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2DAY Lokalmeldungen


22.01.2026

Schuss am Bahnhof in Tutzing

Im Warteraum des Bahnhofsgebäudes in Tutzing gab es eine Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Dabei wurde ein 31-jähriger Mann aus Tutzing mit einem Baseballschläger bedroht. Als dieser flüchtete, wurde ihm mehrfach mit einer Schreckschusspistole hinterhergeschossen. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen gelang es der Polizei zwei tatverdächtige Männer im Alter von 17 und 26 Jahren, aus der 7-köpfigen Männergruppe zu identifizieren und vorläufig festzunehmen. Die beiden Starnberger wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen sie dauern an. Fünf weiteren, bislang unbekannten Männern, gelang es am Tatabend unerkannt zu entkommen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck sucht in diesem Zusammenhang Zeugen: Telefonnummer 08141-612-0.

Einbruch in einen Getränkemarkt – Pasing

Ein Zeuge verständigte den Polizeinotruf 110 und gab an, einen bis dato unbekannten Täter beobachtet zu haben, wie dieser eine Fensterscheibe eines Getränkemarktes einschlug. Zum Zeitpunkt der Notrufverständigung befand sich der Täter im Innenbereich des Geschäfts. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung führte zur Festnahme eines 22-jährigen Österreichers. Bei seiner Festnahme konnten mehrere Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden, welche zweifelsfrei dem Getränkemarkt zugeordnet werden konnten. Der Tatverdächtige wurde wegen des Einbruchs angezeigt.

Sprengstoffexplosion mittels Böller – Hasenbergl

Am Mittwoch gegen 23:30 Uhr, wurde durch ein oder mehrere unbekannte Täter an einer Wohnungstüre in einem Mehrfamilienhaus eine unbekannte Sprengvorrichtung angebracht und gezündet. Aufgrund der massiven Sprengwirkung wurde die Tür aus den Angeln gerissen. Sieben weitere Wohnungstüren wurden dabei ebenfalls beschädigt. Ein Anwohner verständigte den Polizeinotruf 110, woraufhin mehrere Polizeistreifen an der Einsatzörtlichkeit eintrafen. Die ebenfalls verständigte Berufsfeuerwehr verschalte die zerstörten Wohnungstüren. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Personen wurden bei der Explosion nicht verletzt.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 23:30 Uhr im Bereich der Grohmannstraße, Paulckestraße und Johann-Emmer-Straße (Hasenbergl) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

FoF: Gleich zweimal erwischt!

Polizeibeamte führten eine Verkehrskontrolle eines BMW durch. Die Pkw-Fahrerin (21 Jahre, deutsche Staatsangehörigkeit und wohnhaft in München) gab zunächst an, ihren Führerschein vergessen zu haben. Während der Überprüfung konnte festgestellt werden, dass die 21-Jährige lediglich im Besitz einer ungültigen serbischen Fahrerlaubnis ist, weshalb sie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt und die Weiterfahrt untersagt wurde. Kurz darauf fiel der selben Polizeistreife der BMW auf dem Frankfurter Ring erneut auf, weshalb sie dieses nochmals kontrollierten. Ergebnis der Kontrolle war, dass auch hier die 21-jährige am Steuer des Pkw saß. Sie gab an, von ihrer Freundin auf dem Beifahrersitz (21-jährige Kroatin, wohnhaft in München) überredet worden zu sein, diese nach Hause zu fahren. Daraufhin zeigten die Polizeibeamten die 21-Jährige nochmals wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis an. Der BMW wurde zur Unterbindung weiterer Fahrten abgeschleppt.

Einbruch in Einfamilienhaus – Hadern

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Hadern. Im Anwesen wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Nachdem der 55-jährige Wohnungsinhaber zurückgekehrt war, bemerkte er den Einbruch und das Fehlen mehrerer Wertgegenstände und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro. Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Zeugenaufruf:
Wer von Montag bis Mittwoch im Bereich der Senftenauerstraße, Willibaldstraße, Gotthardstraße (Hadern) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


21.01.2026

Pandas für den Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn startet gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Stadt München ein Neubauprojekt:. die Errichtung einer hochmodernen Panda-Anlage für die bedrohte Tierart Großer Panda. Bei der Unterzeichnungszeremonie im Hellabrunner Elefantenhaus verkündeten Ministerpräsident Markus Söder, der außerordentliche und bevollmächtigte chinesische Botschafter in Deutschland, Deng Hongbo, Hellabrunns Tierparkdirektor Rasem Baban sowie die chinesische Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, An Lidan, den offiziellen Projektstart und unterstrichen die internationale Bedeutung dieses Artenschutzvorhabens. Geplant ist der Neubau einer rund 5 000 Quadratmeter großen Panda-Anlage, die sowohl Innen- als auch Außengehege umfasst. Die Anlage wird über großzügige Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche verfügen sowie eine umfangreiche Wissensvermittlung zur Tierart Großer Panda, ihres Lebensraumes und dem Artenschutzprojekt integrieren. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 geplant, die Eröffnung der Panda-Anlage ist für Anfang 2028 vorgesehen. Die gesamten Baukosten für das Projekt werden vom Freistaat Bayern getragen.

Körperverletzungsdelikt – Ludwigsvorstadt

Bereits am Freitag gegen 23:45 Uhr, befand sich ein 21-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit in der Jahnstraße, wo er vor einem Lokal rauchte. Unvermittelt wurde er dort von einer Gruppe (bestehend aus sieben bis zwölf Personen) von unbekannten Männern tätlich angegriffen, indem sie auf ihn einschlugen und eintraten, wodurch der 21-Jährige zu Boden ging. Im Laufe des Angriffs soll einer der Täter eine beleidigende Äußerung hinsichtlich der Fanzugehörigkeit des 21-Jährigen zu einem Fußballverein getätigt haben. Der 21-Jährige wurde bei dem Vorfall verletzt und begab sich anschließend selbstständig zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Erst am Sonntag erstattete der 21-Jährige schließlich Anzeige bei der Münchner Polizei. Die Täter (7-12 Personen) konnten wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 16-19 Jahre alt, mitteleuropäisches Erscheinungsbild.
Zeugenaufruf:
Wer am Freitag gegen 23:45 Uhr im Bereich der Jahnstraße 36 (Ludwigsvorstadt) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeieinsatz wegen Versammlung – Altstadt

