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2DAY Lokalmeldungen


01.04.2026

Ideologie vor Praktikabilität auf der Regerbrücke?

Die Stadt München setzt ein neues Ausrufezeichen in ihrer Verkehrspolitik, das jedoch bei Kritikern für Kopfschütteln sorgt: Auf der Regerbrücke wurde erstmals ein explizites Verbot eingeführt, das Autofahrern das Überholen von Radfahrern untersagt. Was die Stadt als Sicherheitsmaßnahme verkauft, werten viele Verkehrsteilnehmer als reine Gängelung und gefährlichen Eingriff in den natürlichen Verkehrsfluss. Die Neuregelung betrifft den Abschnitt südlich der Hiendlmayrstraße im Übergang zur Tegernseer Landstraße. Die Begründung der Stadt: Der gesetzliche Mindestüberholabstand von 1,50 Metern kann durch die durchgezogene Mittellinie und eine Sperrfläche nicht eingehalten werden. Die schmalen Gehwege auf der Regerbrücke könnten nicht für den Radverkehr freigegeben werden. Für einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn sei nicht genug Platz. Allerdings ist die jetzige „Lösung“ problematisch. Wenn Autofahrer gezwungen sind, hinter Radfahrern herzuschleichen, erzeugt dies Stress auf beiden Seiten. Radfahrer fühlen sich bedrängt, während Autofahrer an Geduld verlieren. Umgekehrt ist zu befürchten, dass zügige Radfahrer sich ihrerseits mit minimalem Abstand an langsamen Autos vorbeiquetschen, um ihr Tempo zu halten. Trotz der offensichtlichen Konfliktpotenziale zeigt sich Mobilitätsreferent Georg Dunkel erfreut darüber, dass dieses Verkehrszeichen in München nun erstmals angeordnet wurde. Dass hier ein Verbot und die Einschränkung eines reibungslosen Verkehrsflusses regelrecht gefeiert werden, hinterlässt bei vielen einen faden Beigeschmack.

Arbeitslosenquoten im März 2026

In München zeigt sich im März ein gespaltenes Bild: Zwar sinkt die Zahl der Arbeitslosen saisonbedingt leicht, doch der langfristige Trend bereitet Sorgen. Die schwache Konjunktur bremst den üblichen Aufschwung nach dem Winter spürbar aus. Während München mit einer Quote von 5,3 % kämpft, steht der Freistaat Bayern mit 4,2 % insgesamt stabiler da. Bundesweit liegt die Quote bei 6,4 %, wobei die Zahl der Arbeitslosen weiterhin die kritische Marke von drei Millionen überschreitet. Überall zeigt sich das gleiche Muster: Die saisonale Erholung ist da, wird aber von der allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche fast vollständig geschluckt.

Kripo ermittelt nach Hüttenbrand: 10.000 Euro Schaden

Es war ein kurzer Gang zum Briefkasten, der wohl Schlimmeres verhinderte: Ein Anwohner in Gumpersdorf wurde durch einen lauten Knall aus seinem Alltag gerissen. Als er dem Geräusch nachging, entdeckte er im Garten eines benachbarten Einfamilienhauses ein Feuer – eine Gartenlaube stand lichterloh in Flammen. Trotz des schnellen Notrufs und des zügigen Eingreifens der Feuerwehr war die Hütte nicht mehr zu retten. Da darin vor allem trockenes Brennholz gelagert war, fanden die Flammen reichlich Nahrung; beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits im „Vollbrand“. Der Schaden beläuft sich auf rund 10 000 Euro. Die Brandursache ist bislang völlig unklar. Die Kripo Fürstenfeldbruck hat den Fall übernommen, auch wenn es aktuell keine Hinweise auf Brandstiftung gibt.

Fußballfans übernehmen die Leopoldstraße

Sowohl die bosnisch-herzegowinische, als auch die türkische Fußballmannschaft siegten in ihren jeweiligen WM-Qualifikationsspielen. Dadurch dürfen die beiden Mannschaften an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen. Im Nachgang an die Fußballspiele kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Leopold- und Ludwigstraße. Hier fuhren Pkw hupend mit türkischen und bosnisch-herzegowinischen Flaggen auf und ab. Zusätzlich bildete sich ein Fanmarsch von ca 350 türkischen Fans die über die Leopoldstraße zum Siegestor gingen. An der Leopoldstraße versammelten sich in der Spitze 300 Anhänger der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft und starteten ebenfalls einen Fanmarsch zum Siegestor. Von beiden Gruppierungen wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Die Polizei war mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Aufgrund der Lärmbelästigungen wurde zunächst die Ludwigstraße und anschließend zusätzlich die Leopoldstraße für den Verkehr zeitweise gesperrt. Erst gegen 02:00 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet. Während des Polizeieinsatzes wurden über 50 Verkehrsverstöße u a wegen Aufheulen lassen des Motors, Verstoß gegen die Gurtpflicht und weiteren Delikten geahndet.

Personenkontrolle artet aus

Drei Mitarbeiter des kommunalen Außendienstes wollten einen 37-jährigen Slowaken in der Nähe des Hauptbahnhofs einer Personenkontrolle unterziehen. Im Verlauf dieser Kontrolle beleidigte der Mann die Mitarbeiter und versuchte, sie anzuspucken. Anschließend zog er seine Hose samt Unterhose herunter und vollzog sexuelle Handlungen an sich selbst. Daraufhin wurde der 37-Jährige fixiert und festgehalten, während parallel der Polizeinotruf 110 verständigt wurde. Bis zum Eintreffen der Polizeikräfte versuchte der 37-Jährige, sich loszureißen und traktierte die Geschädigten mit Schlägen und Tritten. Verletzt wurde hierbei zum Glück niemand. Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Streifen vor Ort vorläufig festgenommen werden. Er wurde wegen des Tätlichen Angriffs, versuchter Körperverletzung, Exhibitionistischen Handlungen und Beleidigung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


31.03.2026

Schwerpunkteinsatz gegen Gewalt

Die Bundespolizei ist am vergangenen Wochenende gezielt gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen vorgegangen. Für die im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München waren in der Spitze zeitgleich jeweils mehr als 200 Beamte an den Hauptbahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Würzburg und Aschaffenburg eingesetzt. Das Ergebnis des Schwerpunkteinsatzes waren über 1 100 Identitätsfeststellungen, 29 Fahndungstreffer, 11 sogenannte Gefährderansprachen, 57 Platzverweise und 9 Sicherstellungen - insbesondere von Messern. Die Beamten leiteten auch 12 Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten und 5 Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz ein.

Ukrainischer Schleuser in Untersuchungshaft

Die Bundespolizei hat einen Schleuser ins Gefängnis gebracht. Dem 54-jährigen Ukrainer wird vorgeworfen, mit seinem Auto sechs Landsleute illegal nach Deutschland gebracht zu haben. Bundespolizisten stoppten einen Pkw, der voll beladen schien. Hinzu kam eine zugefrorene Windschutzscheibe, bei der sich der Fahrer nur ein kleines Guckloch freigekratzt hatte. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass das Fahrzeug mit insgesamt sieben Personen deutlich überbesetzt war. Vier Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren saßen ohne Anschnallmöglichkeit und ohne Kindersitz zusammen mit ihrer Mutter auf der Rücksitzbank zwischen den Gepäckstücken. Der 54-jährige Fahrer konnte sich mit einem ukrainischen Reisepass und einer lettischen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Die sechs Mitfahrer verfügten hingegen nicht über die erforderlichen Einreisepapiere und mussten das Land wieder in Richtung Österreich verlassen. Da der Fahrzeuglenker bereits letztes Jahr von Beamten der Bundespolizei als Schleuser festgestellt wurde kam er in Untersuchungshaft.

Steine und Reifen im Gleisbereich

Am 28 März wurde der Bundespolizei gegen 11:30 Uhr gemeldet, dass sich im Bereich Mühldorf am Inn Gegenstände im Bereich der Gleise befinden. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten vor Ort mehrere Reifen im unmittelbaren Gleisbereich sowie zerbrochene Steine fest. Die auf den Gleisen befindlichen Steine wurden offensichtlich von einem Zug überfahren und dabei zerstört. Die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei bislang unbekannte Kinder, die sich zuvor im Bereich einer Brücke über den Gleisen aufgehalten haben sollen. Zudem soll eine bislang unbekannte Frau die Kinder vor Ort angesprochen und weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet insbesondere diese Zeugin, sich zu melden.

Diebstahl im Zug Richtung München

Ein 71-jähriger französischer Staatsangehöriger ist auf der Zugfahrt von Paris nach München Opfer eines Diebstahls geworden. Der Mann meldete sich bei der Bundespolizeiinspektion München und zeigte den Vorfall an. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Geschädigte im TGV auf der Strecke von Paris nach München. Bei der Ankunft des Zuges kurz vor Mitternacht am Münchner Hauptbahnhof stellte er fest, dass sein Koffer entwendet worden war. Im Gepäck befanden sich hochwertige Kleidungsstücke, Schmuck, Bargeld sowie ein Laptop. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro.

Dachstuhlbrand - Solln

In Solln ist es zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrparteienhaus gekommen. Die Feuerwehr München war über mehrere Stunden im Einsatz. Ein Anwohner hatte Flammen auf dem Balkon des Gebäudes bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Zur schnellen Brandbekämpfung gingen die Einsatzkräfte von mehreren Seiten vor. Trupps unter Atemschutz stiegen über tragbare Leitern sowie zwei Drehleitern auf das Dach. Mit Einreißhaken und Motorsägen öffneten sie Teile der Dachhaut, um versteckte Glutnester freizulegen. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung auch im Inneren des Gebäudes durchgeführt. Nach rund fünf Stunden konnten das Feuer sowie alle Glutnester vollständig gelöscht werden.


30.03.2026

Große Durchsuchungsaktion in München

In Bayern gab es mehrere Durchsuchungen wegen des Verdachts der Kinderpornographie. Auch in München gab es eine große Durchsuchungsaktion. Im Zuge dessen durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei 14 Wohnungen. Bei den insgesamt 14 männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 78 Jahren besteht der dringende Tatverdacht Kinderpornographien besessen und auch teilweise verbreitet zu haben. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten zahlreiche Mobiltelefone, Computersysteme, elektronische Speichermedien und weitere elektronische Geräte sicher. Es wurden im Nachgang zwei Personen erkennungsdienstlich behandelt und eine Person vorgeladen. Alle 14 Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Unfall zwischen Rettungswagen und Pkw – Pasing-Obermenzing

Am Freitag gegen 18:15 Uhr fuhr ein Feuerwehrbeamter mit einem Krankentransportwagen im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn auf der Pippinger Straße. Gleichzeitig befand sich ein 52-jähriger Nordmazedonier einem Mercedes-Kleintransporter ebenfalls auf der Pippinger Straße. Er fuhr mit seinem Fahrzeug an den rechten Straßenrand, um dem Krankentransportwagen ausreichend Platz zum Passieren zu geben. Auf Höhe der Hausnummer 169 fuhr plötzlich ein bislang unbekannter Fahrer mit einem Kleinwagen wieder auf die Fahrbahn ein, nachdem dieser zuvor am rechten Straßenrand gestanden hatte. Der Fahrer des Krankentransportwagens konnte einen Zusammenstoß mit dem Kleinwagen verhindern und wich dabei nach links in den Gegenverkehr aus. Dabei touchierte er den Mercedes des 52-Jährigen. Der unbekannte Kleinwagen-Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Durch den Verkehrsunfall entstand sowohl am Fahrzeug des 52-Jährigen als auch am Krankentransportwagen Sachschaden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Kinderfinger befreit - Obergiesing

Ein 4-jähriger Junge hat seinen Finger in einen Holzbauklotz gesteckt und eigenständig nicht mehr herausgebracht. Der Junge, der sich zum Zeitpunkt des Missgeschicks in einer Kindertagesstätte im Münchner Osten aufhielt, suchte in seiner Verzweiflung eine Erzieherin auf. Mehrere Versuche des Personals, den Finger zu befreien, scheiterten. Daraufhin wählten sie den Notruf 112. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr München mit Feinmechanik-Werkzeug wurde zur Kindertagesstätte geschickt. Dieses spezielle Werkzeug wird auf der Feuerwache 1 vorgehalten. Die Geräte sind für feinste Arbeiten geeignet, um auch verletzungsfrei an sensiblen Körperstellen arbeiten zu können. Die Feuerwehrleute machten sich ein Bild der Lage und fingen an, alle benötigten Materialien zur Befreiung vorzubereiten. Als dem jungen Mann langsam schwante, was ihm bevorstehen würde, war ihm die Situation nicht mehr ganz geheuer. Mit viel Einfühlungsvermögen beruhigten die Einsatzkräfte ihn und entschieden sich nun für einen anderen Weg. Nachdem der Holzbauklotz noch weitere Öffnungen hatte, füllten sie die Löcher mit einem speziellen medizinischen Gel. Dieses wird auch im Notfallrucksack zum Beispiel für die Intubation mitgeführt. Anschließend bewegten sie den Holzbauklotz vorsichtig mit leichtem Druck und etwas Drehen. Nach einigen Minuten war so der unverletzte Finger befreit, woraufhin der Junge deutlich erleichtert und merklich besser gelaunt war.

lautstarke Musik, Bespucken und Beleidigungen

Erst wurde eine 64-Jährige in einer S-Bahn am Hirschgarten geschubst, beleidigt und bespuckt, wenig später auch Beamte der Bundespolizei. Ein 16- und ein 17-Jähriger hörten in der S-Bahn lautstark Musik. Eine 64-Jährige aus Schrobenhausen filmte beide dabei. Der Deutsche und der Pole gingen daraufhin zu ihr, schubsten sie, so dass sie aus dem Gleichgewicht geriet, jedoch nicht stürzte. Beim Aussteigen am Hirschgarten spuckte der 17-Jährige, in Krakau Geborene, die Frau an. Alarmierte Bundespolizisten konnten alle Beteiligten am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten antreffen. Der Pole, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, beleidigte mehrere Beamte, einem spuckte er zudem ins Gesicht. Eine Videoauswertung ergab, dass der 16-jährige Deutsche aus der Au am Bahnsteig den "Hitlergruß" zeigte. Als er auf der Dienststelle über Schmerzen am Daumen klagte, stellten Rettungskräfte fest, dass es sich um einen alten, bislang offensichtlich unbehandelten Bruch handelte. Gegen beide Männer ermittelt nun die Bundespolizei wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen.

Mädchen sturz in die Tiefe – Baierbrunn

Zwei minderjährige Mädchen befanden sich auf dem Dach eines Gebäudes. Das Dach ist mit mehreren Plexiglasscheiben verlegt. Beim Betreten der Scheiben brach eine davon ein, woraufhin eine der beiden Minderjährigen mehrere Meter zu Boden stürzte. Zeugen verständigten daraufhin den Notruf. Das Mädchen verletzte sich hierbei schwer und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird von einem Unfallgeschehen ausgegangen.


27.03.2026

Radl-Checks im April

Das Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München bietet auch im April drei Radl-Checks an. Radfahrer können ihr Fahrrad ohne vorherige Anmeldung und kostenfrei insbesondere auf Sicherheitsaspekte hin checken lassen. Geprüft und bei Bedarf nachjustiert werden unter anderem Bremsen, Licht und Reflektoren, Reifendruck, Sattel sowie die Kette. Selbstverständlich werden auch die Räder von Kinderwägen und Rollstühlen aufgepumpt. Ein Tipp für die Osterferien: Am Gründonnerstag, 2 April, findet von 11 bis 17 Uhr ein Radl-Check am Thalkirchner Platz statt. Der Termin lässt sich gut mit einem Fahrradausflug zum Tierpark oder an der Isar entlang verbinden.
Weitere Termine im April:
- Donnerstag, 9. April, 10 bis 16 Uhr, Laimer Anger
- Montag, 20. April, 10 bis 16 Uhr, Geschwister-Scholl-Patz
- Mittwoch, 29. April, 10 bis 16 Uhr, Am Harras

Schockanruf durch falsche Ärztin – Haidhausen

Am Donnerstag gegen 15:15 Uhr, erhielt eine über 90-jährige einen Anruf einer ihr unbekannten weiblichen Person. Diese gab sich als Ärztin eines Krankenhauses aus und teilte mit, dass die Tochter der Frau angeblich schwer erkrankt sei und nur mit einem teuren Medikament zu heilen wäre. Hierfür müsste sie zunächst 140 000 Euro vorlegen, welche sie im Anschluss von der Krankenversicherung wieder zurückbekommen würde. Da die Frau angab, nicht so viel Bargeld zu Hause zu haben, einigte man sich auf einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag sowie Schmuckgegenstände, welche im Anschluss an eine bislang unbekannte weibliche Abholerin übergeben wurden. Die Seniorin bemerkte den Betrug erst ca 30 Minuten nachdem sie den Schmuck und das Bargeld übergeben hatte und verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110.
Die Abholerin konnte wie folgt beschrieben werden:
Weiblich, ca 30 Jahre alt, ca 160 cm groß, auffallend blasse Hautfarbe, blonde lange Haare, korpulent.
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag im Bereich der Prinzregentenstraße, Steinhauser Straße, Einsteinstraße und Vogelweidestraße (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Raubdelikt – Forstenried

Am Donnerstag gegen 13:30 Uhr befand sich ein 82-jähriger Deutscher auf einem Gehweg im Bereich der Fatimastraße, als er von einem bislang unbekannten Täter angerempelt wurde. Kurz darauf riss ihm der Täter unvermittelt eine goldene Kette vom Hals und flüchtete. Der 82-Jährige begab sich nach Hause und verständigte die Polizei.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 55 Jahre alt, 170 cm groß, kräftige Statur, osteuropäisches Aussehen, rundes Gesicht, kein Bart; bekleidet mit einem dunkelblauen Anorak, dunkler Hose und hellen Schuhen
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag im Bereich der Knöpflerstraße, Fatimastraße, Züricher Straße und Thomas-von-Kempen-Weg (Forstenried) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fahrraddiebstahl – Altstadt

Am Donnerstag gegen 13:30 Uhr machte ein 26-Jähriger mit syrischer Staatsangehörigkeit eine vorbeifahrende Streife der Polizei auf sich aufmerksam und gab an, dass sein Fahrrad soeben gestohlen worden sei und er den Standort per GPS sehen könne. Im Rahmen der Fahndung nach dem entwendeten Fahrrad konnte wenig später ein 25-Jähriger mit syrischer Staatsangehörigkeit in der Nähe mit dem Fahrrad angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen dieser Festnahme leistete der 25-Jährige teils erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Durch diesen Widerstand wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt. Der 25-Jährige wurde u a wegen der Körperverletzung angezeigt und im Anschluss an die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Einbruch in einen Kfz-Betrieb – Aubing

Am Mittwoch gegen 23:55 Uhr konnten bislang unbekannte Täter in das Lager eines Kfz-Betriebs gewaltsam einbrechen, wo Sommerräder von Kunden gelagert waren. Aus dieser Lagerhalle wurden schließlich mehrere Radsätze entwendet. Nachdem der Einbruch bemerkt wurde, verständigten die Verantwortlichen direkt den Polizeinotruf 110. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch im Bereich der Bodenseestraße, Am Gleisdreieck und Limesstraße (Aubing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


26.03.2026

Sperrung Unterführungen Tegernseer Landstraße und Chiemgaustraße

Das Baureferat entfernt Graffiti in den Fußgänger- und Fahrradunterführungen an der Tegernseer Landstraße sowie an der Chiemgaustraße und ersetzt die durch Vandalismus beschädigten Wandplatten. Aufgrund der Arbeiten müssen beide Unterführungen im Zeitraum bis einschließlich Sonntag, 13 April, durchgehend gesperrt werden. Das Baureferat führt die Maßnahmen in den Osterferien durch, um die Beeinträchtigungen für die Nutzer möglichst gering zu halten. Neben der Reinigung der Wände mit einem Spezialreiniger erhalten auch die außenliegenden Wände einen neuen Farbanstrich. Die Unterführungen wurden zuletzt Mitte Dezember umfassend gereinigt; dabei wurden auch bereits beschädigte Wandplatten ausgetauscht. Leider kam es bereits zum Jahreswechsel erneut zu erheblichen Vandalismusschäden.

Versuchtes Tötungsdelikt in Asylbewerberunterkunft

In Aufhausen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 51-jährigen Bewohner einer Asylbewerberunterkunft an der Marie-Curie-Straße und einem 43-jährigen Security-Mitarbeiter. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Der Security-Mitarbeiter begab sich zum Zimmer des Tatverdächtigen, um darauf aufmerksam zu machen, dass dessen sich ebenfalls im Raum befindender Bekannter die Unterkunft verlassen muss, da zur Nachtzeit keine Besuche zulässig sind. Nachdem der 51-jährige ukrainische Staatsbürger dieser Aufforderung nicht nachkam und zudem verbal aggressiv reagierte, holte der Mitarbeiter einen Kollegen dazu. Nach erneutem Betreten des Zimmers und erneuter Aufforderung, griff der Tatverdächtige nach einem Messer und versuchte, auf den afghanischen Security-Mitarbeiter einzustechen. Dieser konnte den Angriff abwehren und blieb unverletzt. Mit Unterstützung seines Kollegen und einer weiteren Bewohnerin wurde der alkoholisierte Ukrainer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut, wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl erließ, wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überführt.

Randalierende Person – Moosach

Am Mittwoch befand sich ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Mann am U-Bahnhof Moosach und randalierte. Unter anderem warf er auch mit einer Flasche nach Passanten und bespuckte eine Person. Eine Zeugin informierte den Polizeinotruf 110. Die anwesenden Personen fixierten den Mann bis zum Eintreffen der Polizeistreife. Der Mann wurde gefesselt, wobei er Widerstand leistete, und auf eine Polizeiinspektion gebracht. Während dessen spuckte er mehreren Polizeibeamten ins Gesicht und versuchte auf der Polizeiinspektion einem Polizeibeamten die Dienstwaffe zu entreißen. Es handelt sich bei dem Mann um einen 31-jährigen Deutschen. Der 31-Jährige beleidigte verbal zudem die eingesetzten Polizeibeamten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Mehrere Brandlegungen – Stadtgebiet München

In der Zeit von Mittwoch bis Donnerstag kam es im Stadtgebiet München zu mehreren Bränden. Unter anderem wurden in der Nähe des U-Bahnhofs beim Klinikum Großhadern zwei Fahrräder mit brennenden Fahrradsätteln, eine brennende Mülltonne und eine qualmende E-Ladesäule festgestellt. In unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofes wurde zudem ein brennendes Wohnmobil gesichtet. In Sendling, in der Hinterbärenbadstraße, wurde ein qualmender Reifen eines Kleintransporters festgestellt. Der Polizei liegen Hinweise vor, dass in allen Fällen Brandlegung die Ursache der Brände war. Die Brände wurden durch die Berufsfeuerwehr München gelöscht. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Tatverdächtiger ermittelt und kurze Zeit später in der Nähe der Brandörtlichkeiten vorläufig festgenommen werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 32-jährigen Deutschen.

Diebstahl eines Motorrades – Ramersdorf-Perlach

Ein 50-jähriger Deutscher hatte sein BMW Motorrad am 19 03 zum Reifenwechsel in eine Werkstatt im Bereich der Paulsdorfferstraße gebracht. Als er das Motorrad am Dienstag wieder abholen wollte, wurde ihm mitgeteilt, dass dieses nicht mehr vor Ort sei. Daraufhin erstattete der 50-Jährige Anzeige. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte ein Mitarbeiter der Werkstatt das Motorrad am Freitag den 20 03 gegen 14:00 Uhr, vor der Werkstatt ab. Von dort wurde es durch bislang unbekannte Täter entwendet. Da sich beide Fahrzeugschlüssel noch im Besitz des Eigentümers bzw der Werkstatt befinden, besteht die Möglichkeit, dass das Motorrad auf einem Anhänger abtransportiert wurde. Zeugenaufruf: Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich der Paulsdorfferstraße, Ständlerstraße und Traunreuter Straße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


25.03.2026

Brand in Kindertagesstätte - Harthof

In Harthof hat es in einer Kindestagesstätte gebrannt. Durch das beherzte Eingreifen der Leiterin konnte Schlimmeres verhindert werden. Nachdem die Leiterin der Einrichtung das Feuer bemerkt hatte, informierte sie sofort die Feuerwehr und unternahm erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher. Zeitgleich leiteten die Mitarbeiter die Räumung der Tagesstätte ein. Als der Rauch dichter wurde, schloss die Leitung vorbildlich die Tür zum Brandraum und wartete auf die Feuerwehr. Dank der geschlossenen Tür und den dadurch fehlenden Sauerstoff konnte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten bereits alle Personen das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung. Aufgrund der Holzbauweise des Gebäudes mussten alle angrenzenden Räume, die Decke sowie das Dach auf mögliche Glutnester überprüft werden. Hierzu wurde das Dach teilweise geöffnet und provisorisch verschlossen. Es wurde keine weitere Brandausbreitung festgestellt. Der Rauch konnte mithilfe von Hochleistungslüftern aus dem Gebäude entfernt werden. Die Kindertagesstätte bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Notfallrettung auf Baustelle - Menterschwaige

In der Harthauser Straße haben Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst einen Bauarbeiter von einem Dach gerettet. Die Einsatzkräfte wurden auf eine Baustelle im Münchner Süden alarmiert bei der Menterschwaige, wo sie einen Bauarbeiter auf einem Dach vorfanden, der an einem internistischen Problem litt. Wegen des Zustands des Patienten und der schwierigen Zugänglichkeit forderten sie einen Notarzt sowie weitere Einheiten der Feuerwehr München an. Um den Bauarbeiter vom Dach auf den Boden zu bringen, nutzten die Einsatzkräfte eine sogenannte Schleifkorbtrage und einen Baustellenkran. Dabei wurden sie vom anwesenden Kranfahrer unterstützt. Anschließend konnte der Mann durch die Besatzung eines Rettungswagens für die weitere Behandlung in eine Münchner Klinik gebracht werden.

Verkehrsunfall - Putzbrunner Straße

Bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Putzbrunner Straße und Thomas-Dehler-Straße ist eine Person verletzt worden. Die Fahrer einer Limousine und eines Kleinwagens waren an der Kreuzung miteinander kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Kleinwagens in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr München mit technischem Gerät befreit werden. Dafür wurde eine sogenannte große Seitenöffnung geschaffen, um eine möglichst schonende Rettung zu ermöglichen. Die Feuerwehr arbeitete dabei eng mit dem Rettungsdienst sowie dem Notarzt zusammen. Nachdem der Mann aus seinem Auto befreit worden war, brachten ihn die Rettungsdienstkräfte in den Schockraum einer Münchner Klinik. Die Insassen der Limousine waren unverletzt geblieben. Zur Unfallursache ermittelt das Unfallkommando der Polizei.

Personen im Gleisbereich

Zwei Personen haben sich im Gleisbereich auf der Bahnstrecke zwischen München Leuchtenbergring und Daglfing aufgehalten und dadurch erhebliche Störungen im S-Bahn-Verkehr verursacht. Ein 36-jähriger jemenitischer Staatsangehöriger sowie eine 31-jährige jemenitische Staatsangehörige befanden sich im Gleisbereich. Der Triebfahrzeugführer einer stadtauswärts fahrenden S8 erkannte die Personen rechtzeitig und leitete eine Schnellbremsung ein. Trotz der eingeleiteten Bremsung hielten sich beide weiterhin vor der S-Bahn im Gleisbereich auf. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten die Personen vor Ort feststellen und aus dem Gefahrenbereich bringen. Anschließend wurden sie zur Dienststelle der Bundespolizei am Ostbahnhof gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim 36-Jährigen einen Wert von 0,0 Promille, bei der 31-Jährigen 0,6 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen auf freien Fuß entlassen. Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Insgesamt 43 Züge waren betroffen, wodurch es zu 588 Verspätungsminuten kam. Zudem kam es bei 12 Zügen zu Teilausfällen.

OB Reiter zu seiner gesundheitlichen Situation

Aus gesundheitlichen Gründen hat Oberbürgermeister Dieter Reiter nach der OB-Stichwahl am vergangenen Sonntag die Amtsgeschäfte nicht wieder aufnehmen können. Nun erklärt er die Ursache hierfür: „Leider habe ich in den letzten Wochen und Monaten körperliche Warnsignale ignoriert, Erkrankungen nicht auskuriert. Ich musste mich daher leider unmittelbar nach der Wahl in ärztliche Behandlung begeben. Das Ergebnis ist nun eine doch ernsthaftere Erkrankung am Herz-Kreislauf-System, die mich neben medikamentöser Behandlung zu längerfristiger Ruhe und Erholung zwingt. Selbstverständlich werde ich mich von den Münchnern noch in geeigneter Form verabschieden und die Amtsgeschäfte persönlich an meinen Nachfolger übergeben.


24.03.2026

E-Zigaretten in München sichergestellt - 200 000 Euro

Großer fund fürs Hauptzollamt: Fünf Paletten mit E-Zigaretten sind bei der steuerrechtlichen Überprüfung von Lagerörtlichkeiten im Münchner Norden entdeckt worden. Zunächst wurde in einem Lieferwagen eine Palette E-Zigaretten ohne Steuerbanderolen gefunden. Für die rund 4 500 Stück E-Zigaretten dürfte der Steuerschaden bei über 40 000 Euro liegen. Bei der darauffolgenden Absuche des umliegenden Geländes wurden sie zudem auf eine Garage aufmerksam, in der weitere vier Paletten mit insgesamt fast 17 000 Stück E-Zigaretten der gleichen Sorte lagerten. Auch hier fehlten die Steuerbanderolen. Der Steuerschaden (Tabaksteuer) für alle fünf Paletten zusammen dürfte sich auf fast 200 000 Euro belaufen. Als mutmaßlicher Besitzer konnte ein auf dem Gelände angetroffener 42-jähriger Geschäftsmann identifiziert werden, gegen den ein Steuerstrafverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet wurde. Die E-Zigaretten wurden beschlagnahmt.

