bei der ersten Sitzung werden das Konzept der Stadtteilwoche vorgestellt und erste Ideen und Beteiligungsmöglichkeiten gesammelt sowie Anmeldeformulare ausgegeben.

Lange Nacht der Museen: Münchner Stadtmuseum ist mit dabei

Zur Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 18 Oktober, öffnet das Münchner Stadtmuseum seine Interimsausstellung „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ im historischen Zeughaus am St-Jakobs-Platz von 18 bis 1 Uhr. In zehn Kapiteln werden Fragen zu Sicherheit, Armut, dem Kampf um Gleichberechtigung, Tradition und Wachstum in München diskutiert. Münchner kommen selbst zu Wort und auch die Besucher werden durch Mitmach- und Medienstationen eingeladen, selbst aktiv zu werden.

Verfolgung: Alkoholisierter Autofahrer

Am Abend erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord den Hinweis über einen Schlangenlinienfahrer, der gefährdend mit einem orangefarbenen Ford Ranger auf der A92 in Fahrtrichtung München unterwegs war. Das Fahrzeug konnte wenig später von einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Freising festgestellt werden. Der Fahrer sollte mit seinem Fahrzeug an der Anschlussstelle Eching-Ost angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dieser Kontrolle entzog sich der Fahrer. Er flüchtete mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Geländewagen weiter auf der A92 bis zur Anschlussstelle Unterschleißheim und dann über die B13. Beim erneuten Versuch, den Fahrzeugführer bei Allershausen einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, fuhr dieser mit hoher Geschwindigkeit auf eine dafür errichtete Kontrollstelle mit Straßensperrung zu. Die bei der Straßensperre eingesetzten Polizeibeamten gaben im Zuge ihres Einsatzes Schüsse auf das Fahrzeug ab. Der 41-jährige polnische Tatverdächtige setzte dennoch seine Flucht fort. Der Fahrer verunfallte schließlich mit seinem Geländewagen an einem Verkehrskreisel bei Freising-Vötting. Dort konnte er unverletzt in Polizeigewahrsam genommen werden. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,2 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Exhibitionist im Drogeriemarkt - Dachau

Ein bislang unbekannter Täter trat drei jungen Mädchen in exhibitionistischer Art und Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die drei Mädchen im Alter von zwölf und dreizehn Jahren befanden sich in den Räumlichkeiten der Drogerie in der Kopernikusstraße in Dachau. Hierbei wurden sie auf einen Mann aufmerksam, welcher an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte. Der bislang unbekannte Täter suchte zudem Blickkontakt zu den Geschädigten. Diese wandten sich unverzüglich an eine Mitarbeiterin des Marktes, woraufhin der Täter die Filiale fluchtartig verließ. Der unbekannte Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, 18 bis 25 Jahre alt, ca 1,80m groß, südländischer Erscheinungsbild, Kinnbart. Er trug nach eine hellgraue Jogginghose, einen schwarzen Pullover mit großer, weißer Aufschrift, eine dunkle Baseball-Cap und dunkle Schuhe.


15.10.2025

Pkw kurz nach Tunnel quergestellt - Allach

Auf der A99 ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen. Kurz nach dem Allacher Tunnel in Fahrtrichtung Salzburg kollidierten die beiden Fahrzeuge seitlich auf der mittleren von drei Spuren. Der PKW Peugeot wurde hierbei auf der Fahrerseite getroffen. Während der 29-jährige Lkw-Fahrer unverletzt aussteigen konnte, blieb der 43-jährige im Peugeot bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte sitzen. Nach der Beurteilung durch einen Notarzt wurde der als mittelschwer verletzt eingestufte Mann möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit. Hierzu entfernten die Einsatzkräfte mit hydraulischem Gerät die B-Säule und schafften so eine sogenannte große Seitenöffnung. Mit einem Wirbelsäulenbrett konnte der Mann schließlich in den Rettungswagen und anschließend in eine Münchner Klinik gebracht werden.

Feierliche Einweihung der Feuerwache 5 - Ramersdorf

Die neue Feuerwache 5 in Ramersdorf wurde feierlich eröffnet. Nach acht Jahren Bauzeit und unter der Herausforderung, den Betrieb währenddessen aufrechtzuerhalten, beherbergt der moderne Komplex nun neben der Wachmannschaft auch zahlreiche Facheinheiten der Direktion Technik (u.a. Atemschutzwerkstatt, Medizingerätetechnik) und die Einsatzvorbeugung. Zukünftig werden auch Einheiten des Zivil- und Katastrophenschutzes dort stationiert. Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte bei der Feier die zentrale Bedeutung der Wache für die Sicherheit Münchens. Die Bevölkerung ist eingeladen, die neue Feuerwache am (Sa) 18 Oktober 2025 bei einem Aktionstag mit Führungen und Vorführungen zu besichtigen.

Deutlicher Anstieg illegaler Einreisen und Schleuser-Festnahmen in Bayern

Die Bundespolizeidirektion München verzeichnet seit der Wiedereinführung fester Binnengrenzkontrollen an den Landgrenzen (seit 16 September 2024) eine hohe Zahl an Feststellungen. In den etwas über zwölf Monaten bis zum 30 September 2025 wurden:
Über 13 500 unerlaubte Einreisen festgestellt, der Großteil davon an der Grenze zu Österreich.
Über 8 000 Personen wurden direkt an der Grenze zurückgewiesen.
751 Schleuser wurden vorläufig festgenommen.
Zusätzlich konnten etwa 2 700 offene Haftbefehle vollstreckt werden.
Die Grenzkontrollen dienen dem Schutz der inneren Sicherheit und der Reduzierung irregulärer Migration. Bereits im gesamten Jahr 2024 wurden in Bayern insgesamt fast 10 000 Personen an den Landes- und Luftgrenzen zurückgewiesen.

Verkehrsunfall aufgrund akuter Erkrankung – Neubiberg

Eine 86-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München fuhr mit einem Mercedes auf der Unterhachinger Straße (Staatsstraße 2368) in Neubiberg in Richtung Unterhaching. An der Einmündung zum Zubringer auf die A8 kam die 86-Jährige vermutlich aufgrund einer akuten Erkrankung nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte ein Verkehrszeichen und kam im Straßengraben zum Stehen. Die 86-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall nur leicht verletzt, musste aber aufgrund der Erkrankung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Verkehrszeichen und der Pkw wurden jeweils beschädigt.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt – Feldmoching-Hasenbergl

Ein 70-Jähriger Münchner fuhr mit einem VW auf der Straße Auf den Schrederwiesen in Fahrtrichtung stadtauswärts. An der Einmündung zur Schroppenwiesenstraße wollte er nach links abbiegen. Zur gleichen Zeit wollte eine 62-Jährige mit kroatischer Staatsangehörigkeit zu Fuß die Schroppenwiesenstraße. Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß. Die 62-Jährigen wurde schwer verletzt und unter notärztlicher Begleitung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 70-Jährige blieb unverletzt. Das Fahrzeug wurde nicht beschädigt.


14.10.2025

Ladendieb am Hauptbahnhof

Im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs kam es zu einem Diebstahl in einem Tabakgeschäft. Dank des schnellen Handelns der Mitarbeiter und mehrerer Passanten konnte der Tatverdächtige bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden. Gegen 08:00 Uhr betrat ein 33-jähriger afghanischer Staatsangehöriger den Tabakladen und begab sich in den Lagerraum. Dort entwendete er 16 Stangen Zigaretten sowie ein Feuerzeug im Gesamtwert von rund 1 330 Euro. Als die Verkäuferin den Mann aufforderte, die Waren zu bezahlen oder zurückzulassen, versuchte dieser, den Laden zu verlassen. Ein weiterer Mitarbeiter verschloss daraufhin die Eingangstür, um eine Flucht zu verhindern. Mehrere bislang unbekannte Zeugen unterstützten, indem sie von außen das Öffnen der Tür verhinderten. Nach dem Eintreffen der alarmierten Bundespolizei wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen.

Bombe am Flughafen München?

Am Flughafen München kam es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei, nachdem im Terminal 1 ein herrenloses Gepäckstück entdeckt worden war. Am Einsatzort traf eine Streife der Bundespolizei auf einen 44-jährigen der sich zuvor gegenüber Flughafenmitarbeitern aggressiv verhalten hatte. Der Mann gab an, der Koffer gehöre ihm und darin befinde sich eine Bombe. Da der Mann offensichtlich alkoholisiert war, überprüften die Beamten seine Identität und leiteten umgehend Sicherheitsmaßnahmen ein. Der Bereich wurde abgesperrt, Spezialkräfte und ein Sprengstoffspürhund kamen zum Einsatz. Nach Abschluss der Überprüfung konnte Entwarnung gegeben werden. Im Koffer befanden sich lediglich Kleidung und Hygieneartikel. Ermittlungen ergaben, dass der 44-Jährige gar nicht der Eigentümer des Koffers war und mit dem Gepäckstück in keinem Zusammenhang stand. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat sowie wegen Diebstahls eingeleitet.

Ein 24-jähriger Moldauer kam zur Ausreisekontrolle der Bundespolizei am Flughafen München, welcher nach Chisinau (ki·schii·nau) reisen wollte. Bei der Kontrolle seines Passes fiel den Beamten der Bundespolizei jedoch auf, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Diebstahl von Waffen vorlag. Zu vollstrecken waren 90 Tage Ersatzfreiheitsstrafe oder eine entsprechende Geldstrafe. Der 24-jährige konnte die geforderte Summe nicht bezahlen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Erding eingeliefert. Seine geplante Reise in die Republik Moldau musste somit entfallen.

Vermisster 88-Jähriger verstorben

Ein 88-jähriger wurde am Montag von Beschäftigten eines Pflegeheims in Oberau als vermisst gemeldet. Im Rahmen der von der Polizei eingeleiteten Suche fanden die Helfer den demenzkranken Senior wenig später in der Nähe des Heims in einem Gewässer. Der Mann kam unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, wo er aber wenig später verstarb. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Todesfallermittlungen. Beschäftigte eines Pflegeheims meldeten den Bewohner am frühen Montagabend bei der Polizei als vermisst. Die Feuerwehr fand den Vermissten kurz darauf in einem Gewässer in der Nähe des Heims. Hinweise auf die Beteiligung Dritter gibt es in dem Fall bislang keine.

Größerer Polizeieinsatz – Waldtrudering

Zwischen einer Jugendlichen und ihren Eltern kam es in der gemeinsamen Wohnung in München zu einem Streit. Im Verlauf des Streits nahm die Jugendliche ein großes Küchenmesser in die Hand, woraufhin die Eltern in den Keller flüchteten, sich dort einsperrten und den Polizeinotruf verständigten. Aufgrund der zunächst unklaren Bedrohungssituation wurden mehrere Einsatzkräfte an die Tatörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte die Jugendliche von den eingesetzten Beamten angetroffen und festgehalten werden. Da sie auf die eingesetzten Beamten psychisch auffällig wirkte, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.


13.10.2025

Studie: Olympia als Katalysator für Münchens Zukunft

Eine aktuelle Kurzanalyse der Stadt München, kommt zu dem Ergebnis, dass eine mögliche Bewerbung für Olympische Spiele vor allem als Beschleuniger für dringend nötige Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekte dienen könnte. Nicht die Sportgroßveranstaltung selbst, sondern die damit verbundenen Projekte im Bereich Verkehr, Infrastruktur und Stadtgestaltung brächten den entscheidenden Mehrwert. Die Umsetzung dieser Maßnahmen – von Tram-Ausbau über neue Radschnellwege bis zur Entstehung des Olympischen Dorfs – könnte durch Olympia um bis zu 25 Jahre vorgezogen werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter sieht in Olympia einen „echten Schub für die nachhaltige Stadtentwicklung“, um München „fit für die Zukunft“ zu machen.

Brunnensaison geht zu Ende

Wie jedes Jahr beginnt das Baureferat im Oktober damit, die städtischen Brunnen winterfest zu machen. Fast alle der über 200 betreuten Brunnen werden während der kalten Jahreszeit stillgelegt. Ausnahmen sind unter anderem die Brunnen am Viktualienmarkt und der Fischbrunnen am Marienplatz. Um Münchens Brunnen vor Schnee und Eis zu schützen, werden die meisten von ihnen passgenau abgedeckt. Dafür sind rund 6 000 Quadratmeter Holz nötig. Es dauert etwa sechs bis sieben Wochen, bis alle Brunnen verschalt sind. Ab Mitte April nächsten Jahres werden sie wieder aus dem Winterschlaf geholt.

Rezeptfälschung – Schwanthalerhöhe

Eine bis dato unbekannte Person legte in einer Apotheke in der Schwanthalerhöhe ein gefälschtes Rezept vor und vereinbarte die spätere Abholung. Die Apotheke informierte nach Erkennen der Fälschung die Polizei. Gegen 15:30 Uhr nahmen Einsatzkräfte einen 27-jährigen Tatverdächtigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit bei der zuvor vereinbarten Abholung fest. Im Rahmen der Durchsuchung des 27-Jährigen stellten die Einsatzkräfte Kassenbelege sicher. So konnten weitere Rezeptfälschungen in München und Germering nachgewiesen werden. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige seit Mitte September insgesamt 12 gefälschte Rezepte eingelöst hatte. Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Brand in Tiefgarage - Hasenbergl

Zu einer starken Rauchentwicklung ist es am Freitagnachmittag im Stadtteil Hasenbergl gekommen. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr München ging unverzüglich mit einem sogenannten Hohlstrahlrohr in die verrauchte Tiefgarage vor. Ein Reifen war in Brand geraten und konnte zügig abgelöscht werden. Außerdem wurden die angrenzenden Treppenräume kontrolliert. Die Tiefgarage wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Strauß auf Autobahn

Ein Pkw mit Pferdeanhänger ist am Samstagnachmittag mit defekter Deichsel im Aubinger Tunnel Richtung Salzburg liegengeblieben. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr München stellte sich heraus, dass sich in dem Anhänger acht Strauße befanden. Da die Tiere alle unverletzt waren, aber sichtlich unter Stress standen, wurde seitens der Feuerwehr entschieden, den Anhänger zügig aus dem Tunnel zu fahren. Mittels Spanngurten wurde er an das Zugfahrzeug gekoppelt und anschließend in Begleitung eines Einsatzfahrzeuges langsam aus dem Tunnel gefahren. Schließlich konnten die Tiere und deren Besitzer in ruhigerer Umgebung auf den Abschleppdienst warten.


10.10.2025

Rekordmenge an Zigaretten entdeckt - 600 000 Stück

Ein Ehepaar hat den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren am Münchner Flughafen passiert, als die Zöllner das Ehepaar zu einer Kontrolle baten. Während der Überprüfung stellten die Beamten in mehreren Kartons 600 000 Stück Zigaretten fest - eine Rekordmenge. "Gegen das Ehepaar wurde ein Strafverfahren eingeleitet und sie wurden vorläufig festgenommen", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Der Steuerschaden liegt bei rund 100 000 Euro. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt München.

Ermittlungen wegen falscher Verdächtigung

Am Karlsplatz (Stachus) kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei, nachdem eine 59-jährige Frau ohne Fahrschein in einer S-Bahn angetroffen worden war. Im weiteren Verlauf erhob sie falsche Vorwürfe gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit. Eine Streife der Bundespolizei wurde zur Identitätsfeststellung hinzugezogen. Noch vor Eintreffen der Beamten versuchte sich die 59-Jährige der Kontrolle zu entziehen. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dabei kratzte sie einen 40-jährigen Sicherheitsmitarbeiter am Arm und verletzte ihn leicht. Gegenüber den Beamten erhob die Frau anschließend den Vorwurf, sie sei von den Bahnmitarbeitern geschlagen und unsittlich berührt worden. Nach Zeugenbefragungen und Sichtung der Videoaufzeichnungen stellten sich die Anschuldigungen jedoch als unbegründet heraus. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und falscher Verdächtigung ein.

Vier Verletzte im Linienbus – Au

Am Mittwoch gegen 13:30 Uhr fuhr ein Linienbus auf der Auerfeldstraße in Richtung Ostbahnhof. Links vom Bus fuhr ein Mazda Pkw. Unmittelbar vor der Kreuzung Auerfeldstraße Ecke Balanstraße wechselte der Pkw vom linken auf den rechten Fahrstreifen und bog nach rechts in die Balanstraße ab. Nur durch eine Gefahrenbremsung konnte der 47-jährige Busfahrer einen Zusammenstoß vermeiden. In Folge dessen stürzten vier Fahrgäste im Alter von 46 bis 78 Jahren und erlitten hierdurch leichte Verletzungen. Drei der vier Verletzten wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person wurde vor Ort ärztlich behandelt. Der Fahrer des Mazda Pkw entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Zweirad kollidiert mit Reh – Putzbrunn

Ein 57-jähriger Münchner fuhr mit einem Honda Motorrad auf der Staatsstraße 2079 von Putzbrunn in Richtung München. In diesem Bereich querte ein Reh die Fahrbahn, wodurch es zur Kollision zwischen dem Motorrad und dem Reh kam. In Folge dessen stürzte der 57-Jährige und erlitt leider schwere Verletzungen. Er musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Reh verendete noch an der Unfallstelle.

Gewaltdelikt – Haar

Ein Sicherheitsdienst einer Unterkunft in Haar informierte den Polizeinotruf 110 über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Beteiligt waren ein 26-jähriger und ein 40-jähriger Mann, beide türkische Staatsangehörige. Unverzüglich wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Der 26-jährige Geschädigte hatte eine Stichverletzung im Bereich des Oberkörpers erlitten. Er verließ die Unterkunft noch vor Eintreffen der Polizei und begab sich selbstständig in ein Krankenhaus. Dort wurde er operativ versorgt. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand aber nicht. Der 40-jährige Tatverdächtige konnte im Nahbereich des Tatorts von angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach den polizeilichen Erstmaßnahmen wurde er der Haftanstalt überstellt. Die Münchner Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen.


09.10.2025

Bedrohung im Regionalexpress

Am Donnerstagmorgen soll ein 47-jähriger im Regionalexpress RE 1 zwischen Petershausen und München Hauptbahnhof mehrere Mitreisende bedroht haben. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann gegen 06:30 Uhr auf Höhe Dachau gegenüber Fahrgästen Schläge angedroht und weitere bedrohliche Äußerungen getätigt. Eine Reisende veranlasste einen Notruf. Bei Ankunft des Zuges am Münchner Hauptbahnhof - natürlich mit Verspätung um 07:05 Uhr - trafen Beamte der Bundespolizei auf die 46-jährige Geschädigte und den Tatverdächtigen. Weitere Betroffene oder Zeugen konnten bislang nicht festgestellt werden. Die Bundespolizei stellte die Identität des Mannes fest und führte eine Atemalkoholkontrolle durch, welche 0,00 Promille ergab. Der Mann gab an, psychische Probleme zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen.
Zeugenaufruf:
Die Bundespolizeiinspektion München bittet Fahrgäste, die am Donnerstagmorgen im Regionalexpress RE 1 (planmäßige Ankunft München Hbf 06:47 Uhr, tatsächliche Ankunft 07:05 Uhr) unterwegs waren und die Bedrohungen wahrgenommen haben oder selbst betroffen waren, sich zu melden: Tel 089 / 515550 - 0.

Brand auf Baustelle - Milbertshofen

Am Mittwochnachmittag ist die Feuerwehr München zu einer starken Rauchentwicklung auf einer Baustelle in Milbertshofen alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt war eine dichte, schwarze Rauchsäule weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten, zwischen einem Abrissgebäude und einem angrenzenden Neubau, gelagerte Dämmmaterialien. Sämtliche Bauarbeiter hatten die Gefahrenzone bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Löschversuche mit mehreren Feuerlöschern blieben ohne Erfolg. Unverzüglich wurde ein Löschangriff von zwei Seiten eingeleitet. Insgesamt vier Trupps unter Atemschutz bekämpften den Brand mit vier Rohren. Zur Absicherung und als Kräftereserve wurde ein zweiter Zug nachgefordert. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten rasch Wirkung, sodass der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. An der Außenfassade des Neubaus entstanden Hitzeschäden. Das gelagerte Dämmmaterial wurde vollständig zerstört. Eine zuvor im ersten Obergeschoss eingebaute Brandschutz-Außentür aus Glas verhinderte eine vollständige Verrauchung des Neubaus und damit größeren Schaden. Verletzt wurde niemand.

Verlängerung des Rappenwegs

Zwischen Trudering und Gronsdorf, einem Stadtteil von Haar, ist ein neuer Fuß- und Radweg als West-Ost-Verbindung geplant. Dafür wird der Rappenweg, der vor der Stadtgrenze endet, bis zur Heimgartenstraße in Gronsdorf verlängert. So entsteht eine direkte Wegeverbindung zur S-Bahn-Station Gronsdorf. Bislang endet der Rappenweg im Gewerbeareal und bietet keinen Anschluss nach Osten. Seine Verlängerung bis zur Heimgartenstraße ermöglicht künftig eine direkte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von Trudering über die S-Bahn-Station Gronsdorf nach Haar.

Dieb am Flughafen festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben einen 38-jährigen belarussischen Staatsangehörigen am Flughafen München festgenommen. Der Mann wollte nach Antalya (Türkei) ausreisen, als er bei der Ausreisekontrolle auffiel. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den Reisenden ein Haftbefehl vorlag. Der 38-Jährige war im April 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 2 880 Euro verurteilt worden. Da er die geforderte Summe bislang nicht bezahlt hatte und auch am Flughafen nicht begleichen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 48 Tagen antreten. Der Mann wurde festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Erding eingeliefert. Seine geplante Reise in die Türkei musste somit entfallen.

Mit einem sogenannten Schockanruf erbeuteten Betrüger Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von rund 30 000 Euro. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt und bittet um Hinweise. Gegen 19:00 Uhr nahm eine Seniorin aus Forstinning einen Anruf von einem angeblichen Polizisten entgegen. Dieser schilderte am Telefon ein dramatisches Unfallgeschehen, wonach der Schwiegersohn der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall mit drei Todesopfern verursachte hätte. Noch unter Schock stehend wurde die 85-Jährige aufgefordert eine Kautionssumme in Höhe von 30 000 Euro zu bezahlen. Nur so wäre für den Schwiegersohn einer sofortige Haftstrafe noch abwendbar. Aus Angst und Sorge übergab die Rentnerin ihren gesamten Schmuck und Bargeld in Höhe von 30 000 Uhr an einen unbekannten Mann.
Der Abholer kann nur vage beschrieben werden:
Männlich, ca 40 Jahre, 150 cm groß, schlank, dunkle kurze schwarze Haare, osteuropäisches oder südländisches Erscheinungsbild. Er war zum Zeitpunkt der Abholung dunkel gekleidet, trug eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose. Die Kriminalpolizei Erding bittet Zeugen, die im Bereich Forstinning verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08122-96848-0 zu melden.


08.10.2025

Bus in Vollbrand - Laim

Trotz Löschmaßnahmen des Fahrers und der Feuerwehr München ist ein Bus komplett ausgebrannt. Der Stadtbus stand in Vollbrand, Flammen griffen bereits auf Bäume über und es gab bereits Schäden an nahestehenden Gebäuden. Der Bus war auf voller Länge in Brand. Die feuerwehr konnte den Bus in 30 Minuten löschen. Bei der Kontrolle der umliegenden Vegetation und der Gebäude konnten mehrere angebrannte Äste, 15 angebrochene Scheiben und geschmolzene Rollokästen festgestellt werden. Glücklicherweise wurde aber keine Brandausbreitung in die Gebäude festgestellt. Der etwa 50-jährige Busfahrer hatte selbst Löschmaßnahmen eingeleitet, diese waren allerdings ohne Erfolg geblieben. Dabei hatte er Rauch eingeatmet und wurde deshalb von Rettungsdienstpersonal behandelt und im späteren Verlauf in eine Klinik zur weiteren Behandlung transportiert.

Ein teurer Scherz

In einer S-Bahn kam es am Bahnhof Laim zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem ein Fahrgast geäußert haben soll, eine Waffe mitzuführen. In einer S-Bahn der Linie S3 Richtung Holzkirchen soll ein Man gegenüber dem Triebfahrzeugführer angegeben haben, dass er eine Waffe dabei habe. Zuvor war der Mann bereits durch aggressives Verhalten und lautes Herumschreien aufgefallen. Unverzüglich wurden mehrere Streifen der Bundespolizei alarmiert. Vor Ort wurde Rücksprache mit dem Triebfahrzeugführer gehalten und eine Personenbeschreibung eingeholt. Da der Mann zwischenzeitlich die S-Bahn verlassen hatte, leiteten die Einsatzkräfte eine Nahbereichsfahndung ein. Parallel wertete die Leitstelle Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig aus. Dabei konnte der Verdächtige dabei beobachtet werden, wie er den Bahnsteig verließ, seine Oberbekleidung wechselte und anschließend mit einer anderen S-Bahn in Richtung Pasing fuhr. Alle Kräfte verlegten daraufhin zum Bahnhof Pasing. Dort ergab eine erneute Videoauswertung, dass der Mann fußläufig zum Haupteingang des Bahnhofs unterwegs war. Kurz darauf konnte der 56-jährige durch Bundespolizisten in einem Geschäft im Bahnhofsgebäude angetroffen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung stellte sich heraus, dass der Mann aus Gröbenzell keine Waffe mitführte. Auf Nachfrage gab er an, seine Äußerung sei lediglich als Scherz gemeint gewesen. Die Einsatzkräfte erhoben die Personalien des Mannes und erteilte ihm einen Platzverweis. Derzeit wird geprüft, ob dem Mann die Kosten für den Polizeieinsatz auferlegt werden.

Paket-Dieb

Ein Zeuge konnte beobachten, wie ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger mehrere Pakete, welche vor der Auslieferung durch den Mitarbeiter eines Transportunternehmens auf dem Gehweg deponiert wurden, entwendete. Der Zeuge verständigte anschließend den Notruf der Polizei. Der 29-jährige Tatverdächtige konnte durch die eintreffenden Polizeibeamten angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung wurde ein Pkw und das Zimmer des 29-Jährigen in einer Unterkunft durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnte weiteres Diebesgut, sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Exhibitionist – Au

Eine 45-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit befand sich in einer Parkanlage. Dort stellte sie einen 49-Jährigen mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit fest, welcher in einem Gebüsch saß und auf sich aufmerksam machte. Der 49-Jährige entblößte sich vor der vorbeigehenden 45-Jährigen. Als ein Passant auf die Situation aufmerksam wurde und hinzukam, entfernte sich der 49-Jährige. Die 45-Jährige verständigte daraufhin den Notruf der Polizei. Der 49-Jährigen konnte durch Polizeibeamte vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt.

Brandlegung – Freimann

In einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Freimann kam es zu einem Brand. Dieser wurde erst im Nachgang durch einen Verantwortlichen festgestellt und der Polizei mitgeteilt. Vor Ort konnte lediglich das Gerüst eines abgebrannten Kinderwagens im Fahrradkeller des Anwesens festgestellt werden. Nach ersten Ermittlungen erlosch das Feuer von selbst. Der Raum und mehrere abgestellte Fahrräder wurden durch den Brand stark verrußt. Insgesamt wird der Sachschaden auf einen fünfstelligen Wert geschätzt.
Zeugenaufruf:
Wer zwischen Freitag, 03 10 15:00 Uhr, bis Montag, 06 10 20:00 Uhr im Bereich der Grünecker Straße, Kohlrauschstraße und Echinger Straße (Freimann) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


07.10.2025

Einrichtung der 100. Fahrradstraße

Mit der Einrichtung der 100 Fahrradstraße bekräftigt die Stadt München ihren Fokus auf eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer. Objektiv bedeutet dies für die Bürger eine Priorisierung des Radverkehrs auf diesen Routen, was zu einem erhöhten Fahrkomfort für Radfahrer führen soll. Da Radler die gesamte Fahrbahn nutzen dürfen und auch nebeneinander fahren können, wird der Autoverkehr gestört. Für alle Verkehrsteilnehmer, einschließlich des freigegebenen motorisierten Verkehrs, gilt auf Fahrradstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Autofahrer sind dort lediglich zu Gast und müssen sich dem Radverkehr unterordnen; sie müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern beim Überholen einhalten.

Schulstraße

Im Januar 2026 soll in der Forellenstraße Münchens eine sogenannte Schulstraße eingerichtet werden. Noch eine weitere Schulstraße wurde an der Lehrer-Wirth-Straße beantragt. Der Bezirksausschuss Trudering-Riem wird in seiner Sitzung am 24 Oktober über die Umsetzung entscheiden. Sogenannte Schulstraßen sind Straßen oder Straßenabschnitte, die werktags zwischen 7:30 und 8 Uhr für Autos und Motorräder gesperrt werden. Das bedeutet, dass das Befahren und Parken mit Kraftfahrzeugen in diesen Straßen ist nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt. Rettungsdienste, Müllabfuhr oder auch Schulbusse dürfen die Straße uneingeschränkt befahren.

Theresienwiese: Fahrplan für Abbau

Nach 16 Tagen Festbetrieb wird das Oktoberfest nun bis 21 November nach einem festen Plan abgebaut. Für die einzelnen Branchen gelten Fristen, bis wann sie die Theresienwiese verlassen haben müssen. So müssen die Brauereifesthallen und anderen gastronomischen Großbetriebe des Oktoberfestes bis 21 November den Platz freigeben. Brauereifesthallen und andere gastronomische Großbetriebe der Wiesn, die im Bereich des Tollwood-Winterfestivals stehen, müssen bis 31 Oktober abgebaut sein. Kaffeezelte, Hühnerbratereien, Wurst- und Imbisshallen sowie Hochfahrgeschäfte verlassen bis 17 Oktober die Wiesn, die sonstigen Geschäfte bis zum 10 Oktober.

Sexual- und Körperverletzungsdelikt – Au

Am Sonntag gegen 18:00 Uhr kam es in einer Parkanlage am Tassiloplatz zu einem Sexual- und Körperverletzungsdelikt zum Nachteil einer 15-jährigen Deutschen. Als diese die Parkanlage verließ, sei ihr ein unbekannter Mann gefolgt. Dieser habe sie von hinten gepackt und versucht, ihr die Hose herunter zu ziehen. Außerdem habe er sie mit einem Stein am Kopf verletzt. Die 15-Jährige konnte sich losreißen, woraufhin der Unbekannte in Richtung Welfenstraße flüchtete. Sie begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 180 cm groß; komplett schwarz gekleidet, trug Skimaske und Sonnenbrille
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 18:00 Uhr im Bereich des Tassiloplatzes, Welfenstraße, Balanstraße und Orleansstraße (Au) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Jugendlicher durch Feuerwerkskörper schwer verletzt – Hohenbrunn

Am Sonntag gegen 02:10 Uhr, hantierte ein 17-Jähriger in Hohenbrunn mit einem Feuerwerkskörper. Dieser detonierte, während der 17-Jährige ihn noch in der Hand hielt. Dabei erlitt der Jugendliche schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Um welche Art von Feuerwerkskörper es sich handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Es wird ausdrücklich vor der Verwendung von nicht zugelassenen oder selbst gebauten Feuerwerkskörpern gewarnt. Schwerste Gesundheitsschäden können die Folge sein.


06.10.2025

Vollsperrung der Unterführung in der Lindwurmstraße

Mitte März 2024 haben die Arbeiten der Deutschen Bahn und des Baureferats zum Neubau der Eisenbahnunterführung Lindwurmstraße und der Tieferlegung der Lindwurmstraße begonnen. Die gesamte Baustelle wird voraussichtlich bis August 2028 und damit mehrere Jahre lang dauern. In dieser Zeit kommt es immer wieder zu unvermeidbaren Einschränkungen für den Verkehr, aktuell ist für den Kfz-Verkehr in der Lindwurmstraße zwischen Pocci-/Ruppertstraße und Implerstraße eine Einbahnregelung eingerichtet. Ab Montag, 20 Oktober, muss die Unterführung aufgrund einer neuen Bauphase für alle Verkehrsarten – auch für den Fuß- und Radverkehr – vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauert bis voraussichtlich Freitag, 19 Dezember.

Frau stürzt vor einfahrende U-Bahn - Giesing

Eine ältere Dame ist in Giesing vor eine einfahrende U-Bahn gestürzt. Gegen 10 Uhr stürzte die Frau mit Seheinschränkungen über die Bahnsteigkante und blieb im Gleisbereich liegen. Der Fahrer einer herannahenden U-Bahn reagierte sofort und leitete eine Notbremsung ein. Die U-Bahn kam vor der Frau zum Stehen. Diese hatte sich geistesgegenwärtig bereits in den Sicherheitsraum unter dem Bahnsteig gerollt. Da sie so aber für die Fahrgäste auf dem Bahnsteig nicht mehr sichtbar war, gingen diese davon aus, dass sie unter dem Zug liegt und riefen den Rettungsdienst. Einsatzkräfte der Feuerwehr München eilten zu Hilfe und konnten die unverletzte Frau wieder zurück auf den Bahnsteig hieven.

S-Bahn muss Schnellbremsung einleiten

Auf der Bahnstrecke München-Ost - Flughafen München kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Zwei Männer überquerten die Gleise und lösten dadurch eine Schnellbremsung einer S-Bahn aus. Gegen 21:45 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über eine Person im Gleis. Der Triebfahrzeugführer einer S8 gab an, zwei Personen im Gleisbereich gesehen und deshalb eine Schnellbremsung eingeleitet zu haben. Ein Zusammenstoß konnte so verhindert werden. Weder Reisende in der S-Bahn noch die beiden Männer wurden verletzt. Im Rahmen der Fahndung konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei zwei tatverdächtige Männer, einen 62-jährigen Ukrainer und einen 47-jährigen Ungar, im Nahbereich antreffen. Einer von ihnen räumte die Tat ein, der andere bestritt den Vorwurf. Gegen sie wird nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Kanadier verursacht Schnellbremsung

Ein 37-Jähriger stieg an der Hackerbrücke in den Gleisbereich. Ein herannahender Regionalexpress musste deshalb eine Schnellbremsung einleiten. Verletzt wurde niemand, aber der kanadische Tourist musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Gegen 2:10 Uhr betrat der Mann aus der Provinz Ontario an der Hackerbrücke unbefugt das Gleis. Mitarbeiter der Deutschen Bahn beobachteten das lebensgefährliche Verhalten des Kanadiers und gaben einem sich nähernden Regionalexpress ein Anhaltesignal. Der Lokführer sah die Hinweise und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug, der als Leerfahrt unterwegs war, kam rechtzeitig zum Stehen. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Der 37-Jährige begab sich danach eigenständig aus dem Gleisbereich und wurde von alarmierten Bundespolizisten gestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München musste der Mann eine Sicherheitsleistung i H v 450 Euro hinterlegen.

Körperverletzungsdelikt auf dem Festgelände

Ein bislang unbekannter Täter schlug einem 29-jährigen, kosovarischen Wiesnbesucher aus der Schweiz aus zunächst unbekannten Gründen mit der Faust ins Gesicht, sodass der 29-Jährige zu Boden stürzte und bewusstlos liegen blieb. Er erlitt dadurch Kopfverletzungen und wurde von der Aicher Ambulanz erstbehandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der unbekannte Täter konnte nach der Tat flüchten. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca 175 cm, braune Haare
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 20:30 Uhr im Bereich der Schaustellerstraße auf Höhe des Olympia Loopings Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


01.10.2025

Oktoberfest öffnet um 17:30 Uhr

Nach einem Feuer und Explosionen in einem Haus im Münchner Norden bittet die Polizei Zeugen um Videos und Fotos rund um den Einsatz. Menschen, die Bildmaterial zu den Ereignissen haben, können dieses auf einem eigens dafür eingerichteten Upload-Portal hochladen. Am Morgen brannte es in einem Wohnhaus, es waren Explosionsgeräusche zu hören. Später entdeckte die Polizei an zwei ausgebrannten Auto in der Nähe des Hauses einen verdächtigen Gegenstand. Auch ein ausgebrannter Transporter wurde gefunden. In der Folge waren nicht nur umliegende Gebäude evakuiert worden, auch das Oktoberfest blieb vorübergehend bis 17:30 geschlossen.

Polizei findet verdächtigen Gegenstand

Bei der Spurensicherung an ausgebrannten Autos in München ist ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Um was für einen Gegenstand es sich handelt, sagte ein Polizeisprecher nicht. Die Autos befinden sich im Umfeld des Wohnhauses in München, in dem es am Morgen brannte und Explosionsgeräusche zu hören waren. Die Ermittler sehen einen Zusammenhang zu dem Brand. Die Tat zog weite Kreise: Wegen einer Bombendrohung, die mit diesem Fall in Zusammenhang stehen soll, sollte das Oktoberfest zunächst bis 17:00 Uhr geschlossen bleiben.

Oktoberfest wird abgesucht

Nach einer Sprengstoffdrohung wird das Münchner Oktoberfest nach Polizeiangaben abgesucht. «In den zufahrtsbeschränkten Bereichen um das Festgelände finden derzeit Absuchmaßnahmen statt», teilte die Polizei mit. Sie rief Wiesn-Mitarbeiter auf, das Festgelände zu verlassen. Die Polizei sprach von «einer unspezifischen Sprengstoffdrohung». Zuvor hatte die Stadt mitgeteilt, dass das Oktoberfest wegen einer Sprengstoffdrohung bis mindestens 17:00 Uhr geschlossen bleibt. Es gebe einen Zusammenhang mit einer Explosion im Münchner Norden und «ein entsprechendes Schreiben des Täters». In einem Wohngebiet war es zu Explosionen und Feuer in einem Wohnhaus gekommen. Dort wurden Sprengfallen gefunden. In der Nähe wurde ein Verletzter gefunden, der kurz danach starb. Eine weitere Person wird nach Polizeiangaben noch vermisst, von ihr gehe aber keine Gefahr aus.

Feuer und Sprengfallen in einem Haus in München

Nach einem Feuer und dem Fund von Sprengfallen in einem Haus im Norden von München prüft die Polizei Zusammenhänge mit dem Oktoberfest. Das Volksfest blieb zunächst geschlossen. Zuvor hatten ein Feuer und Explosionsgeräusche einen Großeinsatz ausgelöst. Um 4:41 Uhr war ein Notruf eingegangen, Anwohner im Stadtteil Lerchenau hörten explosionsartige Geräusche und sahen die Flammen. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte waren in dem normalerweise sehr ruhigen Viertel am Rande Münchens unterwegs. Ein oder eine Tote wurde am Lerchenauer See gefunden, im Herbst ein beliebtes Ziel für Spaziergänger. Der See ist zu Fuß gut zehn bis fünfzehn Minuten von dem brennenden Haus entfernt.

Explosion in München: Zusammenhang mit Antifa?

Nach einer Explosion und einem Toten im Münchner Norden prüft die Polizei einen Zusammenhang mit der Antifa. Auf einer Website wurde am frühen Morgen ein Text gepostet mit dem Titel «Antifa heißt Angriff». Darin hieß es: In den frühen Morgenstunden haben wir im Münchner Norden einige Luxuskarren abgefackelt und Hausbesuche abgestattet. Zudem ging für einen Fascho sein Morgenspaziergang nicht besonders gut aus. Der Polizei sei das bekannt und sie prüfe wie bei allen anderen Hinweisen auch hier einen Zusammenhang, teilte ein Polizeisprecher mit. Zuvor hatten ein Feuer und Explosionsgeräusche einen Großeinsatz ausgelöst. In einem Münchner Wohngebiet wurde ein völlig ausgebrannter Transporter gefunden - und ein Verletzter an einem nahen See, der kurz darauf verstarb. In einem Haus, das wohl vorsätzlich in Brand gesteckt wurde, fand die Polizei Sprengfallen. Das Münchner Oktoberfest blieb wegen einer Sprengstoffdrohung zunächst geschlossen.

Ruhige Lage an abgesperrtem Wiesn-Gelände

Mit Durchsagen sind Wiesnbesucher vor dem abgesperrten Oktoberfestgelände auf eine mögliche Gefahrenlage hingewiesen worden. «Aufgrund einer Bombendrohung öffnet das Oktoberfest heute vorerst um 17.00 Uhr», hieß es über Lautsprecher. Die Menschen reagierten ruhig und ohne Panik und machten sich wieder auf den Heimweg.

OB: «Sicherheit geht vor»

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schließt nicht aus, dass das Oktoberfest ganztägig geschlossen bleibt. «Die Polizei wird alles tun, möglichst bis am Nachmittag um 17:00 Uhr die Wiesn komplett durchsucht zu haben, um damit Sicherheit zu gewähren. Wenn das nicht der Fall ist, werde ich mich wieder melden, dann wir die Wiesn heute gar nicht eröffnet», sagte Reiter. Nach Angaben Reiters basiert die Schließung auf Erkenntnissen des Großbrandes im Münchner Norden. «Es geht darum, dass ein Täter die Wiesn bedroht hat und die Polizei und der Koordinierungskreis einhellig zu der Auffassung kamen, dass wir dieses Risiko, Menschen auf das Oktoberfest zu lassen, nicht eingehen können.»


30.09.2025

Arbeitslosenquoten – September 2025

Im September sank die Arbeitslosigkeit in München geringfügig, aber nicht so sehr wie für den Start des Ausbildungsjahres erwartbar. So waren 293 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im August, die Arbeitslosenquote lag bei 5,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um weit über 6 000 Personen. Auf ganz Bayern betrachtet stagniert die Arbeitslosigkeit im September bei 4,2 Prozent. Damit waren im Freistaat über 324 000 Personen arbeitslos gemeldet, das entspricht einem minimalen Rückgang im Vergleich zu August um knapp 3 000 Personen. Bundesweit ist die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ähnlich wie in München und Bayern. Die Bundesagentur für Arbeit fasst diese als „schwache Herbstbelebung“ zusammen. Mit 2 955 000 liegt die Zahl der Arbeitslosen wieder knapp unter der 3-Millionen-Marke.

Ersten Schulstraße Münchens

An der Forellenstraße soll es voraussichtlich ab Januar 2026 Münchens erster sogenannte Schulstraße geben. Bestimmte Straßenabschnitte werden dann von 7:30 bis 8 Uhr gesperrt. Die Maßnahme richtet sich gegen Eltern, die Ihre Kinder zur Schule bringen. Das Befahren und Parken mit Kraftfahrzeugen ist in den jeweiligen Straßenabschnitten nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt. Für die Zu- und Ausfahrt zu und von Stellplätzen auf privaten Grundstücken im Bereich der Schulstraße bedarf es keiner Ausnahmegenehmigung. Zu Fuß und mit dem Fahrrad können die gesperrten Straßen weiterhin genutzt werden.

Fahrzeugbrand im Parkhaus - Neue Messe

In der Paul-Henri-Spaak-Straße in Riem stellte ein 33-Jähriger beim Einfahren mit seinem Pkw in ein Parkhaus fest, dass es aus der Motorhaube rauchte. Er stellte das Fahrzeug ab, verließ es und verständigte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Pkw in Vollbrand, konnte allerdings kurz darauf von der Feuerwehr vollständig gelöscht werden. Durch den Brand wurden noch drei weitere Pkw beschädigt. Zudem entstanden Schäden am Parkhaus selbst. Es entstand ein Gesamtsachschaden in sechsstelliger Höhe. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen wird aktuell von einem technischen Defekt am Pkw ausgegangen.

Falschgeld auf der Wiesn

Ein 39-jähriger, französischer Wiesngast befand sich in einem Festzelt. Er bestellte bei zwei verschiedenen Bedienungen jeweils Getränke und bezahlte jeweils mit einem 50-Euro-Schein. Dies kam den Angestellten seltsam vor. Eine genaue Überprüfung der Geldscheine ergab, dass es sich bei diesen um Falschgeld handelte. Die verständigten Einsatzkräfte verbrachten den 39-Jährigen zur Wiesnwache. Bei seiner anschließenden Durchsuchung konnten mehrere weitere gefälschte 50-Euro-Scheine aufgefunden werden. Bei der Durchsuchung des Hotelzimmers des 39-Jährigen konnte weiter ein Betrag von mehreren tausend Euro Falschgeld aufgefunden werden. Der 39-Jährige wurde u a wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung angezeigt und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.

Unehrliche Finder

Taschendiebfahnder aus Belgien, den Niederlanden und Frankfurt konnten in einem Festzelt drei Tatverdächtige dabei beobachten, wie diese sich durch das Festzelt bewegten und offensichtlich Ausschau nach Diebstahlsgelegenheiten hielten. Im weiteren Verlauf fand einer der Tatverdächtigen eine EC-Karte am Boden und nahm diese an sich. Im Anschluss verließen alle drei das Festzelt, suchten einen Geldautomaten auf und versuchten dort, mit der unterschlagenen EC-Karte Geld abzuheben. Nachdem dies misslang, kauften sie mit der Karte eine Schachtel Zigaretten. Im Anschluss wurden alle drei vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Sie wurden u a wegen Unterschlagung angezeigt. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.


29.09.2025

Brand in Hochhaus - Solln

Eine brennende Großraummülltonne hat für eine starke Rauchentwicklung in einem Hochhaus in Solln gesorgt. Der Integrierten Leitstelle München wurde eine Rauchentwicklung aus einem Müllabwurfschacht im 12 Obergeschoß eines Hochhauses gemeldet. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr München am Gebäude eintrafen, war eine starke Rauchentwicklung im Gebäude sichtbar, welche durch eine brennende Mülltonne im Kellergeschoß verursacht wurde. Der Rauch breitete sich über den Müllabwurfschacht aus dem Müllraum in die oberen Stockwerke aus. Umgehend wurden mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt. Die Treppenräume wurden nach Personen kontrolliert und Löschmaßnahmen im Müllraum eingeleitet. Die Bewohner wurden während der Löschmaßnahmen durch Einsatzkräfte der Rettungsdienste betreut und konnten nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Festnahme eines Taschendiebs

Taschendiebfahndern aus München und Berlin fiel in einem Festzelt ein 28-jähriger Jemenite mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck auf. Er lief durch das Festzelt und suchte auffällig nach Gelegenheiten. Später nahm er zwei abgelegte Jacken an sich und verließ mit diesen das Festzelt. Danach durchsuchte er die Jacken. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Die Jacken und etwas Bargeld, das sich in den Jacken befand, wurden sichergestellt. Er wurde wegen der Diebstähle angezeigt und nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen.

Wechseltrickbetrug

Taschendiebfahndern aus Frankfurt und München fielen im Bereich der Wirtsbudenstraße zwei Rumäninnen, da diese zu verschiedenen Verkaufsständen gingen und dort versuchten sich Geldscheine wechseln zu lassen. Sie kauften auch Waren mit einem geringen Wert, bezahlten danach mit einem größeren Schein und reklamierten das Wechselgeld. Dabei konnten sie sich in einem Fall unrechtmäßig einen höheren Betrag geben lassen. Die beiden weiblichen Tatverdächtigen wurden daraufhin festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Sie wurden wegen Betrug angezeigt und nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen.

Halbzeitbilanz Oktoberfest 2025

Zur Halbzeit des Oktoberfestes meldet die Feuerwehr eine normale Bilanz. Glücklicherweise mussten nur kleinere Hilfeleistungen, wie Schlösser öffnen oder nicht ablaufende Gullys, bearbeitet werden. Die insgesamt bis zu 29 Einsatzkräfte haben bereits vor Wiesnbeginn ihre Posten bezogen. Zum Thema Sprachbarriere erarbeitete die Branddirektion auch ein kleines und intuitives Hilfsmittel, gerade für die Phase des Aufbaus. Ein Notrufzettel im Taschenformat in den gängigen Sprachen der Aufbauteams wurde allen Handwerksbetrieben zur Verfügung gestellt. Durch einfaches Wenden kann zwischen der jeweiligen Landessprache und Deutsch schnell ein Kontakt und damit im Zweifel eine schnellere Notrufdisponierung erfolgen. Glücklicherweise kam es in der Aufbauphase zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Insgesamt war es für die Feuerwehr so weit eine ruhige Wiesn.

Gefährliche Körperverletzung

Zwei Personen im Alter von 25 und 29 Jahren befanden sich in einem Festzelt. Dort wurden sie von einem bislang unbekannten männlichen Täter angerempelt. Danach schlug dieser Unbekannte auf die beiden ein und besprühte sie mit einem Reizgas. Bei der Tat wurden beide verletzt. Sie erlitten Prellungen und Reizungen der Augen. Der unbekannte Täter entfernte sich. Die beiden Verletzten wurden vom Sanitätsdienst versorgt. Nach einer ambulanten Behandlung gingen sie zur Wiesnwache und erstatteten eine Anzeige.


25.09.2025

Feuerwehreinsatz auf der Wiesn

Am Donnerstagvormittag ist es auf dem größten Volksfest der Welt zu einem Wassereintritt durch ein undichtes Zeltdach gekommen. Die Feuerwehr musste unterstützen. Noch vor Betriebsbeginn musste eine Drehleiter auf die Theresienwiese ausrücken - allerdings ohne Eile. Bei einem Zelt in unmittelbarer Nähe zur Wiesn-Wache trat Regenwasser durch das Dach in das Innere ein und gefährdete so ein pünktliches Öffnen. Da, aufgrund der Nässe, ein Arbeiten auf dem Zeltdach nicht gefahrlos möglich war, wurden Mitarbeiter des Zeltes mit einer Drehleiter zur Schadensstelle gebracht und während der Arbeiten vor einem möglichen Absturz mit einem Klettergurt gesichert. Nach dem Ausbringen mehrerer Planen war das Problem behoben und der Betrieb konnte pünktlich beginnen.

Millionenbetrüger am Flughafen München festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben am Flughafen München einen international gesuchten Mann festgenommen. Nach einem Hinweis der Schweizer Behörden nahmen Bundespolizisten einen 50-jährigen iranischen Staatsangehörigen bei der Einreise nach Deutschland fest. Grundlage war eine internationale Fahndung der Schweizer Behörden. Demnach wird der Mann verdächtigt, zwischen Juni 2022 und August 2025 durch betrügerische Anlagegeschäfte einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht zu haben. "Diese Festnahme zeigt, wie wirksam die Grenzkontrollen sind. Personen, nach denen international gefahndet wird, können nicht unbehelligt nach Deutschland einreisen", erklärte ein Sprecher der Bundespolizei am Flughafen München.

Sexualdelikt in einem Festzelt

Eine Wiesngruppe der polizei wurde im Rahmen ihres Streifengangs auf einen Streit bei einem Wiesnzeltausgang aufmerksam, woraufhin die Gruppe auf die Personen zuging. Ein 41-jähriger tschechischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland entfernte sich daraufhin von der Örtlichkeit, konnte jedoch von der Wiesngruppe angehalten werden. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 41-Jährige im dortigen Festzelt einer Bedienung mehrmals gegen ihren Willen oberhalb der Bekleidung ans Gesäß griff. Der 41-Jährige wurde auf die Wiesnwache gebracht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von über 3 000 Euro wieder entlassen.

Rauschgiftdelikte auf der Wiesn

Ein 35-Jähriger britischer Wiesnbesucher wurde auf dem Gelände des Oktoberfestes durch zivile Polizeibeamte einer Kontrolle unterzogen. Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen wurde ein kleineres Behältnis mit Betäubungsmittel festgestellt. Der 35-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 6 000 Euro wieder entlassen.

Ebenfalls zivile Polizeibeamte beobachteten in einem Festzelt, wie ein 31-Jähriger schweizer Wiesnbesucher Betäubungsmittel in einem kleineren Behältnis an einen 26-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Friedberg übergab. Als die Polizeibeamten die beiden Tatverdächtigen kontrollieren wollten, ließ der 26-Jährige das Behältnis fallen und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er konnte durch die Polizeibeamten aufgehalten werden. Hierbei mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden. Beide Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Gegen beide wurde jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der 31-Jährige wurde nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehr als 12 000 Euro und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wieder entlassen. Der 26-Jährige wurde ebenfalls nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wieder entlassen.

München sucht Wahlhelfer

Nicht einmal neun Stunden hat es gedauert, um alle Wahlhelfer für den Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung zu finden. Wer dieses Mal nicht zum Zug gekommen ist, kann die Stadt bei der Kommunalwahl unterstützen. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: „Am 8 und 9 März 2026 brauchen wir in München jede helfende Hand, damit die Wahl ordnungsgemäß und reibungslos ablaufen kann. Dann sind über eine Million Bürger aufgerufen, ihre Stimmen für das Amt des Oberbürgermeisters, den Stadtrat mit seinen 80 Mitgliedern und die 25 Bezirksausschüsse abzugeben“. Den Einsatz belohnt die Stadt München mit einer Aufwandsentschädigung zwischen 130 und 180 Euro – je nach Aufgabe im Wahlvorstand. Anmelden können sich alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats besitzen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.


24.09.2025

Geburtsort: A95 - Forstenried

Einen eher ungewöhnlichen Geburtsort hat ein Mädchen wohl in ihrer Geburtsurkunde, da es die Eltern nicht mehr in die geplante Klinik schafften. Da bei der 34-jährigen Mutter die Wehen einsetzten, begaben sich der Vater in spe und seine Frau mit ihrem Auto auf den Weg in die vorgesehene Klinik. Während der Fahrt hatte es der Spross aber eiliger, als es sich die Eltern wünschten. Auf der Autobahn war der Nachwuchs dann tatsächlich nicht mehr aufzuhalten - die Geburt stand unmittelbar bevor. Die Einsatzkräfte bekamen die Einsatzadresse A95, Fahrtrichtung Garmisch, km 4,9 übermittelt. Der ersteintreffende Rettungswagen fand die Mutter und das Kind bereits im Fahrzeug der Familie vor. Beide waren augenscheinlich wohlauf. Der Vater, der als Geburtshelfer fungierte, wies die Einsatzkräfte vor Ort ein. Gemeinsam fuhren im Anschluss alle Fahrzeuge in die ursprünglich vorgesehene Klinik. Der Familie geht es laut Feuerwehr gut.

Gefährliche Körperverletzung

Ein 20-jähriger Deutscher geriet gegen 2:20 Uhr am Haupteingang des Münchner Ostbahnhofes mit einem 58-Jährigen in einen Streit. Der Ältere versuchte davon zu laufen, wurde von seinem jüngeren Kontrahenten jedoch eingeholt. Daraufhin kam es zu einem Gerangel zwischen den Männern, die beide zu Boden fielen. Der 20-jährige soll dem wohnsitzlosen Deutsch-Polen eine "Kopfnuss" gegeben und geschlagen haben. Der 58-Jährige flüchtete daraufhin in Richtung eines Bahnsteigs. Der ebenfalls wohnsitzlose Angreifer soll seinem Gegner dorthin gefolgt sein und ihn weiter attackiert haben. Obwohl der sichtlich alkoholisierte 58-Jährige zu Boden fiel und liegen blieb, ließ der 20-Jährige nicht von ihm ab. Zwei Zeuginnen beobachteten den Vorfall und versuchten mehrmals - vergeblich - den 20-Jährigen aufzuhalten. Bundespolizisten wurden dank der Videokameras am Bahnsteig auf die Auseinandersetzung aufmerksam und eilten zu Hilfe. Sie stellten den Angreifer und nahmen ihn vorläufig fest. Der 20-Jährige trat in der Vergangenheit bereits mit ähnlich Delikten in Erscheinung.

Hackerbrücke: Wiesnbesuch endet in Polizeigewahrsam

Ein 39-Jähriger aus Dachau betrat gegen 23:00 Uhr mit seinem 40-jährigen Begleiter nach Besuch des Oktoberfestes den Wiesn-S-Bahnhalt Hackerbrücke. Dort wurde der 39-Jährige Dachauer von einem 33-Jährigen angerempelt und ins Gesicht geschlagen. Der 40-Jährige ging dazwischen, wurde aber auch attackiert. Zudem soll der 33-Jährige die beiden Festbesucher mit dem Tod bedroht und bespuckt haben. Bundespolizisten bemerkten am Bahnsteig des S-Bahnhalts lautes Geschrei und eilten zu der körperlichen Auseinandersetzung. Als die Einsatzkräfte eintrafen, versuchte der Angreifer die Örtlichkeit zu verlassen. Gegenüber den Beamten verhielt sich der bereits polizeilich in Erscheinung Getretene aggressiv und äußerte verfassungswidrige Parolen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und für weitere Maßnahmen zur Wache der Bundespolizei in der Denisstraße gebracht. Die Staatsanwaltschaft München ordnete für den vorbestraften 33-Jährigen die Vorführung beim Haftrichter an.

Hirschfänger nicht erlaubt auf der Wiesn

Ein 52-Jähriger US-amerikanischer Wiesnbesucher wollte ein Festzelt betreten. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnte erkennen, dass der 52-Jährige einen Hirschfänger in seiner Lederhose einstecken hatte. Der 52-Jährige wurde daraufhin vom Sicherheitsdienst kontrolliert und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der Hirschfänger wurde sichergestellt und der 52-Jährige zur Wiesnwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, einer Anzeigenerstattung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach der Oktoberfestverordnung und der Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde er wieder entlassen.

Sexualdelikt in einem Festzelt

Ein 49-Jähriger jemenitischer Wiesnbesucher befand sich in einem Festzelt auf dem Oktoberfest. Hier fasste er einer 21-Jährigen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen mehrfach gegen ihren Willen oberhalb der Bekleidung in den Intimbereich. Sie verständigte daraufhin den Sicherheitsdienst, welcher wiederum die Polizei verständigte. Die beiden Personen wurden anschließend zur Wiesnwache gebracht. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 49-Jährige aufgrund der Intensität der Tatausführung wegen Vergewaltigung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.


23.09.2025

Festnahme nach Taschendiebstahl

Taschendiebfahnder aus Paris konnten im Bereich der Bavaria eine Frau und einen Mann dabei beobachten, wie diese gemeinschaftlich einem Oktoberfestbesucher, welcher stark alkoholisiert auf einer Wiese schlief, das Mobiltelefon aus dessen Hosentasche entwendeten. Die beiden Tatverdächtigen, eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger, beide rumänische Staatsangehörige, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, konnten vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht werden. Nach Beendigung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurden beide Tatverdächtige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Das Mobiltelefon konnte dem Geschädigten wieder ausgehändigt werden.

Schlag mit Maßkrug

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wollte einen Wiesngast aus einem Festzelt geleiten. Dabei schlug ihm ein 25-jähriger, neuseeländischer Wiesnbesucher mit einem Maßkrug gegen den Kopf. Daraufhin wurde der Polizeinotruf 110 verständigt und die eingesetzten Kräfte brachten alle Beteiligten auf die Wiesnwache. Der Sicherheitsmitarbeiter erlitt durch den Schlag mit dem Maßkrug eine Rötung und Kopfschmerzen. Er gab an, selbst zum Arzt gehen zu wollen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 25-jährige Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 5 000 Euro wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.

Verbotene Gegenstände auf der Wiesn

Auf dem Festgelände des Oktoberfestes wurden zahlreiche verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchgeführt. Dabei konnte bei einem 21-Jährigen ein Tierabwehrspray und bei einem 24-Jährigen ein Taschenmesser aufgefunden werden. Beide Gegenstände sind auf dem Festgelände verboten und wurden nach den jeweiligen Kontrollen sichergestellt. Der 21-Jährige und der 24-Jährige wurden jeweils nach der Kontrolle zur Wiesnwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und entsprechenden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden beide wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen führt die Münchner Kriminalpolizei.

Branddelikt auf der Wiesn

Ein Mitarbeiter eines Karusselgeschäfts bemerkte Brandgeruch, der aus einem Schaustellercontainer ins Freie zog. Als er den Container betrat, traf er auf einen 25-jährigen irischen Staatsangehörigen. Außerdem bemerkte der Mitarbeiter einen brennenden Kleiderhaufen im Inneren des Containers. Mit weiteren Mitarbeitern konnte er den 25-jährigen festhalten werden. Die brennende Kleidung konnte durch die Mitarbeiter eigenständig gelöscht werden, sodass eine Hinzuziehung der Feuerwehr nicht notwendig war. Durch den Brand entstand lediglich geringer Sachschaden in Höhe von wenigen hundert Euro. Verletzt wurde niemand. Der 25-Jährige wurde auf die Wiesnwache gebracht und im weiteren Verlauf der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Exhibitionist in der U-Bahn - Maxvorstadt

Eine 21-Jährige sowie eine 29-Jährige befand sich am Lenbachplatz. Als sie die Treppen zur U-Bahnhaltestelle am Karlsplatz/Stachus hinuntergehen wollten, befand sich ein 28-Jähriger mit rumänischer Staatangehörigkeit unten am Treppenaufgang und hielt hierbei sein entblößtes Geschlechtsteil in der Hand. Daraufhin verständigten die beiden Frauen die Polizei und der 28-Jährige konnte vorläufig festgenommen werden. Nach erfolgter polizeilicher Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen. Der 28-Jährige wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt.


22.09.2025

Körperverletzung mittels Maßkrug

Am Samstag gegen 19:00 Uhr, gerieten fünf Schweizer Wiesnbesucher mit einer Gruppe anderer Wiesnbesucher wegen Sitzplätzen in Streit. Dabei schlug einer aus der schweizerischen Gruppe mit einem Maßkrug gegen den Kopf eines 46-Jährigen aus der anderen Gruppe, welcher dadurch eine Kopfplatzwunde erlitt. Nachdem alle Beteiligten durch den Sicherheitsdienst zunächst nach draußen verbracht wurden, wurde die Polizei verständigt. Alle Beteiligten wurden anschließend zur Wiesnwache gebracht. Dort wurden gegen alle Körperverletzungsanzeigen gefertigt, da die Schweizer Touristengruppe angab, von der anderen Gruppe ebenfalls geschlagen worden zu sein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Schweizer Touristengruppe nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 18 000 Euro wieder entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Fünf sexuelle Belästigungen auf dem Festgelände

Am ersten Wiesntag wurden insgesamt fünf sexuelle Belästigungen angezeigt, wobei den geschädigten Frauen jeweils ans Gesäß gefasst wurde. In einem Fall konnte ein 50-Jähriger mit niederländischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland nach einer solchen sexuellen Belästigung vorläufig festgenommen werden. Er wurde auf die Wiesnwache gebracht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 6 000 Euro wieder entlassen. In einem anderen Fall konnte ein 40-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland ebenfalls festgenommen werden. Auch er wurde auf die Wiesnwache gebracht und nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 2 000 Euro wieder entlassen. Die Münchner Kriminalpolizei hat in allen fünf Fällen die Ermittlungen übernommen.

Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am Samstag gerieten zwei 18-Jährige mit einem 19-Jährigen und einem 24-Jährigen zunächst in eine verbale Streitigkeit. Diese verbale Streitigkeit eskalierte schließlich. Beide Gruppen schlugen sich schließlich. Als die Polizeieinsatzkräfte hinzukamen und beide Partien voneinander trennen wollten, griff der 19-Jährige einen Polizeibeamten tätlich an und leistet erheblichen Widerstand. Er musste schließlich auf dem Boden fixiert werden. Als dies ein 55-jähriger Familienangehöriger mitbekam, versuchte er den 19-Jährigen zu befreien und griff ebenfalls die eingesetzten Polizeibeamten körperlich an. Auch er musste am Boden fixiert werden. Anschließend wurden alle Beteiligte zur Wiesnwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle wieder entlassen. Es wurden Anzeigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchte Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte erstellt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Sexuelle Belästigung von Notfallsanitäterinnen

Am Samstag verständigten zwei Angehörige der Aicher Ambulanz Union den Polizeinotruf 110, da ein 23-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland die notwendige medizinische Behandlung verweigern würde und zudem die beiden Sanitäterinnen sexuell belästigte. Der 23-Jährige fasste den Notfallsanitäterinnen mehrfach an die Brüste und an das Gesäß. Der 23-Jährige wurde daraufhin zur Wiesnwache gebracht, wo schließlich ein Tatzusammenhang mit einer vorangegangenen wechselseitigen Körperverletzung festgestellt werden konnte. Nachdem nach der erfolgten medizinischen Versorgung die Haftfähigkeit beschieden wurde, wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Person von Straßenbahn erfasst - Schwanthalerhöhe

Ein junger Mann ist von einer Tram in der Landsberger Straße erfasst und überrollt worden. Dabei wurde er schwer verletzt. Aus unbekannter Ursache fiel der 24-Jährige unmittelbar vor eine stadtauswärtsfahrende Straßenbahn. Trotz sofort eingeleiteter Bremsung wurde der Mann erfasst und geriet unter die Bahn, die erst nach einigen Metern zum Stehen kam. Bei Eintreffen der Rettungskräfte lag der Verletze noch unter der Straßenbahn und wurde von einem Freund betreut. Da er glücklicherweise nicht eingeklemmt war, konnte er rasch mit Hilfe eines Wirbelsäulenbretts aus seiner Lage befreit werden. Er kam im Anschluss mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik.


19.09.2025

Lindwurmstraße: Erster Verschlechterungsabschnitt fertiggestellt

Das Baureferat hat den ersten Bauabschnitt der Lindwurmstraße zwischen Sendlinger-Tor-Platz und Goetheplatz fertiggestellt. Insbesondere Autofahrer werden nun von der neuen Aufteilung des Verkehrsraums benachteiligt. Bürgermeister Dominik Krause sagte: „Ich hoffe, dass wir bald die nächsten Bauabschnitte in Angriff nehmen können.“ Baureferentin Ehbauer sagte zu der Straßenverengung: „Das macht Lust auf mehr.“ Das Baureferat hat den Radweg auf die Fahrbahn verschwenkt und auf bis zu drei Meter verbreitert. Mit dem Umbau wurden natürlich auch die Parkplätze deutlich reduziert. Kleinere Restarbeiten, wie zum Beispiel die Roteinfärbung von Gefahrenstellen auf der neuen Fahrbahnoberfläche erfolgen bis Ende Oktober bei laufendem Verkehr.

Italiener beißt Marokkaner

Gegen 1 Uhr gerieten ein 25-Jähriger und 27-Jähriger im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes aus bislang unbekannten Gründen in einen Streit. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung und beide schlugen sich gegenseitig mehrmals. Der Ältere versuchte daraufhin vor dem Jüngeren zu fliehen. Der konnte seinen Kontrahenten einholen und schlug erneut zu. Der aus Süditalien stammende 27-Jährige klammerte sich daraufhin an den gebürtigen Marokkaner. Während des Versuchs sich loszureißen, biss der Mann aus dem Großraum Neapel seinem Gegner ins Ohr. Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und trennten die beiden in Deutschland Wohnsitzlosen. Die Sicherheitsmitarbeiter bemerkten die stark blutende Wunde des Gebissenen. Mehrere alarmierte Bundespolizeistreifen trafen am Einsatzort ein und nahmen den Sachverhalt auf. Danach transportierte eine Bundespolizeistreife den Süditaliener zur Wache in der Denisstraße, eine andere begleitete den 25-Jährigen - gemeinsam mit dem zuvor eingetroffenen Rettungsdienst - in die Notaufnahme.

Rumäne mit Messer

Ein 26-jähriger Rumäne saß am Münchner Hauptbahnhof mit einem Brotmesser in der Hand, an der Bahnsteigkante des Bahnsteigs 10 Kurz darauf stand er auf und betrat den Gleisbereich von Gleis 11. Ein Lokführer, der mit seinem Zug auf Gleis 12 stand, sah den Rumänen mit dem Messer und forderte ihn auf, den Gleisbereich wieder zu verlassen. Daraufhin begab sich der 26-Jährige wieder aus dem Gleisbereich und setzte sich auf eine Bank an Gleis 11. Zu keiner Zeit bedrohte oder verletzte er andere Reisende mit seinem Messer. Alarmierte Bundespolizisten trafen den in Deutschland wohnsitzlosen Mann mit dem Messer in der Hand an und forderten ihn auf, dieses abzulegen. Da er auf mehrmalige Ansprachen nicht reagierte, drohten die Einsatzkräfte an, das sogenannte Distanzelektroimpulsgerät einzusetzen. Daraufhin folgte der Rumäne den Anweisungen der Bundespolizisten und ließ sich festnehmen. Die Beamten brachten den Festgenommenen im Anschluss zur Wache in der Denisstraße. Dort stellte sich heraus, dass der 26-Jährige von den rumänischen Behörden als vermisst gemeldet wurde. Diese wurden über den Aufenthaltsort des Vermissten informiert. Anschließend konnte er die Dienststelle freien Fußes wieder verlassen. Das Messer mit der 11 Zentimeter langen Klinge stellten die Bundespolizisten sicher.

Zwischenfall am Ostbahnhof

Am Bahnsteig 5 des Münchner Ostbahnhofs kniete sich ein 18-Jähriger Deutscher am Mittwochnachmittag nieder und fotografierte eine 22-Jährige von hinten. Ein Zeuge bemerkte dies, sprach den Mann an und forderte ihn auf das Fotografieren einzustellen. Daraufhin fing der gebürtige Frankfurter an, laut herumzuschreien. Zudem gestikulierte er wild umher. Eine ebenfalls am Bahnsteig anwesende Streife der Bundespolizei wurde auf die Schreie aufmerksam und stellte den 18-Jährigen. Der sollte zur Durchführung weiterer Maßnahmen zur Wache im Ostbahnhof mitgenommen werden. Dagegen verweigerte sich der in Kirchheim Wohnende und hielt sich an einem Treppengeländer fest. Nachdem der 18-Jährige fixiert und gefesselt war, konnte er zur Wache transportiert werden. Hierbei trat er mehrmals nach den Einsatzkräften und versuchte die Beamten zu beißen. Durch die Widerstandshandlungen erlitten mehrere Beamte leichte Verletzungen, blieben aber dienstfähig. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten einen Schwerbehindertenausweis des Volljährigen. Nach telefonischer Rücksprache mit der Mutter, durfte der 18-Jährige die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freien Fußes verlassen.

Gewaltdelikt – Berg am Laim

Am Donnerstag gegen 05:15 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 von einem Zeugen über verletzte Personen auf dem Gehweg vor einem Geschäft in der Berg-am-Laim-Straße informiert. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort trafen sie auf einen 24-Jährigen und einen 27-Jährigen jeweils mit somalischer Staatsangehörigkeit. Beide Personen waren verletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort stellte sich heraus, dass die Verletzungen mit einem spitzen Gegenstand verursacht wurden. Die Münchner Kriminalpolizei hat umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich der Berg-am-Laim-Straße (Berg-am-Laim) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


18.09.2025

Neue Polizeitechnik für die Wiesn

Ab Samstag dreht sich in München für 16 Tage wieder alles um das Oktoberfest. Auch für die Bundespolizei bedeutet das Hochbetrieb: Zum 190 Oktoberfest sorgt sie für die Sicherheit der an- und abreisenden Gäste im Bahnbereich. Einsatzschwerpunkte sind der Hauptbahnhof, die Hackerbrücke sowie die S-Bahn-Stammstrecke. Neben den zahlreichen Polizeikräften setzt die Bundespolizei in diesem Jahr erstmals auch ein Multisensorfahrzeug ein. Das Spezialfahrzeug ist mit modernster Wärmebild- und Lasertechnik sowie zwei computergestützten Arbeitsplätzen ausgestattet. Hier können u a Videoaufzeichnungen in Echtzeit verarbeitet werden. Durch diese Technik lassen sich Gleisüberschreitungen auch bei schwierigen Licht- und Wetterverhältnissen schnell und zuverlässig erkennen. So können Gefahren frühzeitig erkannt und verhindert werden.

Radfahrerin stürzt über Bordstein – Fasangarten

Eine 86-Jährige fuhr mit einem Fahrrad auf der Pennstraße. An der Kreuzung zur Bantingstraße bog von rechts eine 24-Jährige mit einem Transporter ein. Der Transporter hatte, vorfahrt. Als die 24-Jährige die herannahende 86-Jährige bemerkte, blieb sie im Kreuzungsbereich stehen, um die Radfahrerin passieren zu lassen. Die 86-Jährige wechselte jedoch nach links, über den erhöhten Bordstein, auf den Gehweg. Hierbei stürzte sie und verletzte sich schwer am Kopf. Die 86-Jährige wurde zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus verbracht. Die Polizei weißt darauf hin, dass durch das Tragen von Fahrradhelmen Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringert wird.

Festnahme nach Einbruch – Am Hart

Eine 25-Jährige begab sich in die Wohnung ihrer Eltern. Vor Ort stellte sie fest, dass die Wohnungstüre aufgehebelt worden war. Zudem vernahm sie Geräusche aus dem Dachboden und verständigte sofort den Polizeinotruf. Bei der Absuche der Wohnung, konnte ein 54-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, angetroffen und festgenommen werden. Er hatte sich im Dachboden versteckt gehalten. Der 54-Jährige wurde der Haftanstalt überstellt und wird zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Ein 70-Jähriger führ mit einem dreirädrigen Kraftrad, Piaggio, auf der Freisinger Landstraße stadteinwärts. Kurz vor der Einmündung zum Klärwerk kam der 70-Jährige mit dem Kraftrad aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Ampel. Der 70-Jährige wurde durch den Aufprall schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag. Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 16.09.2025, gegen 17:20.

In der Zeit von Samstag 14:00 Uhr bis Dienstag 13:45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über ein Kellerfenster Zutritt zu einer Wohnung in einem Einfamilienhaus. Dort entwendeten sie Schmuckstücke sowie Markenkleidung in Höhe eines fünfstelligen Betrages. Anschließend entfernten sie sich unerkannt vom Tatort.
Zeugenaufruf:
Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich der Haimbuchenstraße, Vogelbeerstraße und Ahornring (Taufkirchen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


17.09.2025

Geplantes Raubdelikt im Vorfeld vereitelt – Pasing

Am Samstag gegen 22:40 Uhr, hielt sich ein 24-Jähriger aus München in einer Tankstelle in der Lortzingstraße auf. Mit im Verkaufsraum befanden sich zwei Personen, welche sich über einen bevorstehenden Überfall auf die Tankstelle unterhielten. Dieses Gespräch bekam der 24-Jährige mit und konnte auch einen Pistolengriff in der Oberbekleidung bei einem der Personen feststellen. Er sprach die Personen darauf an und das Gespräch verlagerte sich in den Außenbereich. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 24-Jährigen und den beiden unbekannten Personen. Der 24-Jährige erlitt dabei eine leichte Kopfverletzung. Als weitere Zeugen aus der Tankstelle zur Hilfe kamen, entfernten sich die beiden Täter. Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich, ca 18-20 Jahre, ca 185 cm, normale Statur, helle Kapuzenjacke, dunkle Hose, Sneaker
Täter 2:
Weiblich, ca 18-20 Jahre, deutlich kleiner als Täter 1, schwarze Jack und schwarze Daunen-Kapuzenwese, schwarze Hose, weißes Basecap, helle Sneaker.
Zeugenaufruf:
Wem am Samstag gegen 22:40 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Lortzingstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fahndungserfolg nach Vergewaltigung – Altstadt

Im Mai 2025 lernte eine 17-Jährige mit Wohnsitz südlich von München am Stachusbrunnen zwei junge Männer kennen. Nach einiger Zeit begaben sie sich gemeinsam in eine angrenzende Tiefgarage. Dort wurde sie anschließend vergewaltigt. Am Folgetag wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Da die umfangreichen Ermittlungen der Polizei nicht zur Ergreifung der Täter geführt haben, gab es eine Öffentlichkeitsfahndung. Diese erfolgte nun am 15 Sept. In den Abendstunden am Mo den 15 meldete sich ein 17-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Landkreis Freising bei einer Polizeidienststelle und gab an, einer der Gesuchten zu sein. Im Anschluss konnte auch die zweite gesuchte Person identifiziert werden. Es handelt sich um einen 15-jährigen Afghanen mit Wohnsitz im Landkreis München. Nach den umfangreichen polizeilichen Sofortmaßnahmen wurden beide in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München wieder entlassen, da keine rechtliche Grundlage für einen Untersuchungshaftbefehl vorlag, wie es von der Polizei hieß. Die Ermittlungen dauern an.

Anlagebetrug mit hohem Vermögensschaden – München

Anfang März 2025 lernte ein 56-jähriger Münchner über eine App eine vermeintliche Frau kennen. Mit dieser stand er längere Zeit in Kontakt, wobei unter anderem das Thema Kryptowährungen besprochen wurde. Der 56-Jährige wurde dazu gebracht bei einer vermeintlichen Kryptobörse ein Konto zu eröffnen. Er begann damit, hohe Einzahlungen auf die angebliche Kryptobörse vorzunehmen. Nach einiger Zeit wurde ihm ein erheblicher Gewinn vorgetäuscht. Um sich diesen auszahlen zu lassen habe er jedoch angebliche Steuern und Gebühren auf eine andere Plattform überweisen sollen. Dem kam der 56-Jährige nach, weshalb letztlich ein Vermögensschaden von über einer Million Euro entstand. Als er die erwartete Auszahlung nicht erhielt, wandte er sich an die Polizei und erstattete Anzeige. Die Polizei empfiehlt: Hinterfragen Sie „heiße Tipps“ bei der Geldanlage kritisch, insbesondere wenn diese von Personen stammen, die Sie nicht persönlich kennen. Wenn die Gewinnversprechen zu schön sind, um wahr zu sein, sind sie es in der Regel auch.

Müllabfuhr kommt früher

Während des Oktoberfests passt der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) seine Einsatzzeiten rund um die Theresienwiese an, um eine sichere und reibungslose Abfallentsorgung zu gewährleisten. Die Müll einsammelpartien dürfen in den Sperrzonen bereits ab 5:30 Uhr starten – eine Stunde früher als üblich. Grund für diese Ausnahme ist der intensive Personenverkehr schon in den Vormittagsstunden sowie die erheblichen Einschränkungen durch das Festgeschehen.

Brand einer Gartenhütte - Lerchenau

Am Montagabend ist die Feuerwehr zu einem Brand im Bereich der Lasallestraße alarmiert worden. Bereits bei Eintreffen war die Polizei vor Ort und wies die Einsatzkräfte in die schwer zugängliche Lage ein. In einem eingezäunten Gartengrundstück, umgeben von dichtem Buschwerk, stand ein Anbau einer Gartenhütte in Brand. Das Feuer hatte bereits auf die angrenzende Hütte übergegriffen und drohte, sich weiter auszubreiten. Umgehend wurde ein Löschangriff mit drei Rohren unter Atemschutz eingeleitet. Zuvor hatten sich die Einsatzkräfte durch das dichte Gehölz mit Kettensägen erst einen Zugang zur Brandstelle schaffen müssen. Die Hütte wurde vorsorglich auf Personen kontrolliert - es wurden aber niemand aufgefunden. Es lagen jedoch Hinweise darauf vor, dass das Objekt in der Vergangenheit als provisorisches Schlaflager genutzt wurde. Nachdem "Feuer aus!"gemeldet worden war, begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten, die sich durch große Mengen gelagerten Unrats im Inneren erschwerten. Nach rund 2,5 Stunden war das Feuer vollständig gelöscht.


16.09.2025

Die Polizei sucht Zeugen einer Messerbedrohung vom Montagnachmittag

Ca 15 bis 20 Jugendlichen sollen am S-Bahnhof Ottobrunn einen 15-Jährigen aus Haar verfolgt haben. Im weiteren Verlauf soll er von drei Unbekannten geschlagen und mit einem Messer bedroht worden sein. Der Junge erlitt eine blutende Wunde an der Lippe, verweigerte aber eine Betreuung von Sanitätern. Die Bundespolizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung auf und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 089/5155500 zu melden.

Somalier dreht durch - Drogen?

Ein Zugbegleiter meldete vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof München eine ticketlose Person, die sich zudem weigerte sich auszuweisen. Am Bahnsteig zu Gleis 20 trafen Beamte den 24-Jährigen aus Somalia an. Auch gegenüber der Streife der Bundespolizei verweigerte er Angaben zu seiner Person. Einer zur Identifizierung notwendigen Verbringung zur Dienststelle widersetzte sich der Somalier heftig. Dabei schlug und trat und bespuckte er Beamte. Zudem biss er einem 35-jährigen Bundespolizisten kräftig in den Oberschenkel. Zum weiteren Transport wurde dem 24-Jährigen eine Spuckhaube aufgesetzt. In Folge weiterer heftiger Gegenwehr erlitt der gebissene Beamte weitere Verletzungen, worauf er wenig später seinen Dienst abbrach. Auch im Gewahrsam beruhigte sich der Somalier, der zurückliegend bereits mehrfach wegen diverser Eigentums-, Gewalt- und Drogendelikte polizeilich in Erscheinung getreten war, nicht, sondern schlug und trat wiederholt gegen Beamte.

Baukran umgestürzt - Hochkönigstraße (Trudering)

Zu einem umgestürzten Baukran in der Hochkönigstraße sind Einsatzkräfte der Feuerwehr München alarmiert worden. Der Kran war auf eine angrenzende Straße gestürzt und hatte auch ein Wohngebäude beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte entfernten auf die Straße ragende Teile des Krans mit einem Schneidbrenner. Zur Beweissicherung für die Polizei kam das Drohnenteam der Feuerwehr München zum Einsatz. Warum der Kran umgestürzt ist, ist der Feuerwehr aber nicht bekannt.

Zimmerbrand - Kemnatenstraße (Nymphenburg)

Einsatzkräfte der Feuerwehr München sind in der Nacht zum Samstag zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Nymphenburg alarmiert worden. Aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss des Gebäudes drang schwarzer Rauch. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer. Anschließend wurde das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter entraucht und die angrenzenden Wohnungen kontrolliert. Die Bewohnerin konnte sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten, ein Rettungswagen brachte eine verletzte Frau in eine Münchner Klinik. Der Sachschaden wird auf etwa 100 000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Starke Rauchentwicklung bei Brand - Dom-Pedro-Straße (Neuhausen)

Zu einer starken Rauchentwicklung kam es Sonntagnacht in Neuhausen. Mehrere Stühle und Sonnenschirme einer Eisdiele waren in Brand geraten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München konnten die Flammen schnell löschen. Der Rauch hatte sich aber auch in das Treppenhaus und in eine Wohnung im zweiten Obergeschoss des Gebäudes ausgebreitet. Verletzt wurde bei dem Brandeinsatz niemand.


12.09.2025

Ersthelfer reagieren vorbildlich - Altstadt

Ersthelfer haben am Marienplatz bei einer Wiederbelebung wichtige Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt. Drei junge Männer beobachteten an der Haltestelle Marienplatz beim Aussteigen aus der S-Bahn einen Herren, der unmittelbar vor ihnen kollabierte. Sofort kontrollierten sie die Lebenszeichen des 63-jährigen Mannes und verständigten die Leitstelle. Da die Ersthelfer einen Kreislaufstillstand feststellten, begannen sie unverzüglich auf dem Bahnsteig mit der Herzdruckmassage. Zudem führten sie eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch und setzten einen öffentlichen Defibrillator ein. Die Besatzungen eines Notarztwagens und eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Berufsfeuerwehr intensivierten die Maßnahmen und brachten den 63-Jährigen anschließend in eine Klinik. Die drei jungen Ersthelfer entfernten sich leider unerkannt von der Einsatzstelle. Aufgrund ihrer Ausdrucksweise gegenüber den Einsatzkräften gehen diese allerdings davon aus, dass die Männer eine erweiterte medizinische Ausbildung haben. Grundsätzlich muss ein Patientenzustand nach einer Reanimation nahezu immer als kritisch bezeichnet werden. Ein solches Eingreifen erhöht die Überlebenschancen allerdings um ein Vielfaches.

Olympiabewerbungskonzept im Sportausschuss des Bundestags

Bürgermeisterin Dietl hat in Berlin vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages die Konzeption Münchens für die Bewerbung um Olympische Spiele vorgestellt. Sie betonte, dass sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie der großen Mehrheit im Münchner Stadtrat voll hinter dem Projekt steht, das Olympische Feuer endlich wieder in Deutschland zu entzünden. Die Bürgermeisterin sagte: „Sport ist so viel mehr als nur Bewegung – ich wünsche mir, dass eine erfolgreiche Deutsche Olympiabewerbung überall zu einer Aufbruchstimmung führt, nicht nur im Breiten- und Spitzensport.“ Dietl machte deutlich, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als nationaler Dachverband mit München die besten Chancen hätte, sich gegen andere Metropolen von Weltrang durchzusetzen. München ist überall auf der Welt bekannt und beliebt.

Polizeieinsatz zur IAA – Zwei Protestaktionen

Am Donnerstag stellten polizeiliche Einsatzkräfte fest, dass das Wasser des Brunnens am Geschwister-Scholl-Platz grün gefärbt wurde. Zudem wurde der Gehweg nicht gerade umweltfreundlich vermüllt, indem zahlreiche Flyer auf den Gehweg geworfen wurden. Des Weiteren wurde ein großes Banner mit IAA-Bezug am Universitätsgebäude aufgehängt. Die Verursacher hatten sich zum Zeitpunkt der Feststellung bereits unerkannt entfernt. Kurz darauf kam es zu einer Protestaktion in der Briennerstraße, bei der sich ca 30 Personen auf die wegen der IAA für den Fahrzeugverkehr gesperrten Straße setzten bzw legten und zum Teil mit roter und schwarzer Farbe übergossen. Diese Aktion wurde von den Einsatzkräften vor Ort als nicht angezeigte Versammlung gewertet. Der Publikumsverkehr konnte die Versammlung ohne weiteres passieren. Zu Behinderungen kam es nicht. Die Versammlung wurde gegen 18:00 Uhr beendet. Von drei Hauptverantwortlichen wurden die Personalien erhoben.

Seniorin gestoßen und Notbremse betätigt

Aufregung in der S-Bahn: Ein 29-jähriger Bosnier belästigte Reisende in einer S-Bahn bei Neufahrn, betätigte die Notbremse und stieß eine Seniorin an der geöffneten Tür. Alarmierte Polizeikräfte konnten ihn stellen. Nach bisherigen Erkenntnissen sprach ein Mann mehrere Fahrgäste an und belästigte sie verbal. Zudem schlug er mit den Fäusten in die Luft und zog ohne Anlass die Notbremse. Kurz darauf soll er eine 83-jährige Frau an der geöffneten Tür der S-Bahn gestoßen haben. Die Seniorin stürzte zu Boden und verletzte sich am linken Knie; sie klagte zudem über Rückenschmerzen. Darüber hinaus trat der Bosnier einen 69-jährigen Fahrgast im Unterkörperbereich. Streifen der PI Neufahrn nahmen den Mann noch vor Ort fest. Es ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige auf freien Fuß entlassen.

Perfekte Zusammenarbeit bei Reanimation - Westpark

Am Mittwochmorgen sind Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einer bewusstlosen Person alarmiert worden. Gegen 8:45 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle München ein Notruf ein, dass sich in einer Wohnung in der Hansastraße eine bewusstlose Person befinden würde. Umgehend wurden ein Notarzt, ein Rettungswagen und ein Fahrzeug der Feuerwehr München zum Einsatzort entsandt. Ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle leitete den Ehemann zeitgleich über das Telefon zu einer Reanimation an. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte konnte so verhindert werden, dass die Patientin durch den Herz-Kreislauf-Stillstand unwiederbringliche körperliche Schäden erlitt. Nach einer intensiven Erstversorgung durch das Rettungsteam konnte die 71-jährige Patientin mit eigener Herztätigkeit in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert werden.


10.09.2025

Preiswucher beim Handel mit Tische

Die Stadt und die Wiesnwirte gehen mit einem Bündel an Maßnahmen gegen den Graumarkt und den Preiswucher beim Handel mit Wiesn-Tischen vor. Zuletzt wurden auf mehreren Online-Portalen Tische in den Festzelten für mehrere tausend Euro gehandelt. Wiesnchef Scharpf sagte: „Solche Praktiken schaden nicht nur dem Ansehen des gesamten Festes, sondern untergraben auch die gemeinsamen Bemühungen, die jährlichen Kostensteigerungen für die Gäste möglichst verträglich zu gestalten. Neben überhöhten Preisen besteht auch das erhebliche Risiko, dass man mit einer auf fremden Namen gebuchten Reservierung keinen Zutritt zum Festzelt erhält“. Zu den Maßnahmen der Wiesnwirte zählen auch Stichproben bei den Reservierungen. Wenn der Name der Person, die reserviert hat, nicht mit dem Gast übereinstimmt, dann verfällt die Reservierung, weil diese nicht übertragbar ist. Was die illegalen Anbieter angeht, droht Wirtesprecher Christian Schottenhamel: „Unsere Kanzlei findet mit speziellen Web-Crawlern diese Anbieter. Sie werden nicht nur abgemahnt, sondern müssen auch mit empfindlichen Gebühren und Strafen rechnen.“ Um eine faire und sichere Alternative zu schaffen, wurde 2023 erstmals ein offizielles Online-Portal der Wiesnwirte eingeführt. Oktoberfest-Booking.com können nicht genutzte Reservierungen zum Originalpreis angeboten und erworben werden.

Polizeieinsatz zur IAA Mobility 2025

Zum Beginn der IAA kam es im Bereich Arnulfstraße / Donnersberger Brücke zu einer Blockadeaktion durch mehrere Chaoten. Sechs Personen setzten sich auf die Straße, drei Personen davon klebten sich fest. Den Klima-Chaoten fällt offensichtlich auch nichts Neues ein um sich unbeliebt zu machen. Die Versammlung wurde durch die Polizei aufgelöst. Die angeklebten Personen wurden mit Unterstützung spezialisierter Kräfte von der Fahrbahn gelöst. Gegen die Beteiligten wird u a wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt. Zudem werden Verstöße gegen das Bayerische Versammlungsgesetz geprüft. Bei den Beteiligten handelte es sich um Personen im Alter von 19 Jahren bis 26 Jahren. Drei Frauen und eine Diverse Personen wurden im Verlauf des Tages nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Zwei Klima-Chaoten wurden festgenommen.

Gewaltdelikt – Unterschleißheim

Am Montag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Unterschleißheim zu einem größeren Polizeieinsatz in der Wohnung einer dort lebenden 52-Jährigen. Neben ihr befanden sich ein 61-Jähriger und ein 44-Jähriger in der Wohnung. Es kam zum Streit zwischen den Männern, dabei verletzte der 61-Jährige den 44-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand. Der 44-Jährige wurde durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Während der Auseinandersetzung wurden auch der 61-Jährige sowie die 52-Jährige jeweils leicht verletzt. Der 61-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Gewahrsamnahme nach staatsschutzrelevantem Delikt – Ludwigsvorstadt

Ein 20-Jähriger befand sich im Bereich des U-Bahnhofs am Hauptbahnhof. Dabei zog er die Aufmerksamkeit von zahlreichen Passanten auf sich, da er mehrfach mit dem rechten Arm den sogenannten Hitlergruß zeigte. Dabei versuchte er anwesende Passanten zu motivieren, es ihm gleich zu tun. Eine unbeteiligte Passantin sprach ihn auf seine Handlungen an und verständigte den Polizeinotruf. Durch eine Streife der Münchner Polizei konnte der Tatverdächtige im Zwischengeschoss festgestellt werden. Da er sehr aggressiv auf die Beamten wirkte und augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand, musste er zu einer Polizeidienststelle gebracht und nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen werden. Aus diesem wurde er am Folgetag wieder entlassen. Er wurde wegen des Zeigens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

Politische Schmierschriften – Schwabing-West

Am Sonntag zwischen 19:30 Uhr und 21:10 Uhr, brachten bislang Unbekannte auf der Fahrbahn der Borschtallee auf einer Länge von 100 Metern ca 30 Schmierschriften an. Diese richten sich gegen den Staat, die Polizei und die IAA. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei hat weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugenaufruf: Personen, die im Bereich Luitpoldpark, Borschtallee und Scheidplatz Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, werden gebeten, sich bei der Polizeu unter 089/2910-0 zu melden.


09.09.2025

Taube in Gastherme gefangen - Schwabing-West

Freitagabend hat die Besatzung eines Fahrzeugs der Feuerwehr München eine Taube aus einer Gastherme befreit. Eine Bewohnerin hatte lautes Scharren und Kratzen im Abgasrohr der Gastherme bemerkt, vermutete aber, dass es sich um Lärm von Bauarbeiten im Nachbarhaus handelte. Nachdem die Geräusche jedoch am Freitag immer noch wahrzunehmen waren, entschloss sich die Frau, Hilfe zu rufen und informierte die Feuerwehr. Anrufe beim Kaminkehrer und Installateur waren aufgrund der späten Tageszeit erfolglos geblieben. Als die alarmierten Kräfte in der Wohnung eintrafen waren deutliche Geräusche aus dem Rohr zu hören. Mithilfe von Handwerkszeug wurde das Abgasrohr demontiert. In dem Rohr selbst konnte jedoch keine Ursache festgestellt werden. Nachdem die Einsatzkräfte die an das Rohr angeschlossene Therme Stück für Stück auseinander gebaut hatten, konnten sie schließlich eine Taube im Inneren finden. Sie übergaben den Vogel an die Bewohnerin, welche ihn anschließend zur Tiernotrettung brachte. Die Taube war anscheinend in den Kamin gefallen. Wie sie aber die Abzweigung in das Abgasrohr schaffen konnte, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Brand in Serverraum - Altstadt-Lehel

Am Samstagabend hat eine USV in einem Rechnerraum gebrannt. Eine USV, also eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, ist ein Sicherheitssystem, das angeschlossene Geräte bei einem Stromausfall oder bei Schwankungen der Netzspannung kurzzeitig mit Energie versorgt. Mitarbeiter des Gebäudekomplexes am Franz-Josef-Strauß-Ring hatten eine Rauchentwicklung in einem Rechnerraum bemerkt und daraufhin die Feuerwehr informiert. Mit einem Kohlenstoffdioxid-Feuerlöscher löschten die Feuerwehrleute die Anlage und trennten sie vom Stromnetz. Da das Feuer immer wieder neu entfachte, entschlossen sich die Einsatzkräfte, die Anlage ins Freie zu bringen. Mit gezielten Abgaben des Löschmittels konnte die Anlage schließlich gekühlt und vollends gelöscht werden. Da es sich bei dem Serverraum um ein Zimmer ohne Fenster handelt, setzten die Feuerwehrkräfte drei Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem betroffenen Bereich zu entfernen.

Sexuelle Belästigung – Altstadt

Eine 22-Jährige arbeitete im Außenbereich eines Lokals am Odeonsplatz. Als sie gerade einen Tisch abräumte, trat von hinten ein 36-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit an sie heran. Er stellte sich unmittelbar hinter sie, wobei er seinen Körper an ihr Gesäß drückte und eindeutige Bewegungen mit sexuellem Bezug durchführte. Die 26-Jährige drehte sich zu ihm um, woraufhin er mit seinem Mund Kussbewegungen in ihre Richtung machte. Unbeteiligte Passanten zeigten Zivilcourage, hielten den Mann fest und verständigten den Polizeinotruf. Eine schnell eintreffende Polizeistreife konnte den Mann noch vor Ort vorläufig festnehmen. Dabei wurde festgestellt, dass er erheblich alkoholisiert war. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Zeugenaufruf nach Raubdelikt – Unterschleißheim

Am Sonntag fand in Unterschleißheim eine Uhrenmesse statt. Zwei Uhrenhändler aus Italien im Alter von 47 und 29 Jahren waren gegen 18:30 Uhr gerade dabei auf dem Parkplatz des Ballhausforums hochwertige Gegenstände in ihren Pkw zu laden. Plötzlich wurden sie von vier unbekannten und maskierten Tätern unter Vorhalt einer Schusswaffe überfallen und ausgeraubt. Dem 29-Jährigen gelang die Flucht, dem 47-Jährigen wurde mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen, wodurch er eine blutende Kopfplatzwunde erlitt und zusammenbrach. Anschließend wurden zwei Taschen aus dem Pkw genommen. In diesen befanden sich hochwertige Uhren und Kleidungsstücke im Wert von mehreren zehntausend Euro. Die vier Täter flüchteten anschließend mit einem Pkw.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, weil ihnen zum Beispiel verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Landshuter Straße in Unterschleißheim und anschließend auf der B13 zwischen Unterschleißheim, Fahrenzhausen und Hohenkammer oder in deren näheren Umgebung aufgefallen simd, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Motorradraser entzieht sich Kontrolle – nördliches Stadtgebiet

Am Samstag gegen 23:20 Uhr fielen einer zivilen Polizeistreife zwei Motorradfahrer in der Lerchenauer Straße auf, welche anschließend einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollten. Daher fuhr die Streife den beiden Motorradfahrern zunächst hinterher. An der Kreuzung zum Georg-Brauchle-Ring hielten die beiden Motorradfahrer bei Rot an. Die Zivilstreife entschloss sich, einem der beiden Hondafahrer zu folgen. Als die Ampel auf Grün schaltete, beschleunigte das Motorrad und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit. Das zweite Motorrad fuhr in eine andere Richtung. Die Streife, die zwischenzeitlich Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatte, konnte dem Motorrad folgen. Dabei erreichte der Motorradfahrer Geschwindigkeiten über 150 km/h. An der Kreuzung zur Schleißheimer Straße missachtete der Motorradfahrer ein Rotlicht. Auf Höhe der Clemensstraße wendete der Motorradfahrer. An der Kreuzung zur Karl-Theodor-Straße missachtete er abermals das Rotlicht. Hier musste der querende Verkehr stark abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Die weiteren Kreuzungen entlang der Fahrtstrecke bis zum Petuelring befuhr der Motorradfahrer stets mit Geschwindigkeiten weit über 100 km/h. Um weitere Gefährdungen unbeteiligter Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, folgte der Streifenwagen dem Motorradfahrer nicht weiter.
Zeugenaufruf:
Personen, die die Fahrt des Motorradfahrers beobachteten oder sogar gefährdet wurden, wie auch sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrsüberwachung, Tel: (089) 49 05 10, in Verbindung zu setzen.


08.09.2025

Öffentlichkeitsfahndung

Ein Tatverdächtige war am Mittwochabend (13 August) am Bahnhof Pasing und am Karlsplatz (Stachus) bei zwei Gewalttaten mit einem Messer aufgefallen. Die polizei warnt: Der Gesuchte könnte bewaffnet sein! Ein Unbekannter hatte gegen 21:10 Uhr im Zwischengeschoss am Karlsplatz (Stachus) zwei Männer bedroht und bespuckt. Dabei hielt er ein Messer in der Hand. Anschließend sieg er in die S6. Nachdem er in Pasing ausstieg verfolgte er gegen 21:35 Uhr einen 63-Jährigen und schubste diesen an einem Treppenabgang unvermittelt mehrere Stufen hinunter. Der Mann zog sich eine Handgelenksprellung sowie Schürfwunden am Knie und am Ellbogen zu. Ein unbekannter mischte sich couragiert ein. Als der Aggressor sich ihm zuwandte, warf der Helfer den Angreifer mittels eines Judogriffs zu Boden. Nun kam ein weiterer unbekannter hinzu. Dieser hielt die Unterarme des Unbekannten fest, musste jedoch loslassen als der Unbekannte ihn biss, ehe dieser in unbekannte Richtung floh. Auch hier hielt der unbekannte Tatverdächtige die gesamte Zeit über ein Messer in der Hand, setzte es aber nicht ein. Die Bundespolizei bittet die beiden unbekannten Helfer vom Bahnhof Pasing sowie die beiden Geschädigten vom Karlsplatz (Stachus) und auch Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.

Zoll entdeckt Waranfleisch bei Reisendem aus Lagos

Getrocknetes Waranfleisch hat ein Reisender versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Warane entsprechen in ihrem Äußeren der Grundform einer Echse mit vier Beinen und einem Schwanz. Bei der Kontrolle eines Fluges aus Nigeria haben Zöllner Waranfleisch entdeckt. Der Reisende gab an, das Fleisch als Geschenk für Verwandte mitgebracht zu haben. Alle Warane unterliegen als besonders geschützte Arten den Ein- und Ausfuhrregelungen der Europäischen Union. Die bei der Einfuhr erforderlichen artenschutzrechtlichen Genehmigungen konnten nicht vorgelegt werden. Zudem wurde das Fleisch nach Prüfung durch das zuständige Veterinäramt aufgrund hygienischer und gesundheitlicher Risiken umgehend der Vernichtung zugeführt. "Illegale Einfuhren von Wildtierprodukten gefährden nicht nur bedrohte Tierarten, sondern können auch Krankheiten übertragen", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Münchner Bürgerbüro ist Deutschlands Spitzenreiter

Nirgendwo in Deutschland sind die Fototerminals, mit denen Kunden digitale zertifizierte Passbilder direkt im Bürgerbüro aufnehmen, so beliebt wie in München. Seit der Einführung des neuen Systems am 1 Mai haben die Münchner mit den Geräten der Bundesdruckerei im Bürgerbüro mehr als 27 000 biometrische Fotos für ihre neuen Personalausweise und Reisepässe aufgenommen. Damit ist die Landeshauptstadt Spitzenreiter in Deutschland. An allen Standorten des Bürgerbüros stehen Geräte zur Verfügung. Bürger, die den Service nutzen möchten, sollten vor ihrem Termin zur Beantragung eines Ausweisdokuments etwa zehn Minuten einplanen, um die Passbilder aufzunehmen. Der Service kostet sechs Euro.

Arbeiten an der Fußgängerbrücke über den Wintrichring

Bei einer Routineuntersuchung hat das Baureferat an der Fußgängerbrücke über den Wintrichring in Moosach Schäden festgestellt. Diese werden nun saniert. Das Baureferat setzt die Brückenpfeiler instand, bringt ein Geländer auf der bestehenden Brüstung an und tauscht Dichtungen aus. Da die Arbeiten auch von der Brückenunterseite durchgeführt werden, muss während der Bauzeit bis voraussichtlich Ende Januar 2026 je Fahrtrichtung eine der drei Fahrspuren des Wintrichrings gesperrt werden. Die Fußgängerbrücke wird wegen der Arbeiten im Januar 2026 circa zehn Tage lang gesperrt werden.

Verkehrsunfall - eine Person verletzt - Allach-Untermenzing

Am Samstag gegen 18:00 Uhr fuhr ein 58-jähriger mit seinem Motorrad der Marke Harley Davidson auf der Von-Kahr-Straße. An der Einmündung zur Allacher Straße musste er zunächst an der roten Ampel warten. Zur gleichen Zeit fuhr ein 51-Jähriger mit seinem VW auf der Allacher Straße. Kurz zuvor schaltete die Ampel um, sodass der Motorradfahrer bei Grün in den Kreuzungsbereich einfuhr. Es kam zur Kollision zwischen Pkw und Motorrad. Infolgedessen stürzte der 58-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Der verletzte Motorradfahrer musste mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Hinter dem Motorradfahrer befand sich ein weiterer Pkw mit Dashcam. Aufgrund dessen konnte noch vor Ort eindeutig festgestellt werden, dass der 51-Jährige Pkw-Fahrer das Rotlicht der Ampel missachtete. Daher wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.


05.09.2025

Transporter steckt in Unterführung fest - Untermenzing

Ein junger Mann ist mit einem Kleintransporter im Münchner Westen in einer Bahnunterführung stecken geblieben. Nachdem sich die Fahrzeughöhe und Durchfahrtshöhe der Unterführung als nicht kompatibel erwiesen hat, hieß es rasch: Nichts geht mehr. Das Fahrzeug steckte mit seinem Aufbau so fest, dass sich der VW weder vor- noch zurückbewegen ließ und der Fahrer letztendlich die Feuerwehr rufen musste. Die Einsatzkräfte erkannten, dass das Fahrgestell und die Kabine weitestgehend unbeschädigt waren und entschieden sich, das Unfallfahrzeug vorsichtig mit einer Seilwinde zurückzuziehen, um weitere Schäden zu vermeiden. Hierfür forderte der Zugführer einen Rüstwagen an. Nachdem ein wenig Luft aus den Reifen gelassen worden war und die Fahrzeughöhe so noch etwas reduziert wurde, konnte der Transporter mühelos von diesem Spezialfahrzeug aus der Bahnunterführung bewegt werden. Nachdem der VW aus seiner verzwickten Situation befreit war, konnte dieser im weiteren Verlauf noch selbstständig weiter fahren. Bis auf einige Kratzer entstanden an der Bahnunterführung augenscheinlich keine Schäden.

Matratze in Brand - Sendling-Westpark

In einem Mehrparteienhaus in der Fürstenrieder Straße hat es gebrannt. Der entstandene Sachschaden wird seitens der Feuerwehr auf einen vierstelligen Betrag geschätzt. Ein Bewohner hatte im dritten Obergeschoss einen Brandgeruch bemerkt und daraufhin die Feuerwehr informiert. Als die alarmierten Kräfte eintrafen teilte er mit, dass in der Nachbarwohnung Rauch zu sehen sei. Bevor die Einsatzkräfte die betreffende Tür mit Brechwerkzeug öffneten, setzten sie einen sogenannten Rauchschutzvorhang ein, um eine Ausbreitung des Rauchs in das Treppenhaus zu unterbinden. Auf mehrfaches Klopfen und Klingeln hatte niemand die Wohnungstür geöffnet. Nachdem sie sich Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft hatten, fanden sie nach wenigen Metern eine schwelende Matratze vor. Der Bewohner war nicht zu Hause. Der Trupp löschte die Matratze ab und brachte sie ins Freie.

Raubdelikt – Altstadt

Am Mittwoch gegen 17:00 Uhr befand sich eine 34-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München auf einem Spaziergang durch die Münchner Altstadt. Hier kam eine unbekannte männliche Person von vorne auf sie zu und packte sie unvermittelt an den Schultern. Der Mann versuchte nun ihre Handtasche zu entwenden. Dies gelang ihm jedoch nicht. Nun griff der Täter nach dem Mobiltelefon der 34-Jährigen, welches sie in ihrer Hand hielt. Als der Täter ihr auch das Mobiltelefon nicht entreißen konnte, schubste er sie, so dass sie auf den Rücken stürzte. Das Mobiltelefon fiel ihr hierbei aus der Hand. Der Mann hob es auf und flüchtete. Ein Passant, welcher das Geschehen beobachtete, verständigte den Polizeinotruf. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige in der Nähe der Tatörtlichkeit angetroffen und festgenommen werden. Im Anschluss wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Ermittlung eines Tatverdächtigen nach Einbruch – Am Hart

Am Mittwoch kam es zu einem Einbruch in eine Gaststätte im Stadtteil Am Hart. Dort gelangte ein zunächst unbekannter Täter auf die Rückseite einer Gaststätte und brach dort ein gekipptes Fenster aus dem Rahmen und gelangte so ins Innere der Gaststätte. Zuvor hatte der Täter eine Tüte über eine Überwachungskamera gestülpt, die an der Hausfassade zur Überwachung eines Automaten angebracht war. In der Gaststätte unterbrach der unbekannte Täter am Sicherungskasten die Stromzufuhr. Im Anschluss brach er einen Geldspiel- und einen Wechselautomaten auf und entwendete Bargeld in vierstelliger Höhe. Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei wurden DNA-Spuren gesichert. Diese DNA-Spuren konnten nun mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes zweifelsfrei einem 26-Jährigen mit Wohnsitz in München zugeordnet werden.

Handel mit Betäubungsmitteln – Unterhaching

Im Februar 2025 ging bei der Polizei ein Hinweis ein, in welchem eine Person unter anderem des Handels mit Betäubungsmitteln bezichtigt wurde. Besagter Handel sollte in den Räumlichkeiten eines gastronomischen Betriebes in Unterhaching stattfinden. Ermittlungen führten zu Durchsuchungsbeschlüssen, die von der Staatsanwaltschaft München wurden. Es erfolgten die Durchsuchungen sowohl in dem gastronomischen Betrieb als auch in der Wohnung des 44-jährigen Tatverdächtigen, der in München wohnhaft ist. Dabei wurden unter anderem Waffen, ein vierstelliger Bargeldbetrag sowie über zwei Kilogramm Kokain aufgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.


03.09.2025

Hund schnappt Dieb – Feldmoching/Hasenbergl

Eine Person gelangte in eine Garage auf einem Privatanwesen. Dort öffnete sie einen Schrank, offensichtlich in der Absicht Werkzeug zu entwenden. Als die Anwohner die Person bemerkten, entfernte sich der Täter. Daraufhin wurde der Polizeinotruf 110 verständigt. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zum Anwesen geschickt und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Unter den Einsatzkräften befand sich auch eine Diensthundeführerin der Münchner Polizei. Die Diensthündin wurde in Fluchtrichtung auf die Fährte des unbekannten Täters angesetzt. Der unbekannte Täter, der sich versteckt hatte, gab sich in Anbetracht der Anwesenheit des Diensthundes zu erkennen. Er wurde durch die eingesetzten Beamten festgenommen. Es handelt sich um einen 37-Jährigen mit Wohnsitz in München. Nach ersten Ermittlungen wurde nichts aus der Garage entwendet. Demnach wurde der 37-Jährige wegen Hausfriedensbruch und versuchtem Diebstahl angezeigt.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl – Großhadern

Am Dienstag gegen 02:10 Uhr informierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 darüber, dass sich eine verdächtige Person durch eine Straße in Großhadern laufe. Diese versuchte die Türen diverser auf der Straße abgestellten Pkw zu öffnen. Der unbekannte Täter öffnete schließlich einen BMW und durchsuchte anschließend den Innenraum des Fahrzeuges. Er entwendete ein elektronisches Gerät aus dem BMW und verließ das Fahrzeug. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter durch die eingesetzten Polizeikräfte unweit der Einsatzörtlichkeit angetroffen und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen konnten diverse, vermutlich entwendete Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wirkte auf die Polizeibeamten psychisch auffällig. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er daher in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Größerer Polizeieinsatz – Berg am Laim

Ein Zeuge teilte den Polizeinotruf 110 mit, dass eine weitere Passantin eine verdächtige Person mit einer Schusswaffe im Bereich des U-Bahnhofs Innsbrucker Ring gesehen habe. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zu der Einsatzörtlichkeit geschickt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte keine verdächtige Person durch Einsatzkräfte angetroffen werden. Auch die Besetzung der Zugänge zu dem U-Bahnhof sowie die Sichtung von Videoaufzeichnungen brachten keine weiteren Hinweise auf eine etwaige verdächtige Person. Im weiteren Verlauf wurde die gezielte Fahndung durch die eingesetzten Kräfte eingestellt und der Vorfall polizeilich vermerkt.