Auf dem Marienplatz kam es zu einer angemeldeten Versammlung. Im Verlauf der Versammlung stieg die Teilnehmerzahl auf ca 2 000 Personen. Im Verlauf wurden mehrfach pyrotechnische Gegenstände durch Versammlungsteilnehmer gezündet. In der Folge musste durch die Polizei mehrfach unmittelbarer Zwang in Form von Schieben und Drücken angewendet werden. Zudem musste die sich fortbewegende Versammlung mehrfach gestoppt werden. Außerdem warf eine männliche Person (41 Jahre mit syrischer Staatsangehörigkeit) aus der Menge eine Flasche in Richtung anderer Personen. Dabei wurde niemand verletzt. Der 41-Jährige wurde daraufhin wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Alkoholisierter Fahrzeugführer erscheint auf Polizeiinspektion – Milbertshofen

Eine Zeugin verständigte den Polizeinotruf 110 und teilte eine offenstehende Wohnungstür in einem Mehrparteienhaus mit. Umgehend begab sich eine Polizeistreife zur Örtlichkeit. Vor Ort konnte weder der Wohnungsinhaber angetroffen werden, noch ergaben sich Hinweise auf das Vorliegen einer Straftat oder eines Einbruchs. Da das Schloss jedoch verschlossen war, konnte die Wohnungstür nicht mehr geschlossen werden, weshalb die Feuerwehr zum Schließen der Wohnungstür verständigt wurde. Durch die Feuerwehr wurde anschließend ein neues Schloss eingebaut und der Schlüssel zur Abholung auf einer nahegelegenen Polizeidienststelle hinterlegt. Erst Tage später erschien der 66-jährige deutsche Wohnungsinhaber auf der Polizeiinspektion, um den Schlüssel abzuholen. Dazu fuhr er mit einem Pkw auf den dort befindlichen Polizeiparkplatz. Da beim 66-Jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen worden war und ein Atemalkoholtest positiv verlief, mussten die Beamten anschließend eine Blutentnahme anordnen und den Führerschein des 66-Jährigen sicherstellen. Der 66-Jährige wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Kind – Berg am Laim

Ein 56-jähriger Deutscher fuhr mit einem Pkw Audi auf der Berg-am-Laim-Straße auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kreillerstraße. An der Kreuzung zur Schlüsselbergstraße wollte er diese geradeaus und bei für ihn geltendem Grünlicht überqueren. Zur gleichen Zeit betrat ein 11-jähriges Kind, zwischen zwei auf dem ersten Fahrstreifen verkehrsbedingt stehenden Pkw, den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw des 56-Jährigen und dem Kind. Durch den Unfall wurde das Kind schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


20.01.2026

Frau rettet Katze - Ramersdorf

Ein Auto ist im Münchner Osten in Brand geraten. Als die Fahrerin von einem Tierarztbesuch kam und ihr Auto abstellte, schlugen ihr plötzlich Flammen aus dem Motorraum entgegen. Unverletzt konnte sie den Pkw verlassen und den Notruf wählen. Ihre Katze befand sich im Kofferraum und damit glücklicherweise weit genug vom Brandherd entfernt, sodass die Besitzerin ihr Haustier noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten konnte. Das alarmierte Löschfahrzeug der Feuerwehr konnte bereits auf Anfahrt eine starke Rauchentwicklung sehen und wurde schließlich von einer aufgeregten Dame, einer unverletzten Katze und einem vollständig brennenden Mercedes-Benz erwartet. Ein Trupp unter Atemschutz konnte mit dem Schnellangriffsschlauch und den 1 600 Litern Löschwasser im Tank des Löschfahrzeuges die Flammen schnell niederschlagen und den Brand bekämpfen.

Gasflasche gerät in Brand - Aubing

Die Feuerwehr München ist zu einem Brand in einem Schnellimbiss in Aubing alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Haupt- und Hintereingang des betroffenen Geschäfts. Zudem war ein abströmendes Gas deutlich zu hören. Umgehend wurde über beide Zugänge je ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Durch die vorgehenden Kräfte wurde ein Feuer in der Imbissküche lokalisiert. Hierbei strömte auch eine Gasflasche brennend ab, deren Ventil schon durch die Hitze zerstört war. Rasch gelang es den beiden Trupps das Feuer zu löschen. Nachdem Teile der Küche, die Zwischendecke und Lüftungskanäle demontiert wurden, erfolgte eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera.

Rettung nach Verkehrsunfall - Allach-Untermenzing

Nach einem Verkehrsunfall ist ein Verletzter von der Feuerwehr München befreit worden. Aus noch unbekannter Ursache kollidierten im Kreuzungsbereich der Von-Kahr-Straße mit der Medererstraße zwei Pkw, in denen sich jeweils zwei Personen befanden. Hierbei wurde ein Fahrzeug seitlich getroffen und der Beifahrer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Aufgrund der Lage entschied sich der Gruppenführer weitere Kräfte der Feuerwehr sowie einen Notarzt nachzufordern. Während der verletzte 25-Jähringe erstversorgt wurde, wurde parallel eine technische Rettung vorbereitet. Über eine große Seitenöffnung konnte der junge Mann schließlich schonend aus dem Auto befreit werden. Bei einer großen Seitenöffnung werden mit Schere und Spreizer die B-Säule und beide Seitentüren eines Pkw entfernt oder aufgebogen, um genügend Platz zu schaffen. Im Anschluss kam der Mann mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik.

Festnahme nach Bedrohung am Münchner Ostbahnhof

In einer S-Bahn der Linie S6 kam es zwischen den Stationen Leuchtenbergring und Ostbahnhof zu einer Bedrohungssituation. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen einen 24-Jährigen vorläufig fest. Ein 24-jähriger jemenitischer Staatsangehöriger griff einen 17-jährigen Deutschen körperlich an und beleidigte ihn. Zudem bedrohte der Tatverdächtige den 17-Jährigen sowie zwei weitere deutsche Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren, indem er andeutete, einen Gegenstand aus seiner Jacke zu ziehen. Die Geschädigten werteten dieses Verhalten als Messerandrohung. Am Münchner Ostbahnhof stiegen alle Beteiligten aus der S-Bahn aus. Die drei Jugendlichen begaben sich zum Bundespolizeirevier. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf von Einsatzkräften der Bundespolizei an einem Bahnsteig angetroffen werden. Aufgrund der zuvor gemeldeten Messerandrohung sprachen die Beamten den Mann unter Vorhalt der Dienstwaffe zu Boden und fesselten ihn. Ein Messer oder ein anderer gefährlicher Gegenstand konnte weder bei dem Tatverdächtigen noch im Bereich des Bahnsteigs aufgefunden werden. Die Ermittlungen u a wegen Körperverletzung und Bedrohung dauern an.