Kriminalstatistik 2025: Alter Botanischer Garten sicherer

Das Polizeipräsidium München hat die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Straftaten in der Landeshauptstadt gesunken. München bleibt damit die sicherste Großstadt Deutschlands. Ein Ort sticht in der Statistik hervor: Im Bereich des Alten Botanischen Gartens ist die Zahl der Straftaten um 66 Prozent gesunken, von fast 1 300 auf etwa 430. Die Sicherheit und Sauberkeit vor Ort wurde durch verschiedene Maßnahmen erhöht. Unter anderem hat das Baureferat Gehölze massiv zurückgeschnitten und die Beleuchtung verbessert. Der Park ist dadurch besser einsehbar. Außerdem wurden die Reinigungszyklen erhöht. Die Polizei hat eine Videoüberwachung installiert und führt regelmäßig gemeinsam mit dem Kommunalen Außendienst Schwerpunkteinsätze vor Ort durch. Zur Belebung des Parks tragen neue Sportangebote bei, die insbesondere von Jugendlichen gut angenommen werden.

Friedhof Lochhausen am Mittwoch gesperrt

In unmittelbarer Nähe des Friedhofs Lochhausen wurden Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Diese werden am Mittwoch durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Friedhof an diesem Tag vollständig gesperrt. Die Bewohner der betroffenen Grundstücke im Sperrbereich wurden über die Sprengung informiert. Sie dürfen sich während der Sperrzeit in ihren Wohnungen aufhalten, die Gebäude jedoch nicht in Richtung des Sprengungsortes verlassen.

Verkehrsschwerpunkteinsatz - Leopoldstraße

Mehrerer Polizeiinspektionen führten gemeinsam im Bereich der Leopoldstraße und der näheren Umgebung einen sogenannten Verkehrsschwerpunkteinsatz durch. Hierbei wurden sowohl mobile Verkehrskontrollen als auch stationäre Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei den mobilen Kontrollen wurden drei Strafanzeigen, darunter Trunkenheit im Verkehr und zwei Beleidigungsanzeigen, sowie 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, darunter 17 Anzeigen wegen des Verursachens von unnötigem Lärm, vier Rotlichtverstöße, eine Anzeige wegen technischer Mängel sowie drei Verstöße nach dem Straßenverkehrsgesetz wegen des Fahrens unter Drogen- bzw Alkoholeinfluss, erstattet. Zudem mussten mehrere Verwarnungen ausgesprochen und dreimal die Weiterfahrt unterbunden werden.

Pkw entzieht sich Polizeikontrolle – Moosach

Zwei Polizeibeamte bemerkten im Rahmen ihrer Streifenfahrt einen BMW, der auf der Triebstraße in Richtung Moosacher Straße fuhr. Als die Polizeibeamten den BMW einer Kontrolle unterziehen wollten, wendete das Fahrzeug und beschleunigte anschließend stark. Mit Blaulicht nahmen die Polizeibeamten die Verfolgung auf. Die Verfolgung zog sich zunächst von der Triebstraße, über die Max-Born-Straße, Dachauer Straße und Karlsfelder Straße. Durch die stark überhöhte Geschwindigkeit von über 120 km/h und die Missachtung mehrerer Rotlichter, verloren die eingesetzten Beamten an der Kreuzung zur Grashofstraße den Sichtkontakt zum Fahrzeug. Am Tag darauf meldete sich ein 21-jähriger deutscher Staatsangehöriger bei der Polizei und gab an, der Fahrer des BMWs gewesen zu sein. Der 21-Jährige hat keinen Führerschein. Der 21-Jährige wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten angezeigt.


23.03.2026

Im Zug angespuckt

Am 10 März hat ein Mann in einem Regionalzug nach Landshut eine Frau bespuckt. Die Bundespolizei sucht Zeugen. Am Dienstagmorgen fuhr ein 46-Jähriger mit dem RE25 vom Hauptbahnhof München in Richtung Landshut. Gegen 07:10 Uhr stieg am Bahnhof in Freising eine 39-Jährige in den Zug ein und wollte sich auf einen Sitzplatz neben den 46-Jährigen setzen. Dieser war jedoch durch die Jacke des senegalesischen Staatsangehörigen "blockiert". Die Frau soll den Mann daraufhin gebeten haben, den Platz freizuräumen. Daraus entstand eine verbale Auseinandersetzung. Der Senegalese soll der 39-Jährigen daraufhin unvermittelt ins Gesicht gespuckt und sie gestoßen haben. Das Zugpersonal alarmierte die Bundespolizei, die den Mann am Bahnhof Landshut stellte. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 089/515 550-0 bei der Bundespolizei zu melden.

Wohnungen stromlos nach Kellerbrand - Neuforstenried

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Neuforstenried hat einen größeren Feuerwehreinsatz in der Hindelangstraße ausgelöst. Mehrere Anwohner schilderten ein verrauchtes Treppenhaus und hatten bereits das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand in einem Kellerabteil löschen. Das überwiegend aus Kartonagen bestehende Brandgut brachten die Einsatzkräfte ins Freie. Ein im Kellerabteil befindlicher Sicherungskasten wurde beschädigt. Daher sind alle Wohnungen oberhalb des Kellerabteils jetzt ohne Strom.

Versuchter Einbruch in einen Kiosk – Neuhausen

Ein zunächst unbekannter Täter versuchte die Glastüre eines Kiosks in Neuhausen mit einer Metallstange einzuschlagen, um ins Innere zu gelangen. Hierbei konnte er durch einen 32-jährigen Iraker beobachtet werden, welcher umgehend den Polizeinotruf 110 verständigte. Sofort wurden zahlreiche Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit beordert. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg. Am Tatort konnte die Metallstange sichergestellt werden. Der 25-Jährige wurde wegen eines versuchten Einbruchsdiebstahls angezeigt.

Sexuelle Belästigung – Altstadt

Am Sonntag kam es vor einer Diskothek in der Altstadt zu einer sexuellen Belästigung. Ein Mitarbeiter der Diskothek verständigte über den Polizeinotruf 110 die Polizei. Zuvor hatte ein 45-jähriger Deutscher, ohne festen Wohnsitz, eine 23-jährige unsittlich berührt, indem er ihr an das Gesäß griff. Die 23-Jährige machte lautstark auf die Situation aufmerksam, woraufhin ein Mitarbeiter der Diskothek den 45-Jährigen bis zum Eintreffen einer Polizeistreife festhalten konnte. Einsatzkräfte nahmen den 45-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den Tatverdächtigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.

Größerer Polizeieinsatz – Bogenhausen

Am Sonntag verständigte eine Zeugin den Polizeinotruf 110. Diese gab an, dass eine männliche Person mit einem spitzen Gegenstand in der Hand im Bereich der Daglfinger Straße umherlaufe und sich hierbei auffällig verhält. Aufgrund des Meldebildes wurden von der Einsatzzentrale mehrere Streifen der Münchner Polizei in den betroffenen Bereich geschickt und konnten im Rahmen der Fahndung die Person antreffen. Die männliche Person reagierte auf mehrmalige Ansprache der Polizeibeamten nicht und legte den spitzen Gegenstand nicht aus der Hand. Ein Zugriff erfolgte im Weiteren durch eine Spezialeinheit der Münchner Polizei, die die Person unverletzt sichern konnte. Der Mann wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung untergebracht.


20.03.2026

OB-Stichwahl: Die wichtigsten Infos

Die OB-Stichwahl findet am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr in den selben Wahlräumen wie am Sonntag, 8 März, statt. Wahlberechtigte sollten ihre weiterhin gültige Wahlbenachrichtigung für die Kommunalwahlen und ein Ausweisdokument mitbringen. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird nicht verschickt. Wer die Wahlbenachrichtigung verloren hat, kann mit einem Ausweisdokument wählen. Wähler die zwar Briefwahlunterlagen beantragt haben, aber dennoch im Wahlraum wählen möchten, müssen zusätzlich zu ihrem Ausweisdokument unbedingt den Wahlschein aus den Briefwahlunterlagen mitbringen. Ohne den Wahlschein kann diese Gruppe im Wahlraum nicht wählen. Spontan erkrankte Wahlberechtigte können am Wahlsonntag bis 15 Uhr von einer bevollmächtigten Person Briefwahlunterlagen im Kreisverwaltungsreferat abholen lassen. Vorzulegen sind ein ärztliches Attest, eine Vollmacht sowie Ausweise oder Ausweiskopien der bevollmächtigten und der wahlberechtigten Person. Die ausgefüllten Wahlbriefe müssen bis 18 Uhr an eine der Abgabestellen gebracht werden, also zum Beispiel zu einem der Behördenbriefkästen am KVR und am Rathaus.

Frau aus Brandwohnung gerettet - Schwabing West

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Düsseldorfer Straße hat einen größeren Feuerwehreinsatz in Schwabing West ausgelöst. Zunächst war unklar, inwiefern sich der Brand bereits auf andere Gebäudeteile ausgebreitet hatte und wie viele Personen insgesamt betroffen waren. Daher forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach, während sich die ersten Trupps bereits zur Brandbekämpfung unter Atemschutz zur betroffenen Wohnung im sechsten Obergeschoss begaben. Außerdem positionierte der Einsatzleiter je eine Drehleiter an den beiden Seiten der Wohnung, um bei einem Brandüberschlag auf das darüberliegende Geschoss schnell eingreifen zu können. Die Einsatzkräfte retteten die 83-jährige Bewohnerin sowie drei weitere Personen über das Treppenhaus. Anschließend transportierte der Rettungsdienst die ältere Dame in eine Münchner Klinik. Rund 50 Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr brachten den Brand unter Kontrolle. Eine Ausbreitung konnte verhindert werden; die Brandwohnung ist aber unbewohnbar.

Körperverletzung – Neuhausen-Nymphenburg

An einer Skateranlage im Hirschgarten kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter Jugendlichen. Dabei trafen sich mehrere Personen zu einer Aussprache, wegen eines Konflikts in den sozialen Medien. Infolge dessen kam es zu einem tätlichen Angriff, begangen durch zwei bislang unbekannte Täter. Hierbei wurden zwei Jugendliche jeweils leicht verletzt. Die unbekannten Täter flüchteten im Anschluss. Die Jugendlichen erstatteten im Nachgang im Beisein ihrer Eltern auf einer Polizeiinspektion Anzeige.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu Einbruch

Bislang unbekannte Täter drangen in ein Einfamilienhaus in Fürstenfeldbruck ein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise. Im Zeitraum von Mittwoch, 17:00 Uhr bis Donnerstag, 08:30 Uhr, verschafften sich die Täter während der Abwesenheit der Bewohner vermutlich über ein Terrassenfenster Zutritt zu dem Gebäude an der Buchenauer Straße. In der Folge durchsuchten sie diverse Räume und öffneten durch brachiale Gewalt einen Tresor. Allein der Sachschaden beläuft sich auf ca 3 500 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, verdächtige Wahrnehmungen unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

Falsche Polizeibeamte erbeuten 17 000 Euro

Falschen Polizeibeamten gelang es eine 42-jährige Frau aus Odelzhausen zur Übergabe von Bargeld in Höhe von ca 17 000 Euro zu bringen. In den Nachmittagsstunden des 19 03 erhielt die Frau einen Anruf einer Betrügerin. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dieser zusammen mit einem weiteren Betrüger, ihr glaubhaft zu erzählen, dass es in der Nachbarschaft zu Raubüberfällen gekommen sei und sie zur Ergreifung der Täter ihre Mithilfe benötigen. Hierzu solle sie ihr zu Hause aufbewahrtes Geld in einen Kochtopf geben, diesen auf dem Parkplatz des Supermarktes in der Rudolf-Diesel-Straße 9 unter ihr Fahrzeug legen und anschließend wieder nach Hause fahren. Dieser Aufforderung kam die Frau nach und packte dazu den Kochtopf in eine Stofftasche. Diese ist innen kariert und auf der Außenseite mit Bildern von VW-Bussen bedruckt. Zu Hause erhielt sie abschließend die Mitteilung, dass durch ihre Mithilfe nun zwei Täter gefasst werden konnten. Erst am Abend kamen ihr Bedenken und sie rief die Notrufnummer der Polizei an, welche sie über die Betrugsmasche informierte. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, welche Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen auf dem Supermarktparkplatz geben können, sich unter der Telefonnummer 08141 612-0 zu melden.


18.03.2026

Brandlegungen – Hadern

In der Zeit zwischen 10 03 und 16 03 kam es im Bereich der Rudi-Seibold-Straße und Alpenveilchenstraße zu insgesamt vier Bränden von Mülltonnen. Der Polizei liegen Hinweise vor, dass in allen Fällen Brandlegung die Ursache der Brände war. Der oder die Täter konnten jeweils unerkannt fliehen. Die Brände wurden jeweils durch die Berufsfeuerwehr München gelöscht. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines mittleren vierstelligen Betrags.
Zeugenaufruf:
Wer in den Abendstunden seit dem 10 03 im Bereich Alpenveilchenstraße, Rudi-Seibold-Straße, Menaristraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Wohnung – Lehel

Am Dienstag zwischen 08:00 Uhr und 12:40 Uhr verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über die Wohnungstür Zutritt zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Lehel. Im Inneren wurden die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht. Mit Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro flüchteten der oder die Täter. Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag im Bereich der Prinzregentenstraße, Widenmayerstraße und Reitmorstraße (Lehel) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Unfall in Kfz-Werkstatt – Taufkirchen

Ein 26-jähriger Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt, mit afghanischer Staatsangehörigkeit fuhr mit einem Pkw auf eine Hebebühne. Ein 16-jähriger Auszubildender mit deutscher Staatsangehörigkeit stand dabei vor dem Pkw, um den 26-Jährigen einzuweisen. Beim Auffahren auf die Hebebühne beschleunigte der 26-Jährige plötzlich stark, fuhr gegen den 16-Jährigen und durchbrach anschließend eine Werkstattwand. Der 16-Jährige wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Körperverletzung – Altstadt

Am Dienstag gegen 20:20 Uhr, wurde der Polizeinotruf darüber informiert, dass sich in einem Schnellrestaurant am Stachus eine verletzte Person befinde. Aufgrund der zunächst unklaren Sachlage begab sich eine Vielzahl Polizeistreifen zum Einsatzort. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass mehrere Personen in eine Auseinandersetzung gerieten. Infolge dessen erlitt ein 18-Jähriger mit jemenitischer Staatsangehörigkeit leichte Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Die weiteren Beteiligten flüchteten vor Eintreffen der ersten Polizeistreife. Der 18-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er nach ambulanter Versorgung wieder entlassen wurde.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag-Abend im Bereich Stachus, Sonnenstraße, Schützenstraße und Bayerstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Versuchtes Tötungsdelikt - Gilching

Bei einer familiären Auseinandersetzung in einer Wohnung in Gilching erlitt ein 55-jähriger Kroate schwere Verletzungen am Kopf und musste zur Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat daraufhin die Ermittlungen wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte der flüchtige Tatverdächtige in Heidelberg festgenommen werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein 55-jähriger von seinem 31-jährigen Sohn so schwer am Kopf verletzt, dass dieser mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Lebensgefahr besteht jedoch nach Angaben der Ärzte nicht.


17.03.2026

„Frühjahrsputz“ in München

Der alljährliche umfassende „Frühjahrsputz“ des Baureferats auf Münchens Plätzen, Straßen, Rad- und Gehwegen sowie in den städtischen Parks und Grünanlagen ist in vollem Gange. Bei milderer Witterung hat das Baureferat bereits in den letzten Wochen sukzessive den Splitt abgekehrt. Die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen reinigen insgesamt circa 2 400 Kilometer Straßen, 125 000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 980 Kilometer Radwege und 1 500 Kilometer Gehwege. Die rund 14 000 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt.

Politisch motivierte Sachbeschädigung – Altstadt

Am Freitag gegen 15:40 Uhr, befand sich eine 60-Jährige als Wahlkampfhelferin an einem Parteistand in der Altstadt. Eine männliche Person, die sich in der Nähe des Grünen-Parteistandes aufhielt, trat unvermittelt gegen eines der dort aufgestellten Wahlplakate und beschädigte es. Nach Ansprache der Person durch die 60-Jährige nahm er einen Holzstock in die Hand und drohte der Wahlkampfhelferin damit. Nach Verständigung der Polizei konnte eine Polizeistreife den Tatverdächtigen vor Ort antreffen. Bei ihm handelt es sich dabei um einen 40-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er wurde wegen Bedrohung und Sachbeschädigung angezeigt.

Tankstellenüberfall – Ramersdorf

Am Montag gegen 08:00 Uhr betrat ein Täter, der aufgrund seines getragenen Motorradhelms nicht erkennbar war, den Verkaufsraum einer Tankstelle und bedrohte die Angestellte mit einem Messer. Der Täter forderte sie auf, die Kasse zu leeren. Dann floh er zunächst mit der Beute ins Freie, wo ein Mittäter bereits mit einem Motorrad wartete. In der Folge entfernten sich beide auf dem Motorrad vom Tatort. Die Täter erbeuteten einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Durch erste Ermittlungen vor Ort ergaben sich Hinweise auf den Aufenthaltsort der Tatverdächtigen. Infolge dessen wurden zwei Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen beim Amtsgericht München erwirkt. Bei der Durchsuchung konnten in einer der beiden Wohnungen zwei Männer, ein 36-Jähriger und ein 43-Jähriger, beide mit griechischer Staatsangehörigkeit, festgestellt werden. Einer der Tatverdächtigen versuchte sich der Maßnahme zu entziehen und sprang vom Balkon der Wohnung im 2 Obergeschoss. Er verletzte sich leicht und konnte kurz darauf festgenommen werden. Anschließend wurde er zur Behandlung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite Tatverdächtige konnte in der Wohnung festgenommen werden. Die Durchsuchung führte zur Sicherstellung von Beweismitteln und der Beute.

Versuchter Einbruch in Juwelier – Gräfelfing

Am Dienstag gegen 02:30 Uhr versuchten ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam in ein Juweliergeschäft in Gräfelfing einzudringen. Hierzu wurde versucht die Schaufensterscheibe einzuschlagen, was einen Einbruchsalarm auslöste. In der Folge flüchteten der oder die Täter vom Tatort. Bereits am 07 03, gegen 18:30 Uhr, kam es nach einer Beschädigung der Eingangstüre desselben Geschäfts zu einer Alarmauslösung.
Zeugenaufruf:
Wer in den angegebenen Zeiträumen im Bereich des S-Bahnhofs Gräfelfing, der Bahnhofstraße und der Steinkirchner Straße (Gräfelfing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verdächtiger Gegenstand – Laim

Ein Passant verständigte den Polizeinotruf über einen verdächtigen Gegenstand auf der Friedenheimer Brücke. Hierbei handelte es sich um einen Gegenstand, von welchem augenscheinlich aufgrund seiner Beschaffenheit und seiner Position eine Gefahr ausgehen hätte können. Beim darauffolgenden Polizeieinsatz wurde vorsorglich der Gehweg der Friedenheimer Brücke gesperrt. Für eine Begutachtung durch Einsatzkräfte wurde auch die Fahrbahn für wenige Minuten gesperrt. Da der Gegenstand jedoch vollkommen ungefährlich war, wurden die Verkehrssperren schnell wieder aufgehoben.


16.03.2026

Brand in der Dachauer Straße - Maxvorstadt

Ein Brand in einem leerstehenden Gebäude hat einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein Passant bemerkte an einem Gebäude in der Dachauer Straße schwarzen Rauch und alarmierte daraufhin die Feuerwehr München. Die ersteintreffenden Kräfte konnten die Ursache sofort auf den Keller eingrenzen, wo ein Haufen Unrat brannte. Da es sich um ein sehr umfangreiches Gebäude handelt, forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach, während sich die ersten Trupps bereits zur Brandbekämpfung mit Atemschutz und einem C-Rohr auf den Weg in den Keller machten. Obwohl es sich um ein nicht genutztes Gebäude handelt, mussten alle Bereiche des Gebäudes kontrolliert werden, da es immer wieder vorkommt, dass sich jemand einen Unterschlupf in solchen Räumlichkeiten sucht. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war der in Brand geratene Unrat komplett abgelöscht.

S-Bahn überfährt Betonplatten

Bislang unbekannte Täter haben mehrere Betonplatten auf die Gleise der S-Bahn-Strecke zwischen Neuaubing und Westkreuz gelegt. Der 45-jährige Triebfahrzeugführer der S8 verspürte einen so heftigen Schlag am Fahrzeug, dass nach seiner Wahrnehmung die Räder des vorderen Drehgestells kurzzeitig abhoben. Der Lokführer leitete umgehend eine Schnellbremsung unter Nutzung der Sandanlage ein und setzte einen Notruf ab. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten am Triebfahrzeug u a mehrere beschädigte Laufräder fest. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Angaben der Deutschen Bahn auf mindestens 10 000 Euro geschätzt. Die rund 200 Personen im Zug blieben unverletzt. Sie wurden mit Unterstützung der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert. Am Tatort stellten die eingesetzten Streifen insgesamt elf Betonplatten mit einer Größe von etwa 50 x 40 Zentimetern fest. Die jeweils rund 20 Kilogramm schweren Platten waren zuvor von einer Kabelschachtabdeckung entnommen und auf den Schienenkopf gelegt worden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

Brandstiftung in Mehrfamilienhaus – Maxvorstadt

Ein Zeuge bemerkte einen Brand in einem Müllraum eines Mehrfamilienhauses und verständigte deshalb den Notruf der Feuerwehr. Da die Gefahr eines Übergreifens des Brandes auf die Wohneinheiten gegeben war, mussten alle Anwohner das Haus verlassen. Der Brand konnte durch die Berufsfeuerwehr München gelöscht werden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Da Hinweise auf eine Brandstiftung vorlagen, wurde umgehend eine Fahndung durch die Polizei eingeleitet. In deren Verlauf konnte ein 18-jähriger als Tatverdächtiger angetroffen und kontrolliert werden. Er wurde wegen der Brandstiftung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Raubdelikt auf Wettbüro – Obersendling

Zwei bislang unbekannte Täter betraten maskiert ein Wettbüro in Obersendling. Dort forderten sie vom allein anwesenden Angestellten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld. Zusätzlich verletzte einer der Täter den Angestellten sowohl mit Fußtritten als auch mit einem Faustschlag ins Gesicht. Anschließend entnahmen die Täter den Bargeldeinsatz aus der Kasse und flüchteten zu Fuß in Richtung Boschetsrieder Straße vom Tatort. Nachdem die Polizei verständigt worden war, wurden sofort intensive Fahndungsmaßnahmen veranlasst. Die Fahndung führte bislang nicht zur Identifizierung der Täter.

Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Moosach

Am Sonntag gegen 13:00 Uhr fuhr eine 53-jährige türkische Staatsangehörige mit einem Nissan auf der Dachauer Straße in Richtung Max-Born-Straße. Hierbei kam sie mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem im Grünstreifen befindlichen Baum. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrags.


13.03.2026

Feuerwehr rettet Hund aus Isar - Oberföhring

Der Versuch, eine Taube zu fangen, ist für einen jungen Vierbeiner im kühlen Nass geendet. Die Besitzerin war mit ihrem Vierbeiner im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs. Als der Hund die Möglichkeit eine Taube zu fangen erkannte, riss er sich los und nahm die Verfolgung auf. An der Brüstung der Wehranlage angekommen, sprang der Hund der Taube hinterher. Der Flug endete zirka sechs Meter tiefer im kühlen Nass - ohne Taube. Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs. Die besorgte Besitzerin konnte durch Passanten davon abgehalten werden, ihren Hund selbst durch einen Sprung ins Wasser zu retten. Die hinzugerufene Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Vierbeiner. Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund seiner Besitzerin übergeben werden.

Verkehrsunfall mit Todesfolge - Auensiedlung

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es auf der Freisinger Landstraße gekommen. Der Fahrer eines roten VW Touran ist dabei von der Straße abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Der 91-Jähriger war aus bisher unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Er war den massiven Verletzungen durch den Aufprall bereits erlegen. Zur Betreuung von Angehörigen wurde ein Kriseninterventionsteam verständigt.

Schlafende wollen ICE nicht verlassen

Zwei Männer leisteten im Münchner Hauptbahnhof Widerstand gegen Bundespolizisten, nachdem sie einen ICE am Endhaltepunkt nicht verlassen wollten. Die Bundespolizei wurde durch die Deutschen Bahn darüber informiert, dass sich zwei schlafende Personen in einem ICE befanden, der mit dem Hauptbahnhof bereits seinen Endhaltepunkt erreicht hatte. Da beide den Zug trotz Aufforderung nicht verlassen wollten, wurde eine Streife der Bundespolizei zum Einsatzort entsandt. Die Beamten trafen im Zug auf einen 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen sowie einen 39-jährigen litauischen Staatsangehörigen. Nachdem die Einsatzkräfte die Männer geweckt und zum Verlassen des Zuges aufgefordert hatten, reagierten diese sofort aggressiv und beleidigten die Beamten. Erst nach dem Eintreffen einer weiteren Streife verließen die beiden Männer den Zug, versuchten jedoch anschließend, sich der Kontrolle zu entziehen. Als die Beamten sie festhalten wollten, rissen sich beide mit erheblichem Kraftaufwand los. Die Bundespolizisten brachten die Männer daraufhin zu Boden und legten ihnen Handfesseln an. Ein Atemalkoholtest beim litauischen Staatsangehörigen ergab einen Wert von 3 Promille. Der polnische Staatsangehörige verweigerte einen entsprechenden Test. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden beide Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Messerattacke – Haar

Der Polizeinotruf 110 wurde von einem Zeugen über eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in einem Wohngebäude in der Georg-Eisenreich-Straße in Haar informiert, bei der eine Person verletzt wurde. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine 49-jährige Deutsche die mehrere Schnitt- und Stichverletzungen am Oberkörper sowie im Kopfbereich aufwies. Sie wurde umgehend von den eintreffenden Polizeibeamten und dem Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 50-jährigen libanesischen Staatsangehörigen, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Tatort befand. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch eine Drohne sowie ein Polizeihund eingesetzt wurden, konnte der Mann gegen etwas später am S-Bahnhof in Haar von der Polizei angetroffen und festgenommen werden. Gegen ihn wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

OB-Stichwahl: Fristen für die Briefwahl

Rund 350 000 Wahlberechtigte haben bereits vor Sonntag, 8 März, Briefwahlunterlagen für eine mögliche OB-Stichwahl beantragt. Wer diese noch nicht erhalten hat, sollte sich beim Wahlamt per E-Mail an briefwahl.kvr@muenchen.de melden, um einen Antrag auf Ersatzunterlagen zu stellen. Eine neue Wahlbenachrichtigung mit Informationen zur Briefwahl wird zur Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters nicht mehr verschickt. Weitere Briefwahlunterlagen können bis Dienstag, 17 März, um 11 Uhr online unter www.briefwahl-muenchen.de beantragt werden. Diese werden spätestens sechs Tage nach der Beantragung mit der Deutschen Post zugestellt. Wer die Briefwahlunterlagen persönlich abholen möchte, hat dazu bis Freitag, 20 März, um 15 Uhr im Kreisverwaltungsreferat und in den fünf Bezirksinspektionen Gelegenheit. Wahlbriefe an das Wahlamt müssen spätestens am Mittwoch, 18 März, in einen Briefkasten der Deutschen Post geworfen werden. Bis Sonntag, 22 März, um 18 Uhr können Wahlbriefe persönlich in die Behördenbriefkästen am KVR und am Rathaus sowie an den Sonderabgabestellen eingeworfen werden. Am Wahlsonntag, 22 März, findet die Stichwahl von 8 bis 18 Uhr in den selben Wahlräumen wie am Sonntag, 8 März, statt. Wahlberechtigte sollten ihre weiterhin gültige Wahlbenachrichtigung für die Kommunalwahlen und ein Ausweisdokument mitbringen. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird nicht verschickt. Wer die Wahlbenachrichtigung verloren hat, kann den Wahlraum unter www.muenchen.de/wahlraumfinder suchen und mit einem Ausweisdokument wählen.


12.03.2026

Frühling in der Stadt

Pünktlich zum Frühlingsbeginn stellt das Baureferat (Gartenbau) Pflanzgefäße auf, bestückt mit zehntausenden Frühjahrsblühern und Zwiebelpflanzen. Rund 500 Pflanzgefäße sollen das Straßenbild verschönern in der Fußgängerzone, am Hohenzollernplatz, in der Brienner- und der Maffeistraße. Frühlingsblumen setzen auf beliebten Plätzen wie dem Gärtner- und Karolinenplatz, dem Bordeaux- und Weißenburger Platz sowie dem Odeons- und Promenadeplatz frische Farbakzente. In den städtischen Parkanlagen und Grünflächen blühen jetzt Winterlinge wie zum Beispiel Schneeglöckchen, Elfenkrokusse und Blausternchen, die bereits im Herbst von den Gärtnern des Baureferats gesetzt wurden.

Arbeiten an der Donnersbergerbrücke

Das Baureferat setzt Teile der Donnersbergerbrücke instand. Die Arbeiten dauern bis Mitte Juli. Abhängig vom Baufortschritt kommt es zeitweise zu Verkehrseinschränkungen. U a werden Brückenlager ausgetauscht und Lagersockel erneuert. Die Ursache für die Schäden sind über Jahre eingedrungene Tausalze, die zu Korrosionsschäden an Beton und Lagern geführt haben. Für den Austausch der Lager wird die Brücke mit hydraulischen Pressen wenige Zentimeter angehoben. Dafür sind Hebekonstruktionen unterhalb der Donnersbergerbrücke im Bereich der Trappentreustraße nötig, was in diesem Bereich zu verkehrlichen Einschränkungen führt. Beim Anheben der Brücke muss jeweils eine Hälfte der Donnersbergerbrücke vollständig gesperrt bleiben.

Jugend macht Olympia

Viele junge Menschen unter 18 Jahren konnten im Oktober beim Bürgerentscheid zu Münchens Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele altersbedingt noch nicht mitbestimmen, obwohl es dabei vor allem um ihre Zukunft geht. Sie haben jetzt aber die Möglichkeit, beim Beteiligungsworkshop „Jugend macht Olympia“ ihre Perspektiven und Ideen einzubringen. Am Samstag, 21 März, laden dazu die Münchner Sportjugend, die Bayerische Sportjugend und das Kinder- und Jugendrathaus in Kooperation mit der Olympiapark GmbH von 10 bis 16 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahren in die Business-Area der Olympiahalle ein. Diskutiert werden unter anderem folgende Fragen:. Wie sollen sich die Spiele anfühlen? Wie profitieren junge Menschen langfristig? Wie kann Sport in München nachhaltig gefördert werden? Und wie gelingt es, die Spiele sozial gerecht und für alle zugänglich zu gestalten? Neben spannenden Diskussionen mit Gleichaltrigen und kreativen Workshop-Sessions gibt es für die jungen Teilnehmer sportliche Aktionen und einen Austausch mit Olympia-Athleten.