Mehrere Fälle des Diebstahls aus Kraftfahrzeug – Sendling und Laim

Im Zeitraum von Donnerstag 17:00 Uhr, bis Freitag 10:10 Uhr öffneten unbekannte Täter gewaltsam mehrere auf der Straße geparkte Pkw und entwendeten die Lenkeinheiten daraus. Der Großteil der Aufbrüche ereigneten sich in engem örtlichen Bereich in den Stadtteilen Sendling und Laim. Bislang wurden sechs angegangene Pkw zur Anzeige gebracht. Hierbei handelt es sich vorrangig um Fahrzeuge der Marke BMW älteren Baujahres. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt mehreren Tausend Euro. Zeugenaufruf: Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich des Gottfried-Böhm-Ring, der Hauffstraße, Johann-Clanze-Straße, Ortlerstraße (Sendling) und Nördlinger Straße (Laim) Wahrnehmungen von Personen gemacht hat, die sich auffällig für ältere Modelle der Marke BMW interessiert haben, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw – Ramersdorf

Ein 43-Jähriger fuhr mit einem VW auf dem Innsbrucker Ring und beabsichtigte dort nach links in die Ottobrunner Straße abzubiegen. In dem VW befanden sich auch zwei 11-Jährige. Zeitgleich fuhr eine 28-Jährige mit einem Skoda auf dem Innsbrucker Ring. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Bei dem Verkehrsunfall wurden die beiden 11-Jährigen jeweils leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Die 28-Jährige wurde ebenfalls verletzt und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge wurden stark beschädigt und abgeschleppt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


02.09.2025

Vermessung des Isarbettes im Stadtgebiet

Das Baureferat vermisst aktuell das Isarbett im Bereich der Brücken im Stadtgebiet. Insgesamt werden 22 Brücken und Querungen über der Isar unter die Lupe genommen. Das Baureferat überprüft diese Brücken regelmäßig auf Verkehrs- und Standsicherheit. Bei diesen Untersuchungen werden jedoch die Bereiche unter dem Wasserspiegel der Isar, also die Flusssohle, nicht erfasst. Daher vermessen die beauftragten Experten die Flusssohle unterhalb der Isarbrücken jetzt separat mittels Echolotung. Anschließend vergleicht das Baureferat die Ergebnisse mit früheren Bestandsvermessungen und beurteilt die Auswirkungen durch mögliche Veränderungen in der Flusssohle. Wird etwa ein Abtragen von Material an Pfeilerfundamenten erkannt, kann die Landeshauptstadt rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Stand- und Verkehrssicherheit der Brücken ergreifen.

Arbeitslosenquoten im August 2025

Im August lag die Arbeitslosenquote in München bei 5,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 0,5 Prozentpunkte. So waren fast 59 500 Menschen in München arbeitslos, das sind 2 400 mehr als im Juli und 6 700 mehr als im August vor einem Jahr. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich im August aufgrund der Sommerpause und kurzzeitig arbeitslos gemeldeten jungen Menschen nach ihrem Schul- oder Ausbildungsabschluss erwartungsgemäß fortgesetzt. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in Bayern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren in Bayern 9 Prozent mehr Menschen arbeitslos. Bundesweit ist die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ähnlich wie in München und Bayern. Auch hier steigt die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Punkte und liegt mit 6,4 Prozent höher als in Bayern und München. Bundesweit sind über 3 000 000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung - Sendling-Westpark

Mit einfachsten Mitteln hat die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs noch vor Eintreffen des Notarztwagens lebensrettende Maßnahmen ergriffen und so einen 92-Jährigen gerettet. Montagnachmittag ist ein Notarztwagen mit dem Stichwort "Akute Atemnot" in ein Münchner Altenheim alarmiert worden. Zeitgleich wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Berufsfeuerwehr zu der Adresse in der Gollierstraße geschickt. Diese Standardfahrzeuge der Münchner Feuerwehr sind mit sechs Einsatzkräften besetzt, die allesamt mindesten die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben. Ein HLF wird immer dann zusätzlich von der Leitstelle als sogenannter First Responder alarmiert, wenn ein deutlicher Zeitvorteil gegenüber dem Rettungsdienst gegeben ist oder das Einsatzstichwort nahelegt, dass für eine optimale Versorgung mehr Personal benötigt wird. In diesem Fall traf die HLF-Besatzung fast fünf Minuten vor dem Notarztwagen ein und fand einen 92-jährigen Mann vor, der bereits blau anlief, nachdem ein Stück Essen seine Luftröhre nahezu vollständig verschloss. Mit dem Heimlich-Handgriff konnte die Situation schnell entschärft werden. Hierbei wird hinter die erstickende Person getreten und mit der geballten Faust Druck unterhalb des Brustbeins ausgeübt. Durch den so erzeugten Druck im Brustkorb wird der Fremdkörper aus der Luftröhre gepresst. Der Patient konnte anschließend im stabilen Zustand an den Rettungsdienst übergeben und in eine Klinik gebracht werden.

Größerer Polizeieinsatz – Feldmoching

Eine Zeugin informierte den Polizeinotruf 110 über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Sperrengeschoss des U-Bahnhofs Feldmoching. Sofort wurden mehrere Streifen zu der Einsatzörtlichkeit geschickt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten eine 28-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und ein 31-Jähriger mit italienischer und brasilianischer Staatsangehörigkeit, in einer U-Bahn angetroffen werden. Beide wiesen augenscheinlich Verletzungen auf und wurden durch einen Rettungswagen medizinisch versorgt. Der 31-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen wurden im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung angetroffen. Es handelte sich dabei um einen 18-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit sowie einen 29-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Freising. Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort erhärtete sich der Tatverdacht gegen die beiden Männer. Sie wurden festgenommen. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Klärung des genauen Sachverhalts bedarf weiterer Ermittlungen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden beide Tatverdächtige wieder entlassen.

Betriebsunfall – Altstadt/Lehel

Am Donnerstag gegen 01:40 Uhr führte ein 48-jähriger Montagearbeiten im ausgefahrenen Korb einer Arbeitsbühne durch. Nach derzeitigem Kenntnisstand stieß der 48-Jährige beim Verfahren der Arbeitsbühne im ausgefahrenen Zustand mit einem Reifen gegen eine niedrige Holzbegrenzung. Hierdurch kippte die Arbeitsbühne zur Seite und der 48-Jährige stürzte zu Boden. Durch den Aufprall wurde er schwer verletzt. Zeugen alarmierten sofort den Notruf. Der 48-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und danach zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.


01.09.2025

Wohnungsbrand; eine Person verstorben – Milbertshofen/Am Hart

Am Samstag nahm eine Zeugin in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus Brandgeruch wahr. Sie begab sich deshalb auf den Balkon und sah hierbei Flammen aus einer Wohnung oberhalb ihres Stockwerks schlagen. Daraufhin verständigte die Zeugin den Notruf. Es wurden sofort zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zu dem Mehrfamilienhaus geschickt. Alle Anwohner wurden von den Rettungskräften ins Freie evakuiert. Die Feuerwehr konnte den Brand in der Wohnung löschen. Die Wohnung war komplett ausgebrannt. Während der Löscharbeiten wurde eine Person verstorben in der Wohnung aufgefunden. Die verstorbene Person konnte bislang noch nicht identifiziert werden.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 00:35 Uhr, im Bereich der Korbinianstraße/Wallensteinstraße (Milbertshofen/Am Hart) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Brandstiftung – Perlach

Eine Rauchmeldeanlage löste in einem mehrstöckigen Unterkunftsgebäude Feueralarm aus. Daraufhin begaben sich zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zum Einsatzort. Vor Ort wurde eine brennende Matratze in einem der Unterkunftszimmer festgestellt. Der Brand konnte durch die Feuerwehr zügig gelöscht werden. Allerdings hatte sich die Rauchentwicklung über das gesamt Gebäude erstreckt, weshalb die anwesenden Bewohner durch die Rettungskräfte vorübergehend aus dem Gebäude verbracht wurden. Das betreffende Zimmer ist nicht mehr bewohnbar. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Der Bewohner des Zimmers, ein 30-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz, konnte im Unterkunftsgebäude angetroffen werden. Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 30-Jährigen, weshalb er vorläufig festgenommen wurde. Der Tatverdächtige wirkte auf die Polizeibeamten psychisch äußerst auffällig. Er wurde anschließend in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Gegen den 30-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet.

Bundespolizist schritt am Hauptbahnhof München ein

Ein 61-Jähriger schrie am Sonntagabend im S-Bahnbereich am Hauptbahnhof München herum, beleidigte und bedrohte einen Bundespolizisten. Danach leistete der Senior Widerstand gegen den Beamten. Gegen 19:15 Uhr wartete ein Bundespolizist, der sich auf dem Heimweg befand, am Hauptbahnhof München auf die S-Bahn. Der 29-jährige Beamte bemerkte am Mittelbahnsteig einen laut herumschreienden 61-Jährigen. Der Bundespolizist sprach diesen an und forderte ihn auf, sein Verhalten einzustellen und den Bereich zu verlassen. Dem angeordneten Platzverweis kam er - trotz mehrmaliger Anordnung - nicht nach. Daraufhin sollte der 61-Jährige zur Durchsetzung des Platzverweises gefesselt werden. Der Senior sperrte sich gegen die Maßnahme und drohte dem Polizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Zudem bedrohte er den Bundespolizisten mit dem Leben. Schließlich konnte der Mann am Boden überwältigt werden, leistete dabei jedoch starken Widerstand. Ein zivil reisender Polizist wurde auf die Situation aufmerksam und eilte zur Unterstützung herbei. Daraufhin kamen weitere Zeugen dazu und halfen den renitenten 61-Jährigen fest zu halten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der bereits wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung Getretene durch die Landespolizei in einer psychiatrische Fachklinik untergebracht.

Pkw überschlägt sich auf Autobahnauffahrt

Freitagnachmittag ist es auf der Auffahrt vom Isarring auf die A9 zu einem augenscheinlich schweren Verkehrsunfall gekommen. Aus unbekannter Ursache überschlug sich ein dunkelblauer Audi stadtauswärts. Die automatischen Notrufsysteme des Fahrzeuges und eines Smartphones verständigten daraufhin die Feuerwehr über diesen Vorfall. Mehrere Einheiten des Rettungsdienstes und der Feuerwehr wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Entgegen ersten Informationen waren ein Kind und eine erwachsene Person nicht eingeklemmt; sie hatten das Auto noch vor Eintreffen der ersten Kräfte bereits leicht verletzt verlassen können. Die Feuerwehr übernahm zusammen mit der Polizei die Verkehrslenkung. Letztendlich verlief der Unfall für die Beteiligten glimpflich.

Akku gerät in Brand - Sendling-Westpark

In einem vierstöckigen Haus in endling-Westpark ist am Sonntagmittag der Akku eines E-Bikes in Brand geraten. Eine Person musste in eine Klinik gebracht werden. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr München eintrafen, drang bereits Rauch aus einem Fenster und in das Treppenhaus des Wohngebäudes. Eine Bewohnerin erwartete die Feuerwehr bereits im Freien und schilderte, dass ein Akku Feuer gefangen hatte, der Brand sich aber noch auf ein Zimmer beschränke. Ein Atemschutztrupp ging daraufhin mit einem Rohr über das Treppenhaus in das zweite Obergeschoss zur Brandbekämpfung vor. Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurde ein sogenannter Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür angebracht und ein Lüfter am Hauseingang eingesetzt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, allerdings war die gesamte Wohnung verraucht. Nach einer Kontrolle mit der Wärmebildkamera wurden die Räumlichkeiten stromlos geschaltet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Bewohnerin wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – Maxvorstadt

Am Samstag verständigten mehrere Anwohner den Polizeinotruf 110 über eine randalierende Person auf der Straße. Auch habe der Mann bereits einen Passanten angegangen. Sofort begaben sich Einsatzkräfte zum Einsatzort. Vor Ort konnten der Tatverdächtige, ein 39-Jähriger sowie ein 38-Jähriger angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass der 39-Jährige den 38-Jährigen zuvor körperlich angegangen hatte. Unter anderem hatte er versucht diesen zu schlagen und ihm dessen T-Shirt zerrissen. Weiter hatte er den 38-Jährigen bedroht und beleidigt. Der 39-Jährige verhielt sich vor Ort sehr auffällig. Er schrie fortlaufend zusammenhanglose Dinge und ließ sich nicht beruhigen. Zudem versuchte er sich immer wieder zu entfernen, obwohl er durch die Polizeibeamten wiederholt aufgefordert wurde, dies zu unterlassen. Als die Beamten ihm festhielten, leistete er massiven Widerstand. Zudem trat er mit den Füßen gegen die Polizeibeamten. Der 39-Jährige konnte nur mit Hilfe mehrerer Beamter fixiert werden. Ihm mussten Hand- und Fußfesseln angebracht werden. Durch die Angriffe und Widerstandhandlungen des 39-Jährigen wurden vor Ort vier Polizeibeamte verletzt. Einer der vier Beamten war im weiteren Verlauf nicht mehr dienstfähig. Um den gesundheitlichen Zustand des 39-Jährigen zu überprüfen, wurden Kräfte des Rettungsdienstes hinzugezogen. Da sich der gesundheitliche Zustand des 39-Jährigen im weiteren Verlauf verschlechterte, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 39-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.


29.08.2025

Gesuchter Gambier geht der Bundespolizei am Flughafen ins Netz

Er nutzte das Bahnticket seiner Freundin, mit dem Ergebnis, dass er verhaftet wurde. Der Prüfdienst der DB-AG informierte die Bundespolizei am Flughafen München über eine männliche Person, welche das Bahnticket seiner Freundin für die Fahrt zum Flughafen nutzte. Die Beamten der Bundespolizei kontrollierten daraufhin den Mann. Dieser legte einen gültigen spanischen Reisepass vor. Allerdings ergab die Kontrolle des Passes, dass dieser im Fahndungssystem ausgeschrieben war. Auch das im Pass eingeklebte Lichtbild machte die Beamten stutzig. Ein hinzugezogener Urkundenspezialist bestätigte die Zweifel - die Person auf dem Lichtbild war nicht der Mann, der den Pass benutzte. Nach Überprüfung der Fingerabdrücke des Mannes stellte sich heraus, dass es sich um einen 30-jährigen Gambier handelt. Dieser hatte es Faustdick hinter den Ohren: Er war durch die Staatsanwaltschaft Landshut zur Festnahme aufgrund von Missbrauch von Ausweispapieren ausgeschrieben. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Vermögensabschöpfung durch die Staatsanwaltschaft Landshut wegen Missbrauch von Ausweispapieren in Höhe von mehreren Tausend Euro. Zu guter Letzt bestand von der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Ausschreibung gegen den Mann zur Aufenthaltsermittlung aufgrund des Verstoßes gegen ein aktives Einreise- und Aufenthaltsverbot. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Nachdem der 30-jährige die geforderte Ersatzgeldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Erding eingeliefert.

Familienzusammenführung geglückt

Nach der Abfahrt eines ICE im Hauptbahnhof München blieben drei Kinder zurück. Gegen 13:45 Uhr teilte eine DB-Mitarbeiterin mit, dass drei Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren (belgischer und pakistansicher Nationalität) sich unbegleitet am Bahnsteig aufhielten. Kurz zuvor war ein ICE in Richtung Frankfurt abgefahren. Ermittlungen ergaben, dass sich die Mutter mit dem Gepäck im Schnellzug befand, als sich unvermittelt die Türen schlossen. Mitarbeiter der Deutschen Bahn und Beamte der Bundespolizei organsierten kurzerhand die Familienzusammenführung. Die unbegleiteten Minderjährigen wurden, nach Rücksprache und ausdrücklichen Wunsch der weder deutsch noch englisch sprechenden Mutter, in einen ICE gesetzt. In Frankfurt erwarteten Bundespolizisten die drei Kinder und führten sie mit der überglücklichen Mutter zusammen.

Mehrere Festnahmen am Flughafen München

Die Bundespolizei am Flughafen München nahm im Rahmen der grenzpolizeilichen Kontrollen an einem Tag gleich mehrere gesuchte Personen fest. Bei der Ausreisekontrolle überprüften die Beamten eine 44-jährige kanadische Staatsangehörige. Gegen die Frau lag ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt wegen Diebstahls vor. Sie konnte die fällige Ersatzgeldstrafe von über 1 300 Euro begleichen und ihre Reise anschließend fortsetzen. Am selben Tag überstellten die dänischen Behörden einen 29-jährigen afghanischen Staatsangehörigen am Flughafen München an die Bundespolizei. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Nürnberg wegen Erschleichens von Leistungen vor. Da er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine siebentägige Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Erding absitzen. Darüber hinaus kontrollierten die Bundespolizisten einen 35-jährigen Schweden, der aus Ho-Chi-Minh-Stadt eingereist war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er von den schwedischen Behörden wegen Rauschgiftdelikten zur Fahndung ausgeschrieben war. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Landshut wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert, wo er auf seine Auslieferung nach Schweden wartet.

Verkehrsunfall zwischen E-Scooter und Pkw – Westend

Ein 60-Jähriger fuhr mit einem Mercedes auf der Barthstraße stadteinwärts. Zur gleichen Zeit fuhr ein 34-Jähriger mit einem E-Scooter ebenfalls auf die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei stürzte der 34-Jährige und wurde schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Raubdelikt – Schwabing

Am Mittwoch gegen 17:00 Uhr befand sich ein 38-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland im Bereich der Lerchenauer Straße. Während er auf einer Parkbank verweilte, traten ihm fünf bislang unbekannte Männer gegenüber und forderten sein Mobiltelefon. Daraufhin entwickelte sich ein Streit, bei dem der 38-Jährige gegen einen der Unbekannten trat. Dieser wiederum verletzte den 38-Jährigen mit einem Messer im Bereich des Fußes. Im weiteren Verlaufen schlugen alle fünf Personen auf den 38-Jährigen ein und entwendeten ihm persönliche Dokumente sowie Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der 38-Jährige entfernte sich ebenfalls und verständigte erst später über eine Passantin den Notruf.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca 25 Jahre alt, ca 190 cm groß, ca 110 kg schwer, südosteuropäische Erscheinung, schwarze kurze Haare, schwarzer Vollbart; dunkel gekleidet
Täter 2-5:
Männlich, ca 25 Jahre alt, südosteuropäische Erscheinungen
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 17:00 Uhr im Bereich der Lerchenauer Straße und Winzererstraße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


27.08.2025

Feuermelder nicht zum Flaschenöffnen da!

Am frühen Montagmorgen "missbrauchte" eine 18-Jährige einen Feuermelder im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes als "Flaschenöffner" und löste damit einen Feueralarm aus. Gegen 01:30 Uhr befanden sich drei in Deutschland wohnsitzlose jugendliche Ukrainer im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes München. Eine 18-Jährige versuchte an einem Feuermelder eine Glasbierflasche zu öffnen. Dabei zerbrach die Glasscheibe des Melders. Zugleich wurde ein Feueralarm ausgelöst. Die Verursacherin, gegen die wegen des Verdachts des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ermittelt wird, flüchtete mit ihren beiden männlichen Begleitern. Eine Videoauswertung ergab, dass die drei Jugendlichen erst kurz zuvor bei einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Kontakt mit der Bundespolizei hatten. Dabei waren die Personalien festgehalten worden, durch die die drei schnell identifiziert werden konnten.

Frust wegen verpasstem Zug 31-Jähriger warf zwei Bierflaschen

Am Montagabend verpasste ein Afghane am Hauptbahnhof München seinen Zug. Daraufhin warf er mit Bierflaschen. Gegen 22:30 Uhr wollte ein 31-jähriger afghanischer Staatsangehöriger mit dem Zug vom Hauptbahnhof München nach Mittenwald fahren. Die 37-jährige ungarische Zugbegleiterin fertigte den Zug ab und schloss die Türen. Als der in Deutschland Wohnsitzlose am Bahnsteig ankam, fuhr der Zug bereits an. Dies erregte ihn derart, dass er wild umher gestikulierte und mit der Hand gegen die Zugtüre schlug. Anschließend warf er aus kurzer Distanz eine volle, noch verschlossene Bierflasche aus Glas gegen die Türe, hinter der die Zugbegleiterin stand. Dadurch ging die Scheibe zu Bruch und es entstand ein ca ein Meter langer Riss - die Ungarin blieb unverletzt. Danach holte er erneut aus und warf eine weitere Bierflasche gegen die Zugwand. Hierbei entstand ein Lackschaden. Die Zugbegleiterin betätigte die Notbremse und der Zug kam kurze Zeit später zum Stillstand. Der Flaschenwerfer flüchtete aus dem Hauptbahnhof. Alarmierte Bundespolizisten konnten den 31-Jährigen Afghanen kurze Zeit später in der Arnulfstraße antreffen und vorläufig festnehmen. Der Zug war durch den Vorfall nicht mehr einsatzbereit und musste ausgetauscht werden. Der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Afghane wird - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München - dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 2015 erstmals eingereisten Afghanen nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie gemeinschädlichen Sachbeschädigung.

Unfall endet glimpflich - Milbertshofen

Am gestrigen Abend ist es im Münchner Norden zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Pkw und eine Straßenlaterne erheblich beschädigt wurden. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein silberner BMW auf der Schleißheimer Straße ins Schleudern und kollidierte mit einem Laternenmast. Obwohl das Fahrzeug stark im Frontbereich beschädigt wurde und die Airbags auslösten, blieb der Fahrer unverletzt. Der beschädigte Mast der Straßenlaterne wurde von der Feuerwehr mit einem Trennschleifer entfernt.

Motorradfahrer entzieht sich Verkehrskontrolle – Unterschleißheim

Eigentlich sollte ein Motorradfahrer im Bereich der Ingolstädter Straße in Unterschleißheim einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der 18-Jährige war den Polizeibeamten zuvor durch seine zu schnelle Fahrweise auf seiner KTM aufgefallen. Der 18-Jährige flüchtete aber mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Bei seiner Flucht kam es zu mehreren Rotlichtverstößen. Im weiteren Verlauf kollidierte er mit einem Bordstein. Daraufhin stürzte er zu Boden und das Kraftrad schlitterte noch mehrere Meter weiter auf dem Gehweg. Auf diesem befand sich eine 69-Jährige mit. Die 69-Jährige konnte ausweichen und eine direkte Kollision mit dem Motorrad vermeiden. Sie wurde jedoch leicht vom Motorrad touchiert und stürzte anschließend in eine angrenzende Grünfläche und wurde leicht verletzt. Der 18-Jährige wurde ebenso verletzt. Er war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Er wurde unter anderem angezeigt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Raubdelikt – Neuhausen

Am Dienstag ließ sich ein 40-Jähriger mit einem Taxi von der Innenstadt aus nach Neuhausen fahren. Am Fahrtziel kam es zu einem lautstarken Streit zwischen dem 65-jährigen Taxifahrer und dem 40-Jährigen. Zwei unbeteiligte Passanten, ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger wurden auf die Situation aufmerksam. Als der Taxifahrer die Polizei verständigen wollte, versuchte der 40-Jährige zu fliehen. Der Taxifahrer konnte ihn noch am Oberarm greifen und versuchte ihn festzuhalten Daraufhin zog der 40-Jährige ein Cuttermesser und verletzte den Taxifahrer damit im Bauchbereich. Der 40-Jährge konnte durch den 19-Jährigen und den 20-Jährigen entwaffnet und festgehalten werden bis dieser vor Ort durch die eintreffenden Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Im Gerangel führte der 40-Jährige Stichbewegungen mit dem Messer aus. Der 20-Jährige erlitt hierdurch eine kleine Schnittverletzung an der Wange. Eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Zudem wurde der Pullover des 19-Jährigen mit dem Messer beschädigt. Der Taxifahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er musste stationär behandelt werden. Lebensgefahr bestand aber nicht. Zum Tatzeitpunkt war der 40-Jährige stark alkoholisiert. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.


26.08.2025

Schlauchbootunfall – Pullach i. Isartal

Am Sonntag-Nachmittag befanden sich zwei Frauen und zwei Männer in einem Schlauchboot auf der Isar. Kurz vor dem Wehr Großhesselohe fuhren sie trotz des dortigen Hinweisschildes „Fahrverbot“ weiter flussabwärts. Als die Strömung vor dem Wehr das Schlauchboot manövrierunfähig machte, sprangen alle vier Personen ins Wasser. Eine 33-Jährige geriet durch die Strömung unter Wasser und musste von der zweiten Frau einer 32-Jährigen gerettet werden. Anschließend gelang es den vier Verunfallten sich an Land zu begeben. Dort wurde die 33-Jährige durch die zwischenzeitlich von Passanten verständigten Rettungskräfte behandelt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die drei anderen Personen blieben unverletzt. Das Schlauchboot konnte mit Unterstützung des Polizeihubschraubers geborgen werden. Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass zwei der Personen alkoholisiert waren. Die weiteren Ermittlungen bezüglich der Verstöße nach dem Bayerischen Wassergesetz sowie nach der Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar wird von der Münchner Verkehrspolizei geführt.

Pkw-Fahrer entzieht sich Verkehrskontrolle – Maxvorstadt

Am Sonntag-Abend kontrollierten Polizeibeamte einen Pkw-Fahrer im Bereich der Ludwigstraße. Der 18-Jährige BMW-Fahrer war den Polizeibeamten zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen. Während der Verkehrskontrolle beschleunigte der 18-Jährige das Fahrzeug jedoch unvermittelt und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit über den Oskar-von-Miller-Ring in die Türkenstraße. Bei seiner Flucht kam es zu zahlreichen Verkehrsverstößen, wie zum Beispiel einem Rotlichtverstoß. Im weiteren Verlauf konnte der 18-Jährige seine Verfolger kurzzeitig abhängen. Kurze Zeit später konnte der BMW aber in der Lothstraße festgestellt werden. Das Fahrzeug war gegen drei am Fahrbahnrand geparkte Pkw kollidiert. Der 18-Jährige konnte nicht mehr an der Unfallstelle angetroffen werden. Er konnte aber identifiziert und durch Polizeibeamte an seiner Wohnadresse in München festgenommen werden. Der 18-Jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er wurde unter anderem angezeigt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Der Pkw BMW wurde sichergestellt und abgeschleppt.

Graffiti-Täter gefasst

Ein 20-Jähriger besprühte im Bahnhof Mittersendling mehrere Flächen. Ein Zeuge informierte die Bundespolizei, die den Täter auf frischer Tat antraf. Der Sachschaden wird derzeit auf 800 Euro beziffert. Gegen 21:00 Uhr hielt sich ein 20-jähriger lettischer Staatsangehöriger im Bahnhof Mittersendling auf und besprühte eine Wand des Treppenaufgangs mit seinen Tags. Ein 54-jähriger Münchner konnte die Tat beobachten, informierte die Bundespolizei und stellte den jungen Mann zur Rede. Dieser ließ sich nicht abbringen und besprühte am Bahnsteig nunmehr Werbetafeln. Zwei Streifen trafen den Graffiti-Täter auf frischer Tat an, woraufhin der in München Wohnende in einen nahegelegenen Park flüchtete. Die Bundespolizisten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf. Die Streifen spürten den Flüchtigen kurze Zeit später - gemeinsam mit dem Diensthund - in einem Gebüsch auf. Die Beamten stellten zudem einen mit Spraydosen gefüllten Rucksack des 20-Jährigen sicher. Abschließend wurde der Heranwachsende erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt.

Größerer Polizeieinsatz – Haar

Am Sonntag-Abend wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei über eine aggressive Person in einem psychiatrischen Krankenhaus informiert. Da darüber hinaus eine Bedrohung von im Krankenhaus anwesenden Personen im Raum stand, wurden sofort zahlreiche polizeiliche Einsatzkräfte zum Einsatzort geschickt. Der 17-jährige Patient der Klinik konnte vor Ort angetroffen werden. Er hatte im Vorfeld die Einrichtung seines Krankenzimmers, insbesondere das Waschbecken und die Toilettenschüssel zertrümmert. Mit einer der Scherben verletzte er sich schließlich selbst am Unterarm. Er bewaffnete sich zudem mit einer mehreren Zentimeter langen Schraube. Der 17-Jährige konnte schließlich widerstandslos gefesselt werden. Er wurde vor Ort ärztlich versorgt. Hierbei stellte sich heraus, dass es lediglich oberflächliche Verletzungen erlitten hat.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Bedrohung

Am Samstag wurde die Münchner Polizei darüber informiert, dass eine bislang unbekannte männliche Person am Vormittag des gleichen Tages mit einem Fahrrad durch München gefahren war und dies live über einen Social-Media-Kanal gestreamt hatte. Hierbei bedrohte und beleidigte der zunächst unbekannte Täter seine Nachbarin. Die Personalien des Täters konnten ermittelt werden. Es handelt sich um einen 33-Jährigen mit Wohnsitz in München. Er wurde in der Folge an seiner Wohnadresse angetroffen. Hier entkräftete er die im Stream getätigten Drohungen. Durch die Polizeibeamten wurde der 33-Jährige eindringlich belehrt und das Mobiltelefon des 33- Jährigen wurde als Beweismittel sichergestellt. Auch die im Stream genannte Nachbarin konnte angetroffen und über den Sachverhalt aufgeklärt werden. Ferner stellte sich heraus, dass das vom 33-Jährigen benutzte Fahrrad nicht sein Eigentum war. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Diebstahl eingeleitet.


25.08.2025

Vermietungen während Wiesn-Zeit

Jedes Jahr zur Wiesn-Zeit nutzen Bürger die Möglichkeit, die eigene Wohnung zu oftmals sehr hohen Preisen pro Nacht unterzuvermieten. Diese Geschäftsidee ist grundsätzlich erlaubt, sofern der Hauptvermieter einer Untervermietung zustimmt. Aber Achtung: In München gilt eine sogenannte Zweckentfremdungssatzung. Diese besagt, dass Wohnungen übers Jahr gerechnet nicht mehr als acht Wochen als Ferienwohnungen vermietet werden dürfen. Das gilt für Eigentümer und Untervermieter in gleichem Maße. Einzelne Zimmer können dagegen immer untervermietet werden, sofern mindestens 50 Prozent der restlichen Wohnung noch vom Untervermieter bewohnt bleibt.

Brandmeldeanlage verhindert schlimmeres - Ludwigsvorstadt

Eine Brandmeldeanlage in einem Hotel hat einen Brand erfasst und so konnte durch das frühzeitige Eingreifen der Feuerwehr ein größeres Feuer verhindert werden. Bei über 3 000 Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet München lösen diese in einer Vielzahl der Alarmmeldungen nicht etwa wegen eines Feuers, sondern aufgrund anderer Ursachen, wie z B Staubentwicklungen, Rauchen, Koch- oder Wasserdämpfen, aber auch Räucherstäbchen oder Deospray aus. Bei der Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Hotel in der Bayerstraße gingen die Einsatzkräfte daher üblich routiniert an die Einsatzlage und verschafften sich erst mal ein Bild in der Brandmeldezentrale. Bereits hier zeigte sich, dass etwas mehr dahintersteckt, da noch weitere Melderschleifen auslösten. Die Einsatzkräfte gingen sofort, der Laufkarte folgend, in den Auslösebereich und konnten beim Betreten des angrenzenden Flurs bereits Rauchschwaden feststellen. Als sie im betroffenen Bereich brennende Wäsche in einem Trockner vorfanden, leiteten sie direkt die Löschmaßnahmen ein und räumten den Trockner aus.

Pedelec rammt Auto – Schwabing

Am Freitag-Abend fuhr ein 33-Jähriger mit einem Dacia auf der Leopoldstraße. Auf Höhe der Giselastraße hielt der 33-Jährige an, um rückwärts in eine Parklücke einzuparken. Während der Pkw stand, kollidierte ein 61-Jähriger mit einem Pedelec mit dem Fahrzeug und stürzte zu Boden. Der 61-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug der 61-Jährige keinen Fahrradhelm. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in einem vierstelligen Bereich.

Bedrohungssituation – Ramersdorf-Perlach

Am Sonntag gegen 01:30 Uhr wurde der Notruf 110 der Polizei über eine Bedrohungssituation in einer Wohnung verständigt. Eine Vielzahl von Einsatzkräften begab sich daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 19-Jähriger und ein 40-Jähriger in der gemeinsamen Wohnung in eine verbale Auseinandersetzung gerieten. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung bedrohte der 19-Jährige den 40-Jährigen mit einem Messer. Der 40-Jährige konnte dem 19-Jährigen das Messer abnehmen und ihn fixieren. Dabei biss der 19-Jährige dem 40-Jährigen in den Oberarm und entfernte sich anschließend aus der Wohnung. In der Wohnung wurde zudem augenscheinlich die Glasfüllung einer Zimmertür herausgeschlagen. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnte der 19-Jährige im Innenhof des Anwesens angetroffen werden. Er hatte leichte Schnittwunden an einer Hand. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, um dort ambulant versorgt zu werden. Der 19-Jährige wurde wegen Körperverletzungsdelikten und Bedrohung angezeigt. Er wurde aufgrund seines gefährdenden Verhaltens und dem psychologischen Ausnahmezustand in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Wohnungseinbruch – Schwanthaler Höhe

Am Freitag zwischen 10:30 Uhr und 18:50 Uhr verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus in der Schwanthaler Höhe. Der oder die unbekannten Täter öffneten gewaltsam die Wohnungstür. Es wurden insgesamt Wertgegenstände in Höhe eines fünfstelligen Betrages entwendet. Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag zwischen 10:30 Uhr und 18:50 Uhr im Bereich der Gollierstraße, Ligsalzstraße, Kazmairstraße und Ganghoferstraße (Schwanthaler Höhe) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


23.08.2025

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – Schwabing

Am Donnerstag gegen 19:00 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit einem BMW auf der Leopoldstraße. Kurz vor der Einmündung zur Georgenstraße verlor der 24-Jährige nach derzeitigem Kenntnisstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Hierbei kollidierte er mit einem auf dem Parkstreifen abgestellten Toyota, in welchem ein 49-Jähriger saß. Dieser wurde durch den Unfall verletzt. Der 24-Jährige blieb unverletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der 24-Jährige unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Weiter war er nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis. Außerdem wurden im Fahrzeug eine größere Menge Bargeld sowie Marihuana aufgefunden. Der 24-Jährige wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, fahrlässige Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder dem Fahrverhalten des BMW/M5 vor dem Unfall machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Diebstahl – Giesing

Am Freitag gegen 00:15 Uhr konnte ein Anwohner eine männliche Person dabei beobachten, wie diese im Bereich der Traunsteiner Straße an einem dort abgestellten Kleinkraftrad hantierte. Als der Passant die männliche Person darauf ansprach, ergriff diese die Flucht. Daraufhin verständigte der Passant direkt den Polizeinotruf 110. Während der Anzeigenaufnahme vor Ort durch die eingesetzten Polizeibeamten, fuhr eine männliche Person auf einem Fahrrad am Tatort vorbei und konnte anhand der Personenbeschreibung als möglicher Tatverdächtiger bestimmt werden. Als der Tatverdächtige angesprochen wurde, versuchte er zu flüchten und versteckte sich in einem angrenzenden Gebüsch, wo er schließlich aufgefunden und vorläufig festgenommen werden konnte. Bei ihm handelt es sich um einen 25-Jährigen mit Wohnsitz in München. Da er darüber hinaus auch über die Herkunft des Fahrrades weder eine plausible Erklärung geben, noch einen Eigentumsnachweis vorlegen konnte, erhärtete sich der Verdacht, dass er das Fahrrad gestohlen hatte. Er wurde schließlich wegen versuchten Diebstahls eines Kraftrades und des vollendeten Diebstahls eines Fahrrades angezeigt.

Sachbeschädigung an Auto – Schwabing

Am Donnerstag gegen 23:20 Uhr konnte ein 26-Jähriger dabei beobachtet werden, wie er einen Pflasterstein gegen die Windschutzscheibe eines zivilen Dienst-Pkw der Münchner Polizei sowie auf zwei weitere in der Nähe geparkte Pkw warf. Der 26-Jährige wurde noch vor Ort angetroffen. Er wirkte auf die Polizeibeamten psychisch auffällig. Er wurde wegen Sachbeschädigung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. An den Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Festnahme nach Raub – Englschalking

Am Donnerstag gegen 20:25 Uhr kam es im Bereich des Stefan-George-Rings zunächst zu einer verbalen Streitigkeit zwischen einem 27-Jährigen, einem 36-Jährigen und einem 32-Jährigen. Im weiteren Verlauf schlugen der 36-Jährige und der 32-Jährige auf den 27-Jährigen ein und rissen diesem dessen Bauchtasche weg. Anschließend flüchteten die Täter. Der 27-Jährige ging daraufhin in ein in der Nähe befindliches Lokal und bat einen Mitarbeiter, die Polizei zu verständigen. Er erlitt durch den Angriff Verletzungen, verzichtete allerdings vor Ort auf eine rettungsdienstliche Behandlung. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Polizeistreifen konnten der 32-Jährige und der 36-Jährige angetroffen und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnte ein Teil des Inhalts der Bauchtasche aufgefunden werden. Gegen beide Tatverdächtigen wurden ein Ermittlungsverfahren wegen Raub und Körperverletzung eingeleitet.

Trickdiebstahl; sog. „Zetteltrick“ – Berg am Laim

Am Donnerstag gegen 15:00 Uhr klingelte eine unbekannte Täterin in Berg am Laim an der Wohnung einer über 80-Jährigen. Sie bat die über 80-Jährige um einen Zettel und einen Stift, damit sie einer Nachbarin eine Nachricht schreiben kann. Die über 80-Jährige ließ die unbekannte Täterin in die Wohnung eintreten. Ihre Wohnungstür blieb dabei offen. Vermutlich betrat in dieser Zeit eine weitere Person die Wohnung, durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete einen Schmuckkoffer. Anschließend verließen die Täter die Wohnung der über 80-Jährigen. Der Diebstahl fiel erst einige Zeit später auf, woraufhin die über 80-Jährige telefonisch die Polizei verständigte.
Die Täterin wurde wie folgt beschrieben:
Weiblich, südeuropäische Erscheinungsbild
Zeugenaufruf:
Wer hat am Donnerstag zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr im Bereich der Berg-am-Laim-Straße, Baumkirchner Straße und Kreillerstraße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderenPolizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


22.08.2025

Regen in der Stadt

Am Mittwochnachmittag hat es in großen Teilen Münchens und im Umland einen kurzen Starkregen gegeben. Die Einsätze für die Feuerwehr München hielten sich aber in Grenzen. Ab 16 Uhr zogen über München die Regenwolken auf und es "schüttete kurzzeitig wie aus Kübeln". Das Wasser sammelte sich wie so oft in Unterführungen und Kellerabgängen, aber auch geöffnete Fenster sorgten für Probleme. In den meisten Fällen der knapp 30 Einsätze, zu denen die Feuerwehr München nach den Regenfällen gerufen wurde, konnte das Wasser aber genauso schnell wieder ablaufen, wie es sich aufgestaut hatte. In wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr wirklich tätig werden und Wasser absaugen oder das weitere Eindringen von Wasser verhindern. Einen herausragenden Einsatz gab es aber in der Richelstraße auf einer Baustelle. Da hier das Dach und die Entwässerung noch nicht fertiggestellt sind, fungierte das Flachdach wie ein Auffangbecken, sodass sich dort auf einer Fläche von 2 500 Quadratmetern rund 20 Zentimeter Wasser ansammelte. Ein Teil sickerte über Undichtigkeiten bereits in das Gebäude und drohte in Stromverteilungen zu laufen. Die anwesende Baufirma hatte bereits mit mehreren Tauchpumpen begonnen, das Wasser abzupumpen. Die Maßnahme zeigte aber nicht schnell genug den gewünschten Entlastungseffekt. Die Feuerwehr München wurde also hinzugezogen. Zu den Pumpen der Baufirma kamen somit noch zwei Hochleistungstauchpumpen und vier Wassersauger hinzu. Dadurch konnte der Wassereintritt nach ersten Einschätzungen in die kritischen Bereiche des Gebäudes verhindert werden.

Schlägerei - 3 000 Euro Brille kaputt

Am Mittwochabend kam es am S-Bahnsteig des Hauptbahnhofes München zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde eine Brille beschädigt. Gegen 18 Uhr lief ein 25-jähriger Brasilianer am Bahnsteig entlang und spuckte auf den Boden. Ein 44-jähriger Italiener wertete dies als "Anspucken" und sprach den Jüngeren darauf an. Daraus entwickelte sich zunächst ein Streit und im weiteren Verlauf eine körperliche Auseinandersetzung. Sowohl der 25-Jährige aus Rio de Janeiro als auch der 44-jährige Sizilianer schlugen aufeinander ein. Dabei wurde die Brille des Brasilianers beschädigt. Der Schaden der "Smart-Glasses" soll sich auf ca 3 000 Euro belaufen. Die Männer, die beide in Deutschland wohnsitzlos sind, erlitten durch die Schläge leichte Verletzungen.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Linienbus – Laim

Am Mittwoch gegen 14:00 Uhr fuhr ein Busfahrer mit einem Linienbus auf der Landsberger Straße in Richtung Pasing. Der Busfahrer beabsichtigte über die dortige Wendeschleife auf die gegenüberliegende Fahrspur einzubiegen. Zeitgleich fuhr hier ein unbekannter Pkw-Führer mit einem dunklen Pkw (Marke unbekannt). Der Busfahrer musste eine Notbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern. Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der Pkw-Fahrer zuvor eine rote Ampel missachtet. Der dunkle Pkw flüchtete anschließend unerkannt. Durch die Notbremsung stürzte eine 38-Jährige mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, die sich als Fahrgast im Linienbus befand. Sie wurde verletzt und zur ambulanten Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand nach polizeilichen Erkenntnissen kein Sachschaden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Pkw machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall zwischen Linienbus und Fußgänger – Haar

Am Mittwoch gegen 15:20 Uhr fuhr ein Busfahrer mit einem Linienbus auf der Annelies-Kupper-Allee. An der Kreuzung zur Leibstraße wollte er bei grüner Ampel nach links abbiegen. Zur gleichen Zeit überquerte ein 32-jähriger Fußgänger die Straße. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Linienbus und dem 32-jährigen Fußgänger. Der 32-Jährige wurde verletzt und vom Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus gebracht. Am Linienbus entstand kein Sachschaden. Während der Unfallaufnahme vor Ort seitens der Polizei München kam es für ca. zwei Stunden zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Waffendelikt – Milbertshofen

Am Mittwoch gegen 17:00 Uhr verständigte die Mitarbeiterin eines Sportplatzes den Polizeinotruf 110, da sie mehrere schussartige Geräusche auf dem Sportplatz gehört hatte. Sofort wurden Polizeikräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte schließlich ein 37-Jähriger und ein 38-Jähriger angetroffen werden. Beide Personen wurden einer Kontrolle unterzogen, wobei bei dem 37-Jährigen eine Schreckschusswaffe eine sogenannte PTB-Waffe im Hosenbund gefunden wurde. Diese wurde sichergestellt. Weiter stellte sich heraus, dass der 37-Jährige nicht im Besitz des nötigen Waffenscheins war. Der 37-Jährige wurde wegen des Vergehens nach dem Waffengesetz angezeigt.


21.08.2025

Strafjustizzentrum: OB Reiter schreibt Ministerpräsident Dr. Söder

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. Der Grund ist die geplante Veräußerung des ehemaligen Strafjustizzentrums an der Nymphenburger Straße durch den Freistaat Bayern. Reiter fordert Söder eindringlich auf, den Verkauf an private Investoren zu stoppen. Der Oberbürgermeister befürchtet, dass der Freistaat eine seiner letzten innerstädtischen Flächen aus der Hand gibt, ohne die Möglichkeit zu haben, Einfluss auf die Schaffung von dringend benötigtem bezahlbarem Wohnraum zu nehmen. Ein Verkauf an den Meistbietenden würde laut Reiter die Gentrifizierung in der Maxvorstadt nur weiter verstärken. Reiter fordert, stattdessen das Areal für die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen zu nutzen. Er signalisiert, dass die Stadt bereit ist, die Gespräche mit dem Freistaat zu intensivieren, um eine schnelle und unbürokratische Lösung zu finden.

Bier-Verkaufsverbot außer Vollzug gesetzt

Das Bier-Verkaufsverbot ab 22 Uhr im Uni-Viertel wird vorerst aufgehoben. Das gab Bürgermeister Krause bekannt, um eine gemeinsame Lösung für die Konflikte zwischen Feiernden und Anwohnenden zu finden. Ab Freitag kann in den fünf betroffenen Kiosken wieder Flaschenbier nach 22 Uhr verkauft werden. Das Verbot wurde aufgehoben, um jungen Menschen, die sich teure Bars und Kneipen nicht leisten können, weiterhin günstige Treffpunkte zu ermöglichen. Gleichzeitig betont Krause, dass die Belange der Anwohner ernst genommen würden. Um die Lärmbelästigung und Verschmutzung zu reduzieren, sind Maßnahmen geplant: So wurde das Baureferat beauftragt, die Reinigung in den betroffenen Straßen zu intensivieren. Die Kioskbesitzer sollen zudem selbst für mehr Ruhe sorgen. und die Teams des Allparteilichen Konfliktmanagements (AKIM) und der Moderation der Nacht (MoNa) sollen verstärkt eingesetzt werden. Sollte es in den kommenden Wochen keine Verbesserung der Situation geben, droht die Wiedereinführung des Verkaufsverbots.

Lkw-Brand auf A99

Während der Fahrt ist ein Lastwagen in Brand geraten und trotz der Löschmaßnahmen der Feuerwehr komplett ausgebrannt. Ein Lkw der mit Ziegelsteinen beladen war, war auf der A99 unterwegs. Der Fahrer bemerkte plötzlich Schmorgeruch und Rauch in seiner Kabine. Nach einer kurzen Suche stellte er den Ursprung unter einer Matratze hinter dem Fahrersitz fest, mittlerweile konnte er auch Flammen erkennen. Er lenkte sein Fahrzeug unverzüglich auf den Pannenstreifen, entfernte sich von dem Lkw und rief die Feuerwehr. Durch Rettungsdienstpersonal wurde ein Ersthelfer vor Ort wegen Rauchgas untersucht, der Fahrer erlitt leichte Verbrennungen und wurde im Anschluss in eine Klinik transportiert. Während der Maßnahmen der Feuerwehr kam es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen auf der A99, da nicht nur die Autobahn, sondern auch die Abbiegespur zum Autobahnkreuz München-West gesperrt werden musste. Am Zugfahrzeug und dem Auflieger entstand ein erheblicher Schaden.

Unfallfahrt endet mit großem Schrecken - Ludwigvorstadt

Am Dienstagnachmittag ist ein 58-jähriger Fahrer mit seinem Pkw quer über den Gärtnerplatz gefahren. Als die Rettungskräfte eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung. Eine Schneise über den Gärtnerplatz war zu sehen. An dessen Ende stand ein dunkler Audi. Dieser war gegen einen Baum und einen geparkten Kleintransporter geprallt. Teile des Pkw lagen verstreut. Eine Sitzbank wurde buchstäblich in mehrere Teile zerrissen. Die Rettungskräfte konnten zwei verletzte Personen vorfinden: den 58-jährigen Unfallfahrer und eine 15-jährige junge Frau. Diese befand sich zur Zeit des Unfalls auf der getroffenen Bank. Sie wurde durch den Aufprall von der Bank geschleudert und kam in etwa zwei Metern Entfernung auf dem Boden zum Liegen. Der Lenker des Pkw und die junge Frau wurden, nach einer ersten Versorgung vor Ort, zur weiteren Behandlung in Münchner Kliniken transportiert. Die 15-Jährige hatte Glück im Unglück. Sie wurde bei dem Aufprall lediglich leicht verletzt und erlitt einen Schock. Über den Gesundheitszustand des Fahrers liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verlor der 58-jährige aufgrund einer akuten Erkrankung die Kontrolle über seinen Pkw. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Raub einer Armbanduhr – Maxvorstadt

Am Donnerstag gegen 22:20 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Audi auf der Ludwigstraße in Richtung Odeonsplatz. An der Kreuzung zum Oskar-von-Miller-Ring musste er verkehrsbedingt warten. Währenddessen war das Fenster der Fahrertür geöffnet und der 24-Jährige hielt seinen linken Arm aus dem Fenster, an dem er eine hochwertige Armbanduhr trug. Zeitgleich näherte sich von hinten ein mit zwei unbekannten Personen besetztes schwarzes Motorrad (vermutlich YAMAHA). Auf Höhe der Fahrertür griff eine der beiden Personen nach der Armbanduhr und riss diese vom Handgelenk des 24-Jährigen. Anschließend wendete der Motorradfahrer und die beiden unbekannten Täter flüchteten. Der 24-Jährige wurde durch den Vorfall am Handgelenk verletzt. Er benötigte keine aber medizinische Behandlung vor Ort. Der Wert der Beutes wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1 (Fahrer):
Männlich, ca 27 Jahre, schlank, dunklerer Hauttyp; schwarze Hose, schwarze Jacke, schwarzer Helm, blaue oder braune Sneaker
Täter 2 (Sozius/Beifahrer):
Männlich, ca 21 Jahre, schlank, dunklerer Hauttyp; beiger Sweater, schwarzer Helm
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag gegen 22:20 Uhr im Bereich der Ludwigstraße, Oskar-von-Miller-Ring und Leopoldstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


20.08.2025

Zug entgleist 150 Reisende blieben unverletzt

Gegen 21:20 Uhr rangierten zwei Mitarbeiter eines Eisenbahnunternehmens einen Autoreisezug am Südbahnhof. Die Triebfahrzeugführerin befand sich in Fahrtrichtung am hinteren Ende des Zuges und der Rangiermitarbeiter befand sich an der Zugspitze. Dort sollte der 40-Jährige der 36-Jährigen mittels Funkgeräts mitteilen, wann der Zug anzuhalten habe. Die Fahrdienstleiterin erteilte der Triebfahrzeugführerin die Freigabe, bis zum nächsten Halt zeigenden Signal zu fahren. Dieses überfuhr die 36-Jährige. Der vordere Teil des Autoreisezuges befand sich anschließend in einem gesperrten Gleisbereich. Erst als sich der Zug bereits in dem gesperrten Abschnitt befand, wies der Rangierbegleiter die 36-Jährige, die das Halt-Signal nicht sehen konnte, verspätet auf dieses hin. Eine eingeleitete Schnellbremsung verhinderte nicht, dass der Zug entgleiste. Ein Wagen schob sich mehrere Meter abseits der Gleisstränge in den Schotterbereich. Die 150 Reisenden, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in den Schlafabteilen befanden, blieben unverletzt. Der Zug wurde noch in der Nacht, nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft München, wieder aufgegleist und konnte die Fahrt gegen 01:20 Uhr fortsetzen. Der Sachschaden wird auf ca 90 000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs aufgenommen.

Festnahme nach illegalem Handel mit Arzneimitteln – Nymphenburg-Neuhausen

Anfang August erhielt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums München einen Hinweis darüber, dass aus einer Apotheke heraus verschreibungspflichtige Medikamente ohne gültiges Rezept verkauft würden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 59-jährigen Mitarbeiter einer Apotheke. Deshalb wurde ein Durchsuchungsbeschluss des AG München in den Räumlichkeiten der Apotheke vollzogen. Hierbei konnten entsprechende Daten aus dem Kassensystem gesichert werden. Gegen den 59-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gasaustritt – Kirchheim

Am Montag gegen 17:30 Uhr informierte die Feuerwehr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über einen Betriebsunfall auf einem Firmengelände in Kirchheim. Dabei trat eine größere Menge Nitrosengase aus einer Fertigungshalle ins Freie. Mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren sowie der ABC-Zug München Land waren bei Eintreffen der Polizeistreifen bereits vor Ort. Der ABC-Zug ist eine Einheit im Katastrophenschutz, spezialisiert auf Einsätze mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen. Das Gelände wurde vorsorglich geräumt und weiträumig abgesperrt. Die Feuerwehr belüftete die betroffene Halle und konnte das Gas kontrolliert ableiten. Vier Polizeibeamte, die mit Absperrmaßnahmen betraut waren, klagten im Verlauf des Einsatzes über Kopfschmerzen und wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Sachbeschädigung durch Brandlegung – Neuaubing

Am Montag gegen 22:20 Uhr bemerkte ein Autofahrer im Bereich der Zwernitzer Straße während der Vorbeifahrt eine brennende Plane an einem am Straßenrand abgestellten Pkw-Anhänger. Er verständigte umgehend den Polizeinotruf 110 und löschte den Brand anschließend selbständig mit einem in seinem Fahrzeug mitgeführten Feuerlöscher. Es wird aktuell von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Zeugenaufruf: Wer am Montag gegen 22:20 Uhr im Bereich der Zwernitzer Straße, Neidensteiner Straße und Thuisbrunner Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad – Bogenhausen

Am Montag gegen 17:25 Uhr fuhr eine 55-Jährige mit einem Fahrrad auf dem Fahrradweg am Isarring in Richtung Schwabing. Hinter der 55-Jährigen fuhr ein 38-Jähriger mit einem Pedelec in die gleiche Richtung. Zeitgleich befuhr ein 34-Jähriger mit einem Seat die Fahrspur des Isarrings in Richtung Schwabing. Als der 38-Jährige it seinem Pedelec die 55-Jährige überholen wollte, berührte ihr Vorderreifen den hinteren Rahmen seines Pedelecs, woraufhin sie die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor. Sie geriet auf die Fahrbahn des Isarrings. Hier kollidierte sie mit dem Pkw des 34-Jährigen und kam zu Sturz. Die 55-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand trug die 55-Jährige keinen Helm.


19.08.2025

Verkehrsunfall mit Linienbus - Boschetsrieder Straße

Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Pkw ist es am späten Samstagabend auf der Kreuzung der Boschetsrieder Straße und der Hofmannstraße gekommen. Hierbei wurden mehrere Personen teilweise schwer verletzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich noch ein 24-jähriger Mann in einem grauen Mercedes. Er war schwer verletzt und im Pkw eingeklemmt. Weitere ebenfalls teils schwer verletzte Männer hatten den Bus und das Auto bereits verlassen und wurden von Ersthelfern betreut. Der 24-Jährige wurde unter Einsatz von hydraulischer Schere und Spreizer aus dem Auto befreit. Anschließend wurden alle vier Insassen des Pkw, der 56-jährige Busfahrer sowie ein Fahrgast in Münchner Kliniken gebracht. Insgesamt drei Männer waren schwer verletzt und mussten zur weiteren Versorgung in Schockräume.

Großraummülltonnen in Brand - Aschenbrennerstraße

Ein Löschzug der Feuerwehr München ist am Sonntag in den Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl alarmiert worden. Dort waren aus unbekannter Ursache mehrere Großraummülltonnen in Brand geraten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Müllhäuschen und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Zudem waren immer wieder Knallgeräusche von berstenden Deo-Dosen im Müll zu hören. Umgehend wurde von zwei Trupps unter Atemschutz ein Löschangriff mit zwei Rohren eingeleitet. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Da eine Rauchausbreitung auf ein benachbartes Wohnhaus über ein gekipptes Fenster nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde im Anschluss noch eine Wohnung kontrolliert. Hier bestand aber keine Gefahr.

30-Jähriger aus der S-Bahn getreten

Am Sonntagvormittag griff ein 30-jähriger eritreischer Staatsangehöriger einen 28-jährigen Landsmann in der S8 an. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Jüngere den Älteren letztlich aus dem Zug trat. Gegen 10:20 Uhr bestieg ein 30-jähriger Eritreer am S-Bahnhof Neuaubing die S8 in Richtung München-Flughafen. Unverzüglich ging er auf einen 28-Jährigen Landsmann zu. Aus bislang unbekannten Gründen fing er an, den Jüngeren zu würgen. Zudem soll er ihn mehrmals geschlagen und getreten haben. Ein 27-jähriger Deutscher schritt ein, scheiterte jedoch, den in München wohnenden 30-Jährigen von weiteren Angriffen abzubringen. Der 28-Jährige wehrte sich und es kam zu einer gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Daraufhin versuchte - ebenfalls erfolglos - ein 24-jähriger Eritreer den Streit zu schlichten. Als die S-Bahn am Bahnhof Pasing hielt, trat der 28-Jährige den Angreifer aus dem Zug. Dieser stürzte auf den Bahnsteig und soll daraufhin mehrmals von dem 28-jährigen getreten worden sein. Beamte der Landespolizei nahmen die beiden Männer vorläufig fest und übergaben sie der Bundespolizei.

Raubdelikt – Maxvorstadt

Am Sonntag gegen 05:30 Uhr befanden sich ein 23-Jähriger und ein 27-Jähriger in einer Grünanlage im Bereich des Maximiliansplatzes in München. Hier wurden sie von einer bislang unbekannten männlichen Person auf ihre augenscheinlich wertvollen Armbanduhren angesprochen. Kurz darauf kamen mehrere bislang unbekannte Täter auf die beiden Männer zu und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, indem die unbekannten Täter auf den 23-und den 27-Jährigen einschlugen und eintraten. Dabei wurde die Armbanduhr des 23-Jährigen gewaltsam von seinem Handgelenk gerissen. Auch die Armbanduhr des 27-Jährigen sollte entwendet werden, was dieser jedoch durch seine körperliche Gegenwehr verhindern konnte. Anschließend flüchteten die unbekannten Täter. Der 23-Jährige sowie der 27-Jährige wurden durch den Übergriff leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die geraubte Uhr hatte einen Wert von mehreren Hundert Euro.
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 05:30 im Bereich Maximiliansplatz und Max-Joseph-Straße (Maxvorstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Schnellfahrer – Milbertshofen

In der Nacht von Freitag auf Samstag führte die Polizeiinspektion-Milbertshofen Geschwindigkeitsmessungen auf der Ingolstädter Straße durch. Gegen 23:00 Uhr wurde ein Audi mit einer Geschwindigkeit von 117 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen und kurz darauf durch die eingesetzten Kräfte angehalten. Der Fahrer des Pkw war ein 25-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Oberallgäu. Den 25-Jährigen erwartet jetzt zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Da die Zentrale Bußgeldstelle in der Regel bei der Höhe der Überschreitung von mehr als dem doppelten der erlaubten Geschwindigkeit von einem Tatvorsatz ausgeht, wird das Bußgeld voraussichtlich von 700 Euro auf 1 400 Euro verdoppelt.


18.08.2025

Mehrere Gewaltdelikte an Bahnhöfen:

Schlag ins Gesicht: Eine 45-jährige betrat am Freitag trotz Hausverbot ein Geschäft im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs und missachtete Anweisungen einer Mitarbeiterin. Ein kurzes Gerangel, das ein Sicherheitsmitarbeiter schlichten wollte, führte zu einem Schlag in dessen Gesicht. Die Situation war höchst öffentlichkeitswirksam, von Umstehenden wurden Videoaufnahmen gemacht. Die Wohnsitzlose, die in der Vergangenheit bereits mit Gewalt- und Eigentumsdelikten auffiel, und gegen die von der Bundespolizei nun erneut wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt wird, blieb nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß.

Handgemenge am Ostbahnhof: Eine 20-jährige Syrerin telefonierte lautstark am Ostbahnhof, wodurch sich ein Unbekannter gestört fühlte. Nach kurzer verbaler Streitigkeit warf die Frau eine Sandale gegen den Rücken des Mannes. Als er sich umdrehte, schmiss die Syrerin die zweite Sandale hinterher, woran sich ein Handgemenge anschloss. Bei diesem schlug die Syrerin dem Unbekannten mehrfach mit der Hand ins Gesicht und trat ihm wiederholt mit dem Fuß gegen den Körper. Die Frau informierte die Bundespolizei, da sie sich leicht am Finger verletzt hatte; eine ärztliche Versorgung lehnte sie ab. Der Mann hatte sich entfernt. Bei ihm könnte es sich um einen Triebfahrzeugführer und Mitarbeiter der Deutschen Bahn gehandelt haben. Die Bundespolizei bittet den Unbekannten, sich bei der Bundespolizei zu melden.

Wechselseitige Körperverletzung: Ein 40-jähriger Pakistani führt am Ostbahnhof Selbstgespräche und betätigte sich als Schattenboxer. Ein 42-jähriger, bereits wiederholt polizeibekannter Iraker beobachtete dies. Er sprach den Mann erst verbal aggressiv an, dann kam es zu einem unvermittelten Kopfstoß, des mit 0,8 Promille Alkoholisierten, was zu weiteren gegenseitigen Attacken führte. Gegen beide, die nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß blieben, ermittelt die Bundespolizei wegen wechselseitiger Körperverletzung.

Streit um eine Flasche Wodka artete aus: Am Hauptbahnhof, vor dem Abgang zur U4/U5, gerieten zwei stark alkoholisierte Ukrainer im Streit um eine Flasche Wodka aneinander. In dessen Folge kam es zu wechselseitigen körperlichen Attacken, die in einer heftigen Rangelei am Boden ausartete. Bundespolizisten einer Präsenzstreife trennten beide, die beide mit über 3 Promille alkoholisiert waren. Gegen beide wird von der Bundespolizei wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt. Sie blieben nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

Gefährliche Körperverletzung nach Diebstahl: Nach jetzigem Ermittlungsstand entwendete ein 37-jähriger, der zuvor am Bahnhof Starnberg bereits mehrere Reisende belästigt hatte, einer Frau gegen 17 Uhr unvermittelt eine Halskette mit Kreuz. Der Begleiter der Bestohlenen, ein 38-jähriger, erlangte die Kette zurück. Ein 33-Jähriger aus Sierra Leona wurde auf den Sachverhalt aufmerksam und versuchte die Streitigkeit zu schlichten. Der vermeintliche Dieb schlug dem Helfer ins Gesicht, trat ihm zudem ans Bein und schubste ihn anschließend vom Bahnsteig ins Gleis. Der 33-Jährige kletterte selbständig auf den Bahnsteig zurück.

Randaliere in Bäckerei: Gegen 11 Uhr randalierte ein 38-jähriger Türke an einem Bäckerei-Shop im Ostbahnhof. Woran sich seine hohe Aggressivität entbrannte ist nicht bekannt. Letztendlich schlug der Türke die Auslagenvitrine mit der Faust ein. Sämtliche Backwaren waren mit Glassplittern und ein Teil auch mit Blut des Sachbeschädigers bedeckt. Entstandener Sachschaden rund 2 000 Euro. Die stark blutende Wunde des in Lübeck Geborenen wurde von Sanitätern erstversorgt. Die Staatsanwaltschaft München entschied auf Blutentnahme sowie Haftrichtervorführung. Der Türke war im Juli 1987 erstmals in die Bundesrepublik eingereist. Er ist aufgrund von Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikten bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.

Taubenrettung im Ostbahnhof

Im Ostbahnhof retteten Bundespolizisten eine in einem Netz verfangene Taube, versorgten diese und übergaben das Federvieh in Obhut des Tierheimes Riem. Gegen 15:30 Uhr erkannten Bundespolizisten im Ostbahnhof eine hilflose Taube. Diese hatte sich, wie so oft schon andere Artgenossen in der Vergangenheit, in einem Netz im Bahnhof verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Mittels, aus dem nahen Revier besorgtem Cuttermesser wurde das Federvieh vorsichtig aus dem Netzt geschnitten und verletzungsfrei geborgen. Anschließend erfolgte mittels Wassergabe die Erstversorgung sowie der Weitertransport der Stadttaube in einer Transportbox zwecks tierärztlicher Begutachtung zum Tierheim Riem.

49-Jähriger stürzt ins Gleis

Gegen 13:20 Uhr wurde der Bundespolizei im Gleisbereich am Nockherberg eine mutmaßlich leblose Person gemeldet. Ein 56-jähriger Triebfahrzeugführer der Bayerischen Regiobahn fuhr mit seinem Zug in Richtung Hauptbahnhof München. Aus großer Distanz beobachtete er, dass sich im Gleisbereich eine Person aufhält. Durch rechtzeitiges Bremsen kam die Bahn vor dem im Gleis Befindlichen zum Stillstand. Ermittlungen ergaben, dass sich der 49-jährige Deutsch-Pole dann eigenständig aus dem Gleisbereich begab und sich neben die Gleisstränge legte. Rettungskräfte, die Berufsfeuerwehr München sowie die Bundespolizei trafen den Wohnsitzlosen rauchend neben dem Gleis liegend an. Zur Bergung des Mannes musste die Oberleitung geerdet werden. Feuerwehrkräfte konnten den sichtlich betrunkenen 49-Jährigen wegen des steilen Geländes an der Unfallstelle nur mittels Drehleiter und einer Trage aus dem Bahnbereich bergen. Eigenen Angaben zufolge stürzte der Verunfallte ohne Fremdeinwirkung den Abhang zur Bahnstrecke hinunter. Dabei erlitt der Deutsch-Pole augenscheinlich nur leichte Verletzungen und wurde anschließend in ein Klinikum verbracht. Der Vorfall führte zu Ausfällen und Verspätungen bei der bahn. Die Bundespolizei leitete gegen den 49-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Größerer Polizeieinsatz – Sendling

Am Freitag gegen 23:00 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Anrufe wegen überlauter Musik von Kiesbänken am Flaucher nahe der Brudermühlbrücke ein. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten vor Ort rund 150 Personen die zu lauter Musik feierten angetroffen werden. Da sich kein Verantwortlicher zu erkennen gab und die Polizeibeamten von einigen Personen zeitweise umringt waren, wurden weitere Unterstützungskräfte hinzugerufen. Im weiteren Verlauf konnte ein 27-Jähriger aus Hamburg am aufgestellten DJ-Mischpult festgestellt werden. Dieser bestritt jedoch eine Beteiligung an der Feier sowie Eigentümer des Equipments zu sein. Nach der Aufnahme seiner Personalien wurde die illegale Feier aufgelöst, die technischen Geräte sichergestellt sowie eine Anzeige wegen Ruhestörung gegen Unbekannt erstattet.


14.08.2025

Fahrzeug fährt in See - Riem

Am Mittwochmorgen ist ein 30-Jähriger mit einem Pkw in den Riemer See gefahren. Aus unbekannter Ursache fuhr ein Mann in den See in Riem und trieb immer weiter in das Gewässer hinein. Ein anwesender Schwimmer bemerkte dies und holte weitere Badegäste zu Hilfe. Gemeinsam schoben sie den Pkw, der noch nicht vollständig untergegangen war, hinter die dortige Bojenkette zurück, bis er wieder Bodenkontakt hatte. Sie verhinderten so ein weiteres Absinken. Weitere Personen informierten die Leitstelle, woraufhin ein Großaufgebot an Feuerwehr-, Wasserrettungs- und Rettungsdiensteinheiten alarmiert wurde. Auch ein Rettungshubschrauber wurde, wie bei einer Wasserrettung üblich, angefordert. Den ersten Kräften gelang es schnell, das Fahrzeug zu sichern und den körperlich unverletzten Mann aus dem Fahrzeug zu retten. Im Nachgang wurde das Auto mit der Seilwinde eines Rüstwagens aus dem See gezogen. Da der 30-Jährige psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde er durch das Gesundheitsreferat in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Arbeitsunfall in Pasing

Am Dienstabend kam es im DB-Betriebswerk Pasing zu einem Arbeitsunfall. Ein 52-jähriger Österreicher erlitt einen Stromschlag. Gegen 21:30 Uhr arbeiteten im Bahnbetriebswerk Pasing ein 52-jähriger Elektroniker auf dem Dach und ein 34-Jähriger im Inneren eines Zuges. Den Strom stellte, wie Ermittlungen ergaben, der 52-Jährige selbst ab. Der österreichische Handwerker prüfte auf dem Dach des Zuges die Funktionsfähigkeit einer Klimaanlage. Dabei erlitt er einen Stromschlag mit 1 000 Volt. Sein Arbeitskollege verständigte daraufhin den Rettungsdienst. Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt auf. Der 52-Jährige trug augenscheinlich leichte Brandverletzung an der Hand davon und wurde im Anschluss in ein Klinikum eingeliefert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Bundespolizei von einem Unfall ohne Fremdverschulden aus; ein technisches Versagen kann nicht ausgeschlossen werden.

Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Obersendling

Am Dienstag gegen 20:50 Uhr befanden sich eine 24-Jährige und eine 25-Jährige an einer Bushaltestelle in Obersendling. Dort befand sich zudem ein 78-Jährige und nahm sexuelle Handlungen an sich vor, während er die beiden Frauen anblickte. Die Frauen informierten daraufhin den Polizeinotruf 110 und die eingetroffenen Polizeibeamten konnten den 78-Jährigen vor Ort antreffen und vorläufig festnehmen. Gegen den Tatverdächtigen lag zudem ein Vollstreckungshaftbefehl in anderer Sache vor. Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurde der 78-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeig.

Gewaltdelikt am Isarufer – Sendling

Am Dienstag gegen 13:10 Uhr befand sich ein 34-Jähriger zu Fuß am westlichen Isarufer auf einer Landzunge, welche sich nördlich der Brudermühlbrücke befindet. Dort geriet er mit einer unbekannten Person in Streit. Bei einer Rangelei stürzten beide gemeinsam zu Boden. Der Unbekannte drückte den 34-Jährigen anschließend mit dem Kopf unter Wasser. Hierauf wurden Unbeteiligte aufmerksam. Als sie sich auf die Situation zubewegten, ließ der Unbekannte ab und flüchtete zu Fuß Richtung Brudermühlbrücke. Der 34-Jährige erlitt durch das Untertauchen Atemnot und Schwindel und musste mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Er wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 30-35 Jahre alt, mitteleuropäische Erscheinung, muskulöse Oberarme und Brust, Brust rasiert, braune etwas längere Haare zum Seitenscheitel gestylt, schwarze Badehose, Flip-Flops, schwarzer kleiner Rucksack, führte je einen braunen bzw schwarzen kniehohen Hund mit
Zeugenaufruf:
Es wird nach Zeugen gesucht, die bei oben genannter Situation eingeschritten sind und noch nicht mit der Polizei in Kontakt waren. Wer Hinweise auf die Tat geben kann oder wem vor oder nach der Tat eine Person mit dieser Beschreibung im Bereich der Isar/Brudermühlbrücke aufgefallen ist oder we eine Person mit dieser Beschreibung bekannt ist oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


13.08.2025

Rauchsäule über der Stadt - Sendling-Westpark

Am Dienstagvormittag hat eine brennende Gartenhütte für eine dichte Rauchsäule gesorgt. Mehrere Notrufe erreichten die Integrierte Leitstelle in München, in denen ein brennendes Gebäude gemeldet wurde. Umgehend wurden zahlreiche Kräfte der Feuerwehr zur gemeldeten Adresse in der Werdenfelsstraße disponiert. Bereits auf Anfahrt, mehrere Kilometer entfernt, konnten die Einsatzkräfte dichten schwarzen Rauch aufsteigen sehen. In einem rückwärtig liegenden Garten brannte eine Gartenhütte lichterloh. Mehrere Bäume waren ebenfalls mit betroffen. Um das Feuer rasch unter Kontrolle zu bekommen und ein weiteres Ausbreiten auf umliegende Objekte zu verhindern, entschied sich der Einsatzleiter mit drei Löschrohren gleichzeitig die Brandbekämpfung einleiten zu lassen. So konnte nach wenigen Minuten "Feuer in Gewalt" und nach weiteren 40 Minuten "Feuer aus" gemeldet werden. Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

Sachbeschädigung an Radarmessgerät – Laim

Am Samstag-Mittag besprühte ein 70-Jähriger mit einer unbekannten Flüssigkeit die Scheibe eines in der Willibaldstraße abgestellten Anhängers, in dem sich ein Radarmessgerät befand. Die Tat konnte durch einen Passanten beobachtet werden, welcher die Polizei verständigte. Noch während die Polizeibeamten vor Ort die Anzeige aufnahmen, erschien der 70-Jährige erneut und konnte vom Mitteiler als Täter wiedererkannt werden. Aus diesem Grund wurde er von den Polizeibeamten kontrolliert. Dabei führte er eine Sprühdose Unterbodenschutzspray mit. Die Dose wurde daraufhin sichergestellt und der 70-Jährige wegen Sachbeschädigung angezeigt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 70-Jährige entlassen.

Pkw und Motorad brennen nach Verkehrsunfall – Obersendling

Am Dienstag fuhr ein 28-jähriger Münchner mit einem Toyota auf der Bannwaldseestraße in Richtung Höglwörther Straße. Zeitgleich fuhr ein 21-jähriger mit einem Yamaha-Motorad die Höglwörther Straße in Richtung Innenstadt. Als der 28-Jährige nach links in die Höglwörther Straße einbog, missachtete er die Vorfahrt des 21-Jährigen. Dieser prallte frontal mit seinem Kraftrad gegen die Fahrerseite des Pkw und stürzte. Dabei erlitt der 21-Jährige schwere Verletzungen und der 28-Jährige wurde leicht verletzt. Die beiden wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Infolge der Kollision entstand ein Feuer, wodurch beide Fahrzeuge komplett ausbrannten. Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.

Raub von Fanutensilien – Giesing

Am Samstag kam es zu einem Raubdelikt im Vorfeld eines Fußballspiels in Giesing. Zwei 16-Jährige waren zu Fuß in der Grünwalder Straße unterwegs und anhand ihrer Kleidung und mitgeführten Utensilien als Fußballfans erkennbar. Auf der Straße wurden sie von drei ihnen unbekannten Personen angesprochen, welche die Herausgabe der Fanutensilien forderten. Als die zwei 16-Jährigen sich weigerten wurde einem von ihnen gegen das Bein getreten und eine Plastiktüte mit Fanutensilien entrissen. Dem anderen wurde ein um die Hüfte gebundener Fanschal gewaltsam entwendet. Die drei Täter flüchteten anschließend mit ihrer Beute in einem Pkw. Daraufhin verständigten die beiden Geschädigten die Polizei. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen und sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten in Sendling drei Tatverdächtige kontrolliert und festgenommen werden. Bei ihnen konnte das zuvor geraubte Diebesgut aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen und Anzeigenerstattung wurden sie wieder entlassen bzw den Erziehungsberechtigten übergeben.

Festnahme eines Exhibitionists – Feldmoching

Am Montag-Abend befand sich eine 31-Jährige beim Joggen am Uferweg des Lerchenauer Sees. Dort stellte sie einen Mann fest, der sexuelle Handlungen an sich vornahm. Daraufhin verständigte sie den Polizeinotruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein 34-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit angetroffen und festgenommen werden. Im Rahmen der Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 31-Jährige an derselben Örtlichkeit bereits am 03 08 der Geschädigten mit gleichen Handlungen entgegentrat, was bis dato noch nicht zur Anzeige gebracht wurde. Der 34-Jährige wurde wegen der beiden exhibitionistischen Handlungen angezeigt und im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


12.08.2025

Person erleidet Stromschlag von Oberleitung - Allach-Untermenzing

Auf dem Rangierbahnhof Nord ist ein Mann durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Er musste in den Schockraum einer Klinik transportiert werden. Ein Mann war auf einen Kesselwagen gestiegen und dort in Kontakt mit der Oberleitung gekommen. Diese führt auf Bahnstrecken bis zu 15 000 Volt Spannung. Es kam zu einem Stromschlag, wodurch der Mann schwere Verbrennung am gesamten Körper erlitt und vom Wagon stürzte. Erst nach der Sperrung der Gleise konnten Einsatzkräfte gefahrlos für die medizinische Versorgung zu dem Schwerverletzten gelangen. Die Einsatzstelle wurde für weitere Ermittlungen an die Polizei und den DB-Notfallmanager übergeben. Die Feuerwehr München weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das unbefugte Betreten von Gleisanlagen oder das Besteigen von Wagons mit einer enormen Gefahr für Leib und Leben verbunden ist. Auch ohne direkten Kontakt mit der Oberleitung kann es hier schon ab einem Abstand von unter zwei Metern zu einem Stromschlag kommen.

Automatisches Notrufsystem meldet Verkehrsunfall - Untergiesing

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Baum in der Tegernseer Landstraße ist ein Erwachsener und ein Kind verletzt worden. Beide kamen in Münchner Krankenhäuser. Aus unbekannter Ursache ist ein 32-jähriger Mann im Süden der Stadt mit seinem BMW von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Sowohl der Pkw als auch der Baum kippten dadurch um. Über ein automatisches Notrufsystem (eCall) informierte das Fahrzeug automatisch Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten der Mann und seine einjährige Tochter das Fahrzeug bereits verlassen und wurden von Passanten betreut. Diese hatten auch das Unfallfahrzeug bereits wieder auf die Räder gestellt. Vater und Kind kamen mit leichten Verletzungen zur weiteren Abklärung in Kliniken. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Gefährliche Körperverletzung – Altstadt

Am Montag-Morgen gegen 02:00 bemerkte eine Gruppe der Münchner Einsatzhundertschaft in der Sonnenstraße zwei verletze Personen, eine davon blutete stark. Sofort leiteten die Polizeibeamten Erste Hilfe-Maßnahmen ein und informierten den Rettungsdienst. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die beiden Personen, ein 29-Jähriger und ein 31-Jähriger kurz zuvor mit mehreren Personen in Streit gerieten. Aus dieser Gruppe heraus wurden die beiden mit einem spitzen Gegenstand verletzt. Der 31-Jährige erlitte leichte Verletzungen an beiden Beinen, der 29-Jährige wurde im Bereich des Oberkörpers schwer verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die unbekannte Personengruppe flüchtete in Richtung Sendlinger-Tor-Platz. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Ergreifen der Täter.
Täterbeschreibung:
Eine genaue Täterbeschreibung liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Aufgrund erster Befragungen wird davon ausgegangen, dass es sich um vier bis fünf Personen, afghanischer Abstammung handeln könnte.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag-Morgen gegen 02:00 im Bereich Herzogspitalstraße, Herzog-Wilhelm-Park, Sendlinger-Tor-Platz oder Karlsplatz (Stachus) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten oder wem eine Personengruppe aufgefallen ist, die vor oder nach der Tatzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie z B U-Bahn oder Nachtbus unterwegs war, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizei löst nicht angemeldete Party auf – Oberschleißheim

Am Sonntag-Morgen gegen 04:00 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 verständigt, da sich eine Person zu Fuß im Bereich des Autobahndreiecks München-Feldmoching auf dem Seitenstreifen aufgehalten habe. Eine schnell eintreffende Polizeistreife konnte die Person zwar nicht mehr feststellen, jedoch wurde laute Technomusik aus einem Waldstück in der Nähe wahrgenommen. Es stellte sich heraus, dass hier eine nicht angemeldete Party mit ca 100 anwesenden Personen stattfand. Einige der Besucher gingen beim Verlassen der Party zu Fuß über die Autobahn. Da das Betreten einer Autobahn zu Fuß potenziell lebensgefährlich ist, wurde die Autobahn kurzzeitig gesperrt, während weitere hinzugezogene Polizeikräfte die Party auflösten und die Personalien der noch vor Ort befindlichen Personen feststellten. Gegen den Veranstalter wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen u a wegen Verstößen nach dem Bundesnaturschutzgesetz erstellt.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad – Moosach

Am Sonntag gegen 17:20 Uhr fuhr ein 58-jähriger Münchner mit einem Citroen auf dem Georg-Brauchle-Ring in Richtung Wintrichring. Zeitgleich fuhr ein 40-jähriger Münchner mit einem Fahrrad auf der Dachauer Straße stadteinwärts. Hierbei fuhr er verbotswidrig auf dem in Fahrtrichtung linken Gehweg. Auf der Kreuzung Georg-Brauchle-Ring und Dachauer Straße, wollte der Pkw-Fahrer nach rechts abbiegen. In diesem Moment fuhr der Radfahrer über den Fußgängerüberweg. Dort kam es zur Kollision, der Radfahrer, welcher keinen Helm trug, stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.


11.08.2025

Gas; zwei Personen verstorben – Feldmoching

Am Samstag-Abend erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums. München die Mitteilung über zwei bewusstlose Personen in einer Kleingartenanlage in der Lerchenauer Straße. Daraufhin wurden mehrere Streifenwägen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Als die Polizeieinsatzkräfte eintrafen, waren bereits Rettungskräfte sowie die Feuerwehr vor Ort. Gemäß dem aktuellen Ermittlungsstand befanden sich mehrere Personen im Rahmen einer privaten Feier in der Kleingartenanlage, als aus dem Keller der dort befindlichen Gartenlaube, in welchem ein Generator betrieben wurde, Gas austrat. Ein 41-Jähriger und ein 50-Jähriger wurden jeweils vom Rettungsdienst schwerstverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 41-Jährige verstarb noch am selben Tag. Der 50-Jährige verstarb am Sonntag. Vier weitere Personen erlitten jeweils eine leichte Intoxikation. Das Kriseninterventionsteam befand sich zur Betreuung von Angehörigen und Betroffenen vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

"Häusliche Gewalt" am Bahnsteig - Hauptbahnhof

Eine Mitteilung einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau entpuppte sich im weitesten Sinne als "häusliche Gewalt". Gegen 14:50 Uhr stritten ein 37- jähriger Ukrainer und dessen 32-jährige Ehefrau lautstark am stark frequentierten Mittelbahnsteig des S-Bahnhaltpunktes Hauptbahnhof. Ersten Ermittlungen zufolge wollte sich die Ukrainerin von ihrem Mann trennen. Nach verbalen Attacken schlug der 37-Jährige der Ehefrau mehrfach und mit hoher Intensität ins Gesicht. Eine am Bahnsteig befindliche Streife der Deutschen Bahn Sicherheit bemerkte dies und schritt unverzüglich ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurde der Ukrainer wegen Körperverletzung einem Haftrichter vorgeführt. Die Ehefrau erlitt durch die heftigen Schläge Schwellungen im Gesicht.

Brand in Müllsortieranlage - Feldmoching-Hasenbergl

Die Feuerwehr München ist zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer überdachten Müllsortieranlage im Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl alarmiert worden. Bereits bei der Anfahrt in die Detmoldstraße meldeten die ersten Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung über dem Betriebsgelände. Vor Ort stellte sich heraus, dass in einem Müllbunker Altpapier in Brand geraten war. Die Feuerwehr leitete umgehend einen Löschangriff mit zwei Löschfahrzeugen ein. Zur Entrauchung kam ein Großlüfter zum Einsatz. Das brennende Altpapier wurde anfangs händisch auseinandergezogen und Glutnester gezielt abgelöscht. Mit Unterstützung eines Radladers der Entsorgungsfirma konnte das Material bewegt und auch die letzten Brandherde beseitigt werden. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Bus – Moosach

Am Freitag-Abend fuhr eine 37-jährige Pkw-Fahrerin mit einem Mercedes auf dem mittleren Fahrstreifen des Frankfurter Rings in Richtung Schleißheimer Straße. Zur gleichen Zeit befand sich ein 29-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus an der Bushaltestelle „Joseph-Dollinger-Bogen“. Als der 29-Jährige mit dem Linienbus anfahren wollte, um seine Fahrt weiter in Richtung Schleißheimer Straße fortzusetzen, bog die 37-Jährige nach rechts in eine Einfahrt ab. Der 29-Jährige bremste daraufhin, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Durch das Bremsen wurden sechs Fahrgäste des Linienbusses verletzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brand in Tiefgarage - Maxvorstadt

Ein E-Motorroller hat in einer Tiefgarage in der Arnulfstraße gebrannt. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage führte zur Alarmierung der Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte an der Tiefgarage ankamen, begab sich der Einsatzleiter zunächst an die Brandmeldezentrale. Dort konnte er die Auslösung einer Sprinklergruppe im dritten Untergeschoss feststellen. Als die Einsatzkräfte an der gemeldeten Stelle ankamen, fanden sie einen durch die Sprinkleranlage gelöschten Roller vor. Die Feuerwehr stoppte die Wasserzufuhr des ausgelösten Systems und stellt sicher, dass der Brandrauch über die Lüftungsanlage der Tiefgarage abzog. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Tiefgarage rauchfrei. Das Fachkommissariat der Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.


07.08.2025

Straßenbahn und Lkw kollidiert - Neuhausen-Nymphenburg

Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Lkw im Kreuzungsbereich der Dachauer und der Schweren-Reiter-Straße gekommen. Eine Person musste in eine Klinik gebracht werden. Die Integrierte Leitstelle München wurde von der Polizei über einen Unfall mit einer beteiligten Tram informiert, woraufhin rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr und mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes zur Unfallörtlichkeit am Leonrodplatz alarmiert wurden. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Tram bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw entgleist war, es aber keine Schwerverletzten gab. Die meisten Personen aus der Tram hatten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der ersten Kräfte bereits eigenständig verlassen. Ein 55-jähriger Fahrgast erlitt Prellungen, musste nach einer Versorgung vor Ort aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 26-jährige Fahrerin der Tram wurde mit leichten Verletzungen in eine Münchner Klinik gebracht. Sie wurde zudem vom hinzugezogenen Kriseninterventionsteam betreut.

Umgestürzter Baum erfordert schweres Gerät - Lochhausen

Ein Kleintransporter ist in Lochhausen von einem umgestürzten Baum schwer beschädigt worden. Verletzt wurde dabei aber niemand. Das rund zehn Meter lange Gewächs war auf einen danebenstehenden Van gefallen, wodurch der Stamm deutlich erhöht lag. Weitere Schäden und eine Gefahr für die Einsatzkräfte konnten nicht ausgeschlossen werden. Der Gruppenführer entschloss sich daher, ein Wechselladerfahrzeug mit einem Kran und einer Lademulde nachzufordern. Unter Zuhilfenahme des Holzgreifers am Kran und unter engen Platzverhältnissen konnte der Baum schließlich gefahrlos mit der Kettensäge stückweise entfernt und auf einem benachbarten Grundstück abgelegt werden. Der Sachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt.

Personenunfall am Heimeranplatz - 82-Jährige verletzt

Am Dienstagvormittag kam es am S-Bahnhaltepunkt Heimeranplatz zu einem Einsteig-Unfall. Eine 82-Jährige wurde dabei augenscheinlich leicht verletzt. Gegen 10:10 Uhr stürzte eine 82-jährige am S-Bahnhaltepunkt Heimeranplatz - ohne Fremdverschulden - zwischen S-Bahn und Bahnsteig. Die Frau aus Pullach befand sich in Begleitung einer Nachbarin. Als beide die S-Bahn verließen, stürzte die 82-Jährige mit einem Bein in den Hohlraum zwischen der Eingangstür der S-Bahn und dem Bahnsteig. Die Frau konnte sich nicht eigenständig befreien. Erst nach rund zwei Minuten half ihr ein Unbekannter aus der misslichen Situation und zog sie zum Bahnsteig hoch, bevor die S-Bahn wieder anfuhr. Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde die, augenscheinlich nur leicht verletzte 82-Jährige - in Begleitung der Nachbarin - vom Rettungsdienst vorsorglich zur Begutachtung in ein Münchner Krankenhaus transportiert. In wie weit der Triebfahrzeugführer den Vorfall mitbekommen hat, ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei.

Körperliche Auseinandersetzung in der S8

Kurz vor Mitternacht stieg ein malischer Staatsangehöriger in die S8 in Richtung Herrsching und saß sich auf einen der Sitzplätze. Wenig später sprachen zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit den sichtbar alkoholisierten 27-Jährigen an. Daraus entwickelte sich eine verbale Streitigkeit. Dabei soll er die beiden Bahnangestellten bedroht und beleidigt haben. Der Streit eskalierte zu einer gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Männern. Eine zufällig anwesende zivilgekleidete Bundespolizistin konnte das Geschehen beobachten und forderte Unterstützung an. Der Triebfahrzeugführer stoppte den Zug am S-Bahnhaltepunkt Laim, während sich bereits mehrere Reisende um den aufgebrachten 27-Jährigen sammelten. Dieser ließ sich trotz mehrerer Versuche der Sicherheitsmitarbeiter nicht beruhigen und beleidigte umstehende Reisende. Bundespolizisten konnten die Situation schnell deeskalieren und brachten die Beteiligten zur Wache in der Denisstraße. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann einen Atemalkoholwert von 1,17 Promille hatte. Ein Drogenschnelltest schlug positiv auf Kokain an. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme an; anschließend wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der Malier reiste 2016 erstmals ins Bundesgebiet ein und trat bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.

Betriebsunfall – Schwabing-Freimann

Am Dienstag gegen 07:40 Uhr bediente ein 49-Jähriger einen mobilen Kran, an dem ein offener Schuttcontainer befestigt war, welcher mit Metallrohren gefüllt war. Während der Kran eine Schwenkbewegung ausführte, kollidierte der Schutzcontainer mit einer Betonwand, woraufhin sich die Befestigung löste und der Container zu Boden stürzte. Ein 60-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Dachau konnte sich mit einem Sprung vor dem herabfallenden Container retten, wurde jedoch von einem Metallrohr getroffen und schwer verletzt. Der 60-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


06.08.2025

Notfall im Ferienhaus

Am Abend des 4 August ist in der Integrierten Leitstelle München ein Notruf einer Münchnerin eingegangen. Sie berichtete, dass sich ihre Mutter bei Gartenarbeiten in ihrem Ferienhaus auf Korsika vermutlich den Fuß gebrochen habe und nun medizinische Hilfe benötige. Der Leitstellendisponent stellte den telefonischen Kontakt zur verletzten Frau her und konnte mithilfe von Kartendiensten den genauen Standort des Ferienhauses auf der Mittelmeerinsel ermitteln. Die nachfolgenden Versuche, die zuständige Leitstelle auf Korsika direkt zu erreichen, blieben zunächst ohne Erfolg. Auch nationale französische Stellen, darunter mehrere Konsulate, konnten nicht erreicht werden. Schließlich gelang es, über eine benachbarte Leitstelle in Grenznähe einen deutschsprachigen Kollegen in einer französischen Leitstelle zu kontaktieren. Dieser übernahm die Einsatzdaten und veranlasste die Alarmierung der örtlichen Rettungskräfte. Trotz geografischer Entfernung, sprachlicher Hürden und unterschiedlicher Zuständigkeiten konnte somit eine Versorgung der verletzten Frau sichergestellt werden.

Festnahme nach Gewaltdelikt – Perlach

Am Montag gegen 09:45 Uhr gingen beim Polizeinotruf 110 mehrere Mitteilungen über Hilferufe einer weiblichen Person im Bereich der Fasangartenstraße ein. Unverzüglich wurden mehrere Streifenbesatzungen der Münchner Polizei zum Einsatzort entsandt. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte in einer Tiefgarage auf drei Personen: einen 54-jährigen Mann und eine 55-jährige Frau sowie einen 63-jährigen Mann. Der 63-jährige hielt beim Eintreffen der Polizei ein Messer in der Hand, welches er nach Ansprache durch die Beamten fallen ließ. Der 54-jährige Mann wies mehrere Stichverletzungen auf. Er wurde vor Ort erstversorgt und im Anschluss vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Ermittlungsstand wird der 63-Jährige verdächtigt, mehrfach mit dem Messer auf den 54-Jährigen eingestochen zu haben. Er wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen. Aufgrund eigener Verletzungen wurde auch er in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 11 geführt.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 09:45 Uhr im Bereich der Fasangartenstraße Beobachtungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit dem geschilderten Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohung – Ludwigsvorstadt

Am Montag gegen 08:20 Uhr betrat eine Reinigungskraft einen Sanitärbereich eines Klinikums in München. Dort traf er auf eine unbekannte männliche Person. Diese zog unvermittelt ein Messer und bedrohte die Reinigungskraft verbal. Die Reinigungskraft zog sich daraufhin zurück und verständigte den Polizeinotruf 110. Währenddessen flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Eine Absuche nach dem unbekannten Täter durch die verständigte Polizei führte bislang nicht zur Identifizierung des Täters.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, 180 cm, ca 35 Jahre, kräftige Statur; Bekleidung: graue Jogginghose, dunkelblauer Pullover, weißes Shirt, schwarze Cap
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 08:20 Uhr im Bereich der Lindwurmstraße, Ziemsenstraße, Nußbaumstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall mit Polizeifahrzeug – Schwabing

Am Monta gegen 21:40 Uhr fuhr ein 33-Jähriger mit einem Mini-Pkw die Clemensstraße in Richtung Leopoldstraße. Zeitgleich fuhren zwei Polizeibeamte mit einem Polizeifahrzeug während einer Einsatzfahrt mit Sondersignalen die Belgradstraße stadteinwärts. Dabei wollten sie bei Rotlicht die Kreuzung Belgradstraße / Clemensstraße geradeaus überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Bei dem Unfall wurde eine Polizeibeamtin als Beifahrerin verletzt. Sie musste vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Festnahme nach Fahrraddiebstahl – Zamdorf

Am Donnerstag-Abend konnten zivile Polizeibeamte im Bereich der Kronstadter Straße einen Mann beobachten, wie dieser ein hochwertiges Rennrad in seinen Pkw lud. Bei der anschließenden Kontrolle wurde ein weiteres, bereits im Fahrzeug befindliches Mountainbike festgestellt. Weiter befanden sich im Fahrzeug Werkzeug, welches zum Entwenden von abgesperrten Fahrrädern geeignet war. Aufgrund der Gesamtsituation und der Tatsache, dass der 53-jährige Tatverdächtige mit polnischer Staatsangehörigkeit zur Herkunft der Fahrräder keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte, bestand der Verdacht des besonders schweren Falls des Diebstahls. Die Fahrräder und die Werkzeuge wurden sichergestellt. Er wurde daraufhin festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


05.08.2025

Überörtliche Hilfe nach Schlangenbiss - München / Kaiserlautern

Gegen 3 Uhr am Freitagmorgen kontaktierte die Leitstelle der Feuerwehr Kaiserlautern die Integrierte Leitstelle München mit einem außergewöhnlichen Anliegen. Nachdem ein 36-jähriger Mann rund zwei Stunden zuvor von einer Klapperschlange gebissen worden war und selbstständig eine Klinik aufsuchte, verschlechterte sich sein Zustand immer weiter. Nach intensiver Recherche stellte sich heraus, dass die Toxikologie des Klinikums Rechts der Isar als nächstes Krankenhaus ein geeignetes Gegengift vorhält. Umgehend wurde von der Leitstelle München ein Fahrzeug alarmiert und zeitgleich der Intensivtransporthubschrauber Christoph München kontaktiert. Da dieser wetterbedingt nicht fliegen konnte, eine Fahrt - trotz Blaulicht - rund dreieinhalb Stunden gedauert hätte, wurden im weiteren Verlauf alle nachts verfügbaren Rettungshubschrauber in Bayern und Baden-Württemberg über die zuständigen Leitstellen angefragt. Letztendlich gelang es den Hubschrauber Christoph 11 durch die Leitstelle Villingen-Schwenningen zum Flughafen Stuttgart für einen Weitertransport zu senden. Für eine reibungslose Übergabe des Gegengifts wurden ebenso die Leitstelle Stuttgart und die dortige Flughafenfeuerwehr kontaktiert. Letztendlich konnte dem Patienten, der sich mittlerweile in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, um circa 8 Uhr das Medikament verabreicht werden.

Kran kommt bei Rettung zum Einsatz - Hochbrückenstraße

Ein Löschzug und die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München wurden am Freitagnachmittag auf eine Baustelle in der Hochbrückenstraße alarmiert. Hier war zuvor ein 50-jähriger Mann rund drei Meter in einen Schacht gestürzt und dabei mittelschwer verletzt worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Mann bereits von einem Kollegen betreut. Es wurde eine Rettung mithilfe des vorhandenen Krans vorbereitet. Problemlos konnte der Verletzte in Begleitung eines Höhenretters mit einer sogenannten Schleifkorbtrage am Kranhaken aus seiner Lage befreit werden. Die Zusammenarbeit mit dem Baustellenpersonal funktionierte hierbei reibungslos. Der 50-Jährige kam im Anschluss in eine Münchner Klinik.

Diebstahl im Venedig-Express

In der Nacht auf Sonntag kam es im Venedig-Express von Venedig nach München zu einem Diebstahl. Ein bislang unbekannter Täter entwendete während der Fahrt unbemerkt eine hochwertige Reisetasche aus einem Schlafabteil - der Schaden beläuft sich auf über 9 000 Euro. In der Tasche einer französischen Luxusmarke befanden sich unter anderem Bargeld, hochpreisige Schmuckgegenstände sowie eine Geldbörse. Die Tat entspricht einem bekannten Muster: Täter bewegen sich gezielt durch nicht videoüberwachte Fernverkehrszüge und suchen insbesondere in Schlafabteilen nach unbeaufsichtigtem Gepäck. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor Diebstählen in Nacht- und Fernzügen und rät: Wertgegenstände möglichst körpernah oder gut gesichert aufzubewahren, Schlafabteile nicht unverschlossen zu lassen und verdächtige Personen dem Zugpersonal oder der Polizei zu melden.

Raubdelikt – Oberhaching

Am Freitag gegen 14:30 Uhr verließ ein 20-jähriger Kunde einen Supermarkt in Oberhaching. Hier trat ein bislang unbekannter Täter unmittelbar an ihn heran und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend nahm der unbekannte Täter die Einkaufstüten des 20-Jährigen an sich und entfernte sich. Der 20-Jährige lief daraufhin in eine nahegelegene Bäckereifiliale, von wo aus der Polizeinotruf 110 verständigt wurde. Der 20-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt wurde. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, zentralasiatisches Erscheinungsbild. Zeugenaufruf: Wer am Freitag gegen 14:30 Uhr im Bereich der Hubertusstraße, Tisinstraße, Bahnhofstraße und Karlstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Größerer Polizeieinsatz – Ludwigsvorstadt

Am Samstag gegen 17:00 Uhr informierte ein Mitarbeiter eines Krankenhauses den Polizeinotruf wegen eines Patienten, der zwei Pfleger mit einem Messer bedroht haben soll. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen zum Einsatzort entsandt. Der tatverdächtige Patient konnte in seinem Zimmer angetroffen werden. Ein Messer wurde nicht aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen über 80-jährigen Patienten mit einer bekannten neurologischen Erkrankung. Die Pfleger konnten ihm das Messer selbst abnehmen. Dabei erlitt einer von ihnen eine leichte Verletzung im Handbereich. Gegen den Patienten wurde Anzeige wegen versuchter gefährlicher sowie vollendeter Körperverletzung erstattet.


04.08.2025

Arbeitslosenquoten im Juli 2025

Im Juli lag die Arbeitslosenquote in München bei 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 0,6 Prozentpunkte. So waren 57 000 Menschen arbeitslos, das sind 1 200 mehr als im Juni und 15 Prozent mehr als im Juli vor einem Jahr. Am stärksten ist der Anstieg zum Vorjahresmonat in der Gruppe der 15- bis unter 25-Jährigen, dort sind 19 Prozent mehr Arbeitslose zu verzeichnen. Dieser Anstieg lässt sich teilweise durch saisonale Effekte und die beginnende Sommerpause erklären, etwa durch Auszubildende, die nach der absolvierten Abschlussprüfung nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in Bayern, wenn auch hier der Anstieg etwas moderater ausfällt. Die Arbeitslosenquote liegt in Bayern bei 4,0 Prozent. Und auch Bundesweit ist die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ähnlich wie in München und Bayern. Auch hier steigt die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat und liegt im Juli 2025 bei 6,3 Prozent. Damit waren Bundesweit fast 3 000 000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Hamsterdame in Not - Bogenhausen

Am Freitagmorgen ist ein Hamster in Bogenhausen im Eingang seines Häuschens stecken geblieben. Einsatzkräfte der Feuerwehr München befreiten das Tier aus der misslichen Lage. Warum der Hamsterdame ihre eigenens Häuschens zum Verhängnis geworden ist, kann die Feuerwehr nicht beantworten. Jedenfalls blieb Josy mit ihren Hinterbeinen im Eingang des Häuschens stecken. Der Besitzerin war es nicht möglich, das Tier mit eigenen Mitteln zu befreien, daher rief sie schließlich die Feuerwehr zu Hilfe. Mit einem Stemmeisen und einer Säge gelang es den Feuerwehrkräften Josy behutsam aus ihrer misslichen Lage zu retten. Sie konnte unverletzt an ihre Besitzerin übergeben werden.

Lkw-Ausleger verloren - Haidhausen

Ein Lastwagen mit Ladekran ist am Leuchtenbergring-Tunnel an der Decke hängen geblieben, was zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr München geführt hat. Über die Polizei wurde am späten Vormittag eine Einsatzmeldung an die Integrierte Leitstelle München gegeben, dass ein Lastwagen mit einem Ladekran wohl auf dem Ring an einer Tunneldecke hängengeblieben sei und sich den Kranausleger teilweise abgerissen hätte. Glücklicherweise war schnell klar, dass der Fahrer unverletzt geblieben war. Aufgrund des Unfallmechanismus wurde auch ein Statiker für das Brückenbauwerk an die Einsatzstelle beordert. Hier werden noch Einschätzungen vorgenommen. Während der Reinigungs- und Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme war eine Spur in Fahrtrichtung Norden gesperrt.

Eigenunfall mit hohem Schaden - Milbertshofen

Bei einer Einsatzfahrt in Milbertshofen ist ein Kindernotarzteinsatzfahrzeug (KND) in einen schadensträchtigen Unfall verwickelt worden. Am Donnerstagmorgen war der KND zu einem Einsatz in den Münchner Norden unterwegs. In der Schleißheimer Straße ereignete sich dabei ein Unfall mit einem VW Golf. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der unverletzte Fahrer des KND setzte sofort einen Notruf ab und forderte einen Rettungswagen für die Unfallbeteiligten an. Auch der Kindernotarzt wurde nicht verletzt, sodass die Besatzung sich direkt um die Fahrerin des VW und ihren Sohn kümmern konnte. Nach ersten Untersuchungen konnte die Frau als leichtverletzt und der Junge als unverletzt eingestuft werden. Da aber in dem Golf die Airbags ausgelöst hatten, wurden beide Personen zur Abklärung von einer Rettungswagenbesatzung in eine Münchner Klinik transportiert.

Person stürzt in U-Bahngleis – Milbertshofen - Am Hart

Am Sonntag gegen 01:30 Uhr befand sich eine bislang unbekannte männliche Person im U-Bahnhof Olympiazentrum. Nach derzeitigen Erkenntnissen ging der Mann in Richtung Bahnsteigkante, stolperte und stürzte dabei in das Gleisbett – unmittelbar vor eine einfahrende U-Bahn. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung wurde der Mann von der U-Bahn erfasst und tödlich verletzt. Der U-Bahn-Fahrer wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam betreut. Nach aktuellem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf einen Suizid oder ein Fremdverschulden vor. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste das Gleis für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Auf der U-Bahn-Linie U3 kam es dadurch zu Beeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


01.08.2025

Schnellere Briefzustellung?

In einem Schreiben an Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, fordert Oberbürgermeister Dieter Reiter, nach der Änderung des Postgesetzes wieder zu den bisherigen, kürzeren Brieflaufzeiten zurückzukehren. In dem Schreiben fordert der Münchner Stadtrat eine Verbesserung in der Briefpostzustellung der Deutschen Post AG. Selbst innerstädtische Sendungen seien vier Werktage bis über eine Woche unterwegs. Das sorge besonders bei Fristsachen und eiligen Mitteilungen, die nicht auf elektronischem Weg abgewickelt werden können zu Unsicherheit und Unzufriedenheit unter den Postkunden. Das neue Postgesetz regelt die Laufzeitvorgaben für Briefsendungen. Diese wurden mit der Gesetzesnovelle deutlich verlängert. Früher mussten 80 % der inländischen Briefsendungen am nächsten Werktag und 95 % am übernächsten Werktag zugestellt werden. Jetzt müssen 95 % der inländischen Briefsendungen erst am dritten auf den Einlieferungstag folgenden Werktag und 99 % am vierten auf den Einlieferungstag folgenden Werktag zugestellt werden.

Sperrung der Fußgängerbrücke über die Brudermühlstraße

Das Baureferat führt an der Fußgängerbrücke über die Brudermühlstraße Arbeiten durch. Unter anderem werden Poller aufgestellt, um das irreguläre Befahren der Fußgängerbrücke durch Kraftfahrzeuge zu verhindern. Die Arbeiten dauern bis zum 8 August. Bis dahin muss die Brücke gesperrt bleiben. Fußgänger werden über die bestehende Bedarfsampel auf der Brudermühlstraße umgeleitet. Für den Radverkehr schildert das Baureferat eine Umleitung über die Plinganserstraße beziehungsweise Thalkirchner Straße aus. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Brücke wieder uneingeschränkt für den Fußgängerverkehr freigegeben. Die Umleitungsbeschilderung für den Radverkehr bleibt vorerst bestehen. Im November 2024 hatte das Baureferat bei einer Routineuntersuchung Schäden an der Fußgängerbrücke festgestellt. Diese könnten in direktem Zusammenhang mit der nicht zulässigen Nutzung der Brücke durch schwere Kraftfahrzeuge stehen.

Körperverletzung – Brunnthal

Am Mittwoch-Abend kam es in Brunnthal zwischen einem 24-Jährigen und einem 36-Jährigen, jeweils mit Wohnsitzen in München, sowie einem 19-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit zunächst zu einem verbalen Streit im Keller eines Wohnanwesens. Im Laufe dieser verbalen Streitigkeiten schlug der 19-jährige Rumäne dem 24-Jährigen ins Gesicht. Aufgrund dieser Auseinandersetzung verständigte der 36-Jährige den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 24-Jährige wurde im Gesicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 19-Jährige, der sich zwischenzeitlich von der Tatörtlichkeit entfernt hatte, konnte von den Einsatzkräften im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung noch in der Nähe angetroffen und festgenommen werden. Der Rumäne wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Festnahme wegen Callcenterbetrug – Solln

Am Mittwoch-Abend erhielt ein 77-Jähriger einen Anruf von einem bislang unbekannten Täter. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und versuchte, den 77-Jährigen mit der üblichen Masche zu täuschen. Der 77-Jährige erkannte die betrügerische Intention, weshalb die Polizei verständigt wurde. Der 77-Jährige gab sich arglos und ging zum Schein auf die Forderungen des Anrufers ein. Im Zuge der Übergabe erfolgte die vorläufige Festnahme eines 17-jährigen Abholers mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Der 17-jährige Tatverdächtige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

70 Kilogramm Marihuana im Reisegepäck

Der Zoll hat am Flughafen München in den vergangenen Wochen rund 70 Kilogramm Marihuana in mehreren Reisegepäckstücken entdeckt. Im Rahmen von risikoorientierten Kontrollen überprüften die Beamten mehrere Flüge. Röntgenbilder zeigten verdächtige Strukturen im Inneren mehrerer Koffer. Bei der anschließenden Öffnung kamen zahlreiche, professionell vakuumverpackte Päckchen mit Marihuana zum Vorschein. "Der Münchner Zoll hat bereits jetzt mehr als doppelt so viel Rauschgift sichergestellt wie im vergangenen Jahr. Wir setzen alles daran, den illegalen Drogenhandel zu unterbinden und unsere Bürger zu schützen", so Thomas Meister, Sprecher des Hauptzollamts München.


31.07.2025

München beschließt Eckdaten für Haushalt 2026

Die Vollversammlung des Münchner Stadtrats hat den Eckdatenbeschluss für den städtischen Haushalt 2026 gefasst. Für das Jahr 2026 rechnet die Stadtkämmerei mit einem Jahresüberschuss von 197 Millionen Euro, der ausreicht, um die ordentliche Tilgungsleistung von 191 Millionen Euro zu decken. Dennoch sollen neue Schulden gemacht werden um geplante Investitionen zu decken. Dies zeigt, dass nicht ein Einahmen- sondern ein Ausgabenproblem besteht. Der Schuldenstand der Stadt wird Ende 2026 voraussichtlich über neun Milliarden Euro liegen. Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte den Druck, unter dem Städte und Gemeinden stehen. Stadtkämmerer Frey bekräftigte u a es dürfe keine zusätzlichen Aufgaben ohne Finanzierung geben.