U5-Verlängerung nach Pasing

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hat gestern den symbolischen Förderbescheid für den zweiten Bauabschnitt der U5-Verlängerung vom neuen U-Bahnhof Baumschule Laim bis Pasing Bahnhof an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreicht. Für den Bau der zwei weiteren U-Bahn-Stationen Am Knie und Pasing stellen Bund und Freistaat insgesamt 645 Millionen Euro bereit. Verkehrsminister Christian Bernreiter sagte: Vor über 50 Jahren, zu den Olympischen Sommerspielen 1972, gingen die ersten U-Bahnen in München in Betrieb. Sollte die Vision wahr werden, dass München erneut Austragungsort der Olympischen Sommerspiele wird, wäre das ein enormer Schub für die Stadt und auch den U-Bahn-Ausbau – sowohl für die geplante U9 in der Innenstadt als auch für die U4 in Richtung Münchner Nordosten. Davon profitiert langfristig der gesamte Großraum München. Oberbürgermeister Dieter Reiter dankte Bund und Land für die gewährten Zuschüsse und unterstrich die Bedeutung verlässlicher Förderprogramme für kommunale Infrastruktur: „Wir haben uns bewusst vor ein paar Jahren für dieses ehrgeizige Projekt entschieden. Ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr ist für eine wachsende Stadt mit rund 1,6 Millionen Einwohnern unverzichtbar. Am Ausbau der Infrastruktur zu sparen, wäre eindeutig der falsche Ansatz.


19.01.2026

Schlägerei an der Hackerbrücke

Am frühen Sonntagmorgen kam es an der S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Bei Eintreffen der Beamten der Bundespolizei schlugen mehrere Beteiligte im Gleisbereich aufeinander ein. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen und werden dem Haftrichter vorgeführt. Gegen 3:45 Uhr gerieten drei Jugendliche aus bislang unbekannten Gründen mit einer mindestens sechsköpfigen Gruppe in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf mehrere Beteiligte ins Gleis stürzten und dort weiter aufeinander einwirkten. Ein unbeteiligter 20-jähriger Zeuge verständigte über den Notruf die Polizei. Beim Eintreffen von Einsatzkräften mussten Beamte zwei personen aus dem Gleisbereich ziehen, da diese dort auf einen 35-jährigen Mann einschlugen. Beide wurden vor Ort festgenommen. Insgesammt wurden vier Leute Festgenommenen. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen drei Jugendlichen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des Landfriedensbruchs ermittelt. Gegen den 35-Jährigen besteht der Verdacht der Körperverletzung.

Festnahmen nach Einbruch – Berg am Laim

Zunächst unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu einem Bürogebäude in Berg am Laim. Dort entwendeten sie aus einem Schlüsselkasten einen dreistelligen Geldbetrag und einen Auto-Schlüssel. Beamte der Polizei, wollten den Pkw einer Verkehrskontrolle unterziehen. Die Täter entzogen sich dieser und flüchteten in Richtung Trudering. Auf Höhe Am Mitterfeld und Riemer Straße verunfallte das Fahrzeug, nachdem es den Randstreifen touchiert hatte und ins Schleudern geriet. Der Skoda erlitt einen Achsenbruch. Personen wurden nicht verletzt. Während sich der Fahrer, ein 20-jähriger widerstandslos festnehmen ließ, versuchte der Beifahrer noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber kurz darauf ebenfalls festgenommen werden.

Falsche Handwerker – Maxvorstadt

Zwei unbekannte männliche Personen klingelten bei einer über 80-jährigen in der Maxvorstadt. Die beiden Männer gaben sich als Handwerker aus und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung der über 80-Jährigen. Während sich einer der Täter mit der Seniorin im Badezimmer befand, durchsuchte der zweite Täter die Wohnung und entwendete Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Im Anschluss verließen beide Täter die Wohnung. Die über 80-Jährige bemerkte den Diebstahl ihres Schmucks erst am Abend und teilte diesen der Polizei erst am nächsten Tag mit. Die Täter konnten nicht weiter beschrieben werden, außer dass sie westeuropäisch Aussehen.

Radfahrerin verletzt sich schwer – Schwabing

Eine 51-jährige fuhr mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Belgradstraße in Richtung Petuelring. Hier stürzte die 51-Jährige aufgrund einer akuten Erkrankung. Durch den Sturz wurde die Frau unter anderem am Kopf verletzt und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt trug die 51-Jährige keinen Helm. Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei entsprechende Helme zu tragen.

Motorad prallt frontal gegen Baum – Oberhaching

Am Sonntag gegen 03:10 Uhr fuhr ein 37-jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Yamaha Motorad, nach aktuellem Ermittlungsstand, die Staatsstraße 2368 von Oberhaching kommend in Richtung Oberbiberg. Aus noch ungeklärter Ursache kam er hierbei nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der 37-Jährige verstarb noch am Unfallort. Das Kraftrad des 37-Jährigen wurde komplett deformiert. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


16.01.2026

Europaweit gesuchter Straftäter am Flughafen München festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben einen europaweit gesuchten Straftäter am Flughafen München festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 26-jährigen niederländischen Staatsangehörigen. Gegen den Mann bestand eine internationale Fahndung zum Zwecke der Auslieferung in die Niederlande. Dort wird er wegen mehrerer Straftaten, unter anderem Freiheitsberaubung, Erpressung, Drogenhandels sowie tätlichen Angriffs, gesucht. Darüber hinaus lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen den Mann vor. Der 26-Jährige beabsichtigte, von Bremen über München nach Los Angeles zu reisen. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Maßnahmen wurde er noch vor dem Abflug von Einsatzkräften der Bundespolizei festgestellt und kontrolliert. Dabei bestätigte sich die internationale Ausschreibung.

Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst – Rosenheimer Straße

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ist es in der Rosenheimer Straße gekommen, nachdem mehrere Personen über Atemwegsreizungen geklagt hatten. In einem Kulturzentrum zeigten rund zehn Personen Beschwerden wie Husten und Reizungen. Daraufhin wurde das Gebäude geräumt und die Leitstelle über den Notruf informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befanden sich 80 Personen im Innenhof. Während die Feuerwehr zur Erkundung mit Messgeräten in das Gebäude vorging, wurden alle Betroffene vom Rettungsdienst gesichtet und teilweise ambulant versorgt. Alle Messungen der Feuerwehr blieben negativ. Eine Ursache konnte damit nicht gefunden werden und das Gebäude nach umfangreichen Kontrollen wieder freigegeben werden. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für die Besatzungen von 25 Einsatzfahrzeugen aller Hilfsorganisationen beendet.