Tigermücken-Saison beginnt

Mit den steigenden Temperaturen beginnt wieder die Saison für Stechmücken. Um zu verhindern, dass sich bereits im letzten Herbst abgelegte Eier bei den nun milden Frühlings-Temperaturen zu Tigermücken entwickeln, ruft Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek die Bürger zur Mithilfe auf:. „Ich bitte alle Münchner, uns dabei zu unterstützen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu verlangsamen. Bieten Sie Tigermücken keine Möglichkeiten für die Eiablage und überprüfen Sie mögliche Brutplätze.“ In Vorbereitung auf die anstehende Saison ist es deshalb wichtig, mögliche Brutstätten in den eigenen Gärten und auf Balkonen zu reinigen. Dazu zählen zum Beispiel Eimer, Gießkannen, Vogeltränken und Untersetzer. Nach der Reinigung sollten diese Gegenstände kopfüber gelagert oder in Schuppen und Kellern untergestellt werden, um eine Ansammlung von Wasser zu vermeiden.

Mülltonnenhäuschen in Brand - Obergiesing

Am späten Dienstagabend ist die Feuerwehr München zum Brand eines Mülltonnenhäuschens gerufen worden. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Gegen kurz nach 21 Uhr gingen in der Integrierten Leitstelle mehrere Notrufe ein. Aufgrund der Schilderung der Anrufer wurde ein Löschzug in die Fockensteinstraße alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand ein Mülltonnenhäuschen bereits in Vollbrand. Durch den schnellen Einsatz von zwei Seiten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf ein nahestehendes Wohnhaus zu verhindern. Zwei Gebäude wurden im Einsatzverlauf auf Verrauchung kontrolliert, hier konnte aber schnell Entwarnung für die Bewohner gegeben werden. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.


11.03.2026

Kleintransporter auf Abwegen - Hadern

Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen ist es auf der A96 gekommen, nachdem ein Kleintransporter auf einen Spurtrenner aufgefahren war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden zunächst zur Erstversorgung und Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des Kleintransporters leichte bis mittelschwere Verletzungen erlitten hatte, sein Fahrzeug aber bereits verlassen hatte. Er wurde umgehend von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Aufgrund des Unfalls musste sowohl die Abfahrt Laim, als auch die rechte von zwei Fahrspuren in Richtung München gesperrt werden. Um die Verkehrssituation im Berufsverkehr nicht unnötig lange zu belasten, entschied die Polizei, die Feuerwehr um eine zügige Bergung des Transporters zu ersuchen. Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr alarmierter daher den Feuerwehrkran sowie einen Rüstwagen zur Bergung des Kleintransporters. Der Kran hob den Kleintransporter von der Mittelleitplanke und übergab diesen dem Abschleppdienst. So konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle nach circa drei Stunden wieder verlassen und diese der Polizei übergeben.

Augustenstraße: Verschlechterung des Verkehrsflusses

In der Augustenstraße soll es mehr Grün und Platz für Fußgänger geben, doch für Autofahrer wird die Passage künftig zur Geduldsprobe. Hinter den Schlagworten „Verkehrssicherheit“ und „Lebensqualität“ verbergen sich konkrete Verschlechterungen für den motorisierten Verkehrsfluss. Das Konzept der Stadt sieht eine massive Reduzierung der Geschwindigkeit vor. In den Kernbereichen wird Tempo 20 eingerichtet. Um dieses Limit zu erzwingen, setzt die Stadt auf bauliche Hindernisse: Durch seitliches Großsteinpflaster wird die Fahrbahn künstlich schmaler gehalten. An der Gabelsbergerstraße wird sogar ein Baum mitten zwischen den Fahrspuren gepflanzt, um den Kfz-Verkehr gezielt auszubremsen. Kritisch für den Verkehrsfluss ist auch der Rückbau der bestehenden Radwege. Zukünftig soll es einen sogenannten „Mischverkehr“ geben. Da das Überholen von Radfahrern unter Einhaltung der gesetzlichen Mindestabstände in verengten Straße kaum möglich sein dürfte, bestimmt künftig das langsamste Fahrzeug das Tempo. Die „aufgeweiteten Radaufstellstreifen“ an Kreuzungen sorgen zudem dafür, dass sich Autos beim Ampelstopp künftig hinter den Radfahrern einreihen müssen. Mit über 200 neuen Abstellplätzen für Fahr- und Lastenräder sowie Gehwegverbreiterungen auf bis zu acht Meter wird deutlich, dass der öffentliche Raum zulasten des Autos neu verteilt wurde. Die ohnehin prekäre Parksituation in der Maxvorstadt wird durch den Wegfall von Flächen für zusätzliche Baumstandorte und Lieferzonen nicht entlastet. Anwohner und Pendler müssen sich zudem auf lange Baustellen einstellen. Bis Ende 2027 ist mit massiven Einschränkungen zu rechnen. Während Radfahrer profitieren, bedeutet der Umbau für den Autoverkehr vor allem eines: weniger Platz, niedrigere Geschwindigkeiten und ein deutlich höheres Hindernispotenzial im Alltag.

Festnahme nach Handel mit Drogen – Laim

Durch laufende Ermittlungen von Zivilbeamten der Polizei ergab sich der Tatverdacht, dass ein 39-jähriger und ein 44-jähriger, beide mit italienischer Staatsangehörigkeit, mit diversen Betäubungsmitteln Handel treiben. Aus diesem Grund konnte nach Abklärung mit dem zuständigen Kommissariat bei der Staatsanwaltschaft München eine Anordnung zur Wohnungsdurchsuchung der beiden Tatverdächtigen erwirkt werden. Dabei wurden neben diversen Betäubungsmitteln, ein fünfstelliger Eurobetrag und Hieb- und Stichwaffen aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Tatverdächtigen konnten vor Ort widerstandslos festgenommen werden und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Innerhalb kurzer Zeit kam es zu zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte im Umfeld des U-Bahnhofs Moosach. Zunächst kam es zu einer Körperverletzung zwischen zwei Personen. Bei der Anzeigenaufnahme verhielt sich der Tatverdächtige, ein 16-jähriger Deutscher aggressiv, weswegen ihm Handfesseln angelegt werden sollten. Hierbei leistete der Tatverdächtige Widerstand mittels treten, spucken und beißen gegen die Polizeibeamte. Dadurch wurde ein Polizeibeamter verletzt. Der 16-jährige wurde bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen. Unabhängig davon pöbelte kurz darauf ein weiterer Tatverdächtiger, ein 52-jähriger Deutscher zunächst Passanten an. Als dieser durch die hinzugerufenen Polizeibeamten des Platzes verwiesen wurde kam er dieser Aufforderung nicht nach. Daraufhin sollte er zur Polizeiinspektion verbracht werden. Hierbei schob, drückte und sperrte sich der Tatverdächtige und leistete so Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Es wurde aber niemand verletzt. Der Tatverdächtige wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.

Raubdelikt – Schwabing

Eine 38-Jährige mit kroatischer Staatsangehörigkeit wurde von einem zu dem Zeitpunkt noch unbekannten männlichen Täter angesprochen. Im laufe des Gesprächs bedrohte er sie mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Die 38-Jährige händigte ihm ihr Bargeld aus, woraufhin der Täter flüchtete. Im Rahmen der Fahndung im Nahbereich konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich um einen 17-jährigen Deutschen. Bei ihm konnte eine Spielzeugpistole und das erbeutete Bargeld aufgefunden werden. Nach Abschluss der durchgeführten polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


10.03.2026

Biber im Freibad - Nymphenburg

Ein Biber hat sich in ein halbleeres Schwimmbecken verirrt. Mitarbeitende eines Schwimmbads in Nymphenburg entdeckten den unerwarteten Schwimmer. Da das Becken nur etwa zur Hälfte gefüllt war, hatte der Biber keine Möglichkeit, aus eigener Kraft das Becken zu verlassen. Bevor die Mietarbeiter die Feuerwehr zu Hilfe riefen, unternahmen sie bereits eigene Versuche, das Tier aus seiner Misslichen Lage zu befreien. Dafür bauten sie eine Art Steg, an dem sie zusätzlich eine Leiter befestigten, um den Nager den Ausstieg aus dem Wasser zu ermöglichen. Den Steg nahm das Tier zwar an, mit der Leiter als Ausstiegshilfe zeigte sich der Biber jedoch wenig zufrieden. Nachdem klar wurde, dass der Biber auf diesem Weg das Becken nicht verlassen würde, verständigten die Angestellten des Freibads die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte bauten eine Holzrampe, über die der Biber das Becken verlassen konnte. Nach kurzer Bedenkzeit nahm der Nager das Angebot an und verließ augenscheinlich unverletzt das Becken.

Überschlag mit Pkw - Leopoldstraße

Ein PKW hat sich mit fünf Insassen auf der Leopoldstraße überschlagen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatten bereits alle Insassen das auf dem Dach liegende Fahrzeug eigenständig verlassen. Warum der junge Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Der entstandene Sachschaden wird von Seiten der Feuerwehr auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Zur Unfallursache ermittelt das Unfallkommando der Polizei.

Altkleidercontainer in der Erdinger Straße in Brand - Riem

Ein Altkleidercontainer sowie eine daneben liegende Matratze ist in der Erdinger Straße in Brand geraten. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, brannten sowohl der Altkleidercontainer als auch die Matratze lichterloh. Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrkräfte das Feuer mit einer Schnellangriffsleitung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs. Um alle Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, öffneten die Einsatzkräfte den Container mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes. Anschließend kontrollierten sie den Inhalt mit einer Wärmebildkamera. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

Pkw brennt im Innsbrucker-Ring-Tunnel

Ein brennender Pkw hat im Innsbrucker-Ring-Tunnel für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte ein Seat Cupra ohne Fremdeinwirkung mit dem Fahrbahnteiler. Kurz darauf geriet das Fahrzeug in Brand. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Wagen retten und in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Tunnel. Feuerwehrtrupps näherten sich dem Fahrzeug von beiden Seiten und nahmen umgehend die Brandbekämpfung auf. Bereits nach wenigen Minuten konnte der Einsatzleiter "Feuer aus" melden. Währenddessen wurde der Fahrer vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Tunnel vollständig gesperrt werden. Mithilfe eines Großlüfters wurde die Weströhre anschließend entraucht.

Faustschläge am Bahnsteig

Am Bahnsteig 1 des Münchner Ostbahnhofs kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Bekannt wurde der Vorfall, weil Bundespolizisten die Kameras des Bahnhofs im Blick hatten. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 38-jähriger und ein 53-jähriger, beide mit portugiesischer Staatsangehörigkeit, zunächst in eine verbale Streitigkeit. Im weiteren Verlauf soll der 38-Jährige seinem Kontrahenten mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die eingesetzten Beamten begaben sich zum Bahnsteig und trafen beide Beteiligten noch vor Ort an. Die Männer wurden voneinander getrennt und zur Dienststelle gebracht. Der 53-Jährige wies eine leicht blutende Verletzung im Gesicht auf. Eine medizinische Behandlung lehnte er ab. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim mutmaßlichen Angreifer einen Wert von 1 Promille. Beim Geschädigten wurde ein Wert von 2,3 Promille festgestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.


09.03.2026

S-Bahn erfasst Fußgänger – Freiham

Am Sonntag überquerte ein 79-jähriger Deutscher die S-Bahngleise zwischen den S-Bahnhöfen Freiham und Harthaus zu Fuß. Zeitgleich fuhr hier eine S-Bahn der Linie 8 in Fahrtrichtung Herrsching. Der Zug erfasste den 79-Jährigen, der daraufhin in ein angrenzendes Feld geschleudert wurde. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Es kam zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs für mehrere Stunden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mann bedroht Rettungskräfte mit Messer – Ramersdorf-Perlach

Ein 46-Jähriger befand sich gemeinsam mit einem 51-Jährigen und einer 45-Jährigen in einer Wohnung in Ramersdorf-Perlach. Nachdem der 46-Jährige aggressiver wurde und sich in einem psychisch auffälligen Zustand befand, verständigte der 51-Jährige den Rettungsdienst. Der 46-Jährige trat dem verständigten Rettungsdienst anschließend mit einem Messer gegenüber und bedrohte die Rettungskräfte. Daraufhin verließen der 51-Jährige sowie die Rettungskräfte die Wohnung und verständigten den Polizeinotruf 110. Die 45-Jährige verblieb in der Wohnung. Der 46-Jährige konnte durch die Polizeikräfte in der Wohnung gesichert werden. Er wurde anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Der 46-Jährige wurde u a wegen der Bedrohung angezeigt.

Krawall am Odeonsplatz

Am Samstag fand eine angemeldete stationäre Versammlung einer politischen Partei am Odeonsplatz statt. Ab 12:00 Uhr hatte sich eine nicht angezeigte Gegenversammlung eingefunden. Während dem Wahlkampfabschluss der AfD kam es immer wieder zu Störungen durch die Gegenversammlung, insbesondere durch Versuche Sperrgitter zu überklettern und zu Blockadeversuchen an den Ein- und Ausgängen zur Versammlungsfläche. Durch die anwesenden Polizeikräfte musste deshalb in vielen Fällen unmittelbarer Zwang angewendet werden. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wohnungsbrand – Pasing

Am Sonntag nahm eine Zeugin ein lautes Geräusch wahr und bemerkte daraufhin Rauch, der aus einer benachbarten Wohnung in Pasing drang. Sie klingelte daraufhin bei allen Anwohnern, die wiederum den Notruf verständigten. Bei Eintreffen der Polizeistreifen löschte die Feuerwehr bereits die brennende Wohnung. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Bewohner der betroffenen Wohnung konnte nicht angetroffen werden. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen getroffen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die Wohnung ist jetzt unbewohnbar. Die Kripo ermittelt.

Sexuelle Belästigung – Altstadt

Am Sonntag fasste ein Mann einer 21-jährigen Deutschen im Vorbeigehen unsittlich an ihr Gesäß. Als sich der Mann im Anschluss entfernen wollte, machte ein unbeteiligter Zeuge eine vor Ort befindliche Polizeistreife auf den Vorfall aufmerksam. Daraufhin wurde der Tatverdächtige, ein 36-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit vorläufig festgenommen.


06.03.2026

Mann gibt sich als Schaffner aus

Ein 26-Jähriger hat sich in einem Regionalzug bei Grafing als Schaffner ausgegeben und versucht, einen Reisenden zur Fahrscheinkontrolle zu zwingen. Als dieser Zweifel äußerte, eskalierte die Situation. Später griff der Mann zudem einen Bundespolizisten an. Der Vorfall wurde von einem Zeugen im Zug beobachtet und über den Triebfahrzeugführer die Polizei Verständigt. Beim Eintreffen der Bundespolizei zeigte sich der Mann von Beginn an unkooperativ. Da er über Rückenschmerzen klagte, wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen. Als dieser den Mann zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportieren wollte, legte sich der 26-Jährige vor den Rettungswagen auf den Boden. Als ein Polizeibeamter sich zu ihm beugte, trat der Mann unvermittelt mit dem Fuß gegen das Gesicht des Beamten und verletzte ihn leicht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Der möchtegern Schaffner wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Bedrohung – Neuperlach

Ein 56-Jähriger und ein 45-Jähriger befanden sich in der Nähe einer Sportanlage in der Carl-Wery-Straße. Dort wurden sie auf einen 57-Jährigen aufmerksam. Er machte an der Sportanlage Fotos, wobei die zwei Personen davon ausgingen, dass er Fotos von Kindern machen könnte. Als sie ihn zur Rede stellten, reagierte er aggressiv und versuchte, sich zu entfernen. Hierbei kam es zu einem Handgemenge zwischen den Beteiligten. Dabei wurde die Jacke des 57-Jährigen zerrissen. Anschließend entfernte sich der 57-Jährigen von der Örtlichkeit. Der 56-Jährige und der 45-Jährige folgten ihm bis zu einer Wohnung in der Nähe. Dort zog der 57-Jährige ein Klappmesser und bedrohte die beiden Verfolger. Aus diesem Grund verständigten der 45- und der 56-Jährige den Polizeinotruf 110. Polizeibeamte konnten den 57-Jährigen in der Wohnung antreffen. Der Mann wurde wegen Bedrohung angezeigt. Gegen den 56-Jährigen und den 45-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstellt. Die Hintergründe der Bildaufnahmen bedürfen weiterer Ermittlungen.

Frau mit Waffe - Hadern

In einem Mehrfamilienhaus am Stiftsbogen kam es zu einem größeren Polizeieinsatz. Eine Anwohnerin verständigte den Polizeinotruf 110 darüber, dass eine 53-jährige Bewohnerin des Anwesens mit einem pistolenähnlichen Gegenstand in der Hand im Treppenhaus stand. Aufgrund dessen begaben sich zahlreiche Polizeistreifen zum Einsatzort. Ausgerüstet mit entsprechender Schutzausstattung und Bewaffnung betraten die Polizeibeamten das Mehrfamilienhaus und suchten dieses nach der 53-Jährigen ab. Kurze Zeit später konnte sie im Anwesen angetroffen werden. Bei ihr konnten eine Reizgaspistole und mehrere Pfeffersprays aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Belehrung durch die Polizeibeamten wurde die 53-Jährige wieder entlassen. Gegen sie werden nun Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz geführt.

Schockanruf – Bogenhausen

Am Donnerstag gegen 18:00 Uhr erhielt eine über 80-jährige einen Anruf des vermeintlichen Lebensgefährten ihrer Enkelin. Dieser informierte sie, dass ihre Enkelin einen Unfall verursacht haben soll. Dabei sei eine andere Frau ums Leben gekommen. Um ihre Enkelin aus der Haft zu entlassen, sollte die über 80-Jährige jetzt eine Kaution hinterlegen. Da diese jedoch kein Bargeld vorrätig hatte, wurde sie nach anderen Wertgegenständen und Schmuck befragt. Im Verlauf des weiteren Telefonats wurde sie durch den unbekannten Täter angewiesen, die Wertgegenstände an einen Abholer zu übergeben. Als dieser zu ihrer Wohnanschrift kam, übergab sie ihm Schmuckgegenstände im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags. Anschließend entfernte sich der Täter unerkannt. Der über 80-Jährigen fiel der Betrug erst mehrere Stunden später nach einem Telefonat auf. Daraufhin verständigte sie die Polizei.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
männlich, 185 cm, 30-40 Jahre, dunkle Haare, schwarze Kleidung, schwarze Wollmütze.
Zeugenaufruf:
Wer am Donnerstag im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Bereich der Rennbahnstraße, Kunihohstraße und Daglfinger Straße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


05.03.2026

20 Tonnen Bauteil in Schieflage - Pasing

Ein etwa 20 Tonnen schwerer Bewehrungskorb, eine vorgefertigte Konstruktion aus Baustahl, ist in der Josef-Felder-Straße in Schieflage geraten. Angestellte einer Baufirma waren gerade dabei, das tonnenschwere Bauteil mit einem Kran in Position zu bringen, als sich eine Kettenseite löste. Da sich die Anschlagpunkte der Last in etwa 10 bis 15 Metern Höhe befanden, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen. Die Feuerwehrkräfte brachten eine Drehleiter in Stellung. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Baufirma wurde das Bauteil mit mehreren Ketten an der Traverse des Baukrans befestigt. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Arbeit auf der Baustelle konnten fortgesetzt werden. Warum sich das Anschlagmittel gelöst hatte, ist unklar.

Müllpresse in Brand - Perlach

In Perlach ist eine Müllpresse in Brand geraten. Passanten hatten die brennende Müllpresse auf einem Ladehof bemerkt und daraufhin die Feuerwehr gerufen. Als die alarmierten Kräfte eintrafen, trat bereits dichter Rauch aus der Presse aus. Mit einer Schnellangriffsleitung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs löschten die Einsatzkräfte das Feuer. Anschließend fluteten sie die Müllpresse Presse mit einem Gemisch aus Wasser und Schaummittel. Um alle Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, transportierte die Feuerwehr den Container mit einem Wechselladerfahrzeug zum Heizkraftwerk Nord. Vor Ort wurde die Presse geöffnet und auf Glutnester untersucht. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

Gefährliche Körperverletzung – Ludwigsvorstadt

Zwei 20-Jährige mit afghanischer Staatsangehörigkeit befanden sich in der Schillerstraße. Dort wurden beide von einem Mann angesprochen. Im weiteren Verlauf zog dieser ein Pfefferspray und besprühte damit die beiden 20-Jährigen. Anschließend entfernte er sich zu Fuß in Richtung der Schwanthalerstraße. Die 20-Jährigen wurden dabei verletzt. Ein zufällig vor Ort befindlicher Rettungsdienst informierte die Polizei und versorgte die 20-Jährigen medizinisch. Sofort wurde eine Fahndung mit einer Vielzahl von Polizeistreifen eingeleitet. Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Bei ihm handelt es sich um einen 22-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Zusammenstoß von Pkw mit Baum – Kirchheim

Ein 15-jähriger Deutscher fuhr mit einem Pkw auf der Flurstraße in Kirchheim. In dem Pkw befanden sich zu dieser Zeit noch zwei weitere jugendliche (14 und 15 Jahre). An einer Gabelung der Flurstraße kollidierte der Pkw des 15-Jährigen mit einem dortigen Baum. Bei dem Unfall wurden alle drei Fahrzeuginsassen verletzt. Der Notruf wurde alarmiert, woraufhin Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei zur Einsatzörtlichkeit fuhren. Die drei verletzten Personen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der Pkw war auf einen Angehörigen zugelassen, wurde bei dem Unfall stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der 15-Jährige wurde wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Fahrradfahrer von Pkw erfasst und leicht verletzt – Pasing

Am Mittwoch gegen 18:40 Uhr fuhr ein 10-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit alleine in der Offenbachstraße. Er benutzte dabei den dort vorhandenen Fahrradstreifen. Auf Höhe der Parkgaragenausfahrt eines Einkaufszentrums kam ein bislang unbekannter Pkw nach rechts auf den Fahrradweg und touchierte den 10-Jährigen am Hinterrad seines Fahrrads. Infolgedessen stürzte der 10-Jährige und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Pkw setzte anschließend seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Vom geflüchteten Fahrzeug ist lediglich bekannt, dass es sich um einen dunklen VW handeln könnte.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


04.03.2026

Sturz an U-Bahnsteig - Marienplatz

Eine Frau ist zwischen einer U-Bahn und dem Bahnsteig eingeklemmt worden. Die Frau geriet aus bisher ungeklärter Ursache in den Spalt zwischen einem stehenden U-Bahnzug und dem Bahnsteig. Dabei wurde sie im Bereich des Kniegelenks eingeklemmt, sodass eine eigenständige Befreiung nicht mehr möglich war. Die Besatzung eines Rettungswagens war bereits aufgrund eines anderen Notfalls vor Ort und übernahm umgehend die Erstversorgung. Um die Person schnell und schonend zu befreien, setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hebekissen ein. Dadurch vergrößerten sie den Abstand zwischen Bahnsteigkante und U-Bahnzug, wodurch die Frau aus ihrer misslichen Lage gerettet werden konnte. Da sie glücklicherweise unverletzt geblieben war, konnte sie nach kurzer ambulanter Versorgung durch den Notarzt ihre Reise fortsetzen.

Kommunalwahl

Zur Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 8 März, sind in München rund 1,1 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Sie bestimmen den Oberbürgermeister, den Stadtrat sowie die 25 Bezirksausschüsse der kommenden sechs Jahre. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr werden zunächst ausschließlich die Stimmzettel der OB-Wahl vollständig ausgezählt. Anders als bei der OB-Wahl sieht es für die Stadtratswahl und die Wahl der Bezirksausschüsse aus. Am Wahlsonntag werden bei der Stadtratswahl nur die unverändert angenommenen Wahlvorschläge und die rein kumulierten Stimmzettel ausgewertet – die Auszählung der restlichen Stimmen der Stadtratswahl sowie die Auszählung der Bezirksausschusswahl findet erst am Folgetag statt.

Gefährliche Körperverletzung – Laim

Am Dienstag gegen 23:00 Uhr, befand sich ein 46-Jähriger vor einem Anwesen in der Aindorferstraße. Dort wurde er unvermittelt von vier bislang unbekannten Tätern körperlich angegriffen. Der 46-Jährige wurde geschlagen und auch getreten. Ein Nachbar wurde auf das Geschehen aufmerksam, woraufhin die Täter flüchteten. Der 46-Jährige wurde leicht verletzt. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Die vier Täter können wie folgt beschrieben werden:
Vermutlich alle männlich, ca 20-35 Jahre, sportliche Bekleidung, dunkle Oberbekleidung bzw Kapuzenpullover.
Zeugenaufruf:
Wer am Dienstag gegen 23:00 Uhr im Bereich der Friedenheimer Straße, Flotowstraße, Aindorferstraße und Fürstenrieder Straße (Laim) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sturz auf Rolltreppe; eine Person verstorben – Altstadt

Eine 80-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München befand sich als Fußgängerin auf einer Rolltreppe am U-Bahnhof Marienplatz. Aus bislang unbekannten Gründen verlor sie ohne Fremdeinwirkung ihr Gleichgewicht und stürzte. Dabei wurde sie schwer verletzt. Ein Passant informierte den Polizeinotruf 110. Die Seniorin wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 80-Jährige verstarb leider im Krankenhaus. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Festnahme nach Schockanruf – Solln

Eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München erhielt einen Anruf von einem bislang unbekannten Täter. Dieser teilte ihr mit, dass ihre Nichte angeblich in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wäre und um eine drohende Untersuchungshaft abzuwenden eine Kaution hinterlegt werden müsse. Sie wurde dazu angeleitet, mehrere tausend Euro Bargeld sowie mehrere Schmuckstücke in einem Koffer zu deponieren und an einen angekündigten Abholer zu übergeben. Im weiteren Verlauf konnte durch bereits informierte zivile Polizeibeamte ein 27-jähriger, polnischer Staatsangehöriger angetroffen und festgenommen werden. Als dieser die Wertgegenstände entgegennahm. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.


03.03.2026

Einbruch in Zahnarztpraxis – Isarvorstadt

Einbrecher schläft am Tatort ein: Ein 57-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit konnte eine unberechtigte Person in seiner Zahnarztpraxis feststellen. Diese schlief auf einem Stuhl im Wartebereich. Er verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110 und die Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen antreffen und kontrollieren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschaffte sich der 42-Jährige unbefugt Zutritt zu der Zahnarztpraxis. Dort durchsuchte er die Praxisräume nach Diebesgut und stellte es neben der Zugangstür zum Abtransport. Anschließend nahm er aber auf einem Stuhl im Wartebereich Platz und schlief dort ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 42-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Kellereinbruch – Milbertshofen

Ein 62-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit begab sich in den Keller eines Mehrfamilienhauses. Hier bemerkte er, dass sein Abteil aufgebrochen worden war. Im Kellerabteil traf er auf einen ihm unbekannten Mann. Der 62-Jährige versuchte, den Täter festzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang. Der Täter konnte sich in unbekannte Richtung entfernen. Anschließend informierte der 62-Jährige den Polizeinotruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen ergaben sich zunächst keine weiteren Hinweise auf den Täter. Aufgrund zurückgelassener persönlicher Gegenstände konnte aber ein 28-Jähriger mit ungarischer Staatsangehörigkeit als Tatverdächtiger identifiziert werden. In einer Unterkunft konnte der Mann vorläufig festgenommen werden. Es wurde ein Haftbefehl erlassen.

Straßenrennen – Schwabing

Eine Polizei-Streife fuhr auf der Ingolstädter Straße stadteinwärts. Die Beamten bemerkten zwei Pkw (BMW und Mercedes), die am Frankfurter Ring bei auf grün schaltender Ampel mit hoher Geschwindigkeit losfuhren. Die Fahrzeuge erreichten dabei Geschwindigkeiten von über 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Die Streife folgte den beiden Fahrzeugen und versuchte mittels Martinshorn und Blaulicht das Anhalten der Fahrzeuge zu bewirken. Die Fahrer des BMW und des Mercedes bemerkten die Anhaltesignale der Streife und reduzierten zunächst die Geschwindigkeit. Der Fahrer des BMW konnte im Anschluss angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer des Mercedes fuhr zunächst weiter und flüchtete. Bei einer Nachschau an der Halteranschrift konnte der Fahrer des Mercedes angetroffen werden. Bei den Fahrern handelt es sich um einen 21-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit (BMW), und einen 24-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit (Mercedes). Die Führerscheine der beiden Fahrer wurden beschlagnahmt. Beide Fahrer werden nun wegen diverser Verstöße angezeigt.

Brennende Waschmaschine verursacht hohen Schaden - Isarvorstadt

Eine Waschmaschine hat in einem Apartment in der Isarvorstadt gebrannt. Dabei entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Bewohner hatten das Feuer in ihrem Badezimmer bemerkt und daraufhin sofort die Feuerwehr verständigt. Ein Trupp, ausgerüstet mit Atemschutz und einem Löschrohr, eilte über das Treppenhaus zur Wohnung. Anschließend leitete der Trupp die Brandbekämpfung ein und bereits nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht. Um den Brandrauch aus der Wohnung zu beseitigen, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Bewohner konnten in ihre Wohnung zurückkehren. Das Badezimmer ist unbenutzbar.

Wochenmarkt Riem vorübergehend am Edinburghplatz

Ab Freitag, 6 März, findet der Riemer Wochenmarkt vorübergehend am Edinburghplatz statt. An den gewohnten Marktzeiten ändert sich nichts: Der Wochenmarkt öffnet weiterhin jeden Freitag von 10 bis 18 Uhr seine Stände. Auch das Angebot bleibt erhalten – sämtliche Händler ziehen an den neuen Standort um. Der vorübergehende Umzug sichert den Fortbestand des Wochenmarkts für die gesamte Dauer der Bauarbeiten. Nach Abschluss der Maßnahmen ist die Rückkehr an den ursprünglichen Standort vorgesehen.