Zusammenstoß zwischen zwei Pkw - Bogenhausen

Am Dienstag-Mittag fuhr in Bogenhausen ein 40-Jähriger mit einem Honda auf der Prinzregentenstraße stadteinwärts. Zeitgleich fuhr ein 50-Jähriger die Prinzregentenstraße mit einem Mercedes Taxi in entgegngesetzter Richtung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand überholte der 40-Jährige einen vorausfahrenden Pkw. In dessen volge geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Taxi. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Im betroffenen Pkw des 40-Jährigen befanden sich zwei bislang unbekannte Fahrgäste, die sich vor Eintreffen der Polizei vom Unfallort entfernten. Ob sie Verletzungen erlitten haben, ist derzeit unklar. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere 10 000 Euro geschätzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Festnahme eines Exhibitionisten - Laim

Am Dienstag-Abend näherte sich ein 51-Jähriger einer 25-jährigen Frau, am Burgerplatzes, und stellte sich in geringem Abstand neben sie. Dabei hatte er seine Hose geöffnet und zeigte der Geschädigten sein erigiertes Glied. Zudem sprach er sie an. Die Frau entfernte sich umgehend vom Ort des Geschehens und verständigte den Polizeinotruf. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnte der Tatverdächtige durch eine Streifenbesatzung angetroffen werden. Bei der anschließenden Kontrolle leistete er Widerstand. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Mann wurde wegen der exhibitionistischen Handlung und wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Trickdiebstahl aus Wohnung - Sendling

Am Montag gegen 14:00 Uhr, kamen zwei Frauen in die Wohnung einer über 80-jährigen. Die Seniorin hatte zuvor auf eine Zeitungsanzeige reagiert und telefonisch Kontakt zu einer bislang unbekannten Frau aufgenommen, die ihre Reinigungsdienste anbot. Eine der Täterinnen blieb mit der über 80-Jährigen in der Küche. Die zweite Frau gab an, währenddessen in der Wohnung zu putzen. Erst am darauffolgenden Tag bemerkte die Geschädigte u a das Fehlen mehrerer Schmuckstücke im Wert von mehreren tausend Euro. Sie verständigte daraufhin die Polizei.
Die beiden Frauen konnten wie folgt beschrieben werden:
Täterin 1:
Ca. 155 cm groß, ca 45 Jahre alt, schlank
Täterin 2:
Ca. 160 cm groß, ca. 15 Jahre alt, schlank
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 14:00 Uhr im Bereich der Fallstraße, Schöttlstraße, Georg-Hallmaier-Straße oder Leipartstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raubdelikt - Pasing

Am Montag fuhr ein 57-Jähriger mit dem Zug von Ulm nach München und hatte Teile seines Gepäcks im Zug vergessen. Während er deshalb am Bahnhof Pasing auf die Öffnung eines Infoschalters wartete, konsumierte er Alkohol und schlief schließlich auf einer Bank ein. In diesem Zustand wurde er gegen 23:00 Uhr von einem Mann angesprochen, der versuchte, ihm einen mitgeführten Rucksack zu entreißen. Als der 57-Jährige ihn festhielt, wurde er mit der Faust ins Gesicht geschlagen, stürzte zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Erst einige Minuten später bemerkte er das Fehlen seines Rucksacks und seiner Bauchtasche. In der Folge irrte der Geschädigte orientierungslos über den Bahnhofsvorplatz. Erst in den frühen Morgenstunden konnte er einen Taxifahrer ansprechen, der daraufhin die Polizei verständigte. Am Dienstag-Mittag wurden zwei Männer im Bereich der Sankt-Pauls-Straße einer Personenkontrolle unterzogen. Bei ihnen handelte es um einen 24-Jährigen und einen 27-Jährigen, mit Wohnsitz in München. Bei dem 24-Jährigen wurden Gegenstände aufgefunden, die dem Geschädigten des Raubdelikts zugeordnet werden konnten. Der Tatverdacht gegen ihn erhärtete sich im Zuge der weiteren Ermittlungen, weshalb er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt wurde.


30.07.2025

Frauen-Nacht-Taxi

Die Stadt München wird das Frauen-Nacht-Taxi fortführen. Der Kreis der Nutzer wird aber nach sozialen Kriterien beschränkt. Die neuen Gutscheine im Wert von zehn Euro werden nur an Frauen abgegeben, die einen Studentenausweis, Schülerausweis, Renten- oder Pensionärsausweis, Schwerbehindertenausweis, München-Pass oder eine Azubi-Card der IHK vorlegen. Die Ausgabe erfolgt im Bürgerbüro, das jeweils Anfang des Monats ein begrenztes Kontingent erhält. Mit dem Frauen-Nacht-Taxi bietet die Stadt Frauen sowie mitfahrenden minderjährigen Kindern die Möglichkeit, bei Bedarf zwischen 22 und 6 Uhr vergünstigt auf eine sichere Fahrgelegenheit zurückzugreifen. Die Aktion soll gegen ein Unsicherheitsgefühl bei Frauen helfen, so dass Frauen sich nicht aus dem öffentlichen Raum zurückziehen und weniger am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Taxifahrer rechnen die Gutscheine eigenständig oder über die jeweilige Taxi-Innung mit der Stadt ab. Für den Fall, dass Fahrer den Gutschein nicht annehmen, können Nutzer diesen zusammen mit der Taxiquittung selbst beim Kreisverwaltungsreferat einreichen.

Brunnenfest auf dem Viktualienmarkt

Beim Brunnenfest auf dem Viktualienmarkt präsentieren am Freitag, 1 August, Volkssänger, Volksschauspieler, Kabarettist und Kostümgruppen traditionelle Münchner Unterhaltungskunst. Die Veranstaltung wird um 12 Uhr am Karl-Valentin-Brunnen offiziell eröffnet. Insgesamt treten über 70 Künstler und Formationen auf. Die Veranstaltung unterstreiche den typisch münchnerischen Marktcharakter. Die Veranstaltung findet nur bei schönem Wetter statt. Eine Absage erfolgt gegebenenfalls kurzfristig.

Verdächtiges Ansprechen einer Frau – Berg am Laim

Am Freitag gegen 02:30 Uhr ging eine 25-Jährige aus einem Lokal im Münchner Werksviertel zur Tiefgarage, in dem sie ihren Pkw geparkt hatte. Hierbei wurde sie von einem ihr unbekannten Mann verfolgt. Dieser sprach sie unter anderem an, dass er sie küssen wolle und sie nach Hause begleiten möchte. Dies wurde von ihr zwar klar abgelehnt, allerdings ließ der Mann nicht von ihr ab, sondern ging ihr stattdessen bis in die Tiefgarage hinterher. Als sie dort in ihrem Pkw saß, sperrte sie sich ein, während sich der Mann vor das Fahrzeug stellte. Dadurch konnte sie zunächst nicht losfahren. Nach ein paar Minuten entfernte sich der Mann schließlich in unbekannte Richtung und sie konnte unversehrt nach Hause fahren. Der Vorfall wurde von der 25-Jährigen gefilmt.

Körperverletzungsdelikt - Haidhausen

Am Montag gegen 17:10 Uhr beobachteten zwei 13-Jährige in einem Linienbus Bus, wie eine 23-Jährige auf eine Mitfahrerin zuging und offenbar auf diese einschlagen wollte. Die beiden 13-Jährigen griffen ein, um die Situation zu klären. In der Folge kam es zu einem Übergriff durch die Tatverdächtige, bei dem die beiden Jugendlichen zu Boden gebracht und im Kopfbereich verletzt wurden. Die Tatverdächtige entfernte sich zunächst, konnte jedoch später vorläufig festgenommen werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die beiden 13-Jährigen wurden mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, dort ambulant behandelt und konnten anschließend in häusliche Obhut entlassen werden. Die 23-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sie der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Festnahme nach Diebstahl - Altstadt

Am Dienstag gegen 02:00 Uhr wurden durch eine zivile Streifenbesatzung zwei Personen auf einem Roller festgestellt, welche ohne Beleuchtung und Helm auf dem Gehweg im Bereich der Sonnenstraße fuhren. Als die Personen einer Kontrolle unterzogen werden sollten, stieg der Sozius vom Roller ab und flüchtete zu Fuß. Der Fahrer des Kleinkraftrads flüchtete mit dem Roller über den Gehweg. Der Roller wurde schließlich in der Nähe des Sendlinger-Tor-Platzes aufgefunden. Der Fahrer konnte unerkannt flüchten. Im Rahmen der Fahndung konnte der Sozius, ein 21-Jähriger mit Wohnsitz in Augsburg, vorläufig festgenommen werden. Der entwendete Roller wurde beschlagnahmt.


29.07.2025

Eichhörnchen in Not

Am Sonntagnachmittag hat sich ein Eichhörnchen in einem Balkonnetz verfangen. Es wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit. Der Bewohner, der das Eichhörnchen entdeckte, konnte es leider nicht selbst befreien. Deshalb entschied er sich, die Feuerwehr zu rufen. Die Einsatzkräfte, die schnell zur Stelle waren, entfernten einige Teile des Netzes, um dem kleinen Tier zu helfen. Anschließend nahmen sie das Eichhörnchen mit zur Feuerwache. Dort angekommen, richteten sie einen ruhigen Platz für das Tier ein und befreiten es vorsichtig mit einer Haushaltsschere. Das Eichhörnchen konnte schließlich wieder unverletzt in die Freiheit entlassen werden.

Polizeieinsatz: Person mit Schwert – Bogenhausen

In der Sonntag-Nacht verständigten mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses den Polizeinotruf 110, da sich eine Person mit einem Schwert in der Hand im Treppenhaus aufhält und versuchen soll, Wohnungen aufzubrechen. Aufgrund dieser Mitteilungen wurden sofort mehrere Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Als die Person mit dem Samuraischwert in der Hand das Mehrfamilienhaus verließ, konnte sie durch die eintreffenden Polizeibeamten gesichert werden. Er wurde von den Polizeieinsatzkräften aufgefordert, dass Schwert abzulegen. Bei der anschließenden Kontrolle konnten drei weitere Küchenmesser aufgefunden werden. Bei der Person handelt es sich um einen über 80-Jährigen mit Wohnsitz in München. Eine anschließende Befragung der Anwohner des Mehrfamilienhauses ergab, dass es zu keinerlei Bedrohungshandlungen und Sachbeschädigungen des über 80-Jährigen gekommen ist. Aufgrund seines gefährdenden Verhaltens musste er in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht werden.

Kleintransporter in Schieflage

Am Freitagnachmittag ist ein Kleintransporter nach einem Ausweichmanöver in Schieflage geraten und drohte, zu kippen. Der Fahrer des Fahrzeugs blieb unverletzt. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München an der Unfallstelle in der Maria-Probst-Straße eintrafen, hatten Kräfte der Polizei den Bereich bereits abgesperrt. Die Feuerwehrkräfte sicherten das an einer Böschung stehende Fahrzeug und zogen es anschließend mit einem Mehrzweckzug zurück auf die Straße. Für die Zeit der Bergung kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen. Der Einsatz der Feuerwehr war schon nach etwa 30 Minuten beendet.

Toilettenkabinen in Flammen

Sonntagnacht sind zwei mobile Toilettenkabinen am Riemer See niedergebrannt. Die Feuerwehr löschte sie. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, waren von den Kabinen nur noch Überreste zu sehen. Auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmeter hatte sich der Kunststoff verflüssigt und brannte lichterloh. Mithilfe eines sogenannten Schnellangriffs löschten die Feuerwehrkräfte die Flammen innerhalb weniger Minuten. Das Fachkommissariat der Polizei ermittelt zur Brandursache.

Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern – Baierbrunn

Am Sonntag-Abend fuhr ein 32-Jähriger mit einem Fahrrad auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Wolfratshauser Straße in Baierbrunn in Richtung Pullach. An der Einmündung „Am Klettergarten“ endet der gemeinsame Geh- und Radweg. Fahrradfahrer werden durch ein Verkehrszeichen nach rechts auf die Straße gewiesen. Zeitgleich fuhr ein 42-Jähriger mit einem Rennrad auf der Straße Am Klettergarten. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrradfahrer. Der 32-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 42-Jährige Rennrad-Fahrer wurde leicht verletzt und benötigte vor Ort keine ärztliche Behandlung. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


28.07.2025

Erste Schulstraße Münchens - Trudering-Riem

Der Bezirksausschuss Trudering-Riem hat beschlossen, dass eine sogenannte Schulstraße an der Grundschule an der Forellenstraße eingerichtet werden soll. Die Maßnahme richtet sich gegen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Gemäß dem Beschluss sollen ab Januar 2026 mit der sogenannten Schulstraße losgehen. Die betroffenen Straßenabschnitte werden dann von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 8 Uhr für alle Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Regelung wird durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Auch Anwohner sind von der Straßensperre betroffen. Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren. Für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen, werden sogenannte Bringzonen eingerichtet. Die Eltern sollen sich so von ihren Kindern an geeigneten Stellen verabschieden. Die Einschränkungen, die das Projekt für die Anwohner mit sich bringt, seien überschaubar und Härtenfälle könnten mit Ausnahmegenehmigungen aufgefangen werden.

Neue Blitzer in München

Die Kommunale Verkehrs-überwachung (KVÜ) hat ab sofort in München zwei teilstationäre Blitzer im Einsatz. Die neuen Blitzer befinden sich auf Anhängern, die an der Fahrbahn abgestellt und vor Ort ohne Personal betrieben werden. So lassen sich Blitzer-Fallen über einen längeren Zeitraum einrichten, beispielsweise auch nachts und am Wochenende. Die KVÜ überwacht ausschließlich die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen in Tempo-30-Zonen. Straßen, auf denen höhere Geschwindigkeiten erlaubt sind, kontrolliert die Polizei.

Bundespolizei schnappt "Train-Surfer"

Seit geraumer Zeit wurden im Bereich zwischen Augsburg und München immer wieder "Train-Surfer" gemeldet. In den Morgenstunden des Sonntags gelang es der Bundespolizei bei Mammendorf einen Jugendlichen festzunehmen und einen weiteren zu identifizieren. Am Pasinger Bahnhof bestiegen kurz nach Mitternacht zwei Personen eine Kupplung eines ICE. Anschließend fuhren sie, sich außen festhaltend, mit dem Schnellzug mit. Nachdem eine Zeugin dies der Polizei gemeldet hatte, wurde der ICE im Bahnhof Mammendorf angehalten. Einer der beiden "Train-Surfer" flüchtete nach Aussagen des Lokführers über die Gleise ins Gemeindegebiet. Der 15-jährige Deutsche entwendete dabei ein Fahrrad. Im Rahmen der Fahndung durch mehrere Streifen von Landes- und Bundespolizei konnte er aber gestellt werden. Der zweite jugendliche ein 14-jähriger Deutsche konnte zunächst entkommen. Er wurde aber im Nachgang identifiziert. Durch die Namhaftmachung der beiden "Train-Surfer" müssen sie sich bzw deren Eltern auf diverse Kostenbescheide der Bundespolizei, Feuerwehr und Deutsche Bahn gefasst machen.

Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte - Bogenhausen

Am Freitag gegen 10:30 Uhr begaben sich zwei Polizeibeamte in eine Wohnunterkunft in Bogenhausen. Dort wollten sie einen Strafvollstreckungshaftbefehl vollstrecken. Die gesuchte Person, ein 43-jähriger Senegalese, der in dieser Unterkunft wohnte, konnte durch die Polizeibeamten angetroffen werden. Als ihm die Verhaftung erklärt wurde, griff er die Polizeibeamten tätlich an und schlug auf diese ein. Anschließend flüchtete er durch ein Fenster und über ein Baugerüst. Zunächst eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die Polizeibeamten wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Am gleichen Tag gegen 23:00 Uhr gelang mit Hilfe des Münchner Unterstützungskommandos die Verhaftung des 43-Jährigen in der Unterkunft. Im Anschluss wurde er zur Vollstreckung des Haftbefehls in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

körperliche Auseinandersetzung in der Regionalbahn

Nach aktuellem Ermittlungsstand schlug ein 28-Jähriger aus der Tschechischen Republik am späten Freitagnachmittag in der Regionalbahn einem Mitreisenden mit der Faust ins Gesicht und trat mit dem Fuß nach dem 68-jährigen Deutschen. Die Gründe für die körperliche Auseinandersetzung sind nicht bekannt. Beide saßen in der Regionalbahn nebeneinander als der Jüngere aus Tutzing den Weilheimer plötzlich attackierte. Welche Rolle das Fahrrad spielte, dass der Ältere mit sich führte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der 28-Jährige floh beim Halt in Weilheim über die Gleise; konnte nach kurzer Zeit jedoch von Kräften der Landes- und Bundespolizei gestellt werden. Ein Drogen-Schnelltest schlug beim leicht alkoholisierten Angreifer positiv auf Cannabis an. Er wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wegen Körperverletzung auf freien Fuß belassen. Der 28-Jährige trat bislang wegen einer Vielzahl an Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung.


25.07.2025

Bürgergeld: Jobcenter legt Halbjahresbericht vor

In München beziehen derzeit weit über 52 000 erwerbsfähige Menschen das sogenannte Bürgergeld. Die Anzahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,6 Prozent angestiegen. Das geht aus dem Halbjahresbericht 2025 hervor, den das Jobcenter vorgelegt hat. Rund 31 000 Menschen mit ausländischem Pass beziehen in München Bürgergeld, davon fast 7 000 aus der Ukraine. Anette Farrenkopf, Geschäftsführerin des Jobcenters München: „Den meisten zugewanderten Menschen fehlen jedoch die Grundlagen, um als Fachkraft im Arbeitsmarkt durchzustarten: Über 50 Prozent der Geflüchteten in München haben keine Berufsausbildung und benötigen sprachlich noch mehr Unterstützung“.

Laimer Unterführung

In der Laimer Unterführung wird es immer wieder eng: Der Platz ist begrenzt, die Verbindung viel genutzt, eine bauliche Trennung von Fuß- und Radverkehr nicht möglich. Umso wichtiger ist die gegenseitige Rücksichtnahme. Dafür sensibilisiert dort seit kurzem ein neues „Miteinander-Schild“. In den vergangenen Jahren hat es in der Laimer Unterführung die verschiedensten Regelungen für den Fuß- und Radverkehr gegeben. Eine für beide Verkehrsarten gleichermaßen zufriedenstellende und zielführende Lösung konnte aufgrund der Platzverhältnisse, des hohen Fuß- und Radverkehrsaufkommens und der Notwendigkeit, dort auch Fahrräder abstellen zu können, nicht gefunden werden. Immer wieder kam und kommt es dort zu Konfliktsituationen. Die Beschilderung „Gehweg“ und „Radverkehr frei“ an den Einfahrten zur Laimer Unterführung gibt vor, dass auf dem Gehweg das Radfahren nur in Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist und auf die Fußgänger Rücksicht genommen werden muss. Der Fußverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden.


24.07.2025

Größerer Polizeieinsatz wegen Bedrohung – Forstenried

Am Dienstag gegen 20:55 Uhr wurde der Notruf 110 der Polizei über eine mögliche Bedrohungssituation in einem Mehrfamilienhaus informiert. Eine 49-jährige Bewohnerin solle sich zu diesem Zeitpunkt in einem psychischen Ausnahmezustand befinden und einen 63-jährigen Familienangehörigen mit einem Messer bedroht haben. Anschließend flüchtete der Familienangehörige aus der Wohnung. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt, darunter auch Kräfte einer Einsatzhundertschaft. Die Polizeibeamten konnten vor Ort eine 49-jährige Tatverdächtige feststellen. Zudem konnte ein Küchenmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die 49-Jährige musste aufgrund ihres gefährdenden Verhaltens in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht werden. Sie wurde wegen der Bedrohung angezeigt.

Diebstahl und Körperverletzung – Au

Am Mittwoch gegen 19:30 Uhr wurde gegenüber dem Notruf des Polizeipräsidiums München mitgeteilt, dass in der Eduard-Schmid-Straße ein Tatverdächtiger nach einer Körperverletzung und einem Diebstahl festgehalten wird. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten die Beamten einen 28-Jährigen mit somalischer Staatsangehörigkeit feststellen, welcher von Zeugen festgehalten wurde. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 28-Jährige zuvor in einem Lebensmittelgeschäft in der Zeppelinstraße alkoholische Getränke entwendete. Als er von Mitarbeitern darauf angesprochen wurde, gab er das Diebesgut zurück. Anschließend entwickelte sich aber ein zunächst verbaler Streit, welcher in einer wechselseitigen tätlichen Auseinandersetzung endete. Dabei schlug der 28-Jährige mit einer Glasflasche einer 36-Jährigen gegen den Kopf. Ein 43-Jährige verletzte bei der Auseinandersetzung wiederum den 28-Jährigen. Anschließend entfernte sich der 28-Jährige und flüchtete in Richtung Eduard-Schmid-Straße, wo er festgehalten wurde. Er wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Der 28-Jährige und die 36-Jährige wurden bei der Auseinandersetzung verletzt, weshalb sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Gegen den 43-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung erstellt. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der 28-Jährige Somalier wurde nach der ärztlichen Behandlung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Verkehrsunfall – Milbertshofen-Am Hart

Am Dienstag gegen 17:45 Uhr überquerte eine 32-Jährige mit Wohnsitz in München die Moosacher Straße. Gleichzeitig fuhr ein 37-Jähriger mit einem BMW auf der Moosacher Straße in Richtung Lerchenauer Straße. Dabei kam es zum Zusammenstoß, in Folge dessen die 32-Jährige auf die Fahrbahn stürzte. Die Frau wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


23.07.2025

Zwei geschleuste am Flughafen München

Am Montag hat die Bundespolizei am Flughafen München zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 21 und 22 Jahren festgenommen, die mit gefälschten Ausweisdokumenten unterwegs waren. Die Männer waren mit einem Flug aus Belgrad gekommen und wollten weiter nach Toronto. Bei einer Kontrolle am Abfluggate legten die beiden kanadische Reisedokumente vor, die im Fahndungssystem als gestohlen gemeldet waren. Zudem wiesen sie eine französische und eine polnische ID-Karte vor. Urkundenspezialisten der Bundespolizei stellten fest, dass es sich bei beiden Dokumenten um Fälschungen handelte. Im Rahmen der anschließenden Vernehmung auf der Wache der Bundespolizei gaben die beiden Männer an, türkische Staatsangehörige zu sein. Sie erklärten, über eine Schleusergruppierung auf einer Social-Media-Plattform den Kontakt aufgenommen und jeweils rund 15 000 US-Dollar für die Schleusung bezahlt zu haben. Die Bundespolizei zeigte die beiden Männer wegen Urkundenfälschung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen sowie unerlaubten Aufenthalts an. Beide Personen stellten ein Asylgesuch.

Handel mit Betäubungsmitteln – Perlach

Ende Mai 2025 erhielt die Münchner Polizei einen Hinweis, dass aus einer Wohnung heraus mit Betäubungsmitteln gehandelt werden soll. Nach intensiver Ermittlungsarbeit wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die betreffende Wohnung erwirkt und wurde noch am selbigen Tag in den Nachmittagsstunden durch die Münchner Polizei vollzogen. In der Wohnung konnten der 63-Jährige Wohnungsinhaber, sowie ein 32-Jähriger und 28-Jähriger festgestellt werden. Als der 32-Jährige das Eindringen der Polizeibeamten bemerkte, sprang er aus dem Fenster der im ersten Stock gelegenen Wohnung und verletzte sich dabei schwer. In der Wohnung und in der Tiefgarage konnten in zwei Fahrzeugen Betäubungsmittel im mittleren zweistelligen Kilogrammereich sowie illegale Arzneimittel aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Unangemeldeter Fahrradcorso – Maxvorstadt und Schwabing

Am Samstag-Nachmittag kam es zu einer unangemeldeten Versammlung mit ca 100 Fahrradfahrern durch die Innenstadt. Diese versuchten mehrmals sich einer Kontrolle zu entziehen, brannten Pyrotechnik ab, beleidigten mehrere Passanten und verübten mehrere Straftaten zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Für eine rasche und umfassende Aufklärung bittet die Polizei um aktive Mithilfe. Sollten Sie Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw aus der unmittelbaren Umgebung des Geschehens im Zeitraum von 13:00 bis 15:30 Uhr gemacht haben, bitten die Polizei diese möglichst umgehend über das Upload-Formular zur Verfügung zu stellen, welches unter folgendem Link erreichbar ist: https://medienupload-portal01.polizei.bayern.de Die Polizei dankt für Ihre Unterstützung.

Gefährliche Körperverletzung – Obersendling

Am Sonntag gegen 22:20 Uhr verständigte ein Zeuge über den Notruf 110 die Polizei und teilte mit, dass in Obersendling eine Schlägerei mit mehreren Jugendlichen stattfinden solle. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt. Am Einsatzort trafen die Polizeibeamten zwei Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren an, welche verletzt am Boden saßen. Nach ersten Ermittlungen gerieten die beiden 16- und 18-jährigen Jugendlichen mit einer Gruppe von Jugendlichen in Streit, in dessen Verlauf auf die beiden eingeschlagen und eingetreten wurde. Ein Zeuge teilte den Polizeibeamten vor Ort mit, dass ein Jugendlicher der Jugendgruppe während der Schlägerei eine Waffe vorgezeigt haben solle. Bei einer Absuche konnte durch die Polizeibeamten unter einem geparkten Pkw eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Die beiden 16- und 18-jährigen verletzten Jugendlichen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung gebracht. Im Rahmen der Sofortfahndung wurde eine 25-köpfige Jugendgruppe im Tatortbereich einer Kontrolle unterzogen und deren Personalien festgestellt.

Versuchtes Raubdelikt – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 13:30 Uhr befand sich eine 31-Jährige Touristin gemeinsam mit ihrem 36-jährigen Lebensgefährten im Alten Botanischen Garten und setzte sich dort auf eine der Grünflächen. Ein unbekannter Mann näherte sich dem Paar und griff nach dem auf dem Boden abgestellten Rucksack der 31-Jährigen. Das Paar hielt daraufhin instinktiv den Rucksack fest und es entwickelte sich eine Rangelei mit dem Unbekannten. In diesem Zusammenhang erhielt die 31-Jährige auch zwei Faustschläge im Bereich des Oberkörpers. Der Täter konnte schließlich von dem Paar fixiert werden bis die Polizei am Tatort eintraf. Die 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen und zudem wurde ihre Halskette beschädigt. Ihr 36-jähriger Lebensgefährte wurde ebenfalls leicht verletzt. Bei dem Tatverdächtigen, der von der Polizei vor Ort vorläufig festgenommen wurde, handelt es sich um einen 27-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein. Dieser wurde nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


22.07.2025

Ringelnatter in Nymphenburg

Am Freitagnachmittag ist die Feuerwehr München zu einer Tierrettung in die Maria-Ward-Straße gerufen worden. Eine Ringelnatter hatte sich in einem Gebäude verirrt und sorgte für Aufsehen. Trotz der vorbildlichen Maßnahmen des Hausmeisters, der den betroffenen Raum nach Sichtung der Schlange umgehend verschlossen hatte, blieb das Tier zunächst unauffindbar. Erst nach intensiver Suche entdeckten die Einsatzkräfte die Schlange schließlich in einem verschlossenen Sicherungskasten. Die Ringelnatter konnte behutsam eingefangen und anschließend in ein geeigneteres Habitat entlassen werden.

Renault überschlägt sich bei Unfall - Isarvorstadt

Am Sonntagabend kam es am Baldeplatz in München zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Ein weißer Renault überschlug sich aus bislang ungeklärter Ursache und blieb auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Fahrer- und Beifahrertüren des Fahrzeugs bereits geöffnet, der Fahrer hatte das Auto selbstständig verlassen. Neben dem Renault wurden auch ein Motorroller sowie ein weiteres Fahrzeug bei dem Unfall beschädigt. Der Fahrer des überschlagenen Fahrzeugs wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Für die medizinische Betreuung der Beifahrerin, des Fahrers des zweiten beteiligten Fahrzeugs sowie eines Ersthelfers wurde ein weiterer Rettungswagen nachgefordert. Diese drei Personen blieben unverletzt und konnten nach einer kurzen Untersuchung vor Ort entlassen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Sexuelle Belästigung und Körperverletzung – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag gegen 02:50 Uhr befand sich eine 18-Jährige mit ihrem 17-jährigen Begleiter auf dem Gehweg der Sonnenstraße. Hier trat unvermittelt eine ihnen unbekannte männliche Person an sie heran und griff der 18-Jährigen an den Brustbereich. Zudem schlug ihr der unbekannte Täter sogleich in das Gesicht. Als der 17-jährige Begleiter der 18-Jährigen zu Hilfe eilte und sich zwischen der 18-Jährigen und dem Täter stellte, schlug dieser dem 17-Jährigen eine Glasflasche auf den Kopf. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Landwehrstraße. Die 18-Jährige teilte den Vorfall einer zufällig in der Nähe befindlichen anwesenden Polizeistreife mit, welche im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung den Tatverdächtigen, einen 29-Jährigen mit eritreischer Staatsangehörigkeit festnehmen konnte. Die 18-Jährige sowie der 17-Jährige wurden verletzt. Der 17-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung angezeigt und anschließend der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Verstoß gegen das Waffengesetz – Untergiesing

Am Sonntag gegen 14:20 Uhr verständigte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass eine männliche Person aus einem Wohnhaus mit einem Luftgewehr auf Tauben im Innenhof schießt. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt. Der Tatverdächtige konnte in einer Wohnung lokalisiert und angetroffen werden. Bei ihm handelt es sich um den über 77-jährigen Bewohner. Das Luftgewehr wurde in der Wohnung aufgefunden und beschlagnahmt. Der über 77-Jährige wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Tag der Ersten Hilfe am 26. Juli

Jährlich erleiden in Deutschland mehr als 120 000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Doch nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überleben. Mit der richtigen Erste-Hilfe-Maßnahme, insbesondere einer Herzdruckmassage, können Leben gerettet werden. Das Gesundheitsreferat lädt daher gemeinsam mit Hilfsorganisationen am Samstag, 26 Juli, von 11 bis 16 Uhr zum vierten Mal zum Tag der Ersten Hilfe ein. An acht Standorten haben Besucher die Gelegenheit, sich über lebensrettende Maßnahmen zu informieren, diese selbst auszuprobieren und an Simulationspuppen die Herzdruckmassage sowie den Einsatz eines Defibrillators zu üben.
Die Veranstaltungsorte in München:
- Marienplatz
- Theresienhöhe, Forum Schwanthalerhöhe
- Rotkreuzplatz
- Münchner Freiheit
- Platz der Menschenrechte, Riem Arcaden
- Thalkirchner Platz
- Orleansplatz
- Thomas-Dehler-Straße, pep Einkaufscenter Neuperlach


21.07.2025

Zollhündin Josefa ausgezeichnet

100 erfolgreiche Einsätze bei der Suche nach Drogen an Personen und Gepäck haben Zollhündin Josefa und ihre Hundeführerin seit dem Abschluss ihrer Ausbildung im Dezember 2021 durchgeführt. Dafür wurden sie von der Zollhundeschule ausgezeichnet. Insgesamt zeigte die Deutsche Schäferhündin in den vergangenen Jahren mehr als 318 Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel, sowie mehrere Drogenutensilien und Anhaftungen an. Die Zollhündin erschnüffelte auch Substanzen und Grundstoffe, die zur Herstellung von Drogen verwendet werden. "Besonders hervorzuheben ist der Aufgriff von 430 Gramm Kokain, als die Zollhündin ankommende Reisende am Flughafen München absuchte und Sie bei einem Passagier anzeigte, der 25 Päckchen Kokain geschluckt hat", so Thomas Meister, Sprecher des Hauptzollamts München.

Badespaß für alle – Feldmochinger See

Das Baureferat hat am Feldmochinger See im Münchner Norden einen neuen barrierefrei zugänglichen Badesteg und einen barrierefreiem Liegebereich errichtet. Der Steg ist eine wichtige Verbesserung zur Teilhabe für Menschen mit eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten, die nun leichter ins kühlende Nass eintauchen und baden können. Ein stabiles Geländer erhöht die Sicherheit. Die Maßnahme ist Teil eines Maßnahmenpakets des Stadtrats, das die Inklusion von Menschen mit Behinderung stärkt. Darunter befinden sich unter anderem barrierefreie Einstiegshilfen an fünf der Münchner Badeseen. Neben den barrierefreien Badestegen hat das Baureferat am Feldmochinger See auch neue barrierefreie Pkw-Stellplätze eingerichtet sowie das Wegesystem vom Parkplatz zum Badesteg optimiert und stufenfrei gestaltet. Als Ergänzung folgt 2026 noch eine behindertengerecht ausgebaute öffentliche Toilettenanlage, die auch als Umkleidekabine genutzt werden kann. Sie erhält zudem einen außenliegenden Trinkwasserspender.

Bundespolizei: Inbetriebnahme einer Notrufsäule

Die Bundespolizei hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine neue Notrufsäule am Münchner Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Die Baumaßnahmen am Hauptbahnhof machen auch Anpassungen bei der Bundespolizei erforderlich: Seit dem Auszug der Inspektion im September 2024 befindet sich die Dienststelle in der Denisstraße 1, rund 500 Meter vom Bahnhof entfernt. Zur Verbesserung der Erreichbarkeit wurde nun die Notrufsäule installiert - zu finden am Bahnsteigkopf der Gleise 22/23. Die in Blau gehaltene Notrufsäule ist seitlich mit dem Schriftzug "Bundespolizei" gekennzeichnet. Ihr niederschwelliges Hilfsangebot ist barrierefrei: Die Notrufsäule hat zum Beispiel eine Induktionsschleife, welche sich mit Hörgeräten verbinden kann. Ebenfalls ist im unteren Bereich der Säule ein QR Code aufgedruckt, welcher die Wegbeschreibung zur Dienststelle in der Denisstraße auf dem Mobiltelefon anzeigt.

Akku-Brand - Neuaubing

Am Morgen ist ein Bewohner in Neuaubing durch einen Rauchmelder auf einen brennenden Akku in seinem Haus aufmerksam gemacht worden. Der Mitte 60-Jährige befand sich in seinem Haus, als plötzlich einer der Rauchmelder in dem Gebäude anschlug. Er stellte daraufhin fest, dass ein Akku eines E-Bikes in Brand geraten war. Geistesgegenwärtig legte er den brennenden Akku in die Badewanne, schloss die Badezimmertür und rief die Feuerwehr. Da der Mann die Einsatzkräfte der Feuerwehr selbst einweisen konnte, gingen diese direkt unter schwerem Atemschutz in das Bad vor und fluteten den fast ausgebrannten Akku in einem Waschbecken. Der Akku wurde im Anschluss in einem mit Wasser gefüllten Metalleimer aus dem Haus gebracht. In der Zwischenzeit wurde der Bewohner vom Rettungsdienstpersonal untersucht und im späteren Verlauf in ein Krankenhaus transportiert. Der Sachschaden begrenzt sich auf den Akku und das verrauchte Bad. Was zu dem Brand führte, ist nicht bekannt.

Tragischer Trambahnunfall - Berg am Laim

Am Donnerstagabend hat sich in der Kreillerstraße ein schwerer Unfall mit einer Straßenbahn ereignet. Zwei Kinder wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Kurz nach 20:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle der Notruf ein: Zwei Kinder waren frontal von einer Trambahn erfasst worden. Sofort wurden mehrere Rettungswagen sowie zwei Notärzte zur Unfallstelle entsandt. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein dramatisches Bild. Die beiden Kinder lagen schwer verletzt am Boden und mussten umgehend intensivmedizinisch versorgt werden. Nach der Erstversorgung erfolgte der schnelle Transport in Spezialkliniken. Eines der Kinder wurde in eine Münchner Klinik eingeliefert, für das zweite Kind wurde ein Hubschraubertransport in die Klinik nach Murnau organisiert. Die Mutter, die den Unfall mit ansehen musste, sowie der Tramfahrer wurden noch vor Ort vom Kriseninterventionsteam psychologisch betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.


18.07.2025

Zierbrunnen am Harras wiederholt Ziel von Vandalismus

Seit 2019 ist es wiederholt zu Sachbeschädigungen des Brunnens am Harras gekommen. Dabei muss leider von Vorsatz ausgegangen werden. Immer wieder sind die Wasserdüsen durch gewaltsames Einbringen von Fremdkörpern beschädigt worden – mutmaßlich auch unter Einsatz von Werkzeugen. Das Baureferat bittet die Allgemeinheit, beobachtete Beschädigungen des Brunnens durch mutmaßliche Täter umgehend der Polizei zu melden. Nachdem in diesem Jahr bereits Anfang Juni eine entsprechende Beschädigung festgestellt und beseitigt wurde, kam es Ende Juni zu einer abermaligen Beschädigung der Düsen des Harras-Brunnens. Dabei wurde sogar die an den Düsen im Untergrund angeschlossene Verrohrung abgerissen. Das Baureferat hat mittlerweile Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Der Schaden wird auf circa 15 000 Euro geschätzt. Derzeit werden die Düsen und Anschlüsse instandgesetzt. Die Wiederinbetriebnahme des Brunnens ist für Ende Juli vorgesehen. Ein wirksamer Schutz gegen Vandalismus des Brunnens kann technisch nicht gewährleistet werden. Das Baureferat wird den Brunnen mit seiner einladenden Sitzrandeinfassung dennoch vorerst weiter betreiben.

Brand in Autowerkstatt - Forstenried

Bei einem Brand in einer Werkstatt in der Drygalski Allee ist ein hoher Schaden entstanden. Dank der Sprinkleranlage konnte sich das Feuer aber nicht auf das ganze Gebäude ausbreiten. Am Mittwochvormittag gingen mehrere Anrufe über einen Brand sowie die Brandmeldeanlage des Gebäudes bei der Leitstelle München ein. Im Werkstattbereich war ein Fahrzeug in Brand geraten und hatte durch die Hitze der Flammen die Sprinkleranlage ausgelöst. Die Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz in die Halle und konnten das Fahrzeug zügig ablöschen. Dennoch kam es in der Halle zu einer enormen Rauchausbreitung, weswegen mehrere Personen ambulant durch Rettungsdienstpersonal untersucht werden mussten. Die Sprinkleranlage hatte durch ihr Auslösen eine Brandausbreitung verhindert. Allerdings hat das ausgetretene Löschwasser große Teile der Kellerräume überschwemmt. Daher halfen die Einsatzkräfte nach den Löschmaßnahmen, die betroffenen Räume vom Wasser zu befreien. Glücklicherweise musste niemand der betroffenen Personen in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Sachschaden und die Brandursache sind nun Ermittlungssache der Polizei.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Rettungswagen – Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch gegen 17:40 Uhr fuhr ein Rettungswagen während einer Einsatzfahrt mit Sondersignalen auf der Goethestraße. An der Kreuzung zur Schwanthalerstraße bog er ab. Dort musste der Fahrer des Rettungswagens aufgrund einer baustellenbedingten Verengung der Fahrbahn und hohem Verkehrsaufkommen an dieser Stelle stark abbremsen. Ein hinter dem Rettungswagen fahrender VW fuhr auf das Rettungsfahrzeug auf. Der Fahrer des VW wechselte daraufhin den Fahrstreifen und entfernte sich von der Unfallstelle. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Der Rettungswagen wurde leicht beschädigt und musste seine Einsatzfahrt abbrechen. Der Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag beziffert. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zu einer möglichen Personenbeschreibung des Fahrzeugführers des flüchtigen Pkw (VW, Polo, silber), werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Körperverletzungsdelikt – Englschalking

Am Dienstag gegen 13:50 Uhr geriet an der Ecke Eckenfeldener Straße und Schwarzwaldstraße eine vierköpfige Gruppe Jugentlicher mit einem 59-Jährigen Radfahrer mit Wohnsitz in München zunächst in einen verbalen Streit. Im Verlauf des Streits entwickelte sich eine wechselseitige körperliche Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. In Folge dieser Auseinandersetzung ging der 59-Jährige zu Boden. Dort wurde er durch Schläge und Tritte unter anderem gegen den Kopf verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachteten, riefen über den Notruf 110 die Polizei. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt. Am Einsatzort konnten die Beamten den 59-Jährigen antreffen, der durch den Angriff der Minderjährigen verletzt wurde. Der 59-Jährige musste vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Jugendlichen wurden bei dem Übergriff teilweise leicht verletzt. Sie wurden anschließend durch die Polizeibeamten auf die zuständige Polizeiinspektion gebracht. Dort wurden sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Pkw fährt in Schaufensterscheibe – Feldkirchen

Am Mittwoch gegen 18:20 Uhr wollte eine 60-Jährige mit einem Renault in einen Parkplatz vor einem Lebensmittelgeschäft einparken. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr die 60-Jährige mit dem Pkw in die Fensterfront eines im Lebensmittelgeschäft befindlichen Cafés. Durch den Unfall wurde die 60-Jährige verletzt. Personen im Café wurden nicht verletzt. Die 60-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro.


17.07.2025

„Sendlinger Loch“: Neuer Bauherr führt Sicherungsmaßnahmen durch

Es wurde für das Bauvorhaben in der Alramstraße, das sogenanntes „Sendlinger Loch“, ein Bauherrenwechsel zum Neubau eines Wohngebäudes mit Einzelhandelsflächen, Tiefgarage und Kindertagesstätte angezeigt. Die Verantwortung für das Vorhaben und die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube liegen damit bei dem neuen Bauherrn. Da dieser bereits Arbeiten zur Untersuchung und Sicherung der Baugrube ausführen lässt, sind derartige Maßnahmen durch die Stadt München nicht mehr notwendig. Der entsprechende Tagesordnungspunkt zur Bereitstellung diesbezüglicher Finanzmittel in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats wurde daher zurückgezogen. Stadtbaurätin Professorin Elisabeth Merk sagte: Es ist sehr erfreulich, dass das Bauvorhaben nunmehr weitergeführt wird und dringend erforderlicher Wohnraum geschaffen werden kann.

Körperverletzungsdelikt – Berg am Laim

Am Dienstag kam es gegen 22:00 Uhr in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Hachinger-Bach-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Bewohnern mit ukrainischer Staatsangehörigkeit. Die drei Beteiligten waren zunächst aus unbekannten Gründen in einen verbalen Streit geraten. Im weiteren Verlauf wurde ein 57-Jähriger durch einen 30- und einen 46-Jährigen tätlich angegriffen und geschlagen. Auf die Auseinandersetzung aufmerksam gewordene Angestellte der Unterkunft schritten daraufhin ein, trennten die Beteiligten und verständigten den Notruf. Durch die Poliei-Streifen konnten die beiden Tatverdächtigen, der 30- und der 46-Jährige, vor Ort festgenommen werden. Der 57-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und musste von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht werden. Beide Tatverdächtigen wurden im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Brand in Wohnung – Obergiesing

Am Dienstag gegen 06:45 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über einen Brand in einer Wohnung in einem Reihenhaus in Obergiesing informiert. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei und die Feuerwehr zum Einsatzort geschickt. Nach ersten Erkenntnissen bemerkte ein Anwohner Rauch aus einem geöffneten Fenster in einer Erdgeschosswohnung. Daraufhin verständigte er alle Hausbewohner, weshalb diese das Anwesen unverletzt verlassen konnten. Der Bewohner der brennenden Erdgeschosswohnung konnte sich auf den Balkon flüchten. Er wurde durch den Brand schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Körperverletzung und Beleidigung – Pasing

Am Samstag gegen 21:50 Uhr befanden sich mehrere Personen in einem Linienbus am Pasinger Marienplatz. Nach den ersten Erkenntnissen kam es im Bus zu einem Streit um einen Sitzplatz zwischen einer 27-Jährigen und einer 41-Jährigen, bei dem die 41-Jährige auf die 27-Jährige einschlug. Der Begleiter der 41-Jährigen, ein 54-Jähriger, schlug ebenfalls auf die 27-Jährige ein. Dazu wurde die 27-Jährige, die ein Kopftuch trug, vom 54-Jährigen verbal beleidigt. Eine 19-Jährige, die sich ebenfalls im Bus befand, schritt ein und wollte die 27-Jährige schützen. Sie wurde ebenfalls vom 54-Jährigen beleidigt. Zeugen alarmierten den Polizeinotruf 110, woraufhin mehrere Streifen zum Bus geschickt wurden. Die 27-Jährige war leicht verletzt und wurde zur medizinischen Abklärung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 41-Jährige und der 54-Jährige wurden wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt und danach wieder entlassen.

Oberwiesenfeld: Baurecht für mehr als 620 neue Wohnungen

Für das frühere Areal der Knorr-Bremse AG am Oberwiesenfeld nördlich des Olympiaparks hat der Stadtrat im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung grünes Licht erteilt, in dem u a der Bebauungsplan entsprechend geändert wurde. Auf zirka 13 Hektar soll dort ein durchmischtes Quartier mit über 620 Wohnungen entstehen, wovon etwa 180 Wohnungen für den geförderten Wohnungsbau, 60 Wohnungen für den preisgedämpften Wohnungsbau und zirka 120 Einheiten für besondere Personengruppen wie Studenten, Azubis und Senioren, vorgesehen sind. Außerdem sind auf dem Gebiet Gewerbe, Einzelhandel, zwei Kindertagestätten sowie eine vollstationäre Pflegeinrichtung geplant. Hinzu kommen vielfältig nutzbare private Freiflächen und ein großzügiger Park.


16.07.2025

Radfahrerin umgeblasen – Maxvorstadt

Am Montag gegen 09:00 Uhr fuhr eine 37-Jährige mit einem Fahrrad die Erika-Mann-Straße stadteinwärts. Aufgrund einer starken Windböe wurde sie nach links auf die Fahrbahn geworfen. Durch den Sturz wurde sie verletzt. Der Unfall wurde von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen. Die 37-Jährige wollte sich zur weiteren medizinischen Abklärung selber in ein Krankenhaus begeben. Die 37-Jährige trug bei dem Unfall einen Fahrradhelm, welcher durch den Sturz schwer beschädigt wurde und somit offensichtlich gravierende Kopfverletzungen verhindert hat. Das Fahrrad wurde leicht beschädigt.

Tötungsdelikt – Obermenzing

Am Montag den 07.07.2025 wurde der 62-jährige alleinlebende Ulrich Zilker tot in seinem Wohnanwesen aufgefunden. Der Mann war bereits vor mehreren Tagen verstorben. Die Obduktion im Institut für Rechtsmedizin ergab, dass der 62-jährige Bewohner Opfer eines Tötungsdeliktes geworden war. Das Opfer lebte alleine und zurückgezogen in seinem Wohnanwesen in der Keyserlingstraße in Obermenzing. Der 62-Jährige hatte zudem eine Zweitwohnung in der Keferloherstraße in Milbertshofen, in der er sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen regelmäßig aufhielt.
Zeugenaufruf:
Personen, die das Opfer Ulrich Zilker kennen oder mit ihm Kontakt hatten, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Unter diesem Link sind Fotos zum 62-Jährigen eingestellt; er war regelmäßig mit einem Rucksack und einem Einkaufstrolley zu Fuß unterwegs: https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/unbekannte-tote/088102/index.html

Schwer verletzt nach Zimmerbrand - Giesing

Am Dienstagmorgen ist es in der Bacherstraße zu einem Brand in einem Einzimmerappartement gekommen. Der Bewohner erlitt dabei schwerste Brandverletzungen und wurde umgehend in eine Münchner Klinik eingeliefert. Eine Anwohnerin hatte zuvor Rauch sowie einen stechenden Geruch nach verschmortem Plastik aus einem Fenster im Erdgeschoss wahrgenommen und daraufhin die Integrierte Leitstelle verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits dichter, schwarzer Rauch sichtbar. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Parallel dazu wurden weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses ins Freie gebracht und von Rettungskräften ambulant versorgt. Hinter dem Gebäude entdeckten die Einsatzkräfte den schwer verletzten Wohnungsbewohner auf einem Gartenstuhl sitzend. Sofort wurde er medizinisch erstversorgt. Ein nachalarmierter Notarzt intensivierte die Behandlung, sodass der Patient schnellstmöglich in den Schockraum einer Klinik transportiert werden konnte. Nach wenigen Minuten meldete der Angriffstrupp: "Feuer aus". Mithilfe eines Hochleistungslüfters wurde das Gebäude anschließend entraucht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brand eines Getreidefeldes – Bogenhausen

Am Samstag gegen 15:00 Uhr meldete ein Landwirt einen Brand auf einem Feld. Sofort wurden Feuerwehr und mehrere Polizeistreifen zum Brandort geschickt. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein Getreidefeld in einer Größe von 50 x 300 Metern in Brand geraten ist. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren tausend Euro.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 15:00 Uhr im Bereich Im Moosgrund, Lebermoosweg und Apenrader Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pkw kommt von Fahrbahn ab; zwei Personen verletzt – Moosach

Am Montag, gegen 02:50 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit einem BMW auf der Baldurstraße. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Mitfahrer. Aus bislang unbekannten Gründen geriet der Pkw nach rechts über den Randstein in den Grünstreifen, wodurch mehrere Baumschutzabsperrungen, zwei Bäume und ein Verkehrszeichen von dem Pkw beschädigt wurden. Bei dem Unfall wurden der 22-jährige Fahrer sowie einer der Mitfahrer verletzt. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall wurde vor Ort von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen. Der Pkw wurde sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.


15.07.2025

Spielstraße am Gotzinger Platz und in der Schöttlstraße

Unter der Federführung des Mobilitätsreferats werden heuer am Gotzinger Platz und in der Schöttlstraße zwei Straßenzüge in Sendling zeitweise in verkehrsberuhigte Bereiche umgewandelt. Am Gotzinger Platz wird der L-förmige Bereich vor dem Haupteingang der Sankt-Korbinian-Kirche bis Hausnummer 4 zum verkehrsberuhigten Bereich. In der Schöttlstraße ist der Bereich zwischen Fallstraße und Leipartstraße betroffen. In verkehrsberuhigten Bereichen dürfen alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn benutzen. Fußgänger haben allerdings Vorrang und Fahrzeuge müssen in Schrittgeschwindigkeit fahren.

Autoverkäufer betrogen – Obergiesing

Ein 27-Jähriger inserierte vor mehreren Tagen seinen gebrauchten BMW Pkw auf einer Online-Plattform. Ein angeblicher Interessent meldete sich beim 27-Jährigen über die Plattform und bekundete ein Kaufinteresse. Zur Legitimierung seiner Person und zur Vertrauensbildung schickte der Interessent dem 27-Jährigen eine Kopie eines amtlichen Identitätsnachweises und einen Beleg der Sofortüberweisung in Höhe der Kaufsumme von mehreren Zehntausend Euro. Am Freitag gegen 22:15 Uhr, wurde einem Abholer, welcher sich ebenfalls mit Dokumenten auswies, der Pkw übergeben. Der Abholer fuhr danach mit dem Auto weg. Die vereinbarte Kaufsumme hat der 27-Jährige bisher nicht erhalten.
Warnhinweis:
Die Münchner Polizei warnt vor dem Auftreten von Betrügern, welche gefälschte Überweisungsnachweise und Identitätsdokumente nutzen. Sehen Sie in jedem Fall davon ab Ihr Fahrzeug an einen Abholer zu übergeben, bevor der Kaufpreis nicht tatsächlich auf Ihrem Konto gutgeschrieben worden ist. Grundsätzlich sollte man als Verkäufer eines Fahrzeuges misstrauisch sein, wenn ein Interessent sich das Fahrzeug nicht persönlich anschauen möchte, eine Sofortüberweisung des Kaufpreises ohne Preisverhandlung ankündigt und das Fahrzeug von einem Dritten abholen lassen will. Oft wird das Geld dann nicht überwiesen. Vergleichbare Betrugsfälle sind seit Jahren bundesweit bekannt.

Diebstahl eines Hundes – Freimann

Am Donnerstag gegen 19:30 Uhr begab sich ein 34-Jähriger mit Wohnsitz in München mit seinem Hund zu einem Supermarkt in der Ingolstädter Straße. Er ging in den Laden und band den Hund vor dem Laden an. Als der 34-Jährige kurz darauf zurückkehrte, stellte er fest, dass der Hund entwendet worden war. Der 34-Jährige erstattete Anzeige bei der Polizei. Am Freitag meldete sich ein Zeuge beim Polizeinotruf und teilte mit, einen Hund gesehen zu haben, bei dem es sich um das entwendete Tier handeln könnte. Der Hund wurde von einer unbekannten Person auf einem Gehweg in Schwabing ausgeführt. Zivile Kräfte der Polizei konnten schließlich den betreffenden Hund feststellen und eine 25-Jährige mit Wohnsitz in München, in deren Obhut sich der Hund befand, antreffen. Der Hund wurde von einer Streife zum Eigentümer zurückgebracht. Die 25-Jährige wurde vor Ort wegen eines Diebstahls angezeigt.

Unfall auf Hochspannungsmast – Hohenbrunn

Am Sonntag gegen 11:55 Uhr teilte ein Zeuge dem Notruf mit, dass sich eine Person auf einem Hochspannungsmast in Hohenbrunn in einer Höhe von ca 30 Metern befinden und brennen solle. Sofort wurden Einsatzkräfte der örtlichen freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes und mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass sich eine verletzte Person an dem Strommasten befand und selbständig herunterstieg. Unten angekommen wurde die Person (ein 66-jähriger Österreicher) sofort vom Notarzt versorgt. Der 66-Jährige wurde mit Brandverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe des Vorfalls sind aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

Sozia stürzt vom Motorrad – Sendling

Am Sonntag gegen 01:15 Uhr fuhr ein 19-jähriger Fahrer mit einem Benelli Motorrad im Heckenstaller Tunnel. Als Sozia, hinter ihm sitzend, befand sich eine 19-Jährige. Beide wohnen im Landkreis Landsberg am Lech. Im Tunnel fiel die 19-Jährige aus bisher ungeklärter Ursache nach hinten vom Motorrad und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei wurde sie leicht verletzt und danach vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


14.07.2025

Neues Heisl (WC) im Arnulfpark

Das Baureferat hat heute eine neue öffentliche Toilettenanlage im Arnulfpark eröffnet. Sie ist eine von sieben weiteren Anlagen im Stadtgebiet, die bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollen. Die anderen sechs befinden sich u a an der Theresienhöhe, in der Grünanlage an der Wilramstraße und im Bajuwarenpark. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: „Mein Ziel ist und bleibt, die Anzahl der öffentlichen Toilettenanlagen in München konsequent und deutlich zu erhöhen. Mit insgesamt 34 neuen Toiletten können wir weitere stark frequentierte Parks und Quartierszentren ausstatten. Wichtig ist mir, dass die Toiletten barrierefrei und sauber sind und auch eine Wickelmöglichkeit bieten. Wir sind da auf einem guten Weg.“ Die Kabinen reinigen sich nach jedem Toilettengang automatisch. Die Toiletten sind ganzjährig und täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet; die Benutzung ist kostenlos.

Sachbeschädigungen an mehreren Pkw – Bogenhausen

Am Freitag gegen 11:15 Uhr stellte ein 37-Jähriger fest, dass sein in Bogenhausen auf der Straße abgestellter Pkw zerkratzt worden war. Über ein Alarmsystem seines Pkw war der 37-Jährige wenige Minuten zuvor automatisiert verständigt worden und begab sich sofort zu seinem Pkw. Dort konnte er den Täter jedoch nicht mehr antreffen. Der 37-Jährige informierte die Polizei, woraufhin eine zivile Streife zur Tatörtlichkeit kam. Mithilfe der durch das Alarmsystem des Pkw gefertigten Videoaufzeichnungen konnte im weiteren Verlauf ein über 80-Jähriger mit Wohnsitz in München als Tatverdächtiger ermittelt und noch am selben Tag angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der über 80-Jährige wieder entlassen. Im Rahmen fortlaufender Ermittlungen konnte zwischenzeitlich festgestellt werden, dass der über 80-Jährige für mehr als zehn Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen in Bogenhausen und Haidhausen tatverdächtig ist. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf mehrere zehntausend Euro.

Brandlegung in einer Wohnung – Schwabing-West

In der Mittwoch-Nacht verständigte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses den Notruf 110, da er aus der Wohnung einer Nachbarin eine Rauchentwicklung bemerkt hatte. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr ein. Die Polizei errichtete Absperrungen in dem Bereich. Nachdem sich die Feuerwehr Zutritt in die Wohnung verschafft hatte, konnten hier noch vorhandene Glutnester gelöscht werden. Die Wohnung war zu diesem Zeitpunkt leer. Die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden von den Einsatzkräften evakuiert. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht die Polizei von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Die Tatverdächtige, eine 53-jährige Bewohnerin, wurde am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher einen Unterbringungshaftbefehl erließ. Durch den Brand wurde niemand verletzt.

Verkehrsunfall nach Kfz-Rennen – Pasing

Am Freitag gegen 10:20 Uhr fuhren ein 22-Jähriger Dachauer mit einem VWw sowie ein 19-jähriger Franzose mit einem BMW die Landsberger Straße stadtauswärts. Hierbei sollen sie laut Zeugenaussagen immer wieder Fahrstreifenwechsel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vollzogen haben. An der Kreuzung zur Josef-Felder-Straße bogen beide nach rechts in diese ab. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der 19-Jährige vor dem 22-Jährigen auf der linken Fahrspur. Kurz darauf soll ein bislang unbekannter Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt haben, woraufhin der 19-Jährige stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr dem 19-Jährigen auf. Der unbekannte Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und durch einen Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-Jährige erlitt ebenfalls leichte Verletzungen und begibt sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Gesamtschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Fahrweise der beiden Pkw und zum flüchtigen Lkw, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Sturz eines Fahrradfahrers – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 14:35 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit Wohnsitz in München den Fahrradweg der Ludwigstraße stadtauswärts und bog an der Einmündung des Professor-Huber-Platz nach rechts in diesen ein. Dabei verlor der 38-Jährige ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über sein Pedelec und kam zu Sturz. Dabei verletzte er sich schwer und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Das Pedelec wurde nur leicht beschädigt. Da der 38-Jährige keinen Fahrradhelm trug, weist die Verkehrspolizei darauf hin, dass trotz fehlender Tragepflicht ein Helm Kopfverletzungen verhindert oder zumindest minimieren kann. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


11.07.2025

Durchsuchungen wegen illegalen Glücksspiels im Online - Bereich

Seit März 2023 führt das für Organisierte Kriminalität zuständige Kommissariat des Polizeipräsidiums München in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München sowie der Steuerfahndung München intensive Ermittlungen gegen eine hierarchisch strukturierte Tätergruppierung, die im Bereich illegaler Online-Wettangebote tätig war. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München erließ das Amtsgericht München in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Durchsuchungsbeschlüssen. Am Mittwoch wurden ab 06:00 Uhr 162 Durchsuchungsbeschlüsse in München und anderen Orten in Bayern, in weiteren deutschen Bundesländern sowie im europäischen Ausland vollzogen. Bei den Maßnahmen standen insbesondere sogenannte „schwarze Webseiten“ im Fokus, die ohne die für Sportwetten erforderliche Lizenz betrieben wurden. Die Tätergruppierung stellte hierbei die technische Infrastruktur bereit, bot die illegalen Wetten an und setzte selbst auf Sportwetten. Dabei wurde die gesetzlich vorgeschriebene Wettsteuer in Höhe von 5,3 % systematisch nicht abgeführt. Es besteht der Verdacht, dass die Tätergruppierung die dabei illegal erwirtschafteten Gewinne für einen luxuriösen Lebensstil nutzte, der unter anderem den Kauf von Immobilien, hochwertigen Fahrzeugen und exklusiven Reisen umfasst. Die Gesamtsumme der in den letzten zehn Jahren vereinnahmten Gewinne wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.

Festnahme von zwei falschen Polizeibeamten – Bogenhausen

Am Montag gegen 22:30 Uhr wurde ein 58-Jährige von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er forderte die 58-Jährige dazu auf, ihre Wertgegenstände aufzuzählen, nachdem er ihr von einer angeblichen Raubserie erzählt hatte. Die 58-Jährige durchschaute die Masche und spielte mit. Sie vereinbarte mit dem unbekannten Täter für den Folgetag ein erneutes Telefonat. Die Tochter der 58-Jährigen verständigte währenddessen über den Notruf die Polizei. Am Dienstag rief der unbekannte Anrufer erneut bei der 58-Jährigen an und vereinbarte mit ihr ein Treffen für die Übergabe der Wertgegenstände. Hierbei konnten zivile Beamte zwei verdächtige Personen als Abholer feststellen und vorläufig festnehmen. Bei den Tatverdächtigen handelte sich hierbei um einen 20-Jährigen und einen 15-Jährigen, beide mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Gegen beide Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs eingeleitet. Sie wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums Münchens überstellt, wo ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaftbefehle erließ.

Unerwünschte Blicke führen zu Gewalttat

Am Mittwochmorgen kam es am Hauptbahnhof München zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Auslöser sollen Blicke eines 52-jährigen Kosovaren in Richtung der Begleiterin eines 27-jährigen Tadschiken gewesen sein. Kurz nach 8 Uhr standen ein 27-jährige Tadschike und seine 22-jährige Freundin am Bahnsteig, als der 52-jährige Kosovare an ihnen vorbei lief. Der in Liechtenstein lebende Kosovare soll die junge Frau aus Essen angesehen und den 27-Jährigen beleidigt haben. Daraufhin entwickelte sich ein verbaler Streit zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf soll der Ältere den Jüngeren an der Hüfte gepackt und ihm einen Kopfstoß versetzt haben. Dabei zog sich der Angreifer selbst eine Platzwunde am Kopf zu. Der Angegriffene schlug daraufhin zurück, wodurch der Kosovare zu Boden ging. Der Jüngere trat nun auf den am Boden liegenden Kosovaren ein. Der Tadschike klagte nach der Auseinandersetzung über Schmerzen im Kiefer-, Hals- und Hüftbereich. Zudem blutete er an der Nase. Vor Ort lehnte er eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Der 52-jährige Kosovare wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung. Gegen den 27-jährigen Tadschiken wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Körperverletzungsdelikt – Obergiesing

Am Mittwoch gegen 19:15 Uhr hielt sich eine weibliche Person im Bereich des Giesinger Bahnhofs auf. Hier zerkratzte sie mit einem kleineren Messer zunächst einen dort geparkten Pkw. Kurz darauf trat sie an einen 25-jährigen, welcher ihr entgegenkam und verletzte diesem mit dem Messer am Arm. Der 25-Jährige konnte sich zügig von der Frau entfernen und setzte einen Notruf bei der Polizei ab. Daraufhin wurden sofort zahlreiche Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Da die Tatverdächtige weiterhin das Messer in der Hand hielt, zogen die Polizeibeamten ihre Dienstwaffen und dirigierten die Frau zu Boden. Anschließend konnten die Polizeibeamten die Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Hierbei leistet sie erheblichen Widerstand. Das Messer konnte sichergestellt werden. Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine 46-Jährige mit Wohnsitz in München. Da sich die 46-Jährige psychisch äußerst auffällig verhielt wurde sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der 25-Jährige wurde verletzt und vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt.

Festnahmen von drei Tatverdächtigen nach Einbruch in ein Geschäft – Ismaning

Am Sonntag gegen 00:15 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 über einen in einem Geschäft ausgelösten Einbruchsalarm verständigt. Zudem teilte ein Zeuge mit, dass sich mehrere Personen im Geschäft aufhielten. Sofort wurden mehrere Streifen zum Einsatzort geschickt. Vor Ort wurde durch die Polizeibeamten festgestellt, dass die unbekannten Täter bereits vom Tatort geflüchtet waren. Sie hatten sich zuvor über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zum Geschäft verschafft. Im Inneren hatten die unbekannten Täter Schränke und Vitrinen ebenfalls gewaltsam geöffnet und mehrere Schmuckgegenstände in Höhe von mehreren zehntausend Euro entwendet. Eine sofort durch die Polizei eingeleitete Fahndung erbrachte keine Hinweise. Kurze Zeit später, gegen 03:40 Uhr, wurden durch eine Polizeistreife in Bogenhausen drei Personen einer Kontrolle unterzogen, die direkt neben einem Pkw standen. Hierbei handelte es sich um einen 36-Jährigen mit Wohnsitz in Niedersachsen, sowie einen 36-Jährigen und einen 29-Jährigen, beide mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei der Kontrolle der Personen und des Pkw wurden Einbruchswerkzeug sowie mehrere Schmuckgegenstände aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen vor Ort konnte der Schmuck dem Einbruch in das Geschäft in Ismaning zugeordnet werden. Die drei Tatverdächtigen wurden daraufhin vorläufig festgenommen.


10.07.2025

Lindwurmstraße wird einspurig

Das Baureferat beginnt am 4 August mit dem Umbau der Lindwurmstraße im Abschnitt zwischen Sendlinger-Tor-Platz und Goetheplatz zuungunsten von Autofahrern. Die Arbeiten sollen vor dem Beginn des Oktoberfests enden. Laut Baureferentin Ehbauer müsste sich der Rad- und Fußverkehr auf viel zu engem Raum aneinander vorbeiquetschen. Die Frau spricht von "mehr Boulevard-Charme und weniger Schnellstraßen-Feeling." Der bestehende Radweg wird künftig auf die Fahrbahn verlegt und auf 2,50 bis zu drei Meter verbreitert. An relevanten Stellen verhindern Poller ein Befahren des Radfahrstreifens durch den Kfz-Verkehr. Der bisherige Radweg wird dem Gehweg zugeschlagen – dieser wird damit bis zu 3,50 Meter breit. Die rund 70 Parkplätze im betreffenden Abschnitt der Lindwurmstraße werden auf 58 reduriert.

BILD: https://ru.muenchen.de/ru-images/snapshots/2025/128/RU128%20(Lindwurmstra%C3%9Fe).jpg

Körperverletzungsdelikt – Giesing

Am Dienstag gegen 22:50 Uhr kam es zu einem Streit zwischen einem 33-Jährigen und einem 44-Jährigen. Der 33-Jährige bedrohte den 44-Jährigen zunächst in einer Wohnung mit einem spitzen Gegenstand. Im weiteren Verlauf verlegte sich die Auseinandersetzung nach draußen. Dort griff der 44-Jährige nach einem Stock und schlug mit diesem auf den 33-Jährigen ein. Anschließend verständigte der 44-Jährige den Notruf der Polizei. Sofort wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 44-Jährige konnte vor Ort angetroffen werden. Der 33-Jährige, der zunächst zu Fuß geflüchtet war, konnte im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Die Hintergründe des Vorfalls, sowie die individuellen Tatbeteiligungen bedürfen weiterer Ermittlungen. Sowohl der 33-Jährige, als auch der 44-Jährige wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Versuchter Raub in Geschäft – Unterhaching

Am Dienstag gegen 14:00 Uhr betraten zwei vollmaskierte unbekannte Personen über den Haupteingang ein Geschäft in Unterhaching. Einer der beiden Personen hatte einen Baseballschläger dabei, die andere trug eine Sporttasche mit sich. Zunächst begaben sich die beiden Personen zielstrebig zum Kassenbereich, drehten sich nach wenigen Metern jedoch wieder um und flüchteten aus dem Laden. Sie rannten in Richtung Albert-Schweitzer-Straße. Ein Mitarbeiter setzte daraufhin über den Notruf die Polizei in Kenntnis. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Polizeistreifen verlief ohne Feststellungen.
Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:
Vollmaskiert, schwarz gekleidet, mutmaßlich jugendlich, ca. 170 cm groß.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 14:00 Uhr im Bereich der Parkstraße, Albert-Schweitzer-Straße und Bussardstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Brand in einer Wohnung – Unterschleißheim

Am Dienstag gegen 18:00 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses informiert. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zum Einsatzort geschickt. Nach ersten Erkenntnissen überhitzte sich das Netzteil eines Ladekabels, das an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen war. Hierdurch geriet u a eine Matratze in Brand. Die Bewohner der Wohnung, eine 72-Jährige und ein 74-Jähriger, bemerkten den Brand und löschten diesen. Hierdurch zogen sich die beiden eine Rauchgasverletzung zu und wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Einbruch in eine Wohnung – Neuhausen

Am Dienstag zwischen 09:30 Uhr und 13:00 Uhr, gelangten ein oder mehrere unbekannte Täter über ein defektes Tiefgaragentor in ein Mehrfamilienhaus in Neuhausen. Dort verschafften sie sich gewaltsam Zutritt in eine Wohnung im Erdgeschoss. Nachdem sie die Räumlichkeiten durchsucht hatten, entwendeten sie einen Tresor und flüchteten mit diesem über die Terrassentür unerkannt in unbekannte Richtung. Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag zwischen 09:30 Uhr und 13:00 Uhr im Bereich der Willhelm-Düll-Straße, der Klugstraße und der Demollstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner auserdem, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.


09.07.2025

Glückwünsche für den neuen Präsidenten des TSV 1860

Oberbürgermeister Dieter Reiter gratuliert Gernot Mang, der zum neuen Präsidenten des TSV 1860 München gewählt wurde: „Mit Ihrer neuen Aufgabe übernehmen Sie Verantwortung für einen der traditionsreichsten und emotionalsten Sportvereine unserer Stadt – einen Verein mit großer Geschichte, leidenschaftlichen Fans und einem bedeutenden gesellschaftlichen Stellenwert. Die Löwen stehen für tief verwurzelte Identität in vielen Münchner Stadtvierteln und einer fortwährenden Leidenschaft in allen Spielklassen. Für die kommenden Herausforderungen wünsche ich Ihnen viel Erfolg, eine glückliche Hand bei wichtigen Entscheidungen und stets das nötige Quäntchen sportliches Glück. Die Landeshauptstadt München steht auch weiterhin an der Seite des Vereins, wenn es darum geht, die Zukunft des Sports in unserer Stadt gemeinsam zu gestalten“, so Reiter.

Raubdelikt – Altstadt

Am Montag gegen 14:20 Uhr waren eine 34-Jährige und ein 27-Jähriger auf dem Weg zu einem Geldinstitut, um die Einnahmen einer Gaststätte dort einzuzahlen. Im Zwischengeschoss der U-Bahn Sendlinger Tor trat ein unbekannter Mann an die beiden Personen heran, sprühte den beiden Angestellten Pfefferspray in deren Gesichter und entriss ihnen die Tasche mit den Einnahmen. Die 34-Jährige wurde zudem von dem unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen. Im Anschluss flüchtete der Täter über den Treppenaufgang Wallstraße in unbekannte Richtung. Ein Passant verständigte daraufhin den Polizeinotruf. Der 27-Jährige und die 34-Jährige wurden bei dem Vorfall verletzt und mussten vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. Der erbeutete Betrag beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 20-30 Jahre alt, 180-190 cm groß, hagere Figur, südeuropäische Erscheinung; bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover, dunkle Jogginghose, schwarzes Basecap
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 14:20 Uhr im Bereich Wallstraße rund um den U-Bahnhof Sendlinger-Tor-Platz Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raubdelikt – Schwabing

Am Sonntag gegen 14:00 Uhr befand sich eine über 90-Jährige mit Wohnsitz in München am Nordfriedhof und war dort mit Grabpflege beschäftigt. Unvermittelt trat ein unbekannter Mann an sie heran und riss ihr die um den Hals getragenen Halsketten ab. Die über 90-Jährige stürzte dabei zu Boden und konnte nicht selbständig wieder aufstehen. Nach einiger Zeit wurde die Seniorin von Friedhofsbesuchern aufgefunden. Diese verständigten auch den Polizeinotruf 110. Der Täter konnte durch die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten nicht mehr festgestellt werden. Die erbeuteten Halsketten haben einen Wert von mehreren hundert Euro.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 25-30 Jahre alt, ca 175 cm groß, ungepflegte Frisur
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 14:00 Uhr im Bereich Ungerer Straße rund um den Nordfriedhof Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Größerer Polizeieinsatz – Solln

Am Montag gegen 16:15 Uhr hielt sich in Solln ein 57-Jähriger auf dem Balkon einer Wohnung auf, hielt ein Messer in der Hand und schrie laut herum. Ein Zeuge verständigte daraufhin die Einsatzzentrale der Polizei. Sofort wurden zahlreiche Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Durch die eingesetzten Kräfte vor Ort wurde festgestellt, dass sich der 57-jährige Bewohner in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er konnte im weiteren Verlauf durch die Polizeibeamten in seiner Wohnung angetroffen werden. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Obersendling

Am Montag gegen 13:45 Uhr klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnungstür einer über 80-Jährigen. Er gab sich als Handwerker aus und berichtete ihr von einem Wasserrohrbruch in einer Nachbarwohnung des Mehrfamilienhauses. Unter dem Vorwand, ein Fachmann zu sein, ließ die Frau den Mann gutgläubig in ihre Wohnung. Anschließend gingen sie gemeinsam in den Keller, um den dortigen Zähler zu überprüfen. Die über 80-Jährige sprach im Anschluss mit den Nachbarn, wobei sich herausstellte, dass es keinen Wasserrohrbruch im Haus gegeben hat. Nach dem die über 80-Jährige daraufhin ihre Wertsachen überprüfte, stellte sie fest, dass diverse Schmuckstücke im Wert eines vierstelligen Betrages entwendet worden waren. Anschließend verständigte sie den Polizeinotruf 110.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Kräftige Statur, dunklerer Teint, akzentfreies Deutsch.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 13:45 Uhr im Bereich der Murnauer Straße, Zielstattstraße und Illingstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


08.07.2025

Tempo 30 am Alten Botanischen Garten

Aufgrund der neu geschaffenen Sportmöglichkeiten im Alten Botanischen Garten hat das Mobilitätsreferat in den angrenzenden Straßen eine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet. In der Elisenstraße gilt künftig im Bereich des Alten Botanischen Gartens für die westliche Fahrtrichtung Tempo 30. Auch in der Luisenstraße zwischen Elisen- und Karlstraße, in der das Tempolimit bisher nur zeitlich begrenzt galt, gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung künftig rund um die Uhr.

Anzeigen gegen alkoholisierte Schlauchbootfahrer – Pullach

Am Sonntag-Nachmittag wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über ein gekentertes Schlauchboot auf der Isar im Bereich der Großhesseloher Brücke informiert. Fünf Personen sollten sich dabei im Wasser befinden. Noch während der Anfahrt der Rettungskräfte und der Polizei wurde mitgeteilt, dass sich mittlerweile fünf Personen eigenständig aus dem Wasser retten konnten. Die eingesetzte Polizeistreife stellte vor Ort eine fünfköpfige Gruppe fest, die angab, die dort aufgestellten Warnschilder zum Befahren der Wehranlage übersehen zu haben und in der Folge in der Wehranlage südlich der Brücke gekentert zu sein. Augenscheinlich wurde keine der Personen verletzt. Das Schlauchboot musste durch die Rettungskräfte aus der Wasserwalze geborgen werden. Bei drei der fünf Schlauchbootfahrer ist eine Alkoholisierung festgestellt worden. Laut der Bootsfahrverordnung für die Isar des Landkreises München gilt eine Obergrenze von 0,5 Promille für Personen auf bestimmten Wasserfahrzeugen, u a Schlauchbooten. Sie wurden nach dem Wassergesetz in Verbindung mit der Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs auf der Isar im Landkreis München angezeigt.

Vandalismus im ICE Unbekannte verursachen fünfstelligen Schaden

Am Samstag wurde ii einem ICE eine erhebliche Sachbeschädigung festgestellt. Ein Zugreiniger entdeckte bei der Abschlussbegehung des Zuges zwei beschädigte Außenscheiben sowie einen beschädigten Tisch in einer Sitzgruppe. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 12 000 Euro geschätzt. Der ICE war am Vorabend gegen 17:00 Uhr in Berlin gestartet und erreichte München gegen 03:00 Uhr. Gegen 04:00 Uhr informierte der Zugreiniger die Bundespolizei über die Feststellungen. Nach ersten Ermittlungen beschädigten bislang unbekannte Täter mutmaßlich mit einem entwendeten Nothammer zwei Fenster und den Tisch einer Sitzgruppe. Der betroffene Nothammer fehlte im Abteil. Aufgrund der erheblichen Schäden musste der Zug aus dem Regelbetrieb genommen und zur Reparatur überführt werden. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu möglichen Tatverdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 089 / 51 555 00 zu melden.

Altes Industriegebäude in Vollbrand

Am Samstag kam es in Allach-Untermenzing zu einem ausgedehnten Brand eines abgelegenen, schlecht zugänglichen Gebäudes. Während der Anfahrt der Feuerwehr gingen weitere Anrufe in der integrierten Leitstelle ein, die eine starke Rauchentwicklung meldeten, welche weithin sichtbar war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Das alte Industriegebäude war vollständig verraucht, ebenso die umliegende Umgebung. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit über einen schmalen Forstweg sowie der großen Menge an Unrat und Trümmern gestaltete sich die Brandbekämpfung herausfordernd. Zur weiteren Unterstützung wurde auch das Technische Hilfswerk (THW) alarmiert. Das THW setzte unter anderem einen Teleskoplader ein, um Trümmer zu beseitigen. Ebenfalls wurde eine Drohne zur Lageeinschätzung aus der Luft eingesetzt. Trotz der widrigen Bedingungen und der hohen Belastung für die Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden.

Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen

Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei PKW sind drei Personen verletzt worden. Am Sonntag war ein Ehepaar in einem PKW im Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied unterwegs. Hierbei kam es zu einem Frontalzusammenstoß auf der Eichenauer Straße mit einem weiteren PKW. Bei einem der beteiligten PKWs entfernten Einsatzkräfte das Dach, um eine verunfallte Person schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Die beiden anderen Verletzen waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits befreit und wurden durch Passanten erstversorgt. Alle am Unfall beteiligten Personen wurden anschließend notärztlich versorgt und in Münchner Kliniken zur Weiterbehandlung verbracht.


07.07.2025

Radl-Tage zum Mitmachen auf der Theresienhöhe

Auf dem Platz vor dem Verkehrszentrums des Deutschen Museums, dem sogenannten Schneckenplatz am Bavariapark, veranstaltet das Mobilitätsreferat am Freitag und Samstag jeweils zwischen 14 und 20 Uhr Radl-Tage zum Mitmachen. Alle Münchner sind eingeladen vorbeizukommen für einen Radl- und Reifen-Check. Zum Service gehören dabei beispielsweise das Nachjustieren von Bremsen und Sattel sowie die Überprüfung von Licht, Reflektoren und Reifendruck. Selbstverständlich werden auch die Reifen von Kinderwägen und Rollstühlen aufgepumpt. Bei einem Verkehrsquiz haben Besucher darüber hinaus die Möglichkeit, ihr Wissen rund ums Radeln und die Verkehrssicherheit unter Beweis zu stellen und dabei eine Kleinigkeit zu gewinnen. Für die Kleinsten gibt es ein Glücksrad. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Feuerwehr verhindert Dachstuhlbrand - Fürstenried-West

In Fürstenried-West ist es zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl aber verhindern. Am Mittwochabend wurde die Integrierte Leitstelle durch mehrere Anrufe über einen Wohnungsbrand in der Sonthofener Straße informiert. Die Personen schilderten, dass schwarzer Rauch aus der Wohnung dringen und mehrere Menschen um Hilfe schreien würden. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte gingen weitere Meldungen in der Leitstelle ein, die eine massive Branddynamik schilderten. Die Einsatzleitung forderte daher zusätzliche Kräfte an. Vor Ort stellte die Feuerwehr einen Wohnungsbrand im dritten Obergeschoss fest, woraufhin unverzüglich zwei Trupps unter Atemschutz in die Brandwohnung vorgingen. Zusätzlich wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht. Glücklicherweise hatten alle Bewohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte das Gebäude bereits verlassen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Überschlagen der Flammen auf den Dachstuhl verhindert werden. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Motorradfahrer kollidiert mit Baum – Ismaning

Am Freitag gegen 09:00 Uhr fuhr ein 16-Jähriger mit einem Motorrad auf der Freisinger Straße von Hallbergmoos kommend in Richtung Ismaning. Dort kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte danach frontal mit einem Baum. Bei dem Unfall wurde der 16-Jährige schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und wurde danach mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort starb er noch am selben Tag. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Freisinger Straße für rund vier Stunden gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Einbruch in ein Optikergeschäft – Berg am Laim

Zwischen Donnerstag-Abend und Freitag-Morgen konnten bislang unbekannte Täter in ein Optikergeschäft einbrechen, indem sie die Eingangstüre gewaltsam öffneten. Danach durchsuchten sie das Geschäft und entwendeten Brillen, optische Geräte und etwas Bargeld –zusammen im Wert von mehreren tausend Euro. Nach der Tat entfernten sie sich vom Tatort. Vor Ort wurden von der Münchner Kriminalpolizei Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer zwischen Donnerstag gegen 18:30 Uhr und Freitag gegen 09:30 Uhr im Bereich der Baumkirchner Straße und Kraillerstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall durch eine Ölspur – Sendling

Am Samstag gegen 17:30 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit einem Piaggio auf der Plinganserstraße stadtauswärts. Hinter ihm saß noch eine 27-Jährige Beifahrerin. Kurz vorm Harras rutschte das Fahrzeug aufgrund einer Ölspur auf der Fahrbahn weg und die beiden Personen stürzten auf die Fahrbahn. Dadurch wurden Beide verletzt. Die 27-Jährige musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ölspur wurde von einem unbekannten Fahrzeug verursacht. Die Länge der Ölspur betrug ca 400 Meter.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang in der Plinganserstraße im Bereich „Am Harras“ machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089 6216-3322 in Verbindung zu setzen.


04.07.2025

Oktoberfest: Führungen über die Großbaustelle

Wie entsteht eigentlich das größte Volksfest der Welt? Wer es genau wissen will, hat jetzt wieder die Gelegenheit dazu. Es gibt wieder Führungen auf der Theresienwiese. Für die Teilnehmer öffnen sich die Tore zur Großbaustelle – ein sonst nicht öffentlich zugänglicher Bereich. Die offiziellen Guides sind eigens von der Festleitung geschult. Während der rund 90-minütigen Tour entdecken die Besucher welche Fahrgeschäfte bereits stehen, wie das Bier in die Zelte gelangt und ab wann der Löwe am Löwenbräu-Festzelt wieder brüllt. Auch ein Blick in das eine oder andere Festzelt gehört zum Programm. Die erste Führung startet am 25. Juli, die letzte findet am 7. September statt. Aus Sicherheitsgründen ist festes Schuhwerk zwingend erforderlich. Kinder unter sechs Jahren können aus Sicherheitsgründen nicht teilnehmen. Buchungen sind möglich in der Touristeninformation im Rathaus am Marienplatz oder online. Billig ist die Tour nicht: Ein Erwachsener zahlt 27,00 EURO.

Pkw kollidiert mit einem Fußgänger – Sendling

Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit einem Audi auf der Pfeuferstraße Richtung Schwanthaler Höhe. Aus bislang unbekannten Gründen beschleunigte er stark und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei stieß er frontal gegen eine dortige Ampel, erfasste einen dort stehenden 22-Jährigen Fußgänger und stieß anschließend gegen einen Baum. Der 22-Jährige wurde durch den Zusammenstoß mit dem Pkw verletzt und musste von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Pfeuferstraße war in Fahrtrichtung Schwanthaler Höhe für die Dauer der Unfallaufnahme für ca zwei Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Fußgängerin von S-Bahn erfasst und tödlich verletzt – Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Am Mittwoch gegen 17:15 Uhr schob eine 59-Jährige ein Fahrrad entlang des hinteren Alt-lauf-weges in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Als sie den unbeschrankten Bahnübergang nahe des S-Bahnhofs Wächterhof überquerte, kam dort eine S-Bahn. Die S-Bahn erfasste die 59-Jährige frontal, wodurch sie tödlich verletzt wurde. Weitere Personen wurden durch den Unfall nicht verletzt. Die mit ca 200 Fahrgästen besetzte S-Bahn wurde anschließend geräumt. Das Gleis war für die Dauer der Unfallaufnahme für ca 2,5 Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Radfahrerin kollidiert mit Sperrpfosten – Neuhausen

An der Ecke Hohenlohestraße / Paschstraße geht die Hohenlohestraße in nordöstliche Richtung in einen Fahrradweg über. Als Abgrenzung befinden sich an der Örtlichkeit Sperrpfosten. Eine 54-Jährige fuhr mit einem Fahrrad aus bislang nicht geklärter Ursache gegen einen dieser Sperrpfosten und stürzte. Sie wurde bei dem Unfall verletzt und musste danach vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrrad blieb hierbei unbeschädigt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch die Münchner Verkehrspolizei. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089 6216-3322 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in eine Bibliothek – Untermenzing

In der Zeit vom Dienstag-Abend bis Mittwoch-Morgen verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Zutritt in die Räume einer Bibliothek, indem sie ein Fenster gewaltsam öffneten. Sie durchsuchten die Räume und entwendeten einen geringen Bargeldbetrag. Anschließend flüchteten der oder die unbekannten Täter in unbekannte Richtung. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Zeugenaufruf: Wer in der Zeit von Dienstag gegen 19:00 Uhr bis Mittwoch gegen 06:30 Uhr im Bereich der Pfarrer-Grimm-Straße, Kindergartenweg, Eversbuschstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


03.07.2025

Großes Fußballturnier im Alten Botanischen Garten

Die Stadt München hat gemeinsam mit dem Polizeipräsidium in den vergangenen zwölf Monaten zahlreiche Maßnahmen gestartet, um die Kriminalität im und rund um den Alten Botanischen Garten einzudämmen und das Areal in der Nähe des Hauptbahnhofs wieder attraktiver für alle Münchner zu machen. Am Samstag sollen nun weitere Anziehungspunkte folgen. Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet um 11 Uhr gleich drei neue Sportflächen: ein Street-ball-feld und eine Skateanlage sowie ein Fußball-klein-spielfeld. Zum Start der neuen Anlage lädt die Stadt zu einem großen Fußballturnier unter dem Motto „Ein Raum für alle“ ein. Aktuell haben sich 18 Teams zu dem Wettbewerb angemeldet.

Arbeitslosenquoten im Juni 2025

Im Juni lag die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk München bei 4,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 0,6 Prozentpunkte. So waren etwa 55.800 Menschen im Agenturbezirk arbeitslos, das sind 500 mehr als im Mai und 16 Prozent mehr Menschen als im Juni vor einem Jahr. Am stärksten ist der Anstieg zum Vorjahresmonat in der Gruppe der 15- bis unter 25-jährigen, dort sind 23 Prozent mehr Arbeitslose zu verzeichnen. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in Bayern, wenn auch hier der Anstieg etwas moderater ausfällt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren in Bayern 12 Prozent mehr Menschen arbeitslos, das entspricht insgesamt 305 000 Personen. Die Quote liegt in Bayern damit bei 3,9 Prozent und ist im Vergleich zu Juni 2024 um 0,4 Punkte gestiegen. Bundesweit ist die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ähnlich wie in München und Bayern. Auch hier steigt die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Punkte und liegt im Juni 2025 bei 6 Prozent. Damit waren 2 900 000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Entenfamilie verirrt sich in Klinik - Harlaching

Zu einem eher ungewöhnlichen Rettungseinsatz ist die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr München am vergangenen Dienstag gerufen worden. Durch einen vorangegangenen Einsatz befand sich der Rettungswagen noch auf dem Klinikgelände in Harlaching, als die Integrierte Leitstelle München über die Notlage einer Entenfamilie im Innenhof des Klinikums verständigt wurde. Kurzum wurde die Besatzung des RTW beauftragt, nach den tierischen Patienten Ausschau zu halten. Nach kurzer Suche vermeldete die Rettungswagenbesatzung Sichtkontakt zur Entenfamilie. Während ein Kleinalarmfahrzeug zum Transport der Enten nach Harlaching aufbrach, konnte die Besatzung des RTW die Entenfamilie bereits einfangen und sichern. Nach kurzem Transport im "Enten-RTW" wurde die Entenfamilie dann wieder in die Freiheit entlassen.

Taxi in Flammen - Sendling

In Sendling ist es am Dienstag zum Brand eines Taxis gekommen. Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München wurde gegen 17 Uhr über den Brand eines Taxis auf der Kreuzung Euckenstraße / Passauerstraße informiert. Daraufhin entsendete die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehr München zum Einsatzort. Vor Ort stellten die Kräfte der Feuerwehr einen Brand im Motorraum des Taxis fest, der mit einer starken Rauchentwicklung einher ging. Ein Passant hatte bereits Löschmaßnahmen unternommen, die das Feuer jedoch nicht vollständig löschen konnten. Durch einen Atemschutztrupp wurde die Motorhaube geöffnet und das Feuer abgelöscht. Der Fahrer des Taxis berichtete der Feuerwehr, dass dies schon sein sechster Fahrzeugbrand dieser Art sei. Die Gründe für eine solche Häufung sind der Feuerwehr allerdings nicht bekannt.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag gegen 21:45 Uhr hielten sich ein 21-Jähriger mit syrischer Staatsangehörigkeit und ein 19-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck zusammen im Bereich der Schillerstraße auf. Nachdem beide miteinander in Streit geraten waren, zog der 21-Jährige ein Pfefferspray, bedrohte damit den 19-Jährigen und raubte im Anschluss dessen Mobiltelefon und die Geldbörse. Der 19-Jährige verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnte der Tatverdächtige durch Polizeibeamte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der 21-Jährige wurde wegen schweren Raubes und Nötigung angezeigt und zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen ihn.


02.07.2025

Versuchte Einbrüche in zwei Kinderbetreuungseinrichtungen – Garching

Im Zeitraum von Freitag-Abend bis Montag-Morgen wurde durch ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in zwei Kinderbetreuungseinrichtungen in Garching eingebrochen. Der oder die Täter verschafften sich jeweils gewaltsam Zutritt zu den Gebäuden. In beiden Fällen verließen sie die Gebäude ohne Beute und flüchteten in unbekannte Richtung. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer im Zeitraum von Freitag gegen 19:30 Uhr bis Montag gegen 07:15 Uhr im Bereich der Einsteinstraße, Falkensteinweg, Lehrer-Stieglitz-Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Brand auf Baustelle – Moosach

Am Montag verständigte ein Passant gegen 18:30 Uhr den Notruf, da dieser schwarzen Rauch auf einer Baustelle im Bereich der Hanauer Straße feststellte. An der Brandörtlichkeit befanden sich mehrere gefüllte Gasflaschen, welche den Brandherd erweiterten. Der Brand wurde schließlich durch die Feuerwehr gelöscht. Es wurden keine Personen verletzt. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Im Zuge der Löschmaßnahmen, wurden die Hanauer und die Dachauer Straße für ca eine Stunde für den Verkehr gesperrt.

Tödlicher Badeunfall – Langwied

Am Montag gegen 10:30 Uhr kam es am Langwieder See zu einem tödlichen Badeunfall. Eine Frau schwamm im See und geriet aus bislang ungeklärten Gründen unter Wasser. Weitere Badegäste wurden darauf aufmerksam und kamen zur Hilfe. Zudem wurden über den Notruf die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Wasserwacht alarmiert. Im weiteren Verlauf konnte die Person aus dem Wasser gerettet werden und wurde anschließend sofort zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb sie gegen 12:00 Uhr.

Betriebsunfall; eine Person verletzt – Trudering

Am Montag gegen 15:20 Uhr entsorgte ein 34-Jähriger Baumaterialien von einem Grundstück. Hierbei wollte er eine Palette mit Fenstern in einen Lkw einladen. Dazu nutzte er einen Hubwagen und schob diesen unter die Fenster. Während dieser Tätigkeit fielen die Fenster vom Hubwagen in Richtung eines öffentlichen Gehweges. Ein dort stehender 63-Jähriger wurde daraufhin von den umstürzenden Fenstern getroffen und stürzte zu Boden. Er wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Brand eines Mehrfamilienhauses – Solln

Am Montag gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr verständigt, dass es auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses brennt. Vor Ort stellte sich heraus, dass es auf einem Flachdach eines Mehrfamilienhauses, auf dem zurzeit Bauarbeiten durchgeführt werden, zu einem Brand kam. Durch die Hitzeentwicklung explodierte eine dort gelagerte Gasflasche und fiel vom Dach. Die Feuerwehr hatte den Brand aber rasch unter Kontrolle. Zum Zeitpunkt der Brandentstehung befanden sich keine Personen auf dem Dach. Auch innerhalb des Hauses wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.


01.07.2025

Traubereich umgestaltet – Neuer Look fürs Standesamt

Gute Nachrichten für alle Hochzeitspaare: Das Kreisverwaltungsreferat hat den Traubereich in der Ruppertstraße neu gestaltet. Die Möbel in weiß, hellbraun und hellblau wirken nicht nur hell und modern, sie verbessern auch die Barrierefreiheit des Standesamts. Die Tische haben unterschiedliche Höhen und stehen den Hochzeitsgesellschaften für die Vorbereitung der Trauung sowie den Empfang danach zur Verfügung. Da sich in der Ruppertstraße etwa 2 600 Paare pro Jahr das Ja-Wort geben und darauf auch gerne anstoßen, setzt das KVR auf langlebige Möbel, die sich leicht reinigen lassen. Ein Hintergrund, den man in Zukunft häufiger auf Hochzeitsfotos sehen wird, ist die Skyline von München. Schüler der städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung München haben eine Wand des Traubereichs mit Frauenkirche, Olympiaturm und weiß-blauem Rautenmuster bemalt. Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller sagte: Ich freue mich, dass wir unsere Hochzeitspaare in einem schönen modernen Traubereich empfangen dürfen. Vor allem unser neues Wandbild ist ein echtes Highlight, das die Münchner sicher schnell mit dem Standesamt in der Ruppertstraße in Verbindung bringen werden.

Fußgänger von Pkw erfasst - Ramersdorf

Bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw ist ein Fußgänger schwer verletzt worden. Am Sonntagabend ging in der Leitstelle ein Notruf über einen Verkehrsunfall in Ramersdorf ein. Dabei wurde ein Fußgänger von einem Pkw in der Werinherstraße erfasst. Durch den Unfall wurde der 43-jährige Mann in den Grünstreifen geschleudert. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Verunfallte von Passanten betreut. Die Besatzung eines Rettungswagens übernahm die Erstversorgung und forderte einen Notarzt zur Einsatzstelle an. Nach einer weiteren medizinischen Versorgung wurde der Fußgänger in den Schockraum einer Münchner Klinik zur weiteren Behandlung transportiert. Zur Klärung der Unfallursache ermittelt die Polizei.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexual- und Körperverletzungsdelikt – Sendling

Am Mittwoch rief eine Zeugin beim Notruf 110 der Polizei an. Sie teilte mit, dass eine 22-jährige Bekannte von deren Exfreund in der Wohnung der 22-Jährigen geschlagen wurde und dazu wurden auch sexuelle Handlungen an der 22-Jährigen gegen ihren Willen durchgeführt. Als der 32-Jährige Tatverdechtige die ankommenden Streifen bemerkte, flüchtete er. Die 22-Jährige teilte bei der Anzeigenaufnahme den Beamten mit, dass sie von ihrem Exfreund in ihrer Wohnung mehrfach geschlagen und gewürgt wurde. Des Weiteren wurde sie von ihm mit dem Tode bedroht. Nach ihrer Aufforderung an ihn die Wohnung zu verlassen, versperrte er von innen die Wohnungstüre und hinderte sie daran die Wohnung zu verlassen. Über ein Handy verständigte die 22-Jährige die Zeugin, welche wiederrum die Polizei verständigte. Noch während der Anzeigenaufnahme meldete sich eine weitere Zeugin und gab den Aufenthaltsort des 32-Jährigen bekannt. Der 32-Jährige wurde in einer Wohnung in München von Polizeikräften festgenommen. Der 32-Jährige wurde wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, Bedrohung, Freiheitsberaubung und Hausfriedensbruch angezeigt. Es erging ein Haftbefehl.

Körperverletzungsdelikt – Sendling

Am Freitag verständigte ein Zeuge über den Notruf 110 die Polizei. Auf einem Fest mit Kindern in einer Betreuungseinrichtung war ein Zauberer engagiert, der im Laufe der Veranstaltung mit der flachen Hand ein 4-jähriges Kind ins Gesicht geschlagen hatte. Sofort wurde eine Polizeistreife zu dem Fest beordert. Beim Eintreffen der Polizeistreife befanden sich noch ca. 40 Kinder mit deren Eltern vor Ort. Für das Fest war ein 60-Jähriger als Zauberer engagiert. Im Anschluss des Auftritts begaben sich mehrere Kinder auf die Bühne zu dem Zauberer. Als ein 4-Jähriger gegen das Equipment des Zauberers trat, schlug dieser dem 4-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Das Kind wurde dabei leicht verletzt. Der 60-Jährige wurde wegen einer Körperverletzung angezeigt und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Radfahrer stürzt, wird verletzt und verstirbt später im Krankenhaus – Ramersdorf

Am Sonntag wurde die Münchner Verkehrspolizei in den Mittagsstunden von einem Krankenhaus darüber informiert, dass dort soeben ein 84-Jähriger verstorben war, der nach einem Sturz mit einem Fahrrad verletzt wurde und danach vom Rettungsdienst zur Behandlung in das Krankenhaus gebracht wurde. Der Unfall war bereits am Samstag passiert. Weitere Details zum Unfallablauf sind der Polizei momentan nicht bekannt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 19:40 Uhr im Bereich der St-Cajetan-Straße und St-Martin-Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089 6216-3322 in Verbindung zu setzen. Der 84-Jährige fuhr mit einem weißen Pedelec.


30.06.2025

Brand in Müllraum - Fürstenried

In einem Mehrfamilienhaus in der Forstenrieder Allee ist es in einem Müllraum zu einer Brand gekommen. Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehreinsatzzentrale über eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in Fürstenried informiert. Aus dem Keller war eine deutliche Rauchentwicklung festzustellen. Sofort wurde ein Löschangriff eingeleitet. Dabei gingen Atemschutzträger zur Brandbekämpfung ins Gebäude. Weitere Trupps unter Atemschutz kontrollierten den verrauchten Treppenraum. Glücklicherweise wurde hier niemand mehr angetroffen, da sich die Menschen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gerettet hatten. Im Müllraum wurden die Einsatzkräfte fündig. Hier stand eine Großraumtonne in Brand. Durch Schließen der Abluftöffnung und zwei Rauchschutzvorhängen wurde eine weitere Rauchausbreitung ins Treppenhaus verhindert. Nach Ablöschen der Tonne wurde diese ins Freie gebracht. Mit zwei Hochleistungslüftern wurde das Haus entraucht. Anschließend konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden wir auf etwa 35 000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Wäschetrockner in Brand - Bogenhausen

Die Feuerwehr München ist gestern zu einem Kellerbrand nach Bogenhausen alarmiert worden. Der Schaden blieb gering, da die Mitteilerin vorbildlich handelte. Ein Anruf erreichte die Integrierte Leitstelle zu einem vermeintlichen Kellerbrand in der Kunihostraße in Bogenhausen. Ein Löschzug wurde zur Einsatzstelle alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehrleute wurden diese von der Mitteilerin erwartet. Sie teilte dem Einsatzleiter mit, dass die Kellertüre geschlossen ist und sie über den Wäschetrockner, bei dem Flammen sichtbar waren, eine Löschdecke geworfen hat. Ein Trupp mit Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den Keller des Gebäudes. Es wurden nur noch kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt, da die Löschdecke die Flammen bereits deutlich eindämmte. Der Trockner wurde von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht. Anschließend wurde der Kellerraum gelüftet. Aufgrund des umsichtigen Handelns der Frau blieb der Sachschaden am Gebäude gering.

Gefahr im Auer Mühlbach beseitigt - Thalkirchen

Mehrere Bäume sind von der Feuerwehr aus dem Auer Mühlbach entfernt worden. Ein Anrufer schilderte der Integrierten Leitstelle, dass quer im Auer Mühlbach Bäume liegen und diese eine Gefahr für Schwimmer seien. Daraufhin wurde ein Einsatzleitwagen zur Lageerkundung dorthin alarmiert. Als die Feuerwehrleute dort eintrafen, beobachteten sie zuerst zwei Frauen, welche durch die Strömung auf die Bäume zutrieben und Probleme beim Ausstieg aus dem Bach hatten. Kurz darauf folgte eine Gruppe Kinder, welche ebenfalls nur unter Kraftanstrengung den inzwischen auch schon leicht aufgestauten Auer Mühlbach verlassen konnten. Für den Einsatzleiter war klar, dass diese Gefahrenstelle beseitigt werden muss. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Taucher sowie ein Rüstwagen wurden zur Einsatzstelle nachgefordert. Teils vom Land, aber auch im Wasser arbeiteten die Einsatzkräfte an den Bäumen. Mit der Seilwinde des Rüstwagens wurden die Stämme schießlich aus dem Wasser gezogen. Die Bäume sind vermutlich bei den letzten Gewittern bereits in den Bach gefallen. Aufgrund der warmen Temperaturen und den Schwimmern im Auer Mühlbach wurde diese Gefahr erst jetzt sichtbar.

Brand in Dentallabor - Harlaching

Bei einem Brand in einem Dentallabor ist nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 150 000 Euro entstanden. Eine Umzugsfirma, die ebenfalls in dem Mehrparteienhaus tätig war, bemerkte den Brandgeruch und alarmierte die Feuerwehr über den Notruf 112. Die Mitarbeiter erwarteten die Einsatzkräfte und zeigten ihnen den Bereich. Sofort wurde ein Löschangriff aufgebaut. An der Zugangstür zum Labor im Erdgeschoss setzten die Feuerwehrleute einen Rauchschutzvorhang, um das restliche Haus rauchfrei zu halten. Anschließend gingen sie zur Brandbekämpfung unter Atemschutz in das Gebäude. Der Brand konnte zügig gelöscht werden. Allerdings musste zur Kontrolle des Bereiches eine Akustikdecke von den Einsatzkräften geöffnet werden. Nur so konnte eine unbemerkte Brandausbreitung ausgeschlossen werden. Auf dem Balkon befanden sich mehrere Gasflaschen, welche von den Einsatzkräften ebenfalls gesichert wurden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 150 000 Euro. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Aufzug defekt - Feuerwehr hilft Frau mit Rollstuhl - Freimann

Zu einer etwas ungewöhnlichen Hilfeleistung wurden die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr am Freitagnachmittag gerufen. Eine Frau mit Rollstuhl saß im dritten Stock eines Ärztehauses fest. Die Frau hatte um 13:30 Uhr einen Arzttermin in einer Praxis im dritten Obergeschoss des Ärztehauses in der Heidemannstraße. Dorthin gelangte sie ganz normal mit dem Fahrstuhl. Nach dem Termin wollte die Frau wieder mit dem Aufzug nach unten fahren, um nach Hause zu gelangen. Doch der Aufzug verweigerte seine Dienste. Die Patientin meldete sich nochmals in der Arztpraxis und teilte mit, dass der Aufzug defekt sei. Daraufhin verständigte das Personal einen Aufzugsmonteur. Dieser versuchte mit allen Mitteln den Aufzug wieder fahrtüchtig zu machen. Doch das gelang leider nicht und der Monteur fuhr wieder nach Hause. Nun wandte man sich an die Integrierte Leitstelle und forderte Hilfe an. Die Besatzung eines Krankentransportwagens und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug wurden zur Tragehilfe alarmiert. An der Einsatzstelle war den Feuerwehrleuten sofort klar, dass es schwierig wird, den 180 kg schweren Rollstuhl über das Treppenhaus nach untern zu tragen. Eine kurze Erkundung im Haus führte die Einsatzkräfte auf eine Dachterrasse im gleichen Stockwerk. Da diese über eine Feuerwehrzufahrt gut erreichbar war, forderten sie eine Drehleiter zur Unterstützung nach. Der Rollstuhl verfügt über Anschlagösen, um in bei Wartungsarbeiten anheben zu können. Daran befestigten die Feuerwehrleute das Kranhängesystem der Drehleiter. Damit konnte der 180 kg schwere Rollstuhl einfach und sicher nach unten gebracht werden. Die Patientin wurde von den Einsatzkräften in einem Tragestuhl derweil nach unten getragen. Anschließend konnte die Frau mit einem Taxi nach vielen Stunden des Wartens ihren Heimweg antreten.


27.06.2025

Bürgermeister Krause zum aktuellen Sachstand Eisbachwelle

Zum aktuellen Stand, wann nach dem tödlichen Unfall auf der Eisbachwelle wieder gesurft werden kann, erklärt Bürgermeister Dominik Krause: „Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungsakten zum tödlichen Unfall an der Eisbachwelle übermittelt. Eine von der Stadt beauftragte Anwaltskanzlei prüft diese jetzt. Sollten darin keine neuen sicherheitsrelevanten Aspekte enthalten sein, bin ich zuversichtlich, dass wir die Welle nächste oder spätestens übernächste Woche öffnen können. Das neue Sicherheitskonzept wird gerade erstellt, die Allgemeinverfügung angepasst und letzte offene Punkte mit den Surfern abgestimmt. Unser Ziel ist, die Risiken an der Eisbachwelle zu minimieren, aber gleichzeitig keine Überregulierung zu schaffen, so der Bürgermeister.

Konzert des Münchner Bundespolizeiorchester

Am Samstag, den 5. Juli, tritt das Münchner Bundespolizeiorchester mit seiner Egerländer Besetzung in Garmisch-Partenkirchen auf. Das Ensemble spielt bei freiem Eintritt ab 10:30 Uhr am Michael-Ende-Platz in der Fußgängerzone. Die Musiker haben sich mit viel Herzblut den Klängen der böhmischen Blasmusik verschrieben. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim lädt zusammen mit ihrem Garmisch-Partenkirchner Revier herzlich zum Platzkonzert ein. Mit der Musikveranstaltung möchte die Bundespolizei vor allem auch ihre besondere Verbundenheit mit der Bevölkerung in Markt und Landkreis Garmisch-Partenkirchen zum Ausdruck bringen.

Feuer in der Dachgaube - Sendling

Am späten Mittwochabend ist es im Dachbereich eines Hauses zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde verletzt. Gegen 00:00 Uhr ging bei der Leitstelle die erste Meldung über eine starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Passauerstraße ein. Eine genaue Lokalisierung des Brandherdes war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Schließlich wurde im hinteren, straßenabgewandten Bereich des Gebäudes auf der Dachterrasse bei der Dachgaube im obersten Stockwerk offenes Feuer und dichter Rauch festgestellt. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, öffneten die Einsatzkräfte die Fassade sowie den Bereich rund um die Brandstelle großflächig. Parallel zur Brandbekämpfung wurde das gesamte Gebäude evakuiert. Insgesamt 31 Personen wurden von den Einsatzkräften aus dem Haus gebracht. 20 von ihnen fanden vorübergehend Unterkunft in einem bereitgestellten Bus der MVG. Der Bus konnte wegen dem Feuer ohnehin nicht weiter fahren. Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst medizinisch betreut werden. Erfreulich war die Rettung zweier Katzen aus der betroffenen Wohnung. Nach rund 30 Minuten konnte dann schließlich "Feuer aus" gemeldet werden.

Tierischer Einsatz am Hauptbahnhof

Am frühen Mittwochmorgen unterstützte die Bundespolizei einen Mann am Münchner Hauptbahnhof, der mit einer Katze im Gepäck aus Hamburg angereist war. Hinweise auf einen möglichen Tierschutzverstoß führten zu einem besonderen Einsatz der viel Einfühlungsvermögen erforderte. Gegen 05:30 Uhr wurde die Bundespolizei von einem Reisenden darüber informiert, dass sich ein Mann mit einer Katze in einem Rucksack am Bahnsteig befinde und geäußert habe, dem Tier schaden zu wollen. Die eingesetzten Beamten konnten den Mann schnell antreffen - dieser kam ihnen bereits entgegen und versicherte glaubhaft, seiner Katze nichts antun zu wollen. Vielmehr bat er um Unterstützung. Der Katzenbesitzer, ein tunesischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Hamburger Umland, schilderte, sich verfolgt zu fühlen. Er habe in Hamburg keine Hilfe erhalten und sei nun auf dem Weg zu seinem Bruder nach Italien, wo er sich sicherer fühle. Eine sofortige fachärztliche Versorgung lehnte er ab, da seine Katze in der Klinik nicht aufgenommen werden könne und er sich von dem Tier nicht trennen wollte. Die Bundespolizisten überprüften, dass es der Katze augenscheinlich gut ging und ermöglichten dem Tier, das sich seit Stunden in dem Tiertransportrucksack befand, in einem geschützten Bereich in den Räumen der Bundespolizei kurzzeitig Freilauf. Da der Mann keine finanziellen Mittel oder Verpflegung bei sich hatte, begleiteten ihn die Einsatzkräfte zur Bahnhofsmission. Dort konnte er auf die Weiterreise mit dem Zug nach Italien warten.

Uniform bleibt Zielscheibe

"Gewalt gegen Polizei bleibt auch im Jahr 2024 auf einem Höchstwert", erklärt Jürgen Köhnlein, bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). "Das aktuelle Lagebild Gewalt gegen Einsatzkräfte macht fassungslos". Köhnlein sieht ein gesamtgesellschaftliches Problem und ruft zur Ächtung dieser Gewalt auf. Knapp 3 000 verletzte Einsatzkräfte der Polizei sind nicht nur indiskutabel, es sind jeweils Angriffe auf den Rechtsstaat. Eine klare und unmissverständliche Ächtung dieser Gewalttaten ist deshalb erforderlich. "Wer Menschen angreift, die tagtäglich ihren Kopf für die Sicherheit anderer hinhalten, darf kein Verständnis, darf keine Bühne und erst recht keine Rückendeckung bekommen - nirgendwo. Das gilt für alle Bürger und auch für die gewählten Bürgervertreter!" stellt der Gewerkschaftschef klar.