Austritt einer chemischen Flüssigkeit - Hofbräuallee

Zum Austritt einer chemischen Flüssigkeit ist die Feuerwehr München zu einem Umschlagbahnhof an der Hofbräuallee alarmiert worden. Ein Großaufgebot traf an der Einsatzstelle ein und konnte rasch erste Entwarnung geben. Der havarierte Container, aus dem eine brennbare Flüssigkeit tropfte, befand sich bereits in einer Mulde, was eine Umweltgefahr ausschloss. Nach einer Lagebeurteilung entschied sich der Einsatzleiter, das Leck durch Kräfte der Feuerwehr abdichten zu lassen. Nach wenigen Minuten waren die Maßnahmen erfolgreich und der Stoffaustritt gestoppt.

Bekifft im Fahrschulauto

Polizeibeamte der Verkehrspolizei kontrollierten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf der Moosacher Straße in München einen Fahrschul-Pkw. Der 22-jährige Fahrschüler absolvierte seine erste praktische Fahrstunde unter Anleitung der Fahrlehrerin. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten bei dem Fahrschüler drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest verlief positiv auf THC. Den Opel musste die Fahrlehrerin anschließend selbst zur Fahrschule zurückfahren. Neben einer Unterbrechung der Fahrschulausbildung muss der 22-Jährige nun mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Punkt im Fahreignungsregister und auch mit einer Sperre für die Erlangung der Fahrerlaubnis rechnen. Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei übernommen.


15.01.2026

Auto und Trambahn kollidieren

Eine Trambahn und ein Auto sind in München kollidiert. Der Pkw mit dem 52-jährigen Fahrer wurde danach noch mehrere Meter über die Bahngleise geschoben, wie die Polizei mitteilte. Am Wagen entstand bei dem Unfall Totalschaden - aber verletzt wurde niemand. Dem Zusammenstoß an der Landsberger Straße/Ecke Trappentreustraße war ein anderer Unfall vorhergegangen, wie die Polizei berichtete. Kurz vor dieser Kreuzung hatten sich demnach ein Lkw und ein Pkw auf der Landsberger Straße seitlich touchiert. Der 52-Jährige sei rechts an dieser Unfallstelle vorbeigefahren - dann sei sein Pkw mit der Trambahn zusammengeprallt.

Pkw prallt gegen Baum - Lochhausen

Die Feuerwehr München wurde zu einem Verkehrsunfall in den Krähenweg gerufen. Bei dem Einsatz wurde eine Person mittelschwer verletzt. Der 92-jährige Mann kam, aus noch unbekannten Gründen, von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Nach der Beurteilung durch einen Notarzt wurde der als mittelschwer verletzt eingestufte Mann möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit. Der Fahrer konnte das Fahrzeug mit Hilfe der Feuerwehr dann aber eigenständig verlassen. Er ist anschließend durch den Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert worden.

Unbekannter entblößt sich am Hauptbahnhof

Ein Unbekannter entblößte sich bereits am Montagabend am Hauptbahnhof München. Umstehenden Personen präsentierte er sein Glied. Die Bundespolizei sucht nun Geschädigte. Gegen 22:30 Uhr hielt sich der bislang unbekannter Mann im S-Bahnbereich am Hauptbahnhof München auf. Unvermittelt soll er seine Hose geöffnet und anschließend sein Glied hervorgeholt haben. Ein Zeuge, der die Tat beobachten konnte, informierte daraufhin die Bundespolizei. Bevor Bundespolizisten eintrafen, hatte sich der Tatverdächtige bereits vom Ort des Geschehens entfernt.
Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:
Alter: ca 40 bis 50 Jahre
Größe: ca 170-180 cm
Statur: schlank
Haare: schwarz
Erscheinungsbild: europäisch/südländisch, dunkle Augenfarbe, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart
Bekleidung: schwarze Mütze, schwarze Jacke mit weißem Logo, schwarze Hose mit weißer Aufschrift sowie schwarze Schuhe, grauer Pullover
Sonstiges: grauer Rucksack.
Die Bundespolizeiinspektion München bittet Geschädigte sowie Personen, die Hinweise zu der Identität des Tatverdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 089/515550-0 zu melden.

Candidplatz

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat den Einleitungsbeschluss zum Bebauungsplanverfahren für das Areal nördlich der Candidstraße gefasst. Hier soll das direkt an der Hochstraße des Mittleren Rings gelegene Ärztehaus erweitert und umgebaut werden. Ein privater Träger plant, das zirka 7 000 Quadratmeter große Areal zu einem Bürostandort mit urbaner Nutzungsmischung weiterzuentwickeln. Dabei sollen bestehende Gesundheitsangebote erhalten bleiben und neue Büroflächen entstehen sowie um Einzelhandel, Gastronomie und Freizeitmöglichkeiten ergänzt werden. Der Großteil des Bestandsgebäudes aus den 1980er-Jahren soll saniert und teils mit Wohnungen für Auszubis und Studenten aufgestockt werden. Im westlichen Grundstücksteil soll ein neuer Hochpunkt einen städtebaulichen Akzent setzen. Auch die Grün- und Freiflächen sollen neu gestaltet werden und den künftigen Bewohnern, Besuchern und Arbeitern im Quartier eine hohe Aufenthalts- und Erholungsqualität bieten, beispielsweise im lärmgeschützten Innenhof oder auf den zugänglichen Dachflächen.

Motivwettbewerb Oktoberfest – Publikumsvoting startet

Das Online-Voting für das offizielle Motiv der Stadt zum Oktoberfest 2026 hat auf dem Stadtportal muenchen de begonnen. Bis Sonntag, 25 Januar haben alle die Möglichkeit, für ihre persönlichen Lieblingsmotive abzustimmen. Alles, was benötigt wird, ist eine E-Mail-Adresse. Es wurden 129 Entwürfe eingereicht, von denen 89 gültige Vorschläge für das Voting zugelassen wurden. Die ersten 30 aus dem Voting werden einer Jury vorgelegt, die daraus das offizielle Motiv 2026 auswählen wird. Mit ihm macht die Stadt das traditionsreiche Volksfest analog und digital weltweit bekannt. Das preisgekrönte Motiv für das Oktoberfest wird im Internet, in den sozialen Medien, auf Lizenzartikeln und Plakaten zu sehen sein. Zusätzlich wird es den offiziellen Serienmaßkrug zieren, der damit die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen fortsetzt.


13.01.2026

Tempo-50 in der Landshuter Allee!