02.03.2026

Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und Fahrradfahrer – Sendling

Am Sonntag gegen 18:20 Uhr, überquerte eine 82-jährige Deutsche zu Fuß die Schäftlarnstraße an der Kreuzung Brüdermühlstraße. Zeitgleich fuhr ein bislang unbekannter Fahrradfahrer auf dem Fahrradstreifen. Als der Fahrradfahrer gerade an der 82-Jährigen vorbeifuhr, drehte sich die Seniorin unvermittelt in seine Richtung und lief seitlich gegen den Radfahrer. Daraufhin stürzte die 82-Jährige zu Boden und wurde verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrradfahrer wurde bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Nachdem der Rettungsdienst verständigt worden war, entfernte sich der Radfahrer unerlaubt von der Unfallstelle.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zum flüchtigen Fahrradfahrer, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Diebstahl eines Mofas – Ramersdorf

Am Samstag bemerkte ein 74-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit den Diebstahl seines Mofas und zeigte diesen an. Das Zweirad war am Samstag zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr entwendet worden. Am Sonntag erkannte er sein entwendetes Fahrzeug in der Nähe des Tatorts wieder, das zu diesem Zeitpunkt von einem Jugendlichen gefahren wurde, und verständigte deshalb die Polizei. Eine Streife konnte den Fahrer, einen 13-Jährigen mit deutscher und bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit anhalten und kontrollieren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 13-Jährige seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Während der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf einen zweiten am Diebstahl beteiligten Tatverdächtigen. Der zweite Tatverdächtige, ein 12-Jähriger mit deutscher und italienischer Staatsangehörigkeit konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden.

Verstoß gegen das Waffengesetz – Moosach

Eine Polizeistreife befand sich im Bereich der Triebstraße und konnte beobachten, wie von einem vorbeifahrenden BMW mehrere Lichtkegel und Knallgeräusche ausgingen. Die Polizeistreife unterzog den Pkw daraufhin einer Kontrolle. Die drei Pkw-Insassen gaben an, Böller aus dem Fenster geworfen zu haben. Es handelt sich bei dem Fahrer um einen 49-Jährigen mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und bei den beiden Beifahrern um einen 18-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit und einen 17-Jährigen mit deutscher und irakischer Staatsangehörigkeit. Bei einer Durchsuchung der drei Personen konnten keine Feuerwerkskörper oder ähnliches festgestellt werden. Bei einer im Anschluss durchgeführten Durchsuchung des Pkw konnte eine Schreckschuss-Waffe aufgefunden werden. Der 18-jährige Beifahrer räumte ein, mit der Waffe aus dem Fahrzeug geschossen zu haben. Der Fahrzeugschlüssel, die Waffe und der Pkw wurden sichergestellt. Der 18-Jährige wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Maxvorstadt

Eine Person befand sich im Gleisbereich am U-Bahnhof Odeonsplatz. Bei der Einfahrt einer U-Bahn legte sich die Person seitlich neben die Schienen. Gleichzeitig leitete die U-Bahnfahrerin eine Gefahrenbremsung ein. Es kam zu keinem Zusammenstoß mit der Person. Hierbei handelte es sich um einen 21-Jähriger mit österreichischer Staatsangehörigkeit, der erheblich alkoholisiert war und zu Fuß durch den U-Bahntunnel in Richtung Marienplatz gehen wollte. Er wurde wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

Flächenbrand am Bahndamm - Freiham

Es ist zu einem der ersten Vegetationsbrände des Jahres im Münchner Westen gekommen. Die Leistellte wurde über brennendes Gebüsch direkt neben den Gleisen der Deutschen Bahn informiert. Die automatisierte Drohne der Feuerwehr flog für eine rasche Erkundung die Einsatzstelle an. Vor Ort erwies sich das Feuer als überschaubar. Wenige Quadratmeter Wiese brannten am Bahndamm in Freiham. Mit einem C-Rohr konnten die Flammen niedergeschlagen werden. Um alle Glutnester zu erreichen, waren rund 15 Einsatzkräfte mit Dunghaken gefordert, um den Boden aufzulockern, umzugraben und abzulöschen. Nach einer schweißtreibenden Stunde konnte der Einsatz beendet werden.


27.02.2026

Kommunalwahlen: Wahlbriefe zurückschicken

Am Sonntag in einer Woche, dem 8 März, finden die Kommunalwahlen statt. Wer Briefwahlunterlagen beantragt hat, sollte diese schnellstmöglich ausfüllen und den roten Wahlbrief an das Kreisverwaltungsreferat (KVR) zurückschicken. Der Wahlbrief sollte spätestens am Mittwoch in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden, damit er rechtzeitig bis zum Wahltag ankommt. Der Versand ist innerhalb Deutschlands portofrei. Ab Donnerstag empfiehlt das Wahlamt, die Behördenbriefkästen am Rathaus und am KVR zu nutzen. Am Sonntag, 8 März, stehen außerdem verschiedene Sonderabgabestellen im Stadtgebiet zur Verfügung. Die letzte Leerung der Behördenbriefkästen und der Briefkästen an den Sonderabgabestellen erfolgt am Sonntag, 8 März, um 18 Uhr. Wahlbriefe, die später eingehen, kommen nicht in die Auszählung.

Modernisierungsprogramm für die Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr München ist mit über 1 300 ehrenamtlichen Mitgliedern eine der größten kommunalen Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands. An 21 Standorten im Stadtgebiet unterstützen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Berufsfeuerwehr München bei der Sicherstellung des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr. Die Einsatzbereitschaft ist rund um die Uhr gewährleistet. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums, des weiterhin hohen Zulaufs an ehrenamtlichen Mitgliedern sowie zusätzlicher Anforderungen im Zivil-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz besteht Handlungsbedarf bei der baulichen Infrastruktur der Gerätehäuser. Zahlreiche Standorte entsprechen nicht mehr in vollem Umfang den heutigen funktionalen und technischen Anforderungen. Der Stadtrat soll daher ein Grundsatzprogramm zur schrittweisen Erneuerung und Modernisierung aller 21 Standortgebäude beschließen. Für einen ersten Umsetzungsabschnitt ist ein Bauprogramm mit einem Gesamtfinanzrahmen von 60 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre vorgesehen.

Bade- und Bootfahrverbot auf der Isar

Das Referat für Klima- und Umweltschutz hat ein Bade- und Bootfahrverbot für die Isar erlassen. Es sind somit ab sofort das Befahren der Isar und das Baden in der Isar im Stadtgebiet München von der südlichen Stadtgrenze nach der Großhesseloher Brücke bis zur Leinthalerbrücke im Norden bis einschließlich Montag ausnahmslos verboten. Die Isar führt viel Treibholz mit und weist eine starke Trübung sowie Strömung auf. Es können sich Strudel und Wasserwalzen bilden, und Treibgut ist unter der Wasseroberfläche nicht erkennbar. Es bestehe eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben.

Arbeitslosenquote

Im Februar ist die Arbeitslosigkeit in München saisonbedingt gesunken – im Vergleich zum Januar um 0,1 Punkte und liegt damit bei 5,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das allerdings einem Anstieg um 0,3 Punkte. Damit waren 4 887 mehr Personen arbeitslos gemeldet als im Februar 2025. In Bayern stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Punkte an. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Freistaat leicht gesunken. Bundesweit zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Die Anzahl der Arbeitslosen bleibt nahezu konstant. Die Quote lag im Bund im Februar bei 6,5 Prozent, 0,1 Punkte weniger als im Januar, aber 0,1 Punkte höher als im Vorjahresmonat.

Arbeiten an der Fußgängerbrücke über die Schenkendorfstraße

Das Baureferat muss an der Fußgängerbrücke Schinkelstraße die korrosionsgeschädigten Tragseile, die Übergangskonstruktion, den Fahrbahnbelag, die Geländer und den Korrosionsschutz an der Stahlkonstruktion erneuern sowie weitere Brückenbauteile instandsetzen. Die Arbeiten beginnen am Montag und dauern voraussichtlich bis Dezember. Je nach Bauphase führen sie zu Verkehrseinschränkungen in diesem Bereich des Mittleren Rings, wobei stets mindestens zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung befahrbar bleiben. Die Fußgängerbrücke muss während der Arbeiten gesperrt bleiben.


26.02.2026

Stress in der S-Bahn

Am S-Bahnhof Leuchtenbergring kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen und einem 58-jährigen deutschen Bahnmitarbeiter, nachdem der Reisende die S-Bahn nicht verlassen wollte. Nach bisherigen Erkenntnissen saß der 19-Jährige Ukrainer als Fahrgast in einer S1. Ein 58-jähriger Mitarbeiter der Deutschen Bahn forderte ihn am Endhaltepunkt Leuchtenbergring auf, den Zug zu verlassen. In der Folge entwickelte sich eine verbale Streitigkeit, die in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Der Bahnmitarbeiter brachte den 19-Jährigen schließlich zu Boden. Zeugen trennten die Beteiligten und verständigten den Notruf. Bis zum Eintreffen der Streife der Bundespolizei ließen beide voneinander ab. Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens wurde der Ukrainer bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort gefesselt. Bei der Auseinandersetzung wurde das Mobiltelefon des 58-Jährigen beschädigt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim 19-Jährigen ergab einen Wert von über 3 Promille.

Aufwendige Löscharbeiten bei Pkw-Brand - Waldperlach

In der Isengaustraße ist ein Diesel-Pkw in Brand geraten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München wurden in den Stadtteil Waldperlach alarmiert. Ein Audi A5 brannte im Bereich des Unterbodens. Unverzüglich wurde ein Löschangriff mit einem Hohlstrahlrohr und einem Kohlendioxid-Feuerlöscher eingeleitet. Da der brennende Bereich an der Unterseite des Fahrzeugs nicht zu erreichen war, wurde ein Wechselladerfahrzeug mit Kran zur Einsatzstelle entsandt. Mithilfe des Ladekrans konnte das Auto einseitig angehoben werden. Warum der Audi in Brand geraten war, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Übernachtungssteuer

München plant beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine Kommunalverfassungsbeschwerde einzulegen, weil das Verbot einer Übernachtungssteuer durch den Freistaat das Selbstverwaltungsrecht der Landeshauptstadt verletze. Im März 2023 hatte der Stadtrat die Einführung einer Übernachtungssteuer in Höhe von fünf Prozent auf den Übernachtungspreis beschlossen. Diese hat der Bayerische Gesetzgeber durch eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes untersagt. Dagegen war die Stadt gemeinsam mit anderen bayerischen Städten vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof vorgegangen, der das Vorgehen des Landesgesetzgebers für rechtmäßig erachtete. Oberbürgermeister Reiter sagt: „München ist eine hochattraktive Stadt für Touristen aus dem In- und Ausland. Andere Großstädte in anderen Bundesländern können eine solche Abgabe auch erheben.“

Tödlicher Betriebsunfall – Obersendling

Ein 60-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit befand sich bei der Arbeit auf einem Betriebsgelände. Er bediente dort einen Bagger, mit dem zur Verschrottung vorgesehene Fahrzeuge bearbeitet werden. Dabei drückte er mit dem Greifarm des Baggers das Fahrzeugdach eines Pkw ein und drehte das Fahrzeug danach auf die Dachseite um. Dabei bemerkte ein Zeuge, dass sich in dem Pkw eine leblose Person befand. Diese Person, ein 82-jähriger Deutscher, hatte sich wohl zuvor unbemerkt in den Pkw begeben. Beim Eindrücken des Fahrzeugdachs wurde er tödlich verletzt. Der Notruf wurde alarmiert, woraufhin Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zu dem Betriebsgelände fuhren. Der tote 82-Jährige musste von der Feuerwehr mit entsprechender Technik aus dem Pkw geborgen werden.

Linienbus muss wegen Fahrradfahrer stark abbremsen – Ramersdorf

Am Mittwoch gegen 15:05 Uhr fuhr ein Busfahrer mit einem Linienbus auf dem Sonderfahrstreifen für Busse in der Mitte der Rosenheimer Straße. Im Kreuzungsbereich Rosenheimer Straße und Anzinger Straße fuhr ein bislang unbekannter Fahrradfahrer mit einem Fahrrad plötzlich auf den Sonderfahrstreifen, weshalb der Busfahrer den Linienbus stark abbremsen musste. Es kam zu keinem Zusammenstoß des Busses mit dem Fahrradfahrer, aber ein Fahrgast (eine 42-jährige Deutsche) stürzte und wurde leicht verletzt. Der unbekannte Fahrradfahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Nach ca 100 Metern ließ er das Fahrrad zurück und flüchtete zu Fuß weiter. Der Busfahrer alarmierte den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst zum Unfallort fuhren. Die verletzte Frau wurde zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei stellte sich heraus, dass das Fahrrad im Januar in Laim gestohlen wurde. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere zum unfallflüchtigen Fahrradfahrer, machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen


25.02.2026

Schwan auf Abwegen - Schwabing

Ein Schwan ist auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in der Berliner Straße in Schwabing gelandet und saß dort fest. Aufgrund der Fassadenkonstruktion konnte das Tier das Dach nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Mehrere Flugversuche scheiterten. Eine Anruferin informierte schließlich die Integrierte Leitstelle München über die missliche Lage des Wasservogels. Einsatzkräfte der Feuerwehr München kamen dem Schwan rasch zu Hilfe: Mit einer Drehleiter wurde er von dem Dach gerettet. Anschließend konnte der Vogel im Englischen Garten unverletzt in die Freiheit entlassen werden. Warum der Schwan auf dem Dach gelandet war, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Streik im Nahverkehr

Am Freitag und Samstag profiliert sich die Gewerkschaft Verdi auf Kosten der Münchner mit Streiks im Nahverkehr. Die Einschränkungen dürften erneut gravierend sein. Die Erfahrungen mit den bisherigen Streiks zeigen, dass in der Regel U-Bahnen und Trams weitgehend ausfallen, Busse fahren teilweise. S-Bahnen und Regionalzüge und -busse fahren normal. Ein Grund nicht zur Arbeit zu kommen, ist der Streik nicht: «Jeder Einzelne ist arbeitsrechtlich selbst dafür verantwortlich, pünktlich am Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erscheinen», heißt es von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

Irrsinn an der Landshuter Allee

Der Verkehr an der Landshuter Allee wird ab heute wieder ausgebremst. Oberbürgermeister Reiter sagte: Ich halte dieses Hin und Her für eine unnötige Belastung der Verwaltung und für eine vermeidbare Verschwendung von Steuergeldern. Dass nun kurzfristig sämtliche Schilder ausgetauscht werden müssen, ist aus meiner Sicht nicht bürgernah und den Bürgern schwer zu erklären. Die Verantwortung für die jetzige Situation liegt in der gerichtlichen Entscheidung, die eine eventuell neue Prognose höher gewichtet als die tatsächlich gemessenen und erreichten Werte.


24.02.2026

gefälschter Markenware aus der Türkei

Durch eine stichprobenartige Warenkontrolle hat das Zollamt Garching-Hochbrück eine erhebliche Menge gefälschter Markenware sichergestellt. Bei einer Überprüfung eines Lkw mit einer Gesamtladung von über 15 Tonnen Bettwäsche aus der Türkei wurde festgestellt, dass ein Großteil der Sendung gegen die Rechte von 47 bekannten Marken verstößt. Auf der Ware waren u a Abbildungen von Charakteren aus Kinderserien zu sehen. Neben den gefälschten Produkten wurden auch Teile der Sendung, die keine Markenrechtsverletzung darstellten, aufgrund fehlender Textilkennzeichnung als nicht einfuhrfähig eingestuft. Diese Waren entsprachen nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards für den Handel in der Europäischen Union und wurden ebenfalls zurückgehalten. Gegen den Einführer der Ware wurde aufgrund des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Markengesetz ein Strafverfahren eingeleitet.

Tempo 30 auf der Landshuter Allee

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat über den Antrag der Landeshauptstadt München auf Aussetzung des Vollzugs des Beschlusses zu Tempo 50 auf der Landshuter Allee entschieden. Die Aussetzung wurde abgelehnt. In Umsetzung der Entscheidung des Gerichts wird im betreffenden Abschnitt wieder Tempo 30 angeordnet. Oberbürgermeister Reiter sagte: „Ich habe den Münchnern zugesagt: Sobald der Grenzwert für Stickstoffdioxid eingehalten wird und die bestehenden Prognosen dies hergeben, wird das Tempolimit von 30 km/h auf der Landshuter Allee wieder aufgehoben. Genau das ist geschehen. Im vergangenen Jahr wurde der maßgebliche Grenzwert im entscheidenden Jahresmittelwert eingehalten und ein Gutachten belegt, dass auch bei Wiedereinführung von Tempo 50 die gesetzlichen Grenzwerte im Jahr 2026 eingehalten werden. Auf dieser Grundlage habe ich im Januar veranlasst, die Beschränkung zurückzunehmen und wieder Tempo 50 anzuordnen. Das Verwaltungsgericht ausdrücklich nicht die Entscheidung der nächsthöheren Instanz abgewartet und auch keine aufschiebende Wirkung zugelassen. Und das ist unverständlich, weil wir aktuell und im vergangenen Jahr die Grenzwerte einhalten. Nun müssen die erst kürzlich montierten Tempo-50-Schilder wieder abgebaut und Tempo-30-Schilder erneut aufgestellt werden. Ich halte dieses Hin und Her für eine unnötige Belastung der Verwaltung und für eine vermeidbare Verschwendung von Steuergeldern. Dass nun kurzfristig sämtliche Schilder ausgetauscht werden müssen, ist aus meiner Sicht nicht bürgernah und den Bürgern schwer zu erklären. Die Verantwortung für die jetzige Situation liegt nicht bei der Stadtspitze, sondern in der gerichtlichen Entscheidung, die eine eventuell neue Prognose höher gewichtet als die tatsächlich gemessenen und erreichten Werte.

U18-Wahl

Noch bis Freitag, 27 Februar, findet in München die U18-Wahl statt. Junge Menschen sind dabei eingeladen, ihre Stimme abzugeben und zu zeigen, wie sie bei der kommenden Kommunalwahl abstimmen würden. Das Kinder- und Jugendrathaus in der Landschaftstraße (Rückseite Rathaus) hat dafür noch bis Donnerstag jeweils von 14 bis 16:30 Uhr als Wahllokal geöffnet. Zudem wird am Freitag von 13 bis 18 Uhr der Große Sitzungssaal im Rathaus zum Wahllokal für alle Münchner Kinder und Jugendlichen. Dort können sie ihre Stimme abgeben, sich über Wahlen und kommunale Strukturen informieren und mit dem Kinder- und Jugendrathaus ins Gespräch kommen. Zudem stehen in der ganzen Stadt weitere Wahllokale in Schulen, Jugendtreffs und Einrichtungen bereit.

Einschränkungen am Bahnhof Pasing

Ab Montag, 2 März, kommt es in einem Teilbereich der DB-Personenunterführung am Pasinger Bahnhof für etwa vier Wochen zu Einschränkungen mit reduzierter Durchgangsbreite. Grund dafür sind vorbereitende Maßnahmen des Baureferats (Ingenieurbau) für den Bau des neuen U-Bahnhofs Pasing. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um im nächsten Schritt außerhalb des Bereichs der Personenunterführung mit den Bohrpfahlarbeiten beginnen zu können. Der bestehende Blindenleitstreifen kann während der Bauzeit nicht durchgängig aufrechterhalten werden. Um eine sichere Orientierung zu gewährleisten, wird in Abstimmung mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e V ein ertastbarer Abschluss der Baustelle eingerichtet. Der Mittelbahnsteig der neuen U-Bahn-Station Pasing wird künftig rund 17 Meter unter der Oberfläche liegen. Er ist damit der tiefste der insgesamt drei neuen U-Bahnhöfe, die im Zuge der U5-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing entstehen.

Einbruch in Lebensmittelgeschäft – Altstadt

Am Montag gegen 03:15 Uhr gelangte ein bislang unbekannter Täter gewaltsam in den Verkaufsraum eines Lebensmittelgeschäftes im Sperrengeschoss des S-Bahnhofes Isartorplatz. Im Inneren entwendete der unbekannte Täter ein elektronisches Gerät und entfernte sich im Anschluss in unbekannte Richtung. Das Gerät hat einen Wert von mehreren hundert Euro. Eine Angestellte des Betriebes bemerkte den Einbruch beim Aufsperren des Geschäfts und verständigte sofort die Polizei.
Zeugenaufruf:
Wer am Montag gegen 03:15 Uhr im Bereich des Sperrengeschosses am S-Bahnhof Isartorplatz (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


23.02.2026

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst - Ludwigsvorstadt

In der Münchner Innenstadt ist zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen. Zahlreiche Rettungskräfte waren nötig, um das Feuer zu bekämpfen und mehrere Personen aus dem Haus zu retten. Zu einem Zimmerbrand wurde zunächst ein Löschzug alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle schlugen Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss, das Feuer drohte auf obere Stockwerke überzugreifen. Mehrere Personen waren vom Rauch eingeschlossen und riefen an den Fenstern um Hilfe. Atemschutztrupps gingen im Innenangriff vor und die Drehleiter wurde zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Den Kräften im Gebäude drang der Rauch bereits im Treppenhaus entgegen. Mit einem weiteren Rohr verschaffte sich schließlich eine Löschfahrzeugbesatzung Zutritt in das brennende Einzimmerapartment und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Die darüberliegenden Wohnungen wurden zwar durch geborstene Fenster von Flammen und Rauch beaufschlagt, eine weitere Ausbreitung konnte aber verhindert werden. Insgesamt wurden fünf Personen über zwei Drehleitern der Feuerwehr und mehrere mit sogenannten Fluchthauben durch das Treppenhaus gerettet. Durch den Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot vor Ort war, wurden insgesamt 22 betroffenen Personen vor Ort untersucht. Fünf Personen mussten nach einer Versorgung im Rettungswagen mit Rauchgasvergiftungen in Münchner Kliniken gebracht werden.

Feuer wie weggefegt - Hofmannswaldaustraße

Im Münchner Osten ist es zu einem Kaminbrand gekommen. Bei dem Einsatz, bei dem niemand verletzt wurde, wurde eine recht ungewöhnliche Löschmethode eingesetzt. Rauch, der aus einem Kamin quillt, ist erst mal nicht ungewöhnlich. Sobald aber auch Flammen sichtbar austreten, sollte unbedingt die Feuerwehr gerufen werden, denn dann handelt es sich offensichtlich um einen Kaminbrand. So reagierte auch ein Anrufer, der die Feuerwehr im Stadtteil Waldperlach zu Hilfe rief. Ablagerungen im Inneren eines Kamins eines Mehrparteienhauses hatten Feuer gefangen. Als die alarmierten Kräfte eintrafen versuchten sie unmittelbar über die Leitstelle den zuständigen Kaminkehrer hinzuzuziehen. Parallel wurde das gesamte Gebäude auf eine mögliche Ausbreitung von Feuer und Rauch kontrolliert, was jedoch ausgeschlossen werden konnte. Da kein Schornsteinfeger erreichbar war, entschied sich der Zugführer, eine Sonderlöschmittelfahrzeug nachzufordern. Diese Fahrzeuge sind immer mit einem Satz Schornsteinfegerwerkzeug ausgestattet. Über die Drehleiter wurde der Kamin so freigeräumt und die brennenden Ablagerungen ins Freie verbracht und abgelöscht. Diese Löschmethode, das Brandgut zu entfernen, kommt eher selten vor, ist aber bei einem Kaminbrand oft das einzig wirksame Mittel. Ein Löschangriff mit Wasser wäre in diesem Fall fatal gewesen, da sich das Wasser beim Verdampfen schlagartig ausbreitet und der so entstehende Druck enorme Schäden am Gebäude verursachen kann.

Vorbildliche Rettungskette bei Wasserrettung - Oberföhring

Zu einem bemerkenswerten Zusammenspiel von Ersthelfern sowie haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften ist es gekommen, als es darum ging, eine junge Frau aus der Isar zu retten. Einsatzkräfte der Feuerwehr agierten hierbei zum Teil unter erheblicher Gefahr für sich selbst. Eine Anruferin meldete eine Person, die im Stadtteil Oberföhring in der Isar trieb und um Hilfe rief. Fünf Minuten nach der Alarmierung traf ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Berufsfeuerwehr als erste Einheit vor Ort ein. Der Notfallsanitäter, erkannte den Ernst der Lage, legte seine Schutzkleidung ab und begab sich sofort ins Wasser. Aufgrund der Strömung und der schlechten Sicht musste der Beamte den Rettungsversuch aber abbrechen. Noch bevor er einen zweiten Anlauf starten konnte, traf zwei Minuten nach ihm ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Freiwilligen Feuerwehr München ein. Trotz der notwendigen Anfahrt der ehrenamtlichen Einheiten zum Gerätehaus war dieses Fahrzeug bereits drei Minuten nach Alarmierung ausgerückt. Eine Einsatzkraft hatte sich in der rund vierminütigen Anfahrt als sogenannter Strömungsretter mit Neoprenanzug, Schutzweste und Helm ausgerüstet und war unmittelbar in die Isar gesprungen. Kurz bevor die Strömung unweit des Föhringer Stauwehrs eine Rettung mit Muskelkraft unmöglich gemacht hätte, bekam der Wasserretter die junge Frau zu fassen und konnte diese mit Unterstützung der weiteren Helfer an Land ziehen. Sichtlich unter Schock, aber bei Bewusstsein wurde die gerettete Frau anschließend in Begleitung des Notarztes mit einem Rettungswagen unterkühlt in eine Münchner Klinik gebracht.

Verkehrsunfall mit Straßenbahn - Dachauer Straße

Im Kreuzungsbereich der Dachauer Straße und der Landshuter Alle ist es zum Zusammenstoß zwischen einer Tram und einem Pkw gekommen. Die Bahn der Linie 21, die in Richtung St-Veit-Straße unterwegs war, und ein weißes Fahrzeug kollidierten im Kreuzungsbereich so, dass das Auto stark auf der Fahrerseite beschädigt wurde und die Airbags auslösten. Die Tram wurde ebenfalls im Frontbereich beschädigt. Während die Feuerwehr die Unfallstelle absicherte, wurden zwei leicht verletzte Personen in einem Rettungswagen untersucht. Beide konnte nach einer kurzer Versorgung aber vor Ort bleiben und mussten nicht ins Krankenhaus. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei unterstützte die Feuerwehr beim Freiräumen der Fahrbahn. Nach einer halben Stunde war der Einsatz für rund 20 Einsatzkräfte beendet.

Leerungstage der Müllabfuhr geändert

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ändert die Touren der Müllabfuhr im Münchner Norden und in Teilen der Innenstadt. Durch diese Umstellung ändern sich ab Montag, 2 März, für viele Tonnenstandplätze die Leerungstage der Restmüll-, Papier- und Biotonne. Angepasst werden die Touren in den Stadtbezirken Feldmoching-Hasenbergl, Milbertshofen-Am Hart, Schwabing-Freimann, Schwabing-West, Max-vorstadt, Ludwigvorstadt-Isarvorstadt, Neuhausen-Nymphenburg, Laim, Schwanthalerhöhe und Sendling. Eigentümer, die ihre Tonnen selbst an die Straße stellen, werden persönlich und mit einem Informationszettel an der Tonne über die Änderungen informiert.


20.02.2026

Feuerwehr verschenkt Stromgeneratoren

Die Münchner Feuerwehr verschenkt Stromgeneratoren an die Ukraine. Der Leiter der Branddirektion, Schäuble, hat 15 Generatoren aus Beständen der Feuerwehr an den ukrainischen Generalkonsul übergeben. Das ukrainische Generalkonsulat übernehme den Transport nach Kyiv. In wenigen Wochen sollen weitere Generatoren übergeben werden. Laut Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte Kyivs Bürgermeister Klitschko um die Generatoren gebeten.

Neue Bäume für den Arnulfpark

Das Baureferat (Gartenbau) wird im Arnulfpark 48 neue Bäume pflanzen. Weitere 29 Bäume kommen als Ersatzpflanzung für in gleicher Anzahl zu fällende Bestandsbäume mit geringer Vitalität hinzu. Durch die insgesamt 77 Neu- und Ersatzpflanzungen wird es zukünftig mehr Schatten und Abkühlung im Park geben. Die Pflanz- sowie ebenfalls anstehenden Rasenarbeiten werden voraussichtlich noch vor den Sommerferien abgeschlossen.

Cybertradingbetrug – Neuhausen-Nymphenburg

Bereits im November 2025 wurde ein über 80-jähriger Münchner auf eine Werbeanzeige im Internet aufmerksam. Hierbei wurde ihm vorgetäuscht, mit Investitionen auf einer Krypto-Börse überdurchschnittliche Gewinne erzielen zu können. Bei der vermeintlichen Krypto-Börse handelte es sich um eine verfälschte Website. Zunächst überwies der über 80-Jährige kleinere Geldbeträge, später auch größere Summen. Entgegen seiner Annahme, dass dieses Geld in Kryptowährungen investiert wurde, landete es ausschließlich in Täterhand. Ab Mitte Dezember waren keine elektronischen Geldtransfers mehr möglich. In der Folge hob der über 80-Jährige mehrfach Geld von seinem Konto ab und übergab es einer unbekannten Person. Der Sohn des über 80-Jährigen wurde darauf aufmerksam und verständigte die Polizei. Infolge dessen gelang Zivilkräften der Polizei bei einer weiteren geplanten Geldübergabe in Neuhausen-Nymphenburg die Festnahme eines 22-jährigen ukrainischen Geldabholers.

Trickdiebstahl - Brunnthal

Zwei bislang unbekannte Täter klingelten am Einfamilienhaus einer über 80-jährigen aus Brunnthal. Sie gaben sich als Mitarbeiter der „Wasserwirtschaftswerke“ aus und zeigten einen hellgrünen scheckkartenförmigen Mitarbeiterausweis vor. Sie täuschten der über 80-Jährigen vor, dass sie aufgrund eines Wasserschadens beim Nachbarn in ihrem Haus die Leitungen kontrollieren müssten, woraufhin die über 80-Jährige beide ins Haus ließ. Während ein Täter sie ablenkte, durchsuchte der zweite das Haus nach Wertgegenständen. Dabei gelang es ihm Bargeld und eine hochwertige Armbanduhr im Wert von mehreren zehntausend Euro zu entwenden. Anschließend führten beide Täter noch eine kurze vorgetäuschte Überprüfung im Badezimmer durch. Danach flüchteten sie mit einem Kleintransporter. Kurz darauf kamen der über 80-Jährigen Zweifel und sie verständigte den Polizeinotruf 110. Täterbeschreibung: Beide Täter werden als männlich, ca 1,80m, südländische Erscheinung, dicklich, rundliches Gesicht kurze dunkle Haare, bekleidet mit dunkler Hose und Anorak; beide sprachen hochdeutsch mit leichtem türkischen Akzent.