26.06.2025

Verkehrsunfall zwischen Polizei-Streifenwagen und Motorrad – Taufkirchen

Am Dienstag bemerkten zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt in Unterhaching einen Motorradfahrer, welcher sein Motorrad, ohne Kennzeichen fuhr. Als die Polizisten den Motorradfahrer kontrollieren wollten, beschleunigte dieser. Die Polizei nahm die Verfolgung unter Einsatz von Blaulicht, Martinshorn und des Außenlautsprechers auf. Diese Verfolgung zog sich über mehrere Kilometer durch die Ortsgebiete Unterhaching und Taufkirchen. Am Winninger Weg, welcher nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist, stürzte der Motorradfahrer und blieb liegen. Der Polizist konnte dem auf dem Boden liegenden Motorradfahrer ausweichen, fuhr stattdessen aber gegen einen Baum. Anschließend wurde der Motorradfahrer festgenommen. Es handelte sich dabei um einen 27-Jährigen. Der 27-Jährige wurde verletzt und vor Ort durch den hinzugezogenen Rettungsdienst untersucht. Die Polizeibeamten wurden nicht verletzt und waren weiterhin dienstfähig. Im weiteren Verlauf erhärtete sich der Verdacht, dass der 27-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 27-Jährige wurde unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Hecke und Carport in Flammen - Aubing

Im Münchner Stadtteil Aubing ist es am Mittwochmorgen zu einem Heckenbrand gekommen. Die Flammen griffen auch auf einen Carport und einen Pkw über. Gegen 7:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einer brennenden Hecke in die Brunhamstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule sichtbar. An der Einsatzstelle wurden umgehend die Flammen von zwei Atemschutztrupps bekämpft. Eine weitere Brandausbreitung auf das benachbarte Wohngebäude konnte verhindert werden. Bereits nach 15 Minuten war der Brand gelöscht. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera und löschten letzte Glutnester ab. Durch die Flammen wurde auch ein Stromverteiler in Mitleidenschaft gezogen. Die Stadtwerke München mussten einen Teil des Wohngebietes stromlos schalten. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens sind der Feuerwehr nicht bekannt.

Elektrorollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle – Ludwigsvorstadt

Am Montag-Abend stellte eine Polizeistreife auf der Lindwurmstraße einen Elektroroller fest, auf dem sich zwei Personen befanden. Als die Polizeibeamten den Roller einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, beschleunigte der Fahrer das Fahrzeug erheblich und flüchtete in Richtung Goetheplatz. Im weiteren Verlauf fuhr der Rollerfahrer über die Häberlstraße in Richtung Kapuzinerstraße. Als er versuchte in die Waltherstraße einzubiegen, kam der Rollerfahrer mit seinem Sozius in der Kurvenfahrt zu Sturz. Nach dem Sturz flüchteten beide zu Fuß. Beide Personen trugen Motorradhelme, die sie vor Ort zurückließen. Vom äußeren Anschein her war der Fahrer männlich und die Sozia weiblich. Aufgrund des Sturzgeschehens ist von mindestens leichten Verletzungen auszugehen. Der Roller wurde nach erfolgter Unfallaufnahme der Mietfirma übergeben. Es wurde eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, bzw. der Flucht des Motorrollers, machen können, insbesondere Zeugen, mit denen das Kleinkraftrad beinahe kollidiert wäre, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Baumaterial in Brand - Bogenhausen

Auf einer Baustelle in Bogenhausen ist es am Dienstagnachmittag zu einem Brand gekommen. Gegen 14:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Integrierten Leitstelle München eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Richard-Strauss-Straße. An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr München einen Brand auf einer Tiefbaustelle vor. Umgehend bekämpften zwei Atemschutztrupps die Flammen. Plastikteile des Entwässerungssystems waren in der Baugrube in Brand geraten. Die Einsatzkräfte deckten anschließend das Brandgut mit Löschschaum ab. Die Brandursache ist nicht bekannt. Der Sachschaden wird auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt.

Räuberische Erpressung – Altstadt

Am Dienstag wurde ein 25-Jähriger auf der Rolltreppe am U-Bahn-Aufgang zum Sendlinger-Tor-Platz von einem ihm unbekannten Mann angesprochen. Im Verlauf des Gespräches teilte dieser dem 25-Jährigen mit, dass er eine Pistole mit sich führt und forderte Bargeld. Gleichzeitig hielt er einen unbekannten Gegenstand an den Oberkörper des 25-Jährigen. Dadurch eingeschüchtert händigte dieser Bargeld an den unbekannten Täter aus, welcher im Anschluss flüchtete. Der 25-Jährige verständigte umgehend die Polizei. Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte an die Einsatzörtlichkeit geschickt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte in der Nähe ein 28-Jähriger mit guineischer Staatsangehörigkeit, auf den die Täterbeschreibung zutraf, festgestellt werden. Bei der Überprüfung des 28-Jährigen stellte sich heraus, dass er mit einem Strafvollstreckungshaftbefehl, ausgestellt vom Amtsgericht München, gesucht wird. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen und wird in Bezug auf die aktuelle Tat dem Ermittlungsrichter vorgeführt.


25.06.2025

DPolG Bayern: "Führerschein weg" für Gaffer!

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) unterstützt die vom Landesfeuerwehrverband Bayern vorgeschlagenen Sanktionen für Gaffer. Jürgen Köhnlein, bayerischer Gewerkschaftsvorsitzender, meint dazu: "Da Prävention und die bisherigen Verschärfungen gegen das Fotografieren und Filmen von Unfallopfern nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, ist wohl eine "noch härtere Gangart" gegen Gaffer erforderlich. Ein zusätzliches Fahrverbot würde einen nachhaltigen Eindruck auf die Täter und potentielle Nachahmer machen", ist Köhnlein überzeugt.

Körperverletzungsdelikt – Ludwigsvorstadt

Am Sonntag-Abend befand sich eine Polizeistreife im Bereich des Nußbaumparks. Hierbei nahmen sie Schreie aus der Richtung des Sendlinger-Tor-Platzes wahr. Vor Ort konnten sie einen 42-Jährigen feststellen, welcher verletzt auf dem Gehweg lag. Eine tatverdächtige männliche Person entfernte sich rasch von der Örtlichkeit. Da die Polizeibeamten zunächst dem 42-Jährigen Erste Hilfe leisteten, konnte die Verfolgung des Tatverdächtigen nicht aufgenommen werden. Laut mehreren Zeugen soll der Täter den bereits auf dem Boden liegenden 42-Jährigen mehrfach getreten haben.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, augenscheinlich um die 40 Jahre alt, ca 165 cm groß, schlank, kurze, schwarzes lichtes Haar mit Geheimratsecken.
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 21:30 Uhr im Bereich des Sendlinger-Tor-Platzes, der Pettenkoferstraße und der Sonnenstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Flyertrick – Schwabing

Am Samstag-Abend befand sich ein 32-Jähriger im Außenbereich eines Restaurants in Schwabing. Seine Wertgegenstände hatte er auf dem Tisch abgelegt. Ein bislang unbekannter Täter ging auf ihn zu und wollte ihm eine Zeitung verkaufen. Dabei hielt er die Zeitung so über dem Tisch, dass er unbemerkt die Wertsachen des 32-Jährigen vom Tisch nehmen konnte. Anschließend ging der unbekannte Täter weiter in Richtung Belgradstraße. Als der 32-Jährige den Diebstahl bemerkte, verständigte er telefonisch die Polizei.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 35 Jahre alt, schlank, schwarze Haare.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 22:15 Uhr im Bereich der Kaiserstraße, der Belgradstraße und der Römerstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Frau von eigenem Pkw erfasst; eine Person verletzt – Neuhausen

Am Montag gegen 17:00 Uhr stellte eine 61-Jährige einen Pkw vor einer Tiefgarageneinfahrt ab und stieg aus, ohne das Fahrzeug vor dem Wegrollen zu sichern. Der Pkw setzte sich in Bewegung und rollte die Tiefgarageneinfahrt nach unten. Beim Versuch, den Pkw von außen aufzuhalten, wurde sie zwischen diesen und das Geländer der dortigen Fußgängertreppe gedrückt. Sie stürzte und kam am Ende der Tiefgaragenabfahrt zum Liegen. Der Pkw rollte führerlos weiter gegen eine in der Tiefgarage befindliche Wand. Die 62-Jährige wurde verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Festnahme nach versuchtem Diebstahl aus Kraftfahrzeug – Sendling

Am Dienstag wurden Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf einen am Fahrbahnrad geparkten Pkw aufmerksam, bei dem eine Türe offen stand. Auf dem Rücksitz befand sich eine Person, die offensichtlich versuchte, sich vor den Polizeibeamten zu verstecken. Die Beamten überprüften daraufhin den Pkw und stellten fest, dass sich eine männliche Person auf dem Rücksitz befand. Auf dem Beifahrersitz konnten zudem mehrere zurechtgelegte Gegenstände aus dem Inneren des Pkw festgestellt werden. Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich der Tatverdächtige, ein 41-Jähriger mit bulgarischer Staatsangehörigkeit unberechtigt in dem Fahrzeug aufgehalten hatte. Die Beamten nahmen ihn daraufhin vorläufig fest. Gegen den 41-Jährigen wurde Anzeige wegen versuchten Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


24.06.2025

Dieseltank aufgerissen - A96 Höhe Blumenau

Jede Menge ausgelaufener Dieselkraftstoff hat die Einsatzkräfte der Feuerwehr München beschäftigt. Erst nach vier Stunden konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Baustellenbereich fuhr ein Lastkraftwagen auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau. Kurz nach der Auffahrt Laim fuhr der Lkw auf die Absperrung auf und schlitterte einige Meter weiter dahin. Dabei riss der Dieseltank des Sattelzuges auf. Durch vorbeifahrende Pkw bildete sich über einige Meter eine weitere Dieselspur. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, sperrten sie zuerst den betroffenen Bereich. Die Leckage am Tank wurde provisorisch abgedichtet. Mit einer Pumpe wurde der restliche Inhalt des Tankes abgepumpt. Der bereits ausgelaufene Dieselkraftstoff wurde abgebunden und aufgenommen. Die Dieselspur musste ebenfalls von den Einsatzkräften beseitigt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Lastkraftwagens war die Autobahn über mehrere Stunden gesperrt.

Alkoholisierter griff Beamte an

Ein wohnsitzloser Alkoholisierter, dem am frühen Sonntagmorgen im Ostbahnhof aus hilfloser Lage geholfen werden sollte, griff Bundespolizisten tätlich an und verletzte einen Beamten. Kurz nach Mitternacht schlief ein 36-jähriger im Ostbahnhof vor dem Eingang zur Berufsschule. Eine Streife der Bundespolizei, die den offensichtlich in hilfloser Lage befindlichen Wohnsitzlosen aufweckte, wurde vom mit 2,7 Promille Alkoholisierten unvermittelt tätlich angegriffen. Die anschließende Kontrolle offenbarte zwei Fahndungsausschreibungen. In einer war eine vorläufige Festnahme zu prüfen, da der 36-Jährige wohnsitzlos und flüchtig sei. Vor der Verbringung zum Revier im Ostbahnhof wollte der Mann flüchten. Als Bundespolizisten dies verhinderten, kam es zu Widerstandshandlungen. Ein 31-jähriger Beamter musste am Morgen seinen Dienst wegen Schmerzen vorzeitig beenden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurde der Deutsche - nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen - der Justiz zugeführt. Der bereits mit zahlreichen Gewaltdelikten Auffällige wird sich ein weiteres Mal wegen Widerstand und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung verantworten müssen.


23.06.2025

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Obersendling

Am Mittwoch-Morgen wurde der Polizeinotruf 110 darüber informiert, dass sich eine männliche Person unberechtigt im Eingangsbereich eines behördlichen Gebäudes aufhält. An der Örtlichkeit konnten die eingesetzten Polizeibeamten einen 35-Jährigen mit kongolesischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland antreffen. Bei der Aufforderung das Gelände zu verlassen verhielt sich der 35-Jährige unkooperativ und zunehmend aggressiv. Im weiteren Verlauf griff er die Polizeibeamten körperlich an und bespuckte sie. Im Rahmen der anschließenden Festname leistete er erheblichen Widerstand. Letztendlich konnte er erst mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter gefesselt und festgenommen werden. Hierbei musste unmittelbarer Zwang angewendet werden. Bei der Widerstandshandlung wurden eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter verletzt. Sie mussten beide ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Polizeibeamte war nicht mehr dienstfähig. Der Kongolese verblieb unverletzt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Brand in Lokal - Freimann

Trotz massiven Löschmaßnahmen der Feuerwehr ist ein Lokal in Freimann ausgebrannt. Um kurz vor fünf Uhr früh ging eine Meldung über einen möglichen Brand in einem Chinarestaurant in der Freisinger Landstraße in der Leitstelle ein. Die ersten Einsatzkräfte konnten bei der Anfahrt diese Meldung bereits bestätigen, da sie Rauch und Flammenschein sehen konnten. Sofort entschied der Einsatzleiter massive Löschmaßnahmen einzuleiten. Dennoch konnte das Inventar nicht mehr gerettet werden, da der Brand bereits zu weit fortgeschritten war. Zeitgleich kontrollierten weitere Einsatzkräfte das Gebäude im ersten Obergeschoss und führten drei Bewohner ins Freie. Sie wurden alle von Rettungsdienstpersonal und einem Notarztteam vor Ort untersucht und betreut. Von ihnen musste aber niemand in ein Krankenhaus. Zur Brandursache und der Schadenshöhe ermittelt die Polizei.

Zusammenstoß von zwei Pkw; drei Personen verletzt – Trudering

Am Freitag-Abend fuhr eine 22-Jährige mit einem Pkw auf der Bajuwarenstraße und wollte die Wasserburger Landstraße geradeaus überqueren. Als Mitfahrer befanden sich eine 19-Jährige und eine 11-Jährig mit im Fahrzeug. Zeitgleich fuhr ein 37-Jähriger mit einem Skoda auf der Wasserburger Landstraße. Mit im Fahrzeug befand sich ein 7-Jähriger. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Pkw. Die Ampel an der Kreuzung war zum Unfallzeitpunkt nicht in Betrieb. Durch den Zusammenstoß wurden die 22-Jährige, der 37-Jährige und der 7-Jährige jeweils verletzt und mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die 19-Jährige und die 11-Jährige wurden nicht verletzt. An beiden Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Körperverletzungsdelikt - Ludwigsvorstadt

Am Freitag-Nachmittag verständigte ein 26-Jähriger den Polizeinotruf 110. Er teilte eine Auseinandersetzung mit, bei der auch ein Messer verwendet worden sein soll. Sofort begaben sich zahlreiche Polizeistreifen zum Einsatzort. Vor Ort gab der 26-Jährige an, dass er kurz zuvor im Bereich der Goethestraße auf eine männliche Person getroffen sei, mit der es zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Im Rahmen der Auseinandersetzung habe ihn die männliche Person bedroht und mit einem kleinen spitzen Gegenstand im Kopfbereich verletzt. Anschließend habe sich der Mann entfernt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte kurze Zeit später in der Nähe des Tatorts ein 37-Jähriger angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben des 37-Jährigen habe sich dieser lediglich gegen einen vorangegangenen körperlichen Angriff durch den 26-Jährigen zur Wehr gesetzt. Der 26-Jährige wies eine Verletzung im Gesicht auf und wurde durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 37-Jährige wurde zu einer ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Ein Messer wurde im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen vor Ort nicht festgestellt. Die Klärung des genauen Tatablaufes bedarf weiterer Ermittlungen. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.


20.06.2025

An den Falschen geraten

Am Donnerstag übergab ein zunächst unbekannter Mann am Münchner Flughafen im Vorbeigehen spontan einem 16-jährigen per Handschlag ein kleines Tütchen mit Marihuana! Doch der Unbekannte hatte Pech, denn der Jugendliche war Teilnehmer des Schülerpraktikums der Bundespolizei am Flughafen München. Die zuständige Landespolizei wurde informiert und erstattete Anzeige gegen den Mann. Der Tatverdächtige wurde durchgehend durch den 16-Jährigen sowie seine Mitpraktikanten beobachtet, sodass die Polizei ihn unmittelbar einer Kontrolle unterziehen konnte. Bei dem Mann handelt es sich um einen 39-jährigen Nürnberger, welcher in Begleitung eines 20-Jährigen nach Bangkok reisen wollte. Dem Beschuldigten wird nun vorgeworfen, einem Jugendlichen illegal Cannabis abgegeben zu haben.

Mehrere Baucontainer in Flammen - Lerchenau

In der Nacht auf Mittwoch ist es in Lerchenau zu einem Brand auf einem Betriebsgelände gekommen. Eine Person wurde dabei verletzt. Gegen Mitternacht wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einem Brand im Gewerbegebiet alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein sichtbar. Vor Ort standen mehrere Bau-Container und eine Holzbaracke in Flammen. Eine männliche Person kam den Einsatzkräften entgegen. Der 61-jährige Mitarbeiter war bei Brandausbruch in einem der Container auf dem Betriebsgelände und wurde durch den Brand verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften die Flammen von zwei Seiten aus. Mehrere Atemschutztrupps kamen zum Einsatz. Mehrere Gasflaschen mussten von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht und gekühlt werden. Durch den massiven Löscheinsatz konnte eine Brandausbreitung auf einen benachbarten Recyclingbetrieb und ein weiteres Betriebsgebäude verhindert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zoll kontrollierte Baugewerbe in München

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts München hat am Montag im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung Kontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Baubranche durchgeführt. Rund 70 Beamte prüften unter anderem, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden oder die Mindestlöhne eingehalten werden. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte mehrere Betriebe und befragte dabei rund 140 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Die Zöllner leiteten dabei mehrere Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren ein. Rund 30 Sachverhalte müssen die Beamten noch vertiefter prüfen.

Zoll entdeckt Goldschmuck, versteckt in Babywindeln

Goldschmuck, versteckt in Babywindeln, hat eine 25-jähriger Frau versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Münchner Zöllner staunten nicht schlecht, als sie unter Einsatz eines Röntgengeräts das Reisegepäck einer jungen Frau durchleuchteten. Dabei entdeckten die Beamten Goldarmreifen, versteckt in Babywindeln. Bei der weiteren Überprüfung des Reisegepäcks haben die Beamten weiteren Goldschmuck entdeckt. Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggelverstecke, die die Kreativität und Raffinesse der Schmuggler unterstreichen. Gegen die Frau wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Verstoß gegen das Waffengesetz – Au

Am Montag erhielt die Einsatzzentrale der Polizei München mehrere Mitteilungen darüber, dass sich mehrere Personen unberechtigt auf dem Flachdach eines Wohngebäudes sowie dortigen Dachterrassen aufhielten. Eine der Personen würde zudem mit einer Schusswaffe hantieren. Sofort begaben sich zahlreiche Einsatzkräfte zum Tatort. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich bei den verdächtigen Personen um fünf Jugendliche handelt. Diese konnten im weiteren Verlauf angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Bei einem wurde im Rahmen der Durchsuchung eine Soft-Air-Pistole und bei einem Anderen ein Pfefferspray aufgefunden. Beides wurde sichergestellt. Die Jugendlichen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.


17.06.2025

Hundebiss; ein Kind verletzt – Pasing

Am Freitag gegen 20:50 Uhr befand sich ein 4-jähriges Kind mit seinen Eltern an der Würm im Pasinger Stadtpark. Zur gleichen Zeit befanden sich eine 59-Jährige und ein 46-Jähriger ebenfalls im Stadtpark. Sie gingen mit ihren beiden Hunden spazieren. Aus bislang unbekannten Gründen griff einer der beiden Hunde das 4-jährige Kind an und biss diesem ins Gesicht. Durch Zeugen wurde daraufhin über den Notruf die Polizei und der Rettungsdienst verständigt. Das Kind wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die 59-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Das Kreisverwaltungsreferat wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Polizei ermittelt.

Kitaplätze gesichert

Neuer Betriebsträger übernimmt die Kindertageseinrichtung in der Marianne-Hoppe-Straße. Das Referat für Bildung und Sport hat einen neuen Betriebsträger für das Haus gefunden. Nachdem der bisherige Träger, der insolvente Verein Hilfe von Mensch zu Mensch, den Betrieb der Einrichtung nur bis zum 30 Juni sicherstellen kann, übernimmt der Träger Isarkinder München e.V. das Haus für Kinder zum 1 Juli. Bei Betriebsträger-Einrichtungen überlässt die Landeshauptstadt München nach einem Auswahlverfahren einem freigemeinnützigen oder sonstigen Träger eine städtische Immobilie mietfrei zum Betrieb einer Kindertageseinrichtung. In einem kurzfristig in die Wege geleiteten Auswahlverfahren, mit dem Ziel, mit einem neuen Träger den Betrieb der Kindertageseinrichtung in der Marianne-Hoppe-Straße übergangslos fortzuführen, erhielt der Träger Isarkinder München e.V. den Zuschlag. Der Verein verfüge bereits über Erfahrung in der Leitung und Trägerschaft von Einrichtungen.

Sturz aus großer Höhe – Aschheim

Am Samstag gegen 01:00 Uhr stieg ein 20-Jähriger mit amerikanischer Staatsangehörigkeit, der sich als Teilnehmer einer Musikgruppe aus den USA in verschiedenen Ländern Europas aufgehalten hatte, zum Rauchen aus dem Fenster seines Hotelzimmers auf ein Vordach. Hier hatte er sich offensichtlich auf eine Glaskuppel gesetzt. Das Plexiglas gab aufgrund der Gewichtsbelastung nach, brach und der 20-Jährige fiel ca vier Meter tief auf den steinernen Boden der Hotellobby. Dort blieb er bewusstlos liegen. Zeugen des Vorfalls setzten daraufhin den Notruf ab, woraufhin kurze Zeit später die Feuerwehr und mehrere Polizeieinsatzkräfte am Unfallort eintrafen. Der 20-Jährige wurde mit schweren Kopf- und Rückenverletzungen mit dem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Für mehrere Personen, die das Unglück von der Hotellobby aus mitbekamen, wurde ein Kriseninterventionsteam angefordert. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Hierbei ergaben sich nach aktuellem Stand keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Stadtbibliothek Allach-Untermenzing öffnet wieder am 24. Juni

Die Stadtbibliothek Allach-Untermenzing in der Pfarrer-Grimm-Straße öffnet am Dienstag, 24 Juni, um 10 Uhr wieder ihre Türen. Die Bibliothek war seit Juli 2024 wegen eines Wasserschadens geschlossen. Die Büroräume des Personals waren so stark beschädigt, dass sie komplett neu aufgebaut werden mussten. Ab dem 24 Juni sind Lesefreund, Kulturliebhaber und Neugierige eingeladen, das Angebot der Bibliothek wieder zu nutzen. Bücher, Zeitschriften, Filme, Spiele und mehr stehen nun wieder für die Bürger bereit. Erwachsene finden Romane und Krimis jetzt im vorderen Bereich der Bibliothek. Weiter hinten wurde ein Arbeitsbereich eingerichtet, der teilweise mit Stellwänden abgetrennt und mit zusätzlichen Steckdosen ausgestattet ist. Wie bisher gibt es auch wieder kostenloses WLAN sowie PCs zum Arbeiten. Zur Wiedereröffnung wird dieser Standort der Münchner Stadtbibliothek zu einer bargeldlosen Bibliothek. Vor Ort ist nur noch eine Zahlung mit Karte möglich.

Traktor kippt um – Straßlach-Dingharting

Am Montag gegen 17:45 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit einem Traktor auf einer Straße in Richtung Deininger Weiher. An der Einmündung zur Gleißentalstraße bog er nach rechts in diese ab. Beim Abbiegen geriet er auf die linke Fahrbahnseite und lenkte gegen, wodurch sein Fahrzeug ins Schlingern geriet und auf die rechte Seite umkippte. Der 35-Jährige wurde hierbei verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrzeug wurde durch den Unfall schwer beschädigt.


17.06.2025

Mehreren Delikten z.N. einer Seniorin – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 22:00 Uhr verständigte ein Bekannter einer über 80-Jährigen die Polizei, nachdem er die pflegebedürftige über 80-Jährige zuvor telefonisch nicht erreichen konnte und bei Eintreffen an der Wohnung feststellen musste, dass er keinen Zutritt zur Wohnung erhielt, obwohl eine Pflegekraft anwesend sein müsste. Als die eingesetzten Polizeikräfte wenig später an der Wohnanschrift der über 80-Jährigen eintrafen, wurde auch diesen nicht geöffnet. Zudem stellten die Beamten fest, dass die Wohnungstür von innen so gesichert war, dass ein reguläres Öffnen der Tür von außen nicht möglich war. Daher wurde die Feuerwehr zur Wohnungsöffnung hinzugezogen. Ein 21-jähriger Beamter der Feuerwehr München versuchte daraufhin zunächst mit Hilfe einer Drehleiter ein gekipptes Fenster im 2 Obergeschoss des Anwesens zu entriegeln. Dies versuchte eine männliche Person, welcher sich in der Wohnung der Seniorin aufhielt, zu verhindern, indem er das gekippte Fenster zudrückte. Hierbei wurde der Feuerwehrmann verletzt. Infolgedessen wurde die Zugangstür zur Wohnung der über 80-Jährigen durch die Polizeibeamten gewaltsam geöffnet. Die männliche Person, ein 53-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurde daraufhin festgenommen. Bei diesem handelt es sich um den Pfleger der Seniorin. Im weiteren Verlauf ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der 53-Jährige rumänische Staatsangehörige unterlassen hatte, die über 80-Jährige ausreichend zu versorgen. Der 53-Jährige wirke auf die Polizeibeamten deutlich alkoholisiert. Auch besteht nach aktuellem Ermittlungsstand der Verdacht, dass der 53-Jährige die Hilflosigkeit der Seniorin ausnutzte, um Bargeld zu entwenden. Um eine weitere Versorgung der Seniorin sicherzustellen, musste diese durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen gefährlicher Körperverletzung, Unterlassener Hilfeleistung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie besonders schweren Falls des Diebstahls.

Person mit Fahrrad im Gleis Gegen - Laim/Pasing

Gegen 15:15 Uhr erreichte die Bundespolizei die Meldung "Person im Gleis". Der S-Bahnverkehr auf der Stammstrecke war seitens der Deutschen Bahn bereits eingestellt. Ermittlungen ergaben, dass ein 32-Jähriger aus Kasachstan als Fahrgast einer S1 (Richtung Flughafen) zwischen Laim und Moosach/Obermenzing gegen 14:15 Uhr auf freier Strecke die Notbremse betätigt hatte. Anschließend öffnete er per Notentriegelung die Türen und verließ mit einem Fahrrad die S-Bahn. Während er das Fahrrad wenig später zwischen den Gleisen ablegte (es war ihm zu schwer geworden) und zurückließ, lief der in Deutschland Wohnsitzlose zwischen den Gleisen Richtung Rangierbahnhof Laim. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 32-Jährige am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten den Bahnsteig betrat. Nach 16 Uhr wurde der Kasache durch eine Streife der Polizeiinspektion in Hauptbahnhofnähe gestellt und der Bundespolizei übergeben. Zuvor war bereits das Fahrrad durch die Bundespolizei geborgen und sichergestellt worden. Der 32-Jährige, bei dem auch eine geringe Menge Cannabis aufgefunden wurde, gab - leicht verwirrt wirkend - an, er wohne in einem Zelt, weil seine Wohnung abgebrannt sei. Er konnte die Wache der Bundespolizei nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen freien Fußes verlassen.

E-Scooter-Fahrerin streift Fahrradfahrerin – Neuperlach

Am Sonntag gegen 13:50 Uhr fuhr eine 28-Jährige mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Heinrich-Wieland-Straße in Richtung Neuperlach. Auf Höhe der Hausnummer 100 wurde sie von einem E-Scooter, auf welchem zwei jugendliche Mädchen fuhren, überholt. Beim Überholvorgang streifte der E-Scooter den Lenker des Fahrrades der 28-Jährigen, woraufhin diese zu Sturz kam und verletzt wurde. Die jugendlichen Mädchen blieben einige Meter nach dem Unfallort stehen. Der Lebensgefährte der 28-Jährigen, welcher zum Unfallzeitpunkt ein Stück vor ihr fuhr, kam der 28-Jährigen zu Hilfe. Die beiden jugendlichen Mädchen warteten einige Minuten an der Unfallörtlichkeit, entfernten sich jedoch im Anschluss, ohne zuvor ihre Personalien angegeben zu haben, unerlaubt von der Unfallstelle. Die 28-Jährige wurde vom hinzugezogenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Eine Personenbeschreibung der jugendlichen Mädchen liegt nicht vor. Es ist lediglich bekannt, dass es sich um einen E-Scooter der Firma „Woi“ handelte.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen - Pasing

Gegen 14:50 Uhr fuhr ein älteres unbekanntes Ehepaar im Regionalexpress von Augsburg Richtung München. Am Bahnhof Pasing wollten beide mit ihren Fahrrädern an der ersten Türe des hinteren Zugabteiles aussteigen. Aufgrund der vielen Reisenden war ein rechtzeitiger Ausstieg nicht möglich. Als sich der Ehemann mitsamt seinem Fahrrad bereits am Bahnsteig, seine Ehefrau jedoch, als sich die Türen schlossen, noch im Zug befand, stellte der Gatte sich in die schließende Tür. Da sich der Schließvorgang trotzdem fortsetzte, zog er den Nothalt. Anschließend entstieg auch die Ehefrau mitsamt Fahrrad dem Zug und beide verließen den Bahnhof. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der missbräuchlichen Betätigung des Nothaltes.

Gefährliche Körperverletzung – Obersendling

Am Freitag gegen 22:30 Uhr ging ein 19-Jähriger nach einem Besuch in einem nahegelegenen Fitnessstudio zum U-Bahnhof „Machtlfinger Straße“. Als er zum U-Bahn-Abgang in der Schertlinstraße gehen wollte, wurde er auf dem Weg von einem bislang unbekannten Täter unvermittelt angesprochen und mit einem spitzen Gegenstand verletzt. Der verletzte 19-Jährige konnte sich noch weiter in Richtung des U-Bahnhof-Zugangs bewegen. Dort wurde er von Passanten entdeckt, welche den Polizeinotruf 110 alarmierten. Es wurden umgehend mehrere Polizeistreifen sowie der Rettungsdienst zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 19-Jährige wurde anschließend mit schweren Verletzungen durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 190 cm groß, dunkel gekleidet.
Zeugenaufruf:
Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes „Machtlfinger Straße“, insbesondere im Bereich der Schertlinstraße, Boschetsrieder Straße und Kistlerhofstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


16.06.2025

Heizlüfter in Flammen - Sendlin

Durch ein Elektrogerät ist in Sendling ein Feuer in einer Abstellkammer ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr München an der Einsatzstelle in der Alramstraße eintrafen, hatte der Bewohner die Wohnung im zweiten Obergeschoss nach eigenen, erfolglosen Löschversuchen bereits verlassen. Sofort ging ein Atemschutztrupp mit einem Rohr zur Brandbekämpfung vor. Nach wenigen Minuten konnten die Flammen niedergeschlagen werden. Dennoch waren umfangreiche weitere Maßnahmen notwendig. Da der Raum sehr beengt war und viele Gegenstände darin gelagert wurden entschied sich der Einsatzleiter, die Kammer komplett auszuräumen. Der Mann, der zum Zeitpunkt des Brandes allein in der Wohnung war, wurde vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht, musste aber nicht in eine Klinik gebracht werde. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eigene Löschversuche nur zu unternehmen sind, wenn dadurch keine Gefahr für sich selbst besteht. Bei einem Brand ist immer so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 zu verständigen. Beim Verlassen der Wohnung sind möglichst alle Türen zu schließen. Alle Nachbarn sollten gewarnt und mit diesen das Haus verlassen werden. Ein Einweisen der Feuerwehr auf der Straße und eine Übergabe der Wohnungsschlüssel hilft dabei, einen schnellstmöglichen Löschangriff einzuleiten.

Ostbahnhof - Taubenrettung

Einen ungewöhnlichen Einsatz gab es für die Münchner Bundespolizei am Ostbahnhof am Samstagmorgen. Gegen acht Uhr bemerkten Beamte eine verletzte Taube, die offensichtlich nicht mehr flugbereit war. Die Beamten handelten rasch und vorsichtig, um die verletzte Taube nicht weiter zu stressen. Mit viel Feingefühl wurde das Tier eingefangen und vor Ort erstversorgt. Dabei wurde festgestellt, dass die Taube am Fuß verletzt war. Anschließend wurde das Federvieh in eine sichere Transportbox gesetzt und zum Tierheim Riem transportiert. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass die Verletzungen so schwerwiegend waren, dass eine Behandlung nicht mehr zielführend gewesen wäre. Die Tierärzte sahen keine andere Möglichkeit, als das Tier einzuschläfern, um ihm weiteres Leiden zu ersparen. Die Bundespolizei München betont, dass sie stets bemüht ist, nicht nur Menschen, sondern auch Tieren in Not zu helfen. Das Tierheim Riem bedankte sich bei den Beamten für die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und bedauerte den traurigen Ausgang des Einsatzes.

Starnberg Nord - Sitzplatzstreit eskaliert:

Kurz nach 20 Uhr kam es vor dem Bahnhof Starnberg Nord in einem Richtung München verkehrenden Regionalexpress zu einem Streit um einen Sitzplatz. Zwei Syrer, 25 und 33 Jahre alt, gerieten nach verbalem Schlagabtausch auch tätlich aneinander. Nachdem der Ältere dem Jüngeren, im stark frequentierten Zug, ins Gesicht geschlagen hatte, kam es zu einer kurzen Rangelei. Durch den Schlag wurde die Brille des 25-Jährigen beschädigt. Äußere Verletzungen waren nicht ersichtlich. Eine ärztliche Begutachtung lehnten beide strikt ab. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden, die bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten waren, auf freien Fuß belassen.

Starke Rauchentwicklung bei Kellerbrand - Sendling-Westpark

Am frühen Samstagabend ist es im Süden der Landeshauptstadt zu einem Kellerbrand gekommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten mehrere Atemschutztrupps eingesetzt werden. Eine Anruferin schilderte der Leitstelle, dass aus dem benachbarten Einfamilienhaus in der Schondorfer Straße Rauch austreten würde und sie nicht wisse, ob noch Menschen im Haus seien. Den daraufhin alarmierten Einsatzkräften drang bereits auf der Straße dichter, schwarzer Rauch aus allen Kellerschächten des Hauses entgegen. Aufgrund der gebotenen Eile verschafften sich die Einsatzkräfte unter Atemschutz gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Ein Trupp ging sofort zur Brandbekämpfung mit einem Rohr in den Keller vor, wobei nahezu Nullsicht herrschte. Nachdem die Kräfte mehrere Fenster geöffnet hatten und ein Lüfter eingesetzt wurde, verbesserte sich die Sicht deutlich und der Brandherd konnte schnell gefunden werden. Ein brennender Kühlschrank im Keller war schnell gelöscht und so konnte schon rund 15 Minuten nach dem Ausrücken aus der Wache "Feuer aus" an die Leitstelle gemeldet werden. Personen wurden glücklicherweise nicht im Haus angetroffen. Es gibt keinen Personenschaden zu beklagen.

Technische Rettung nach Verkehrsunfall - Pasing

Im Münchner Westen ist es im Kreuzungsbereich der Aubinger Straße mit der Haberland- und Heimburgstraße zum Zusammenstoß zweier Pkw gekommen. Eine Person musste von der Feuerwehr befreit werden. Aus unbekannter Ursache kollidierten ein weißer Mercedes mit seiner Fahrzeugfront mit einem grauen VW, wodurch die Fahrerseite des VWs stark deformiert wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten der Fahrer des Mercedes, welcher allein im Fahrzeug war und der Beifahrer des VWs die Fahrzeuge bereits verlassen. Die Fahrerin des VWs wurde allerdings mittelschwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. In Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde daher beschlossen, eine sogenannte große Seitenöffnung vorzunehmen. Hierbei werden mit hydraulischer Schere und Spreizer beide Türen und die B-Säule entfernt. Anschließend konnte die 42-Jährige mit einem Wirbelsäulenbrett schonend gerettet und in Begleitung eines Notarztes in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht werden. Auch ihr Beifahrer wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


13.06.2025

Tödlicher Verkehrsunfall mit Motorrad - Au-Haidhausen

Im Kreuzungsbereich der Richard-Strass-Straße mit der Zaubzerstraße ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Hierbei hat ein 27-jähriger Mann sein Leben verloren. Der junge Mann stieß mit dem Pkw einer 56-Jährigen zusammen und wurde dabei schwer verletzt. Daraufhin wurden zwei Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte leiteten sofort die Versorgung des Schwerverletzten ein. Ein Ersthelfer, der Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr München ist, gab sich zu erkennen und kümmerte sich in der Anfangsphase zeitgleich um die ebenfalls verletzte Pkw-Fahrerin. Im Laufe der Versorgung verschlechterte sich der Zustand des 27-jährigen Mannes, bis dieser schließlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt und wiederbelebt werden musste. Unter laufenden Reanimationsmaßnahmen wurde der Motorradfahrer in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag. Die 56-Jährige kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Laut der Polizei fuhr der 27-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Ducati Motorrad auf der Richard-Strauss-Straße in Richtung Effnerplatz. Zeitgleich fuhr die 56-Jährige mit Wohnsitz in Baden-Württemberg mit einem Toyota Pkw auf der Zaubzerstraße in Richtung Prinzregentenplatz. An der Kreuzung zur Richard-Strauss-Straße wollte die 56-Jährige geradeaus weiterfahren, musste jedoch im Kreuzungsbereich verkehrsbedingt warten. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Unfall mit Bus endet glimpflich - Trudering-Riem

Bei einem Unfall in der Feldbergstraße zwischen einem Linienbus und einem Pkw im Münchner Osten sind mehrere Menschen verletzt worden. Zu dem Vorfall, bei dem sich 26 Kindergartenkinder im Bus befanden, ist die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot ausgerückt. Aufgrund der ersten Schilderungen über den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich in einer Wohnsiedlung alarmierte die Leitstelle München zunächst einige Fahrzeuge des Rettungsdienstes zur gemeldeten Örtlichkeit. Da zu Beginn von mehreren Verletzten ausgegangen werden musste und sich den ersten Kräften ein sehr unübersichtliches Bild bot, wurde die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehr mit einem Rüstzug sowie Unterstützungseinheiten hinzugezogen. Die Kindergartenkinder im Alter von 5 und 6 Jahren, die weiteren sieben Erwachsenen im Bus sowie die Fahrerin des Pkw, die allein in ihrem Mercedes unterwegs war, konnten alle selbstständig aus den Fahrzeugen steigen. Sie wurden umgehend durch die Einsatzkräfte betreut. Nachdem mehrere Personen vor Ort ambulant versorgt wurden, mussten schlussendlich ein Kind und drei Erwachsene in Münchner Krankenhäuser transportiert werden, darunter auch die Pkw-Lenkerin. Allesamt wurden aber nicht schwer verletzt. Zur Betreuung der unverletzten Kinder wurde der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr und das Kriseninterventionsteam hinzugezogen. Anschließend konnten die Kinder Großteiles an ihre Eltern übergeben werden oder wurden zurück in den Kindergarten gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Feuer auf Balkon fordert eine Verletzte - Bogenhausen

Am frühen Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr München in den Osten der Stadt zu einem gemeldeten Wohnungsbrand ausgerückt. Bei dem Feuer wurde eine Frau verletzt. Gegen 4.30 Uhr wurde der Leitstelle in mehreren Notrufen ein Feuer in einem mehrstöckigen Wohngebäude gemeldet und daraufhin ein Löschzug und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Aufgrund weiter eingehender Notrufe, in denen sichtbarer Feuerschein geschildert wurde und dass bereits Rauch in den Treppenraum drängen würde, wurde die Alarmstufe noch während der Anfahrt erhöht und weitere Kräfte hinzugezogen. Kurz nach dem Eintreffen war klar, dass es nicht in einer Wohnung, sondern auf einem Balkon im Dachgeschoss brannte. Das Feuer drohte aber bereits auf die Wohnung überzugreifen. Eine Person aus der betroffenen Wohnung wurde noch vermisst, die restlichen Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Sofort wurden mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung über das Treppenhaus in die Wohnung und über die Drehleiter auf den Balkon geschickt. Nach wenigen Minuten konnte die 54-jährige Bewohnerin der Wohnung aus der Wohnung gerettet werden. Sie unternahm zuvor noch eigene Löschversuche und zog sich dabei eine Rauchgasvergiftung zu. Nach rund 30 Minuten konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die 54-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in Begleitung eines Notarztes in eine Münchner Klinik gebracht.

Raubdelikte während einer Musikveranstaltung – Freimann

Bereits im Dezember war es während einer Musikveranstaltung in einer Veranstaltungshalle zu vier aufeinanderfolgenden Raubdelikten gekommen. Dabei wurden von Konzertbesuchern getragene Halsketten gewaltsam entwendet. Die Geschädigten, Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, erlitten teilweise leichte Verletzungen am Hals. Im Anschluss verschwanden der oder die Täter unerkannt in der Menschenmenge. Durch einen erheblichen Ermittlungsaufwand und schließlich einen Hinweis der italienischen Polizeibehörden, konnten mittlerweile drei Tatverdächtige von dem ermittelnden Kommissariat identifiziert werden. Es handelt sich um einen 23- , einen 28- und einen 29-Jährigen (alle mit Wohnsitzen in Italien und mit italienischer Staatsangehörigkeit). Im Rahmen einer Durchsuchungsaktion in Italien, konnten Halsketten sichergestellt werden, die der Tat zugeordnet werden konnten. Anschließend wurde durch die Staatsanwaltschaft München ein europäischer Haftbefehl erwirkt. Inzwischen konnten die drei Tatverdächtigen verhaftet werden und die Rückführung der Festgenommenen aus Italien nach München vollzogen werden.

Diebstahl aus Geldautomaten – Neuhausen

Am Dienstag gegen 20:00 Uhr kam es zu einer Manipulation eines Geldautomaten in einer Bankfiliale in Neuhausen. Ein 24-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland brachte hier eine Blende an die Geldausgabe an und verließ die Filiale. Ein Mitarbeiter der Bankfiliale informierte daraufhin über den Notruf die Polizei. Gegen 22:15 Uhr konnten die eingesetzten Polizeibeamten den 24-Jährigen beim erneuten Aufsuchen der Bankfiliale festnehmen. Bei der Festnahme leistete er Widerstand, bei dem zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Nachdem er gefesselt werden konnte, wurde er zu einer Polizeiinspektion gebracht. Bei dem 24-Jährigen konnte die angebrachte Blende sowie mehrere hundert Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt werden. Diese hatte er zuvor aus dem Geldautomaten entnommen. Der 24-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.


12.06.2025

Heugabel steckt in Bein - Lochhausen

Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Unfall auf einer Reitanlage gekommen. Ein junges Mädchen wurde schwer verletzt. Gegen 15.20 Uhr wurden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zu einer verletzten Person auf einen Pferdehof in Lochhausen alarmiert. An der Einsatzstelle im Krähenweg befand sich ein 11-jähriges Mädchen, dem ein Zinken einer Heugabel im Unterschenkel steckte. Umgehend wurde das Kind durch den Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens medizinisch erstversorgt. Zeitgleich wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr München zur Unterstützung und ein Rettungshubschrauber nachalarmiert. Mit einem Winkelschleifer wurde durch die Feuerwehr ein Zinken der Heugabel abgetrennt, um einen Transport in eine Klinik zu ermöglichen. Das junge Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Münchner Kinderklinik geflogen. Wie es zu dem Unfall kam, ist nicht bekannt.

Hecke in Brand gesetzt - Studentenstadt

Am Mittwochvormittag ist es im Aumeisterweg in der Studentenstadt zu einem Brand gekommen. Eine Hecke stand in Flammen und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Durch das Abflammen von Unkraut geriet eine etwa fünf Meter lange Hecke in Brand. Eigene Löschversuche des Verursachers blieben ohne Erfolg. Einsatzkräfte der Feuerwehr München löschten das brennende Gehölz mit drei Rohren. Anschließend wurde der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Immer wieder kommt es im Stadtgebiet durch das Abbrennen von Unkraut zu Bränden mit teilweise erheblichem Sachschaden. Die Feuerwehr bittet äußerst umsichtig zu handeln und wenn möglich eine Löschmöglichkeit, zum Beispiel einen Gartenschlauch, bereitzulegen.

70.000 EUR Schaden an abgestelltem Autozug

Ein oder mehrere unbekannte Täter verursachten an einem in Freimann abgestellten Autozug an zahlreichen Neuwagen Schäden in Höhe von rund 70.000 Euro. Nach aktuellem Ermittlungsstand gelangten der oder die Täter in elf unverschlossene Fahrzeuge. Aus drei Fahrzeugen wurden die Displays aus den Halterungen der Mittelkonsole entwendet. Einige Fahrzeuge wurden durch Steinwürfe auf die Scheiben bzw. Motorhauben beschädigt. Zudem wurden etliche Fahrzeuge im Innenraum stark verunreinigt, teils auch vermüllt. Der Autozug war in Freimann am 1. Juni abgestellt worden. Die Weiterfahrt nach Wolnzach erfolgte am 9. Juni gegen 19:00 Uhr. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 089/51 555 00 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

Gefährdung des Straßenverkehrs – Bogenhausen

Am Montag gegen 01:30 Uhr fiel einer Polizeistreife ein Audi auf, der sehr unsicher fuhr. Der Pkw, der auf der Spur neben den Polizeibeamten fuhr, wechselte völlig unvermittelt den Fahrstreifen und ein Zusammenstoß konnte nur noch durch ein starkes Abbremsen des Polizeifahrzeuges verhindert werden. In der Folge wurde versucht den Pkw mit polizeilichen Anhaltesignalen zum Stehen zu bringen. Der Fahrer achtete aber nicht darauf, sondern entfernte sich stattdessen mit überhöhter Geschwindigkeit von den Beamten. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich auf der Richard-Strauß-Straße. Das Polizeifahrzeug fuhr dem Flüchtenden nach. Es konnte beobachtet werden, dass der Pkw mindestens dreimal über Rot fuhr. Schließlich hielt der Audi an. Das Polizeifahrzeug konnte aufschließen. Als Fahrer konnte dann ein 31-Jähriger aus Baden-Württemberg festgestellt werden, der auf seinem Beifahrersitz seinen 6-jährigen Sohn sitzen hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wehrte sich dabei körperlich gegen die Festnahme. Der 31-Jährige roch stark nach Alkohol und machte auch sonst einen stark alkoholisierten Eindruck. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Der Pkw wurde ebenso sichergestellt und zur Verwahrstelle abgeschleppt. Nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige wieder entlassen. Der 6-Jährige wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht und dort später von Verwandten abgeholt.

Klärung mehrerer Einbrüche – Stadtgebiet München

Seit dem Frühjahr 2024 kam es im Bereich Ludwigsvorstadt und Sendling vermehrt zu Einbrüchen in Gaststätten und Aufbrüchen von Spielautomaten in Spielotheken. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei konnte nun ein 45-Jähriger als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er wurde aufgrund eines Haftbefehls bereits im Januar festgenommen. Seitdem befindet sich der 45-Jährige in Haft. Letztendlich konnten dem Tatverdächtigen insgesamt neun Fälle nachgewiesen werden, in denen er Spielautomaten angegangen ist. Vorwiegend beging er die Taten während der Öffnungszeiten der jeweiligen Spielotheken. In drei Fällen verschaffte er sich jedoch gewaltsam Zutritt in das jeweilige Objekt, um an die Spielautomaten zu gelangen.


11.06.2025

Neuer Zebrastreifen in der Sparkassenstraße

Um die Sicherheit von Fußgängern im Bereich zwischen Marienplatz, Tal und Viktualienmarkt weiter zu erhöhen, wird in der Sparkassenstraße auf Höhe des Alten Rathauses ein Zebrastreifen vom Baureferat markiert. Fahrzeuge aller Art, unter anderem auch der Radverkehr, haben den Fußgängern dort künftig Vorrang zu gewähren. Von der Stadt heißt es: In dem Abschnitt komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Radfahrer, E-Scooterfahrer und Autofahrer häufig schnell unterwegs sind und zu wenig Rücksicht auf Fußgänger nähmen. Der Zebrastreifen wird zunächst temporär im Rahmen eines Pilotversuchs in gelber Farbe aufgebracht. Dabei soll beobachtet werden, wie sich die dortige Situation durch die Markierung des Zebrastreifens verändert und welche verkehrlichen Auswirkungen damit einhergehen.

Regionalbahn evakuiert - Berg am Laim

Gegen 12 Uhr ist am Dienstag eine Regionalbahn nahe dem Bahnhof Berg am Laim liegengeblieben. Aufgrund eines Oberleitungsschaden wurde bei der Regionalbahn Richtung Kufstein der Stromabnehmer beschädigt und die Bahn konnte ihre Fahrt nicht fortsetzen. U. a. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie die Feuerwehr München wurden alarmiert, um die Fahrgäste aus dem Zug zu evakuieren. Da der Zug auf freier Strecke zum Stehen kam, wurden die circa 200 Personen über Leitern aus dem Zug evakuiert und zur nahen Hermann-Weinhauser-Straße gebracht. Für die Dauer des Einsatzes und die Bergung des Zuges war die Bahnstrecke gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Mann bezahlt mit gestohlener Kreditkarte - Flughafen München

Am Freitag haben Bundespolizisten einen 50-Jährigen festgenommen. Er soll am Wochenende davor die Kreditkarte einer 46-jährigen an sich genommen und damit mehrere Bahntickets gekauft haben. Die Bundespolizei ermittelt wegen Computerbetrugs. Der Mann hat wohl beobachtet, wie am Freitag der Vorwoche eine Frau am S-Bahn Haltepunkt Flughafen München an einem Automaten der Deutschen Bahn für sich eine Zugfahrkarte kaufte. Zu ihrem Pech hat sie ihre Kreditkarte im Automaten stecken lassen. Dies hat der Mann genutzt und die Kreditkarte unbemerkt an sich genommen. Der 36-Jährigen ist ihr Verlust erst aufgefallen, als ihr im Onlinebanking mehrere Bezahlungen über die Kreditkarte angezeigt wurden. Sie erstattete Anzeige bei der bayerischen Landespolizei in Pasing. Der Bereich des Fahrscheinautomaten ist videoüberwacht, deshalb konnte die Bundespolizei Fotos des Tatverdächtigten sichern. Am Freitagmorgen erkannte eine aufmerksame Streife der Bundespolizei den 50-jährigen Kroaten anhand der Fahndungsfotos am Flughafen München und nahm ihn vorläufig fest. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Computerbetrugs.

Vorsätzliche Brandstiftung an einem Pkw – Harlaching

Am Samstag gegen 06:10 Uhr erhielt die Polizei durch Passanten die Mitteilung über ein Fahrzeug, welches im Perlacher Forst in Vollbrand stand. Das brennende Fahrzeug, ein Alfa Romeo, befand sich ca. 30 Meter vom Zufahrtsweg zu einem dort befindlichen Krankenhaus entfernt. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr konnte den in Vollbrand stehenden Pkw löschen, wodurch ein Übergreifen der Flammen auf den Wald verhindert werden konnte. Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung.
Zeugenaufruf:
Wer im Zeitraum des Samstags zwischen 05:30 Uhr und 06:30 Uhr im Bereich des Perlacher Forstes, insbesondere der Geiselgasteigstraße, Isar geräumt und Sulz geräumt Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sexuelle Belästigung – Steinhausen

Am Montag gegen 22:30 Uhr befand sich ein 32-jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland schlafend und stark alkoholisiert in einer Straßenbahn. An der Trambahnstation „Einsteinstraße“ forderte der vom Straßenbahnführer hinzugezogene Verkehrsmeister den 32-Jährigen dazu auf, die Trambahn zu verlassen. Aufgrund der starken Alkoholisierung wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Nachdem das Fahrzeug eintraf und die Retter mit der Untersuchung des 32-Jährigen begonnen hatten, griff der Mann mehrfach an das Gesäß einer 24-jährigen Rettungssanitäterin, woraufhin die Polizei hinzugezogen wurde. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vor Ort fest. Da der 32-Jährige am Tattag mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde er zur Unterbindung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.


10.06.2025

Panzerparade in München?

Bei dem Schreiben, das anlässlich des nationalen Veteranentags an die Anwohner der Lindwurm-, Ludwig- und Leopoldstraße gerichtet wurde, handelt es sich um eine Fälschung und nicht um ein offizielles Schreiben des Kreisverwaltungsreferats. Zum ersten nationalen Veteranentag am 15. Juni sind dem Kreisverwaltungsreferat keine angezeigten Veranstaltungen im öffentlichen Raum bekannt. Die im Schreiben angeführte Panzerparade gibt es nicht. Seitens des Kreisverwaltungsreferats wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Familienstreitigkeit mit Todesfolge - Neuhausen

Am Sonntagnachmittag ist eine Mutter bei einer Familienstreitigkeit lebensgefährlich verletzt worden. Ein Sohn hatte mehrfach auf seine Mutter eingestochen. Als die alarmierten Rettungskräfte eintrafen, war die Lage in der Romanstraße in Neuhausen bereits durch Polizeikräfte gesichert. So konnten die Besatzungen von Notarzt und Rettungswagen unverzüglich mit der Versorgung der lebensgefährlich verletzten Frau beginnen. Wenige Minuten später transportierten die Rettungskräfte unter Einleitung der Herz Lungen Wiederbelebung die Frau in den Schockraum einer Münchener Klinik. Die Frau erlag kurz darauf in der Klinik ihren Verletzungen. Wie genau es zu dem Streit gekommen ist, wird durch die Polizei ermittelt. Der Ehemann wurde durch das Kriseninterventionsteam betreut.

Frau aus Isar gerettet - AU

Am Samstagnachmittag haben zwei Passanten eine etwa 30-jährige Frau aus der Isar gerettet. Nach ersten Erkenntnissen entdeckten die beiden Männer die treibende Frau in der Isar, wählten den Notruf und retteten sie zusammen mit kurz darauf eingetroffenen Einsatzkräften der Polizei auf eine Böschung. Als die alarmierten Rettungskräfte eintrafen, leiteten sie umgehend die medizinische Versorgung der bewusstlosen Frau ein. Da die Böschung von Wasser umringt und eine Zufahrt für den Rettungswagen somit ausgeschlossen war, trugen und zogen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei die Frau mithilfe einer Schleifkorbtrage über das unwegsame Gelände. An einer Brücke konnten sie die Patientin an die Rettungswagenbesatzung übergeben. Diese hatte inzwischen alles für die weitere Behandlung und den anschließenden Transport in die Klinik vorbereitet. So konnte nach kurzer Zeit und einer weiteren Sicherung der Atemwege die Frau in den Schockraum gefahren werden. Über ihren derzeitigen Gesundheitszustand hatte die Feuerwehr keine Kenntnisse. Die Polizei ermittelt den genauen Sachverhalt.

Gewaltdelikt - Perlach

Am Montag gegen 11:00 Uhr, wurde die Münchner Polizei darüber informiert, dass es in einer Wohnung in Perlach zu einem gewalttätigen Vorfall gekommen sei. Demnach habe ein Mann seinen Mitbewohner mit einem stumpfen Gegenstand am Kopf verletzt, sodass dieser zu Boden ging. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden mehrere Streifenbesatzungen sowie ein Notarzt zum Einsatzort entsandt. Vor Ort, auf der Straße, trafen die Einsatzkräfte auf einen 35-jährigen, der angab, selbst den Notruf gewählt zu haben, nachdem er seinen Mitbewohner mit einem stumpfen Gegenstand massiv am Kopf verletzt habe. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen. In der betreffenden Wohnung wurde ein 38-jähriger Mitbewohner angetroffen. Er wies Kopfverletzungen auf, war jedoch ansprechbar. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Neben der ersten polizeilichen Aufnahme wurden umfassende Maßnahmen zur Spurensicherung eingeleitet. Noch am Tatort übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen insbesondere auf den genauen Tatablauf sowie den Hintergrund des Geschehens.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung - Altstadt

Am Freitag gegen 23:30 Uhr wurde die Polizei München über eine exhibitionistische Handlung informiert. Im Bereich der Müllerstraße soll eine männliche Person vor einer 21-Jährigen sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben. Vor Ort konnte die 21-Jährige angetroffen werden. Sie berichtete, dass sie zunächst von drei unbekannten männlichen Personen angesprochen wurde und als sie sich im Anschluss in das Auto ihres Lebensgefährten setzte, eine männliche Person aus dieser Gruppe an das Beifahrerfenster herangetreten sei und sexuelle Handlungen an sich selbst vollzog. Im Anschluss flüchteten die drei unbekannten Personen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten drei Personen angetroffen werden, die auf die Beschreibung passten. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-Jährigen Norweger, ohne Wohnsitz in Deutschland. Dieser wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wegen einer exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


06.06.2025

17 Verletzte in Schule durch Reizgas - Allach

Durch einen Reizgasaustritt sind am Donnerstag 17 Personen in einer Schule in Allach verletzt worden. Gegen 12.25 Uhr meldete eine Anruferin der Integrierten Leitstelle München, dass in der Schule mehrere Schüler über Augenreizungen und Atembeschwerden klagen. Da von einer großen Anzahl von Betroffenen auszugehen war, wurde umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle in der Franz-Nißl-Straße entsandt. Die Einsatzkräfte versorgten die Verletzten und betreuten die betroffenen Schüler sowie die Lehrkräfte. Einsatzkräfte der Feuerwehr München evakuierten den gesamten Gebäudeteil und führten unter Atemschutz Messungen im Gebäude durch. Dabei konnte kein gefährlicher Stoff mehr nachgewiesen werden und das Schulgebäude wurde wieder freigegeben. Acht Personen wurden schwer und neun Personen leicht verletzt. Sie mussten in Münchner Kliniken transportiert werden. 26 unverletzte Personen wurden durch die Einsatzkräfte betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kann ein Gasaustritt oder sonstiger Chemieunfall ausgeschlossen werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass Reizgas im Gebäude versprüht wurde.

Kinderticket für Erwachsene

Am Mittwochnachmittag kam es in einer S6 zu einem Betrugsversuch. Eine 39-jährige Polin hatte versucht, für ihre volljährige Tochter ein Kinderticket zu nutzen. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen widersetzte sich die Frau den Beamten. Gegen 15:20 Uhr informierte der Prüfdienst die Bundespolizei über eine Frau, die ohne gültigen Fahrausweis in einer Richtung Mammendorf fahrenden S6 unterwegs war. Am Münchner Hauptbahnhof nahm eine Streife zwei Frauen in Empfang. Vor Ort stellte sich heraus, dass die 39-jährige Mutter ihrer 18-jährigen Tochter eine Kindertageskarte gelöst hatte, die nur bis 14 Jahre gültig ist. Da beide Frauen keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben und keine gültigen Ausweispapiere vorlegen konnten, wurden sie zu einer Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Dort machte die 39-Jährige zunächst falsche Angaben zu ihrer Person. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung per Fingerabdruck sperrte sie sich aktiv, sodass die Maßnahme schließlich mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Frauen gegen 21:30 Uhr auf freien Fuß entlassen. Es wurden keine Polizeibeamten verletzt. Die Bundespolizei ermittelt wegen Betrugs, Beihilfe zum Betrug sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Klopfzeichen aus einer Wohnung – Harlaching

Am Mittwoch informierte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses die Polizei, da sie Klopfgeräusche in ihrer Wohnung hörte. Die Klopfgeräusche erinnerten sie an das SOS-Signal. Sie hatte den Verdacht, dass die Geräusche aus dem Nachbarhaus stammten. Eine Streife fuhr zu dem Haus. Die Beamten konnten eine Wohnung lokalisieren und stellten fest, dass hinter der Eingangstür eine Person lag. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten durch ein Fenster die Wohnung betreten und sie trafen dort auf einen 79-jährigen Bewohner, der aufgrund einer medizinischen Problematik auf dem Boden lag. Er gab an, dass er bereits seit Montag dort lag und mit dem SOS-Signal auf seine hilflose Lage aufmerksam machen wollte. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Stadtrat beschließt Einführung der Gelben Tonne

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat heute die Einführung einer Gelben Tonne für die Sammlung von Leichtverpackungen verabschiedet und folgt damit der Empfehlung des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM). Vorbehaltlich der Zustimmung in der Vollversammlung am 2 Juli werden die Gelben Tonnen ab Januar 2027 flächendeckend eingeführt. Der AWM hatte in einem Pilotversuch die Vor- und Nachteile verschiedener Holsysteme miteinander verglichen und dem bisherigen System gegenübergestellt. Die wissenschaftliche Auswertung ergab: Die Gelbe Tonne vereint eine hohe Nutzerfreundlichkeit mit effizienter Sammlung – und verursacht dabei im Vergleich die geringsten zusätzlichen Belastungen für Stadtbild, Logistik und Müllgebühren. Für die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen sind deutschlandweit laut Verpackungsgesetz die Dualen Systeme verantwortlich. Diese beauftragen private Entsorgungsunternehmen mit der Durchführung vor Ort. Die Stadt stimmt mit den Dualen Systemen die Rahmenbedingungen ab, ist aber nicht selbst Betreiberin der Gelben Tonne.


05.06.2025

Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Taschendiebstählen – Neuhausen

Im März gingen bei der Polizei Anzeigen ein, weil zwei unbekannte Täter - eine Frau und ein Mann - mehrfach an Trambahnstationen warteten und danach Fahrgästen, während diese einstiegen, die Geldbörsen entwendeten. Im Rahmen der Ermittlungen konnte einer der beiden Tatverdächtigen identifiziert werden. Es handelt sich hierbei um einen 23-jährigen Rumänen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die weibliche Person blieb zunächst weiterhin unbekannt. Am Samstag wurde ein weiterer Taschendiebstahl am U-Bahnhof Rotkreuzplatz angezeigt. Am Montag konnte ein 25-jähriger Zeuge in einer Trambahn bei der Haltestelle Leonrodplatz eine weitere Tat beobachten. Er verständigte daraufhin die Polizei. Am gleichen Tag konnte eine zivile Streifenbesatzung einen Pkw mit bulgarischem Kennzeichen feststellen. Bei den Insassen handelte es sich um den 23-jährigen Tatverdächtigen und einer weiteren Tatverdächtigen, einer 20-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Beide Personen wurden kontrolliert. Nach einer Anzeigenerstattung und der weiteren polizeilichen Sachbearbeitung wurden beide der Haftanstalt des Polizeipräsidiums Münchens überstellt. Es ergingen Haftbefehle.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrradfahrer – Maxvorstadt

Am Dienstag gegen 12:00 Uhr wollte eine 46-Jährige mit einem Pkw aus einer Parklücke in den fließenden Verkehr in der Karlstraße einfahren. Währenddessen wartete ein unbeteiligter Pkw, der anschließend in die Parklücke fahren wollte. Ein 76-Jähriger überholte mit einem Pedelec den wartenden Pkw, während die 46-Jährige aus der Parklücke in den fließenden Verkehr fuhr. Dabei kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der 76-Jährige stürzte daraufhin und verletze sich dabei am Kopf. Er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Raubüberfall auf Wettbüro – Sendling

Am Dienstag gegen 23:00 Uhr wurde die Polizei über einen Raubüberfall auf ein Wettbüro informiert. Dabei hatte ein bislang unbekannter Täter die Filiale betreten und einen Mitarbeiter sofort mit Pfefferspray besprüht. Der unbekannte Täter forderte die Herausgabe des Kasseninhalts, nahm das Geld an sich und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der Täter erbeutete Bargeld in vierstelliger Höhe. Der Mitarbeiter wurde leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca 1,80m, schlanke Statur, graue Kapuzenjacke, graue Trainingshose, weiße Turnschuhe, Handschuhe, maskiert mit schwarzer Sturmhaube
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 23:00 Uhr im Bereich der Drygalski-Allee, Gulbranssonstraße oder Wilhelm-Busch-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


04.06.2025

Eröffnung eines Bücherschranks vor dem Lenbachhaus

Das Lenbachhaus in der Luisenstraße 33 wird am Donnerstag um 17 Uhr einen Bücherschrank auf dem Platz vor dem Museum in Betrieb nehmen. Interessierte sind eingeladen, zur Eröffnung des Kunstbücherschranks selber Kunstbücher beizusteuern beziehungsweise mitzunehmen. Der Schrank steht auf dem Vorplatz des Lenbachhauses und ist rund um die Uhr offen für alle. Er soll ein Ort zum Tauschen, Lesen und Entdecken sein.

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall - Sendling-Westpark

Bei der Kollision zweier Pkw sind am Montagabend mehrere Personen verletzt worden, darunter eine 21-Jährige schwer. Zur Rettung musste die Feuerwehr schweres Gerät einsetzen. Aus unbekannter Ursache verunfallten ein schwarzer Mercedes und ein silberner Opel gestern auf der A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen kurz nach der Auffahrt München-Sendling. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich zunächst ein chaotisches Bild. Es war aber schnell klar, dass die schwerverletzte Beifahrerin des Mercedes von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden musste. Nach der Befreiung mit Schere und Spreizer wurde die 21-jährige Frau mit schweren Kopfverletzungen in notärztlicher Begleitung in eine Münchner Klinik gebracht. Auch der 27-jährige Fahrer des Mercedes musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 52- und 53-jährigen Frauen, die sich im Opel befanden, konnten nach einer ambulanten Versorgung vor Ort bleiben. Nachdem die Unfallstelle geräumt war, konnte der Einsatz für die rund 30 Kräfte der Feuerwehr und 15 Kräfte des Rettungsdienstes nach zwei Stunden beendet werden.

Kleinbrand fordert Schwerverletzten - Neuhausen-Nymphenburg

Gestern ist es abends zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus gekommen, welches einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr nötig machte. Ein Bewohner musste in eine Klinik gebracht werden. Der Leitstelle wurde gemeldet, dass im Treppenhaus eines sechsstöckigen Mietshauses in Neuhausen-Nymphenburg Unrat in Brand geraten war, dieser aber bereits durch beherztes Eingreifen gelöscht wurde. Dennoch wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Kontrolle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen bereits über 20 Personen vor dem Gebäude, die aus ihren Wohnungen geflüchtet waren. Tatsächlich war das Feuer schon gelöscht, aber im Treppenhaus war eine starke Verrauchung festzustellen. Da aus mehreren Wohneinheiten Rauchwarnmelder zu hören waren, forderte der Gruppenführer umgehend den restlichen Löschzug nach. Zusammen mit der Polizei wurden daraufhin 23 der rund 40 Wohnungen geöffnet und kontrolliert. Es konnten aber keine weiteren Schäden oder gefährdeten Personen festgestellt werden. Das Treppenhaus und die Wohnungen wurden belüftet. Im Einsatzverlauf zeigten sich bei einem 65-jährigen Bewohner deutlich Anzeichen einer Rauchgasvergiftung. Da sich sein Zustand noch vor Ort weiter verschlechterte, wurde er durch den Rettungsdienst in eine Münchner Klinik gebracht.

Heftige Auseinandersetzung unter Frauen

Drei Frauen waren am frühen Montagmorgen im Hauptbahnhof München heftig aneinandergeraten. Wegen eines mutmaßlichen Raubdeliktes war die Bundespolizei kurz nach Mitternacht ins Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes gerufen worden. Zwei Senegalesen waren mit einer 27-jährigen Äthiopierin aus unbekannten Gründen in Streit geraten. Die drei Beteiligten waren sehr aufgebracht und unkooperativ. Im Rahmen erster Ermittlungen, in Form einer Videoauswertung, wurde festgestellt, dass es aus noch ungeklärter Ursache zwischen den dreien zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung gekommen ist. Nur mit Mühe gelang es bislang unbekannten Zeugen die Frauen zu trennen, bevor sie im Anschluss erneut mit Schlägen und Tritten aufeinander losgingen. Dabei fiel das Mobiltelefon der 27-jährigen Äthiopierin zu Boden. Die 18-Jährige hob das rund 400 EUR teure Smartphone auf, steckte es ein und entsorgte es im Anschluss gemeinsam mit der 16-Jährigen in einem Mülleimer. Bei dem Vorfall wurde das Display des Mobiltelefons beschädigt. Verletzt wurde augenscheinlich keine der Beteiligten. Die Erziehungsberechtigten der noch minderjährigen Beteiligten wurden telefonisch über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Alle Beteiligten wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet und die jeweils zuständige Ausländerbehörde in Kenntnis gesetzt. Sowohl die 16-, wie auch die 27-Jährige sind beide bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die 16-Jährige reiste erstmalig im Januar 2015 ins Bundesgebiet ein und ist im Besitz einer Duldung. Die 18-Jährige reiste im Dezember 2000 erstmals in die Bundesrepublik ein und besitzt eine Niederlassungserlaubnis. Die 27-Jährige reiste erstmalig im Dezember 2006 in das Bundesgebiet ein und ist im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 10:45 Uhr befand sich eine 13-jährige Schülerin zusammen mit einer Mitschülerin und einer Lehrkraft auf dem Weg in Richtung Münchner Innenstadt. Auf dem Weg dorthin kamen der Gruppe in der Elisenstraße zwei männliche Personen entgegen. Eine dieser Personen griff der 13-Jährigen mit einer Hand oberhalb ihrer Kleidung an die Brust. Die 13-Jährige schlug die Hand des Mannes, welcher sie berührte, von sich. Der Täter und sein Begleiter entfernten sich nach der Tat von der Tatörtlichkeit. Der Notruf wurde sofort alarmiert und im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen konnte der Tatverdächtige, ein 32-jähriger Eritreer ohne festen Wohnsitz in Deutschland, durch Polizeikräfte eine Stunde später in dem Bereich festgestellt und festgenommen werden. Obwohl sich der 32-Jährige nach Ausführung der Tat umgezogen hatte, konnte er durch die Kameraaufzeichnungen der polizeilichen Videoüberwachung im Alten Botanischen Garten wiedererkannt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde nach der Anzeigenerstattung und Beendigung der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Samstag wurde durch den Ermittlungsrichter ein Haftbefehl gegen den 32-Jährigen erlassen.


03.06.2025

MünchenBudget: Noch bis 9. Juni Ideen einreichen

Noch bis 9. Juni werden im Rahmen des München-Budgets Vorschläge für ein besseres München gesammelt. Alle Münchner ab 14 Jahren können ihre Ideen ganz einfach auf unser.muenchen.de/muenchenbudget2025 einreichen. Die Verwaltung prüft alle eingegangenen Vorschläge anhand von vorab festgelegten Kriterien. Anschließend können alle Münchner von 17. bis 30. Juni aus den geprüften Vorschlägen ihre Favoriten auswählen. Die 20 Vorschläge mit den meisten Stimmen werden durch die Fachreferate auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Sie erarbeiten zudem pro Vorschlag eine Kostenschätzung. Alle Münchner können dann von 15. bis 31. Oktober abstimmen, welche der Vorschläge umgesetzt werden sollen.

Impfschutz – der perfekte Reisebegleiter für den Sommer

Sommerzeit ist Reisezeit. Insbesondere für Fernreisen sind Reiseschutzimpfungen sinnvoll. Wer einen Urlaub im Ausland plant, sollte deshalb frühzeitig seinen Impfschutz überprüfen – auch in Bezug auf Standardimpfungen wie Diphtherie und Tetanus, die unabhängig von einer Reise empfohlen werden. Denn diese müssen teilweise regelmäßig aufgefrischt werden, um ihre Wirkung zu behalten. Laut Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek sei es ratsam, sich bereits jetzt von seinem Arzt bezüglich des notwendigen Impfschutzes für die geplante Reise beraten zu lassen. Dies sei auch eine gute Gelegenheit zu überprüfen, ob weitere Impfungen fehlen oder aufgefrischt werden müssen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) geben jedes Jahr Empfehlungen für Reiseimpfungen heraus. Je nach Reiseziel umfassen diese unter anderem Impfungen gegen Cholera, Denguefieber, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Influenza, Japanische Enzephalitis, Meningokokken-Erkrankung, Tollwut und Typhus und gehen damit teilweise deutlich über die unabhängig von einer Reise empfohlenen Standardimpfungen hinaus. Das Gesundheitsreferat bietet über seine Impfberatungsstelle Aufklärung bei allen Fragen rund um den Impfschutz an. Diese ist montags bis freitags von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 233-66907 zu erreichen.

Upskirting – Altstadt

Am Samstag gegen 16:30 Uhr beobachteten Taschendiebfahnder aus im Rahmen des Champion-League-Finales einen 65-Jährigen mit Wohnsitz in München, welcher sich im Gedränge der feiernden Fußballfans auffällig jüngeren Frauen näherte und diesen mit einer Kamera unter den Rock filmte. Er wurde deshalb von den Polizeibeamten vor Ort vorläufig festgenommen. Die Kamera wurde sichergestellt. Der 65-Jährige wurde nach Erstattung einer Anzeige und Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Arbeitslosenquoten im Mai 2025

Die Arbeitslosigkeit ist im Agenturbezirk München im Mai, im Vergleich zum Vormonat, geringfügig um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen; somit liegt die Quote bei 4,9 Prozent. Gleichzeitig wirkt sich aber die Konjunkturschwäche weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus. So stieg die Arbeitslosenquote um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2024. In absoluten Zahlen waren über 55 000 Personen im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet, das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent gegenüber Mai 2024. Die gleiche Entwicklung zeigt sich in Bayern. Auch hier stieg die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ähnlich im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit waren über 306 000 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 13,5 Prozent mehr als im Mai 2024. Gleichzeitig aber sinkt die Arbeitslosenquote im Mai 2025 um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem April. Bundesweit ist die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt ähnlich wie in München und Bayern.

Körperverletzung – Untergiesing

Am Sonntag gegen 22:00 Uhr kam es zu einem zunächst verbalen Streit zwischen einem 54-Jährigen mit Wohnsitz in München sowie einem 34-jährigen Deutschen und einem 29-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit. Im Verlauf des Streits stach der 34-Jährige mit einer zerbrochenen Glasflasche in Richtung des 54-Jährigen, welcher dabei Schnittverletzungen an der Hand davontrug. Außerdem wurde der 54-Jährige durch beide Personen auf den Boden geworfen und mehrmals gegen den Kopf getreten. Des Weiteren bedrohte der 34-Jährige den 54-Jährigen. Eine unbeteiligte Zeugin bemerkte den Streit und informierte den polizeilichen Notruf, woraufhin alle drei Beteiligte von eintreffenden Polizeibeamten vor Ort angetroffen werden konnten. Der 34-Jährige sowie der 29-Jährige wurden festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 54-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung durch den Rettungsdienst von der Polizei wieder entlassen.


02.06.2025

Aufzug überfüllt - Studentenstadt

Ein überfüllter Aufzug ist in der Studentenstadt so festgesteckt, dass der Techniker die Feuerwehr München zu Hilfe zog. Am frühen Vormittag rief ein Aufzugstechniker in der Leitstelle München an und schilderte, dass er bereits seit mehreren Stunden versuche, einen stecken gebliebenen Aufzug wieder in Gang zu setzen. Da alle Versuche erfolglos blieben und sich die Insassen nun meldeten, dass es langsam zu viel wird, forderte er nun die Feuerwehr nach. Vor Ort in der Grasmeierstraße verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick. Laut den Rückmeldungen aus dem Aufzug und der Bestätigung durch den Techniker seien wohl zwölf Personen in der Kabine. Der Fahrkorb befand sich zwischen den Stockwerken und der Techniker schilderte, dass der Aufzug dermaßen fest im Fang hängt, dass er ihn nicht lösen habe können. Der Fang ist eine sicherheitstechnische Einrichtung an Aufzügen, welcher ein unkontrolliertes Abfallen einer Fahrkabine verhindert. Da es keinen Anschlagpunkt gab, an dem man den Fahrkorb hätte ein Stück hochziehen können, um den Fang zu lösen, entschied sich der Einsatzleiter, über das Dach der Kabine einzusteigen und die Fahrgäste zu retten. Nach den nötigen Sicherungsmaßnahmen schnitten sie mit einer Säbelsäge ein Loch in die Kabinendecke, durch welches sie dann eine Steckleiter schoben. Hierüber konnten nun die Personen allesamt den Fahrkorb verlassen. Alle Fahrgäste wurden vor Ort kurz von den Einsatzkräften in Augenschein genommen, konnten aber alle unverletzt den Einsatzort verlassen.

Gefährliche Körperverletzung Hauptbahnhof:

Gegen 04:25 Uhr kam es im Hauptbahnhof München zum Streit zweier Männer. Dabei schlug ein 29-jähriger Peruaner mit einer Glasflasche auf einen 44-jährigen Deutschen ein. Nach Abwehr mehrerer gezielter Schläge wurde der Angegriffene aus Germering zweimal am Kopf getroffen. Er erlitt ein großes Hämatom, eine erhebliche Schwellung und Schürfwunden an der Schläfe und musste ambulant in einer Klinik behandelt werden. Der Aggressor flüchtete, konnte aber Dank sofortiger Videoauswertung auf dem Weg zu einem Zug Richtung Rosenheim ausfindig gemacht werden. Wenig später wurde der mit 1,8 Promille Alkoholisierte im abfahrbereiten Zug im Hauptbahnhof festgenommen. Der im September 2024 erstmals ins Bundesgebiet Eingereiste hat eine Aufenthaltsgestattung. Er wurde dem Haftrichter wegen gefährlicher Körperverletzung zugeführt. Woran der Streit entbrannte ist nicht bekannt.

Körperverletzung Grafing Bahnhof:

Gegen 14 Uhr gerieten zwei Frauen in einer Regionalbahn auf der Fahrt nach München in Streit. Auf Höhe Grafing drückte eine 54-Jährige aus Hohenlinden das Kleinkind einer 29-Jährigen zur Seite, nachdem dieses - ersten Ermittlungen zufolge - gegen ein Netz des Kinderwagens getreten hatte. Die Jüngere stellte die Ältere zur Rede und warf ihr vor, dass Kind geschlagen zu haben. Daraufhin schlug die 54-Jährige der 29-Jährigen unvermittelt ins Gesicht. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

Tätlicher Angriff in Neubiberg:

Gegen 21:15 Uhr weckten Bundespolizisten einen in einer S5 am Bahnhof Neubiberg schlafenden 22-jährigen Afghanen. Aufgrund von Ausfallerscheinungen wurde der mit 2,8 Promille Alkoholisierte aus der S-Bahn geführt. Als er auf dem Bahnsteig zum Auffinden von Ausweispapieren durchsucht wurde, versuchte er einem Beamten einen Kopfstoß zu versetzen, traf jedoch nicht. Der Beamte blieb unverletzt. Der Afghane, der 2015 erstmals in die Bundesrepublik einreiste trat in der Vergangenheit mit Gewalt-, Eigentums- und Sexualdelikten sowie mehren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mit der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen polizeilich in Erscheinung. Er wurde in Schutzgewahrsam genommen, ausgenüchtert und anschließend auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich wegen tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Versuchte Körperverletzung, Bedrohung und Unterschlagung im Hauptbahnhof:

Gegen 22:35 Uhr gerieten zwei Männer aus Sierra Leone im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes in Streit. Der 37-Jährige, im November 2016 erstmals ins Bundesgebiet Eingereiste wurde immer aggressiver, zerschlug eine mitgeführte Glasflasche am Boden und ging mit Stich- und Schnittbewegungen auf seinen 26-jährigen Lands-mann zu. Dieser konnte durch schnelles Ausweichen ein Treffen verhindern. Bundespolizisten, die dies beobachteten, schritten ein und nahmen den Älteren, bei dem über 3 Promille Atemalkohol gemessen wurden, fest. Bei der Durchsuchung des 37-Jährigen wurden mehrere Handys aufgefunden; eines war wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurde der in Thalkirchen Wohnende wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Unterschlagung angezeigt und anschließend entlassen.


30.05.2025

Stadtrat macht Weg frei für Olympiabewerbung und Bürgerentscheid

München bewirbt sich um Olympische und Paralympische Spiele im Jahr 2036 oder 2040 und gibt dafür am 31. Mai beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ein umfassendes Konzept ab. Dem hat die Vollversammlung des Stadtrats mit großer Mehrheit zugestimmt. Zudem hat der Stadtrat im Sinne einer umfassenden Einbeziehung der Bevölkerung die Durchführung eines Bürgerentscheids am 26. Oktober beschlossen. Die Münchner Bürger können an diesem Datum über die Frage abstimmen, ob die Landeshauptstadt München sich um Olympische Spiele bewerben soll. Aus Sicht der Landeshauptstadt München sprechen mehrere gewichtige Gründe für eine Bewerbung. Ausgangspunkte sind die in den letzten Jahren auf den Weg gebrachten Reformen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für nachhaltigere und an die Bedürfnisse der Bewerberstädte angepasste Spiele in Verbindung mit einer Senkung der Bewerbungs- und Organisationskosten und einem „One-Village-Ansatz“, der eine möglichst kompakte Zusammenführung der Athleten zum Ziel hat. Das Herzstück der Bewerbung bildet der weltweit einzigartige Münchner Olympiapark. Nahezu die Hälfte aller Sportarten würden hier auf einem Areal von gut 2 Kilometern Länge ausgetragen. Dazu soll der Olympiapark im Süden belebt werden und sich speziell jungen urbanen Sportarten wie Skateboard oder 3x3 Basketball öffnen. Auf diese Weise könnte er nach den Spielen noch umfassender als bisher für die gesamte Bevölkerung Raum für Sport, Freizeit und Erholung bieten. Insgesamt 90 Prozent der Sportstätten liegen im Radius von weniger als 30 Kilometern zum geplanten Olympischen Dorf und damit noch näher als die vom IOC geforderten 50 Kilometer. Dabei werden nahezu ausschließlich bestehende Sportstätten genutzt. Ergänzt werden sie durch einige wenige temporäre Hallen oder Veranstaltungsflächen wie auf der Messe München, auf dem Odeonsplatz, im Englischen Garten oder vor Schloss Nymphenburg.

Festnahme eines 28-jährigen Deutsch-Afghanen am Flughafen München

Die Bundespolizei am Flughafen München hat am Montag einen 28-jährigen deutsch-afghanischen Staatsangehörigen bei der Einreise aus Istanbul festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Landshut wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung an seiner minderjährigen Tochter vor. Im Rahmen der Einreisekontrolle stellten die Beamten der Bundespolizei fest, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war. Nach seiner Festnahme und Durchsuchung wurde der Tatverdächtige an Beamte des Polizeipräsidiums Niederbayern übergeben. Der 28-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Landshut. Im Dezember 2024 erbrach die Tochter des Mannes eine Plombe mit zunächst unbekanntem Inhalt. Eine Untersuchung ergab später, dass es sich um eine unter Umständen tödliche Substanz handelte. Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Landshut geriet der Vater unter den dringenden Verdacht, seiner Tochter die Plombe verabreicht zu haben.

Trambahn kollidiert mit Fußgänger – Maxvorstadt

Am Mittwoch gegen 11:25 Uhr fuhr eine Trambahn der Linie 20 auf der Dachauer Straße in Richtung Karlsplatz/Stachus. Ein 51-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet befand sich als Fußgänger auf dem Grünstreifen im Gleiskörper der Trambahnlinie. Die Trambahnfahrerin musste zunächst an der Kreuzung Dachauer Straße/Sandstraße verkehrsbedingt warten. Nachdem sie ihre Fahrt fortsetzen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem 51-Jährigen. Dabei wurde dieser schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste der Streckenabschnitt der Trambahn für ca. eine Stunde gesperrt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Haftrichtervorführung für 16-jährige

Eine polizeibekannte 16-Jährige und ihr 18-jähriger Begleiter griffen am frühen Dienstagmorgen im Hauptbahnhof zwei couragiert Studenten tätlich an und verletzten sie. Eine Streife der Bundespolizei wurde gegen 01:20 Uhr im Hauptbahnhof München auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aufmerksam. Nach ersten Ermittlungen schubste ein 18-jähriger Deutscher - offensichtlich grundlos und ohne vorangegangene Unterhaltung - einen 32-jährigen Bulgaren unvermittelt zu Boden. Zwei, auf dem Heimweg befindliche Studenten beobachten dies und machten ihren Unmut dem Perlacher gegenüber deutlich. In der Folge entstand eine zunächst verbale Streitigkeit zwischen mehreren Beteiligten. Die Begleiterin des Schubsers, eine 16-jährige, polizeibekannte Deutsche, trat im Anschluss mehrmals mit dem Fuß gegen einen der Studenten, einem 27-jährigen Deutschen aus Nürnberg. Als auch dieser zu Boden gegangen war, schlugen die beiden Aggressoren gemeinschaftlich auf ihn ein und traten mit den Füßen gegen dessen Kopf. Der zweite Student, ein 26-jähriger, in Laim lebender Deutscher, mit fast 2 Promille alkoholisiert, kam seinem Freund zu Hilfe, trat nach den Angreifern und warf zudem seine Tasche gegen die beiden. Daraufhin mischte sich ein sechster Beteiligter ein und trat dem am Boden Liegenden ins Gesicht. Bundespolizisten trennten alle Beteiligten. Während der Erstangegriffene 32-Jährige kaum äußerliche Verletzungen aufwies, klagte der 27-jährige Student über starke Schmerzen im Gesichtsbereich. Er wurde vor Ort von Rettungssanitätern versorgt. Durch die Schläge und Tritte riss sein rechtes Ohrläppchen ein. Zudem war schon kurz nach der Tat eine Schwellung im Wangenbereich zu erkennen. Der zweite Student klagte über Schmerzen im Bein. Während der 18-jährige Aggressor scheinbar unverletzt blieb, verletzte sich die 16-Jährige durch Schläge gegen die Wand im Gewahrsam der Bundespolizei selbst. Alle Beteiligten, gegen die wegen des Verdachts wechselseitiger Körperverletzungen ermittelt wird, außer der 16-Jährigen, wurden auf freien Fuß belassen. Sie verfügt über keinen festen Wohnsitz und ist als jugendliche Intensivtäterin polizeilich erfasst. Für sie wurde eine Haftrichtervorführung angeordnet.

Zwei Brände innerhalb weniger Stunden

In München war es zu zwei Bränden innerhalb nur weniger Stunden gekommen. Ein Anwohner meldete der Leitstelle eine Rauchentwicklung im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses beim Domagkpark. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits dichter, schwarzer Rauch sichtbar. Ein Trupp unter Atemschutz drang in den Keller vor, um den Brandherd zu lokalisieren. Schnell konnte eine brennende Matratze ausfindig gemacht und gelöscht werden. Im Anschluss wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Vier Personen mussten, mithilfe von Fluchthauben, aus dem stark verrauchten Treppenhaus ins Freie gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nur wenige Stunden später bemerkten in den frühen Morgenstunden mehrere Hausbewohner in der Lindwurmstraße Rauch in einem Treppenhaus und setzten einen Notruf an die Leitstelle ab. Die Feuerwehr schickte sofort einen Trupp unter Atemschutz in das vierte Obergeschoss. Parallel dazu wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, da sich der Wohnungsinhaber vermutlich noch in der Brandwohnung befand. Der 47-jährige Mann konnte über das Treppenhaus ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik transportiert. Nach rund zehn Minuten konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Auch hier kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz, um die betroffene Wohnung sowie das Treppenhaus zu entrauchen. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei zur Brandursache.


28.05.2025

Breite Mehrheit für Münchner Olympia-Bewerbung

Eine Bewerbung Münchens als Austragungsort für Olympische Sommerspiele würde bei den Münchnern weiterhin auf breite Zustimmung stoßen. Nach einer aktuellen Umfrage der RIM Marktforschung GmbH stehen rund 66 Prozent der Befragten einer Bewerbung positiv gegenüber. Nur knapp 31 Prozent würden eine Bewerbung ablehnen. Mit rund 80 Prozent überdurchschnittlich hoch ist die Zustimmung in der Gruppe 18- bis 34-Jährigen. Die meistgenannten Gründe für eine Bewerbung waren, dass diese gut für die Wirtschaft und den Tourismus sei und einen Imagegewinn als weltoffene Stadt bringen würde. Die Aussicht auf eine Verbesserung der Infrastruktur und einen Ausbau des ÖPNV wurde ebenfalls als Positivfaktor genannt. Als wesentliche Gründe gegen eine Bewerbung nannten die Befragten Kosten, Menschenmassen und eine Überlastung der Verkehrsinfrastruktur.

Getränkepreise auf dem Oktoberfest 2025

Die gastronomischen Betriebe haben dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die von ihnen kalkulierten Getränkepreise für die Wiesn 2025 mitgeteilt. Demnach wird eine Maß Festbier heuer zwischen 14,50 und 15,80 Euro kosten, also durchschnittlich 3,5 Prozent mehr als im Jahr 2024. Die Durchschnittspreise der alkoholfreien Getränke betragen pro Liter für Tafelwasser etwa 11 Euro, Spezi 12,50 Euro und für Limonade 12 Euro. Die Getränkepreise werden nicht von der Landeshauptstadt München festgelegt. Die Stadt überprüft als Veranstalter jedoch die von den Gastronomen genannten Preise auf ihre Angemessenheit. Dazu wird ein Vergleich mit den Preisen der gastronomischen Großbetriebe im Stadtgebiet München vorgenommen. Diese Preise liegen beim Bier aktuell zwischen 7,70 Euro und 13,40 Euro pro Liter Export.

Surfen auf der Eisbachwelle

Das Surfen auf der Eisbachwelle ist weiterhin verboten, der Zugang wird durch Barrieren erschwert. Wer gegen das Surfverbot verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Doch das hält offen bar nicht jeden davon ab auf der Welle zu reiten. Der MM hatte auf seiner Titelseite berichtet, dass ein Surfer verbotener weiser auf der Welle surfte. Die Stadt München weist darauf hin, dass die Einhaltung des Surfverbots durch die Stadtverwaltung täglich kontrolliert wird. Sollte während dieser Kontrollen ein Verstoß gegen das Surfverbot entdeckt werden, wird die Polizei hinzugezogen, da nur diese die Personalien feststellen kann. Die Wiedereröffnung steht unter dem Vorbehalt der Ergebnisse des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens, das abgeschlossen sein muss.

Eichhörnchen in Not - Waldtrudering

Ein kleines Oachkatzl ist am Montag von der Feuerwehr gerettet worden. Zwei Mitarbeiterinnen eines Tierschutzvereins hatten die Feuerwehr alarmiert. Am Giebel eines Wohnhauses in Waldtrudering hatten Eichhörnchen einen Kobel gebaut. Da bereits zwei Jungtiere abgestürzt waren und verletzt am Boden lagen, sollte der Absturz weiterer Jungtiere unbedingt verhindert werden. Die beiden Helferinnen hatten bereits unterhalb des Kobels ein provisorisches Sprungpolster aus Decken aufgebaut. Um den Kobel sicher erreichen zu können, kam eine Drehleiter der Feuerwehr München zum Einsatz. Durch die beengten Platzverhältnisse an der Zufahrt zum Wohnhaus in der Turnerstraße wurde dem Maschinisten der Drehleiter einiges abverlangt. Nachdem ein Brett am Giebel des Hauses entfernt worden war, konnte das verbliebene Eichhörnchen-Baby aus dem Kobel in Sicherheit gebracht werden. Es wurde nach dem Drehleiter-Maschinisten auf den Namen Fabi getauft.

Jugendliche leistet Widerstand nach Diebstahl - Bundespolizist verletzt

Am Montagabend kam es am Bundespolizeirevier München Ost im Rahmen einer Diebstahlsanzeige zu einem Gerangel - ein Polizist kam ins Krankenhaus. Eine 15-jährige Ukrainerin war zuvor beim Ladendiebstahl erwischt worden und versuchte, sich mit falschen Dokumenten auszuweisen. Die Jugendliche wurde gegen 21:30 Uhr auf das Bundespolizeirevier gebracht, nachdem sie gemeinsam mit einem 16-jährigen Begleiter alkoholische Getränke aus einem Geschäft entwendet hatte. Während dieser flüchten konnte, wurde sie bis zum Eintreffen der Streife festgehalten. Bei der Anzeigenaufnahme legte sie ein manipuliertes Ausweisdokument sowie einen auf eine andere Person ausgestellten Reisepass vor. Als sie versuchte, aus dem Dienstgebäude zu fliehen, konnte ein 28-jähriger Beamter sie noch aufhalten. Dabei setzte sich die Jugendliche zur Wehr, wodurch der Beamte eine Schulterverletzung erlitt. Aufgrund der Schmerzen, musste er seinen Dienst abbrechen und wurde zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Die Mutter der Jugendlichen wurde über den Vorfall informiert und erschien auf der Dienststelle um sie abzuholen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Missbrauchs von Ausweispapieren und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


27.05.2025

Lkw reißt Stromleitung ab - Ramersdorf

Ein Lkw hat gegen 15 Uhr die Oberleitung der Tram in Ramersdorf abgerissen. Am Montagnachmittag wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu einem Stromunfall alarmiert. In der Aschauer Straße hatte ein Lkw die Fahrdrähte der Tram berührt und diese zu Boden gerissen. Die Fahrdrähte stürzten auf die Fahrbahn und beschädigten mehrere Pkw. Zwei Personen konnten ihr Fahrzeug nicht mehr verlassen, da die Stromleitungen auf dem Auto zum Liegen gekommen waren. Erst nachdem die Stromzufuhr abgeschaltet war und die Spannungsfreiheit festgestellt wurde, konnten die Insassen aus dem Smart aussteigen. Da beide Fahrtrichtungen betroffen waren, musste der gesamte Kreuzungsbereich für den Verkehr gesperrt werden. In München werden die Trambahnen mit 750 Volt Gleichspannung betrieben.

Heißwasserschaden

Mitten in der Nacht wurden Feuerwehrkräfte zu einem Wasserschaden in einem Wohn- und Geschäftshaus in Haidhausen in der Ernst-Reuter-Straße gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache trat heißes Wasser aus einer Leitung aus und verteilte sich großflächig über die abgehängten Zwischendecken - schließlich ergoss sich das Wasser in den darunterliegenden Raum. Die Feuerwehr konnte den Wasseraustritt notdürftig stoppen. Mit drei Wassersaugern und zwei Pumpen wurde über eine Stunde lang das ausgetretene Wasser entfernt. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar. Eine Fachfirma übernimmt die Instandsetzung.

Carport in Flammen

Gegen Mitternacht meldete ein Passant einen Brand in der Hansastraße - ein Carport stand lichterloh in Flammen. Sofort wurden vier Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Es gelang den Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach rund einer Stunde konnte "Feuer aus" gemeldet werden. In dem Carport befanden sich ein Gabelstapler sowie Materialien einer Catering-Firma. Der Brand richtete erheblichen Schaden an. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Tiefgaragenbrand

Am Sonntagnachmittag wurde ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften in die Riesstraße in Moosach alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive schwarze Rauchsäule aus dem Bereich einer Tiefgarage sichtbar. Ein Stoßtrupp drang unter Atemschutz in die Tiefgarage vor und konnte den in Flammen stehenden VW-Bus nach etwa zehn Minuten löschen. Die eigentliche Herausforderung lag jedoch in den anschließenden Belüftungsmaßnahmen. Aufgrund der Größe des Gebäudekomplexes und der dichten Rauchentwicklung dauerte es knapp zwei Stunden, bis die Tiefgarage vollständig entraucht war.

Rauchender Passagier und per Haftbefehl gesuchte Frau gestoppt

Die Bundespolizei am Flughafen München war am Sonntagmorgen gleich zweimal bei Flügen aus den USA im Einsatz. Gegen 6 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Vorfall an Bord des Fluges gerufen. Die Flugzeugcrew informierte die Einsatzkräfte vor Ort darüber, dass ein 65-jähriger US-amerikanischer Staatsangehöriger während des Fluges auf der Bordtoilette geraucht und anschließend Mitglieder des Kabinenpersonals verbal beleidigt hatte. Der Mann zeigte bei Eintreffen der Beamten deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Gegenüber den Einsatzkräften verhielt sich der Passagier jedoch kooperativ. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Rauchens an Bord eines Flugzeugs ein. Gegen den Passagier wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 153 Euro erhoben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland gestattet.

Ebenfalls auf einem Flug aus den USA wurde im Rahmen der Einreisekontrolle eine 25-jährige rumänische Staatsangehörige überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Frau zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Diebstahls und Urkundenfälschung vorlagen. Durch die Zahlung einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 1.438 Euro konnte sie den Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde auch ihr die Einreise nach Deutschland gestattet.

Raub einer Handtasche – Haar

Am Freitag gegen 15:20 Uhr befand sich eine 84-Jährige als Fußgängerin im Höglweg in Haar, als sie bei den dort befindlichen Sportplätzen unvermittelt von hinten angegriffen wurde. Ein bislang unbekannter Täter entriss der 84-Jährigen die über die Schulter getragene Handtasche. Dabei stürzte die 84-Jährige zu Boden und der Täter flüchtete mit der Handtasche samt Inhalt unerkannt zu Fuß. Im Anschluss wurde der Notruf 110 verständigt. Die 84-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 185 cm groß, helle Hautfarbe; komplett dunkel gekleidet
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 15:20 Uhr im Bereich Höglwegs Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Körperverletzung – Neuhadern

Am Samstag gegen 17:10 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Fußballspielern im Rahmen eines Fußballspiels kam. Sie informierte daraufhin den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort wurde ein 24-Jähriger und ein 31-Jähriger angetroffen. Beide Personen waren jeweils Spieler der gegnerischen Mannschaften und beide waren leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung war aber vor Ort nicht notwendig. Die Ursache und der detaillierte Ablauf des Streites sind bislang noch nicht genau bekannt und Gegenstand der Ermittlungen. Gegen beide Personen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren wegen einem Körperverletzungsdelikt eingeleitet.

Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Milbertshofen

Am Samstag gegen 13:45 Uhr befand sich eine 61-Jährige mit Wohnsitz in München am U-Bahnhof Frankfurter Ring. Hier bemerkte sie einen 60-Jährigen mit der im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs sexuelle Handlungen an sich vornahm. Als sich die 61-Jährige in den Lift begab und zur U-Bahn fuhr, folgte ihr kurze Zeit später der 60-Jährige, ebenfalls zum Gleisbereich, woraufhin sie den Polizeinotruf informierte. Eine sofort entsandte Streife der Münchner Polizei konnte den 60-Jährigen antreffen und festnehmen. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen.


26.05.2025

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten – Neuhausen

Bereits am Mittwoch, den 07.05., kam es am Mittag zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Arnulfstraße im Bereich der Trambahnhaltestelle Donnersbergerstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 52-Jähriger mit einem BMW auf der Arnulfstraße stadteinwärts. Zeitgleich fuhr ein 34-Jähriger mit einem Mercedes Kleintransporter in gleicher Fahrtrichtung neben dem 52-Jährigen. Kurz nach der Donnersberger Brücke kam es zu einer Kollision beider Fahrzeuge, woraufhin der 52-Jährige mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen den Fahrgastunterstand der Trambahnhaltestelle Donnerbergerstraße stieß. Dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Eine 22-Jährige erlag bereits am Dienstag, 13.05.2025, ihren schweren Verletzungen. Am Freitag, 23.05. verstarb nun leider eine weitere Person, eine 79-Jährige. Auch sie erlag ihren schweren Verletzungen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt weiterhin in dieser Sache.

Sturz eines Motorradfahrers; eine Person verletzt – Alte Heide

Am Samstag gegen 00:45 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit einem Suzuki Motorad auf dem Isarring in Richtung Effnerplatz. Aus bislang unbekannten Gründen kam er offensichtlich alleinverschuldet in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Randstein. In der Folge verlor er die Kontrolle über sein Kraftrad und stürzte zu Boden. Er wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme musste der Mittlere Ring in nördlicher Richtung für ca. 30 Minuten komplett gesperrt werden. Es kam aber nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Verkehrsunfall; drei Personen verletzt – Milbertshofen

Am Samstag gegen 12:15 Uhr fuhr eine 24-Jährige mit ihrem 26-jährigen Beifahrer, beide mit Wohnsitz in Österreich, mit einem Citroen die Domagkstraße in Richtung der Milbertshofener Straße. An der Kreuzung zur Ingolstädter Straße wollte sie diese geradeaus überqueren. Zeitgleich fuhr ein 36-Jähriger auf der Ingolstädter Straße in Richtung der Leopoldstraße und wollte seinerseits die Kreuzung zur Domagkstraße geradeaus überqueren. Die Ampel zeigte für die Fahrtrichtung der 24-Jährigen Rot, der 36-Jährigen hatte Grün. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Die 24-Jährige und ihr 26-jähriger Beifahrer sowie der 36-Jährige wurden durch den Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. An beiden Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Kaffeeattacke und Biss gegen DB-Mitarbeiter

Gegen 19:10 Uhr kam es im Hauptbahnhof München zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Venezolaner und zwei Mitarbeitern der Deutschen Bahn Sicherheit. Nachdem der Mann unberechtigt die DB Lounge betreten hatte, wurde er durch eine Streife der DB-Sicherheit aus dem Bereich verwiesen. Im Anschluss warf er einem 66-jährigen Sicherheitsmitarbeiter einen Becher heißen Kaffees ins Gesicht, spuckte in dessen Richtung und biss ihn in den Unterarm. Zudem schlug er nach dem Mann, wodurch dieser einen Zahn verlor. Der Venezolaner wurde von der DB-Sicherheit zu Boden gebracht, gefesselt und der Bundespolizei übergeben. Die Beamten legten ihm eine Spuckschutzhaube an und brachten ihn zur Dienststelle. Ein Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Eine angeordnete Blutentnahme zur Feststellung von Betäubungsmitteln wurde durchgeführt.

Mann stürzt nach Schubser ins Gleis

Gegen 20:00 Uhrwurde eine körperliche Auseinandersetzung am Ostbahnhof gemeldet. Dort war es zwischen einem 25-jährigen Mazedonier und einem 30-jährigen Afghanen zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der Mazedonier den anderen mit beiden Händen in den Gleisbereich stieß. Der Mann stürzte auf den Rücken, konnte jedoch durch einen unbeteiligten 25-jährigen Gambier wieder auf den Bahnsteig gezogen werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr kein Zug ein. Der Gestürzte wurde mit Rückenbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle Beteiligten wurden zur Dienststelle am Ostbahnhof gebracht und nach Durchführung der Maßnahmen entlassen.


25.05.2025

Brand bei der Polizeiinspektion Reiterstaffel München – Trudering

Am Donnerstag wurde die Münchner Polizei gegen 03:15 Uhr darüber informiert, dass es im Bereich der Polizeiinspektion der Reiterstaffel München zu einem Brand gekommen war. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei fest, dass mehrere Einsatzfahrzeuge in Flammen standen. Die Feuerwehr verhinderte weitestgehend ein übergreifen des Feuers auf den Stall, in welchem sich Pferde befanden. Die Feuerwehrleute konnten den Brand schließlich gegen 03:50 Uhr löschen. Durch das Feuer wurden auch Stallungen in Mitleidenschaft gezogen. Die unmittelbar betroffenen Pferde konnten durch die Einsatzkräfte evakuiert werden, sodass keine Tiere verletzt wurden. Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge beschädigt, davon erlitten vier einen Totalschaden. Der Sachschaden beträgt nach aktuellem Kenntnisstand 1 Mio Euro. Im Einsatz befanden sich über 70 Einsatzkräfte sowie ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei. Bei den umfangreichen Fahndungsmaßnahmen wurde die Münchner Polizei auch von Kräften des angrenzenden Polizeipräsidiums Oberbayern Nord unterstützt. Aufgrund des Schadensbildes wird derzeit von Brandstiftung ausgegangen. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Wohnung nach Brand unbewohnbar - Messestadt Riem

Am Donnerstagmittag hat ein Akkustaubsauger gebrannt. Die Brandwohnung befindet sich in einer Wohnanlage in der Georg-Kerschensteiner-Straße. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte den Rauch aus einem Fenster und informierte die Feuerwehr. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter Rauch aus einem gekippten Fenster im ersten Obergeschoss. Der Nachbar wartete bereits vor dem Gebäude und informierte den Einsatzleiter, dass sich niemand mehr in der Wohnung befände. Er habe soeben mit einem der Bewohnenden telefoniert. Mit dem Wissen leiteten die Einsatzkräfte umgehend die Brandbekämpfung ein. Dazu verschafften sie sich mit Brechwerkzeug gewaltsam Zutritt zur Wohnung. Nach nur wenigen Schritten fanden sie den Brandherd. Ein akkubetriebener Staubsauger und Teile des Mobiliars waren in Brand geraten und konnten innerhalb kurzer Zeit gelöscht werden. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Aufgrund der durch die starke Hitzentwicklung entstandenen Schäden und Verrußung ist die Wohnung unbewohnbar. Die Familie kommt vorübergehend bei Bekannten unter.

Unfall auf Baustelle – Neubiberg

Am Donnerstag gegen 09:20 Uhr kam es auf einem größeren Betriebsgelände in Neubiberg zu einem Arbeitsunfall. Dort fanden zu der Zeit Aushubarbeiten statt. Ein 43-Jähriger befand sich gerade hinter einem Lkw, der kurz zuvor mit Erde und Schotter beladen wurde, um diesen für die Abfahrt fertig zu machen. Unmittelbar neben ihm rangierte ein 29-Jährige mit einem Kettenbagger. Beim Rückwärtsfahren mit dem Bagger kollidierte er mit dem 43-Jährigen und überrollte dessen Bein. Der 43-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und musste zur stationären Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.


23.05.2025

DPolG über feigen terroristischen Anschlag auf Polizei-Reiterstaffel in München entsetzt

In der vergangenen Nacht wurden mehrere Fahrzeuge und Anhänger der Polizei-Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München durch unbekannte Täter in Brand gesetzt. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe. "Das ist ein direkter Anschlag auf die Polizei, der ganz deutlich linksterroristische Züge trägt und klar das Ziel verfolgt, die Logistik und die Einsatzfähigkeit der Polizei als Organisation zu zerstören", zeigt sich Thorsten Grimm, 1. Stv. Landesvorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) entsetzt. Es handelt sich nach einem sehr ähnlichen Anschlag im Januar dieses Jahres auf die Hundestaffel des Polizeipräsidiums München bereits um die zweite Tat dieser Größenordnung mit Sachschaden im siebenstelligen Bereich. "Das sind ganz bewusst ausgewählte Ziele, feige und hinterhältige Anschläge. Es ist letztlich nur dem Zufall zu verdanken, dass hier keine Polizeibeschäftigten und keine Tiere zu Schaden kamen. Diesen skrupellosen Terroristen wäre das völlig egal. Wir fordern hier schnelle und lückenlose Ermittlung aller Täter und Tatzusammenhänge unter konsequenter Einbeziehung aller rechtlicher Möglichkeiten", so Grimm weiter. Die Tat reiht sich insgesamt in eine ganze Serie von Brandanschlägen in und um München ein. "Es liegt zumindest die Vermutung sehr nahe, dass auch diese perfide Tat Teil einer linksterroristischen An-schlagsserie mit gezielter Struktur und Planung ist. Wir dürfen vor dem Linksextremismus nicht die Augen verschließen. Dieser ist genauso relevant wie islamistischer Extremismus oder Rechtsextremismus. Hier werden nicht nur die Polizei, sondern der Rechtsstaat und seine Institutionen direkt angegriffen. Dies muss jetzt auch konsequent die Politik auf den Plan rufen", appelliert Grimm.

Brand in Polizeiinspektion - Riem

Bei einem nächtlichen Brand in einer Polizeidienststelle in Riem ist ein erheblicher Sachschaden entstanden. In der Nacht meldeten mehrere Anrufe in der Leitstelle Flammenschein auf dem Gelände der Reiterstaffel München. Die zu dem Brand alarmierten Einsatzkräfte konnten vor Ort in der Schichtlstraße mehrere brennende Fahrzeuge ausmachen und starteten direkt mit den Löschmaßnahmen. Zeitgleich ergab die Erkundung, dass von den Flammen die Gefahr ausging, auf die Stallungen, in denen sich die Pferde befinden, überzugreifen. Daher entschied der Einsatzleiter, sofort eine massive Riegelstellung gegen das Übergreifen des Feuers einzurichten. Parallel dazu wurde auch die Evakuierung der betroffenen Pferde vorbereitet, falls die Maßnahme nicht erfolgreich gewesen wäre. Glücklicherweise konnte der Brand aber auf die Fahrzeuge begrenzt werden. Dennoch wurden Teile der Stallungen beschädigt, die Tiere blieben jedoch unverletzt. Die Fahrzeuge waren gegen vier Uhr morgens schließlich alle gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen sind sechs Fahrzeuge beschädigt, vier davon ein Totalschaden. Aktuell gehen die Ermittler von einer Million Euro Sachschaden aus. Die Brandfahndung hat die Untersuchungen aufgenommen.