Die Schilder für Tempo 30 an der Landshuter Allee auf dem Mittleren Ring in München werden abmontiert. Damit werde die zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder auf Tempo 50 angehoben. Nachdem der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid im Jahr 2025 deutlich unterschritten wurde, kann Tempo 30 an der Landshuter Allee beendet werden. Oberbürgermeister Reiter sagte: Es sind die Voraussetzungen erfüllt, um zu Tempo 50 zurückzukehren und damit zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses beizutragen.

Eisbachwelle: Einigung auf Projektversuch

In einem rund eineinhalbstündigen, sehr Gespräch im Münchner Rathaus haben Oberbürgermeister Reiter und Vertreter der Surfer-Community über die Zukunft der Eisbachwelle gesprochen. Um die zuletzt festgefahrene Situation aufzulösen, vereinbarten die Beteiligten – darunter die Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), der Münchner Surfclub und das Wasserwirtschaftsamt – einen Projektversuch zur Wiederherstellung der Welle. Im Rahmen dieses Versuchs wird das Surfen unter Bedingungen erlaubt, wobei die Surforganisationen die Verantwortung und Haftung übernehmen, während die Stadt München die statischen Untersuchungen der Bauwerke sowie die 24/7-Erreichbarkeit durch städtische Leitstellen sicherstellt. Das erklärte Ziel ist der dauerhafte Erhalt der Eisbachwelle.

Bedrohung – Trudering

Ein 27-Jähriger mit afghanischer Staatsangehörigkeit verständigte über den Notruf die Polizei über eine Bedrohungssituation. Der 27-Jährige teilte mit, dass er soeben von einem 58-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit vor seiner Wohnungstür mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Vorangegangen war eine Mietstreitigkeit zwischen den beiden. Aufgrund des Sachverhalts begaben sich mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit. Der 58-Jährige konnte in der Nähe in einem Pkw von einer Streife angetroffen und festgenommen werden. In einer nahegelegenen Wohnung konnte zudem eine Softairpistole aufgefunden und sichergestellt werden. Der 58-Jährige wurde wegen der Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Widerstand gegen Polizeibeamte – Giesing

Ein 62-Jähriger wurde aufgrund einer vorangegangenen Sachbeschädigung an einem Pkw und einer Körperverletzung mit einem 21-Jährigen und einer 21-Jährigen im Kreuzungsbereich Deisenhofer Straße und Herzogstandstraße von Polizeibeamten kontrolliert. Bei der Ansprache zeigte sich der 62-Jährige zunehmend körperlich aggressiv, in dem er mit erhobenen Fäusten bedrohlich auf die eingesetzten Polizeibeamten zuging. Mittels unmittelbaren Zwangs musste er aus diesem Grund gefesselt werden. Anschließend wurde er zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion für den weiteren Gewahrsam gebracht. Während des Verbringens in die Haftzelle leistete er erheblichen Widerstand. Dabei wurde der 62-Jährige beim Schließen der Zellentür am Daumen verletzt. Er musste daher von einem hinzugezogenen Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen u a wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte werden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

Festnahme nach Einbruch – Freimann

Ein 36-jähriger Deutscher verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zugang zu einem Büro eines Arbeiterwohnheims. Zu diesem Zeitpunkt war der 36-Jährige selbst Bewohner dieses Wohnheims. In dem Büro entwendete der 36-Jährige einen Tresor mit Bargeld. Über die Videoüberwachungsanlage des Büros konnte der 36-Jährige zweifelsfrei als Täter identifiziert werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin das Zimmer des 36-Jährigen durch die Münchner Polizei betreten. Dort konnte der 36-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Zudem konnte außerhalb des Anwesens der bislang ungeöffnete Tresor aufgefunden werden. Der 36-Jährige wurde im Anschluss der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort wurde er durch die Staatsanwaltschaft aber mittlerweile wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des Einbruchs laufen.


12.01.2026

Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen – Ismaning

Am S-Bahnhaltepunkt Ismaning betätigte ein 16-jähriger Ukrainer Nothilfeeinrichtungen. Als Beamte der Landespolizei ihn festhielten, leistete er heftig Widerstand. Die Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen. Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der Ukrainer zuvor auch noch einen Feuerlöscher im Bahnhof entnommen und Löschschaum am Bahnsteig versprüht hatte. Zudem hatte er grundlos einen Handfeuermelder am Bahnsteig betätigt, der einen Feuerwehreinsatz auslöste. Da er bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen psychisch auffällig war, wurde er durch die Landespolizei psychologischer Betreuung zugeführt.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Leuchtenbergring

Ein 42-jähriger Syrer befand sich - aus unbekannten Gründen, jedoch ohne Suizidabsichten - am S-Bahnhaltepunkt Leuchtenbergring im Gleisbereich. Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn (S8) musste eine Schnellbremsung einleiten, um eine Kollision zu vermeiden. Anschließend nahm er den Syrer in den Führerstand auf und fuhr mit ihm zum Münchner Ostbahnhof, wo ihn eine Streife der Bundespolizei übernahm. Auch in der S-Bahn, in der sich 300 bis 400 Reisende befanden, wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 42-Jährigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Körperliche Auseinandersetzung – Karlsplatz (Stachus)

Am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz (Stachus) gerieten vier Männer in eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 33-jähriger Ukrainer befand sich mit mehreren Personen im Zwischengeschoss am Karlsplatz. Als ein 52-jähriger deutscher Bahnmitarbeiter die Personen aufforderte zu gehen, zeigte ihm der Ukrainer zunächst den Mittelfinger und griff in dann unvermittelt körperlich an. Der DB Reinigungsmitarbeiter wehrte sich mit Faustschlägen, worauf zwei unbekannte Männer dazwischengingen. Der Ukrainer ergriff daraufhin zunächst den Besen des Reinigers, dann dessen Schaufel und versuchte auf den 52-Jährigen loszugehen. Als beide zu Boden gingen mischte sich abermals einer der beiden Unbekannten ein und bewarf den 33-Jährigen mit einer Plastikflasche. Der andere Unbekannte näherte sich anschließend den beiden am Boden rangelnden und trat dem Ukrainer mit dem Fuß gegen den Kopf. Beide unbekannten Männer flüchteten anschließend unerkannt. Während der mit 1,4 Promille alkoholisierte Ukrainer offensichtlich lediglich einen Kratzer auf der Nase davontrug, hatte der DB-Reiniger eine Schürfwunde an der Schläfe und an der Hand sowie Prellung und Hämatome am Knie. Der Ukrainer, der bereits mehrfach polizeilich mit Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung trat, wird - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München - wegen gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt.