Callcenterbetrug - Landkreis Dachau

Bereits im August 2025 ist eine über 80-Jährige aus dem Landkreis München Opfer eines Callcenterbetrugs geworden. Hierbei gaben sich Unbekannte am Telefon als Polizeibeamte aus und sprachen die über 80-Jährige auf einen angeblichen Einbruch in Wohnortnähe an. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Tätern schließlich, Bargeld und Wertgegenstände im Wert von mehreren Tausend Euro zu erbeuten. Eine gleichgelagerte Tat ereignete etwas später im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Bei der Abholung konnte ein zur Tatzeit 20-jähriger vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen ergaben, dass dieser für die Geldabholung im vorangegangenen Fall verantwortlich war. Durch intensiv geführte Ermittlungen konnten nun zwei weitere Tatverdächtige ermittelt werden. Ein 22-jähriger fungierte nach derzeitigem Ermittlungsstand als Logistiker, welcher telefonisch die Abholungen organisierte. Zudem konnte ein 20-jähriger als Fahrer des bereits festgenommenen Abholers ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.


18.02.2026

„SS“ Schriftzüge in Dachau

In Dachau beschädigten bislang unbekannte Täter Außenwände eines Gebäudes, eine Brücke und Verteilerkästen durch Graffitis. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sind von den politisch motivierten Schmierereien die Außenfassade des Jugend- und Kulturzentrums an der Brunngartenstraße, eine Brücke an der Ludwig-Thoma-Straße, sowie mehrere über das Stadtgebiet verteilte Stromverteilerkästen betroffen. Die Schmiererein umfassen u a „SS“ Schriftzüge. Der entstandene Sachschaden dürfte sich im niedrigen 4-stelligen Eurobereich bewegen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, verdächtige Wahrnehmungen oder Hinweise zu den Tätern unter der Telefonnummer 08131/612-0 zu melden.

Traditionelles Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

In Anlehnung an einen im 15 Jahrhundert erstmals dokumentierten Münchner Brauch fand am Aschermittwoch das traditionelle Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz statt. Damit machte das Dienstpersonal bereits vor Jahrhunderten seine Herrschaft darauf aufmerksam, dass nach den ausgelassenen Faschingsfeierlichkeiten die Kassen leer waren und wieder aufgefüllt werden mussten. Oberbürgermeister Reiter sagte: Ob das Geldbeutelwaschen tatsächlich etwas bewirkt, wissen wir nicht, aber eines hat sich gezeigt: Dass das Geldbeutelwaschen im letzten Jahr ausfallen musste, hat sich nicht gerade positiv auf die städtischen Finanzen ausgewirkt.

Falscher Krankenhausmitarbeiter – Planegg

Am Dienstag gegen 13:00 Uhr wurde eine über 80-Jährige im Landkreis München von einer bislang unbekannten Täterin angerufen, die sich als Krankenhausmitarbeiterin ausgab. Sie behauptete, die Tochter der über 80-Jährigen leide an Krebs. Da die Behandlung teuer sei, sollte die über 80-Jährige zunächst Angaben zu ihrem Vermögen machen. Die über 80-Jährige vereinbarte in der Folge mit der unbekannten Täterin die Übergabe von Wertgegenständen im Wert von mehreren zehntausend Euro und übergab diese an ihrer Wohnadresse einem weiteren unbekannten Täter. Kurze Zeit später kam die Tochter der über 80-Jährigen zu Besuch, woraufhin der Betrug auffiel. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca 22 Jahre alt, 170 cm groß, hellblonde Haare, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild, grauer Mantel, kein Bart, keine Brille. Zeugenaufruf: Wer am Dienstag zwischen 14:30 und 18:00 Uhr im Bereich Bahnhofstraße, Pasinger Straße und Münchner Straße (Planegg) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Schockanruf – Hadern

Am Dienstag gegen 16:30 Uhr, kontaktierte eine bislang unbekannte Täterin telefonisch eine über 80-jährige und gab sich als deren Tochter aus. Die Anruferin schilderte, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, wodurch eine schwangere Frau schwer verletzt ins Krankenhaus kam. Eine weitere Täterin, die sich als Polizeibeamtin ausgab, sprach ebenfalls mit der über 80-Jährigen und behauptete, nun mit der Tochter zu ihr zu fahren. Anschließend beendete die falsche Polizeibeamtin das Telefonat. Kurze Zeit später rief ein weiterer unbekannter Täter an, welcher sich als Staatsanwalt ausgab. Er gab an, dass die schwerverletzte Frau mit dem ungeborenen Kind im Krankenhaus verstorben sei. Er behauptete, dass der Tochter der über 80-Jährigen Untersuchungshaft drohe, wenn die über 80-Jährige nicht die Kaution in Höhe von 80 000,- Euro bezahlt. Im weiteren Verlauf übergab die über 80-Jährige einem bislang unbekannten Abholer an ihrem Wohnort Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro. Beschreibung des Abholers: Männlich, ca 180 cm groß, ca 55 Jahre alt, schlank, nord-/westeuropäisches Erscheinungsbild, dunkelblaue Jacke mit Kapuze über dem Kopf, keine Brille, kein Bart, keine Piercings, keine sichtbaren Tattoos oder Narben. Zeugenaufruf: Wer am Dienstag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Bereich Haderunstraße, Gelbhofstraße und Waldwiesenstraße (Hadern) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Graffiti – Schwabing

Die Einsatzzentrale der Polizei München wurde durch die U-Bahnwache der MVG darüber verständigt, dass eine Streife der U-Bahnwache gegen 06:30 Uhr am U-Bahnhof Dietlindenstraße eine frisch mit Graffiti großflächig besprühte U-Bahn festgestellt hatte. Kurz bevor war unabhängig hiervon eine Streifenbesatzung der Polizei im unmittelbaren Nahbereich von zwei Passanten angesprochen worden, die mehrere vermummte Personen in der Nähe des Notaustieges beobachtet hatten, welche anschließend mit einem Pkw geflüchtet waren. Da sich die Passanten das Kennzeichen merkten, konnte im Rahmen der ersten Ermittlungen das Fahrzeug mitsamt den Insassen festgestellt und kontrolliert werden. Im Fahrzeug konnten unter anderem Spraydosen festgestellt werden. Gegen vier Tatverdächtige wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung eingeleitet.


17.02.2026

Einbruch in Lebensmittelgeschäft – Altstadt

Ein zunächst unbekannter Täter betrat während der Geschäftszeiten ein Lebensmittelgeschäft in der Altstadt und begab sich dort unbefugt in den Mitarbeiterbereich. Dort öffnete der Täter mehrere Spinde und entnahm aus abgelegten Jacken und Rucksäcken verschiedene Gegenstände. Im Anschluss verließ der Täter unbemerkt die Tatörtlichkeit. Unter anderem wurde durch den Täter eine Geldkarte entwendet, welche kurz nach dem Einbruch mehrere Male an diversen anderen Örtlichkeiten zur Bezahlung eingesetzt wurde. Bereits im Rahmen erster Ermittlungen gelang es den eingesetzten Beamten in der Folge einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Dieser konnte noch am selben Tag am Sendlinger Tor vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen 36-jährigen Griechen. Zudem konnte ein zweiter Tatverdächtiger, ein 39-jähriger Grieche im Beisein des 36-Jährigen vorläufig festgenommen werden. Zuvor ergab sich im Rahmen der Ermittlungen, dass der 36-Jährige und der 39-Jährige zusammen an verschiedenen Örtlichkeiten die entwendete Geldkarte eingesetzt hatten.

Einbruch in Büro – Garching

Im Zeitraum von Freitag gegen 17:30 Uhr bis Montag gegen 06:30 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in ein Büro in Garching ein. Die Büroräumlichkeiten wurden anschließend durchsucht und ein Tresor wurde gewaltsam geöffnet und das darin befindliche Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrags entnommen.
Zeugenaufruf:
Wer am Wochende im Bereich der Mallertshofener Straße, Zeppelinstraße und Lilienthalstraße (Garching bei München) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz - Riem

Im Zeitraum von Samstag bis Sonntag verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter unbefugten Zutritt zu den Pferdeställen der Olympia Reitanlage und gingen dort mehrere Pferde an. Ein Tierarzt wurde durch den Verantwortlichen des Stalls hinzugezogen, welcher die Pferde untersuchte. Die Tiere erlitten durch den Vorfall leichte Verletzungen. Seitens der Kriminalpolizei wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Schockanruf - Kirchseeon

Einem bislang unbekannten Täter gelang es mit der Betrugsmasche „Schockanruf“ einen Bargeldbetrag in Höhe von 25 000 Euro zu erbeuten. Eine 89-jährige Rentnerin aus Kirchseeon erhielt einen Anruf einer bislang unbekannten Täterin. Diese gab sich gegenüber der Seniorin als ihre Tochter aus. Unter Tränen erzählte sie der Seniorin, dass sie in einen schweren Verkehrsunfall mit einer getöteten Person verwickelt sei. Eine Haftstrafe könne sie nur durch die Zahlung einer Kaution abwenden. Durch den am Telefon ausgeübten Druck erklärte sich die gutgläubige Geschädigte bereit, die Kaution in Höhe von 25 000 Euro zu zahlen. Im weiteren Verlauf des über Stunden andauernden Gesprächs kam ein unbekannter Abholer zur Wohnung der Rentnerin. Sie übergab ihm ein Kuvert mit dem Bargeld. Erst zwei Stunden nach der Geldübergabe kamen der Dame Bedenken, woraufhin sie sich bei der Polizei meldete. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

Einbruch in Einfamilienhaus – Neuried

Im Zeitraum von Freitag bis Montag gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über den Garten an die Rückseite eines Einfamilienhauses in Neuried. Hier öffneten die Täter gewaltsam ein Kellerfenster und gelangten so in das Innere des Hauses. Im Inneren wurden sämtliche Räume nach Wertgegenständen durchsucht. Unter Mitnahme der Beute verließen der oder die Täter unerkannt das Objekt in unbekannte Richtung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde Bargeld und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrags entwendet. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer im angegebenen Zeitraum im Bereich Grundstraße, Franz-Schuster-Straße und Maxhofweg (Neuried) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


16.02.2026

Brand mit hohem Schaden - Ramersdorf

Die Feuerwehr München wurde zu einem brennenden Mülltonnenhaus alarmiert. Der Sachschaden ist erheblich. Es brannte im Innenhof einer Wohnanlage in der Rimstinger Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr war ein Unterstand für Großraummülltonnen bereits im Vollbrand. Durch die starke Hitzeentwicklung entstanden erhebliche Sachschäden an einem nahestehenden Gebäude und einer Straßenlaterne. Die Flammen konnten mit dem Einsatz von Löschschaum schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Unterstand wurde durch die Brandeinwirkung stark beschädigt und drohte einzustürzen, weshalb der umliegende Bereich weiträumig abgesperrt wurde. Der Sachschaden wird von der Polizei auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Mehr Demonstrierende als erwartet - Theresienwiese

Während des Wochenendes kam es im Stadtgebiet zu mehreren Demonstrationen. Die Kundgebung auf der Theresienwiese lockte mehr Besucher an, als angemeldet waren. Statt 100 000 waren es zu Spitzenzeiten etwa 250 000 Menschen. Der bereitgestellte Sanitätsdienst war nicht mehr in der Lage, die Absicherung zu gewährleisten. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Einheiten des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes an die Theresienwiese entsendet. Insgesamt wurden zirka 55 Patienten durch die Einheiten vor Ort behandelt, davon kamen sechs in nahe gelegene Kliniken.

Zimmerbrand endet glimpflich - Milbertshofen

Die Feuerwehr München wurde zu einem Zimmerbrand gerufen. Mehrere Anwohner meldeten eine Rauchentwicklung aus dem ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Während sich Einsatzkräfte über das Treppenhaus den Weg ins Brandgeschoss bahnten, wurde bereits von außen ein sogenannter Fenster-Impuls vorgenommen. Der Fenster-Impuls wird gezielt Wasser unter die Zimmerdecke abgegeben. Der daraus resultierende "Sprinklereffekt" senkt die Brandraumtemperatur rapide. So konnte ein sicheres Vorgehen der Kräfte im Innenangriff geschaffen werden. Die Wohnung ist durch das Feuer schwer beschädigt und derzeit nicht bewohnbar.

Schwerer Raub in Supermarkt - Freising

In den Abendstunden des vergangenen Samstags betrat ein bislang unbekannter Täter einen Einkaufsmarkt in der Bahnhofstraße in Freising und erbeutet unter Vorhalt einer Schusswaffe mehrere tausend Euro Bargeld. Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. der unbekannter Täter betrat kurz nach 20:00 Uhr den bereits geschlossenen Supermarkt. Die komplett dunkel gekleidete und maskierte Person hatte eine Schusswaffe bei sich. Unter Vorhalt der Waffe forderte er die im Büro anwesenden Mitarbeiter auf, das Bargeld aus den Kassen und dem Tresor zu übergeben. Anschließend verließ er den Einkaufsmarkt und flüchtete unerkannt.
Der Täter konnte nur sehr vage beschrieben werden:
Männlich, schlank, schwarzer Sportanzug, schwarze Schuhe, REWE-Stoffbeutel mit Traubenmuster
Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Meldung sachdienlicher Hinweise unter der Telefonnummer 08122-968-0.

Angriff auf Rettungskräfte – Obergiesing

Ein Passant verständigte über den Notruf 112 die Einsatzzentrale über eine Person, die augenscheinlich hilflos auf dem Gehweg lag. Sofort wurden Kräfte vom Rettungsdienst zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Als die Rettungskräfte die auf dem Boden liegende Person, einen 47-jährigen rumänischen Staatsbürger antrafen, trat dieser gegenüber dem Rettungsdienst aggressiv auf. Im weiteren Verlauf versuchte der 47-Jährige einen der Rettungskräfte körperlich anzugreifen und warf dabei sein Mobiltelefon in Richtung des Sanitäters. Zwischenzeitlich wurde durch den Rettungsdienst eine Streifenbesatzung der Polizei hinzugezogen. Da sich der 47-Jährige weiterhin aggressiv verhielt, wurde er durch die Polizeibeamten gefesselt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 47-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der 47-Jährigen wurde unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt.


13.02.2026

Verstopfte Toilette in Schule – Allach-Untermenzing

Im ersten Obergeschoss einer Schule in Allach-Untermenzing wurde eine Toilette mit einer Mülltüte verstopft und die Spülung verkeilt, so dass diese dauerhaft lief und über Nacht das gesamte Stockwerk unter Wasser gesetzt wurde. Durch einen Lehrer der Schule wurde das knöcheltief unter Wasser stehende Stockwerk am nächsten Morgen als erster betreten. Nachdem die Schule die Polizei über den Sachverhalt informierte, konnte nach weiteren Ermittlungen ein männlicher Schüler der Mittelstufe als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er räumte ein, die Toilette verstopft zu haben, bestritt jedoch die Spülung manipuliert zu haben. Demnach laufen weitere Ermittlungen bezüglich eines möglichen zweiten unbekannten Täters. Sämtliche Unterrichtsräume im Erdgeschoss sowie dem ersten Obergeschoss sind derzeit nicht nutzbar. Mehrere Lüftungsmaschinen trocknen derzeit den Boden. Es wird aktuell von einem Sachschaden in sechsstelliger Höhe ausgegangen.

Versuchter Einbruch durch eine Deckenbohrung – Ludwigsvorstadt

Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft: Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gelangten auf unbekannte Weise in ein Treppenhaus eines Wohn- und Geschäftshauses im Bahnhofsviertel. Im ersten Obergeschoss öffneten der oder die Täter gewaltsam eine Tür zu den Büroräumlichkeiten einer sozialen Einrichtung. In einem der Räume, der sich oberhalb eines darunter befindlichen Juweliergeschäfts befindet, bohrten die Täter mit einem unbekannten Werkzeug ein ca 20 cm breites und 5 cm tiefes Loch in die Decke. Ein Durchbruch gelang aus unbekannten Gründen jedoch nicht. Die Täter ließen von der weiteren Tatausführung ab und entfernten sich in unbekannte Richtung.

Spuckattacke auf Mitarbeiter der DB

Am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofs kam es zu einem Polizeieinsatz wegen eines Angriffs auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit. Ein 55-jähriger wohnsitzloser spuckte zwei Mitarbeitern der DB Sicherheit aus kurzer Distanz ins Gesicht. Die Leitstelle der Deutschen Bahn Sicherheit forderte daraufhin Unterstützung der Bundespolizei an. Beim Eintreffen der Streife der Bundespolizei war der Mann bereits durch die beiden Sicherheitsmitarbeiter am Boden fixiert und gefesselt. Die anschließende Sachverhaltsaufnahme ergab, dass der 55-Jährige zuvor auf einer Treppe am Ausgang Bayerstraße saß und dabei war, sich eine mit Cannabis gefüllte Zigarette herzustellen. Da der Konsum von Cannabis in Bahnhöfen verboten ist, wurde er zunächst des Ortes verwiesen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und wurde daraufhin durch die Mitarbeiter der DB Sicherheit vom Bereich weggeführt. Währenddessen zeigte der Mann lautstarkes aggressives Verhalten und spuckte den beiden Beschäftigten ins Gesicht. Er erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Einfahrt Waldfriedhof vorübergehend gesperrt

Am Rosenmontag und Faschingsdienstag ist die Zufahrt zum Waldfriedhof Alter Teil über die Fürstenrieder Straße aufgrund von Bauarbeiten für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Die Anfahrt mit dem Fahrzeug ist in diesem Zeitraum ausschließlich über die Zufahrt an der Zöllerstraße möglich. Für Fußgänger bleibt der Zugang über die Fürstenrieder Straße uneingeschränkt.

Verkehrsunfall zwischen S-Bahn und Pkw – Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Am Donnerstag gegen 18:30 Uhr fuhr eine 53-jährige mit einem Fiat auf der Staatsstraße 2078 in Richtung der Rosenheimer Straße in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. An der Einmündung zur Faistenhaarer Straße bog sie nach rechts ab. Hier verlaufen parallel zur Staatsstraße Bahngleise. Der Bahnübergang ist an dieser Stelle unbeschrankt. Die 53-Jährige übersah das rote Blinklicht des Bahnübergangs und wollte die Gleise queren. Zur selben Zeit fuhr eine S-Bahn der Linie 5 die Bahnstrecke, ebenfalls in Richtung Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung erfasste die S-Bahn den Pkw der 53-Jährigen frontal auf der rechten Seite. Der Pkw wurde hierdurch mehrere hundert Meter mitgeschleift, bevor die S-Bahn endgültig zum Stillstand kam. Die 53-Jährige verstarb noch vor Ort aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen. Ein ebenfalls in dem Pkw befindlicher Hund wurde leicht verletzt. Der Triebfahrzeugführer und alle Insassen der S-Bahn blieben unverletzt.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere Insassen eines Pkw, der sich direkt hinter dem verunfallten Pkw befunden haben soll, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


12.02.2026

Große Technik vor dem Spielzeugmuseum - Altstadt

Zu einer Personenrettung vor historischer Kulisse ist es gestern in der Münchner Innenstadt gekommen. Ein Rettungswagen wurde in das Alte Rathaus am Marienplatz alarmiert. Im dortigen Spielzeugmuseum war ein Mann im zweiten Stock kollabiert. Nachdem die Rettungswagenbesatzung den Patienten medizinisch versorgt hatte, stabilisierte sich dessen Zustand. Allerdings war er noch nicht in der Lage selbstständig die Wendeltreppe hinabzusteigen. Aufgrund der beengten räumlichen Situation kam auch ein Transport mit einem Tragestuhl oder -tuch nicht in Frage und so entschied man sich, eine Drehleiter anzufordern. Wenige Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der Patient sicher mit der Krankentragenhalterung heruntergebracht werden. Der Mann konnte schließlich in stabilem Zustand zur weiteren Abklärung ein eine Klinik gebracht werden.

Bundespolizei verstärkt unterwegs

Bis Sonntag findet die 62 Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt. Am Wochenende werden daher deutlich mehr Bundespolizisten als gewohnt in Münchens S-Bahnen, Bahnhöfen und Haltepunkten unterwegs sein. Hierfür werden die in München ansässigen Stammkräfte durch Beamte aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt neben dem Hauptbahnhof, dem Ostbahnhof und dem Bahnhof Pasing auch auf der S-Bahn-Stammstrecke mit den Haltepunkten Hackerbrücke, Karlsplatz (Stachus) und Marienplatz. "Oberste Priorität hat für uns die Sicherheit aller Nutzer der Bahn sowie der Bahnanlagen", betont der Einsatzleiter, Steffen Quaas.

Münchner Dealer-Duo verhaftet

Ein Münchner Dealer-Duo wurde von der Polizei verhaftet. Den beiden in München wohnenden 38 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen mit türkischer bzw bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit wird zur Last gelegt über 300 Kilogramm Marihuana, 50 Kilogramm Haschisch und 29 Kilogramm Kokain teils eingeschmuggelt oder auf dem inländischen Schwarzmarkt erworben zu haben. Es besteht der Verdacht, dass beide die Drogen von München aus aber auch in München weiterverkauften. Ein im Verlauf der Ermittlungen in Erscheinung getretener und von den beiden Hauptbeschuldigten eingesetzter 35-jähriger Rauschgiftkurier wurde ebenfalls festgenommen. Bei einer Fahrzeugkontrolle des Deutsch-Serben auf der A8 bei Neukirchen fanden die Beamten 270 Gramm Kokain.

München wird Gastgeber der Taekwondo-EM 2026

München wird im Mai Austragungsort der Taekwondo-Europameisterschaft. Die Stadt München unterstützt die Ausrichtung mit einem Zuschuss von bis zu 68 000 Euro. Erwartet werden rund 450 Athleten aus mehr als 50 Nationen. Ergänzt wird das sportliche Programm durch Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Europäischen Taekwondo Union (ETU), die ebenfalls in München stattfinden. Für viele der Sportler stellt der Wettkampf einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 dar.

Balkonbrand in Dachau

Aus bislang unbekannter Ursache brach auf dem Erdgeschossbalkon eines Mehrfamilienhauses in Dachau ein Brand aus. Die integrierte Leitstelle alarmierte zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte aus Dachau zum Brandort in die Pollnstraße. Umgehend brachten die eingesetzten Löschkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau den in Flammen stehenden Balkon unter Kontrolle und verhinderten damit ein Ausbreiten der Flammen auf die Wohnungen im Mehrparteienhaus. Jedoch wurden diese durch die starke Rauchentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass zumindest die Erdgeschosswohnung derzeit nicht mehr bewohnbar ist. Alle im Haus anwesenden Bewohner brachten sich rechtzeitig ins Freie und blieben zum Glück unverletzt.


11.02.2026

Oberwiesenfeld: 620 Wohnungen

Auf dem früheren Areal von Knorr-Bremse am Oberwiesenfeld, nördlich des Olympiaparks, ist ein gemischt genutztes Quartier mit mehr als 620 neuen Wohnungen, Büros, Gewerbe und zentraler öffentlicher Grünfläche geplant. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat nun den Satzungsbeschluss für den zugehörigen Bebauungsplan gefasst. Auf dem rund 13 Hektar großen Planungsgebiet sind neben Flächen für bezahlbare Wohnungen auch Büros, Einzelhandel und Gewerbe, zwei Kindertagesstätten und eine vollstationäre Pflegeeinrichtung vorgesehen. Etwa 180 Wohneinheiten sind gefördert und etwa 60 preisgedämpft. Hinzu kommen 120 Wohneinheiten für besondere Personengruppen wie Studentn, Azubis und Senioren. Ein bis zu 88 Meter hohes Gebäude an der Ecke Moosacher Straße/Am Oberwiesenfeld markiert mit dem gegenüberliegenden Hochhaus den Eingang in das neue Quartier. Es sind ein öffentlich zugängliches Erdgeschoss sowie eine Gastronomie im oberen Gebäudebereich vorgesehen.

„Ten Towers“: Büroflächen sollen zu Wohnraum werden

Seit 2022 stehen die „Ten Towers“, ein 2005 fertiggestellter Bürogebäudekomplex nahe dem Ostbahnhof, leer. Die leerstehenden Bürotürme, die bis 2022 Sitz der Hauptverwaltung der Deutschen Telekom AG für Bayern waren, sollen in ein gemischt genutztes Quartier umgewandelt werden: mit Büros, einem Hotel sowie Wohnmöglichkeiten für Studenten und Azubis. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat das Planungsreferat beauftragt, diese Umnutzung voranzutreiben.

Verbesserung der Barrierefreiheit im Karl-Valentin-Musäum

Der gemeinsame Bau- und Kulturausschuss des Stadtrats hat einen möglichen Lösungsweg zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Karl-Valentin-Musäum beschlossen. Demzufolge könnte der Innenhof des denkmalgeschützten Isartors überdacht und als neuer Innenraum einer musealen Nutzung zugeführt werden. Im Erdgeschoss könnten so der Museums-Zugang, neue Ausstellungsbereiche und Toilettenanlagen barrierefrei gestaltet werden. Einer der beiden Seitentürme könnte einen innenliegenden Aufzug erhalten, um auch mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu obenliegenden Ausstellungsbereichen zu ermöglichen. Der mit dem Einbau eines solchen Aufzugs einhergehende Verlust von Ausstellungsfläche könnte durch die Nutzbarmachung des Innenhofs kompensiert werden.

Münchner Sicherheitskonferenz

Von Freitag bis Sonntag findet die 62 Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt. Wie in den Vorjahren hat das KVR um die beiden Tagungshotels Bayerischer Hof und Rosewood einen Sicherheitsbereich eingerichtet. Der Zugang ist beschränkt und im engeren Umgriff um die Hotels nur mit entsprechender Akkreditierung möglich. Rund um die Tagungshotels gilt zudem ein Fahr- und Parkverbot E-Tretroller, Pedelecs und E-Motorroller. An vielen Stellen in der Stadt wurden für das Wochenende Halteverbote angeordnet. Das Bundesministerium für Verkehr hat von Donnerstag bis Sonntag über großen Teilen Münchens, unter anderem der Innenstadt und der Theresienwiese, eine Flugbeschränkung erlassen. Drohnenflüge, auch im Kontext mit Demonstrationen, sind nicht erlaubt.

Surfverbot auf der Eisbachwelle

Im Gespräch der Stadtverwaltung mit der Surfcommunity und dem Wasserwirtschaftsamt im Rathaus haben die Vertreter der Surfgemeinde erläutert, dass derzeit die Welle auch ohne Einbauten zum Teil stehe und teilweise gesurft werde. Dies sei lebensgefährlich, da an der Stelle zum größten Teil nichtsurfbares Weißwasser vorherrsche. Weißwasser ist eine Wasserwalze, die Surfer unter Wasser zieht. Ein Freischwimmen aus einer Wasserwalze ist kaum möglich. Die Gefahr des Ertrinkens bestehe hier unmittelbar. Daher hat die Landeshauptstadt München in einer neuen Allgemeinverfügung das Surfen auf der Eisbachwelle verboten.


10.02.2026

14 000 Wahlhelfer

Rund einen Monat vor den Kommunalwahlen ist das Team der Wahlhelfer in München komplett. Mehr als 14 000 Freiwillige haben sich für das Ehrenamt gemeldet, um in den Wahlräumen und Briefwahlzentren mitanzupacken. Oberbürgermeister Reiter sagte: „Ohne die vielen Freiwilligen wäre eine solche Mammutaufgabe nicht zu stemmen.“ Am 8 März sind über eine Million Bürger aufgerufen, ihre Stimmen für das Amt des Oberbürgermeisters, den Stadtrat mit seinen 80 Mitgliedern und die 25 Bezirksausschüsse abzugeben. Derzeit werden die Wahlhelfer vom Wahlamt für ihre jeweiligen Aufgaben geschult.

Jetzt gegen FSME impfen

Zecken stellen ganzjährig ein Gesundheitsrisiko dar und können gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Dazu zählt insbesondere die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine durch Viren verursachte Erkrankung, die das Nervensystem betreffen und schwer verlaufen kann. Darüber hinaus können auch bakterielle Infektionen wie die Lyme-Borreliose durch Zecken übertragen werden, die in der Regel mit Antibiotika behandelbar ist. München gehört seit dem Jahr 2023 zu den 183 kreisfreien Städten und Landkreisen in Deutschland, die vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiet ausgewiesen werden. Gegen FSME gibt es eine wirksame und gut verträgliche Impfung. Die Grundimmunisierung gegen FSME umfasst drei Impfungen. Um rechtzeitig zum Beginn der Zeckensaison geschützt zu sein, sollte die Impfung möglichst früh erfolgen.

Unsinniger Donnerstag auf dem Viktualienmarkt

Am Unsinnigen Donnerstag am 12 Februar laden die Märkte München gemeinsam mit der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla zu einem stimmungsvollen Weiberfasching auf dem Viktualienmarkt ein. Unter dem Motto „Fasching hat Herz“ erwartet die Besucher ein buntes Faschingsprogramm mitten im Herzen der Stadt. Eröffnet wird die Veranstaltung um 14 Uhr auf der Bühne im Biergarten. Im Anschluss sorgen verschiedene Faschingsgesellschaften mit ihren Prinzenpaaren und Garden bis 20 Uhr für ausgelassene Stimmung. Ein besonderer Höhepunkt ist der Auftritt der Tanzenden Marktweiber, der um circa 18 Uhr geplant ist.

Erste Olympia-Medaille für die Bayerische Polizei

Der bayerische Polizist Philipp Nawrath hat mit der deutschen Mixed-Staffel im Biathlon die Bronzemedaille gewonnen. Damit holte der Spitzensportler die erste Olympia-Medaille dieser Spiele für die Bayerische Polizei. Die Mixed-Staffel, bestehend aus zwei Frauen und zwei Männern, zählt zu den anspruchsvollsten Wettbewerben im olympischen Biathlon. Mit dieser Bronzemedaille setzt Philipp Nawrath ein starkes sportliches Ausrufezeichen – und ein klares Signal, wie leistungsfähig die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei auf internationalem Top-Niveau ist.