Bürgersprechstunde mit OB Reiter in Bogenhausen

Oberbürgermeister Dieter Reiter ist am 24. Juli wieder vor Ort, um zu hören, was die Bürger in ihrem Stadtviertel bewegt – dieses Mal geht es in den Stadtbezirk Bogenhausen. „Ich finde es immer wieder spannend zu hören, was die Menschen in den verschiedenen Stadtvierteln bewegt und welche Anliegen sie mitbringen. Und auch wenn die Anliegen oft vielfältig sind, zwei Themen kommen in meinen Bürgersprechstunden immer vor, egal, in welches Stadtviertel ich komme: die Themen Verkehrspolitik und bezahlbares Wohnen. Wir sind alle jeden Tag in der Stadt unterwegs, Verkehrspolitik bewegt also jeden von uns. Und selten gibt es, gerade beim Thema Verkehr, einfache Lösungen“, so Oberbürgermeister Reiter. „Meine feste Überzeugung ist – und das haben auch alle meine Bürgersprechstunden bisher bestätigt – Politik muss zuhören und mit den Bürgern im Dialog sein. Denn selbst wenn Anliegen nicht so gelöst werden können, wie sich das der eine oder die andere wünscht, wird zumindest nachvollziehbar, warum Entscheidungen so getroffen wurden und nicht anders. Deshalb stelle ich mich wieder gern den Fragen und Anliegen.

Körperverletzungsdelikt – Schwanthaler Höhe

Am Sonntag gegen 00:30 Uhr verließ ein 32-Jähriger mit zwei Begleitern einen gastronomischen Betrieb im Bereich der Schwanthaler Höhe. Da er ortsunkundig war, sprach der 32-Jährige zwei bislang unbekannte Männer aus einer größeren Personengruppe auf offener Straße im Bereich der Schwanthaler Höhe und der Gollierstraße an. Dabei wurde der 32-Jährige von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und im Bereich des Gesichtes verletzt. Anschließend flüchtete der 32-Jährige von der Tatörtlichkeit und begab sich einige Stunden später eigenständig zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Im Nachgang erstattete er auf einer Polizeiinspektion Anzeige.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 20 Jahre alt, ca 185 groß, osteuropäische Erscheinung
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 00:30 Uhr im Bereich Schwanthaler Höhe, Gollierstraße und Parkstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mehrere Festnahmen aufgrund internationaler Ermittlungen gegen ein Callcenter in Polen

Im Rahmen des internationalen polizeilichen Informationsaustausches hat die polnische Polizei wichtige Erkenntnisse über ein kriminelles Callcenter in Polen mitgeteilt. Die Kriminalpolizei stellte fest, dass von diesem Callcenter aus Telefonate nach einem deliktstypischen Muster getätigt wurden, was den Verdacht auf betrügerische Anrufe in Deutschland aufwarf. Die Ermittlungen auf deutscher Seite wurden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München durch die Münchner Kriminalpolizei übernommen. Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass von diesem Callcenter aus intensiv betrügerische Anrufe nach Deutschland getätigt wurden. Dabei wurde stets die Legende eines nahen Angehörigen der Angerufenen verwendet, die oder der angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nur gegen eine hohe Kaution einer Inhaftierung entgehen könne. In den einzelnen Fällen wurden jeweils mittlere fünfstellige Euro-Beträge von den Geschädigten gefordert. In Folge der intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen unter Einbindung der polnischen Polizei kam es nun am Donnerstag zu einem Polizeieinsatz durch polnische Einsatzkräfte. Hierbei konnten zwei männliche und vier weibliche Personen festgenommen werden. Zudem konnten zahlreiche Beweismittel, darunter Mobiltelefone, SIM-Karten, Tablets und Laptops, sichergestellt werden.


22.05.2025

Versuchtes Tötungsdelikt – Freimann

Am Montag gegen 21:45 Uhr waren ein 42-Jähriger und ein 32-Jähriger zusammen mit einer 24-Jährigen und deren Kindern, die sich im Kinderwagen befanden, im Bereich des Euro-Industrieparks unterwegs. Dort kam es nach dem aktuellen Erkenntnisstand im Bereich der Maria-Probst-Straße 7 zu einem Zusammentreffen mit zwei unbekannten Männern. Einer dieser beiden Unbekannten belästigte die 24-Jährige, was im Anschluss zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter den vier Männern führte. Die 24-Jährige entfernte sich umgehend von den Männern, um ihre Kinder zu schützen. Im weiteren Verlauf wurden sowohl der 42-Jährige als auch der 32-Jährige niedergestochen; die beiden unbekannten Männer flüchteten. Die beiden verletzten Männer kamen in der Folge jeweils in Krankenhäuser. Beide Verletzte befinden sich nicht in Lebensgefahr und konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, 20 – 30 Jahre alt, ca 170 - 175 cm groß, normale Figur, gekrauste kurze braune Haare, leichter Bart, dunklere Hautfarbe; dunkel gekleidet, vom Eindruck her nicht deutsch
Täter 2:
Männlich, knapp über 30 Jahre alt, ca 170 - 175 cm groß, dünner als Täter 1, eher glatte kurze schwarze Haare, dunklere Hautfarbe; bekleidet mit dunkler Jogginghose und dunkler Jacke, vom Eindruck her nicht deutsch
Zeugenaufruf:
Wer vor Ort Beobachtungen machen konnte, die den Tatablauf betreffen oder Hinweise auf die beiden geflüchteten Täter geben kann, wird gebeten sich umgehend mit Polizei, Tel. 089/2910-0, in Verbindung zu setzen.

Brand auf Baustelle am Klinikum Großhadern - Großhadern

Am Dienstagabend ist es zu einem Brand auf einer Baustelle am Klinikum Großhadern gekommen. Um 18:26 Uhr meldete ein Anrufer der Integrierten Leitstelle München einen Brand auf einem Baugerüst im fünften Stockwerk am Klinikum Großhadern. Ein Mitarbeiter des Klinikums ging sofort in das betroffene Stockwerk und unternahm eigene Löschversuche mit mehreren Feuerlöschern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München löschten nach ihrem Eintreffen unter Atemschutz brennende Baumaterialien. Anschließend wurde das Brandgut mit einem Baustellenaufzug nach unten gebracht und dort nochmals kontrolliert. Der betroffene Bereich des Gebäudes wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Für Personen bestand keine Gefahr, da das betroffene Gebäude gerade umgebaut wird und sich dort keine Patienten befanden.

OB Reiter muss sich Schulter-OP unterziehen

OB muss in di OP: Oberbürgermeister Dieter Reiter wird Anfang nächster Woche an der rechten Schulter operiert. Die Ärzte gehen von einer Genesungszeit von mindestens vier Wochen aus. Deshalb müssen in diesem Zeitraum Termine des OBs abgesagt werden. Oberbürgermeister Reiter: „Ich habe seit längerer Zeit starke Schmerzen in meiner rechten Schulter. Die verschiedensten konservativen Therapien haben leider keine Besserung bewirkt. Die letzte Untersuchung hat nun endlich Klarheit ergeben: Zwei Sehnen im Schulterapparat sind gerissen. Deshalb muss ich unverzüglich operiert werden, was Anfang kommender Woche passieren wird. Die OP-Vorbereitungen beginnen bereits ab Sonntag, so dass ich ab diesem Tag für voraussichtlich vier Wochen arbeitsunfähig sein werde und in dieser Zeit auch leider keine Termine wahrnehmen kann. Es tut mir wirklich leid, dass viele Veranstalter, die mit meinem Kommen gerechnet haben, jetzt teilweise sehr kurzfristig umplanen müssen, so Reiter.

Der Sommer blüht in der Stadt

Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt hat begonnen. Der städtische Gartenbau hat gestern die 111 Blumenkästen auf den Rathausbalkonen angebracht. Sie schmücken wie jedes Jahr das Rathaus in den Sommermonaten. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: „Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue über die beeindruckende Blumenvielfalt, die unsere Stadtgärtner in die Blumenkästen bringen. Auch heuer ist die Bepflanzung wieder besonders gelungen, zur Freude der Münchner und unserer Gäste. Baureferentin Ehbauer sagte: Ab Anfang Juni sind unsere Gärtner spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die bereitstehenden Gefäße einzusetzen. Bereits seit Mitte Mai stellen wir zudem zahlreiche Beete im Stadtgebiet und in den Grünanlagen von Frühjahrs- auf Sommerbepflanzung um.

Gefahrenstelle für Badende und Bootfahrer in der Isar

Das Referat für Klima- und Umweltschutz weist auf eine Gefahr für Badende und Bootfahrer in der Isar hin. Durch die Kiesverlagerung nach den Hochwassern im Jahr 2024 und den derzeit niedrigen Pegelständen der Isar sind bisher mit Kies überdeckte künstlich eingebrachte Stahlträger, so genannte Buhnen, am westlichen Isarufer nördlich der Thalkirchner Brücke und südlich des Flaucherstegs sichtbar geworden. Sie liegen unmittelbar unterhalb der Wasseroberfläche und stellen somit eine Gefahr für Badende und Bootfahrer dar. Das Referat für Klima- und Umweltschutz rät zu erhöhter Vorsicht und weist darauf hin, dass das Baden in unmittelbarer Nähe von Gefahrenstellen verboten ist. Es werden in Kürze zur Kennzeichnung Schilder angebracht.


21.05.2025

Einsatzfahrt mit Blechschaden - Berg am Laim

Am Dienstagvormittag sind ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Motorad in Berg am Laim zusammengestoßen. Das Nef also Notarzteinsatzfahrzeug war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs und wollte von der Halfingerstraße auf die Kreillerstraße fahren. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Zweirad und dem Pkw. Der Fahrer des Einsatzfahrzeugs setzte umgehend einen Notruf an die integrierte Leitstelle ab. Zusammen mit dem im Nef befindlichen Notarzt übernahmen sie die Versorgung des motoradfahrers. Glücklicherweise blieb dieser, bis auf kleinere Abschürfungen, unverletzt. Beide Fahrzeuge konnten nach Abschluss der Unfallaufnahmen eigenständig die Unfallstelle verlassen. Der ursprüngliche Einsatz wurde von einem nachrückenden Notarzt übernommen.

Zoll entdeckt Goldschmuck in einem Teddybären

Zwei Goldarmreifen, versteckt in einem Teddybären, hat ein 30-jähriger Mann versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Münchner Zöllner staunten nicht schlecht, als sie unter Einsatz eines Röntgengeräts das Reisegepäck eines jungen Mannes durchleuchteten. Dabei entdeckten die Beamten zwei Goldarmreifen, versteckt in einem Teddybären. "Der Zoll entdeckt immer wieder kuriose Schmuggelverstecke, die von Schmugglern mit viel Kreativität und Einfallsreichtum gestaltet werden", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Neue Kita-Betriebsträger eingesetzt – Betreuungsplätze gesichert

Vor dem Start des neuen Kindergartenjahrs im Septemberhat die Stadt neue Betriebsträger für 13 Einrichtungen gewonnen. Drei dieser Standorte führt der städtische Träger in Eigenregie weiter. Die Wechsel waren nötig geworden, da die vorherigen Betriebsträger sich entschieden hatten, die Einrichtungen aufzugeben. Betriebsträger von Kindertageseinrichtungen sind freie Träger, die eine Einrichtung in einem Gebäude der Stadt München betreiben. Die Stadt überlässt dem Träger dabei die Räume ebenso wie die Inneneinrichtung und die Ausstattung. Das Personal stellt der Betriebsträger selbst. Um die Betreuungsplätze übergangslos zu erhalten, hatte die Landeshauptstadt ein beschleunigtes Sonder-Trägerauswahlverfahren gestartet, das eine große Resonanz hervorrief.

Verkehrsunfall auf Waldweg; eine Person verletzt – Dietramszell

Am Montag gegen 20:00 Uhr kam es in einem Waldstück im Gemeindegebiet von Dietramszell zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw und ein Fahrrad beteiligt waren. Zur Unfallzeit fuhr ein 30-Jähriger mit einem Dodge Ram den Argeter Weg von Gumpertsham kommend in Richtung Baiernrain. Die Durchfahrt in diesem Bereich ist mit Kraftfahrzeugen verboten. Zur gleichen Zeit fuhr eine 50-Jährige mit einem Fahrrad den gleichen Waldweg in entgegengesetzter Richtung. Als der 30-Jährige und die 50-Jährige bemerkten, dass sie sich auf dem schmalen Waldweg entgegenkamen, bremsten sie stark. Die 50-Jährige stürzte dabei mit ihrem Fahrrad und geriet unter den Pkw. Der 30-Jährige versuchte noch auszuweichen und stieß in der Folge frontal gegen einen Baum. Die 50-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.

Tigermückenmonitoring 2025 startet

Auch in diesem Jahr setzt das Gesundheitsreferat sein etabliertes Tigermückenmonitoring fort. Ziel ist es, die Ansiedlung der asiatischen Tigermücke in München zu überwachen, sodass bei Bedarf geeignete Maßnahmen ergriffen werden können. Hierfür werden an vier Standorten von einer spezialisierten Fachfirma Tigermückenfallen installiert und ab Ende Mai bis in den Herbst regelmäßig ausgewertet. Die Beobachtung seit einigen Jahren soll es ermöglichen, einer stabilen Ansiedlung und Ausbreitung besser entgegenzuwirken. Zentral dabei bleibe, dass viele Bürger mithelfen, mögliche Brutstätten im Garten oder auf dem Balkon zu beseitigen. Die asiatische Tigermücke ist ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatet. In München wurde sie erstmalig im Jahr 2019 nachgewiesen. Die Tigermücke kann Erreger von Krankheiten wie Dengue-, Zika- und Chikungunya-Virus auf den Menschen übertragen. Diese Krankheiten sind jedoch in Deutschland bislang nicht etabliert, so dass das Vorkommen von asiatischen Tigermücken nicht automatisch mit einem Infektionsrisiko für Menschen einhergeht. Anders als viele heimische Mückenarten ist die asiatische Tigermücke tagaktiv und zeichnet sich durch eine gesteigerte Aggressivität aus. Damit ist das Insekt deutlich unangenehmer als heimische Mückenarten. Alle Münchner können dabei unterstützen, die Ausbreitung der asiatischen Tigermücke einzudämmen. Die Mücke nutzt selbst kleinste Wasseransammlungen, um ihre Eier abzulegen. Dazu reichen ihr beispielsweise Eimer, Regentonnen, Pfützen, Blumenvasen und Untersetzer, Vogeltränken oder verstopfte Dachrinnen. Wie für alle Stechmücken gilt es daher in Bezug auf die asiatische Tigermücke, Wasseransammlungen bestmöglich zu vermeiden und potenzielle Brutstätten zu reinigen.


20.05.2025

Raubdelikt in einer Tankstelle – Taufkirchen

Am Sonntag gegen 23:25 Uhr betraten zwei bislang unbekannte Täter eine Tankstelle in Taufkirchen. Unter Vorhalt eines Messers forderten sie von einem 28-jährigen Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld. Daraufhin übergab der 28-Jährige mehrere Hundert Euro aus der Kasse. Danach flüchteten die Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Mehrere Zeugen informierten über den Notruf die Polizei. Daraufhin begab sich eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Tatörtlichkeit. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter anderem mit dem Polizeihubschrauber erbrachte keine neuen Hinweise auf die Täter. Im Rahmen der Fahndung wurde unter anderem eine S-Bahn angehalten und abgesucht. Der 28-jährige Tankstellen-Mitarbeiter blieb bei dem Vorfall unverletzt.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm groß, jugendlich; bekleidet mit schwarzem Kapuzenpullover, schwarzer Hose, beide waren mit schwarzen Masken maskiert
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 23:25 Uhr im Bereich Lindenring, Waldstraße und im Bereich der S-Bahnstation Taufkirchen Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Kellerbrand in Hotel - Obersendling

Die Feuerwehr München ist bei einem Kellerbrand in einem Hotel in Obersendling im Einsatz gewesen. Um kurz nach 17.00 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über eine Rauchentwicklung aus einem Keller informiert. Da am Anfang die Einsatzadresse nicht klar war, wurde nur ein Löschzug zur Alarmadresse in die Hofmannstraße alarmiert. Weitere Recherchen in der Leitstelle ergaben schließlich, dass es sich um ein Hotel handelte. Daraufhin wurden zusätzliche Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nach Obersendling geschickt. Die erste Meldung des Zugführers, "Flammen sichtbar", bestätigte den Kellerbrand. Ein Löschangriff wurde umgehend eingeleitet. Um eine Rauchausbreitung zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte einen Rauchschutzvorhang am Zugang zum Saunabereich im Kellergeschoss. Unter Atemschutz löschte ein Trupp das Feuer in der Sauna. Weitere Trupps kontrollierten das Gebäude. Da bereits alle Personen das Hotel verlassen hatten, wurde niemand verletzt. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde der Kellerbereich sowie die Sauna entraucht. Ein Sachschaden wird von der Feuerwehr auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Zur Klärung der Brandursache ermittelt die Polizei.

Wartungsarbeiten an der Dokumentation Oktoberfest-Attentat

Aktuell finden Bauarbeiten am Erinnerungsort für das Oktoberfest-Attentat statt. Wegen eines baulichen und technischen Updates ist das dauerhafte Informationsangebot am Haupteingang der Theresienwiese voraussichtlich bis 20. Juni, gesperrt. Die Dokumentation Oktoberfest-Attentat ist seit bald fünf Jahren ein lebendiger Erinnerungsort und informiert über den Bombenanschlag vom 26.September 1980 mit 13 Toten und mehr als 200 Verletzten. Mehrere Wiesn haben die 234 Silhouetten und drei Touchscreens bereits gut überstanden, nun werden Beleuchtung und Medienelemente getauscht und damit robuster und wartungsärmer.

Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall - Bogenhausen

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben zusammen mit dem Rettungsdienst in Bogenhausen einen Mann aus seinem Wagen befreit. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls hatte der 65 Jahre alte Mann während der Fahrt in der Arabellastraße die Kontrolle über sein Auto verloren. Er touchierte drei weitere Fahrzeuge und kippte anschließend mit seinem Wagen auf die Seite. Ein Augenzeuge setzte umgehend einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab. Bei Eintreffen der ersten Kräfte befand sich der 65-Jährige noch in seinem Fahrzeug. Feuerwehrleute stabilisierten den umgekippten Pkw. Während der zeitgleichen Versorgung wurde der Verunfallte plötzlich bewusstlos. Sofort zogen ihn die Rettungskräfte aus seinem Auto. Der Mann wurde intensivmedizinisch versorgt. Da sich sein Zustand aber weiter verschlechterte, musste er unter Reanimationsmaßnahmen in den Schockraum einer Klinik transportiert werden. Dort verstarb er leider kurze Zeit später.

Kostenloser Radl-Check im Stadtbezirk Au-Haidhausen

Das Mobilitätsreferat bietet das ganze Jahr über kostenlose Radl-Checks für mehr Verkehrssicherheit an. Radler können dabei ihr Fahrrad von erfahrenen Radchecker untersuchen lassen. Sie prüfen die Räder auf Sicherheitsaspekte und führen kleinere Reparaturen sofort vor Ort durch. Zum Service gehören beispielsweise das Nachjustieren von Bremsen und Sattel sowie die Überprüfung von Licht, Reflektoren und Reifendruck. Der nächste Radl-Check findet im Stadtbezirk Au-Haidhausen statt. Am Mittwoch, 28 Mai, von 10 bis 16 Uhr, werden in der Preysingstraße (bei der Evangelisch-Lutherischen Pfarrkirche St Johannes) kostenlos Räder überprüft. Radfahrer können einfach mit ihrem Fahrrad vorbeikommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Service ist kostenlos.

Kinderwagen in Brand - Nymphenburg

Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften ist bei einem Brand in einem Wohnheim in Nymphenburg im Einsatz gewesen. Mehrere Anrufe erreichten die Leitstelle am Sonntagabend zu einem Brand in der Wotanstraße. Die Anrufer berichteten, dass das Treppenhaus verraucht und eine Flucht nicht möglich sei. Daraufhin wurden sie von den Disponenten aufgefordert, in den Wohnungen zu bleiben. Die anfahrenden Rettungskräfte wurden über die Meldungen aus dem siebenstöckigen Mehrparteienhaus informiert. Bei Eintreffen wurde umgehend ein Löschangriff vorbereitet. Zudem kontrollierten mehrere Trupps das Gebäude. Ein Kinderwagen war im zweiten Obergeschoss in Brand und sorgte für die Rauchentwicklung. Allerdings war bei Eintreffen der Feuerwehr das Feuer bereits erloschen. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das gesamte Treppenhaus entraucht. Da die Bewohner den Anweisungen der Rettungskräfte folgten, kam niemand zu Schaden. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.


19.05.2025

Bilanz zur Meisterfeier am Marienplatz

Am Sonntag fand am Marienplatz die Meisterfeier des FC Bayern München statt. Bereits um 08:00 Uhr befanden sich mehrere hundert Personen am Marienplatz. In den nächsten Stunden füllte sich der Platz und ab 12:30 Uhr mussten mehrere Zugänge gesperrt werden. Auch für den ÖPNV gab es Einschränkungen am Marienplatz. Um 14:15 Uhr begannen die Feierlichkeiten auf dem Rathausbalkon vor 15.500 Zuschauern, die bis 15:20 Uhr dauerten. Danach endete die Veranstaltung, die störungsfrei verlief. Für die Betreuung waren über 50 Polizeibeamte im Einsatz.

Brandmeldeanlage verhindert Schlimmeres - Lochhausen

Weil die Brandmeldeanlage in einem Boarding-House in Lochhausen die Feuerwehr verständigte, konnte ein Bewohner gerettet werden. Um 2.37 Uhr löste eine Brandmeldeanlage in der Henschelstraße aus. Daraufhin wurden ein Einsatzleitwagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine Drehleiter zur Einsatzstelle geschickt. Über die Brandmeldeanlage konnten die Einsatzkräfte das Zimmer, welches den Alarm ausgelöst hatte, lokalisieren. Erst beim Öffnen der rauchdicht schließenden Türe stellten sie eine massive Verrauchung fest. Unter Atemschutz gingen sie in das kleine Appartement vor und fanden einen Mann am Boden liegend vor. Sie retteten ihn umgehend aus dem verrauchten Bereich. Der Einsatzleiter forderte sofort einen Rettungswagen nach. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr um den 44-jährigen Bewohner. Er kam nach einer medizinischen Erstbehandlung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik. Während dessen löschten weitere Feuerwehrleute den Brand im Bereich der Küche. Anschließend wurde mit einem Hochleistungslüfter das stark verrauchte Appartement entraucht.

Betriebsunfall – Unterschleißheim

Am Freitag gegen 07:40 Uhr, befand sich ein 50-Jähriger bei der Arbeit auf einem Betriebsgelände in Unterschleißheim. Er fuhr dort mit einem Radlader und war dabei, mehrere große gefüllte Müllsäcke mit dem Radlader auf einen dahinterliegenden größeren Müllhaufen zu schieben. Ein 63-Jähriger, der dort auch arbeitete, hielt sich in diesem Moment hinter den Müllsäcken auf und wurde dadurch zusammen mit den Müllsäcken auf den Haufen geschoben. Dabei wurde er verletzt. Mitarbeiter bemerkten den Vorfall und alarmierten den Notruf. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst fuhren zur Unfallörtlichkeit. Der 63-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 50-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Frau bei Brand verletzt - Sendling

Bei einem Brand einer Matratze in einer Wohnung in Sendling ist eine 61-jährige Frau verletzt worden. Ein Bewohner einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Drachenseestraße bemerkte Brandgeruch und konnte zusätzlich einen Rauchwarnmelder hören. Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr über den Notruf 112. Die Integrierte Leitstelle schickte Einheiten der Feuerwehr nach Sendling. Bei Eintreffen zeigte der Anrufer den Einsatzkräften die Wohnung, aus welcher der Rauchwarnmelder zu hören war. Gewaltsam verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt zur Wohnung. Im Schlafzimmer fanden sie die 61-jährige Bewohnerin und brachten sie ins Freie. Dort wurde sie von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht und anschließend mit einer Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik transportiert. Derweilen wurde eine brennende Matratze von einem Atemschutztrupp abgelöscht und nach draußen gebracht.

Bilanz zur Radsternfahrt

Heute fand in München und Umgebung eine sog. „Radsternfahrt“ statt, bei der mehrere Versammlungen durchgeführt wurden. Die Teilnehmer fuhren von ihren Startpunkten aus auf verschiedenen Strecken mit dem Fahrrad zum Königsplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Während der Fahrten kam es in München zu mehreren temporären Verkehrssperrungen. Die Versammlung wurde in München von ca. 650 Einsatzkräften der Polizei betreut, um einen störungsfreien Verlauf zu gewährleisten und die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dazu waren um die 150 Kräfte mehrerer freiwilliger Feuerwehren im Einsatz. An der Versammlung, die störungsfrei verlief, nahmen in der Spitze etwa 5.500 Teilnehmer teil.


17.05.2025

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen – Neubiberg

Am Mittwoch gegen 15:30 Uhr teilte eine Zeugin dem Polizeinotruf 110 mit, dass sie soeben gesehen habe, wie ein Fahrradfahrer mehrere geparkte Fahrzeuge in der Reingoldstraße in Neubiberg beschädigt hatte und sich danach entfernte. Daraufhin folgte die Zeugin mit einem Pkw dem Fahrradfahrer und informierte den Notruf über dessen Standort. Dabei beschädigte der Fahrradfahrer ein weiteres geparktes Fahrzeug. Die eingesetzten Kräfte der Polizei konnten den Tatverdächtigen festnehmen. An den drei beschädigten Pkw entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Dazu bestand der Verdacht, dass das von ihm benutzte Fahrrad gestohlen war. Der 61-Jährige Mann wurde wegen Sachbeschädigung und Diebstahl angezeigt und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Danach wurde er wieder entlassen.

Maximilianstraße: Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit

In der Maximilianstraße war es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen, insbesondere im Bereich der in Mittellage verlaufenden Trambahngleise, gekommen. Nun setzt das Mobilitätsreferat ein Maßnahmenbündel um. Zur Hervorhebung der vorhandenen Abbiegetaschen für Radfahrer werden voraussichtlich ab kommenden Dienstag unter anderem ein Schutzstreifen auf der Fahrbahn aufgebracht sowie Hinweisschilder montiert. Die Maßnahmen machen auf ein sicheres Fahrverhalten und die empfohlenen Abbiegemöglichkeiten aufmerksam. Das Pilotprojekt des Mobilitätsreferats zielt mit diesen Maßnahmen auf die besonderen Herausforderungen für den Rad- und E-Tretrollerverkehr in diesem Bereich. Vor allem beim Queren der Trambahngleise kam es immer wieder zu Stürzen. In einem ersten Schritt wurden deshalb Haltverbote und sogenannte Abbiegetaschen eingerichtet. Schutzstreifen, wie sie nun auch in der Maximiliansstraße vom Baureferat markiert werden, dürfen weder blockiert noch zum Halten oder Parken genutzt werden. Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg geahndet.

Zurück in die Natur - Lerchenau

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben eine Schlange eingefangen. Eine Spaziergängerin bemerkte eine etwa siebzig Zentimeter lange Schlange in einem Garten eines Mehrfamilienhauses in der Thaddäus-Robl-Straße. Sie informierte die Einsatzzentrale der Feuerwehr über ihre Feststellung. Ein Kleinalarmfahrzeug wurde zur Einsatzstelle in die Lerchenau geschickt. Vor Ort zeigte die unaufgeregte Dame den beiden Feuerwehrleuten das Tier. Die Schlange, die im Garten die Sonnenstrahlen genoss, konnte von den Einsatzkräften ganz entspannt aufgenommen werden. Sie untersuchten das Tier kurz, konnten aber keine sichtbaren Verletzungen feststellen. In einer Tierfangkiste transportierten sie anschließend die heimische Schlange in ein abgelegenes Gebiet an einem nahe gelegenen See. Dort wurde sie wieder in die Freiheit entlassen.

Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Raubdelikt – Moosach

Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr wurde ein 24-Jähriger der sich in einem Pkw auf einem Supermarktparkplatz im Bereich der Pelkovenstraße befand, unvermittelt von drei Tätern mit einer Schusswaffe bedroht. Die Täter nahmen sein Mobiltelefon an sich und forderten ihn auf, sich auf den Rücksitz des Pkw zu setzen. Der 24-Jährige schrie um Hilfe und konnte sich entfernen. Ein Zeuge informierte zwischenzeitlich eine sich zufällig in der Nähe befindliche Polizeistreife, welche sofort zwei Tatverdächtige antreffen und festnehmen konnte. Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis Unterallgäu und einen 20-Jährigen mit türkischer Staatsbürgerschaft ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der dritte Täter konnte zu Fuß flüchten. Das Mobiltelefon und die Waffe wurden aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Tatverdächten wurden wegen des Raubes angezeigt und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 16:00 im Bereich der Hanauer Straße, Pelkovenstraße oder Olympia-Einkaufszentrum Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pkw kollidiert mit anderem Pkw – Sendling

Am Donnerstag gegen 06:30 Uhr fuhr ein 55-Jähriger mit einem Skoda auf der Garmischer Straße in Sendling. Aufgrund einer plötzlichen internistischen Erkrankung wollte er den Pkw am rechten Fahrbahnrand anhalten. Dabei kollidierte er mit einem VW mit dem ein 67-Jähriger dort ebenfalls fuhr. Danach durchbrach der Skoda eine Lärmschutzwand und kam in einer dahinter liegenden Kleingartenanlage zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der 55-Jährige leicht verletzt. Der Skoda war stark beschädigt und musste abgeschleppt werden, der VW wurde leicht beschädigt. Die Lärmschutzwand und der betroffene Schrebergarten wurden stark beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Der 55-Jährige ging selbstständig zum Arzt.


16.05.2025

Titelfeier des FC Bayern München auf dem Marienplatz

Nach einer erfolgreichen Saison der Fußballteams des FC Bayern München findet am kommenden Sonntag die Titelfeier auf dem Marienplatz statt. Die Frauen des Vereins sicherten sich in der zu Ende gegangenen Spielzeit zum dritten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft und gewannen zudem den DFB-Pokal. Die Männer wurden schon vor dem letzten Spieltag zum 34. Mal Deutscher Meister. Das Vorprogramm zur Meisterfeier beginnt am Sonntag um 12.30 Uhr. Die Teams werden gegen 13.30 Uhr im Rathaus eintreffen, wo sie zunächst Oberbürgermeister Dieter Reiter im Großen Sitzungssaal empfängt. Danach feiern die Mannschaften auf dem Rathausbalkon mit ihren Fans auf dem Marienplatz. Aus Sicherheitsgründen werden an allen Zugängen zum Marienplatz in einem Radius von bis zu 300 Metern rund um das Rathaus Sperren vorbereitet, die je nach Andrang in Kraft gesetzt werden. Für den gesamten Veranstaltungsbereich gilt am Sonntag bereits ab 11 Uhr ein Glas- und Pyrotechnikverbot, auch Fahrräder und E-Tretroller dürfen nicht mitgeführt werden. Im Veranstaltungsbereich abgestellte Fahrräder und E-Tretroller werden entfernt. Auch wird es an den Zugängen Taschenkontrollen geben, große Taschen und Rucksäcke sollten am besten erst gar nicht mitgeführt werden. Die U-Bahn-Ausgänge Rindermarkt, Fischbrunnen und Dienerstraße bleiben geschlossen. Die anderen Ausgänge am Marienplatz werden lageabhängig geschlossen. Sobald der Marienplatz voll ist, werden U-Bahnen nicht mehr am Marienplatz halten. Der StadtBus 132 fährt nur verkürzt. Die Haltestellen Tal, Marienplatz, Viktualienmarkt und Schrannenhalle entfallen. Einen aktuellen Überblick über die Situation auf dem Marienplatz gibt auch die WebCam unter muenchen de/sehenswuerdigkeiten/webcam html.

Festnahme eines Tatverdächtigen aufgrund eines Tötungsdeliktes – Freiham

Am Mittwoch gegen 03:30 Uhr wurde durch eine polizeiliche Streifenbesatzung eine Personenkontrolle in München-Westend durchgeführt. Der dabei kontrollierte 29-jährige Syrer gab den Polizeibeamten im Rahmen dieser Kontrolle gegenüber an, dass er am Abend zuvor einen Mann in dessen Wohnung lebensgefährlich verletzt hätte. Aufgrund der Angaben wurde umgehend eine Nachschau in der betreffenden Wohnung in Freiham veranlasst. Dort konnte durch die Einsatzkräfte wenig später der 59-jährige Wohnungsinhaber tot aufgefunden werden. Die Ermittlungen in dieser Sache wurden umgehend von der Kripo übernommen. Am Tatort wurden in der Folge umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Hintergrund für die Tat soll ein Streit gewesen sein. Opfer und Tatverdächtiger kannten sich nach Angaben des 29-Jährigen schon über einen längeren Zeitraum.

51-Jähriger verletzte bei Streit in der S-Bahn Unbekannten mit Küchenmesser

Fünf Männer gerieten am Mittwochabend in einer S6 mit einem 51-Jährigen in Streit. Beim anschließenden Gerangel zog dieser ein Küchenmesser und verletzte mindestens einen der Männer. Gegen 22:40 Uhr sollen fünf Männer in einer Richtung Ebersberg verkehrenden S-Bahn über den Deutschen Staat und Wohnungslose gelästert haben. Ein 51-jähriger fühlte sich angesprochen; es kam zum verbalen Streit. In dessen Folge soll der Wohnsitzlose zu Boden geschubst worden sein. Der Mann stand auf und zog ein Küchenmesser mit acht Zentimeter langer Klinge und soll damit gedroht und mittels Stichbewegung die Gruppe auch angegriffen haben. Zwei in der S-Bahn anwesende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit wurden durch lautes Geschrei auf den Vorfall aufmerksam. Sie erkannten, dass die Personengruppe den 51-Jährigen fixierte und ein Messer auf dem Boden lag. Einer aus der Fünfergruppe soll an der Hand geblutet haben. Am Haltepunkt Hirschgarten stiegen die Security mit dem Wohnsitzlosen aus. Dabei versuchte dieser nach einem Sicherheitsmitarbeiter zu schlagen und nach dem Schlagstock des anderen zu greifen, woraufhin er überwältigt wurde. Am Bahnsteig beleidigte der Festgehaltene die Security unter anderem auch rassistisch. Der mit über 2 Promille Alkoholisierte, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war, wird heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung dem Haftrichter vorgeführt. Er erlitt - vermutlich vom Sturz in der S-Bahn - eine leicht blutende Kopfplatzwunde, die vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt wurde. Die Bundespolizei sucht nach der fünfköpfigen, wohl überwiegend zwischen 20 und 30 Jahre alten Personengruppe, die allem Anschein nach zusammengehörte. Einer der unbekannten Fünf dürfte - vermutlich bei der Überwältigung des 51-Jährigen - an einem Finger oder der Hand leicht verletzt worden sein. Wer Hinweise zu der Personengruppe oder der Tat geben kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 089 / 51 55 500 zu melden.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Sendling

Am Mittwoch gegen 15:15 Uhr befanden sich eine 41-Jährige sowie eine 42-Jährige, beide mit Wohnsitzen in München, im Bereich der Isarauen in einer Grünanlage beim Spazieren gehen. Hier bemerkten sie einen 50-Jährigen der an einem Baum stehend sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die Spaziergängerinnen verständigten daraufhin den Polizeinotruf 110. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 50-Jährige festgenommen werden. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach der polizeilichen Sachbearbeitung wieder entlassen.

Organisierter Callcenterbetrug; falscher Lotteriegewinn

Im Zeitraum vom Donnerstag, 01.05.2025, bis Donnerstag, 14.05.2025, wurde eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München mehrfach durch zwei unbekannte Täter angerufen. Diese versprachen ihr einen Lotteriegewinn auszuzahlen, wenn die über 80-Jährige einen vierstelligen Euro-Betrag auf ein Konto überweisen würde. Die über 80-Jährige überwies daraufhin den Betrag auf ein ausländisches Konto. Nach der Überweisung wurde sie erneut angerufen und aufgefordert einen fünfstelligen Euro-Betrag zu überweisen. Als die Dame am Donnerstag, 14.05.2025, bei ihrer Bank die Überweisung tätigen wollte, wurde eine Bankangestellte misstrauisch und informierte den Polizeinotruf 110. Sofort fuhr eine Streife zu der Bank, sprach mit den Beteiligten vor Ort und nahm eine Anzeige wegen eines Betruges auf.


15.05.2025

Stadt verlost 20 Plätze für den Anstich auf dem Oktoberfest

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft verlost im Rahmen des Stadtgeburtstags am 14. und 15. Juni zehn Mal zwei Sitzplätze zum Anstich auf dem Oktoberfest 2025. Die Gewinner werden am Samstag, 20. September, von 11 bis 14 Uhr in der Ratsboxe der Festhalle Schottenhamel bei der Eröffnung des Oktoberfests dabei sein und erhalten eine Einladung zu einer Maß Bier und einem Hendl. Teilnahmekarten für die Verlosung sind ab Donnerstag, 15. Mai, in der Stadt-Information im Rathaus am Marienplatz erhältlich. Einfach eine der Karten holen, diese vollständig und leserlich ausfüllen und in die dort aufgestellte Losbox werfen. Die Teilnahme an der Verlosung ist bis Donnerstag, 12. Juni, 18 Uhr, möglich. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren mit Hauptwohnsitz in München. Am Sonntag, 15. Juni, wird um 15 Uhr wird auf der Bühne am Marienplatz die Gewinner bekannt geben. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt postalisch. Die Stadt-Information im Rathaus hat Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Saisonstart an Münchner Badeseen: Wasserqualität ausgezeichnet

Zum Start der Badesaison ist die Wasserqualität bei allen acht Münchner Badeseen „ausgezeichnet“. Dass das Baden überall bedenkenlos möglich ist, hat die vorsaisonale Probennahme durch das Gesundheitsreferat ergeben. Die hygienischen Anforderungen an die Wasserqualität der Badeseen werden ausnahmslos eingehalten. Auch in der diesjährigen Badesaison von Mai bis September wird das Gesundheitsreferat wieder die Wasserqualität in den acht Badeseen mittels mikrobiologischer Wasseruntersuchungen regelmäßig kontrollieren. Die Überwachung beginnt im Mai, auch wenn die Temperaturen noch nicht zum Baden einladen. Die monatlichen Probenahmen werden gemäß den Vorgaben der Bayerischen Badegewässerverordnung durch Ortsbegehungen in 14-tägigem Abstand ergänzt. Die Untersuchungsergebnisse werden veröffentlicht auf www.muenchen.de/badeseen. Damit der Spaß am und im kühlen Nass bei Sonnenschein ohne Folgen bleibt, erinnert das Gesundheitsreferat an ausreichenden Sonnenschutz. Dies gelingt allgemein am besten durch Reduzierung der Aufenthaltszeiten bei starker Sonneneinstrahlung, Bevorzugung von Schattenbereichen sowie durch Schutz der Haut und der Augen durch Bekleidung, Sonnencreme und Sonnenbrille.

Fahrscheinkontrolle eskaliert

Am Dienstagmorgen eskalierte eine Fahrscheinkontrolle in einer S2 in München derart, dass ein 56-jähriger Prüfdienstmitarbeiter seinen Dienst abbrechen musste. Gegen 7:30 Uhr kontrollierten der 56-Jährige und sein 21-jähriger Kollege einen 49-Jährigen. Der Mann verhielt sich sofort aggressiv, stieß den 56-Jährigen mit dem Ellenbogen und brachte ihn zu Fall. Darüber hinaus beleidigte und bedrohte der Fahrgast die Kontrolleure massiv, weshalb diese die Bundespolizei alarmierten. Die Bundespolizisten nahmen den Aggressiven bei Ankunft der aus Dachau kommenden S-Bahn in Empfang. Auch gegenüber den Beamten verhielt er sich renitent, sodass er gefesselt werden und unter erheblichem Kraftaufwand zum Dienst-Fahrzeug gebracht werden musste. Auf der Wache der Bundespolizei schlug er einen Beamten und beleidigte weitere Einsatzkräfte fortwährend. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Da sich der Mann auch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht beruhigte, ordnete das zuständige Gericht einen vorläufigen Gewahrsam an, um weitere Straftaten zu unterbinden. Der 56-jährige Prüfdienstmitarbeiter klagte über Schmerzen im Bereich der Brust und brach seinen Dienst ab, um sich zum Arzt zu begeben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Erschleichens von Leistungen, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung Widerstand und Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Kran wird kurzerhand zum Rettungsmittel - Altstadt-Lehel

Bei einem Sturz auf einer Baustelle in der Gewürzmühlstraße hat sich ein Bauarbeiter verletzt. Nachdem ein Bauarbeiter auf dem Dach einer Baustelle stürzte und sich schwer am Knie verletzte, wurde zunächst der Rettungsdienst in die Münchner Innenstadt alarmiert. Die Unfallörtlichkeit erwies sich als sehr unwegsam. Nach einer kurzen Begutachtung der Situation entschied die Feuerwehr den Verletzten in einer Schleifkorbtrag mit einem vorhandenen Bau-Kran der Baufirma vom Dach zu retten. Der Kranfahrer leistete hier wertvolle Hilfe und brachte seinen Kollegen zügig und sicher herunter. Nach etwa einer Stunde konnte der Patient mit dem Rettungswagen in eine Münchner Klinik gebracht werden.

Mögliches Körperverletzungsdelikt – Ludwigsvorstadt

Am Samstag gegen 23:30 Uhr wurden Besucher des Frühlingsfestes auf der Theresienwiese auf eine verletzte, bewusstlos am Boden liegende Person aufmerksam. Die Zeugen verständigten daraufhin Polizeibeamte, die sich in der Nähe befanden. Die verletzte Person, ein 27-Jähriger mit Wohnsitz in München, wurde im weiteren Verlauf durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurden bei dem 27-Jährigen mehrere Verletzungen im Kopfbereich festgestellt. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass Zeugen beobachten konnten, wie sich eine Personengruppe zügig von dem 27-Jährigen entfernt hatten.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 23:30 Uhr im Bereich Ausgang Theresienwiese zum Bavariaring Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


14.05.2025

Trambahnfahrer muss bremsen; drei Personen verletzt – Ludwigsvorstadt

Am Montag gegen 18:35 Uhr fuhr ein 56-Jähriger mit einer Trambahn die Linie 17 und hielt an der Haltestelle Sendlinger Tor. Als er seine Fahrt über die Lindwurmstraße in Richtung Müllerstraße fortsetzen wollte, fuhr ein Löschzug der Berufsfeuerwehr München mit Sondersignalen in die Kreuzung Sendlinger Tor in Richtung Lindwurmstraße ein. Aufgrund dessen musste der Trambahnfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten. Dadurch stürzten drei in der Trambahn befindliche Fahrgäste. Hierbei verletzten sich eine 31-Jährige, eine 38-Jährige sowie eine 69-Jährige. Die 38-Jährige sowie die 69-Jährige wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Die 31-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Raubdelikt – Giesing

Am Montag gegen 17:00 Uhr wurde ein 38-jähriger Verkäufer kurz nach Geschäftsschluss am Hintereingang eines Ladengeschäftes von einem bislang unbekannten und maskierten Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe bedroht und in das Geschäft zurückgedrängt. Anschließend forderte der unbekannte Täter Bargeld. Als ihm der 38-jährige Verkäufer das geforderte Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro, welches sich im Geschäft befand, übergab, flüchtete er in unbekannte Richtung. Der 39-Jährige verständigte daraufhin den Notruf über die 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung, unter Einbindung einer Vielzahl von Streifen, Beamten einer Einsatzhundertschaft sowie eines Polizeihubschraubers und der Diensthundestaffel, ergab keine weiteren Hinweise auf den Täter.
Täterbeschreibung:
Männlich, 20 Jahre, ca. 170cm, sportliche Statur, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent, maskiert, weißer Kapuzenpullover mit Aufschrift, schwarze Hose, trug Handschuhe
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 17:10 Uhr im Bereich der Grünwalder Straße, Zasingerstraße und Wettersteinplatz Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Münche Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


13.05.2025

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Polizeifahrzeug – Neuhausen

Am Sonntag gegen 14:20 Uhr fuhr ein 73-Jähriger mit einem VW die Leonrodstraße in Richtung Schwere-Reiter-Straße. An der Kreuzung zur Dachauer Straße wollte er diese geradeaus überqueren. Mit im Fahrzeug befand sich eine 74-Jährige. Zeitgleich fuhren drei Polizeibeamte der Bundespolizei mit einem Dienstfahrzeug, während einer Einsatzfahrt mit Sondersignalen, die Dachauer Straße in stadtauswärtige Richtung. Dabei wollten sie die Kreuzung der Leonrodstraße und Schwere-Reiter-Straße geradeaus überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Unfall wurde die 74-Jährige verletzt. Sie benötigte aber keine ärztliche Versorgung vor Ort. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in vierstelliger Höhe. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Notarzt löscht brennenden Pkw - Isarvorstadt

Die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges der Feuerwehr München ist am Sonntag auf einen rauchenden Pkw aufmerksam gemacht worden. Gegen 13.30 Uhr meldete sich ein Autofahrer bei der Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges. Aus dem Motorraum seines Pkw drang schwarzer Rauch. Kurzerhand ergriff der Notarzt den im Fahrzeug mitgeführten Pulverlöscher, während der Rettungssanitäter über Funk weitere Einsatzkräfte anforderte. Ein Anwohner, der auf den Brand am Kapuzinerplatz aufmerksam geworden war, setzte einen weiteren Feuerlöscher ein. So konnte der Brand im Motorraum zügig eingedämmt werden. Die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwehr München übernahm die Nachlöscharbeiten und kontrollierte den Pkw mit einer Wärmebildkamera. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Brandausbreitung auf den gesamten Pkw verhindert werden. Die Brandursache ist nicht bekannt.

Raubdelikt – Unterschleißheim

Am Samstag gegen 09:30 Uhr kam es in der Keplerstrasse zu einem Raubdelikt. Zwei italienische Touristen, ein 65-Jähriger sowie eine 57-Jährige, wollten zu einer nahegelegenen Messe gehen, um dort Schmuckgegenstände zu verkaufen. Kurz nachdem sie ihr Hotel verlassen hatten, hielt neben ihnen auf der Straße ein Pkw und zwei bislang unbekannte und maskierte Täter bedrohten die Touristen mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand. Anschließend entriss einer der beiden Täter einen mitgeführten Rucksack, in dem sich Bargeld, Schmuck und Uhren im Wert eines niedrigen sechsstelligen Betrages befanden. Im Anschluss entfernten sich die Täter mit dem Pkw, laut Zeugenaussagen vermutlich einem VW Polo, in unbekannte Richtung. Die beiden Touristen begaben sich daraufhin zurück in ihr Hotel und verständigten über die Rezeption den Notruf der Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab bislang keine weiteren Hinweise auf die Täter.
Täterbeschreibung:
Täter eins:
Männlich, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild, dunkel gekleidet, maskiert
Täter zwei:
Männlich, südeuropäisches Erscheinungsbild, dunkel gekleidet, maskiert.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 09:30 Uhr in der Keplerstraße, Carl-von-Linde-Straße sowie Röntgenstraße Wahrnehmungen gemacht hat oder ein mögliches Tatfahrzeug, einen VW Polo gesehen hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Erfolgreiche Reanimation – Bogenhausen

Am Samstag gegen 19:00 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 von einer Zeugin verständigt, dass auf dem Balkon der Nachbarwohnung im 3 Obergeschoss eine bewusstlose Person liegen würde. Die ersteintreffende Streifenbesatzung konnte eine über 80-Jährige blutend und regungslos auf ihrem Balkon liegend feststellen. Auf Ansprache reagierte sie nicht. Eine Polizeibeamtin begab sich über die Balkontrennung zur Verletzten und begann mit Reanimationsmaßnahmen. Ein angeforderter Rettungsdienst traf zeitnah ein und übernahm die weiteren Reanimationsmaßnahmen. Die über 80-Jährige konnte erfolgreich reanimiert werden und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zum jetzigen Zeitpunkt wird von einer medizinischen Ursache und einem Sturzgeschehen ausgegangen.

Brandfall – Haidhausen

Am Sonntag gegen 23:30 Uhr kam es zu einer Rauchentwicklung in einer Hochpaterrewohnung eines Mehrfamilienhauses. Ein Nachbar bemerkte den ausgelösten Rauchmelder und verständigte daraufhin den Notruf. Bei Eintreffen der ersten Polizeieinsatzkräfte konnte eine Person regungslos auf der Couch festgestellt werden. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung in der Wohnung wurde durch die Polizeibeamten die Scheibe der Terrassentüre eingeschlagen. Durch die inzwischen eingetroffene Feuerwehr wurde die Wohnung betreten und der 28-jährige Wohnungsinhaber gerettet. Er wurde nicht verletzt. Zu einem Brand kam es nicht.


12.05.2025

Illegaler Handel mit Betäubungsmitteln – Ludwigsvorstadt

Am Donnerstag gegen 19:00 Uhr, wurde ein 39-jähriger ohne festen Wohnsitz von Beamten der Polizei am Hauptbahnhof kontrolliert. Er wies sich mit einem österreichischen Personalausweis aus. Die Beamten erkannten das Dokument als Fälschung. Bei einer Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks wurden in diesem Heroin und psychoaktive Substanzen aufgefunden. Der 39-Jährige wurde festgenommen und der Ausweis sowie die aufgefundenen Betäubungsmittel und Substanzen wurden beschlagnahmt. Er wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht und dort konnte seine Identität geklärt werden. Er wurde daraufhin wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und psychoaktiven Substanzen in nicht geringer Menge sowie einer Urkundenfälschung angezeigt. Von der Staatsanwaltschaft München wurde ein Untersuchungshaftbefehl beantragt, der vom Amtsgericht München erlassen wurde.

Jugendlicher bei Bahnunfall schwer verletzt

In der Nacht zu Samstag kam es auf einer Güterverkehrsstrecke nahe dem Ostbahnhof zu einem tragischen Vorfall: Ein 16-Jähriger verlor bei einem Unfall einen Fuß. Gegen 02:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr München ein Notruf über einen Unfall im Gleisbereich ein. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass einer Person ein Fuß abgetrennt worden sei. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München, der Berufsfeuerwehr München sowie der Bundespolizei suchten das Gebiet ab und konnten schließlich unter einer Straßenbrücke einen schwer verletzten Jugendlichen auffinden. Die Unfallstelle war schwer zugänglich und konnte nur über eine Böschung erreicht werden. Dennoch gelang es den Rettungskräften, den Jugendlichen rasch und sicher zu bergen und medizinisch zu versorgen. Nach ersten Ermittlungen war der 16-Jährigen und ein weiterer Jugendlicher aus Abenteuerlust auf einen abgestellten Güterzug geklettert. Als dieser anfuhr, sprangen sie in Panik ab. Dabei geriet der Fuß eines Jungen unter ein Zugrad. Mit einem Ableben des Jugendlichen ist nicht zu rechnen, sein Fuß konnte jedoch nicht gerettet werden.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Ludwigsvorstadt

Am Donnerstag gegen 20:30 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 über eine Schlägerei im Bereich des Brunnens am Sendliner-Tor-Platz verständigt. Schnell eintreffende Polizeibeamte konnten einen 41-Jährigen feststellen, der sich sehr aggressiv verhielt. Als er durch die Polizeibeamten angesprochen wurde, schrie er herum und versuchte davon zu laufen. Kurz darauf konnte er eingeholt und festgehalten werden. Dabei verhielt er sich erneut aggressiv und versuchte die Polizeibeamten zu schlagen. Er wurde zu Boden gebracht, gefesselt und anschließend zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle gebracht. Während des Transports versuchte er mehrfach nach den Polizeibeamten zu treten. Auch beim Verbringen in die Haftzelle verhielt er sich weiterhin hoch aggressiv. Kurze Zeit später sollte er zur Entnahme einer Blutprobe ins Institut für Rechtsmedizin gebracht werden. Beim Transport, welcher durch Beamte des Münchner Unterstützungskommandos durchgeführt wurde, leistete der 41-Jährige ein weiteres Mal Widerstand und versuchte erneut nach den Polizeibeamten zu treten. Im Anschluss an die Maßnahmen wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Bei den Widerstandshandlungen wurde keiner der Polizeibeamten verletzt. Die weiteren Ermittlungen, u a wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung, werden geführt. Die Ermittlungen zur ursprünglichen Schlägerei am Sendlinger-Tor-Platz dauern an.

Dehnfugenbrand beschäftigt die Feuerwehr - Moosach

Zu einem Dehnfugenbrand ist es am Freitagabend in Moosach gekommen. Der Einsatz beschäftigte die Feuerwehr die ganze Nacht. Gegen 20.45 Uhr meldeten Anwohner der Integrierten Leitstelle München eine starke Rauchentwicklung aus einem Abluftlüfter im vierten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle in der Dresdner Straße eintrafen, war immer noch Rauch sichtbar. Schnell konnte der Lüfter als Ursache für die Rauchentwicklung ausgeschlossen werden. Die weitere Erkundung der Einsatzstelle ergab, dass sich Dämmmaterial in der Dehnungsfuge zwischen den zwei Wohngebäuden entzündet hatte. Die Einsatzkräfte öffneten daraufhin die Dehnfuge und begannen mit den Löschmaßnahmen in dem nur wenige Zentimeter breiten Spalt. Zeitgleich wurden die angrenzenden Wohnungen mit Wärmebildkameras und Messgeräten kontrolliert. Das glimmende Dämmmaterial wurde aus der Fuge entfernt und die Dehnfuge mit Löschschaum geflutet. Die getroffenen Maßnahmen zeigten rasch Wirkung. Das Gebäude wurde von den Einsatzkräften die ganze Nacht über immer wieder kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Erst gegen 5.30 Uhr waren die Arbeiten für die Feuerwehr beendet.

Sexualdelikt - Isarvorstadt

Am Freitag gegen 19:00 Uhr meldeten Zeugen dem Polizei-Notruf 110, ein Sexualdelikt am Isarufer in der Nähe der Wittelsbacherbrücke. Sofort wurden durch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mehrere Streifen zur Örtlichkeit geschickt. Vor Ort konnten die Beamten eine 29-jährige Frau antreffen, welche nur teilweise bekleidet war. Dabei wirkte sie zeitlich und örtlich desorientiert und konnte sich an nichts erinnern. Ebenso konnten die Beamten einen 28-Jährigen aus Sierra Leone und ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet als Tatverdächtigen antreffen und vorläufig festnehmen. Die 29-Jährige wurde zur Untersuchung und Spurensicherung ins Institut für Rechtsmedizin gebracht. Da sie psychisch auffällig auf die Beamten wirkte, wurde sie nach der Untersuchung auf eigenen Wunsch in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht. Da der Tatverdächtige alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der 28-Jährige wurde wegen des Sexualdeliktes angezeigt und im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort wurde er nach einer Prüfung durch die Staatsanwaltschaft später wieder entlassen.


08.05.2025

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten – Neuhausen

Am Mittwoch gegen 12:00 Uhr, fuhr ein 52-Jähriger mit einem BMW auf der Arnulfstraße stadteinwärts. Mit im Fahrzeug befand sich eine 53-Jährige. Auf Höhe der Trambahn-Haltestelle Donnersbergerstraße kam der 52-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem dortigen Wartehäuschen. Im Bereich der Haltestelle befanden sich mehrere Personen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden bei dem Unfall sieben Personen verletzt. Die verletzten Personen wurden mit dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

In Parkhaus eingeschlossen - Innenstadt

Die Feuerwehr München hat am Dienstagnachmittag mehreren Personen und ihren Fahrzeugen den Weg aus einer Tiefgarage ermöglicht. Zum Teil bereits mehr als zwei Stunden warteten die Autofahrer in einem Parkhaus am Oberanger auf ihre Ausfahrt. Das Zahlsystem und dadurch auch das Schrankensystem war ausgefallen. Weder das Zahlen der Parkgebühr noch die Ausfahrt waren möglich. Alle Versuche, einen Betreiber zu erreichen, scheiterten. Auch die Versuche der Integrierten Leitstelle, einen Verantwortlichen zu erreichen, führten nicht zum Erfolg. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zwei Einsatzwagen zum nahe gelegenen Parkhaus. Unter lautem Applaus wurden die Einsatzkräfte von der wartenden Menge begrüßt. Nach kurzer Rücksprache mit der Polizei schraubten die Feuerwehrleute die Schranke kurzerhand ab und die Ausfahrt aus dem Parkhaus war wieder frei. Unter vielen Dankesrufen fuhren die etwa 60 Personen mit ihren Fahrzeugen heraus.

Versuchtes Tötungsdelikt – Neuhausen

Wie bereits berichtet, wurden am 01 05 2025 zwei Frauen in einem Mehrfamilienhaus von einem damals unbekannten Täter überfallen und schwer verletzt. Nach der Tat verließ der Täter das Wohnhaus in unbekannte Richtung. Im Rahmen der intensiv geführten Ermittlungen und Spurenauswertungen durch die Polizei ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 35-Jährigen mit Wohnsitz in München. Über die Staatsanwaltschaft München wurde am Montag nun ein Haftbefehl gegen ihn wegen versuchten Mordes in zwei Fällen beantragt, der vom Ermittlungsrichter auch erlassen wurde. Der 35-Jährige wurde am Dienstag von Kräften der Münchner Zielfahndung zu Hause widerstandslos verhaftet. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die beiden schwer verletzten Frauen befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung im Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aktuell nicht. Die Ermittlungen, insbesondere auch zur Tatmotivation, werden weiter ermittelt.

Fußgänger bei Unfall schwer verletzt - Neuhausen

Bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw ist ein Fußgänger schwer verletzt worden. Ein Anrufer meldete der Integrierten Leitstelle einen schweren Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Pkw auf der Leonrodstraße, etwa auf Höhe der Trambahnhaltestelle Albrechtstraße. Daraufhin schickte die Einsatzzentrale neben einem Notarztteam auch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Unterstützung an die Einsatzadresse. Bei Eintreffen der Besatzung des Notarztwagens lag ein Mann auf der Fahrbahn. Er wurde sofort intensivmedizinisch versorgt. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges sperrte die Straße und unterstützte bei der Versorgung des 65-jährigen Fußgängers. Nach der intensivmedizinischen Behandlung wurde er mit schweren Kopfverletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Die Klärung der Unfallursache ermittelt das Unfallkommando der Polizei. Ein 25-Jähriger fuhr mit einem BMW auf der Leonrodstraße. Kurz nach der Einmündung zur Artilleriestraße blieb der 25-Jährige am rechten Fahrbahnrand stehen, um einen Bekannten einsteigen zu lassen. Da er bereits an diesem vorbeigefahren war, setzte er seinen Pkw zurück. In dem Moment wollte ein 65-Jähriger mit Wohnsitz als Fußgänger die Leonrodstraße überqueren. Dies tat er hinter dem Fahrzeug. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen Pkw und Fußgänger.

Akkuschrank in Brand - Neuhausen

Ein Ladeschrank für E-Bike-Akkus ist von der Feuerwehr abgelöscht worden. Ein Anrufer meldete eine Rauchentwicklung aus dem Ladeschrank für E-Bike-Akkus aus einem Online-Supermarkt in Neuhausen. Dort werden die Akkus für die Auslieferungsbikes geladen. Daraufhin wurden von der Integrierten Leitstelle mehrere Einsatzkräfte nach Neuhausen alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war bereits der Lagerraum massiv verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in das Gebäude, öffnete den Ladeschrank und löschte mit einem CO-Löscher das Feuer. Anschließend brachten die Feuerwehrleute die Akkus ins Freie. Weil diese durch den Brand deutlich erwärmt waren, wurden sie in mit Wasser befüllten Lagerboxen gekühlt. Die Halle wurde mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Da bereits alle anwesenden Personen das Gebäude rechtzeitig verlassen hatten, wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der Sachschaden alein an den Akkus beträgt etwa 10.000 Euro.

Größerer Polizeieinsatz – Ismaning

Am Dienstag gegen 10:50 Uhr wurde die Münchner Polizei über den Notruf 110 zu einem Randalierer in einer Firma im Landkreis München gerufen. Ein ehemaliger, bereits gekündigter 23-jähriger Mitarbeiter der Firma betrat zur Tatzeit widerrechtlich das Firmengelände und das Bürogebäude. Als er von Mitarbeitern aufgefordert wurde, dieses zu verlassen, begann er wahllos auf Einrichtungs- und Bürogegenstände einzuschlagen. Die Mitarbeiter der Firma konnten den Randalierer zwischenzeitlich festhalten. Der riss sich jedoch los und versuchte mit einem Werkzeug auf einen 29-jährigen Mitarbeiter einzustechen. Dabei wurde der 29-Jährige leicht verletzt. Die eingetroffenen Einsatzkräfte konnten ihn schließlich widerstandslos festnehmen. Bei der Verbringung zum Streifenfahrzeug wurde er abermals aggressiv und bedrohte die Beamten mit dem Tode. Der 23-jährige Randalierer wurde wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung angezeigt.


07.05.2025

Neuer Trinkbrunnen am Josephsplatz

Baureferentin Ehbauer hat den neuen Trinkbrunnen am Josephsplatz eröffnet und erklärt: „Zusammen mit der am Josephsplatz gehen in den nächsten Wochen an zehn anderen stark frequentierten Orten wie der Münchner Freiheit, Rosenkavalier- und Rotkreuzplatz oder am Olympia-Einkaufszentrum neue Trinkwasserstelen in Betrieb. Die Nutzungszahlen sprechen für sich: 2024 wurde an den bestehenden Trinkwasserspendern im Durchschnitt mehr als 50.000 Mal Wasser gezapft. Und auch die positive Resonanz aus der Bevölkerung unterstreicht, dass wir mit unserem Trinkbrunnenprogramm auf dem richtigen Weg sind und der hohe Aufwand, auch was den Unterhalt der Anlagen betrifft, sich lohnt.“ Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: „Wir bauen die Anzahl der Trinkwasserbrunnen und der öffentlichen Toilettenanlagen in München weiter aus. Mein Wunsch ist es, dass wir die Zahl bis Ende dieses Jahres sogar bis auf 100 Brunnen erhöhen können. An allen Trinkbrunnen gibt es das hochwertige Münchner Trinkwasser kostenlos. Das ist gerade an heißen Tagen eine gute Möglichkeit sich abzukühlen.“

Raubdelikt in einer Tankstelle – Aschheim

Am Montag gegen 21:40 Uhr betrat ein bislang unbekannter, maskierter Täter eine Tankstelle. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte der Täter eine Angestellte am Verkaufstresen und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Täter erbeutete einen Bargeldbetrag in Höhe von mehreren hundert Euro. Anschließend entfernte er sich in unbekannte Richtung.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 175 cm groß, athletische Statur; schwarzer Kapuzenpulli, blaue Regenjacke, schwarze Jogginghose, schwarze Sneaker; maskiert mit schwarzer Maske und Sonnenbrille
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 21:40 Uhr im Bereich der Erdinger Straße, Zugspitzstraße, Sonnenstraße sowie Saturnstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Vortäuschen einer Straftat – Obersendling

Bereits am Dienstag, 01 04 2025 wurde der Polizeinotruf 110 von einem 37-Jährigen verständigt. Er hatte an seinem Pkw eine Handgranate aufgefunden. An der Einsatzstelle konnte die Mitteilung bestätigt werden. Eine technische Einheit der Polizei konnte die Handgranate schließlich sichern. Die Polizei ermittelte aufgrund des Verdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes. Hierbei ergaben sich erhebliche Zweifel an den Schilderungen des 37-Jährigen. Dieser hatte von Beginn an einen Verdacht gegenüber seiner Ex-Partnerin geäußert, mit der er sich in einem Trennungsstreit befand. Durch umfangreiche Ermittlungen bestätigte sich der Verdacht, dass das vermeintliche Opfer die Handgranate offenbar selbst platziert hatte, um seine Ex-Partnerin hierfür verantwortlich zu machen. Es wurden umfangreiche Nachstellungshandlungen des 37-Jährigen, auch zum Nachteil weiterer Ex-Partnerinnen, bekannt. Infolgedessen kam es am Dienstag nun zu einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung beim 37-Jährigen. Darüber hinaus wurde von der Staatsanwaltschaft München ein Haftbefehl beantragt und vom Amtsgericht München erlassen. Der 37-Jährige wurde unter anderem wegen Falscher Verdächtigung, Nachstellung und eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetzes angezeigt.

Pkw kollidiert mit Tram - Bogenhausen

Gegen 15:30 Uhr ist am Montag in Bogenhausen ein Pkw mit einer Tram zusammengestoßen. Im Kreuzungsbereich der Cosimastraße und des Fritz-Meyer-Weges kollidierte ein Pkw mit einer Tram. Der 25-jährige Fahrer des Pkw blieb unverletzt. Auch die Passagiere der Tram und der Fahrer verletzten sich nicht bei dem Unfall. Durch die Kollision wurde der Pkw stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Tram wurde im Frontbereich beschädigt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Gefährliche Körperverletzung – Unterhaching

Am Freitag gegen 14:30 Uhr befand sich ein 12-Jähriger mit Wohnsitz in einer Grünanlage in Unterhaching. Dort wurde er von drei bislang unbekannten Tätern angesprochen und aufgefordert den mitgeführten E-Scooter herauszugeben. Nach dem der 12-Jährige dem nicht nachkam, stürmte einer der unbekannten Täter auf ihn zu und warf ihn zu Boden. Daraufhin schlug der unbekannte Täter mehrfach auf den 12-Jährigen ein. Auf das Geschehen wurden mehrere bislang unbekannte Zeugen aufmerksam, weswegen die Täter zu Fuß flüchteten. Der 12-Jährige wurde insbesondere im Bereich des Gesichts verletzt. Er verständigte seine Eltern, welche ihren Sohn in ein Krankenhaus brachten. Am späten Abend erstatteten sie auf einer Polizeiinspektion Anzeige.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Männlich, jugendlich, sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent; einer der Täter hatte eine auffällige Frisur (die Haare waren bis zu den Augenbrauen heruntergekämmt)
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 14:30 im Bereich des Fasanenparks Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizei misst eine deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung eines Pkw – Milbertshofen

In der Nacht von Freitag auf Samstag führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen mit einem Lasermessgerät auf der Ingolstädter Straße durch. Gegen 02:00 Uhr wurde hier ein Audi mit einer Geschwindigkeit von über 110 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Der Fahrer des Pkw war ein 19-Jähriger. Bezüglich des begangenen Geschwindigkeitsverstoßes erwarten den Fahrzeugführer nun zwei Punkte im Verkehrszentralregister, ein Fahrverbot von drei Monaten sowie ein hohes Bußgeld. Die Münchner Polizei weist darauf hin, dass Überhöhte Geschwindigkeit immer wieder als eine der Hauptunfallursachen für schweren Verkehrsunfälle zählt.


06.05.2025

Tanzen im Park: Kulturreferat startet diesjährige Saison

Zum fünften Mal lädt das Kulturreferat von Mai bis September wieder zu „Tanzen im Park“ ein. Beginnend mit 6. Mai werden immer dienstags im Ostpark ab 19 Uhr und freitags im Westpark ab 19.15 Uhr kostenlose Kurztanzkurse angeboten. Sie finden jeweils auf den sogenannten Gymnastikwiesen statt. Mitmachen können alle, die Spaß am Tanzen haben und neue Tänze kennenlernen wollen. Das Angebot reicht von Salsa, Flamenco, Tango, Hip Hop, Jazz, viele verschiedene Volkstänze und mehr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm wird von den ausgebildeten Tänzern organisiert und begleitet. Mit den kostenlosen Schnupper-Tanzkursen möchte das Kulturreferat Singles, Paaren, Gruppen und Familien eine kulturelle und gesunde Betätigung unter freiem Himmel anbieten und darüber hinaus die Kultur vor Ort, das Miteinander der Generationen sowie die kulturelle Vielfalt stärken. Das Angebot entfällt bei schlechtem Wetter. Informationen dazu findet man im Internet unter www.tanzenimpark.de.

Bauarbeiter abgestürzt - Maxvorstadt

Am Montagvormittag ist ein Bauarbeiter in eine Baugrube gestürzt. Er verletzte sich bei dem Sturz schwer und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Der 40-jährige Bauarbeiter stürzte gegen 9.30 Uhr mehrere Meter tief in einen Rohrgraben in der Katharina-von-Bora-Straße und blieb dort verletzt liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes kletterten zu dem Arbeiter hinab. Durch die beengten Verhältnisse in der Baugrube gestaltete sich die Erstversorgung schwierig. Anschließend wurde er in eine Schleifkorbtrage gehoben und mithilfe der Drehleiter an die Oberfläche gebracht. Er wurde mit einem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Wie es zu dem Sturz war zunächst nicht bekannt.

Rauch am Fenster - Neuhausen

In einer zu renovierenden Wohnung in Neuhausen ist in den frühen Abendstunden ein Brand ausgebrochen. Als ein Bewohner aus dem Fenster seiner Wohnung im vierten Geschoss sah, bemerkte er Rauch, der direkt vorbeizog. Er war sicher, dass dieser aus der Wohnung darunter drang und rief sofort die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der gemeldeten Adresse hatten die Bewohner bereits das Gebäude verlassen. Daher konnte ein Atemschutztrupp ohne Umwege in die Brandwohnung in den dritten Stock vordringen und dort das Baumaterial löschen, das Feuer gefangen hatte. Dank des schnellen Löschens der Flammen blieb das restliche Gebäude von einem größeren Schaden verschont. In der Wohnung selbst wurden durch Rauch und Feuer jedoch viele der schon weit fortgeschrittenen Renovierungsmaßnahmen zunichtegemacht. Nach Einsatzende der Feuerwehr konnten alle Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bierflaschenwürfe am Hauptbahnhof

Ein couragierter Helfer muss ins Gefängniss: Gegen 12:20 Uhr schrie ein verbal Aggressiver Mann am Hauptbahnhof laut am Ausgang zur Arnulfstraße herum. Aus seinem mitgeführten Bierkasten zog der 40-jährige Somalier unvermittelt zwei Bierflaschen und schleuderte diese in Richtung einer Menschenmenge, traf jedoch niemanden. Als er eine dritte Flasche ziehen wollte, griffen ein 49-jähriger Österreicher und ein Unbekannter couragiert ein und hinderten den offensichtlich Alkoholisierten an einem weiteren Wurf. Der 2015 erstmals in die Bundesrepublik Eingereiste versuchte daraufhin die Flasche dem Österreicher gegen den Kopf zu schlagen, dieser konnte jedoch ausweichen. Während der wohnsitzlose Somalier wegen des Versuchs gefährlicher Körperverletzung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München vor den Haftrichter musste, ergab ein Datenabgleich auch für den wohnsichtlosen "Helfer" Haft. Der gebürtige Wiener war vom Amtsgericht München wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.600 EUR verurteilt worden. Da er den offenen Betrag an die Staatskasse bislang nicht beglich, und auch aktuell nicht beibringen konnte, wird er die kommenden 44 Tage im Gewahrsam der Justiz verbringen müssen.

Radfahrerin stürzt alleinbeteiligt; eine Person verletzt – Altstadt

Am Sonntag gegen 19:40 Uhr fuhr eine 49-Jährige mit einem Fahrrad auf der Müllerstraße in Richtung Papa-Schmid-Straße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet die 49-Jährige mit dem Fahrrad in die Trambahnschienen und stürzte. Dabei wurde sie im Kopfbereich schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 49-Jähirge trug keinen Fahrradhelm. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Verkehrspolizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.


05.05.2025

München will günstiger bauen: Stadtrat berät über Einsparungen beim Wohnungsbau

Um trotz knapper Kassen mehr bezahlbare Wohnungen zu bauen, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Eine dieser Gruppen hat Vorschläge erarbeitet, wie die Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen GmbH beim Neubau Kosten sparen kann. Diese Vorschläge wurden nun dem Stadtrat vorgestellt. Ziel ist es, mindestens zehn Prozent der Kosten beim Neubau einzusparen. Das soll durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, die je nach Bauprojekt geprüft werden. Dazu gehören zum Beispiel eine einfachere Bauweise, die Verwendung günstigerer Materialien und angepasste Energiestandards. Auch die Lage und der Zuschnitt der Grundstücke sollen besser genutzt werden, um Kosten zu senken. Für die Planung von neuen Baugebieten gibt es dazu bereits neue Regeln. Oberbürgermeister Reiter sagt: „Mit diesen Vorschlägen zeigen wir, dass die Stadt München alles tut, um trotz schwieriger Finanzlage weiterhin günstige Wohnungen für die Münchner zu bauen.“ Die geplanten Einsparungen sollen zunächst bis Ende 2030 gelten.

Fußgänger wird von Bus erfasst – Hadern

Am Freitag gegen 20:00 Uhr fuhr der Fahrer eines Linienbusses der Linie 168 auf der Senftenauerstraße stadteinwärts in Richtung Willibaldstraße. Zeitgleich befand sich ein 22-Jähriger mit Wohnsitz als Fußgänger auf dem Gehweg der Senftenauerstraße. Etwa auf Höhe der Levkojenstraße trat der 22-Jährige nach aktuellem Kenntnisstand ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn, als sich zeitgleich der Bus näherte. Trotz einer Gefahrenbremsung und eines Ausweichversuchs konnte der Busfahrer den Zusammenstoß mit dem 22-Jährigen nicht mehr verhindern. Der 22-Jährige stieß gegen die Front des Busses und fiel anschließend zu Boden. Er wurde dabei verletzt und zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Durch die Gefahrenbremsung wurden zwei weibliche Fahrgäste im Bus ebenfalls verletzt. Eine 86-Jährige wurde zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Eine 77-Jährige wurde vor Ort ambulant behandelt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Raubdelikt; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Thalkirchen

Bereits am Freitag den 25.04. betraten gegen 01:30 Uhr, zwei vermummte männliche Täter das Büro eines 44-jährigen Mitarbeiters einer Wohneinrichtung in Thalkirchen und bedrohten diesen mit einer Schusswaffe. Sie forderten ihn auf, den Tresor zu öffnen und das darin befindliche Bargeld auszuhändigen. Nachdem dem 44-Jährigen das Öffnen des Tresors nicht möglich war, zwangen ihn die Täter unter massiven Gewaltandrohungen und Schlägen, seine EC-Karte samt PIN herauszugeben, sowie den ungeöffneten Tresor aus dem Büro auf einen nahegelegenen Weg zu tragen. Dabei löste sich aus der mitgeführten Waffe der Täter ein Schuss. Hierdurch wurde keiner der Beteiligten verletzt. Kurz darauf ließen die Täter vom 44-Jährigen ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Einer der Täter hatte zwischenzeitlich mit der EC-Karte des 44-Jährigen Bargeld abgehoben. Der 44-Jährige traf im weiteren Verlauf einen Zeugen, der den Polizeinotruf 110 verständigte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten nun zwei Tatverdächtige ermittelt und festgenommen werden. Bei ihnen handelt es sich um einen 20-Jährigen mit Wohnsitz in München sowie einen 18-Jährigen mit deutscher und kenianischer Staatsbürgerschaft ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen beide wird nun u.a. wegen schwerem Raub, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt.

Zusammenstoß zwischen Kleintransporter und Kraftrad – Ottobrunn

Am Freitag gegen 15:00 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit einem Kleintransporter auf der Putzbrunner Straße ortsauswärts. Auf Höhe der Anzengruberstraße beabsichtigte er nach links in diese abzubiegen. Zeitgleich fuhr ein 63-Jähriger mit einem 125er-Motorrad auf der Putzbrunner Straße in ortseinwärtiger Richtung. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den Kleintransporter und dem Motorrad, wodurch der 63-Jährige stürzte. Er wurde verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der 38-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


03.05.2025

Mädchen bei S-Bahn-Unfall verletzt Bundespolizei warnt vor Gefahren im Gleisbereich

Am Donnerstagabend kam es am S-Bahnhaltepunkt Taufkirchen zu einem tragischen Zwischenfall: Ein 12-jähriges Mädchen betrat den Gleisbereich, um ihre heruntergefallenen Kopfhörer zu bergen, und wurde dabei von einer einfahrenden S-Bahn erfasst. Die Schülerin erlitt nach ersten Erkenntnissen Verletzungen im Beckenbereich. Gegen 17:15 Uhr hielt sich das Mädchen am Bahnsteig 1 auf, als ihr offenbar Kopfhörer ins Gleis fielen. Beim Versuch, diese zurückzuholen, betrat sie den Gleisbereich. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine S-Bahn der Linie S3 in den Haltepunkt ein. Der Triebfahrzeugführer erkannte das Mädchen und reagierte sofort mit einem Achtungspfiff und einer Schnellbremsung. Trotz des schnellen Handelns konnte der Zug nicht rechtzeitig stoppen. Das Kind wurde mit dem Unterkörper zwischen Bahnsteigkante und Zug eingeklemmt. Der Bahnsteig war zum Unfallzeitpunkt stark frequentiert. Mehrere Augenzeugen alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Die 12-Jährige wurde vor Ort erstversorgt und zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen erlitt sie glücklicherweise lediglich Prellungen, jedoch konnte die Schwere der Verletzungen zunächst nicht abschließend beurteilt werden. Die Bundespolizei weist erneut eindringlich auf die lebensbedrohlichen Gefahren im Gleisbereich hin. Das Betreten der Gleise ist verboten - unabhängig vom Grund. Kein Gegenstand ist es wert, das eigene Leben zu riskieren.

Versuchter Mord – Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch gegen 20:20 Uhr befanden sich ein 57-Jähriger Pole und ein 47-Jähriger Pole, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland, an einer Bushaltestelle im Bereich der Kreuzung Kapuzinerstraße und Thalkirchner Straße. Der 57-Jährige schlief dort, als der 47-Jährige ein brennendes Feuerzeug an dessen Kleidung im Rückenbereich hielt. In der Folge geriet die Kleidung des schlafenden Mannes in Brand. Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend zu Fuß vom Tatort. Mehrere aufmerksame Zeugen bemerkten das Feuer, reagierten umgehend und löschten die Flammen mit Wasser aus mitgeführten Flaschen. Zudem setzten sie einen Notruf ab, woraufhin Einsatzkräfte der Polizei sowie des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit entsandt wurden. Der 57-Jährige erlitt Brandverletzungen im Rückenbereich und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 47-Jährige wurde kurz danach in Tatortnähe von Polizeibeamten festgenommen. Er wurde wegen versuchten Mordes angezeigt und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Zusammenstoß von Fußgängerin und Fahrradfahrer – Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Am Donnerstag gegen 12:00 Uhr befand sich eine 13-Jährige zu Fuß auf der Luitpoldstraße. Hinter ihr fuhr ein 47-Jähriger auf einem Fahrrad. Als die 13-Jährige plötzlich die Fahrbahn überquerte, kam es zum Zusammenstoß. Beide stürzten daraufhin und wurden verletzt. Der Notruf wurde verständigt, woraufhin Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei zur Unfallörtlichkeit geschickt wurden. Die 13-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt und danach wieder entlassen. Der 47-Jährige musste zur weiteren stationären Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Versuchtes Tötungsdelikt – Neuhausen

Am Donnerstag gegen 07:50 Uhr klingelte ein bislang unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 86-jährigen Frau in München. Nachdem die Seniorin die Tür geöffnet hatte, wurde sie vom Täter in ihre Wohnung gedrängt und dort mehrfach ins Gesicht geschlagen. Eine 59-jährige Nachbarin, die die Hilferufe der Frau hörte, eilte zur Wohnung und wurde ebenfalls vom Täter angegriffen. Auch sie erlitt Schläge ins Gesicht. Nach der Tat verließ der Täter das Wohnhaus in unbekannte Richtung. Die Verständigung der Polizei erfolgte durch einen Nachbarn der Geschädigten. Die Polizeibeamten leisteten bei den verletzten Frauen erste Hilfe und der Rettungsdienst wurde verständigt. Beide erlitten erhebliche Verletzungen im Kopfbereich und wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Aufgrund der brutalen Tatausführung wurden die Ermittlungen vom Kommissariat 11, also der Mordkommission, übernommen. Täterbeschreibung: Männlich, 20-30 Jahre alt, ca 1,80 m groß, mitteleuropäisches Aussehen, trug weißes T-Shirt, rot-blonde gelockte Haare, an den Seiten kurz. Zeugenaufruf: Wer am Donnerstag gegen 07:50 Uhr im Bereich des Therese-Danner-Platz und der Arnulfstr Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sexualdelikt – Englischer Garten

Am Donnerstag gegen 14:30 Uhr, befand sich ein 63-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einer 39-jährigen Arbeitskollegin mit Wohnsitz im Landkreis Freising in einem Nebenraum ihres gemeinsamen Arbeitsplatzes. Dort fotografierte der 63-Jährige mit einem Mobiltelefon der 39-Jährigen gegen ihren Willen unter ihr getragenes Oberteil und verließ anschließend den Nebenraum. Dabei verschloss er von außen die Tür, so dass die 39-Jährige alleine eingesperrt wurde. Nachdem die 39-Jährige um Hilfe rief, wurde ein Mitarbeiter auf sie aufmerksam und schloss die Tür auf. Ein auf die Situation aufmerksam gewordener Zeuge verständigte den Polizeinotruf 110. Eintreffende Polizeibeamte nahmen daraufhin den 63-Jährigen fest. Er wurde im Anschluss zu einer Polizeiinspektion gebracht. Zudem wurde er erkennungsdienstlich behandelt und eine DNA-Entnahme veranlasst. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 63-Jährige wieder entlassen. Er wurde wegen sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung angezeigt.


02.05.2025

Das Polizeipräsidium München beteiligt sich am Tag der offenen

Am Samstag wird das Polizeipräsidium München im Rahmen des Tages der Offenen Tür der Landeshauptstadt München von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr im Bereich des Fischbrunnens mit einem Informationsstand vertreten sein. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich eingehend über die Themen Verkehrssicherheit sowie die vielfältigen Karrierechancen im Polizeiberuf zu informieren. Ein besonderes Highlight des Standes ist ein historischer Polizeiwagen und vor Ort besichtigt werden kann. Darüber hinaus besteht die Gelegenheit, auf einem ausrangierten Polizeimotorrad Platz zu nehmen und Erinnerungsfotos zu schießen.

Körperverletzungsdelikt – Milbertshofen

Am Dienstag gegen 20:00 Uhr befand sich ein 24-Jähriger im Bereich des Korbinianplatzes. Dort wurde er von einer unbekannten männlichen Person angesprochen. Während dessen hatte sich eine weitere unbekannte männliche Person von hinten dem 24-Jährigen genähert und ihm unvermittelt mehrfach mit einem Gegenstand gegen den Kopf geschlagen. Die Täter haben aus einer Gruppe von fünf bis sechs Personen heraus agiert. Die Täter ließen unvermittelt vom 24-Jährigen ab und entfernten sich in unbekannte Richtung. Der 24-Jährige wurde nach der Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 24-Jährige konnte lediglich einen der Täter wie folgt beschreiben:
Männlich, ca 25 Jahre alt, dunkelhäutig, könnte nach Angaben des Geschädigten eine Ähnlichkeit mit Personen mit Down-Syndrom haben
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 20:00 Uhr im Bereich Korbinianplatz, Knorrstraße, Milbertshofener Straße; Korbinianstraße und Frankfurter Ring Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Unfall im Kreuzungsbereich - Friedenheim

Bei einem Unfall in der Eichstätter Straße zwischen einer Straßenbahn und einem Kleintransporter sind beide Fahrzeuge erheblich beschädig worden. Kurz vor fünf Uhr meldete das MVG-Betriebszentrum einen Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Transporter in der Kreuzung Westend- und Eichstätter Straße. Noch während die Einsatzkräfte auf dem Weg zum Unfallort waren, kam auch schon eine erste Einschätzung vonseiten der MVG, dass sich in der Tram zwei Personen leicht verletz hätten. Eine Person sei auch noch im Transporter eingeschlossen. Nach einer ersten Versorgung konnte der Insasse des Transporters aussteigen und wurde dem Rettungsdienstpersonal übergeben. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sich womöglich aufgrund des Verkehrsunfalls verletzt haben und sich nicht bei der Polizei vor Ort gemeldet haben, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzten.

Ausweisdokumente und Aufenthaltstitel nur mit digitalem Passbild

Wer einen Personalausweis, Reisepass, elektronischen Aufenthaltstitel oder Reiseausweis im Kreisverwaltungsreferat beantragen will, benötigt seit dem 1. Mai ein digitales zertifiziertes Passbild. Papierfotos können nicht mehr eingereicht werden. Die neue gesetzliche Regelung soll Manipulationen verhindern. An allen Standorten des Bürgerbüros sowie in der Servicestelle für Zuwanderung und Einbürgerung stehen entsprechende Geräte für die Lichtbildaufnahme zur Verfügung. Die Nutzung kostet bundesweit einheitlich sechs Euro. Kunden sollten vor ihrem Termin mindestens zehn Minuten einplanen, um die Bilder vor Ort aufzunehmen. Das Sicherheitspersonal ermöglicht dafür einen früheren Einlass in die Gebäude. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, biometrische Fotos vorab in zertifizierten Fotostudios und Drogeriemärkten aufnehmen zu lassen.


01.05.2025

Surfunfall; Ermittlungen am Unfallort - Lehel

Nach dem Surfunfall bei dem eine 33-Jährige ums leben kam wurde nun am Mittwoch auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München eine Nachschau im Bachbett des Eisbachs durchgeführt, um mögliche weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erhalten. Die Absenkung des Wasserspiegels wurde durch die Landeshauptstadt München veranlasst. Im Rahmen der Nachschau wurden keine größeren Gegenstände festgestellt, die direkt in Zusammenhang mit dem Unfallhergang gebracht werden können. Es wurden jedoch mehrere kleinere metallische Gegenstände sichergestellt. Inwieweit hier ein Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen vorliegt, wird nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft.

Unfall mit mehreren Verletzten - Waldtrudering

Bei einem Unfall auf der Wasserburger Landstraße sind mehrere Personen verletzt worden. Von zahlreichen Passanten beobachtet, ereignete sich am Mittwochnachmittag ein Unfall mit drei Fahrzeugen. Eines der Unfallfahrzeuge, ein Fiat, blieb auf der Seite liegen. Auch weitere am Straßenrand geparkte Fahrzeuge wurden beschädigt. Rettungsdienst und Feuerwehr München wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Auch der Rettungshubschrauber Christoph1. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden fünf unfallbeteiligte Personen ausgemacht. Die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst teilten sich auf und priorisierten die Patienten. In dem auf der Seite liegenden Fiat war eine Mitte 80-jährige Frau eingeschlossen. Nach einer Stabilisierung des Fahrzeugs durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sie sich Zugang zum Fahrzeug und befreiten die Frau. Vier Patienten mussten in Münchner Kliniken zur weiteren Untersuchung transportiert werden.

Zoll entdeckt Haifischgebiss

Ein Haifischgebiss hat ein Reisender versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Bei der Kontrolle eines Fluges aus Südafrika haben Zöllner ein Gebiss eines Kurz- oder Langflossen-Makohais im Reisekoffer entdeckt. Viele Tier- und Pflanzenarten stehen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), das den internationalen Handel mit bedrohten Pflanzenarten regelt. Das Haifischgebiss wurde nach den Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes beschlagnahmt. "Der Zoll empfiehlt Reisende, sich vor ihrer Reise über die Bestimmungen zu geschützten Tierarten zu informieren und keine Produkte zu kaufen, die gegen internationale Artenschutzgesetze verstoßen".

Pkw versucht sich Verkehrskontrolle zu entziehen – Unterhaching

Am Dienstag gegen 01:30 Uhr wollte eine Streife der Münchner Polizei im Bereich der Von-Stauffenberg-Straße einen BMW einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Hierfür wurden der Anhaltesignalgeber sowie das Blaulicht und das Martinshorn eingeschalten. Der Fahrer des BMW versuchte sich der Verkehrskontrolle zu entziehen, indem er die Anhaltesignale missachtete und durch mehrere Straßen flüchtete. Dabei kollidierte der Pkw unter anderem mit auf einem Gehweg stehenden Mülltonnen. Anschließend fuhr er weiter über einen anderen Gehweg an einer Baustelle vorbei, wodurch der BMW an der rechten Seite beschädigt wurde. Letztlich blieb er auf dem Parkplatz am Sportpark stehen und stellte sich widerstandslos den Polizeibeamten. Bei ihm handelt es sich um einen 19-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Insgesamt kam es zu einem Gesamtschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zu einer Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern kam es nicht. Der 19-Jährige wurde wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Wie der 19-Jährige in den Besitz des Fahrzeuges kam, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei.


30.04.2025

Gefahrguteinsatz fordert Großaufgebot - Maxvorstadt

Bei Schneidarbeiten an einem Leerrohr ist es zum Austritt eines unbekannten Stoffes gekommen. Mitarbeiter einer Fachfirma führten Arbeiten in einem Umspannwerk durch, als beim Schneiden eines Rohres eine geringe Menge eines weißlichen, beißend riechenden Stoffes austrat. Umgehend verständigten sie die Feuerwehr München, welche daraufhin mit einem Löschzug und dem Umweltdienst ausrückte. Der Bereich wurde abgesperrt und mehrere Atemschutztrupps zur Erkundung mit Messgeräten in das Umspannwerk geschickt. Erste Messungen fielen positiv, aber noch unspezifisch aus. Nachdem absehbar war, dass mehr Kräfte unter Atemschutz notwendig sein würden, entschied sich der Einsatzleiter, einen weiteren Löschzug und Sonderfahrzeuge anzufordern. Zeitgleich wurde gelüftet und die Messwerte reduzierten sich schließlich. Auch der beißende Geruch verflüchtigte sich. Nachdem eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden konnte, wurde der Einsatz für rund 45 Feuerwehrleute beendet. Eine abschließende Aussage zu Art, zur Herkunft oder Entstehung des Stoffes konnte vor Ort von der Feuerwehr nicht getroffen werden. Ein Arbeiter der Fachfirma wurde vorsorglich mit Atemwegsreizungen in eine Münchner Klinik gebracht.

Zwei Einsätze der Höhenrettungsgruppe

Bereits am Vorabend war eine ältere Dame in Laim beim Versuch, von einer Leiter auf das Flachdach ihrer Garage zu steigen, gestürzt. Erst am folgenden Vormittag bemerkte eine Nachbarin die Verletzte und rief die Feuerwehr. Einsatzkräfte stiegen sofort auf das Dach und begannen mit der medizinischen Versorgung. Zeitgleich bereitete die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr die Drehleiter und eine sogenannte Schleifkorbtrage mit entsprechender Seiltechnik vor. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit zur Garage im hinteren Teil des Grundstücks musste die Frau in Begleitung eines Höhenretters am Drehleiterkorb hängend über das Dach des Wohnhauses gehoben werden. Auf der Straße angekommen, wurde die Patientin nach rund 30-minütigen Einsatz an den Rettungsdienst übergeben. Sie wurde bei dem Sturz nicht schwerer verletzt, kam aber in eine Klinik.

In der Höglwörther Straße war eine 80-Jährige aus einem Fenster des zweiten Obergeschosses auf das Flachdach einer Garage gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Es wurde sofort eine medizinische Versorgung eingeleitet und zeitgleich die Rettung mit der Drehleiter vorbereitet. Da die Einsatzstelle erreichen war, konnte die Verletzte mit der Krankentragenhalterung auf dem Korb der Drehleiter gerettet werden. Diese Vorrichtung wird auch genutzt, um Menschen liegend durch Fenster zu retten, wenn der Zustand oder die baulichen Gegebenheiten keinen Transport über das Treppenhaus zulassen. Solche Einsätze gehören daher zum Alltag einer Großstadtfeuerwehr. Die Frau kam mit mehreren Brüchen in ein Münchner Krankenhaus.

Stadt lädt ein zum Tag der offenen Tür

Am Samstag den 3 Mai lädt die Stadt München ihre Bürger dazu ein, beim Tag der offenen Tür in den verschiedensten Dienststellen – vom OB-Büro bis zur Feuerwache – einen Blick auf die Arbeit der Stadtverwaltung zu werfen. Unter dem Motto „offenetuer25“ sind von 10 bis 16 Uhr Interessierte eingeladen, die Verwaltung der Stadt in ihren verschiedensten Facetten kennenzulernen. Oberbürgermeister Dieter Reiter freut sich bereits jetzt auf viele Besucher. „Ich lade Sie herzlich ein: Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie sich selbst ein Bild von den städtischen Einrichtungen und der Arbeit Ihrer Stadtverwaltung. Wir haben für Sie im Rathaus, auf dem Marienplatz und an vielen weiteren Stationen im Stadtgebiet ein ebenso interessantes wie unterhaltsames Programm zusammengestellt, bei dem mit Sicherheit für jeden etwas dabei ist. Selbstverständlich ist an diesem Tag auch mein Büro für Sie geöffnet. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!“. Von 10 bis 12 Uhr stellt sich OB Reiter in seinem Amtszimmer den Fragen der Besucher. Die Mehrzahl aller Angebote kann ohne Voranmeldung genutzt werden. Für einige Touren muss man sich jedoch Teilnahmekarten sichern. Welche Touren das sind, steht im Programmheft, das in der Stadt-Information im Rathaus ausliegt und auch unter muenchen.de/offenetuer abrufbar ist.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischen Handlungen – Altstadt

Am Montag gegen 16:30 Uhr, befand sich eine 47-Jährige in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses im Bereich der Fußgängerzone. Eine männliche Person öffnete den Vorhang zur Umkleidekabine der 47-Jährigen und führte dabei sexuelle Handlungen an sich selbst durch. Die 47-Jährige flüchtete aus der Umkleidekabine und informierte eine Mitarbeiterin des Kaufhauses über den Vorfall. Zeitgleich befand sich eine 55-Jährige ebenfalls in einer Umkleidekabine des gleichen Kaufhauses. Dieselbe männliche Person wie im ersten Fall öffnete auch hier den Vorhang zur Umkleidekabine, betrat diese und drängte die 55-Jährige in die Ecke, ohne sie jedoch zu berühren. Der Täter konnte durch Mitarbeiter des Kaufhauses festgehalten werden und wurde den zwischenzeitlich hinzugerufenen Polizeibeamten übergeben. Bei ihm handelt es sich um einen 46-Jährigen. Er wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der Tatverdächtige wurde wegen exhibitionistischer Handlungen angezeigt.

Freinacht in München – Hinweis Ihrer Münchner Polizei

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wird von einigen Personen die sogenannte „Freinacht“ gefeiert. Diese Nacht wird vor allem von Jugendlichen häufig dazu genutzt, um nach Einbruch der Dunkelheit in Gruppen unterwegs zu sein. Dabei werden zum Teil „Späße“ gemacht, die andere gefährden und auch strafrechtlich relevant sein können. Brennende Mülltonnen, besprühte Verkehrszeichen oder beschmierte Hauswände sind jedoch kein „Spaß“, sondern beschädigen fremdes Eigentum oder gefährden sogar Leib und Leben anderer. Die Münchner Polizei appelliert auch heuer wieder an die Vernunft der feiernden Jugendlichen in Stadt und Landkreis: „Brauchtum ja - Straftaten nein!“ Vermeintliches kulturelles Brauchtum ist kein Freifahrtschein für Straftaten.


29.04.2025

Hauptbahnhof - Jugendgruppen geraten gewaltsam aneinander:

Kurz nach 2 Uhr gerieten drei Jugendliche am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhofes München in Streit. Zwei Jugendliche, die wenige Meter entfernt standen, beobachteten kurz darauf, wie ein bislang Unbekannter aus der Dreiergruppe seinem 19-jährigen Kontrahenten ins Gesicht schlug und zu Boden stieß. Dessen 18-jähriger Begleiter versuchte vergeblich, die beiden zu trennen. Unvermittelt soll einer der beiden umstehenden Jugendlichen, ein 17-Jähriger, auf den am Boden liegenden 19-jährigen eingetreten haben. Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit wurden auf die körperliche Auseinandersetzung der Jugendlichen aufmerksam und trennten die Tatbeteiligten, dabei flüchteten die beiden bislang unbekannten Täter. Der 17-jährige, der 19-jährige Geschädigte und dessen 18-jährige Begleiter wurden Beamten der Bundespolizei übergeben. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben bei dem 17-Jährigen einen Wert von 0,8 Promille, bei dem 19-Jährigen 2 Promille und bei dem 18-Jährigen 1,7 Promille. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 17-Jährigen und die beiden unbekannten Täter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Raubdelikt – Ludwigsvorstadt

Am Montag gegen 02:15 Uhr verständigte eine Passantin den Polizeinotruf 110, da sie im Bereich der Adolf-Kolping-Straße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen beobachten würde. Die eingesetzten Streifen konnten vor Ort folgenden Sachverhalt feststellen: Eine 18-Jährige ging zusammen mit einem 18-Jährigen im Bereich des späteren Tatortes spazieren, als beide auf eine Gruppe von fünf weiblichen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren trafen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlug eine 16-Jährige aus der Gruppe dem 18-Jährigen unvermittelt in das Gesicht. Als dessen 18-jährige Begleiterin ihm zu Hilfe kommen wollte, wurde auch diese von den restlichen Jugendlichen aus der Gruppe körperlich angegangen. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde ihr zudem die Handtasche entrissen. Die 18-jährige Begleiterin wurde hierdurch leicht verletzt. Der genaue Tatablauf sowie individuelle Tatbeteiligungen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Anschließend flüchteten alle Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die hinzugerufenen Polizeibeamten drei Tatverdächtige festnehmen. Bei ihnen handelt es sich um eine 14-Jährige, eine 16-Jährige und eine 18-Jährige. Sie wurden wegen des Raubdelikts sowie wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Hauptbahnhof - Pfeffersprayeinsatz durch DB-Sicherheit:

Gegen 20:30 Uhr fiel einer DB-Security im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes ein 37-Jähriger auf der Reisende belästigte. Bei der Ansprache schlug der Isreali unvermittelt nach einem DB-Sicherheitsmitarbeiter und wurde überwältigt. Beim vorangegangenen Gerangel setzte ein Security Pfefferspray ein. Auch gegenüber Bundespolizisten verhielt sich der bereits mehrfach polizeilich auffällige Wohnsitzlose äußerst unkooperativ. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der 37-Jährige, der einen Alkoholtest verweigerte, die Wache an der Denisstraße freien Fußes verlassen.

Maisach - Besonders schwerer Fall des Diebstahls und Beeinträchtigung von Rettungsgeräten:

Kurz nach Mitternacht brachen zwei Jugendliche in ein Bahnhofsgebäude in Maisch ein. Beamte der Polizeiinspektion Olching konnten den 16-jährigen Griechen und den 17-jährigen Deutschen trotz versuchten Fluchtversuchs vorläufig festnehmen. Ermittlungen ergaben, dass die beiden mit 0,9 und 1,1 Promille Alkoholisierten durch ein Kellerfenster ins Gebäude gelangten, dort einen Feuerlöscher entwendeten und dessen Pulver am nahen Parkplatz versprühten. An Fahrzeugen befanden sich lediglich minimale Pulverrückstände, so dass kein Schaden entstanden war. Beide Jugendlichen wurden Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls sowie Beeinträchtigung von Rettungsgeräten. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.


28.04.2025

Versuchtes Tötungsdelikt – Allach

Am Freitag gegen 14:30 Uhr kam es am Oertelplatz in Allach zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Dabei handelt es sich um einen 50-Jährigen, einen 42-Jährigen, polnischer Staatsangehörigkeit und einen 37-Jährigen mit slowakischer Staatsangehörigkeit. Alle drei haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland, bewohnen jedoch zusammen eine Notunterkunft in München. Zur Tatzeit verletzte der 50-Jährige unter Verwendung eines spitzen Gegenstandes den 42- und den 37-Jährigen schwer. Beide erlitten lebensbedrohliche Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht werden. Der 50-Jährige flüchtete zunächst. Inzwischen sind der 42- und der 37-Jährige außer Lebensgefahr. Durch intensivste polizeiliche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnte der 50-jährige Tatverdächtige am Samstag festgenommen werden. Nach Durchführung der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Besonders erwähnenswert ist das beherzte Eingreifen einer unbeteiligten Passantin, welche die beiden Schwerverletzten erstversorgte. Durch ihre Hilfe hat sie einem der Geschädigten möglicherweise das Leben gerettet.

Verkehrsunfall; eine Person schwer verletzt – Maxvorstadt

Am Freitag gegen 04:40 Uhr kam es an der Kreuzung Barer Straße Ecke Theresienstraße zu einem Verkehrsunfall. Dabei fuhr ein 60-Jähriger mit einem Toyota Pkw auf der Theresienstraße in Richtung Schleißheimer Straße. An der Kreuzung zur Barer Straße bog er nach links ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer 38-Jährigen mit, die zu Fuß die Barer Straße an der Kreuzung ordnungsgemäß überqueren wollte. Die Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Kettenbagger bricht durch Gebäudedecke – Berg am Laim

Am Freitag gegen 15:30 Uhr kam es zu einem Arbeitsunfall im Bereich der Truderinger Straße Ecke St-Veit-Straße. Dort befinden sich Garagen, welche derzeit abgerissen werden. Hierzu fuhr ein 48-Jähriger auf das Dach der Garagen mit einem kleinen Kettenbagger. Als er auf dem Dach eine Stelle zwischen zwei Trägersegmenten befuhr, brach er mitsamt dem Bagger durch die Decke und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Ihm gelang es selbst mit seinem Mobiltelefon Hilfe zu rufen. Kurze Zeit später trafen Polizei und Rettungskräfte ein. Der 48-Jährige erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Fahrer verliert Kontrolle über Pkw – Unterföhring

Am Freitag gegen 10:00 Uhr fuhr ein 87-Jähriger mit einem Toyota in Unterföhring in einen Kreisverkehr und wollte diesen auf der Staatsstraße 2340 in Richtung Feringasee verlassen. Aus bislang unbekannten Gründen verlor er hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug und beschleunigte stark. Dabei geriet er kurz nach der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich mit einem Lkw, welcher von einem 39-Jährigen gelenkt wurde. Durch den Aufprall schleuderte der Toyota nach rechts, überschlug sich und kam in einem angrenzenden Feld auf dem Dach zum Liegen. Der 87-Jährige erlitt hierbei schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.


27.04.2025

Hauptbahnhof - Sperrung Querbahnsteig:

Gegen 15:25 Uhr wurde eine Präsenzstreife der Bundespolizei am Samstag (26. April) auf Höhe Gleis 18/19 am Querbahnsteig des Hauptbahnhofes auf ein herrenloses Gepäckstück aufmerksam gemacht. Die schwarze Reisetasche war kurz zuvor von einem Unbekannten bewusst an einem Stahlträger abgestellt worden und der Mann entfernte sich eilig. Die Reisetasche war nicht einsehbar. Aufgrund der Begleitumstände wie das Verhalten des Unbekannten, dem starken Reisendenaufkommen am engen Querbahnsteig zum bayerischen Ferienendes sowie eines zur selben Zeit ausgetragenen Erstligaspieles in der Allianz Arena wurde der Bereich weiträumig von Bundespolizei und Deutsche Bahn Sicherheit abgesperrt sowie drei an die Örtlichkeit angrenzende Fernbahngleise gesperrt. Nachdem mehrere Lautsprecherdurchsagen nicht dazu führten, dass sich der Eigentümer zur Örtlichkeit begab, wurden Spezialkräfte der Bundespolizei angefordert. Nachdem diese die Reisetasche als unbedenklich einstuften wurde die errichtete Absperrung gegen 16:25 Uhr wieder aufgehoben und die Reisetasche samt dem Inhalt von Reiseutensilien an die Fundstelle der Deutsche Bahn übergeben. Ein Hinweis auf den Eigentümer ergab sich nicht. Der Sachverhalt war in erheblichem Maße öffentlichkeitswirksam. Der in der Haupthalle hochfrequentierte Reisendenverkehr musste über das Zwischengeschoss im Münchner Hauptbahnhof umgeleitet werden. Die Bundespolizei prüft, den Eigentümer wegen der Kosten des Polizeieinsatzes in Regress zu nehmen.

DB-Baustelle - Besonders schwerer Fall des Diebstahls:

Bereits am Donnerstag entwendeten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zwischen 22:30 Uhr und 23:30 Uhr an einer DB-Baustelle zur 2. Stammstrecke ein Messinstrument für die Bemessung der Gleislage. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf 20.000 Euro. Erste Ermittlungen ergaben, dass vor dem Diebstahl eine Videoanlage ausgeschaltet bzw. zerstört worden war. Das Messinstrument, ein Tachymeter, war durch Verschraubung gegen die Wegnahme gesichert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem gewerbsmäßigen Diebstahl ausgegangen.

Hallbergmoos - Aggressiver Fahrscheinloser:

Gegen 10:20 Uhr kontrollierten Prüfdienstmitarbeitende am Freitag (25. April), in einer S8 vom Flughafen München kommend, einen 48-Jährigen. Der wohnsitzlose Deutsche konnte kein Ticket für die Fahrt vorweisen; wurde sofort laut und aggressiv. Vor dem Haltepunkt Hallbergmoos beleidigte und bedrohte er die drei Prüfschaffner. Wegen des hohen Aggressionspotential fragte der Triebfahrzeugführer in der S-Bahn nach Polizeiangehörigen. Ein 35-jähriger, privat in zivil Reisender Beamter meldete sich und unterstützte die weiteren Maßnahmen des Prüfdienstes. Als alle am Haltepunkt in Hallbergmoos ausgestiegen waren, versuchte der 48-Jährige wieder in die S-Bahn zu gelangen, worauf er vom Beamten überwältigt und mit Hilfe der Prüfdienstmitarbeiter festgehalten wurde. Dabei wurde auch ein 23-jähriger Sanitäter, der seine Hilfe anbot, vom Wohnsitzlosen ebenfalls noch beleidigt und bedroht. Der mit 1,92 Promille Alkoholisierte verweigerte auch gegenüber Beamten der Bundespolizei jegliche Kooperation; beleidigte und bedrohte stattdessen die Amtsträger. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sowie dem Amtsgericht Landshut verblieb der 48-Jährige bis 21 Uhr zur Ausnüchterung und Verringerung seines Aggressionspotentials im Unterbringungsgewahrsam. Anschließend konnte er das Revier am Ostbahnhof - mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung sowie Leistungserschleichung im Gepäck - freien Fußes verlassen.

Ostbahnhof - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte:

Kurz nach 20 Uhr am Freitag (25. April) wurden Beamte der Bundespolizei im Personentunnel des Ostbahnhofes auf einen 34-Jährigen aufmerksam. Der Slowake blickte in Richtung der Beamten, fasste sich mit seiner Hand an den Schritt und vollführte - zu den Beamten blickend - offenkundig Masturbationsbewegungen. Bei der folgenden polizeilichen Kontrolle beleidigte er die Beamten auch verbal. Im Revier im Ostbahnhof schlug er nach einem Beamten, nahm, als er durchsucht werden sollte, Kampfhaltung an und beleidigte und bedrohte weitere Bundespolizisten. Keiner der Beamten wurde verletzt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte der 2010 erstmals ins Bundesgebiet Eingereiste das Revier verlassen. Gegen den mit 1,01 Promille Alkoholisierten wird wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zurückliegend war der in Unterföhring Wohnende wegen Sachbeschädigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis polizeilich in Erscheinung getreten.

Hauptbahnhof - Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen:

Kurz vor 21 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen im Hauptbahnhof lautstark herumschreienden 18-jährigen Deutschen aufmerksam. Während der anschließenden Kontrolle präsentierte der in Ramersdorf Wohnende seinen Gürtel im Hosenbund mit einem rechtsradikalen Symbol (sogenannte Wolfsangel). Der Gürtel ist Artikel einer Modemarke aus Brandenburg, die in der Neonaziszene äußerst beliebt ist und weist einen gleichnamigen Schriftzug in Runenschrift auf. Der Gürtel wurde sichergestellt. Der 18-Jährige konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernahm das KFD 4 des Polizeipräsidiums München.

Pkw-Fahrer fährt in Gebäude und verursacht hohen Sachschaden - Haar

Am Samstag gegen 11:45 Uhr wurde der Polizeinotruf darüber verständigt, dass ein Pkw in ein Gebäude in der Leibstraße in Haar gefahren sei. Eine kurz darauf eintreffende Polizeistreife konnte dies bestätigen. Ein 87-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München verlor nach eigenen Angaben beim Versuch einzuparken die Kontrolle über seinen VW und beschleunigte stark. Hierbei kollidierte er mit der Hauswand des dort befindlichen Gebäudes. An dem Gebäude und am Pkw entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Verletzt wurde niemand. Ein hinzugezogener Statiker untersuchte das Gebäude auf Stabilität. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion. Hierbei ergaben sich keine Hinweise auf strafbares Handeln. Der 87-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Durch die Polizei erfolgt eine Benachrichtigung der Fahrerlaubnisbehörde.