Jetzt als Wahlhelfer anmelden

Zwei Monate vor den Kommunalwahlen benötigt das Wahlamt München noch rund 3 500 Freiwillige, die am 8 und 9 März in den Wahlräumen und Briefwahlzentren mit anpacken. Den Einsatz belohnt die Landeshauptstadt München mit einer Aufwandsentschädigung zwischen 130 und 180 Euro – je nach Aufgabe im Wahlvorstand. Als Wahlhelfer anmelden können sich alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats besitzen.

Raubüberfall auf Supermarkt – Unterhaching

Am Samstag gegen 20:00 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Täter maskiert einen Supermarkt in Unterhaching. Im Kassenbereich forderte er von einem Mitarbeiter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld. Er entnahm das Bargeld aus der Kasse und forderte im Anschluss von einer Mitarbeiterin eines dortigen Backshop ebenfalls die Herausgabe von Bargeld. Insgesamt entwendete er nach den ersten Ermittlungen Bargeld im Wert von über tausend Euro. Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung der Kleingärten im Fasanenpark und danach in unbekannte Richtung.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
männlich, ca 1,75 - 1,80 m groß, normale Statur, schwarze glatte Haare, Seiten kurz rasiert, oben etwas länger, bekleidet mit grauer Mütze, schwarzem Schal, dunkelgrünem Anorak und medizinischem Mund-Nase-Schutz. Mitgeführte Gegenstände schwarze: Umhängetasche, schwarze Langwaffe.
Zeugenaufruf:
Wer am Samstag im Bereich Am Sportpark und Ludwig-Specht-Straße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


09.01.2026

Gewalt an Bahnhöfen

Erneuter Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei:. Die Bundespolizei verstärkt vom 9 bis 11 Januar 2026 erneut ihre Präsenz an mehr als zehn Großstadtbahnhöfen in Deutschland und knüpft hiermit an die Maßnahmen des Jahres 2025 an. Abermals rücken hierbei insbesondere die Bahnhöfe in den Fokus, die durch eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten auffallen. Für Bayern sind das die Hauptbahnhöfe München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Aschaffenburg. Ziel auch des dritten bundesweiten Schwerpunkteinsatzes ist es, Straftaten zu verhindern, Tatverdächtige frühzeitig zu erkennen und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich zu stärken. Die Kräfte der örtlich zuständigen Dienststellen werden dabei durch zusätzliche Einsatzkräfte u a aus der Bundesbereitschaftspolizei unterstützt - ohne die derzeit laufenden Maßnahmen an den Binnenlandgrenzen zu reduzieren.

Person leblos neben Fahrrad aufgefunden – Bogenhausen

Am Mittwoch gegen 07:20 Uhr wurde eine über 80-jährige Deutsche, liegend neben ihrem Fahrrad, auf einem in der Mauerkirchnerstraße befindlichen Radweg, aufgefunden. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife stellte das Fehlen von Vitalzeichen fest und leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Die über 80-Jährige wurde im Folgenden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo sie später verstarb. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf ein Sturzgeschehen oder Fremdverschulden hindeuten. Möglicherweise war eine akute internistische Erkrankung für den Vorfall verantwortlich.
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 07:20 Uhr im Bereich der Mauerkirchnerstraße, Opitzstraße, und Dehmelstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Unfallkommando Tel: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Raubüberfall auf Tankstelle – Unterhaching

Am Mittwoch gegen 22:00 Uhr betrat ein bislang unbekannter Täter maskiert eine Tankstelle in Unterhaching. Am Tresen forderte er von einem Mitarbeiter unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld. Neben dem Bargeldbestand in Höhe von mehreren hundert Euro entwendete der Täter im weiteren Verlauf noch diverse Tabakwaren aus den Auslagen. Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter informierte danach umgehend den Polizeinotruf 110. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
männlich, ca 1,80 m groß, sportliche Figur, dunkle und markante Augenbrauen, bekleidet mit schwarzer Mütze, schwarzem Schal, dunkelgrünem Anorak, schwarzen Lederhandschuhen und medizinischem Mund-Nasen-Schutz, Adidas Umhängetasche, schwarze Pistole
Zeugenaufruf:
Wer am Mittwoch gegen 22:00 Uhr im Bereich Parkackerstraße und Grünwalder Weg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sanierung der Landshuter Allee-Brücke über die Dachauer Straße

Das Baureferat muss die Straßenbrücke Landshuter Allee über die Dachauer Straße sanieren. Die Brücke hat altersbedingt Schäden. Das Baureferat muss deshalb die durch den täglichen Verkehr hochbelasteten Fahrbahnübergänge aus Stahl erneuern und weitere Brückenbauteile sowie Rampenbauwerke instandsetzen. Zudem müssen zwei Pfeiler der Brücke verstärkt werden. Die Arbeiten beginnen am 20 Januar und dauern voraussichtlich bis Ende Dezember. Während der gesamten Baumaßnahme ist das Nutzen der Parkplätze unter der Brücke nicht möglich. Von voraussichtlich Ende Mai bis Ende Oktober wird die Landshuter Allee im Bereich der Brücke nur einspurig in beide Richtungen befahrbar sein.

Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Neuhausen

Am Mittwoch gegen 12:30 Uhr klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Haustüre eines Mehrfamilienhauses einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Der Täter gab sich gegenüber der über 80-Jährigen als Handwerker aus und verschaffte sich unter dem Vorwand, das Wasser überprüfen zu müssen, Zugang zu ihrer Wohnung. Während die über 80-Jährige abgelenkt war, entwendete der unbekannte Täter Schmuck im niedrigen fünfstelligen Bereich. Im Anschluss entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung. Die über 80-Jährige bemerkte im Nachgang den Diebstahl und verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
männlich, ca 45 Jahre alt, ca 180cm, kräftige Statur, norddeutscher Typ, helles, lichtes Haar, sprach hochdeutsch mit leichtem bayerischen Akzent.
Zeugenaufruf:
Wem am Mittwoch gegen 12:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Donnersbergerstraße sowie Schlörstraße (Neuhausen) bzw in deren näheren Umgebung aufgefallen sind, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München Tel 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


08.01.2026

Polizeieinsatz am Haltepunkt Hirschgarten

Wegen einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am S-Bahn Haltpunkt Laim kam es zu Verspätungen auf der Stammstrecke. Ein 18-jähriger türkischer Staatsangehöriger bedrohte einen 51-jährigen Deutschen am S-Bahn Haltepunkt Laim mit einem Messer, nachdem es zuvor zu einem Streit gekommen war. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S2. Der Geschädigte verfolgte ihn bis zum S-Bahn-Haltepunkt Hirschgarten, wo er den Zug mittels Notbremse anhielt und über die Gegensprechanlage den Triebfahrzeugführer informierte. Dieser verständigte umgehend die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin aus dem Zug. Dank unmittelbar eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-Jährige im Nahbereich durch eine Zivilstreife gestellt und festgenommen werden. Bei ihm wurde ein Taschenmesser aufgefunden und sichergestellt. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Der betroffene Zug wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigegeben. Insgesamt kam es bei 16 Zügen zu Verspätungen von zusammen 152 Minuten. Der in Starnberg wohnende Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.