Tausend Euro Schaden – Diebstahl im S-Bahn-Betriebswerk

In der Zeit von Samstag bis Montagvormittag entwendeten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter vom S-Bahn-Betriebswerk in Steinhausen mehrere Gegenstände im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Ein 40-jähriger Mitarbeiter einer Metallbaufirma bemerkte am Montag gegen 12:00 Uhr, dass aus einem Container mehrere Werkzeuge im Wert von ca 2 000 Euro entwendet worden waren. Der Container stand in diesem Zeitraum auf dem Gelände des Betriebswerks in Steinhausen. Zudem fehlten mehrere Deckenleuchten einer Baufirma, die zusammen einen Wert von ca 14 000 Euro haben. Darüber hinaus eigneten sich der bzw die Täter Buntmetallkabel der Deutschen Bahn im Wert von ca 28 000 Euro an, die ebenfalls auf dem Gelände lagerten. Wie die entwendeten Gegenstände abtransportiert wurden und wie der bzw die unbekannten Täter in den Container gelangten, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Bundespolizeiinspektion München bittet Zeugen, die in dem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 089 515550 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


06.02.2026

Wiesnplakat 2026

Das Wiesnplakat 2026! Das bunte Gewinner-Plakat mit Riesenrad, Maß, Herz und Frauentürmen ist von Florian Huber. Beim Publikumsvotum erreichte die Grafik mit Platz 2 ebenfalls eine Spitzenplatzierung. Durch das öffentliche Votum erfolgt eine Auswahl, aus der dann eine Jury den Gewinner auswählt. Die Entscheidung sei nach lebhaften Diskussionen gefallen, auch weil dieses Jahr mit 129 Entwürfen noch mehr eingereicht wurden als letztes Jahr. Auch mehr Beteiligung gab es mit fast 38 000 Stimmen bei der Online-Abstimmung. Pferdefreunde und Leute, die das Historische mögen, hätten sich wohl gefreut, wenn der zweite Platz gewonnen hätte. Der Entwurf ist von Karl-Roland Hefter – der Liedermacher und Sänger kann offenbar auch Grafiken erstellen. Der herzhafte Entwurf von Philipp Dauer schaffte es trotz oder wegen des rothaarigen Münchner Kindls auf den dritten Platz.

Gedenken zum islamistischen Anschlag

Zum ersten Jahrestag des islamistischen Anschlags auf eine Demonstration wird am Freitag, 13 Februar, um 13 Uhr, in der Seidlstraße eine öffentliche Gedenkveranstaltung für die Opfer stattfinden. „Das Leid und die Folgen des Anschlags begleiten unsere Stadt bis heute – am Jahrestag werden Schmerz und Erinnerung besonders spürbar. Wir gedenken der Opfer und stehen weiterhin fest an der Seite aller Betroffenen“, sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter. Die Teilnahme am Gedenken ist ohne Anmeldung und barrierefrei möglich. Vor einem Jahr, am 13 Februar 2025, fuhr der Afgahne Farhad N mit dem Ziel, Menschen zu ermorden und zu verletzen, in eine Demonstration. Er kam Ende 2016 als Flüchtling über das Mittelmeer und Italien nach Deutschland. Der Täter muss sich derzeit vor dem Oberlandesgericht München verantworten. Bei dem Anschlag wurden eine Mitarbeiterin der Stadt München und ihre zweijährige Tochter getötet. Viele weitere Menschen wurden teils schwer verletzt und traumatisiert.

Beziehungsstreit eskaliert

Frau droht mit Messer, Mann zeigt Hitlergruß: Am Bahnsteig des Bahnhofs Erdweg kam es zu einem polizeilichen Einsatz wegen eines eskalierenden Beziehungsstreits. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine 37-jährige Deutsche mit ihrem 36-jährigen Ex-Partner in Streit, in dessen Folge sie ihn mit einem Messer bedroht haben soll. In der Folge soll der Deutsche die Frau geschlagen haben. Ein 48-jähriger Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, setzte einen Notruf ab. Die 37-Jährige flüchtete anschließend, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung durch eine Streife der Bundespolizei gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Mann verblieb am Tatort und wurde dort von Einsatzkräften der Landespolizei angetroffen. Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte er den Hitlergruß und äußerte verfassungsfeindliche Parolen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München wurden bei beiden Beteiligten Blutentnahmen angeordnet. Die Frau erlitt Schwellungen unterhalb des rechten Auges. Der 36-Jährige blieb unverletzt und wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß belassen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim Mann einen Wert von 2,3, bei der Frau 1,3 Promille. Gegen den 36-Jährigen wird nun u a wegen Körperverletzung. Die 37-Jährige muss sich wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung verantworten.

Rücksichtsloser Fahrradfahrer

Ein 49-jähriger Deutscher fuhr mit einem Fahrrad auf der Plinganserstraße und missachtete an der Kreuzung zur Lindenschmitstraße das für ihn geltende Rotlicht. Eine uniformierte Polizeistreife beobachtete dies und wollte den 49-Jährigen im Anschluss einer Verkehrskontrolle unterziehen. Die Polizeibeamten setzten hierzu das Anhaltesignal sowie Blaulicht ein. Dies missachtete der 49-Jährige und setze seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Auch eine verbale Aufforderung mittels Außenlautsprecher ignorierte der 49-Jährige. Hierdurch kam es zu einer mehrminütigen Verfolgung bis in die Tumblingerstraße. In einer Bahnunterführung stellten die Polizeibeamten ihr Fahrzeug quer, um den 49-Jährigen zum Anhalten zu bewegen. Auch hier versuchte sich der 49-Jährige zu entziehen und touchierte eine geöffnete Fahrzeugtür des Polizeifahrzeuges. Hierdurch kam der 49-Jährige zu Sturz und wurde leicht verletzt. Die Hinzuziehung eines Rettungsdienstes war aber nicht nötig. Das Fahrrad sowie das Polizeifahrzeug wurden jeweils leicht beschädigt. Gegen den 49-Jährigen wird nun wegen diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie Sachbeschädigung ermittelt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Sexuelle Belästigung – Pasing

Eine 64-jährige Deutsche und ein 41-jähriger Deutscher befanden sich in einer Textilsauna eines Schwimmbades in Pasing. Dort stellte die 64-Jährige fest, dass der 41-Jährige sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm. Sie verbat sich dies verbal, woraufhin sich der 41-Jährige entfernte. Kurze Zeit später sprach der Tatverdächtige eine 32-Jährige mit griechischer Staatsangehörigkeit an und fasste ihr im weiteren Verlauf an das Gesäß. Sie verständigte daraufhin den Polizeinotruf. Durch die eingesetzte Streife der Münchner Polizei konnte der Tatverdächtige vor Ort angetroffen und festgenommen werden. Der 41-Jährige wurde wegen der exhibitionistischen Handlung und sexueller Belästigung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.


05.02.2026

Drohne unterstützt bei Brandeinsatz - Ramersdorf

Eine automatisierte Drohne hat den Einsatzkräften der Feuerwehr München erste Lagebilder eines Brandes noch während der Anfahrt geliefert. Ein Anrufer meldete der Integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Mehrfamilienhauses. An dem Gebäude finden gerade Sanierungsarbeiten statt. Zusätzlich zu den Einsatzkräften wurde die automatisierte Drohne gestartet. Diese zeigte dem Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt ein detailliertes Lagebild aus der Vogelperspektive und reduzierte so die Erkundungszeit vor Ort. Als Ursache für die Rauchentwicklung konnte ein fehlerhaft installierter Holzkohlekamin im Erdgeschoss ausfindig gemacht werden. Mithilfe eines Kaminkehrers wurde die Abluftanlage inspiziert und gereinigt, sowie umliegende Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Aufwendige Rettung nach Sturz im Wald - Harlaching

Eine junge Frau hat sich bei einem Spaziergang mit ihrem Hund verletzt. Die Rettung durch die Feuerwehr München gestaltete sich aufwendig. Eine 24-jährige Frau stürzte über eine Wurzel in einem Waldstück in Harlaching. Durch den Sturz zog sie sich eine Fußverletzung zu und konnte den Wald nicht mehr eigenständig verlassen. Nach ihrem Notruf in der Integrierten Leitstelle wurde ein Rettungswagen entsandt. Da das Gelände von der Straße nicht gut einsehbar war, dauerte es einige Zeit, bis die Rettungswagenbesatzung die junge Dame ausfindig machen konnte. Vor Ort war aufgrund der Bodenbeschaffenheit schnell klar, dass die Rettung aufwendiger werden würde. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übermittelten ihren genauen Standort mittels der Drei-Wort-Adresse "what3words". So konnte die Einsatzadresse auf drei Meter genau eingegrenzt werden. Die Rettung der verletzten Frau erfolgte mittels einer Schleifkorbtrage und einer Drehleiter. Auf der Straße konnte die Frau dem Rettungsdienst übergeben werden, der die Verletzte anschließend in eine Münchner Klinik transportierte. Der Hund wurde noch während des Einsatzes von der Mutter der jungen Frau in Obhut genommen.

Verkehrsunfall mit Trambahn; drei Personen verletzt – Maxvorstadt

Ein 45-Jähriger mit österreichischer Staatsangehörigkeit fuhr mit einem Seat auf der Barer Straße stadteinwärts. Gleichzeitig fuhr eine Straßenbahn die Barer Straße stadtauswärts. An der Kreuzung zur Gabelsbergerstraße beabsichtigte der 45-Jährige nach links abzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der Straßenbahn. Durch den Zusammenstoß wurde der 45-Jährige sowie seine zwei Beifahrer verletzt. Sie wurden im Anschluss vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Trambahnfahrerin sowie die Insassen blieben unverletzt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Einbruch in behördlich genutztes Gebäude – Schwanthalerhöhe

Von Montag 23:00 Uhr bis Dienstag 08:20 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über eine Zugangstür gewaltsam Zutritt zu einem behördlich genutzten Gebäude. Die unbekannten Täter durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten Geldkassetten mit Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrages. Unter Mitnahme des Bargeldes flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ganghoferstraße, Max-Hirschberg-Weg, Hans-Dürrmeier-Weg (Schwanthalerhöhe) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Brandfall – Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Zu einem Brand kam es in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Als Anwohner des Hauses den Brand bemerkten, verständigten sie den Notruf. Ersten Erkenntnissen nach, entzündeten die Flammen einer Kerze auf der Küchenanrichte diverse Küchenutensilien, die den Brand im Anschluss auslösten. Die Löscharbeiten wurden durch die freiwillige Feuerwehr Höhenkirchen durchgeführt. Während der Löscharbeiten mussten alle Hausbewohner das Gebäude verlassen. Weder der 31-jährige Bewohner noch die anderen Anwohner wurden durch den Brand verletzt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich.


04.02.2026

Pilotversuch in der Goethestraße

Die Vollversammlung des Stadtrats hat einen Pilotversuch in der Goethestraße beschlossen, um im südlichen Bahnhofsviertel die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Geplant ist ein Testlauf von voraussichtlich zwei Jahren zwischen Bayerstraße und Schwanthalerstraße. Zu den möglichen Maßnahmen zählen der Aufbau von Außengastronomieflächen auf öffentlichem Grund, Straßenfeste und ein Christkindlmarkt und Begrünung. Der Autoverkehr wird womöglich durch eine Änderung der Verkehrsführung, eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder Fahrradstraße und neue Fahrradstellplätze behindert. Sinnvoller ist da schon eine mögliche Verbesserung der Beleuchtung. Des Weiteren steht die Ausschilderung von Fußwegen in die Altstadt, die Gestaltung von Fassaden durch Kunstprojekte, häufigere Gewerbekontrollen sowie eine intensivere Bestreifung durch den Kommunalen Außendienst (KAD) bei gleichbleibend hoher Präsenz der Polizei im Raum.

37-Jähriger an Haustüre beraubt

Am Dienstag gegen 10:15 Uhr wurde ein 37-jähriger Dachauer an seiner Haustüre von zwei maskierten Unbekannten bedroht und beraubt. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Zwei bislang unbekannte Tatverdächtige klingelten an der Wohnungstüre des 37-jährigen Mannes und bedrohten ihn mit einer Schusswaffe. Der Geschädigte wurde anschließend körperlich angegriffen und hierdurch leicht verletzt. Die beiden bislang unbekannten Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Ein Täter war etwa 1,75m groß, von mittlerer Statur, hatte auffällig helle Haut und eine leicht gekrümmte Nase. Er trug einen großen Rucksack bei sich. Der zweite Täter war etwa 1,80m bis 1,90m groß. Beide Tatverdächtige waren dunkel gekleidet und trugen dunkle Masken sowie Handschuhe.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer am Dienstag gegen 10:15 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Schleißheimer Straße in Dachau gemacht hat, die mit dem Raub in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter Tel 08141/612-0 zu melden.

Schweres Heben auf engem Raum - Schwanthalerhöhe

Durch die Leitstelle wurde ein Einsatzleitwagen zu einer sogenannten Lageeinschätzung in die Westendstraße alarmiert. Dies passiert immer dann, wenn nach einem Notruf zwar keine Eile geboten ist, aber dennoch nicht klar ist, wie die genaue Lage vor Ort aussieht und ob die Feuerwehr hier helfen kann oder auch darf. Am Einsatzort empfingen schon Mitarbeiter der Firma, die angerufen hatten, den Einsatzleiter. Sie wollten einen Teleskoplader zwischen zwei Häusern herausfahren, als an einem Hauseck plötzlich der Boden nachgab und das Gefährt stecken blieb. Dies war so nahe am Gebäude, dass ein weiteres Einsinken auch das Gebäude selbst in Mitleidenschaft gezogen hätte. Da nicht abschätzbar war, was im Untergrund passiert war, und ein weiteres Absinken möglich erschien, entschied der Einsatzleiter den Feuerwehrkran in die schmale Straße nachzufordern. Ein Autokran braucht erheblich Platz, um effektiv arbeiten zu können. So war es eine Herausforderung, den Kran so zu platzieren, dass er sowohl arbeitsfähig war, sich aber auch so bewegen konnte, dass er zwischen den Häusern den Teleskoplader erreichen konnte. Nach den Vorbereitungsmaßnahmen war die Hubarbeit und das Sichern des Teleskopladers aber schnell erledigt. Das Fahrzeug wurde auf sicherem Grund abgestellt und den Mitarbeiter der Firma übergeben.

Trickbetrügereien mit Zeitungsannoncen – Stadtgebiet München

Aktuell ermittelt das Polizeipräsidium München zu Betrugs- und Diebstahlsdelikten. Die Münchner Kriminalpolizei warnt vor Betrugs- und Diebstahlsdelikten in Verbindung mit „Flyern“ und auch kleinen Inseraten, welche in Zeitungen mit „seriösen“ Antiquitäten-, Trödel-, Geschirr-, Teppichankäufen werben. Die Personen mieten hierfür kurzzeitig Räume an, kommen in den meisten Fällen aber nach Kontaktaufnahme über die auf den Flyern vermerkte Telefonnummer auch nach Hause. Hier werden die meist älteren Interessenten unter Druck gesetzt Gold- und Silberschmuck abzugeben. Bei Verneinung erfolgt häufig der Diebstahl der Wertgegenstände durch einen Täter, während der andere Täter das Opfer ablenkt. Diese Betrugsmasche wird auch in Verbindung mit Teppich- und Polsterreinigungen und Reparaturen verwendet. Hier gibt es als Lockmittel häufig “Rabatte“ für ältere Menschen. Die Kriminalpolizei rät: Nehmen Sie nicht leichtfertig Kontakt zu unbekannten Personen von Werbeanzeigen auf, egal in welcher Zeitung die Anzeige gedruckt wird. Suchen Sie mit Familienmitgliedern nach seriösen Anbietern, holen Sie mehrere Angebote ein. Lassen Sie nie fremde Personen in Ihre Wohnung, auch wenn diese angeben, Sie seien bereits in der Vergangenheit Kunde gewesen. Rufen Sie bei Unsicherheit immer die 110.

Beschädigung von Wahlplakaten – Obergiesing

Beamte der Polizeiinspektion - Hauptbahnhof konnten einen 19-jährigen ukrainischen Staatsbürger dabei beobachten, wie er ein Wahlplakat in Obergiesing beschädigte. Bei der Kontrolle ergab sich, dass er bereits zuvor ein weiteres Plakat derselben Partei beschädigt hatte. Dieses führte er zerstört mit sich. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige Ukrainer entlassen. Es wird ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Sachbeschädigung.


03.02.2026

Wertvolle Ringe aus dem Zug gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter entwendete einer 55-Jährigen im Railjet wertvolle Schmuck- und Kleidungsgegenstände. Bereits am 30 Januar kam es zu einem ähnlichen Fall in einem ICE. Die Bundespolizei warnt vor Gepäckdiebstählen im Bahnverkehr. Eine 55-jährige Deutsche fuhr mit dem Railjet von Innsbruck nach München. Als sie am Hauptbahnhof ankam, bemerkte sie, dass ihr Koffer samt Inhalt verschwunden war. Im Koffer befanden sich mehrere Goldringe, ein Brillantring und hochwertige Kleidung. Der Schaden beläuft sich auf ca 21 500 EUR. Bereits am Freitagnachmittag ereignete sich ein ähnlicher Fall während der Fahrt eines ICE zwischen Nürnberg und München. Eine 60-jährige Deutsche stellte ihren Koffer in einer Gepäckablage ab und saß - ohne Sichtkontakt - in der Nähe ihres Reisegepäcks. Beim Aussteigen fiel der Berlinerin auf, dass ihr Koffer offen und durchwühlt auf dem Boden lag. Als sie ihre Wertsachen überprüfte, stellte sie den Verlust ihres hochwertigen Schmucks im Wert von 18 500 EUR fest.

Automatisierte Drohnen über München

Seit Anfang Dezember 2025 setzt die Feuerwehr München ein automatisiertes Drohnensystem ein, um im Rahmen eines Pilotprojekts das Potenzial dieser Drohnen zu evaluieren. Die zwei Drohnen waren seit Beginn des Projektes über zwanzigmal im Einsatz und konnten bei der ersten Lageeinschätzung wichtige Hinweise liefern, ohne Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen. So überflog nach einer Meldung, dass möglicherweise ein Kind in einen zugefrorenen See eingebrochen sei, eine Drohne die Eisfläche. Auf dem Bildmaterial konnte keine Einbruchstelle festgestellt werden, es kam niemand zu Schaden. Auch bei dem schweren Busunfall in Trudering wurde die Drohne zur Erkundung eingesetzt. Außerdem konnten bei einem Brand in einer Küche mithilfe der eingebauten Wärmebildkamera wichtige Erkenntnisse gewonnen werden und bei einem Brand unter einer Brücke konnte die Einsatzstelle von der Flussseite her erkundet werden.

Runder Tisch zur Zukunft des Großmarkts

Mit dem ersten von insgesamt vier geplanten Runden Tischen hat die Landeshauptstadt München heute den vom Stadtrat beschlossenen Dialogprozess zur Zukunft des Großmarktes aufgenommen. Ziel des Formats sei es, gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Händlerschaft zentrale Grundsatzfragen zu erörtern. Es gehe darum, die Bedeutung des Großmarktes sachlich zu beleuchten und gemeinsam zu klären, welche Rolle er künftig für München und die Region spielen solle. Im Mittelpunkt des ersten Runden Tisches stand die grundlegende Frage, ob und warum München auch in Zukunft einen Großmarkt benötigt. Einen inhaltlichen Impuls lieferte der Erste Werkleiter der Märkte München, Edwin Grodeke, der in seinem Vortrag die zentrale Bedeutung des Großmarktes für die Lebensmittelversorgung darstellte. Thematisiert wurden aus fachlicher Sicht unter anderem die Unverzichtbarkeit des Großmarktes für die Versorgung von Wochenmärkten, Gastronomie, Kantinen, Lebensmittelproduktion und Einzelhandel sowie seine besondere Rolle als überregionales Drehkreuz im Süden Deutschlands – mit Versorgungsbeziehungen bis nach Österreich.

Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen veröffentlicht

Das Wahlamt im Kreisverwaltungsreferat hat die zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahlen des Oberbürgermeisters, des Stadtrats und der 25 Bezirksausschüsse in München veröffentlicht. Die Bekanntmachungen aller zugelassenen Wahlvorschläge mit den Angaben zu allen Bewerbenden sind online abrufbar unter muenchen-de/kommunalwahl. Für die OB-Wahl sind insgesamt 13 Wahlvorschläge zugelassen, für die Wahl des Stadtrats 14 Wahlvorschläge und für alle 25 Bezirksausschüsse zusammen 172 Wahlvorschläge. Eingereicht wurden von Parteien und Wählergruppen insgesamt 211 Wahlvorschläge für alle Wahlen. Zwölf Wahlvorschläge wurden von den Wahlausschüssen abgelehnt, da die erforderliche Anzahl an Unterstützungsunterschriften nicht erreicht wurde. Nachdem alle Wahlvorschläge feststehen, kann jetzt der Druck der Stimmzettel in München beginnen.


02.02.2026

Schwerer Busunfall - Trudering

Am Samstagnachmittag ist es zu einem folgeschweren Unfall mit einem Bus in der Feldbergstraße gekommen. Dabei ist ein junges Mädchen gestorben und mehrere Personen, teils schwer verletzt, in Krankenhäuser transportiert worden. Mehrere Notrufe gingen in der Leitstelle ein und schilderten, dass ein Bus gegen eine Wand gefahren sei und sich einige Personen darin verletzt hätten. Aufgrund der Schilderungen sendete die Leitstelle mehrere Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle. Es zeigte sich leider schnell, dass einem jungen Mädchen vor Ort nicht mehr geholfen werden konnte, sie war bereits verstorben. Alle anderen Verletzten wurden zügig versorgt und in verschiedene Krankenhäuser zur weiteren Versorgung transportiert.

Fertigungsanlage für Zigaretten in Privatwohnung entdeckt

Eine selbstgebaute Maschine zur Zigarettenherstellung beschlagnahmten Zollfahnder bereits im September 2025, nachdem Beamte bei einer Wohnungsdurchsuchung darauf stießen und den Zoll verständigten. Der 40-jährige Beschuldigte mit deutscher Staatsangehörigkeit betrieb die technisch versierte Eigenkonstruktion in seinen eigenen vier Wänden, um mutmaßlich unversteuerten Tabak gewerbsmäßig zu verarbeiten. Die kleine, vollautomatische Maschine, die Tabakfeinschnitt in Zigarettenhülsen presste, hatte eine beachtliche Produktionskapazität von gut 500 Stück Zigaretten pro Stunde. Verpackt hatte er die produzierten Zigaretten in Schachteln einer selbst kreierten Marke. Neben der Apparatur wurden mehrere Kilogramm loser Tabak, mehrere tausend Filterhülsen sowie 1 200 Stück bereits fertiggestellte Zigaretten ohne Steuerzeichen sichergestellt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde die Mitteilung erst jetzt veröffentlicht.

Jugendliche greift Bundespolizisten an

Aufgrund eines Hinweises kontrollierten Bundespolizisten im Hauptbahnhof München gegen ein 16-jähriges Mädchen, das als vermisst gemeldet war. Zur weiteren Abklärung nahmen die Einsatzkräfte die Jugendliche mit zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin versuchte sie mehrmals zu flüchten und trat dabei mehrmals um sich. Wegen des Verdachts des Drogenkonsums wurde das vermisste Mädchen zur näheren Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Nach Rücksprache ordnete die Staatsanwaltschaft München eine Blutentnahme an.

41-Jähriger wird dem Haftrichter vorgeführt

Ein 41-jähriger Pole entwendete am Sonntagabend in einem Lebensmittelgeschäft zwei Flaschen Wein und einen Becher mit Müsli. Der Ladendetektiv des Geschäfts konnte den Mann dabei beobachten und alarmierte die Bundespolizei. Bei der anschließenden Durchsuchung des wohnsitzlosen Mannes, stellte die Streife ein Küchenmesser fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Die Staatsanwaltschaft München ordnete eine Blutentnahme sowie eine Vorführung beim Haftrichter an. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen.

Erfolgreiche Fahndung nach Graffiti-Tätern

Am Sonntagmorgen besprühten ein 16- und ein 17-Jähriger gemeinsam mit einem bislang unbekannten Täter Schallschutzwände im Bereich des S-Bahnhofs Untermenzing. Ein Triebfahrzeugführer beobachtete die drei Jugendlichen und alarmierte die Bundespolizei. Zivilkräfte des Polizeipräsidiums München stellten die Jugendlichen am Bahnhof Untermenzing. Diese griffen die Einsatzkräfte daraufhin körperlich an und flüchteten. Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei fahndeten anschließend im Nahbereich und konnten die beiden Jugendlichen vorläufig festnehmen. Dem dritten Tatverdächtigen gelang die Flucht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie die Dienststelle in der Denisstraße verlassen.


29.01.2026

Exhibitionistische Handlungen in S8

Die Bundespolizei sucht Zeugen zu exhibitionistischen Handlungen eines 30-Jährigen in der Flughafen S-Bahn vom 2 Januar. Ein 30-Jähriger fuhr gegen 08:50 Uhr in der S8 vom Hauptbahnhof München zum Flughafen. Während der Fahrt ging er den Gang des Zuges entlang, wobei sein entblößtes Geschlechtsteil aus der Hose hing. Im weiteren Verlauf der Fahrt setzte er sich in eine Sitzgarnitur am Ende des Wagens gegenüber einer bislang unbekannten Familie. Dabei berührte er fortwährend sein aus der Hose hängenden Zäpendeus. Beim Endhalt am Flughafen München verblieb er im Zug und fuhr mit diesem stadteinwärts zurück. Nachdem ein Zeuge die Polizei informierte, konnten Beamte den Mann mit deutsch-srilankischer Staatsangehörigkeit am Ostbahnhof in der S-Bahn antreffen und vorläufig festnehmen. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise, insbesondere zur stadteinwärtigen Rückfahrt der S8 geben können. Gesucht wird auch nach der Familie, die dem Gesuchten bei der Fahrt zum Flughafen gegenüber saß. Hinweise werden erbeten unter 089/5155500.

Schockanruf; Festnahme eines Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Eine über 80-jährige Deutsche erhielt einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser informierte sie, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht habe. Um die Tochter aus der Haft zu entlassen, sollte die über 80-Jährige eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Betrages hinterlegen. Da sie diesen Betrag jedoch nicht vorrätig hatte, wurde sie nach anderen Wertgegenständen gefragt und gab daraufhin an, dass sie Gold- und Silberstücke sowie Schmuck habe. Im Verlauf des weiteren Telefonats wurden ein Übergabeort und eine Übergabezeit für diese Wertgegenstände vereinbart. Anschließend übergab die über 80-Jährige diese an eine männliche Person. Für die Fahrt zur Übergabeörtlichkeit und zurück wurde ihr von den Tätern ein Taxi bestellt. Bei der Rückkehr der über 80-Jährigen in ihr Zuhause, traf sie abends ihre Tochter und erkannte daraufhin den Betrug. Sofort wurde der Polizeinotruf 110 durch die Tochter verständigt. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich bei einem der Tatverdächtigen um einen 30-jährigen Serben handelt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Größerer Polizeieinsatz – Berg am Laim

Im Bereich Berg am Laim kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 56-Jährigen mit irakischer Staatsangehörigkeit und einem 57-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung nahm der 57-Jährige eine Axt aus seinem Pkw und hielt sie in der Hand. Danach legte er diese wieder zurück. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Streit vorerst wieder geschlichtet werden. Verletzt wurde hier niemand. Die Ermittlungen laufen hier nun wegen Körperverletzung und Bedrohung, wobei die einzelnen Tatbeteiligungen noch abgeklärt werden müssen.

Auseinandersetzung mit Messer – Au-Haidhausen

Der Polizeinotruf wurde über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Au-Haidhausen informiert. Bei der Auseinandersetzung sollte laut Angaben des Mitteilers auch ein Messer im Spiel sein. Sofort entsendete Einsatzkräfte stellten im Bereich der Einsatzörtlichkeit mehrere aufgebrachte Personen fest. Nach erstem Stand der Ermittlungen waren an der direkten Auseinandersetzung drei Personen beteiligt. Dabei handelt es sich um einen 38-jährigen Deutschen, einen 37-jährigen Deutschen und einen 46-jährigen bosnisch-herzegowinischen Mann. Der 38-Jährige und der 37-Jährige wiesen jeweils leichte Schnittverletzungen auf. Sie wurden beide ambulant behandelt. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten wieder entlassen.

Polizeifahrzeug kollidiert mit Straßenbahn – Haidhausen

Eine Polizeistreife befand sich auf Einsatzfahrt in Richtung Berg am Laim. In der Gebsattelstraße wollte das Einsatzfahrzeug mit eingeschaltetem Martinshorn die Franziskanerstraße geradeaus überqueren. Die für das Einsatzfahrzeug geltende Ampel zeigte zu diesem Zeitpunkt Rot. Zum selben Zeitpunkt wollte die Straßenbahn der Linie 25 die Gebsattelstraße überqueren. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung durch den Trambahnfahrer konnte ein Zusammenstoß zwischen dem Polizeifahrzeug (VW Bus) und der Straßenbahn nicht verhindert werden. Bei dem Verkehrsunfall wurden keine Personen verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sowohl das Polizeifahrzeug sowie die Straßenbahn beschädigt. Das Polizeifahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach aktuellem Erkenntnisstand auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.


28.01.2026

Kommunalwahlen: Versand der Wahlbenachrichtigungen

Das Kreisverwaltungsreferat beginnt heute mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen. Diese werden sortiert nach Postleitzahlen chargenweise an rund 1,1 Millionen wahlberechtigte Münchner verschickt. Das Schreiben informiert über den Wahlraum und dessen Barrierefreiheit und enthält alle Informationen zur Briefwahl. Wer bis Sonntag, 15 Februar, keine Post vom Wahlamt bekommen hat, aber alle Voraussetzungen zur Wahl erfüllt, sollte sich umgehend an das Wahlamt wenden.