26.04.2025

Mann belästigt im ICE Sitznachbarin sexuell

Ein 26-Jähriger hat am Donnerstagabend im Schnellzug von Nürnberg nach München eine 28-Jährige sexuell belästigt. Gegen 18:00 Uhr stieg eine 28-jährige Deutsche in Nürnberg in einen ICE nach München. Im Abteil bat sie einen 26-jährigen Rumänen, der sich auf ihrem reservierten Sitzplatz befand, sich umzusetzen. Dieser Bitte kam der 26-Jährige nach und setzte sich auf dem Nebenplatz. Während der Zugfahrt soll der Mann mehrmals seinen Hosenschlitz geöffnet und in seine Hose gefasst haben. Dabei soll er an seinem Glied manipuliert haben. Die Münchnerin forderte ihn auf, dies zu unterlassen. Dennoch wiederholte er es einige Male, woraufhin die belästigte Frau die Zugbegleiterin auf das anstößige Verhalten des Fahrgastes aufmerksam machte. Die DB-Mitarbeiterin führte bei dem Mann eine Fahrscheinkontrolle durch und stellte fest, dass dieser ohne Ticket unterwegs war. Eine von der Zugbegleiterin alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den in Deutschland Wohnsitzlosen bei Ankunft des Zuges am Münchner Hauptbahnhof am Bahnsteig nicht mehr antreffen. Bei Fahndungsmaßnahmen wurde er jedoch kurz darauf im Hauptbahnhof erkannt und polizeilichen Maßnahmen zugeführt. Gegen den bereits mehrfach mit Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung Getretenen ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen.

Raubdelikt – Thalkirchen

Am Freitag gegen 01:30 Uhr betraten zwei vermummte männliche Täter das Büro eines 44-jährigen Sozialpädagogen einer Wohneinrichtung in Thalkirchen und bedrohten diesen mit einer Schusswaffe. Sie forderten ihn auf, den Tresor zu öffnen und das darin befindliche Bargeld auszuhändigen. Nachdem dem 44-Jährigen das Öffnen des Tresors nicht möglich war, zwangen ihn die Täter unter massiven Gewaltandrohungen und Schlägen, seine EC-Karte samt PIN herauszugeben, sowie den ungeöffneten Tresor aus dem Büro auf einen nahegelegenen Weg zu tragen. Dabei löste sich aus der mitgeführten Waffe der Täter ein Schuss. Hierdurch wurde keiner der Beteiligten verletzt. Kurz darauf ließen die Täter vom 44-Jährigen ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Einer der Täter hatte zwischenzeitlich mit der EC-Karte des 44-Jährigen Bargeld abgehoben. Der 44-Jährige traf im weiteren Verlauf einen Zeugen, der den Polizeinotruf 110 verständigte. Es wurde eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 44-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in eine Münchner Krankenhaus gebracht.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 01:30 Uhr im Bereich der Heilmannstraße, Ludwigs-höher Straße, Gerblstraße und Conwentzstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Tierarztpraxis – Trudering

Im Zeitraum vom Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu den Räumlichkeiten einer Tierarztpraxis in Trudering. Anschließend wurden die Räumlichkeiten der Tierarztpraxis durchsucht und es wurden ein Möbeltresor, Bargeld und zwei Fläschchen des Arzneimittels Release 300 entwendet. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Die Münchner Kriminalpolizei bittet Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich sei, sei eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Warnhinweis:
Bei dem Arzneimittel handelt es sich um ein Schlaf- und Beruhigungsmittel (Betäubungsmittel), das regulär für die Einschläferung von Tieren verwendet wird. Der Wirkstoff wirkt für Menschen bereits in kleinsten Mengen toxisch. Bereits 3,3 ml sind tödlich. Darüber hinaus kann dieses Tierarzneimittel das Auge reizen und Reizungen der Haut sowie Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Haut und Augen, einschließlich Hand-zu-Augen-Kontakt.


25.04.2025

Flaschenhals und Glasscherben:

Gegen 04:35 Uhr erkannten Bundespolizisten am Hauptbahnhof-München zwei Männer, die sich körperlich attackierten. Ersten Ermittlungen zufolge waren die beiden Malier - aus unbekannten Gründen - im Zwischengeschoss in Streit geraten. Dabei soll der 40-Jährige eine Glasflasche am Boden zerschlagen und mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf sein Gegenüber losgegangen sein. Als der Flaschenhals zu Boden fiel, ging er mit aufgehobenen Glasscherben auf den 27-Jährigen los. Als der Jüngere flüchtete wurde eine Bundespolizeistreife auf ihn und seinen Verfolger aufmerksam und schritt ein. Beide erlitten Schnittverletzungen an den Händen, die sie nicht ärztlich behandeln lassen wollten. Der Ältere wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München einer Blutentnahme zugeführt. Er war 2015 erstmals ins Bundesgebiet eingereist und ist seither mit Gewalt- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Mädchenduo wieder gewalttätig:

Zwei 14- bzw 15-jährige Mädchen, die bereits am Dienstag eine 17-Jährige am Hauptbahnhof attackiert hatten, fielen rund 29 Stunden später erneut auf. Gegen sieben Uhr griff die 15-Jährige Deutsche in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss des Hauptbahnhof-München, diesmal einer 64-Jährigen in die Haare. Der Streit mit der Deutsch-Amerikanerin entbrannte daran, dass die Frau - aus unbekannten Gründen - von den beiden Jüngeren mit ihrem Smartphone ein Foto gemacht haben soll und nicht bereit gewesen war, dies zu löschen. Den anschließenden körperlichen Attacken der beiden jüngeren Frauen, bei denen die in New York-Geborene zu Boden gegangen war, sollen gegenseitige Beleidigungen vorausgegangen sein. Die beiden Jugendlichen wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Bei der 64-Jährigen waren keine äußerlichen Verletzungen erkennbar, aber einige Haarbüschel waren ihr von der 15-Jährigen herausgerissen worden.

Versuchtes Tötungsdelikt – Bogenhausen

Am Mittwoch gegen 20:00 Uhr kehrte ein 35-Jähriger in seine Wohnung zurück. Diese teilt er mit einem 39-jährigen Mitbewohner. Nach derzeitigem Ermittlungsstand griff der 39-jährige Mitbewohner den 35-Jährigen unvermittelt an, nachdem dieser die Wohnung betreten hatte. Hierbei ging er mit einem spitzen Gegenstand auf den 35-Jährigen los. Der 35-Jährige wurde hierbei im Bereich des Oberkörpers verletzt. Im weiteren Verlauf konnte sich der 35-Jährige der Situation entziehen und in eine benachbarte Wohnung flüchten. Durch den Nachbarn wurde anschließend die Polizei verständigt. Es wurde eine Vielzahl von Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 39-jährige Tatverdächtige konnte noch vor Ort in der gemeinsamen Wohnung durch die Polizeibeamten festgenommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Der 35-Jährige wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Gegen den 39-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischen Handlungen – Haidhausen

Am Donnerstag befanden sich zivile Polizeibeamte auf Streifenfahrt im Bereich der Rosenheimer Straße, als sie gegen 02:00 Uhr an einer roten Ampel halten mussten. Als der Beifahrer nach rechts aus dem Fenster sah, stand eine männliche Person in unmittelbarer Nähe des Dienstfahrzeuges, die Blickkontakt zu den Polizeibeamten aufnahm und dabei sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die beiden Polizeibeamten stiegen daraufhin aus dem Fahrzeug aus und nahmen den Tatverdächtigen, einen 60-Jährigen, vorläufig fest. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


24.04.2025

Hauptbahnhof - wechselseitige gefährliche Körperverletzung:

Gegen 01:25 Uhr erkannten Bundespolizisten im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes-München eine körperliche Auseinandersetzung unter Mädchen. Nach ersten Ermittlungen gab es Schläge, Tritte und es wurde an Haaren gezogen. Als an der Tat beteiligt gelten drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 17 Jahren. Woran der Streit entbrannte ist nicht bekannt. Ausgewertete Videoaufnahmen zeigen, wie die 15-Jährige auf drei Mädchen, darunter eine 17-Jährige aus der Ukraine zuging, und unvermittelt damit beginnt diese körperlich zu attackieren. Im weiteren Verlauf trat die 14-Jährige, Begleiterin der 15-Jährigen, mit den Beinen gegen die Ukrainerin. Als die Ältere sich körperlich wehrte, griff ihr die 15-Jährige in die Haare und zog derart, dass die 17-Jährige zu Boden ging und ihr Haare im Büschel ausgerissen wurden. Zwei unbeteiligte Begleiterinnen der Älteren gingen dazwischen und versuchten die drei Kontrahentinnen zu trennen. Nach Rücksprache mit der Kinderschutzstelle wurden alle fünf angetroffenen Mädchen für die selbstständige Heimfahrt entlassen. Die Bundespolizei hat gegen die drei Tatbeteiligten Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

Otterfing - "Fußball-Graffiti":

Kurz nach ein Uhr meldete eine Anwohnerin mehrere "Graffiti-Künstler", die sich in der Bahnunterführung in Otterfing, Lkr Miesbach, "verewigten". Streifen der Landes- und Bundespolizei konnten in der Nähe sechs Personen im Alter von 16 bis 18 Jahren aufgreifen. In einem Auto, dass dem 18-Jährigen zugeordnet werden konnte, wurden frisch benutzte Sprühköpfe aufgefunden. Mehrere der Jugendlichen hatten zudem frische Farbanhaftungen an ihrer Kleidung. In der Bahnunterführung befand sich auf einer Fläche von über 16 m² ein frisches "rotes Fußball-Graffiti", mit dem ein anderes "blaues" übertüncht wurde. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigungen eingeleitet. Bei fünf der sechs Angetroffenen wurden die Erziehungsberechtigten informiert.

Versuchter Raub auf Juwelier – Allach

Am Samstag gegen 09:45 Uhr, versuchte ein bislang unbekannter Täter die Tür eines Juweliers zu öffnen. Diese war jedoch versperrt. Als der Geschäftsinhaber, der sich zu diesem Zeitpunkt im hinteren Bereich des Geschäfts befand, dies mitbekam, ging er vor zur Eingangstür. Dort erkannte er, dass der unbekannte Täter vermummt war und einen Hammer und ein Messer in seinen Händen hielt. Ohne die Tür zu öffnen begab er sich wieder in den hinteren Geschäftsbereich und verständigte den Polizeinotruf 110. Der Täter entfernte sich daraufhin fußläufig in Richtung Oertel-platz und stieg dort in ein bislang unbekanntes Fahrzeug.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 25-30 Jahre alt, ca 170-180 cm groß, schlank. schwarze Kappe, Halstuch über Mund und Nase gezogen, Schutzbrille, dunkelgraue Jacke, dunkle Hose, Handschuhe. hatte einen dunklen Rucksack dabei und war mit Hammer und Messer bewaffnet.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 09:45 Uhr im Bereich der Georg-Reismüller-Straße, Löfflerstraße, Vesaliusstraße oder Piperstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raubdelikt – Putzbrunn

Am Freitag gegen 12:30 Uhr, fuhr eine 58-Jährige mit einem Pkw auf einen Autobahnparkpatz der A99 auf Höhe von Putzbrunn, um dort ihre Notdurft zu verrichten. Da sich auf dem Autobahnparkplatz jedoch keine Toilettenanlage befand, suchte die 58-Jährige auf einem Feldweg eine nicht einsehbare Stelle. Dort wurde sie von einem bislang unbekannten Mann verbal angegangen und aufgefordert ihre Wertsachen auszuhändigen.Die 58-Jährige händigte dem unbekannten Täter mehrere Schmuckgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro aus. Der Täter verließ daraufhin die Örtlichkeit, stieg in einen auf dem Autobahnparkplatz geparkten weißen Transporter und entfernte sich. Die 58-Jährige begab sich daraufhin zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion und erstattete Anzeige.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 25-30 Jahre alt, ca 180 cm groß. sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent. bekleidet mit schwarzer Jeans, schwarzer Sweatshirt-Jacke mit „Nike“-Zeichen, Kapuze über den Kopf gezogen Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 12:30 Uhr im Bereich des Autobahnparkplatzes auf der A 99 zwischen der Abfahrt Hohenbrunn und der Abfahrt Haar Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten. wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, , Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


22.04.2025

Zwei Bagger in Brand - Obersendling

Zwei Bagger sind bei einem Brand in der Nacht auf Dienstag zerstört worden. Kurz nach drei Uhr in der Nacht wurde die Integrierte Leitstelle über einen Brand auf einer Baustelle in der Wolfratshauser Straße informiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannten zwei Bagger auf einer Baustelle für einen Fahrradweg. Sofort wurde ein Löschangriff mit zwei Rohren eingeleitet. Zur Brandbekämpfung wurde auch Löschschaum eingesetzt. Der Brand konnte nach etwa 50 Minuten komplett gelöscht werden. Im Anschluss nahmen die Einsatzkräfte noch auslaufende Betriebsstoffe der Baumaschinen auf. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 400.000 Euro. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Versuchtes Tötungsdelikt – Ludwigvorstadt

Am Samstag gegen 20:15 Uhr, hielt sich ein 26-Jähriger im Bereich der Schillerstraße auf. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde er unvermittelt durch drei bislang unbekannte Täter angesprochen und zur Herausgabe seines Mobiltelefons aufgefordert. Hierbei hielten sie ihm ein Messer vor und versuchten ihm das Mobiltelefon aus der Hand zur reißen. Dies konnte der 26-Jährige jedoch verhindern und die Flucht ergreifen. Die Tätergruppe verfolgte dem 26-Jährigen jedoch. Hierbei wurde dieser mehrfach aus der Gruppe heraus angegriffen und verletzt. Kurz darauf kamen zwei weitere unbekannten Tätern hinzu und hielten den 26-Jährigen auf dessen Flucht auf. Er wurde in der Folge erneut körperlich angegriffen. Die Details zum genauen Tatablauf sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Passanten wurden auf das Geschehen aufmerksam und forderten die Täter ihr Tun zu unterlassen. Im weiteren Verlauf wurde der Polizeinotruf 110 verständigt. Die bislang unbekannten Täter ergriffen daraufhin die Flucht. Der 26-Jährige erlitt mehrere Stichwunden im Bereich des Oberkörpers und der Beine. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwischenzeitlich hat der 26-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Ihm wurde im Verlauf der Tat ein geringerer Bargeldbetrag entwendet.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 20:15 Uhr im Bereich der Schillerstraße, Zweigstraße, Adolf-Kolpingstraße Straße oder Schlosserstraße im südliches Bahnhofsviertel Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Isartor - Jugendliche griffen DB-Security an:

Gegen 22:30 Uhr fielen DB-Sicherheitsmitarbeitern am Ostermontag im S-Bahnhaltepunkt Isartor zwei Jugendliche auf. Die 14 und 17 Jahre alten Jungen rutschen mehrfach auf der Verbindungsfläche zweier Rolltreppen herunter. Auf Ermahnungen und ihr Fehlverhalten angesprochen regierten die beiden uneinsichtig, gereizt und respektlos. Als zur Ausstellung eines Hausverbots die Personalien hinterfragt wurden, versuchten beide zu flüchten. Dies konnte von den Mitarbeitern der Deutsche Bahn Sicherheit durch Festhalten an den Armen des 14-jährigen Kenianers unterbunden werden. Um seinen Freund frei zu bekommen, griff der 17-jährige wohnsitzlose Deutsche einen DB-Mitarbeiter tätlich an. Beim anschließenden Gerangel versetzte der Jugendliche dem 35-jährigen Security mehrere Faustschläge ins Gesicht. Der Sicherheitsmitarbeiter erlitt durch die Schläge Verletzungen. Er musste seinen Dienst abbrechen und gab an, sich selbstständig in ärztliche Behandlung zu begeben. Auch der 17-Jährige wurde bei der Überwältigung durch das Sicherheitspersonal an einem Arm leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur Begutachtung in eine Münchner Klinik transportiert, jedoch dort nicht stationär aufgenommen. Gegen beide Beteiligte ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung. Beim DB-Mitarbeiter, steht die Frage im Raum ob seine Handlungen noch durch Notwehr gedeckt waren. Der 14-Jährige wurde Erziehungsberechtigten übergeben, der 17-Jährige einer Münchner Jugendschutzstelle zugeführt.

Gefährliche Körperverletzung – Bogenhausen

Am Dienstag gegen 00:15 Uhr befand sich ein 56-Jähriger mit Wohnsitz in einer Gaststätte auf einer Feier mit mehreren Personen. Als er an einem 38-Jährigen vorbei ging, kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einer verbalen Auseinandersetzung und der 38-Jähriger schlug dem 56-Jährigen mehrmals mit einem Bierglas in das Gesicht. Ein anwesender Gast verständigte daraufhin den Notruf. Der 38-Jährige entfernte sich nach der Tat von der Örtlichkeit. Der 56-Jährige erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Absetzen des Notrufes wurden zahlreiche Einsatzkräfte zum Tatort geschickt. Der 38-Jährige konnte in derselben Nacht durch Polizeibeamte an seiner Wohnanschrift angetroffen und festgenommen werden. Er wurde nach einer Blutentnahme, einer erkennungsdienstlichen Behandlung und nach Beendigung weiterer Maßnahmen wieder entlassen. Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


21.04.2025

Neufahrn bei Freising - Einkaufswägen im Gleis:

Am Karfreitag wurden in zwei Fällen jeweils Einkaufswägen von Unbekannten am Bahnhof Neufahrn bei Freising ins Gleis gestoßen. Beide Male überrollten S-Bahnen die Einkaufswägen, wodurch Schäden sowie Streckensperrungen entstanden. Im ersten Fall wurde gegen 20:30 Uhr ein Einkaufswagen von einer S-Bahn erfasst und verkeilte sich so stark, dass eine Weiterfahrt der S-Bahn zunächst nicht mehr möglich war. Die Freiwillige Feuerwehr wurde zur Bergung der Metallteile hinzugezogen. Kurz darauf meldete ein weiterer Triebfahrzeugführer das Überfahren eines Gegenstandes bei Neufahrn. Hier konnte die S-Bahn jedoch noch bis Freising fahren. Aufgrund der zeitlichen Zusammenhänge sowie der kurzen Entfernung wird davon ausgegangen, dass der oder die gleichen Täter zweimal einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr verursacht haben. Bei beiden Zügen hielten sich die Beschädigungen in Grenzen, jedoch kam es durch die rund zweistündige Streckensperrung u. a. zu erheblichen Verspätungen.

Hauptbahnhof - Bahn-Security, die Zugfahrt mit starkem Drogenkonsum unterbanden, wurden angegriffen:

Am Karsamstag griff ein 24-Jähriger im Hauptbahnhof München Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit tätlich an - verletzt wurde niemand. Vier DB-Security hatten an einem Bahnsteig gegen 09:30 Uhr einen unter erheblichen Drogeneinfluss Stehenden Mann am Zustieg in einen Zug gehindert. Beim Führen aus dem Hauptbahnhof München versuchte der 24-jähriger nach einem DB-Mitarbeiter zu schlagen, der jedoch ausweichen konnte. Ermittlungen der Bundespolizei ergaben mittels Drogenschnelltest, dass der 24-Jährige aus Nürnberg unter erheblichen Kokain-Einfluss stand. Aufgrund starker gesundheitlicher Gefährdung wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Gegen ihn wird nun von der Bundespolizei wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung ermittelt.

S1 bei Moosach - Bundespolizisten ins Gesicht gespuckt:

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Karsamstag in einer S-Bahn spuckte ein 39-Jähriger am Bahnhof Moosach einem Bundespolizisten ins Gesicht. Gegen 20:00 Uhr war es in einer S1 zwischen drei Männern zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein 39-jähriger soll dabei einen 24-jährigen und einen 57-jährigen gegen die Beine getreten haben. Die Bundespolizei konnte den 39-jährigen Aggressor im Nahbereich des Bahnhofs Moosach antreffen. An der Dienststelle verweigerte er einen Drogenschnelltest. Bei der von der Staatsanwaltschaft München angeordneten Blutentnahme wegen Feststellung einer möglichen Drogenintoxikation leistete der 39-Jährige bei der Verbringung zur Rechtsmedizin erheblichen Widerstand; spuckte einem der ihn begleitenden Beamten ins Gesicht und beleidigte alle eingesetzten Beamten. Der 39-Jährige ist polizeilich bekannt und es geb bei ihm Ansteckungsgefahr. Aufgrund dessen wurde der bespuckte Bundespolizist der Notaufnahme eines Klinikums zur medizinischen Versorgung zugeführt.

Ostbahnhof - Widerstand, versuchte Körperverletzung, sexuelle Belästigung und Bedrohung:

Am Karsamstag belästigte ein 28-Jähriger zwei 21- und 22-Jährige im Ostbahnhof und leistete beim Eingreifen der Bundespolizei den Beamten Widerstand. Gegen 21:15 Uhr befanden sich zwei junge Frauen vor einem Laden im Ostbahnhof und tranken Alkohol. Ein 28-Jähriger Kosovare kam hinzu und belästigte die 21-Jährige zunächst verbal. Als beide Frauen ein Taxi am Vorplatz bestiegen, setzte sich der Kosovare unvermittelt auf die Motorhaube des Fahrzeugs und verhinderte die Abfahrt. Nachdem die 21-Jährige aus Obergiesing ausstieg und den Mann zur Rede stellte, fasste er ihr an die Brust und beleidigte sie sexuell. Einem Unbekannten und einem 24-jährigen, die einschritten, drohte der Mann Schläge an. Den 24-Jährigen versuchte er zu schlagen, scheiterte jedoch aufgrund seines hohen Alkoholkonsums dabei. Als eine Streife der Bundespolizei hinzukam, wollte sich der Kosovare zunächst entfernen. Als dies misslang, leistete er den Beamten bei der Festnahme Widerstand. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Pasing - Wechselseitige Körperverletzung zwischen Flaschensammler und DB-Mitarbeiter:

Am Bahnhof Pasing kam es am Ostersonntag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Flaschensammler und einem DB-Mitarbeiter. Ein 40-jähriger Ukrainer wollte gerade eine Pfandflasche aus einem Abfallbehälter nehmen, als ihn ein DB-Sicherheitsmitarbeiter aufforderte dies zu unterlassen. Aus dem sich entwickelnden verbalen Disput entfernte sich der Ukrainer zunächst, kehrte jedoch mit einem Stock zurück. Mit diesem schlug er auf den DB-Mitarbeiter, einen 57-jährigen Kosovaren, ein und traf ihn am Brustkorb. Daraufhin schlug der DB-Mitarbeiter seinem Aggressor mit der Faust ins Gesicht und nahm ihm den Stock ab. Der Ukrainer holte daraufhin eine Glasflasche hervor und stieß mit dieser in Richtung des Gesichts seines Gegenübers, traf ihn aber nicht. Im Anschluss schlug der Kosovare dem Ukrainer mit dem Stock auf dessen Rippen. Der Ukrainer wurde vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik verbracht. Nach erster ärztlicher Auskunft hatte er zwei Rippenbrüche erlitten und die Lunge des bislang polizeilich nicht in Erscheinung Getretenen war dadurch teilweise kollabiert. Aufgrund des Verletzungsbildes folgte eine längere intensivmedizinische Versorgung im Krankenhaus. Der DB-Mitarbeiter trug keine sichtbaren Verletzungen davon. Er wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft München nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß belassen. Gegen beide Beteiligte ermittelt die Bundespolizei wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung.

Hauptbahnhof - Missbrauch von Ausweispapieren:

Am Ostersonntag kontrollierten Bundespolizisten am S-Bahn-Bahnsteig des Hauptbahnhofes München einen unter Verdacht des Drogenverkauf stehenden 28-Jährigen. Während der Kontrolle wies sich dieser mit dem Foto einer auf seinem Smartphone gespeicherten spanischen ID-Karte aus. Da erhebliche Zweifel an der Identität bestanden, wurde er zur weiteren Abklärung mitgenommen. Es konnte die wahre Identität des wohnsitzlosen Mannes aus Mali festgestellt werden. Da der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland bestand, ordnete die Staatsanwaltschaft München eine Haftrichtervorführung für den Ostermontag an. Der Anfangsverdacht des Betäubungsmittelhandels erhärtete sich im Rahmen der Ermittlungen vor Ort nicht. Allerdings schlug ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain an.


17.04.2025

Dramatischer Wasserrettungseinsatz - Lehel

In der Nacht sind Einsatzkräfte der Feuerwehr München zur Eisbachwelle gerufen worden, da eine Surferin im Wasser festhing. Um 23.30 Uhr ging ein Notruf in der Leitstelle ein, dass eine Surferin im Eisbach von ihrem Board gefallen sei, sich aber nicht selbst retten könne. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München trafen vorort auf eine dramatische Szene. Die 34-jährige Frau war mit mehreren Leuten zum Surfen gegangen. Als sie von ihrem Board fiel, verhakte sich dieses wohl am Grund. Die Frau konnte sich nicht selbst retten, da sie mit einem Band mit dem Brett verbunden war. Anwesende Personen versuchten, die 34-Jährige von dem Surfboard zu trennen, scheiterten aber wegen der starken Strömung. Die Einsatzkräfte konnten unter erheblichen Kraftanstrengungen die Verunfallte schließlich von dem Board lösen und ans Ufer bringen. Dort starteten die Rettungskräfte sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Nach der erfolgreichen Reanimation wurde sie unter notärztlicher Begleitung in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Ihr Gesundheitszustand wird als sehr kritisch eingestuft. Für die anwesenden Zeugen des Unfalls wurde das Kriseninterventionsteam zur Betreuung hinzugezogen. Auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes trafen sich unmittelbar nach dem Vorfall, um mit dem Team für Stressbearbeitung und kollegiale Betreuung die dramatische Rettung nachzubesprechen.

Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Lkw – Grünwald

Am Mittwoch gegen 13:30 Uhr fuhr ein 66-Jähriger mit einem Fahrrad auf der Staatsstraße 2072 von Straßlach in Richtung Grünwald. Zur gleichen Zeit fuhr ein 47-Jähriger mit einem Mercedes-Benz Lkw ebenfalls auf der Staatsstraße 2072 in gleicher Richtung. Auf Höhe der Straße Oberdill wechselte der 66-Jährige mit seinem Fahrrad vom Radweg auf die Fahrbahn. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem von hinten heranfahrenden Lkw und dem Radfahrer, wodurch der 66-Jährige zu Sturz kam. Der 66-Jährige wurde hierbei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 66-Jährige trug einen Fahrradhelm. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Unbekannter flüchtet nach Sexualdelikt

Ein Mann belästigte im Regionalzug nach München eine 38-Jährige sexuell. Er entblößte sein Glied und manipulierte daran. Die Bundespolizei sucht Zeugen. Am Mittwochabend gegen 19:30 Uhr bestieg ein bislang unbekannter Mann in Pfaffenhofen an der Ilm den Regionalzug in Richtung München. Im Zug nahm er eine Sitzreihe hinter einer 38-jährigen Frau chilenischer Staatsangehörigkeit Platz. Der Mann sprach sie unvermittelt an und stellte ihr einige persönliche Fragen, die die in München Wohnende nicht beantworten wollte. Als sie sich kurz darauf erneut umdrehte, soll der Unbekannte seine Hose geöffnet und sein Glied entblößt haben. Während er die 38-Jährige mit seinem Blick fixierte, manipulierte er an seinem Glied. Nach Ankunft des Zuges in München gegen 20 Uhr flüchtete der unbekannte Mann sofort zu Fuß in Richtung des U-Bahnbereichs des Hauptbahnhofs. Die Chilenin verfolgte den Flüchtigen bis dorthin und wählte gleichzeitig den Polizeinotruf. Im U-Bahnbereich konnte die 38-Jährige schließlich durch eine Bundespolizeistreife angetroffen werden. Der Unbekannte war jedoch geflüchtet.

Er wird wie folgt beschrieben:

-ca. 25 Jahre -helle Haut, blonde kurze Haare, ca. 1,80m groß, osteuropäisches Erscheinungsbild -schwarze Jacke, blauer Kapuzenpullover, graue Hose und schwarze Schuhe

Die Bundespolizei bittet Zeugen der Tat oder Personen, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Rufnummer 089 515 55 00 zu melden.

Gefährliche Körperverletzung – Au

Am Mittwoch gegen 23:00 Uhr befand sich eine vierköpfige Gruppe an der Isar in der Au. Zum Einsatz kam hierbei auch eine größere Musikbox. Ein 59-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland störte sich an der Musikbox, nahm diese und warf diese in Richtung Isar. Im Rahmen der folgenden vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 59-Jährigen und einem 26-Jährigen, schlug der 59-Jährige dem 26-Jährigen eine Bierflasche auf den Kopf, die dadurch zerbrach. Anwesende Zeugen verständigten daraufhin den Notruf. Der 26-Jährige erlitt hierdurch eine Kopfplatzwunde und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 59-Jährige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort festgenommen werden. Er wurde im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo er dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt wird. Der 59-Jährige wurde wegen der gefährlichen Körperverletzung und der Sachbeschädigung angezeigt.


15.04.2025

Auseinandersetzung zwischen S-Bahn-Fahrgästen

Am Montagmittag kam es zwischen einem 49-jährigen Familienvater und einer 59-jährigen Frau zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann soll die Frau in der S-Bahn mehrmals mit seinen Beinen berührt haben. Die Frau fühlte sich dadurch provoziert und begann die Familie zu beleidigen. Der 49-jährige Iraker stieg gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Alter von 8 und 11 Jahren am Münchner Ostbahnhof in die S8 in Richtung Flughafen und setzte sich in einem Sitzabteil. Zeitgleich betrat auch eine 59-jährige Deutsche den Nahverkehrszug und setzte sich ebenfalls in dasselbe Sitzabteil. Der Mann soll die Frau mehrfach mit seinen Beinen berührt haben. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Im Verlauf des Streits soll die Frau den Mann, sowie seine Familie ausländerfeindlich beleidigt haben. Daraufhin verständigte der Mann die Polizei. Während des Telefonats soll sie ihm gegen das Mobiltelefon geschlagen haben. In Johanneskirchen versuchte sie, die S-Bahn zu verlassen, doch der Mann und seine Ehefrau hinderten sie daran, indem sie sie an den Armen festhielten. Durch die Lautstärke des Vorfalls wurden auch andere Fahrgäste aufmerksam. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den Sachverhalt ohne weitere Zwischenfälle aufnehmen. Da die S-Bahn kurzzeitig zurückgehalten werden musste, kam es zu zwei Teilausfällen und einigen minuten Verspätung im S-Bahn Verkehr. Gegen beide Beteiligte wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und Nötigung ermittelt. Der Frau wird zudem Beleidigung vorgeworfen.

Zoll kontrolliert Friseursalons

Rund 60 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts München haben zusammen mit dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) rund 110 Beschäftigte in mehr als 30 Friseursalons, Barbershops und Kosmetikstudios überprüft. Ziel der Kontrollen waren insbesondere die Überprüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und die Zahlung des Mindestlohns. "Bei jedem vierten Betrieb bedarf es einer weiteren Prüfung durch die FKS (z.B. illegaler Aufenthalt oder Ausweismissbrauch)", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit führt regelmäßig regionale Schwerpunkt- und Sonderprüfungen durch.

Tödlicher Betriebsunfall – Milbertshofen

Am Montagnachmittag kam es auf einem Firmengelände zu einem tödlichen Betriebsunfall. Ein 50-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Miesbach fuhr mit einem Gabelstapler im Bereich des Firmengeländes. Auf der Gabel des Gabelstaplers befanden sich dabei zwei leere Metallcontainer. Zur selben Zeit war ein 48-jähriger Mitarbeiter mit Wohnsitz in München zu Fuß auf dem Firmengelände unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen wurde der 48-Jährige mit dem vorderen Container erfasst. Er kam zu Sturz und wurde von dem linken vorderen Rad des Gabelstaplers überrollt. Der 48-Jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Durch die Staatsanwaltschaft München wurde in der Folge ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet, weswegen ein Gutachter vor Ort hinzugezogen wurde. Die Münchner Verkehrspolizei hat hier die weiteren Ermittlungen übernommen.

Handel mit Betäubungsmitteln – Feldmoching-Hasenbergl

Im Rahmen anderweitiger Ermittlungen erhärtete sich gegen einen 33-Jährigen und eine 24-Jährige der Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Aufgrund dessen wurde auch die Wohnung der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Dort fanden die Beamten unter anderem Cannabisprodukte, Methamphetamin, Amphetamin und Kokain in nicht geringer Menge sowie weitere Gegenstände, welche auf einen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen sowie einer Blut-, Haar- und Urinprobe durch einen Arzt wurden der 33-Jährige und die 24-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ jeweils einen Haftbefehl. Gegen beide Tatverdächtige wird wegen des unerlaubten Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.


13.04.2025

Erste-Hilfe nach körperlicher Auseinandersetzung

Samstagabend mussten ein Münchner und ein Mann aus dem Landkreis Dachau ins Krankenhaus, nachdem sie sich am Bahnhof München Pasing körperlich attackiert hatten. Gegen 20 Uhr gerieten ein 43-Jähriger und ein 50-Jähriger im Personentunnel am Bahnhof München Pasing zunächst verbal aneinander. Im weiteren Verlauf entwickelte sich zwischen den beiden Deutschen eine Schlägerei, bei der auch eine Glasflasche, welche der 43-Jährige in der Hand hielt, zu Bruch ging und dabei bei beiden Beteiligten erhebliche Schnittverletzungen verursachte. Unbeteiligte Reisende setzten einen Notruf ab, ein derzeit noch unbekannter Zeuge, der mit dem 43-Jährigen unterwegs war, zog den 50-Jährigen von seinem Kontrahenten weg, entfernte sich dann aber. Einsatzkräfte der Polizei, waren schnell vor Ort um den Sachverhalt aufzunehmen. Der 50-Jährige, der erhebliche Schnittverletzungen im Gesicht aufwies, wurde durch eine Bundespolizistin erstversorgt. Auch der 43-Jährige bedurfte einer dringenden medizinischen Versorgung, da er eine stark blutende Schnittwunde an der Hand aufwies. Ein Bundespolizist legte ihm ein Tourniquet an, um die Blutung zu stoppen. Durch einen eintreffenden Rettungswagen, wurden die Männer in Münchner Krankenhäuser gebracht. Die zuständige Staatsanwaltschaft entschied, beide zuvor nicht polizeibekannte Tatverdächtige auf freien Fuß zu belassen. Die Bundespolizei führt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen beide Männer.

Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrerinnen - Neuhausen

Am Samstag gegen 14:30 Uhr fuhr eine 76-Jährige auf dem Radweg der Leonrodstraße in Richtung Landshuter Allee. Auf Höhe der Einmündung zur Rütlingstraße kam ihr eine weibliche Radfahrerin verbotswidrig auf dem Radweg entgegen. Im Vorbeifahren kam es zu einer Berührung der beiden Radfahrerinnen, wobei die 76-Jährige stürzte und gegen einen Verkehrszeichenmast prallte. Sie verletzte sich hierbei schwer und wurde mit einem hinzugerufenen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die bislang unbekannte Radfahrerin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag gegen 14:30 Uhr im Bereich der Leonrodstraße, Rütlingstraße und Neustätterstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit der Münchner Verkehrspolizei, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Müllpresse in Brand - Messestadt Riem

Am Samstagmittag ist eine Müllpresse auf dem Messegelände München in Brand geraten. Gegen Mittag wurde die Feuerwehr München durch den Sicherheitsdienst zu einer brennenden Müllpresse auf dem Messegelände alarmiert. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatten bereits einen ersten Löschangriff des im Freien stehenden Müllcontainers begonnen. Einsatzkräfte der der Feuerwehr München unterstützten bei den Löscharbeiten. Nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht. Eine Brandausbreitung auf weitere Müllcontainer konnte erfolgreich verhindert werden. Für die Besucher der BAUMA bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Während Großveranstaltungen wie der BAUMA sind ständig ein Einsatzleitwagen, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge und eine Drehleiter der Feuerwehr München auf dem Messegelände in Bereitschaft. Außerdem steht für medizinische Notfälle ein Sanitätsdienst zur Verfügung.

Unklarer Bedrohungslage - Berg am Laim

Am Freitagabend alarmierte ein über 90-Jähriger Mann mit Wohnsitz in München über seinen Hausnotruf einen Pflegedienst. Als ein Mitarbeiter des Pflegedienstes die Wohnung des über 90-Jährigen betrat, um nach diesem zu sehen, wurde er von dem über 90-Jährigen mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht. Der Mitarbeiter des Pflegedienstes verließ daraufhin die Wohnung und verständigte den Polizei Notruf 110. Aufgrund der unklaren Lage wurde eine Vielzahl an Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit gerufen. Der über 90-Jährige konnte schließlich von Spezialkräften in seiner Wohnung angetroffen werden. Bei dem schusswaffenähnlichen Gegenstand handelte es sich um einen Schreckschussrevolver. Dieser konnte in der Wohnung aufgefunden und sichergestellt werden. Der über 90-Jährige wurde wegen der Bedrohung angezeigt.


12.04.2025

Kinderfinger bleibt stecken - Obermenzing

Ein kleines Mädchen ist beim Spielen mit dem Finger in einer Verschlusskappe in Obermenzing stecken geblieben. Die Mutter und ihre dreijährige Tochter mussten die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen. Am Morgen meldeten sich die beiden auf der Feuerwache 6 und baten um Hilfe. Die kleine Elli war mit ihrem Finger in einer Verschlusskappe stecken geblieben. Eigene Befreiungsversuche durch die Mutter schlugen fehl. Die Kollegen beruhigten das kleine Mädchen und konnten die Verschlusskappe vorsichtig entfernen.

Passant beschützt Waldkautz - Sendling

Ein mutiger Passant hat in Sendling am Freitagabend einen kleinen Waldkauz bis zum Eintreffen der Feuerwehr beschützt. Mehrere Krähen hatten versucht, den Waldkauz zu attackieren. Vermutlich war der Vogel bei ersten Flugversuchen aus dem Nest gefallen und auf dem Gehweg gelandet. Der Mann wehrte die Angriffe erfolgreich ab und alarmierte die Feuerwehr München. Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeuges untersuchte den kleinen Kauz vor Ort und nahm das augenscheinlich unverletzte Tier mit zur Feuerwache. Der Vogel durfte die Nacht auf der Wache verbringen und wurde am Samstag zur Klinik für Vögel nach Oberschleißheim gebracht.

Bus bleibt in Unterführung stecken - Haidhausen

Ein Doppeldeckerbus ist in Haidhausen in einer Bahnunterführung stecken geblieben. Der Reisebus war in Fahrtrichtung Innenstadt auf der Rosenheimer Straße unterwegs und blieb im letzten Drittel der Unterführung stecken. Im Bus befanden sich nur die beiden Fahrer und keine Fahrgäste. Nach einer ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurde entschieden, den Bus rückwärts mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens aus der Unterführung zu ziehen. Um den Bus abzusenken, wurde die Luft aus den Reifen abgelassen. Zur Bergung des Fahrzeugs wurde die Rosenheimer Straße kurzzeitig komplett gesperrt. Der Bus konnte die letzten Meter selbständig aus der Unterführung fahren und wurde auf einem angrenzenden Parkplatz abgestellt. Die Bergung des Reisebusses nahm etwa 45 Minuten in Anspruch.


11.04.2025

Wasserschaden bei Premiere - Isarvorstadt

Bei einer Premierenvorstellung ist es im Gärtnerplatztheater zu einer unbeabsichtigten Auslösung der Sprühflutlöschanlage gekommen. Die Auslösung erfolgte versehentlich durch eine Darstellerin während eines Kostümwechsels im Zugangsflur zur Hinterbühne, wo sich das Bedientableau der sicherheitstechnischen Einrichtungen befindet. In Folge der Aktivierung setzte automatisch auch die Berieselungsanlage des Eisernen Vorhangs ein. Da dieser Mechanismus in der Regel nur bei Brandausbruch ausgelöst wird, war schnell ersichtlich, dass es sich um eine Fehlauslösung handelte. Die vor Ort befindliche Brandsicherheitswache der Feuerwehr München konnte durch sofortiges Eingreifen einen weiteren Wasseraustritt verhindern. Weitere eintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr München begannen unmittelbar mit der Beseitigung des bereits ausgetretenen Löschwassers. Durch schnelles und koordiniertes Handeln, unterstützt durch nachgeforderte Kräfte, konnte der Wasserschaden zügig beseitigt werden, sodass die Vorstellung nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt werden konnte.

Randalierende Person – Mittersendling

Am Donnerstag gegen 11:00 Uhr teilte eine Anwohnerin dem Notruf mit, dass eine Person im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegen Türen und den Aufzug schlägt. Anschließend sei die Person wieder in ihre Wohnung zurück gegangen und randalierte dort weiterhin mit deutlich wahrnehmbaren Schreien und Schlaggeräuschen. Mehrere Polizeistreifen begaben sich daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der 31-Jährige in der Wohnung mit Gegenständen warf. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der 31-Jährige durch Einsatzkräfte in seiner Wohnung festgenommen. Er wurde wegen Fremdgefährdung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Rund um die Einsatzörtlichkeit wurden temporäre Straßensperren während des Einsatzes eingerichtet.

Zollkontrolle am Irschenberg

54 Gramm Crystal Meth (Methamphetamin) sowie weitere 25 Gramm Haschisch und Marihuana unter anderem in Form von Joints und Cookies entdeckten Zöllner der Münchener Kontrolleinheit vor kurzem bei der nächtlichen Kontrolle eines PKW mit polnischem Kennzeichen am Irschenberg an der A8 Richtung Salzburg. Die Fragen nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln wurden von den beiden Fahrzeuginsassen verneint. Nachdem bereits kleinere Mengen an Rauschgift bei Fahrer und Beifahrer vorgefunden wurden, durchsuchte der ZOLL das Fahrzeug und fand schließlich unter der Mittelkonsole einen Vakuumbeutel mit Crystal Meth. Der Zoll nahm daraufhin die beiden Männer vorübergehend fest und leitete vor Ort ein Strafverfahren gegen den Fahrer ein, der sich zu dem aufgefundenen Methamphetamin bekannt hatte. Ein Rauschgift-Spürhund machte in der Folge noch weitere Verstecke im PKW ausfindig, in welchen Haschisch und Marihuana verborgen waren. Das Zollfahndungsamt München hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Fahrer befindet sich in Untersuchungshaft.

Einbruch in Sportstudio – Obersendling

Am Montag zwischen 00:30 Uhr und 04:50 Uhr wurde in ein Sportstudio in Obersendling eingebrochen. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Objekt. Dieses durchsuchte er und entwendete mehrere hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchtete er aus dem Sportstudio. Der Einbruch wurde am nächsten Vormittag festgestellt und die Polizei verständigt. Die weiteren Ermittlungen führten zur Identifizierung eines Tatverdächtigen, eines 25-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz. Dieser wurde am Dienstag von Polizeibeamten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in Obersendling auf einer Straße erkannt und festgenommen. Der 25-Jährige wurde wegen der Tat angezeigt und am nächsten Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.


10.04.2025

Schwunghafter Handel mit Kokain aufgeflogen

Wegen Verdachts des schwunghaften Handels mit Kokain haben Münchner Zollfahnder Haftbefehl gegen einen 45-jährigen Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Miesbach vollstreckt. Bei den darauffolgenden fünf Wohnungsdurchsuchungen kam es zur Sicherstellung von gut 200 Gramm Kokain, zwei PKW der Mittelklasse, einem Motorrad, 75.000 Euro Bargeld sowie diverser Speichermedien. Außerdem wurde rund 100.000 Euro Bankguthaben eingefroren. Der 45-jährige, unter einschlägiger Bewährung stehende Deutsche ist verdächtig, seit März 2024 bis Anfang 2025 in mindestens 25 Fällen überwiegend Kokain in Päckchen mit je 200 Gramm Inhalt aus Hamburg per Post bezogen und mit Gewinn an feste Abnehmer weiterverkauft zu haben. Die jetzt getroffenen Feststellungen untermauern den Tatvorwurf erheblich.

Unfall am S-Bahnsteig

Am späten Mittwochabend kam es am S-Bahnhof Leuchtenbergring zu einem Unfall. Kurz nach 22 Uhr torkelte ein 45-Jähriger nach Zeugenaussagen am Bahnsteig umher. Als die dort stehende S8 abfuhr, ging der Deutsche auf die fahrende S-Bahn zu und kam dem Zug so nahe, dass er von ihm erfasst wurde. Durch den Aufprall verlor er das Gleichgewicht und geriet mit seinem Bein zwischen Zug und Bahnsteigkante. Der Zugführer bemerkte den Unfall nicht und setzte seine Fahrt in Richtung Flughafen fort. Der Wohnsitzlose erlitt bei dem Sturz einen offenen Bruch am Bein und Verletzungen an der Hüfte. Der Zusammenprall wurde von umstehenden Reisenden beobachtet, die sofort Rettungskräfte alarmierten und dem Verunfallten aus dem Gefahrenbereich halfen. Anschließend wurde er in die Notaufnahme eingeliefert. Dort ergab eine Untersuchung einen Alkoholwert von über 4 Promille.

Kind steckt in Parkautomaten fest - Lehel

Ein Kind im Kindergartenalter ist mit der Hand in einem Parkautomaten stecken geblieben. Der Parkautomat ist für die kleine Emma immer wieder aufs Neue interessant. Häufig wird der Automat auf dem Hin- und Rückweg aus dem Kindergarten inspiziert. Doch dieses Mal war das junge Mädchen etwas zu neugierig. Denn sie steckte ihre Hand so tief in den Ausgabeschacht, dass sie diese nicht mehr zurückziehen konnte. Mehrere Versuche des Vaters, darunter auch das Schmieren der Hand mit Flüssigseife, brachten keine Besserung. Daraufhin wählte der Vater den Notruf 112. Die Integrierte Leitstelle schickte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle. Nun machten sich die Feuerwehrleute ein Bild vor Ort. Über eine angegebene Servicenummer versuchten die Einsatzkräfte, mit dem Betreiber telefonisch nach einer Lösung zu suchen. Allerdings war ein gewaltfreies Öffnen des Automaten nicht möglich. Das Abwarten eines Technikers war aufgrund der Anfahrtszeit auch keine Option. Also brachen die Feuerwehrkräfte den Parkautomaten gewaltsam auf und demontierten mehrere Teile auf der Rückseite, bis die Hand des Mädchens verletzungsfrei befreit wurde. Glücklich und unverletzt konnten Vater und Tochter den Heimweg, wenn auch verspätet, fortsetzen. Der Parkautomat wurde von den Einsatzkräften provisorisch gesichert und verschlossen.

Verkehrsunfall zwischen PKW und Linienbus – Neuried

Am Mittwochabend fuhr eine 18-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Pkw, Chevrolet, auf der Forstenrieder Straße in Richtung Planegg. An der Kreuzung zur Ammerseestraße wollte sie die Kreuzung geradeaus überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr ein Busfahrer mit einem MVV-Regionalbus der Linie 261 auf der Ammerseestraße. An der Kreuzung zur Forstenrieder Straße wollte er in diese abbiegen. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall kippte der Pkw auf die Seite und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin des Pkw wurde zur medizinischen Abklärung in ein Münchner Klinikum gebracht. Die Gesamtschadenshöhe wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme musste die Kreuzung für etwa 1,5 Stunden komplett gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Münchner Verkehrspolizei übernommen.


07.04.2025

Camper brennt aus - Aubing

In der Nacht auf Montag ist in Aubing ein Camper komplett ausgebrannt. Wohl durch den Knall einer zerberstenden Gasflasche gingen rund zehn Anrufe bei der Leitstelle München über einen brennenden Camper in der Neidensteiner Straße ein. Diese schilderten das laute Geräusch und dass das Fahrzeug bereits in Vollbrand stehe. Die Einsatzkräfte erkannten die Ausdehnung des Brandes bereits beim Eintreffen und setzten sofort drei Rohre und mehrere Trupps unter Atemschutz ein. Während sich zwei Trupps um den brennenden Camper kümmerten, löschte ein weiterer Trupp die umliegenden Brandherde und verhinderte ein Ausbreiten der Flammen auf Fahrzeuge und ein unmittelbar angrenzendes Haus. Einen naheliegenden Stromkasten löschten die Einsatzkräfte mit einem Kohlendioxidlöscher. Trotz der massiven Löschmaßnahmen blieb von dem Camper außer dem Rahmen nichts mehr übrig. Schäden entstanden durch die Hitze und herumfliegendes Brandgut an mehreren Autos, dem Gebäude und den elektrischen Einrichtungen in unmittelbarer Nähe. Verletzt wurde niemand.

Vollsperrung nach Verkehrsunfall - A95 Fürstenried

Nach einem Verkehrsunfall musste eine Fahrerin von der Feuerwehr aus einem der beteiligten Fahrzeuge befreit werden. Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes wurden zu dem Einsatz geschickt. Die ersten Rettungskräfte meldeten drei verunfallte Autos. Zwei der Beteiligten konnten sofort vom Rettungsdienstpersonal versorgt werden. Eine Frau befand sich aber noch in ihrem Pkw und konnte diesen nicht eigenständig verlassen. In Absprache unter den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst entschieden diese, eine schonende Rettung durchzuführen. Dazu wurde mit hydraulischem Gerät der Zugang zur Patientin geschaffen. Nach der Befreiung aus dem Fahrzeug übernahmen die Rettungsdienstkräfte die weitere Versorgung. Alle drei Unfallbeteiligten wurden in Krankenhäuser transportiert. Die A95 war vorübergehend auf drei Spuren Richtung München gesperrt.

Frau beißt Polizist – Sendling

Am Samstagabend sollte eine 52-Jährige Smart-Fahrerin in der Plinganserstraße im fließenden Verkehr durch die Münchner Polizei aufgrund ihrer auffälligen Fahrweise einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Mit im Fahrzeug befand sich ein 8-jähriges Kind auf dem Beifahrersitz. Erst nach mehrmaliger Aufforderung mit Anhaltekelle und Blaulicht hielt sie schließlich an. Während der durchgeführten Kontrolle fuhr die 52-Jährige plötzlich wieder an und flüchtete die Plinganserstraße stadtauswärts. Dabei überfuhr sie mindestens eine rote Ampel. An der Kreuzung zur Zechstraße musste die 52-Jährige verkehrsbedingt anhalten, wodurch sie hier eingeholt und erneut kontrolliert werden konnte. Dabei biss sie im Fahrzeug sitzend einem der Polizeibeamten in den Oberarm. Bei der anschließenden Festnahme mit Unterstützung weiterer Streifen leistete sie massiven Widerstand. Der Frau wurde später Blut abgenommen. Des weiteren wurden ihre Fahrzeugschlüssel sichergestellt und ihr Führerschein beschlagnahmt. Die 52-Jährige wurden u.a. wegen des tätlichen Angriff und Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Durch den Biss wurde der Polizeibeamte leider leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die 52-Jährige wieder entlassen.


06.04.2025

Reparaturarbeiten an Mariensäule abgeschlossen

Das Baureferat hat die Reparaturarbeiten an der Balustrade der Mariensäule abgeschlossen. Diese war beim Abbau des Christkindlmarkts durch einen Gabelstapler stark beschädigt worden. Die betroffenen Natursteinelemente wurden in einer Fachwerkstatt restauriert. Obwohl sie stark beschädigt waren, ließen sich nahezu alle Natursteinelemente ohne größere optische Beeinträchtigungen wieder zusammensetzen. Zusätzlich wurden weitere Reinigungs- und Konservierungsmaßnahmen am gesamten Denkmal durchgeführt, sodass die Mariensäule nun wieder in ihrer ganzen Pracht erstrahlt. Im Dreißigjährigen Krieg ließ Kurfürst Maximilian I. 1638 die Mariensäule auf dem Marienplatz errichten. Die vergoldete Marienstatue aus Bronze auf der Säule ist gekrönt und hält in der Linken das segnende Christuskind und in der Rechten ein Zepter. Die Mariensäule galt als Mittelpunkt des Landes. Alle ausgehenden Straßen hatten hier ihren metrischen Nullpunkt. Auch heute noch bezieht sich die Entfernungsangabe auf Wegweisern nach München auf die Strecke bis zur Mariensäule.

Mororad-Unfall - Sauerlauch

Am Samstagmittag fuhr ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach mit seinem Ford Transit von Holzkirchen kommend in Richtung Sauerlach. An einer Einmündung wollte der 52-Jährige nach links abbiegen. Zeitgleich fuhr ein 57-Jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Miesbach mit seinem Mordrat in Richtung Holzkirchen. Nach aktuellem Ermittlungsstand missachtete der 52-Jährige Fahrer des Ford den Vorrang des entgegenkommenden Motorradfahrers, sodass die beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich zusammenstießen. Bei dem Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer und wurde schwer verletzt. Er kam zur stationären Behandlung mittels Rettungshubschrauber in ein Münchner Klinikum. Der Fahrer des Ford Transit blieb unverletzt. Besonders zum Beginn der Motorradsaison müssen alle besonders aufpassen. Nicht nur die Zweiradfahrer müssen sich wieder einfahren auch der Rest muss sich wieder an die Anwesenheit der Motorradfahrer gewöhnen.

Pkw kollidiert mit Trambahn - Giesing

Am Freitagmittag fuhr eine 44-Jährige Münchnerin mit ihrem Pkw die Schwanseestraße stadteinwärts. In dem Pkw befanden sich neben der Fahrerin noch ihre zwei Kinder (16 und 11 Jahre). Zeitgleich fuhr ein 24-Jähriger Trambahnfahrer aus München mit einer Tram der Linie 18 ebenfalls auf der Schwanseestraße in Richtung stadteinwärts. Auf Höhe der Wallbergstraße beabsichtigte die 44-Jährige Pkw-Fahrerin über die mittig der Fahrbahn verlaufenden Gleise zu wenden. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Hierbei wurde der Pkw ca. zehn Meter von der Trambahn mitgeschleift. Die 44-Jährige Pkw-Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden und kam zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Die beiden Kinder in dem Pkw wurden leicht verletzt und wurden ambulant in einem Münchner Klinikum versorgt. Der 24-Jährige Trambahnfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Sachbeschädigung durch Graffiti - Bogenhausen

Am Freitagabend beobachteten zwei Zeugen, darunter ein sich außer Dienst befindliche Polizeibeamter, zwei Jugendliche im Bereich der Parkanlage zwischen Kolbergstraße und Montgelasstraße in Bogenhausen, wie diese mit verschiedenfarbigen Spraydosen in der Anlage mehrere Parkbänke, ein Geländer sowie einen Glascontainer besprühten. Die beiden Zeugen verständigten den Polizeinotruf und folgten den Jugendlichen, dadurch konnten beide vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um zwei 15-Jährige Schüler aus München. Beide wurden im Beisein der jeweiligen Eltern vernommen. Im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung wurden die Jugendlichen den Erziehungsberechtigten überstellt. Gegen die beiden Tatverdächtigen wird nun wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt.


03.04.2025

Brennende Wertstoffcontainer

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist die Feuerwehr München zu mehreren in Flammen stehenden Recyclingcontainern ausgerückt. Kurz nach 01:00 Uhr morgens wurden der Feuerwehr mehrere brennende Abfallcontainer einer Wertstoffinsel in der Wiesentfelser Straße gemeldet. Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge standen vier Container in Vollbrand. Die Kräfte benötigten insgesamt drei Löschrohre, um den Brand zu bekämpfen. Kurz darauf meldeten Bewohner der Radolfzeller Straße ebenfalls brennende Recyclingcontainer. Auch hier standen sieben Wertstoffcontainer in Brand und mussten durch die Einsatzkräfte gelöscht werden. In Summe sind elf Recyclingcontainer vollständig ausgebrannt. Durch die aufwendigen Nachlöscharbeiten war die Feuerwehr München über eine Stunde im Einsatz. Zur Ursache der Brände ermittelt die Polizei. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München (Tel. 089 29 100) oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bandendiebstahl – Neuperlach / Sendling

Bereits im Jahr 2022 kam es zu einem Einbruch in ein Elektronikgeschäft in Neuperlach. Hierbei drangen die zunächst unbekannten Täter in das Lager des Geschäfts ein und entwendeten Elektronikartikel im Wert von mehreren zehntausend Euro. Sie konnten mit der Beute unerkannt flüchten. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen zur Tatzeit 19-Jährigen. Er war während der Tatzeit in dem Geschäft als Angestellter tätig. Zudem konnten sieben weitere Personen identifiziert werden, die in Zusammenhang mit der Tat standen. Zudem ergaben sich Hinweise auf eine Tatbeteiligung in einem weiteren Fall. Demnach kam es ebenfalls im Jahr 2022 zu einem Einbruch in ein Geschäft in Sendling. Hierbei wurde das Fenster eines Elektronikhandels gewaltsam geöffnet und Bargeld aus der Kasse entwendet. Neben einem niedrigen vierstelligen Sachschaden entstand ein Beuteschaden von mehreren tausend Euro. Auch hier konnten die Beteiligten damals unerkannt flüchten. Alle acht Beteiligten wurden aufgesucht. Dabei kam es unter anderem zur Durchführung von Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten, DNA-Entnahmen sowie Sicherstellungen und Auswertungen von Mobiltelefonen. Elf Smartphones im Wert von mehreren Tausend Euro, bei denen es sich um Teile der Beute handelt, konnten sichergestellt werden.

Reizstoff sorgt für Großeinsatz - Ludwigsvorstadt

Ein Austritt eines unbekannten Stoffes in einer Sprachschule hat am Mittwoch für einen Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Mehrere Personen wurden durch den Stoff verletzt. Um 11:28 Uhr wurde die Feuerwehr München zu einem "Gasaustritt im Gebäude" in die Schillerstraße gerufen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr stellte zirka 150 Personen vor dem Gebäude fest. Die Rettungskräfte betreuten und sichteten die Personen auf der Straße. Es wurden 17 Personen durch den Vorfall verletzt, eine von Ihnen wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Die übrigen 16 Personen konnten vor Ort behandelt und entlassen werden. Die Feuerwehrkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab und betraten mit schwerem Atemschutz und Messgeräten das Gebäude. Alle Messungen verliefen dabei negativ. Im Anschluss wurde das Gebäude belüftet und wieder freigegeben. Zur genauen Ursache des Vorfalls ermittelt die Polizei.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Feldmoching

Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr befand sich eine 32-Jährige in einem Waldstück unweit des Regattawegs in München. Sie befand sich mehrere Meter abseits des Weges im Wald, als sie bemerkte, dass ein unbekannter Mann sie beobachtete. Als sie zum Weg zurückging, sah sie, wie der Mann sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die 32-Jährige verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte ein 69-jähriger Mann angetroffen werden, auf den die Beschreibung passte. Er wurde wegen exhibitionistischer Handlungen angezeigt.


01.04.2025

Zwei Arbeiter stürzen auf Baustelle ab - Großhadern

Bei einem Unfall auf einer Baustelle wurden zwei Arbeiter schwer verletzt. Am Dienstagmorgen ereignete sich auf einer Baustelle in der Heiglhofstraße ein schwerer Arbeitsunfall. Beim Aufbau eines Außenaufzuges stürzten zwei Männer etwa sieben Meter in die Tiefe. Sie blieben zwar ansprechbar, aber schwer verletzt in einem etwa eineinhalb Meter tiefen Schacht liegen. Weitere Arbeiter, die den Unfall bemerkt hatten, setzten sofort einen Notruf ab. Umgehend wurden mehrere Rettungsdienst- und Feuerwehreinheiten an die Einsatzstelle nach Großhadern geschickt. Die beiden Männer im Alter von 61 Jahren wurden von den Einsatzkräften vor Ort versorgt und anschließend mit einem Rettungsbrett aus dem Schacht befreit. Nach einer intensivmedizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst, eine Notärztin und einen Notarzt wurden die Verunfallten mit schweren Verletzungen in Schockräume von Münchner Kliniken transportiert. Die genauen Umstände des Arbeitsunfalls ermittelt die Polizei.

Polizei mit "Wackeldackel" auf Streife

"Bayerns Polizei fährt künftig mit dem "Wackeldackel" auf Streife," sagt Jürgen Köhnlein, Landesvorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). Er freut sich, dass der Vorschlag seiner Gewerkschaft über die Ausstattung der uniformierten Polizeifahrzeuge mit einem "Wackeldackel" vom Bayerischen Innenministerium nun aufgegriffen wurde. "Dieses Accessoire auf der Ablage hinter der Frontscheibe wird nicht nur ein besonderer Hingucker in den Streifenfahrzeugen sein, sondern dürfte im einen oder anderen Einsatz auch zur Deeskalation beitragen", hofft Köhnlein. Außerdem ist der Wackeldackel mit der Aufschrift "110 POLIZEI unsere Nummer, deine Sicherheit" auch ein informativer Sympathieträger. Köhnlein möchte den Wackeldackel im Streifenwagen allerdings keinesfalls missverstanden wissen: "Ein Herumwackeln wird es beim polizeilichen Einschreiten auch künftig nicht geben", stellt er klar.

Häufung von Einbrüchen in Kindergärten – Stadtgebiet München

Seit Dienstag, 18.03., kam es zu einer Häufung von Einbrüchen in Kindergärten im Stadtgebiet München. Hierbei wurde gewaltsam in sechs Kindergärten eingebrochen. Die Taten ereigneten sich in Sendling, Ramersdorf, Fürstenried, Hadern und mehrfach in Schwabing. Über Türen oder Fenster gelangten die bislang unbekannten Täter in die jeweilige Einrichtung. Anschließend wurde nach Wertgegenständen und Bargeld gesucht. Hierbei konnten insgesamt mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet werden. Außerdem entstanden in allen Fällen jeweils Sachschäden in Höhe von mindestens eintausend Euro. Die Polizei ermittelt.

Sexuelle Belästigung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt

Am Montagabend teilten Zeugen über den Polizeinotruf 110 mit, dass soeben eine weibliche Person von einem unbekannten Täter im U-Bahnbereich des Hauptbahnhofs (U1) sexuell belästigt wurde. Die Tat habe sich im Treppenhaus zum Bahnsteig zugetragen. Nach der Tat rief die 15-jährige Geschädigte um Hilfe und machte so auf sich aufmerksam. Zudem flüchtete sowohl sie als auch der Täter von der Örtlichkeit. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 32-jähriger afghanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in einer Gemeinschaftsunterkunft in München angetroffen und kontrolliert werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der sexuellen Belästigung eingeleitet. Während der Anzeigenaufnahme wirkte der 32-Jährige auf die Beamten äußerst aggressiv, sodass ein Sicherheitsgewahrsam angeordnet worden ist. Der Tatverdächtige wurde später wieder aus dem Gewahrsam entlassen.


31.03.2025

Tödlicher Verkehrsunfall - Ludwigsvorstadt

Am Montagnachmittag fuhr ein 49-jähriger Mann mit ungarischer Staatsangehörigkeit mit einem LKW durch die Schillerstraße. Zur gleichen Zeit querten zwei Fußgänger, eine 39-Jährige und ihr 62-jähriger Ehemann, beide mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz, vor dem LKW die Schillerstraße. Dabei kollidierte der LKW mit dem 62-Jährigen. Die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren nach kurzer Zeit an der Einsatzstelle. Zu diesem Zeitpunkt versuchten bereits Polizisten den 62-Jährigen zu reanimieren. Feuerwehrleute und Rettungsdienstkräfte übernahmen die Reanimation. Leider waren die Verletzungen des 62-Jährigen aber so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Seine 39 Jahre alte Ehefrau, wurde von der Besatzung eines Rettungswagens betreut. Da neben der Ehefrau auch der Lastwagenfahrer und weitere Personen, welche direkt an der Unfallstelle waren, betreut werden mussten, kamen mehrere Teams des Krisendienstes zum Einsatz. Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten einen Sichtschutz auf. Von der Polizei wurde die Unfallstelle großräumig abgesperrt. Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando in Verbindung zu setzen: Tel.: 089 6216-3322

Wochenendrückblick der Feuerwehr München

Am Wochenende war die Münchner Feuerwehr wieder schwer im Einsatz:

Am Freitagabend steckt ein Lkw in der Paul-Heyse-Unterführung fest. Der Fahrer schätzte offenbar die Höhe der Unterführung falsch ein und blieb stecken. Der Lkw wurde erheblich beschädigt. Die Feuerwehr senkte den Federweg des Fahrzeugs ab, sodass der Lkw eigenständig die Unterführung verlassen konnte.

Am Samstagabend brannte in Neuperlach Nord der Anbau einer Kindertagesstätte. Bereits auf der Anfahrt in die Max-Kolmsperger-Straße konnten die Einsatzkräfte Feuerschein erkennen. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde der Brand erfolgreich bekämpft. Verletzt wurde zum Glück niemand, jedoch entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude der Kindertagesstätte.

Bei einem Küchenbrand in Neuharlaching am Sonntagnachmittag gab es hingegen leider Verletzte. In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses am Mangfallplatz brach ein Küchenbrand aus. Der verletzte Bewohner alarmierte die Feuerwehr. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte war Rauch aus dem Dachbereich sichtbar. Ein Trupp bekämpfte die Flammen. Nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte den verletzten Bewohner und brachte ihn in eine Münchner Klinik.

Schlägerei

Am Sonntagmorgen kam es im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Zeugen die die Schlägerei zwischen einem 29-jährigen Eritreer und einem 19-jährigen Gambier beobachteten, alarmierten den Notruf. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München konnten die Männer umgehend stellen, vorläufig festnehmen und an die Bundespolizei übergeben. Erste Ermittlungen, unter anderem durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen, ergaben, dass die beiden Männer aus bislang ungeklärten Gründen in Streit gerieten. In dessen Verlauf schlug der 29-Jährige dem Jüngeren eine Glasflasche gegen den Kopf. Es entwickelte sich eine Rangelei. Der 19-Jährige stürzte dabei eine Treppe hinunter, ging zu Boden und wurde weiterhin von seinem Kontrahenten attackiert. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete für den älteren Eritreer eine Blutentnahme sowie eine Haftrichtervorführung an. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der 19-Jährige die Dienststelle verlassen. Die Bundespolizei führt nun Ermittlungen gegen beide Beteiligte.

Trickdiebstahl – Maxvorstadt

Am Sonntagmorgen befand sich der spätere Geschädigte, ein 20-jähriger italienischer Tourist, in einer Diskothek in der Maxvorstadt. Dort wurde er von einer 35-jährigen Brasilianerin ohne festen Wohnsitz in Deutschland angetanzt. Dabei bemerkte er, wie sie den Verschluss seiner Goldkette öffnete und ihm diese vom Hals zog. Die zur Hilfe gerufenen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hielten die 35-Jährige bis zum Eintreffen einer Polizeistreife fest. Die Goldkette mit niedrigem vierstelligem Wert konnte nicht mehr aufgefunden werden. Die 35-Jährige wurde wegen des Diebstahls angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Körperverletzungsdelikt, eine Person verletzt – Untergiesing

Am Sonntagnachmittag wurde der Polizeinotruf über eine körperliche Auseinandersetzung mit einer verletzten Person in Untergiesing verständigt. Infolge dessen begaben sich mehrere Streifenfahrzeuge zum Einsatzort. Vor Ort konnte ein 29-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Freising angetroffen werden, der an Kopf und den Händen verletzt war. Die weiteren Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 29-Jährige zuvor mit einem noch Unbekannten in Streit geriet. Dabei habe der Unbekannte seinen Kontrahenten bedroht und mit einer abgebrochenen Glasflasche auf ihn eingeschlagen, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Im Anschluss flüchtete der Unbekannte. Der 29-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.


30.03.2025

Ärger im Zug

Zu einem größeren Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof kam es am Samstagabend, nachdem Fußballfans vom TSV 1860 München in einem ICE den Rauchmelder ausgelöst, Reisende beleidigt und Sachbeschädigungen begangen haben sollen. Die Bundespolizei bittet betroffene Personen, sich zu melden. Die ca. 150-200 Fans befanden sich auf der Rückfahrt von Osnabrück im ICE 885. Gegen 21.50 Uhr meldete die Notfallleitstelle, dass rauchende Fans im Zug den Rauchmelder auslösten. Des Weiteren sollen Reisende belästigt, mitunter beleidigt worden sein und der Zug sei durch zahlreiche Schmierereien und Aufkleber stark verunreinigt worden. Aufgrund der Meldung warteten rund 60 Einsatzkräfte von Bundespolizei und dem Polizeipräsidium München bei Ankunft des Zuges am Gleis 22 des Münchner Hauptbahnhofes auf den eintreffenden Zug. Um zunächst das Schadensausmaß zu begutachten und den genauen Sachverhalt zu klären, wurden die Fans kurzzeitig an der Weiterreise gehindert. Nachdem sich keine betroffenen Reisenden bei den Einsatzkräften meldeten, konnten die Fußballfans ihren Heimweg fortsetzen. Die Sachbeschädigungen wurden durch die Einsatzkräfte dokumentiert. Die Schadenshöhe ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Bundespolizei bittet Reisende, die von Beleidigungen oder anderweitigen Straftaten im Zug betroffen waren, sich bei der Bundespolizei unter 089 515 55 00 zu melden.

Fahrradfahrerin verletzt – Neuhausen–Nymphenburg

Am Samstag gegen 18:45 Uhr fuhr eine 60-Jährige mit einem Fahrrad auf dem Gehweg der Friedenheimer Brücke in südliche Richtung. Neben ihrem Fahrrad lief ein Hund, den sie an der Leine führte. Hinter ihr fuhr ein 39-Jähriger mit einem sogenannten Lastenrad. Aus bislang nicht geklärter Ursache zog der Hund plötzlich an der Leine, woraufhin die Radfahrerin zu Boden stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Unfall wurde von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen. Ob der 39-Jährige mit seinem Ungetüm an dem Unfall beteiligt war, ist momentan noch Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei.
Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise zum Unfallhergang auf der Friedenheimer Brücke machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando in Verbindung zu setzen. Tel.: (089) 6216-3322

Zusammenstoß von Pkw mit Fußgänger – Moosach

Am Samstag gegen 19:50 Uhr fuhr ein 85-Jähriger mit einem Dacia auf der Waldhornstraße. Auf der Kreuzung mit der Allacher Straße wollte er in diese einbiegen. Zur gleichen Zeit überquerte ein 64-Jähriger zu Fuß die Fahrbahn der Allacher Straße. Nach den momentanen Erkenntnissen zeigte die dortige Fußgängerampel für ihn grün. Der PKW kollidierte in dem Bereich mit dem Fußgänger, wodurch dieser auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Bei dem Unfall wurde er verletzt. Andere Verkehrsteilnehmer, die den Unfall mitbekamen, alarmierten sofort den Notruf. Der 64-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der 85-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Bedrohungssituation – Ramersdorf

Am Samstag gegen 18:40 Uhr alarmierte eine 49-Jährige den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass sie in der gemeinsamen Wohnung einen Streit mit ihrem 54-jährigen Lebenspartner hatte und dieser dabei eine Pistole vorgezeigt hätte. Sie fühlte sich durch diese Situation bedroht. Sofort wurden viele Einsatzkräfte der Münchner Polizei zu dem Wohnhaus geschickt und es mussten Teile der Balanstraße für den Einsatz gesperrt werden. Die Einsatzkräfte konnten den 54-Jährige in der Wohnung widerstandslos festnehmen. Er war deutlich alkoholisiert. Eine Schusswaffe konnte in der Wohnung nicht aufgefunden werden. Er wurde zu einer Polizeiinspektion gebracht und wegen einer Bedrohung angezeigt. Danach wurde er aufgrund seiner Alkoholisierung vorübergehend in Gewahrsam genommen.


28.03.2025

82-Jähriger bei Zimmerbrand verletzt - Obersendling

Ein 82 Jahre alter Mann hat eine brennende Matratze aus dem Fenster geworfen und sich dabei verletzt. Ein Notruf über einen Zimmerbrand erreichte die Integrierte Leitstelle am Donnerstagmorgen. Ein Nachbar aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses bemerkte eine Rauchentwicklung und wählte die 112. Daraufhin wurde ein Löschzug an die Einsatzadresse in die Boschetsrieder Straße geschickt. Bei Eintreffen der Kräfte stand der Wohnungsinhaber vor dem Gebäude und übergab den Wohnungsschlüssel. Als der Angriffstrupp zur Brandbekämpfung in die Wohnung ging, konnten er dort nur eine Rauchentwicklung feststellen. Bei der Suche nach der Ursache fanden die Feuerwehrleute ein angekokeltes Fenster und sahen im Freien unter dem Fenster die brennende Matratze. Diese löschte ein weiterer Trupp umgehend ab. Während der Löscharbeiten wurde der Wohnungsinhaber von den Feuerwehrleuten befragt. Dabei stellten sie auch Ruß an seiner Kleidung fest. Da er länger mit der Matratze kämpfte, bis er dieser aus dem Fenster werfen konnte, war er auch der Rauchentwicklung ausgesetzt. Der 82-Jährige wurde daher mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik transportiert. Der Sachschaden dürfte nach einer ersten Schätzung bei etwa 10.000 Euro liegen. Die Klärung der Brandursache ermittelt die Polizei.

Verkehrsunfall – zwei Personen verletzt - Milbertshofen

Am Donnerstag gegen 19.30 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Pkw Audi auf dem Frankfurter Ring von der Schleißheimer Straße kommend in Richtung Ingolstädter Straße. Auf dem Fahrstreifen neben ihm fuhr ein 50-Jähriger mit seinem Lamborghini. Als der 24-Jährige nach rechts den Fahrstreifen wechseln wollte, kam es zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge gerieten in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lamborghini prallte dabei gegen einen Baum, überschlug sich anschließend und kam wieder auf seinen Rädern zum Stillstand. Der Audi stieß ebenfalls gegen einen Baum und blieb dann stehen. Durch den Verkehrsunfall wurden der 50-Jährige sowie ein 24-jähriger Beifahrer aus dem Audi jeweils leicht verletzt. Die beiden Pkw wurden jeweils erheblich beschädigt. Der gesamte Sachschaden dürfte sich auf über 100.000 Euro belaufen. Die Ermittlungen in dieser Sache werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.

S-Bahngästen beim Umstieg geholfen - Englschalking

Etwa 1000 Fahrgäste sind gestern in einer defekten S-Bahn nicht mehr weitergekommen. Gegen 1:00 Uhr bat die DB-Leitstelle die Feuerwehr um Unterstützung. Eine defekte S-Bahn stand, vom Flughafen kommend, auf freier Strecke etwa 300 Meter vor dem Bahnhof Englschalking. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits eine zweite S-Bahn parallel zum Schadenszug bereit. Nach kurzer Absprache mit den Verantwortlichen der DB wurden von den Einsatzkräften mit Steckleitern und Auffahrbohlen Stege zwischen die Bahnen gebaut. Im Anschluss konnten die etwa 1000 Fahrgäste in die andere S-Bahn umsteigen. Die Feuerwehrleute sicherten dabei und unterstützen mit aufmunternden Worten. Das reine Umsteigen dauerte etwa 30 Minuten. Im Anschluss konnte die Fahrt fortgesetzt werden.


27.03.2025

14 Menschen nach Bulgarien abgeschoben

14 Menschen sind nach Behördenangaben vom Münchner Flughafen aus nach Sofia in Bulgarien abgeschoben worden. An Bord der Kleinchartermaschine hätten sich ausreisepflichtige syrische Staatsangehörige mit Schutzstatus in Bulgarien befunden sowie bulgarische Staatsangehörige, die aufgrund von Straftaten ihr EU-Freizügigkeitsrecht verloren hätten, teilte das Landesamt für Asyl und Rückführungen mit. Der Abschiebeflug sei unter Federführung Bayerns durchgeführt worden.

Einbrecher nimmt Fleisch und Kuchen mit

Weil er in einer Gaststätte wohl nicht viel Geld fand, soll ein Einbrecher in München mehr als zwanzig Kilogramm Fleisch und einen Kuchen gestohlen haben. Der Täter habe sich in der Vorratskammer des Restaurants bedient, teilte die Polizei mit. Daneben erbeutete der Unbekannte bei der Tat am frühen Dienstagmorgen Bargeld in dreistelliger Höhe sowie einen Laptop. Der Täter soll über ein Fenster in das Lokal eingebrochen sein. Die Ermittlungen laufen.

Buntmetalldiebstahl - 50.000 Euro Sachschaden

Am Mittwochmorgen gegen 07:30 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion München von einem Mitarbeiter der Firma DB Energie GmbH über einen Diebstahl im großen Stil auf dem Gelände des Unternehmens im Münchner Westen informiert. Ermittlungen zu Tatverdächtigen und Tathergang dauern an. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten Unbekannte in der Nacht ca. zwei Kilometer Kupferkabel. Auf dem umzäunten Gelände konnten keine Aufbruchspuren festgestellt werden. Der Sachschaden wird vorläufig auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Falls von Diebstahl aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können unter 089 515 55 00.

Veränderung am «Platzl» - Älteste Brauerei folgt auf Schuhbeck

Am «Platzl» in der Münchner Innenstadt gibt es bald einen Neuzugang. Dort soll die Brauerei Weihenstephan einziehen, wie die Mediengruppe «Münchner Merkur/tz» berichtet. Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hat die Idee, dass die Brauerei dort einzieht, nach eigenen Angaben selbst ins Spiel gebracht. «Weihenstephan zieht ins Münchner Wohnzimmer ein», sagte er. «Nach langen Verhandlungen und Vorbereitungen ist der Weg jetzt frei.» Die Staatsbrauerei Weihenstephan gilt als älteste noch bestehende Brauerei der Welt, befindet sich auf dem Weihenstephaner Berg in Freising und gehört dem Freistaat Bayern.


26.03.2025

Großraumtaxi wird zum Kreißsaal - Mittersendling

Im Münchner Süden hatte es am Morgen ein neuer Erdenbürger besonders eilig. Auf dem Weg ins Krankenhaus war er sozusagen auf der Überholspur unterwegs. Ein junges Elternpaar war mit dem Taxi unterwegs in eine Münchner Klinik, nachdem die Wehen bei der ersten Schwangerschaft eingesetzt hatten. Als absehbar war, dass sie mit einem Fahrzeug ohne Blaulicht wohl zu spät am Ziel ankommen würden, riefen sie den Rettungsdienst zu Hilfe. Daraufhin wurde ein Rettungswagen, der Neugeborenen-Notarztwagen, der Kinder- und ein Erwachsenen-Notarztfahrzeug zur Garmischer Straße alarmiert. Allerdings war trotz Blaulicht keines der Fahrzeuge schnell genug für den kleinen Anton. Kurz vor Eintreffen der Einsatzkräfte erblickte der gesunde Bub wohlauf das Licht der Welt. Nachdem Kind und Mutter noch im Taxi kurz untersucht wurden, konnte die Reise zum Zielkrankenhaus nun in ärztlicher Begleitung fortgeführt werden.

Weiterer Mitarbeiter der Stadt kommt aus U-Haft

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts in der Ausländerabteilung des Münchner Kreisverwaltungsreferats (KVR) ist ein weiterer Behördenmitarbeiter aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München sagte, wurde der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Zuvor waren bereits drei weitere Beschäftigte des KVR aus der U-Haft gekommen. Ein weiterer Beschuldigter, der nicht bei Landeshauptstadt beschäftigt ist, bleibt laut der Sprecherin aber in Untersuchungshaft. Die Beschuldigten aus dem KVR sollen von Mai 2022 bis Januar 2024 «in zahlreichen Fällen» gegen Geld rechtswidrige Entscheidungen in ausländerrechtlichen Fällen getroffen haben. Der weitere Beschuldigte soll Kontakt zu Ausländern vermittelt, gefälschte Dokumente hergestellt und Geld an die Behördenmitarbeiter gezahlt haben. Die Ermittlungen laufen wegen Bestechung und Bestechlichkeit sowie Urkundenfälschung.

Verkehrsunfall zwischen Pedelec und Fußgänger – Laim

Am Dienstag gegen 13:00 Uhr fuhr ein 26-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Pedelec auf dem Fahrradweg in der Fürstenrieder Straße in Richtung Laimer Platz. Zeitgleich ging ein 12-Jähriger ebenfalls mit Wohnsitz in München den parallel verlaufenden Gehweg in entgegengesetzter Richtung. Auf Höhe der Hausnummer 30 stieß der 26-Jährige mit dem Lenker seines Pedelecs gegen den Oberkörper des 12-Jährigen. Dadurch stürzte der Pedelecfahrer zu Boden. Beide Personen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Der 26-Jährige bedurfte keiner weiteren medizinischen Versorgung und der 12-Jährige kam in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme konnten die Polizeibeamten Alkoholgeruch und drogentypische Auffälligkeiten beim 26-Jährigen feststellen. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme bei dem Pedelecfahrer veranlasst. Der 26-Jährige wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Organisierter Callcenterbetrug – Bogenhausen

In den letzten Tagen wurde ein 73-Jähriger mit Wohnsitz in München mehrfach durch den gleichen unbekannten Täter angerufen. Dieser versprach, falls der 73-Jährige Geld an andere Konten überweisen würde, werde er im Gegenzug einen höheren Betrag zurück überwiesen bekommen. Daraufhin überwies der 73-Jährige einen fünfstelligen Betrag an verschiedene Konten. Als der Betrug bemerkt wurde, erstattete der 73-Jährige Anzeige. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


25.03.2025

Hund sperrt Frauchen aus - Ludwigsvorstadt

Ein Hund hat am Montagabend sein Frauchen auf dem Balkon ausgesperrt. Gegen 19:40 Uhr ging der Notruf einer jungen Mutter bei der Integrierten Leitstelle München ein. Sie befand sich auf ihrem Balkon und konnte nicht zurück in ihre Wohnung, da die Balkontüre geschlossen war. Vermutlich hatte ihr Hund die Türe mit seiner Schnauze geschlossen und den Hebel umgelegt. In der Wohnung befand sich noch der 6 Monate alte Säugling. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, die Wohnungstüre gewaltfrei zu öffnen. Allerdings war der Hund nicht bereit, die Feuerwehrleute die Wohnung betreten zu lassen. Eine Nachbarin wurde auf den Vorfall aufmerksam und konnte den Hund beruhigen, da sie das Tier kannte.

15.000 Euro in ICE - Eigentümerin meldete sich

Eine ehrliche Finderin hat dafür gesorgt, dass eine hohe Bargeldsumme wieder in die richtigen Hände gelangen wird. Am Sonntagmorgen entdeckte eine 33-jährige aus Leipzig eine Tasche mit 15.000 Euro Bargeld in einem ICE auf der Fahrt von Hannover nach München. Nachdem der Fund ein großes mediales Echo auslöste, meldete sich am Montag die rechtmäßige Eigentümerin des Geldes bei der Bundespolizei. Die 34-jährige Frau aus Schleswig-Holstein hatte bereits am Sonntag Anzeige bei der Bundespolizei in Hamburg erstattet, da sie dachte, ihr Portemonnaie mit genau dieser Summe wäre entwendet worden. Sie war von einem Diebstahl ausgegangen. Nach einem Abgleich der Angaben, darunter eine detaillierte Beschreibung des Geldbeutels - ein pinker Brustbeutel mit Disney-Prinzessinnen -, konnte sie zweifelsfrei als rechtmäßige Eigentümerin identifiziert werden. Sie gab an, das Geld für den Kauf eines Autos vorgesehen zu haben. Dank der Ehrlichkeit der Finderin kann die 34-Jährige nun ihr Geld zurückerhalten. Zudem möchte sie sich erkenntlich zeigen und der Leipzigerin einen Finderlohn zukommen lassen.

Tötungsdelikt – Schwabing

Am Montag gegen 16:15 Uhr wurde eine 76-jährige Münchnerin von ihrer Putzfrau tot in ihrer Wohnung in Schwabing aufgefunden. Zuletzt war mit der 76-Jährigen am Sonntag-Abend telefoniert worden. Im Rahmen der Ermittlung der Todesumstände ergaben sich Hinweise auf ein Tötungsdelikt, was sich letztendlich bei der durchgeführten Obduktion im rechtsmedizinischen Institut in München bestätigte. Ermittlungen fürten nun zu einem 23-jährigen Münchner, der ein Enkel der Getöteten ist. Von der Staatsanwaltschaft München wurde ein Haftbefehl beantragt und vom Amtsgericht München erlassen. Der Tatverdächtige konnte im Laufe des Freitags durch Polizeibeamte der Zielfahndung widerstandslos in München festgenommen werden. Die Ermittlungen insbesondere zu Tatablauf und Tatmotiv dauern an. Der 23-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern – Freimann

Am Montag gegen 19:40 Uhr fuhren ein 34-Jähriger und ein 41-Jähriger mit Fahrrädern auf der Freisinger Landstraße. Der 34-Jährige fuhr dabei mit einem Rennrad auf dem Radweg stadtauswärts. Der 41-Jährige fuhr mit einem Pedelec den Radweg stadteinwärts. Aus bislang unbekannten Gründen kam es zum Zusammenstoß zwischen den Fahrradfahrern, infolge dessen beide zu Boden stürzten. Der 34-Jährige wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 41-Jährige wurde ebenfalls verletzt und begab sich selbst zum Arzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Körperverletzungsdelikt – Haidhausen

Am Sonntag gegen 18:20 Uhr kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen am Orleansplatz. Ein unbeteiligter Passant verständigte über den Notruf 110 die Polizei. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein 32-Jähriger von drei männlichen Personen von denen zwei einen Wohnsitzen in München haben und einer mit rumänischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz angegriffen und zu Boden geschlagen. Diese hielten den 32-Jährigen am Boden fest und traten mehrmals mit den Füßen auf ihn ein. Dabei wurde der 32-Jährige verletzt und musste im Anschluss vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Tatverdächtigen wurden vor Ort festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Sie wurden am darauffolgenden Tag einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ jeweils einen Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen.

Brandstiftung – Ramersdorf-Perlach

Am Samstag gegen 10.30 Uhr, kam es zum Brand einer Grasfläche im Bereich des Waldperlacher Waldes, nördlich des Kieswerks, auf ca. 350 qm. Durch die verständigte Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden, so dass keine Bäume in Mitleidenschaft gezogen wurden. In diesem Zusammenhang konnte von der Polizei ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Gegen den in München wohnhaften Tatverdächtigen wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft München Haftbefehl beantragt. Dieser wurde durch die zuständige Ermittlungsrichterin außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung – Schwabing

Am Montag gegen 22:20 Uhr befand sich eine 31-Jährige mit Wohnsitz in München im Bereich der Nordendstraße. Hier bemerkte sie einen 39-Jährigen, welcher auf offener Straße sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die 31-Jährige verständigte daraufhin unverzüglich den Polizeinotruf 110. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 39-Jährige angetroffen werden. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach erkennungsdienstlicher Behandlung und polizeilicher Sachbearbeitung wieder entlassen.

Falsche Bankmitarbeiter – Obersendling

Am Samstag gegen 15:30 Uhr erhielt ein 71-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Anruf eines bislang unbekannten Täters. Dieser gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus und gab an, dass ein vierstelliger Betrag vom Konto des 71-Jährigen abgebucht wurde und riet, das Konto zu sperren. Außerdem forderte er den 71-Jährigen auf, erhaltene Verifizierungscodes der Bank über einen Messenger-Dienst an den Täter weiterzuleiten. Diesem kam der Senior nach, woraufhin das Gespräch beendet wurde. Am nächsten Tag stellte der 71-Jährige fest, dass tatsächlich ein vierstelliger Betrag von seinem Konto unrechtmäßig abgebucht wurde. Dies muss der Täter nach Erhalt der Verifizierungscodes veranlasst haben. Im Nachgang wurde Anzeige erstattet.


24.03.2025

15.000 Euro im ICE gefunden

Einen nicht alltäglichen Anruf erhielt die Bundespolizei am Sonntagmorgen. Eine 33-Jährige habe in einem ICE auf der Fahrt von Hannover nach München eine Tasche mit 15.000 Euro Bargeld gefunden. Von dem Besitzer fehlte jedoch jede Spur. Gegen 06:50 Uhr meldete sich eine 33-jährige Deutsche aus Leipzig und gab an, eine Tasche mit einer ungewöhnlich hohen Summe Bargeld auf einem Sitz im ICE gefunden zu haben. Ein Besitzer sei nicht ausfindig zu machen. Als der Zug in München eintraf, wartete eine Streife auf die ehrliche Finderin und übernahm die wertvolle Tasche. Eine Zählung ergab, dass es sich um 15.000 Euro Bargeld in ausschließlich 200 Euro-Scheinen handelte. Das Geld wurde sichergestellt. Erste Ermittlungen zu einer möglichen Herkunft des Geldes verliefen bisher erfolglos.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Perlach

Am Sonntag gegen 13:30 Uhr ging beim Polizeinotruf 110 die Mitteilung über einen 29-Jährigen, der sich in einer Wohnung mit einem Messer selbst verletzt hatte. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort konnte der 29-Jährige vor dem Anwesen angetroffen werden. Dabei hielt er ein Messer in seiner Hand. Nach Aufforderung warf er dieses beiseite und wurde festgenommen. Dabei leistete er massiven Widerstand, indem er die Polizeibeamten tätlich angriff und diese dadurch leicht verletzte. Der 29-Jährige verletzte sich mit dem Messer lediglich leicht. Da der 29-Jährige psychisch auffällig wirkte, wurde er im Anschluss in einem Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung untergebracht. Auf dem Weg zum Krankenhaus beleidigte er mehrfach die begleitenden Polizeibeamten. Es laufen Ermittlungen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

Gefährliche Körperverletzung – Feldmoching

Am Samstag gegen 21:00 Uhr informierte eine 36-Jährige den Notruf darüber, dass sie ihren in ihrer Wohnung befindlichen Lebensgefährten mit einem Messer verletzt hatte. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten verließ die 36-jährige Tatverdächtige unbewaffnet die Wohnung. Sie wurde vorläufig festgenommen und durchsucht. In der gemeinsamen Wohnung konnte ihr Lebensgefährte, ein 30-Jähriger, angetroffen werden. Er wies Stich- und Schnittwunden auf und wurde durch den ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde bei dem Angriff nicht lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Ermittlungen ist der Grund für die Eskalation ein vorangegangener Beziehungsstreit. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 36-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ am darauffolgenden Tag Haftbefehl.


23.03.2025

Die Standfestigkeit verloren - Langwied

Mehr als ein Monat vor der Zeit haben Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Maibaum in Lochhausen umgelegt. Am Nachmittag meldete sich der Vorstand der Maibaumfreunde Langwied in der Leitstelle mit der Bitte um Hilfe. Der Maibaum, für den sich der Verein verantwortlich zeigt, war durch erhebliche Witterungsschäden in seiner Standfestigkeit beeinträchtigt. Ein Gutachter hatte darauf hingewiesen, dass der Baum daher unverzüglich gesichert und umgelegt werden müsse, da er auch bereits in seiner Fixierung verrutscht war. Da auf die Schnelle keine andere Möglichkeit bestand, wendete sich der Vorstand an die Feuerwehr München. Die Einsatzkräfte begutachteten den Baum mit einer Drehleiter. Hilfreich war, dass ein Baumgutachter in den Reihen der Einsatzkräfte mit vor Ort war. Nach der ersten Einschätzung könne der Baum am Stück mit einem Kran umgelegt werden. Ohne Probleme konnte er auf den bereitgestellten Böcken abgelegt und die Gefahr beseitigt werden. Immer wieder müssen Maibäume vor dem geplanten Termin abgebaut werden, da durch Wind und Regen an den Bäumen Schäden entstehen können. Aber auch das Auftreten von Pilzen im Stamm hat erheblichen Einfluss auf die Standfestigkeit der Bäume.

Straßenbahn verletzt Fußgängerin – Obergiesing

Am Samstag gegen 16:30 Uhr befand sich eine 61-Jährige mit Wohnsitz in München zu Fuß auf dem Gehweg der Werinherstraße. An der Kreuzung mit der Schlierseestraße wollte sie die Fahrbahn auf der dortigen Fußgängerfurt überqueren. Nach den momentanen polizeilichen Erkenntnissen zeigte die Fußgängerampel dort für sie rot. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn auf den Gleisen der Schlierseestraße. Die Fußgängerin betrat den Gleisbereich und die Tram leitete eine Schnellbremsung ein. Doch der unzeitgemäse Kolos auf Schienen konnte weder Ausweichen noch rechtzeitig bremesen. Daher kam es zu einer Kollision der Tram mit der 61-Jährigen. Bei dem Unfall wurde die Frau zu Boden geschleudert und dabei leider verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Auch Helfer brauchen mal Hilfe - Aubing

Die Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr hat bei einem Einsatz selbst die Hilfe der Kollegen benötigt. Etwa um 12.00 Uhr wurde der Rettungswagen der Wache Pasing zu einem Notfall in die Wiesentfelser Straße in Aubing alarmiert. Nach der Versorgung der Patientin in ihrer Wohnung im siebten Obergeschoss wollte der Fahrer des Fahrzeugs den Abtransport organisieren und kontrollierte die Größe des Aufzugs, ob hier eine Krankentrage oder ein Tragestuhl verwendet werden kann. Bei der anschließenden Fahrt nach unten blieb der Aufzug aus ungeklärter Ursache zwischen dem zweiten und dritten Geschoß hängen und bewegte sich nicht mehr. Da er mit eigenen Mitteln das Problem nicht lösen konnte, wählte der Kollege notgedrungen den Notruf und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug seiner eigenen Wache wurde zu dem stecken gebliebenen Aufzug geschickt. Die Einsatzkräft teilten sich auf. Ein Teil befreite den hilflosen Kollegen aus seiner misslichen Lage, der Rest unterstützte den Notfallsanitäter vor Ort und beim Transport der Patientin über das Treppenhaus aus dem siebten Stock. Als alle wohlbehalten am Rettungswagen eingetroffen waren, übernahm die RTW-Besatzung wieder und transportierte die Patientin in eine Münchner Klinik.

Graffiti-Sprayer in Unterführung gestellt

Ein 19-jähriger Mann wurde am späten Freitagabend von der Bundespolizei in einer Unterführung zwischen Neufahrn und dem Flughafen München beim Sprayen eines Graffitis ertappt. Nach einer kurzen Flucht konnte er mithilfe eines Polizeihubschraubers aufgefunden und festgenommen werden. Während einer Überprüfung eines Einbruchsalarms an einem elektronischen Stellwerk entdeckte eine Streife der Bundespolizei München gegen 22:30 Uhr eine Person, die in einer Unterführung unter den Gleisen ein Graffiti anbrachte. Beim Erblicken der Beamten ergriff der Sprayer sofort die Flucht. Eine Fahndung mit Unterstützung mehrerer Streifen sowie eines Polizeihubschraubers führte schließlich zum Auffinden des Mannes unter einer Brücke neben den Gleisen. Nach einer Gleissperrung konnte der 19-jährige Deutsche aus Neufahrn bei Freising vorläufig festgenommen werden. Am Tatort stellten die Einsatzkräfte einen Rucksack mit mehreren Spraydosen sicher. Das aufgesprühte Graffiti erstreckte sich über eine Fläche von 5,4 Quadratmetern und verursachte einen Sachschaden von rund 270 Euro. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Aufgrund der Fahndungsmaßnahmen und der notwendigen Gleissperrung kam es zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.


21.03.2025

Schmuggel von Kakaobeuteln

Über 400 Kakaobeutel hat eine Frau versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Bei der Kontrolle eines Fluges aus Thailand haben Zöllner rund 400 Kakaobeutel in einem großen Plastiksack entdeckt. Bei einer eingehenden Überprüfung der Waren stellten die Beamten fest, dass die Kakaobeutel Bestandteile von geschützten Kakteenarten enthielten. Viele Kakteenarten stehen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), das den internationalen Handel mit bedrohten Pflanzenarten regelt. Beinhalten Produkte geschützte Pflanzenteile, so ist die Einfuhr genehmigungspflichtig. Die Kakaobeutel wurden beschlagnahmt.

Wohnung nach Brand unbewohnbar - Isarvorstadt

Am Donnerstag ist es zu einem Zimmerbrand in der Münchner Innenstadt gekommen. Der Leitstelle wurde eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Baaderstraße gemeldet, woraufhin ein Löschzug zur Alarmadresse geschickt wurde. Der zuerst eingetroffene Rettungswagen bestätigte frühzeitig einen starken Rauchaustritt aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Als kurz darauf die weiteren Einheiten der Feuerwehr an der Einsatzstelle ankamen, konnte unmittelbar ein Löschangriff eingeleitet werden. Nachdem ein Rauchschutzvorhang zum Schutz des Treppenhauses vor einer weiteren Verrauchung gesetzt wurde, verschaffte sich ein Atemschutztrupp gewaltsam Zutritt zur Wohnung. In den komplett verrauchten Räumlichkeiten stand die Wohnzimmereinrichtung bereits in Vollbrand. Mit einer Schlauchleitung gelang es insgesamt sechs Einsatzkräften unter Atemschutz, das Feuer zu bekämpfen. Parallel wurden umliegende Wohnungen kontrolliert. Der Schaden beschränkte sich allerdings auf die unmittelbar betroffene Wohneinheit. Diese ist allerdings so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie nicht mehr bewohnbar ist. Das Ehepaar, welches in der Wohnung lebte, war zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise nicht zuhause. Nachbarn boten an, die beiden vorübergehend bei sich aufzunehmen. Warum es brannte ist aktuell nicht bekannt.

Fahrkartenkontrolle eskaliert

Nachdem ein 29-Jähriger in einer S-Bahn der Linie 4 ohne gültigen Fahrausweis von einem Kontrolleur angetroffen wurde, weigerte er sich, seine Personalien anzugeben. Die Situation eskalierte derart, dass der Fahrscheinlose den DB-Mitarbeiter in den Schwitzkasten nahm und bis zur Bewusstlosigkeit würgte. Am Donnerstagvormittag der 29-jährige mit türkische Staatsangehörichkeit ohne gültigen Fahrschein von Fürstenfeldbruck nach München Pasing. Als er von einem 44-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG einer Fahrkartenkontrolle unterzogen wurde und kein gültiges Ticket vorzeigen konnte, verweigerte er die Angabe seiner Personalien und wurde aggressiv, sodass zwei weitere Kontrolleure zur Unterstützung hinzu kamen. Zudem weigerte er sich, die S-Bahn am Bahnhof Pasing zu verlassen. Aufgrund des aggressiven Verhaltens des 29-Jährigen kam es zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der 29-Jährige den 44-Jährigen in den Schwitzkasten nahm und bis zur Bewusstlosigkeit würgte, woraufhin beide zu Boden fielen. Der Würgegriff konnte durch das Eingreifen der beiden anderen Kontrolleure beendet werden. Am Boden wurde der 29-Jährige von den Kontrolleuren fixiert, wobei er massiv um sich schlug. In Pasing stiegen alle Beteiligten aus. Der 29-Jährige wurde anschließend bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Bundespolizei festgehalten. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann aggressiv und musste gefesselt zur Wache gebracht werden. Der 44-Jährige klagte über Atembeschwerden und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete bei dem Türken, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, eine sofortige Blutentnahme sowie eine Vorführung beim Haftrichter an.

Reanimation durch Polizeibeamte – Pasing

Am Donnerstag gegen 17:15 Uhr befand sich eine Streife einer Einsatzhundertschaft der Münchner Polizei auf der Landsberger Straße. Auf Höhe der Willibaldstraße wurden die Beamten auf eine unklare Situation aufmerksam. Die Beamten stoppten ihr Fahrzeug und bemerkten, dass die Beifahrerin des eines Fahrzeuges lautstark um Hilfe rief. Die Beamten erkannten sofort, dass der 78-jährige Fahrer mit Wohnsitz in München einen medizinischen Notfall erlitt und regungslos am Steuer saß. Der 78-Jährige zeigte zu diesem Zeitpunkt keine Vitalzeichen und wurde aufgrund dessen durch die Beamten unmittelbar aus dem Fahrzeug gezogen. Umgehend wurde die Reanimation des 78-Jährigen auf der Fahrbahn der Landsberger Straße durch die Beamten eingeleitet. Während der laufenden Reanimation konnten erneut Vitalzeichen bei dem 78-Jährigen festgestellt werden. Jedoch verschlechterte sich der Zustand des 78-Jährigen kurze Zeit später wieder und die Reanimation wurde durch die Beamten bis zum Eintreffen von Kräften der Feuerwehr München fortgeführt. Die Reanimationsmaßnahmen wurden durch den Rettungsdienst übernommen. Anschließend wurde der 78-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 78-Jährige wird aktuell im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt.


20.03.2025

Große Durchsuchungsaktion wegen Kinderpornographie in München – Stadtgebiet und Landkreis

Am Mittwoch, 19.03.2025, wurden durch das ermittelnde Kommissariat 17 in den Abendstunden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I und des bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichteten Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch im Internet (ZKI) umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie durchsuchten über 45 Einsatzkräfte der Polizei auf richterliche Anordnung hin 15 Wohnungen in Stadtgebiet (11) und Landkreis München (4; Unterschleißheim, Ottobrunn, Putzbrunn, Aschheim). Bei den insgesamt 15 männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 83 Jahren, besteht der dringende Tatverdacht, Kinderpornografie nicht nur besessen, sondern teilweise auch verbreitet zu haben. Zusammenhänge und für die jeweiligen Tathandlungen relevante Verbindungen zwischen den einzelnen Tatverdächtigen sind nach dem momentanen Ermittlungsstand nicht gegeben. Die Straftaten waren überwiegend über das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet worden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Durchsuchungsaktion zahlreiche Mobiltelefone, Computersysteme und elektronische Speichermedien sicher. Insgesamt wurden drei Personen erkennungsdienstlich behandelt. Alle 15 Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die digitalforensische Auswertung nach inkriminierten Dateien dauert entsprechend an und macht deutlich, dass die Dynamik in dem Deliktfeld der Kinderpornografie hoch bleibt. Die fortlaufenden Ermittlungen führt das Kommissariat 17 der Münchner Kriminalpolizei.


19.03.2025

Versuchter Raubüberfall auf Juwelier – Maxvorstadt

Am Mittwoch, 19.03.2025, gegen 12:30 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Mann die Geschäftsräume eines Juweliers und hielt dabei eine Schreckschusswaffe in drohender Haltung vor sich. Der Unbekannte konnte umgehend durch einen anwesenden Mitarbeiter überwältigt werden. Der Notruf der Polizei wurde durch einen Passanten verständigt. Die eintreffenden Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München konnten den Tatverdächtigen wenige Minuten nach der Verständigung in den Geschäftsräumen festnehmen. Bei dem Vorfall wurden zwei anwesende Zeugen und der Tatverdächtige verletzt. Der Tatverdächtige wurde zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus verbracht. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen in dieser Sache übernommen.

Raubdelikt in einer Tankstelle – Hadern

Am Dienstag, 18.03.2025, gegen 22:45 Uhr, betrat ein bislang unbekannter, maskierter Täter eine Tankstelle. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte der Täter einen Angestellten am Verkaufstresen und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Täter erbeutete einen Bargeldbetrag in Höhe von mehreren hundert Euro. Anschließend entfernte er sich in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter verständigte umgehend den Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei welcher zahlreiche Streifen, eine Drohne und die Diensthundestaffel eingebunden waren, erbrachte keine weiteren Hinweise auf den Täter. Der Mitarbeiter wurde durch die Tat nicht verletzt. Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 185 cm groß, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent, schlanke Statur; bekleidet mit Bluejeans, olivgrüne Jacke mit Fellkragen, weiße Sneaker mit dunklen Applikationen; maskiert mit einer weißen Faschingsmaske, hellblaue Einmalhandschuhe und führte eine Einkaufstasche mit sich; bewaffnet mit einem Küchenmesser
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Würmtalstraße, Sauerbruchstraße, Waldwiesenstraße und Am Klopferspitz (Hadern) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


18.03.2025

Mann wird bei Küchenbrand verletzt - Giesing

Bei einem Küchenbrand wurde am Montagabend ein 54-jähriger Mann in Giesing verletzt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr München in der Untersbergstraße trat bereits Rauch aus einem Fenster im dritten Obergeschoß des Mehrfamilienhauses aus. Unverzüglich gingen zwei Atemschutztrupps in das Treppenhaus vor. Im dritten Obergeschoss war der Flur stark verraucht und es lag eine leblose Person auf dem Boden. Die Türe zur Brandwohnung stand noch offen. Der verletzte Mann wurde unverzüglich in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Er wurde in eine Münchner Klinik transportiert. Die Einsatzkräfte löschten den Küchenbrand. Anschließend wurden die übrigen 13 Wohnungen des Mehrfamilienhauses kontrolliert. Drei Wohnungen mussten kurzzeitig geräumt werden, da dort eine leichte Rauchentwicklung sichtbar war. Nach der Belüftung mithilfe eines Hochdrucklüfters konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt mehrere Tausend Euro.

Münchner Zoll verabschiedet Zollhund Hardy in den Ruhestand

Nach über 10 Jahren engagierter und erfolgreicher Arbeit verabschiedet sich Zollhund Hardy in den wohlverdienten Ruhestand. Hardy, ein ausgebildeter Rauschgiftspürhund, hat in seiner Karriere unzählige Einsätze geleistet und dabei maßgeblich zur Sicherheit an unseren Grenzen beigetragen. Insgesamt erschnüffelte er in den vergangenen Jahren über 30 kg Betäubungsmittel. "Hardy hat nicht nur hervorragende Arbeit geleistet, sondern auch das Herz vieler Kollegen gewonnen", so Dr. Stephanie Nusser, Leiterin des Hauptzollamts München. "Sein Beitrag zur Sicherheit und seinen unermüdlichen Einsatz werden uns immer in Erinnerung bleiben." Nach seinem Ruhestand wird Hardy ein neues Zuhause bei seinem Diensthundeführer finden, wo er weiterhin geliebt und geschätzt wird.


17.03.2025

Bundespolizei greift vermissten 15-Jährigen auf

Ein Jugendlicher hat am Wochenende in München die Bundespolizei beschäftigt. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Bundespolizei über randalierende Personen am S-Bahnhof Marienplatz informiert. Ein 15-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Ukrainer hatten unter anderem gegen eine S-Bahn getreten. Vor Ort konnten die Jugendlichen durch eine Streife der Bundespolizei angetroffen werden. Im Rahmen einer Ausweiskontrolle wurde bei dem Jüngeren ein Haftbefehl festgestellt. Der 15-Jährige wurde daraufhin zum Bundespolizeirevier am Ostbahnhof gebracht. Auf dem Revier versuchte der Jugendliche mehrfach, die Schleuse des Reviers zu verlassen und deutete Tritte in Richtung der Tür an. Darüber hinaus leistete erheblichen Widerstand. Der Jugendliche konnte nur mit erheblicher Gewaltanwendung unter Kontrolle gebracht werden. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jugendeinrichtung verbrachte der 15-Jährige die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei und wurde am Samstagmorgen durch seine Tante von der Dienststelle abgeholt. Während des gesamten Einsatzes wurden weder die eingesetzten Beamten noch der Jugendliche verletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,6 Promille.

Perfekte Rettungskette bei Wiederbelebung

Am Rande der Parade zum St. Patrick´s Day ist es zu einem medizinischen Zwischenfall im Zuschauerbereich gekommen. Zahlreichen Helfern ist es zu verdanken, dass eine 62-Jährige reanimiert werden konnte. Ein Ehepaar besuchte den Umzug in der Münchner Altstadt, als die Frau in der Ludwigsstraße unvermittelt kollabierte. Der Sanitätsdienst des Roten Kreuzes, der die Veranstaltung absicherte, eilte daraufhin zur Hilfe. Während die zunächst ansprechbare Frau von den Sanitätskräften untersucht wurde, erlitt sie einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Sofort wurde mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Zudem wurden weitere Rettungskräfte nachgefordert. Zufällig anwesende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr München unterstützen sofort bei der Behandlung. U. a. ein Notarzt wurden von der Leitstelle alarmiert. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und sperrte den Bereich ab, um den Rettungskräften den nötigen Platz zu bieten. Einige Teilnehmende der Parade unterstützen hierbei, indem sie mit ihren Transparenten einen Sichtschutz um das Geschehen bildeten. Zur Betreuung des Ehemannes wurde zeitnah das Kriseninterventionsteam hinzugezogen. Die Frau kam zur weiteren Behandlung mit dem Notarztwagen in eine Klinik.