Goldschmuck in Instant Nudeln

Goldschmuck, versteckt in Instant Nudeln, hat eine 23-jähriger Frau versucht, über den Münchner Flughafen nach Deutschland zu schmuggeln. Die Münchner Zöllner staunten nicht schlecht, als sie unter Einsatz eines Röntgengeräts das Reisegepäck einer jungen Frau durchleuchteten. Dabei entdeckten die Beamten Goldschmuck, versteckt in Instant Nudeln. "Der Zoll entdeckt immer wieder außergewöhnliche Schmuggelverstecke", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Gegen die Frau wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Zimmerbrand - Laim

Am frühen Vormittag ist es zu einem Feuer im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gekommen. Eine Person musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Von der Bewohnerin der Dachgeschosswohnung wurde die Leitstelle über den Brand informiert. Als die daraufhin alarmierten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster der Brandwohnung. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung aufhielten, gingen umgehend zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in das Gebäude vor. Die gehbeeinträchtigte Mitteilerin musste mit einer Fluchthaube aus ihrer mittlerweile verrauchten Wohnung im dritten Stock über das Treppenhaus gerettet werden. Obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte, ist die Brandwohnung zum Teil komplett ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar.

Einsatzauftrag von ganz oben - Altstadt-Lehel

Zu einem segensreichen Einsatz ist die Feuerwehr München durch eine Brandmeldeanlage alarmiert worden. Der Auslösegrund erwies sich als ungewöhnlich. Die Leitstelle entsandt Kräfte der Feuerwehr in ein Münchner Kloster, wo kurz zuvor ein Rauchmelder angeschlagen hatte. Der Zugführer wurde vor Ort bereits von einem Geistlichen erwartet. Schon beim Betreten des Klosters erhielten die Einsatzkräfte eine erste "Eingebung", dass hier eine alte Tradition ursächlich sein könnte - zu eindeutig lag der Geruch von Weihrauch in der Luft. Nachdem der betroffene Bereich kontrolliert wurde und keine Gefahr zu erkennen war, bestätigte auch ein Gebäudeverantwortlicher, dass es kurze Zeit vorher zu hohem Besuch gekommen war:. Sternsinger, wie sie zu dieser Zeit häufig anzutreffen sind, hatten das Kloster besucht und mit Weihrauch gesegnet. Der Löschzug nutze die Gelegenheit, auch ein wenig göttlichen Beistand für das kommende Jahr zu erbitten. Mit einigen Versen und etwas Weihrauch wünschten die vier Sternsinger den Einsatzkräften auch für das Jahr 2026 eine glückliche Hand, immer ein gesundes Heimkommen von den Einsätzen und - wenn nötig - ein wenig Hilfe von höherer Stelle. Sicherheitshalber hielt man die kleine Zeremonie diesmal im Freien ab.

Tempo-30 an der Landshuter Allee wird aufgehoben!

Oberbürgermeister Reiter hat angeordnet, die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 an der Landshuter Allee so schnell wie möglich wieder aufzuheben. Nachdem der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid im Jahr 2025 deutlich unterschritten wurde, kann Tempo 30 an der Landshuter Allee beendet werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: Es sind die Voraussetzungen erfüllt, um Tempo 30 an der Landshuter Allee wieder aufzuheben, zu Tempo 50 zurückzukehren und damit zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses beizutragen. Ich habe die Verwaltung deshalb beauftragt, die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 so schnell wie möglich wieder aufzuheben.


05.01.2026

Auto auf Abwegen Siemensallee - Obersendling

Ein von der Straße abgekommenes Auto ist kurz vor den Schienen der S-Bahn im Gebüsch steckengeblieben. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie ein blauer Seat in der Siemensallee in ein Gebüsch fuhr. Daraufhin wählte sie den Notruf der Feuerwehr. Die zum Einsatzort geschickten Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei fanden den Wagen im Gestrüpp an einem Hang zu einer tieferliegenden Straße. Hier war es so aufgesessen, dass das Fahrzeug nicht mehr weggefahren werden konnte. Der Einsatzleiter entschied daher, das Fahrzeug vom Hang zurückzuziehen. Mit einer Bandschlinge und einem feinfühligen Fuß am Gaspedal zogen die Einsatzkräfte so das Fahrzeug einige Meter zurück und sicherten es vor dem Wegrollen. Die Polizei übernahm die Ermittlungen, das Fahrzeug wurde dem Halter übergeben.

Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Neuperlach

Am Sonntag gegen 16:30 Uhr, befanden sich eine 16-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und eine 14-Jährige mit ugandischer Staatsbürgerschaft im Außenbereich eines Schwimmbades in Ramersdorf. Im Schwimmbecken stellten sie beim Vorbeigehen zwei Männer fest, die jeweils ihre Genitalien anfassten und die beiden Mädchen dabei ansahen. Die 16-Jährige und die 14-Jährige meldeten den Vorfall dem Schwimmbadpersonal, welches wiederum die Polizei verständigte. Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten die beiden Männer, ein 45-Jähriger und ein 54-Jähriger, beide mit irakischer Staatsangehörigkeit angetroffen und festgenommen werden. Beide wurden wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Polizeieinsatz aufgrund eines Hundes – Altstadt

Eine dreiköpfige Familie befand sich in ihrem Zimmer eines Hotels in der Altstadt. Gegen 23:30 Uhr verständigte der 35-jährige Vater über den Notruf die Polizei, dass sich der eigene Hund aggressiv gegenüber der Familie verhält. Da sich der Hund vor der Hotelzimmertür befand, konnten sie dieses nicht verlassen. Daraufhin begaben sich mehrere Polizeistreifen zu der Örtlichkeit. Ein Hundeführer mit seinem Diensthund konnte den Mischlingshund sichern. Er wurde an die Leine genommen und ein Maulkorb angelegt. Anschließend wurde er in ein Tierheim verbracht. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Pkw kollidiert mit Baum – Neuperlach

Ein 19-jähriger irakischer Staatsangehöriger fuhr mit einem BMW auf dem Karl-Marx-Ring in Fahrtrichtung Heinrich-Wieland-Straße. Der 19-Jährige verlor auf der schneebedeckten Straße die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Baum. Der 19-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der BMW sowie der Baum wurden schwer beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrags. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

Hundesteuer für 2026 wird fällig

Die Stadtkämmerei erinnert alle Münchner Hundehalter daran, dass die Hundesteuer für 2026 bis spätestens 15 Januar, zu entrichten ist. Durch rechtzeitiges Begleichen der Forderungen werden Säumniszuschläge, Mahngebühren und Kosten für weitere Maßnahmen vermieden, heißt es. Bei eigenen Einzahlungen oder Überweisungen wird gebeten, unbedingt die im letzten Bescheid aufgeführte 13-stellige Kassenkonto-Nummer beziehungsweise Vertragsgegenstands-Nummer anzugeben.