Pkw kollidiert mit S-Bahn – Giesing

Am Bahnübergang an der Fasangartenstraße in Giesing kam es zum Zusammenstoß zwischen einem bislang unbekannten Ford Pkw und einer S-Bahn der Linie 5, die in Richtung Perlach fuhr. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der unbekannte Pkw-Fahrer zunächst am beschrankten Bahnübergang der Fasangartenstraße. Aus bisher unbekannten Gründen umfuhr er anschließend die geschlossenen Halbschranken. Im Gleisbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der kreuzenden S-Bahn. Im Anschluss setzte der bisher unbekannte Pkw-Fahrer seine Fahrt in Richtung Perlach fort. Die S-Bahn wurde durch den Zusammenstoß seitlich beschädigt, konnte ihre Fahrt jedoch bis zum nächstgelegenen Bahnhof „Perlach“ fortsetzen.

Gefährliche Körperverletzung – Perlach

Am Dienstag gegen 22:00 Uhr, befand sich ein 32-jähriger Deutscher in einer Bar in Perlach. Vor dem Lokal kam es zu Pöbeleien eines unbekannten Täters zum Nachteil der dortigen Gäste. Als der 32-Jährige sah, wie der Täter mit einem Schlagstock einen weiblichen Gast angreifen wollte, ging er dazwischen und versuchte den Täter festzuhalten. Dieser konnte sich aus dem Griff lösen und schlug dem 32-Jährigen mit dem Schlagstock auf den Kopf. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Ständlerstraße. Der 32-Jährige wurde durch den Schlag verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca 20-25 Jahre, 175-180 cm groß, schlanke Statur, schwarze kurze Haare, gebräunte Haut, möglicherweise Drei-Tage-Bart (schwarz); schwarze hüftlange Steppjacke, schwarze Hose, schwarze Turnschuhe.
Zeugenaufruf
Wer am Dienstag gegen 22:00 Uhr im Bereich des Pfanzeltplatzes (Perlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Festnahme nach Körperverletzung - Ludwigsvorstadt

Im Bereich des Hauptbahnhofs kam es zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein unbekannter Mitteiler verständigte den Polizeinotruf und meldete eine Person mit Messer. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Tatörtlichkeit geschickt. Vor Ort wurden zwei 37-Jährige mit nigerianischer Staatsangehörigkeit im Bereich des Hauptbahnhofes angetroffen. Beide gaben an, eine verbale Streitigkeit mit drei weiteren Personen gehabt zu haben. Im Verlauf der Streitigkeit wurde einer der 37-Jährigen leicht an der Hand verletzt. Die unbekannten Täter hatten sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte zu Fuß von der Tatörtlichkeit entfernt. Es wurde sofort eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern eingeleitet, wodurch einer der drei Täter durch Polizeibeamte angetroffen und festgenommen werden konnte. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der genaue Sachverhalt bedarf weiterer Abklärungen.

Einbruch in Einfamilienhaus – Pasing

Im Zeitraum von Montag 16:00 Uhr bis Dienstag 13:00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Pasing. Im Anwesen wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Anschließend flüchteten der oder die Täter mit Bargeld, Silber und Gold im Wert eines niedrigen fünfstelligen Betrages in unbekannte Richtung. Nachdem die Anwohner des Hauses zurückgekehrt waren, bemerkten sie den Einbruch und informierten den Polizeinotruf 110.
Zeugenaufruf:
Wer von Montag 16:00 Uhr bis Dienstag 13:00 Uhr im Bereich der Neufeldstraße, Kalmanstraße und Paosostraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


27.01.2026

Unfall mit Tram endet glimpflich (Ludwigsvorstadt)

Der Zusammenstoß zwischen einem Opel und einer Trambahn hat am Sendlinger-Tor-Platz zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Nach der ersten Lageeinschätzung waren glücklicherweise keine schwereren Verletzungen bei den Beteiligten festzustellen. Die beiden Personen, die die Fahrzeuge geführt hatten, waren leicht verletzt. Sie wurden durch Rettungsdienstpersonal vor Ort untersucht, mussten aber nicht in Kliniken transportiert werden. Über eine Stunde kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Altstadtring und der Lindwurmstraße. Zum Unfallhergang ermittelt die Polizei.

Mit Gehhilfe zugeschlagen

Ein 35-jähriger Ungar versperrte einem anderen Mann den Zugang zur Bahnhofsmission am Hauptbahnhof München. Als der 57-jähriger Chinese die Hilfseinrichtung an Gleis 11 betreten wollte, stieß der Ungar ihn unvermittelt gegen die Eingangstür. Unmittelbar danach schlug der 35-Jährige mit seiner Gehhilfe dem Chinesen gegen den Oberkörper. Alarmierte Bundespolizisten nahmen die Beteiligten zur Klärung des Sachverhalts mit zur Wache in der Denisstraße. Der Angegriffene erlitt augenscheinlich leichte Verletzungen, benötigte jedoch keinen Rettungsdienst. Bei der Identitätsfeststellung des Ungarn stellte sich heraus, dass gegen ihn ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen exhibitionistischer Handlungen vorlag. Da er die Geldstrafe in Höhe von 1320 Euro nicht begleichen konnte, muss er nun für 44 Tage in Haft.

Versuchtes Tötungsdelikt – Ludwigvorstadt

Eine Frau wurde in einem Einzelhandelsgeschäft in der Ludwigvorstadt dabei beobachtet, wie sie Ware in ihren Rucksack steckte. Eine Mitarbeiterin sprach sie daraufhin an und holte in der Folge einen Kollegen hinzu. Die Frau zog daraufhin unvermittelt ein Küchenmesser und stach in Richtung des 31-jährigen griechischen Mitarbeiters. Dieser konnte schwere Verletzungen nur durch entsprechendes Zurückweichen und durch Abwehr mit einer Hand vermeiden. Schließlich konnte der 31-Jährige zusammen mit zwei weiteren Mitarbeiterinnen die Frau zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Frau, bei der es sich um eine 24-jährige Polin handelt wurde festgenommen und nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt gebracht. Der 31-jährige Mitarbeiter erlitt Schnitt- und Stichverletzungen und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Geschwindigkeitsverstoß – Milbertshofen

Polizeibeamte führten Geschwindigkeitsmessungen auf der Ingolstädter Straße stadtauswärts durch. Hier wurde ein Porsche mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h (abzüglich 4 km/h Messtoleranz) bei erlaubten 50 km/h gemessen. Der Fahrer des Pkw war ein 20-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit. Der 20-Jährige muss nun mit drei Monaten Fahrverbot, zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie mindestens 700 EUR Bußgeld rechnen. Da er sich zudem noch in der Probezeit befindet, wird sich diese entsprechend verlängern.

Stromausfall – Ismaning

Am Montag gegen 21:35 Uhr, wurde bekannt, dass Teile des Gemeindegebietes Ismaning ohne Strom waren. Über den regionalen Energieversorger konnte in Erfahrung gebracht werden, dass circa ein Drittel des Gemeindegebietes betroffen war. In Absprache mit dem Energieversorger wurden durch die Polizei Ismaning relevante Trafostationen überprüft. Dabei konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Gegen 23:00 Uhr war eine funktionsfähige Stromversorgung der gesamten Gemeinde wiederhergestellt. Durch den Energieversorger konnte schließlich eine technische Ursache für den Stromausfall identifiziert werden. Eine Reparatur soll zeitnah erfolgen.


26.01.2026

Ungewöhnliche Parkplatzwahl Goetheplatz - Innenstadt

Großes Aufsehen hat die Landung eines Hubschraubers mitten in der Landeshauptstadt erregt. Dafür musste eine Kreuzung zeitweise komplett gesperrt werden. Der Intensivtransporthubschrauber "Christoph München" musste eine Person in ein Münchner Krankenhaus transportieren. Da die Zielklinik über keinen eigenen Landeplatz verfügt, musste die nächstgelegene Kreuzung als "Parkmöglichkeit" dienen. Zur Absicherung wurde die Feuerwehr München - unterstützt von der Polizei - hinzugezogen sowie der Rettungsdienst für den Weitertransport. Wenige Minuten nach er Alarmierung war der Goetheplatz bereits komplett gesperrt und so eine reibungslose Rettungskette gewährleistet. Auch der öffentliche Personennahverkehr war betroffen. Nachdem der Patient an den bodengebundenen Rettungsdienst übergeben wurde, konnte die Sperrung bereits nach rund zehn Minuten wieder freigeben werden.

Verkehrsunfall auf Autobahn A9 (Schwabing-Freimann)

Aus unbekannter Ursache sind drei Pkw an der Anschlussstelle München-Schwabing auf der A9 aufeinander gefahren. Im vordersten Fahrzeug, einem BMW X1, befanden sich eine Frau und ein Mann, die beide unverletzt blieben. Im mittleren Fahrzeug, einem VW Up, wurden eine Frau und ein Mann jeweils leicht verletzt, ein weiterer Mann blieb unverletzt. Im letzten Fahrzeug, einem BMW, blieb die Fahrerin unverletzt. Nachdem die Feuerwehr die Unfallstelle abgesichert hatte, übernahmen die Einsatzkräfte die medizinische Erstversorgung und Betreuung der Beteiligten. Die Verletzten kamen in Münchner Kliniken. Zwei weitere Personen wurden auf eigenen Wunsch zur Abklärung ebenfalls in Krankenhäuser gebracht.

Medizinischer Notfall mündet in Verkehrsunfall - Schwabing

Aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor in Schwabing der 49-jährige Fahrer eines BMW die Kontrolle über sein Auto. Infolgedessen kollidierte das Hybrid-Fahrzeug mit insgesamt drei weiteren Pkw, bevor es zum Stehen kam. Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt, weitere Personen wurden nicht verletzt. Da die Erkundung durch den Zugführer der Feuerwehr ergab, dass es sich beim Auto des Unfallverursachers um ein Hybrid-Fahrzeug handelt, wurde über die Integrierte Leitstelle das passende Rettungsdatenblatt angefordert. Mit den Informationen aus der Rettungskarte konnten die Hochvolt-Komponenten am Fahrzeug deaktiviert und so weitere Gefahren für die Einsatzkräfte minimiert werden. Der 49-Jährige wurde vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert.


22.01.2026

Schuss am Bahnhof in Tutzing

Im Warteraum des Bahnhofsgebäudes in Tutzing gab es eine Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Dabei wurde ein 31-jähriger Mann aus Tutzing mit einem Baseballschläger bedroht. Als dieser flüchtete, wurde ihm mehrfach mit einer Schreckschusspistole hinterhergeschossen. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen gelang es der Polizei zwei tatverdächtige Männer im Alter von 17 und 26 Jahren, aus der 7-köpfigen Männergruppe zu identifizieren und vorläufig festzunehmen. Die beiden Starnberger wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen sie dauern an. Fünf weiteren, bislang unbekannten Männern, gelang es am Tatabend unerkannt zu entkommen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck sucht in diesem Zusammenhang Zeugen: Telefonnummer 08141-612-0.

Einbruch in einen Getränkemarkt – Pasing

Ein Zeuge verständigte den Polizeinotruf 110 und gab an, einen bis dato unbekannten Täter beobachtet zu haben, wie dieser eine Fensterscheibe eines Getränkemarktes einschlug. Zum Zeitpunkt der Notrufverständigung befand sich der Täter im Innenbereich des Geschäfts. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung führte zur Festnahme eines 22-jährigen Österreichers. Bei seiner Festnahme konnten mehrere Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden, welche zweifelsfrei dem Getränkemarkt zugeordnet werden konnten. Der Tatverdächtige wurde wegen des Einbruchs angezeigt.

Sprengstoffexplosion mittels Böller – Hasenbergl

Am Mittwoch gegen 23:30 Uhr, wurde durch ein oder mehrere unbekannte Täter an einer Wohnungstüre in einem Mehrfamilienhaus eine unbekannte Sprengvorrichtung angebracht und gezündet. Aufgrund der massiven Sprengwirkung wurde die Tür aus den Angeln gerissen. Sieben weitere Wohnungstüren wurden dabei ebenfalls beschädigt. Ein Anwohner verständigte den Polizeinotruf 110, woraufhin mehrere Polizeistreifen an der Einsatzörtlichkeit eintrafen. Die ebenfalls verständigte Berufsfeuerwehr verschalte die zerstörten Wohnungstüren. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Personen wurden bei der Explosion nicht verletzt.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 23:30 Uhr im Bereich der Grohmannstraße, Paulckestraße und Johann-Emmer-Straße (Hasenbergl) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

FoF: Gleich zweimal erwischt!

Polizeibeamte führten eine Verkehrskontrolle eines BMW durch. Die Pkw-Fahrerin (21 Jahre, deutsche Staatsangehörigkeit und wohnhaft in München) gab zunächst an, ihren Führerschein vergessen zu haben. Während der Überprüfung konnte festgestellt werden, dass die 21-Jährige lediglich im Besitz einer ungültigen serbischen Fahrerlaubnis ist, weshalb sie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt und die Weiterfahrt untersagt wurde. Kurz darauf fiel der selben Polizeistreife der BMW auf dem Frankfurter Ring erneut auf, weshalb sie dieses nochmals kontrollierten. Ergebnis der Kontrolle war, dass auch hier die 21-jährige am Steuer des Pkw saß. Sie gab an, von ihrer Freundin auf dem Beifahrersitz (21-jährige Kroatin, wohnhaft in München) überredet worden zu sein, diese nach Hause zu fahren. Daraufhin zeigten die Polizeibeamten die 21-Jährige nochmals wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis an. Der BMW wurde zur Unterbindung weiterer Fahrten abgeschleppt.

Einbruch in Einfamilienhaus – Hadern

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Hadern. Im Anwesen wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Nachdem der 55-jährige Wohnungsinhaber zurückgekehrt war, bemerkte er den Einbruch und das Fehlen mehrerer Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer von Montag bis Mittwoch im Bereich der Senftenauerstraße, Willibaldstraße, Gotthardstraße (Hadern) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


21.01.2026

Pandas für den Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn startet gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Stadt München ein Neubauprojekt:. die Errichtung einer hochmodernen Panda-Anlage für die bedrohte Tierart Großer Panda. Bei der Unterzeichnungszeremonie im Hellabrunner Elefantenhaus verkündeten Ministerpräsident Markus Söder, der außerordentliche und bevollmächtigte chinesische Botschafter in Deutschland, Deng Hongbo, Hellabrunns Tierparkdirektor Rasem Baban sowie die chinesische Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, An Lidan, den offiziellen Projektstart und unterstrichen die internationale Bedeutung dieses Artenschutzvorhabens. Geplant ist der Neubau einer rund 5 000 Quadratmeter großen Panda-Anlage, die sowohl Innen- als auch Außengehege umfasst. Die Anlage wird über großzügige Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche verfügen sowie eine umfangreiche Wissensvermittlung zur Tierart Großer Panda, ihres Lebensraumes und dem Artenschutzprojekt integrieren. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 geplant, die Eröffnung der Panda-Anlage ist für Anfang 2028 vorgesehen. Die gesamten Baukosten für das Projekt werden vom Freistaat Bayern getragen.

Körperverletzungsdelikt – Ludwigsvorstadt

Bereits am Freitag gegen 23:45 Uhr, befand sich ein 21-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit in der Jahnstraße, wo er vor einem Lokal rauchte. Unvermittelt wurde er dort von einer Gruppe (bestehend aus sieben bis zwölf Personen) von unbekannten Männern tätlich angegriffen, indem sie auf ihn einschlugen und eintraten, wodurch der 21-Jährige zu Boden ging. Im Laufe des Angriffs soll einer der Täter eine beleidigende Äußerung hinsichtlich der Fanzugehörigkeit des 21-Jährigen zu einem Fußballverein getätigt haben. Der 21-Jährige wurde bei dem Vorfall verletzt und begab sich anschließend selbstständig zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Erst am Sonntag erstattete der 21-Jährige schließlich Anzeige bei der Münchner Polizei. Die Täter (7-12 Personen) konnten wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 16-19 Jahre alt, mitteleuropäisches Erscheinungsbild.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 23:45 Uhr im Bereich der Jahnstraße 36 (Ludwigsvorstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeieinsatz wegen Versammlung – Altstadt

Auf dem Marienplatz kam es zu einer angemeldeten Versammlung. Im Verlauf der Versammlung stieg die Teilnehmerzahl auf ca 2 000 Personen. Im Verlauf wurden mehrfach pyrotechnische Gegenstände durch Versammlungsteilnehmer gezündet. In der Folge musste durch die Polizei mehrfach unmittelbarer Zwang in Form von Schieben und Drücken angewendet werden. Zudem musste die sich fortbewegende Versammlung mehrfach gestoppt werden. Außerdem warf eine männliche Person (41 Jahre mit syrischer Staatsangehörigkeit) aus der Menge eine Flasche in Richtung anderer Personen. Dabei wurde niemand verletzt. Der 41-Jährige wurde daraufhin wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Alkoholisierter Fahrzeugführer erscheint auf Polizeiinspektion – Milbertshofen

Eine Zeugin verständigte den Polizeinotruf 110 und teilte eine offenstehende Wohnungstür in einem Mehrparteienhaus mit. Umgehend begab sich eine Polizeistreife zur Örtlichkeit. Vor Ort konnte weder der Wohnungsinhaber angetroffen werden, noch ergaben sich Hinweise auf das Vorliegen einer Straftat oder eines Einbruchs. Da das Schloss jedoch verschlossen war, konnte die Wohnungstür nicht mehr geschlossen werden, weshalb die Feuerwehr zum Schließen der Wohnungstür verständigt wurde. Durch die Feuerwehr wurde anschließend ein neues Schloss eingebaut und der Schlüssel zur Abholung auf einer nahegelegenen Polizeidienststelle hinterlegt. Erst Tage später erschien der 66-jährige deutsche Wohnungsinhaber auf der Polizeiinspektion, um den Schlüssel abzuholen. Dazu fuhr er mit einem Pkw auf den dort befindlichen Polizeiparkplatz. Da beim 66-Jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen worden war und ein Atemalkoholtest positiv verlief, mussten die Beamten anschließend eine Blutentnahme anordnen und den Führerschein des 66-Jährigen sicherstellen. Der 66-Jährige wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Kind – Berg am Laim

Ein 56-jähriger Deutscher fuhr mit einem Pkw Audi auf der Berg-am-Laim-Straße auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kreillerstraße. An der Kreuzung zur Schlüsselbergstraße wollte er diese geradeaus und bei für ihn geltendem Grünlicht überqueren. Zur gleichen Zeit betrat ein 11-jähriges Kind, zwischen zwei auf dem ersten Fahrstreifen verkehrsbedingt stehenden Pkw, den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw des 56-Jährigen und dem Kind. Durch den Unfall wurde das Kind schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


20.01.2026

Frau rettet Katze - Ramersdorf

Ein Auto ist im Münchner Osten in Brand geraten. Als die Fahrerin von einem Tierarztbesuch kam und ihr Auto abstellte, schlugen ihr plötzlich Flammen aus dem Motorraum entgegen. Unverletzt konnte sie den Pkw verlassen und den Notruf wählen. Ihre Katze befand sich im Kofferraum und damit glücklicherweise weit genug vom Brandherd entfernt, sodass die Besitzerin ihr Haustier noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten konnte. Das alarmierte Löschfahrzeug der Feuerwehr konnte bereits auf Anfahrt eine starke Rauchentwicklung sehen und wurde schließlich von einer aufgeregten Dame, einer unverletzten Katze und einem vollständig brennenden Mercedes-Benz erwartet. Ein Trupp unter Atemschutz konnte mit dem Schnellangriffsschlauch und den 1 600 Litern Löschwasser im Tank des Löschfahrzeuges die Flammen schnell niederschlagen und den Brand bekämpfen.

Gasflasche gerät in Brand - Aubing

Die Feuerwehr München ist zu einem Brand in einem Schnellimbiss in Aubing alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Haupt- und Hintereingang des betroffenen Geschäfts. Zudem war ein abströmendes Gas deutlich zu hören. Umgehend wurde über beide Zugänge je ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Durch die vorgehenden Kräfte wurde ein Feuer in der Imbissküche lokalisiert. Hierbei strömte auch eine Gasflasche brennend ab, deren Ventil schon durch die Hitze zerstört war. Rasch gelang es den beiden Trupps das Feuer zu löschen. Nachdem Teile der Küche, die Zwischendecke und Lüftungskanäle demontiert wurden, erfolgte eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera.

Rettung nach Verkehrsunfall - Allach-Untermenzing

Nach einem Verkehrsunfall ist ein Verletzter von der Feuerwehr München befreit worden. Aus noch unbekannter Ursache kollidierten im Kreuzungsbereich der Von-Kahr-Straße mit der Medererstraße zwei Pkw, in denen sich jeweils zwei Personen befanden. Hierbei wurde ein Fahrzeug seitlich getroffen und der Beifahrer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Aufgrund der Lage entschied sich der Gruppenführer weitere Kräfte der Feuerwehr sowie einen Notarzt nachzufordern. Während der verletzte 25-Jähringe erstversorgt wurde, wurde parallel eine technische Rettung vorbereitet. Über eine große Seitenöffnung konnte der junge Mann schließlich schonend aus dem Auto befreit werden. Bei einer großen Seitenöffnung werden mit Schere und Spreizer die B-Säule und beide Seitentüren eines Pkw entfernt oder aufgebogen, um genügend Platz zu schaffen. Im Anschluss kam der Mann mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik.

Festnahme nach Bedrohung am Münchner Ostbahnhof

In einer S-Bahn der Linie S6 kam es zwischen den Stationen Leuchtenbergring und Ostbahnhof zu einer Bedrohungssituation. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen einen 24-Jährigen vorläufig fest. Ein 24-jähriger jemenitischer Staatsangehöriger griff einen 17-jährigen Deutschen körperlich an und beleidigte ihn. Zudem bedrohte der Tatverdächtige den 17-Jährigen sowie zwei weitere deutsche Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren, indem er andeutete, einen Gegenstand aus seiner Jacke zu ziehen. Die Geschädigten werteten dieses Verhalten als Messerandrohung. Am Münchner Ostbahnhof stiegen alle Beteiligten aus der S-Bahn aus. Die drei Jugendlichen begaben sich zum Bundespolizeirevier. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf von Einsatzkräften der Bundespolizei an einem Bahnsteig angetroffen werden. Aufgrund der zuvor gemeldeten Messerandrohung sprachen die Beamten den Mann unter Vorhalt der Dienstwaffe zu Boden und fesselten ihn. Ein Messer oder ein anderer gefährlicher Gegenstand konnte weder bei dem Tatverdächtigen noch im Bereich des Bahnsteigs aufgefunden werden. Die Ermittlungen u a wegen Körperverletzung und Bedrohung dauern an.

U5-Verlängerung nach Pasing

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat gestern den symbolischen Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt der U5-Verlängerung vom neuen U-Bahnhof Baumschule Laim bis Pasing Bahnhof an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreicht. Für den Bau der zwei weiteren U-Bahn-Stationen Am Knie und Pasing stellen Bund und Freistaat insgesamt 645 Millionen Euro bereit. Verkehrsminister Christian Bernreiter sagte: Vor über 50 Jahren, zu den Olympischen Sommerspielen 1972, gingen die ersten U-Bahnen in München in Betrieb. Sollte die Vision wahr werden, dass München erneut Austragungsort der Olympischen Sommerspiele wird, wäre das ein enormer Schub für die Stadt und auch den U-Bahn-Ausbau – sowohl für die geplante U9 in der Innenstadt als auch für die U4 in Richtung Münchner Nordosten. Davon profitiert langfristig der gesamte Großraum München. Oberbürgermeister Dieter Reiter dankte Bund und Land für die gewährten Zuschüsse und unterstrich die Bedeutung verlässlicher Förderprogramme für kommunale Infrastruktur: „Wir haben uns bewusst vor ein paar Jahren für dieses ehrgeizige Projekt entschieden. Ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist für eine wachsende Stadt mit rund 1,6 Millionen Einwohnern unverzichtbar. Am Ausbau der Infrastruktur zu sparen, wäre eindeutig der falsche Ansatz.


19.01.2026

Schlägerei an der Hackerbrücke

Am frühen Sonntagmorgen kam es an der S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Bei Eintreffen der Beamten der Bundespolizei schlugen mehrere Beteiligte im Gleisbereich aufeinander ein. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen und werden dem Haftrichter vorgeführt. Gegen 3:45 Uhr gerieten drei Jugendliche aus bislang unbekannten Gründen mit einer mindestens sechsköpfigen Gruppe in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf mehrere Beteiligte ins Gleis stürzten und dort weiter aufeinander einwirkten. Ein unbeteiligter 20-jähriger Zeuge verständigte über den Notruf die Polizei. Beim Eintreffen von Einsatzkräften mussten Beamte zwei personen aus dem Gleisbereich ziehen, da diese dort auf einen 35-jährigen Mann einschlugen. Beide wurden vor Ort festgenommen. Insgesammt wurden vier Leute Festgenommenen. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen drei Jugendlichen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des Landfriedensbruchs ermittelt. Gegen den 35-Jährigen besteht der Verdacht der Körperverletzung.

Festnahmen nach Einbruch – Berg am Laim

Zunächst unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu einem Bürogebäude in Berg am Laim. Dort entwendeten sie aus einem Schlüsselkasten einen dreistelligen Geldbetrag und einen Auto-Schlüssel. Beamte der Polizei, wollten den Pkw einer Verkehrskontrolle unterziehen. Die Täter entzogen sich dieser und flüchteten in Richtung Trudering. Auf Höhe Am Mitterfeld und Riemer Straße verunfallte das Fahrzeug, nachdem es den Randstreifen touchiert hatte und ins Schleudern geriet. Der Skoda erlitt einen Achsenbruch. Personen wurden nicht verletzt. Während sich der Fahrer, ein 20-jähriger widerstandslos festnehmen ließ, versuchte der Beifahrer noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber kurz darauf ebenfalls festgenommen werden.

Falsche Handwerker – Maxvorstadt

Zwei unbekannte männliche Personen klingelten bei einer über 80-jährigen in der Maxvorstadt. Die beiden Männer gaben sich als Handwerker aus und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung der über 80-Jährigen. Während sich einer der Täter mit der Seniorin im Badezimmer befand, durchsuchte der zweite Täter die Wohnung und entwendete Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Im Anschluss verließen beide Täter die Wohnung. Die über 80-Jährige bemerkte den Diebstahl ihres Schmucks erst am Abend und teilte diesen der Polizei erst am nächsten Tag mit. Die Täter konnten nicht weiter beschrieben werden, außer dass sie westeuropäisch Aussehen.

Radfahrerin verletzt sich schwer – Schwabing

Eine 51-jährige fuhr mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Belgradstraße in Richtung Petuelring. Hier stürzte die 51-Jährige aufgrund einer akuten Erkrankung. Durch den Sturz wurde die Frau unter anderem am Kopf verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt trug die 51-Jährige keinen Helm. Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei entsprechende Helme zu tragen.

Motorad prallt frontal gegen Baum – Oberhaching

Am Sonntag gegen 03:10 Uhr fuhr ein 37-jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Yamaha Motorad, nach aktuellem Ermittlungsstand, die Staatsstraße 2368 von Oberhaching kommend in Richtung Oberbiberg. Aus noch ungeklärter Ursache kam er hierbei nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der 37-Jährige verstarb noch am Unfallort. Das Kraftrad des 37-Jährigen wurde komplett deformiert. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


16.01.2026

Europaweit gesuchter Straftäter am Flughafen München festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben einen europaweit gesuchten Straftäter am Flughafen München festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 26-jährigen niederländischen Staatsangehörigen. Gegen den Mann bestand eine internationale Fahndung zum Zwecke der Auslieferung in die Niederlande. Dort wird er wegen mehrerer Straftaten, unter anderem Freiheitsberaubung, Erpressung, Drogenhandels sowie tätlichen Angriffs, gesucht. Darüber hinaus lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen den Mann vor. Der 26-Jährige beabsichtigte, von Bremen über München nach Los Angeles zu reisen. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Maßnahmen wurde er noch vor dem Abflug von Einsatzkräften der Bundespolizei festgestellt und kontrolliert. Dabei bestätigte sich die internationale Ausschreibung.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst – Rosenheimer Straße

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ist es in der Rosenheimer Straße gekommen, nachdem mehrere Personen über Atemwegsreizungen geklagt hatten. In einem Kulturzentrum zeigten rund zehn Personen Beschwerden wie Husten und Reizungen. Daraufhin wurde das Gebäude geräumt und die Leitstelle über den Notruf informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befanden sich 80 Personen im Innenhof. Während die Feuerwehr zur Erkundung mit Messgeräten in das Gebäude vorging, wurden alle Betroffene vom Rettungsdienst gesichtet und teilweise ambulant versorgt. Alle Messungen der Feuerwehr blieben negativ. Eine Ursache konnte damit nicht gefunden werden und das Gebäude nach umfangreichen Kontrollen wieder freigegeben werden. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für die Besatzungen von 25 Einsatzfahrzeugen aller Hilfsorganisationen beendet.

Austritt einer chemischen Flüssigkeit - Hofbräuallee

Zum Austritt einer chemischen Flüssigkeit ist die Feuerwehr München zu einem Umschlagbahnhof an der Hofbräuallee alarmiert worden. Ein Großaufgebot traf an der Einsatzstelle ein und konnte rasch erste Entwarnung geben. Der havarierte Container, aus dem eine brennbare Flüssigkeit tropfte, befand sich bereits in einer Mulde, was eine Umweltgefahr ausschloss. Nach einer Lagebeurteilung entschied sich der Einsatzleiter, das Leck durch Kräfte der Feuerwehr abdichten zu lassen. Nach wenigen Minuten waren die Maßnahmen erfolgreich und der Stoffaustritt gestoppt.

Bekifft im Fahrschulauto

Polizeibeamte der Verkehrspolizei kontrollierten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf der Moosacher Straße in München einen Fahrschul-Pkw. Der 22-jährige Fahrschüler absolvierte seine erste praktische Fahrstunde unter Anleitung der Fahrlehrerin. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem Fahrschüler drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest verlief positiv auf THC. Den Opel musste die Fahrlehrerin anschließend selbst zur Fahrschule zurückfahren. Neben einer Unterbrechung der Fahrschulausbildung muss der 22-Jährige nun mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Punkt im Fahreignungsregister und auch mit einer Sperre für die Erlangung der Fahrerlaubnis rechnen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.