16.03.2025

Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrer und Pkw – Untermenzing

Am Samstag ereignete sich gegen 12:20 Uhr ein Verkehrsunfall in Untermenzing. Ein 37-jähriger Autofahrer war mit seinem Alfa Romeo auf der Mühlangerstraße in Richtung Von-Kahr-Straße unterwegs. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 83-jähriger Radfahrer dem Ende des Pasinger Heuwegs und wollte die Mühlangerstraße überqueren. In diesem Moment kam es zu einer Kollision zwischen dem Fahrrad und dem Auto. Der ältere Mann stürzte zu Boden, wobei er sich Verletzungen zuzog, die eine sofortige Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall übernommen und weist auf die Bedeutung von Helmen hin. Das Tragen eines Fahrradhelms kann entscheidend dazu beitragen, Kopfverletzungen zu vermeiden oder deren Schwere zu mindern. Obwohl es keine gesetzliche Pflicht gibt, empfiehlt die Polizei allen Radfahrern dringend, einen Helm zu tragen. Zudem appelliert sie an alle Verkehrsteilnehmer, stets aufmerksam und rücksichtsvoll im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Drogenhandel in Moosach

Am Freitag gegen 17:00 Uhr geriet ein 20-jähriger Mann in der Bunzlauer Straße ins Visier ziviler Beamter der Polizei. Einer Kontrolle versuchte er sich durch Flucht zu entziehen, doch die Beamten konnten ihn schnell stoppen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie nicht nur eine beachtliche Menge Bargeld, sondern auch verschiedene Betäubungsmittel in nennenswerten Mengen. Dies führte zur sofortigen Festnahme des jungen Mannes und zur Sicherstellung der Drogen sowie des Geldes. Die Beamten beantragten einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung. Bei dieser Durchsuchung stießen sie auf eine erhebliche Menge an Ecstasy-Tabletten, die ebenfalls sichergestellt wurden. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen, einschließlich Blut-, Haar- und Urinproben durch einen Arzt, wurde der 20-Jährige zur Vorführung beim Ermittlungsrichter in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

Großeinsatz am OEZ

Nach einer zunächst unklaren Lage ist es zu einem Großeinsatz der Polizei sowie der Feuerwehr und des Rettungsdienstes am Olympia-Einkaufszentrum gekommen. Der Leitstelle München wurden zunächst in mehreren voneinander unabhängigen Notrufen mehrere verletzte Personen im OEZ gemeldet. Zeitgleich wurde in dem Einkaufszentrum ein Handfeuermelder betätigt und die Feuerwehr zur ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Noch während sich die Kräfte auf Anfahrt befanden, gingen weitere Meldungen über flüchtende Menschengruppen und Knall- oder Schussgeräusche ein. Daraufhin wurde die Alarmstufe umgehend erhöht und ein Großaufgebot von Rettungsdienstkräften - darunter auch ehrenamtliche Einheiten des Katastrophenschutzes - in den Münchner Norden beordert. Vor Ort konnte aber in Rücksprache mit der Polizei zügig Entwarnung gegeben werden: es lag keine Bedrohungslage vor. Auch der Feueralarm konnte nicht bestätigt werden. Insgesamt wurden an der Einsatzstelle drei Personen versorgt. Die zunächst gemeldeten schweren Verletzungen bestätigten sich aber nicht. Lediglich ein 10 Monate alter Junge musste mit einer Kopfplatzwunde in eine Klinik gebracht werden. Er war in der Paniksituation zu Sturz gekommen. Von der Feuerwehr waren rund 40 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit rund 50 Personen und 25 Fahrzeugen im Einsatz. Wie es zu den ursprünglichen Meldungen und der darauffolgenden Panikreaktion kam und inwieweit die einzelnen Meldungen in Zusammenhang stehen, ermittelt die Polizei.


15.03.2025

Größerer Polizeieinsatz im Olympia Einkaufszentrum

Am Samstag gegen 16:20 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im und um das Olympia Einkaufszentrum (OEZ). Mehrere Personen meldeten sich beim Polizeinotruf und teilten mit, dass sie dort Schussgeräusche wahrgenommen hätten. Zudem wurde mehrfach mitgeteilt, dass Personen aus dem OEZ rennen und sich andere in dortigen Geschäften einschließen. Infolge dessen begaben sich zahlreiche Polizeikräfte zum OEZ. Am Einsatzort bestätigten sich die mitgeteilten Schussgeräusche nicht. Durch eine Absuche und durchgeführte Zeugenbefragungen konnte schnell ausgeschlossen werden, dass sich eine bewaffnete Person im OEZ befand. Was die Geräusche verursachte, welche letztlich als Schüsse interpretiert wurden ist noch unklar und nun Teil der weiteren Ermittlungen. Durch die anfängliche Dynamik kamen nach derzeitigem Ermittlungsstand einzelne Personen zu Sturz und verletzten sich dabei leicht. Hinweise auf strafbares Handeln bestehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.


14.03.2025

Schwarzer Kater ohne Glück - Obersendling

Der abendliche Streifgang durchs Viertel am Vorabend verlief für Kater Halona sicherlich wie immer. Beim Versuch, einen Motorraum zu überprüfen, sei es aus Neugier oder gar um den Ölstand zu kontrollieren, gab es plötzlich kein Vor- und Zurück mehr. Halona saß in einer Ecke fest. Nach einer langen und nicht so erholsamen Nacht für alle Beteiligten machte sich die Besitzerin auf die Suche. Es war klar, dass Halonas Tarnumhang eine nächtliche Suche unmöglich macht, weshalb erst der Anbruch des neuen Tages abgewartet werden musste. Nach einer intensiven Suche auf Halonas üblichen Pfaden machte sich der Kater bemerkbar, leider nicht vor Frauchens Türe, sondern aus dem Motorraum des eigenen Autos. Nachdem der Kater sich weder aus eigener Kraft noch durch die Besitzerin befreit werden konnte, mussten die Tierrettungsprofis der Feuerwehr ran. Behutsam wurden durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges einige Teile des Motorraums entfernt, der Kater machte große Augen, als ihn die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr in Empfang nahmen. Offensichtlich wohlbehalten und augenscheinlich gesund wurde Halona an die erleichterte Besitzerin übergeben. Es ist kein Sachschaden entstanden.

Bauarbeiter schwer verletzt - Aubing

Bei Schalungsarbeiten auf einer Baustelle in der Limesstraße wurde ein 60 Jahre alter Arbeiter von einer Schalungsplatte aus etwa drei Metern Höhe getroffen. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Umgehend setzten seine Kollegen einen Notruf ab. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Verletzte in eine Spezialtrage gehoben und im Anschluss mit dem Baustellenkran nach oben gebracht. Im Anschluss wurde der Verunfallte in den Schockraum einer Münchner Klinik zur weiteren Versorgung transportiert.

Pkw gerät in Brand - A95

Ein Pkw ist auf der Autobahn während der Fahrt in Brand geraten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Mehrere andere Autos hupten zunächst den Lenker eines Opel Kombis an. Über das Fenster rief ihm ein Autofahrer zu, dass Flammen unter seinem Wagen zu sehen seien. Daraufhin stoppte er sein Fahrzeug auf dem Standstreifen, stieg aus und erkannte ebenfalls das Feuer unter seinem Pkw. Er setzte einen Notruf ab. Noch während der Anfahrt der Feuerwehr versuchte ein weiterer Autofahrer mit seinem Feuerlöscher die Flammen abzulöschen. Leider war dies nicht möglich und der Brand breitete sich weiter aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine massive Brandentwicklung aus dem Motorraum zu sehen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, doch der Opel wurde dennoch stark beschädigt.


13.03.2025

Urkundenfälschung – Erste-Hilfe-Bescheinigungen

Wer den Führerschein macht, muss an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Nun hat aber in München die Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen einen Fall von Urkundenfälschung aufgedeckt: Zwei 45-jährige Männer stehen im Verdacht, gefälschte Erste-Hilfe-Bescheinigungen hergestellt und an Fahrschüler verkauft zu haben. Diese Bescheinigungen wurden dann genutzt, um die Fahrerlaubnis bei der zuständigen Behörde zu beantragen. Für ihre Fälschungen erhielten die beiden Männer jeweils bis zu 100 Euro. Im Rahmen einer Überprüfung von über 500 dieser Bescheinigungen entdeckte die Polizei insgesamt 51 Totalfälschungen. Neben den beiden Tätern wurden auch gegen 51 Fahrschüler Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung erstattet. Die zuständigen Fahrerlaubnisbehörden wurden informiert, um die Eignung der betroffenen Fahrschüler zu überprüfen. Einer der Männer ist als Angestellter in einer Münchner Fahrschule tätig, die die gefälschten Bescheinigungen eingereicht hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München wurden Durchsuchungsbeschlüsse für ihre Wohnadressen erwirkt. Dabei fand die Polizei nicht nur weitere Blanko-Bescheinigungen eines privaten Sanitätsdienstes, sondern auch mehrere Datenträger, die nun sichergestellt sind.

Versuchter Angriff mit einem Messer in Ramersdorf

Am Dienstag gegen 11:15 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf aus Bogenhausen. Ein 25-jähriger Mann berichtete, dass er von einem Balkon aus mit einem Messer beworfen worden sei. Sofort machten sich über zehn Streifenwagen auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort bestätigten sich die Schilderungen des Anrufers. Die Beamten fanden heraus, dass der mutmaßliche Angreifer, ein 41-Jähriger, sich noch in seiner Wohnung befand. Die beiden Männer waren zuvor aus bislang ungeklärten Gründen in einen Streit geraten. In der hitzigen Auseinandersetzung hatte der 41-Jährige ein etwa 25 Zentimeter langes Küchenmesser genommen und es auf den Jüngeren geworfen – zum Glück verfehlte das Messer sein Ziel nur knapp. Die Polizei konnte den Verdächtigen ohne Widerstand festnehmen, als er seine Wohnung verließ. Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, und das Messer wurde sichergestellt. Aufgrund des bedrohlichen Verhaltens des 41-Jährigen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Schwerer Diebstahl von Kfz

Im Februar 2025 sorgten im Münchner Süden sowie in den Landkreisen München und Starnberg mehrere nächtliche Diebstähle für Aufregung. Besonders ins Visier gerieten hochwertige Porsche, die in drei aufeinanderfolgenden Nächten gestohlen wurden. Diese Fahrzeuge hatten einen Gesamtwert von über 200.000 Euro und wurden in Grünwald, Starnberg und München entwendet. In der Nacht vom 10. auf den 11. März beobachteten Polizisten verdächtige Personen, die sich an einem Porsche zu schaffen machten. Kurz darauf gelang es der Kriminalpolizei, einen 50-jährigen Litauer festzunehmen, als er versuchte, einen weiteren Porsche im Landkreis Starnberg zu stehlen. Sein Komplize floh zunächst mit dem Fahrzeug bis zum Forsthaus Kasten und suchte dann zu Fuß das Weite. Am Mittwochmorgen kurz vor neun Uhr wurde eine S-Bahn bei Mittersendling gestoppt. Bei der Durchsuchung der Zugabteile wurde schließlich auch der zweite Verdächtige, ein 36-jähriger Lettischer Staatsangehöriger, gefasst. Beide Männer leisteten keinen Widerstand und wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Großer Polizeieinsatz in Ramersdorf

Am Mittwochabend gegen 20:45 Uhr, wurde die Polizei alarmiert. Ein Passant hatte beobachtet, wie jemand aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses im zweiten Stock Glasflaschen und andere Gegenstände warf. Glücklicherweise konnten er und sein Begleiter den herabfallenden Objekten ausweichen. Schnell rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle aus. Dort trafen sie auf eine 26-jährige Frau, sie verhielt sich auffällig. Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, wurde das Gebiet um das Gebäude abgesperrt. Die Frau konnte schließlich in ihrer Wohnung festgenommen werden. Aufgrund ihres bedrohlichen Verhaltens wurde sie in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Bei der Überprüfung des Tatorts entdeckten die Beamten zudem einen beschädigten Pkw. Ob dieser Schaden mit den Würfen der 26-Jährigen in Verbindung steht, wird derzeit untersucht. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.


12.03.2025

Fahrraddiebstahl in Laim: Verdächtige Festgenommen

Am Montag wurde die Polizei von einer aufmerksamen Frau alarmiert. Die über 80-jährige Zeugin hatte beobachtet, wie mehrere Männer verdächtig Fahrräder in einen Transporter luden. Die eintreffenden Beamten entdeckten drei Männer – zwei aus Ungarn sowie einen aus München. Gemeinsam hatten sie bereits 17 hochwertige Fahrräder in ihren Kleintransporter mit ungarischer Zulassung verladen. Bei der ersten Befragung stellte sich heraus, dass die beiden Ungarn dem Münchner offenbar angeboten hatten, die Fahrräder für einen sehr niedrigen Preis zu kaufen. Angesichts der Umstände war schnell klar, dass es sich um gestohlene Räder handelte. Daher wurden alle drei Männer wegen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei festgenommen und zur weiteren Bearbeitung ins Polizeipräsidium München gebracht. Während der Mann aus Münchn entlassen wurde, erließ das Gericht Haftbefehle gegen seine beiden Komplizen.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Fürstenried

Am Dienstagabend wurde die Polizei von einem U-Bahnfahrer der Linie U3 über eine Sachbeschädigung informiert. Ein 53-jähriger Fahrgast hatte einen Feuerlöscher entnommen und dessen Inhalt in einem der Waggons versprüht. Die alarmierten Beamten konnten den Mann noch im Zug antreffen und festnehmen. Dabei kam es zu einer aggressiven Auseinandersetzung: Der Festgenommene spuckte einer 31-jährigen Polizistin ins Gesicht und bedrohte mehrere Beamte verbal. Der 53-Jährige deutsche, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde zur Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Trickdiebstahl durch falsche Handwerker in Neuhausen

Am Dienstag, gegen 12:20 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Tür einer 65-jährigen Rentnerin in Neuhausen und stellte sich als Handwerker vor. Er behauptete, dringend Reparaturen wegen eines Wasserschadens durchführen zu müssen, und gelangte so in die Wohnung. Während er mit der Rentnerin im Badezimmer beschäftigt war, schlich sich ein zweiter Komplize unbemerkt hinein. Dieser nutzte die Gelegenheit, um mehrere hundert Euro aus einer Geldkassette zu stehlen. Nachdem die beiden Männer die Wohnung verlassen hatten, bemerkte die Rentnerin den Diebstahl und alarmierte sofort die Polizei. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen gibt es bisher keine Hinweise auf die Täter. Der falsche Handwerker wird als männlich mit südeuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er hatte eine kräftige Statur, einen schwarzen Schnauzer und trug ein dunkles Cap sowie eine dunkelblaue Jacke, dunkle Hose und Arbeitsschuhe. Wer bei der Hübnerstraße, Dom-Pedro-Straße, Fasaneriestraße oder Raglovichstraße etwas Verdächtiges bemerkt hat, wendet sich bitte an das Polizeipräsidium München (Telefonnummer 089 2910-0) oder an jede andere Polizeidienststelle.

Aufzugsunfall – Moosach

In München-Moosach ereignete sich am Montag gegen 13:45 Uhr leider ein Aufzugunfall. Eine 82-jährige Frau wollte gerade zu ihrem 74-jährigen Ehemann in den Aufzug steigen, als sie stolperte und unglücklicherweise nach vorne fiel. Der Aufzug setzte sich sofort in Bewegung, wodurch ihre Beine eingeklemmt wurden. Der Fahrstuhl blieb zwischen dem ersten und zweiten Untergeschoss stehen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren schnell vor Ort und konnten die Frau befreien. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen, gemeinsam mit einem Gutachter soll die Unfallstelle untersucht werden.


11.03.2025

Versuchter Raubüberfall auf Taxifahrer in Pasing

Am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr nahm ein 36-jähriger Taxifahrer eine 43-jährige Frau als Fahrgast mit zur August-Exter-Straße. Als sie am Ziel ankamen, kam es zu einer unerwarteten Wendung: Die Frau bedrohte den Fahrer mit einer Schreckschusswaffe und erklärte, dass sie die Fahrt nicht bezahlen wolle. Der Taxifahrer reagierte schnell und schaffte es, die Waffe aus ihrer Hand zu schlagen und sie zu überwältigen. Ein Passant, der das Geschehen bemerkte, eilte zur Hilfe und hielt die Frau bis die Polizei eintraf. Die Beamten der Bundespolizei nahmen die 43-Jährige fest und sicherten die Schreckschusswaffe.

Bedrohung in Ramersdorf: Nachbar mit Messer konfrontiert

Am Montagabend, gegen 19:30 Uhr, wandte sich eine 25-Jährige an den Polizeinotruf und berichtete von einem beunruhigenden Vorfall. Sie und ihr 29-jähriger Lebensgefährte waren von einem Nachbarn mit einem Messer bedroht worden. Um sich in Sicherheit zu bringen, suchten sie Zuflucht in einer Wohnung. Die Münchner Polizei reagierte schnell und entsandte mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle. Dort trafen die Beamten auf den 54-jährigen Verdächtigen, der ohne Widerstand festgenommen werden konnte. Ein Küchenmesser, das als Tatwaffe diente, wurde sichergestellt. Da der Mann stark alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen und nach seiner Ausnüchterung wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Verkehrsunfall in Neuperlach: Fußgängerin verletzt

Am Montag gegen 13:40 Uhr, ereignete sich in der Thomas-Dehler-Straße ein Unfall zwischen einem Kleintransporter und einer Fußgängerin. Ein 49-jähriger parkte mit seinem Nissan rückwärts in eine Einfahrt ein, als eine 64-jährige Frau versuchte, hinter dem Fahrzeug die Straße zu überqueren. Leider kam es zum Zusammenstoß, bei dem die Fußgängerin schwer verletzt wurde. Sie wurde umgehend in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo sie stationär behandelt wird. Die Verkehrspolizei München hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Brand in Waldperlach – Zeugen gesucht

Am Samstag gegen 13:45 Uhr, wurde die Polizei über einen Brand in einem Waldgebiet in Waldperlach informiert. Sofort machten sich mehrere Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr auf den Weg zum Brandort. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Leider wurden bei dem Vorfall etwa 4000 Quadratmeter Gras- und Waldfläche zerstört. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, aber glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen, insbesondere zur Klärung der Brandursache. Wer am Samstag im Bereich Friedrich-Panzer-Weg, Putzbrunner Straße oder Gerstäckerstraße etwas Verdächtiges bemerkt hat wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


10.03.2025

Graffitisprayer geschnappt

In München verursachen Graffitisprayer jährlich Schäden von über einer Million Euro – und die Tendenz ist steigend. Am Sonntagabend konnten zwei junge Männer auf frischer Tat gefasst werden. Gegen 21:20 Uhr meldeten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit Graffitisprayer am Bahnhof Oberschleißheim. Bereits am Tag zuvor waren dort verdächtige Personen beobachtet worden. Als die Polizei eingriff, flüchteten die drei Sprayer in ein angrenzendes Waldstück in Richtung Unterschleißheim. Bei der Verfolgung konnten zwei Deutsche festgenommen werden: ein 26-Jähriger aus der Schwanthalerhöhe und ein 22-Jähriger aus Berlin. Neben den Sicherheitskräften und Beamten am Boden erhielt die Aktion auch Unterstützung aus der Luft durch eine Helikopterbesatzung der Bundespolizei. An einer S-Bahn wurde ein frisches, etwa 20 Quadratmeter großes Graffiti entdeckt. Anhand von Rucksäcken, Handschuhen, einer Warnweste sowie mehreren Spraydosen hofft die Bundespolizei, die wegen Sachbeschädigung ermittelt, auch den dritten Sprayer noch zu identifizieren. Wegen der polizeilichen Maßnahmen war der Streckenabschnitt am Bahnhof Oberschleißheim etwa zwei Stunden gesperrt. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Verkehrsunfall mit E-Scooter – Eine Person verletzt in Schwabing

Am Sonntag, dem 9. März 2025, gegen 6:10 Uhr, fuhr ein 27-Jähriger aus München mit einem E-Scooter auf der Schleißheimer Straße in Richtung Stadtzentrum. Zwischen der Bechsteinstraße und der Bamberger Straße fuhr er verbotswidrig auf der Fahrbahn und streifte dabei einen parkenden Pkw. Durch den Zusammenstoß stürzte der junge Mann und verletzte sich. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss bei dem 27-Jährigen fest. Daher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn eingeleitet. Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung in der Altstadt

Ebenfalls am Sonntag, dem 9. März 2025, gegen 18:25 Uhr, meldete ein Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes über den Polizeinotruf 110, dass im Bereich Karlsplatz, auch bekannt als Stachus, eine Jugendliche aus München von einem Mann bedrängt wurde. Die Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes konnten den Täter aufhalten und übergaben ihn an die eintreffende Polizeistreife. Es handelt sich um einen 40-jährigen Mann afghanischer Staatsangehörigkeit, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hatte er die Jugendliche zuvor im Bereich der Oberschenkel und des Gesäßes berührt. Die genauen Umstände des Vorfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Auch gegen diesen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.


08.03.2025

Grasfläche in Flammen - Waldperlach

Am Samstagmittag ist in Waldperlach eine Grasfläche in Brand geraten. Gegen 13:30 Uhr wurde die Feuerwehr München zu einem Brand in einem Waldstück im Münchner Südosten alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Etwa 1500 Quadratmeter Grasfläche standen in Flammen. Mit drei Löschrohren, einem mobilen Wasserwerfer und Feuerpatschen brachten die Einsatzkräfte der Feuerwehr München das Feuer unter Kontrolle. Unterstützung bekam die Feuerwehr aus der Luft durch einen Hubschrauber der Polizei. Zusätzlich kam eine Feuerwehr-Drohne zum Einsatz, welche letzte Glutnester aufgespürte. Warum die Grasfläche in Brand geraten ist, ist nicht bekannt.

Identitätsfeststellung von Fußballfans im Hauptbahnhof München

Am Samstagmittag kam es bei der Anreise von 1860-Fans nach Memmingen zu Sachbeschädigungen und Verunreinigungen in einem Zug. Des Weiteren war in Memmingen beim Auszug aus dem Bahnhof Pyrotechnik gezündet sowie am Stadion eine Einlasskontrolle überlaufen worden. Nach Ankunft bei der Rückreise erwarteten Bundes- und Landespolizei die Reisenden zwecks Identitätsfeststellungen im Hauptbahnhof München. Gegen 21 Uhr erwarten mehr als 120 Beamten von Bundes- und Landespolizei im Hauptbahnhof München einen Zug aus Memmingen. Darin befanden sich etwa 60 Ultra-Fans des TSV 1860, die vom Bayernliga-Auswärtsspiel des TSV München 1860 in Memmingen zurückreisten. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München und der Bundespolizei führten bei den Fans die polizeilichen Maßnahmen im Hauptbahnhof München durch. Hier bestand außerdem die Gefahr, dass 1860-Fans auf Bayern-Anhänger treffen, die sich nach dem Nachmittags-Erstligaspiel gegen Bochum noch im Hautbahnhof aufhielten. Der betreffende Zug wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigegeben und zur Reinigung und Instandsetzung in die Abstellung verbracht. Einsatzkräfte der Bundespolizei hatten zuvor die Schäden (überwiegend Graffiti und Klebesticker, Verschmutzungen sowie oberflächige Beschädigungen an Sitzen) dokumentiert.


07.03.2025

Größerer Polizeieinsatz am Stachus

Die Polizei hat Teile der Fußgängerzone in der Münchner Innenstadt gesperrt. Grund für diese Maßnahme ist ein verdächtiger Fund in der Nähe des Karlsplatzes, auch bekannt als Stachus. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass die Sperrung weiträumig um den Fundort erfolgt. Details zu dem gefundenen Gegenstand wurden zunächst nicht bekannt gegeben, außer dass er im Freien entdeckt wurde. Speziell geschulte Beamte sind nun dabei, den Gegenstand auf seine Gefährlichkeit zu überprüfen. Der größere Polizeieinsatz hat auch Auswirkungen auf den Autoverkehr, während der öffentliche Nahverkehr am Stachus nach ersten Informationen nicht beeinträchtigt ist.

Bezüglich des verdächtigen Gegenstands gab die Polizei Entwarnung. Es handelte sich um eine harmlose Tasche. Die Sperren werden wieder aufgehoben, hieß es von der Polizei.

Größerer Polizeieinsatz – Aschheim

Am Freitag gegen 10:30 Uhr wurde über den Polizeinotruf 110 eine Bedrohung durch Person mit Messer in einer Asylbewerberunterkunft in Aschheim mitgeteilt. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte hinzugezogen. Vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es zu einer Bedrohungssituation eines 38-Jährigen Bewohners gegenüber dem Sicherheitsdienst kam. Hierbei wurden jedoch keine Personen verletzt. Der 38-Jährige konnte in seinem Zimmer festgestellt und anschließend widerstandslos festgenommen werden. Ein Küchenmesser wurde sichergestellt. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Räuberische Erpressung; Festnahme von mehreren Tatverdächtigen – Maxvorstadt

Am Mittwoch gegen 13:00 Uhr, hielt sich ein 16-Jähriger im Alten Botanischen Garten auf. Aus einer Personengruppe heraus wurde der 16-Jährige angesprochen und aufgefordert, sein mitgeführtes Bargeld auszuhändigen. Aufgrund der zahlenmäßigen Übermacht sowie bedrohlichen und beleidigenden Äußerungen, die aus der Gruppe heraus getätigt wurden, gab der 16-Jährige schließlich einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag heraus. Anschließend ließen die sieben Täter von dem 16-Jährigen ab und dieser entfernte sich von der Gruppe. Der 16-Jährige wurde nicht verletzt. Im weiteren Verlauf konnte der 16-Jährige aus der Nähe beobachten, dass die Personen unabhängig von dem vorherigen Geschehen, von Mitarbeitern des Kommunalen Außendienstes (KAD) einer Kontrolle unterzogen wurden. Als der 16-Jährige daraufhin einen Mitarbeiter des KAD ansprach und ihm die vorangegangene Situation schilderte, ergriffen die Täter die Flucht. Der Mitarbeiter des KAD verständigte daraufhin die Polizei über den Notruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnten alle sieben Tatverdächtigen noch im Nahbereich des Alten Botanischen Gartens festgenommen werden. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen der räuberischen Erpressung eingeleitet.


06.03.2025

Zeitenwende auch bei der Inneren Sicherheit

"Die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trump muss eine Warnung für den Freistaat Bayern sein. Jederzeit können die USA auch ihre Kontakte zu den deutschen Geheimdiensten abbrechen", so Jürgen Köhnlein, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern. "Das Outsourcing bei der Inneren Sicherheit fällt uns jetzt auf die Füße!" "Allzu oft konnten in der Vergangenheit potentielle Anschläge von Terroristen in Deutschland nur deshalb verhindert werden, weil es frühzeitig Hinweise befreundeter ausländischer, häufig der us-amerikanischen, Geheimdienste gab. Deshalb muss an der Stelle nun auch klug in die Innere Sicherheit investiert werden", fordert die DPolG. Dazu gehört neben einer guten personellen Ausstattung der "Dienste" auch das gesetzliche Handwerkszeug. "Gerade unser Verfassungsschutz wurde in den vergangenen Jahren immer mehr in seinen Möglichkeiten beschnitten. Eine Aufgabenerfüllung ohne wirksame Befugnisse widerspricht sich. Die Wohnraumüberwachung und der Einsatz verdeckter Mitarbeiter wurden erschwert. Durch strengere Vorgaben bei der Datenspeicherung und -weitergabe kommen relevante Informationen zu spät oder gar nicht bei uns an, langwierige bürokratische Prozesse machen uns langsamer. Und das alles geschieht, während extremistische Gruppierungen ihre Kommunikation ungestört über verschlüsselte Kanäle oder im Darknet organisieren", so Köhnlein.

15-Jähriger wirft mit Glasflaschen:

Gegen 22 Uhr am Dienstag hielt sich ein 15-jähriger Ukrainer mit mehreren unbekannten Personen - ohne Reiseabsichten - am Bahnsteig 7/8 des Ostbahnhofes auf. Er warf dort mit Glasflaschen herum. Laut Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit belästigte und verängstigte Reisende. Die Security konnten den flüchtigen 15-jährigen wenig später in der Haupthalle antreffen. Der mit 1,37 Promille Alkoholisierte trug einen Mundschutz, spuckte in diesen und steckte ihn in seine Hosentasche. Der unkooperative Jugendliche wurde von den Sicherheitsmitarbeitern bis zum Eintreffen festgehalten und der Bundespolizei übergeben. Der Minderjährige wurde den Eltern übergeben und die zuständige Jugendbehörde informiert. Da Zeugen das Verhalten der Security als nicht angemessen bezeichneten, wird dieses von der Bundespolizei auf strafrechtliche Relevanz überprüft.

27-Jährige vor Haftrichter:

Eine 27-jährige Afghanin wurde kurz vor Mitternacht im Hauptbahnhof eine Personenkontrolle unterzogen. Zuvor schrie die mit 2,3 Promille Alkoholisierte lautstark umher und warf zudem wiederholt Glasflaschen zu Boden. Wiederholt ausgesprochenen Platzverweisen kam die bereits mit Gewaltdelikten polizeilich auffällig Gewordene nicht nach. Bei der Verbringung zur Dienststelle trat sie einem Bundespolizisten gegen den Kopf. Dieser blieb dienstfähig, zog sich jedoch ein Hämatom zu und klagte über Kopf-schmerzen. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme sowie Haftprüfung wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte an. Am Mittwochnachmittag wurde die 27-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

38-Jähriger führt Messer mit:

Ein 38-jähriger Deutscher schrie kurz nach Mitternacht am Ostbahnhof lautstark umher. Auf Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei reagiert der Mann aus Altomünster sofort verbal aggressiv. Von den Beamten forderte der mit 2 Promille Alkoholisierte nach Hause gefahren zum werden. Bei der Mitnahme zur Dienststelle wehrte er sich massiv und griff Beamte tätlich an. Dabei wurde ein Beamter am Knie verletzt. Er benötigte keine ärztliche Versorgung, musste seinen Dienst jedoch wegen Schmerzen abbrechen. Bei der Durchsuchung des 38-Jährigen wurde ein Messer mit einer Klingenlänge von 5,5 cm aufgefunden und sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme an. Mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte wurde der bislang polizeilich nicht in Erscheinung Getretene an der Rechtsmedizin freien Fußes aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Graffiti; Tatverdächtige festgenommen

Seit Dezember 2024 kam es im Stadtgebiet München zu zahlreichen Fällen von Graffitis und Schmierschriften mit Fußballbezug. In diesem Zusammenhang wurden Objekte wie Lärm- und Sichtschutzwände, Brücken, Unterführungen und Verteilerkästen besprüht. Es wurden zuletzt u.a. über 80 Schadensmeldungen rund um die Allianz Arena zur Anzeige gebracht. Aufgrund des merklichen Anstiegs dieser Taten wurden verstärkte Bestreifungen durch Einsatzkräfte der Münchner Polizei an den relevanten Örtlichkeiten durchgeführt. Es kam hier in fünf Fällen zu Festnahmen von insgesamt 15 Tatverdächtigen. Hierbei handelt es sich um Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren. Am Sonntag verständigte ein Passant den Polizeinotruf darüber, dass in der Georg-von-Mayr-Straße Personen Graffiti an eine Hauswand sprühten. Die Personen flüchteten im Anschluss in zwei Pkw. Diese konnten von den hinzugerufenen Streifen im Bereich der Knorrstraße angehalten und die Insassen festgenommen werden. Die Tatverdächtigen wurden in allen Fällen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sie werden wegen Sachbeschädigung angezeigt.


05.03.2025

Sexuelle Belästigung – Untermenzing

Am Dienstag, 04.03.2025, gegen 12:45 Uhr, befand sich eine 45-Jährige mit Wohnsitz in München an der U-Bahnhaltestelle „Moosacher Bahnhof“ und begab sich zu Fuß in Richtung Sperrengeschoss. Als sie sich auf der Rolltreppe befand und nach oben fahren wollte, stand unmittelbar hinter ihr ein bislang unbekannter Täter und berührte die 45- Jährige unsittlich im Gesäßbereich. Anschließend entfernte sich der unbekannte Täter. Die 45-Jährige begab sich daraufhin nach Hause und verständige die Polizei über den Notruf 110. Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der U-Bahnhaltestelle „Moosacher Bahnhof“ (Untermenzing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Exhibitionistische Handlung – Sendling

Am Dienstag, 04.03.2025, gegen 22:15 Uhr, befand sich eine 37-Jährige mit Wohnsitz in München auf einer Parkbank. Ein ihr unbekannter Mann saß neben ihr. Die 37-Jährige konnte erkennen, wie der Mann sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm und stellte ihn zur Rede. Daraufhin flüchtete der unbekannte Täter in Richtung Oberländer Straße. Anschließend verständige die 37-Jährige den Polizeinotruf 110. Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters führten. Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, weißer Bart, humpelte und führte eine Krücke mit sich; bekleidet mit einer schwarzen Jacke, Jeans und Mütze
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Gotzinger Platz, Valleystraße, Implerstraße und Oberländer Straße (Sendling) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


04.03.2025

Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung

Gegen 15 Uhr kam es in einer S2 (Erding - München) ab Poing zu mehreren sexuellen Belästigungen. Ein amtsbekannter 42-jähriger Deutscher hatte ab Poing, Landkreis Ebersberg, mehrere Frauen unsittlich berührt, fasste sich dabei selbst immer wieder in den Genitalbereich und forderte die Frauen durch eindeutige Avancen auf, mit ihm zu kommen. Am S-Bahnhaltepunkt Feldkirchen, Landkreis München, stieg der Wohnsitzlose aus und Mitreisende verständigten per Notruf die Polizei. Wenig später stellten Bundespolizisten den 42-Jährigen, der sich noch am Bahnsteig befand. Ermittlungen ergaben, dass der mit unzähligen, auch einschlägigen Vorstrafen Polizeibekannte mindestens drei Frauen sexuell belästigt haben soll. Die Bundespolizei bittet Geschädigte, die sich in der S-Bahn befanden, unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden. Der Wohnsitzlose wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Gefährliche Körperverletzung

Mit mehreren Schlägen und Tritten gegen einen 32-jährigen Deutschen eskalierte eine zuvor verbal geführte Auseinandersetzung zweier alkoholisierter Wohnsitzloser im S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz. Ein 34-jähriger Ungar stieß sein Gegenüber gegen 22:30 Uhr bei einer Rangelei zu Boden und trat danach mit den Füßen gegen den Kopf, Rücken und Oberkörper, bis der Mann regungslos am Boden lag. Woran der Streit entbrannte ist nicht bekannt. Mehrere Personen die zuvor mit den beiden Alkohol konsumiert hatten, konnten aufgrund starker Alkoholisierung nichts zur Aufklärung beitragen. Der Vorfall reiht sich ein in eine Vielzahl von milieu- bzw. szenebedingten körperlichen Auseinandersetzungen in Münchner Bahnbereichen. Der heftig Attackierte wurde mit starken Schmerzen im Bauchbereich in eine Klinik transportiert. Näheres zu den Verletzungsfolgen wurde bislang nicht bekannt. Der mit 2,5 Promille alkoholisierte Ungar wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I einer Blutentnahme zugeführt und vorläufig festgenommen. Heute wird ein Haftrichter entscheiden, ob der bislang polizeilich unauffällige 34-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft kommt.

Stromunfall im ICE-Betriebswerk

Gegen 11 Uhr sollten aufgrund vorangegangener Oberleitungsstörungen im ICE-Betriebswerk der Deutschen Bahn an der Landsberger Straße Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Dazu waren zwei DB-Mitarbeiter mittels Hebebühne unmittelbar an besagte Stromleitung herangefahren. Zuvor soll der Strom abgeschaltet und die Leitung geerdet worden sein. Als der 56-jährige Deutsche an eine Verschraubung der Leitung griff, erlitt er einen Stromschlag und ging auf der Hebebühne zu Boden. Durch den Spannungsbogen wurde auch der zweite auf der Hebebühne befindliche Arbeiter, ein 41-jährige Deutscher, verletzt. Nach medizinischer Versorgung in einer Klinik konnte beim Jüngeren Entwarnung geben werden. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen und einen Schock. Der 56-Jährige wurde mit einer Kopfplatzwunde sowie Verbrennungen dritten Grades an 20 % seines Körpers in den Schockraum eines Krankenhauses überführt. Ihm ging es heute Morgen bereits den Umständen entsprechend besser. Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion München übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache. Dabei gilt es u.a. zu klären, ob die 15.000 Volt führende Stromleitung tatsächlich abgeschaltet war bzw. auch ob alle bahninternen Vorschriften eingehalten worden waren. Ob die beiden dabei eigenständig arbeiteten oder eine dritte Person, z.B. für die Stromabschaltung verantwortlich war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.


03.03.2025

Mehrere Raubdelikte während einer Konzertveranstaltung – Freimann

Am Samstag zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr, kam es während eines Konzerts in einer Veranstaltungshalle zu mehreren Raubdelikten. Hierbei wurden getragene Halsketten von Konzertbesuchern gewaltsam entwendet. Im Anschluss verschwanden der oder die Täter unerkannt in der Menschenmenge. Nach aktuellem Stand sind bislang sieben vollendete und eine versuchte Tat bekannt. Bei den Geschädigten handelt es sich um männliche Konzertbesucher im Alter zwischen 18 und 28 Jahren mit Wohnsitzen in Deutschland und Österreich. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.
Zeugenaufruf:
Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich der Lilienthalallee, insbesondere in der Zenith-Halle, während des Konzerts Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten oder wer selbst Geschädigte wurde, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Feuerwache wird kurzerhand zur Tierklinik

Ein junger Höckerschwan hat sich am Sonntagnachmittag schwer verletzt und musste von der Feuerwehr und der Tierrettung behandelt werden. Passanten beobachteten im Olympiapark die Kollision eines Schwanes mit einem Brückengeländer. Das Tier blieb daraufhin schwerverletzt liegen. Zahlreiche Ersthelfer eilten zur Unfallstelle und setzten einen Notruf ab. Nachdem sich die Besatzung eines alarmierten Kleinalarmfahrzeuges ihren Weg durch die Menschentraube gebahnt hatte, konnte der Vogel schnell eingefangen und gesichert werden. Üblicherweise werden verletzte Vögel zur weiteren Behandlung in die Vogelauffangstation gebracht. Da diese aber nicht aufnahmefähig war, musste improvisiert werden. Telefonisch wurde die Tierrettung München kontaktiert. Aufgrund der geschilderten Verletzungen sah eine Tierärztin dringenden Behandlungsbedarf. Als Treffpunkt wurde die Fahrzeughalle der Feuerwache 3 vereinbart, die so unverhofft zum OP-Saal wurde. Mit vereinten Kräften wurde das verletzte Männchen untersucht und eine starke arterielle Blutung festgestellt. Noch auf der Feuerwache bekam das Tier deshalb einen Druckverband angelegt sowie eine Infusion und ein Schmerzmittel verabreicht. Nachdem sich der Zustand des gefiederten Patienten stabilisierte, konnte er zur weiteren Rehabilitation in ein Münchner Tierheim gebracht werden.

Taxifahrer wird bei Unfall verletzt - Haidhausen

In den frühen Morgenstunden ist es in der Innenstadt zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Taxis gekommen. Eine Person musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Ein 31-jähriger Fahrer war ohne Fahrgast stadteinwärts unterwegs, als er kurz vor der Ludwigsbrücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nachdem er mit einer Mauer, mehreren Elektrorollern und der Baustellenbeschilderung kollidiert war, kam sein Fahrzeug letztendlich an einem zweiten Taxi zum Stehen. Auch in diesem Taxi befand sich zum Unfallzeitpunkt nur der Fahrer. Beim Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes hatten beide Männer ihre Fahrzeuge bereits verlassen. Der 31-Jährige musste mit mittelschweren Verletzungen in Begleitung eines Notarztes in eine Münchner Klinik gebracht werden. Vor Ort konnte eine plötzlich aufgetretene Erkrankung als Ursache nicht ausgeschlossen werden. Der zweite Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall beschädigt.


02.03.2025

Gewaltdelikte im Bahnbereich

Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Gewaltdelikten im Bahnbereich, die von der Bundespolizei untersucht werden.

Gewaltdelikte im Bahnbereich

Ein 44-jähriger Mann aus Lettland wurde nach einem Angriff auf Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof festgenommen. Er hatte einen Mitarbeiter leicht verletzt und war stark alkoholisiert (2,42 Promille). Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt. Die Tat reiht sich ein, in eine von zuletzt wiederholt festgestellten Delikten - ausgehend von Personen, die der Trinker-/Drogen- oder Migrationsszene - zuzuordnen sind.

Streit zwischen Pärchen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag geriet ein Pärchen am S-Bahnhaltepunkt Donnersbergerbrücke in einen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Die 27-jährige Frau verhielt sich gegenüber den Polizeibeamten unkooperativ und versuchte, diese zu beißen und zu schlagen. Sie wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Körperverletzung und Diebstahl

Ein 32-jähriger Pole konsumierte mit mehreren Landsleuten am Samstagmittag im Starnberger Flügelbahnhof Alkohol. Ein 34-jähriger Ungar reichte sein Handy gutgläubig in der Gruppe umher. Eine Person der Gruppe nahm das Smartphone an sich und gab es nicht mehr zurück. Der 32-Jährige Pole schlug dem Ungarn dann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der unbekannte Dieb nutzte die Situation und flüchtete mit dem Handy. Fahndungsmaßnahmen nach dem Dieb verliefen bisher ergebnislos. Im Bereich der ehemaligen Schalterhalle des Starnberger Flügelbahnhof lässt die Deutsche Bahn Menschen ohne Obdach in den Wintermonaten nächtigen.

Sachbeschädigung im ICE

Im ICE 883 kam es am Samstagabend zu Sachbeschädigungen durch Fans des TSV 1860 München auf der Rückfahrt von einem Drittligaspiel. Die Bundespolizei ermittelt wegen der Beschmierungen und Aufkleber mit Fußballbezug. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Aufzug muss gewaltsam geöffnet werden Neuhausen

Am Freitagabend ist ein Kleinkind in einem Aufzug stecken geblieben. Zur Befreiung musste schweres Gerät eingesetzt werden. Nachdem eine 2-Jährige kurz vor ihren Eltern einen Aufzug in der Franziska-Schmitz-Straße betreten hatte, schloss sich dieser unvermittelt und ließ sich nicht mehr öffnen. Da zuerst unklar war, ob die Hand des Kindes noch in der Aufzugstüre eingeklemmt war, riefen die Eltern in ihrer Sorge die Feuerwehr. Die kurz darauf eingetroffenen Einsatzkräfte mussten sich aber zunächst geschlagen geben. Aufgrund der neuesten Bauart mit rein elektronischer Steuerung blieben die üblichen Methoden ohne Erfolg. Kurzerhand wurde daraufhin der Steuerungsschrank im Dachgeschoss gewaltsam geöffnet und die dort aufgeführte Anleitung zum Notbetrieb Schritt für Schritt befolgt. Auch das blieb ohne Erfolg und so mussten ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen werden. Mit einem Smartphone wurde eine Videoverbindung mit dem Servicetechniker der Aufzugsfirma aufgebaut. Nachdem alle Tricks und Kniffe des Experten scheiterten und selbst der Techniker ratlos aus dem Handydisplay blickte, war die Entscheidung klar: es führt kein Weg an schwerem Gerät vorbei. Mit dem hydraulischen Spreizer gelang es letztendlich, die Tür zur Kabine gewaltsam zu öffnen. Nach einer knappen Stunde konnte das Kind augenscheinlich unverletzt wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden.

Polizei leistet Löschhilfe - Neuhausen

Am frühen Samstagmorgen wurde die Leitstelle der Feuerwehr von der Polizei über eine brennende Mülltonne informiert. Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte in der Dachauer Straße ein Feuer inmitten mehrerer Mülltonnen, Fahrräder und einer Hecke. Umgehend meldeten sie ihre Feststellung und leiteten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte einer nahegelegenen Feuerwache erste Schritte ein. In kürzester Zeit wurden alle Gegenstände in der unmittelbaren Umgebung des Brandherdes entfernt und eine weitere Ausbreitung so verhindert. Für einen Atemschutztrupp war es so ein Leichtes, die nun alleinstehende Mülltonne mit dem Schnellangriffsschlauch abzulöschen. Rund 400 Liter Wasser und etwas Schaummittel waren nötig, um zügig "Feuer aus" melden zu können. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Lediglich eine weitere Kunststofftonne musste etwas an Körperspannung einbüßen.

Zimmerbrand fordert eine Schwerverletzte - Solln

Samstagvormittag ist es zu einem Feuer im Münchner Süden gekommen. Eine Frau wurde dabei schwer verletzt. Bei Eintreffen des Löschzuges in der Muttenthalerstraße drohte das Feuer von der Küche auf die gesamte Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses überzugreifen. Mehrere Fenster und die Terrassentür waren bereits geborsten. Die 35-jährige Bewohnerin und ihr Hund konnten sich selbstständig aus der Wohnung retten. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die 35-Jährige wurde vor Ort vom Rettungswagen der Berufsfeuerwehr versorgt. Aufgrund ihrer schweren Brandverletzungen wurde ein Notarzt hinzugezogen und die Frau anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Nachbarn nahmen sich dem Hund an.


01.03.2025

Unfall; eine Person verletzt - Grünwald

Am Freitag gegen 11:00 Uhr fuhr eine über 70-Jährige mit einem Pkw Mini die Südliche Münchner Straße in Grünwald Richtung Straßlach. An der Kreuzung zur Eichleite wollte sie nach links abbiegen. Als sie sich während des Abbiegevorgangs bereits in der Eichleite befand, verlor sie nach den ersten Erkenntnissen die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte sie mit einem geparkten Pkw und anschließend mit der Fassade des dortigen Gebäudes. Die über 70-jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. An ihrem Fahrzeug entstand Totalschaden und es musste abgeschleppt werden. Der geparkte Pkw wurde ebenfalls stärker beschädigt und wurde abgeschleppt. An der Fassade entstand leichter Sachschaden. Nach ersten Einschätzungen war die Statik des Gebäudes nicht gefährdet. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 EUR geschätzt. Die Polizeibeamten vor Ort nahmen bei der Fahrerin Alkoholgeruch wahr. Aufgrund dessen wurde ihr im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Gegen die über 70-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.


28.02.2025

Bundespolizei sichert Kuscheltier

Beamte der Bundespolizei wurden am Donnerstagabend in den Bahnbereich nahe der Elsenheimer Straße losgeschickt mit der Information "Hund von Zug überfahren". Doch dann kam überraschenderweise alles ganz anders. Es war kurz vor 18 Uhr als eine Frau dem Polizei-Notruf mitteilte, sie hätte aus dem Bürofenster einen, vermutlich angefahrenen Hund wahrgenommen, der nun neben der Bahngleise liegt. Die Beamten erkannten aus der Ferne einen Gegenstand im Gleis und forderten zwecks Annährung und Bergung eine Gleissperrung. Je näher die Bundespolizisten kamen, umso weniger trauten sie ihren Augen. Bei dem "angefahrene" Hund handelte es sich um ein größeres Plüschtier. Nachdem dieses geborgen war, wurden die Gleise für den Bahnverkehr wieder freigegeben. Der "Bello" - etwas größerer Art - musste leider entsorgt werden, da sein Zustand für die weitere Verwendung als Kuschel- oder Spieltier sehr stark eingeschränkt war.

Die Bundespolizei rät: Sollte jemanden ein Plüschtier in die Gleise "entlaufen", bitte Bahn oder Bundespolizei verständigen, damit Versehen wie oben schnell ausgeräumt werden können. Bitte nicht selbständig den Gleisbereich betreten.

Das diese Einsätze auch anders enden, zeigt ein Vorfall, ebenfalls vom Donnerstag.

Gegen 13 Uhr wurde der Bundespolizei im Bereich Seefeld-Hechendorf, Landkreis Starnberg, ein Wildunfall gemeldet. Dabei soll ein Zug oder eine S-Bahn ein Reh erfasst und verletzt haben. Nach Aussage des Mitteilers sei das Reh noch am Leben. Den Beamten bestätigte sich die Meldung nach Eintreffen am Unfallort im Bereich des Friedhofs Seefeld. Sie erlösten das schwerstverletzte Tier mit zwei Schüssen aus der mitgeführten Maschinenpistole. Der zuständige Jagdpächter wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und holte das Reh ab. Der Unfallzug ist nicht bekannt. Zu bahnbetrieblichen Auswirkungen ist es nicht gekommen.

Person stürzt ins Gleis; Person verstirbt im Krankenhaus – Haidhausen

Wie bereits berichtet, stürzte am Wahl-Sonntag gegen 01:10 Uhr, ein 66-Jähriger mit Wohnsitz in München in den Gleisbereich an einem U-Bahnsteig des Ostbahnhofs. ofort eilten mehrere Zeugen zur Hilfe und zogen den 66-Jährigen aus dem Gleisbereich. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde von den Zeugen eine Reanimation eingeleitet. Diese übernahmen Einsatzkräfte der Polizei, welche hinzualarmiert wurden. Der Mann kam verletzt ins Krankenhaus und ist dort leider am Donnerstag an seinen Verletzungen verstorben.


27.02.2025

Alkoholisierte Hundebesitzerin greift Beamte an

Kurz vor Mitternacht zum Donnerstag fiel Bundespolizisten im Hauptbahnhof eine 26-jährige Deutsche auf. Sie war mit einem Hund unterwegs und stürzte an der Arnulfstraße eine Treppe zum Zwischengeschoss hinunter. Bei der Ansprache stellte sich heraus, dass die Frau aus Traunstein offensichtlich stark alkoholisiert war. Gegenüber den Beamten wurde sie sofort aggressiv und zeigte sich zu notwendigen polizeilichen Maßnahmen uneinsichtig. Bei der Mitnahme zur Wache beleidigte die 26-Jährige mehrfach Beamte und schlug einem wiederholt gegen das Bein. Nach einem Toilettengang im Schutzgewahrsam wollte sie nicht zurück zur Zelle und attackierte Beamte mit Schlägen und Tritten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurde sie einer Blutentnahme zugeführt und im Anschluss - nach Ausnüchterung - gegen 4 Uhr samt Hund wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Eine Beamtin wurde leicht verletzt, benötigte aber keine ärztliche Versorgung. Die Bundespolizei ermittelt gegen die 26-Jährige wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung.

Verkehrsunfallflucht – Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch gegen 16:30 Uhr fuhr ein Busfahrer mit einem Linienbus (Linie 62) auf der Ruppertstraße in Richtung Poccistraße. An der Kreuzung zur Lindwurmstraße wollte er diese geradeaus überqueren. Zeitgleich fuhr aber eine unbekannte Person mit einem grünen Pkw in der Gegenrichtung. An der Kreuzung zur Lindwurmstraße bog der Pkw nach links ab. Dabei missachtete der unbekannte Fahrer nach den ersten Erkenntnissen die Vorfahrt des Linienbusses, sodass der Busfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Hierbei stürzten drei Fahrgäste (eine 36-Jährige, eine 37-Jährige und eine 51-Jährige) diese wurden dabei verletzt. Sie mussten mit Rettungswägen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel.: (089) 6216 - 3322, in Verbindung zu setzen.


26.02.2025

Viel Schaum um Nichts - Moosach

Gegen 19.00 Uhr ist die Feuerwehr München zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert worden. Die ausgelösten Bereiche des Gebäudes am Georg-Brauchle-Ring wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr München abgesucht, allerdings ohne Feststellung. Mieter berichteten der Feuerwehr über einen Wasseraustritt in der Tiefgarage. Bei Erkundung der Tiefgarage konnte eine massive Schaumausbreitung festgestellt werden, welche durch eine ausgelöste Löschanlage in zwei Dieseltankräumen ausging. Ein Atemschutztrupp kämpfte sich durch den Schaum zu dem Raum, in dem die Löschanlagen ausgelöst hatten. Dieser war bereits bis zur Decke mit Schaum geflutet. Einem weiteren Trupp gelang es in der Zwischenzeit, die Löschanlagen abzustellen. Erst jetzt konnte nach Ablaufen des Wassers der Raum kontrolliert werden. Fazit nach zwei Stunden Einsatz: viel Schaum um Nichts.

Hund in Not - Thalkirchen

Am Dienstag ist ein kleiner Hund in den Ländkanal gestürzt. Er musste von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage gerettet werden. Gegen 16:40 Uhr erhielt die Integrierte Leitstelle München einen Notruf über einen kleinen Hund, der in den Ländkanal gestürzt war. Der 17-jährige Hund hatte aufgrund seines hohen Alters und eingeschränkten Sehvermögens den Rand des Kanals übersehen und war ins Wasser gefallen. Glücklicherweise konnte der Vierbeiner sich schwimmend unter eine Brücke retten, wo der Kanal nicht so tief war und er stehen konnte. Aufgrund der steilen Uferbefestigung war es jedoch weder dem Hundehalter noch Passanten möglich, das Tier aus dem Wasser zu holen. Einsatzkräfte der Feuerwehr München trafen schnell am Einsatzort ein und kletterten in den Kanal, um den unverletzten Hund zu retten. Nach erfolgreicher Rettung konnten Herrchen und Hund erschöpft, aber glücklich den Heimweg antreten.


25.02.2025

Pkw fährt unkontrolliert rückwärts – eine Person verstorben – Schwabing

Am Montag, 24.02.2025, gegen 14.00 Uhr, parkte eine 69-Jährige, die in München wohnhaft ist, mit ihrem Pkw, Range Rover auf einem Schrägparkplatz in der Amalienstraße ein. Auf dem Gehweg gegenüber ging zu diesem Zeitpunkt eine 24-jährige Deutsche in Richtung stadteinwärts. Aus bislang unbekannten Gründen beschleunigte der Pkw mit der 69-Jährigen nun stark nach rückwärts und erfasst mit dem Fahrzeugheck die 24-Jährige. Diese wurde in der Folge in eine Hofzufahrt katapultiert und vom Pkw überrollt. Der Range Rover setzte seine Fahrt durch die Hofzufahrt noch weitere ca. 40 Meter unkontrolliert fort und kollidierte in der Folge noch mit der Hofzufahrtswand, zwei Toren, einer kleinen Mauer, einem abgestellten Fahrrad und einem geparkten Pkw, VW Golf. Die 24-jährige Fußgängerin wurde aufgrund ihrer schweren Verletzungen unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb sie kurz darauf. Es entstand ein hoher Sachschaden in knapp sechsstelligen Bereich. Die Amalienstraße war in der Folge für drei Stunden zur Unfallaufnahme gesperrt. Die Ermittlungen in dieser Sache wurden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat Beobachtungen in Bezug auf das Unfallgeschehen machen können? Personen, die hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der zuständigen Münchner Verkehrspolizei, Tel. 089/6216-3322, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Großeinsatz der Feuerwehr im U-Bahnhof - Schwabing

Am Dienstagmorgen ist es im U-Bahnhof Bonner Platz aufgrund einer Rauchentwicklung im Bereich eines Zuges zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Zunächst war ein Löschzug aufgrund der ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert worden. Da aber noch während der Anfahrt eine qualmende Bahn im Bereich des Bahnsteiges gemeldet wurde, wurde die Alarmstufe umgehend erhöht und weitere Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes losgeschickt. Vor Ort konnte aber lediglich ein leichter Dunst in der Luft bestätigt werden. Allerdings konnten die Einsatzkräfte weder einen typischen Brandgeruch noch eine Ursache für die fragliche Verrauchung feststellen. Eine ausführliche Kontrolle mit der Wärmebildkamera und mit Gasmessgeräten verlief ergebnislos. Nachdem eine Gefahr ausgeschlossen werden konnte rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Die zunächst nicht fahrbereite Bahn wurde durch die Verkehrsbetriebe wieder instandgesetzt und anschließend auf ein Gleis ins Freie gefahren. Bei diesem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Lediglich ein schulpflichtiger Junge meldete sich im Verlauf bei einer Rettungswagenbesatzung und klagte über Unwohlsein. Nach einer kurzen ambulanten Untersuchung wurde aber schnell eine anstehende Schulaufgabe als Ursache diagnostiziert. Der Bub konnte seinen Schulweg daraufhin selbstständig fortsetzen. Insgesamt waren rund 45 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes alarmiert, welche größtenteils aber zügig wieder abrücken oder noch bei der Anfahrt stoppen konnten.

Mann in S-Bahn mit Glasflasche attackiert

Montagnachts kam es in einer S-Bahn der Linie 2 zu einem Angriff auf einen 27-jährigen Afghanen. Gegen 01:00 Uhr eskalierte in einer Richtung Erding verkehrenden S2 ein Streit zwischen einem bislang unbekannten Täter und einem im Landkreis Dachau lebenden Afghanen. Bevor die S-Bahn den Bahnhof Riem erreichte, schlug der Täter dem 27-Jährigen eine volle Bierflasche auf den Kopf. Obwohl ein Zeuge in der S-Bahn umgehend den Notruf wählte und Kräfte der Polizei kurze Zeit später vor Ort waren und Fahndungsmaßnahmen einleiteten, konnte der Täter beim Ausstieg in Riem entkommen. Der Afghane der mit 0,66 Promille leicht alkoholisiert war, trug eine Platzwunde am Kopf davon, die ein eintreffender Notarzt vor Ort versorgte. Nach der Erstversorgung konnte der Afghane, der über Kopfschmerzen klagte, seinen Heimweg antreten. Die Bundespolizei veranlasste die Sicherung der Videoaufzeichnungen am Bahnhof und hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen.


24.02.2025

Sexuelle Belästigung im Zug

Am Sonntagabend soll ein 50-Jähriger eine 29-Jährige im Regionalexpress von München nach Freising belästigt haben. Gegen 18 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Bundespolizei eine sexuelle Belästigung in einem Zug, der sich am Bahnhof in Freising befand. Vor Ort traf die Bundespolizeistreife auf eine 29-jährige Tunesierin die angab, von einem ebenfalls anwesenden 50-jährigen Bulgaren im Zug an ihr Gesäß gefasst worden zu sein. Bei der Ankunft in Freising berichtete sie ihrem Freund, einem 38-jährigen Deutschen, von dem Vorfall, der den ebenfalls ausgestiegenen 50-jährigen zur Rede stellte. Daraufhin wurde er von dem Mann mit zwei Flaschen bedroht, was von zwei Zeuginnen beobachtet wurde. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0 Promille. Zur Aufklärung der Tat wurden die Aufzeichnungen der Videokameras im Zug angefordert. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten alle Beteiligten ihren Weg fortsetzen. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und Bedrohung.

Größerer Polizeieinsatz – Sendling

Am Sonntag gegen 18.50 Uhr kam es in Sendling zu einer Bedrohungslage. Zwei männliche Personen hatten sich wohl nach einer Unstimmigkeit mit Mitarbeitern einer dortigen Lokalität zunächst maskiert. Anschließend stellten sie sich gegenüber des Lokals auf und einer der Beiden hatte ein Samuraischwert dabei, dass er immer wieder aus der Schwertscheide zog und wieder zurücksteckte. Einer der Mitarbeiter ging daraufhin auf sie zu und sprach sie an. Daraufhin Er wurde von ihnen mit Pfefferspray bedroht und verbal beleidigt. Anschließend flüchteten die beiden. Durch die verständigte Polizei konnten die Tatverdächtigen schließlich im Rahmen der Sofortfahndung angetroffen und festgenommen werden. Bei ihnen handelte es sich um einen 18-Jährigen und einen 17-Jährigen. Beide Tatverdächtige wurden in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Person stürzt in Gleis – Haidhausen

Am Sonntag gegen 01:10 Uhr, stürzte ein 66-Jähriger aus bislang unbekannter Ursache in den Gleisbereich an einem U-Bahnsteig des Ostbahnhofs. Sofort eilten mehrere Zeugen zur Hilfe und zogen den 66-Jährigen aus dem Gleisbereich. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde von den Zeugen eine Reanimation eingeleitet. Diese übernahmen Einsatzkräfte der Polizei, welche hinzualarmiert wurden. Der 66-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.


21.02.2025

Mehr Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss 2024 - Folge der Cannabis-Legalisierung

Der Anstieg der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss im Jahr 2024 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist laut des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) auf die Cannabis-Legalisierung der Ampel-Regierung zurückzuführen. "Diese Gesetzesänderung war offensichtlich der "Startschuss" für mehr "bekiffte" Autofahrten." sagt DPolG-Landesvorsitzender Jürgen Köhnlein und glaubt, dass diese Zahlen noch höher wären, wenn die Cannabis-Legalisierung bereits am Jahresanfang 2024 erfolgt wäre. "Im Jahr 2025 wird sich dieser Negativtrend weiter fortsetzen." Daher fordert die DPolG eine Rückkehr zu einer restriktiven Drogenpolitik.

Containerbrand mit Rauchausbreitung - Georgenschwaige

Mehrere Recyclingcontainer haben am Donnerstag in der Rümannstraße gebrannt. Noch nach dem ersten Anruf meldeten sich weitere Personen in der Leitstelle und berichteten, dass mehrere Container auf der Straße in Flammen stehen. Das alarmierte Löschfahrzeug konnte diese Meldung bereits auf der Anfahrt bestätigen. Der Gruppenführer setzte sofort einen Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein, um das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die verbliebenen Container zu vermeiden. Die Rauchentwicklung war so enorm, dass ein benachbartes Altenheim informiert werden musste, alle Fenster zu schließen. Mit einer Wärmebildkamera wurden schließlich noch alle Glutnester gesucht und abgelöscht. Insgesamt waren vier Einsatzkräfte unter Atemschutz tätig. Zur Brandursache liegen keine Erkenntnisse vor.

Bundestagswahl 2025: Die wichtigsten Infos

Am Sonntag, 23. Februar, ist Bundestagswahl. In den vier Münchner Wahlkreisen sind knapp 930.000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Rund 8.500 ehrenamtliche Wahlhelfer und 400 städtische Mitarbeiter unterstützen bei der Durchführung der Wahl. Die 470 Wahlräume im Stadtgebiet haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Infos zur Barrierefreiheit des eigenen Wahlraums stehen unter www.muenchen.de/wahl-barrierefrei zur Verfügung. Wer im Wahlraum wählt, bringt am besten die Wahlbenachrichtigung und ein Ausweisdokument mit. Der Wahlraumfinder unter www.muenchen.de/wahlraumfinder hilft Wählern, die ihre Wahlbenachrichtigung verloren haben, den richtigen Abstimmungsort zu finden. Wähler, die Briefwahlunterlagen beantragt, aber nicht abgeschickt haben, können in jedem beliebigen Wahlraum ihres eigenen Wahlkreises wählen. Voraussetzung ist, dass sie den Wahlschein aus den Briefwahlunterlagen mitbringen.


20.02.2025

"Versehen" eskaliert

Ein unbeabsichtigter Fußtritt am Mittwochmorgen (19. Februar) in einer Regionalbahn führte zu Ermittlungen der Bundespolizei wegen wechselseitiger Körperverletzung. Davor soll es zu rassistischen Beleidigungen gekommen sein. Ein 37- und ein 51-Jähriger (beide mit deutscher Staatsangehörigkeit) fuhren im RB 40 von Mühldorf nach München. Der Ältere aus Waldkraiburg war dem Jüngeren aus Gangkofen kurz nach 7 Uhr vor dem Ostbahnhof - aus Versehen - auf den Fuß getreten. Obwohl sich der gebürtige Türke für sein Verhalten im Zug sofort entschuldigte, setzte es von Seiten des in Kenia geborenen Widersachers sofort und fortlaufend rassistische Beleidigungen. Nach Ankunft der Regionalbahn soll der 51-Jährige den daraufhin 37-Jährigen angespuckt haben, worauf es zu wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzungen am Bahnsteig kam. Neben Schlägen ins Gesicht soll der 37-Jährige einen mitgeführten Thermobecher zum Schlag genutzt haben. Beide Beteiligten wurden von einem in zivil anwesendem Polizeibeamten getrennt und die Bundespolizei verständigt. Der 37-Jährige war bereits wegen Gewalt-, Eigentums-, Verkehrs- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich aufgefallen. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen beide wegen wechselseitiger Körperverletzung, gegen den 37-Jährigen auch wegen Beleidigung. Beide durften das Revier nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freien Fußes verlassen. Bereits am Vortag (Dienstagabend, 18. Februar) war es zu zwei Körperverletzungsdelikten im Hauptbahnhof gekommen. Gegen 19:30 Uhr hatte ein 41-jähriger Deutscher im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes eine 36-jährige Ungarin unabsichtlich mit seinem Blindenstock touchiert. Die Wohnsitzlose hatte dem Mann aus dem Hasenbergl daraufhin unvermittelt mit dem Fuß gegen das Bein getreten. Ein privat und in zivil im Hauptbahnhof befindlicher Polizist mischte sich ein und übergab die festgehaltene Ungarin einer hinzugerufenen Bundespolizeistreife. Der 41-Jährige wurde nicht verletzt. Die Frau, die zurückliegend bereits mit Diebstahlsdelikten in Erscheinung getreten war, blieb nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß. Gegen 18:30 Uhr hatten sich Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn eines 23-Jährigen aus Ungarn angenommen, der zuvor am Bahnsteig 15/16 Reisende belästigt hatte. Auf sein lautstarkes und aggressives Verhalten angesprochen, trat der Wohnsitzlose mit dem Fuß unvermittelt gegen einen Security und flüchtete. Am Ausgang Bayerstraße stellten ihn weitere Sicherheitskräfte der Bahn, gegen die der Osteuropäer ebenfalls tätlich geworden war. Auch gegenüber hinzugerufener Bundespolizisten widersetzte sich der mit 1,4 Promille Alkoholisierte, der nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache an der Denisstraße freien Fußes verlassen konnte.

Junger Mann von Spielgerüst gerettet (Berg am Laim)

Am Mittwochnachmittag hat die Feuerwehr München einen jungen Mann von einem Spielgerüst gerettet. Aufgrund einer Beeinträchtigung war er nicht in der Lage, selbst herabzuklettern. Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurden auf einen Spielplatz alarmiert. Ein durch Autismus beeinträchtigter Mann war dort auf ein Spielgerät geklettert. Die Einsatzkräfte entfernten einen Teil des Kletterturms und konnten den jungen Mann über zwei Steckleitern und mit einer Leine gesichert nach unten bringen. Als Autismus oder Autismus-Spektrum-Störungen werden Entwicklungsstörungen bezeichnet, die die Fähigkeiten zur Kommunikation und im sozialen Miteinander beeinträchtigen. Menschen mit Autismus nehmen die Welt auf ihre eigene Weise wahr. Es fällt ihnen schwerer, die Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen zu verstehen und ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit).


19.02.2025

Neue Erkenntnisse zu Sachbeschädigungen auf Friedhöfen – Hadern / Sendling / Solln

Wie bereits berichtet, wurden auf dem Waldfriedhof, Sendlinger Friedhof und Friedhof Solln bei rund 1000 der dort befindlichen Gräber Aufkleber angebracht. Beim Entfernen der Aufkleber kam es teilweise zu Beschädigungen der Grabmäler, weshalb die Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen hat. Als Verursacher konnte mittlerweile eine Firma identifiziert werden, welche für die Pflege der Gräber beauftragt wurde. Ob die Anbringung der Aufkleber mit Einwilligung der Auftraggeber erfolgte, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Inwieweit ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, prüft derzeit das ermittelnde Kommissariat 25 der Münchner Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München I.

Versuchtes Tötungsdelikt – Ludwigsvorstadt

Am Dienstag, 31.12.2024, kam es gegen 02:15 Uhr, im Bereich des Hauptbahnhofes im Zwischengeschoss zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen. Hierbei wurden ein 22-jähriger Marokkaner sowie sein Begleiter, ein 19-Jähriger, von einer Gruppe von mehreren Personen vor allem durch Fußtritte verletzt. Anschließend entfernten sich die Täter von der Tatörtlichkeit. Die Polizei wurde verständigt und die beiden Verletzten durch den Rettungsdienst jeweils zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Aufgrund der heftigen Gewalteinwirkung wurde das Delikt durch die Staatsanwaltschaft München schließlich als versuchtes Tötungsdelikt bewertet. Bereits am Donnerstag, 02.01.2025, konnten zwei Tatverdächtige sowie am Donnerstag, 09.01.2025 ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden. Im Verlauf der weiter intensiv geführten Ermittlungen erfolgte nun im Laufe des Dienstags, 18.02.2025, die Festnahme des letzten bislang noch flüchtigen Tatverdächtigen. Bei ihm handelt es sich um einen 18-jährigen Franzosen. Gegen ihn war durch das Amtsgericht München Haftbefehl erlassen worden. Er hielt sich zuletzt in Frankreich auf, wo er nun festgenommen werden konnte.

Fußgängerin schwer verletzt - Altstadt

Eine 29-jährige Fußgängerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt worden. Sie wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Um 10.38 Uhr ging ein Notruf über einen Verkehrsunfall am Sendlinger Tor in der Integrierten Leitstelle ein. Eine Fußgängerin wurde beim Fußgängerüberweg auf der Fahrspur Richtung Lindwurmstraße von einem Smart frontal erfasst. Die Verunfallte blieb regungslos auf der Straße liegen. Ersthelfer setzten einen Notruf ab und kümmerten sich um die Frau. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der nahe gelegenen Feuerwache übernahm die Erstversorgung und unterstützte anschließend die Besatzungen eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatzfahrzeuges bei der medizinischen Versorgung. Im Anschluss wurde die Frau mit schweren Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Während der Rettungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme kam es zu Verkehrssperrungen der Fahrspur stadtauswärts. Dabei kam es insbesondere auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen beim Schienenersatzverkehr der U-Bahnlinie U3/U6. Diese dauerten etwa 30 Minuten an.


18.02.2025

Öffentlichkeitsfahndung - Nach Raubüberfall auf einen Juwelier

Am Donnerstag, 19.12.2024, kam es gegen 16.25 Uhr, zu einem Raubüberfall auf einen Juwelier in der Kardinal-Faulhaber-Straße. Mindestens zwei bislang unbekannte männliche Täter betraten die Geschäftsräume und bedrohten die anwesenden Personen mit einer Schusswaffe. Sie konnten Schmuck im Wert eines sechsstelligen Betrages erbeuten und verließen nach der Tat sofort das Geschäft. Nach Angaben von Zeugen flüchteten sie mit E-Scootern. Die Polizei wurde kurz nach der Tat verständigt, konnte die Täter aber trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, nicht mehr feststellen.
Bilder der Täter können unter folgendem Link abgerufen werden:
https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/unbekannte-straftaeter/080166/index.html
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 45-Jahre alt, ca. 165 cm groß, kräftige Statur, europäisches Erscheinungsbild, heller Teint, kurze Haare mit auffälligen Geheimratsecken, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent; dunkle Brille, dunkler Kurzmantel, gelb-blauer Schal; bewaffnet mit einer schwarzen Pistole
Täter 2:
Männlich; schwarz-graue Maske, Jeans, schwarze Turnschuhe, dunkle Jacke, vermummt mit Kapuze und Mütze; führte schwarzen Vorschlaghammer mit sich
Zeugenaufruf:
Wer kann Angaben zu den beiden unbekannten Tätern machen oder hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Kardinal-Faulhaber–Straße, Prannerstraße oder am Promenadeplatz Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sachbeschädigung auf Friedhöfen – Hadern / Sendling / Solln

Auf dem Waldfriedhof, Sendlinger Friedhof und Friedhof Solln konnten auf dort befindlichen Gräbern eine Vielzahl von Aufklebern festgestellt werden. Eine Friedhofsleitung verständigte deshalb die Münchner Polizei über diesen Umstand. Der oder die bislang unbekannten Personen brachten an Grabsteinen und Grabkreuzen unberechtigt jeweils einen Aufkleber an. Auf den Aufklebern befindet sich neben einem QR-Code der Name des Verstorbenen und die Lage des Grabes. Beim Scannen des QR-Codes wird die Inschrift des Grabes und die Lage angezeigt. Derzeit wurden rund 1000 betroffene Grabmäler auf den Friedhöfen festgestellt. Beim Entfernen der Aufkleber wurden die Grabsteine teilweise beschädigt, weshalb die Münchner Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen hat. Die Hintergründe sind bislang nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

Raub einer Handtasche; ein Tatverdächtiger ermittelt – Pasing

Am Dienstag, 14.01.2025, kam es gegen 19:00 Uhr, in Pasing zu einem Raubdelikt zum Nachteil einer 41-Jährigen mit Wohnsitz in München. Hierbei wurde ihr auf offener Straße von einem bis dato unbekannten Täter gewaltsam ihre Handtasche entrissen. Ein Zeuge, welcher auf den Vorfall aufmerksam wurde, informierte darauf die Polizei. Der Täter konnte damals mit der Beute flüchten. Nach umfangreichen Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei konnte nun ein 37-Jähriger als Tatverdächtiger identifiziert werden. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München wurde ein Dursuchungsbeschluss beim Amtsgericht München für die Wohnung des 37-jährigen erwirkt. Hierbei konnte die Handtasche bislang nicht aufgefunden werden. Der Tatverdächtige wurde durch die Kriminalpolizei vernommen und wegen der Tat angezeigt.


17.02.2025

Hoher Sachschaden durch Schmiererei

Am Sonntagabend, dem 16. Februar, wurde durch die Bundespolizei ein 50-Jähriger festgenommen, der am Rangierbahnhof Laim zahlreiche Schmierereien hinterlassen hatte. Festgestellt wurde der Mann durch Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit. Gegen 22:10 Uhr beobachteten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit eine Person, die eine Lärmschutzmauer sowie das Geländer und die Tür einer Brücke am Rangierbahnhof München Laim besprühte. Sie verständigten umgehend die Bundespolizei. Um eine Gefährdung der eingesetzten Beamten sowie des Tatverdächtigen auszuschließen, wurden im Bereich der Friedenheimer Brücke alle Gleise für den Zugverkehr gesperrt. Der Sprayer, ein 50-jähriger Deutscher aus Olching, konnte später am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunkts Hirschgarten von den Einsatzkräften der Bundespolizei festgenommen werden. Er wies Farbanhaftungen an seiner Kleidung auf und führte einen Rucksack mit mehreren Spraydosen bei sich. In dem Bereich wurden insgesamt elf frische Schmierereien auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern festgestellt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Wache der Bundespolizei in der Denisstraße gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Sperrung, die von 22:14 Uhr bis 23:05 Uhr andauerte, führte zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen im Bahnverkehr. Betroffen waren 100 Züge, die insgesamt über 3700 Verspätungsminuten verzeichneten, sowie vier Komplett- und 22 Teilausfälle. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung werden von der Koordinierungsgruppe Graffiti des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion München geführt.

Körperverletzung bei Fahrscheinkontrolle

Bereits am 23. Oktober des letzten Jahres kam es in einer S4, genauer gesagt am S-Bahnhaltepunkt Eichenau, zu wechselseitigen Körperverletzungen zwischen einem Fahrgast und einem Prüfdienstmitarbeiter. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe von Zeugen. Gegen 10 Uhr fand in der S4 eine Fahrscheinkontrolle statt. Im weiteren Verlauf kam es nach dem Ausstieg am Haltepunkt Eichenau, im Landkreis Fürstenfeldbruck, zu Unstimmigkeiten zwischen einem 20-jährigen Venezolaner und einem uniformierten Prüfdienstmitarbeiter. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hatte der Venezolaner bereits in der S-Bahn falsche Personalien angegeben und versuchte nun, sich am Bahnsteig der Ticketkontrolle zu entziehen. Daraufhin soll der Prüfdienstmitarbeiter den 20-Jährigen gegen eine Glasscheibe gedrückt haben. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Venezolaner angibt, geschlagen und gewürgt worden zu sein. Er selbst habe ebenfalls auf seinen Gegenüber eingewirkt. In der S-Bahn sowie am Bahnsteig befanden sich zahlreiche Reisende, und es sollen sogar Videoaufnahmen mit Smartphones gemacht worden sein. Die Bundespolizei sucht daher Zeugen oder Videomaterial des Vorfalls, an den sich viele aufgrund der uniformierten Prüfdienstmitarbeiter sicherlich gut erinnern können.


15.02.2025

Mutter und Tochter sterben nach Anschlag in München

Eine 37-jährige Frau und ihr zwei Jahre altes Kind erlagen ihren Verletzungen, nachdem ein 24-jähriger Afghane mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration fuhr und mindestens 39 Menschen verletzte. Der Fahrer sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Tat einen islamistischen Hintergrund hat.


14.02.2025

«Bitterer Tag für München» - Asylbewerber fährt in Demo

Ein 24-jähriger afghanischer Asylbewerber hat in München einen Anschlag verübt, indem er mit einem Auto in eine Menschengruppe fuhr. Dabei wurden mindestens 36 Personen verletzt, darunter zwei schwer, eines davon ein zweijähriges Mädchen, das sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation befindet. Der Täter war bislang nicht vorbestraft, lediglich ein Verfahren wegen Arbeitsamtsbetrugs wurde gegen ihn in Bayern eingestellt. Die Ermittler vermuten inzwischen ein islamistisches Motiv hinter der Tat. In Reaktion auf den Anschlag werden die Sicherheitsmaßnahmen für die Münchner Sicherheitskonferenz verstärkt. Verletzte werden in mehreren Kliniken behandelt, wobei einige Patienten schwer verletzt sind und operiert werden mussten.


13.02.2025

Auto fährt in München in Demo

Nach einem Vorfall in München, bei dem ein 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan mit seinem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi fuhr, ermittelt die bayerische Zentralstelle für Extremismus und Terrorismus. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich und Innenminister Joachim Herrmann bestätigten, dass mindestens 28 Menschen verletzt wurden, einige davon schwer. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete den Vorfall als mutmaßlichen Anschlag, betonte jedoch, dass derzeit kein Zusammenhang mit der bevorstehenden Münchner Sicherheitskonferenz bestehe. Der Tatverdächtige war bereits polizeibekannt wegen Ladendiebstahls und Drogenverstößen. Die Verletzten werden in mehreren Münchner Kliniken behandelt.


12.02.2025

Fahndungserfolg nach Feierabend

Ein unerwarteter Fahndungserfolg ereignete sich am Flughafen München. Bundespolizisten entdeckten nach Dienstschluss einen Mann, der ihnen bekannt vorkam – und das aus gutem Grund. Der Verdächtige wies eine verblüffende Ähnlichkeit mit einer Person auf, die derzeit von der Polizei gesucht wird. Der gesuchte Mann ist mehrfach vorbestraft und als gewalttätig bekannt. Während viele ihren Feierabend genossen, entschieden sich die aufmerksamen Beamten, ihre Uniformen gedanklich wieder anzulegen und den Verdächtigen zu überprüfen. Diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig: Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um den gesuchten Tatverdächtigen handelte. Somit ging es für den Mann statt ins Parkhaus in Richtung Justiz. Dieser Fall unterstreicht den unermüdlichen Einsatz der Polizei in Bayern – selbst nach Dienstschluss.

21-Jähriger sorgt im Regionalexpress für Aufregung

Ein 21-Jähriger sorgt im Regionalexpress für Aufregung. Am Dienstagabend kam es am Pasinger Bahnhof zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem eine Verhaltensauffälligkeit eines Mannes in einem Regionalexpress gemeldet wurde. Gegen 19:00 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis aus dem Regionalexpress RB 96 über einen Passagier, dessen Erscheinungsbild möglicherweise auf eine Sprengstoffmitnahme hindeutete. Daraufhin wurde der Zug im Bahnhof Pasing gestoppt, und zahlreiche Beamte der Bundes- und Landespolizei rückten an.

Die Ermittlungen ergaben jedoch schnell, dass der verdächtige 21-jährige Deutsch-Italiener lediglich ein Ladekabel bei sich hatte. Dieses war versehentlich von einem Mitreisenden als "auffällig" beschrieben worden. Da während des Meldens der Situation der Kontakt zur Polizei und zum Hinweisgeber abbrach, konnten zunächst keine weiteren Details geklärt werden.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass der 21-Jährige aus dem Landkreis Miesbach kein Ticket besaß und mit 2,5 Promille alkoholisiert war. Aufgrund von geäußerten Eigengefährdungshinweisen wurde er von der Bayerischen Polizei zur weiteren gesundheitlichen Abklärung in eine Klinik eingewiesen. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Deutsch-Italiener wegen des Erschleichens von Leistungen.

Größerer Polizeieinsatz nach unklarer Bedrohungslage in Obersendling

Am Dienstag, dem 11. Februar 2025, gegen 22:30 Uhr, meldete ein Anwohner eines Wohnheims über den Polizeinotruf 110, dass ein anderer Bewohner des Hauses mehrere Personen mit einer Schusswaffe bedroht habe. Daraufhin wurden zahlreiche Polizeikräfte zur Einsatzstelle geschickt.

Vor Ort umstellten die Einsatzkräfte das Wohnheim. Nach kurzer Zeit trat der für den Einsatz verantwortliche 35-Jährige aus dem Gebäude und konnte vorläufig festgenommen werden. Bei ihm wurde eine Schreckschusspistole gefunden, die sichergestellt wurde. Der Mann wird wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz angezeigt.

Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Erste Erkenntnisse der Polizei deuten darauf hin, dass möglicherweise eine Ruhestörungsproblematik zu dem Vorfall geführt hat.

Münchner Sicherheitskonferenz

Vom 14. bis 16. Februar 2025 findet in München die 61. Münchner Sicherheitskonferenz u. a. im Hotel „Bayerischer Hof“ statt. An dieser Veranstaltung nehmen zahlreiche Staats- und Regierungschefs teil. Für den Zeitraum der Konferenz wird ein Sicherheitsbereich eingerichtet, in dem nur akkreditierte Personen Zugang haben. Anwohner und Kunden von Geschäften am Promenadeplatz können jedoch spezielle Korridore nutzen. Zudem gilt von Donnerstag bis Sonntag ein Flugverbot über der Münchner Innenstadt, das auch Drohnen umfasst. In diesem Zeitraum sind zahlreiche Versammlungen geplant, insbesondere am Samstag, was zu Verkehrseinschränkungen führen wird. Insgesamt werden etwa 5.000 Polizeibeamte im Einsatz sein, um die Sicherheit während der Konferenz zu gewährleisten. Der Polizeivizepräsident Christian Huber appelliert an die Münchner Bevölkerung um Verständnis für mögliche Einschränkungen und versichert, dass alles unternommen wird, um die Störungen so gering wie möglich zu halten.


11.02.2025

Ausreisepflichtiger festgenommen

Am Montagabend wurde im Hauptbahnhof ein 44-jähriger Marokkaner von Bundespolizisten aufgegriffen, der ausreisepflichtig und deswegen zur Fahndung ausgeschrieben war. Gegen 19:45 Uhr meldeten Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn einen laut im Hauptbahnhof München herumschreienden Mann, der zudem mehrere Reisende belästigte. Ein Datenabgleich seitens der Bundespolizei erbrachte, dass gegen den mit 2,4 Promille alkoholisierten Ausweislosen, eine Ausschreibung zur Festnahme durch das Amtsgerichtes Schweinfurt vorlag. Der 44-jährige Marokkaner hielt sich seit 2013 - mehrfach unter zahlreichen Aliasnamen - zu unterschiedlichen Zeiten im Bundesgebiet auf. Mehreren Ausweisungsbescheiden kam er nicht nach. Zurückliegend wurde gegen den Mann bereits wegen zahlreicher Straftaten, darunter u.a. Diebstahl, Hausfriedensbruch und illegalen Aufenthalt polizeilich ermittelt. Zur weiteren Sachbearbeitung wurde er an das Polizeipräsidium München überstellt. Dort wird vor dem Haftrichter geprüft, ob der 44-Jährige in Abschiebehaft genommen wird.

Schwerer Verkehrsunfall – Hasenbergl

Am Montag gegen 22:20 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit einem Lkw die Schleißheimer Straße stadtauswärts. Auf Höhe der Detmoldstraße wollte er nach links abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 23-Jähriger mit einem BMW die Schleißheimer Straße stadteinwärts. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Nach einem Notruf durch unbeteiligte Zeugen wurden Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zur Unfallörtlichkeit geschickt. Im Pkw des 23-Jährigen saßen noch ein 28-Jähriger und ein 35-Jähriger. Bei dem Unfall wurden alle vier Verkehrsteilnehmer verletzt. Der 29-Jährige sowie der 35-Jährige wurden vom Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser gebracht. Der 23-Jährige und der 28-Jährige wurden durch den Rettungsdienst ambulant versorgt. Neben den beiden Fahrzeugen wurde beim Unfall auch eine Ampelanlage beschädigt. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

Albaner bei Einreisekontrolle verhaftet

Die Bundespolizei hat am frühen Dienstagmorgen an der A93 bei Kiefersfelden einen albanischen Businsassen verhaftet. Der Mann wird voraussichtlich ein knappes Jahr im Gefängnis bleiben müssen. Seiner gerichtlich festgesetzten Haft wollte der Albaner bei der Einreisekontrolle offenbar mithilfe neuer Personalien entgehen. Allerdings entlarvten die Fingerabdrücke des 35-Jährigen dessen wahre Identität. Seit 2019 wurde der Mann von der Staatsanwaltschaft Bremen mit einem Haftbefehl gesucht. Demnach war er am Bremer Landgericht wegen illegalen Drogenhandels zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Freiheitsstrafe verbüßt hatte, wurde er aus der Haft entlassen und nach Albanien abgeschoben. Dabei war er belehrt worden, dass er bei einer Wiedereinreise eine erneute Inhaftierung zu erwarten habe. Mit seiner Rückkehr in die Bundesrepublik wurde die 346-tägige Restfreiheitsstrafe fällig. Daran änderte auch sein neuer Name nichts. Die Beamten brachten den Albaner in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau.

Gefährliche Körperverletzung – Freimann

Am Montag gegen 23:15 Uhr, meldeten mehrere Personen über den Polizeinotruf 110 eine körperliche Auseinandersetzung in der U-Bahn U6 Richtung Garching-Forschungszentrum. Ein 34-jähriger polnischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland und ein 36-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München saßen sich in der U-Bahn gegenüber und gerieten aus bislang unbekannten Gründen in Streit. Eine bislang unbekannte Zeugin versuchte beschwichtigend auf den 34-Jährigen einzuwirken, was ihr zunächst auch gelang. Die unbekannte Zeugin verließ am Bahnhof Studentenstadt die U-Bahn. Im weiteren Verlauf kam es jedoch wieder zum Streit und letztlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der 34-Jährige Pole ein mitgeführtes Taschenmesser gegen den 36-Jährigen einsetzte und diesen im Oberkörperbereich verletzte. Der 34-Jährige verließ daraufhin am U-Bahnhof Freimann den Zug und konnte von der Polizei unter Mithilfe von aufmerksamen Zeugen festgenommen werden. Der 36-Jährige verblieb zunächst in der U-Bahn. Er wurde durch Polizeikräfte am U-Bahnhof Fröttmaning angetroffen und durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst ärztlich versorgt. Zur weiteren Behandlung wurde der 36-Jährige in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 23:15 Uhr in der U-Bahn U6 Richtung Garching-Forschungszentrum, Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, insbesondere die unbekannte Zeugin, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


10.02.2025

Feueralarm am Bahnhof Unterföhring

In der Nacht auf Montag löste ein Feueralarm am Bahnhof Unterföhring einen Einsatz von Feuerwehr und Bundespolizei aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Alarm mutwillig und grundlos ausgelöst wurde. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen. Gegen 03:40 Uhr ging ein Feueralarm am Bahnhof Unterföhring bei der Feuerwehr ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Alarm durch das Einschlagen des Feuermelders ausgelöst worden war. Zudem wurden ein aufgebrochener Feuerlöscher-Halterungskasten sowie eine gewaltsam geöffnete Fluchttür zum S-Bahn-Tunnel festgestellt. Da zunächst unklar war, ob sich eine Person im Tunnel- oder Gleisbereich befand, ließ die Feuerwehr die Gleise vorsorglich sperren. Nach dem Eintreffen einer Streife der Bundespolizei wurde der Bereich abgesucht - es konnten jedoch keine Personen im Gleisbereich festgestellt werden. Die Gleise wurden daraufhin wieder freigegeben. Die Bundespolizei nahm den Sachverhalt auf und sicherte Spuren. Im Rahmen der Ermittlungen wegen Missbrauch von Notrufen, werden nun die Aufzeichnungen der Kamerasysteme ausgewertet. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 089 515 55 00 zu melden.

Verkehrsunfall – Neuhausen

Am Sonntag gegen 14:15 Uhr fuhr ein 82-Jähriger mit einem Renault auf der Dachauer Straße stadtauswärts. Aus bislang unbekannten Gründen kam der 82-Jährige zu weit nach rechts auf den angrenzenden Parkstreifen und stieß gegen einen dort geparkten Tesla. Hierdurch wurde der Pkw des 82-Jährigen ausgehebelt, kippte um und kam auf dem Dach zum Liegen. Der 82-Jährige wurde hierbei verletzt und durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Für die Unfallaufnahme musste die Dachauer Straße stadtauswärts für ca. zwei Stunden komplett gesperrt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brand im denkmalgeschützten Kieswerk - Perlach

Zu einem Brand ist es am Samstagabend in einem Gebäude des denkmalgeschützten Kieswerk Mächler in der Putzbrunner Straße in Perlach gekommen. Verletzt wurde bei dem Brandeinsatz niemand. Gegen 18:10 Uhr bemerkten zwei Spaziergänger dichten schwarzen Rauch, der aus einem Kamin des stillgelegten Kieswerks aufstieg, sowie Flammenschein im Inneren des Gebäudes. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr und wiesen die Einsatzkräfte ein. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr München begab sich mit einem Hohlstrahlrohr in das Gebäude und entdeckte einen völlig überfüllten, brennenden Ofen. Der Raum war bereits leicht verraucht. Die Einsatzkräfte entschieden sich, das Brandgut im Ofen kontrolliert abbrennen zu lassen. Zur Sicherheit wurde mit einer Drehleiter das Dach und der Kamin überprüft. Ein weiterer Atemschutztrupp durchsuchte das Gebäude nach möglichen Personen, konnte jedoch niemanden mehr im Werk antreffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Taxi überfallen! – Ramersdorf

Am Montagmorgen, gegen 4:40 Uhr, wurde ein 37-jähriger Taxifahrer von einer unbekannten Person zur Haldenseestraße bestellt. Als der Taxifahrer an der angegebenen Örtlichkeit ankam, stiegen zwei unbekannte Männer in sein Taxi ein. Bevor die Fahrt beginnen konnte, hielt einer der Männer dem Taxifahrer ein Messer vor und forderte Geld. Der Fahrer übergab daraufhin eine Geldbörse mit einem dreistelligen Betrag. Anschließend flüchteten die beiden Täter in Richtung Hechtseestraße. Der Taxifahrer alarmierte sofort die Polizei, die mit mehreren Streifen nach den Tätern suchte. Leider brachte die Fahndung keine Hinweise auf deren Verbleib.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Der erste Täter ist männlich, zwischen 20 und 25 Jahre alt, hat einen hellen Hauttyp und einen dunklen Bart. Er sprach Deutsch ohne erkennbaren Dialekt und war mit einer dunklen Jacke sowie einer schwarzen Mütze bekleidet. Der zweite Täter ist etwa 20 Jahre alt und hat einen dunkleren Hauttyp; auch er trug eine dunkle Jacke und eine schwarze Mütze.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer am Montagmorgen im Bereich der Haldenseestraße, Hechtseestraße oder Bad-Schachener-Straße Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


09.02.2025

Massenschlägerei am Westkreuz

Am späten Samstagabend eskalierte ein Beziehungsstreit am S-Bahn-Haltepunkt Westkreuz. Gegen 22:30 Uhr ging bei der Bundespolizei eine Meldung über eine Schlägerei mit etwa 15 Beteiligten am S-Bahn-Haltepunkt Westkreuz ein. Als die Polizei eintraf, hatten sich die Beteiligten bereits vom Tatort entfernt, konnten jedoch im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen teilweise gestellt werden. Ersten Ermittlungen zufolge sollen vier afghanische Staatsangehörige gemeinsam auf drei Syrer eingeschlagen und getreten haben. Zudem sollen sie die Männer bedroht und versucht haben, einen 21-Jährigen in die Gleise zu stoßen. Zu der angegriffenen Gruppe gehörten auch zwei junge Frauen im Alter von 16 und 21 Jahren, die den Notruf wählten. Der Schlägerei war nach bisherigen Ermittlungen ein Beziehungsstreit vorausgegangen. Zwei Personen erlitten bei dem Angriff Verletzungen im Kopf- und Rippenbereich und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 21-Jährige erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß gesetzt.

Verkehrsunfall mit Flucht

Am Samstag gegen 17:00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger mit einem Mercedes die Rosenheimer Straße in Richtung der Chiemgau Straße. Zur selben Zeit fuhr ein bislang unbekannter Mann mit einem roten Toyota ebenfalls auf der Rosenheimer Straße in die gleiche Richtung. Laut Angaben des 28-Jährigen kam es während der fahrt zu diversen Nötigungen wie Ausbremsen und Schneiden des unbekannten Fahrzeugführers. An der Kreuzung Rosenheimer Straße Ecke Chiemgau Straße kam der unbekannte Täter aufgrund Rotlicht zum Stehen. Der 28-Jährige stieg aus seinem Fahrzeug und wollte den unbekannten Täter zur Rede stellen. Der unbekannte fuhr jedoch aus dem Stillstand an, wodurch der 28-Jährige auf die Motorhaube aufgeladen wurde. Anschließend bog der unbekannte Täter nach rechts auf die Chiemgau Straße ab, während sich der 28-Jährige am Pkw festhielt. Der unbekannte Täter beschleunigte den Pkw und betätigte den Scheibenwischer, wodurch der 28-Jährige seitlich vom Fahrzeug abgeworfen wurde. Der unbekannte flüchtete, ohne anzuhalten, die Chiemgau Straße in Richtung Balanstraße. Durch das Aufprallen auf der Fahrbahn verletzte sich der 28-Jährige leicht. Er wurde vor Ort durch einen hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise zum Vorfall, insbesondere zu etwaigen Vorfällen vor dem ersten bekannten Ereignis in der Rosenheimer Straße, sowie zu den Insassen des roten Toyota Aygo machen können werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Einsatz wegen Personen auf Lagerhalle

Am Donnerstag gegen 19:15 Uhr, verständigten Anwohner den Notruf, da sie auf dem Dach einer stillgelegten Lagerhalle in der Neumarkter Straße Personen bemerkt hatten. Das Dach hat die ungefähre Höhe eines fünften Obergeschosses eines Wohnhauses. Da das Gebäude baufällig und einsturzgefährdet ist, fuhren umgehend mehrere Einsatzkräfte zur Örtlichkeit. Bei der Überprüfung vor Ort wurden auf dem Dach drei Personen festgestellt. Diese wurden angesprochen, auf die Gefährlichkeit der Situation hingewiesen und durch die Einsatzkräfte über dort angebrachte Notleitern herunter dirigiert. Anschließend wurden die Personalien der drei männlichen Personen überprüft. Eine Anzeige aufgrund eines möglichen Hausfriedensbruchs und die Auferlegung der Kosten des Einsatzes werden momentan geprüft.


07.02.2025

Unfall in der Hansastraße

Bei einem Unfall in der Hansastraße zwischen einem Bus und einem Radfahrer haben sich zwei Personen teils schwer verletzt. Eine Rettungswagen war gerade mit einer ambulanten Versorgung in der Nähe des Unfalls beschäftigt, als sich Passanten meldeten und den Notfall schilderten. Sofort setzte die Besatzung einen Funkspruch in die Leitstelle ab, begab sich zum Unfallort und versorgte den schwer verletzten Radfahrer. Die weiter hinzugezogenen Einsatzkräfte der Feuerwehr und ein Notarztteam trafen nach einigen Minuten an der Einsatzstelle ein. Das Notarztteam intensivierte die Behandlung und begleitete den Transport des Mitte 40-Jährigen in den Schockraum einer Münchner Klinik. Noch während der Versorgung des Schwerverletzten meldete sich eine junge Frau aus dem Bus, die bei dem Unfall gestürzt war. Hier konnten weitere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden und so wurde auch sie zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik transportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Pkw-Unfall an Hauswand

Am Donnerstagvormittag meldete eine Anwohnerin bei der Polizei, dass ein Pkw an eine Hauswand gefahren sei. Es sei sonst nichts passiert, aber im Gebäude sei der Putz von der Wand gefallen. Der Inspektionsdienst der Feuerwehr München nahm daher auf der Fahrt zum Einsatzort einen Statiker der Lokalbaukommission mit. Zuerst schien auch tatsächlich nicht viel passiert zu sein. Das Auto war von der Stockdorfer Straße durch einen Gartenzaun gefahren und hatte eine Hauswand gestreift. Dies ließ sich leicht an den Spuren an der Holzverkleidung des Einfamilienhauses erkennen. Erst als die Einsatzkräfte und der Statiker im Gebäude die Wand genauer unter die Lupe nahmen, stellte sich das wahre Ausmaß des Schadens heraus. Die Außenwand war im Bereich des Aufpralls komplett zerrüttet. Es zeigten sich auf der ganzen Fläche abgelöste Putzstücke und Risse. Einzelne Putzteile konnten einfach von der Wand genommen werden und das Mauerwerk inklusive größerer Risse waren zu erkennen. Auch der Statiker begutachtete die Wand und schätzte das Gebäude als nicht einsturzgefährdet ein. Fachbetriebe müssen nun klären, wie der Schaden wieder behoben und repariert werden kann. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Frau am Marienplatz

Am Donnerstagmorgen erhielt die Bundespolizei in München gegen 9.15 Uhr eine Meldung über eine Frau, die am Haltepunkt Marienplatz auf einer Sitzbank am Bahnsteig saß und die Nacht dort verbrachte. Die S-Bahn-Aufsicht hatte die Situation bemerkt, sich Sorgen um das Wohlergehen der Frau gemacht und einen Rettungswagen alarmiert. Der Rettungswagen traf am Marienplatz ein und stellte fest, dass die Frau keine medizinische Hilfe benötigte und nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Über die integrierte Leitstelle wurde die Bundespolizei München informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife war die 61-Jährige ansprechbar. Es wurde festgestellt, dass sie ihren Rollator am Vortag am Ostbahnhof zurückgelassen hatte, da sie sich in guter körperlicher Verfassung fühlte. Sie hatte es bis zum Haltepunkt Marienplatz geschafft, konnte jedoch aufgrund von Erschöpfung nicht mehr eigenständig zum Ostbahnhof zurückkehren. Die Beamten brachten die wohnsitzlose Frau zum Dienstfahrzeug und transportierten sie zum Revier der Bundespolizei am Ostbahnhof. Vorab wurde ihr Rollator, der auch ihre Medikamente enthielt, gesucht und aufgefunden. Die Frau konnte die Dienststelle mit Unterstützung ihres Rollators wieder verlassen.

Tiefgaragenbrand

Am Nachmittag ist ein Großaufgebot der Feuerwehr München zu einem gemeldeten Tiefgaragenbrand alarmiert worden. Kurz nach 15 Uhr meldeten Anrufer der Leitstelle einen Brand in einer Tiefgarage in der Riedener Straße. Mehrere Löschzüge wurden entsandt. Die ersten Einsatzkräfte konnten eine starke Rauchentwicklung aus einer Garageneinfahrt feststellen und starteten sofort einen Löschangriff. Dieser zeigte zügig seine Wirkung und nun stellte sich heraus, nachdem die Sicht auf das Objekt besser war, dass es sich nicht um eine Tiefgaragenabfahrt, sondern um drei sogenannte Duplexgaragen handelte. Das in Brand geratene Material war schnell abgelöscht. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten die meisten Einsatzkräfte schnell wieder abrücken.

Rettung bei Brand

Ein Nachbar hat bei einem Brand in der Kreuzhofstraße selbst Maßnahmen ergriffen und damit seinen Nachbarn aktiv gerettet. In der Nacht wurden Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf einen ausgelösten Rauchwarnmelder im vierten Obergeschoss aufmerksam. Während einige den Notruf wählten, ging ein Nachbar beherzt an die Sache. Der junge Mann, der aus Polen stammt und in seiner Heimat selbst bei der Feuerwehr ist, brach die Tür zur Brandwohnung auf und rettete den bewusstlosen Bewohner. Der rund 70-Jährige war kurz zuvor nach einer Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen worden und daher auch eingeschränkt. Nach der Rettung leitete der Nachbar auch Löschmaßnahmen ein. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München brachten den Verletzten dann aus dem Haus und mussten nur noch kleinere Brandherde ablöschen. Durch das Eingreifen des jungen Mannes konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes effektiv verhindert werden. Er selbst blieb bei seinem Eingreifen unverletzt.


06.02.2025

Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt - Maxvorstadt

Am Mittwochvormittag ist ein 45-jähriger Fahrradfahrer von einem Pkw erfasst und verletzt worden. Der Fahrer eines Mercedes verlor aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam so in der Finkenstraße von der Fahrbahn auf den Gehweg ab. Hier kollidierte das Auto mit einem Radfahrer. Der Zusammenstoß wurde sowohl vom automatischen Unfall-Erkennungssystem des Mercedes als auch von der Smartwatch des Radfahrers erfasst und der Leitstelle gemeldet. Aufgrund dieses sogenannten E-Calls wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit mehreren Einsatzfahrzeugen alarmiert. Der 45-jährige Radfahrer wurde vor Ort von der Besatzung eines Rettungs- und eines Notarztwagens versorgt und anschließend mit mittelgradigen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr. Der Autofahrer blieb unverletzt. Nachdem die meisten Kräfte der Feuerwehr frühzeitig abrücken konnten, sicherte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug die Unfallstelle ab, unterstütze den Rettungsdienst, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher.

Versuchter Diebstahl eines Pkw – Altstadt

Am Mittwoch gegen 11:00 Uhr stellte ein 57-Jähriger im Rahmen einer Liefertätigkeit einen Kleintransporter am Fahrbahnrand der Rochus-straße ab. Er stieg aus, das Fahrzeug blieb unversperrt und der Fahrzeugschlüssel steckte im Zündschloss. Als der 57-Jährige kurz darauf zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen 33-Jährigen fest, der auf dem Fahrersitz saß. Er sprach ihn an und daraufhin versuchte der 33-Jährige zu Fuß zu flüchten. Dies konnte aber durch den 57-Jährigen und einen weiteren Zeugen verhindert werden. Die Polizei wurde alarmiert und der 33-Jährige wurde festgenommen. Gegenüber den eingesetzten Polizeikräften leistete er, im Verlauf der weiteren polizeilichen Sachbearbeitung und Anzeigenerstattung Widerstand. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wird der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Er wurde wegen versuchten Diebstahls, Widerstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte angezeigt.


05.02.2025

Tödlicher Verkehrsunfall - Riem

Ein 47 Jahre alter Mann ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Kurz nach 5.30 Uhr ging ein Notruf in der Integrierten Leitstelle ein. Die Anruferin schilderte einen Pkw-Unfall, bei dem ein Mann unter seinem Fahrzeug eingeklemmt war. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes am Unfallort eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Fahrers feststellen. In Absprache mit der Polizei wurde der tödlich Verunfallte befreit. Hierbei wurde eine Drehleiter zum Anheben des Autos eingesetzt. Da während der Bergungsarbeiten auch Angehörige des Unfallopfers eintrafen, wurden diese zuerst von den Einsatzkräften betreut. Für die weitere Nachsorge wurde ein Krisendienst zur Einsatzstelle alarmiert. Laut Polizei kam aus bislang unbekannten Gründen das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, woraufhin es im weiteren Verlauf zur Seite kippte. Der 47-Jährige geriet dabei unter das Fahrzeug und erlitt tödliche Verletzungen.

Verpuffung - Solln

Mit schweren Verbrennungen ist eine 36-Jährige nach einer Verpuffung in eine Klinik gekommen. Die Integrierte Leitstelle wurde von der Polizei über einen Zimmerbrand mit Person in Gefahr informiert. Daraufhin wurden Feuerwehr- und Rettungseinheiten in die Emil-Dittler-Straße nach Solln alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Person bereits aus der Brandwohnung und wurde bei Nachbarn erstversorgt. Die Besatzung eines Rettungswagens und ein Notarztteam kümmerten sich um die Frau. Durch eine Verpuffung beim Nachfüllen eines Ethanolofens wurde sie schwer verletzt. Sie erlitt erst- und zweitgradige Verbrennungen an etwa 50% des Körpers. Nach einer ersten medizinischen Versorgung durch die Rettungskräfte wurde sie anschließend in eine Spezialklinik zur weiteren Behandlung transportiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften mit zwei Rohren den Brand im Wohnzimmer der Wohnung. Im Anschluss wurde die Wohnung entraucht. Die Wohnung wurde schwer beschädigt und ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewohnbar. Laut Feuerwehr kommt es immer wieder zu solchen Unfällen. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben der Ethanolöfen und füllen Sie kein Ethanol in einen noch warmen Ofen nach.

Verkehrsunfall - Maxvorstadt

Ein Ehepaar ist nach einem Verkehrsunfall verletzt in Krankenhäuser transportiert worden. Während der Fahrt wurde dem Fahrer schwarz vor Augen. Daraufhin verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen massiven Lichtmast am Karolinenplatz. Bei dem Aufprall wurde auch seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz verletzt. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens der Feuerwehr war als erstes an der Einsatzstelle. Sie forderten umgehend einen weiteren Rettungswagen und zwei Notärzte zur Unfallstelle nach. Während der 55-jährige Fahrzeuglenker mit Verdacht auf Herzinfarkt vor Ort behandelt und stabilisiert wurde. Versorgten die weiteren Rettungskräfte seine 53-Jahre alte Ehefrau. Sie klagte nach dem Aufprall über Schmerzen in der Wirbelsäule. Beide wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in Münchner Kliniken transportiert.


04.02.2025

Verkehrsunfall mit E-Scooter – Laim

Am Dienstag fuhr ein 19-Jähriger mit einem E-Scooter auf der Elsenheimer Straße. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der 19-Jährige die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte mit diesem. Durch den Sturz wurde der 19-Jährige verletzt. Ein Zeuge, der den Vorfall mitbekam, alarmierte den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes zur Unfallörtlichkeit geschickt wurden. Der 19-Jährige wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht notwendig. Der 19-Jährige machte auf die Beamten der Polizei einen alkoholisierten Eindruck. Daraufhin wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der eine Alkoholisierung bestätigte. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Nach der weiteren Sachbearbeitung und Anzeigenerstattung wurde der 19-Jährige wieder entlassen. Er wurde wegen einer Trunkenheit im Verkehr angezeigt.


03.02.2025

Brandstiftung – Aubing

Am Freitagabend betrat ein 46-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland das Grundstück eines 53-Jährigen und verschüttete Benzin auf dessen Veranda. Anschließend setzte er den Kraftstoff in Brand und entfernte sich vom Tatort. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte sich zwischen dem 46-Jährigen und dem 53-Jährigen im Vorfeld ein Streit wegen einer Geldforderung zugetragen. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und verständigte umgehend den Notruf. Er konnte mit einem Feuerlöscher den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr vollständig löschen. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Dank des raschen Löschens konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden. Es kam nur zu einem geringen Sachschaden. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten konnte der 46-Jährige im weiteren Verlauf in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen den 46-Jährigen wegen Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung sowie der versuchten schweren Brandstiftung.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 20:20 Uhr im Bereich der Zwernitzer Straße und Thuisbrunner Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bundespolizei verweigert Tunesierin Einreise wegen fehlenden Arbeitsvertrags

Die Bundespolizei am Flughafen München hat einer 33-jährigen tunesischen Staatsangehörigen die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Frau war am Freitag mit dem Flugzeug aus Tunis eingereist und von den Beamten im Rahmen der regulären Grenzkontrolle überprüft worden. Bei der Befragung durch die Bundespolizisten gab die Frau an, in einem Hotel in Garmisch-Partenkirchen arbeiten zu wollen. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass der Arbeitsvertrag vom Hotel bereits im letzten Jahr gekündigt worden war. Ein neuer Arbeitsvertrag konnte von der Reisenden nicht vorgelegt werden. Aufgrund der nicht mehr vorhandenen Beschäftigungsgrundlage wurde das vorgelegte Visum aufgehoben. Gegen die Frau wurde eine Strafanzeige wegen des Gebrauchs eines durch unrichtige Angaben erlangten Visums sowie wegen versuchter unerlaubter Einreise gestellt. Zudem musste sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von knapp über 1.000 Euro entrichten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 33-jährige Frau noch am Montag nach Tunesien zurückgewiesen.

Wochenendrückblick der Feuerwehr München:

Am vergangenen Wochenende war die Feuerwehr München bei mehreren Einsätzen gefordert, darunter mehrere Verkehrsunfälle und ein Brand. Am Freitag und Samstag wurden durch automatische Notrufe (E-Calls) zwei Verkehrsunfälle in Ramersdorf und Neuperlach gemeldet, bei denen jeweils nur leicht verletzte Personen zu verzeichnen waren. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einem Brand in einer Tiefgarage, verursacht durch einen Elektroroller; hier gab es keine Verletzten. Am Sonntagvormittag erlitt eine Radfahrerin bei einem schweren Unfall in Nymphenburg einen Herz-Kreislauf-Stillstand, konnte jedoch schnell reanimiert werden. Ein weiterer Großeinsatz folgte am Sonntagmittag in Waldtrudering nach einer Gewalttat, bei der zwei Personen schwer verletzt wurden. Die genauen Hintergründe dieser Vorfälle sind Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.


02.02.2025

Versuchtes Tötungsdelikt - Waldtrudering

Am Sonntag kam es zur Mittagszeit zu einem Gewaltdelikt in einer Wohnung in Waldtrudering. Hierbei verletzte ein 28-Jähriger seine 52 und 53 Jahre alten Eltern mit einem spitzen Gegenstand schwer. Anschließend flüchtete er aus der Wohnung. Die 52-Jährige verständigte über den Notruf die Polizei. Eine Vielzahl von Polizeistreifen begaben sich zur Einsatzörtlichkeit. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen wurde sofort mit über 50 Polizeibeamten, sowie zwei Polizeihubschraubern mit Unterstützung der Bundespolizei eingeleitet. Die beiden verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankhaus verbracht. Sie befinden sich derzeit außer Lebensgefahr.