02.01.2026

Missgeschick führt zu Schlägerei

Ein 32-jähriger Chinese wurde am Münchner Hauptbahnhofs von zwei Frauen attackiert. Auslöser der Auseinandersetzung war eine umgestoßene Getränkedose. Gegen 13:20 Uhr hielten sich die beiden Beschuldigten, zwei Ungarinnen im Alter von 45 und 32 Jahren, im Bereich des Treppenabgangs zur S-Bahn auf. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß eine der beiden Frauen versehentlich gegen eine auf dem Geländer abgestellte Getränkedose. Diese fiel den Treppenabgang hinunter und traf den Geschädigten, der sich auf der Rolltreppe befand, am Kopf. Der Inhalt der Dose verteilte sich auf der Kleidung des Mannes. Dieser ging daraufhin nach oben, um die beiden Frauen zur Rede zu stellen und eine Entschuldigung einzufordern. Die Frauen zeigten sich jedoch wenig einsichtig. Sie griffen den Geschädigten körperlich an, wobei es zu mehreren Schlägen und Tritten kam. Der 32-Jährige wehrte sich gegen die Angriffe und stieß die 45-Jährige von sich weg. Dadurch stürzte diese zu Boden und zog sich eine Schlüsselbeinfraktur sowie eine Kopfplatzwunde zu. In der Folge rief der Geschädigte laut um Hilfe. Eine Streife der DB Sicherheit unterbrach daraufhin die Auseinandersetzung und trennte die Parteien bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Die beiden wohnsitzlosen Beschuldigten hatten ein Atemalkoholwert von 2,6 Promille und 1,5 Promille und wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Silvestermüll

Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiern mit Feuerwerk bescherten der städtischen Straßenreinigung eine Menge Arbeit. Insgesamt wurden zirka 41 Tonnen Silvestermüll beseitigt. Im Innenstadtbereich und in Schwabing fielen insgesamt zirka 10 Tonnen Silvestermüll und rund um den Friedensengel etwa 3 Tonnen an, welche von 185 Mitarbeitern der städtischen Straßenreinigung mit u a Kehrmaschinen, im Rahmen von Sondereinsätzen beseitigt wurden. Während in der Innenstadt und in Schwabing der Sondereinsatz von 4 Uhr morgens bis mittags lief, standen die Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung am Friedensengel bereits ab 0.30 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 3 Uhr früh wieder ungestört fließen konnte. Ab 6 Uhr wurden die Reinigungsarbeiten auf das umliegende Straßennetz ausgedehnt.

Flucht endet an Ampel

Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo fuhr auf der Waldwiesenstraße in Fahrtrichtung Silberdistelstraße. Eine Polizeistreife wollte das Fahrzeug einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrzeugführer leistete den Anhaltesignalen aber nicht Folge und beschleunigte stattdessen, um sich der Kontrolle zu entziehen. An der Einmündung zur Senftenauerstraße verlor der Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der dortigen Ampelanlage. Durch die Kollision kam das Fahrzeug zum Stillstand. Unmittelbar nach dem Stillstand des Fahrzeugs stiegen zwei männliche Personen aus und flüchteten vom Unfallort. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnte ein 21-jähriger Rumäne eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Eine zweite ebenfalls männliche Person konnte zunächst flüchten, verlor hierbei jedoch seine Jacke mitsamt Geldbeutel und Personalausweis. Erste Ermittlungen zeigen, dass es sich bei der zweiten geflüchteten Person um einen 20-jährigen Rumänen handelt. Beide Männer sind derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Hinweise auf eine Drogenintoxikation beim 21-Jährigen führten zur Anordnung einer Blutentnahme bei diesem. Nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige wieder entlassen.

Idioten schießen mit Feuerwerk in Menschenmenge

An Silvester um 22:35 Uhr, befanden sich zwei zunächst unbekannte, männliche Täter, in der Bayerstraße. Hier zündeten sie eine Silvesterrakete in der Hand und hielten diese gezielt in Richtung einer größeren Menschenansammlung von ca 20 Personen. Den ca 20 Personen, welche auf einem Gehweg standen, gelang es der annähernden Rakete mittels Sprung zur Seite auszuweichen. Der Vorgang konnte von Polizeibeamten, die sich zur Tatzeit in der Nähe befunden hatten, beobachtet und die beiden tatverdächtigen Männer, ein 27-jähriger Syrer und ein 23 Jahre alter Syrer noch vor Ort vorläufig festgenommen werden. Gegen sie wird wegen eines Verbrechens der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden beide Tatverdächtige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Angriff auf Polizeibeamte – Neuperlach

An Silvester gegen 00:42 Uhr, wurde die Polizei über eine Schlägerei in einer Bar in Neuperlach informiert. Mehrere Personen schlugen dabei auf einen Angestellten der Bar ein. Umgehend wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten eskalierte die Situation erneut. Ein 23-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Köln schlug dabei einem 24-jährigen Polizeibeamten unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf, woraufhin beide zu Boden gingen. Am Boden liegend schlug der 23-Jährige weiterhin mit Fäusten auf den Polizeibeamten ein, bevor er schließlich durch die eingesetzten Polizeibeamten unter Kontrolle gebracht und vorläufig festgenommen werden konnte. Bei der Festnahme des 23-Jährigen wurden die Beamten von bislang unbekannten Tätern körperlich angegriffen, welche versuchten die Festnahme des 23-Jährigen zu verhindern. Insgesamt drei Polizeibeamte wurden dabei verletzt, wobei eine 25-jährige Polizeibeamtin sowie der 24-Jährige danach nicht mehr dienstfähig waren. Der 23-Jährige wurde zu einer Dienststelle verbracht und nach Beendigung der Sachbearbeitung sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.