15.01.2026

Auto und Trambahn kollidieren

Eine Trambahn und ein Auto sind in München kollidiert. Der Pkw mit dem 52-jährigen Fahrer wurde danach noch mehrere Meter über die Bahngleise geschoben, wie die Polizei mitteilte. Am Wagen entstand bei dem Unfall Totalschaden - aber verletzt wurde niemand. Dem Zusammenstoß an der Landsberger Straße/Ecke Trappentreustraße war ein anderer Unfall vorhergegangen, wie die Polizei berichtete. Kurz vor dieser Kreuzung hatten sich demnach ein Lkw und ein Pkw auf der Landsberger Straße seitlich touchiert. Der 52-Jährige sei rechts an dieser Unfallstelle vorbeigefahren - dann sei sein Pkw mit der Trambahn zusammengeprallt.

Pkw prallt gegen Baum - Lochhausen

Die Feuerwehr München wurde zu einem Verkehrsunfall in den Krähenweg gerufen. Bei dem Einsatz wurde eine Person mittelschwer verletzt. Der 92-jährige Mann kam, aus noch unbekannten Gründen, von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Nach der Beurteilung durch einen Notarzt wurde der als mittelschwer verletzt eingestufte Mann möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit. Der Fahrer konnte das Fahrzeug mit Hilfe der Feuerwehr dann aber eigenständig verlassen. Er ist anschließend durch den Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert worden.

Unbekannter entblößt sich am Hauptbahnhof

Ein Unbekannter entblößte sich bereits am Montagabend am Hauptbahnhof München. Umstehenden Personen präsentierte er sein Glied. Die Bundespolizei sucht nun Geschädigte. Gegen 22:30 Uhr hielt sich der bislang unbekannter Mann im S-Bahnbereich am Hauptbahnhof München auf. Unvermittelt soll er seine Hose geöffnet und anschließend sein Glied hervorgeholt haben. Ein Zeuge, der die Tat beobachten konnte, informierte daraufhin die Bundespolizei. Bevor Bundespolizisten eintrafen, hatte sich der Tatverdächtige bereits vom Ort des Geschehens entfernt.
Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:
Alter: ca 40 bis 50 Jahre
Größe: ca 170-180 cm
Statur: schlank
Haare: schwarz
Erscheinungsbild: europäisch/südländisch, dunkle Augenfarbe, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart
Bekleidung: schwarze Mütze, schwarze Jacke mit weißem Logo, schwarze Hose mit weißer Aufschrift sowie schwarze Schuhe, grauer Pullover
Sonstiges: grauer Rucksack.
Die Bundespolizeiinspektion München bittet Geschädigte sowie Personen, die Hinweise zu der Identität des Tatverdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 089/515550-0 zu melden.

Candidplatz

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat den Einleitungsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren für das Areal nördlich der Candidstraße gefasst. Hier soll das direkt an der Hochstraße des Mittleren Rings gelegene Ärztehaus erweitert und umgebaut werden. Ein privater Träger plant, das zirka 7 000 Quadratmeter große Areal zu einem Bürostandort mit urbaner Nutzungsmischung weiterzuentwickeln. Dabei sollen bestehende Gesundheitsangebote erhalten bleiben und neue Büroflächen entstehen sowie um Einzelhandel, Gastronomie und Freizeitmöglichkeiten ergänzt werden. Der Großteil des Bestandsgebäudes aus den 1980er-Jahren soll saniert und teils mit Wohnungen für Auszubis und Studenten aufgestockt werden. Im westlichen Grundstücksteil soll ein neuer Hochpunkt einen städtebaulichen Akzent setzen. Auch die Grün- und Freiflächen sollen neu gestaltet werden und den künftigen Bewohnern, Besuchern und Arbeitern im Quartier eine hohe Aufenthalts- und Erholungsqualität bieten, beispielsweise im lärmgeschützten Innenhof oder auf den zugänglichen Dachflächen.

Motivwettbewerb Oktoberfest – Publikumsvoting startet

Das Online-Voting für das offizielle Motiv der Stadt zum Oktoberfest 2026 hat auf dem Stadtportal muenchen de begonnen. Bis Sonntag, 25 Januar haben alle die Möglichkeit, für ihre persönlichen Lieblingsmotive abzustimmen. Alles, was benötigt wird, ist eine E-Mail-Adresse. Es wurden 129 Entwürfe eingereicht, von denen 89 gültige Vorschläge für das Voting zugelassen wurden. Die ersten 30 aus dem Voting werden einer Jury vorgelegt, die daraus das offizielle Motiv 2026 auswählen wird. Mit ihm macht die Stadt das traditionsreiche Volksfest analog und digital weltweit bekannt. Das preisgekrönte Motiv für das Oktoberfest wird im Internet, in den sozialen Medien, auf Lizenzartikeln und Plakaten zu sehen sein. Zusätzlich wird es den offiziellen Serienmaßkrug zieren, der damit die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen fortsetzt.


13.01.2026

Tempo-50 in der Landshuter Allee!

Die Schilder für Tempo 30 an der Landshuter Allee auf dem Mittleren Ring in München werden abmontiert. Damit werde die zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder auf Tempo 50 angehoben. Nachdem der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid im Jahr 2025 deutlich unterschritten wurde, kann Tempo 30 an der Landshuter Allee beendet werden. Oberbürgermeister Reiter sagte: Es sind die Voraussetzungen erfüllt, um zu Tempo 50 zurückzukehren und damit zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses beizutragen.

Eisbachwelle: Einigung auf Projektversuch

In einem rund eineinhalbstündigen, sehr Gespräch im Münchner Rathaus haben Oberbürgermeister Reiter und Vertreter der Surfer-Community über die Zukunft der Eisbachwelle gesprochen. Um die zuletzt festgefahrene Situation aufzulösen, vereinbarten die Beteiligten – darunter die Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), der Münchner Surfclub und das Wasserwirtschaftsamt – einen Projektversuch zur Wiederherstellung der Welle. Im Rahmen dieses Versuchs wird das Surfen unter Bedingungen erlaubt, wobei die Surforganisationen die Verantwortung und Haftung übernehmen, während die Stadt München die statischen Untersuchungen der Bauwerke sowie die 24/7-Erreichbarkeit durch städtische Leitstellen sicherstellt. Das erklärte Ziel ist der dauerhafte Erhalt der Eisbachwelle.

Bedrohung – Trudering

Ein 27-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit verständigte über den Notruf die Polizei über eine Bedrohungssituation. Der 27-Jährige teilte mit, dass er soeben von einem 58-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit vor seiner Wohnungstür mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Vorangegangen war eine Mietstreitigkeit zwischen den beiden. Aufgrund des Sachverhalts begaben sich mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit. Der 58-Jährige konnte in der Nähe in einem Pkw von einer Streife angetroffen und festgenommen werden. In einer nahegelegenen Wohnung konnte zudem eine Softairpistole aufgefunden und sichergestellt werden. Der 58-Jährige wurde wegen der Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Widerstand gegen Polizeibeamte – Giesing

Ein 62-Jähriger wurde aufgrund einer vorangegangenen Sachbeschädigung an einem Pkw und einer Körperverletzung mit einem 21-Jährigen und einer 21-Jährigen im Kreuzungsbereich Deisenhofer Straße und Herzogstandstraße von Polizeibeamten kontrolliert. Bei der Ansprache zeigte sich der 62-Jährige zunehmend körperlich aggressiv, in dem er mit erhobenen Fäusten bedrohlich auf die eingesetzten Polizeibeamten zuging. Mittels unmittelbaren Zwangs musste er aus diesem Grund gefesselt werden. Anschließend wurde er zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion für den weiteren Gewahrsam gebracht. Während des Verbringens in die Haftzelle leistete er erheblichen Widerstand. Dabei wurde der 62-Jährige beim Schließen der Zellentür am Daumen verletzt. Er musste daher von einem hinzugezogenen Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen u a wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte werden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Festnahme nach Einbruch – Freimann

Ein 36-jähriger Deutscher verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zugang zu einem Büro eines Arbeiterwohnheims. Zu diesem Zeitpunkt war der 36-Jährige selbst Bewohner dieses Wohnheims. In dem Büro entwendete der 36-Jährige einen Tresor mit Bargeld. Über die Videoüberwachungsanlage des Büros konnte der 36-Jährige zweifelsfrei als Täter identifiziert werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin das Zimmer des 36-Jährigen durch die Münchner Polizei betreten. Dort konnte der 36-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Zudem konnte außerhalb des Anwesens der bislang ungeöffnete Tresor aufgefunden werden. Der 36-Jährige wurde im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort wurde er durch die Staatsanwaltschaft aber mittlerweile wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des Einbruchs laufen.


12.01.2026

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen – Ismaning

Am S-Bahnhaltepunkt Ismaning betätigte ein 16-jähriger Ukrainer Nothilfeeinrichtungen. Als Beamte der Landespolizei ihn festhielten, leistete er heftig Widerstand. Die Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen. Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der Ukrainer zuvor auch noch einen Feuerlöscher im Bahnhof entnommen und Löschschaum am Bahnsteig versprüht hatte. Zudem hatte er grundlos einen Handfeuermelder am Bahnsteig betätigt, der einen Feuerwehreinsatz auslöste. Da er bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen psychisch auffällig war, wurde er durch die Landespolizei psychologischer Betreuung zugeführt.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Leuchtenbergring

Ein 42-jähriger Syrer befand sich - aus unbekannten Gründen, jedoch ohne Suizidabsichten - am S-Bahnhaltepunkt Leuchtenbergring im Gleisbereich. Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn (S8) musste eine Schnellbremsung einleiten, um eine Kollision zu vermeiden. Anschließend nahm er den Syrer in den Führerstand auf und fuhr mit ihm zum Münchner Ostbahnhof, wo ihn eine Streife der Bundespolizei übernahm. Auch in der S-Bahn, in der sich 300 bis 400 Reisende befanden, wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 42-Jährigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Körperliche Auseinandersetzung – Karlsplatz (Stachus)

Am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz (Stachus) gerieten vier Männer in eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 33-jähriger Ukrainer befand sich mit mehreren Personen im Zwischengeschoss am Karlsplatz. Als ein 52-jähriger deutscher Bahnmitarbeiter die Personen aufforderte zu gehen, zeigte ihm der Ukrainer zunächst den Mittelfinger und griff in dann unvermittelt körperlich an. Der DB Reinigungsmitarbeiter wehrte sich mit Faustschlägen, worauf zwei unbekannte Männer dazwischengingen. Der Ukrainer ergriff daraufhin zunächst den Besen des Reinigers, dann dessen Schaufel und versuchte auf den 52-Jährigen loszugehen. Als beide zu Boden gingen mischte sich abermals einer der beiden Unbekannten ein und bewarf den 33-Jährigen mit einer Plastikflasche. Der andere Unbekannte näherte sich anschließend den beiden am Boden rangelnden und trat dem Ukrainer mit dem Fuß gegen den Kopf. Beide unbekannten Männer flüchteten anschließend unerkannt. Während der mit 1,4 Promille alkoholisierte Ukrainer offensichtlich lediglich einen Kratzer auf der Nase davontrug, hatte der DB-Reiniger eine Schürfwunde an der Schläfe und an der Hand sowie Prellung und Hämatome am Knie. Der Ukrainer, der bereits mehrfach polizeilich mit Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung trat, wird - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München - wegen gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt.

Jetzt als Wahlhelfer anmelden

Zwei Monate vor den Kommunalwahlen benötigt das Wahlamt München noch rund 3 500 Freiwillige, die am 8 und 9 März in den Wahlräumen und Briefwahlzentren mit anpacken. Den Einsatz belohnt die Landeshauptstadt München mit einer Aufwandsentschädigung zwischen 130 und 180 Euro – je nach Aufgabe im Wahlvorstand. Als Wahlhelfer anmelden können sich alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats besitzen.

Raubüberfall auf Supermarkt – Unterhaching

Am Samstag gegen 20:00 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Täter maskiert einen Supermarkt in Unterhaching. Im Kassenbereich forderte er von einem Mitarbeiter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld. Er entnahm das Bargeld aus der Kasse und forderte im Anschluss von einer Mitarbeiterin eines dortigen Backshop ebenfalls die Herausgabe von Bargeld. Insgesamt entwendete er nach den ersten Ermittlungen Bargeld im Wert von über tausend Euro. Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung der Kleingärten im Fasanenpark und danach in unbekannte Richtung.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
männlich, ca 1,75 - 1,80 m groß, normale Statur, schwarze glatte Haare, Seiten kurz rasiert, oben etwas länger, bekleidet mit grauer Mütze, schwarzem Schal, dunkelgrünem Anorak und medizinischem Mund-Nase-Schutz. Mitgeführte Gegenstände schwarze: Umhängetasche, schwarze Langwaffe.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag im Bereich Am Sportpark und Ludwig-Specht-Straße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


09.01.2026

Gewalt an Bahnhöfen

Erneuter Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei:. Die Bundespolizei verstärkt vom 9 bis 11 Januar 2026 erneut ihre Präsenz an mehr als zehn Großstadtbahnhöfen in Deutschland und knüpft hiermit an die Maßnahmen des Jahres 2025 an. Abermals rücken hierbei insbesondere die Bahnhöfe in den Fokus, die durch eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten auffallen. Für Bayern sind das die Hauptbahnhöfe München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Aschaffenburg. Ziel auch des dritten bundesweiten Schwerpunkteinsatzes ist es, Straftaten zu verhindern, Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich zu stärken. Die Kräfte der örtlich zuständigen Dienststellen werden dabei durch zusätzliche Einsatzkräfte u a aus der Bundesbereitschaftspolizei unterstützt - ohne die derzeit laufenden Maßnahmen an den Binnenlandgrenzen zu reduzieren.

Person leblos neben Fahrrad aufgefunden – Bogenhausen

Am Mittwoch gegen 07:20 Uhr wurde eine über 80-jährige Deutsche, liegend neben ihrem Fahrrad, auf einem in der Mauerkirchnerstraße befindlichen Radweg, aufgefunden. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife stellte das Fehlen von Vitalzeichen fest und leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Die über 80-Jährige wurde im Folgenden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo sie später verstarb. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf ein Sturzgeschehen oder Fremdverschulden hindeuten. Möglicherweise war eine akute internistische Erkrankung für den Vorfall verantwortlich.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 07:20 Uhr im Bereich der Mauerkirchnerstraße, Opitzstraße, und Dehmelstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Raubüberfall auf Tankstelle – Unterhaching

Am Mittwoch gegen 22:00 Uhr betrat ein bislang unbekannter Täter maskiert eine Tankstelle in Unterhaching. Am Tresen forderte er von einem Mitarbeiter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld. Neben dem Bargeldbestand in Höhe von mehreren hundert Euro entwendete der Täter im weiteren Verlauf noch diverse Tabakwaren aus den Auslagen. Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter informierte danach umgehend den Polizeinotruf 110. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
männlich, ca 1,80 m groß, sportliche Figur, dunkle und markante Augenbrauen, bekleidet mit schwarzer Mütze, schwarzem Schal, dunkelgrünem Anorak, schwarzen Lederhandschuhen und medizinischem Mund-Nasen-Schutz, Adidas Umhängetasche, schwarze Pistole
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 22:00 Uhr im Bereich Parkackerstraße und Grünwalder Weg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sanierung der Landshuter Allee-Brücke über die Dachauer Straße

Das Baureferat muss die Straßenbrücke Landshuter Allee über die Dachauer Straße sanieren. Die Brücke hat altersbedingt Schäden. Das Baureferat muss deshalb die durch den täglichen Verkehr hochbelasteten Fahrbahnübergänge aus Stahl erneuern und weitere Brückenbauteile sowie Rampenbauwerke instandsetzen. Zudem müssen zwei Pfeiler der Brücke verstärkt werden. Die Arbeiten beginnen am 20 Januar und dauern voraussichtlich bis Ende Dezember. Während der gesamten Baumaßnahme ist das Nutzen der Parkplätze unter der Brücke nicht möglich. Von voraussichtlich Ende Mai bis Ende Oktober wird die Landshuter Allee im Bereich der Brücke nur einspurig in beide Richtungen befahrbar sein.

Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Neuhausen

Am Mittwoch gegen 12:30 Uhr klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Haustüre eines Mehrfamilienhauses einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Der Täter gab sich gegenüber der über 80-Jährigen als Handwerker aus und verschaffte sich unter dem Vorwand, das Wasser überprüfen zu müssen, Zugang zu ihrer Wohnung. Während die über 80-Jährige abgelenkt war, entwendete der unbekannte Täter Schmuck im niedrigen fünfstelligen Bereich. Im Anschluss entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung. Die über 80-Jährige bemerkte im Nachgang den Diebstahl und verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
männlich, ca 45 Jahre alt, ca 180cm, kräftige Statur, norddeutscher Typ, helles, lichtes Haar, sprach hochdeutsch mit leichtem bayerischen Akzent.
Zeugenaufruf:
Wem am Mittwoch gegen 12:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Donnersbergerstraße sowie Schlörstraße (Neuhausen) bzw in deren näheren Umgebung aufgefallen sind, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


08.01.2026

Polizeieinsatz am Haltepunkt Hirschgarten

Wegen einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am S-Bahn Haltpunkt Laim kam es zu Verspätungen auf der Stammstrecke. Ein 18-jähriger türkischer Staatsangehöriger bedrohte einen 51-jährigen Deutschen am S-Bahn Haltepunkt Laim mit einem Messer, nachdem es zuvor zu einem Streit gekommen war. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S2. Der Geschädigte verfolgte ihn bis zum S-Bahn-Haltepunkt Hirschgarten, wo er den Zug mittels Notbremse anhielt und über die Gegensprechanlage den Triebfahrzeugführer informierte. Dieser verständigte umgehend die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin aus dem Zug. Dank unmittelbar eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-Jährige im Nahbereich durch eine Zivilstreife gestellt und festgenommen werden. Bei ihm wurde ein Taschenmesser aufgefunden und sichergestellt. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Der betroffene Zug wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigegeben. Insgesamt kam es bei 16 Zügen zu Verspätungen von zusammen 152 Minuten. Der in Starnberg wohnende Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.

Goldschmuck in Instant Nudeln

Goldschmuck, versteckt in Instant Nudeln, hat eine 23-jähriger Frau versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Münchner Zöllner staunten nicht schlecht, als sie unter Einsatz eines Röntgengeräts das Reisegepäck einer jungen Frau durchleuchteten. Dabei entdeckten die Beamten Goldschmuck, versteckt in Instant Nudeln. "Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggelverstecke", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Gegen die Frau wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Zimmerbrand - Laim

Am frühen Vormittag ist es zu einem Feuer im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gekommen. Eine Person musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Von der Bewohnerin der Dachgeschosswohnung wurde die Leitstelle über den Brand informiert. Als die daraufhin alarmierten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster der Brandwohnung. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung aufhielten, gingen umgehend zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in das Gebäude vor. Die gehbeeinträchtigte Mitteilerin musste mit einer Fluchthaube aus ihrer mittlerweile verrauchten Wohnung im dritten Stock über das Treppenhaus gerettet werden. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, ist die Brandwohnung zum Teil komplett ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar.

Einsatzauftrag von ganz oben - Altstadt-Lehel

Zu einem segensreichen Einsatz ist die Feuerwehr München durch eine Brandmeldeanlage alarmiert worden. Der Auslösegrund erwies sich als ungewöhnlich. Die Leitstelle entsandt Kräfte der Feuerwehr in ein Münchner Kloster, wo kurz zuvor ein Rauchmelder angeschlagen hatte. Der Zugführer wurde vor Ort bereits von einem Geistlichen erwartet. Schon beim Betreten des Klosters erhielten die Einsatzkräfte eine erste "Eingebung", dass hier eine alte Tradition ursächlich sein könnte - zu eindeutig lag der Geruch von Weihrauch in der Luft. Nachdem der betroffene Bereich kontrolliert wurde und keine Gefahr zu erkennen war, bestätigte auch ein Gebäudeverantwortlicher, dass es kurze Zeit vorher zu hohem Besuch gekommen war:. Sternsinger, wie sie zu dieser Zeit häufig anzutreffen sind, hatten das Kloster besucht und mit Weihrauch gesegnet. Der Löschzug nutze die Gelegenheit, auch ein wenig göttlichen Beistand für das kommende Jahr zu erbitten. Mit einigen Versen und etwas Weihrauch wünschten die vier Sternsinger den Einsatzkräften auch für das Jahr 2026 eine glückliche Hand, immer ein gesundes Heimkommen von den Einsätzen und - wenn nötig - ein wenig Hilfe von höherer Stelle. Sicherheitshalber hielt man die kleine Zeremonie diesmal im Freien ab.

Tempo-30 an der Landshuter Allee wird aufgehoben!

Oberbürgermeister Reiter hat angeordnet, die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 an der Landshuter Allee so schnell wie möglich wieder aufzuheben. Nachdem der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid im Jahr 2025 deutlich unterschritten wurde, kann Tempo 30 an der Landshuter Allee beendet werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: Es sind die Voraussetzungen erfüllt, um Tempo 30 an der Landshuter Allee wieder aufzuheben, zu Tempo 50 zurückzukehren und damit zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses beizutragen. Ich habe die Verwaltung deshalb beauftragt, die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 so schnell wie möglich wieder aufzuheben.


05.01.2026

Auto auf Abwegen Siemensallee - Obersendling

Ein von der Straße abgekommenes Auto ist kurz vor den Schienen der S-Bahn im Gebüsch steckengeblieben. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie ein blauer Seat in der Siemensallee in ein Gebüsch fuhr. Daraufhin wählte sie den Notruf der Feuerwehr. Die zum Einsatzort geschickten Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei fanden den Wagen im Gestrüpp an einem Hang zu einer tieferliegenden Straße. Hier war es so aufgesessen, dass das Fahrzeug nicht mehr weggefahren werden konnte. Der Einsatzleiter entschied daher, das Fahrzeug vom Hang zurückzuziehen. Mit einer Bandschlinge und einem feinfühligen Fuß am Gaspedal zogen die Einsatzkräfte so das Fahrzeug einige Meter zurück und sicherten es vor dem Wegrollen. Die Polizei übernahm die Ermittlungen, das Fahrzeug wurde dem Halter übergeben.

Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Neuperlach

Am Sonntag gegen 16:30 Uhr, befanden sich eine 16-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und eine 14-Jährige mit ugandischer Staatsbürgerschaft im Außenbereich eines Schwimmbades in Ramersdorf. Im Schwimmbecken stellten sie beim Vorbeigehen zwei Männer fest, die jeweils ihre Genitalien anfassten und die beiden Mädchen dabei ansahen. Die 16-Jährige und die 14-Jährige meldeten den Vorfall dem Schwimmbadpersonal, welches wiederum die Polizei verständigte. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten die beiden Männer, ein 45-Jähriger und ein 54-Jähriger, beide mit irakischer Staatsangehörigkeit angetroffen und festgenommen werden. Beide wurden wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Polizeieinsatz aufgrund eines Hundes – Altstadt

Eine dreiköpfige Familie befand sich in ihrem Zimmer eines Hotels in der Altstadt. Gegen 23:30 Uhr verständigte der 35-jährige Vater über den Notruf die Polizei, dass sich der eigene Hund aggressiv gegenüber der Familie verhält. Da sich der Hund vor der Hotelzimmertür befand, konnten sie dieses nicht verlassen. Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zu der Örtlichkeit. Ein Hundeführer mit seinem Diensthund konnte den Mischlingshund sichern. Er wurde an die Leine genommen und ein Maulkorb angelegt. Anschließend wurde er in ein Tierheim verbracht. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Pkw kollidiert mit Baum – Neuperlach

Ein 19-jähriger irakischer Staatsangehöriger fuhr mit einem BMW auf dem Karl-Marx-Ring in Fahrtrichtung Heinrich-Wieland-Straße. Der 19-Jährige verlor auf der schneebedeckten Straße die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Baum. Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der BMW sowie der Baum wurden schwer beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrags. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

Hundesteuer für 2026 wird fällig

Die Stadtkämmerei erinnert alle Münchner Hundehalter daran, dass die Hundesteuer für 2026 bis spätestens 15 Januar, zu entrichten ist. Durch rechtzeitiges Begleichen der Forderungen werden Säumniszuschläge, Mahngebühren und Kosten für weitere Maßnahmen vermieden, heißt es. Bei eigenen Einzahlungen oder Überweisungen wird gebeten, unbedingt die im letzten Bescheid aufgeführte 13-stellige Kassenkonto-Nummer beziehungsweise Vertragsgegenstands-Nummer anzugeben.


02.01.2026

Missgeschick führt zu Schlägerei

Ein 32-jähriger Chinese wurde am Münchner Hauptbahnhofs von zwei Frauen attackiert. Auslöser der Auseinandersetzung war eine umgestoßene Getränkedose. Gegen 13:20 Uhr hielten sich die beiden Beschuldigten, zwei Ungarinnen im Alter von 45 und 32 Jahren, im Bereich des Treppenabgangs zur S-Bahn auf. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß eine der beiden Frauen versehentlich gegen eine auf dem Geländer abgestellte Getränkedose. Diese fiel den Treppenabgang hinunter und traf den Geschädigten, der sich auf der Rolltreppe befand, am Kopf. Der Inhalt der Dose verteilte sich auf der Kleidung des Mannes. Dieser ging daraufhin nach oben, um die beiden Frauen zur Rede zu stellen und eine Entschuldigung einzufordern. Die Frauen zeigten sich jedoch wenig einsichtig. Sie griffen den Geschädigten körperlich an, wobei es zu mehreren Schlägen und Tritten kam. Der 32-Jährige wehrte sich gegen die Angriffe und stieß die 45-Jährige von sich weg. Dadurch stürzte diese zu Boden und zog sich eine Schlüsselbeinfraktur sowie eine Kopfplatzwunde zu. In der Folge rief der Geschädigte laut um Hilfe. Eine Streife der DB Sicherheit unterbrach daraufhin die Auseinandersetzung und trennte die Parteien bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Die beiden wohnsitzlosen Beschuldigten hatten ein Atemalkoholwert von 2,6 Promille und 1,5 Promille und wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Silvestermüll

Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiern mit Feuerwerk bescherten der städtischen Straßenreinigung eine Menge Arbeit. Insgesamt wurden zirka 41 Tonnen Silvestermüll beseitigt. Im Innenstadtbereich und in Schwabing fielen insgesamt zirka 10 Tonnen Silvestermüll und rund um den Friedensengel etwa 3 Tonnen an, welche von 185 Mitarbeitern der städtischen Straßenreinigung mit u a Kehrmaschinen, im Rahmen von Sondereinsätzen beseitigt wurden. Während in der Innenstadt und in Schwabing der Sondereinsatz von 4 Uhr morgens bis mittags lief, standen die Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung am Friedensengel bereits ab 0.30 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 3 Uhr früh wieder ungestört fließen konnte. Ab 6 Uhr wurden die Reinigungsarbeiten auf das umliegende Straßennetz ausgedehnt.

Flucht endet an Ampel

Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo fuhr auf der Waldwiesenstraße in Fahrtrichtung Silberdistelstraße. Eine Polizeistreife wollte das Fahrzeug einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrzeugführer leistete den Anhaltesignalen aber nicht Folge und beschleunigte stattdessen, um sich der Kontrolle zu entziehen. An der Einmündung zur Senftenauerstraße verlor der Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der dortigen Ampelanlage. Durch die Kollision kam das Fahrzeug zum Stillstand. Unmittelbar nach dem Stillstand des Fahrzeugs stiegen zwei männliche Personen aus und flüchteten vom Unfallort. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnte ein 21-jähriger Rumäne eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Eine zweite ebenfalls männliche Person konnte zunächst flüchten, verlor hierbei jedoch seine Jacke mitsamt Geldbeutel und Personalausweis. Erste Ermittlungen zeigen, dass es sich bei der zweiten geflüchteten Person um einen 20-jährigen Rumänen handelt. Beide Männer sind derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Hinweise auf eine Drogenintoxikation beim 21-Jährigen führten zur Anordnung einer Blutentnahme bei diesem. Nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige wieder entlassen.

Idioten schießen mit Feuerwerk in Menschenmenge

An Silvester um 22:35 Uhr, befanden sich zwei zunächst unbekannte, männliche Täter, in der Bayerstraße. Hier zündeten sie eine Silvesterrakete in der Hand und hielten diese gezielt in Richtung einer größeren Menschenansammlung von ca 20 Personen. Den ca 20 Personen, welche auf einem Gehweg standen, gelang es der annähernden Rakete mittels Sprung zur Seite auszuweichen. Der Vorgang konnte von Polizeibeamten, die sich zur Tatzeit in der Nähe befunden hatten, beobachtet und die beiden tatverdächtigen Männer, ein 27-jähriger Syrer und ein 23 Jahre alter Syrer noch vor Ort vorläufig festgenommen werden. Gegen sie wird wegen eines Verbrechens der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden beide Tatverdächtige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Angriff auf Polizeibeamte – Neuperlach

An Silvester gegen 00:42 Uhr, wurde die Polizei über eine Schlägerei in einer Bar in Neuperlach informiert. Mehrere Personen schlugen dabei auf einen Angestellten der Bar ein. Umgehend wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten eskalierte die Situation erneut. Ein 23-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Köln schlug dabei einem 24-jährigen Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf, woraufhin beide zu Boden gingen. Am Boden liegend schlug der 23-Jährige weiterhin mit Fäusten auf den Polizeibeamten ein, bevor er schließlich durch die eingesetzten Polizeibeamten unter Kontrolle gebracht und vorläufig festgenommen werden konnte. Bei der Festnahme des 23-Jährigen wurden die Beamten von bislang unbekannten Tätern körperlich angegriffen, welche versuchten die Festnahme des 23-Jährigen zu verhindern. Insgesamt drei Polizeibeamte wurden dabei verletzt, wobei eine 25-jährige Polizeibeamtin sowie der 24-Jährige danach nicht mehr dienstfähig waren. Der 23-Jährige wurde zu einer Dienststelle verbracht und nach Beendigung der Sachbearbeitung sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.