Bedrohungslage mit Messer

Am Samstagmorgen kam es in einer S-Bahn und einem Regionalzug, vor und am Haltepunkt Kreuzstraße, zu einer Bedrohungslage, bei der ein 45-Jähriger mit einem Küchenmesser herumfuchtelte. Gegen 10:25 Uhr meldete ein Triebfahrzeugführer eine Person mit Messer in einer S-Bahn am S-Bahnhaltepunkt Kreuzstraße. Nach Telefonkontakt zwischen der Bundespolizei und dem Zugführer nahm dieser vier, zuvor in der S7 befindliche Reisende in den Führerstand auf und verschloss diesen. Um die Flucht des 45-Jährigen Mannes mit dem Messer zu verhindern, verschloss er zudem die Türen des S-Bahnabteils, in dem sich der Mann alleine befand. Beamte der Polizeiinspektion Miesbach nahmen den Deutschen wenig später widerstandslos fest. In der S-Bahn konnte das Messer aufgefunden und sichergestellt werden. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Mann bereits im Vorfeld in einem Zug der Bayerischen Regiobahn Reisende mit einem Messer bedroht. In der S7 hatte der 45-Jährige mit dem Küchenmesser hantiert. Die weiteren anwesenden Personen versetzte er mit diesen Schnitt- und Stichbewegungen in Angst und Schrecken. Die Polizei veranlasste die Einweisung des bereits mehrfach mit ähnlichen Delikten auffällig Gewordenen wegen Fremdgefährdung in eine psychiatrische Anstalt.

Exhibitionist im Zug

Am frühen Morgen des samstags manipulierte ein 36-Jähriger in einem Zug bei Geltendorf sowie zuvor im Hauptbahnhof München vor Reisenden an seinem Geschlechtsteil. Gegen 05:30 Uhr wurde die Bundespolizei wegen eines Exhibitionisten nach Geltendorf gerufen. Ein 36-jähriger Rumäne manipulierte vor vier Personen an seinem erigierten Glied. Dabei saß er zunächst einer 24-jährigen Deutschen gegenüber. Auch nachdem die junge Frau aus Kaufbeuren die Sitzgruppe wechselte, ließ sich der Mann von seinem Tun nicht abhalten. Ein 44-jähriger Deutscher aus Kressbronn am Bodensee forderte den Osteuropäer auf, sein Tun zu unterlassen und informierte die Bundespolizei. Eine 18-jährige Tunesierin und eine 25-jährige Deutsche aus Passau, hatten den 36-Jährigen zuvor bereits am Hauptbahnhof in München mit heruntergelassener Hose beobachtet. Bei der Durchsuchung des Rumänen wurden ca. 30 Gramm Marihuana aufgefunden, dass wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur weiteren Sachbearbeitung an die Polizeiinspektion Landesberg am Lech übergeben wurde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der mit Sexual- und Betäubungsmitteldelikten mehrfach polizeiich auffällig Gewordene, mit einer weiteren Strafanzeige wegen exhibitionistischer Handlungen, freien Fußes entlassen.

Verkehrsschwerpunkt der Polizei München – Stadtgebiet München

Die polizei führte am Donnerstag Kontrollen zur Sicherheit des Fahrradverkehrs durch. Insgesamt wurden über 140 Verstöße bei den kontrollierten Verkehrsteilnehmern festgestellt, hierunter 74 Missachtungen von roten Ampeln und 41 Verstößen gegen die Beleuchtungsvorschriften. Zudem wurden 21 Fahrradfahrer festgestellt, die während der Fahrt verbotswidrig ein Mobiltelefon nutzten. Wegen der festgestellten Verstöße wurde jeweils ein Verwarnungsgeld erhoben oder ein Bußgeld - oder Strafverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurde auch der Kraftfahrzeugverkehr überwacht, insbesondere im Zusammenhang mit dem Radverkehr. Hierbei konnte in einem Fall die Gefährdung eines Radfahrers bei einem abbiegenden Pkw festgestellt und geahndet werden. Bei der Kontrolle eines E-Scooter-Fahrers ergaben sich Hinweise auf den Einfluss von Cannabis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz wurde angezeigt.

Körperverletzungsdelikt– Obergiesing

Am Samstag gegen 01:50 Uhr kam es an der Kreuzung Candidstraße und Grünwalderstraße auf dem Gehweg aus bislang ungeklärten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 33-Jährigen und einer 44-Jährigen. Zur selben Zeit fuhr ein 24-Jähriger mit einem VW auf der Candidstraße. Als der 24-Jährige den Streit beobachtete, fuhr er auf den Gehweg und sprach die beiden Personen an. Der 33-Jährige ging daraufhin zu dem Pkw und trat gegen die Fahrzeugseite, wobei dieser leicht beschädigt wurde. Als sich der 24-Jährige mit dem Pkw entfernen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem 33-Jährigen, wobei dieser leicht verletzt wurde. Ein unbeteiligter Zeuge konnte den Vorfall beobachten und verständigte über den Notruf die Polizei. Alle drei Personen konnten vor Ort von den eingesetzten Polizeibeamten festgestellt werden. Bei der Anzeigenaufnahme verhielt sich der 33-Jährige gegenüber den Polizeibeamten zunehmend aggressiv. Als er gezielt in Richtung der Polizeibeamten schlug, musste er gefesselt werden. Dabei leistete er Widerstand und trat einem Polizeibeamten gegen das Bein, wodurch dieser leider leicht verletzt wurde. Letztendlich wurde der 33-Jährige von dem hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem er dort die ärztliche Behandlung verweigerte und weiterhin aggressiv war, wurde er in Gewahrsam in eine Polizeiinspektion verbracht. Der VW wurde als Beweismittel sichergestellt. Es wird nun u.a. wegen des Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte sowie wegen Körperverletzung ermittelt.


31.01.2025

Fahndungsaufruf zum Brandanschlag

Wie bereits berichtet, kam es am Samstag, 25.01.2025, gegen 02:25 Uhr, in der Angerlohstraße 111 zu einer vorsätzlich begangenen Brandstiftung an 23 Polizeidienstfahrzeugen bei Polizeiinspektion Diensthundestaffel München. Menschen oder Tiere kamen dabei nicht zu Schaden. Es entstand allerdings erheblicher Sachschaden. Um den Verbrechenstatbestand aufklären zu können, bittet die Kriminalpolizei jetzt um die Mithilfe aus der Bevölkerung. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, ist eine BELOHNUNG VON 10.000 EURO ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtsweges erfolgt. Aus diesem Grund wurden am Freitag, 31.01.2025, Fahndungsplakate im Stadtbezirk Allach / Untermenzing aufgehängt.

Zeugenaufruf:
Wer hat am Samstag, 25.01.2025, insbesondere in der Zeit zwischen 01:45 Uhr und 02:45 Uhr, im Bereich der Angerlohstraße (Allach/Untermenzing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
- Konnten Sie verdächtige Personen oder Kraftfahrzeuge/Fahrräder in Tatortnähe feststellen?
- Konnten Sie ein Vorhängeschloss der Marke Abus auffinden?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise können vertraulich behandelt werden.

Pkw-Fahrer entzieht sich mit Pkw Kontrolle – Stadtgebiet München und Oberbayern

Am Freitag, 31.01.2025, gegen 02:20 Uhr, fiel einer Polizeistreife in der Lilienthalallee ein Pkw Mercedes durch seine auffällige Fahrweise auf. Als das Fahrzeug daraufhin angehalten werden sollte, missachtete der Fahrer, ein 27-jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim, die Anhaltesignale und beschleunigte sein Fahrzeug stark. Die Polizeistreife fuhr dem Pkw nach und weitere Streifenwagen wurden hinzugezogen. Während der Fahrt missachtete der 27-jährige mehrere rote Ampeln. Um eine Gefährdung sowohl für anderer Verkehrsteilnehmer als auch für sich auszuschließen, vergrößerten die eingesetzten Streifen ihren Abstand deutlich. Im weiteren Verlauf fuhr der 27-jährige über die Ingolstädter Straße auf die Autobahn 99 und dann weiter in Richtung Aschheim. Auf der linken Spur der Autobahn bremste er unvermittelt und sehr stark bis zum Stillstand ab. Zu einer Gefährdung anderer kam es dabei nicht. Kurz darauf beschleunigte er wieder stark. Inzwischen war auch ein Polizeihubschrauber am Einsatz beteiligt. Der 27-jährige fuhr dabei über die Autobahn 9 bis Allershausen und dann wieder zurück in Richtung München. Dann fuhr er weiter über die A 99 östlich von München. Über die Autobahn 995 begab er sich schließlich wieder ins Stadtgebiet. Letztendlich fuhr das Fahrzeug gegen 03:40 Uhr in den Landshuter Allee Tunnel und verringerte dort deutlich seine Geschwindigkeit. Er konnte nun durch ein Polizeifahrzeug gestoppt werden. Der 27-jährige fuhr in der Folge unvermittelt rückwärts auf einen nun hinter ihm stehenden zivilen Polizei-Pkw auf. Es entstand dabei ein geringer Sachschaden. Der 27-jährige wurde nun vorläufig festgenommen. Sein Verhalten war psychisch äußerst auffällig. Aufgrund dessen wurde er durch die Polizei in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Seine Fahrerlaubnis wurde beschlagnahmt und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das verwendete Fahrzeug, bei dem es sich um einen Leihwagen handelt, wurde als Beweismittel sichergestellt und abgeschleppt. In der Spitze waren an dem Einsatz ein Polizeihubschrauber und über 25 Streifen aus den Polizeipräsidien München, Oberbayern Nord und Oberbayern Süd beteiligt. Die weiteren Ermittlungen werden nun durch die Münchner Verkehrspolizei geführt. Zeugenaufruf: Personen, die im Rahmen dieser Fluchtfahrt des 27-Jährigen möglicherweise in irgendeiner Form gefährdet oder sogar geschädigt wurden, werden gebeten, sich umgehend mit der ermittelnden Verkehrspolizei, Tel. 089/6216-3322, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Der 27-Jährige fuhr mit einem S- Klasse Mercedes mit schwarzer Fahrzeugfarbe.

Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte – Isarvorstadt

Am Donnerstag, 30.01.2025, gegen 12:20 Uhr, wurde ein Rettungswagen in einer Grünanlage zwischen der Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke gerufen, weil sich dort eine hilflose Person befunden habe. Während der Untersuchung durch den Rettungsdienst wurde die Person, ein 24-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland zunehmend aggressiv. Er begann die beiden Rettungsdienstmitarbeiter anzuschreien. Anschließend schlug er gegen den Außenspiegel des Rettungswagens. Kurz darauf nahm er einen Stein und warf ihn durch die Scheibe der Fahrertür. Hierdurch entstand am Rettungswagen ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Rettungswagenbesatzung informierte die Polizei über die Situation. Eine schnell eintreffende Streifenbesatzung konnte den 24-Jährigen widerstandslos unter Kontrolle bringen und fesselte ihn. Aufgrund seines psychisch auffälligen Verhaltens wurde Rücksprache mit dem Gesundheitsreferat gehalten. In Folge dessen wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus untergebracht. Währen der Übergabe in der Klinik wurde er erneut sehr aggressiv. Er begann zu randalieren und trat einem 26-jährigen Polizeibeamten gegen das Bein. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Er ist weiterhin dienstfähig. Anschließend konnte der Tatverdächtige wieder unter Kontrolle gebracht und dem Krankenhauspersonal übergeben werden. Die weiteren Ermittlungen wegen der Beschädigung am Rettungswagen sowie wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte werden vom Kommissariat 26 geführt.


30.01.2025

Brand in Autowerkstatt - Trudering

Am Mittwochabend ist im Münchner Osten ein Feuer in einer Autowerkstatt ausgebrochen. Aufgrund der Schilderung in mehreren Notrufen wurden zahlreiche Einheiten der Feuerwehr, aber auch des Rettungsdienstes zum Rappenweg geschickt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits ein Pkw und das komplette Inventar einer von drei Werkstätten in Vollbrand. Sofort wurde ein intensiver Löschangriff eingeleitet. Aufgrund der dynamischen Lage und der massiven Rauchentwicklung musste die benachbarte Bahnstrecke zwischen den Haltestellen Trudering und Haar vorsorglich gesperrt werden. Eine Person wurde aufgefunden und ins Freie gebracht. Ein Notarzt untersuchte den leicht verletzen Mann, der letztlich vor Ort bleiben konnte. Circa 30 Minuten nach dem ersten Notruf war das Feuer unter konrolle und nach etwa einer Stunde konnte die Bahngleise wieder freigegeben werden. Nach zweieinhalb Stunden konnten dann die letzten Einheiten wieder abrücken. Die betroffene Werkstatt und der Pkw wurden komplett zerstört, die angrenzenden Bereiche sind leicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Insgesamt wird der Schaden auf 150.00 Euro geschätzt.

Tatort: ICE - Vorsicht ist geboten!

Ein Unbekannter bestahl eine schlafende 33-Jährige im ICE. Dienstagnacht fuhr ein ICE von Frankfurt nach München. Eine 33-Jährige nutzte die Zugfahrt, um zu schlafen. Währenddessen entwendete eine bislang unbekannte Person den Inhalt ihrer zwischen den Beinen befindlichen Handtasche - darunter Mobiltelefon, Geldbörse, Bargeld und hochpreisige Schmuckgegenstände - Schaden: ca. 8.000 EUR. Solche Diebstäle kamen in der Vergangenheit häufiger vor. Die Tatverdächtigen gehen durch die - nicht videoüberwachten - Schnellzüge der Deutschen Bahn und suchen gezielt nach Diebesgut. Ebenso perfide Täter helfen ihren Opfern im Vorfeld schweres Gepäck in den Zug zu heben und stehlen es kurz vor Abfahrt aus den Gepäcksammelablagen - so geschehen vor einer ICE-Fahrt von Berlin nach München Anfang Dezember. Die Bundespolizeiinspektion München warnt eindringlich, gerade bei Fahrten mit dem ICE, auf sein Eigentum zu achten und bittet auch Mitreisende, verdächtige Personen dem Zugpersonal zu melden.


29.01.2025

Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Linienbus – Neuhausen

Am Montag gegen 18:50 Uhr befand sich ein 40-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck an der Bushaltestelle Donnersbergerbrücke. Als ein Busfahrer mit einem Linienbus an die Haltestelle heranfuhr, stürzte der 40-jährige Fußgänger ohne Fremdeinwirkung unvermittelt auf die Fahrbahn. Dabei kam es zur Kollision mit dem Linienbus, wodurch der 40-Jährige schwere Verletzungen erlitt. Er musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Ursächlich für den Sturz war möglicherweise eine Alkoholisierung des Fußgängers.

Räuberischer Diebstahl – Altstadt

Am Montag gegen 16:40 Uhr begab sich eine 23-Jährige mit italienischer Staatsangehörigkeit in ein Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone. Sie nahm mehrere Kleidungsstücke und begab sich in eine Umkleidekabine. Nachdem sie die Kleidungsstücke am Körper versteckt hatte, wollte sie den Laden verlassen. Hierbei wurde sie von einem Ladendetektiv aufgehalten und in ein Büro geführt. Im Büro zog sie plötzlich ein größeres Messer aus der Tasche und bedrohte damit mehrere sich dort befindliche Mitarbeiter. Anschließend begab sich die 23-Jährige durch den Laden in Richtung Ausgang. Hierbei hielt sie das Messer vor sich und machte Stichbewegungen. Im Bereich des Ausgangs konnte sie schließlich durch einen 19-jährigen Mitarbeiter überwältigt werden. Bei dem Gerangel wurde der 19-Jährige durch das Messer leicht an der Hand verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Gegen die Frau wurde Anzeige erstattet unter anderem wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei bittet Zeugen sich zu melden.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Rettungswagen – Planegg

Am Montag gegen 22:25 Uhr fuhr eine 21-Jährige mit einem Rettungswagen auf der Germeringer Straße in Planegg in Richtung Neuried. Der Rettungswagen befand sich auf Einsatzfahrt und hatte das Blaulicht eingeschaltet. Zur gleichen Zeit fuhr eine 82-Jährige mit einem VW auf der Mathildenstraße in Richtung Gräfelfing. Im Kreuzungsbereich der Germeringer Straße mit der Mathildenstraße kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei erlitt die 82-Jährige schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Exhibitionistische Handlung; ein Tatverdächtiger festgenommen – Taufkirchen

Am 21.01. gegen 21:30 Uhr befanden sich zwei jugendliche Mädchen im Bereich des Lindenrings in Taufkirchen. Hier trafen sie auf einen ihnen unbekannten Jugendlichen. Im weiteren Verlauf stellten die beiden Mädchen fest, dass dieser ihnen hinterher ging. Sie wollten den Jugendlichen zur Rede stellen, woraufhin sich dieser zunächst in ein Gebüsch zurückzog und im Anschluss mit heruntergelassener Hose wieder vor die beiden Mädchen trat. Beide Mädchen flüchteten daraufhin zur Wohnanschrift eines der Mädchen. Der unbekannte Jugendliche folgte ihnen auch dorthin und hielt sich dann im Bereich vor dem Wohnhaus auf. Die beiden Mädchen vertrauten sich den Eltern an, welche den Polizeinotruf 110 verständigten. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der unbekannte Jugendliche nicht mehr vor Ort aufgegriffen werden. Am Montag stellte eine Lehrerin eine unbekannte Person im Bereich eines Schulgeländes in Taufkirchen fest und verständigte die Polizei. Die beiden betroffenen Mädchen vom 21.01.2025 erkannten hierbei den Jugendlichen wieder. Die Polizeibeamten konnten die Person noch vor Ort festnehmen. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde er einem Erziehungsberechtigten übergeben.


27.01.2025

Raubdelikt in Sendling – Zeugenaufruf

In der Nacht von Sonntag auf Montag, gegen 00:15 Uhr, wurde ein 23-Jähriger am Partnachplatz Opfer eines Übergriffs. Eine Gruppe von vier männlichen Personen griff ihn unvermittelt an und verletzte ihn durch zahlreiche Tritte und Schläge, sodass er zu Boden ging. Anschließend entwendeten die Täter seine Jacke, in der sich auch seine Geldbörse befand. Der Geschädigte konnte sich nach dem Vorfall mit dem Bus in Richtung Harras begeben, wo er Passanten um Hilfe bat. Diese informierten umgehend die Polizei über den Notruf 110. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Täter nicht mehr aufgefunden werden. Der 23-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und erhielt vor Ort medizinische Hilfe. Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Täter wurden als männlich beschrieben, im Alter von etwa 16 Jahren und mit südeuropäischer Erscheinung. Sie trugen überwiegend rote oder schwarze Jacken. Wer am Sonntag gegen 00:15 Uhr im Bereich Partnachplatz, Treffauerstraße oder Partnachstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Gartenhaus brennt komplett nieder - Fürstenried

Ein Gartenhaus ist in Fürstenried komplett niedergebrannt. Ein Anwohner meldete der Integrierten Leitstelle den Brand des Gartenhauses in einer Wohnanlage in der Berner Straße. Daraufhin wurden ein Löschzug sowie die zuständige Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung. Das Gartenhaus mit den Ausmaßen von drei auf vier Metern stand vollkommen in Brand. Mit zwei Rohren wurde ein Löschangriff durchgeführt. Ein komplettes Niederbrennen der Gartenhütte konnte aber nicht mehr verhindert werden. Da sich in der Gartenhütte auch mehrere Elektrogeräte befanden, wird der entstandene Sachschaden auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Eine Brandausbreitung wurde durch den schnellen Löschangriff verhindert. Personen waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Kinderwagen brennt im Treppenhaus - Obermenzing

Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus hat die Feuerwehr Sonntagnacht beschäftigt. Mehrere Anrufende meldeten der Integrierten Leitstelle einen brennenden Kinderwagen im Treppenhaus und eine massive Rauchentwicklung. Ein Flüchten aus dem Gebäude sei nicht möglich. Daraufhin alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zur Packenreiterstraße nach Obermenzing. Bei Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich etwa zehn Personen auf Balkonen oder einem Vordach. Da sie hier vor der Rauchentwicklung geschützt waren, wurden sie von Feuerwehrleuten betreut und zum Verbleib angewiesen. Zeitgleich wurde ein Löschangriff eingeleitet. Mit einem Trupp wurden der brennende Kinderwagen sowie weitere Mülleimer gelöscht. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte das Treppenhaus. Hier wurden keine Personen mehr angetroffen. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude entraucht. Einige Personen hatten bei Fluchtversuchen Rauch eingeatmet. Sie wurden vom Rettungsdienstpersonal vor Ort untersucht und betreut. Eine 27-Jährige sowie eine 65-Jährige wurden im Anschluss zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik transportiert. Zur Klärung der Brandursache ermittelt die Polizei.


26.01.2025

DPolG: Linksterrorismus bekämpfen!

Die DPolG zeigt sich tief erschüttert über den feigen Brandanschlag auf mehrere Einsatzfahrzeuge der Diensthundestaffel der Münchner Polizei. In der Nacht auf Samstag brannten mehrere Fahrzeuge vollständig aus. Erste Ermittlungen deuten auf eine gezielte Brandstiftung hin. "Diese Tat trägt klare Züge einer terroristischen Straftat und stellt einen schwerwiegenden Angriff auf die demokratische Grundordnung dar!" so DPolG-Landesvorsitzender Jürgen Köhnlein. "Angriffe auf Sicherheitsstrukturen sind ein Angriff auf unsere Demokratie", erklärt er weiter. "Dieser hinterhältige Anschlag richtet sich auch ganz gezielt gegen jene, die sich tagtäglich im Dienst für die Sicherheit einsetzen." "Die Gewaltbereitschaft gegenüber Polizei und Sicherheitskräften nimmt besorgniserregend zu. Solche Angriffe dürfen nicht als Protest verharmlost werden", so Köhnlein. "Wir fordern ein entschiedenes Vorgehen gegen radikale Tendenzen (...) insbesondere gegen den zunehmenden Extremismus aus dem linken Spektrum. Unsere Polizei ist unermüdlich im Einsatz, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Ihr Handwerkszeug zu zerstören zeugt auch von Dummheit und Ignoranz!", so Köhnlein.

Brand in Labor - Ludwigsvorstadt

Bei einem Brand in einem Labor ist erheblicher Schaden an der Einrichtung entstanden. Die Brandmeldeanlage eines Instituts in der Pettenkoferstraße löste aus und alarmierte dadurch die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Feuerwehr war von außen keine Rauchentwicklung sichtbar. Die anwesenden Personen des Instituts waren durch den Feueralarm bereits vor dem Gebäude versammelt. Die Einsatzkräfte machten sich auf den Weg durch das Gebäude zum ausgelösten Brandmelder. Vor Ort konnten sie eine Rauchentwicklung in einem Labor im dritten Obergeschoss feststellen. Da durch einen verantwortlichen Mitarbeiter bestätigt werden konnte, dass sich keine gefährlichen Stoffe im Labor befinden, konnten die Einsatzkräfte das Labor ohne weitere Schutzmaßnahmen mit Atemschutzgeräten betreten. Mit einer inzwischen aufgebauten Schlauchleitung konnten das Feuer abgelöscht werden. Durch den Brand wurde die Einrichtung des Labors erheblich beschädigt.

Brand bei Polizeidienststelle - Untermenzing

Bei einem Brand auf dem Gelände der Diensthundestaffel der Polizei sind 23 Einsatzfahrzeuge komplett zerstört worden. Gegen 2.40 ging der erste Notruf in der Integrierten Leitstelle über einen Brand in der Polizeidienststelle in der Angerlohstraße ein. Weitere Anrufer berichteten einen großen, weithin sichtbaren Feuerschein und immer wieder hörbare Explosionsgeräusche. Bei Eintreffen der ersten Kräfte standen 23 Einsatzfahrzeuge in Vollbrand. Sofort leiteten die Feuerwehrleute einen massiven Löschangriff ein. Ein komplettes Ausbrennen aller Fahrzeuge konnte durch die Feuerwehr aber leider nicht verhindert werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde auch das Dienstgebäude in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise platzte hier nur die äußere Verglasung an mehreren Fenstern, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.

Raub - Haidhausen

Am Mittwoch befand sich ein 14-Jähriger in einer Grünanlage an der Lothringer Straße auf einer Parkbank. Vor Ort wurde er unvermittelt von hinten niedergeschlagen. Am Boden liegend wurde weiterhin auf ihn eingeschlagen, bis er bewusstlos wurde. Als er wieder zu sich kam, stellte er fest, dass sein Bargeld in Höhe eines zweistelligen Betrags sowie Tabak entwendet wurden. Daraufhin ging er nach Hause und informierte seine Eltern über den Vorfall, die wiederum die Polizei über den Notruf 110 informierten. Der 14-Jährige wurde bei dem Vorfall verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Vier bis fünf männliche Jugendliche, zwischen 16 und 17 Jahre alt, dunkel gekleidet, teilweise mit Jogginghosen Zeugenaufruf: Wer am Mittwoch gegen 19:10 Uhr im Bereich der Lothringer/Pariser und Rosenheimer Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


24.01.2025

Unfallflucht; Pkw fährt gegen Hund – Haar

Am Donnerstag, 23.01.2025, gegen 06:30 Uhr, befand sich ein Polizeibeamter (Diensthundeführer des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd) mit seinem Diensthund auf der Feldkirchner Straße in Haar. Aus bislang unbekannten Gründen lief der Diensthund plötzlich auf die Fahrbahn. Gleichzeitig fuhr ein bislang unbekannter Fahrer mit einem bislang unbekannten Kfz die Feldkirchner Straße in Fahrtrichtung Haar. Das Fahrzeug kollidierte mit dem Diensthund. Der Hund wurde bei dem Unfall schwer verletzt und von dem Polizeibeamten kurz danach in tierärztliche Behandlung gebracht. Der unbekannte Fahrer fuhr nach dem Zusammenstoß mit dem Kfz weiter, ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligter nachgekommen zu sein. Gegen den unbekannten Fahrer wird nun wegen einer Verkehrsunfallflucht ermittelt.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Feldkirchener Straße zwischen der Vaterstettener Straße und Ottendichler Straße (Haar-Ottendichl) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Attacke auf Reisende in der S-Bahn

In den frühen Morgenstunden des 23. Januar kam es in der S8 Richtung München-Flughafen zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 46-Jährigen und einer 65-Jährigen. Darüber hinaus bedrohten und beleidigten die beiden minderjährigen Angreifer einen unbeteiligten Fahrgast und leisteten in der Folge Widerstand gegen hinzugerufene Polizeibeamte. Gegen 03:45 Uhr befanden sich das 15-jährige Mädchen und der 16-jährige Junge (beide mit deutscher Staatsangehörigkeit) in der S8 in Richtung München-Flughafen, als sie auf Höhe des Karlsplatzes auf die beiden Münchner zugingen, eine verbale Auseinandersetzung provozierten und diese bespuckten. Unvermittelt traten, schlugen und beleidigten die Jugendlichen ihre Opfer. Diese wählten anschließend den Notruf. Nachdem die jungen Täter am Ostbahnhof ausgestiegen waren, beleidigten und bedrohten sie grundlos einen 36-jährigen Mann. Nach eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die Angreifer schließlich gestellt und zur Dienststelle gebracht werden. Hier griff das Mädchen die Bundespolizisten mit Fußtritten und Faustschlägen an und bespuckte sie. Während der gesamten Maßnahmen beleidigten und bedrohten beide die eingesetzten Beamten. Nachdem beide nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gelassen worden waren, kam es kurz darauf im Ostbahnhof zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung. Die beiden gerieten dabei mit einem 34-jährigen Türken in Streit. Dabei bedrohte der 16-Jährige den Mann, bespuckte ihn und schlug ihn. Erneut griffen die Jugendlichen die alarmierten Bundespolizisten tätlich an. Zudem betätigte die 15-Jährige einen Feuermelder in der Schleuse des Reviers. Während der 16-Jährige die Dienststelle wieder verlassen konnte, wurde die 15-Jährige nach Rücksprache mit der Bayerischen Landespolizei aufgrund ihres Verhaltens in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Ein Bundespolizist wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch weiter verrichten. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen Widerstand und Angriff auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Altstadt

Am Freitag, 24.01.2025, gegen 03:10 Uhr, fuhr ein Pkw, Mercedes, auf der Maximilianstraße stadtauswärts. An der Kreuzung mit dem Thomas-Wimmer-Ring fuhr der Pkw trotz Rotlicht in den Kreuzungsbereich ein. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Verkehrsinsel, prallte gegen die Mauer der Fußgängerunterführung und kam dort zum Stehen. Bei der Kollision wurden ein dort abgestelltes Fahrrad, ein Verkehrszeichen und die Mauer beschädigt. Der Unfall wurde von mehreren Zeugen beobachtet. Der Fahrer, ein 40-jähriger mit Wohnsitz in München, konnte noch vor Ort von einer zufällig vorbeifahrenden Polizeistreife angetroffen und kontrolliert werden. Dabei konnte eine starke Alkoholisierung festgestellt werden. Der Tatverdächtige bestritt vor Ort die Fahrereigenschaft und war nicht bereit, seine Personalien anzugeben. Zudem drohte er den Polizeibeamten mit Widerstandshandlungen, woraufhin er zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen zu einer Polizeiinspektion verbracht wurde. Im Zuge der Sachbearbeitung konnte die Identität festgestellt werden. Dabei wurde festgestellt, dass der 40-Jährige seit mehreren Jahren nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Vor Ort wurde eine Verkehrsunfallaufnahme durchgeführt. Der Pkw wurde abgeschleppt. Bei der Personalienfeststellung biss der Tatverdächtige einen Polizeibeamten, der dadurch leicht verletzt wurde. Im weiteren Verlauf beleidigte und bedrohte der Tatverdächtige die Einsatzkräfte fortwährend. Im Anschluss an die Personalienfeststellung sollte er zur Blutentnahme verbracht werden. Hierbei leistete er weiterhin Widerstand. Gegen den Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungen, u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung, Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer Delikte eingeleitet. Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei sowie die Münchner Verkehrspolizei.

Bundespolizei ertappt Schwarzfahrer mit gestohlener Geldkarte

Am Mittwochmorgen erhielt die Kemptener Bundespolizei die Mitteilung eines Zugbegleiters über eine offensichtlich verwirrte Person in einem Regionalexpress (München- Oberstdorf). Der Bahnmitarbeiter hatte den Mann bei der Fahrscheinkontrolle rauchend und ohne Ticket in der ersten Klasse angetroffen. Eine Streife der Bundespolizei nahm den ausweislosen 29-Jährigen am Hauptbahnhof Kempten in Empfang. Noch während der Sachbearbeitung erhielten die Bundespolizisten einen erneuten Anruf aus dem Regionalexpress. Eine Zugbegleiterin hatte am Sitzplatz des mutmaßlichen Schwarzfahrers Brandspuren festgestellt und dessen Jacke und Rucksack gefunden. Darin fanden die Bundespolizisten später eine Girocard der Stadtsparkasse München, die nicht dem 29-Jährige gehörte. Der wegen Drogen- und Eigentumsdelikten Polizeibekannte versuchte noch vergebens, sich herauszureden. Die Bundespolizisten ermittelten jedoch, dass am Tag zuvor der Diebstahl dieser Geldkarte bei der Münchener Polizei zur Anzeige gebracht wurde. Hier werden der 29-Jährige sowie ein weiterer Mann, die sogar zwei Zahlungen mit dieser Karte getätigt hatten, als Beschuldigte geführt. Die Bundespolizisten zeigten den gebürtigen Münchener wegen Sachbeschädigung und Erschleichen von Leistungen an. Die Vergehen wegen Diebstahls und Computerbetruges werden von der Polizei München bearbeitet.

Zwei Brände in der Nacht - Westpark und Moosach

Zwei Brände haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr München in der Nacht auf Freitag beschäftigt. Um 4 Uhr morgens ging eine Meldung über ein Feuer im Freien im Friedrich-Brugger Weg ein. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München fanden vor Ort ein brennendes Müllhäuschen mit den Ausmaßen vier auf sechs Meter vor. Innerhalb weniger Minuten konnten sie den Brand löschen. In Kleinarbeit mussten dann aber alle Tonnen aus dem Gebäude transportiert und auf etwaige Brandnester kontrolliert werden. Kurz vor 6 Uhr konnte die Einsatzstelle dann wieder dem Betreiber übergeben werden. In der Zwischenzeit erreichte die Leitstelle München ein Anruf, in dem ein brennender Lkw geschildert wurde. Daher wurde ein Löschzug in die Hardenbergstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden einen mittelschweren Lkw vor, der im Heckbereich in Brand geraten war. Hier befindet sich das Hydraulikaggregat der Hebebühne. Noch während die Einsatzkräfte den Brand, der auch bereits auf die Planen übergegriffen hatte, löschten, suchten sie den Fahrer, der anfänglich nicht vor Ort war. Er tauchte kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr auf und schilderte, dass er in der Nähe wohne und sich einen Kaffee geholt habe. Vorher hatte er den Lkw noch aufgeschlossen und die Standheizung eingeschaltet. Inwieweit dieses zu dem Brand geführt haben könnte, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Nach den Löschmaßnahmen wurde der Lkw dem Fahrer für den Abtransport mit einer Fachfirma übergeben.


23.01.2025

Wohnwagen ausgebrannt - Ludwigsfeld

Am frühen Donnerstagmorgen ist auf einem Campingplatz im Stadtteil Ludwigsfeld ein Wohnwagen ausgebrannt. Gegen 2:45 Uhr geriet aus bislang unbekannten Gründen auf dem Campingplatz ein Wohnwagen in Brand. Im Wohnwagen befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr stand der Wohnwagen bereits in Vollbrand. Zwei Atemschutztrupps löschten das Feuer und konnten ein Übergreifen der Flammen auf zwei weitere Wohnwagen verhindern. Mehrere Gasflaschen wurden von der Feuerwehr geborgen. Bei einer Gasflasche hatte bereits die Sicherheitseinrichtung ausgelöst und es strömte Gas kontrolliert ab. Die Einsatzkräfte kühlten die Gasflaschen mit Wasser. Der Wohnwagen brannte komplett aus und zwei weitere Wohnwagen wurden leicht beschädigt. Verletzt wurde durch den Brand niemand.

Polizeieinsatz am Hauptbahnhof

In der Nacht zum Mittwoch kam es zu einem Polizeieinsatz am Münchner Hauptbahnhof. Ein 27-jähriger Somalier, der bereits zuvor wegen seines Verhaltens vom Hauptbahnhof verwiesen worden war, weigerte sich erneut, den Bahnhof zu verlassen. Gegen 02:15 Uhr wurde der Mann aus dem Hauptbahnhof verwiesen. Etwa 30 Minuten später wurde er jedoch wieder im Zwischengeschoss des Bahnhofs angetroffen, was einen erneuten Platzverweis erforderlich machte. Als die Beamten den Mann aufforderten, den Bahnhof zu verlassen, griff er einen Polizisten an und versuchte, sich gewaltsam aus dessen Griff zu befreien. Der Beamte brachte den Mann daraufhin mit Unterstützung von zwei weiteren Einsatzkräften zu Boden. Nachdem der Somalier weiter versuchte, sich zu wehren, wurden ihm Handschellen angelegt und er wurde zum Dienstfahrzeug gebracht. Während der Durchsuchung auf der Dienststelle der Bundespolizeiinspektion München setzte der Mann seinen Widerstand fort und bespuckte einen der Beamten. In der Zelle versuchte der Mann, sich aus den Handschellen zu befreien, indem er sie von seinem Rücken nach vorne zog. Er beschädigte den Türspion der Zellentür, indem er mit den Handschellen dagegen schlug. Der Somalier, der in München lebt, erlitt bei der Festnahme leichte Schürfwunden an beiden Beinen, die keine medizinische Behandlung benötigten. Die eingesetzten Beamten blieben zum Glück unverletzt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann am Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 27-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

Verkehrsunfall zwischen vier Pkw – Unterhaching

Am Mittwoch gegen 08:15 Uhr fuhr eine 33-Jährige mit einem VW die Ottobrunner Straße in Richtung Unterhaching. Auf dem Rücksitz befand sich eine 5-jährige. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die 33-Jährige mit dem Pkw in den Gegenverkehr, streifte dort einen entgegenkommenden Fiat einer 30-Jährigen und einen Opel einer 62-Jährigen. Ein hinter der 62-Jährigen fahrender Toyota eines 62-Jährigen kollidierte anschließend mit dem vor ihm fahrenden Opel. Bei dem Unfall wurden die 33-Jährige und ihre 5-jährige Mitfahrerin, die 30-Jährige sowie die 62-Jährige verletzt. Alle vier wurden von hinzugerufenen Rettungsdiensten in Krankenhäuser gebracht. Der Gesamtschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schleuser nach Festnahme in Haft

Die Bundespolizei in Garmisch-Partenkirchen beschuldigt einen chinesischen Staatsangehörigen, neun seiner Landsleute über die deutsch-österreichische Grenze geschleust zu haben. Beamte der Murnauer Grenzpolizei hatten den von ihm geführten Kleinbus mit spanischen Kennzeichen auf der B2 angehalten. In dem Wagen mit neun Sitzplätzen befanden sich zehn Personen. Bei der Kontrolle der Insassen stellte sich heraus, dass sich lediglich der Fahrer ordnungsgemäß ausweisen konnte. Aufgrund des Verdachts des Einschleusens von Ausländern wurde die hierfür zuständige Bundespolizei hinzugezogen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden ein Junge und seine Mutter sowie zwei weitere Frauen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Die übrigen fünf unerlaubt Eingereisten mussten das Land wieder verlassen. Vier von ihnen wurden noch am Tag ihrer Kontrolle, eine am darauffolgenden Tag per Flug nach China vom Münchner Flughafen aus abgeschoben. Ihren Fahrer führte die Bundespolizei beim Amtsgericht in München vor. Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft des Chinesen an. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.


22.01.2025

Bundespolizei nimmt mehrfach verurteilten Mann bei Einreisekontrolle fest

Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Kairo am Flughafen München haben Beamte der Bundespolizei am Montag einen 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen den Mann lagen mehrere Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Bayreuth vor. Der Festgenommene war wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechtskräftig verurteilt worden. Außerdem wurde er wegen Beleidigung und Verunglimpfung des Staates gesucht. Da der Mann die fälligen Geldstrafen nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe von 180 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Landshut gebracht. Die Bundespolizei am Flughafen München führt täglich bis zu 40.000 Ein- und Ausreisekontrollen durch und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Strafverfolgung.

Messerbedrohung am Bahnhof Grafing

Am Dienstagmittag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Unbekannten und einem 46-jährigen Deutschen. Wegen einer Nichtigkeit soll der Unbekannte den Mann geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. Gegen 13 Uhr befand sich der 46-Jährige am Bahnhof Grafing, um ein Paket an der dortigen Paketstation aufzugeben. Beim Überqueren des Bahnsteigs blickte er zufällig in Richtung eines Unbekannten, der dort auf einer Bank saß. Vermutlich durch diesen Blick provoziert, sprang der Unbekannte auf und fing an zu pöbeln. Nach einer kurzen Auseinandersetzung soll der Mann im jugendlichen Alter den Grafinger geschlagen haben. Als der 46-Jährige den Angreifer von sich wegschob, soll dieser ihn beleidigt und mit dem Tod bedroht haben. Dabei soll er auch ein Messer in der Hand gehalten haben, dessen Klinge jedoch nicht ausgefahren gewesen sein soll. Der Bedrohte wandte sich an den Fahrdienstleiter, der die Bundespolizei verständigte. Kurz vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.

Er wird wie folgt beschrieben:

- 17 bis 20 Jahre
- helle Haut, schwarze Haare, flaumiger Bart
- schwarze Jacke, schwarze Hose, dunkle Mütze und Schuhe sowie ein lachsfarbener Kapuzenpullover.

Die Bundespolizei bittet Zeugen der Tat und Personen, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Rufnummer 089 515 55 00 zu melden.

Sexuelle Belästigung – Ludwigsvorstadt

Am Montag gegen 15:20 Uhr befand sich ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in München in der U-Bahn, als sich ein bis dato unbekannter Täter neben ihn setzte. Der unbekannte Täter berührte den 29-Jährigen im weiteren Verlauf unsittlich oberhalb der Kleidung und folgte ihm auch, nachdem der 29-Jährige ausgestiegen war. Im U-Bahnhof Universität berührte der unbekannte Täter den 29-Jährigen erneut unsittlich. Anschließend entfernte sich der unbekannte Täter. Am Dienstag gegen 17:20 Uhr stellte dann ein Polizeibeamter außerhalb des Dienstes den Tatverdächtigen im U-Bahnhof Goetheplatz fest. Er erkannte ihn aufgrund eines polizeiinternen Fahndungsbildes. Der Polizeibeamte informierte umgehend den Polizeinotruf 110 und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizeistreifen fest. Es handelt sich um einen 68-Jährigen mit Wohnsitz in München. Er wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Einbruch - Gern

In der Nacht von Montag auf Dienstag öffneten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam die Tür zu einem Geschäft. Anschließend wurden die Räumlichkeiten durchsucht und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrages entwendet. Am Dienstagmorgen stellte eine Mitarbeiterin den Einbruch fest. Sie informierte den Polizeinotruf 110. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich der Klugstraße, Paschstraße, Merzbacherstraße oder Esebeckstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


21.01.2025

Pkw kollidiert mit Brückenmauer – Bogenhausen

Am Montag, 20.01.2025, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein 33-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Pkw, BMW, die Prinzregentenstraße stadteinwärts. In einer Rechtskurve, kurz vor der Luitpoldbrücke, verlor der 33-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr geradeaus über die Gegenfahrbahn in die Brückenmauer der Luitpoldbrücke, wo er zum Stehen kam. Dabei erfasste er zudem ein dort abgestelltes Fahrrad. Der 33-Jährige und seine Beifahrerin, eine 28-Jährige mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurden bei dem Unfall verletzt. Der 33-Jährige benötigte vor Ort keine ärztliche Versorgung. Die 28-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der Pkw, das Brückenbauwerk sowie das Fahrrad wurden stark beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Statik der Luitpoldbrücke wurde hierbei nicht beeinträchtigt. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen den 33-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pkw kollidiert mit Parkbank – Allach

Am Montag, 20.01.2025, gegen 13:00 Uhr, befand sich eine 74-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Dachau in einem Pkw, Audi, auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr die 74-Jährige mit dem Pkw vorwärts eine Böschung hinauf und durchbrach einen dort befindlichen Metallzaun. Anschließend kollidierte der Pkw mit einer Parkbank, die sich hinter dem Zaun befand. Zu diesem Zeitpunkt saßen eine 32-Jährige sowie ein 40-Jähriger, beide mit Wohnsitz in München, auf der Bank. Beide Personen wurden vom Pkw erfasst. Dabei geriet die 32-Jährige unter den Pkw. Anschließend verständigte der 40-Jährige den Polizeinotruf 110. Bis zum Eintreffen der Polizeistreifen konnten unbeteiligte Zeugen die 32-Jährige unter dem Fahrzeug befreien. Sie wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Alle Beteiligten wurden durch hinzugerufene Rettungsdienste in Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro.

Hausfriedensbruch – Maxvorstadt

Am Montag, 20.01.2025, gegen 18:00 Uhr, wurden durch einen Mitarbeiter einer Hochschuleinrichtung 30 Personen in einem Hörsaal festgestellt, welche sich dort unberechtigt aufhielten. Die Personengruppe agierte als pro-palästinensische Interessensgemeinschaft, um auf die Situation in Gaza aufmerksam zu machen. Einer Aufforderung der Mitarbeiter der Hochschuleinrichtung, das Gebäude zu verlassen, kam die Gruppe nicht nach. Daher wurde die Polizei über diesen Vorfall in Kenntnis gesetzt. Eintreffende Polizeibeamte verbrachten die Personen widerstandslos in den Außenbereich. Alle 30 Personen, 18 weibliche, 10 männliche und 2 Personen unbekannten Geschlechts, im Alter zwischen 20 und 48 Jahren mit Wohnsitzen in Stadt und Landkreis München, Niederbayern, Oberbayern, Hessen und Berlin wurden im Anschluss wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Während der Anzeigenaufnahme im Außenbereich wurde durch eine weitere Person eine Eilversammlung zum Thema „Freiheit für politische Gefangene“ angezeigt. Die Versammlung wurde gegen 20 Uhr mit ca. 40 Teilnehmern eröffnet. Zwischenzeitlich begaben sich eine Vielzahl (über 100 Personen) von Teilnehmern einer anderen, angemeldeten pro-palästinensischen Versammlung auf dem Marienplatz zur Eilversammlung, um sich dieser anzuschließen. In der Spitze nahmen ca. 150 Personen an der Eilversammlung teil.


20.01.2025

Pkw und Gelenkbus kollidieren - Obersendling

Am frühen Sonntagabend ist es im Münchner Süden zu einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Insgesamt wurden drei Personen verletzt. Im Kreuzungsbereich der Boschetsrieder Straße mit der Höglwörther Straße sind ein Dacia und ein Linienbus beim Abbiegen nahezu frontal zusammengestoßen. Aufgrund der geschilderten Situation beim Notruf wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten bereits alle Beteiligten die Fahrzeuge eigenständig verlassen. Die Fahrerin des Pkw sowie zwei Fahrgäste aus dem mäßig besetzten Bus mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Dame aus dem Auto und ein Mann wurden im weiteren Verlauf mit leichten bis mittleren Verletzungen in Münchner Kliniken transportiert.

Bedrohungssituation – Obersendling

Am Montag gegen 00:45 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 von einem Bewohner eines Hauses über eine mögliche Bedrohungssituation in einer Wohnung informiert. Ein über 90-jähriger Bewohner, der im Besitz einer Schusswaffe war, hatte geäußert, dass er diese gegen andere Personen einsetzen wolle. Daraufhin wurden umgehend mehrere Streifen der Münchner Polizei sowie der Rettungsdienst zu der Einsatzörtlichkeit geschickt. Das Haus wurde betreten und überprüft. Eine weitere Bewohnerin der Wohnung hatte diese zwischenzeitlich verlassen und wurde von der Polizei betreut. Gegen 01:20 Uhr wurde der über 90-Jährige vor der Wohnung von den Einsatzkräften gesichert. Die Wohnung, in der sich keine weiteren Personen befanden, wurde überprüft. Eine Handfeuerwaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Der über 90-Jährige wurde wegen von ihm angegebener gesundheitlicher Probleme vom Rettungsdienst zur Überprüfung in ein Krankenhaus gebracht und danach wegen seines gefährdenden Verhaltens in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Während des Einsatzes wurden Teile der Drygalski-Allee für den Verkehr gesperrt.

Festnahme nach sexueller Belästigung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein 28-Jähriger eine 21-Jährige am Münchner Hauptbahnhof sexuell belästigt. Die Frau wandte sich hilfesuchend an eine Präsenzstreife der Bundespolizei. Gegen 00:30 Uhr hielten sich die 21-jährige deutsche Geschädigte und der 28-jährige somalische Tatverdächtige in der alten Schalterhalle des Münchner Hauptbahnhofes auf. Der Somalier bot der Frau zunächst eine Decke an und legte sich zu ihr. Dabei nutzte er die Gelegenheit, sie unsittlich und gegen ihren Willen zu berühren. Die 21-Jährige entfernte sich daraufhin und wandte sich hilfesuchend an Einsatzkräfte der Bundespolizei. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der Tatverdächtige im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 3 Promille. Die zuständige Staatsanwaltschaft entschied, den einschlägig vorbestraften wohnsitzlosen Mann dem Haftrichter vorzuführen.

Einsätze am Wochenende verlaufen glimpflich

Am Wochenende kam es zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr in München, die glücklicherweise glimpflich verliefen. Am Samstagvormittag wurde eine Rauchentwicklung in einem Warenhaus in Schwabing gemeldet, jedoch konnte bei Eintreffen der Einsatzkräfte kein Brandherd gefunden werden. Nach umfangreichen Messungen und Lüftungsmaßnahmen wurde der Einsatz beendet. Am Sonntagvormittag rückten zahlreiche Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wassernotfall im Westparksee aus, doch die betroffene Person war bereits aus dem Wasser gestiegen und nicht mehr auffindbar, sodass auch dieser Einsatz ohne Feststellung endete. Zudem führte eine starke Rauchentwicklung in einer leerstehenden Schule im Münchner Osten zu einem weiteren Feuerwehreinsatz. Dort konnten brennende Kanister als Ursache identifiziert werden; das Feuer wurde schnell gelöscht und ein Personenschaden ausgeschlossen.


19.01.2025

Rollstuhl rollt ins Gleis

Am Freitag kam es am S-Bahnhof Laim zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Eine bislang unbekannte männliche Person stellte seinen Rollstuhl am Bahnsteig ab und entfernte sich. Kurz darauf fuhr eine S-Bahn der Linie S-3 in den Haltepunkt ein. Unmittelbar vor der Einfahrt machte sich der Rollstuhl selbstständig, rollte unkontrolliert in Richtung Bahnsteigkante und stürzte auf das Gleis. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung konnte der Triebfahrzeugführer der einfahrenden S-Bahn den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Die S-Bahn überrollte den Rollstuhl und kam im Bereich der Haltestelle zum Stehen. Keiner der in der S-Bahn befindlichen Fahrgäste wurde durch die Schnellbremsung verletzt. Der Zug wies im Frontbereich Lackschäden auf, war aber weiterhin fahrbereit. Nach dem Vorfall fuhr die S-Bahn planmäßig bis zum Ostbahnhof und wurde dort aus dem planmäßigen Betrieb genommen. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Insgesamt 11 Züge hatten eine Verspätung von insgesamt 249 Minuten, zudem kam es zu 11 Teilausfällen.

Bedrohungssituation – Ramersdorf

Am Samstag gegen 13:30 Uh, wurde der Notruf der Polizei 110 von einer Mitteilerin über eine mögliche Bedrohungssituation in einem Mehrfamilienhaus informiert. Ein 18-jähriger Bewohner soll im Besitz einer Schusswaffe sein und gedroht haben, diese gegen eine andere Person einzusetzen. Konkretere Informationen zur Art der Waffe und einer genaueren Örtlichkeit innerhalb des Hauses wurden nicht angegeben. Um diese unklare und möglicherweise gefährliche Situation zu klären, wurden mehrere Streifen, darunter auch Kräfte einer Einsatzhundertschaft, sofort zum angegebenen Haus geschickt. Es wurden mehrere Örtlichkeiten in dem Haus von der Polizei überprüft. Der 18-Jährige konnte dabei in einem Treppenhaus angetroffen und festgenommen werden. Eine Waffe wurde bei ihm nicht aufgefunden. Zwei Wohnungen, in denen sich nach den polizeilichen Erkenntnissen eine Waffe hätte befinden können, wurden überprüft. Auch dort wurde keine Waffe aufgefunden. Bei dem 18-Jährigen wurde eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt und er wurde wegen einer Bedrohung angezeigt. Er wurde von der Polizei über sein Verhalten und die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen belehrt und danach wieder entlassen.

Brand in einer Tiefgarage – Ismaning

Am Freitag gegen 10:30 Uhr alarmierte eine Zeugin den Notruf und sie teilte mit, dass in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses ein Pkw brennen würde. Sofort wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zur Einsatzörtlichkeit in Ismaning geschickt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Pkw brannte bei dem Vorfall vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden weitere dort geparkte Fahrzeuge und Teile der Tiefgarage beschädigt. Personen wurden dabei nicht verletzt. Nach den ersten vorläufigen Erkenntnissen der Polizei begann der Brand, als der Pkw in die Tiefgarage fuhr. Der Fahrer konnte daraufhin das Fahrzeug sofort verlassen. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Es entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.

Polizeieinsatz wegen einer Bedrohung – Ramersdorf

Am Freitag gegen 11:00 Uhr wurde die Polizei über eine bedrohliche Situation in einem Mehrfamilienhaus informiert. Dort hatte ein 57-jähriger Bewohner ein Küchenmesser in der Hand und er drohte, andere Personen damit zu verletzen. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit in Ramersdorf geschickt, um die Situation zu klären. Die Beamten betraten die Wohnung und konnten den 57-Jährigen dort sichern. Der Mann wurde dabei nicht verletzt und das Küchenmesser wurde sichergestellt. Aufgrund seines gefährdenden Verhaltens wurde der 57-Jährige in eine psychiatrische Klinik gebracht. Er wurde wegen einer Bedrohung angezeigt. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort könnte eine bevorstehende Durchsetzung eines privatrechtlichen Anspruchs im Rahmen eines Mietverhältnisses ursächlich für das gefährdende Verhalten des 57-Jährigen gewesen sein.


17.01.2025

Nach Schlag gegen Bahnhofsuhr: Situation eskaliert

Am späten Donnerstagabend schlug ein 28-Jähriger im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes gegen eine Bahnhofsuhr. Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit beobachteten dies und stellten ihn zur Rede, woraufhin die Situation eskalierte. Gegen 22.15 Uhr schlug ein 28-jähriger Eritreer gegen eine Bahnhofsuhr, ohne dass diese dabei Schaden nahm. Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit stellten den Mann zur Rede. Es kam zu einem Streit in dessen Verlauf die Sicherheitsdienstmitarbeiter den 28-Jährigen zu Boden brachten. Dessen 30-jähriger Begleiter ging dazwischen und versuchte ihn aus den Griffen der Security zu befreien, woraufhin diese den Mann ebenfalls zu Boden brachten. Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen alle Beteiligten zur Aufklärung des Sachverhaltes mit zur Bundespolizei-Wache zur Denisstraße. Die Bundespolizei hat Ermittlungen sowohl gegen den 28-jährigen Eritreer als auch gegen sechs Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit aufgenommen.

Fahrer nach Unfall im Pkw eingeklemmt - Feldmoching

Bei einem Verkehrsunfall in Feldmoching ist ein 23-jähriger Fahrer eines BMW schwer verletzt worden. Um 23.30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Lerchenauer Straße und der Georg-Zech-Allee. Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, war ihnen sofort klar, dass hier schweres technisches Gerät für die Rettung notwendig war. Ein BMW hatte sich sprichwörtlich um einen Ampelmast gewickelt. Nach einer ersten medizinischen Versorgung im Fahrzeug konnten die Feuerwehrleute mit hydraulischem Rettungsgerät den schwer verletzten Mann aus seinem Fahrzeug schneiden. Die Befreiung des Fahrers aus dem Fahrzeug dauerte glücklicherweise nur 15 Minuten. Nach einer weiteren medizinischen Erstversorgung kam der 23-jährige Fahrer mit schweren Verletzungen in den Schockraum einer Klinik. Zu dem Unfall war es gekommen, nach dem einer Polizeistreife der Pkw ohne Kennzeichen aufgefallen war. Die Beamten versuchten eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrer versuchte zu flüchten und krachte gegen den Ampelmast. Aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten bei dem 23-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrer hatte weder eine Fahrerlaubnis noch eine Zulassung für den Pkw.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstählen – Altstadt

Am Montag gegen 09:45 Uhr beobachteten Zeugen einen zu dem Zeitpunkt unbekannten Täter, wie er im Innenhof eines Mehrfamilienhauses ein abgesperrtes Fahrrad entwendete. Einer der Zeugen verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Eine Polizeistreife wurde sofort zum Einsatzort geschickt, konnte den Täter jedoch nicht mehr antreffen. Bei der Anzeigenaufnahme des Fahrraddiebstahls vor Ort konnten die Polizeibeamten den Tatverdächtigen aufgrund der Personenbeschreibung auf einem anderen Fahrrad fahrend feststellen, anhalten und kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass auch das soeben genutzte Fahrrad kurz zuvor im Umfeld entwendet wurde. Bei dem Tatverdächtigen handelt sich um einen 21-Jährigen deutschen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei einer anschließend durchgeführten Nachschau in einem Wohnheim, wo der Tatverdächtige zurzeit nächtigt, konnte das erste entwendete Fahrrad aufgefunden werden. Beide Fahrräder wurden sichergestellt und konnten mittlerweile den rechtmäßigen Eigentümern wieder übergeben werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige wieder entlassen. Am selben Tag gegen 15:00 Uhr konnten andere Polizeibeamte den 21-Jährigen dabei beobachten, wie er erneut versuchte ein Fahrrad zu entwenden. Der Tatverdächtige wurde daher kontrolliert und im Anschluss vorläufig festgenommen. Er wurde wegen des versuchten Fahrraddiebstahls der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Pkw fährt gegen einen Balkon im Hochparterre – Neuhausen

Am Donnerstag gegen 16:45 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit einem Opel auf der ringförmigen angelegte Straße des Therese-Danner-Platzes. Mit ihm im Fahrzeug befanden sich zwei 18-Jährige. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache kam der 21-jährige mit dem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal in einen Hochparterrebalkon. Der 21-Jährige und seine Mitfahrer wurden jeweils leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht. Der Pkw wurde schwer und der Balkon leicht beschädigt. Derzeit ergaben sich keine Hinweise auf einen Schaden an der Statik des Gebäudes. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt die Münchner Verkehrspolizei.


16.01.2025

Tätlicher Angriff gegen Beamte im ICE

Ein 17-Jähriger griff in einem aus Essen kommenden ICE in den frühen Morgenstunden am Mittwoch mehrere Polizeibeamte an und verletzte sie leicht. Der Jugendliche, der sich auffällig verhielt und islamische Gebete sprach, war bei der Ansprache durch die Polizisten unkooperativ. Statt seinen Ausweis und Fahrschein vorzuzeigen, schrie er laut und sprang auf einen Tisch. Als die Beamten versuchten, ihn zu beruhigen, attackierte er sie körperlich, bespuckte und beleidigte sie. Nach der Ankunft des Zuges in München floh der 17-Jährige über die Gleise und versteckte sich unter einem abgestellten Zug. Bundespolizisten entdeckten ihn später kniend im Gestrüpp, wo er Musik oder Gebetsaufnahmen abspielte. Bei seiner Festnahme wehrte er sich heftig und verletzte zwei Beamte leicht. Bei einem weiteren verhinderte die Diensthose eine Verletzung, nachdem der 17-Jährige versucht hatte, dem Beamten in den Oberschenkel zu beißen. Der 17-Jährige wird wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie weiterer Delikte dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund seines Verhaltens war er in der Nacht einer psychiatrischen Klinik zugeführt worden.

Baum fällt in Oberleitung

Am Donnerstagmorgen kam es zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr. Ein Baum stürzte zwischen Buchenau und Fürstenfeldbruck in die Oberleitung. Kurz nach 07:15 Uhr fiel auf der Bahnstrecke Memmingen - München auf höhe des Kloster Fürstenfeldbruck ein Baum auf die Oberleitung. Eine sich nähernde S4 Richtung München konnte rechtzeitig vor dem Hindernis bremsen. Es gab keine Verletzten. In der S-Bahn befanden sich rund 30 Reisende. Diese wurden von Mitarbeitern der Deutschen Bahn und der Feuerwehr evakuiert und mittels Bus nach Fürstenfeldbruck gefahren. Ersten Ermittlungen zufolge wurde bei dem Baumsturz auch ein Oberleitungsmast stark beschädigt, weswegen der Bahnverkehr zunächst nur einseitig freigegeben werden konnte. Eine Diesellok zog die S-Bahn nach Buchenau, während die Feuerwehr den abgebrochenen Baum von den Schienen räumte. Wie lange die Reparaturarbeiten dauern und die Gleise nur einseitig befahrbar bleiben, ist nicht bekannt. Aufgrund des Vorfalls kam es zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahn-, sowie Regionalverkehr von und nach Memmingen. Die Bundespolizei versucht nun zu klären, warum der Baum abbrach bzw. in wessen Verantwortungsbereich dies lag, und ob es zu verhindern gewesen wäre.

Größerer Polizeieinsatz – Altstadt

Am Mittwoch gegen 14:00 Uhr, verständigte eine Passantin den Polizeinotruf 110, da sie beobachtet hatte, dass eine männliche Person mit einem pistolenartigen Gegenstand auf zwei bislang unbekannte Geschädigte zielte. Aufgrund der vermeintlichen Bedrohungssituation wurden eine Vielzahl von Streifen der Münchner Polizei zum betroffenen U-Bahnhof geschickt. Der unbekannte Täter sowie Geschädigte konnten vor Ort aber nicht mehr angetroffen werden. Nach Sichtung von Videoaufnahmen bestätigte sich jedoch der Sachverhalt. Dabei konnte ein Tatverdächtiger, ein 20-Jähriger mit Wohnsitz in München, identifiziert werden. Aufgrund umfangreicher Maßnahmen konnte der 20-Jährige um 18:00 Uhr an seiner Wohnanschrift angetroffen und festgenommen werden. Der pistolenartige Gegenstand konnte nicht aufgefunden werden. Gegen den 20-Jährigen wird jetzt wegen Bedrohung ermittelt. Wegen seines psychisch auffälligen Verhaltens wurde er im Anschluss in einem Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung untergebracht.

Mann von S-Bahn angefahren

Ein 43-Jähriger, der sich am Mittwochabend (15. Januar) zwischen Dachau und Karlsfeld zu Fuß auf Bahngleisen auf dem Weg nach München befand, wurde von einer S-Bahn erfasst und verletzt. Gegen 17:25 Uhr erkannte ein Triebfahrzeugführer einer Richtung München verkehrenden S-Bahn (S2) im Gleisbereich eine Person. Trotz Schnellbremsung konnte der DB-Mitarbeiter eine Kollision nicht verhindern. Die S-Bahn erfasste den 43-jährigen Iraner am Arm, dann wurde er zur Seite geschleudert. Ersten Ermittlungen zufolge befand sich der Mann, der in Karlsfeld wohnt, auf dem Weg nach München. Dazu nutzte der Ortsunkundige die Bahngleise. Bei der Kollision erlitt er u.a. einen offenen Bruch des Armes, weswegen er in eine Klinik eingeliefert und operiert wurde. Bei der Schnellbremsung verletzte sich keiner der rund 130 Reisenden. Der Triebfahrzeugführer musste abgelöst werden. Aufgrund des Vorfalls kam es zu erheblichen betrieblichen Auswirkungen im S-Bahn-, wie im Regionalverkehr Richtung Regensburg. Gegen den 43-jährigen Iraner wird von der Bundespolizei wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, die Gleisanlagen - auch nicht zur Orientierung - zu betreten.


15.01.2025

Gefährliche Körperverletzung – Feldmoching

Am Sonntagabend begab sich eine 21-Jährige zur Wohnanschrift ihres Ex-Lebensgefährten, einem 26-Jährigen, um dort persönliche Gegenstände abzuholen. Hier kam es vor dem Anwesen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beiden. Im Zuge des Streits wollte sich die 21-Jährige entfernen. Der 26-Jährige folgte ihr und griff sie tätlich an. Dabei wurde sie zu Boden geworfen und von ihm gewürgt. Die 21-Jährige konnte sich kurzzeitig in Richtung ihres Pkw begeben. Der 26-Jährige griff die 21-Jährige hier aber erneut an, brachte sie zu Boden und würgte sie. Schließlich gelang es der 21-Jährigen von dem 26-Jährigen loszukommen und bei einer unbeteiligten Zeugin zu klingeln. Diese ließ die 21-Jährige ins Haus und informierte die Polizei, woraufhin der 26-Jährige sich entfernte. Gegen den 26-Jährigen wird jetzt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag zwischen 21:15 Uhr und 22:00 Uhr im Bereich Herbergstraße, Pflaumstraße oder Lerchenstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


14.01.2025

Unfall im Brudermühltunnel – Sendling

Am Montagabend fuhr ein 63-Jähriger in einem BMW durch den Brudermühltunnel. Auf Höhe der Abfahrt zur Plinganserstraße kam der Pkw plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem dort befindlichen Fahrbahnteiler. Durch den Unfall wurde der 63-jährige Fahrer zum Glück nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Raubdelikt – Pasing

Am Samstag gegen 19:00 Uhr traf sich eine 16-Jährige mit Wohnsitz in Memmingen mit einer Freundin in München. Hier stießen neben der Freundin zwei weitere, der 16-Jährigen entfernt bekannte Mädchen und zwei ihr völlig unbekannte Jungen dazu. Die Gruppe begab sich dann gemeinsam von der Innenstadt nach Pasing zu einem Einkaufszentrum. Dort haben die zwei Jungen die 16-Jährige von den restlichen Mädchen separiert, indem sie diese aufgefordert haben, sich abseits in einem Innenhof mit ihr zu unterhalten. Dort haben die beiden Jungen dann unvermittelt auf die 16-Jährige eingeschlagen und getreten. Die beiden Täter forderten zudem die Jacke der 16-Jährigen. Nachdem die Beiden ihr letztendlich gemeinschaftlich die Jacke entrissen hatten, ließen sie von ihr ab und entfernten sich gemeinsam mit den restlichen Begleiterinnen vom Tatort. Die 16-Jährige begab sich zunächst mit dem Zug allein nach Hause, wo sie dann im Nachgang zusammen mit ihrer Mutter zur Polizei ging, um Anzeige zu erstatten. Die 16-Jährige wurde verletzt und musste sich ärztlich Behandlung begeben. Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Männlich, südeuropäisches Erscheinungsbild Zeugenaufruf: Wer am Samstag gegen 19:00 Uhr im Bereich der Rathausgasse, Landsberger Straße oder Bäckerstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfall fordert zwei Verletzte - Ramersdorf

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montagabend auf dem Innsbrucker Ring gekommen. Im Kreuzungsbereich Bad-Schachener-Straße und Innsbrucker Ring stießen gegen 21.30 Uhr zwei Pkw zusammen. Eine Insassin wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwehr München befreiten die eingeschlossene Frau mit hydraulischem Rettungsgerät. Anschließend wurden die beiden 40 und 18 Jahre alten Frauen vom Rettungsdienst versorgt und in Münchner Kliniken transportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

Vandalismus am Bahnübergang

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es auf der Bahnstrecke München-Regensburg zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr, nachdem Unbekannte das Lichtsignal an einer Schranke am Bahnübergang in Eching zerstört hatten. Gegen 22 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über eine mutwillige Beschädigung der Schrankenanlage an einem Bahnübergang in Eching. Beim Eintreffen der Streife am Bahnübergang Ohmstraße war der Techniker bereits vor Ort. Nach dessen Aussage wurde die Anlage mit Schottersteinen beworfen. Mehrere Steine konnten in unmittelbarer Nähe gefunden werden. Insgesamt wurden drei Lampen der Anlage beschädigt, was zu einer Störung am Bahnübergang führte. Der Schaden, der durch den Techniker behoben werden konnte, beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Es kam zu Verspätungen und Teilausfällen im Zugverkehr. Die Bundespolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Raubdelikt – Milbertshofen

Am Sonntagabend befand sich ein 47-Jähriger mit Wohnsitz in München als Gast in einem Lokal. Dort spielte er an zwei Automaten. In der Folge kam es zunächst zu einem verbalen Streit, welcher in der Folge in einer körperlichen Auseinandersetzung mit drei ebenfalls anwesenden Gästen endete. Aufgrund des körperlichen Angriffs ging der 47-Jährige zu Boden, wo die drei Täter weiter auf ihn einschlugen und ihm zudem sein Mobiltelefon aus der Hosentasche entnahmen. Der 47-Jährige wurde hierbei mit einem Stuhl und einem Tisch geschlagen sowie mit Fußtritten angegriffen. Eine Zeugin verständigte den Polizeinotruf 110. Durch die eingesetzten Beamten konnten die drei Tatverdächtigen, ein 54-Jähriger, ein 33-Jähriger und ein 36-Jähriger, jeweils mit Wohnsitz in München angetroffen und festgenommen werden. Der 47-Jährige wurde durch den Angriff verletzt und musste vom Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Tatverdächtigen wurden am Montag zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen.


13.01.2025

Schlägerei am Pasinger Bahnhof

Nach einem Streit zwischen zwei Personengruppen kam es am Sonntagabend am Bahnhof Pasing zu einer Schlägerei. Gegen 21.45 Uhr geriet ein 21-jähriger Deutscher mit einem 15-jährigen Kosovaren und einem 15-jährigen Deutschen im Personentunnel des Bahnhofs Pasing in Streit. In der Folge schlugen die jüngeren Jugendlichen gemeinsam auf den 21-Jährigen ein, was durch eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit schnell unterbunden werden konnte. Die Sicherheitskräfte trennten die Parteien bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Bundespolizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Jugendlichen, konnten aber kurz darauf gestellt und festgenommen werden. Alle Beteiligten wurden zur Bundespolizeiwache gebracht. Der 21-Jährige klagte über starke Kopfschmerzen und wurde von Sanitätern untersucht. Ein Transport mit dem Rettungswagen war nicht erforderlich. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden über den Vorfall informiert. Die Jungen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Brandlegung – Solln

Am Sonntag gegen 07:30 Uhr wurden im Bereich Paul-Klee-Straße, Heinleinstraße und Lochhamer Straße jeweils brennende Mülltonnen festgestellt. Die Brände griffen teilweise auf angrenzende Hecken über. Sie wurden jeweils von Anwohnern entdeckt, die auch die Feuerwehr verständigten. Durch die Polizei wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die bisher nicht zur Ergreifung des oder der bislang unbekannten Täter führten. Der entstandene Schaden liegt im vierstelligen Bereich.
Zeugenaufruf:
Wer am Sonntag gegen 07:30 Uhr im Bereich Paul-Klee-Straße, Heinleinstraße oder Lochhamer Straße (Solln) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Körperverletzungsdelikt – Neuhausen

Am Freitag gegen 23:30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mehrere Mitteilungen von Passanten über eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich des Rotkreuzplatzes. Vor Ort wurden drei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren festgestellt. Die drei Jugendlichen waren jeweils verletzt und wurden im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der polizeilichen Abklärungen vor Ort stellte sich heraus, dass es nach derzeitigem Kenntnisstand im Vorfeld zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Jugendlichen und vier weiteren Jugendlichen, im Alter zwischen 15 und 20 Jahren gekommen war. Diese konnten ebenfalls vor Ort angetroffen werden. Die Ursache der Auseinandersetzung, sowie die Details zu deren Ablauf sind noch nicht genau bekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten entlassen.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 23:30 Uhr im Bereich Rotkreuzplatz Wahrnehmungen gemacht, hat die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München per Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Brandlegung – Isarvorstadt

Am Montag gegen 00:10 Uhr, entzündeten drei bislang unbekannte Täter im Bereich der Wittelsbacherstraße und der Wittelsbacher Brücke dort zur Entsorgung abgelegte Christbäume. Die unbekannten Täter zogen die Christbäume zunächst auf die Fahrbahn, wo sie die Bäume in Brand setzten. Anschließend ergriffen die Täter die Flucht. Passanten, die das Vorgehen beobachteten, verständigten die Feuerwehr und die Polizei. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung der unbekannten Täter. Durch den Brand wurde auch die Fahrbahndecke beschädigt.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 00:10 Uhr im Bereich Wittelsbacher Straße und Wittelsbacher Brücke Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München via Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


12.01.2025

Raubdelikt – Ludwigsvorstadt

In der Ludwigsvorstadt ereignete sich am Freitag gegen 21:10 Uhr ein Raubdelikt. Ein 48-jähriger war zu Fuß in der Schillerstraße unterwegs, als ihn zwei männliche Personen auf Arabisch ansprachen. Nach den bisherigen Ermittlungen gaben sich die beiden als Polizeibeamte aus, drückten den Mann gegen eine Hauswand und entwendeten ihm gewaltsam seine Wertgegenstände. Als der 48-Jährige um einen Ausweis der vermeintlichen Beamten bat, flüchteten diese mit der Beute in Richtung Nußbaumpark. Der Geschädigte verfolgte die beiden bislang unbekannten Täter und konnte sie auf Höhe der Mathildenstraße einholen, wo er sein Mobiltelefon zurückforderte. Einer der Täter drohte ihm daraufhin mit Gewalt, was den 48-Jährigen einschüchterte und dazu brachte, sich zurückzuziehen. Im Nahbereich sprach der Mann eine uniformierte Streife des Polizeipräsidiums München an und zeigte die beiden Verdächtigen an. Diese konnten nach einem Fluchtversuch von den eingesetzten Beamten festgenommen werden. Es handelt sich um einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Freising sowie einen 21-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Gegen beide Tatverdächtigen wird wegen schweren Raubes ermittelt. Sie wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo am Samstag durch den Ermittlungsrichter Haftbefehl erlassen wurde.

Zeugenaufruf: Wer am Freitag gegen 21:10 Uhr im Bereich der Schillerstraße oder Mathildenstraße Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang stehen, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Branddelikt – Laim

In Laim kam es am Freitag gegen 2:40 Uhr zu einem Brandereignis. Der Polizeinotruf 110 erhielt eine Meldung über ein Feuer in der Fürstenrieder Straße. Sofort wurde die Berufsfeuerwehr München alarmiert, die kurze Zeit später zusammen mit Kräften der Münchner Polizei am Einsatzort eintraf. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten, da mehrere Christbäume auf einem Christbaumsammelplatz in Brand geraten waren. Das Feuer beschädigte zudem ein nahegelegenes Carport. Glücklicherweise konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nach den aktuellen Ermittlungen wurden keine Personen verletzt, jedoch beläuft sich der Sachschaden auf über zehntausend Euro. Die polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Zeugenaufruf: Wer am Freitag gegen 2:40 Uhr im Bereich der Fürstenrieder Straße, Andreas-Vöst-Straße oder Friedrich-Brugger-Weg Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pkw entzieht sich Verkehrskontrolle – Bogenhausen

In Bogenhausen kam es am Samstag gegen 4:25 Uhr zu einem gefährlichen Vorfall. Eine Streife der Münchner Polizei bemerkte einen VW, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Chiemgaustraße in Richtung Ramersdorf fuhr. Die Beamten entschieden sich, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhalteaufforderung und versuchte, sich mit hoher Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Er setzte seine Fahrt in Richtung Innsbrucker Ring fort. Während der Verfolgung überfuhr der unbekannte Fahrer mehrere Ampeln bei Rot und gefährdete damit andere Verkehrsteilnehmer, die teilweise stark abbremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Ein ziviles Einsatzfahrzeug konnte den Fahrer schließlich im Bereich der Effnerstraße ausfindig machen. Dort verlangsamte er seine Geschwindigkeit und das zivile Streifenfahrzeug konnte ihn anhalten und festnehmen. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 22-Jährigen mit Wohnsitz in München handelte. Nach den aktuellen Ermittlungen wurde niemand verletzt und es entstand lediglich ein geringer Sachschaden. Der Führerschein des jungen Mannes sowie sein Pkw wurden sichergestellt. Zudem wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Gegen den 22-Jährigen wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Fahrverhalten machen können oder dadurch selbst gefährdet wurde, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Fahrgast stürzt in Linienbus – Trudering

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Freitag gegen 14:40 Uhr in Trudering. Eine über 80-jährige Frau aus München befand sich in einem Linienbus der Linie 192, der auf der Truderinger Straße in Richtung Stadtmitte fuhr. Nach den bisherigen Ermittlungen musste der Busfahrer kurz nach dem Anfahren aufgrund des Verkehrs erneut bremsen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die ältere Dame bereits ihren Sitzplatz verlassen, um an der nächsten Haltestelle auszusteigen. Durch die plötzliche Bremsung stürzte sie und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Die Frau wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Münchener Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Vorfall werden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.


10.01.2025

Fahrzeugbrand erfordert ungewöhnliche Maßnahmen - Pasing-Obermenzing

Am frühen Freitagmorgen ist im Münchner Westen ein Pkw in Brand geraten. Als das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle in der Lochhausener Straße ankam, stand der Kleintransporter bereits in Vollbrand. Wie in solchen Fällen üblich gingen zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz mit dem sogenannten Schnellangriffsschlauch zur Brandbekämpfung vor. Zunächst wurden die Flammen mit Wasser niedergeschlagen und so eine Ausbreitung auf das benachbarte Gebäude, bei welchem bereits eine Scheibe gesprungen war, verhindert. Um den Dacia endgültig ablöschen zu können, ordnete der mittlerweile eingetroffene Zugführer einen Löschangriff mit Schaum an. Dieses Löschmittel hat den Vorteil, dass es nicht nur eine kühlende, sondern auch erstickende Wirkung hat und über einen längeren Zeitraum am Brandgut haftet. Da der Transporter voll betankt war, bereitete auslaufender Kraftstoff unter dem Auto ein weiteres Problem. Deshalb wurde das Fahrzeug mit Hilfe einer Rundschlinge von einem Hilfeleistungslöschfahrzeug kurzerhand auf die Seite gelegt. Anschließend konnte der Tank entfernt, separat mit zwei Pulverlöschern gelöscht und das Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt werden. Insgesamt musste die Feuerwehr München bei diesem Brand nahezu alle üblichen Löschmittel einsetzen. Durch den Einsatz kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen. Am Pkw entstand ein Totalschaden. Die Brandursache ist nicht bekannt.

Unwetter endet glimpflich

Starker Wind hat in München zu insgesamt 16 Einsätzen geführt. Meistens mussten umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste beseitigt werden. Auch Gebäudeteile, Bauzäune und eine Mobiltoilette mussten aufgerichtet und gesichert werden. Zum Teil kam hierfür schweres Gerät zum Einsatz. So wurde in der Eichenauer Straße ein LKW mit Kran - ein sogenanntes Wechselladerfahrzeug - von den Einsatzkräften zum Zerteilen eines Baumes nachgefordert. Zwei Personen hatten in der Bodenseestraße großes Glück. Hier stürzte eine Kabelbrücke an der Zufahrt zu einem Baumarkt-Parkplatz ein, als sie sich mit ihrem Pkw genau darunter befanden. Da sich das Fahrzeug nicht mehr aus der verzwickten Lage befreien ließ, musste die Feuerwehr tätig werden. Nachdem die Konstruktion teilweise demontiert worden war, konnte die Querstrebe mit Muskelkraft vom Fahrzeug gehoben werden. Am Pkw entstand ein leichter Schaden am Dachbereich, die beiden Personen kamen zum Glück mit dem Schrecken davon.

Frau mit Messer im Hauptbahnhof

Mit zwei Küchenmessern in der Hand betrat eine 30-jährige Frau am Donnerstagabend den Münchner Hauptbahnhof. Einsatzkräfte der Bundespolizei sahen die Frau und forderten sie mit vorgehaltener Schusswaffe auf, die Messer wegzulegen. Bei der Festnahme leistete sie Widerstand und biss einer Polizistin in die Hand. Gegen 23.00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion München auf eine Frau aufmerksam, die mit zwei Küchenmessern in der Hand den Bahnhof über den Nordausgang zur Arnulfstraße betrat. Die Bundespolizisten sprachen die Frau sofort an und forderten sie auf, die Messer fallen zu lassen. Gleichzeitig wurde der Einsatz von Pfefferspray angedroht und zur Eigensicherung die Schusswaffe gezogen. Die 30-jährige Deutsche kam der Aufforderung nach und legte sich auf den Boden. Aufgrund der unklaren Situation legten die Einsatzkräfte der Frau Handfesseln an. Dabei leistete die Frau Widerstand, indem sie um sich trat. Dabei wurde ein Beamter am Knie getroffen. Beim Verbringen in die Diensträume der Bundespolizei im Hauptbahnhof biss sie einer Beamtin in die Hand. Dank der Handschuhe wurde diese jedoch zum Glück nicht verletzt. Die Frau, die weder Alkohol noch Drogen zu sich genommen hatte, wurde aufgrund ihres Verhaltens in eine Münchner Klinik eingeliefert.


09.01.2025

Raubdelikt in Pasing

Am Mittwoch gegen 18:50 Uhr wollte sich ein 14-Jähriger aus München in einer Grünanlage an der Avenariusstraße mit einer Bekannten treffen. Als er dort ankam, traten drei maskierte Jugendliche auf ihn zu und forderten die Herausgabe seiner mitgeführten Gegenstände. Der Junge gab ihnen seine Sachen, darunter auch sein Mobiltelefon. Anschließend flüchteten die drei Täter in unbekannte Richtung. Der 14-Jährige verließ daraufhin die Grünanlage und sprach Passanten an, die umgehend über den Notruf 110 die Polizei informierten. Daraufhin suchten mehrere Streifen nach den Tätern und kontrollierten verschiedene Personen. Bisher gibt es jedoch keinen konkreten Tatverdacht. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte das gestohlene Mobiltelefon im Bereich der Würmtalstraße in Hadern aufgefunden werden.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1: männlich, zwischen 15 und 18 Jahren alt, etwa 2 Meter groß, schlanke und hat eine muskulöse Statur, er trugt eine dunkle Jacke, dunkle Hose und eine schwarze Skimaske.

Täter 2: männlich, etwa 16 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und schlank, er trugt eine dunkle Jacke, dunkle Hose und ein graues Stofftuch über Mund und Nase.

Täter 3: männlich, etwa 1,85 Meter groß und war dunkel gekleidet.

Zeugenaufruf:

Wer am Mittwoch gegen 18:50 Uhr im Bereich der Avenariusstraße, Planegger Straße, Am Stadtpark (Pasing) oder Würmtalstraße (Hadern) Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Drei leicht verletzte Bundespolizisten:

Am späten Dienstagabend kam es im Münchner Hauptbahnhof zu wechselseitigen Körperverletzungen unter mehreren Personen. Zunächst waren ein 20-jähriger Jordanier und ein 28-jähriger Afghane gegen 23 Uhr im Zwischengeschoss aneinandergeraten. Dabei kam es u.a. zu wechselseitigen Faustschlägen. Nachdem die Personen sich in unterschiedlichen Richtungen entfernt hatten, trafen sie wenig später am Starnberger Flügelbahnhof erneut aufeinander. Dabei schlug eine 15-Jährige Begleiterin des Afghanen gegen die Brust einer 22-jährigen, die den Jordanier begleitete. Eine Streife der Bundespolizei wurde anschließend auf die beiden Männer aufmerksam, die sich lautstark anschrien und trennte die Männer. Bei Fahndungsmaßnahmen wurden wenig später auch die beiden Frauen, die sich zuvor entfernt hatten, von Bundespolizisten aufgegriffen. Bei der Sachverhaltsaufklärung in der Wache beleidigte und bedrohte die 15-Jährige Beamte und trat einer Beamtin mit dem Fuß gegen das Scheinbein. Anschließend schlug die Jugendliche nach zwei weiteren Beamten. Die leicht verletzten Bundespolizisten waren mit Schürfwunden weiterhin dienstfähig. Die 15-Jährige war aus einem Jugendheim abgängig und zur Fahndung ausgeschrieben. Sie wurde der Einrichtung durch Beamte der Landespolizei zugeführt.

Tätlicher Angriff, Bedrohung, Sachbeschädigung, vier leicht verletzte Beamte:

Bei einer Personenkontrolle kam ein 56-jähriger, verbal aggressiver Deutscher, der sich ohne Reiseabsichten im Hauptbahnhof aufhielt, einem von Bundespolizisten gegen 02:25 Uhr mehrfach ausgesprochenem Platzverweis nicht nach. Bei der zwangsweisen Durchsetzung trat und schlug der in Schwabing Wohnende nach Beamten. Dabei wurde die Brille eines Bundespolizisten beschädigt. Der polizist selbst wurde leider leicht verletzt. Bei Durchsuchungsmaßnahmen schlug und trat der aggressive Mann nach zwei weiteren Beamten, was leichte Verletzungen im Brust- und Intimbereich nach sich zog. Rettungsdienstmitarbeiter stellten bei dem 56-Jährigen niedrigen Blutdruck sowie Medikamentencocktail-Konsum fest. Vorsorglich wurde er in ein Krankenhaus transportiert. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Bedrohung ermittelt. Er blieb auf freien Fuß.

Bedrohung von DB-Security:

Gegen 21:15 Uhr kam es am Mittwoch (8. Januar) im Hauptbahnhof München zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit. Ein mit 2,6 Promille alkoholisierter 34-jähriger Eritreer, gegen den ein Hausverbot vorlag, wandte sich gegen DB-Security. Der 2016 erstmals ins Bundesgebiet Eingereiste nahm einen in der Bahnhofshalle abgestellten Besenstiel, brach diesen entzwei und drohte - auf die DB-Sicherheitsmitarbeiter zulaufend, diesen auch einzusetzen. Als die beiden Security den Schlagstock androhten, ließ der 34-Jährige ab und hinzukommende Bundespolizisten überwältigten den Aggressor. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme sowie eine Richtervorführung des bereits mehrfach mit Betäubungsmittel-, Gewalt- sowie Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung Getretenen an.

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen:

Am Mittwochnachmittag (8. Januar) zog eine 51-jährige Deutsche - ohne ersichtlichen Grund - in einer Richtung Petershausen verkehrenden S-Bahn (S2) die Notbremse. An der Hackerbrücke war ersten Ermittlungen zufolge, ein Unbekannter zugestiegen, der sich neben die Wohnsitzlose setzte. Darauf stand die Frau auf, stellte ihren Rucksack auf den Sitzplatz, und zog - ohne Not - in der fahrenden S-Bahn den Nothalt. In der S-Bahn anwesende Prüfdienstmitarbeiter stellten die Frau und forderten sie beim Halt an der Donnersbergerbrücke auf, den Zug mit ihnen zu verlassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen die gebürtige Münchnerin wehen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen.


08.01.2025

S-Bahn kollidiert mit Baum

Am Dienstagnachmittag kollidierte eine S-Bahn auf der Strecke Westkreuz - Herrsching bei Neugilching mit einem Baum, der auf die Oberleitung gefallen war und ins Gleis stürzte. Die S8, besetzt mit rund 90 Personen, prallte hinter dem S-Bahnhaltepunkt Neugilching auf freier Strecke gegen den Baum. Durch die Kollision entstanden diverse Schäden an der S-Bahn. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, weder durch den Aufprall noch durch die eingeleitete Schnellbremsung. Nach der Beseitigung der Hindernisse konnte die S8 eigenständig zum Haltepunkt Weßling weiterfahren, wo die Passagiere den Zug verlassen konnten. Anschließend wurde die S-Bahn zum nächstgelegenen Bahnbetriebswerk gebracht. Nach etwa eineinhalb Stunden Sperrung konnten beide Gleisbereiche schließlich wieder für den S-Bahnbetrieb freigegeben werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der morsche Baum im Wurzelwerk ohne Fremdeinwirkung entwurzelt und umgestürzt war.

Seit 10 Jahren gesuchter Drogenkurier festgenommen

Am 7. Januar nahmen Beamte der Bundespolizei einen polnischen Staatsangehörigen fest, der seit fast einem Jahrzehnt wegen Rauschgiftdelikten gesucht wurde. Der 37-Jährige wurde bei seiner Einreise aus Warschau mit geplantem Weiterflug nach Amsterdam von Bundespolizisten festgestellt. Eine Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass er bereits seit Juli 2014 durch das Landgericht Limburg/Lahn wegen Einfuhr und Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verurteilt ist. Die Bundespolizei vollstreckte den 2014 erlassenen Haftbefehl, wonach der Pole noch 387 Tage Freiheitsstrafe verbüßen muss. Nach der Festnahme wurde die Person der Justizvollzugsanstalt Erding überstellt, wo sie ihre Strafe antreten wird.

Zeugenaufruf: Pfefferspray im Zug

Am Dienstagmittag wurde in einem Zug zwischen Freising und München Pfefferspray versprüht. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe von Zeugen und Geschädigten. Gegen 12:30 Uhr meldete eine 22-jährige Deutsche, dass sie und andere Reisende in der Nähe von Laim ein starkes Kratzen im Hals sowie einen heftigen Hustenreiz verspürten. Kurz darauf, beim Halt in Laim, verließen zwei bislang unbekannte Männer den Zug und warfen einen Gegenstand in einen Mülleimer. Diese Männer fielen zuvor durch ihr lautes und ungebührliches Verhalten im Zug auf. Die Bundespolizei wertet derzeit Videoaufzeichnungen der S-Bahn sowie vom Bahnsteig aus, um die Identität der Männer zu klären. Wer in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht hat, möglicherweise selbst betroffen ist oder Hinweise zu den Unbekannten geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 089/51 555 0-0 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

Wechselseitiges Körperverletzungsdelikt in Feldkirchen:

Am Dienstag, dem 7. Januar 2025, gegen 2:40 Uhr, rief ein 31-jähriger Bewohner einer Unterkunft die Polizei über den Notruf 110 an. Er berichtete, dass er von einem anderen Bewohner, einem 29-Jährigen, mit einem Messer verletzt worden sei. Daraufhin wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzstelle geschickt. Vor Ort trafen die Beamten auf beide Personen, die jeweils eritreische Staatsangehörigkeit besitzen. Der 29-Jährige erklärte, dass er zuvor von dem 31-Jährigen geschlagen worden sei. Er wies eine Verletzung im Kopfbereich auf und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Ursachen und der detaillierte Ablauf des Streits sind bislang unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Gegen beide Männer wurden entsprechende Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und werden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, um die Haftfrage zu klären. Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Bus steckt fest in Milbertshofen

Am Dienstagnachmittag hat sich ein Bus der Münchner Verkehrsgesellschaft, kurz MVG, auf dem Grünstreifen des Petuelrings festgefahren. Der Linienbus musste einem liegen gebliebenen Lkw ausweichen und geriet dabei auf den Grünstreifen. Dort gruben sich die Räder tief in den Boden ein, sodass weder Vor- noch Zurückfahren möglich war. Mit Hilfe von Auffahrbohlen und einer Seilwinde gelang es den Einsatzkräften, den Bus sicher wieder auf die Fahrbahn zurückzuziehen. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Bus bereits leer, und glücklicherweise gab es keine Verletzten. Ein Verkehrsmeister sowie die Polizei waren vor Ort, um den Vorfall zu betreuen.

84-Jährige tot aufgefunden

Eine vermisste Frau ist in Gräfelfing (Landkreis München) tot aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben wurde sie seit Ende Dezember vermisst - sie war zuvor aus einem Seniorenheim verschwunden. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass sie mit ihrem Rollator eine Böschung hinunterstürzte und später starb. Ein Mitarbeiter eines über die Feiertage geschlossenen Betriebs fand die 84-Jährige am Dienstag auf dem Gelände eines Unternehmens. Die Frau war wohl bereits länger tot.


07.01.2025

Größerer Polizeieinsatz in Ramersdorf

Am Montag gegen 12:20 Uhr kam es in einer Arbeiterunterkunft zu einer bedrohlichen Situation. Ein 49-Jähriger mit bulgarischer Staatsangehörigkeit meldete über den Notruf 110, dass er von einem 35-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit mit einem Messer bedroht wurde. Daraufhin entsandte die Münchner Polizei mehrere Streifen zur Einsatzstelle. Der 35-Jährige war jedoch nicht mehr vor Ort. Er wurde kurz nach der Tat an seiner Arbeitsstelle im Landkreis München aufgegriffen und festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Dienstag wurde der 35-Jährige dem Ermittlungsrichter vorgeführt und mittlerweile wieder entlassen. Glücklicherweise wurde bei der Bedrohungssituation niemand verletzt. Die polizei ermittelt derzeit zu den Hintergründen der Bedrohungshandlungen sowie zum Verbleib des Messers.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin – Eine Person verstorben in Solln

Bereits am Montag, dem 23. Dezember ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall in Solln. Eine 45-Jährige aus dem Landkreis München fuhr mit ihrem Mini Cooper auf der Melchiorstraße. An der Kreuzung zur Wolfratshauser Straße beabsichtigte sie, nach links abzubiegen. Zur gleichen Zeit überquerte eine 87-Jährige aus München als Fußgängerin die Wolfratshauser Straße. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen der Fußgängerin und dem Pkw. Die 87-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Leider verstarb die Fußgängerin am Sonntag im Krankenhaus. Die Münchner Verkehrspolizei führt weiterhin die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall durch.

Unfall im Kreuzungsbereich von Obersendling

Am Ratzingerplatz kam es zu einem Unfall, bei dem zwei von fünf Insassen medizinisch versorgt werden mussten. Mehrere Personen meldeten telefonisch einen Vorfall in der Boschetsrieder Straße, auf Höhe des Ratzingerplatzes. Sie berichteten, dass zwei Fahrzeuge beteiligt waren und eines davon auf der Seite lag. Daraufhin wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert, die sich direkt neben der Feuerwache 2 befindet. Vor Ort bestätigten sich die Schilderungen der Anrufer: Ein BMW und ein VW Bus waren kollidiert, wobei der VW Bus auf der Fahrerseite lag. Die insgesamt fünf Insassen beider Fahrzeuge wurden vom Rettungsdienstpersonal untersucht. Zwei von ihnen erhielten vor Ort eine ambulante Behandlung, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und kontrollierten die Fahrzeuge auf auslaufende Betriebsstoffe. Eine Gasflasche aus dem VW stellte trotz der Kollision keine Gefahr dar. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei halfen die Feuerwehrleute mit dem Seilzug eines Rüstwagens, den VW wieder auf seine Räder zu stellen. Beide Fahrzeuge wurden später abgeschleppt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.


06.01.2025

Häusliche Gewalt am S-Bahnhof Laim

Am Sonntag, gegen 16:00 Uhr, kam es am S-Bahnhaltepunkt Laim zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 29-jähriger Syrer schlug, ersten Ermittlungen zufolge, seiner 26-jährigen wohnsitzlosen Begleiterin mehrfach ins Gesicht und packte sie heftig am Kragen. Die Deutsche versuchte, sich mit einer abwehrenden Haltung vor den Schlägen zu schützen. Ein 37-jähriger Deutscher beobachtete die Tat und wurde daraufhin vom Syrer bedroht, um sein Eingreifen zu verhindern. Der Hintergrund des vorangegangenen verbalen Streits zwischen den Partnern war die Wohnsituation. Die 26-Jährige erlitt keine äußerlichen Verletzungen und verspürte zudem keine Schmerzen. Gegen den Syrer, der bislang nur wegen ausländerrechtlicher Verstöße polizeilich in Erscheinung trat, wird von der Bundespolizei wegen Körperverletzung und Bedrohung ermittelt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache der Bundespolizei auf freien Fuß entlassen.

Staatsschutzrelevantes Delikt in der Altstadt

Am Donnerstag erhielt die Münchner Polizei über den Notruf 110 einen Hinweis von einem Zeugen. Dieser berichtete, dass ein Mann am Odeonsplatz wirre Parolen rief, unter anderem im Zusammenhang mit dem Israel-Palästina-Konflikt. Zusätzlich fiel auf, dass der Mann intensiven Blickkontakt zu einer vorbeigehenden 24-jährigen Touristin aus Italien suchte und sie verbal beleidigte. Im Anschluss führte er zudem Bewegungen mit sexuellem Bezug in ihre Richtung aus. Die Polizei reagierte umgehend und entsandte Beamte zur Einsatzstelle. Diese konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort antreffen und festhalten. Es handelt sich um einen 27-Jährigen mit Wohnsitz in München. Er wurde zur weiteren Bearbeitung des Falls zu einer Münchner Polizeiinspektion gebracht. Da sich der 27-Jährige auch im weiteren Verlauf psychisch auffällig verhielt, wurde er anschließend in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Gegen ihn wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit eingeleitet.

Schnee - Regen - Rutschgefahr

In der Nacht auf Sonntag begann es im Stadtgebiet München zu schneien. Trotz der überschaubaren Mengen an Schnee bescherte dieses Wetter der Feuerwehr München einige Einsätze. Um 5.00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr in die Orleansstraße gerufen. Ein Stadtbus war auf der schneebedeckten Fahrbahn auf eine Fahrbahnabgrenzung zwischen Tram und Fahrspur gerutscht und dabei aufgesessen. Dabei hob er sich gerade so viel an, dass die Räder auf der Fahrbahn keine Haftung mehr hatten. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der MVG beschlossen sie den Bus rückwärts von der Abgrenzung zu ziehen. Da es zu diesem Zeitpunkt relativ rutschig auf der Straße war, spannten sie zwei Feuerwehrfazeuge hinter den Bus. So konnte ohne Probleme der Bus von der Abgrenzung gezogen werden. Dieser konnte danach seine Fahrt weiterführen. Im Anschluss an den Schneefall setzte dann Regenwetter ein. Das Schmelzwasser zusammen mit dem Regen sorgten mancherorts dann zu überfluteten Straßen. Oft reichte es vorhandene Gullys freizuräumen. In einigen Fällen wurden auch Pumpen eingesetzt, um das Wasser abzupumpen. In der Brudermühlstraße mussten zwei Spuren wegen einer Überflutung gesperrt werden.

Einstiegsunfall mit Kleinkind am S-Bahnhaltepunkt Marienplatz

Am späten Samstagnachmittag kam es am S-Bahnhaltepunkt Marienplatz zu einem Einstiegsunfall, bei dem ein Kleinkind in den Schienenbereich stürzte. Ein 71-jähriger Deutscher war mit seinen beiden Enkelkindern am Bahnsteig unterwegs. Als die S8 in Richtung Herrsching einfuhr und der Großvater in die stehende S-Bahn einsteigen wollte, entglitt ihm der vierjährige Enkel aus der Hand. Der Junge aus Germering stürzte zu Boden und rutschte zwischen der Bahnsteigkante und der S-Bahn ins Gleis. Ein unbekannter Mann reagierte sofort und zog in der S-Bahn die Notbremse. Der Großvater handelte ebenfalls geistesgegenwärtig, griff nach der Hand seines Enkels und zog ihn zurück auf den Bahnsteig. Der hinzugerufene Rettungsdienst untersuchte den Vierjährigen und stellte fest, dass er außer einem leichten Schock keine äußerlichen Verletzungen erlitten hatte. Der Großvater konnte mit seinen beiden Enkeln die Heimreise nach Germering fortsetzen. Nach Sichtung der Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig konnte ein Fremdverschulden durch Dritte ausgeschlossen werden. Der Triebfahrzeugführer bemerkte den Unfallhergang am Zugende nicht und konnte seine Fahrt verspätet fortsetzen.


03.01.2025

Lose Anbauteile am Glockenturm - Lehel

Am Donnerstagmittag hat ein Passant der Integrierten Leitstelle gemeldet, dass am stark beschädigten Glockenturm des Seniorenheims welches an Weinachten gebrannt hatte Blechteile und Fragmente der Turmuhr abzustürzen drohten. Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurden umgehend zur Oettingen-straße entsandt. Angesichts der Wettervorhersage, die Windböen bis zu 80 km/h prognostizierte, war schnelles Handeln erforderlich. Männer der Höhenrettungsgruppe sicherten mit Spanngurten und Rüstholz alle verbleibenden Bleche und Bestandteile der Turmuhr. Um den Turm zu erreichen, kamen u. a. eine Drehleiter zum Einsatz. Dank der bereits bestehenden weiträumigen Absperrung infolge des Brandes am 24. Dezember bestand keine Gefahr für Personen. Der Turm an sich war zu keinem Zeitpunkt einsturzgefährdet.

Umweltamt: Bessere Luft am Mittleren Ring

Die Messwerte, welche die Luftqualität in München darstellen sollen, entwickeln sich positiv. Der Grenzwert für Stickstoffdioxid an der Landshuter Allee wurde laut einer Kurzanalyse unterschritten, wie das Bayerische Landesamt für Umwelt mitteilte. Der Jahresmittelwert für 2024 lag an der dortigen Messstation bei 39 Mikrogramm pro Kubikmeter und damit unter dem Grenzwert von 40. Eine Verschärfung des Diesel-Fahrverbots auf die Klasse EURO-5 ist damit offensichtlich nicht mehr notwendig. Die finale Entscheidung darüber soll im Frühjahr dieses Jahres fallen. Die endgültige Auswertung der gemessenen Stickstoffdioxid-Mengen soll laut Landesamt im zweiten Quartal vorliegen.


02.01.2025

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Flaggenverbrennung in Pasing

In der Nacht zum 1. Januar 2025, gegen Mitternacht, informierten Passanten den Notruf über mehrere Personen, die eine Israelflagge auf offener Straße verbrannten. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, wurden die Beamten ohne Vorwarnung aus einer größeren Personengruppe mit Feuerwerkskörpern beschossen. Zudem flogen Flaschen in Richtung der Einsatzkräfte.

Um die Situation zu bewältigen, wurden sofort zusätzliche Kräfte, darunter das Unterstützungskommando der Polizei München, angefordert. Die meisten der handelnden Personen waren vermummt und suchten Schutz unter den umstehenden Passanten. Insgesamt befanden sich etwa 60 Personen am Einsatzort, von denen fünf bis zehn aktiv gegen die Polizei vorgingen.

Um die polizeilichen Maßnahmen durchzuführen, mussten mehrere Platzverweise ausgesprochen werden. Da einige Personen dabei aggressiv wurden, wurde Pfefferspray angedroht und schließlich gegen einen 49-jährigen Münchner eingesetzt. Die Menschenansammlung konnte durch den massiven Einsatz von Polizeikräften aufgelöst werden. Glücklicherweise wurde kein Beamter verletzt und es entstand kein Sachschaden an den Einsatzfahrzeugen.

Insgesamt wurden zahlreiche Delikte zur Anzeige gebracht. Das Kommissariat 45 (Staatsschutzdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich Scapinellistraße, Lortzingstraße und Bodenseestraße (Pasing) Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 45, unter Tel. 089 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahme nach Brandstiftung in Ramersdorf

In der Nacht zum 1. Januar 2025, gegen 00:10 Uhr, beobachtete ein Zeuge eine Frau, die Holzstücke auf stillgelegte Tramgleise legte, sie mit Benzin übergoss und anzündete. Durch das Feuer wurde der Busverkehr blockiert. Der Zeuge alarmierte sofort die Polizei über den Notruf 110.

Als die Polizeistreifen eintrafen, stand der Holzstapel bereits in Flammen, konnte aber schnell von der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die 26-jährige Tatverdächtige aus München wurde am Tatort festgenommen und zur weiteren Klärung zur Polizeidienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder entlassen.

Die Frau wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung durch Brandlegung angezeigt.

Großer Polizeieinsatz in Kirchheim wegen Bedrohung mit Schusswaffe

Am Mittwoch, den 1. Januar 2025, gegen 20:40 Uhr, zündeten ein 13-Jähriger und ein 14-Jähriger, beide aus dem Landkreis München, auf offener Straße Feuerwerkskörper in Kirchheim. Plötzlich wurden sie von einem unbekannten Mann angesprochen, der von einem Balkon aus mit einer Schusswaffe hantierte und die Jugendlichen bedrohte.

Erschrocken verließen die beiden Jungs den Ort des Geschehens und erzählten ihren Erziehungsberechtigten davon. Diese informierten dann mit etwas Verzögerung die Polizei. Sofort rückten mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzstelle aus. Der mutmaßliche Täter, ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis München, konnte vor Ort festgenommen werden. In seiner Wohnung fanden die Beamten mehrere Waffen und Munition.

Der 53-Jährige wird nun unter anderem wegen Bedrohung angezeigt. Die Ermittlungen zu möglichen Verstößen gegen das Waffengesetz sind noch im Gange.

Zwei Verdächtige wegen Drogenhandels festgenommen – Moosach und Au

Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei zwei Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, illegal mit Drogen zu handeln. Über einen längeren Zeitraum hat das Kommissariat 83 Hinweise gesammelt, die auf zwei Wohnungen in Moosach und Au hindeuteten, wo regelmäßig Drogen verkauft wurden.

Am Montag, den 16. Dezember 2024, wurden in beiden Wohnungen Durchsuchungen durchgeführt. In der Wohnung in Moosach fanden die Beamten eine große Menge Heroin sowie mehrere tausend Euro Bargeld. Dies verstärkte den Verdacht gegen zwei Personen: einen 19-jährigen Albaner und eine 26-jährige Münchnerin, die vor Ort festgenommen wurden.

Zusätzlich wurde ein drittes Wohnobjekt durchsucht, das ebenfalls mit den Verdächtigen in Verbindung steht. Dort entdeckten die Ermittler weitere Drogen und Utensilien für den Handel. Beide Verdächtigen sitzen jetzt in Untersuchungshaft, während das Kommissariat 83 die Ermittlungen weiterführt.


01.01.2025

Bilanz der Silvesternacht

Auch dieses Jahr gab es für die Polizei zu Silvester wieder einiges zu tun. Im Zeitraum vom Silvesterabend 18:00 Uhr bis 07:00 Uhr morgens, fuhren die Einsatzkräfte der Polizei zu über 710 Einsätzen. Im Bereich des Marienplatzes und der Fußgängerzone befanden sich gegen Mitternacht um die 6.000 Personen, um dort das neue Jahr zu begrüßen. Dort gab es ein komplettes Feuerwerksverbot von 21:00 Uhr bis 02:00 Uhr. Durch die Polizei wurde in mehreren Fällen mitgeführte Pyrotechnik sichergestellt. Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten ca. 3.000 Personen. Im Bereich um die Wittelsbacher Brücke sammelte sich gegen 00:20 Uhr eine große Gruppe von etwa 300 Personen. Vereinzelt traten Personen aus der Gruppe vermummt auf. Die Gruppe ist nach derzeitigem Kenntnisstand dem linken Spektrum zuzuordnen. Durch mehrere, bislang teilweise unbekannte Täter aus dieser Menge wurden mehrere Gegenstände in Brand gesetzt. Zudem wurden mehrfach Silvesterböller und Glasflaschen gezielt auf die eingesetzten Polizeibeamten geworfen. Durch eine starke polizeiliche Präsenz sowie die gezielte Ansprache der Personen über Lautsprecher konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht und beruhigt werden. Es erfolgten mehrere Festnahmen. Weiter wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen. Bei dem Einsatz wurden leider fünf Polizeibeamte verletzt. Es wurden Ermittlungsverfahren u.a. wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Silvesterbilanz zum Jahreswechsel 2024/25

Den ersten großen Feuerwehreinsatz zum Jahreswechsel gab es in der Messestadt Riem um 22:00 Uhr. Hier kam es in einem Hochhaus durch eine Feuerwerksrakete zu einem massiven Balkonbrand im ersten Obergeschoss. Dabei platzte durch die Hitzeeinwirkung die Fensterscheibe und das Feuer erfasste die Wohnung. Zusätzlich breitete sich der Brand über den Balkon auf die Balkone im zweiten und dritten Obergeschoss aus. Auch im zweiten Stock griff das Feuer auf die Wohnung über. Mit mehreren Rohren wurde ein umfangreicher Löschangriff durchgeführt. Hierbei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Die Bewohner mussten das Gebäude für die Löscharbeiten verlassen. Nach dem Entrauchen des Gebäudes konnten diese aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Im Anschluss wurde die zerborstene Fensterscheibe von den Feuerwehrleuten verschlossen. Der entstandene Sachschaden wird hier auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Um 01.00 Uhr kam es in der Riesenfeldstraße zu einem Brand in einem ebenerdigen Müllraum. Die massiven Flammen schlugen bis zum ersten Stock und ließen dort ebenfalls eine Scheibe einer Terrassentüre bersten. Durch einen schnellen und zielgerichteten Löschangriff konnte hier eine weitere Schadensausbreitung verhindert werden.

Um 2.00 Uhr brannten in der Max-Wönner-Straße mehrere Mülltonnen. Das Feuer griff auf die Fassade eines Gebäudes über und brannte hier weiter. Um alle Brandherde abzulöschen, mussten große Teile des Wärmeverbundsystems der Hausfassade geöffnet und entfernt werden. Der Sachschaden an der Hausfassade wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Festnahme nach exhibitionistischen Handlungen in Ludwigsvorstadt

Am Montag, den 30. Dezember 2024, gegen 20:05 Uhr, warteten eine 52-Jährige und eine 17-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck an einer Trambahnhaltestelle am Karlsplatz. Dort war auch ein 26-Jähriger aus München. Plötzlich entblößte sich der Mann und führte sexuelle Handlungen in Anwesenheit der beiden Frauen aus, während er ihnen direkt in die Augen sah. Die 17-Jährige reagierte schnell und rief die Polizei unter 110. Die Beamten trafen kurz darauf ein und konnten den 26-Jährigen noch am Haltepunkt festnehmen. Er wurde zur weiteren Bearbeitung zur Polizeiinspektion gebracht. Gegen ihn wird nun wegen exhibitionistischer Handlungen ermittelt, und das Kommissariat für Sexualdelikte hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Großer Polizeieinsatz in Riem

Am Montag, den 30. Dezember 2024, gegen 18:15 Uhr, alarmierten Passanten die Polizei München, weil ein Mann mit einem Messer in der Hand auf der Willy-Brandt-Allee umherlief und lautstark rief. Sofort wurden viele Einsatzkräfte zur Stelle geschickt. Als der Mann die Polizisten sah, versuchte er zunächst zu fliehen, konnte aber schließlich festgenommen werden. Es handelte sich um einen 39-Jährigen aus München. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei in seiner Einkaufstüte ein normales Brotmesser. Glücklicherweise wurde während des Vorfalls niemand bedroht oder verletzt. Da das Verhalten des Mannes sehr auffällig war, wurde er später in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Widerstand gegen die Polizei in der Altstadt

In der Nacht zum 1. Januar 2025, gegen 00:15 Uhr, beobachteten zivile Polizeibeamte einen 19-Jährigen aus München, der wiederholt Schüsse mit einer PTB-Waffe in die Luft abgab, während er neben seinem Auto stand. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, leistete er Widerstand und musste schließlich mit unmittelbarem Zwang fixiert werden. Die Waffe wurde später im Auto des Mannes gefunden, und bei seiner Durchsuchung stellte sich heraus, dass er auch passende Munition dabei hatte. Er hatte jedoch keine waffenrechtliche Erlaubnis für die Waffe. Diese sowie die Munition wurden beschlagnahmt. Der 19-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Bei dem Vorfall wurde ein Polizeibeamter verletzt. Gegen ihn wird nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Das Kommissariat 25, das unter anderem für Waffenrecht zuständig ist, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.